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Neuer E-Bike-Antrieb ohne Kette ist legal: EU-Kommission gibt „Go“ für serielle Hybride

Ein E-Bike, dass beim Pedalieren lediglich Strom für den Motor erzeugt? Erfahre hier, warum das rechtlich kein Problem mehr ist.

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Ist das noch ein Fahrrad? Mit dieser Frage musste sich nun die Europäische Kommission beschäftigen. Dem fortschreitenden Entwicklungsdrang auf dem E-Bike-Markt kommen die Bürokraten oft nur langsam hinterher. Nun steht jedoch fest: E-Bikes mit seriellem Hybrid Antrieb gelten definitiv als Fahrräder.

Ohne Kette, ohne Riemen, aber mit Pedalen

Beinahe fünf Jahre hat es gebraucht, um Klarheit zu schaffen. Und es war höchste Zeit. Auf der IAA 2021 in München hat unter anderem der Motorenhersteller Pendix mit seinem Motor eDrive IN für Aufmerksamkeit gesorgt.

Das besondere an dem System: Beim seriellen Hybrid Antriebs schiebt einzig und allein der Motor das E-Bike an. Die Kraft aus den Pedalen wird nicht mehr über eine Kette, einen Riemen oder eine Gelenkwelle an das Hinterrad übertragen.

Da horchen Juristen natürlich auf: Laut der EU-Verordnung 168/2013 ist ein E-Bike doch nur von den Regularien eines Kraftfahrzeugs ausgeschlossen, wenn der Motor ein Hilfsantrieb ist, „dessen Unterstützung unterbrochen wird, wenn der Fahrer im Treten einhält.“ Gasgriffe sind deshalb am E-Bike tabu. Es muss zwingend gestrampelt werden.

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Serielle Hybride bieten Vorteile vor allem für Lasten-E-Bikes

Doch genau das geschieht beim seriellen Hybrid Antrieb. Denn der Motor gibt nur Gas, wenn die FahrerInnen in die Pedale treten. Über einen Tretgenerator erzeugen die FahrerInnen sogar ein wenig Strom, der in den Akku gespeist wird. Wozu dann das Ganze? Warum bedient man sich nicht an einem normalen Antriebsstrang?

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Christian Hennig, leitender Entwickler bei Pendix, erklärt dazu: „Durch den Einsatz eines Tretgenerators entfallen alle mechanischen Verschleißteile des konventionellen Antriebsstranges wie Kette, Kettenblätter oder Ritzel. Das steigert die Zuverlässigkeit und verringert den Wartungsaufwand signifikant. Zudem kann der komplette Raum zwischen den Rädern genutzt werden.“

Gerade Lastenrädern, die aufgrund des höheren Gewichts zusätzlichem Verschleiß ausgesetzt sind, kommt das zugute. Anstelle komplizierter Mechanismen zur Kraftübertragung gibt es nun weniger Material und mehr Platz am E-Bike. Hinzu kommen Möglichkeiten wie die elektronische Gangschaltung, denn der Tretgenerator reguliert auch das Drehmoment, mit dem die FahrerInnen in die Pedale treten. Das soll für ein beinahe natürliches Fahrgefühl sorgen.

Eine Entscheidung für die Fahrrad-Evolution

Doch damit nicht genug: Sogar ein Rückwärtsgang ist laut Hennig denkbar. Dafür bräuchte es lediglich die entsprechende Software. Die Entscheidung der EU-Kommission sorgt nun für Klarheit und gibt dem Entwicklergeist freie Fahrt, wie Hennig erklärt: „Zur Wahrung der Technologieneutralität spielt es dabei keine Rolle, ob das Fahrrad mit einer mechanischen Kette ausgestattet ist oder nicht – solange der Antrieb nur unterstützt und der Fahrer auch in die Pedale tritt. Für uns war unser neuer Antrieb schon bei der Entwicklung der nächste Schritt in der Fahrrad-Evolution. Wir sind deshalb froh, jetzt auch Rückendeckung aus Brüssel zu haben.“

Nicht nur bei Pendix dürfte die Freude groß sein. Auch der Antriebshersteller Schaeffler hat im letzten Jahr seinen seriellen Hybrid Antrieb FreeDrive vorgestellt. Dass sich weitere Motorhersteller anschließen werden, ist durchaus wahrscheinlich. Gerade im Cargo-Bereich dürfte es nun zu einer kleinen Revolution kommen. Vielleicht erwartet uns bald ja schon das erste vierrädrige E-Bike mit Allrad-Antrieb? Schließlich können die Motoren ohne Antriebsstrang viel leichter angesteuert werden. Die Anzahl der Räder ist rechtlich ebenfalls nicht relevant für die Einordnung als Fahrrad.

