Motorrad Expedition – Seidenstraße und Pamir Highway

Eine Reise, die es so bei uns noch nicht gab. 14500 km in 52 Tagen durch wunderschöne, abgelegene und beeindruckende Gegenden, die jedem Pauschaltouristen völlig unbekannt sind. Von Ulan Bator aus geht es zurück nach Tübingen über den Pamir Highway in Kirgistan und Tadschikistan, sowie die Seidenstraße. Das Kaspische Meer wird im Norden umfahren und dann geht es durch die Türkei über den Bosporus nach Europa.

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Transkontinental Motorrad-Expedition’s Reise

Alle Abenteuer begeisterten Motorradfahrer, die Lust auf anspruchsvolles Fahren, ferne Länder, interessante Menschen und fremde Kulturen haben sollten weiterlesen. Wichtig: Am 40. Tourtag ist offizielles Ende dieser Tour in Rustavi/Georgien. Von hier aus gibt es die Möglichkeit mit dem Flugzeug nach Hause zu fliegen oder aber auch den gemeinsamen Landweg mit unserem Tourguide anzugehen. Die Motorräder der Teilnehmer, die zurück fliegen, werden nach Hause transportiert.

Motorradreise Tag​ 1 bis 5: Von Ulan Bator an die Russische Grenze

Vier Tage lang fahren wir durch die westliche Mongolei an die Grenze Russlands. Es geht vorbei an schönen Seen, durch weite Steppen und über hohe Berge. Das ist die Gelegenheit, für alle die noch nicht in der Mongolei waren, diese beeindruckende Weite kennen zu lernen und für die, die schon bei der Hinfahrt dabei waren sich von ihr zu verabschieden.

Motorradreise Tag​ 6 bis 10: Russland und die ersten Kilometer in Kasachstan

Von der letztgroßen Stadt der Mongolei, Ölgii, geht es in den Norden an die Mongolisch-Russische Grenze. Nach unserem ersten, mit Sicherheit langwierigen Grenzübergang, fahren wir hinein in das Altai Gebirge, eines der schönsten Flecken der Erde. Nach den anstrengenden Offroad Passagen in der Mongolei genießen wir hier die ersten Asphaltkilometer in einem herrlichen und weitestgehend unbewohnten Tal. Je nachdem, ob unsere Fahrzeuge schon ein wenig Reparatur bedürftig sind oder noch gut in Form, werden wir die Altai Gegend genießen oder relativ zügig uns auf den Weg nach Barnaul begeben um unsere Motorräder zu richten.

Motorradreise Tag​ 11 bis 16: Durch Kasachstan nach Bishkek

Von Barnaul aus geht es weiter Richtung Süden nach Kasachstan. Uns erwartet ein recht korruptes Polizeiregime, welches manch eine Polizeikontrolle in die Länge ziehen wird. Entlang der Grenze zu China geht es für uns durch die ein oder andere Sandpassage als auch Löcher übersähte Straßen werden keine Seltenheit sein – es wird abenteuerlich! Wir durchqueren den Altyn-Emel-Nationalpark und schlafen im Sand der Singenden Düne. Wenn wir gut in der Zeit liegen, dann haben wir die Möglichkeit nochmal einen Abstecher weiter Richtung Westen zu unternehmen, einen der schönsten Flecke Kasachstan und falls nicht, dann geht es direkt an die Grenze zu Kirgistan. Wir erreichen Bishkek, die Hauptstadt und kulturellen Mittelpunkt des Landes. Die Stadt entstand aus einer Karawanenstadion an der Seidenstraße und steckt voller Kultur.​

Motorradreise Tag​ 17 bis 18: Von Bishkek weiter zur Motorrad Werkstatt in Osh

Nach dem wir Bishkek verlassen haben, geht es über drei Gebirgsketten nach Osh, welches angeblich 3000 Jahre alt ist. Dort haben wir Zeit unsere Motorräder in einer gut ausgerüsteten Werkstatt, die auch für unsere Kirgistan Motorrad Touren zuständig ist, überholen zu lassen.

Motorradreise Tag​ 19 bis 25: Mit dem Motorrad auf 4655 Meter

Von Osh aus geht es auf die legendäre M41. Den Pamir Highway, der von den Einheimischen auch einfach „Die Straße“ genannt wird. Auch wenn es kleine Siedlungen entlang der Straße gibt, die sich nur mit der Instandhaltung beschäftigen, ist die Straße in einem schlechten Zustand und es fehlt immer wieder Asphalt oder Brücken. Durch Unwetter kann es auch immer wieder zur Sperrung von bestimmten Streckenabschnitten kommen – zerstörte Brücken, weggespülte Dörfer gehören in diesen Gefilden zur Jahresordnung. Aber bis zu diesem Zeitpunkt werden wir schon Spezialisten in Bezug auf Flussdurchfahrten sein und werden nicht ins kalte Gebirgswasser fallen – hoffentlich. Der Pamir Highway ist die zweithöchste Gebirgsstraße der Welt, bietet uns Pässe über 4000 Höhenmeter und endet in Dushanbe in Tadschikistan, eine imposante Stadt mit dem höchsten Fahnenmast der Welt.

Motorradreise Tag​ 26 bis 27: Nur ein kleiner Grenzübertritt und wenige Kilometer

Über den westlich gelegenen Grenzübergang von Dushanbe kommend geht es in eine der ältesten Königsstädte der Welt – Samarquand. Zum ersten Mal werden wir wieder auf große Ansammlungen von Touristen treffen. Die Innenstadt ist seit 2001 Weltkulturerbe und atemberaubend schön. Hier werden wir zwei Nächte bleiben, bevor es weiter nach Bukhara geht, zweites großes Highlight des Landes. Usbekistan ist einer der größten Herausforderungen unserer Reise. Es gibt kaum Geldautomaten, bezahlt wird mit Koffern voller Soʻm (Einheimische Währung) und wir bekommen nur Benzin mit 80er Oktanzahl – aber definitiv eine Reise wert!

Motorradreise Tag​ 28 bis 41: Von Samarkand ans Schwarze Meer

12 Tage lang geht es durch Usbekistan, am Aral See vorbei, noch einmal durch Kasachstan hindurch und am Kaspischen Meer in Russland vorbei. Obwohl wir nur wenige Kilometer davon entfernt vorbei fahren, das Kaspische Meer will sich einfach nicht zeigen lassen. Georgien empfängt uns mit wunderschönen, kurvenreichen Straßen und nach rund 150km sind wir schon am Endpunkt unserer Tour, Rustavi bei Tiflis, angelangt. Angekommen in Georgien wird eine gewaltige Strecke hinter uns liegen, die sicher jedem lange in Erinnerung bleibt. All die Teilnehmer, die von Tiflis zurück fliegen werden zum Flughafen gebracht und diejenigen, die auf dem Landweg Deutschland erreichen wollen, können sich gern am nächsten Tag mit unserem Supportfahrzeug auf den Heimweg begeben. Unser letzter Reisetag ist als Puffertag gedacht, falls unterwegs irgendwelche unvorhergesehenen Ereignisse auf uns zukommen.

