Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Faktencheck Radverkehr

Ist von „Verkehrsmittel“ die Rede, wird oft das Fahrrad als Verkehrsmittel übersehen – oder nicht wirklich ernst genommen. Vorliegender Faktencheck beantwortet häufig anzutreffende Argumente und zeigt, welchen Beitrag der Radverkehr zur Mobilitätswende leisten kann.

Mit dem Fahrrad kann die Mobilitätswende doch nicht funktionieren?

Doch, aber nicht ausschließlich. Auf Alltagswegen wird immer mehr Rad gefahren – das ist ein wichtiger Beitrag, um die CO2-Emissionen zu senken und hilft, den Verkehrsbereich ganz allgemein „neu zu denken“ . Österreich folgt hier dem Prinzip „vermeiden – verlagern – verbessern“.

    Vermeiden von nicht unbedingt erforderlichem Verkehr, unter anderem durch eine verkehrssparende Raumordnung. In diesem Sinne sollen zum Beispiel auch die Rahmenbedingungen für Homeoffice gestärkt und Leerfahrten im Güterverkehr so weit wie möglich vermieden werden. Verlagern auf effiziente Verkehrsträger wie Fahrrad, öffentlichen Verkehr oder zu Fuß gehen. Verbessern der eingesetzten Technologien. Ziel ist es, den Energieverbrauch im Verkehr langfristig auf alternative Kraftstoffe und Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu verlagern.

Radfahren ist zu anstrengend!

Radfahren muss nicht anstrengend sein. Bei moderater Geschwindigkeit fühlt es eher wie „Spazieren auf zwei Rädern“ an. Doch wer mit dem Rad fährt, kommt in der selben Zeit gleich dreimal so weit! Der Energieaufwand für 15 km/h ist in etwa genauso hoch wie jener fürs Spazierengehen mit 5 km/h. Außerdem wirkt Radfahren entspannend und reduziert Stress.

Wie bei den meisten Dingen im Leben ist aller Anfang schwer. Darum mit kurzen Radstrecken beginnen, dann wird es rasch zur geliebten Gewohnheit. Übrigens: Mit dem elektrischen Rückenwind eines E-Bikes wird das Radeln noch gemütlicher!

Radfahren ist gefährlich!

Richtig ist: Nicht alle Straßen sind zum sicheren Radfahren geeignet. Grundsätzlich ist das Unfallrisiko für Radfahrerinnen und Radfahrer jedoch minimal, wie Statistik und Forschung immer wieder bekannt geben. Bewegung ist gesund – darum erhöht regelmäßiges Radfahren die Lebenserwartung um fast ein ganzes Jahr, trotz Schadstoffrisiko und Unfallrisiko!

Viel mehr müsste es also heißen: „Nicht Rad zu fahren ist gefährlich“, weil fehlende Bewegung zu vorzeitigen Todesfällen durch Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes führt. In Österreich verunglücken im Verkehr jährlich rund 400 Personen tödlich. Nach Schätzungen sterben aber jährlich mehr als 8.000 Menschen an den Folgen fehlender Bewegung.

Wer täglich mit dem Rad fährt, kann ein Fitnessniveau halten, das jenem einer 10 Jahre jüngeren Person entspricht. Darum besser täglich Radfahren, als mit dem Auto ins Fitness-Studio zu fahren!

Mit dem Fahrrad komme ich nicht weit!

Fast zwei Drittel der Autofahrten in Österreich sind kürzer als 10 Kilometer. Das ist die ideale Distanz zum Radfahren! In der Stadt bleibt das Fahrrad auf diesen Strecken – von Tür zu Tür gerechnet – unerreicht schnell. Durch Abkürzungen kann mühelos am Autostau vorbeigeradelt werden und auch das nervige Parkplatzsuchen entfällt.

Vor allem in Kombination mit den Öffis ist das Fahrrad auch im ländlichen Raum eine echte Alternative zum Auto. Tipp: Ein Faltrad kann ohne zeitliche Einschränkung, ohne Reservierung und ohne zusätzliche Kosten in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitgeführt werden.

Ein E-Bike ist viel zu teuer, das kann ich mir nicht leisten!

