Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Fahrradbeleuchtung: So werden Sie als Fahrradfahrer nicht übersehen

Mit dem Fahrrad bei Dämmerung, Dunkelheit oder schlechten Wetterbedingungen nur ein kurzes Stück ohne Fahrradlicht zu fahren, ist nicht nur gefährlich, sondern ist zudem ein Verstoß gegen die StVO und kann somit einen Bußgeldbescheid nach sich ziehen. Auch auf eine korrekte Anbringung der Fahrradbeleuchtung und die Verwendung von legalen Lichtmaschinen ist dabei zu achten.

Bußgeldtabelle: Fahrradbeleuchtung

Verstoß Bußgeld
Fahrrad ohne Licht oder mit defektem Licht geführt 20 €
. mit Gefährdung 25 €
. mit Unfall oder Sachbeschädigung 35 €

Bußgeldrechner: Fahrradbeleuchtung

FAQ: Fahrradbeleuchtung

Ein Fahrrad muss vorn mit mindestens einem Scheinwerfer für weißes Licht und hinten mit mindestens einem Rückstrahler für rotes Licht ausgerüstet sein. Mehr zur Anbringung der Beleuchtung erfahren Sie hier.

Die Fahrradpedalen müssen mit nach vorn und nach hinten wirkenden Rückstrahlern für gelbes Licht ausgestattet sein. Die Fahrradspeichen benötigen mindestens zwei um 180 ° versetzte, zur Seite wirkende Rückstrahler für gelbes Licht.

Fehlende oder nicht betriebsbereite Fahrradbeleuchtungseinrichtungen können ein Bußgeld von 20 Euro nach sich ziehen. Weitere Bußgelder finden Sie hier.

Die korrekte Fahrradbeleuchtung laut StVZO

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Eine vorschriftsmäßige Beleuchtung macht das Fahrrad sichtbar im Straßenverkehr.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Die Fahrradbeleuchtung ist laut StVZO vorgeschrieben.

Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) regelt unter § 67 die lichttechnischen Einrichtungen an Fahrrädern. Generell darf ein Fahrrad nur geführt werden, wenn es mit Fahrrad-Licht und Fahrrad-Rücklicht ausgestattet ist. Die Fahrradlichter müssen gut sichtbar und vorschriftsmäßig montiert sein. Die Nennspannung der Energiequelle muss hierbei verträglich mit der Spannung der verwendeten Fahrradlampe sein.

Der Dynamo am Fahrrad ist heutzutage Nicht mehr Pflicht. Folgende Energiequellen können Sie für den Betrieb von Scheinwerfern und Rückleuchten verwenden:

    Lichtmaschine (Nennleistung von mindestens 3 W und Nennspannung von mindestens 6 V) Batterie (Nennspannung von mindestens 6 V) Akku

Ein Dynamo sollte regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit und Batterie oder Akku auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft werden. Auch Rückstrahler sind in der StVZO für die Fahrradbeleuchtung vorgeschrieben.

Diese Leuchten und Rückstrahler müssen vorhanden sein

Die richtige Beleuchtung ist für die Sicherheit im Straßenverkehr unerlässlich. Für die vorschriftsmäßige Fahrradbeleuchtung müssen an Vorder – und Rückseite des Fahrrads Leuchten sowie an allen Fahrradseiten Reflektoren angebracht sein.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Die Fahrradbeleuchtung ist nur mit Rücklicht komplett.

Vorderseite des Fahrrads:

Scheinwerfer: Für die Strahlung nach vorn wird mindestens ein Scheinwerfer mit Weißem Licht benötigt (darf Tagfahrlicht – und Fernlichtfunktion enthalten)
Rückstrahler: Es wird mindestens ein nach vorn wirkender Weißer Rückstrahler benötigt

Rückseite des Fahrrads:

Scheinwerfer: Für die Strahlung nach hinten wird mindestens eine Schlussleuchte mit Rotem Licht benötigt (darf Bremslichtfunktion enthalten)
Rückstrahler: Es wird ein Roter Rückstrahler der Kategorie „Z“ benötigt (Schlussleuchte und Rückstrahler dürfen in einem Gerät verbaut sein)

Achtung: Blinkende Scheinwerfer sind nicht erlaubt! Außerdem dürfen Schlussleuchte und Scheinwerfer nur Gemeinsam einzuschalten sein, wenn sie mit einer Lichtmaschine betrieben werden.

Rückstrahler an Speichen und Pedalen:

    Fahrradpedale: Benötigen nach vorn und nach hinten wirkende Gelbe Rückstrahler Fahrradspeichen: zum Beispiel mindestens Zwei um 180 ° versetzte gelbe Rückstrahler, die zur Seite wirken

Anbringung der Fahrradbeleuchtung

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Das Fahrradlicht darf abnehmbar sein.

Für die Anbringung der Fahrradlichter gilt, dass diese Fest und Gut sichtbar angebracht sein müssen. Die Leuchten sowie deren Energiequelle Dürfen abnehmbar sein, müssen aber bei Dämmerung, Dunkelheit oder schlechter Sicht Einsatzbereit sein.

Der nach vorn gerichtete Scheinwerfer darf andere Verkehrsteilnehmer Nicht blenden. Folgende Richtlinien gelten bei der Anbringung der Fahrradbeleuchtung:

    Scheinwerfer und Rückstrahler müssen an der Vorderseite des Fahrrads auf einer Höhe von Mindestens 400 mm und Höchstens 1200 mm angebracht werden. Schlussleuchten und Rückstrahler müssen an der Rückseite des Fahrrads auf einer Höhe von Mindestens 250 mm und Höchstens 1200 mm angebracht werden.

Kann ich mein Fahrrad auch mit LED-Beleuchtung ausstatten?

Die Beleuchtung am Fahrrad kann auch durch eine LED-Lampe erfolgen. Generell ist die Nutzung von LED-Lampen zur Fahrradbeleuchtung Nicht verboten. Die Leitung und Spannung der LED-Lampe sollte aber mit den Richtlinien der StVZO übereinstimmen. Wichtig ist, dass die LED-Beleuchtung für eine Ausreichende Sichtbarkeit des Fahrrads sorgt.

Fehlende Fahrradbeleuchtung: Dieses Bußgeld droht

Sind Beleuchtungseinrichtungen am Fahrrad Nicht vorhanden oder Nicht betriebsbereit, gilt das als Verstoß gegen das Verkehrsrecht und zahlen Sie ein Bußgeld von 20 Euro. Dies gilt sowohl für den Scheinwerfer, als auch für das Rücklicht. Gefährden Sie dabei andere Verkehrsteilnehmer, wird das laut Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld von 25 Euro geahndet. Bei einem Unfall oder Sachbeschädigung droht ein Bußgeld von 35 Euro. Punkte in Flensburg drohen nicht.