Transferreise von Georgien, über Osteuropa zurück nach Deutschland

All diejenigen, die gern noch die letzten 5000km auf ihrer eigenen Maschine zurück legen wollen, können sich gern dem Supportfahrzeug anschließen. In 10 Tagen geht es dann für unsere Guides über die Türkei, Bulgarien, Serbien, Bosnien-Herzegovina, Kroatien, Slowenien und Österreich nach Tübingen. Da heißt es aber Kilometer machen um rechtzeitig auf unserer Willkommensparty da zu sein 😉

*** die Reise wird zum zweiten Mal in dieser Form als reine Motorrad-Expedition für „Long Distance“ Fahrer durchgeführt!

Diese Motorradreise ist eine Expedition an welcher wir NEUE Strecken befahren und jedes Jahr neue Strecken erkunden! WICHTIG für jeden Teilnehmer der das Abenteuer sucht! Diese Expedition ist etwas für Motorradfahrer, die sich JEDEN Tag auf neue Herausforderungen einlassen können, selbständig denken, handeln und vor allem lange Strecken on und Off Road fahren können. Diese Reise ist NICHTS für Motorradfahrer, welche eine organisierte Pauschalreise mit einem Motorradguide vorweg sucht, der auf enventuelle Schlaglöcher on wie off Road aufmerksam macht!

Wie kann ich mich am besten auf eine lange Motorradreise vorbereiten?

Dein Herz klopft vor Aufregung, denn du weißt, dass diese Reise unvergesslich wird.

Du willst dich auf diese Reise unbedingt gut vorbereiten, um sicherzustellen, dass alles reibungslos verläuft.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du dich auf eine lange Motorradreise vorbereiten kannst.

Um dein Ziel gut und entspannt zu erreichen, braucht es gute Vorbereitung. Das ein oder andere geht auch mit Herausforderungen einher. Aber alles halb so wild. Vorbereitung ist die halbe Miete. Eins noch vorab, nimm dir unbedingt genügend Zeit.

Bevor du auf deine Motorradreise gehst, empfehle ich dir, deine Route zu planen. Wähle die Strecken aus, die dich am meisten reizen, und schau dir an, was du auf deiner Reise sehen möchtest.

Eine gute Möglichkeit, deine Route zu planen, ist, online nach den besten Motorradrouten in der Region zu suchen. Auch Calimoto kann ich dir wärmstens empfehlen. Einen Punkt, den du nicht unterschätzen solltest, sind die Tageskilometer. Plane nicht zu viel ein, gerade wenn du zum Beispiel deine ersten Touren fährst. Beachte auch, Kilometer in den Bergen fahren sich viel anstrengender als Strecken, auf denen es einfach nur schnöde geradeaus geht.

Schaue nach Tankstellen und Raststätten. Nichts ist blöder als, wenn dir das Benzin ausgeht und du zur nächsten Tanke laufen musst oder das Motorrad schieben. Das macht alles andere als Spaß.

Schau dir die Wettervorhersage an, bevor du auf Tour gehst. Du willst sicher nicht in einen Sturm geraten oder einen Regenguss, wenn du auf einer Bergstraße bist.

Reisen mit dem Motorrad – worauf du unbedingt achten solltest (plus 1 Extratipp)

“Die Siebensachen auf das Motorrad satteln, grobes Ziel und los!” Das ist der Inbegriff von Freiheit.

Und keine Sorge – dieses Gefühl wird bleiben. Unten findest du eine prägnante Auflistung der Essentials, denen du vor dem Losfahren doch noch mal ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen solltest – ein wenig Vorbereitung kann das Freiheitsgefühl ja noch positiv verstärken.

Das Wichtigste – sind Mensch und Maschine auf die lange Strecke vorbereitet?

Motorradfahren ist Sport. Du setzt deinen Körper viel stärker ein als beim Autofahren und das wirst du am Ende des Tages auch merken.

Achte während der Fahrt unbedingt darauf, genug zu trinken und schnelle Energielieferanten dabei zu haben, z. B. in Form von Nüssen oder Schokoriegeln. (Wasserflasche griffbereit?)

Denn sie steht mindestens unter so hohem Anspruch wie du. Am besten und entspanntesten ist es, wenn du ihr einen Aufenthalt in der Werkstatt deines Vertrauens gönnst und dort die optimale Vorbereitung auf dein Zielland und die Reiselänge durchführen lässt.

    Reifen (Das Profil ist auf einer langen Tour sehr schnell weg) Motor (Öl?) Kette Bremsen

Außerdem braucht ihr beide – deine Maschine und du – noch eure Dokumente: also (ggf. internationaler) (ggf. auch der Schein von einer Haftpflichtversicherung), ggf. (Auslands-) Krankenversicherung, ggf. Carnet de Passage (damit du deine Maschine nicht verzollen musst).

Wie packst du optimal?

Das Packen ist eine besondere Herausforderung, denn du möchtest ja so wenig Fahrspaß wie möglich einbüßen. Das kann schnell passieren, wenn Gepäck falsch gepackt ist und dadurch der Lenker schlackert oder das Brems – und Beschleunigungsverhalten beeinträchtigt ist.

Deswegen achte darauf, dass dein Gepäck sich bestmöglich an den Schwerpunkt deiner Maschine anpasst. Also:

    Tankrucksäcke Seitenkoffer bzw. Satteltaschen Gepäckrolle Topcases bzw. Hecktasche

Was du auswählst, hängt natürlich davon ab, wieviel du in den Reisespaß investieren magst, ob du solche Touren regelmäßig planst und worauf deine Maschine ausgelegt ist.

Möchtest du erstmal gucken, ob lange Touren was für dich sind, dann kaufe dir einen Tankrucksack und verpacke den Rest in regensicheren Gepäckrollen.

Der Tankrucksack ist der Ort, wo die schwersten und leicht zugänglichsten Sachen verstaut werden. Dein Joker quasi. Alles, was du da unter bekommst, wird die Fahreigenschaften kaum einschränken.

Ansonsten achtest du auf Ausgeglichenheit, ausreichende Bewegungsfreiheit und Verkehrssicherheit – das heißt, es sind keine Lampen verdeckt, das Gesamtgewicht wird nicht überschritten etc.

