Kann man in Ben Nevis Rad fahren

LEJOG – das Fazit

Nach wie vor bin ich begeistert von der LEJOG-Idee: Man gibt einen Anfang und einen Zielpunkt vor, was dazwischen passiert, ist den Vorlieben und der Fantasie jedes Einzelnen überlassen. Ob man es auf einen Rekord anlegt (schnellste oder direkteste Durchquerung), auf Originalität (mit Skateboard, Bobbycar oder öffentlichen Verkehrsmitteln), oder auf eine epische Reise: dieses Konzept lässt soviel Spielraum für Individualität wie es das Nachlaufen oder – fahren einer vorgegebenen Route niemals ermöglicht. Übrigens gibt es mit der LEJOG association auch eine Organisation, die bei der Planung unterstützt und Durchführungen zertifiziert.

Dieses Konzept kann man sicherlich auch auf andere Gegenden dieser Welt übertragen. Ich habe da schon eine Idee …

Meine Routenplanung habe ich übrigens mit cycle. travel durchgeführt, einem Tool, das sich nicht akribisch an vorgegbene Routen hält und dabei auch kaum befahrene Nebenstraßen findet. Verschieben und Umplanen der Route geht so schnell vor sich, wie ich das von keinem anderen Planungstool kenne. Alle Routenvorschläge waren uneingeschränkt empfehlenswert! Ich bin zu einem regelrechten Fan der Software geworden und werde sie künftig auch bei der Planung von Touren in anderen Ländern einsetzen.

Wegenetz und – qualität

Kann man in Ben Nevis Rad fahren

Großbritannien hat mit dem National Cycle Network ein recht dichtes Netz von ausgeschilderten Radwegen. Die Qualität, insbesondere der Wegeoberflächen, ist dabei allerdings extrem unterschiedlich. Von perfekt asphaltierten ehemaligen Bahntrassen, die wir auch aus Deutschland oder Frankreich kennen, über schmale unbefestigte Wege, die bei Nässe schwer befahrbar werden bis zu Nebenstraßen, die fast nur aus Schlaglöchern bestehen, ist alles vorhanden!

Kann man in Ben Nevis Rad fahren

Völlig unverständlich sind mir die vielen Engstellen und Hindernisse, die Radfahrern mitunter in den Weg gelegt werden und mich teilweise zum Abladen des Gepäcks nötigten, damit ich mein Rad überhaupt hindurch oder darüber hinweg bekam! Auch, dass der Autoverkehr an jeder einmündenden Straße Vorfahrt gegenüber dem parallel zur Hauptstraße verlaufenden Radweg hat, ist für mich eine unnötige Schikane, die davon zeugt, dass auch im Vereinigten Königreich Verkehr in erster Linie autozentriert gedacht wird.

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Linksverkehr

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Klar, ich war nicht das erste Mal auf den britischen Inseln, aber das erste Mal mit dem Rad! Und – für mich selbst verblüffend – war das Fahren auf der „falschen“ Straßenseite vom ersten Moment an selbstverständlich. Der am rechten Lenkergriff montierte Rückspiegel gab dabei zusätzliche Sicherheit. Nur zu Fuß musste ich beim Überqueren von Straßen jedes Mal aufs Neue überlegen, aus welcher Richtung die Autos denn jetzt kommen und ob ich erst nach links oder nach rechts schauen muss.

Wetter

Kann man in Ben Nevis Rad fahren

Mit dem Wetter habe ich ziemliches Glück gehabt. In Devon hat es mal heftiger geregnet und später in Schottland noch mal ein wenig – alles in allem max. dreieinhalb Tage in den 26 Tourentagen. Dafür war es auch an sonnigen Tagen, von denen ich unerwartet viele hatte, kälter als erwartet, sodass ich im Norden die meiste Zeit mit Windjacke und Handschuhen gefahren bin.

Highlights

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Landschaftlich hat Großbritannien viel zu bieten: Strände, Felsküsten, Gebirge, Parks, Acker – und weiträumige Weideflächen und viele Seen. Meine persönlichen Highlights waren die vielen kleinen Kanäle in England, das Great Langdale im Lake District und die Strecke von Carlisle nach Arran, Arran selber und Mull und das schottische Hochland.