Achtung: Die genannten Bußgelder werden auch verhängt, wenn eine Fahrradbeleuchtung zwar vorhanden ist, aber trotz Dunkelheit oder schlechter Wetterbedingungen nicht verwendet wird oder nicht ausreichend sichtbar ist, weil sie entweder Verdeckt oder verschmutzt ist.

Https://www. bussgeldkataloge. de/fahrradbeleuchtung/

Warum Blinkis Mist sind

Blinkis sind doch eigentlich eine tolle Sache: Klein, leicht, billig, kein Strippensalat, (meistens) lange Brenndauer, (manchmal) sogar wasserdicht – und vor allem sehr auffällig. Was will man mehr?

Diese Eigenschaften verführen viele dazu, die vorschriftsmäßige Dynamobeleuchtung ganz stillzulegen und nachts nur noch blinkend zu fahren – hinten rot, manche sogar (statt eines Scheinwerfers) vorne weiß blinkend.

Vorteil: Auffälligkeit

Gegenüber nicht blinkenden Batterielampen haben blinkende nur einen wirklichen Vorteil: Sie sind auffälliger. Dem stehen aber ein paar klitzekleine Nachteile des Blinkens gegenüber …

Nachteil 1: Ortung im Verkehr

Die Standard-Verkehrssituation: Ein Auto nähert sich von hinten. Anforderung ans Rücklicht: Der Autofahrer soll erkennen, dass da ein Fahrzeug ist. Aber das nutzt nur, wenn er auch jederzeit wahrnehmen kann, wo genau es gerade ist, wohin es sich relativ (z. B. seitlich) bewegt und was es überhaupt ist, z. B. wie breit.

Mit einem konstant leuchtenden Rücklicht ist das problemlos möglich. Bei einem blinkenden Rücklicht wird es viel schwieriger, das Fahrrad und seine Bewegungsrichtung zu orten. Außerdem strengt die Blitzerei den Betrachter an, was Aufmerksamkeit bindet, die der Autofahrer besser in die Beobachtung der Verkehrssituation investiert hätte.

Die Verwirrung des Überholenden oder hinterher fahrenden Autofahrers dürfte der Sicherheit des Blinki-Users abträglich sein: Das Zusatzrisiko, über den Haufen gesemmelt zu werden, weil man doch woanders, etwa weiter links, war als die Disco-Flash-Illusion vorgaukelte, oder weil der Autler durch die Blinkablenkung einen anderen Verkehrsteilnehmer zu spät bemerkt, dem er nun in Richtung Fahrrad ausweicht, kann ich nicht einschätzen – aber ich denke, es existiert. Ich stütze mich hier nur auf meine subjektive Wahrnehmung (passend, weil Sehen eben kein objektiver Vorgang ist). Mit diesen Beobachtungen bin ich aber nicht allein. Wer mal nach Forschungsergebnissen zur Wahrnehmung zeitlich unterbrochener Bilder gräbt, Stichworte etwa Wechselblindheit oder sakkadisches Sehen …

Nachteil 2: Radfahrernerven

Hinterher fahrende Radfahrer können von Rücklichtern mehr oder weniger abgelenkt bis geblendet werden – je dunkler die Umgebung, umso mehr. Und natürlich abhängig von der Lichtbündelung und Ausrichtung der Leuchte. Aber es gibt einen wesentlicheren Aspekt: Leuchtet sie bloß oder blinkt sie?

Einem Blinki hinterherzufahren geht mir schon im lichtdurchfluteten Großstadtverkehr auf den Wecker. Auf einer unbeleuchteten Landstraße, wenn es darum geht, mit dem vom Gesetzgeber leider vorgeschriebenen Nothilfslämpchen (vulgo Fahrradscheinwerfer) u. a. Schlaglöcher rechtzeitig zu sehen, ist es noch schlimmer: ins-Dunkel-starr-BLINK-schwarz-BLINKschwarz-BLINK, da bleibt für mich ( 46 Jahre, Brillenträger, bin aber noch weit weg von nachtblind) nur viel Nerv und wenig Sehen.

Spätestens dann fange ich an zu nörgeln. Nachhaltig, bis der Belästiger seine Nervquelle endlich auf Dauerlicht umstellt. Ich bin berüchtigt dafür ;o)

Die Krönung ist das Blinki im Wald. Erstaunlich viele Zeitgenossen meinen auf für Kfz gesperrten Wegen ein Rücklicht zu brauchen – und viele auch ein blind-BLINK-blind-BLINK … harggnnn!

Nachteil 3: Illegalität

Blinkis sind in Deutschland illegal.

In der StVZO ist das noch sehr indirekt festgelegt: Es dürfen nur zugelassene Leuchten (Prüfzeichen: Wellenlinie + K + Nummer) benutzt werden. In einer der »Technischen Anforderungen« (TA) steht der Satz: »Blinkende Scheinwerfer und Schlussleuchten an Fahrrädern sind unzulässig.« Blinkis sind also grundsätzlich nicht zulassungs-(Prüfzeichen-)fähig. Allerdings sind die TAen elitäres Geheimwissen, an das offenbar normalerweise nur rankommt, wer behauptet, Leuchten herstellen zu wollen und ein Heidengeld für den dünnen Papierstapel hinlegt.

In Zukunft soll dieser Satz in der für alle zugänglichen StVZO stehen und wird damit öffentlich. Jedenfalls steht er schon seit 1998 im Entwurf für die ewige Novelle.

Der Durchschnittspolizist weiß das evtl. nicht, und wenn, freut er sich wohl eher, dass an einem Rad überhaupt mal was leuchtet. Aber nach einem Unfall kann das schnell ganz anders aussehen … was für die Verwendung eines Prüfzeichen-Rücklichts spricht.

Zum Schluss noch ein Wort zu der heftig zugenommenen Verbreitung blinkender weißer Schwachlicht-Positionslämpchen am Lenker: Wer so blind fährt, muss wissen, was er tut.

Zum Autor

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Rainer Mai ist Fahrrad-Sachverständiger in Frankfurt am Main, Maschinenbauingenieur, Alltags – und Reiseradler, Mitgründer und Betreuer einer Selbsthilfewerkstatt, Mitinitiator der »AG Verflixtes Schutzblech«.

Rechtliche Hinweise

Alle Angaben auf dieser Seite erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewährleistung. Die Autoren und der Verein Fahrradzukunft lehnen eine Haftung für unmittelbare und mittelbare Schäden durch Befolgung oder Nichtbefolgung von auf dieser Seite gegebenen Ratschlägen ab.

