Kinder im straßenverkehr – wer haftet, wenn etwas passiert?

Es gibt gute Nachrichten – einerseits. Denn in den letzten Jahren ist die Zahl der Kinder, die im Straßenverkehr verunglückten, nach Informationen des Deutschen Verkehrssicherheitsrates gefallen. Andererseits sind immer noch zu viele Kinder in einen Unfall verwickelt. Ein Grund mehr für Auto – und Radfahrer, stets vorsichtig und aufmerksam zu fahren, und für die Erziehenden, mit Kindern die Achtsamkeit und das Verhalten im Straßenverkehr sorgfältig und immer wieder zu trainieren. Doch wer ist eigentlich verantwortlich, wenn ein Kind einen Unfall verursacht? Die Eltern? Der Fahrer? Das Kind? Hier gibt es ein paar Faustregeln, die jeder – besonders die Älteren – kennen sollte.

Kinder sind am meisten gefährdet

Kinder sind meist das schwächste Glied in der Kette, egal, worum es geht. Sie sind die Schutzbefohlenen, und gerade in der Begegnung mit den vielfältigen Herausforderungen im Straßenverkehr sind sie für lange Zeit auf Hilfe angewiesen. „Die für eine selbstständige, erfolgreiche Teilnahme am Straßenverkehr notwendige Aufmerksamkeit, ist im Vorschulalter noch kaum, im Grundschulalter noch nicht vollständig ausgebildet und erst ab ca.14 Jahren mit der Erwachsener vergleichbar“, sagt Susann Richter. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Verkehrspsychologie der TU Dresden.

Bis zum 7. Lebensjahr sind Kinder nie haftbar

Das Erleben ihrer Umgebung ist bei Kindern bis zum 7. Lebensjahr hauptsächlich von Gefühlen und Vorstellungen beeinflusst, sie differenzieren oft noch gar nicht zwischen ihrer Innen – und der Außenwelt. Bis zum 8. Lebensjahr etwa schätzen sie Entfernung, Geschwindigkeit und perspektivische Veränderung eines Gegenstandes in der Regel nicht realistisch ein. Jüngere Kinder zwischen drei und vier Jahren können sogar ein stehendes noch nicht von einem fahrenden Fahrzeug unterscheiden. Deshalb reagieren sie im Straßenverkehr – von außen und aus der Warte des Erwachsenen betrachtet – oft irrational oder „falsch“. Diesem Sachverhalt trägt der Gesetzgeber mit einigen Regelungen Rechnung.

So sind Heranwachsende bis zum 7. Lebensjahr grundsätzlich nie haftbar. Und weil sie erfahrungsgemäß frühestens ab dem 10. Lebensjahr in der Lage sind, die besonderen Gefahren des Straßenverkehrs zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten, stehen sie bis dahin auch unter besonderem Schutz. Im fahrenden Verkehr werden sie selbst bei Fahrlässigkeit nicht für einen Schaden verantwortlich gemacht. Im Gegenteil – selbst wenn ein Kind urplötzlich vor einem auf die Straße läuft – der in einen Unfall verwickelte Fahrrad – oder Autofahrer haftet hier voll. Mädchen und Jungen zwischen sieben und zehn Jahren müssen nur dann für ihr Tun gerade stehen, wenn sie offensichtlich vorsätzlich gehandelt haben. Das heißt, wenn man davon ausgehen kann, dass ihnen – zum Beispiel beim Werfen von Gegenständen auf die Straße – bewusst war, welche Folgen oder Gefahren das für andere haben oder bedeuten kann. In einem solchen Fall springt unter bestimmten Umständen die Haftpflichtversicherung der Eltern ein, immer vorausgesetzt, sie haben die Aufsichtspflicht erfüllt.

Kinder oft Unfallopfer als Mitfahrer

Die meisten Kinder dieser Altersgruppe werden als Mitfahrer im Pkw zum Unfallopfer. Mit 60 Prozent liegt diese Ursache vor Unglücken als Fußgänger oder Fahrradfahrer. Deshalb ist es so wichtig, dass auch die größeren Kleinen in einem altersgerechten Kinderrückhaltesystem mitfahren und bei jeder Fahrt angeschnallt sind! Kinder bis zu sechs Jahren verunglücken zu 25 Prozent als Fußgänger, etwa 9 Prozent der Unfälle passieren mit dem Fahrrad.

Andere Regeln bei ruhendem Verkehr

Ähnlich sieht die Lage beim ruhenden Verkehr aus. Hier werden Kinder bzw. deren Eltern bereits ab dem siebten Lebensjahr für entstandene Schäden zur Rechenschaft gezogen. Denn man geht davon aus, dass die Kleinen in diesem Alter nicht mehr vor einem stehenden Auto geschützt werden müssen oder damit überfordert sind. Wenn ein Junge oder ein Mädchen also mit seinem Fahrrad oder Skateboard versehentlich gegen ein ordnungsgemäß abgestelltes Auto fährt und es beschädigt, dann müssen das Kind bzw. seine Eltern für den Schaden aufkommen. Genauso natürlich, wenn es willentlich gegen ein Auto tritt oder es zerkratzt.

Ansonsten gilt: Bis zum 18. Lebensjahr ist für einen Schaden, den er einem anderen zufügt, nur verantwortlich, wenn er bei der Begehung der schädigenden Handlung die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht hat (§ 828 BGB Bürgerlichen Gesetzbuch). Zu Deutsch: Dem Alter sowie dem Entwicklungs – und Wissensstand entsprechend kann der Heranwachsende zur Behebung eines Schadens herangezogen und verpflichtet werden.

Schutz für die ganze Familie

Die private Haftpflichtversicherung sichert Sie ab, wenn Ihr Kind zum Beispiel beim Spielen ein stehendes Fahrzeug beschädigt.

Was Eltern aber daneben unbedingt wissen sollten: Ihre Kleinen sind nur auf dem direkten Weg zur Schule, im Unterricht und von dort wieder auf dem direkten Weg nach Hause gesetzlich über ihre Krankenkasse unfallversichert. Hierüber sind im Fall der Fälle Krankheits-, Arzt – und Krankenhauskosten abgedeckt. Für Unfälle aber, die auf eventuellen Umwegen oder in der Freizeit passieren, übernimmt nur eine private Unfallversicherung (z. B. schon ab einer geringen Invalidität) die weiterführenden Kosten. Deshalb sollten gerade Familien mit Kindern für einen Rundumschutz zumindest eine Private Haftpflichtversicherung sowie eine Unfallversicherung abschließen.

In jedem Fall, sollten Sie gerade da, wo Kinder sind – in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Sportplätzen, Spielplätzen oder in Wohnvierteln – vorsichtig und achtsam fahren, um Unfälle mit Kindern zu vermeiden.