Kann man in Ben Nevis Rad fahren

Begegnungen

Kann man in Ben Nevis Rad fahren

Erstaunlicher Weise habe ich in zunächst kaum andere Tourenradler getroffen. Erst in Schottland nahm deren Dichte spürbar zu. Man grüßt sich und, fährt man in dieselbe Richtung, wechselt einige Worte miteinander.

Uneingeschränkt positiv waren wieder meine (wenigen) warmshowers-Begegnunen, mit Antony und Marina in Yatton, mit Jack in Chester und mit Joan und Martin in Southport. Das Tolle dabei ist immer, dass man nicht nur von vornherein ein gemeinsames Gesprächsthema hat (aus dem sich meistens weitere entwickeln), sondern mit Menschen vor Ort ins Gespräch kommt, also nicht nur Land, sondern auch Leute kennenlernt. Aber auch bei den bezahlten Übernachtungen, bei denen ich private Unterkünfte und kleine Gasthöfe großen Hotels vorziehe, habe ich viele zuvorkommende Menschen getroffen. Nie war z. B. die sichere Unterbringung meines Rads ein Problem. Irgendein passender Ort wurde immer gefunden, im verschlossenen Hinterhof, im Lagerraum bei den Bierfässern oder auf dem Zimmer.

Was hoffentlich bleiben wird, ist der Kontakt mit Werner aus Nördlingen, den ich an der Fähre nach Arran traf und mit Kelvin und Grace aus Singapur, die mir in der LEJOG-Facebook-Gruppe aufgefallen waren, weil sie mit Bromptons durch Großbritannien radelten und die ich dann in Kirkwall beim Warten auf die Fähre nach Aberdeen „in natura“ traf.

Einsamkeit

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Mehrfach wurde ich nach meiner Rückkehr gefragt, ob ich nicht einsam gewesen wäre unterwegs. Tatsächlich ist es so, dass ich mich alleine in einer weiten Landschaft wie dem schottischen Hochland nicht einsam fühle, sondern mich viel mehr als Teil dieser fantastischen Umgebung begreife. Einsamkeit empfinde ich dagegen, so paradox sich das zunächst anhören mag, in großen Menschenmassen. Dort, wo ich als Alleinreisender niemanden kenne, z. B. in einem Pub. Hier gibt es viele Gruppen von Leuten, die gemeinsam hier sind und Spaß miteinander haben. Und ich gehöre zu keiner von ihnen. So erging es mir auch letztes Jahr auf dem Refugi d’Ull de Ter in den Pyrenäen (s. https://radundfuss. net/2022/07/26/gratwanderungen/). Aber zum Glück kommt das selten vor, nicht zuletzt, weil ich solche Umgebungen meide. Sobald nur wenige Menschen aufeinandertreffen, kommt man sehr schnell ins Gespräch.

Anstrengung

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Oh ja, anstrengend war die Tour! Es war sogar die anstrengendste Unternehmung, die ich in den letzten Jahren durchgeführt habe. Erschwert wurde das Ganze noch dadurch, dass ich quasi untrainiert und noch Birkenpollen-geplagt losgefahren bin und gleich der Beginn in Cornwall (und auch in Devon) mit vielen und unangenehmen Steigungen aufwartete. Und hätte ich eine Woche Regen am Stück gehabt, wer weiß, ob ich das durchgezogen hätte. Aber so stimmte die Motivation, der Durchhaltewille wurde permanent durch die Erwartung des noch Kommenden gestärkt und um die Reserven nicht unters Limit zu fahren, habe ich zwischendurch alles an Kalorien zu mir genommen, was ich finden konnte. Abgenommen habe ich trotzdem mal wieder, aber nur zwei Kilo und nicht wie letztes Jahr fast sechs.

Https://radundfuss. net/2023/06/14/lejog-das-fazit/

Glen Coe – das schönste Tal Schottlands

Das Tal Glen Coe (Gleann Comhann) gilt als das schönste Tal Schottlands, liegt in der Nähe von Fort William und dem Ben Nevis und fungiert als Tor zu den Highlands. Wanderer, Bergsteiger und andere Outdoor-Freunde werden hier begeistert sein.