Ein Auto kostet im Jahr an die 5.500 Euro, je nach Anschaffungspreis und gefahrenen Kilometern. Im Vergleich wäre für ein Elektro-Transportrad mit rund 900 Euro zu rechnen, für E-Bikes sind es ca. 700 Euro und für ein normales Rad sogar nur 180 Euro. Umgelegt auf den durchschnittlichen Arbeitslohn bedeutet das, dass Frau und Herr NormalverbraucherIn rund ein Viertel der Arbeitszeit (etwa 430 Stunden jährlich) für den eigenen Pkw aufwenden. Um sich ein Elektro-Fahrrad zu leisten, reichen durchschnittlich 55 Arbeitsstunden jährlich. In der Stadt bietet das Transportrad daher eine günstige Alternative zum teuren eigenen Pkw, insbesondere für Jungfamilien.

Ich fahre lieber öffentlich als mit dem Fahrrad!

Das eine schließt das andere nicht aus: Fahrrad und Öffis sind ein Traumpaar. Oft liegt die nächste Haltestelle mit guten Verbindungen nicht direkt vor der Haustüre. Dieser zusätzliche Weg steigert die Reisezeit mit dem Öffentlichen Verkehr deutlich.

Bike & Ride (mit Rad oder E-Bike) erhöht den Einzugsbereich von Haltestellen. In 10 Minuten werden zu Fuß rund 700 Meter zurückgelegt, in der selben Zeit kommen Radfahrerinnen und Radfahrer auf ca. 2,5 km, mit einem E-Bike sind es sogar rund 3,6 km.

Wenn Haltestellen des öffentlichen Verkehrs mit diebstahlsicheren und wettergeschützten Radabstellanlagen ausgestattet sind und das Rad oder E-Bike verwendet wird, erhöht sich der Einzugsbereich einer Station von 1,5 km 2 (Gehen) auf 20 km 2 (Rad) bzw. gar 40 km 2 (E-Bike). Dies gilt auch für den regelmäßigen Weg von der Haltestelle zum Zielort (letzte Meile). Mit einem Zweitfahrrad in der Radbox lassen sich auch Arbeitsstellen abseits des Bahnhofs schnell erreichen.

Damit wird Bike & Ride auch auf langen Strecken zur echten Alternative zum Pkw!

Radfahren macht nur bei schönem Wetter Sinn!

Nicht jeder Tag bietet ideales Radlwetter – doch beim Radfahren trocken zu bleiben, ist öfters möglich, als gedacht: Laut den Niederschlagswerten der ZAMG z. B. für Wien 2022 waren 94 % der Stunden niederschlagsfrei.

Die Niederschlagswerte für Salzburg und Bregenz verdeutlichen dies besonders gut: Beide Städte haben einen vergleichsweise sehr hohen Radverkehrsanteil am Modal Split (rd. 20 %) und zugleich relativ hohe Niederschlagswerte: Bregenz ist die Landeshauptstadt mit dem höchsten Jahresniederschlag (rd. 1700 mm), Salzburg weist rund 1500 mm auf, Wien im Vergleich dazu 675 mm bei rund 7 % Radverkehrsanteil.

Wer zeitlich flexibel ist und keinen allzu weiten Weg zurücklegen muss, kann also auch an Regentagen im Trockenen radeln. Einfach eine Viertelstunde warten, bis der Regen Pause macht. Und wenn es dann doch regnet? Mit der passenden Kleidung bzw. Ausrüstung lässt sich auch ein wenig Nässe gut überstehen.

Elektrisches Radfahren verbraucht auch viel Energie!

Beim Radfahren werden keine fossilen Energieressourcen verbraucht – hier kommt nur Muskelkraft zum Einsatz. E-Bikes brauchen zwar Strom für den Akku, sind aber im Vergleich zum Pkw sehr energieeffizient und im Betrieb mit Ökostrom CO2-frei. Die jährliche Energiemenge eines Kühlschranks reicht für 10.333 Kilometer mit dem Elektro-Fahrrad (zum Vergleich: für 533 Kilometer mit dem fossil betriebenen Pkw). Darum ist „Radfahren mit Rückenwind“ auch die effizienteste Form der Elektro-Mobilität!

Für zusätzliche Radwege ist kein Platz!

In den Städten sind unversiegelte Flächen heutzutage ein rares und in Zeiten der Klimaerwärmung auch besonders wertvolles Gut. Radfahren hilft, Platz zu sparen – so steht mehr Fläche für Grünraum und andere Nutzungen zur Verfügung. Das steigert die Lebensqualität und hilft, Kosten zu sparen.

Tatsächlich beanspruchen einzelne Verkehrsarten die innerörtlichen Straßenflächen in ganz unterschiedlichem Maße: Der Pkw-Verkehr benötigt mit Abstand die größten Flächen, Fuß – und Radverkehr sind sehr viel flächeneffizienter. Bei hoher Auslastung (80 % oder mehr) ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) das deutlich flächeneffizienteste Verkehrsmittel.