Absicherung für Unfallsituationen

Unfälle können wir leider nicht vermeiden, aber AXA kann Ihnen helfen, auf Unfallsituationen gut vorbereitet und abgesichert zu sein. Folgende Versicherungen leisten in unterschiedlichen Situationen Hilfe:

    Die private Haftpflichtversicherung, die Sie absichert, wenn Ihr Kind zum Beispiel beim Spielen ein stehendes Fahrzeug beschädigt Die Kfz-Versicherung von AXA leistet z. B. Hilfe, wenn bei einem Autounfall im gegnerischen Fahrzeug Erwachsene und auch Kinder verletzt werden Die private Risiko-Unfallversicherung von AXA, die Sie unterstützt, wenn Ihr Kind zum Beispiel beim Spielen auf die Fahrbahn gerät, dabei in ein Fahrzeug läuft und so verletzt wird

Rechtliche Hinweise

Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.

Https://www. axa. de/pk/haftpflicht/a/kinder-strassenverkehr-unfall-haftung

Kinder fit für den Schulweg machen – zehn Übungen

Immer weniger Kinder können richtig Radfahren. Das geht aus einer Studie der Landesverkehrswacht Niedersachsen und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs hervor. Einer der Hauptgründe sei Bewegungsmangel und dieser wirkt sich auch auf die Verkehrssicherheit aus. Untrainierte Kinder haben beispielsweise Probleme, Balance zu halten und zeigen Koordinationsschwächen. Der pressedienst-fahrrad stellt ein paar einfache Übungen vor, mit denen Kinder ihre Koordination auf dem Fahrrad verbessern und mit Spaß für den Straßenverkehr fit gemacht werden können.

1) Absteigen auf der „falschen“ Seite

Was banal klingt, ist in der Praxis eine Herausforderung. „Alle Radfahrenden haben unbewusst zum Auf – und Absteigen eine Schokoladenseite. Das Training der ungeübten Seite verbessert z. B. die Koordinations – und Reaktionsfähigkeit, was im Straßenverkehr äußerst wichtig ist“, erklärt Guido Meitler vom Kinderfahrzeugspezialisten Puky. Beim Training helfen beispielsweise Hütchen, an denen auf Zuruf mit dem „falschen“ Fuß abgestiegen werden muss. Als Variationen können die Kinder auch abwechselnd in beide Richtungen absteigen.

2) Zielfahren

Die Kinder müssen kleine Gegenstände (z. B. Bierdeckel, Holztäfelchen oder Pappdeckel) mit dem Vorder – und/oder Hinterrad überfahren oder direkt auf dem Hindernis bremsen. Wichtig ist dabei, dass die Kinder die Gegenstücke beim Überfahren auch spüren oder hören. „Spielerisch wird so die Raum – und Bewegungswahrnehmung gefördert und den Kindern das Gefühl für Entfernungen und Geschwindigkeiten vermittelt“, erläutert Birgit Greif, Brand Managerin beim Fahrradhersteller Winora. Eine Spielart der Übung ist beispielsweise, dass die Kinder das Rad ohne Hilfe der Bremse durch Ausrollen auf dem Hindernis zum Stehen bekommen.

3) Anhalten, ohne den Boden zu berühren

Eine Übung für die Gleichgewichtsfähigkeit: Die Kinder sollen auf einen festen Gegenstand wie eine Laterne oder einen Baum langsam zufahren, abbremsen und sich mit einer Hand daran festhalten. In dieser Position sitzend auf dem Rad verharren, ohne dass die Füße den Boden berühren. Nach ein paar Sekunden können sie weiterfahren.

4) Turmbau per Fahrrad

Eine Übung, die etwas mehr Hilfsmittel benötigt, dafür aber auch viel Spaß bereitet: Die Kinder sollen während der Fahrt einen Karton oder eine Dose von einem Tisch nehmen und sie auf einem anderen Tisch abstellen. Bei weiteren Durchgängen wird ebenso verfahren; die neuen Sachen werden allerdings auf dem zweiten Tisch gestapelt und so ein Turm gebaut. „Diese Übung fördert die Gleichgewichtsfähigkeit, aber auch die Koordination und die Körperbeherrschung – außerdem macht sie richtig Spaß“, sagt Felix Pätzold vom Fahrradhersteller Ghost.

5) Langsam-Rennen

Für diese Übung reicht eine kurze Fahrstrecke aus: Auf rund 20 Metern sollen die Kinder möglichst langsam fahren – wer zuletzt ankommt, gewinnt. Die Fahrbahn kann dabei seitlich begrenzt werden, damit die Kinder nicht Schlangenlinien fahren. Die Füße dürfen dabei nicht abgesetzt werden. „Ein Rennen, wer die langsamste Schnecke ist? Für Kinder ein Spaß und dabei schulen sie spielerisch ihre Balancefähigkeit“, so Guido Meitler.

6) Rollern

Das Fahrrad als Roller nutzen: für Kinder ein ungewohnter, aber großer Spaß. Dafür steigt man mit einem Fuß auf ein Pedal (entweder mit dem rechten Fuß auf das linke Pedal oder umgekehrt), stößt sich ab und rollert los. „Roller sind für Kinder bereits im Vorschulalter eine sinnvolle Anschaffung. Sie schulen die Motorik und den Gleichgewichtssinn. Bei der Übung mit dem Fahrrad wird ein ähnlicher Effekt erzielt“, erklärt Meitler. Übrigens: Mit dem Fahrrad rollern ist als Fortbewegung z. B. in Fußgängerzonen offiziell erlaubt – selbst für Erwachsene.

7) Ball prellen

Diese Übung erfordert Koordination und Konzentration. Während der langsamen Fahrt wird mit einer Hand ein Ball auf dem Boden geprellt. Wenn das gelingt, kann die Übung erweitert werden. Wer schafft es, eine Kurve zu fahren? Was passiert, wenn man die Geschwindigkeit ändert? Wie schafft man es, den Ball häufiger zu prellen? Auch eine mögliche Spielart: Zwei Kinder werfen sich während der Fahrt den Ball zu.

8) Rechts vor links

Für Erwachsene ist die Vorfahrtsregel „Rechts vor Links“ eine Selbstverständlichkeit, für Kinder eine Herausforderung. Dabei lässt sich die Regel in der Theorie zwar erklären, ohne praktische Übungen aber nur schwer vermitteln. Eine mögliche Übung ist ein abgesteckter Parcours, in dem zwei Radfahrende abwechselnd in der Mitte einen Kreuzungspunkt passieren. Da die Kinder die Markierung immer wieder umkurven, müssen sie sich auch immer neu darauf konzentrieren, wer Vorfahrt hat.

9) Durcheinanderfahren

Eigentlich eine einfache Übung, die allerdings sehr viel Koordination und Aufmerksamkeit erfordert: Auf einer abgetrennten Fläche fahren mehrere Kinder einfach wild durcheinander. Schnell wird dabei klar, dass Zusammenstöße dabei nur unter Einhalten von Regeln verhindert werden können. „Die Kinder lernen dadurch, andere Verkehrsteilnehmende und deren Geschwindigkeiten spielerisch wahrzunehmen und können Rückschlüsse auf ihr eigenes Verhalten ziehen. Rücksichtnahme und Respekt gegenüber den anderen wird dabei geschult“, erklärt Volker Dohrmann von Stevens Bikes den Trainingseffekt.