Alle Fotos, Grafiken oder Tabellen dieser Seite stammen von den Autoren. Ausnahmen sind gekennzeichnet.

Https://fahrradzukunft. de/1/warum-blinkis-mist-sind

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Solange Radfahrer im Verkehr der Gefahr ausgesetzt sind, übersehen zu werden, gilt es – auch für mich – bestmögliche Aufmerksamkeit zu erregen. Hochfrequent blinkende Rücklichter fallen einfach stärker auf, als ein ruhig dahinglimmendes rotes Licht.

Autofahrer können aus ihrer Windschutzscheiben-Sicht nicht unterscheiden, ob beispielsweise auf der Landstraße das rote Rücklicht da vorn zu einem zügig vorneweg fahrenden Motorrad gehört (= viel Zeit zum Reagieren/ geringe Tempo-Unterschiede). Oder ob es sich um ein „langsames“ Fahrrad-Rücklicht handelt, das schnell näher kommt ­ (= kurze Reaktionszeit, da hoher Geschwindigkeitsunterschied).

Ich meine: Blinkende Rückleuchten sind eindeutig einem Radfahrer zuzuordnen. Ihre Alarmfunktion löst eine Kettenreaktion aus, die (m)ein Leben retten kann.

Fahrrad-Blinklichter sind verboten – aus gutem Grund

Ok, der Gesetzgeber hat sich beim Verbot gegen blinkende Rücklichter was gedacht: Blinkies sind ausschließlich „Hoheitsfahrzeugen“ vorbehalten. Blau-blinkend bei Krankenwagen oder Polizei, Orange-blinkend bei Müllfahrzeugen, Abschleppern, Schwerlast-Transportern.

Außerdem wichtig zu wissen: Verboten sind Blinkies nur, wenn sie direkt am Fahrzeug, also dem Fahrrad, befestigt sind. Am Körper, der Jacke, an Rucksack oder Fahrradhelm befestigt, sind Blinkies und rote Rückleuchten im Blink-Modus definitiv erlaubt.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Blinkende Rücklichter können auch am Helm angebracht werden.

Blinkende Rücklichter an Helm, Rucksack oder Packtasche

Deshalb mein Tipp an Sie: Schalten Sie an Ihrem fest montierten Rücklicht, falls es einen „alten“ Blinkmodus besitzt, auf Dauer-Licht um. Das vermeidet Diskussionen und Knöllchen. Legen Sie sich einen smarten Helm mit Rücklicht an der Rückseite zu (hoher Befestigungspunkt = weit sichtbar). Blinkende Rücklichter am Rucksack oder an der Packtasche (optimal: links) generiert zusätzliche Präsenz.

Prima auch: Leuchtbänder (gibt‘s ebenfalls mit LEDs) halten nicht nur die Hosenbeine zusammen, sie sind durch das Auf und Ab der Beinbewegung auch höchst auffällig. Sicher ist sicher.

Dieser Kommentar erschien in der aktuellen ElektroRad-Ausgabe 1/2019. Darüber hinaus lesen Sie in dieser besonderen Ausgabe 62 E-Bikes der Saison 2019 im Test, Tipps für besseres E-Biken und Tricks für die optimale Akkupflege. Bestellen Sie sich Ihr Exemplar jetzt!

Https://www. radfahren. de/allgemein/ruecklichter-verboten-kommentar/

Fahrradlicht: Wer blinkt, zahlt Strafe!

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

So sollte das Rad ausgestattet sein. Bild: Credit: Mobilitätsagentur

Die meisten batteriebetriebenen Vorderlichter auf Fahrrädern haben Blink-Funktionen. Radfahrer sollten sich hüten diese zu verwenden, denn das kostet 20 Euro.

Es ist allseits bekannt, dass ein mit Lichtern ausgestatteter Drahtesel für einen selbst und andere Verkehrsteilnehmer nur Vorteile bringt. Allerdings dürften sich Abends viele Pedalritter wundern, wenn sie trotzdem von der Polizei angehalten werden, obwohl am Fahrrad alles zu stimmen scheint.

Beständiges leuchten vorne, hinten darf es blinken

Der Grund könnte ein blinkendes Vorderlicht sein. Laut Mobilitätsagentur heißt es: „Erforderlich sind ein weißes Vorderlicht, das beständig leuchten muss, aber abnehmbar sein darf. Außerdem ein rotes Rücklicht, das blinken darf und nicht direkt am Fahrrad befestigt sein muss.“ Bei Tageslicht ist eine Beleuchtung nicht verpflichtend. Nach Einbruch der Dunkelheit, kann es die Rad-Lenker aber 20 Euro kosten, wenn es nicht „beständig“ leuchtet.

Pressesprecher Patrick Maierhofer erläutert das Dienstvorgehen der Polizei: „Wir bestrafen nicht jeden Radfahrer automatisch. Zuerst schätzen die Beamten vor Ort ein, ob eine Abmahnung ausreicht, oder die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen eines Fahrrads wirklich eine ernsthafte Gefahr darstellen. Je nach Situation reicht das von Abmahnung über Organmandat bis zur Anzeige, aber für eine Anzeige müssen mehrere Faktoren zusammenkommen.“

„Blinken“ ist übrigens schon seit 2001 verboten, da verwundert es wieso die Fahrradlichter diese Funktion überhaupt anbieten – manche sogar mit unterschiedlichen Rhythmus-Ausführungen. Die 20 Euro-Strafe können die Radfahrer übrigens auch wegen fehlenden Reflektoren bekommen.

„Stressfrei“ und gesetzeskonform radeln

Wer jederzeit auf der sicheren Seite stehen will, muss voll ausgestattet sein. Dazu gehören: Reflektoren vorne (weiß) und hinten (rot). Reflektoren in den Pedalen und in den Speichen. Eine Klingel oder Hupe und gut funktionierende Bremsen.

Https://www. heute. at/s/fahrradlicht-wer-blinkt-zahlt-strafe–50701889

Biken im Winter : Alles, was du über Fahrradbeleuchtung wissen solltest

Ohne eine gute und ausdauernde Fahrradbeleuchtung läuft für Radfahrer in den Herbst – und Wintermonaten so ziemlich gar nichts. Gute Front – und Rückleuchten sorgen für Sicherheit und Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Helmleuchten sorgen mit ihrer starken Leuchtkraft dafür, dass auch Mountainbike-Touren abseits der Straßen nicht im Dunkel der Nacht versinken. Doch welche Fahrradlampe ist für wofür geeignet und vor allem: Was darf ich an meinem Fahrrad montieren und was nicht? Robin Stroda, Product Manager beim Hersteller Sigma, erklärt, was Biker über das Fahrradlicht wissen sollten.

BIKE: Welche Fahrradbeleuchtung ist in Deutschland zugelassen?