Kann man in Ben Nevis Rad fahren

Schottland: Täler, Berge, Himmel

Weite Mulden werden überragt von steilen, felsigen Zipfelmützen. Es gibt viele Wanderrouten im Haupttal, seinen Seitentälern und hinauf auf die abgerundeten Bergspitzen.

Das sogenannte Lost Valley ist eines der beliebtesten Seitentäler. Hier findet man das Schottland der Highlands, dass man sich als Wanderer in seinen Reiseträumen vorstellt. Hier lassen sich jede Menge Traumtouren planen.

Wandervorschläge im Glen Coe

Eine Paradetour in dieser Gegend führt auf den Pap of Glencoe und den Sgor nam Fiannaidh (11 km, 6:00 h, +/-1200 hm. > GPS, Karte, Profil, Tourdaten). Der Ausblick vom ersten Gipfel auf den Loch Leven und die Küste von Argyll ist unbeschreiblich. Und es wird fast noch besser: Vom Sgor nam Fiannaidh (947 m) aus überblickt der Bergsteiger das wunderschöne Tal Glen Coe.

Eine einfache Wanderung führt ins Lost Valley, das verlorene Tal (4 km, 1:30 h, +/-300 hm. > Karte, Profil, GPS). Sie beginnt am Three Sisters Car Park am Pass von Glen Coe (175 m). Am Ende muss man u. U. einen Fluss queren.

An der selben Stelle startet auch die Wanderung Devils Staircase (7 km, +/-850 hm, 4:00 h. > Karte, Profil, GPS). Sie windet sich hinauf auf den 943 m hohen Am Bodach.

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Highlands wie im Bilderbuch

Das Dorf Glencoe

Glencoe, etwas anders geschrieben, heißt auch ein ausgesprochen schönes Dorf in diesem Tal. Es liegt dort, wo der Fluss Coe in den Loch Leven mündet. In der Nähe liegt auch die Felsformation der Three Sisters, drei Gipfel, die ausgesprochen eindrucksvoll in den Himmel ragen. In der Wandersaison ist man hier allerdings selten allein.

Glencoe gilt übrigens auch als einer der Ausgangspunkte für die Besteigung des höchsten Berges Schottlands, des Ben Nevis. Der nächste größere Ort ist vor William.

Das Dorf Glencoe hat auch für die schottische Geschichte eine große Bedeutung. 1692 war hier Robert Campbell of Glenlyon mit 120 Mitstreitern bei den verfeindeten MacDonald’s untergebracht. Das Gesetz der Gastfreundschaft ermöglichte dies, da es als höher als die Feindschaft zwischen zwei Parteien angesehen wurde. Robert Campbell setzte sich aber auf Befehl des Königs darüber hinweg und massakrierte sämtliche MacDonald’s, Männer Frauen und Kinder.

Das Massaker selbst wäre von den Schotten toleriert worden, aber der Bruch der Gastfreundschaft war eine unverzeihliche Sünde. So gilt heute noch das Sprichwort in Schottland: Traue keinem Campbell.

Https://wandern-trekking-radfahren. de/glen-coe-das-schoenste-tal-schottlands/

Rad-WM 2023 : Vollversammlung in Glasgow

Die Rad-WM 2023 in Glasgow vom 3. bis 13. August führt die unterschiedlichsten Radsport-Disziplinen zusammen. Schottland wird Schauplatz einer Premiere – mit vielseitigen Athletinnen und Athleten.

Der 3. August 2023 wird wohl in die Geschichtsbücher des Radsports eingehen. An diesem Tag beginnt in Schottland die “Super-WM” – die ersten weltweiten Titelkämpfe, bei denen in fast allen Radsportdisziplinen binnen zehn Tagen an einem Schauplatz Regenbogentrikots vergeben werden. Auf der Straße im Einzelzeitfahren, im Straßenrennen und in der Mixed-Staffel, dazu im Granfondo – dem Radmarathon-Wettbewerb, für den man sich weltweit als Hobbysportler qualifizieren konnte.