10) Ratespiel per Rad

Eine Übung für ältere Kinder, die viel Konzentration und Koordination erfordert: Die Kinder fahren auf einer abgesteckten, am besten kurvenreichen Strecke. Am Rand sind Schilder angebracht, auf denen entweder Wörter oder Zahlen bzw. mathematische Symbole stehen. Die Schilder können bunt verteilt und in verschiedenen Höhen angebracht sein. Am Ende der Strecke müssen die Kinder entweder einen Lösungssatz aus den Wörtern oder das Ergebnis der Matheaufgabe sagen. „So lernen sie, dass das Radfahren automatisch funktioniert, während sie sich auf die Umgebung konzentrieren. Eine wichtige Voraussetzung für den Straßenverkehr“, so Meitler.

Https://www. pd-f. de/2021/08/09/kinder-fit-fuer-den-schulweg-machen-zehn-uebungen_16194

Wann haftet ein 8-jähriges Kind für sein Fehlverhalten im Straßenverkehr?

Kinder im straßenverkehr – wer haftet, wenn etwas passiert?

Bild: Haufe Online Redaktion Wann haftet eine 8-Jährige für Verletzungen des Opfers eines von ihr mit dem Rad mittelbar verursachten Unfalls?

Ein achtjähriges Mädchen auf seinem Fahrrad schaut während der Fahrt längere Zeit nach hinten zu seinen Eltern und verursacht dabei einen Unfall. Ob das Kind für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden kann, hat das OLG Celle entschieden.

Ein Mädchen war auf seinem Fahrrad war zusammen mit seinen Eltern auf einer Uferpromenade am Gardasee unterwegs. Die Eltern, die ihre Fahrräder schoben, liefen einige Meter hinter ihrer Tochter. Das Mädchen drehte sich während des Fahrens eine zeitlang zu ihren Eltern um. Dabei kam sie von ihrer Fahrspur ab und näherte sich einer Frau und deren Freundin, die an der Uferpromenade standen.

Eltern warnten ihre Tochter

Die Eltern erkannten die brenzlige Situation und riefen ihrer Tochter eine Warnung zu. Die bremste im letzten Moment mittels einer Vollbremsung abrupt ab. Die eine der beiden Frauen konnte noch ausweichen, die andere geriet – ohne Kontakt zu dem Mädchen gehabt zu haben – ins Straucheln, verlor das Gleichgewicht und Stürzte von der Uferpromenade auf einen etwa einen Meter unter dieser liegenden Betonsteg und von dort aus ins Hafenbecken.

Bei dem Sturz erlitt die Frau Diverse Frakturen. Sie nahm das Kind und dessen Eltern vor dem Landgericht Hannover auf Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld in Anspruch.

Eltern hatten die Aufsichtspflicht nicht verletzt

Das Landgericht hatte die Klage der Frau abgewiesen. Auf deren Berufung hat das OLG Celle die Entscheidung des LG teilweise geändert und das Kind zur Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld verurteilt. Einen Anspruch gegenüber den Eltern des Kindes bestehe demgegenüber nicht, so das OLG, weil diese ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt hätten.

Das OLG zur Haftung von Minderjährigen im Straßenverkehr

Das Kind haftet nach dem OLG-Urteil gem. §§ 823 Abs. 1, 828 Abs. 3 BGB dem Grund nach für die Schäden der verunfallten Passantin.

    Minderjährige sind für die Schäden, die sie einem anderen zufügen, nur dann nicht verantwortlich, wenn sie bei der Begehung der schädigenden Handlung nicht die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit Erforderliche Einsicht haben. Dabei verlangt das Gesetz vom Kind nur die Fähigkeit zu einem Allgemeinen Verständnis des Unrechtsgehaltes seines Verhaltens und der Pflicht, dafür einstehen zu müssen. Den konkreten Schaden muss das Kind sich nicht vorstellen können. Es genügt die Fähigkeit zu erkennen, dass es in irgendeiner Weise für sein Verhalten Zur Verantwortung gezogen werden kann.

Es war egal, dass das radelnde Kind das Unfallopfer nicht berührt hat

Eine Berührung zwischen der Klägerin und der Beklagten bedürfe es nicht, um den Sturz der Klägerin Adäquat-kausal auf das Fahrverhalten der Beklagten zurückzuführen, so das OLG. Eine Haftung komme auch dann in Betracht, wenn der Unfall Nur mittelbar durch das Fahrverhalten des Mädchens Verursacht worden ist. Allerdings reiche hierfür nicht die bloße Anwesenheit an der Unfallstelle aus. Vielmehr müsse die Beklagte durch ihre Fahrweise zu der Entstehung des Schadens beigetragen haben (vgl. BGH, Urteil v. 21.09.2010, VI ZR 263/09).

Warum das Kind die erforderliche Einsicht hatte

Das allgemeine Verständnis, dass eine Längere Rückschau während der Fahrt Gefahren herbeiführen kann, lag hier nach Ansicht des Gerichts vor. Einem Altersgerecht entwickelten achtjährigem Kind, das nach eigener Aussage bereits seit dem fünften Lebensjahr regelmäßig auch im Straßenverkehr Fahrrad fährt, müsse bewusst sein, dass es Während der Fahrt nach vorne schauen und nicht über einen längeren Zeitraum nach hinten blicken dürfe.
Es handele sich auch nicht um ein Augenblicksversagen, sondern um eine Zeitspanne, während der der Vater des Mädchens nach eigener Aussage den Richtungsverlust seiner Tochter wahrnehmen konnte.

Kein Mitverschulden der verletzten Fußgängerin

Ein Mitverschulden der verletzten Frau gem. § 254 BGB sah das Gericht nicht. Die habe zulässigerweise am Rand der Promenade gestanden und anders als ihre Freundin nicht die Möglichkeit gehabt, der drohenden Kollision durch einen Schritt zur Seite zu entgehen.

(OLG Celle, Urteil v. 19.02.2020, 14 U 69/19).

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Rechtlicher Hintergrund: Haftung von Kindern und Minderjährigen

Das Deliktsrecht sieht in den §§ 823 ff. BGB eine Haftung nur dann vor, wenn der Schädiger schuldhaft gehandelt hat. Dies setzt voraus, dass eine Verschuldensfähigkeit besteht.

Bei Kindern Unter sieben Jahren ist zu beachten, dass diese nach § 828 Abs. 1 BGB für von ihnen verursachte Schäden nicht verantwortlich sind.

