Radfahren mit kindern rund um berlin – florian amon (buch)

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Beschreibung

Details

Kundenmeinungen

Wenn der Nachwuchs erst einmal ordentlich in die Pedale treten kann, erweitern sich die Gestaltungsmöglichkeiten für Familienausflüge erheblich. Doch damit die Jüngsten den Spaß am Radeln auch behalten, sollten die Strecken flach, gut befahrbar, nicht zu lang und vor allem abwechslungsreich sein! Dann wird die Familienradtour bestimmt zum Erfolg.

Die beiden Autoren haben die schönsten Radwege im Berliner Umland erkundet und mit den eigenen Sprösslingen auf Familientauglichkeit getestet. Herausgekommen sind 22 spannende Touren, die Jung und Alt begeistern werden.

Über den Autor:

Florian Amon ist nach mehreren Jahren in Zentralasien aktuell als Lehrer in Berlin tätig. Seine Leidenschaften sind Wandern und Musik. Mit seinem wasser – und laufbegeisterten Sohn fährt er fast jedes Wochenende raus aus der Stadt in die Natur.

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Studie: Was zum Radfahren animiert

Radfahren mit kindern rund um berlin - florian amon (buch)

Eine neue Stu­die lässt eini­ge inter­es­san­te Rück­schlüs­se auf die Nut­zung des Fahr­rads in Deutsch­land zu. Näher befragt wur­den die­je­ni­gen 67 Pro­zent der Men­schen, die ein Fahr­rad besit­zen und die­ses zumin­dest hin und wie­der nutzen.

Wer mit dem Rad fährt

Auf­fäl­lig ist zunächst, dass die Rad­nut­zung im Nor­den der Repu­blik (74 Pro­zent) aus­ge­präg­ter ist als im Süden und im Osten (64 bzw. 65 Pro­zent). Unter den expli­zit abge­frag­ten drei größ­ten Städ­ten ragt Mün­chen mit 77 Pro­zent her­aus (Ber­lin 60 und Ham­burg 64 Pro­zent). Was außer­dem ins Auge sticht: Der Anteil der über 60-Jäh­ri­gen, die wenigs­ten manch­mal aufs Fahr­rad stei­gen, ist mit nur 50 Pro­zent (noch) sehr gering. Ob sich der Trend zum Pedel­ec hier aus­wirkt, kann aus der Stu­die nicht her­aus­ge­le­sen wer­den, da es kei­ne Ver­glei­che zwi­schen ver­schie­de­nen Jah­ren gibt. Dafür fah­ren die Älte­ren, die über­haupt das Rad nut­zen, häu­fi­ger damit als die Jün­ge­ren. 23 Pro­zent derer, die Rad­fah­ren, fah­ren fast täg­lich. 29 Pro­zent fah­ren mehr­mals pro Woche und 20 Pro­zent mehr­mals pro Monat. Eine Min­der­heit von 28 Pro­zent fährt ganz­jäh­rig mit dem Rad.

Anläs­se der Fahrradnutzung

Die mit gro­ßem Abstand häu­figs­ten Nut­zungs­grün­de sind Aus­flü­ge und ande­re Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten (78 Pro­zent; hier sind die Wenig­ra­deln­den über­pro­por­tio­nal ver­tre­ten). Es fol­gen Ein­käu­fe (42 Pro­zent; Frau­en häu­fi­ger als Män­ner) und sport­li­che Akti­vi­tä­ten (38 Pro­zent). Die All­tags­we­ge zur Aus­bil­dungs­stät­te oder Arbeit sind nur für 22 Pro­zent der Radnutzer/innen ein Haupt­nut­zungs­grund (Viel­ra­deln­de sind hier häu­fi­ger ver­tre­ten). Zusam­men­ge­fasst: Wer wenig mit dem Rad fährt, macht dies vor allem in der Frei­zeit. Wer viel mit dem Rad fährt, nutzt dies beson­ders häu­fig für Ein­käu­fe und beruf­lich ver­an­lass­te Wege, also für Alltagswege.

Grün­de für die Fahrradnutzung

Spaß, Fit­ness und Bewe­gung an der fri­schen Luft sind für rund 70 Pro­zent derer, die zumin­dest manch­mal mit dem Rad fah­ren, Anlass für die­se Ver­kehrs­mit­tel­wahl. Mit gro­ßem Abstand fol­gen der Umwelt­ge­dan­ke und die gemein­sa­me Unter­neh­mung mit ande­ren Men­schen (jeweils knapp 50 Pro­zent). Bei den Jün­ge­ren kom­men die gerin­gen Mobi­li­täts­kos­ten hin­zu. In den Groß­städ­ten wie­gen Umwelt­ge­sichts­punk­te, Unab­hän­gig­keit und Fle­xi­bi­li­tät sowie Schnel­lig­keit eine deut­lich stär­ke­re Rol­le als im Durchschnitt.

Sicher­heit des Radverkehrs

20 Pro­zent der Befrag­ten sag­ten aus, dass sie alle Ver­kehrs­re­geln für den Rad­ver­kehr ken­nen und 68 Pro­zent die meis­ten. Etwas mehr als jeder zehn­te Befrag­te sah bei sich sel­ber Schu­lungs­be­darf. Nahe­zu jeder Fünf­te sagt von sich, dass sie/er sich häu­fig nicht an die Ver­kehrs­re­geln hält. Fast gleich vie­le hal­ten sich zuver­läs­sig an die Regeln.

29 Pro­zent der zumin­dest ab und zu mit dem Fahr­rad Fah­ren­den hat­ten sich schon ein­mal bei einem Unfall ver­letzt. Über die Unfall­ur­sa­chen sagt die Stu­die lei­der nichts aus.