Https://ebike-news. de/neuer-e-bike-antrieb-ohne-kette-ist-legal-eu-kommission-gibt-go-fuer-serielle-hybride/203293/

E-Bike ohne Akku fahren: So gut klappt es wirklich

Ein E-Bike ohne Akku zu fahren, ist grundsätzlich möglich. Fahrer brauchen also keine Angst zu haben, nicht mehr vom Fleck zu kommen, sollte der Akku ausfallen. Es gibt auch Biker, die die Akkunutzung bewusst ausschalten. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps zum Fahren ohne Akkus.

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E-Bike ohne Akku fahren: Ist das möglich?

    schränkt Sie im Gebrauch Ihres E-Bikes ein. Jeder Akku weist dazu Unterschiede auf. In der Regel können Sie – je nach Modell – zwischen 60 und 80 km problemlos mit der Unterstützung durch den Motor rechnen. Jedoch kommt es darauf an, wie schwer Ihr Rad und Sie selbst sind, wie schnell Sie fahren und auf welchem Belag. Ist der Speicher des Akkus entleert, können Sie auch ohne Unterstützung weiterfahren. Das Rad lässt sich weiterhin treten. Ein paar Prozentpunkte gehen beim Treten in den Antrieb und in das Getriebe. Mit einem guten Modell schaffen Sie es jedoch, weiterzukommen. Wollen Sie weite Strecken mit dem neuen Rad bewältigen, empfiehlt es sich, beim Kauf bereits die Speicherleistung im Auge zu behalten. Die meisten E-Bikes besitzen Akkus mit 350 bis 500 Wh. Das reicht für eine normale Reichweite. Wollen Sie diese erhöhen, benötigen Sie einen stärkeren Akku. Jedoch erhöht sich dadurch der Preis des Bikes enorm.

Akku leer und E-Bike fahren: Ist das sinnvoll?

Der Akku wird während der Fahrt leer. Da überlegt der ein oder andere E-Bike-Neuling, ob er jetzt stehen bleiben soll. Nicht, dass der Motor kaputt geht. Lassen Sie sich beruhigen. Hier leuchtet keine rote Lampe wie im Auto auf. Der einzige, der kaputt gehen wird, werden Sie sein. Denn von jetzt an gilt: Strampeln.

    Eigentlich können Sie mit allen Bike-Modellen gut weiterfahren. Jedoch kommt es auf das Modell an, ob Ihnen das gut gelingt oder ob es beschwerlich wird. Hierzu spielen das Gewicht des Bikes und das Gewicht des Akkus eine Rolle. Denn für beides benötigen Sie jede Menge Kraft. Insgesamt wird die Fahrt ohne Akkuleistung anspruchsvoller und viel anstrengender als mit einem normalen Rad. Da das E-Fahrrad von Haus aus mehr wiegt, ist der Kraftaufwand beim Treten höher. Auch der Akku wiegt mehrere Kilos. Sie müssen ihn unweigerlich bis zum Endziel mitfahren. Einen Unterschied werden Sie darin bemerken, ob Ihnen der Akku während der Fahrt ausgeht oder ob Sie mit Ihrem E-Bike fahren, es länger stand und keine vorherige Akkunutzung stattfand. Hatte das Fahrrad keine vorherige Unterstützung durch den Motor, erfolgt die Fahrt ohne Akku leichter. Geht der Akku während der Fahrt aus, rekupiert der Motor. Das heißt, die während der Weiterfahrt zurückgewonnene Energie wird wieder verwendet. Ein Teil der Bewegungsenergie geht in den Akku zurück. Das erhöht für Sie den Kraftaufwand für die Fahrt. Stellen Sie den Motor während der Fahrt ab, um Akku zu sparen. Ist der Akku noch recht voll, geht dementsprechend weniger Energie in den Akku zurück. Der Widerstand des Motors ist nun geringer. Die Weiterfahrt wird etwas einfacher gegenüber einem komplett entleerten Akku. Viel macht es allerdings nicht aus. Wir empfehlen Ihnen, den Akku von vornherein vom E-Bike abzunehmen, wenn Sie sich bewusst für eine Fahrt ohne Unterstützung entscheiden. So reduzieren Sie Gewicht und der Kraftaufwand ist geringer.