Minderjährige (d. h. Kinder und Jugendliche von sieben bis 17 Jahren) sind nach §§ 828 Abs. 2 und Abs. 3 BGB nur bedingt verantwortlich. § 828 Abs. 2 BGB ist mit dem 2. Schadensrechtsänderungsgesetz neu gefasst worden und dient dem umfassenden Schutz von Kindern bestimmter Altersgruppen aufgrund einer Überforderungssituation im Verkehr.
Eine unmittelbare Ersatzpflicht eines Kindes unter sieben Jahren könnte allenfalls durch § 829 BGB (der in der Praxis nahezu nie angewandt wird) begründet werden.
Aus: Deutsches Anwalt Office Premium

Https://www. haufe. de/recht/weitere-rechtsgebiete/verkehrsrecht/wann-haftet-ein-8-jaehriges-kind-fuer-einen-verkehrsunfall_212_510836.html

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Borgholzhausen 12-Jährige angefahren, Fahrer handelt falsch – Polizei warnt vor Unfallflucht

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Symbolbild © CC0 Pixabay

Borgholzhausen (HK). Bei einem Verkehrsunfall in Borgholzhausen wurde eine 12-jährige Fahrradfahrerin angefahren. Die Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, um Autofahrer an ihre Pflichten zu erinnern.

Die junge Radfahrerin fuhr am Montag, 24. August, gegen 15 Uhr über den für sie freigegebenen Fahrradweg an der Bahnhofstraße in Richtung stadtauswärts. An der Einmündung zur Straße In der Lake stieß sie mit einem Pkw zusammen, der aus der Straße In der Lake auf die Bahnhofstraße fuhr.

Nach dem Zusammenstoß, bei dem das Fahrrad des Mädchens beschädigt wurde, sprach der Autofahrer durch die geöffnete Scheibe mit der 12-Jährigen. Er fragte, ob er einen Krankenwagen rufen soll. Als sie dies verneinte, setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung Innenstadt fort.

Zeuge kümmert sich um das Mädchen

Der Fahrer konnte wie folgt beschrieben werden: Circa 30 bis 35 Jahre alt und schlank. Er hatte rötliche Haare und trug einen Bart im Gesicht. Bei seinem Auto könnte es sich ersten Angaben nach um einen älteren roten VW Polo gehandelt haben.

Ein hilfsbereiter Zeuge bot dem Mädchen an, die Polizei zu informieren. Die 12-Jährige rief zunächst ihre Eltern an, die daraufhin wiederum die Polizei verständigten.

Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Insbesondere wird der Unfallzeuge gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

Bei Unfällen mit Kindern immer die Polizei anrufen

Die Polizei Gütersloh informiert nach diesem Vorfall allgemein: „In Ihrem eigenen Interesse und dem des Kindes und seiner Eltern sollte zu Unfällen, bei denen Kinder beteiligt waren, immer die Polizei hinzu gezogen werden – auch wenn die Kinder beteuern, dass es ihnen gut geht und auf den ersten Blick kein Schaden entstanden ist.“

In der Regel halten beteiligte Autofahrer an, kümmern sich, um das gestürzte Kind und fragen es, ob es verletzt sei. In vielen Fällen und unter Schock verneinen die Kinder dann aber diese Frage, erläutert die Polizei.

Oft passiere es, dass die beteiligten Autofahrer ihre Fahrt dann fortsetzen, ohne die Polizei zur Unfallaufnahme hinzuzuziehen – „in dem guten Glauben, dass ja glücklicherweise nichts passiert sei“.

Kinder reagieren verwirrt und verängstigt

Allerdings stellt sich die Sachlage oft anders dar, als es auf den ersten Blick scheint, warnt die Polizeu: „Nach einem – wenn auch leichten – Verkehrsunfall sind die allermeisten Kinder schlicht überfordert, die Situation und ihren Gesundheitszustand richtig einzuschätzen.“ Viele seien sehr erschrocken, verwirrt und verängstigt. Ihre Eltern oder andere Vertrauenspersonen sind nicht bei ihnen, außerdem werden sie von fremden Menschen angesprochen. Zudem sind Kinder unter 14 Jahren keine sogenannten „Feststellungsberechtigten“, informiert die Polizei.

Erst in der Schule oder zu Hause, in der gewohnten und vertrauten Umgebung, stellen sich dann unfallbedingte Schmerzen ein oder werden Beschädigungen am Fahrrad festgestellt, die in der akuten Unfallsituation nicht gesehen wurden.

Melden die Eltern der Kinder daraufhin im Nachhinein den Unfall bei der Polizei, könnte es für beteiligte Autofahrer problematisch werden: Für den Fahrer besteht der Verdacht des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und ein entsprechendes Strafverfahren wird eingeleitet.

Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt

In den meisten Fällen hatten die Unfall beteiligten Autofahrer gar nicht die Absicht, vom Unfallort zu flüchten – erfüllen durch ihr Verhalten aber den Tatbestand der Verkehrsunfallflucht.

Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist kein Kavaliersdelikt. Die Höhe der Strafe hängt unter anderem von dem verursachten Schaden ab, die Strafzumessung liegt jedoch allein beim Gericht. Weiterhin muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis gerechnet werden, warnt die Polizei.

Https://www. haller-kreisblatt. de/lokal/borgholzhausen/22848713_12-Jaehrige-angefahren-Fahrer-handelt-falsch. html

5 Gründe warum dein Fahrrad ein Service verdient hat

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FamilyRadish Blog

Alleine in Wien fahren tausende Menschen täglich mit dem Rad. Im Jahr 2021 wurden mehr als 9,3 Millionen Radfahrende gezählt. Sei es am Weg zur Arbeit, zur Uni, zum Treffen mit Freunden oder zu weiter entfernten Destinationen. Auch die Motivationen dahinter variieren; manche erlangen dadurch ein Gefühl von Freiheit und Gelassenheit, andere machen es aus gesundheitlichen Gründen und dann gibt es welche, die einfach nur Spaß dran haben. Doch ganz gleich warum und wofür man letztendlich das Rad als Fortbewegungsmittel nutzt, es ist für Jede/n ärgerlich, wenn mal die Fahrt nicht so reibungslos verläuft, wie erhofft. Da kommt das Service ins Spiel.

Vor allem nach längeren Standzeiten, kann es schon mal passieren, dass der eine oder andere Mangel auftaucht. Diese Schäden und Problemchen merken wir anfangs oft gar nicht. Reagieren tun wir in der Regel erst, wenn diese schon fortgeschritten sind und die Fahrt hauptsächlich mühsam wird oder wir einen Defekt haben. Und so weit sollten wir es keineswegs kommen lassen!!

Kommt dir das vielleicht bekannt vor? Ja?! Na dann zeigen wir dir 5 Gründe, warum du und dein Rad von einem Service profitiert und wie du damit kostspielige Reparaturen oder eine Fahrrad-Panne vermeidest.

