Kann man ein Fahrrad in den Schienenersatzverkehr mitnehmen

Schienenersatzverkehr: Radtransport nur in speziellen Bussen

Aus Sicherheitsgründen dürfen im „normalen“ Schienenersatzverkehr zwischen Innsbruck und Brenner keine Räder mitgenommen werden.

Von Michael Domanig

Innsbruck, Steinach a. Br. –Seit Sonntag ist die Bahnstrecke zwischen Innsbruck Hauptbahnhof und Steinach bzw. Brenner wegen intensiver Bauarbeiten gesperrt, die ÖBB haben einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Für die Öffi-Nutzer eine nicht immer ganz einfache Situation – speziell wenn sie das Fahrrad mit dabeihaben.

Verärgert zeigt sich etwa Wolfgang di-Lena aus Innsbruck, der am Sonntag von einer Radtour in Südtirol nach Innsbruck zurückwollte und entsprechende Tickets für zwei Personen gekauft hatte. „Am Brenner sind wir in den Zug nach Steinach umgestiegen, von dort wollten wir gegen 19 Uhr mit dem Ersatzbus nach Innsbruck weiterfahren.“ Auf die Frage, ob es möglich sei, die Räder mitzunehmen, habe der Busfahrer aber „wirklich unfreundlich“ reagiert und die Mitnahme verweigert.

„Dabei wäre im Bus genug Platz gewesen, weil zwei Bankreihen weniger montiert sind. Und wir waren bereit, wieder auszusteigen, sollte etwa eine Mutter mit Kinderwagen zusteigen.“ Nachdem ein späterer Ersatzbus, auf den man verwiesen wurde, nur werktags verkehrt, „fuhren wir schließlich mit dem Linienbus über Ellbögen“, so di-Lena. „Dessen Fahrer war so freundlich, uns mitzunehmen.“

In den normalen Bussen des Schienenersatzverkehrs sei die Fahrradmitnahme „aus Sicherheitsgründen nicht möglich“, erklärt ÖBB-Pressesprecher Christoph Gasser-Mair. Das habe man von Anfang an klar kommuniziert. Weil man aber wisse, „dass Fahrräder ein Thema sind“, habe man eigene Radbusse eingerichtet, die im Ersatzfahrplan extra angeführt sind (der letzte fährt in Steinach um 18.25 Uhr ab). Zudem gebe es auch Busse mit Radträgern am Heck, bei Voranmeldung über das Kundenservice (Tel. 051717) versuche man, diese entsprechend zu disponieren.

Das Verhalten des Busfahrers in Steinach sei somit „der Sache nach in Ordnung“ gewesen, so Gasser-Mair: „Aber der Ton macht die Musik.“ Auch wenn nicht jeder Wunsch erfüllbar sei, seien die Mitarbeiter natürlich angehalten, stets freundlich und kundenorientiert aufzutreten. „Wenn das in dem Fall nicht so war, entschuldigen wir uns.“

Die ÖBB haben noch eine allgemeine Empfehlung für Nutzer des Schienenersatzverkehrs: Wegen des starken Verkehrsaufkommens auf den Straßen seien Verzögerungen einzurechnen. Speziell jene Kunden, die auf den Anschlusszug Richtung Brenner angewiesen seien, sollten daher in Innsbruck – wenn möglich – schon den Bus jeweils eine halbe Stunde früher nehmen.

Https://www. tt. com/artikel/14605245/schienenersatzverkehr-radtransport-nur-in-speziellen-bussen

Fahrradmitnahme

Kann man ein Fahrrad in den Schienenersatzverkehr mitnehmen

Bus und Bahn sind ideale Partner bei der Ausgestaltung ihrer nächsten Radtour, denn durch die Fahrradmitnahme können Sie auf der Hin – oder Rückfahrt Bequem in Bus oder Bahn unterwegs sein und damit ihren Aktionsradius erweitern oder bei schlechtem Wetter alternativ einfach einsteigen. Da das Platzangebot begrenzt ist, beachten Sie bitte folgende Hinweise.