Im direkten Vergleich hat eine Landesstraße B (als Beispiel einer Vorrangstraße) den doppelten Flächenverbrauch bei halber Kapazität gegenüber einer Radschnellverbindung. Besonders in Städten sparen Radwege im Verkehrssystem Platz bei gleicher Kapazität.

Radfahrende sollen auf der Straße fahren!

Gerade auf Straßen mit einer hohen Fahrtgeschwindigkeit und einem hohen Durchfahrtsvolumen sollten Radfahrende nicht auf der Straße fahren, denn: Je schneller die Autos neben Radfahrenden fahren und je höher die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Auto und Rad, desto schwerer gehen Unfälle aus.

Daher ist im Sinne der Verkehrssicherheit ab einem Tempo von über 30 km/h eine baulich getrennte Radinfrastruktur für sicheres Radfahren notwendig. Ein Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ist bei 30 km/h und weniger möglich.

Https://www. klimaaktiv. at/mobilitaet/radfahren/faktencheck-radverkehr. html

Kann ich untrainiert 40km schaffen?

Ich habe vor, morgen eine Radtour zu machen. Ich bin w/16 Jahre und fahre nicht oft Fahrrad und mache auch sonst kein Sport. Ich bin trotzdem normal – fast Untergewichtig. Es soll 20-25ºC warm werden.
Meine Frage ist, ob ich 40km schaffen kann. Die Strecke ist meistens flach also keine großen Berge, teilweise auch in Wäldern. Es müssen diese 40km sein, da auf ich auf dem Weg etwas erledigen muss. Die längste Strecke die ich bisher zurückgelegt habe, waren 20km danach war ich zwar ziemlich fertig aber nicht am Ende und der Weg war um einiges hügeliger und es war wärmer. Kann ich die 40km schaffen? Wäre cool wenn erfahrene Radfahrer antworten 🙂

7 Antworten

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Untrainiert diese Strecke fahren zu wollen bedeutet auch, daß Du während der Fahrt oder in der folgenden Nacht mit heftigen Wadenkrämpfen zu tun haben könntest.

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Hi, 40km können anstrengend werden, sind aber sehr gut machbar, erst recht bei diesem Gelände. Lg und viel Spaß morgen 🙂

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Danke für die schnelle Antwort 😀 Und danke, werd ich haben 🙂

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

40 km sind auf dem Fahrrad nicht wirklich viel und 20-25°C sind ne super Temperatur, besonders im Flachland und mit Wald. Wenn du recht untrainiert bist, bist hinterher vielleicht ein bisschen kaputt, aber ich denke die Strecke schaffst du schon 😉 LG

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Kommt drauf an in welcher Zeit du die 40 km haben willst. Wenn du nicht grade auf Vollgas gehst sollte das ein Klaks sein. 🙂

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Ich würde sagen, wenn du ein paar Pausen einlegst, ist es machbar. Ist natürlich sehr anstrengend, wenn man untrainiert ist.

Ähnliche Fragen

Was ist die längste Strecke, die ihr am Stück auf dem Fährrad zurückgelegt habt?

Ich würde gerne mit 2 Freundinnen 120km Fahrrad fahren – wir sind alle einigermassen fit (wenn ich mich anstrenge fahre ich gut 20km in der Stunde) Glaubt ihr wir schaffen 120km an einem Tag? Oder ist das unrealistisch wenn man vorher noch nie eine Radtour gemacht hat? Habt ihr Tipps? (Wir haben alle ein Rennrad!)

Was ist eigentlich die längste Strecke, die je ein Mensch zu Fuß zurückgelegt hat? Ich meine: wirklich vollständig nur und ausschließlich mit den eigenen Füßen? Über Google habe ich dazu irgendwie nichts Gescheites finden können. Danke im Voraus.