Packen für dich

Du wirst nicht das erste Mal reisen und wissen, was du für dein Wohlbefinden brauchst. Kosmetikartikel, frische Wäsche (je nachdem, ob und wieviel du zwischendurch waschen magst), Unterhaltung/Technik und ihre Lademöglichkeiten.

Achte auf Kleidung, die du leicht an die jeweilige Temperatur anpassen kannst. Zum Beispiel mit der altbewährten Zwiebeltechnik. Das sorgt dafür, dass du dich in deiner Haut wohlfühlst und der körperlichen Herausforderung gewachsen bist.

Packen für deine Maschine

Ein Bordwerkzeug sollte immer dabei sein. Genauso der Verbandskasten. Für lange Touren empfiehlt sich außerdem ein wenig Kettenöl, Ersatzlampen und gegebenenfalls Warndreieck oder – weste.

Manche Länder haben abweichende Vorschriften davon, was unbedingt an Bord sein muss. Möchtest du keinerlei Risiko eingehen, dann prüfe vorher, z. B. auf der Seite des ÖAMTC.

Ansonsten

Überleg dir lieber (bevor du den Zündschlüssel anschmeißt), wohin dich der Weg grob führen soll und schreib dir dann einen groben Etappenplan.

Und selbst wenn du auch einen gewissen Reiz im Verfahren siehst: Die Hauptsache ist, dass du während der Fahrt nicht abgelenkt durchs Navigieren bist. , Punkt.

Unser Extra-Tipp:

Wind und Straßengeräusche können auf Dauer ziemlich laut sein! Du tust dir selbst einen riesen Gefallen, wenn du dir straßenverkehrstaugliche Ohrstöpsel zulegst. Übrigens nicht nur für lange Touren, sondern generell! Warum? Eine übersichtliche Zusammenstellung findest du zum Beispiel auf der Seite von Alpine.

Packliste für den Motorradausflug

Die Vorfreude auf eine Reise mit dem Motorrad ist gigantisch. Damit das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit auch während der Tour anhält, ist eine sinnvoll gefüllte Seitentasche das A und O. Nicht zu voll soll sie sein, aber es darf auch nichts wichtiges fehlen. Man möchte schließlich nicht plötzlich an einer Grenzkontrolle feststellen müssen, dass der Reisepass noch zu Hause liegt. Welche Utensilien für deinen Motorradausflug ins Gepäck gehören, kannst du den Packlisten entnehmen.

Motorradfahrer, welche eine Weltreise planen, sollten auch einen Blick auf unsere Backpacking-Packliste werfen und Camper finden noch tolle Tipps auf der Camping-Packliste.

Thomas Gabriel studierte Kommunikationswissenschaft und ist verantwortlich für Presse und Redaktion des Helmanbieters helmexpress. com. Als leidenschaftlicher Motorrad und Quadfahrer konnte er sein Hobby mit ins Berufsleben nehmen.

Geld & Finanzen

Auf jeder Tour solltest du ausreichend Geld einstecken haben und zwar am besten in den verschiedensten Formen. So ist der Kaffee an der Raststecke ebenso gesichert (Bargeld) wie ein spontaner Shoppingtrip (Kreditkarte). Vielleicht möchtest du auch Eintrittskarten für ein Museum kaufen, das dir auf deiner Route begegnet?

Hygiene

Mehrtägige Touren mit dem Motorrad solltest du nicht ohne deine Kulturtasche unternehmen. So startest du jeden Morgen frisch durch und fühlst dich pudelwohl in deiner Haut. Wer weiß, wem man an so einem Reisetag begegnet? Stell dir vor, du triffst ausgerechnet deinen Traumpartner an der Raststätte… Eine Auswahl an praktischen Artikeln zur Körperpflege solltest du also immer griffbereit verstauen.

Essen / Trinken

Niemals sollte man die Macht des Hungers unterschätzen! Wer mit hungrigem Magen unterwegs ist, wird keinen rechten Spaß an seiner Tour haben und der Stopp an einem Supermarkt ist auch eher nervig als angenehm. Besser du packst dir eine Kleinigkeit zu essen ein und eine Flasche Wasser, wenn du mit dem Motorrad unterwegs bist.

Medikamente / Apotheke

Manchmal ist es wie verhext und ausgerechnet im Urlaub ereilen dich Kopfschmerzen oder eine Zecke beißt zu. Gerade im fremdsprachigen Ausland kann so eine Kleinigkeit kompliziert werden. Was heißt Zecke auf Spanisch? Wie erkläre ich, dass ich auf der Suche Blasenpflastern bin? Da hilft es, selbst eine Reiseapotheke im Gepäck zu haben, um kleine Wehwehchen fix selbst zu behandeln. Hier hinein gehören auch die Basics wie Sonnencreme und Verhütungsmittel.

Papiere & Unterlagen

Sei es der Personalausweis oder der Fahrzeugschein, du solltest vor allem bei längeren Ausflügen darauf achten, dass du die wichtigen Dokumente ständig bei dir führst. So bist du im Falle einer Kontrolle auf der sicheren Seite und hast deinen Motorradführerschein direkt zur Hand, um deine Berechtigung vorzuweisen. Auch im Krankheitsfall musst du dich nicht mit bürokratischen Hindernissen herumschlagen, wenn du die Auslandskrankenversicherung nachweisen kannst.

Sonstiges

Wenn du bis hierhin alles Wichtige für die Fahrt zusammen hast, fehlen eigentlich nur noch individuelle Kleinigkeiten. Je nach Platz in deinem Gepäck kannst du beispielsweise noch einen E-Book-Reader oder einen Regenschirm einpacken. Sie werden dir gute Dienste erweisen. Für das perfekte Selfie mit dem Motorrad nimm auch einen Selfiestick mit auf die Reise.

Baden / Strand

Sommertouren mit dem Motorrad sind vor allem eins: heiß! Da ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Leute einen Zielort am See, am Meer oder in Nähe eines Schwimmbads auswählen. Der Sprung ins kalte Nass ist nach einer längeren Fahrt unter fester Leder-Schutzkleidung unvergleichlich! Also: Pack die Badehose ein und freu dich auf die Erfrischung.

Technische Ausrüstung

Nun noch einige technische Ausrüstungsgegenstände, die auf deiner Motorradtour von Nützen sein könnten:

Zelten / Schlafen

Urlaubszeit ist Motorradzeit und die perfekte Gelegenheit fürs Camping, denn so kannst du mit deinem Motorrad ganz flexibel deine Lieblingsziele ansteuern und dein Zelt auf dem Campingplatz aufschlagen. Die Reiseplanung mit dem Zelt im Gepäck hat auch einen großen Vorteil: sie ist vergleichsweise günstig. Wichtig ist nur, dass du deine Ausrüstung fürs Camping mit an Bord hast.