Mit dem Rad in den Zug

Das Fahrrad kann im Mehrzweckabteil der Nahverkehrszüge sicher abgestellt und befestigen werden. Für Radtouren, insbesondere in Gruppen, empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung der Fahrradstellplätze, da gerade in den Sommermonaten die Kapazitätsgrenzen der Triebwagen schnell erreicht sind. Bei der eurobahn, NordWestBahn und WestfalenBahn können Sie Ihre Gruppe gerne anmelden, aber eine Mitnahmegarantie besteht aus Gründen der Kapazitätsgrenzen nicht.

Im Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen können leider keine Fahrräder mitgenommen werden.

Fahrradmitnahme im Bus

In den normalen Linienbussen dürfen Fahrräder mitgenommen werden, wenn das Fahrzeug und die Besetzung des Fahrzeuges dies zulassen.

Die Tickets – Was, wo, wann!

Sie benötigen für den Transport von Fahrrädern in den Bussen und Zügen Zusätzliche Fahrradkarten. Sie erhalten die Fahrkarten in den Bussen beim Fahrer. Eine Ausnahme bilden die Fahrradbusse im Hochstift. Hier ist der Fahrradtransport für Sie kostenlos.

In den Zügen der NordWest Bahn, WestfalenBahn und der eurobahn sind Fahrkartenautomaten vorhanden, so dass die Fahrkarten nach Fahrtantritt bequem im Zug gekauft werden können.

Wenn Sie einen Zug der DB nutzen oder eine Reise mit dem Fahrrad nach Hessen oder Niedersachsen machen wollen (Fernverkehr), sind die Fahrradkarten an den Automaten der DB oder im Reisezentrum erhältlich. Sie werden in diesem Fall unterschieden nach Nah – und Fernverkehrsfahrkarten.

Https://www. fahr-mit. de/fahr-mit/service/fahr-mit/Rad/fahrradmitnahme. php

Schnellbusse werden für die Fahrradmitnahme umgerüstet

Kann man ein Fahrrad in den Schienenersatzverkehr mitnehmen

Köln, 01. April 2022. Die verheerenden Schäden durch die Unwetterkatastrophe im Juli des vergangenen Jahres beeinflussen weiterhin den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf der Eifelstrecke. Da auf den noch gesperrten Streckenabschnitten Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen fahren muss, entfällt die in den Zügen gegebene Möglichkeit, sein Fahrrad mitzunehmen. Um die Situation für die Fahrradfahrer*innen zu verbessern, finanziert der Nahverkehr Rheinland (NVR) in den Osterferien ein Pilotprojekt.

In Kooperation mit DB Regio, dem Kreis Euskirchen und dem rheinland-pfälzischen Aufgabenträger SPNV-Nord werden zwei der zwischen Euskirchen und Gerolstein pendelnden SEV-Schnellbusse am Heck mit Fahrradträgern ausgestattet. Dadurch kann alle zwei Stunden eine Fahrradbeförderung ermöglicht werden (2-Stunden-Takt). Der SEV-Schnellbus hält unterwegs in Blankenheim (Wald), Dahlem (Eifel), Jünkerath, Lissendorf und Oberbettingen-Hillesheim. Die Fahrradträger bieten jeweils Platz für fünf Fahrräder.

Wer sein Fahrrad mitnehmen möchte, kann das Angebot in der Zeit Von Samstag, den 09. April 2022, bis Freitag, den 22. April 2022, ausprobieren. Ab Samstag, den 23. April, wird der Zugverkehr zwischen Euskirchen und Mechernich wieder aufgenommen. Benötigt wird wie bei der Fahrt mit dem Fahrrad in einem Zug das entsprechende FahrradTicket. Eine Reservierung ist nicht notwendig; eine Beförderung kann nur erfolgen, wenn noch nicht alle Plätze belegt sind.

Die Kooperationspartner werden die Nutzung des Angebots nach dem Ende des Pilotprojekts am 22. April intensiv auswerten. Dabei geht es vor allem um Erfahrungswerte, wie viele Fahrgäste das Angebot nutzen und wie viel zusätzliche Zeit benötigt wird. Diese Ergebnisse werden dann in die Überlegungen einfließen, ob ein solches Angebot in den weiterhin von Streckensperrungen betroffenen Regionen beispielsweise in den Sommerferien erneut angeboten werden soll.