Rad-WM 2023: Zahlreiche Disziplinen bei einem Event

Dazu gibt es im Sir-Chris-Hoy-Velodrom in Glasgow Edelmetall in allen Bahnsportdisziplinen, nebenan in der Emirates-Arena treffen sich die Kunstradfahrer und Radballer bei der Rad-WM 2023. Nicht alles hat auf dem Gebiet der 600.000-Einwohner-Stadt Glasgow Platz: Die Mountainbiker ermitteln ihre Schnellsten im Downhill in Fort Williams, unweit des höchsten schottischen Berges Ben Nevis. Die Cross-Country-Biker wiederum treffen sich im Glentress Forest südlich von Edinburgh zu ihren Championatsrennen. Auch die Handicap-Radsportler und – Radsportlerinnen sind mit ihren Straßen – und Bahndisziplinen dabei. “Die inkludierte WM wird uns – hoffentlich – viel Aufmerksamkeit bringen”, sagt Para-Radsport-Bundestrainer Gregor Lang. Auch BMX-Spezialisten messen sich, dazu gibt es die weltbesten Trial-Spezialisten zu sehen.

Cyclocross und Gravel nicht dabei

Nur Cyclocross, traditionell ein Wettbewerb für das Winterhalbjahr, und Gravel-Rennen stehen nicht auf dem Programm der Titelkämpfe – ebenso wie E-Sports und die (angesichts des Klimawandels verwunderlicherweise) gerade von der UCI eingeführten Disziplinen auf Schnee. In den sonst eher weniger beachteten Radsportwettbewerben dürfte die Weltmeisterschaft in Schottland mehr Aufmerksamkeit hervorrufen – die Verdichtung der Disziplinen auf wenige Event-Tage wird indes nicht jedem und jeder gefallen. Während sich Mathieu van der Poel an einem Doppelstart auf Rennrad und Mountainbike versuchen will, wird sich der andere Super-Allrounder, der Engländer Tom Pidcock, voraussichtlich auf das Mountainbike-Rennen konzentrieren wollen. Und die US-Amerikanerin Chloe Dygert, bereits Weltmeisterin auf der Straße und auf der Bahn, sähe es gerne, wenn das Programm entzerrt wäre.

Https://www. tour-magazin. de/profi-radsport/aktuelles/rad-wm-2023-glasgow-stars-der-weltmeisterschaften-schottland/

Schottland – Küsten, Inseln und Hochland

Die Küste verlassend wenden wir uns nun Fort Williams, Ben Nevis und damit auch Schottland’s Norden zu. Radfahren ist hier sehr schön: Kleine Strassen führen uns durch beeindruckende Landschaften mit sehr wenig Verkehr. Zudem besagt eine schottische Verkehrsregel: „Fahre immer in der Mitte der Strasse“.

Leider hat die letzte Fähre des Tages, die uns nach Fort William bringen sollte, genau fünf Minuten vor unserem Eintreffen abgelegt. Darum beniessen wir nun erst einmal vom falschen Ufer aus den Blick auf den höchsten Berg Schottlands, Ben Nevis. Dann nehmen wir die unerwartete, dreissig Meilen lange Zusatzschleife um den See herum unter die Räder. Fort William ist heute unser Ziel.

Am nächsten Tag geht es dann mit der hsitorischen Dampfbahn nach Mallaig, einem der grössten Fischereihäfen von Schottland. Auch unsere Räder können wir ohne irgendwelche Probleme mitnehmen. Die Bahn fährt zwei Mal am Tag – eine wirklich lohnenswerte Erfahrung! Der gesamte Trip mit Hin – und Rückfahrt kann gut in einem Tag gemacht werden. Die West Highland Line fährt unter anderem auch über den sehenswerten Glenfinnan Viadukt zwischen Fort Williams und Mallaig.

„North“ sagt der Wegweiser, dem wir von nun an folgen werden. Durch raue Berge, über endlose Hügel, aber immer wieder beeindruckt von den dunklen Wolken, der spärlichen Sonne und dem unvergleichlichen Licht.

Eine andere wichtige Erwerbsquelle für Schottland ist der Lachs, der in riesigen Farmen gezüchtet wird. Die ehemals grossen und stolzen Buchenwälder wurden von den britischen „Iron Lords“ als Futter für die Feuer ihrer Stahlöfen nahezu vollständig ausgerottet. Holzfarmen sind ein Versuch, diese Schäden zumindest ein ganz klein wenig zu beheben. Ihre nahezu undurchdringlichen Monokulturen sehen hässlich aus und haben ein hohes Risiko für Flächenbrände.

Ein Bild mit Seltenheitswert: Wir nutzen eine der seltenen Regenpausen für ein Picknick im Freien. Wie immer ist das Gras viel zu nass, um sich hinzusetzen.

Rinder – und Schafzucht machen die Bauern hier draussen nicht reich, aber zumindest können einige von ihnen sich damit irgendwie knapp über Wasser halten. Die Hochland-Rinder sind sehr klein und wachsen bei dem kargen Hochlandfutter ausserordentlich langsam. Wegen des begrenzten Nutzens für die Bauern sieht man diese Tiere hier nur noch selten. Die besten Aussichten dazu hat man an festlichen Anlässen wie den Highland Games. Hier zeigen vermögende Gutsbesitzer mit Stolz ihre meist als Hobby gehaltenen schönsten Tiere. Diese scheuen und freundlichen Rinder waren ursprünglich nicht braun, sondern tiefschwarz, was ihnen zusammen mit den langen spitzen Hörnern völlig unberechtigterweise ein bedrohliches und gefährliches Aussehen gab. Sie sind aber wirklich sanft und freundlich und nehmen beim geringsten Anlass sofort Reissaus.

Etwas weiter südlich treffen wir auf eine andere berühmte Rasse schottischer Rinder: Das sind die ein Panda-Bär gestreiften „Belted Galloway“.

Immer den winzigenStrassen folgend, entdecken wir aber auch die reichhaltige Auswahl an Wild, das hier heimisch ist. Von den zahllosen Kaninchen über Fasane bis hin zu riesigen und manchmal recht aufdringlichen Hirschen bekommt man hier alles zu sehen. Wie man sieht, ist das Hochland nicht nur für Radler, sondern auch für Fischer, Jäger und Wanderer ein grossartiger Tummelplatz

In Durness erreichen wir schliesslich den nördlichsten Punkt unserer Reise. Da ist es Zeit, um wieder mal unseren Sohn zu Hause anzurufen und von ihm zu erfahren, ob er wie vereinbart auch wirklich die Katze und die Hühner füttert.

Http://www. oeko-travel. org/de/travelogue/000015/40_en_route_004.php

Ben Nevis

Der höchste Berg der britischen Inseln wird von den Einheimischen gerne „The Ben“ genannt und ist 1.345 Meter hoch. Das hört sich erstmal nicht sehr beeindruckend an, doch wer sich der Herausforderung eines Aufstiegs gestellt hat weiß, es ist kein Spaziergang den Gipfel zu erreichen.

Den ersten bekannten Aufstieg schaffte der Botaniker James Robertson im Jahre 1771 und bis heute ist der Ben Nevis unter Bergwanderern und Bergsteigern äußerst beliebt. Der Aufstieg beginnt am Parkplatz des Glen Nevis Visitor Centre. Ab hier müssen ca. 1.330 Höhenmeter überwunden werden. Das kann bis zu 8 Stunden dauern. Das Wetter schlägt auch im Sommer häufig und unvermittelt um. Heftige Sturmböen, plötzlicher, dichter Nebel und auch Schneestürme sind keine Seltenheit. Gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und ein Kompass sind absolut notwendig. Alle, die wenig Bergsteigererfahrung haben sollten sich der Herausforderung lieber nicht stellen. Profikletterer und erfahrene Bergsteiger lockt die Herausforderung der berüchtigten Nordwand. Sie zählt zu den besten Eisklettergebieten in Schottland. Den meisten Besuchern reicht allerdings der Mountain Path an der Südseite des Berges.

Https://www. travelling-britain. com/ben-nevis/

Mit dem Rad zur Arbeit – Pendeln mit dem Fahrrad

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Den Arbeitsweg zur Trainingsstrecke zu machen, also mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und die Zeit direkt sinnvoll nutzen, das nehmen sich viele Pendler vor. Aber wie viele setzen es um? Welche Vorteile hat das Fahrradpendeln? Und wie lässt sich der innere Schweinehund überwinden? Mein-Fahrradhändler gibt Antworten und stellt Aktionen zum Fahrradpendeln vor.

Die Eurobike 2023 liegt hinter uns und hat unseren Horizont einmal mehr erweitert. Wir zeigen euch hier die 2024er E-Bike Neuheiten der Marken.

Auf der Eurobike 2023 wurde viel neues Fahrrad-Zubehör für 2024 vorgestellt. Wir zeigen eine Auswahl von Neuheiten für Genuss-, City, Mountain – und.

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BEN NEVIS: der höchste Berg Schottlands

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Mit einer Höhe von 1.344 Metern ist der in den Schottischen Highlands gelegene Ben Nevis der höchste Berg der Britischen Inseln. Der Ben Nevis wird im Volksmund auch gern einfach bloß The Ben oder auch Gipfel der Verrückten genannt, aufgrund der skurrilen Gestalten, die sich dort des öfteren tummeln. Eine amüsante Beschreibung seiner Begegnungen mit den extravaganten Besteigern des Ben Nevis beschreibt Autor Dirk Lehmann im Spiegel.

Der Ben Nevis übt eine hohe Anziehungskraft auf Wanderer aus aller Welt aus, die alle gerne einmal den Gipfel erklimmen möchten. Um diesen zu erreichen, muss man insgesamt 1.200 Höhenmeter überwinden. Doch besonders bei gutem Wetter lohnt sich der Aufstieg – der weite Ausblick über die eindrucksvolle Berglandschaft Schottlands ist wirklich bemerkenswert.

Der Ben Nevis liegt inmitten des Great Glen Ways. Dieser wurde 2002 eingeweiht und ist insgesamt 117 Kilometer lang. Neben dem Ben Nevis ist er gespickt mit weiteren populären Sehenswürdigkeiten Schottlands, so zum Beispiel verschiedenen Seen, unter anderem dem berühmten Loch Ness. Außerdem stellt der Ben Nevis beziehungsweise die Stadt Fort William den Endpunkt des berühmten West Highland Ways dar.

Südlich des Ben Nevis liegt das schönste Tal Schottlands, das Glen Coe. Hier bekommen Wanderer, Bergsteiger und andere Outdoor-Freunde leuchtende Augen. So hat man sich Schottland vorgestellt. Im Tal gibt es jede Menge Touren, eine schöner, als die andere. Ein paar Vorschläge findest Du auf meiner Seite > Wandern-Trekking-Radfahren: Glen Coe.

Wissenswertes über den Ben Nevis

Geschätzt wird der Ben Nevis jährlich von 100.000 Schaulustigen und Wanderern besucht. Der höchste Berg Schottlands ist Teil des Grampain Mountain Gebirges. The Ben ist ein sogenannter Munro. So nennt man in Schottland Berge, die höher als 3.000 Fuß beziehungsweise 914,4 Meter sind.

Die einfachste und beliebteste Route des Ben Nevis ist die sogenannte Tourist Route, die auch als Pony Track oder Ben Path bekannt ist. Informationen über die Route können (auf Englisch) hier eingesehen werden. Der Start dieses populären Wanderweges ist in Achintee. Dieser Ort liegt im Osten des Glen Nevis, so der Name des Tals in den schottischen Highlands, in dem der Ben Nevis eingebettet liegt.

Was man beim Aufstieg beachten sollte

Wichtig ist es bei den Vorbereitungen zu einer Besteigung des Ben Navis zu bedenken, dass in Schottland und Großbritannien im Allgemeinen das Wetter weitgehend unberechenbar ist. Darum sollte man immer auf widrige Witterungsbedingungen wie Regen, Nebel und Wind vorbereitet sein.

Die richtige Ausrüstung für ein – oder mehrtägige Wanderungen und Trekkingtouren ist deshalb essentiell. Erhältlich ist sie im lokalen Fachhandel oder online.

