Mehr als ein halbes auto: das fahrrad

In diesem Beitrag beleuchten wir das Fahrrad von vielen Seiten. Was Sie vielleicht noch gar nicht wussten: Als scouter Kunde können Sie Nextbike und das Nürnberger Pendant VAG_RAD zunächst einmal ganz umsonst nutzen.

Mehr als ein halbes Auto: Das Fahrrad

Das Velo hat nur halb so viele Räder und kann trotzdem so manches besser als ein Auto – das ist sicher richtig und doch eine sehr enge Sicht auf die Dinge, finden wir. Denn es geht nicht darum, welches Verkehrsmittel „das bessere“ ist. Diesen Kampf hat, gemessen am Anteil des Verkehrsaufkommens, das Auto ohnehin schon haushoch gewonnen. Aber ist nicht viel interessanter, welche Verkehrsmittelwahl für uns als Individuum und für uns als Gesellschaft im einzelnen Fall am besten ist?
Wir können das Auto und das Rad nicht neu erfinden und leider erst recht kein Auto mit den Umweltwirkungen eines Fahrrads. Aber wir können die vorhandenen Verkehrsträger sinnvoll und auch lustvoll einsetzen – und dieses Ziel ist tief verwurzelt im Selbstverständnis von scouter Carsharing. Insofern ist es kein Wunder, dass wir uns ausführlich mit dem Fahrrad beschäftigt haben.

Kostenlose Nutzung von Leihrädern

Ein Ergebnis kommt Ihnen direkt zugute: In der Mehrheit der scouter-Städte gibt es klasse Leihradsysteme, zumeist von Nextbike, in Nürnberg machen es die Verkehrsbetriebe unter dem Namen VAG_RAD selbst. Sie als scouter-Kunde bekommen jedenfalls 6 x 60 Freiminuten bei beiden Anbietern. Genug, um für sich auszuprobieren, ob dieses Mobilitätsbausteinchen passt. Um in den Genuss der Freiminuten zu kommen, benutzen Sie in Ihrem Kundenaccount auf scouter. de unter „Gutscheine“ den Button KOSTENLOS ANFORDERN.

Kein Aktivierungspreis für ADFC-Mitglieder

Kennen Sie eine Fahrrad-Freundin oder einen Fahrradfreund, der es noch nicht bis zu scouter geschafft hat? Vielleicht hilft ein Tipp: Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) sparen bei uns den Aktivierungspreis von 29 €.

Fahrradklima verbessern

Sofern Sie selbst Radfahren, legen wir Ihnen die Umfrage Fahrradklima-Test 2020 ans Herz, mit deren Ergebnissen sich der ADFC für eine fahrradfreundlichere Verkehrsgestaltung in den Städten einsetzt. Das kann man natürlich auch viel direkter selbst machen: Sprechen Sie die Stadtratsmitglieder oder die Fraktionen in Ihrem Stadtparlament direkt an, wenn Sie ein konkretes Verkehrsanliegen haben.

Um die Sicherheit der Radfahrenden kümmert sich in besonderer Weise die Stadt Würzburg mit ihrer Kampagne Sicherheit im Straßenverkehr. Bei einer Aktion dieser Kampagne machen wir gerne mit: Alle städtischen Fahrzeuge und alle Würzburger scouter Autos tragen am Heck einen Aufkleber, der an 1,5 m seitlichen Abstand zu Radfahrenden in der Stadt erinnert.

Arbeitgeber anschubsen: Dienstrad

Seit 2012 werden Diensträder steuerlich Dienstautos gleichgestellt und hier wie da wird in der Regel die private Nutzung freigegeben. Nachdem die Bedingungen 2019 nochmals günstiger wurden, lohnt es sich, das Thema mit seinem Arbeitgeber zu besprechen, zumal es mit der Gehaltsumwandlungs-Variante die Möglichkeit gibt, Steuern zu sparen ohne dass der Arbeitgeber draufzahlt. Bei scouter können alle Beschäftigten grundsätzlich ein Dienstfahrrad haben. Vorangetrieben hat dies unsere Marketing-Frau Nadja, der es wichtig war, ein Rad zu haben, auf dem ihr Kind sicher mitfahren kann, denn so lassen sich Arbeits – und Schulweg kombinieren.

Zu kalt und dunkel?

Falls Sie finden, wir hätten über das Thema Rad doch besser saisonstartgerecht im Frühjahr schreiben sollen, erweitern vielleicht diese beiden Links zum Thema Radfahren in Herbst und Winter Ihre Sicht. Der Artikel aus der Süddeutschen ist ganz aktuell, der zweite ist alt aber wir fanden die Tipps besonders gut. Das „Second Skin Rain Cover“, das dort empfohlen wird, löst das ganz alte Problem des nassen Sattels – nicht aber die engagierte Diskussion bei uns im Team, ob man so eine Sattelhülle bei Nichtnutzung auf dem Sattel hat und abzieht, um sich auf den trockenen Sattel darunter zu setzen. Oder ob man sie in der Tasche hat, um sie dem nassen Sattel bei Fahrtbeginn überzustülpen. Letztlich sollte hier wahrscheinlich gelten, was auch bei der Verkehrsmittelwahl wichtig ist: Mach es so, wie Du glücklich wirst!