Https://www. nvr. de/presse/aktuelles/schnellbusse-werden-fuer-die-fahrradmitnahme-umgeruestet

Kann man ein Fahrrad in den Schienenersatzverkehr mitnehmen

Guten Tag NG,
Wir fuhren mit unseren Fahrräder von Basel nach Passau. Für die
Rückreise haben wir die Deutsche Bahn genommen. Da auf den ICEs keine
Fahrräder mit mitgenommen werden haben wir uns ein Bayern-Ticket und ein
Baden-Würtenberg-Ticket gelöst. (Was nebenbei gesagt eine ganz tolle
Sache ist und die SBB (Schweizerische Bundesbahnen) könnten sich davon
Eine Scheibe abschneiden). In München Hbf haben wir um 11:51 Uhr den RE
11006 nach Ulm bestiegen und wollten dann unsere Reise um 13:59 nach
Basel Bad Bf mit dem IRE 3108 fortsetzen. Im Zug erfuhren wir dann, dass
Die Strecke zwischen Burgau und Günzburg für den RE gesperrt sei, aber
Die DB böte einen Schienenersatzverkehr an. Leider tauchte der
Zugsbegleiter nie bei uns auf und so erhielten wir auch keine näheren
Informationen. In Burgau stiegen wir, Böses ahnend, aus. Inzwischen
Waren 8 RadlerInnen (darunter ein Tandem) an Bord. Schon von weitem
Rief uns der Bahnhofdirektor von Burgau zu, dass wir unsere Räder nicht
Auf die Busse verladen könnten. Der Busfahrer bestätigte diese Ansicht.
Nach längerer Diskussion erklärte er sich Einverstanden 2 Räder unten im
Gepäckraum zu verstauen. Glücklicherweise nützte der Rest der Gruppe das
Durcheinander aus und stürmte mit den Velos den Bus. (Zwischen den
Sitzreihen gab es genügend Platz für die Fahrräder). Der Busfahrer
Setzte sich dann mit leicht säuerlicher Mine ans Lenkrad und fuhr los.
(Die ganze Sache war ja auch wirklich nicht die Schuld des Busfahrers.)
Natürlich verpassten wir den Anschluss in Ulm und die nächste
Verbindung, 2 Stunden später, wurde aus unerfindlichen Gründen gestrichen.
Was ich nun nicht begreife, wieso wir nicht schon in München auf dem
Bahnsteig über diesen Schienenersatzverkehr informiert wurden. Wir
Hätten ohne weiteres über Memmingen fahren können. Alternativ hätte die
DB das Busunternehmen in Kenntnis setzten dürfen, dass Leute mit
Fahrräder zu erwarten sind.
Zusammenfassend dauerte unsere Reise 2 Stunden länger und wir mussten
Mit unseren Fahrräder und dem Gepäck 3 mal mehr umsteigen. Ich bin
Überzeugt, dass man mit ein wenig gutem Willen die ganze Sache hätte
Besser organisieren können.
Gregor

Post by Gregor Stotz
Wir fuhren mit unseren Fahrräder von Basel nach Passau. Für die
Rückreise haben wir die Deutsche Bahn genommen. Da auf den ICEs
Keine Fahrräder mit mitgenommen werden haben wir uns ein
Bayern-Ticket und ein Baden-Würtenberg-Ticket gelöst. (Was
Nebenbei gesagt eine ganz tolle Sache ist und die SBB
(Schweizerische Bundesbahnen) könnten sich davon eine Scheibe
Abschneiden). In München Hbf haben wir um 11:51 Uhr den RE 11006
Nach Ulm bestiegen und wollten dann unsere Reise um 13:59 nach
Basel Bad Bf mit dem IRE 3108 fortsetzen. Im Zug erfuhren wir
Dann, dass die Strecke zwischen Burgau und Günzburg für den RE
Gesperrt sei, aber die DB böte einen Schienenersatzverkehr an.
Leider tauchte der Zugsbegleiter nie bei uns auf und so
Erhielten wir auch keine näheren Informationen. In Burgau
Stiegen wir, Böses ahnend, aus. Inzwischen waren 8 RadlerInnen
(darunter ein Tandem) an Bord. Schon von weitem rief uns der
Bahnhofdirektor von Burgau zu, dass wir unsere Räder nicht auf
Die Busse verladen könnten. Der Busfahrer bestätigte diese
Ansicht.