Robin Stroda: Die gesetzlichen Anforderungen zur Fahrradbeleuchtung in Deutschland sind in der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) geregelt. Dazu gehören Front – und Rückbeleuchtung, aber auch Reflektoren vorne und hinten. Eine StVZO – zugelassene Beleuchtung muss einen blendfreien Lichtkegel − ähnlich wie das Abblendlicht am Auto − aufweisen. Zusätzlich kann die Fahrradbeleuchtung auch über ein Fernlicht verfügen. Die Beleuchtung darf auch abnehmbar sein, muss jedoch bei Dämmerung, Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen an das Rad angebracht werden. Blinkende Front – oder Rückleuchten sind nicht zulässig!

Weitere Artikel zum Thema “Biken im Winter” finden Sie hier:

Wie erkenne ich, ob meine Fahrradlampe zugelassen ist?

Um sicherzugehen, dass deine Fahrradbeleuchtung für die Straße zugelassen ist, solltest du sie auf ihre Zulassungsnummer prüfen. Das Kraftfahrt-Bundesamt prüft unter anderem, ob alle gesetzlichen Vorgaben an das Lichtbild erfüllt werden. Leuchten, die alle Qualitäts – und Sicherheitskriterien erfüllen, werden mit einer so genannten K-Nummer versehen, die am Scheinwerfer und am Rücklicht sichtbar angebracht ist.

Foto: Kerstin Leicht

Mit StVZO-Zulassung: Fahrradlampen Lezyne Hecto 40 + KTV. Die sogenannte K-Nummer steht auf der Seite aufgedruckt. Kann aber etwa auch im roten Glas eingeprägt sein.

Die Helligkeit von Fahrradlichtern wird entweder in Lux oder in Lumen angegeben. Was bedeuten die Bezeichnungen eigentlich genau?

Lumen und Lux sind Licht – bzw. Helligkeitsmesswerte. Der sichtbare Lichtstrom, der von einer Leuchte ausgestrahlt wird, wird als Lumen bezeichnet. Lumen gibt daher an, wie viel Licht eine Leuchte − beispielsweise eine LED − ausstrahlt. Je heller der Lumenwert ist, desto mehr Licht gibt eine Leuchte also ab. In Lux wird die Stärke des Lichtes einer Leuchte angegeben, die auf eine bestimmte Fläche trifft. So wird das Licht, welches von der Leuchte ausgestrahlt wird und das tatsächlich auf einem bestimmten Punkt einer Fläche, zum Beispiel der Straße, ankommt bezeichnet. Der angegebene Lux-Wert bei Fahrradbeleuchtungen bezieht sich immer auf den hellsten Punkt in 10 m Entfernung. Vereinfacht gesagt, ist der Lux Wert daher immer abhängig von der verwendeten Optik, also der Lenkung der Lichtmenge in eine beliebige Richtung.

Zum besseren Verständnis ein Beispiel aus dem Alltag: Stellt euch vor, dass das Wasser aus einem Gartenschlauch die Lumen darstellt und die Optik eine Sprühpistole: Mit der gleichen Wassermenge kann ich das Wasser durch meine Sprühpistole entweder strahlförmig weit oder sprühförmig sehr breit versprühen. Je härter der Strahl ist, der auf einen bestimmten Punkt in einer gewissen Entfernung auftrifft, desto höher ist der Lux-Wert. Die Wassermenge (Lumen) bleibt jedoch immer gleich. Für uns als Radfahrer ist es wichtig, dass die Fahrbahn vollflächig und gleichmäßig ausgeleuchtet wird, damit alle Lichtzonen gut ausgeleuchtet sind. Zum Vergleich von unterschiedlichen StVZO-konformen Lampen gilt daher: Die Lux und Lumen-Werte können als Orientierung genutzt werden. Natürlich ist es besser, wenn beide Werte möglichst hoch sind. Entscheidend für ein gutes Fahrradlicht ist jedoch die Qualität des Lichtfeldes, die durch die Scheinwerferoptik bestimmt wird. Das solltest du daher vor dem Kauf unbedingt testen.

Foto: Henri Lesewitz

Wie hell sollte ein Bikelicht sein?

Die Helligkeit einer Beleuchtung hängt vom Verwendungszweck ab. Nutze ich ein Cityrad oder Mountainbike, fahre ich auf einer beleuchteten und befestigten Straße oder geht es ins Gelände? Möchte ich primär nur gesehen werden oder auch selbst etwas sehen? In der gut beleuchteten Stadt reichen Leuchten wie die Aura 35 USB von Sigma vollkommen aus. Die 35 Lux starke Frontleuchte sorgt mit 45 Metern Leuchtweite und guter Ausleuchtung auch gleich für mehr Sicherheit. Bist du auch außerhalb der Stadt mit dem Fahrrad unterwegs, trainierst du während der Dämmerung und Dunkelheit oder legst lange Strecken zurück, solltest du zu einer stärkeren Front – und Rückleuchte greifen. Gerade bei Rückleuchten ist das “gesehen werden” umso wichtiger, da Radfahrer die Verkehrssituation hinter sich nicht im Blick haben. Hier gibt es zusätzlich zur klassischen Rückleuchte Rückleuchten mit Bremslichtfunktion. Diese sorgt für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit im Straßenverkehr.

Wie bringe ich meine Beleuchtung richtig am Fahrrad an?

Die Frontleuchte muss auf einer Höhe zwischen 40 cm und 120 cm installiert werden. Zusätzlich sollte die Fahrradlampe so ausgerichtet sein, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden. Wenn du deine Leuchte also horizontal ausrichtest, kann nicht viel schiefgehen. Feinjustieren kannst du natürlich, aber bitte nicht nach oben, sonst blendest du andere Verkehrsteilnehmer und das kann gefährlich werden.

Wann benötige ich eine Helmleuchte?

Bist du im Dunkeln oder bei Dämmerung abseits der Straße unterwegs, benötigst du eine zuverlässige Helmleuchte. Diese leuchtet weiter, breiter und vor allem höher aus und sorgt für eine optimale Wahrnehmung der Umgebung. Durch die Befestigung auf dem Helm folgt sie der Blickrichtung des Fahrers und bietet dadurch die beste Ausleuchtung. Das ist besonders in Kurven äußerst wichtig und sorgt für mehr Sicherheit, denn vor allem wenn man auf kurvigen Trails unterwegs ist, unterscheidet sich die Blickführung meist von der Einlenkrichtung. Achtung: Die Nutzung von Helmleuchten ist in Deutschland im Straßenverkehr nicht erlaubt. Nutzt du sie trotzdem und blendet die Helmleuchte andere Verkehrsteilnehmer, kann sogar ein Bußgeld drohen. Auf der Straße solltest du sie daher abschalten!