Motorrad fahren – Basics

Zur Grundausstattung deiner Tour gehört natürlich dein bester Freund: dein Motorrad. Zudem darf ein verkehrstüchtiger und ansehnlicher Motorradhelm auf keinen Fall fehlen. Er dient zum einen als Kopfschutz, macht zweitens deinen individuellen Look aus und zum dritten bietet er Stauraum für tolle Accessoires wie eine Freisprechanlage.

Motorrad fahren – Zubehör

Mit dem richtigen Zubehör wird deine Motorradfahrt noch schöner. Ob Sprechanlage, Actioncam oder Handyhalterung – Welches Motorradzubehör eingebaut oder mitgenommen wird, ist eine persönliche Entscheidung je nach deinen Vorlieben beim Fahren. Mit Miniblinkern beispielsweise sieht dein Motorrad sehr viel cooler aus und eine Fahrt unter dem Sternenhimmel macht extra viel Spaß. Zudem lohnt es sich z. B., angenehme Motorradgriffe zu verbauen. Sie geben nicht nur festen Halt, sondern ermöglichen eine sehr bequeme Fahrt, sogar wenn der Untergrund einmal holpriger wird.

Navigation

Es ist empfehlenswert, dir im Vorfeld genau anzuschauen, welche Route du fahren möchtest und dir einige Zwischenstopps einzuprägen. Natürlich hat auch eine „Fahrt ins Blaue hinein“ seinen Reiz, doch es fährt sich deutlich entspannter, wenn du ungefähr weißt, wie du auf deiner Tour fahren möchtest. In deine Packliste gehören auf jeden Fall Geräte, welche dir die Navigation erleichtern, oder die gute alte Landkarte.

Strom

Damit deinen technischen Geräten wie dem Smartphone oder dem Navigationsgerät nicht der Saft ausgeht, solltest du sie auch unterwegs mit Strom versorgen können. Für manche Motorradfahrer gehören das Ladegerät oder die Powerbank zu den wichtigsten Utensilien auf einer Tour.

Taschen / Transport

Eines der interessantesten Themen bei einer Reise mit dem Motorrad ist der Transport. Wohin packen Motorradfahrer alles das, was sie auf ihrer Tour mitnehmen wollen? Hier haben sich schlaue Köpfe inzwischen sehr praktische Lösungen einfallen lassen angefangenen bei der Motorradtasche über die Satteltasche bin zum Motorradträger. Du kannst dein Gepäck an ganz verschiedenen Stellen deines Motorrads verstauen, solltest aber immer die vom Hersteller angegebene Lademenge im Blick behalten und austesten, wie sich dein beladenes Motorrad beim Fahren verhält.

Kleidung für die Fahrt

Spezielle Motorradkleidung sieht nicht nur sexy aus, sondern bietet dir auch Schutz bei Stürzen. Ob deine Kleidung aus Leder oder aus Textilien besteht, ist ganz deinem eigenen Geschmack und Wohlbefinden überlassen. Neben Motorradjacken und Motorradhosen wirst du auch Funktionswäsche für längere Touren zu schätzen lernen. Festes Schuhwerk oder stylische Stiefel gehören selbstverständlich zur Grundausstattung.

Weitere Kleidung

Kleider machen Leute. Unter der Schutzkleidung trägst du während der Fahrt Klassiker wie T-Shirts und lange Hosen, bei denen der Style recht egal ist, weil sie niemand zu sehen bekommt. Am Reiseziel angekommen, solltest du dir jedoch geschmackvolle Kleidung überwerfen können. Vergiss also nicht dein Lieblingsshirt, denke im Sommer an kurze Hosen oder Röcke und pack dir im Winter einen kuschligen Schal ein.

Pausen

Der Fahrspaß wäre nur halb so schön ohne die Pausen zwischendurch, in denen man sich die Beine vertreten kann, eine Kleinigkeit isst oder die Seele baumeln lässt. Auch der Griff zum Buch oder zu einer Zeitschrift ist für viele eine Wohltat. Natürlich kann man sich Bücher zum Zeitvertreib auch unterwegs kaufen, doch im Ausland heißt es dann, dass man in der Landessprache lesen muss.

Fotografie auf der Tour

Wenn jemand eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen. Und was macht eine Erzählung lebendig? Die zugehörigen Fotos. Aus diesem Grund solltest du unbedingt eine Digitalkamera einstecken haben, wenn du auf Motorradausfahrt gehst. Profis halten ihre Route sogar mit einer Actioncam fest und schneiden sie zu Hause zu einem spannenden Clip zusammen. Instagram wird deine Pics lieben!

Sicherheit

Ob auf dem Zeltplatz oder auf einem öffentlichen Parkplatz, es empfiehlt sich, das Motorrad sowie dein Gepäck gesondert gegen Diebstahl abzusichern. Hier hilft ein Bremsenschloss sowie ein Kabelschloss und mit einem Tankschloss kannst du sogar deine Sprintvorräte vor Dieben schützen.

Notfallausrüstung auf der Tour

Ein kaputtes Motorrad, ein Loch im Rucksack oder sonstige Notfälle kannst du auf deiner Reise nicht gebrauchen, doch manchmal ist der Wurm drin. Du brauchst also ein besonderes Equipment, um im Fall der Fälle kleinere Schäden selbst beheben zu können.

Ersatzteile

Du kannst zwar nicht für jede Eventualität das passende Ersatzteil parat haben, aber die gängigen Teile werden dir ihren Nutzen erweisen. Motorradbatterien und Birnen lassen sich zwar auch vor Ort kaufen, doch du sparst dir Zeit und Nerven, wenn du nicht nach einem entsprechenden Geschäft Ausschau halten musst. Gerade im Ausland kann es auch anstrengend sein, sich verständlich zu machen und zu erklären, was genau man sucht. Hinzu kommt die Gefahr, dass die Ersatzteile im Ausland deutlich teurer sind.

5 Herausforderungen für eine Reise mit dem Motorrad

Wer die Nase voll hat von, wird auf einer Motorradreise viel Spaß haben. Die Reise mit dem Motorrad kann allerdings nur zu einem Erfolg werden, wenn einige wichtige Aspekte im Vorfeld und während der Reise beachtet werden. Mehr dazu kann unter anderem auch auf Motorrad Adventure in Erfahrung gebracht werden.

Technische Defekte können leider auf jeder längeren Motorradtour vorkommen, allerdings können im Vorfeld einige wichtige Vorkehrungen getroffen werden, um diese so gut wie möglich zu verhindern. So sollte das Motorrad vor einer längeren Reise nochmals vollständig überprüft werden: Geprüft werden sollten dabei unter anderem, nachdem das Motorrad beladen wurde. Auf der Motorradreise sollten zudem stets Motoröl, ein Reifen-Pannenset sowie Reinigungsmittel für die Kette mitgeführt werden. Sollte es zu größeren technischen Defekten kommen, so kann auf der Reise an sich allerdings nur noch die nächste Werkstatt aufgesucht werden. Eine stabile Internetverbindung beziehungsweise ein Reiseführer ist dazu essenziell.