Fazit

Eini­ge Schluss­fol­ge­run­gen für eine erfolg­ver­spre­chen­de Rad­ver­kehrs­för­de­rung, die über­wie­gend nicht ganz neu sind, kön­nen aus der Befra­gung gezo­gen werden:

In länd­li­chen Regio­nen und in Groß­städ­ten sind es unter­schied­li­che Grün­de, die Men­schen zum Rad­fah­ren ani­mie­ren. Wäh­rend Spaß und Gesund­heit in klei­nen Orten klar füh­ren, spie­len in den Groß­städ­ten Umwelt­ge­sichts­punk­te, Unab­hän­gig­keit und Schnel­lig­keit eben­falls eine wich­ti­ge Rolle. Der Erfolg boo­men­der Fahr­rad­städ­te (bspw. Mün­chen) gilt es genau­er zu ana­ly­sie­ren und auf ande­re Städ­te zu übertragen. All­tags­we­ge wie zur Arbeit und zum Ein­kauf wer­den noch deut­lich zu sel­ten mit dem Fahr­rad zurück­ge­legt. Grün­de hier­für kön­nen sein (aus der Stu­die aber nicht ables­bar): Unzu­rei­chend siche­re Fahr­rad­ab­stell­an­la­gen, unzu­rei­chen­de Weg­ein­fra­struk­tur, als gefähr­lich emp­fun­de­ne Stre­cken­ver­läu­fe, kei­ne Dusch­ge­le­gen­heit am Arbeits­platz etc.

Im Auf­trag der Cos­mos­Di­rekt Lebens­ver­si­che­rung AG hat For­sa im März 2015 eine reprä­sen­ta­ti­ve Befra­gung in Form von Tele­fon­in­ter­views durch­ge­führt. Befragt wur­den 1.500 Per­so­nen, die min­des­tens 18 Jah­re alt sind und ein Fahr­rad besit­zen. Die Befra­gung den Bewoh­ne­rIn­nen der drei größ­ten Städ­te Ber­lin, Mün­chen und Ham­burg muss mit jeweils nur 150 Befrag­ten mit Vor­sicht genos­sen wer­den. Lei­der wur­den nicht auch die­je­ni­gen befragt, die kein Fahr­rad nut­zen. Es wäre ja durch­aus inter­es­sant zu wis­sen, was die­se von der Fahr­rad­nut­zung abhält bzw. wodurch sie sich aufs Fahr­rad locken las­sen würden.

Https://www. matthias-gastel. de/studie-was-zum-radfahren-animiert/

E-Bikes für Senioren – Tipps für den Kauf

Radfahren mit kindern rund um berlin - florian amon (buch)

Dass ein E-Bike die Lebensqualität älterer Damen und Herren maßgeblich verbessern kann, steht außer Frage. Strecken, die mit einem klassischen Fahrrad ohne Motor zu anstrengend wären, sind mit einem E-Bike beinahe mühelos zu bewältigen. Ein E-Bike ermöglicht es auch mit zunehmendem Alter noch In Bewegung und vor allem unabhängig zu bleiben und ganz nebenbei noch Etwas für die Gesundheit zu tun. Ältere Menschen, die sich ein E-Bike kaufen möchten, sollten auf einige Aspekte besonderen Wert legen. Wichtig sind etwa das Gewicht des E-Bikes, die Rahmenform, die Ergonomie und eine Unkomplizierte Bedienung. Doch worauf sollte man beim E-Bike-Kauf noch achten? FOCUS E-BIKE hat Ihnen die wichtigsten Tipps in diesem Ratgeber zusammengestellt.

Senioren-E-Bikes: die wichtigsten Aspekte

Welches E-Bike für Senioren infrage kommt, sollte vor dem Kauf gut überlegt werden. So sollten sich ältere Menschen fragen, wofür sie das E-Bike am meisten benötigen. Wer beispielsweise nur Kürzere Strecken damit zurückliegen möchte, kann sich auch ein E-Bike mit einem kleineren, günstigeren Akku zulegen. Wer hauptsächlich seine Einkäufe damit erledigen möchte, sollte darauf achten, dass sich Fahrradtaschen gut am elektronischen Fahrrad befestigen lassen. Unter Umständen kann auch ein Dreirad als E-Bike für Senioren sinnvoll sein, da sich auf solchen Modellen sehr gut Gepäck transportieren lässt. Wer Probleme mit der Balance hat oder Angst, beim Fahren umzukippen, ist mit dreirädrigen Modellen ebenfalls gut beraten. Auch diese gibt es inzwischen mit elektrischem Antrieb.

Das Gewicht des E-Bikes spielt eine tragende Rolle

Motor und Akku beeinflussen das Gesamtgewicht bei E-Bikes, weshalb sie immer schwerer sind als herkömmliche Fahrräder. Die aktuellen E-Bikes wiegen Zwischen 20 und 30 Kilogramm, wobei das Gewicht natürlich je nach Modell variiert. Während der Fahrt ist das höhere Gewicht dank der Motorunterstützung zwar nicht spürbar, dennoch sind leichte E-Bikes z. B. aus Carbon oder Aluminium für Senioren empfehlenswert. So ist beim Anfahren oder Halten oder auch beim Unterstellen zuhause nicht ganz so viel Kraftaufwand nötig.

Der Akku ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor für das Gesamtgewicht eines E-Bikes. Hier gilt: Je mehr Kapazität, desto schwerer ist er. Daher ist es wichtig, sich vor dem Kauf eines E-Bikes Gedanken darüber zu machen: Sind es eher kürzere Strecken, sodass ein Leichterer Akku mit weniger Reichweite ausreicht? Oder soll es ein Schwerer Akku mit einer dementsprechend Größeren Reichweite sein?

Tipp:

Steht das E-Bike doch einmal länger unbenutzt im Keller, Sollte der Akku zu etwa 60 Prozent voll sein. Es macht Sinn, ihn alle paar Wochen zu kontrollieren und eventuell aufzuladen.

Die Rahmenform des E-Bikes

Damit das Fahren mit dem E-Bike auch Spaß macht, muss es unbedingt auf die eigenen körperlichen Voraussetzungen abgestimmt sein.

Bei der ergonomischen Einstellung sind vor allem die Drei Kontaktpunkte des Fahrers mit dem e-Bike wichtig:

Die Winkel und Längenmaße dieser drei Punkte müssen zum Körper des Fahrers passen, damit eine ergonomisch korrekte Sitzposition auf dem E-Bike möglich ist.

Vom Diamantrahmen für Herren, dem Trapezrahmen für Frauen oder einem Komfortrahmen – E-Bikes sind grundsätzlich in unterschiedlichen Rahmenformen erhältlich. Für ältere Menschen erweist sich ein Tiefeinsteiger oder ein E-Bike Mit Komfortrahmen als beste Wahl. Diese Modelle zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Rahmen ohne Oberrohr auskommt. Das Auf – und Absteigen wird durch den Tiefen Einstieg Erheblich erleichtert, da das Bein nicht so weit angehoben werden muss.