Inklusive etweiliger kurzer Fährfahrten

Mir hat mal jemand erzählt, der mehr als vollschlank ist, (30-40, Bauch, ca. 90kg, max. 1,75m groß) er schafft mit seinen Rennrad (angeblich Rennmaschine ohne Schutzblech etc.) einen Schnitt von 40km/h, auch auf einer bergigen Strecke (ca. 50km, 28km lang fast nie ganz eben u. manchmal 8-15% Gefälle/Steigung, Restliche Strecke Ampeln auf den Radwegen).
Hab gleich gesagt kann nicht sein den in der Stadt drücken die Ampeln den Schnitt gewaltig, da die grüne Welle in der Stadt auf ca. 50-55km/h eingestellt ist und er bestimmt nicht dauernd bei Rot über die Ampeln fährt und niemand mit 40 über Bordsteine fährt.
So eine ähnliche Strecke bin ich oft zur Arbeit (nur ländliche Gegend, mit vielen Ortschaften) gefahren und da schaffte ich 56km in 2-2,5 Stunden (keine Ebene Strecke, mit PKW 55 Minuten). Die längste Strecke am Stück waren bei mir mal 205,9km.

Hab ihn im Oktober mal eingeladen, da wars ihm dann zu kalt.
Ich selber hab nur ein normales Rennrad mit Schutzblech und Beleuchtung, aber was der an Gewicht mit seinem Rad spart, hat er am Bauch hängen.
Ich glaub nicht das man als gut trainierter Rennradfahrer so übergewichtig ist und dann auch noch 40km/h Schnitt schafft.
Was sagt ihr?

Hallo Leute, ich brauch für meinen gewünschten Ausbildungsberug das Deutsche Sportabzeichen. Nun habe ich auf der Website gelesen was es, für Disziplin gibt und 20km radfahren hat mir am Meisten zugesagt. Nun ist meine Frage in welcher Zeit muss man diese Strecke schaffen, denn dazu steht nix auf der Webiste.

Vielen Dank Florian

Eine Fußgängerin und ein Radfahrer gehen/fahren einander auf einer Strecke von 10km entgegen. Der Radfahrer fährt 20 Min. nachdem sich die Fußgängerin mit einer mittleren Geschwindigkeit von 5km/h auf den Weg gemacht hat, mit einer mittleren Geschwindigkeit von 20km/h ab.

Wann und wo treffen sie sich?

Bitte um Hilfe und eine Erklärung wie ich die Rechnung bei solchen Aufgaben angehen soll.

Ich würde so gerne eine längere Radtour machen, die auch einige Wochen dauern kann.

Ich bin aber sehr unerfahren.

Habe letztens eine 60 km Tour gemacht an einem Tag.

Am nächsten Tag war ich aber ziemlich erschöpft.

Jetzt hab ich angefangen, meine Kondition zu trainieren. Brauche aber ein ziel.

Deswegen meine Frage :

Wie viele km machen denn erfahrene Radfahrer an einem Tag im Durchschnitt?

Hallo habe eine Aufgabe undzwar:Ein Wanderer geht mit der Geschwindigkeit von 5kmh. Ein Radfahrer folgt ihm nach zwei Stunden. Er fährt mit einer Geschwindigkeit von 20kmh. Wie lange braucht der Radfahrer, um den Wanderer einzuholen?,Welche Strecke haben beide bis zum Treffpunkt zurückgelegt? Ich bin bei der letzte Frage stecken geblieben und brauche unbedingt Hilfe vielen Dank

Ich will mir einen BMW 535d F10 jg11 mit 313 ps hohlem mit 135000 km. Kenntihr probleme/krankheiten die das fahrzeug hat oder die auftreten können? Tägliche strecke : 20km hin und 20 zurück also 40km täglich (mir sind wirtschaftliche rentabilität egal mehr op der motor geschadet wird so)

Hi, habe hier Probleme bei Physik. Die Aufgabe lautet:
Ein Radfahrer startet um 7:00 Uhr und fährt mit 20km/h los. Um 9:00 Uhr fährt ein Auto vom selben Punkt los mit 80km/h. Wann und nach welcher Strecke hat das Auto den Radfahrer eingeholt?

Ich schreibe morgen einen Test über das Thema, hoffe jemand kann mir das kurz erklären.

Hallo, die Frage ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber ich fahre im Sommer eine dreitägige Tour mit dem Longboard. Jeder Tag hat so ca. 40km +, -. Da wir schon etwas erfahrener sind (ca. 1 Jahr Erfahrung) trauen wir uns solch eine Strecke schon zu, jedoch sind wir uns da nicht so sicher ob das an einem Tag möglich ist in ca. 9 Stunden (mit Pausen) diese 40km an zu schaffen. Ich fahre mit ca. 15km Gepäck auf dem Rücken.

Danke schonmal 😀

Hallo, könnte mir jemand einen Ansatz geben oder mir helfen wie ich da genau vorgehe?