Wer ein Motorrad besitzt, für welches sich Seitenkoffer beziehungsweise eignen, sollte diese definitiv verwenden. Schweres Gepäck lässt sich zudem besonders gut in einen Tankrucksack packen. Eine Gepäckrolle für den Sozius kann ebenfalls von Vorteil sein. Außerdem lässt sich Gepäck natürlich in einem klassischen Motorradrucksack verstauen. Es sollte bei der Beladung des Motorrades grundsätzlich auf eine gleichmäßige Verteilung des Gepäcks geachtet werden. Des Weiteren sollte das zulässige Gesamtgewicht des Motorrades stets im Blick behalten werden.

Die Mitnahme. Auf längeren Motorradreisen kommt es aber zudem auf hochwertige Funktionswäsche unter der regulären Motorradkleidung an. Diese sorgt nämlich dafür, dass es nie zu warm oder zu kalt während der Fahrt wird. Die passende Regenkleidung ist auf einer langen Reise mit dem Motorrad ebenfalls essenziell, denn auf dieser wird es garantiert einige Male regnen. Zu dem typischen Equipment auf jeder langen Reise sollten auch Ersatzkleidung, Snacks, Medikamente, Trinkflaschen, Taschenlampen und Reparatursets zählen.

Auf langen Reisen mit dem Moped geht es oftmals in unbekannte Gebiete und dementsprechend, um sich nicht zu verfahren und stets auf dem richtigen Weg zu bleiben. Die Navigation kann hier zum einen über das Smartphone mit einer passenden Halterung erfolgen. Es sollte dabei aber unbedingt auf eine regendichte Hülle für das Smartphone geachtet werden. Zum anderen kann die Navigation auch über ein spezielles Motorrad-Navi erfolgen. Dieses weist meist noch viele weitere hilfreiche Funktionen wie Kommunikationssysteme für Gruppenfahrten, Verkehrswarnungen und vieles mehr auf.

Wer auf einer, wird mit einer weiteren Herausforderung konfrontiert: Der Sprache. Die wichtigsten Sätze sollten daher vor der Reise mit dem Motorrad auf Englisch bereitstehen. Nach Möglichkeit sollte genügend Wissen vorhanden sein, um nach der nächsten Tankstelle, Werkstatt oder dem nächsten Hotel zu fragen. wird generell noch bessere und aufregendere Erfahrungen auf seiner Motorradreise machen, denn so können ganz neue Freundschaften in fremden Ländern entstehen!

Auf einer Motorradreise sind Herausforderungen wichtig, denn nur so können die schönsten Erfahrungen gesammelt werden und werden. Außerdem sorgen Herausforderungen dafür, dass mehr auf die eigene Sicherheit sowie die Funktionalität des Motorrades geachtet wird. Auch dies ist essenziell für jede lange Motorradreise.

Wie packe ich ein Motorrad für eine lange Strecke

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Wie packe ich ein Motorrad für eine lange Strecke

Wann erlebt man mit einem Motorrad mehr als im Urlaub? Wenn Tage und Wochen im Sattel verbracht werden. Um Frust unterwegs zu vermeiden, hilft eine gezielte Vorbereitung des Bikes.

Unsere Statistiken zeigen eindeutig: Fast alle MOTORRAD-Leser fahren gerne mit ihrem Motorrad in Urlaub. Egal, ob Sportler-, Enduro – oder Cruiser-Freak, ob Kurztrip oder Nordkap-Tour: Strecke machen liegt offenbar im Wesen der Gattung Biker. Damit dies tatsächlich den erhofften Spaß bringt, sind gute Vorbereitung und ein paar grundsätzliche Gedanken unerlässlich.

Was es zum Beispiel heißt, ein wendiges, leichtes, komfortabel abgestimmtes Motorrad kurzzeitig zum Packesel umzufunktionieren und mit doppelter Zuladung über Pässe und Autobahnen zu brennen. Zentrale Frage: Wohin überhaupt mit dem Gepäck? Wer allein reist, kommt oft mit leichten Überwurftaschen plus Packsack klar, Zweier-Teams müssen über Koffersysteme nachdenken. Häufig bieten die Motorradhersteller gut integrierte Gepäcksysteme an, die schwerpunktoptimiert am Fahrzeug verankert werden. Doch da lauert bereits der erste Fallstrick: unbedingt prüfen, ob es wirklich die XL-Größe sein muss. Wenngleich sie getreu dem Motto »viel hilft viel« den besten Komfort verspricht, gilt: Jeder Zentimeter Breiten – oder Höhenzuwachs, jedes Kilo Mehrgewicht verschlechtern in der Regel das Fahrverhalten und die Rangierbarkeit der Maschine. Viel Ballast am Heck entlastet – logisch – das Vorderrad, Pendeln und Lenkerflattern sind oftmals die Folge. Beim Beschleunigen hebt mitunter sogar das Vorderrad ab. Vor allem Topcases bergen echte Tücken in Sachen Schwerpunktverschiebung und Fahrwerksunruhen. Je leichter das Motorrad, desto krasser die Auswirkungen. Ferner gilt zu bedenken, dass unter Beladung die Schräglagenfreiheit schrumpft, der Bremsweg anwächst und die Bremsen bei Passabfahrten derart heiß werden können, dass sie schlimmstenfalls ihre Wirkung verlieren. Also selbst wenn’s noch so schwer fällt: sparsam packen. Lieber eine Tube Waschmittel statt 15 T-Shirts mitnehmen und ins Leichtbauzelt investieren statt beim Sieben-Kilo-Knauser-Angebot für 49,90 Euro inklusive Klappstuhl vom Discounter zuzuschlagen. Ob Tankrucksack, Kartentasche oder Rucksack ist eine Frage des Geschmacks und erwünschter Bewegungsfreiheit. Wer sich ohnehin schon zum Lenker strecken muss, sollte auf zusätzliche Handicapstufen wie den Tankrucksack verzichten. Einer schweren Fotoausrüstung bietet ein solcher jedoch besten Unterschlupf. Achtung bei Magnetbefestigung: »worst case« im Urlaub ist die Löschung sämtlicher Bankkarten.