Was denkt sich die Bahn eigentlich, was der Fahrgast mit seinem Rad
In so einer Lage anfangen soll? Es soll sich bei Fahrrädern dem
Vernehmen nach nicht um völlig geringwertige Wirtschaftsgüter han-
Deln, die man mal eben einfach so zurückläßt.


Lars P. Wolschner ***@nexgo. de
Bernardstraße 11b ***@gmx. de
D-63067 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462 (eplus)

Https://de. etc. bahn. tarif-service. narkive. com/MnjqiGnE/fahrrad-und-schienenersatzverkehr

Fahrradmitnahme bei Schienenersatzverkehr

Ziele/Ideen:
Fahrräder sollen durchgängig nicht nur in Zügen, sondern auch bei Schienenersatzverkehr in Bussen mitgenommen werden können.

Kurzbeschreibung:
Fahrradmitnahme sollte in Bussen bei drei Bereichen möglich sein:
1. Temporärer Schienenersatzverkehr wegen Gleisbauarbeiten
2. Busverkehr entlang stillgelegter Eisenbahnstrecken (beispielsweise Emmersdorf – Spitz, Hainfeld – Gerichtberg – Neuhaus)
3. entlang von Routen, die für Radtouristinnen und – touristen interessant sind (etwa St. Ägyd – Gschaid – Mariazell, Mariazell – Aflenz – Bruck/Mur)
Dazu müsste die ÖBB einige Busse mit Fahrradträgern ausrüsten.

Resultate:
Mit dieser Lösung könnten Radfahrerinnen und Radfahrer Teilstrecken jedenfalls mittels Öffentlichem Verkehr zurücklegen.

Https://mobilitaetsprojekte. vcoe. at/fahrradmitnahme-bei-schienenersatzverkehr

Keine Fahrradmitnahme im Schienenersatzverkehr

Von Juli–Oktober 2020 wird es auf der RB42 und RB94 einen Schienenersatzverkehr zwischen Marburg und Friedensdorf bzw. zwischen Marburg und Wetter geben.
Siehe hier.
Wir haben bei der Kurhessenbahn nach der Möglichkeit der Fahrradmitnahme in den Bussen gefragt und folgende Antwort bekommen:

Während der Baumaßnahme vom 06. Bis 08.04 und 14. bis 18.04.2020 ist eine Fahrradmitnahme in den Bussen des Schienenersatzverkehrs ausgeschlossen.
Während der Baumaßnahme vom 04.07. bis 31.10.2020 befinden wir uns noch in Verhandlungen mit dem Aufgabenträger. Nach heutigem Stand wird es keine Busse mit Fahrradanhängern, oder ähnlichen Beförderungsmöglichkeiten geben. Im Einzelfall entscheidet der Busfahrer, ob im Rahmen der Platzkapazitäten Fahrräder mitgenommen werden können.

Antwort der Deutschen Bahn

2 Gedanken zu „ Keine Fahrradmitnahme im Schienenersatzverkehr “

Die Bahn macht mit den Leuten was sie will. Es ist eine Frechheit.

Leider haben die allerwenigsten Busunternehmen in Deutschland Fahrradanhänger und man kann auch nicht einfach einen Anhänger hinter einen Bus hängen.
Die Bus – und Bahnunternehmen können da am allerwenigsten etwas für. ÖPNV (Straße und Schiene) wird in Deutschland vom Kreis bzw. von den Städten ausgeschrieben.
In den Ausschreibungen muß dann schon drin stehen dass im Falle von Schienenersatzverkehren auch Fahrradanhänger eingesetzt werden müssen. Diese müssen dann auch Teil der Ausschreibung sein und mit finanziert werden. Nur leider werden Ersatzverkehre oft nicht von nicht Ortsansässigen Unternehmen gefahren, somit wird es schwer ein Unternehmen zu finden welches die Bedingungen für einen Ersatzverkehr erfüllen kann und dann noch Fahrradanhänger hat…..