Um einen perfekten, komfortablen Sattel zu finden, erweist sich die Vermessung der Sitzbeinhöcker als hilfreich oder einfach das Gefühl bei der Probefahrt.

Damit die Handgelenke möglichst geschont werden, sollte der Lenker so konzipiert und eingestellt sein, dass der Übergang von den Handgelenken zu den Unterarmen möglichst gerade ist. Ein leicht nach innen gebogener Lenker ist näher am Körper, so dass der Fahrer aufrechter sitzen kann.

Sicherheit geht vor!

Sicherheit hat beim Fahren mit einem E-Bike natürlich immer oberste Priorität. Eine Einwandfrei funktionierende Bremsanlage ist bei einem E-Bike also ein absolutes Muss. Mit starken Bremsen, wie beispielsweise hydraulischen Scheibenbremsen, ist garantiert, dass das Pedelec Rasch zum Stehen kommt.

Achten Sie beim beim Kauf eines neuen E-Bikes auch auf das Richtige Licht. Mittlerweile gibt es sogar E-Bikes, die zusätzlich zum Scheinwerfer und Rücklicht ein Fernlicht bieten. Ein Fernlicht sorgt bei Dämmerung und Dunkelheit für bessere Sichtverhältnisse, sodass der Fahrer immer die volle Kontrolle über den Verkehr und das eigene E-Bike behalten kann.

Für E-Bike Fahrer Bis zu 25 km/h Unterstützung besteht keine Helmpflicht. Jedoch empfehlen wir aus Sicherheitsgründen bei jeder Fahrt mit dem elektronischen Fahrrad einen Schützenden Helm aufzuziehen.

Einfache Bedienung

Bei einigen Modellen ist es notwendig, den Akku zum Aufladen aus dem E-Bike zu entnehmen. Was die Positionierung des Akkus betrifft, gibt es von Modell zu Modell Unterschiede. Bei Manchen Elektrofahrrädern wird der Akku In das Unterrohr des E-Bikes integriert. Bei anderen wiederum sitzt der Akku am Unterrohr, am Sitzrohr oder unter dem Gepäckträger.

Beim Kauf Sollte darauf geachtet werden, dass der Akku Unkompliziert zu erreichen Ist und zum Laden entnommen werden kann. Wie sich der Akku herausnehmen lässt, kann der Händler bereits bei der Beratung demonstrieren.

Eine Intuitive Bedienung des Displays macht die Handhabung für Senioren einfacher. Wichtige Angaben, etwa Restladung des Akkus, Kilometerstand oder Uhrzeit sind im besten Fall auf einen Blick vom Display abzulesen.

Wie viel kostet ein gutes E-Bike?

Eine allgemeine Aussage über die Höhe der E-Bike Kosten lässt sich nicht treffen. Dafür ist der Markt zu divers und auch günstige Modelle können durchaus mit kostspieligen mithalten. Die günstigsten E-Bikes für Senioren gibt es als Aktionsangebote für rund 1.000 Euro. Nach oben hin ist die Preisspanne offen, Preise über 5.000 Euro sind keine Seltenheit. Ein sehr gutes Qualitätsmarken-Modell bekommt man zwischen 2.500 und 4.000 Euro. Faktoren, die den Preis für Senioren-E-Bikes unter anderem beeinflussen bzw. in die Höhe treiben können sind:

    Das Material: das Gewicht von Senioren-E-Bikes sollte möglichst gering sein. Rein faktisch ist Carbon leichter als Aluminium. Nichtsdestotrotz kommt es hier auf die Verarbeitung und das Können der Hersteller an. Ein hochwertiger Rahmen aus Alu kann manchmal sogar leichter sein als ein günstiger und schlecht verarbeiteter Rahmen aus Carbon.
    Die Ausstattung: vermeintlich kleine Extras wie ein Rückspiegel, der am Lenker angebracht ist oder rutschfeste Pedale können den Preis je nach Hersteller ebenfalls nach oben schrauben. Das gilt erst recht für Spezial-E-Bikes, die älteren Menschen beispielsweise beim Pedalieren helfen, wenn ein Bein schwächer ist als das andere.

Tipp: Auch die Betriebskosten bedenken. Schließlich braucht der Akku Strom und regelmäßige Inspektionen in der Fachwerkstatt sind ebenfalls unerlässlich.

E-Bikes für Senioren – die Testsieger

Welche sind die besten E-Bikes für Senioren? Im großen FOCUS E-BIKE-Test wurden mehr als 500 Modelle mit über 60 Testkriterien in Labor und Praxis verglichen. Bestnoten gab es für folgende Modelle, die alle mit einem tiefen Einstieg, viel Komfort und einem relativ geringen Gewicht punkten und sich damit auch hervorragend für Senioren eignen:

Https://focus-mobility. de/magazin/e-bikes-fuer-senioren-tipps-fuer-den-kauf

Mehr Sicherheit für den Alltagsradverkehr in Warstein war am 12.1.2022 Thema

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Foto: ADFC Soest, beispielhaft gesicherte Öffung des Drängelgitters am Steingraben in Soest

Bürgermeister Thomas Schöne und der Leiter des AK Fahrradfreundliches Warstein Matthias Seipel (Fachbereichsleitung Infrastruktur) setzten sich im Gespräch mit unserem Warsteiner Aktivenstammtisch dafür ein, die Mängelmeldungen des ADFC in der Verwaltungsarbeit und Verkehrsplanung der Kommune zu berücksichtigen.

Wie in anderen Kommunen auch, hängt die Umsetzung berechtigter Anliegen davon ab, ob die vorgeschlagene Maßnahme allein durch die Kommune oder erst durch eine notwendige Beteiligung anderer Stellen wie Grundstücksbesitzende oder Baulastträger (z. B. Kreis Soest oder Land NRW) beteiligt werden müssen oder mitentscheiden können. In akribischer Kleinarbeit hatten die Aktiven um Rita Cordes Verbesserungsvorschläge für touristische Routen und den Stadtverkehr zusammengetragen. So werden etwa die nach der Erneuerung der Teerdecke verbliebenen Mängel an der Bankette des Möhnetalradweges im Frühjahr 2022 ausgebessert. Das Sichtfeld und die Beschilderung der Querung Römerstraße mit dem halbseitigen Drängelgitter sollte mit einer Fahrbahnmarkierung und Stutzen einer privaten Heckengrundstücksbegrenzung abgesichert werden und im Bereich von der Schützenhalle Belecke bis Ampel B55 sollten Piktogramme auf der Fahrbahn angebracht werden sowie der Ampel vorgelagerte Haltebalken die Sicherheit für Radfahrende durch stärkere Wahrnehmbarkeit des Radverkehrs für Automobilisten gewährleisten. Die Stadt stellt zudem der ADFC Radfahrschule einen Schulhof mit Toilettenbenutzung zur Verfügung, um nach Absprache mit dem Bürgerdienst der Stadt den Pedelecfahrenden ein Training zur Fahrradbeherrschung anbieten zu können. Weitere Vorschläge werden zur Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit in der nächsten Sitzung des kommunalen Arbeitskreises am 23.3.22 über Rita Cordes eingebracht.