Erste Bürgerpflicht an der Maschine ist ein gründlicher Check. Zwar funktionieren Motorräder inzwischen zuverlässig wie Autos, mitunter ist aber der Verschleißteileumsatz höher als früher. So kann ein 170-PS-Supersportler seinen Hinterreifen locker in 5000 Kilometern bis auf die Leinwand abnagen. Bremsen und Antriebsketten sind im Urlaubseinsatz ebenso deutlich höheren Belastungen ausgesetzt, da Wärme, Staub, Zuladung oft verschärfend wirken. Ergo rechtzeitig mit der Werkstatt oder dem Ersatzteilehändler sprechen. Im Sommer sind Termine und ab und an auch manche Reifentypen rar. Wer seine Maschine selbst wartet, sieht rechts die Stellen, die immer einen Blick wert sind. Außerdem sollten die Vorerfahrungen mit dem Motorrad kritisch abgerufen werden. Will heißen: Wenn die schlecht geformte Sitzbank, die lasch gedämpfte Gabel oder der ungünstig gekröpfte Lenker schon beim Wochenendausflug nerven, tun sie es im Urlaub noch vielmehr. In solchen Fällen frühzeitig für Abhilfe sorgen, mit Händlern oder Spezialisten sprechen oder Internet, MOTORRAD, Kleinanzeigen durchstöbern. Auch aufgeschobene Reparaturen jetzt nicht mehr anstehen lassen. Eine zweifelhafte Kupplung kollabiert spätestens im Verkehrsgewühl vor dem Fährhafen in Genua.

Vor der Abfahrt muss das Fahrwerk auf den Reisejob eingestimmt werden. Unerlässlich ist die Anpassung der Federbasis hinten. Faustregel: Vorspannung so weit erhöhen, dass das Heck mit Gepäck nicht tiefer absackt als ohne. Werden im Stand (inklusive Fahrer) mehr als 35 Prozent des Federwegs verbraucht, ist eigentlich eine härtere Feder fällig. Wenn einstellbar: Druck – und Zugstufendämpfung erhöhen (»zudrehen«), wobei die Zugstufe (Ausfedergeschwindigkeit) sensibler behandelt werden muss.

Der letzte Blick gilt der Vorsorge. Obwohl kapitale Defekte heute selten sind, können Umfaller oder bloß ein Nagel echte Nervereien einbringen. Der Platten wird meist mit Reifenpilot oder Schlauchlosflickzeug provisorisch behoben, beim Sturz trifft’s häufig die Handhebel. Während für angeknackste Verkleidungen oft Tape und Draht reichen, sind Hebel modellbezogen und nicht an jeder Ecke zu kriegen. Deswegen, obwohls manchmal teuer ist: Ersatz mitnehmen. Bastler feilen eine Sollbruchstelle in die Originale. Echte Ausfallerscheinungen rühren heutzutage meist von der Elektronik her. Da geht ohne Fachwerkstatt nix. Deshalb internationales Händlerverzeichnis und heimische Servicenummern mitführen. Ersatzteile liefert im Notfall DHL zuverlässig bis ins Packeis. Und? Alles gecheckt? Dann gute Reise!

Ich packe meine Koffer: Reisevorbereitung leicht gemacht

Reisen macht glücklich, auch beim Motorradfahren. Das fängt oft schon bei der Tourenplanung an. Vorfreude ist schließlich die schönste Freude – zumindest, bis es endlich losgeht. Denn gerade längere Motorradreisen halten jede Menge spannende Eindrücke, Herausforderungen und Erfahrungen bereit. Einziges Manko: Auf dem Bike ist meist nicht viel Platz für Ausrüstung. MotorradreifenDirekt. at hat deshalb ein paar Tipps im Gepäck, was man für das ultimative Motorradabenteuer unbedingt dabeihaben sollte.

    #MotorradReise #Motorradreifen

Ob Tagestour ans Meer oder Fernreise ans Nordkap: Gültiger Personalausweis, Führerschein und Fahrzeugpapiere sind bei jeder Ausfahrt Pflicht. Ist der Motorradfahrer nicht der Motorradhalter, ist zudem eine entsprechende Vollmacht notwendig. Für Technik – oder Digitalausfälle sollten auch eine Liste mit Telefonnummern, Kartenmaterial und Adressen von Händlern und Werkstätten an der Strecke nicht fehlen. Je nach Tourenziel können sich auch Reise – und Sprachführer als nützlich erweisen.

Neben der obligatorischen Motorradkluft sind je nach Wetter und Temperatur Regenkleidung, Thermowäsche, Halstuch und ein paar Ersatzhandschuhe erforderlich. Backup für Brille, Kontaktlinsen und Visier braucht man meist nur dann, wenn man es nicht dabeihat also vorsichtshalber einpacken. Ebenfalls nicht vergessen: Ohrstöpsel! Selbst bei geringer Geschwindigkeit können die Wind – und Fahrtgeräusche Gehörschäden verursachen.

Fakt ist: Wer zu Hause nicht an seinem Motorrad herumschraubt, wird es vermutlich auch auf der Tour nicht tun. Dennoch lohnt es sich, zumindest eine Grundausstattung an Werkstattequipment dabei zu haben, um auf der Tour für einfache Reparaturen und Wartungsarbeiten gerüstet zu sein. Bordwerkzeug, Multitool und Pannenset nehmen nicht viel Platz weg, können aber im Ernstfall den Unterschied zwischen Reisestopp und Weiterfahrt bedeuten. Kleinere Macken sind mit Kabelbinder, Klebeband und Kettenspray schnell behoben. Wer auf Nummer sicher gehen will und noch Platz im Koffer hat, kann auch Handluftpumpe und Luftdruckprüfer mitnehmen.

Sind die notwendigen Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke schließlich zusammengesucht, muss natürlich noch alles sicher verstaut werden. Auch dafür hat MotorradreifenDirekt. at einen Tipp auf Lager. Grundregel fürs Packen: Schweres in den Tankrucksack, Leichtes aufs Heck und kein Gepäck an Lenker oder Gabel. Wer mit Seitenkoffern unterwegs ist, sollte zudem darauf achten, diese möglichst gleichmäßig zu beladen. Blinker und Rücklicht dürfen dabei nicht verdeckt werden. Für Rucksackträger gilt: keine harten oder schweren Gegenstände ins Backpack, um Verletzungen der Wirbelsäule zu vermeiden. Grundsätzlich ist es ratsam, vor Tourenbeginn eine kurze Probefahrt zu machen, um sicherzustellen, dass alles gut verstaut ist.

Bevor es jedoch überhaupt ans Packen geht, sollte das Bike selbst einem gründlichen Check unterzogen werden. Kette, Bremsen und Licht sollten in einwandfreiem Zustand sein. Und auch bei den Reifen sollte ganz genau hingeschaut werden: Sind Risse, Dellen oder andere Beschädigungen zu erkennen? Reicht das Profil für die geplante Streckenlänge? Wer hier vor Reisebeginn noch Ersatz benötigt, sollte einen Blick in den Onlineshop von MotorradreifenDirekt. at werfen. Dort gibt es nicht nur eine große Auswahl an Reifen unterschiedlichster Marken, Größen und Modelle, sondern auch günstige Preise und attraktive Lieferbedingungen. Andreas Faulstich von MotorradreifenDirekt. at erklärt: Dass die Reifen große Auswirkungen auf das Fahrerlebnis haben, ist für die meisten Biker nichts Neues. Dennoch ist es oft nicht einfach, die Pneus zu finden, die nicht nur zum jeweiligen Motorrad, sondern auch zum individuellen Fahrstil und den persönlichen Bedürfnissen passen. Deshalb setzen wir in unserem Onlineshop neben einem umfangreichen Sortiment auch darauf, unsere Kunden bei der Produktauswahl zu unterstützen. Dazu können sie etwa auf den virtuellen Reifenberater zählen. Dieser filtert die passenden Reifen anhand weniger Fragen zu Motorradmodell oder – hersteller in Windeseile heraus und macht den Reifenkauf dadurch noch einfacher und bequemer.

Damit steht der nächsten Motorradtour eigentlich nichts mehr im Weg. Also: Koffer packen, rauf aufs Bike und rein ins Abenteuer.

Die besten Motorradtouren in Europa

Bei einem Motorradurlaub lässt sich die Liebe zum Motorradfahren mit dem Besuch wunderbarer Sehenswürdigkeiten verbinden. Ob du in der Nähe deines Heimatorts Urlaub machst oder dich in die Ferne begibst – eine Motorradtour ist eine fantastische Gelegenheit, mehr von der Welt zu sehen. Dabei gibt es kaum etwas Besseres als Motorradtouren in Europa.

Motorräder aller Größen und Bauweisen werden in Europa seit jeher geschätzt. Dank der atemberaubenden und abwechslungsreichen Landschaften sind Fahrer in Europa auch besonders gern auf der Straße unterwegs. Warum packst du nicht einfach dein Motorrad, nimmst dir die Karte vor und begibst dich auf eine unvergessliche Reise?

Kühle Küstenrouten mit der Sonne im Rücken, abgelegene Gebirgsstraßen und kurvenreiche Landstraßen – in Europa findest du alles. Jeder findet das gewünschte Klima und die passenden Bedingungen. Damit steht dem perfekten Motorradurlaub nichts im Weg.

CRF1100L Africa Twin

Maximale Leistung in jedem Gelände. Mit dem langen Federweg, dem leistungsstarken Zweizylindermotor und fortschrittlicher Technologie ist die Africa Twin genau das richtige Bike für dein nächstes Offroad-Abenteuer.

CRF1100L Africa Twin Adventure Sports

Die Africa Twin Adventure Sports zeichnet sich durch dieselben Merkmale aus wie die Africa Twin, ist jedoch mit einem größeren Kraftstofftank ausgestattet und bietet zudem die Wahl zwischen einem Showa EERA™-Fahrwerk und dem bekannten Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT). Mit ihrer Langstreckentauglichkeit und ihren Allround-Qualitäten ist die Africa Twin Adventure Sports für vielfältige Touren geeignet.

NT1100

Die NT1100 vereint alles, was du brauchst, in einer einzigen Maschine. Ein herausragender Tourer mit einem durchzugsstarken Zweizylindermotor. Perfekt für Wochenendtouren.

GL1800 Gold Wing

Fahrerlebnis pur. Die GL1800 Gold Wing ist mit einem herausragenden 1.833-cm³-Sechszylindermotor sowie einem serienmäßigen DCT-Getriebe ausgestattet. Die Gold Wing ist das ultimative Motorrad.

GL1800 Gold Wing Tour

Die Gold Wing Tour bietet Leistung und Komfort auf höchstem Niveau. Damit ist sie das perfekte Motorrad für längere Überlandfahrten. Dieses Modell auf Basis der einzigartigen Gold Wing überzeugt mit zusätzlichem Stauraum und einer entspannten Fahrposition für den Sozius.

XL750 Transalp

Eine neue Generation leistungsstarker, mittelgroßer Adventure-Bikes mit Zweizylindermotor, die sich durch satte Leistung, On-Road-Komfort auf Touren mit zwei Personen und echte Geländegängigkeit auszeichnen.

NC750X

Die NC750X ist der komplette Allrounder. Sie bietet höchsten Komfort auf jeder Strecke, ob im dichten Stadtverkehr, auf der Autobahn oder auf kurvenreichen Landstraßen. Sie vereint robustes Design mit fantastischen Sicherheitsmerkmalen und herausragender Verarbeitungsqualität.

SECHS DINGE, DIE DU AUF JEDEN FALL DABEI HABEN SOLLTEST

Hier sind einige wichtige Dinge, die du bei deiner nächsten Motorradtour durch Europa unbedingt dabei haben solltest.

Laut EU-Vorschriften darf ein Reisepass nicht älter als 10 Jahre sein. Außerdem muss dieser nach dem geplanten Rückreisedatum noch weitere drei Monate gültig sein.

Britische Führerscheine sind in der EU weiterhin gültig, selbiges gilt für EU-Führerscheine in Großbritannien. Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich.

Stelle sicher, dass du den Fahrzeugschein, die TÜV-Bescheinigung und die Versicherungsbescheinigung für dein Motorrad stets dabei hast.

Durch Mitführen der Krankenversicherungskarte sparst du ggf. Behandlungskosten. Wenn du aus dem Vereinigten Königreich kommst, nutze hierfür eine Global Health Insurance Card (GHIC). Die alte European Health Insurance Card (EHIC) ist bis zu ihrem Ablaufdatum gültig.

Außerdem ist es von Vorteil, sich vor der Abreise über die Straßenverhältnisse im Reiseland zu informieren. Die Wetterverhältnisse in Europa unterscheiden sich je nach Reiseland und Jahreszeit erheblich. Packe entsprechend und beachte die spezifischen Wetterrisiken für die geplante Route. Je nach Jahreszeit sind mitunter Winterreifen empfehlenswert. Außerdem solltest du beachten, dass einige Routen zu bestimmten Zeiten mitunter nur eingeschränkt befahrbar sind.

ROUTE 1: Route des Grandes Alpes

Die Route des Grandes Alpes ist eine der schönsten Motorradtouren überhaupt – nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt. Auf dich wartet eine 683 km lange malerische Gebirgsroute vom Ufer des Genfer Sees bis nach Menton nahe der italienischen Grenze.