Grund 1: Es macht mehr Spaß; dein Rad fährt leichter und schneller

Radfahren gilt in erster Linie als beliebte Fortbewegungsart, weil es einfach Spaß macht. Mit dem Fahrrad am Weg zur Arbeit Autos im Stau zu überholen, durch die Naturlandschaft zu flitzen oder auch easy ein fullbody workout zu absolvieren, ist einfach großartig! Die gute Laune kann aber schon mal gedämpft werden, wenn dein Drahtesel mitten auf der Strecke aufgibt und vielleicht sogar mehr schnauft als du ;).

Durch ein regelmäßiges Service kannst du sicherstellen, dass dein Rad immer optimal funktioniert. Speziell der Reifendruck und eine gut geschmierte Kette sind Voraussetzungen für ein gut laufendes Rad und müheloses Vorankommen. Das Praktische daran? Kleine Mängel können, mittels kurzem (auch eigenem) Check, früh erkannt und bestenfalls auch behoben werden. Optimalerweise kontrollierst du dein Fahrrad kurz vor oder nach jeder Fahrt.

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Grund 2: Dein Fahrrad und du, bleibt treue Weggefährten

Die Bestandteile eines Fahrrads sind dafür gemacht, dass sie unter fast allen Fahrbedingungen funktionieren und durchhalten. Unser Fahrrad ist immer wieder wetterabhängigen Umwelteinflüssen, wie Regen, Schlamm, Schmutz und Rost ausgesetzt. Je nach Nutzungsart sind Fahrräder früher oder später anfällig für Beschädigungen sowie Verschleiß und folglich für ein Service. Wenn du also noch lange gemeinsam mit deinem Fahrrad die Welt erobern willst oder auch “nur” den Weg zur Arbeit, dann sind regelmäßige Besuche in der Werkstatt unerlässlich.

Auf die Frage wie oft ein Fahrrad zum Service muss, gibt es nicht die Eine richtige Antwort. Entscheidend sind 3 Faktoren: Umfang, Einflüsse und Pflege. D. h. Wie viel du fährst, unter welchen Bedingungen du unterwegs bist und wie gut du dich selbst um dein Rad kümmerst.

Sozusagen ist für eine Person, die seltener bzw. nur gelegentlich mit dem Fahrrad fährt, ein Service einmal im Jahr ausreichend – vorausgesetzt das Fahrrad wird trocken und sicher gelagert. Beispielsweise kann hier vor dem Überwintern und dem Einlagern ein komplettes Service inkl. Fahrradwäsche durchgeführt werden und zur eigenen Sicherheit im Sommer ein kurzer Kontrolltermin wahrgenommen werden. Jemand, der täglich fährt, Wind und Wetter daher regelmäßig ausgesetzt ist oder viel auf staubigen bzw. schmutzigen Wegen unterwegs ist, sollte sein Rad regelmäßig selbst pflegen und zum professionellen Service bringen. Soll heißen, wer größere Radtouren unternimmt oder mehrere tausend Kilometer pro Jahr fährt, muss sein Fahrrad öfters “untersuchen” lassen.

Was wir dir aber fix sagen können, ist: lass dein liebes Rad nicht warten auf die Wartung ?! Nur dadurch sicherst du die Langlebigkeit deines Fahrrades und es bleibt dir Treu.

Grund 3: Du bist sicherer unterwegs

Ein weiterer und wichtiger Vorteil, den du aus regelmäßigen Check-Ups deines Fahrrades ziehst, ist die Sicherheit. Mal ehrlich, wenn die Kette knarrt, der Lenker wackelt oder die Bremsen quietschen, sind das eigentlich letzte Hilfeschreie deines Fahrrads. Es warnt dich vor, dass es einen Service braucht.

Bewegliche Fahrradteile nutzen sich im Laufe der Zeit ab – so ist es nun mal. Das ist besonders bei sicherheitsrelevanten Bauteilen wie den Bremsen ein Risiko. Kontrollierte und gewartete Teile können nicht nur die Leistungsqualität deines Rades steigern, sondern erhöhen auch deine persönliche Sicherheit im Straßenverkehr. WIN-WIN würden wir sagen!!

Leider wird das Thema Sicherheit zu oft mit Diskussionen rund um breitere und sichere Radwege gleichgesetzt. Sicherheit beim Radfahren fängt aber bereits bei der Wartung an. Bei dieser werden nämlich nicht nur schadhafte Elemente repariert oder ausgetauscht, sondern MechanikerInnen achten auch darauf, dass dein Fahrrad der StVO entspricht.

Grund 4: Du sparst langfristig Geld und bist nachhaltig

Das Übersehen oder Ignorieren eines Problemes an deinem Rad, mag bis jetzt nicht zu großen Problemen geführt haben, aber selbst kleinere Mankos können “heimtückisch” sein.

Die Kette mal nicht tauschen oder schmieren, könnte beispielsweise dazu führen, dass du später den ganzen Antrieb inkl. Kassette wechseln musst. Somit hast du aufgrund der Akkumulation kleinerer Schäden und daraus entstehender Folgeschäden, eine höhere Rechnung zu zahlen. Im schlimmsten Fall ist eine Reparatur vielleicht gar nicht mehr kostendeckend und eine Neuanschaffung nötig.

Das zeigt: auch hier retten dich deine regelmäßig durchgeführten Wartungen vor größeren und plötzlich aufkommenden Kosten. Somit sparst du Geld und garantierst deine Sicherheit und bist auch nachhaltiger Unterwegs. Denn ein gewartetes Fahrrad schont nicht nur die Geldbörse sondern auch die Umwelt!

Kinder im straßenverkehr – wer haftet, wenn etwas passiert?

Grund 5: Dein Rad ist nach dem Service immer RADISH to go

Stell dir vor: es ist schönes Wetter draußen und deine Freunde laden dich spontan zu einem Radausflug ein oder du möchtest schnell zu einem Treffen. Du hast allerdings ein kleines Problemchen. Nämlich ist dein Rad noch nicht aus dem Keller geholt und du weißt mittlerweile aus Erfahrung, dass es zwischendurch immer wieder streikt. Wer will denn so etwas erleben? Da ist ja gleich die ganze gute Laune verdorben.

Mit Hilfe deines servicierten Fahrrads kannst du dich von der Angst zu spät zu kommen oder dass jede Fahrt eine Horrorfahrt wird, verabschieden. Damit du genannte Probleme nicht erlebst und auch nicht zur Spaßbremse deiner Freundesgruppe ernannt wirst, raten wir dir dein Fahrrad regelmäßig zu servicieren.

Wann hast du das letzte Mal einer Werkstatt einen Besuch mit deinem Rad abgestattet? Falls du gerade doch lang grübeln musst, ist eine neue Terminvereinbarung sicher nicht falsch ? Vergiss nicht dein Rad ab und zu durchchecken zu lassen. Buche jetzt EASY online dein Radservice. Hier gehts zum Link.