Https://scouter. de/blog/carsharing-und-fahrrad

Das Fahrrad ist im Vergleich zum Auto besser für die Umwelt und Gesellschaft

Verschiedene Forscher haben nachgerechnet, welche Auswirkungen künftige Fahrradförderung gegenüber der bisherigen Autonutzung hat. Dabei geht es um Gesundheit, Umwelt und Kosten.

Mehr als ein halbes auto: das fahrrad

Ein Bericht des Umweltbundesamtes aus 2021 belegt, dass Fahrräder bei Kurzstreckenfahrten eine für die Gesellschaft kostengünstigere Alternative zu Autos sind. Darin wird untersucht, wie viel die Gesellschaft für das Autofahren bezahlen muss. Hierfür rechnet der Bericht den Energieverbrauch des Autos, Treibhausgas – und Luftschadstoffausstöße sowie Lärmemissionen in Geld um. Die Umweltfolgen des Autofahrens wirken sich negativ auf die Gesundheit aus, denn der Lärm etwa kann bei Anwohnern zu Stress oder Tinnitus führen. Außerdem komme es durch die Emissionen zu Gebäude – und Materialschäden, Ernteausfällen und Biodiversitätsverlusten. Durch die Klimaveränderungen müssen indes Maßnahmen vorgenommen werden, die die Infrastruktur an das geänderte Wetter anpassen. Außerdem werden die Kosten der Autoproduktion, – wartung und – entsorgung mit einberechnet, genauso wie die Kosten für Kraftstoff und Strom. All diese Aspekte ergeben eine Summe von 5,66 Cent, die die Gesellschaft pro gefahrenem Autokilometer laut der Berechnung des Umweltbundesamtes zahlt. Im Vergleich: Für einen Fahrradkilometer fallen lediglich 0,36 Cent an. Dieser Betrag resultiert hauptsächlich aus der Herstellung des Rades.

Stefan Gössling, Professor für Tourismus und Humanökologie an der Lund Universität in Schweden berechnete 2018 ebenfalls die Umweltkosten sowie die Gesundheitseffekte des Fahrradfahrens gegenüber dem Autofahren. Letztere berechnet Gössling, indem er die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen oder Todesfällen bei der Nutzung des jeweiligen Verkehrsmittels mit einbezieht. Diesen Prozentsatz setzt er in Beziehung mit dem Wert, der für ein Menschenleben angesetzt wird. Dieser wird von Ökonomen auf rund zwei Millionen Euro geschätzt.

Die Untersuchung zeigt, dass ein Kilometer mit dem Fahrrad der Gesellschaft sogar Geld bringt – und zwar rund 30 Cent. Auf diesen Betrag kommt Gössling, weil er die positiven Gesundheitseffekte des Fahrradfahrens aufrechnet, die letztlich Versicherungen entlasten und Arbeitsunfähigkeiten reduzieren. Dadurch erhöhe sich auch die Lebenserwartung, was die Gesellschaft wiederum Geld koste. So bringe etwa jedes Leben einen ökologischen Fußabdruck mit sich. Weitere Kosten entstehen durch die Infrastruktur für Radfahrer und durch Unfälle. Im direkten Vergleich dazu zahlt die Gesellschaft für jeden Autokilometer 27 Cent, was vor allem in den Maßnahmen gegen Lärm und Luftverschmutzung begründet liegt. Weitere Faktoren, die Gössling im Gegensatz zum Umweltbundesamt inkludiert hat, sind negative Auswirkungen auf Boden – und Wasserqualität, staatliche Subventionen, Unfallkosten sowie Abgaben und Steuern. Laut Gössling besitzen 19 Prozent der Deutschen kein Auto, rund jeder Fünfte zahlt also die Kosten für Autofahrer mit.

Da ein Privatwagen zu 95 Prozent der Zeit stehe, sieht der Wissenschaftler neben der Förderung des Rad – und des öffentlichen Personenverkehrs eine autonome Fahrzeugflotte als mögliche Mobilitätszukunft. Bis zur Realisierung kann die Radförderung für den Stadtverkehr ein Lösungsansatz sein, denn laut Umweltbundesamt sind in deutschen Großstädten 40 bis 50 Prozent der Autofahrten kürzer als fünf Kilometer. Wer diese Strecke mit dem Fahrrad zurücklege, spare rund 300 Kilogramm Emissionen im Jahr.

Https://www. sazbike. de/markt-politik/marktzahlen/fahrrad-im-vergleich-auto-besser-umwelt-gesellschaft-2684145.html

Решить тест. Kannst du gut Auto fahren? – Ja, aber ich fahre noch … Fahrrad. A) besser B) gut C) am besten Ist das dein

Fahrrad? – Ja, ich habe … seit zwei Wochen. A) ihm B) es C) ihn … … die Waschmaschinen? A)was kostet B) was kosten C) wie kostet Frühstücken wir … Sonntag im “ Babalu”? A) um B) am C) in Frau Männlin wohnt ……Müllerstraße. A) in dem B) auf der C)in der … ihr bitte die Küche aufräumen? A) kann B) kannst C) könnt Ich. doch schon alles gekauft. A) habe B) bin C) hat

Ответы 1

Kannst du gut Auto fahren? – Ja, aber ich fahre noch A) besser Fahrrad.

Ist das dein Fahrrad? – Ja, ich habe C) ihn seit zwei Wochen.

B) Was kosten die Waschmaschinen?

Frühstücken wir B) am Sonntag im “ Babalu”?

Frau Männlin wohnt C) in der Müllerstraße.

C) Könnt ihr bitte die Küche aufräumen?

Ich A) habe doch schon alles gekauft.

    Написать правильный и достоверный ответ; Отвечать подробно и ясно, чтобы ответ принес наибольшую пользу; Писать грамотно, поскольку ответы без грамматических, орфографических и пунктуационных ошибок лучше воспринимаются.
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Мореплаватель — имя существительное, употребляется в мужском роде. К нему может быть несколько синонимов.
1. Моряк. Старый моряк смотрел вдаль, думая о предстоящем опасном путешествии;
2. Аргонавт. На аргонавте были старые потертые штаны, а его рубашка пропиталась запахом моря и соли;
3. Мореход. Опытный мореход знал, что на этом месте погибло уже много кораблей, ведь под водой скрывались острые скалы;
4. Морской волк. Старый морской волк был рад, ведь ему предстояло отчалить в долгое плавание.

Https://uchi. ru/otvety/questions/reshit-test-kannst-du-gut-auto-fahren-ja-aber-ich-fahre-noch-fahrrad-a-besser-b-gut-c-am

Ist ein Fahrrad besser als ein Auto

Nutze Einkaufs­rat­geber und verzichte auf Mikro­plastik.

Unterstütze eine öko­logische Land­wirt­schaft, sie schont die Böden.

Informiere dich über Produk­tions­beding­ungen und ent­scheide dich für faire Unter­nehmen.

Fordere öffentliche Insti­tu­tionen wie Uni­ver­sitä­ten und Bi­blio­the­ken auf, jedem einen Internet­zugang zu ermöglichen.

Engagiere dich für die Rechte von Mädchen und Frauen.

Verzichte auf Plastik­tüten und nimm einen Stoff-Beutel mit zum Einkaufen.

Nimm die Treppe anstatt den Fahrstuhl oder die Rolltreppen

Tritt für bessere Bezahlung von Pflege­kräften ein.

Rette Lebens­mittel und beuge Lebens­mittel­ver­schwen­dung vor.

Fahre mehr Bahn, so verur­sachst du weniger Smog und weniger Lärm.

Spare Strom, indem du den Stecker bei Produkten ziehst, die du nicht benutzt.

Https://17ziele. de/tudu/nimm-%C3%B6fter-das-fahrrad-statt-das-auto-f%C3%BCr-deine-gesundheit-und-das-klima. html

Radfunk Fahrradfahren ist einfach besser

Sind Radfahrer wirklich die besseren Menschen? Sie belasten die Umwelt nicht, nehmen wenig Platz weg, tun was für ihre Gesundheit. Wir haben das subjektive Gefühl mit Erkenntnissen aus Studien unterfüttert und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis.

Zum Thema Radfahren gibt es unzählige Studien. Wir haben sortiert und strukturiert um zu schauen: Stimmt die Annahme, dass Fahrradfahren besser ist? Weil wir euch nicht so auf die Folter spannen wollen, bekommt ihr jetzt schon die Antwort:

Die Antwort lautet: Ja!

Radfahren schlägt den Nahverkehr und das Auto. Aber nicht in allen Punkten eindeutig. Falls ihr also die gemeinhin naheliegende Annahme, dass Radfahrer die besseren Menschen sind, mit Argumenten untermauern wollt, lest weiter. Wir schauen uns vier Punkte an:

Platz Geschwindigkeit Kosten Umwelt

1. Platz

Ohne allzu sehr in die Tiefen der Statistik abzutauchen, wollen wir diese Frage, wer am meisten Platz benötigt, anhand von Zahlen deutlich machen. Dazu orientieren wir uns an einer Studie über die Zukunft der Mobilität, die mehrere Parameter miteinander verglichen und zueinander in Relation gesetzt hat.

Demnach brauchen Fußgänger am wenigsten Platz – ungefähr einen Quadratmeter. Ein Auto, das 30 Stundenkilometer fährt, braucht umgerechnet 65 Quadratmeter. Ein Fahrrad, das 30 Stundenkilometer fährt, braucht 41 Quadratmeter und ein Bus mit dieser Geschwindigkeit, braucht bei einer Auslastung von 20 Prozent fünf Quadratmeter pro Fahrgast. Hier ist also der Bus der eindeutige Sieger im Vergleich.

2. Geschwindigkeit

Natürlich kann das Auto grundsätzlich schneller fahren. Aber kommt man auch schneller voran? Forscher des Verkehrsclub Deutschland haben sich das einmal in der Stadt Berlin angeschaut – und die Strecke vom Schlesischen Tor zur Humboldt-Uni verglichen. Hier ist das Fahrrad klarer Sieger, damit brauchten die meisten eine Viertelstunde. Das Auto war acht Minuten langsamer – es braucht 23 Minuten und mit dem Bus dauerte es 26 Minuten, weil ja noch der Weg zur Haltestelle dazu kommt.

Interessant: Die meisten Fahrten, die wir innerhalb der Stadt mit dem Auto erledigen, haben eine Länge von acht Kilometern. Das kann man auch mit dem Fahrrad gut erledigen.

3. Kosten

Klar ist das Auto in der Anschaffung meistens teurer als das Fahrrad und im Unterhalt mit Steuer, Versicherung und Sprit natürlich auch. Aber um wirklich rauszukriegen, wie hoch die Kosten sind, muss man sich mehr anschauen.

Wissenschaftler haben genau das für Kopenhagen gemacht und dabei sehr viele Aspekte mit in den Blick genommen. Mit einberechnet haben sie Ökobilanz, Subventionen, Beschaffungs – und Produktionskosten, Luftverschmutzung, Klimawandel, Unfälle, Folgekosten und noch einiges mehr.

Demnach kostet das Auto die Gesellschaft pro gefahrenen Kilometer 15 Cent, der ÖPNV liegt bei 5 Cent und beim Fahrrad ist es sogar so, dass wir da in den Plus-Bereich kommen, es der Gesellschaft also etwas bringt, nämlich 0,16 Cent. Das liegt an den positiven Auswirkungen, die das Rad unter anderem auf Gesundheit, Lärm und Luftverschmutzung hat.

4. Umwelt

Das wird jetzt keine große Überraschung sein: Auch bei diesem letzten Punkt schneidet das Fahrrad gut ab. Selbst wenn man die Emissionen mit einberechnet, die bei der Produktion entstehen, ist das Fahrrad klarer Sieger. Auf einer Kurzstrecke von vier bis fünf Kilometern setzen Bus und Bahn 0,42 Kilogramm CO2 pro Strecke frei, das Auto mehr als das doppelte. Und das Fahrrad eben nichts. Keine Stickoxide, kaum Feinstaub. Auch hier: Sieger. Und damit: Gesamtsieger.

Mehr zum Radfahren und aus unserer Serie Radfunk:

    | Wir klären Fragen über Rechte und Pflichten von Radfahrern. | Fahrradfahrer erhöhen mit einem Helm ihre eigene Sicherheit. Die Sinnhaftigkeit einer Helmpflicht ist dagegen nicht einfach zu belegen. | Warum die Stimmung so aufgeladen ist.
    Radfunk – Besser Radfahren – Beitrag aus unserem Archiv vom 02. Juni 2018 Moderator: Thilo Jahn Gesprächspartner: Paulus Müller, Deutschlandfunk Nova

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Https://www. deutschlandfunknova. de/beitrag/alternative-zum-auto-fahrradfahren-ist-besser

Klima: Auto schlägt Velo und ÖV

Mehr als ein halbes auto: das fahrrad

Je nach Ernährung für die Energiezufuhr schneidet das Velo auf längere Distanzen ökologisch gar nicht so gut ab: Velodemonstration «Critical Mass» in Zürich.

In der Gesamtrechnung können ÖV und Velo klimaschädlicher sein als das Auto.

Mehr als ein halbes auto: das fahrrad

Heute ist alles Klima. So wollen viele das Auto durch ÖV und Velo ersetzen. Sie glauben, Letztere belasteten die Gesellschaft weniger und seien klimaschonend.

Das ist falsch. Das Amt für Raumentwicklung (ARE) und das Bundesamt für Statistik (BFS) schätzen die Belastung der Allgemeinheit durch den Verkehr wegen Umwelt-, Klima-, Lärm-, Unfall-, Infrastruktur – und Betriebskosten akribisch. Wenn man ihre Zahlen pro Personenkilometer rechnet, kosten ÖV und Velo um ein Vielfaches mehr als das Auto. Nur bezüglich Umwelt und Klima schneiden ÖV und Velo besser ab. Aber das liegt weitgehend an der kreativen Buchführung von ARE und BFS.

Beim ÖV wird angenommen, er fahre mit Strom aus eigenen Wasserkraftwerken der Verkehrsbetriebe und sei deshalb praktisch klimaneutral. Doch dieser Strom könnte für anderes verwendet werden. Dafür müsste er aufs öffentliche Stromnetz geleitet werden. Als Folge würden automatisch andere Kraftwerke abgeschaltet. Das wären zumeist CO2-Schleudern irgendwo in Europa. So gerechnet fahren unsere Züge (und Elektroautos) also nicht mit sauberem, sondern mit stark klimabelastendem Strom.

In einer vernünftigen Ökobilanz müssen diese «Klimaopportunitätskosten» mitgerechnet werden. Leider ist dann das Reisen im ÖV oft klimaschädlicher als im Auto.
Beim Velo ist der amtliche Trick noch frivoler. Obwohl die ganze Debatte um Energie und Klima geht, wird das Velo als Perpetuum mobile behandelt. Doch Velofahrerinnen und Velofahrer brauchen zusätzliche Energie. Dafür müssen sie mehr essen, was das Klima belastet.

«Den Energie – und Muskelverbrauch müssen Velofahrerinnen und Velofahrer durch zusätzliche Nahrungsaufnahme ausgleichen.»

Sparsame Autos brauchen auf 100 Kilometer 5 Liter Benzin und verursachen so 12 Kilogramm CO2-Emissionen, also 120 Gramm pro Fahrzeugkilometer – und bei einer Besetzung mit 4 Personen 30 Gramm pro Personenkilometer. Velofahrende verbrauchen auf 100 Kilometer bei normaler Fahrt rund 2500 Kilokalorien (kcal). Den Energie – und Muskelverbrauch müssen sie durch zusätzliche Nahrungsaufnahme ausgleichen. So bräuchten sie für die 2500 kcal etwa 1 Kilo Rindfleisch. Das verursacht in der Produktion 13,3 Kilogramm CO2.

In der Kolumne «Freie Sicht» schreiben Isabel Martínez, Ökonomin an der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich, Reiner Eichenberger, Professor für Finanz – und Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg, Ökonom Klaus Wellershoff von Wellershoff & Partners sowie der «Handelszeitung»-Co-Chefredaktor Markus Diem Meier.

Fleisch essende Velofahrerinnen und Velofahrer verursachen also pro Personenkilometer 133 Gramm CO2 – das Vierfache des gut besetzten Autos. Wenn sie die Fahrenergie aus Milch gewinnen, verursachen sie pro Personenkilometer 35 Gramm CO2, also immer noch fast 20 Prozent mehr als das Auto. Leider gilt die klägliche Bilanz auch für Veganerinnen und Veganer.

Viele vegane Speisen sind erstaunlich CO2-intensiv. Gut fürs Klima sind eigentlich nur reine Nudelesserinnen und Nudelesser. Sie verursachen pro Personenkilometer etwa 12 Gramm CO2, also knapp die Hälfte des Autos. Aber leider werden sie bald Eiweissmangelerscheinungen haben.

Liebe Leserinnen und Leser

Dieser Beitrag zur Kostenwahrheit im Verkehr von Reiner Eichenberger, Ökonomieprofessor an der Universität Freiburg, hat lebhafte Debatten ausgelöst. Vielen Dank für Ihre Kommentare auf unserer Website und in den Sozialen Medien. Eichenberger ist langjähriger Kolumnist der «Handelszeitung» und beschäftigt sich in der Forschung und in unserer Kolumnen «Freie Sicht» regelmässig mit Verkehrsfragen. Das Meinungsgefäss «Freie Sicht» teilen sich vier profilierte Schreiberinnen und Schreiber, die frei gewählte Themen aus ökonomischer Optik analysieren. Die «Freie Sicht» ist persönlich gehalten und soll zum Denken und zur Debatte anregen, was die Beiträge von Prof. Eichenberger zweifellos tun. Um die Debatte über externe Kosten und Nutzen unterschiedlicher Verkehrsträger zu vertiefen, werden wir in Form von weiteren Meinungsbeiträgen auf das Thema eingehen. Lesen Sie hier die Replik von Grünen-Nationalrätin Natalie Imboden.

Stefan Barmettler, Co-Chefredaktor Handelszeitung

45 Kommentare

Auch nochmal wichtig: In der Zeit, in der die Radfahrer radfahren und Rindfleisch essen sammeln die Autofahrer im Wald Bucheckern und essen die.

Was für eine peinliche Milchmädchenrechnung und billige Rechtfertigung fürs Autofahren. Man(n) darf sich mal überlegen, wo den wohl die Wampe mit überflüssigem Fett herkommt. Was ein Velofahrer wirklich mehr(!) isst als ein Autofahrer, ist in Realität wahrscheinlich wohl minimal, weil wir alle täglich deutlich mehr essen, als wir tatsächlich für unsere Muskelkraft beim Velofahren brauchen würden. Gleichzeitig nehmen wir massiv mehr Kalorien durch Zucker u. ä. zu uns als durch CO2-Intensives Fleisch. (Warum nur redet die ganze Welt ständig von Diäten und rennt in Fitnessclubs? Weil wir – auch beim Essen – massiv überkonsumieren). Wer als Sportler wirklich mal kräftig Höhenmeter mit seinem Rennvelo machen will, schaufelt sich übrigens in der Regel einfach einen grossen, CO2-armen Teller Pasta rein als Rindfleisch. Die zusätzlichen Externen Kosten des Autofahrens wie Gesundheitskosten durch NOx, Feinstaub etc., Flächenverbrauch usw. werden hier nebenbei komplett „vergessen“.

Hmm also ich fahr oftmals insgesamt 30km mit dem Rad zur Arbeit, esse nicht mehr als wenn ich ÖV benutze und nehme trotzdem kein Gramm ab.. ????

. und die, die mit dem Auto fahren ernähren sich oft deutlich weniger bewusst und züchten sich mit ihrem übermässigen, CO2-intensiven Kalorienverbrauch eine dick Wampe heran. Der Artikel ist voll von bewussten oder dümmlichen Vereinfachungen und Fehlannahmen.

Ha, diese Wirtschaftsprofessoren, jede noch so kleine Verschwendung und kreative Buchführung decken sie auf, clever!!

Ich bin zwar kein Professor, aber da ich mich schon seit meiner Geburt mit negativer Sportologie aka „Sport ist Mord“ beschäftige, von mir liebevoll
Auch Faulologie genannt, bin ich da auch so etwas wie ein Experte. da ist mir da auch etwas in Richtung kreativer Buchführung aufgefallen!

Sportliche Menschen haben nämlich auch beim Ruhen schon einen höheren Kalorienverbrauch, also quasi immer, nicht nur beim radfahren! Und
Müssen daher auch viel mehr essen, und sind also doppelt die neuen Klimaschädiger, unfitsein ist gut!
(Und ich seit jeher damit schon immer Klimaschützer!) Sport sollte also generell verboten werden zum Klimaschutz, wer nicht im Auto klimaschonend herumfährt schädigt das Klima!

Wenn nun alle diese Sportler ihre gewonnene Freizeit nun auch noch in die Forschung zur Weltrettung schicken, dann wirds vielleicth auch noch etwas damit, winwin!

Und woher soll dann die ganze Energie und das ganze Geld kommen wenn unsportliche menschen ins Krankenhaus und danach in Therapie müssen, da sie einen Herzinfarkt hatten.

Und woher kommt die Energie aus den richtig dreckigen Automotoren. Wahrscheinlich wächst deiner Meiner nach Benzin am sogenannten Treibstoffbaum?
Alles liebe für diesen richtig brutal geilen Artikel. sehr Wissenschaftlich!

Https://www. handelszeitung. ch/politik/klima-auto-schlagt-velo-und-ov-545475

Fahrrad statt Auto

Zur Arbeit fährt Sophia Becker mit dem Fahrrad an die Technische Universität Berlin. Dort erforscht sie am Fachgebiet Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden, wie klimafreundliche Mobilität in Deutschland gestaltet werden kann.

Mehr als ein halbes auto: das fahrrad

Prof. Dr. Sophia Becker ist Professorin für Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden an der Technischen Universität Berlin und Leiterin der interdisziplinären Nachwuchsgruppe EXPERI – „Die Verkehrswende als sozial-ökologisches Realexperiment“ an der TU Berlin und am Research Institute for Sustainability (RIFS) © Christian Kielmann

Vor 16 Jahren schrieb sich Sophia Becker in Münster für Psychologie ein. Das Ziel war Psychotherapeutin zu werden. Sich mit menschlichen Problemen auseinanderzusetzen und Lösungen dafür zu suchen macht ihr Spaß. Nur als Beruf konnte sie es sich am Ende ihres Studiums nicht mehr vorstellen. Über die Initiative „Psychologie im Umweltschutz“ kam sie auf die Idee, sich auf Umweltthemen zu spezialisieren: „Seither bin ich Feuer und Flamme.“ Von 2017 bis 2019 arbeitete sie als Wissenschaftlerin im ENavi-Projekt. Sie untersuchte, wie politische Maßnahmen und individuelle Verhaltensänderungen ineinandergreifen müssen, um die Verkehrswende in Bewegung zu bringen. Becker ist sich sicher: Auto-Städte müssen lebenswerter werden. Sie brauchen eine bessere Infrastruktur für Fahrradfahrer, Fußgänger und die öffentlichen Verkehrsmittel. In Berlin erlebt sie täglich, was ihre Forschung bewirken könnte – denn ein eigenes Auto hatte sie noch nie. Seit 2020 ist sie Professorin für Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden an der Technischen Universität Berlin. In ihrer Forschungsarbeit geht es darum, die Verkehrswende als sozio-technischen Transformationsprozess zu analysieren und zu unterstützen. Sozio-technisch bedeutet, dass es um menschliches Verhalten, Akteure, und Maßnahmen geht, aber auch um neue Infrastrukturen und Technologien für eine zukunftsfähige Mobilität. „Es gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten für einen klimafreundlichen Umbau des Verkehrssystems, aber oft dauert es sehr lange, bis sie tatsächlich genutzt werden. Das ist eine Frage, die mich sehr interessiert: Warum dauert Veränderung so lange und ist oft so schwer zu erreichen? Wie kann man das beschleunigen?“ so Becker.

„Die Mobilität einer Stadt ist ihre Identität.“

„Bei der Energiewende ist Deutschland Vorreiter. Bei der Verkehrswende leider nicht“, sagt Becker. Das Land stecke in einer Identitätskrise: Es definiert sich über seine Ingenieurskunst, die eng mit der Automobilindustrie verknüpft ist. Auf der anderen Seite leidet das Klima unter den vielen Abgasen, die Luftqualität in den Städten wird immer schlechter und das Vertrauen in die Automobilindustrie hat durch den Diesel-Skandal gelitten. Ihr Opa, mit dem sie gerne darüber streitet, sagt dann immer: „Die Automobilindustrie hat uns groß gemacht und uns wirtschaftlichen Erfolg gebracht!“ In Stuttgart hat sie in Umwelt – und Techniksoziologie promoviert, dort hat sie diese Einstellung besonders gespürt. Trotz grünem Ministerpräsidenten und grünem Oberbürgermeister ist Stuttgarts Leitbild von der Automobilindustrie geprägt. Das Auto ist ein wichtiges Statussymbol der Deutschen, nicht nur in Stuttgart. „Dabei profitiert jeder davon, wenn er mit Rad statt dem Auto zur Arbeit fährt“, meint die 36-Jährige. Nicht nur, weil es besser für das Klima sei, sondern auch für die Gesundheit. „Radfahren baut Stress ab.“ Man könne verstopfte Straßen umfahren, weniger Geld koste es auch. „Für welches Verkehrsmittel wir uns entscheiden, hängt von unserem sozialen Umfeld ab“, erklärt die Psychologin. Wenn alle Kolleginnen und Kollegen mit einem großen Auto zur Arbeit kommen, dann wird es schwieriger sich selbst fürs Fahrrad zu entscheiden. Es müssten Anreize geschaffen werden, damit Menschen aus ihren Gewohnheiten ausbrechen und nicht mehr automatisch das Auto benutzen. So können Firmen beispielsweise Dienstfahrräder statt Dienstwagen unterstützen oder Kampagnen wie „Stadtradeln“ jeden Einzelnen bei seinem Ehrgeiz packen und zum Fahrrad fahren motivieren, schlägt Becker vor.

Ein Lastenrad teilen

Der Einkauf oder der Transport der Kinder zur Kita: manche Wege sind mit dem normalen Fahrrad mühsam. Lastenräder, mit oder ohne Motor, können dieses Problem lösen. Becker hat untersucht, wie sich ein Verleihsystem für diese Fahrräder auf die Nutzung von Autos auswirkt: „Da wir nicht jeden Tag Lasten transportieren, ist ein Verleihsystem ideal.“ Besonders vielversprechend ist für sie, dass knapp die Hälfte aller Studieneilnehmer Autofahrten durch das Lastenfahrrad ersetzt haben. Würden mehr Leute ein Lastenrad nutzen, bräuchte man in den Innenstädten also sehr viel weniger Autos. Becker selbst nutzt das Lastenrad im Alltag auch gerne, gesteht aber lachend, dass ihr Freund ein eigenes Cargobike besitzt und damit am liebsten selbst unterwegs ist.

Forschung muss raus aus dem Elfenbeinturm

Damit die Verkehrswende gelingt, müssen alle Akteure ins Boot geholt werden. Deswegen sind auch an der Forschungsgruppe EXPERI, die Becker leitet, Akteure aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen beteiligt. Nicht nur Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbände, sondern auch die Zivilgesellschaft ist in die Forschungsarbeiten des EXPERI-Teams eingebunden. „Die Zivilgesellschaft hat viele Veränderungsprozesse für besseren Radverkehr wirkungsvoll angestoßen, wie zum Beispiel das Berliner Mobilitätsgesetz“. Mit diesen Veränderungsprozessen beschäftigen wir uns auch in der Forschung und produzieren dabei Ergebnisse, die eine hohe Relevanz für Politik und Gesellschaft haben.

Entspannt durch die Stadt radeln

Sie selbst freut sich, den Prozess der Verkehrswende als Forscherin mitzugestalten und dabei in einer Stadt wie Berlin zu leben, wo sie die Transformation vor der eigenen Haustür erleben kann. „Berlin hat großes Potenzial zu einer noch nachhaltigeren Stadt zu werden“. Sie träumt davon, in Zukunft ihre Ziele in der Stadt auf einer Fahrradschnellstraße sicher und entspannt erreichen zu können, dass Autofahrer langsamer fahren und mehr Rücksicht nehmen, es am Ziel genügend Fahrradparkplätze gibt und sie bei einem Regenschauer mit dem Fahrrad einfach auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen kann. Bis es soweit ist, wird sie trotzdem mit ihrem Fahrrad unterwegs sein: Am Ende eines Arbeitstages an der TU Berlin steigt sie wieder auf ihr Rad und fährt nach Hause.

Https://www. fona. de/de/info/koepfe-der-zukunft/fahrrad-statt-auto. php

Ein Auto – oder doch ein Fahrrad?

Mehr als ein halbes auto: das fahrrad

Die Mobilität in der Stadt verändert sich. Jahrzehnte lang stand das Auto im Mittelpunkt. Doch langsam gewinnt eine, neue umweltfreundlichere Form der Mobilität die Oberhand: das Fahrrad. Durch die Vermeidung von Verkehr und Parkplatzproblemen machen E-Bikes die Fortbewegung in der Stadt einfacher und auch schneller.

Vier Räder, ein Dach und ein ganz kleiner Kofferraum – auf den ersten Blick sehen Velomobile aus wie Autos, doch unter ihrer Haut befindet sich ein E-Bike. Was steckt dahinter? Durch den Witterungsschutz und die Tret-Unterstützung sorgen die Kabinenräder für mehr Komfort, Sicherheit und Stabilität, sowie eine höhere Geschwindigkeit und zusätzlichen Stauraum für kurze Stadtfahrten.

Das revolutionäre Konzept verbindet zwei E-Bikes miteinander, zeigt ein intuitives Design, integrierte Funktionen und eine unvergleichliche Performance. Ganz gleich, ob der Besitzer nur zur Arbeit pendeln, zum Shopping fährt oder einfach einen Ausflug macht.

Das „Future Mobility Concept“ von Canyon ist eine revolutionäre Alternative zu Auto und Fahrrad. Es vereint niedriges Gewicht und ein vom Fahrrad inspiriertes Design, mit der Stabilität von vier Rädern und vorallem Schutz bei jedem Wetter. Ein völlig neuer Ansatz und ein wichtiger Schritt, um umweltfreundliche Fahrrad-Technologie wieder mehr Platz auf den Straßen der Stadt zu geben.

Ähnlich wie bei einem Liegerad liegt der Fahrer in einem Sitz, mit beiden Füßen auf den Pedalen in einer bequemen und ganz entspannten Position. Zwei Joysticks (kein Lenkrad mehr) links und rechts, neben dem Fahrer ermöglichen eine intuitive Steuerung und einen Kurvenradius von kaum mehr als 7 Metern. Das “Auto-Fahrrad” erreicht mit seiner Tret-Unterstützung Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h. Dabei verfügt es über zwei E-Motoren mit jeweils 1000 Watt und eine Batterie mit etwa 2 kWh Energie für eine Reichweite bis rund 150 Kilometer.

Ein spannendes Konzept – wann das futuristische Fahrzeug jedoch auf den Markt kommt, ist leider noch unklar.

Https://www. driving-your-sales. com/ein-auto-oder-doch-ein-s-fahrrad-s/

Fahrrad im Auto richtig transportieren: So geht´s

Mehr als ein halbes auto: das fahrrad

Worauf gilt es zu achten, wenn Sie ein Fahrrad im Auto transportieren wollen?

Wer im Urlaub nicht auf sein Fahrrad verzichten möchte, sollte sich im Vorfeld gründlich überlegen, wie der Drahtesel ans Reiseziel gelangt. Neben der Befestigung auf dem Dachgepäckträger oder einem Heckträger für die AnhängerkuppeL besteht alternativ die Möglichkeit, das Fahrrad im Auto zu transportieren.

Doch sind Fahrräder als Ladung gemäß StVO zulässig? Worauf sollten Sie beim Verstauen achten? Ist es besser ein Fahrrad Stehend oder Liegend im Auto zu transportieren? Und wann müssen Sie unter Umständen für Verstöße gegen Verkehrsregeln mit Sanktionen rechnen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der nachfolgende Ratgeber.

Bußgeldkatalog zum Fahrradtransport im Auto

Tat­be­standBuß­geldPunk­te
La­dung nicht ver­kehrs­sicher ver­staut oder ge­gen Ver­rut­schen, Um­fal­len, Hin – und Her­rol­len oder Herab­fal­len ge­sich­ert 35 €
… mit Ge­fähr­dung 60 € 1
… mit Un­fall­fol­ge 75 € 1
La­dung nicht ge­gen ver­meid­baren Lärm ge­sich­ert 10 €

FAQ: Fahrrad im Auto transportieren

Da die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) kein entsprechendes Verbot vorsieht, ist es grundsätzlich gestattet, ein Fahrrad im Auto zu transportieren.

Ist das Fahrrad beim Transport im Auto nicht ausreichend gesichert, kann dies einen Verstoß gegen die Vorschriften der StVO zur Ladung darstellen. Der Gesetzgeber wertet dieses Fehlverhalten als Ordnungswidrigkeit und sieht neben einem Bußgeld mitunter auch Punkte in Flensburg vor. Eine Übersicht möglicher Sanktionen finden Sie hier.

Um ein Verrutschen zu verhindern, sollten Sie das Fahrrad im Auto befestigen oder anderweitig sichern. Zudem ist es mit Blick auf die Ladungssicherung mitunter besser, ein Fahrrad oder E-Bike liegend im Auto zu transportieren. Bei letzterem sollten Sie den Akku außerdem separat aufbewahren.

Fahrrad im Auto: Worauf beim Transport zu achten ist

Mehr als ein halbes auto: das fahrrad

Fahrrad im Kofferraum transportieren: Ist dies erlaubt?

Ob sich ein Auto für den Fahrradtransport im Innenraum eignet, hängt vor allem vom Eigenen Kfz ab. So müssen sowohl der Kofferraum als auch die Heckklappe ausreichend groß sein. Mitunter ist es auch notwendig, die Rücksitze umzuklappen, damit der Platz ausreicht, um im Innenraum ein Fahrrad im Auto zu transportieren. Es kann sogar sein, dass sich der Fahrradtransport im Auto ohne einen Vorderrad-Ausbau nicht bewerkstelligen lässt.

Bei einem geräumigen Kfz besteht ggf. sogar die Möglichkeit, das Fahrrad im Auto Stehend zu transportieren. Dabei sollten Sie allerdings unbedingt auf die gesetzlichen Vorgaben zur Verkehrssicherheit Achten. So heißt es unter § 22 Abs. 1 StVO:

Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin – und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können.

Sie müssen also sicherstellen, dass das Fahrrad beim Transport im Auto auch bei einer Notbremsung nicht verrutscht. Möglich ist dies etwa durch Gurte oder Spezielle Fahrradhalterungen, die im Fahrzeug verschraubt werden. Um eine Verschmutzung des Kfz zu vermeiden, sollten Sie zudem eine Plane oder Decke unterlegen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie nach einer Geländefahrt ein MTB im Auto transportieren.

Übrigens! Wollen Sie 2 Fahrräder im Auto transportieren, sollten Sie diese Entgegengesetzt stehend unterbringen. So stellen Sie sicher, dass sich die Lenker nicht ineinander verkeilen.

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