Die beliebteste Variante nimmt zwei bis drei Tage in Anspruch. Sie führt durch reizvolle Dörfer und Städte, verbunden durch 15 Gebirgspässe, darunter der Col de l’Iseran, der höchste Pass Europas. Das Fantastische an der Route des Grandes Alpes ist jedoch, dass du nicht an eine feste Strecke gebunden bist. Viele mutige und erfahrene Biker verlassen die klassische Route, um den Gedenkstein auf der Cime de la Bonnette in 2.802 m Höhe zu besuchen.

Mit ihren langen Landstraßen ist die Tour ideal für Besitzer von Adventure-Bikes und Tourern. Zu den Höhepunkten gehört das letzte Teilstück von Val d’Isere zum Genfer See – vorbei an der Roselend-Talsperre und mit einem spektakulären Blick auf den Mont Blanc.

Juni ist die beste Zeit für die Route des Grandes Alpes oder September – die Straßen sind dann relativ ruhig und das Wetter ist noch gut. Während der Wintermonate lassen Schnee und Eis die Route gefährlich werden, sodass man sie am besten meidet. Auch auf Touren im August solltest du möglichst verzichten, im Hochsommer wird es ziemlich heiß und aufgrund der Feriensaison in Frankreich ist der Verkehr wesentlich dichter als sonst.

Merkliste

Kärnten, Land der Seen, Land der Berge. Und das Land mit den schönsten Motorradstrecken und Motorradtouren südlich der Alpen. Es ist von mediterranem Klima beeinflusst, die Gastfreundlichkeit der Kärntner Bevölkerung ist legendär. Hier erwarten Sie Unterkünfte für jeden Geschmack und Badeseen wie der Millstätter See, Wörthersee und weitere rund 200 andere – ein Land, wie prädestiniert für einen unvergesslichen Trip in den Süden.

Kärnten ist jede Reise wert. Auch wenn Sie von weit weg starten. Wer es besonders weit hat, wird für seine Anreise am ehesten das Flugzeug wählen. Auf dem Flughafen in Klagenfurt am Wörthersee, der Landeshauptstadt von Kärnten, direkt am schönen Wörthersee gelegen, landet Ihr Flugzeug im Herzen des südlichsten Bundeslandes von Österreich. Mieten Sie sich in Klagenfurt am Wörthersee ein Motorrad und cruisen Sie ganz entspannt weiter in Ihren Motorradurlaub! Vom Flughafen in Klagenfurt am Wörthersee aus liegen Ihnen die schönsten Motorradstrecken quasi zu Füßen – und auch die Unterkunft Ihrer Wahl werden Sie hier finden.

Klagenfurt a. W., Villach, Spittal a. D.: Kärntens Städte haben viel zu bieten … und selbst nach Laibach in Slowenien ist’s nicht weit

Von Klagenfurt am Wörthersee sind es nur wenige Kilometer in zwei weitere sehenswerte Städte des Bundeslandes: in die Thermenstadt Villach und nach Spittal an der Drau mit seinem schönen Renaissanceschloss Porcia. Klagenfurt am Wörthersee ist auch der perfekte Ausgangspunkt für Ihre Motorradreise nach Slowenien. Besuchen Sie das pittoreske Laibach, in der Landessprache Ljubljana genannt. Gute hundert Kilometer trennen Klagenfurt am Wörthersee von Laibach – mit dem Motorrad erreichen Sie die slowenische Hauptstadt ganz entspannt.

Übrigens: Nicht weit von Spittal an der Drau liegt der zweitgrößte See Kärntens: der Millstätter See. Wechseln Sie zur Abwechslung mal vom Bike auf ein Ruderboot – es gibt nichts Erfrischenderes!

Über die Autobahn in Richtung Kärnten – das Motorrad auf dem Anhänger oder im Transporter

Nicht jedermann liebt lange Anreisen mit dem Motorrad oder Flugzeug. Die Alternative besteht darin, das Bike einfach in einen Transporter oder auf einen Anhänger zu packen und die Reise über eine der Autobahnen oder Straßen anzutreten. Ob Sie von Norden oder von Süden kommen – die österreichischen Straßen und Autobahnen sind in hervorragendem Zustand und bringen Sie in kürzester Zeit an Ihr Reiseziel. Lassen Sie das Auto in Ihrer Unterkunft – der Abfahrt mit dem Motorrad in Richtung Urlaub steht dann nichts im Wege. Ob Sie eine unvergessliche Rundreise unternehmen und dabei die Berge und Seen Kärntens kennenlernen oder die Strecken lieber auf Sternfahrten erkunden, bleibt Ihnen überlassen!

Um das eigene Motorrad in den Urlaub mitzunehmen, bietet sich auch der Autoreisezug an. Dabei ist Ihr Motorrad sicher verstaut, während Sie im Zug sitzend komfortabel Ihrem Reiseziel entgegengleiten. Wenn nötig, auch über Nacht. So lassen sich sehr lange Strecken bequem überwinden – perfekt, wenn man die Straßen im Seen – und Motorradland Kärnten unbedingt mit dem eigenen Bike erkunden will. Die beliebteste Verbindung stellt der Autoreisezug nach Villach dar. Villach liegt direkt am Tor zum Süden, von hier aus eröffnet sich Ihnen aber auch ganz Kärnten mit seinen Highlights für Motorradfahrer.

Alternativen zu Flug, Bahn und Auto: mit dem eigenen Bike auf der Straße

So ideal Flugzeug, Linienbus oder Autoreisezug für die Anreise von weiter weg sind. Viele Biker ziehen die wohl attraktivste Möglichkeit vor, nach Kärnten zu kommen: mit Ihrem Motorrad. Ob Klagenfurt am Wörthersee, Spittal an der Drau oder der Millstätter See: Viele leidenschaftliche Motorradfahrer lassen es sich nicht nehmen, die Anreise von A bis Z mit der eigenen Maschine zu bewältigen. Dazu müssen Sie nicht unbedingt die zur Hauptreisezeit intensiv befahrenen Autobahnen nehmen. Wählen Sie eine der verkehrsarmen Alternativstrecken, wie sie zum Beispiel von Autofahrerclubs und Sicherheitsbehörden empfohlen werden.

Auch so erreichen Sie Kärnten von München, Wien, Zagreb, Laibach oder Venedig aus auf der Straße in wenigen Stunden. Hat man besonders viel Zeit, so lohnt es sich auch, unterwegs eine Unterkunft zu suchen und am nächsten Tag die Reise in Richtung Zielpunkt fortzusetzen. Weiterführende Informationen zu Flügen und Flughäfen, Linienbussen, Straßen, Autobahnen sowie die Anreise mit dem eigenen Motorrad haben wir hier für Sie zusammengestellt. Hier finden Sie auch Links zu Unterkünften, Motorradhotels und anderen wichtigen Infos für Ihre Abfahrt nach Kärnten!

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