Lupine Piko Helmlampe: 2100 Lumen in der Größe einer Streichholzschachtel, mit eigenständigem Diffuslicht, Fernbedienung und App.

Wie sieht es mit Beleuchtung am E-Bike aus?

Konventionelle E-Bikes verfügen meist schon über eine Vollausstattung mit Front – und Rückleuchte. E-Mountainbikes haben hingegen meist keine fest installierte Beleuchtung. Diese kann entweder nachgerüstet und mit dem Akku verbunden werden, was aber meistens nur von einer Fachwerkstatt vorgenommen werden kann. Gerade Mountainbiker nutzen daher gerne praktische Akku-Beleuchtung für den Einsatz im Gelände. Einfach dranklemmen und los geht’s!

Welche Beleuchtung ist denn nun die richtige für mich?

Das hängt wie oben beschrieben zunächst vom Einsatzbereich und von deinen Ansprüchen ab. Und natürlich auch davon, wie viel Geld du ausgeben möchtest. Gute und zuverlässige Beleuchtungssets für die Stadt gibt es bereits ab 30 Euro aufwärts. Abseits befestigter Wege, wenn du öfter mit dem MTB oder Gravel sportlich unterwegs bist, solltest du auf jeden Fall zusätzlich zur StVZO-konformen Beleuchtung eine Helmleuchte tragen. Diese sollte über mindestens 800 Lumen Leuchtpower verfügen. Am besten ist die Kombination aus StVZO-konformer Beleuchtung und einer guten Helmleuchte. Dann kommst du nicht nur sicher von zu Hause auf den Trail und zurück, sondern hast auch noch jede Menge Fahrspaß.

Foto: Henri Lesewitz

Lupine Alpha mit 8100 Lumen – so viel Licht schadet fast: Tieren im Wald, Entgegenkommenden und mit Pech den eigenen Augen.

Love Trails – Respect Rules: Das ist der Slogan hinter der gemeinsamen Kampagne von BIKE, FREERIDE und EMTB. Aber was steckt dahinter? Sechs Regeln sind das Fundament unserer Kampagne, mit der wir das Image der Mountainbiker langfristig aufbessern wollen. Über unsere Printmagazine, die Websites, die Social-Media-Kanäle und unsere Videos wollen wir zusammen mit Bike-Promis wie Greta Weithaler sowie Partnern wie Bosch auf jede der Regeln aufmerksam machen. Hier das Video zu “No Nightrides – Gönne den Tieren ihre Ruhe”:

Https://www. bike-magazin. de/ausruestung/fahrradlicht/biken-im-winter-alles-was-du-uber-fahrradbeleuchtung-wissen-solltest/

Fahrradbeleuchtung und die StVZO: Was ist beim Fahrrad-Licht Pflicht, was ist erlaubt

Im Rahmen der Fahrradbeleuchtung hat sich in den letzten Jahren vieles verändert. Nabendynamos haben den Seitenläufer verdrängt, LED-Scheinwerfer stellen die Halogen-Lampen in den Schatten, es gibt potente 12 Volt-Energiequellen und eine ganze Reihe zusätzlicher Funktionen, wie Standlicht, Bremslicht, Tagfahrlicht und sogar Blinker.

Doch nicht alles ist erlaubt auf deutschen Straßen. Der Gesetzgeber hat zwar mittlerweile nachgebessert und versucht, mit der Entwicklung auf dem Beleuchtungsmarkt mitzuhalten, doch mehr denn je ist die Kenntnis der geltenden Vorschriften notwendig, damit du nicht die falschen Komponenten für dein Fahrradlicht kaufst. Das betrifft insbesondere die Beschaffung über das Internet.

Welche Beleuchtungs-Komponenten sind Pflicht? Wo sind welche Fahrradreflektoren Pflicht? Was ist erlaubt? Was ist nicht zulässig? Woran erkennst du, dass ein Produkt zugelassen ist? Alles über Fahrradbeleuchtung, StVZO und StVO:

* Dieser Beitrag enthält Werbelinks.

Inhaltsübersicht

Die gesetzlichen Vorschriften für die Fahrradbeleuchtung

Um sich mit dem Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland bewegen zu dürfen, ist eine vorschriftenkonforme Fahrradbeleuchtung Pflicht. Bei Abweichungen drohen Bußgelder. Die gesetzliche Grundlage für diese Fahrradbeleuchtung ist die Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung (StVZO):

    §67: Vorschriften für lichttechnische Einrichtungen am Fahrrad
    §22a: Bauartgenehmigung für Fahrzeugteile

In §67 steht beschrieben, welche Beleuchtungs-Komponenten am Fahrrad zwingend erforderlich sind und was am Fahrrad beleuchtungstechnisch erlaubt ist und was nicht.

§22a bestimmt, dass Fahrradbeleuchtungskomponenten in einer amtlich genehmigten Bauart ausgeführt sein müssen.
Die Bauartprüfungen führt ein dafür vom Kraftfahrt-Bundesamt benannter Technischer Dienst durch. Wenn die lichttechnischen Einrichtungen die Technischen Anforderungen an Fahrzeugteile bei der Bauartprüfung nach § 22a StVZO (TA) erfüllen, erteilt das Kraftfahrt-Bundesamt die allgemeine Bauartgenehmigung.

Kinderfahrräder bis 20″ gelten nicht als Fahrzeuge im Sinne der StVZO (§16). Folglich sind hier keine lichttechnischen Einrichtungen vorgeschrieben.

Durch einige Aktualisierungen wurde die StVZO im Hinblick auf die Fahrradbeleuchtung an den technischen Fortschritt und die Bedürfnisse auf dem Markt angepasst:

    2013 wurde die Dynamopflicht abgeschafft. Somit waren auch Akkus erlaubt.
    2017 wurden neben den Akkus auch Batterien erlaubt. Die Leuchten dürfen abnehmbar sein.
    2019 wurden Vorgaben für den Akkubetrieb von Leuchten an Pedelec und E-Bike ergänzt.