Https://marburg-biedenkopf-mobil. de/2020/01/17/keine-fahrradmitnahme-im-schienenersatzverkehr/

Leserfrage: Wieso kann man im Bus nicht stets sein Fahrrad mitnehmen?

Aufbruchstimmung bei den Grünen im Enzkreis und in Pforzheim

Umleitungen und zugeparkte Wege: Schömberger Feuerwehr schlägt Alarm

Ein Leser aus Bieselsberg möchte auf dem Arbeitsweg etwas für seine Fitness und die Umwelt tun. Also möchte er morgens mit dem Rad runter an den Kupferhammer in Pforzheim, um dort in den Bus der Linie 666 nach Tiefenbronn einzusteigen. Doch als Radler fühlt er sich von den Mitnahmekriterien des Verkehrsverbundes Pforzheim-Enzkreis (VPE) ausgeschlossen.

Der Grund ist einfach: Die Fahrradmitnahme in Bussen ist zwar möglich, allerdings nur eingeschränkt. Montags bis freitags ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ohne zeitliche Einschränkung ist eine Mitfahrt denkbar. Freilich auch nur bis zu einer höchstzulässigen Anzahl von zwei Fahrrädern und wiederum auch nur dann, wenn der Platz im Bus dies überhaupt zulässt. Denkbar wäre einschränkend etwa, dass sich bereits Personen mit Kinderwagen oder Rollatoren, die Platz benötigen, im Bus vorhanden sind, wenn der Radler mit seinem Gerät zusteigen will.

Im vorliegenden Fall ist Südwestbus für die Linie 666 zuständig, wobei ein Bus der Firma Klingel die Fahrt ausführt. Südwestbus wiederum ist ein Unternehmen der Deutschen Bahn. Presseauskünfte erteilen die Sprecher der DB in Stuttgart. Dort verweist man auf die Kriterien des VPE. Diese seien im Internet für jeden einsehbar und sowohl für Busse als auch Bahnen klar formuliert, wobei sich die einzelnen Bedingungen je nach Bahnanbieter unterscheiden.

Grundsätzlich weisen Busunternehmen anlassbezogen immer wieder auch auf die Sicherheitsbestimmungen hin. Dies insbesondere dann, wenn etwa Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) besonders nachgefragt sind. Beim SEV ist die Mitnahme von Fahrrädern in der Regel überhaupt nicht möglich, so etwa aktuell beim SEV von Abellio zwischen Mühlacker und Bietigheim. Darauf wird im Internet ausdrücklich hingewiesen. Auch kann es vorkommen, dass Eltern mit einem Kinderwagen nicht einsteigen können, wenn der Busfahrer die Befürchtung hegt, dass die Sicherheit nicht gewährleistet ist. Egal ob Fahrräder oder Kinderwagen: In den Bussen gibt es hierzu eigens vorgesehene Bereiche, die so angelegt sind, dass sich – etwa bei einem Bremsvorgang – die Gefährte nicht selbstständig machen können, um als gefährliches Geschoss durch den Mittelgang des Busses zu fliegen. In letzter Konsequenz muss der Busfahrer entscheiden, was in der konkreten Situation möglich ist. Gleichwohl wird man künftig überlegen müssen, ob es nicht auch tagsüber sinnvoll sein könnte, die Mitnahme von Radlern in Bussen zu ermöglichen. Womöglich müssten hierzu aber die Fahrzeuge so modifiziert werden, dass mehr Raum für gesicherte Abstellplätze geschaffen werden. Das wiederum würde zulasten von Sitzplätzengehen, wenn keine Außenaufhängungen gewollt sind, was übrigens in anderen Ländern bereits praktiziert wird.

Https://www. pz-news. de/region_artikel,-Leserfrage-Wieso-kann-man-im-Bus-nicht-stets-sein-Fahrrad-mitnehmen-_arid,1306668.html

Tipps und Regeln für die Radmitnahme im ÖPNV und Zug

Mit dem eigenen Fahrrad auf Entdeckungstour durch Brandenburg und Berlin zu gehen und dabei das Fahrrad mit in den Zug zu nehmen, wird immer beliebter. Deshalb möchten wir Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben.

Viele Informationen gibt es auch in kompakter Form in unserem Video.

Kann man ein Fahrrad in den Schienenersatzverkehr mitnehmen

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Regeln und Tipps für Radfahrer im ÖPNV

Fahrräder können Sie in S – und U-Bahnen, in Regional – und Straßenbahnen in den gekennzeichneten Wagen sowie in einigen Bussen und Fähren mitnehmen, sofern es der Platz erlaubt (im Zweifelsfall entscheidet darüber das Personal). Ist wenig Platz vorhanden, haben Rollstuhlfahrer und Kinderwagen Vorrang. Ein Anspruch auf Mitnahme des Fahrrads besteht nicht.

Dafür gibt es extra gekennzeichnete Mehrzweckabteile, die von außen sichtbar mit einem Fahrradsymbol markiert sind. Dort befinden sich Stellflächen, in den Zügen zumeist auch Anschnallgurte zum Sichern des Fahrrades.

Die Mitnahme von Fahrrädern erfordert gegenseitige Rücksicht. Damit der Platz im ÖPNV optimal genutzt werden kann, beachten Sie bitte folgende Regeln:

    Fahrräder in den besonders gekennzeichneten Mehrzweckabteilen abstellen Gepäck und Fahrradtaschen vom Rad nehmen, so dass Platz für weitere Fahrräder bleibt Fahrräder während der Fahrt sichern (befestigen oder festhalten) Fluchtwege frei halten, Türen und Zwischengänge müssen erreichbar bleiben Gekennzeichnete Plätze für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen im Bedarfsfall freigeben Falls alle Fahrradabstellplätze belegt sind, die nächste Bahnverbindung nutzen

Alle Informationen zu Fahrausweisen für Fahrräder finden Sie hier.

Bei schönem Wetter sind die Züge am Wochenende und an den Feiertagen in Richtung Uckermark, Mecklenburgische Seenplatte, Ostsee und in den Spreewald meist stark ausgelastet. In den Hauptverkehrszeiten (morgens 6:00 bis 9:00 Uhr und nachmittags 16:00 bis 19:00 Uhr) ist die Fahrradmitnahme daher schwierig.

Unser Tipp: Wählen Sie einen späteren Zug oder planen Sie Ihren Ausflug entgegengesetzt zur Hauptverkehrszeit. Eine weitere Möglichkeit ist, die Radtour nicht mit der Regionalbahn, sondern an einem S-Bahnhof zu starten oder zu beenden. Die S-Bahn fährt mindestens alle 20 Minuten und bietet vergleichsweise viel Platz für Fahrräder. Es lohnt sich meist!

Ja, in der Ausflugssaison werden auf verschiedenen Linien die Kapazitäten erhöht, um auch Radfahrern bessere Mitfahrmöglichkeiten zu bieten. Details finden Sie unter Verbesserungen im Regionalverkehr.

Nicht immer muss das eigene Fahrrad mit auf die Fahrt. Es gibt inzwischen viele Fahrrad-Verleihstationen direkt an oder in der Nähe von Bahnhöfen. In der VBB-Livekarte können Sie sich neben den aktuellen Bus – und Bahnfahrten zusätzlich Fahrradvermieter in Brandenburg sowie Bikesharing-Anbieter in Berlin mit Buchungslinks und Verfügbarkeitsangabe anzeigen lassen. So eröffnen sich viele Alternativen, wie man auch ohne eigenes Fahrrad auf Radtour gehen kann.

Https://www. vbb. de/vbb-services/umsteigen-und-weiterfahren/fahrrad/radmitnahme-oepnv-zug/

Mit dem Fahrrad S – und U-Bahn nutzen

In Berlin können Radfahrer ihr Fahrrad auch in öffentlichen Verkehrsmitteln der BVG und der Bahn transportieren – allerdings nicht in allen. Preise, Bestimmungen und Hinweise für Fahrradfahrer im Öffentlichen Nahverkehr.

Manche Strecken sind mit dem Fahrrad einfach zu lang. Oder während der Fahrradtour fängt es an zu regnen. Oder man möchte das Ausflugsziel schneller erreichen. Alle wichtigen Hinweise und Regeln für Mitnahme von Fahrrädern, E-Bikes und E-Scootern in bei der BVG und Bahn.

In welchen Berliner Verkehrsmitteln dürfen Fahrräder mitgenommen werden?

Im Berliner Nahverkehr können Fahrräder in den Regionalzügen, der U – und S-Bahn sowie in der Straßenbahn in den dafür gekennzeichneten Wagen transportiert werden. Voraussetzung ist, dass genügend Platz vorhanden ist. Wird der von einem Fahrrad beanspruchter Platz von einem Kinderwagen oder Krankenfahrstuhl benötigt, muss der Fahrgast mit dem Fahrrad das Verkehrsmittel verlassen. In Bussen ist eine Fahrradmitnahme nicht gestattet. Das gilt auch für den Bahn-Ersatzverkehr. Ausnahme sind die Nachtbusse der Linien N1 bis N9. Hier ist Platz für jeweils ein Fahrrad.

Welche Fahrräder und Roller dürfen mit in die Bahn genommen werden?

In allen Verkehrsmitteln, in die man Fahrräder mitnehmen kann, gilt: Wenn nicht genügend Platz vorhanden ist, haben Rollstuhlfahrer und Kinderwagen Vorrang. Ein Anspruch auf Fahrradmitnahme besteht nicht.

    Fahrräder mit zwei Rädern und einem Sitz mit und ohne Elektro-Hilfsmotor zweirädrige fahrradähnliche Roller Elektrische Tretroller mit einer Nenndauerleistung von unter 500 Watt
    Fahrräder mit mehr als zwei Rädern Lastenfahrräder Fahrradanhänger motorisierte Fortbewegungsmittel

Preise für die Fahrradmitnahme bei Bahn und BVG

    1,50 Euro für eine Kurzstrecke 2,20 Euro für den Einzelfahrausweis im Tarifbereich AB (Tageskarte AB 5,30 Euro) 2,40 Euro für den Einzelfahrausweis in Tarifbereich Berlin BC (Tageskarte BC 5,70 Euro) 2,80 Euro für den Einzelfahrausweis im Tarifbereich Berlin ABC (Tageskarte ABC 5,90 Euro).

Inhaber eines Schülerticket mit Schülerausweis I oder einer Monatskarte für Auszubildende/Schüler können ein Fahrrad kostenlos mitnehmen.

Fahrräder für Kleinkinder mit einem maximalen Felgendurchmesser bis zu 12,5 Zoll und vollständig zusammengeklappte Fahrräder und Roller gelten als Handgepäck und können kostenlos mitgenommen werden. Die Fahrkarte für Fahrräder gilt jeweils für zwei Stunden, wobei Umsteigen möglich, aber Rück – und Rundfahrten ausgeschlossen sind.

Fahrräder auf dem Bahnhof:

Wer auf den S – und U-Bahnhöfen nicht über die Treppen zu den Bahngleisen gelangen kann oder möchte, kann auch den Aufzug nutzen. Aufzüge sind in fast allen Bahnhöfen vorhanden und für den Fahrradtransport geeignet. Auf den Bahnhöfen dürfen Fahrräder nur in den gekennzeichneten Flächen abgestellt werden, und es ist untersagt, mit dem Rad zu fahren und die Rolltreppen zu benutzen.

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Https://www. berlin. de/tourismus/fahrradtouren/2012604-1740418-mit-dem-fahrrad-s-und-ubahn-nutzen. html

Endstation Ersatzverkehr: Jugendlicher muss 30 Kilometer bei brütender Hitze mit dem Fahrrad zurücklegen

Kann man ein Fahrrad in den Schienenersatzverkehr mitnehmen

Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den meisten Zügen der Bahn problemlos möglich. Wenn ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet wird, jedoch nicht. Das musste ein Jugendlicher aus Maintal jetzt erfahren. © Monika Skolimowska/dpa

Eigentlich sollte es eine entspannte Zugfahrt werden für den 16-jährigen Jan aus Maintal. Im Juli macht er sich mit der Bahn auf den Weg von Maintal über Frankfurt nach Konstanz am Bodensee, wo eine mehrtägige Radtour mit Verwandten geplant ist. Doch die Hinfahrt wird für den Jugendlichen zum gefährlichen Martyrium.

Maintal – Zunächst läuft alles nach Plan. Für die Fahrt mit dem ICE von Frankfurt nach Offenburg hat Jan eine Fahrkarte inklusive Fahrradmitnahme gebucht, damit sein Rad mit zwei Reisetaschen auch Platz findet. Von Offenburg soll es dann mit einem Regionalexpress weiter nach Konstanz gehen. Doch der Zug fährt nur bis nach Hausach im Schwarzwald. Aufgrund einer Streckensperrung wird ein Schienenersatzverkehr mit einem Reisebus angeboten, der die Reisenden bis nach St. Georgen bringen soll. Und das tut er auch – bis auf Jan.

Zweieinhalb Stunden zeigt ihm das Smartphone an, der geübte Radfahrer traut sich das zu. Doch er kennt die Strecke nicht. „Die ersten zehn Kilometer durch die Dörfer waren kein Problem, doch dann ging es sehr steil bergauf. Teilweise wurden 15 Prozent Steigung angezeigt“, sagt Jan. Außerdem fährt er auf Landstraßen, da keine Fahrradwege ausgeschildert sind. Doch das größte Problem ist die Hitze. Um die 38 Grad sind es an diesem Tag Ende Juli, Jan fährt größtenteils in der prallen Sonne. Für die Bahnfahrt hat er sich zwei Flaschen Wasser eingepackt, die sich jedoch schnell dem Ende neigen.

Jan macht viele Pausen, hat mit Schwindel zu kämpfen, sieht Sterne. Um seinen Kreislauf wieder auf Trab zu bringen, trinkt er Wasser aus einem Bach – was sich später mit Magenproblemen rächt. „Ich dachte nicht, dass das so ein Survival-Erlebnis wird“, sagt Jan. Über sein Handy bleibt er in Kontakt mit seinen Eltern. „Wir haben uns große Sorgen gemacht, was genau abgelaufen ist, haben wir dann erst später erfahren“, sagt seine Mutter.

Als Jan in St. Georgen ankommt, steigt er völlig entkräftet in den Zug, schläft ein und wird erst kurz vor Konstanz von dem Anruf seiner Tante geweckt. „Ich habe erst mal anderthalb Liter Wasser getrunken, bin an dem Tag sehr früh schlafen gegangen“, sagt Jan. Am nächsten Morgen geht es ihm wieder besser. „Ein gutes Frühstück hat geholfen.“

Er und seine Eltern wissen, dass es auch anders hätte ausgehen können. Schon als Jan seinen Eltern von der verweigerten Mitnahme in Hausach berichtet, kontaktieren diese die Bahn. „Wir bekamen nur die Info, dass das weitergeleitet wird“, sagt seine Mutter. Auch einige Wochen später beschäftigt sie die Frage, wie es sein kann, dass die Deutsche Bahn auf einer kurzen Teilstrecke die gebuchte Fahrradmitnahme verweigert und keine Alternativen anbietet. Dass man einem Minderjährigen sagt, er müsse die Strecke eben selbst zurücklegen, macht seine Eltern fassungslos. „Es geht hier nicht um ein paar Euro Erstattung, sondern ums Prinzip. Es gab bis heute nicht mal eine Entschuldigung. Und das Problem könnte ja auch noch öfter auftreten“, sagt Jans Vater.

Fragen, die auch unsere Zeitung der Deutschen Bahn gestellt hat. Die Antworten auf die detaillierten Fragen fallen unbefriedigend und äußerst schwammig aus. „Bei Schienenersatzverkehr mit Bussen ist die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen in den meisten Fällen nicht möglich. Die wird den Reisenden auch in der Fahrplanauskunft so angezeigt. Es hängt jedoch von den Regelungen ab, die der jeweilige Aufgabenträger vor Ort umsetzt“, erklärt eine Bahnsprecherin.

Https://www. op-online. de/region/main-kinzig-kreis/maintal/endstation-ersatzverkehr-jugendlicher-muss-30-kilometer-bei-bruetender-hitze-mit-dem-fahrrad-zuruecklegen-91748929.html

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