Https://radish. bike/2022/07/06/5-gruende-warum-dein-fahrrad-ein-service-verdient/

Die 8 besten Kinderfahrräder | Leicht und sicher: Testsieger und Marken

Kinder im straßenverkehr – wer haftet, wenn etwas passiert?

Die ersten Sonnenstrahlen kommen raus und langsam machen sich viele Eltern mit Kleinkindern die ersten Gedanken zum Thema Fahrrad. Wie muss ein Kinderfahrrad sein, damit mein Kind sicher Radfahren lernt? Welche Marken sind besonderes gut und welches Rad kann eventuell noch an ein Geschwisterchen weitervererbt werden?

Ich habe meine Community nach ihren Lieblingsrädern für Kinder befragt und die wichtigsten Punkte, die ein gutes Fahrrad erfüllen sollte, zusammengefasst.

Was muss ein gutes Kinderfahrrad mitbringen?

    es muss Leicht sein, damit es einfach vom Kind zu bedienen ist es muss Kindgerecht / ergonomisch gebaut sein, damit das Fahrrad den anatomischen Besonderheiten von Kindern gerecht wird es muss Hochwertige Komponenten haben, damit das Fahrradfahren erleichtert wird und bei einer hohen Leistung lange und sicher hält es muss die richtige Größe haben, damit das Kind sicher und mit viel Spaß fahren kann es muss Geeignete Bremsen haben, welche intuitiv verwendet werden können. Der Bremshebel muss klein sein, damit auch kleine Kinder ihn leicht betätigen können. Wichtig ist auch, dass das Rad keinen Rücktritt hat! So können Kinder von Anfang an lernen die Handbremse richtig zu nutzen, sie können aus jeder Position starten und ungewollte Vollbremsungen werden vermieden es muss einen Lenkeinschlag-Begrenzer vorhanden sein, damit Stürze verhindert werden können es muss schadstofffrei sein

Die besten Kinderfahrräder im Überblick

Auf Basis einer Umfrage auf meinem Instagramaccount habe ich die meist genannten Marken für Euch zusammen gefasst. Alle Kinderfahrräder sind aus Aluminium gefertigt und es wurde bewusst darauf geachtet, dass sie nicht mehr als 7 kg wiegen. Um einen besseren Vergleich zu ziehen, habe ich mich auf die Räder mit 16″ konzentriert. Meist müsst Ihr noch einmal Geld für Zubehör in die Hand nehmen. Klingel, Schutzbleche und Ständer sind meist nicht im Preis mit inbegriffen.

1. Woom Kinderfahrrad

Herstellungsland: Kambodscha, hier findet Ihr eine Stellungnahme zur Produktion in Kambodscha

Ab Größe 14″ erhältlich.

2. Early Rider Kinderfahrrad

Ab Größe 14″ erhältlich.

3. KUbikes Kinderfahrrad

Herstellungsland: Taiwan, China und Deutschland

Gewicht: 5,7 kg (Gibt auch eine light Version, welche 5,2 kg wiegt und ab 429€ erhältlich ist)

Ab Größe 16″ erhältlich.

4. Puky LS-PRO Kinderfahrrad

Ab Größe 16″ erhältlich.

5. Ollo Kinderfahrrad

Ab Größe 14″ erhältlich.

6. Frog Kinderfahrrad

Herstellungsland: Produktion in Asien, montiert in Wales

Ab Größe 14″ erhältlich.

7. Cube Kinderfahrrad

Herstellungsland: ein Teil der Produktion in Asien und Deutschland, montiert in Deutschland

Ab Größe 12″ erhältlich. Hat eine Rücktrittbremse.

8. Naloo Kinderfahrrad

Herstellungsland: stammt aus der Schweiz, konnte jedoch keine genaueren Herstellungsinformationen erhalten

Ab Größe 16″ erhältlich.

Weitere genannte Marken waren Kokua (7,5 kg) und Academy (5,5 kg). Sehr interessant finde ich außerdem die Marke Vilu (5,3 kg), auf welche ich durch meine eigenen Recherchen gestoßen bin.

Hinweis: Die Recherche der Herstellungsländer hat sich als sehr schwierig herausgestellt. Es könnte sein, dass ich nicht die neusten Informationen habe und freue mich über Eurer Wissen.

Welches Kinderfahrrad soll ich kaufen?

Immer wieder werde ich auf Instagram gefragt, welches Rad ich neben Woom empfehlen kann. Da ich persönlich nur Erfahrungen mit den Rädern der Marke Woom machen konnte, ist es schwierig sich einen klaren Überblick zu verschaffen. Bis zu diesem Vergleich dachte ich immer, dass diese Frage mir aufgrund des hohen Preises gestellt wurde. Jedoch sind alle genannten Räder in einem sehr ähnlichen Preissegment.

Objektiv wüsste ich nicht, weshalb ich eine andere Marke als Woom kaufen sollte. Warum? Die Kinderräder von Woom sind leichter als viele andere Räder und der Preis ist im Durchschnitt genauso hoch wie die Preise der Konkurrenz. Wir nutzen Woom bereits seit 2017 und sind große Fans der Marke. Ein Laufrad und zwei Fahrräder befinden sich derzeit in unserer Sammlung und werden von Kind zu Kind weitervererbt.

Man kann nicht viel falsch machen

Ich gehe stark davon aus, dass die anderen Räder eine ähnliche Qualität haben und man nicht viel falsch machen würde, wenn man eine der anderen oben genannten Marken kauft. Wichtig ist eins: Bitte nehmt ein paar Euro mehr in die Hand und kauft ein Fahrrad, welches nicht zu schwer ist. Bei meiner Suche bin ich auf viele günstige Kinderfahrräder gestoßen, die um die 10 kg wiegen. Räder, die das doppelte eines Woom Fahrrads auf die Waage bringen! Was vielleicht für einige interessant sein könnte: Der Wiederverkaufswert. Weshalb? Eine Radmarke, welches schon bekannt und beliebt ist, bekommt Ihr für einen guten Preis wieder verkauft.

Welches Fahrrad fahren Eure Kinder und wie sind Eure persönlichen Eindrücke der verschiedenen Marken?

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Verliebt in eine/n Radfahrer/in? 9 Dinge, die Du wissen solltest!

Wo die Liebe hinfällt… hat es Dich erwischt und Du bist verliebt in einen Radfahrer oder eine Radfahrerin? Tja, dann herzlichen Glückwunsch! Und gutes Durchhaltevermögen wünsche ich. Denn das wird garantiert nicht einfach – glaub mir, ich hab da Erfahrung.

Und dass ich selbst radfahre, hat es nicht immer einfacher gemacht mit dem besten Mann der Welt… Aber egal, ob Du selbst radelst oder nicht: Ein paar Dinge solltest Du wissen, wenn Du in eine/n leidenschaftliche/n Rennradfahrer/in verliebt bist.

Kinder im straßenverkehr – wer haftet, wenn etwas passiert?