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Sie könne ein E-Bike auch ohne Akku fahren, doch das kann unter Umständen sehr anstrengend werden. Bild: Pixabay

Diese E-Bikes fahren ohne Treten

Ist Ihnen daran gelegen, ein E-Bike zu erwerben, mit welchem Sie ohne zu treten weiter vorankommen, können Sie sich diese beiden Modelle genauer ansehen:

Https://praxistipps. chip. de/e-bike-ohne-akku-fahren-so-gut-klappt-es-wirklich_122442

E-Bike Aufbau

Ein Pedelec ist wie ein ganz normales Fahrrad aufgebaut. Zusätzlich verfügt es über einen Motor, einen Akku, Sensoren und einen Controller. Registriert die Sensoren eine Pedalbewegung, schicken sie ein Signal an den Controller. Der Controller steuert den Akku. Dieser sendet Strom an den Motor, welcher dann den Fahrer beim Treten unterstützt. Besonders beim Bergauffahren ist das toll. Der Unterschied zum E-Bike ist, dass man beim Pedelec in die Pedale treten muss, sonst passiert nichts. Beim E-Bike reicht ein Knopfdruck oder ein Drehen am Griff, wie beim Mofa. Je nach Wahl des Antriebs kann so gut wie jedes handelsübliche Fahrrad zu einem Pedelec umgebaut werden.

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Motor

Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Motoren, die rein zur Trittunterstützung dienen. Der Hinterradmotor, der Mittelmotor und der Vorderradmotor.
Beim Pedelec gilt: Kein Treten – keine Motorleistung. Wer also nicht in die Pedale treten kann oder will, für den ist ein Pedelec nicht geeignet. Die Motoren gibt es von unterschiedlichen Herstellern und in verschiedenen Leistungsausführungen.

Sensor

Der Sensor überprüft, ob in die Pedale getreten wird oder nicht. Neben dieser Standardfunktion gibt es auch „schlaue“ Sensoren, die die genaue Kraft vom Fahrer auf die Pedale messen. Damit ist eine angepasste Beschleunigung möglich und der der Motor gibt nicht gleich „Vollgas“. Je genauere Daten der Sensor erfasst und an den Controller überträgt, desto präziser kann dieser den Motor steuern und Unterstützung zuschalten.

Controller

Der Contoller ist das Herzstück der Verbindung zwischen dem Fahrer, dem Sensor, dem Akku und dem Motor. Empfängt der Controller Daten vom Sensor über die Aktivität des Fahrers, reguliert er den Motorantrieb. Je genauer also der Controller arbeitet, desto besser kann der Akku und somit der Motor gesteuert werden.

Eine der wesentlichen Komponenten am Pedelec ist die Batterie, der Akku. Ohne die Batterie gibt es keine zuführbare Energie und ohne Energie keine Trittunterstützung. Die Akkus können theoretisch überall am Fahrrad angebracht sein. Meistens befinden sie sich am Unterrohr, am Sattelrohr oder unter dem Gepäckträger. Die Entwicklung der Akkus schreitet gerade schnell voran: Die Akkus werden leichter, kleiner und speichern mehr Leistung. Auch hier gibt es viele verschiedene Hersteller.

Https://www. greenfinder. de/e-bikes/ratgeber/technische-details-praxiswissen/e-bike-aufbau/

E-Bike Antrieb

Der Antrieb ist das Herz des E-Bikes. Die Frage, welche Antriebsform die beste ist, kann man pauschal nicht beantworten. Es gibt in diesem Zusammenhang kein „gut“ oder „schlecht“. Es geht vielmehr darum, welche Anforderungen man an das Pedelec stellt.