Vorschriften für die lichttechnischen Einrichtungen am Fahrrad

In der aktuell gültigen Fassung der StVZO gelten die im Folgenden aufgeführten Vorschriften:

    Energiequellen: Dynamo, Akku und Batterie sind erlaubt. Bei Dynamobetrieb müssen Frontscheinwerfer und Rücklicht gemeinsam schaltbar sein.
    Betriebsspannung: die Begrenzung auf 6 Volt ist entfallen.
    Betriebsleistung: die Begrenzung der Leistung ist ebenfalls entfallen.
    Bauartgenehmigungspflicht: alle „lichttechnischen Einrichtungen“ am Fahrrad müssen durch das Kraftfahrt-Bundesamt genehmigt sein. Die Bauartgenehmigung ist durch das Genehmigungszeichen mit den drei Sinuswellen und der K-Nummer erkennbar. Dieser Punkt ist ganz wichtig, wenn aus irgendwelchen ausländischen Quellen (z. B. über den Internethandel) Produkte für das eigene Fahrrad beschafft werden.
    Frontscheinwerfer: maximal sind zwei Frontscheinwerfer erlaubt. Sie müssen blendfrei eingestellt sein. Ab Fahrrad-Breite 1 Meter sind 2 Scheinwerfer vorgeschrieben. Blinkende Scheinwerfer sind nicht erlaubt. Zusätzliche Tagfahrlichtfunktion und Fernlichtfunktion sind erlaubt.
    Rücklicht: Blinkendes Rücklicht ist nicht erlaubt. Eine Bremslichtfunktion ist zulässig (ECE R50).
    Standlicht: ist sowohl in den Scheinwerfern als auch als separate Leuchte zulässig.
    Tagfahrlichtfunktion: ist erlaubt (ECE R87).
    Fernlichtfunktion: ist erlaubt (ECE R60).
    Blinker: sind nur an mehrspurigen Fahrrädern zulässig (ECE R50 und R60).
    Zusätzliche Leuchten an Rucksack, Helm oder Taschen sind erlaubt. Auch blinkende Leuchten.
    Montage: Scheinwerfer und Energiequellen dürfen abnehmbar sein, müssen also nicht fest am Fahrrad montiert sein. Sie müssen auch nicht generell mitgeführt werden, sondern lediglich angebracht werden, wenn die Sichtverhältnisse es erfordern: bei Dämmerung, Dunkelheit und schlechter Sicht.
    Rückstrahler: Je ein Rückstrahler z. B. an Frontscheinwerfer (weiß) und Rücklicht (rot, Kategorie Z), sowie an den Pedalen (gelb) und in den Laufrädern (Reflektoren, Speichenhülsen oder Reflexstreifen auf den Reifenflanken) sind Pflicht.
    Zusätzliche Reflektoren, die zur Seite wirken, sind erlaubt.
    Die ehemalig verordnete Notwendigkeit eines zweiten Rückstrahlers ist entfallen. Sie war für Fahrer ohne Schutzbleche nicht zu realisieren.

Nicht nach StVZO zugelassene Leuchten, z. B. sehr helle Frontstrahler, sind natürlich abseits der öffentlichen Straßen erlaubt und haben sicher ihre Daseinsberechtigung: z..B. beim Downhill.

Https://www. fahrrad-abenteuer-reisen. de/fahrradbeleuchtung-und-die-stvzo-was-ist-pflicht-was-ist-erlaubt/

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Neue Lichtspiele – Fahrradlampen schrill und bunt

Sicht und Sicherheit – das sind die beiden alles bestimmenden Themen, wenn man nachts aufs Fahrrad steigt. Doch genau wie die Autohersteller hat auch die Bike-Branche längst erkennt, dass Licht ein Designmerkmal ist und man damit Zweiräder spektakulär in Szene setzen kann.

Vor allem in den USA, aber auch in China und in Europa sind deshalb in den vergangenen Jahren Start-up-Unternehmen aus dem Boden geschossen, die innovative Systeme auf den Markt bringen.

Dazu gehören etwa Laserprojektionen auf die Fahrbahn, wie sie jetzt auch der Fahrradhersteller Batavus für das Rücklicht bei einigen seiner Pedelecs vorgestellt hat. Der Strahler ist laut Hersteller im Akku des E-Bikes integriert und wirft mit zwei Lasern eine rote V-Form hinter das Fahrrad, die zu einer deutlich markierten Schutzzone wird.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Tern Vizy Light – was kann das Rund-um-Fahrradlicht?

In Kombination mit dem normalen Rücklicht sei der Radfahrer so auf zwei verschiedene Arten zu erkennen und damit sehr viel deutlicher wahrnehmbar. „Das erhöht maßgeblich die Sicherheit“, sagt Pressesprecherin Birgit Greif.

Auf eine ganz ähnliche Lösung setzt das US-Unternehmen xFire, das für 30 Dollar (rund 28 Euro) plus Versand eine Rückleuchte verkauft, in der fünf Laserdioden integriert sind. Wie ein normales LED-Licht an der Sattelstange befestigt, zieht diese Lampe laut Hersteller einen auf mehr als einen Kilometer hin sichtbaren Korridor aus roten Linien um den Radler und weist so quasi eine Schutzzone aus.

Nach vorn blickt das englische Unternehmen Blaze. Denn wer bei dem Start-up für 150 Euro das neue Laserlight bestellt, bekommt nicht nur eine leuchtstarke LED-Lampe für den Lenker. Sondern zum weißen Lichtkegel wirft das Zubehör mit grünem Laserlicht auch noch eine Fahrradsilhouette auf den Boden (hier unser Test). Sechs Meter voraus soll sie vor allem im Stadtverkehr an Kreuzungen oder Engstellen auf den Radfahrer aufmerksam machen und zum Beispiel Fußgänger warnen.

Andere setzen allein auf den Showeffekt. So wie man früher Spielkarten oder Strohhalme in die Speichen gesteckt und damit Lärm erzeugt hat, setzen sich die Räder bei Monkey Lectric oder Kino-Mo mit Licht in Szene.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Blaze Laserlight – Fahrradlampe mit Laser-Projektion

Monkey Lectric aus San Francisco hat dafür etwa ein halbes Dutzend Systeme entwickelt, die ab 50 Dollar (rund 47 Euro) über das Internet versandt werden. Dann gibt es jeweils ein LED-Modul, das zwischen die Speichen geschraubt wird.

Dreht sich das Rad, sieht man die Lichtpunkte als Leuchtspuren. Weil die Elektronik die einzelnen Dioden abhängig von Geschwindigkeit und vorgewähltem Programm an – oder ausschaltet, lassen sich so unterschiedlichste Muster erzeugen.

Wie weit das gehen kann, zeigt das neue Monkey Light Pro, das im EU-Versand 1090 Dollar (rund 1022 Euro) kostet, 256 LED auf vier Modulen bietet und über eine App gesteuert fotorealistische Bilder und Videosequenzen auf die Felgen projiziert. Das ist offenbar auch für die Werbeindustrie interessant. Denn von London aus vertreibt das Unternehmen Kino-mo eine ähnliche Technologie als rollende Reklame.

Dass man mit solcher Technik nicht nur Show machen, sondern dramatisch die Sicherheit erhöhen kann, wollen die Revolights aus Kalifornien beweisen. Der Hersteller nutzt vorne vier weiße und hinten vier rote LED-Klammern für die Felgen, die ebenfalls Geschwindigkeitsabhängig programmiert sind und für jeweils rund 100 Dollar (rund 94 Euro) die konventionellen Lampen ersetzen.