1. Die Sache mit dem Essen

Wir waren erst wenige Wochen ein Paar, der beste Mann und ich. Er holte mich vom Bahnhof ab und seine Laune war so im Keller, dass ich dachte: Gleich sagt er mir, dass wir uns trennen sollten. Was habe ich nur falsch gemacht?

Nichts. Er hatte nur Hunger. Viel Hunger. Nach dem Essen war der Mann wieder der beste Mann der Welt. Glaub mir, Radfahrer/innen haben immer viel Hunger und können dann durchaus zur Diva werden. Ein Snickers zur rechten Zeit kann Leben retten. (Unbezahlte Werbung, echt.)

Auch gut zu wissen: Dein/e Partner/in kann essen. Viel essen. Du vielleicht auch – aber der Unterschied ist: Du wirst dick. Dein/e radelnde/r Partner/in nicht.

2. Die Sache mit den Beinen

Zuerst die gute Nachricht: Muskulöse Beine sind toll. Und sogar bei den rennradfahrenden Männern meistens rasiert, das macht muskulöse Beine noch viel toller, wirklich.

Die, hm, sagen wir, andere Nachricht: Die Beine haben Streifen. Je dunkler, desto besser. Finden wir Radfahrer/innen. Du vielleicht nicht, wenn Du zum ersten Mal mit ihm oder ihr ins Freibad gehst.

3. Die Sache mit den Radrennen

Was immer Du am Wochenende planst: plane um. Ab jetzt wirst Du Deine Wochenenden auf Radrennen verbringen. Und nicht nur das: Du wirst professionelle/r Betreuer/in. Und auch Deine Massagefähigkeiten werden ein ganz neues Niveau erreichen. Hinter jeder/m guten Radfahrer/in steht eine aufopferungsvolle Betreuung. Natürlich macht der Blumenstrauß nach der Siegerehrung alle Anstrengungen und Entbehrungen vergessen. Falls es einen Blumenstrauß gibt. ?

4. Die Sache mit dem Wintertraining

Du glaubst, im Winter wirds ruhiger, da kann man ja schließlich gar nicht radfahren? HA, auch im Wohnzimmer kann man Radfahren. Und schwitzen. Und keuchen. Und den Fernseher in Beschlag nehmen.

Google mal „Zwift“.

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5. Die Sache mit dem Fahrrad oder äh – den Fahrrädern

Du denkst, dass ein Rennrad reicht und das in einen Keller oder gar eine Garage gehört? Nix da! Ein Rad ist ein vollwertiges Familienmitglied und hat durchaus Gefühle. Und es kann gut sein, dass das Rad auch im Schlafzimmer wohnen darf. Vielleicht sogar zwei Räder. Oder mehr. Viel mehr. (Psst, es werden auch nicht weniger im Laufe der Zeit!)

6. Die Sache mit der Sonntagsausfahrt

Wochenende. Ausschlafen, romantisches Frühstück ans Bett? Eher nicht. Wenn Du aufwachst, ist er oder sie vielleicht schon weg. Und nein – nicht zum Brötchen holen. Sondern bei der Gruppenausfahrt. Wie jeden Sonntag.

7. Die Sache mit dem Urlaub

Urlaub in Frankreich! Im Juli! Toll. Romantischer…

…Tour-de-France-Urlaub. Du glaubst doch nicht, dass Ihr wegen der guten Croissants nach Frankreich fahren wolltet, oder?

Ansonsten wird lustigerweise und total zufällig immer irgendwie ein Radmarathon in der Nähe Eures Urlaubsortes stattfinden. Egal wo. Solche SEHR zufälligen Chancen muss man natürlich nutzen und huch! Gerade das Fahrrad im Kofferraum gefunden, wusste gar nicht, dass das eingepackt war – So ein ZUFALL!

8. Die Sache mit dem Triathlon

Wenn Du Pech hast, wird Radfahren alleine irgendwann nicht mehr reichen und er oder sie wechselt zum Triathlon. Schwimmen, Radfahren, Laufen – Drei Sportarten und das bedeutet: Dreimal so viel Training und doppelt so viel Ausrüstung. Und Du dachtest, schlimmer kanns nicht werden ?

9. Die Sache mit dem Mitmachen

Vielleicht wirst Du auch infiziert vom Radvirus. Und das kann toll sein. Muss es aber nicht. Aber Du solltest zumindest ausprobieren, ob es toll wird. Denn wir Radfahrer/innen hoffen natürlich immer, dass Du uns vielleicht mal auf schöne Touren begleitest, Du einmal das Glücksgefühl erfährst, wenn Du einen Pass bezwungen hast und wir Dir dieses eine Rad kaufen dürfen, das wir schon lange für Dich im Blick haben. Außerdem hoffen wir natürlich, dass Du damit dann irgendwann Verständnis für uns hast.

Ihr seid beide Radfahrer/innen? Dann hier lang:

Was sollte man noch so wissen, wenn man eine/n Radfahrer/in liebt? Schreibt es mir in den Kommentaren!

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Welches Velo ist das richtige für mein Kind?

Das Kind ist bereit dafür, vom Laufvelo auf ein Fahrrad mit Pedalen umzusteigen! Doch welches Velo ist das richtige? Mit diesen Tipps finden Eltern bestimmt das perfekte Erst-Rad.

Früher lernten Kinder mit sechs Jahren Fahrradfahren, heute steigen sie oft schon mit drei vom Laufrad auf ein richtiges Fahrrad mit Pedalen um. Doch viele Eltern sind bei der Anschaffung überfordert. Wir beantworten Elf häufige Fragen zum Thema:

Kinder im straßenverkehr – wer haftet, wenn etwas passiert?

Wann ist der richtige Moment für den Umstieg vom Laufrad aufs Pedal-Fahrrad?

Das bestimmen die Kinder. Manche wollen schon mit drei Jahren in die Pedale treten, andere erst mit vier – und manche noch später. Eltern sollten nicht ungeduldig sein. Denn: «Auch mit dem Laufrad machen Kinder schon wichtige Gleichgewichtserfahrungen», sagt Daniel Bachofner, Leiter der Verkehrssicherheit bei Pro Velo Schweiz. «Und je besser sie das Laufrad beherrschen, desto einfacher fällt ihnen später der Umstieg.» Falls bei den ersten Versuchen mit dem neuen Rad die Pedale noch stören, kann man diese zunächst abschrauben und den Sattel niedriger stellen. So kann das Kind das neue Gefährt wie ein Laufrad benutzen. Wenn das klappt: Pedale wieder dran und los.

Wie finde ich die richtige Grösse?