18.8.21: Gründungsversammlung Ortsgruppe Werl

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Foto: ADFC Soest, Wegbereiter der Ortsgruppe Werl: Klaus Kabst (links), Lothar Pieper (rechts)

Werl eine fahrradfreundliche Stadt? Wer dazu beitragen möchte und die Infrastruktur für den Radverkehr klimafreundlich umgestaltet wissen will, der möge sich den Mitgliedern im ADFC anschließen. Lothar Pieper und zweiter Vorsitzender Klaus Kabst vom ADFC Soest e. V. laden am 18. August um 19:00 Uhr in das Restaurant Schmaler’s der Stadthalle Werl ein.

Im Aktiventreff werden Neuig – und Notwendigkeiten zum Fahrradklima in Werl ausgetauscht. Leider fehlte für die Auswertung der Befragung des ADFC-Fahrradklimatests eine Stimme für das nötige Quorum. Deshalb werden Informationen zu den vorliegenden verkehrsplanerischen Vorschlägen an die Kommune (Nahmobilitätskonzept Rad – und Fußverkehr von 2018 und dem integrierten Stadteentwicklungskonzept (ISEK) 2020) und Hinweise aus den Reihen von engagierten Radfahrenden in der Sitzung gebündelt, um Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur zu diskutieren. Außerdem werden Angebote des Kreisverbandes vorgestellt:

    Radfahrschule mit Pedelec – und Tandemfahrsicherheitstraining, Aktionen wie die Kidcal Mass mit Forderungen nach mehr Platz für’s Rad und zum Schülerradverkehr, Rolle und Strukturen des Vereins in Bezug auf kommunale, bundes – und landesweite Anhörungen und Stellungnahmen zu Verkehrsplanungen.

Mit der Gründung der Ortsgruppe im Kreisverband soll die Lobbyarbeit für Pedalfahrzeuge und Menschen per Pedes in Werl gestärkt werden. Interessierte am Thema sind, wie die ortsansässigen Mitglieder, eingeladen, mitzudiskutieren. Aus der Mitte der ADFC-Mitglieder wird eine Ansprechperson der Ortsgruppe mit beratender Stimme im Vorstand gewählt. Weiterführende Informationen per E-Mail Klaus. kabst@adfc. de oder telefonisch Lothar Pieper (0175) 20 38 28 5

4.8.21 Erster Aktiventreff der Ortsgruppe Warstein

Radfahren mit kindern rund um berlin - florian amon (buch)

Foto: ADFC Soest, Erster Aktiventreff vom 4.8.21

Rita Cordes lädt am 4.8.2021 um 17:00 Uhr ein zum ersten Radaktiventreffen in Warstein zum Gasthof Hopper Lanfer 62 nach Warstein-Belecke.

Nach den für Warstein erfreulichen Ergebnissen des Fahrradklimatests wird deutlich, dass die Bemühungen um den Wirtschaftsfaktor Fahrrad für den Tourismus Früchte tragen und nun auch der Alltagsradverkehr in den Mittelpunkt rückt.

Die wachsende E-Mobilität per Rad birgt außerdem in der mittelgebirglichen Wegestruktur auch für den Nahverkehr über den touristischen Aspekt hinaus großes Potenzial für die Verkehrspolitik. Parteiunabhängig formiert sich eine Gruppe von Aktiven bestehend aus interessierten Radfahrenden und Mitgliedern des ADFC. Als Ortsgruppe können sie die Diskussion in der Kommune gemeinsam aktiv mitbegleiten. Die langjährige Ansprechperson und ADFC-Repräsentantin in Warstein sieht Chancen, die Arbeit in der AG Fahrraffreundliches Warstein als Gruppe stärker zu unterstützen. Inhalte des Aktiventreffens werden deshalb nicht nur Tourenangebote des ADFC sein, sondern auch der Austausch zu notwendigen Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur in der Kommune. Zur Sitzung sind auch Nichtmitglieder willkommen.

Sicherheitsgefühl der Radfahrenden im Kreis Soest beeinträchtigt – Ergebnis des Fahrradklimatest 2020

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Foto: Christine Kabst, Kreisel Brüdertor Soest

Die Dringlichkeit der Thematik zeigt sich an der Anzahl der Mehrfachbeiträge als Ergänzung der Kommentare und Benotungen. Soest steht dabei mit Abstand (50 % Mehrfachangaben) an der Spitze der Kritik, gefolgt von Erwitte und Lippstadt (je 44 %) und Geseke (33 %).

Ein starkes Viertel der Benotungen des Fahrradklimas in Erwitte, Geseke, Lippstadt, Soest und Warstein bezog sich allein auf diese vier Themenschwerpunkte:

Thema

Erwitte

Geseke

Lippstadt

Soest

Warstein

Verstöße gegen Mindestabstand/
Riskantes Überholen eines Rades durch KFZ

Https://www. adfc-kreisverband-soest. de/aktuelles/radmobilit%C3%A4t/

Oberursel: Tausenden Schülern das Radfahren beigebracht

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Polizeioberkommissar Bernd Meffert war 23 Jahre bei der Jugendverkehrsschule. Nun geht er in den Ruhestand.