Im Stand noch einzelne Lichtpunkte, verschmelzen sie beim Fahren zu gleißenden Sicheln, die an die Lichtrenner aus dem Science-Fiction-Film „Tron“ erinnern.

Eine ganz andere Beleuchtungsidee schwappt gerade aus den USA nach Europa: die Bike-Balls. Analog zu den imitierten Bullenhoden, die amerikanische Pick-up-Fahrer gerne als Symbol ihrer Männlichkeit an der Anhängerkupplung baumeln lassen, gibt es jetzt für etwa 20 Euro auch ein entsprechendes Imitat für Fahrradfahrer, aus dem auf Kopfdruck rote Leuchtdioden strahlen oder blinken.

Aber egal wie bunt man es an seinem Bike treiben möchte, muss man dabei ein paar Regeln beachten, bremst Hans-Georg Marmit von der Sachverständigenvereinigung KÜS den Elan der farbenfrohen Nachtradler.

Https://rp-online. de/leben/auto/fahrrad/fahrradbeleuchtung-wird-wild-und-bunt-aber-nicht-alles-ist-erlaubt_aid-16722153

Fahrradbeleuchtung – Das musst du zum Licht am Fahrrad und Fahrradanhänger wissen

Die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) regelt, welche Fahrradbeleuchtung du am Rad haben musst. Seit Mitte 2017 gibt es neue Regelungen. Immer gilt: Dein Fahrrad muss für den Betrieb von Scheinwerfern und Schlussleuchten ausgerüstet sein. Du darfst deine Lampen abnehmen, und musst sie nicht mehr fest am Rad installieren. Sobald du in der Dämmerung, bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen fährst, müssen die Lampen aber zwingend am Rad leuchten.

Denke also daran, sie mitzunehmen. Neu ist auch die batteriebetriebene Fahrradbeleuchtung, die nun zusätzlich zu Dynamo oder Akku als Antrieb erlaubt ist. Nachhaltiger ist die Dynamo-Lösung.

Platz 1

Platz 2

Platz 3

Platz 4

Platz 5

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Platz 6

Platz 7

Platz 8

Platz 9

Platz 10

Platz 11

Platz 12

Welche Fahrradbeleuchtung brauche ich an meinem Rad?

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Licht am Fahrrad ist Pflicht, ebenso Reflektoren hinten, vorne und an Speichen und Pedalen. Das richtige Fahrradlicht ist dabei auch wichtig. Die beste Beratung erhältst du dazu vor Ort beim Radlhändler deines Vertrauens, wo du deine Fahrradbeleuchtung auch kaufen kannst.

Diese Beleuchtung brauchst du vorne:

    Mindestens einen weißen Scheinwerfer. Ein zweiter ist erlaubt. Stelle sie so ein, dass sie andere Verkehrsteilnehmer/innen nicht blenden. Sie dürfen nicht blinken. Die Scheinwerfer dürfen zusätzlich eine Tagfahr – und Fernlichtfunktion für weißes Licht haben. Mindestens ein nach vorne wirkender weißer Reflektor („Rückstrahler“). Er darf in den Scheinwerfer integriert sein.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Willst du eine Fahrradtour planen, solltest du mehrere Dinge beachten, damit der Ausflug ein Erfolg wird. Wir geben dir Tipps,…

Diese Lampen sind als Fahrradbeleuchtung am hinteren Teil des Rads vorgeschrieben:

    Ein rotes Rücklicht. Die Schlussleuchte darf mit einem Bremslicht und einem Standlicht ausgestattet sein. Sie darf nicht blinken. Ein großflächiger roter, nicht dreieckiger Rückstrahler, gekennzeichnet mit dem Buchstaben „Z“. Er kann mit dem Rücklicht in einem Gerät verbaut sein. Ein weiterer roter Rückstrahler ist erlaubt, aber nicht mehr vorgeschrieben.

Seitlich an deinem Rad brauchst du Reflektoren:

    Fahrradpedale dürfen nur mit gelben Rückstrahlern vorne und hinten ausgestattet sein. An beiden Reifen brauchst du entweder einen reflektierenden Streifen an Reifen, Felgen oder Speichen oder reflektierende Speichen-Sticks (beispielsweise von **Amazon) an jeder Speiche, oder mindestens zwei gelbe Speichenrückstrahler (beispielsweise von **Amazon) an jedem Rad. Diese müssen um 180 Grad versetzt angebracht werden. Eine Kombination ist erlaubt.

Blinkende Fahrradbeleuchtung ist zwar nicht erlaubt, als zusätzliches Licht am Körper ist blinkendes Licht hingegen möglich. Blinker sind als Fahrtrichtungsanzeige ebenfalls erlaubt.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Das Fahrrad zu putzen ist essentiell, um dein Rad in Schuss zu halten und so seine Lebensdauer zu verlängern. Wir…

Fahrradbeleuchtung am Anhänger

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Für Fahrradanhänger gibt es zusätzliche Vorschriften. Bei Anhängern ab 60 Zentimetern Breite brauchst du vorne zwei angebaute weiße Rückstrahler als Fahrradbeleuchtung. Der Abstand zur Außenkante sollte maximal 20 Zentimeter sein.

Für Anhänger, die seit dem 1. Januar 2018 gekauft wurden, gilt außerdem: Du brauchst hinten eine rote Schlussleuchte auf der linken Seite und zwei rote Rückstrahler der Kategorie „Z“. Diese solltest du im Abstand von maximal 20 Zentimeter zur Außenkante anbauen. Ist der Anhänger breiter als ein Meter, wie Lastenräder, muss auf der linken Seite zusätzlich eine Leuchte für weißes Licht befestigt sein. Egal wie breit: Bei Anhängern darfst du hinten ein weiteres rotes Rücklicht auf der rechten Seite und zwei weitere Reflektoren anbauen. Blinker zur Fahrtrichtungsanzeige sind auch erlaubt.

Bei den Reifen hast du dieselben Optionen wie bei der eigentlichen Fahrradbeleuchtung: Reflektierende weiße Streifen an Reifen, Felgen oder Rädern, Speicher-Sticks oder zwei gelbe Speichenrückstrahler an den Speichen.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Das Fahrrad zu versichern kann eine gute Idee sein – vor allem, wenn du ein hochwertiges Rad besitzt. Leistungen und…

Fahrradbeleuchtung muss zugelassen sein

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Dein Fahrradlicht muss vom Kraftfahrtbundesamt zugelassen, also StVZO-tauglich sein. Die Zulassung erkennst du an einer Wellenlinie auf dem jeweiligen Produkt, gefolgt vom Großbuchstaben K und einer Nummer. Bei deinem örtlichen Fahrradhändler findest du geprüfte Beleuchtung und kannst diese gleich richtig anbauen und einstellen lassen.