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Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Varianten:

    Vorderrad-Antrieb Mittelmotor Hinterrad-Antrieb

Die Antriebskonzepte unterscheiden sich in erster Linie in der Anbringung des Motors: Im Vorderrad, im Hinterrad oder im Bereich des Tretlagers hinter der Kurbel. Jede der Antriebspositionen hat gravierende Auswirkungen auf das Fahrverhalten des Pedelecs. Soll das E-Bike besonders stabil im Laufverhalten sein oder bevorzugen Sie ein besonders wendiges Modell? Der Antrieb kann Ihnen, je nach Position, das Gefühl geben, gezogen oder geschoben zu werden.

Funktionsweise

Unabhängig von der Art des Antriebs im Pedelec kommt es vor allem darauf an, wie die Steuerung des Motors geregelt ist. Der Sensor registriert, dass Sie in die Pedale treten und gibt die Information an den Controller weiter. Der Controller ist die eigentliche Steuereinheit. Er reguliert den Akku und veranlasst, dass dieser Strom an den Motor schickt. Nachdem der Strom fließt, setzt die Trittunterstützung des Pedelecs mehr oder weniger direkt ein.

Günstige Pedelecs zum Beispiel „registrieren“ nur, ob getreten wird oder nicht. Es erfolgt also keine gleichmäßige Trittunterstützung, sondern eher ein „ruckartiger Schub“. Schlauere Sensoren messen, welche Kraft vom Fahrer selbst auf die Pedale gebracht wird. So kann die Unterstützung gleichmäßig und an die individuelle Kraft des Fahrers angepasst, erbracht werden. Dies wird dann eher als sanfter Schub wahrgenommen und nicht als ungesteuerter „Turbo-Anschub“. Je genauer und schneller die Sensorik des E-Bikes auf das Treten reagiert, desto weniger Verzögerung hat der Antrieb und umso angenehmer und harmonischer fährt sich ein Pedelec. Die Qualität und Funktionsweise dieser Steuerung lässt sich am besten durch eine Probefahrt herausfinden. Sie sollten die Gelegenheit nutzen und gleich mehrere Antriebstypen testen. So können Sie die Unterschiede direkt spüren und die für Sie passende Variante finden.

Der Mittelmotor

Beim Mittelmotor befindet sich der Antrieb direkt hinter dem Tretlager. Durch die optimale Gewichtsverteilung liegen Antriebsblock und zumeist auch der Akku nahe am tiefliegenden Schwerpunkt. So werden die Fahreigenschaften des E-Bikes nicht beeinträchtigt und führen zu einem sehr angenehmen Fahrgefühl. Diese Antriebsform entspricht am ehesten dem „normalen“ und natürlichen Treten. Der Mittelmotor ist die aufwendigste Variante. Da der Antrieb direkt im Rahmen verbaut ist, liegen hier die Produktionskosten höher als bei anderen Modellen und ein Nachrüsten normaler Fahrräder ist kaum möglich. Mittelmotoren werden häufig nur im mittleren bis hohem Preissegment angeboten.

Vorteile des Mittelmotors

    Die Kraft wird direkt auf die Kette übertragen, Sehr kompakte Bauweise des Tretlagermotors möglich, Stabiler Geradeauslauf bedingt durch tiefliegenden Schwerpunkt und langen Radstand gewährleistet, Kompakte Verkabelung (zumeist nur ein Kabelstrang) und daraus resultierend, eine geringe Störanfälligkeit, Alle Schaltungstypen (Ketten – und Nabenschaltung) können verbaut werden, Wechsel von Vorder – und Hinterrad problemlos möglich, Lastverteilung und Schwerpunkt sind (abhängig von der Akkuposition) ideal, Natürlichstes Fahrgefühl der drei Motorvarianten bedingt durch die direkte Kraftübertragung, Alle „normalen“ Fahrradkomponenten (abgesehen von denen am Tretlager) können verwendet werden, Im Vorderrad könnte prinzipiell noch ein Nabendynamo eingebaut werden.

Nachteile des Mittelmotors

    Höherer Preis für den „speziellen“ Rahmen, da keine Standardrahmen verbaut werden können, Nur wenige Anbieter mit Rücktrittbremse (Panasonic, Derby. ), Höhere Belastung des Kettenstrangs und Ritzel bedingt durch zusätzlichen Zug können zu höherem Kettenverschleiß führen, Schaltungsprobleme bei der Kombination von Mittelmotor und Nabenschaltung können auftreten, Nachrüstung normaler Fahrräder ist nahezu unmöglich, Vorne ist nur ein Kettenblatt möglich, Rekuperation ist nicht möglich (ergo weniger E-Bike Reichweite)

Der Hinterradantrieb

Bei dieser Antriebsform handelt es sich um einen Nabenmotor, der in die Hinterradnabe integriert ist.

Beim Hinterradantrieb ist der größte Teil des Gewichts auf das Hinterrad verlagert. Dies hat einen guten Halt zur Folge, was eine sportliche Fahrweise zulässt und gerade am Berg und bei Nässe von Vorteil ist. Der Hinterradausbau ist durch die benötigte Verkabelung für die Steuerung und den Motor um einiges aufwendiger als bei den anderen Varianten und es werden eigentlich nur Pedelecs mit Kettenschaltung oder Nabenschaltung mit drei Gängen angeboten.

Vorteile des Hinterradantriebs

    Höheres Gewicht auf der Hinterachse als auf der Vorderachse und dadurch bedingte Traktionsvorteile Motorwirkung geht direkt aufs Rad kompakte Bauweise und hoher Wirkungsgrad Guter Anpressdruck begünstigt eine sportliche Fahrweise Schwerpunkt ist vorteilhafter als bei einem Vorderradantrieb Optisch unauffällig im Vergleich zum Frontnabenmotor Leises Fahrverhalten Zuverlässige Antriebsform Nabendynamo ist möglich wenig Belastung der Kettenkomponenten Ausbau des Vorderrads sehr unproblematisch Rekuperation (Energierückgewinnung) möglich Einfacher Austausch des Motors bei Defekt, Motorwechsel möglich

Nachteile des Hinterradantriebs

    Ausbau des Hinterrads kann aufwendig sein Steuerung und Verkabelung ist oft umständlich Störanfälligkeit bedingt durch Kabelverlegung (Regen, Spritzwasser) Einschränkung der Schaltungsvariante (zumeist nur Kettenschaltungen) eine Rücktrittbremse nur bedingt möglich ist sehr „rücklastig“ wenn auch der Akku am hinteren Teil des Fahrrades montiert ist, was sich auf das Fahrverhalten auswirken kann.

Der Vorderradantrieb

Beim Vorderradantrieb ist der Elektromotor in der Nabe des Vorderrads untergebracht. Technisch gesehen ist der Vorderradantrieb am leichtesten einzubauen und ist mit jeder Schaltung und Rücktritt kompatibel. Daher sind günstige Pedelecs häufig mit einem Frontnabenmotor ausgerüstet. Zu beachten ist, dass die Vorderradbeschleunigung als etwas gewöhnungsbedürftig gilt.

Https://www. greenfinder. de/e-bikes/ratgeber/technische-details-praxiswissen/e-bike-antrieb/

E-Bike Sensor

Selbst der beste E-Bike Motor braucht die entsprechende Sensortechnik, um zu funktionieren. Sowohl ein gutes Fahrgefühl als auch eine optimale und effektive Unterstützung wären ohne E-Bike Sensor kaum möglich. Hier erfährst du, was ein E-Bike Sensor ist, welche Arten von Sensoren es gibt und wie sie funktionieren.

Welche E-Bike Sensoren gibt es?

Ein E-Bike Sensor ist dafür zuständig, dem Motor zu übermitteln, wann und wie viel Unterstützung du als E-Bike Fahrer benötigst. Die heutzutage von den E-Bike Herstellern verwendeten Sensortypen lassen sich in drei Kategorien unterteilen:

Trittfrequenzsensor / Bewegungssensor

Ein Trittfrequenzsensor oder auch Bewegungssensor ist abhängig von deinem Fahrverhalten. Ein Bewegungssensor reagiert auf die Kurbel der Pedale. Wird diese nur leicht vorwärts bewegt, registriert der Sensor dies und übermittelt entsprechende Signale – der Motor springt an. Hört der Fahrer mit dem Treten auf, stoppt auch der Motor.

Beim Anfahren dauert die Signalübertragung vom Trittfrequenzsensor bis zum Motor einen Moment, sodass die elektronische Unterstützung etwas verzögert einsetzt. Dasselbe trifft auch zu, wenn du mit dem Treten aufhörst – der Motor läuft dann einen Moment nach.

Für ältere Menschen oder Personen, die über geringe Muskelkraft verfügen, sind E-Bikes mit einem Trittfrequenzsensor bestens geeignet. Bei diesen Bikes benötigst du nur wenig Eigenleistung, um vorwärtszukommen. Somit sind diese Sensoren aus gesundheitlichen Gründen, aber auch zum effizienten Fahren eine gute Wahl. Eine gleichmäßige Trittfrequenz schont nicht nur die Gelenke, sondern auch den Motor und sorgt zudem für ein angenehmes Fahrgefühl. Je nachdem, mit welchem Gang und welcher Unterstützungsstufe du mit deinem E-Bike unterwegs bist, werden verschiedene maximale Geschwindigkeiten vom Mittelmotor unterstützt.

Vorsicht: Es kann passieren, dass der Bewegungssensor beim Schieben des E-Bikes den Motor anwirft, weil das Pedal sich mit dreht.

Drehmomentsensor oder Kraftsensor

Ein Drehmoment – bzw. Kraftsensor misst ebenfalls die Bewegung der Pedale. Dabei interessiert ihn allerdings nicht ausschließlich die Trittfrequenz. Er misst außerdem, mit wie viel Kraft du in die Pedale trittst.

Immer wenn das Pedal oben oder unten an der Kurbel steht, gibt es einen Kraftverlust, der zu ständig variierenden Messergebnissen und einer schwankenden Motorunterstützung führen würde. Aus diesem Grund werden vom Drehmomentsensor beim Übermitteln der Signale sowohl die Drehung als auch die auf die Pedale ausgeübte Kraft registriert. Nur so kann der Mittelmotor deines E-Bikes eine optimale Unterstützung anbieten. Trittst du mit mehr Kraft in die Pedale, passt der Motor seine Unterstützung an und verringert seine Leistung. Ist deine Tretkraft geringer, steigt die Motorunterstützung an. Das sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl. Allerdings ist dieses abhängig von der perfekten Programmierung der Motorsteuerung.

Geschwindigkeitssensoren

Geschwindigkeitssensoren haben nichts mit dem Pedal zu tun. Sie messen die Geschwindigkeit deines E-Bikes und dienen dazu, den Motor bei der gesetzlich erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h oder 45 km/h abzuschalten. Es gibt auch Geschwindigkeitssensoren, welche die Steuerung etwas differenzierter beeinflussen und beispielsweise für ein stufenweises Abriegeln des Motors sorgen, bevor du mit deinem E-Bike die Höchstgeschwindigkeit erreicht hast.

Wo sitzen die Sensoren beim E-Bike?

Die unterschiedlichen E-Bike Sensoren sind an verschiedenen Positionen zu finden.

Der Tretsensor sitzt beim Pedelec direkt am Tretlager in der unmittelbaren Nähe zur Kurbel, um die Bewegung der Pedale zu registrieren.

Drehmomentsensoren werden entweder am Ausfallende des Rahmens – die Stelle, wo die Hinterradachse vom Rahmen aufgenommen wird – oder aber im Bereich des Tretlagers montiert.

Den Geschwindigkeitssensor findest du an einem E-Bike entweder an der Speiche oder direkt an der Bremsscheibenaufnahme.

Wenn der E-Bike Sensor defekt ist

Kommen E-Bike Besitzer mit ihren Elektrofahrrädern in die Werkstatt und vermuten einen Defekt am Motor bzw. der Antriebseinheit, ist es in vielen Fällen nur der E-Bike Sensor, der nicht mehr richtig funktioniert. Häufig ist dieser verdreckt und kann nach entsprechender Reinigung wieder uneingeschränkt seinen Dienst verrichten.

Auch kommt es vor, dass der Speichenmagnet des Geschwindigkeitssensors sich verdreht hat oder ganz verloren gegangen ist. Das führt zu Störungen in der Technik und dem Verlust der Motorkraft.

Online findest du Fehlercodes verschiedener Hersteller, die dir verraten, ob eine größere Reparatur ansteht oder nur der Speichenmagnet an deinem Elektrobike verrutscht ist.

Https://www. kalkhoff-bikes. com/de_de/lexikon/e-bike-sensor

E-Bike bald ohne Kette? Dieses System ist eine Revolution und hat ein Problem

Fahrrad – und auch E-Bike-Fahrer kennen das Problem: Die Kette springt vom Ritzel oder dem Kettenblatt. Schon wird der Sonntagsausflug oder der Weg zur Arbeit zum schmutzigen Problem. Das neue System Free Drive von Schaeffler will das ändern.

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Schaeffler Drive by Wire Bildquelle:

Was haben Ketten, Riemen oder auch Kardanwellen am E-Bike oder Fahrrad gemeinsam? Sie stellen eine direkte mechanische Verbindung von der Kurbel zum Hinterrad her. Die muss im Idealfall gerade sein und beschränkt damit das Design. Neben dem beschriebenen Kettenproblem ist das das zweite Problem, dass das neue Antriebssystem von Schaeffler lösen will. Schaeffler war damit auf der Eurobike und hat es auch auf der IAA gezeigt. Doch wie funktioniert die Bike-by-Wire-Technologie?

E-Bikes ohne Kette: Das ist das neue System

Das neue System ist eigentlich ganz einfach. Du trittst auf deinem E-Bike nicht mehr in einen mechanischen Antriebsstrang, sondern in einen Generator. Er erzeugt, wie früher Dynamos fürs Licht, eine Spannung. Dazu misst das System deine Trittfrequenz und die Kraft, mit der du in die Pedale trittst. Die erzeugte elektrische Energie wird über einen Motor direkt dort in mechanische Kraft umgemünzt, wo sie gebraucht wird. Überschüsse werden in den Akku transportiert.

Doch was bringt Free Drive? Die Abkopplung von Pedalen zu Antriebsachse(n) hat insgesamt drei echte Vorteile. Erstens ist das System wartungs – und verschleißarm. Am Beispiel der abgefallenen Kette zeigt sich schon, dass es weniger Bauteile gibt, die anfällig für einen Defekt sind. Dazu kann damit das Fahrrad-Design neu gedacht werden. Denn der mechanische Antrieb über eine Kette zwang alle Zweiräder in eine Grundform, die man nun überdenken kann. Davon sollen vor allem Lasten-E-Bikes mit drei oder vier Rädern profitieren. Doch auch normale Zweiräder lassen sich umgestalten. Das System erlaubt letztlich sogar prinzipiell einen Allradbetrieb im E-Bike. Als letzter positiver Aspekt lässt sich anführen, dass die Power ohne mechanische Verluste am Antriebsrad ankommt. Damit kommt effektiv mehr menschliche Kraft auf die Straße.

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Free Drive von Schaeffler

Das Problem liegt mal wieder in den Regeln

Das Problem dabei ist aber auch schon ersichtlich. Ein E-Bike-Motor darf dich nur mit bis zu 250 Watt unterstützen. Nun kommen diese 250 Watt in der Regel auf deine Trittleistung obendrauf. Klar ist das ein gewaltiger Schub, wenn man nur sachte Tritt und den Rest den Motor machen lässt. Doch wie sieht es aus, wenn keine mechanische Kraft am Hinterrad ankommt? Dann sind es nur die 250 Watt des Antriebs. Das ist gerade bei den angestrebten Lastenräder doch etwas wenig. Hier braucht es Regeln, die ein solches System sinnvoll in die aktuelle Zulassungslandschaft der E-Bike-Antriebe einbinden.

Dabei ist das nicht das erste System, dass am Regelsystem zu scheitern droht. Auch Canyons Vierrad-E-Bike oder BMWs i Vision AMBY werden mit den aktuellen Regeln niemals auf die Straße können.

Https://www. inside-digital. de/news/e-bike-bald-ohne-kette-dieses-system-ist-eine-revolution-und-hat-ein-problem

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