Die Grösse von Kinderfahrrädern wird über die Grösse der Räder in Zoll gemessen, nicht über die Rahmenhöhe wie bei Erwachsenen. 1Zoll entspricht 2,54 cm. Die kleinsten Pedalräder starten bei 12 Zoll. Diese sind für die meisten Kinder ab etwa drei Jahren fahrbar. Manche Hersteller geben zusätzlich Körpergrösse und Schrittlänge als Masse für ihre Räder an. Doch das sind nur Orientierungsgrössen. Denn auch Rahmenform und Lenkerausrichtung entscheiden darüber, ob das Velo zu dem Kind passt oder nicht. Deshalb gilt als Faustregel beim Fahrradkauf: Das Kind muss das Rad ausprobieren. Es sollte gut auf dem Sattel sitzen und sowohl Lenker als auch Bremsen bequem erreichen können. Ein Fachgeschäft hat eine Auswahl an Kinderrädern verschiedener Hersteller im Laden und nimmt sich Zeit für die Beratung.

Darf das Kind ins Fahrrad reinwachsen?

Man kennt das von den Klamotten: Hosen und Pullis werden gerne grösser gekauft, damit das Kind sie länger tragen kann. Der Gedankeliegt auch bei Fahrrädern nahe – schliesslich geht die Anschaffung ins Geld. Doch ein Rad ist kein Rollkragenpulli, die Sicherheit hat Vorrang. Deshalb raten manche Fachleute dazu, das Rad entsprechend der aktuellen Grösse des Kindes zu kaufen. Doch der Sicherheitsexperte von Pro Velo sieht das anders: «Das erste Rad darf sogar etwas zu gross sein», sagt Daniel Bachofner. «Der Fuss des Kindes muss das Pedal erreichen, aber nicht den Boden. Denn so lernen die Kinder früh, dass sie zum sicheren Anhalten vom Sattel absteigen müssen.»

Woran erkenne ich ein gutes Kinderrad?

Lenker und Bremsen sollten griffig und gut erreichbar sein, der Lenker etwas höher als der Sattel. So sitzen die Kinder relativ aufrecht auf dem Rad und haben eine gute Übersicht über das Strassengeschehen. Das Tretlager liegt idealerweise unterhalb der Radachse. Das lässt sich prüfen, indem man sich eine imaginäre Linie von der Vorderrad – zur Hinterradachse denkt. Je tiefer der Punkt liegt, um den sich die Kurbeln drehen, desto besser. Ausserdem sollte das Rad mitwachsen: Nicht nur der Sattel muss in der Höhe verstellbar sein, auch der Lenker sollte sich in Höhe und Position regulieren lassen.

Was ist mit der Kurbellänge?

Die Kurbeln sollten kurz sein, damit die Kinder beim Fahren das Knie nicht so stark beugen müssen. Wenn Kinder das Knie beim Fahren fast unter dem Kinn haben, werden sie rasch müde. Zudem machen kurze Kurbeln das Treten ergonomischer, das Velofahren braucht weniger Kraft.

Darf man ein Occasionsvelo kaufen?

Ja, auf jeden Fall. Der Gebrauchtmarkt für Kinder funktioniert super. Gerade die ersten Räder werden oft nur kurz gefahren und sind dadurch noch in einem sehr guten Zustand. Bei hochwertigen Kinderrädern lassen sich im Wiederverkauf gute Preise erzielen.

Sollte das Fahrrad Rücktritt oder Handbremse haben?

Darüber streiten sich Fachleute. Die einen monieren, dass die Bremskraft beim Rücktritt zu gering sei und dass man sich ohnehin früher oder später an zwei Handbremsen gewöhnen müsse. Zudem könnten Kinder bei Rädern ohne Rücktritt die Pedalkurbeln zum Anfahren leichter in die richtige Stellung bringen. Andere sagen, der Rücktritt sorge für Sicherheit, weil er von den Kindern intuitiv genutzt wird. Fakt ist, dass vor allem die günstigeren Kinderfahrräder meist eine eingebaute Rücktrittbremse haben – eine grosse Wahl hat man also oft nicht. Fakt ist auch, dass Kinder Meister im Umlernen sind. Falls Sie also ein gebrauchtes Rad mit Rücktritt geschenkt bekommen, benutzen Sie es ruhig. Umsteigen können Sie immer noch.

Ist es nicht einfacher, mit Stützrädern anzufangen?

Nein. Stützräder helfen dem Kind nicht, schneller Fahrradfahren zu lernen. Im Gegenteil, sie verzögern es. Wenn sie zum Einsatz kommen, wird aus dem Fahrrad ein Dreirad und das Kind benötigt keine Balance mehr.

Welche Rolle spielt das Gewicht des Rads beim Lernen?

Wer schon mal mit einem 25 Kilo schweren Hollandrad den Berg hochgestrampelt ist, weiss, dass Radfahren mit jedem Kilo weniger unter dem Hintern mehr Spass macht. Das Velo sollte daher nicht mehr als die Hälfte des Gewichts des Kindes wiegen – weniger ist besser. Die Hersteller hochwertiger Kinderfahrräder werben gerne damit, dass ihre Modelle ein besonders geringes Eigengewicht haben und somit gerade kleinen Kindern das Radfahren erleichtern. Das Argument ist nicht ganz falsch, allerdings macht es diese Räder auch teuer. «Wirklich zu Buche schlägt das Gewicht erst, wenn die Kinder die ersten, längeren Touren mit den Eltern machen », sagt Bachofner. Das ist etwa ab sechs Jahren der Fall.

Welche Ausstattung sollte das Fahrrad haben und was ist überflüssig?

Auch wenn Federgabel und Hupe verlockende Accessoires sind: Das erste Velo sollte möglichst wenig Ausstattung haben. Denn jedes zusätzliche Teil erhöht auch das Gewicht. Im Prinzip braucht das Rad nur zwei Räder und Bremsen – und das Kind natürlich einen Helm. Wenn das Kind regelmässig bei Dunkelheit fährt, machen auch Reflektoren und LED-Leuchten Sinn. Doch Schutzblech, Gepäckträger, Dynamo, Federgabel und Fahrradkörbchen kann man erst mal weglassen. Eine Gangschaltung ist erst ab etwa sechs Jahren sinnvoll.

Was schreibt die Schweizer Strassenverkehrsordnung für Kinderfahrräder vor?

Sobald Kinder sicher genug sind, auf Hauptstrassen zu fahren, müssen Kindervelos der Verkehrsordnung entsprechen. Das bedeutet, sie brauchen zwei funktionierende Bremsen, zwei ordentliche Reifen, Reflektoren vorne, hinten und an den Speichen und bei Dämmerung und Dunkelheit auch eine dauerbrennende Beleuchtung.

Solange das Kind noch etwas unsicher auf dem Rad ist, fährt es im Strassenverkehr am besten hinter der erwachsenen Begleitung her. So kann es deren Verhalten imitieren. Fahren zwei Erwachsene mit, ist der Platz des Kindes in der Mitte. Sobald es sicherer ist, fährt es am besten voraus. Auf diese Weise lernt es, Situationen selber zu meistern und Verantwortung zu übernehmen – und die erwachsene Person sichert es nach hinten ab.

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