Oberursel – Bernd Meffert ohne Fahrrad: Dieser Anblick ist selten. Der 60-Jährige fährt nicht nur täglich mit dem Rad zur Arbeit, sondern tritt auch in seiner Freizeit gerne und oft in die Pedale. Und: Das Zweirad gehört auch zu seinem Arbeitsgerät. Seit mehr als 23 Jahren ist Meffert Teil des Teams der Jugendverkehrsschule der Polizeidirektion Hochtaunus. In dieser Funktion hat er Generationen von Grundschülern die Verkehrsregeln beigebracht, in Theorie und Praxis. Jetzt verabschiedet sich der Polizeioberkommissar zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand. „Damit geht für uns eine Ära zu Ende“, sagt Mefferts Chef, Oliver Link, Leiter der Verkehrspolizei Hochtaunus. „So lange wie er war noch nie ein Kollege bei der Jugendverkehrsschule im Einsatz.“

Begonnen hat Meffert seine Laufbahn bei der Polizei ganz klassisch mit Schichtdienst. „Früher war ich im Bereitschaftsdienst, später dann im Streifendienst“, erzählt er. Meffert ging zur Ermittlungsgruppe nach Bad Homburg. „Im Jahr 2000 kam die Anfrage, ob ich zur Jugendverkehrsschule wechseln möchte“, blickt er zurück. „Mein Sohn war damals acht Jahre alt, deshalb konnte ich mir sofort gut vorstellen, mit Kindern in dieser Altersgruppe zu arbeiten.“ Meffert absolvierte einen pädagogischen Lehrgang. „Danach wurde ich von einem Kollegen eingearbeitet, und es ging los mit dem Verkehrsunterricht“, erzählt er.

Zuständig ist Meffert für alle Grund – und Privatschulen in Oberursel, Kronberg, Königstein und Steinbach. „Allein in diesem Schuljahr habe ich 51 Klassen betreut“, berichtet er. Vom Frühjahr an bis weit in den Herbst hinein ist er mit den Schülern auf den Straßen unterwegs mit dem Ziel, ihnen das sichere Fahren mit dem Rad beizubringen.

„Die Schülerzahlen wachsen immer mehr. Wenn dann auch noch das Wetter schlecht ist, müssen wir oft bis in den November hinein mit den Kindern unterwegs sein“, erklärt er. Die praktische Radausbildung findet, je nach Gegebenheiten, direkt an den Schulen statt, oder auf dem Verkehrsübungsplatz in Stierstadt. „Der Platz wurde 1973 eingeweiht und war damals der erste Verkehrsübungsplatz im Kreis“, informiert er. Nach dem Theorieunterricht und zwei Praxis-Tagen im „Schonraum“ Schulhof oder auf dem Übungsplatz geht es zwei Tage in den realen Straßenverkehr. „Wir sind dann mit den Viertklässlern in kleinen Gruppen unterwegs, aber nur in Wohnstraßen, nicht auf Hauptverkehrsstraßen, das wäre einfach noch zu viel“, betont Meffert. „Dafür ist das Spektrum zu groß“, erläutert er. „Manche Kinder können noch nicht so gut Radfahren, andere dagegen schon sehr gut, das gibt es in jeder Klasse große Unterschiede.“

Rücksichtslosigkeit nimmt zu

Unterschiedlich seien die Reaktionen der Autofahrer auf die Schülergruppe. „Mal schenken Autofahrer den Kindern die Vorfahrt, was auch nicht optimal ist. Die Kinder sollen ja lernen, die Vorfahrtsregeln zu verinnerlichen“, meint er. Was hingegen bedauerlicherweise zunehme, sei die Rücksichtslosigkeit vieler Autofahrer – eine Beobachtung, die Meffert auch machen muss, wenn er alleine mit dem Rad unterwegs ist. „Sehr oft nehmen andere Verkehrsteilnehmer den Kindern die Vorfahrt, fahren zu schnell oder halten zu wenig Abstand beim Überholen der Gruppe“, beobachtet Meffert.

Benotet werden die praktischen Übungen übrigens nicht. „Wir wollen die Kinder nicht unter Druck setzen“, meint Meffert. Was den Verkehrsunterricht betreffe, fange das Team der Jugendverkehrsschule nicht bei Null an. „Die Lehrer bereiten die Kinder sehr gut vor.“ Doch Meffert war neben dem Vermitteln der Verkehrsregeln und der Fahrradausbildung immer noch eine Sache wichtig: „Die Mädchen und Jungen sollen stressfrei Kontakt zur Institution Polizei haben“, berichtet er. Direktes Feedback gebe es zwar kaum, aber dennoch freut es Meffert, wenn er in Gesprächen mit Eltern oder Lehrern merkt, dass der Besuch der Jugendverkehrsschule bei den Schülern nachhaltig sei. „Wir vermitteln über die Verkehrsregeln hinaus beispielsweise auch, wie die Schüler Streit schlichten“, fügt er hinzu. Ein Großteil seines Jobs war zwar die Betreuung der Schulen, aber der Polizist war auch bei anderen Einsätzen unterwegs. „Beispielsweise bei Radrennen oder Festen“, sagt er.

Und was wird der zukünftige Ruheständler vermissen? „Auf alle Fälle den Kontakt zu den Schulen. Mit den Kindern zu arbeiten, hat mir immer sehr großen Spaß gemacht. Auch der Draht zu den Lehrern und zur Schulleitung war immer super“, verrät Meffert. „Oft habe ich mich fast schon als Teil des Kollegiums gefühlt.“

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Auch künftig wird Meffert sich täglich aufs Rad schwingen und in die Pedale treten. „Auf alle Fälle werde ich mich auch um unseren großen Garten kümmern. Und wieder mehr Zeit für das gemeinsames Hobby Tanzen finden“, erklärt Meffert, der mit seiner Frau seit zehn Jahren in dem von ihnen gegründeten Tanzkurs des TV Bommersheim aktiv ist.

Https://www. fnp. de/lokales/hochtaunus/oberursel-ort69327/oberursel-tausenden-schuelern-das-radfahren-beigebracht-92406727.html

Radfahren

In Richtung Norden beginnt ab Mettingen die sogenannte „Norddeutsche Tiefebene”, das bedeutet Rad fahren ohne Steigungen. Die Kleeblatt-Touren, sowie die NaTourismus-Routen sind Teil des Radelparks Münsterland. Dieses bewährte Radwegenetz nutzt auch der Töddenland Radweg: 130 km ausgesuchte und gepflegte Radwege führen Sie durch eine reizvolle Natur – und Kulturlandschaft in und um Mettingen, die Sie individuell erradeln können.

Mettinger “Kleeblatt(rad)touren”

Die Radtouren liegen wie ein Kleeblatt rund um Mettingen. Die Touren sind Teil der Radwanderkarte “Radregion Münsterland – Kreis Steinfurt”.

Moortour

Steinbeck – Recke
Länge: 27 km, 3 Std., flaches Gelände

Knotenpunkte 80 ► 78 ► 74 ►76 ► 75 ► 77 ►71 ►►72 ► 82 ► 80/83

Startpunkt: Markt (Nähe Michaelsbrunnen)
Radeln Sie über Steinbeck in Richtung Recke.
In Steinbeck entdeckte man 1823 eine schwefelhaltige Quelle. Daraus entwickelte sich bis heute ein moderner Kurbetrieb. Die Route führt zum Mittellandkanal vorbei am Yachthafen “Marina”.
Die Ruthemühle kurz vor Recke ist Heimat – und Korbmuseum und bietet Sehenswertes aus Kunstgewerbe und altem Handwerk.
Der Weg führt Sie weiter entlang am Recker Moor.
Sie sollten einen kurzen Abstecher zum Aussichtsturm machen.
Von hier haben sie einen herrlichen Blick in die reizvolle Moorlandschaft.
Über den Mittellandkanal geht es zurück nach Mettingen.

Tüöttentour

Mettingen Bruch – Westerkappeln
Länge: 29 km, 3 Std., flaches Gelände

Knotenpunkte 80 ► 82 ►81 ►61/50 ► 60 ► 85 ► 83 ►80
2 Möglichkeiten, die Tour zu verlängern zwischen Knp. 81 ►60 Plus 16,8 km ►
O
Der plus 7,4 km (siehe Karte)

Startpunkt: Markt (Nähe Michaelsbrunnen)
Auf den Spuren der Tüötten verlassen Sie Mettingen in Richtung Nierenburg. Sie fahren durch große Feucht­wiesengebiete im Naturschutzgebiet “Düsterdieker Niederung”. Auf dem Weg nach Westerkappeln kommen Sie an einem alten Großsteingrab aus der Jungsteinzeit vorbei – den “Sloopsteinen” (ca. 4.000 Jahre alt). Es gilt als das größte und besterhaltene Denkmal aus dieser Zeit in ganz Westfalen.

Hier besteht die Möglichkeit auch die 6,7 km lange Teutoschleife „Sloopsteener Seerunde“ zu erwandern. Es bietet sich am “Niedrighaussee” eine Rast an.

In Westerkappeln sollten Sie sich das Wasserschloss Haus Cappeln ansehen. Dies war im 12. und 13. Jahrhundert Sitz der Ritter und Freigrafen von Cappeln (nur Außenbesichtigung möglich). Vorbei am Haus Langenbrück (erbaut um 1350) radeln Sie weiter durch das Naturschutzgebiet “Rote Brook” an der alten Waschstelle vorbei zurück nach Mettingen. Beenden Sie die Tour mit dem Besuch des Tüöttenmuseums.

Museumstour

Westerkappeln – Lotte – Laggenbeck
Länge: 35 km, 4-5 Std., hügeliges Gelände

Knotenpunkte 80 ►83 ► 85 ► 60 ► 62 ► 48 ► 63 ► 1-2 ► 12 ►83 ►80
Abkürzung ab 63 ►85 ►83 ►80

Startpunkt: Markt (Nähe Michaelsbrunnen)
Von Mettingen aus östlich in Richtung Westerkappeln passieren Sie die alte Waschstelle. Gegen einen kleinen Obolus an den Eigentümer spülte man dort nach dem Waschen die Seifenlauge im Bachwasser aus. In Westerkappeln fällt die für Westfalen kulturhistorisch bedeutende ev. Kirche – „der wehrhafte Turm” um 1100 erbaut – ins Auge. Nach ca. 13 km können Sie das weithin bekannte Traktorenmuseum Westerkappeln besuchen. Es bietet eine umfangreiche Sammlung an alten landwirtschaftlichen Geräten und Traktoren vergangener Zeiten. Geöffnet April – Okt., Sa./So. + feiertags 10.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Schließlich führt Sie der Weg durch Laggenbeck über den Schafberg mit Blick auf das Kohlekraftwerk, vorbei am ehemaligen Nordschacht (bis 2020 dem tiefsten Kohleschacht Europas – jetzt geschlossen), durch das Köllbachtal zurück nach Mettingen.

Zum Abschluss der Tour bietet sich ein Abstecher ins Schul – bzw. Postmuseum (Sa./So.15.00 – 17.00 Uhr o. nach Vereinbarung) oder Tüöttenmuseum an.

Bergtour

Laggenbeck – Ibbenbüren – Steinbeck
Länge: 39 km, 4-5 Std., hügeliges Gelände

Knotenpunkte 80 ► 83 ► 12 ► 2 ► 4 ► 5 ► 6 ► 7 ► 10 ► 76 ► 74 ► 78 ►80
Abkürzung ab 63 ►85 ►83 ►80

Startpunkt: Markt (Nähe Michaelbrunnen)
Die Route geht durch das idyllische Köllbachtal in Richtung Laggenbeck. Durch die letzten Ausläufer des Wiehengebirges geht es nun hinauf auf den Schafberg.

Das Naherholungsgebiet Aasee mit dem Aaseebad lädt zum Paddeln oder Tretbootfahren ein, und das angrenzende Wellenhallenbad bietet ein ganzjähriges Außenschwimmbecken und Freibad. Der dort gelegene Beach-Club “ibbonbeach” bietet die Möglichkeit zu einer Rast, bevor Sie Ihre Tour weiter entlang der Aa fortsetzen. An der kath. Ludwigkirche folgen Sie dem Wegweiser “Stadtmitte”. Danach folgen Sie der Route weiter Richtung Püsselbüren – Dickenberg – Steinbeck und fahren kurz vor Steinbeck nach rechts in Richtung Mettingen. Auf dem Dickenberg haben Sie von der durch Aufschüttung entstandenen Halde einen herrlichen Blick auf das Münsterland und die Norddeutsche Tiefebene.

Https://mettingen-tourismus. de/touristik-und-freizeit/auszeit-im-hier/rad-fahren/

Radfahren Schleswig Holstein

Hallo an alle, suche Mitfahrer für Abendtouren auch gerne Tagestouren Bin 60 Jahre alt Fahre ein E Bike und komme aus der Nähe von Barmstedt. Fahre gerne gemütlich mit Klönschnack aber auch mal flott. Beides geht. Gerne auch in der Gruppe oder zu zweit. Würde mich freuen über diesen Wege nette Leute zum Radeln kennenzulernen.

Sandra Gabriele Steffen

TOUR IN
    Schleswig-Holstein/Hamburg
REISETERMIN
FAHRTEMPO UND TAGESKILOMETER

(ungefähre Werte zur groben Orientierung)

    Gemütlich
    (bis 15km/h, bis 50 Tageskilometer) Normal
    (15-20 km/h, 50-100 Tageskilometer)
EIGENER FAHRRADTYP
ÜBERNACHTUNG

Nach Absprache bzw. nicht nötig (Tagestouren)

GEWÜNSCHTES ALTER DER MITRADLER
GEWÜNSCHTES GESCHLECHT DER MITRADLER
ICH REISE MIT KINDERN

Allgemeiner
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60 Jahre zu alt zum Radfahren

Radfahren mit kindern rund um berlin - florian amon (buch)

Wer täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, tut viel für Fitness, Gesundheit und Geldbeutel.

© Quelle: Tobias Hase/dpa-tmn

Der Frühling ist in vollem Gange und der Sommer in Sicht – eine gute Gelegenheit, in die Pedale zu treten und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Keine Lust? Diese fünf Gründe stimmen Sie um.

Mit dem inneren Schweinehund müssen wir tagtäglich viele Kämpfe austragen. Auch bei der Frage, wie man nun zur Arbeit fährt. Draußen ist es grau, der eigene Körper kommt nicht in Fahrt – da scheint das muckelige und mühelose Auto die entspanntere Alternative. Die Kehrseite: Die bequeme Variante verschlingt Geld, belastet das Klima, der Stau kostet Nerven und Zeit. Hier ist das Fahrrad klar im Vorteil, wenn auch anstrengender. Doch die Mühen lohnen sich auch in anderer Hinsicht.

Radfahren mit kindern rund um berlin - florian amon (buch)

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1. Kostenloses Work‑out

Radfahren ist eine gute Möglichkeit, in Bewegung zu kommen und die eigene Fitness zu verbessern. Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, hat bereits einen guten Teil der Tagesdosis für Ausdauertraining absolviert. Speziell Schreibtischtäter profitieren von täglichen Radtouren, die ein wichtiger Ausgleich sein können. Radfahrende sind außerdem seltener krank, behauptet der Fahrradclub ADFC.

2. Fitter Geist

Mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, kann außerdem die geistige Fitness stärken. Beim Radfahren werden Endorphine und Serotonin ausgeschüttet, was Stress abbaut – hallo Glückshormone, schlechte Laune ade. Neben stimmungsaufhellender und stressreduzierender Wirkung kann Radfahren darüber hinaus helfen, einen klaren Kopf zu bekommen, mit dem sich leichter auch neue Gedanken entwickeln lassen.

Wie Auto – und Fahrradbranche sich annähern

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Alternative zum Auto: Elektrisch pendeln mit dem Faltpedelec

3. Radfahren spart Geld

Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, spart Geld. Zwar ist ein Fahrrad oder Pedelec nicht umsonst, aber es handelt sich um eine einmalige und überschaubare Investition in eine zudem gesunde Zukunft. Außerdem sind (Elektro-)Fahrräder heutzutage in jeder Preisklasse zu haben. Wer konsequent aufs Fahrrad setzt, kann sich das Monatsticket und/oder viel Spritkosten sparen. Wer ganz aufs Auto verzichtet, hat jeden Monat sogar viele Hundert Euro mehr in der Tasche.

4. Klima schützen

Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, wird nicht gleich die Welt zu einem besseren Ort machen, doch immerhin lassen sich im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln CO₂‑Emissionen deutlich reduzieren. Zum Vergleich: Ein E‑Bike verursacht über 60‑mal weniger CO₂‑Emissionen als ein Auto mit herkömmlichen Ottomotor.

5. Radfahren gibt mehr Freiheiten

Das stählerne Ross wartet immer treu vor dem Haus und fährt erst los, wenn fleißig in die Pedale getreten wird. Nach dem Sprint zum Bus außer Atem? Schon wieder im Stau gestanden? Auf dem Drahtesel sind solche Ärgernisse kein Thema mehr. Wer das Fahrrad nutzt, ist freier und unabhängiger.

Https://www. rnd. de/mobilitaet/mit-dem-fahrrad-zur-arbeit-diese-fuenf-gruende-sprechen-dafuer-W6L7TKAXHRC3TMFQOAR2B52NZ4.html

60 Jahre “Bikepacking”

“Bikepacking”, die neue Spielart des Radreisens, wird unter abenteuerlustigen Bikern immer beliebter. Tatsächlich gibt es diese Art des Reisens jedoch so lange wie das Fahrrad selbst. Niemand weiß das besser als Brenda, eine unserer komoot-Pioniere, die seit sechzig Jahren regelmäßig ihr Fahrrad packt, um mit ihrem selbstgebauten Zelt und ihrer Familie ins Blaue zu fahren.

Radfahren mit kindern rund um berlin - florian amon (buch)

„Es begann alles um 1954. Es muss um diese Zeit gewesen sein, da es noch immer einige Produkte zur Rationierung gab. Mein Vater wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der Signals Corp enteignet und kam nach Hause, um ein neues Leben aufzubauen. Er gründete eine kleine Fahrradwerkstatt und fuhr ein einzelnes Auto als Taxi. Er baute mir mein erstes Fahrzeug – ein Dreirad. Ich war so aufgeregt: Ich konnte einfach nicht abwarten, bis die Farbe getrocknet war, sprang einfach auf und radelte zum örtlichen Laden. Ich war so stolz.

Einige Zeit später reparierte er ein sogenanntes “Fairy Cycle”, ein Kinderfahrrad, welches ich ausprobieren sollte. Ich fuhr diese zweirädrige rote Schönheit sofort ohne Probleme. Das veranlasste meinen Vater, mir ein wunderschönes blaues Royal Enfield Fahrrad zu kaufen – komplett mit Felgenbremsen und Ein-Gangschaltung. Es war viel zu groß für mich. Meine Eltern kauften immer alles größer, damit ich hineinwachsen konnte.

So wuchs ich nach einiger Zeit endlich “auf das Rad” und los ging die Entdeckungsreise als ich sieben Jahre alt war. Nach einer wichtigen Abschlussprüfung in der Grundschule bekam ich ein neues Fahrrad geschenkt – wieder blau, mit einer Drei-Gang “Sturmey Archer”-Nabenschaltung. Was für eine Offenbarung: Ich konnte die Gänge wechseln und viel leichter bergauf fahren!

Mit 16 Jahren machte ich meine erste Radtour mit einem Schulfreund über die Hügel und Täler von Durham County. Die Straßen waren damals noch weitgehend autofrei, aber es gab auch keine eigenen Radwege. Wir übernachteten in Jugendherbergen – damals bedurfte es keiner Voranmeldung und man wurden gebeten, vor der Abreise diverse Aufgaben zu erledigen. Ganz im Gegensatz zu den heutigen, fast Hotel-artigen Einrichtungen.

Ein paar Jahre später hatte ich geheiratet und ein Baby. Es war 1974 – ein Jahr, in dem das Vereinigte Königreich in eine Ölkrise stürzte. Also investierten wir in Fahrräder, die mit einem Klappsitz für Babys ausgestattet waren. Es gab keine Kopfstützen auf diesen Sitzen, im Gegensatz zu den schön gefertigten Sitzen und Anhängern heute. Wir fanden es klasse und befestigten außerdem eine Holzkiste, um unsere kleinen Söhne darin mitzunehmen. Als unsere Kinder zu groß dafür waren, benutzten wir sie jahrelang, um unsere Campingausrüstung damit zu transportieren.

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Unser erster Fahrrad-Camping-Ausflug mit den Kindern führte uns zur York Cycle Rallye und zurück. Mein Mann hatte ein altes Fahrrad gefunden, die vorderen Gabeln abgeschnitten und es mit einem Rahmen an seinem Fahrrad befestigt. Es war eine hausgemachte Version dessen, was heute als “Trailer Bike”, also ein Kinderfahrrad zum Anhängen an ein Erwachsenenrad, bekannt ist.

Wir fuhren weiter mit dem Fahrrad campen, sogar Oma kam mit. Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug in das Gebiet, das wir erkunden wollten. In jenen Tagen Anfang der 1980er-Jahre konnten wir ein Tandem mit Anhänger, zwei Fahrräder und einen Anhänger mit Campingausrüstung im Zug mitnehmen. Es gab früher einen extra Wagen, in dem der Zugbegleiter fuhr, auf den die ganze Ausrüstung geladen werden konnte.

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Dieses Foto wurde von der lokalen Zeitung aufgenommen und zeigt, wie wir damals unterwegs waren. Wir nahmen die lange Zugfahrt nach Cornwall im Jahr 1982 auf uns und radelten zehn Tage lang insgesamt 360 Meilen. Leider mussten wir verfrüht nach Hause zurückkehren, da ein Sommersturm durch das Land zog und umfangreiche Überschwemmungen verursachte. Obwohl wir keine Reservierung für die Reise hatten, brachte uns die gute alte britische Eisenbahn nach Hause und leitete uns in sieben Zügen in 24 Stunden um. Wir wurden sogar vom Stationsvorsteher durch den Bahnhof Birmingham geführt. Alles lief gut, bis wir um Mitternacht am Bahnhof von York wegen eines Bahnstreiks zum Stehen kamen. Ich packte die Schlafsäcke aus und wir schliefen, bis der Postzug um 5 Uhr morgens eintraf, der uns nach Hause brachte. Das waren glückliche Tage, dennoch gab es erstmal keine weiteren Bikepacking-Abenteuer, als wir das Kajakfahren entdeckten und die nächsten zwanzig Jahre im Kajak-Camping in Großbritannien und Polen verbrachten.

Radfahren mit kindern rund um berlin - florian amon (buch) Radfahren mit kindern rund um berlin - florian amon (buch)

Im Jahr 2004 machten Probleme mit meiner Netzhaut es mir unmöglich, eine Kajakfahrt zu machen, worauf mein Mann mir vorschlug, wieder mit dem Tandem zu fahren. Wir machten uns auf den Weg, um die “Coast and Castles” Route nach Edinburgh zu fahren, zurück kamen wir über Keilder. So wurde in mir die alte Liebe zum Rad-Camping wieder geweckt. Eines Tages erfuhr ich von dem Nordseeküsten-Radweg und eine neue Idee wurde geboren. So nahmen wir uns 2006 eine Auszeit, um durch sieben europäische Länder zu radeln – und natürlich auch zu campen. Ich bin so froh, dass wir es getan haben! Die Fähren fuhren zwischen Norwegen und Shetland, so dass wir in neun Wochen knapp 3000 Meilen zurücklegen konnten. Und es hat unseren Glauben an die Menschheit wiederhergestellt, als uns andere Radfahrer geholfen haben, wenn wir den Weg verloren oder eine Unterkunft benötigten.

Seitdem sind wir in Großbritannien und Europa viele Male mit dem Rad unterwegs gewesen. Wir haben das Radwanderfestival für uns entdeckt, das jedes Jahr im Mai in Clitheroe stattfindet, und wussten, dass wir „unsere Familie“ gefunden hatten.

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Wir haben jetzt Klappfahrräder und einen holländischen Radical-Design-Anhänger. Damit konnten wir Teile der Orkney-Inseln erkunden und umrunden, die wir vorher nicht besucht hatten. Ich habe jetzt auch das Selbstvertrauen, auf Solo-Campingreisen zu gehen – mit der zusätzlichen Sicherheit eines OAP-Buspasses (ein gratis Buspass in Großbritannien). Damit weiß ich, dass ich jederzeit in einen Bus steigen kann, wenn es zu hart wird.

Radfahren mit kindern rund um berlin - florian amon (buch)

Im vergangenen Jahr haben mein Mann und ich uns Koga-World-Traveller-E-Bikes zugelegt und wir hoffen, dass wir noch viele Jahre auf Radtouren unterwegs sein können. Eine weitere Änderung unserer Touren ist die Nutzung von komoot in unsere Routenplanung. Die App wurde uns von einem unserer Söhne gezeigt, der technisch versierter ist. Wir haben zusätzlich immer noch gerne eine gute alte Papierversion, aber komoot ermöglicht uns auch, spontaner zu sein und bietet zudem eine Plattform, in der wir unsere Erinnerungen speichern können: Fotos, Routen und Highlights, die wir unterwegs finden.

Etwas, das sich über all die Jahre nicht geändert hat, sind die Freude und das Glück, das uns das Radfahren als gemeinsame Familienunternehmung bringt.”

Hier könnt ihr Brendas jahrelange Abenteuer auf komoot verfolgen: Brenda’s komoot Profil

Https://blog. komoot. de/60-jahre-bikepacking/12534

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