Ist die Beleuchtung mangelhaft oder fährst du ohne Licht, drohen Bußgelder. Vor allem aber für deine eigene Sicherheit und im Winter solltest du auf die korrekte Fahrradbeleuchtung achten. Wir zeigen dir vier Tipps, wie du dein Fahrrad winterfest machst.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Klar: Die Reifen am Fahrrad aufzupumpen ist wichtig. Aber wie oft und mit welcher Pumpe? Und wie hoch muss der…

Https://utopia. de/ratgeber/fahrradbeleuchtung-das-musst-du-zum-licht-am-fahrrad-und-fahrradanhaenger-wissen/

Verkehrstaugliche Fahrradbeleuchtung – das darf nicht fehlen

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Die kürzer werdenden Tage stellen für viele PendlerInnen und AlltagsradlerInnen keinen Grund dar, das Fahrrad stehen zu lassen – schließlich ist es flexibel und sorgt für sportliche Betätigung. Aufgrund der schlechteren Sichtverhältnisse kommt es im Herbst und Winter aber schnell zu brenzligen Situationen. Eine vorschriftsmäßige Beleuchtung sorgt dafür, dass Sie im Verkehr gesehen werden.

Sicher unterwegs, auch in der Dunkelheit

Sehen und Gesehenwerden ist für RadlerInnen unerlässlich. Bevor Sie sich in der dunklen Jahreszeit wieder oder weiter aufs Fahrrad schwingen, sollten Sie also unbedingt überprüfen, ob die Beleuchtung ihres Fahrrads ordnungsgemäß ist. Doch was gehört eigentlich zu einer verkehrstauglichen Fahrradbeleuchtung?

Hier wird in Aktive und passive Lichtquellen unterschieden. Unter aktiven Lichtquellen sind strombetriebene Fahrradlampen zu verstehen. Vorgeschrieben sind ein Frontscheinwerfer mit weißem Abblendlicht sowie eine Rückleuchte mit rotem Licht.

Dynamobetriebene Lichter sind nicht zwingend

Im Jahr 2017 wurden die Bestimmungen zu aktiven Lichtquellen vereinfacht. Neben Dynamos sind nun auch Akkus und Batterien als Stromquellen zulässig. Die Halterungen der abnehmbaren Lichter müssen so fest montiert sein, dass sie sich bei der Fahrt nicht verstellen.

Zusätzlich zu den aktiven Lichtquellen muss das Fahrrad mit passiven Lichtern in Form von Reflektoren ausgestattet sein. Vorgeschrieben sind ein großer weißer Frontreflektor und ein roter Reflektor hinten am Fahrrad. Auch die Pedale müssen an den nach vorn beziehungsweise hinten gerichteten Seiten mit Reflektoren versehen sein. Bei den Reifen besteht die Wahl: Sowohl Reifen mit durchgehendem Reflexstreifen als auch jeweils zwei Speichenreflektoren („Katzenaugen“) an jedem Rad sind zulässig. Die Farbe der Reflektoren wird durch die StVZO als Orange definiert.

FahrradfahrerInnen, die ohne korrekte Beleuchtung unterwegs sind, gefährden sowohl sich selbst als auch andere. Sie müssen bei einer Polizeikontrolle mit einem Bußgeld zwischen 20 und 35 Euro rechnen.

Alle Leuchtmittel müssen vom Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen sein. Damit wird sichergestellt, dass sie die erforderlichen gesetzlichen Vorgaben erfüllen und verkehrssicher sind. Achten Sie auf das Entsprechende Prüfzeichen: eine Wellenlinie, gefolgt vom Großbuchstaben K und von einer Nummer. Wer abseits öffentlicher Straßen im Dunkeln Radsport ausübt, etwa Mountainbiking, darf allerdings auch Kopflampen und Fahrlichter ohne K-Nummer nutzen.

Sind blinkende Fahrradlichter in Deutschland erlaubt

Ausrichtung der Frontlampe

Bei der Frontlampe ist zusätzlich zu beachten, dass diese richtig positioniert ist. Während der Fahrt dürfen andere VerkehrsteilnehmerInnen nicht durch das Licht geblendet werden. Hier gilt die Faustregel, dass sich der hellste Fleck während der Fahrt Etwa zehn Meter vor dem Fahrrad befinden sollte. Dann wird der Weg gut ausgeleuchtet, aber niemand geblendet.

Optionale Leuchtmittel

Für andere VerkehrsteilnehmerInnen ist es extrem hilfreich, wenn nicht nur das Fahrrad, sondern auch die darauf sitzende Person sichtbar ist. Reflektierende Kleidung sorgt für ein zusätzliches hohes Maß an Sicherheit. Das muss nicht immer gleich eine Warnweste sein – es gibt auch Winterjacken mit unauffälligen, reflektierenden Applikationen.

Für PendlerInnen sind Fahrradrucksäcke ratsam, die mit Reflektoren versehen sind. Rucksäcke bieten sich zudem an, um dort ein zusätzliches, StVO-zugelassenes Rücklicht anzubringen. Das ist besonders bei manchen Rennrädern praktisch, an denen sich kein Licht montieren lässt. Fahrradtaschen, die die Räder verdecken, müssen mit entsprechenden Reflektoren ausgestattet sein.

Nicht jede Beleuchtung ist erlaubt

Blinkende Fahrradlichter mögen zwar besonders auffällig sein und somit verbesserte Sicherheit im Straßenverkehr versprechen, sind in Deutschland aber nicht erlaubt. Das gilt sowohl für Vorder – als auch Rücklichter. Auch farbiges Licht ist nicht erlaubt. Die Straßenverkehrsordnung regelt klar, das Vorderlichter weiß und Rücklichter rot leuchten müssen.

Regelungen für E-Bikes

E-Bikes und Pedelecs sind rechtlich gesehen Fahrrädern gleichgestellt. Für sie gelten Dieselben Vorschriften in puncto Beleuchtung. Es müssen daher dieselben aktiven und passiven Leuchtmittel vorhanden sein.

Eine zusätzliche Vorschrift gibt es allerdings: Laut Gesetz muss der Akku auch nach Ende der Antriebsenergie noch genug Strom liefern, um die Beleuchtung Für 1,5 Stunden zu gewährleisten. So soll garantiert werden, dass selbst bei „leerem“ Akku noch eine sichere Fahrt möglich ist.

Https://www. netzsieger. de/ratgeber/verkehrstaugliche-fahrradbeleuchtung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert