Können E-Bikes schneller fahren

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Https://www. zeit. de/mobilitaet/2017-09/e-bike-tuning-fahrrad-geschwindigkeit-pedelecs

E-Bikes Pedelec schneller machen – riskantes Tuning

Können E-Bikes schneller fahren

Tempo 25 mit dem E-Bike ist nicht schnell genug? Im Internet gibt es Tuning-Sets. Was viele nicht wissen: Wer diese Technik nutzt, riskiert den finanziellen Ruin.

Tuning-Technik ist schnell montiert

Ein Pedelec zu frisieren ist kinder­leicht: Eine kleine Box, etwa so groß wie eine Streich­holz­schachtel, wird einfach auf den Geschwindig­keits­sensor an der Ketten­strebe gesteckt. Alternativ gibt es so genannte Dongles. Hier wird ein winziges Kabel-Kit mit einem Klinken­anschluss an den Geschwindig­keits­sensor ange­schlossen, an den Anschluss kommt dann der Dongle.

Das Ganze schafft auch ein Laie inner­halb von zehn Minuten. Anschließend verschiebt man noch ein wenig den Speichen­magneten – schon ist das Tuning komplett. Der Dongle kann jeder­zeit einfach wieder abge­zogen werden.

Aktueller E-Bike-Test der Stiftung Warentest

E-Bikes im Test. Auch ganz ohne Tuning mit viel Power ausgestattet sind die SUV-E-Bikes im Test der Stiftung Warentest. In unserer Daten­bank finden Sie Test­ergeb­nisse für neun solcher Modelle. Außerdem ein PDF-Download der Test­ergeb­nisse von Komfort-Pedelecs (test 6/2020) und von E-Trekkingrädern (test 6/2018).

Tempo auf dem Tacho wird halbiert

Angeboten werden diese Tuninggeräte in erster Linie für Elektrofahr­räder, bei denen die Motor­unterstüt­zung bis Tempo 25 reicht, so genannte Pedelecs. Danach schaltet der Motor aus. Wer schneller fahren will, kann das nur mit reiner Muskel­kraft oder bergab.

Die Tuninggeräte gaukeln der Elektronik des Pedelecs dann vor, es werde nur halb so schnell bewegt. Ab etwa 16 oder 18 km/h – je nach Radumfang – zeigt der Tacho nur noch den halben Wert an. Der Motor arbeitet dann wie gewohnt weiter, bis 25 km/h auf dem Tacho stehen. Tatsäch­lich fährt das Rad dann aber schon Tempo 50. Geübte Radler können auf diese Weise eine Dauer­geschwindig­keit von 35 bis 40 Stundenkilo­metern erreichen.

Aus dem Fahr­rad wird ein Kraft­fahr­zeug

Doch wer sein Elektrorad auf dieses Weise verändert, geht volles Risiko – nicht nur, weil die Unfall­gefahr steigt. Viel schlimmer ist, das damit aus einem Pedelec, das laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung als normales Fahr­rad gilt, mit dem Tuning ein Kraft­fahr­zeug wird. Weil die Motor­unterstüt­zung über die 25 km/h-Grenze hinaus­geht, verlangt das Pflicht­versicherungs­gesetz eine spezielle Haft­pflicht­versicherung – wie das Mofa-Versicherungs­kenn­zeichen.

Ein Verstoß gegen diese Vorschrift ist eine Straftat. Es drohen hohe Geld­strafen oder sechs Monate Gefäng­nis. Außerdem kann das Fahr­rad einge­zogen werden. Und: Für Kraft­räder mit diesen Geschwindig­keiten gilt die bußgeldbewehrte Helm­pflicht.

Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich.

Die Haft­pflicht­versicherung zahlt nicht

Am gefähr­lichsten ist der fehlende Versicherungs­schutz. Handels­übliche Pedelecs sind in vielen Privathaft­pflicht­versicherungen auto­matisch mitversichert (zum Vergleich Haftpflichtversicherung und zum Vergleich von E-Bike-Versicherungen). Beim Tuning gilt das aber nicht, da das getunte Elektrofahr­rad ein Kraft­fahr­zeug ist. Und für Kraft­fahr­zeuge sehen Privathaft­pflicht­policen ausdrück­lich eine Ausschluss­klausel vor. Sie sind nicht vom Versicherungs­schutz umfasst.

Wer tunt, riskiert deshalb finanziell Kopf und Kragen: Passiert mit dem getunten Rad ein Unfall, können die Opfer all ihre Schäden direkt beim Fahrer geltend machen. Bei Personenschäden oder schweren Sach­schäden können das Millionen sein. Schlag­artig ist dann die finanzielle Existenz für immer zerstört.

Polizei sensibilisiert fürs Tunen

Es ist auch nicht mehr so, dass Tuning die Ausnahme ist und kaum entdeckt wird. Mitt­lerweile dürfte fast jeder Privathaft­pflicht­versicherer nach einem Unfall prüfen, ob das Rad frisiert war – weil er dann nicht zahlen muss. Auch die Polizei wird zunehmend für das Thema sensibilisiert. Selbst wenn das Tuninggerät äußerlich nicht sicht­bar im Motor­gehäuse verbaut ist, gibt es Anzeichen fürs Tunen – und das betrifft nicht nur die hohe Geschwindig­keit.

Sogar wenn der Fahrer es schafft, vor einer Polizei­kontrolle noch schnell den Chip abzu­ziehen, muss er sich dafür bücken. Sehen die Polizisten das, liegt der Verdacht auf Tuning nahe. Eine Unter­suchung des Rades bringt den Sach­verhalt dann schnell zutage. Denn die Elektronik des Fahr­rads speichert die Daten wie ein Fahrten­schreiber. Schon das hinterlegte Durchschnitts­tempo kann Tuner entlarven.

Rahmen, Gabel, Lenker können brechen

Gefähr­lich ist das Ganze schließ­lich auch, weil die Räder eines klassischen Pedelecs für so hohe Geschwindig­keiten nicht ausgelegt sind. Das betrifft nicht nur die Bremsen, sondern vor allem Rahmen, Gabel, Lenker. Sie halten der Dauer­belastung, die weit höher ist als bei der Konstruktion geplant, nicht immer stand und brechen.

Dann sind schwere Verletzungen kaum zu vermeiden. Dass mit dem Tuning sämtliche Gewähr­leistungs – und Garan­tie­ansprüche verloren gehen, liegt auf der Hand.

Https://www. test. de/E-Bikes-Pedelec-schneller-machen-riskantes-Tuning-5321174-0/

Können E-Bikes schneller fahren

E-Bikes haben aus sicherheitstechnischen Gründen eine Geschwindigkeitssperre eingebaut. Mithilfe verschiedenster Tuning Tools kann man diese Drossel entfernen, damit der Antrieb auch jenseits der 25 km/h noch weiterfeuert. Prinzipiell gibt’s da gar nicht so viel dagegen einzuwenden. Solange man die Gerätschaft dann auch als „Kleinkraftrad“ versichern lässt, es anmeldet und die jährlichen Kosten dafür trägt, gibt es kein Problem. Ein guter Helm wäre evtl. auch eine gute Idee. Wichtig allerdings: Mit entdrosselten E-Bikes dürfen Sie nicht auf Radwegen fahren und auch für das Ziehen eines Anhängers gilt es gesetzliche Bestimmungen zu beachten.

Ohne Meldung des Kleinkraftrades kann man höchstens noch auf dem Privatgrund fahren, was aber wahrscheinlich nur dann Spaß macht, wenn man ein genügend großes Gelände besitzt. Neben der Unzulässigkeit im öffentlichen Straßenverkehr entfällt auch die Garantie des Herstellers, wenn ein Tuning-Gerät angebracht wird.

Anpassen des Reifendrucks: Mittel #1 des natürlichen Tunings

Wenn man sich nicht um das Hin und Her der gesetzlichen Auflagen kümmern möchte, gibt es auch einfachere Mittel und Wege die Effizienz des E-Bikes zu steigern. Es handelt sich dabei um Maßnahmen, die generell bewirken, dass das Rad optimalere Bodenhaftung, Lenkbarkeit, etc. hat. Somit sind sie auch zur Optimierung eines normalen Rades geeignet, haben aber beim E-Bike den Vorteil, dass man durch sie die Akkuleistung noch besser ausnutzen kann.

Hindernis #1 ist der falsche Reifendruck. Ist er zu niedrig, drückt sich der Reifen unter dem Gewicht zu platt und hat eine zu große Reibungsfläche am Boden. Ist er zu hoch, tut das Rad, was es will und die Steuerung wird schwierig. Leider gibt es keine Non-Plus-Ultra-Raddruckangabe, die immer und überall funktioniert. Das hängt nämlich vom Reifentyp und zum Teil von der Fahrweise ab.

Für die Energieeffizienz, damit also der Akku möglichst lange viel Leistung bringen kann, ist besonders ein zu niedriger Reifendruck fatal. Im Endeffekt geht es darum, die Muskelkraft des Radfahrers zu unterstützen. Dabei sind alle Unternehmungen, die den Fahrkomfort verbessern, von Vorteil.

Können E-Bikes schneller fahren

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Unerwünschte Bremswirkung durch Reibung der Bremsen

Geschwindigkeitsprobleme bekommt man auch, wenn die Bremsen zu viel des Guten leisten und die Bremsklötze auch ohne Betätigung des Hebels an der Bremsscheibe reiben. Ob das der Fall ist, testet man am besten indem man das Rad durchdrehen lässt. Wenn man dann ein Strudeln bei den ersten paar Umdrehungen bemerkt, ist wahrscheinlich der Bremssattel falsch eingestellt.

Damit der wieder gerade ausgerichtet wird, macht man die Schrauben am Sattel auf, betätigt die Bremse ein paar Mal und hält sie dann gedrückt, wenn man den Sattel wieder festschraubt. Somit müsste der Sattel wieder in der richtigen Position sein und verursacht dann keine unnötige Bremswirkung mehr.

Analoges Tuning beim E-Mountainbike: Die Federung und Zugstufe

Ohne die ideale Einstellung bei der Federung des Mountainbikes, ist die Griffigkeit des Reifens schlecht und man muss somit mehr Kraft aufwenden, um das Rad ordentlich zu steuern. Zum Glück kann man den Luftdruck in der Federung auch anpassen, damit einem zusätzlicher Kraftaufwand erspart und der Akku geschont wird.

Damit man die ideale Federung erhält, stellt man sich am besten mit dem ganzen Körpergewicht plus Rucksack, Helm, etc. auf das Mountainbike und misst, wie weit Stoßdämpfer und Radgabel einsinken. Auf manchen Stoßdämpfern sind Indikatoren angegeben, die aussagen, wie weit sie einsinken sollten. Daumen mal Pi beträgt dieser Indikator meist um die 20 % bei der Gabel und 30 % am hinteren Stoßdämpfer. Um die Federung intensiver zu machen, nimmt man Luftdruck aus der Federung raus, damit sie mehr Spiel hat. Braucht man eine härtere Federung, muss mehr Luft hineingepumpt werden. Dafür gibt es spezielle Luftpumpen.

Daneben kann man auch noch die Zugstufe einstellen. Diese ist für die Schnelligkeit der Federung verantwortlich. Entweder ist sie zu schnell, wobei man quasi einen Gegendruck von der Federung bekommt, oder sie ist zu langsam, sodass die federnde Ausgleichswirkung nicht genügend gegeben ist. Oder aber sie ist genau richtig.
Das bekommt man durch Ausprobieren auf verschiedenen Strecken heraus. Man kann die Flexibilität stufenweise verstellen und dann jeweils beobachten, wie es sich anfühlt. Irgendwann bekommt man ein Gefühl dafür und stellt je nach Strecke schon automatisch auf die richtige Stufe.

Für die maximale Geschwindigkeit: Regelmäßige Pflege von Ketten und Schrauben

Das Feintuning für die Höchstgeschwindigkeit des E-Bikes bildet die regelmäßige Pflege des Rades. Besonders die Kette ist dabei wichtig, genauer gesagt, dass sie gut geölt ist. Eine sperrige, eingerostete Fahrradkette lässt einen unnötig viel Energie aufwenden, um auf die gewünschte Geschwindigkeit zu kommen. Um dem entgegenzuwirken, sollte man keinesfalls mit einem aggressiven Mittel entfetten, sondern einfach kurz abwaschen, mit einem Tusch abwischen und neu mit Kettenfett einschmieren.

Rundumpflege fürs Fahrrad kann darüber hinaus auch nicht schaden. Lockere Schrauben festziehen hier – lose Kabel festbinden dort und das Rad läuft, wie es soll. Ganz nebenbei fördert das eben nicht nur die Langlebigkeit des Akkus, sondern auch die des Rades selbst.

Zur Autorin

Tanja Schwarz ist Head of Marketing beim innovativen Tiroler Unternehmen Greenstorm. eu. Greenstorm ist auf gebrauchte Top-E-Bikes spezialisiert und bietet über seinen Onlineshop E-Mountainbikes, E-Citybikes, E-Fatbikes und auch E-Fullies mit Bestpreisgarantie an.

Https://www. radfahren. de/service/tuning-e-bikes-pedelec-legal-schneller/

E-Bike auf 70 km/h frisieren: Was Radlern droht

Die Tuning-Boxen können ganz einfach im Netz bestellt und in wenigen Minuten eingebaut werden.

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr!

Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, dem wird die immer größere Zahl an E-Bike-Fahrer*innen aufgefallen sein. Laut Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs (VSSÖ) wurden 2021 etwas mehr als 490.000 Fahrräder verkauft – 45 Prozent davon E-Bikes. Rechnet man Räder für Kinder und Jugendliche heraus und nimmt nur die Räder für Erwachsene her, kommt man sogar auf einen Anteil von 55 Prozent.

Ebenfalls ein mittlerweile gewohntes Bild sind solche Radler*innen, die durch ihre Geschwindigkeit hervorstechen. Sie düsen mit den doch einigermaßen schweren Pedelecs mit 40km/h oder mehr über den Radweg. Eigentlich sollte die Motorunterstützung bei E-Bikes ab 25km/h aussetzen. Will man schneller fahren, ist man auf seine reine Muskelkraft angewiesen.

Doch diese Beschränkung lässt sich aushebeln. Zumeist wird dabei spezielle Hardware eingesetzt, die an den jeweiligen E-Bike-Motor angepasst ist. In Europa ist etwa Bosch der Marktführer bei E-Bike-Motoren.

Eine kurze Suche beim bevorzugten Online-Händler liefert schnell Ergebnisse zu entsprechenden Tuning-Gerätschaften. In vielen Fällen reicht es aus, die Abdeckung des Motors abzuschrauben und ein kleines Gerät mit den Steckverbindungen im Motorraum zu verbinden. Kann man einen Schraubenzieher und eine Zange halten, ist die Prozedur in weniger als 10 Minuten erledigt. Die Macher*innen des SpeedBox-Chips berichten, dass sie E-Bikes im Rahmen von Tests bereits auf über 70 km/h beschleunigen konnten.

Die Kosten für das Tuning-Gerät liegen, je nach E-Bike-Marke, zwischen 170 und 300 Euro . In Anbetracht der Tatsache, dass die E-Bikes selbst nicht selten mehrere tausend Euro kosten, eine überschaubare Zusatzinvestition.

Einmal installiert, liefert der Motor so viel Leistung, wie er nur kann. Wer sich den Umbau selbst nicht zutraut, kann ihn auch bei einer mit E-Bikes vertrauten Fahrradwerkstatt machen lassen, sofern sich jene dazu bereit erklärt. „Es wird immer wieder danach gefragt“ sag Florian Fortner, vom E-Bike-Fachgeschäft Elektrobiker im 7. Wiener Gemeindebezirk gegenüber der futurezone. Er selbst wolle den Einbau aber nicht anbieten.

Was erlaubt ist

Damit ein Fahrrad noch als solches gilt, darf es maximal eine Bauartgeschwindigkeit von 25km/h und/oder eine maximale Leistung von 600 Watt erreichen. Wer sein E-Bike tuned, der begibt sich rechtlich oft auf dünnes Eis, aber nicht zwangsweise, wie Armin Kaltenegger , Jurist beim Kuratorium für Verkehrssicherheit KFV gegenüber der futurezone erklärt: “Der Eingriff selbst ist nicht verboten.”

So kann es etwa durchaus sein, dass selbst ein getuntes E-Bike unter der Gesetzlichen Grenze bleibt. Zwar könne es dann sein, dass man im Falle eines Unfalls aufgrund des Tunings dennoch Probleme bekommt, in der Praxis sei das aber nicht gängig, so Kaltenegger. Möglich wäre natürlich auch, dass man mit dem getunten E-Bike Nur auf Privatgelände fährt – das ist nicht verboten.

Können E-Bikes schneller fahren

Können E-Bikes schneller fahren

© Kurier / Gerhard Deutsch

Was nicht mehr erlaubt ist

Wenn man durch Tuning aber die genannte Grenze überschreitet und im Öffentlichen Straßenverkehr unterwegs ist, erwarten einen laut Kaltenegger “ Ein ganzes Bouquet an Rechtsfolgen ”. Das Fahrzeug gilt dem Juristen zufolge dann nicht mehr als Rad, sondern als Moped. Somit verstößt man gegen die:

    Führerscheinpflicht : Da das Fahrzeug rechtlich dann ein Moped ist, ist dafür in Österreich ein Führerschein notwendig. Versicherungspflicht : Damit man in Österreich am Verkehr teilnehmen kann, muss man eine Haftpflichtversicherung abschließen, damit es im Falle eines Unfalls nicht zu negativen finanziellen Konsequenzen für die Beteiligten kommt. Helmpflicht : Für Mopeds gilt eine Helmpflicht, für Fahrräder nicht. Ausstattungsvorschriften : Ein Moped muss mit ganz anderer Ausstattung kommen, als ein Fahrrad. Das betrifft etwa Sitz, Bremsen und mehr.

“Der Polizist kommt dann bei einer Kontrolle kaum noch aus dem Schreiben heraus”, sagt Kaltenegger. Noch unangenehmer wird es für Fahrer*innen getunter E-Bikes, wenn es zu einem Unfall kommt, wie Kaltenegger ausführt. So verliert man durch das Fahren mit einem getunten Bike den Versicherungsschutz durch eine Haftpflichtversicherung, die in Österreich oft in der Haushaltsversicherung integriert ist. “Da ich keinen Versicherungsschutz habe, muss ich alle zivilrechtlichen Folgen selbst zahlen”, so der Jurist. Bei Personenschäden mache man sich sogar strafbar, wenn das Tuning Unfallkausal war. Und Unfälle können leicht passieren: Reifen oder Bremsen sind oft nicht auf derart hohe Geschwindigkeiten ausgelegt.

“Wenn man Tuning macht, sollte man sich also nicht erwischen lassen, weil das kostet deutlich mehr als das Fahrrad selbst”, konstatiert Kaltenegger.

Unfälle und wie kontrolliert wird

Kontrolliert werde laut Anfrage bei der Landespolizeidirektion Wien ganzjährig, aber “Insbesondere in den wärmeren” Monaten an gezielten Fahrrad-Schwerpunkten. “Bei Verdacht der Überschreitung der höchstzulässigen Bauartgeschwindigkeit gibt es für E-Bikes, so wie bei Mopeds, die Möglichkeit diese auf die sogenannte ‘Walze’ zu stellen”, sagt Polizei-Sprecher Christopher Verhnjak : “Mit dieser Vorrichtung kann man die tatsächliche Leistungsfähigkeit (Höchstgeschwindigkeit) des Gerätes feststellen”. Überschreitet man die gesetzlichen Grenzen, kann es “sehr schnell sehr teuer” werden.

Er weist auch darauf hin, dass es durch das Tuning höhere Gefahren – und Verletzungsrisiken gibt, da Fahrräder oft nicht für diese Geschwindigkeit ausgelegt sind. E-Bike-Händler Fortner warnt außerdem davor, dass durch das Tuning Garantieansprüche der Fahrradhersteller erlöschen.

Wie oft es bei getunten E-Bikes zu Strafen oder Unfällen kommt, lässt sich nicht sagen. Laut der Landespolizeidirektion werden Keine gesonderten Statistiken zu E-Bikes geführt.

Https://futurezone. at/produkte/e-bike-tuning-moeglichkeiten-gesetz-gefahr-speed-box/401974181

E-Bike & Pedelec: Zehn Tricks für mehr Kilometer

Können E-Bikes schneller fahren

„Und wie weit komme ich damit?“, ist eine der wohl häufigsten Fragen von E-Bike-Novizen. Mit modernen leistungsfähigen Akkus mit Lithium-Ionen-Technologie können unter optimalen Bedingungen Reichweiten jenseits der 100-Kilometer-Marke erzielt werden. Doch solche Angaben sind relativ, denn die Bedingungen sind selten optimal und die Reichweite ist auch eine Frage des Fahrstils. Wie man dem Akku möglichst viele Kilometer entlockt, und was E-Biker sonst noch über die Reichweite wissen sollten, steht in den folgenden zehn Tipps und Tricks.

1. Wie groß ist eigentlich der „Tank“?

Es ist ein einfacher Sachverhalt: Je mehr Energie im Akku gespeichert werden kann, umso weiter kommt man theoretisch mit dem E-Bike. Wer ein E-Bike mit möglichst großem Energiespeicher erwerben möchte, dem bieten die Wattstunden (Wh) des Akkus einen realistischen Anhaltspunkt und ein gutes Vergleichsmaß für die Reichweite. „Sind die nicht angegeben, lassen sie sich leicht errechnen, indem man die Voltstärke (V) mit den Amperestunden (Ah) multipliziert“, so Gunnar Fehlau vom pressedienst-fahrrad.

2. Was in den Beinen schmerzt, schadet dem Akku

Während Autos mit niedriger Drehzahl am sparsamsten laufen, kommt man auf dem Pedelec mit hohen Drehzahlen am weitesten, genauer einer Trittfrequenz von 60 bis 70 Kurbelumdrehungen pro Minute. In schweren Gängen bei langsamer Trittfrequenz muss der Motor mehr arbeiten als der Mensch – das kostet Strom. „Hier hilft es, mal sprichwörtlich einen Gang runter zu schalten“, empfiehlt Anja Knaus von Flyer. Bei zu hohem Tritt hingegen kommt der Motor nur sehr schwach zum Einsatz und man selbst ins Schwitzen. „Für die kommende Saison werden an einigen unserer E-Bike-Modelle Schaltempfehlungen im Display angezeigt, die wie bei modernen Autos den Fahrer bei einer Energie-schonenden Fahrweise unterstützen“, verrät Knaus.

Übrigens: „Flottes, lockeres Treten ist auch für Muskulatur, Kreislauf und insbesondere die Kniegelenke deutlich gesünder, als mit langsamem Tritt schwere Gänge zu drücken“, fasst Gunnar Fehlau die Forschungsergebnisse der Sportmedizin zusammen, die sich komplett auf das Fahren mit dem E-Bike übertragen lassen.

3. Modi machen Meilen

Moderne Pedelecs haben verschiedene Unterstützungsstufen zur Auswahl. E-Bike-Neulinge sind natürlich gewillt, sich permanent von der höchsten Unterstützungsstufe helfen zu lassen. „Klar, das macht Spaß und man fühlt sich kräftig wie ein Radsportler. Nur kostet das auch die sprichwörtlichen Körner, die hier nicht dem Fahrer, sondern dem Akku geraubt werden“, sagt Peter Horsch vom Darmstädter E-Bike-Hersteller Riese & Müller und empfiehlt, es auf ebenen Etappen mal mit weniger Motorunterstützung zu versuchen oder bei längeren Passagen mit Gefälle gänzlich auf den eingebauten Rückenwind zu verzichten.

4. Wer bremst, ver…schwendet

Ständiges Verzögern und Beschleunigen kostet ebenfalls Energie. Effizienter ist man bei relativ gleichbleibender Geschwindigkeit unterwegs. Das setzt natürlich eine vorausschauende Fahrweise sowie folgenden Punkt voraus:

5. Clevere Routenplanung

Da man mit dem E-Bike höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten fährt, kann durchaus auch die längere, aber mit weniger Ampeln gespickte Route die schnellere und Akku-schonendere sein. „Letztendlich empfehle ich jedem, seine Hauptstrecke (z. B. den Arbeitsweg) vorher einmal mit dem Wunschrad Probe zu fahren. Da wird man schnell sehen, ob eine Akkuladung für den Hin – und Rückweg langt“, empfiehlt Peter Horsch, der selbst jeden Tag knapp 20 km mit dem E-Bike pendelt.

6. Radpflege gleich Reichweite

Wo Reibung entsteht, geht Energie verloren – so will es die Physik. Dem Gesetz zufolge kann man mit einem leicht laufenden E-Bike auch mehr Kilometer erzielen. „Im Konkreten heißt das: regelmäßig Kette ölen und Luft aufpumpen. Ein niedriger Rollwiderstand und damit ein Plus an Kilometerleistung lässt sich nur mit dem richtigen Luftdruck erzielen“, fasst René Marks vom Reifenhersteller Schwalbe zusammen.

7. Zweiter Akku gleich doppelte Reichweite

Wer die Reichweite verdoppeln will, dem rät der Reise – und Abenteuerradler Maximilian Semsch zum Kauf eines zweiten Akkus. Als Vorreiter in Sachen E-Bike-Reisen befuhr der Münchner im Jahr 2013 Australien und legte 16.000 Kilometer zurück. Dank cleverer Akkustrategien musste er lediglich 400 km ohne E-Unterstützung radeln.

„Im Alltag muss man einen Zweitakku nicht zwingend mitführen. Für Entspannung sorgt ein am Arbeitsort positionierter voller Akku oder ein zweites Ladegerät“, so E-Bike-Pendler Horsch.

8. Dem Wind ein Schnippchen schlagen

Der Liegeradhersteller HP Velotechnik bietet an seinen E-Dreirädern die Option eines bereits am Rad montierten Zweitakkus an und nennt dieses System treffend „Doppelherz“. Doch noch ein weiterer Punkt erhöht die Reichweite an den flachen Liegerädern: ihre Aerodynamik. „Die Reichweite eines E-Liegerads ist deutlich höher als die eines konventionellen E-Bikes bei gleichem E-Antrieb und Akku“, erläutert Paul Hollants von HP Velotechnik, der diesen Verhalt schon mehrfach selbst überprüft hat.

Wer dem Luftwiderstand auch auf dem konventionellen Fahrrad ein Schnippchen schlagen möchte, kann etwa die Sitzposition des E-Gefährts etwas sportlicher einstellen: „Höhenverstellbare Vorbauten können z. B. schnell versenkt werden. Der Oberkörper geht dadurch tiefer und bietet dem Wind weniger Angriffsfläche“, erläutert Heiko Böhle, Deutschlandsprecher der US-amerikanischen Fahrradmarke Felt, die sowohl reinrassige Wettkampfrennräder als auch sportliche E-Bikes für den Alltag im Programm hat.

9. Wie viel Reichweite braucht man denn nun wirklich?

In Zukunft werde nicht die Frage nach der absoluten Reichweite, sondern vielmehr nach der Energieversorgungsinfrastruktur gestellt, ist sich Andreas Hombach vom Stadtmöblierer wsm sicher. Bereits heute bietet das Unternehmen clevere Ladestationen für den öffentlichen Raum an. „Ein interessanter Aspekt der Reichweitenüberlegung ist übrigens, dass die Hälfte aller im Alltag zurückgelegten Wege kürzer als fünf Kilometer ausfällt“, ergänzt Hombach.

10. E-Bikes: Alles halb so wild

Doch egal ob man die Tipps und Tricks für mehr Reichweite beherzigt, letztendlich ist und bleibt das Pedelec ein Fahrrad, mit dem man auch ohne Motorunterstützung fahren kann und so selbst mit leerem Akku das Ziel erreicht. „Das ist neben der Energieeffizienz einer der Punkte, die das E-Bike zum Klassenprimus der Elektromobilität macht“, gibt Anja Knaus vom E-Bike-Pionier Flyer zu Protokoll.

Https://ecomento. de/ratgeber/e-bike-pedelec-tipps-fuer-mehr-reichweite/

E-Bike schneller machen – das müssen Sie wissen

In diesem Artikel geben wir Ihnen Infos und Tipps, wie Sie Ihr E-Bike schneller machen können. Wahrscheinlich haben Sie es schon oft erlebt, dass bei 25 km/h auf einmal Schluss ist – obwohl der Motor eigentlich viel mehr könnte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie nachbessern können.

Können E-Bikes schneller fahren

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E-Bike schneller machen – ist das erlaubt?

Grundsätzlich ist es nicht erlaubt, ein E-Bike zu fahren, welches Geschwindigkeiten jenseits der gesetzlich vorgeschriebenen 25 km/h unterstützt.

    Damit das E-Bike rechtlich noch als Fahrrad angesehen wird, darf die Tretunterstützung nur bis 25 km/h, die Schiebehilfeleistung bis 6 km/h und die Motornennleistung bis 250 Watt gehen. Das ist bei einem getunten E-Bike nicht mehr gegeben, daher gilt es gesetzlich als Kleinkraftrad und müsste auch so versichert werden. Hierfür fallen dann jährliche Kosten an. Wenn Sie mit dem E-Bike auf Ihrem Privatgelände bleiben, können Sie grundsätzlich tun was Sie wollen. Hier ist es legal, ein getuntes E-Bike zu fahren. Beachten Sie auch, dass Sie die Garantie vom Hersteller verlieren, sobald Sie die Geschwindigkeitsgrenze außer Kraft setzen.

Können E-Bikes schneller fahren

E-Bike schneller machen – So geht’s

Nachdem Sie sich nun über die rechtlichen Folgen im Klaren sind, können Sie überlegen, ob Sie Ihr E-Bike schneller machen wollen. Beachten Sie Folgendes.

    Ihr E-Bike wird generell nicht stärker sondern nur schneller. Das heißt, dass es nicht schneller anfahren wird, sondern nur die maximale Geschwindigkeit höher liegt. Je nach Motor kann diese dann 40-60 km/h betragen. Am Rahmen des E-Bikes ist ein Sensor angebracht, der durch elektromagnetische Impulse die Geschwindigkeit des Rads misst. Bei 25 km/h gibt er dann das Signal an den Motor, das dieser nicht mehr Unterstützen darf. Beim E-Bike-Tuning werden genau diese Impulse manipuliert, sodass der Sensor denkt, er sei viel langsamer unterwegs. Die Montage ist unterschiedlich und lässt sich in zwei Kategorien einteilen. Die erste Kategorie umfasst die im Kabel des Magnetsensors verlöteten Elektro-Geräte. Diese sind von außen nicht sichtbar und lassen sich manchmal per Knopfdruck auch am Lenker ausschalten. Die Montage ist hier aber sehr aufwendig. Die zweite Kategorie beinhaltet die Plug’n’Play Geräte. Diese werden einfach nur angesteckt, sind aber von außen gut sichtbar.

Können E-Bikes schneller fahren

E-Bike schneller machen – Hier bekommen Sie Tuning-Kits

Auf Seiten wie ebiketuningshop. com bekommen Sie Tuning-Kits in allen Variationen. Auf den Seiten der E-Bike-Tuner finden Sie auch genaue Anleitungen und Guides, die Sie vorher lesen sollten. Dann können Sie genau entscheiden, welches Kit am besten zu Ihnen passt.

Https://praxistipps. focus. de/e-bike-schneller-machen-das-muessen-sie-wissen_52560

E-Bike-Tuning: Welche Veränderungen sind erlaubt?

Einige Methoden, die als Tuning bezeichnet werden können, sind auch beim E-Bike erlaubt. In der Regel geht es dabei um Veränderung am Aussehen oder die Verbesserung des Fahrkomforts. Welche Methoden dafür zulässig sind, haben wir hier zusammengefasst.

Wollen Sie das E-Bike schneller machen, sollten Sie damit rechnen, dass dies seine Allgemeine Betriebserlaubnis verliert. Gesetzlich ist eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h vorgeschrieben. Verändern Sie die Geschwindigkeit durch Tuning nach oben, dürfen Sie am öffentlichen Straßenverkehr nicht mehr teilnehmen.

Werden Sie beim unerlaubten E-Bike-Tuning erwischt, müssen Sie mit Sanktionen rechnen. Hier sind Bußgelder zwischen 10 und 70 Euro möglich. Aber auch Geld – oder Freiheitsstrafen können drohen. Wann was auf Sie zukommt, zeigt die Tabelle hier.

E-Bike-Tuning: Welche gesetzlichen Regeln gelten hier?

Können E-Bikes schneller fahren

E-Bike: Tuning ist nur in begrenztem Umfang zulässig.

Ein E-Bike sorgt durch die Elektrische Unterstützung des Fahrers für mehr Fahrkomfort. Doch einigen Tüftlern und Schraubern ist die gesetzliche Vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit etwas zu niedrig und sie versuchen durch Tuning das E-Bike aufzumotzen. Doch ist das so einfach möglich, durch E-Bike-Tuning die Geschwindigkeit zu erhöhen?

Um Mögliche Sanktionen und anderweitige Konsequenzen zu vermeiden, ist es hierfür durchaus hilfreich, die Gesetzlichen Vorschriften zu kennen. Wann handelt es sich eigentlich um ein E-Bike oder ein Pedelec 25? Zunächst kann für eine Definition die EU-Richtlinie 2002/24/EG herangezogen werden. In dieser wird unter anderem definiert, welche Fahrzeuge nicht als Fahrzeuge gelten. Diese Festlegung Gilt auch für:

Fahrräder mit Trethilfe, die mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer maximalen Nenndauerleistung von 0,25 kW ausgestattet sind, dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km/h oder früher, wenn der Fahrer im Treten einhält, unterbrochen wird,

Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang zudem § 39 Straßenverkehrsordnung (StVO). Zum Verkehrszeichen für E-Bikes ist folgende Definition hinterlegt:

Einsitzige zweirädrige Kleinkrafträder mit elektrischem Antrieb, der sich auf eine bauartbedingte Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h selbsttätig abregelt

Ein E-Bike besitzt also Einen elektrischen Hilfsmotor, der sich bei einer erreichten Geschwindigkeit Von 25 km/h abschaltet. Das gilt auch, wenn Sie durch das Treten schneller als 25 km/h fahren.

E-Bike-Tuning: Gibt es legale und illegale Methoden?

Wie bekomme ich mein E-Bike schneller? Das ist eine Frage, die einige Radler durchaus interessiert. Technisch ist es durchaus möglich, bei einem E-Bike durch Tuning die Akku-Reichweite zu erhöhen oder die Geschwindigkeit anzupassen. So ist E-Bike-Tuning per App oder durch das Anbringen von technischen Erweiterungen direkt am Fahrrad nichts Ungewöhnliches. So lässt sich die Abschaltung bei 25 km/h umgehen und das E-Bike schneller machen. Wollen Sie durch dieses E-Bike-Tuning die Geschwindigkeit erhöhen, verstoßen Sie allerdings Gegen die gesetzlichen Bestimmungen. In diesem Fall ist das Fahrzeug dann Nicht mehr als Fahrrad für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.

Können E-Bikes schneller fahren

E-Bike tunen: Komfort und Aussehen können durchaus verändert werden.

Oftmals denken viele, dass ein solches E-Bike-Tuning Nicht nachweisbar ist. Das kann jedoch ein Trugschluss sein. Denn meist können fachkundige Sachverständige erkennen, ob ein E-Bike bzw. Teile an diesem durch Entsprechenden Verschleiß mehr belastet wurden. Eine ungewöhnliche Belastung kann dann beispielsweise Auf höhere Geschwindigkeiten zurückgeführt werden. Auch eine Manipulation durch Apps kann mit Entsprechenden Analyseprogrammen nachweisbar sein.

Doch ein E-Bike-Tuning kann Durchaus legal sein. Zum Beispiel dann, wenn Teile verändert werden, die mit den gesetzlichen Vorgaben nichts zu tun haben. So lassen sich Bremsen besser einstellen, Griffe komfortabler gestalten, Sättel austauschen oder der Reifendruck anpassen.

Auch Das Aussehen des Bikes lässt sich tunen. Allerdings sollten Sie hier auch darauf achten, dass Veränderungen Keine Gefahr für andere darstellen bzw. die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. So können bestimmte Lackierungen Reflektionen „schlucken“. Das E-Bike wird durch Tuning fast unsichtbar und bedeutet bei Dunkelheit eine Gefahr. Auch sollten Die lichttechnischen Einrichtungen durch Lackierungen und Folien Nicht verdeckt oder beeinträchtigt sein. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie die Veränderungen richtig durchgeführten haben, können Sie Ihr individuelles E-Bike-Tuning in einer Werkstatt überprüfen lassen.

Wie hoch ist die Strafe beim E-Bike-Tuning?

Können E-Bikes schneller fahren

Beim E-Bike-Tuning droht eine Strafe nur in bestimmten Fällen. Mit Bußgeldern müssen Sie jedoch rechnen.

Machen Sie Ihr E-Bike durch Tuning schneller, verliert es Den Status als Fahrrad. Die erhöhte Geschwindigkeit kann einen Wechsel der Fahrzeugklasse hin zum Kleinkraftrad nach sich ziehen, was wiederum die Anforderung für die Verkehrsteilnahme ändert. Erfüllen Sie diese nicht, dürfen Sie mit dem Fahrzeug Nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Auf privaten Grundstücken ist die Nutzung erlaubt, wenn diese umschlossen sind und öffentlichen Verkehr nicht möglich ist.

Als Kleinkraftrad benötigen Sie neben Einer Allgemeinen Betriebserlaubnis auch ein Versicherungskennzeichen sowie den entsprechenden Versicherungsschutz. Fahren Sie ohne diese Anforderung, droht wegen der fehlenden Betriebserlaubnis zum Beispiel ein Bußgeld von 70 Euro. Das Fahren ohne Versicherungsschutz kann zudem eine Geld – oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bedeuten.

Das gleiche Strafmaß droht, wenn Sie ohne die dann Vorgeschriebene Fahrerlaubnis unterwegs sind. Denn der Klassenwechsel durch das E-Bike-Tuning hat zur Folge, dass eine Fahrerlaubnis der Klasse AM vorhanden sein muss.

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Effizientes Radfahren: So holt ihr mehr Leistung aus eurem Pedelec

Können E-Bikes schneller fahren

Ihr fahrt gerne Pedelec oder E-Bike und fragt euch regelmäßig: War das denn schon alles? Geht da nicht noch mehr? Lasst euch gesagt sein: Da geht noch mehr! Mit ein paar Kniffen lässt sich eine ganze Ecke mehr Leistung aus euren Rädern holen. Wir haben für euch zehn Tipps zum effizienten Fahren zusammengestellt – für mehr Kilometer und weniger Stress!

1. Bedienungsanleitung lesen

Wer lesen kann und vor allem will, ist in Sachen Pedelec & E-Bike klar im Vorteil. Eine gründliche Lektüre des Handbuchs kann nämlich sehr viel über die Eigenschaften und Fähigkeiten des Gefährts verraten und weist möglicherweise schon auf nützliche Tricks und hilfreiche Funktionen hin.

2. Passend machen, was nicht passt

Nehmt euch die Zeit und passt euer Zweirad an eure Körpergröße an, angefangen beim Sitz, über das Lenkrad bis hin zu den Bremshebeln. Je besser alles auf euch eingestellt ist, desto besser könnt ihr eure Kraft nutzen und desto einfacher wird das Fahren.

3. Den Tritt rund machen

Der runde Tritt – Kennzeichen erfahrener Profis und Grundstein für hohe Effizienz. Wer das Maximum aus seinem Akku holen möchte, sollte möglichst gleichmäßig und konstant fahren. Ungeübte Fahrer wenden meistens nur beim Drücken des Pedals Kraft auf und lassen beim Ziehen locker. Beim runden Tritt hingegen übt man durchgehend Kraft aus und nutzt die gesamte Umdrehung des Pedals optimal aus. Das wiederum schont den Akku, für den es einfacher ist, auf einem möglichst gleichbleibenden Niveau Unterstützung zu liefern. Ausführlichere Tipps zum runden Tritt findet ihr im Beitrag von Roadbike. de.

4. Go Go Go statt Stop and Go

Neben einem möglichst runden Tritt können auch vorausschauendes Fahren und optimale Routenplanung für Gleichmäßigkeit und längere Akkuleistung sorgen. Wie beim Auto ist es z. B. besser, stetig langsamer zu werden als rapide abzubremsen, wenn man einen Halt erblickt. Wenn man die Wahlmöglichkeit hat, sollte man außerdem vielleicht den etwas längeren, dafür unterbrechungsfreien Weg dem kürzeren, dafür mit zehn Kreuzungen und Ampeln gespickten Weg vorziehen – der Akku wird es einem danken.

5. Nicht zu schnell treten

Da die Motoren bei Pedelecs nur bis zu einer begrenzten Anzahl von Pedalumdrehungen mithelfen, empfiehlt es sich, es mit dem Treten nicht zu übertreiben. Beim durchschnittlichen Pedelec liegt diese Grenze bei 70 Umdrehungen pro Minute. Wenn man diese überschreitet, kann der Motor keine passende Unterstützung mehr leisten und das Treten wird schwerer.

6. Von Klein nach Groß

Anstatt sich direkt mit einem hohen Gang abzumühen und unter schweißtreibendem Strampeln nur langsam in Bewegung zu kommen, sollte man grundsätzlich immer in einem kleinen Gang anfahren, und mit steigender Geschwindigkeit Stück für Stück hochschalten. Das spart Kraft, Nerven und Akkuleistung!

7. Geschwind trotz Wind

Wenn es mal windig wird, kann das zu spürbaren Widerständen führen, die das Fahren erschweren. Beim Fahren in einer Gruppe oder in Gegenwart anderer Verkehrsteilnehmer sollte man daher immer ein Auge nach möglichem Windschatten offenhalten, in den man schlüpfen kann. Zusätzlich erleichtern kann man sich das Fahren mit Gegenwind, indem man eine möglichst horizontale Körperhaltung einnimmt (dazu das Fahrrad bei Bedarf entsprechend verstellen), um so dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

8. Energie, komm zurück!

Beim Bremsen können die Reifen ganz schön warm werden – und Wärme ist ja bekanntlich Energie. Warum also nicht die beim Bremsen entstehende Energie wieder zurück in den Akku führen? Genau das geschieht im Prinzip bei der Rekuperation. Sofern euer Motor mit dieser Funktion ausgestattet ist, könnt ihr durch diese Form der Energierückgewinnung ein Stück mehr Reichweite aus eurem Akku kitzeln.

9. Auf die Pflege kommt es an

Widerstand beim Fahren muss nicht unbedingt durch Wind oder Steigungen von außen kommen, sondern kann auch schon im Rad selbst entstehen. Überprüft regelmäßig den Luftdruck in den Reifen und habt ein Auge darauf, wie die Kette läuft. Denn wenn die Reifen ordentlich aufgepumpt sind und die Kette ausreichend geölt ist, fährt es sich leichter und weniger Energie wird verschwendet – dementsprechend kommt man weiter.

10. Die Kraft der zwei Akkus

Je nachdem, was für Touren ihr fahrt und wie regelmäßig ihr die gleichen Strecken absolviert, könnte es sich lohnen, über die Anschaffung eines zweiten Akkus bzw. Ladegeräts nachzudenken. Klassisches Beispiel: ein Ladegerät zuhause, eins auf der Arbeit. So könnt ihr den Akku während der Arbeitszeit laden und nach Feierabend mit voller Energie den Heimweg antreten. Ob es ein zusätzliches Ladegerät, ein Akku oder beides wird, ist natürlich von der individuellen Situation abhängig. Überlegt einfach, was für euch strategisch am cleversten wäre! Wir hoffen, dass einige der Tipps euch weiterhelfen konnten. Moment… wie war das? Ihr habt selber noch einen praktischen Tipp auf Lager, der super in diese Liste passen würde? Dann aber nichts wie her damit! Einfach einen Kommentar posten oder via Mail an redaktion@ebike-on-tour. de

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Getunte E-Bikes im Straßenverkehr: So schnell endet der Fahrspaß.

Können E-Bikes schneller fahren

Die Deutschen und die hohen Geschwindigkeiten: Manchmal erinnert es an eine never ending lovestory. Wenige Themen werden hierzulande so emotional diskutiert, wie das Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Doch nicht nur im Auto drücken wir gern aufs Gaspedal. Auch auf dem E-Bike kann es so Manchem nicht genug Fahrtwind sein. Solche sehen dann im Tuning ihres Pedelecs ein gutes Mittel, dem Ziel der hohen Geschwindigkeit noch ein wenig näher zu kommen. Die immensen Risiken, die damit verbunden sind – in technischer wie vor allem rechtlicher Hinsicht – werden dabei jedoch gerne außer Acht gelassen.

Tipps zum Tuning von Pedelecs wollen wir an dieser Stelle mit dem deutlichen Hinweis auf die rechtliche Lage nicht geben. Dafür erklären wir aber, wo die Risiken liegen, die das Tuning mit sich bringt.

Hohe Risiken technischer und rechtlicher Natur

Zunächst ist zu unterscheiden zwischen den technischen und den rechtlichen Problemen eines getuntes Pedelecs. Meist wird am Pedelec die Geschwindigkeitsanzeige so manipuliert, dass das Display nur noch die halbierte Geschwindigkeit anzeigt. Damit erreicht man, dass die Motorunterstützung nicht schon bei 25 km/h, sondern erst bei 50 km/h endet. Hier liegt schon die erste rechtliche Problematik: Pedelecs, deren Motorunterstützung bis 45 km/h reicht, laufen in der StVo unter den Kleinkrafträdern und unterliegen der Mofaverordnung. Und für die braucht man sowohl einen entsprechenden Führerschein, als auch ein Nummernschild sowie eine zusätzliche Versicherung. Hat man dies alles nicht, ist das Fahren im öffentlichen Straßenverkehr verboten.

Von Geldbußen bis Freiheitsentzug

Kommt es im Straßenverkehr mit einem getunten Pedelec zu einem Unfall, drohen dem Fahrer unangenehme und weitreichende Konsequenzen. Zum einen erlischt der Versicherungsschutz. Darüber hinaus kann der Fahrer, auch wenn der Unfall nicht sein Verschulden war, persönlich in Haftung genommen werden. Außerdem muss er mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen. Das führt dann wiederum zu empfindlichen Geldstrafen bis zu Freiheitsentzug. Allerdings muss es nicht einmal zu einem Unfall gekommen sein, um unangenehme Konsequenzen zu spüren.

Straftatbestand: „Fahren ohne Versicherungsschutz“

Auch wenn einem Pedelec von außen nicht ansehbar ist, ob es getunt ist, machen routinemäßige Verkehrskontrollen auch vor E-Bikern nicht halt. Hier kann die Polizei dann bei dem geringsten Verdacht, dass es sich um ein illegales Fahrzeug handelt, entsprechende Untersuchungen veranlassen. Sollte sich das Pedelec dann als getunt entpuppen, kommt es natürlich zur Anzeige. Einer der Straftatbestände heißt dann zum Beispiel „Fahren ohne Versicherungsschutz“. Und dass kann den Halter auch schnell den Führerschein kosten. Doch nicht nur der Versicherungsschutz ist bei einem getunten Pedelec nicht mehr gegeben.

Nach Tuning keine Garantieansprüche mehr

Auch sämtliche Garantie – und Gewährleistungsansprüche des Herstellers gehen dann verloren. Das gilt im Übrigen auch für Pedelecs, bei denen das Tuning-Set wieder ausgebaut wurde. Fachleute können solche Modifizierungen auch noch im Nachhinein erkennen und nachweisen! Auf das Ende der Garantie müssen Hersteller schon allein deswegen bestehen, da es beim Tuning zu Beschädigungen des Motors kommen kann, da dieser auf diese hohen Geschwindigkeiten nicht ausgerichtet ist. Und nicht nur der Motor ist es nicht: Auch Rahmen und Reifen müssen auf mehr als 25 km/h ausgerichtet sein.

Anbieter von Tuning-Sets berufen sich auf rechtliche Grauzone

Und was sagen die Hersteller und Anbieter der Tuning-Produkte? Die verweisen meist auf die rechtliche Grauzone. Denn grundsätzlich liegt es so, dass es nicht verboten ist, mit einem getunten Pedelec auf dem eigenen Privatgrundstück zu fahren. Allerdings ist eine Fahrt durch die eigene Einfahrt meist nicht das, was sich ein E-Biker von seinem getunten Pedelec erhofft! 😉 Und wer gerne mit mehr als 25 km/h unterwegs ist: Hier geht es zu den S-Pedelecs! Die sind mit Kennzeichen und Führerschein erlaubterweise schnell!

Nicht getunte E-Bikes und Pedelecs gibt es in unserem großen E-Bike Vergleich

Weitere Infos und Fachwissen finden Sie in unserem E-Bike Ratgeber oder beim E-Bike Fachhändler in der Nähe

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