Besonders berüchtigt ist der höchste Berg Großbritanniens für seinen dichten, launenhaften Nebel, der oftmals so dick wird, dass er Wanderern die Orientierung raubt. Trotz zahlreicher Warnhinweise kann es darum immer wieder passieren, dass Wanderer sich im dichten Nebel verlaufen und einen der zahlreichen steilen Grashänge hinabstürzen. Bei einer Ersteigung ist also durchaus Vorsicht geboten.

Literatur: Bücher und Karten Ben Nevis

Links

Achtung! Zur Zeit abgeschaltet:

Ben-Nevis. de : Auf dieser Website gibt es hilfreiche Informationen rund um den Ben Nevis komplett auf Deutsch. Es werden verschiedene Wanderrouten vorgestellt, über die man den Gipfel erreichen kann: Der bei Touristen beliebte Mountain Track wird genauso beschrieben wie der von fortgeschrittenen Wanderern bevorzugte Carn Mor Dearg.

Dabei werden auch Sicherheitsvorkehrungen und die Navigation auf dem Berg thematisiert – insbesondere mit Blick auf das wechselhafte Wetter im Schottischen Hochland. Zudem findet man hilfreiche Tipps zu Anfahrt, Fort William, Auswahl der Wanderkarte u. v.m.

Https://www. trekkingguide. de/wandern/schottland-ben-nevis. htm

Das sind die zehn gefährlichsten Naturwunder der Welt

Kann man in Ben Nevis Rad fahren

Beinahe täglich gibt es Meldungen über Hobbyalpinistinnen, Wanderer oder Kletterinnen, die aus prekären Situationen geborgen werden müssen – sei es am Mont Blanc oder im Pinzgau. Aber wo auf der Welt ist es besonders gefährlich? Das hat sich das Buchungsportal Holidu angesehen und eine Liste der gefährlichsten Naturwunder der Welt zusammengestellt. Sie enthält einige der üblichen Verdächtigen, aber auch einige Überraschungen, etwa die Kaaterskill Falls in den Catskills (New York). Der Wasserfall ist weder der breiteste noch der längste, aber er ist so schön, dass manche Besucher beim Fotografieren unvorsichtig geworden sind – mit tödlichem Ausgang.

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Glens und Bens

Kann man in Ben Nevis Rad fahren

Statt mit Dudelsack und Kilt dann doch lieber mit Radlerhose und Helm. Von Inverness vorbei an Loch Ness durch das Great Glen bis nach Fort William am Fuße des Ben Nevis führt der erste Teil einer individuellen Radreise durch das Schottische Hochland. Einige Hügel werden dann per Zug überwunden, bevor man am Ufer von Loch Rannoch dem Ziel Pitlochry entgegenradelt.

Die Bens, die schottischen Berge, bilden eine mächtige Kulisse. Die Glens, die schottischen Täler, sind teils tief eingeschnitten, teils weit und sanft. Die Lochs, meist lang hingestreckte Seen, spiegeln oft dramatisch anmutende Wolkenformationen in ihrem klaren Wasser. Landschaftserlebnisse verspricht diese Radreise von Ort zu Ort, bei der das Gepäck transportiert wird, so dass man ohne schwere Gepäcktaschen unterwegs ist. Die Strecke verläuft auf ruhigen Straßen, Wald – und Radwegen. Obwohl die Tagesetappen mit meist 40 km und nur einmal 55 km eher moderat sind, erfordern einige sportliche Anstiege im Bereich des Great Glen doch eine gute Kondition. Die beiden Schlussetappen bieten dann eher entspanntes Radeln, so dass am Ende auch die Erholung nicht zu kurz kommt. Man wohnt in familiär geführten Bed and Breakfast Unterkünften mit komfortabler Ausstattung.

Buchbar ist diese Radreise ab zwei Personen bei beliebiger Terminwahl von Anfang April bis Mitte Oktober. 8 Tage / 7 Nächte kosten bei Eigenanreise € 674 im Doppelzimmer. Ein Leihrad mit 24 Gängen kann für € 65 dazugebucht werden.

Https://radtouren. de/rad-news/glens-und-bens

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