Ein Fahrradcomputer zeichnet die Fahrgeschwindigkeit des Fahrrads in km/h auf. Zuhause kann der Radsportler das Training analysieren. Die Geschwindigkeit wird durch die Funktion v mit v(t)= -12,5t^2 + 2,5t + 27,875 (in km/h) beschrieben, t ist dabei die Zeit in Stunden. Welche Strecke hat der Radfahrer in der Zeit zwischen t=0,1 und t=0,5 zurückgelegt?

Ein Radfahrer fährt mit konstantem Gefälle von 8% hinunter.

Welche Strecke hat er zurückgelegt?

Bitte helft mir ich versteh nicht wie ich dass rechnen soll mit Tangens undso..

Https://www. gutefrage. net/frage/kann-ich-untrainiert-40km-schaffen

Selbsttest: Vier Monate mit dem Rad zur Arbeit

Ist das Fahrrad angesichts täglicher Staus eine echte Alternative für den täglichen Weg zur Arbeit? Unser Kollege hat das auf der Strecke Bretzfeld-Heilbronn einfach mal ausprobiert – und war positiv überrascht.

Hier schreibt kein Sportfreak. Weshalb Fitnessstudios aus dem Boden schießen und Menschen sich nach Feierabend freiwillig in Tour-de-France-Montur werfen, ist mir ein Rätsel. Trotzdem habe ich seit April mehr als 1500 Rad-Kilometer gesammelt – von Montag bis Freitag, ganz nebenbei auf dem Weg zur Arbeit. Kein Grund für Selbstlob. Aber doch Anlass, um für die Stimme-Radserie einmal aufzuzeigen, dass es durchaus eine Überlegung wert ist, vom Auto aufs Fahrrad umzusatteln. In diesem Fall ein Pedelec.

Was in (nahezu) täglich einer Stunde und 20 Minuten zusammenkommt, ist schon erstaunlich: Die 17 Kilometer vom Bretzfelder Ortsteil nach Heilbronn haben sich in vier Monaten zur Strecke Flensburg und zurück geläppert. Und jeder Tag auf dem Rad erspart der Umwelt die Abgase von zweieinhalb Litern Diesel. Dafür läuft der Körper auf Hochtouren und verbrennt rund 600 Kilokalorien, also fast ein Drittel des für Männer empfohlenen täglichen Energiebedarfs – mit Mitte 40 also kein schlechtes Mittel gegen Fettpolster und Schrittmacher für den langsam schwächelnden Stoffwechsel.

Vier Monate Radfahren haben aber auch Grenzen aufgezeigt: Die 17 Kilometer mit je einem ordentlichen Anstieg in jede Richtung sind okay. Mehr würde aber ungemütlich und wäre mir auf Dauer wohl zu viel. Und wer total unfit ist, dürfte schon mit weniger gut bedient sein.

Etappe 1: Vom Auto zur Stadtbahn zum Rad

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Vom Schemelsbergtunnel hinauf nach Heilbronn ist oft viel los. Der Radweg führt dagegen idyllisch an der Weinsberger Kleingartenanlage vorbei. Foto: Andreas Tschürtz Foto: Tschürtz, Andreas

Am Anfang stand der Frust. Diese verdammten Staus. Dabei ist die Strecke von Heilbronn in Richtung Hohenlohe verglichen mit der Verkehrslage im Heilbronner Norden und Richtung Westen ja noch beneidenswert. Trotzdem wurden aus möglichen 20 Minuten für die 17 Kilometer oft 45.

Wieso also nicht mal die Stadtbahn ausprobieren? Kosten: knapp 45 Euro im Monat fürs Sahneticket. Zeit: fünf Minuten mit dem Auto zur Haltestelle, 20 Minuten Zugfahrt bis Heilbronn-Harmonie, fünf Minuten Fußweg ins Büro.

Auf dem Papier. In der Praxis: verspätete Bahnen, häufige Zugausfälle, falsche oder gar keine Fahrgastinformationen. Die Bahn-App fürs Smartphone bietet ebenfalls keine Abhilfe, denn deren In-Echtzeit-Angaben sind nicht selten südamerikanisch-großzügig gefasst oder zeigen Fahrplanänderungen jugendlich-spontan und damit viel zu kurzfristig an. Nur der gemeinsame Verantwortungs-Verschiebebahnhof von Deutscher Bahn, HNV und Albtalverkehrsgesellschaft funktioniert gewissenhaft und lässt Reklamationen zielsicher im ÖPNV-Bermuda-Dreieck der Unzuständigkeiten ins Leere laufen.

Und so war er nach eineinhalb Jahren Stadtbahnfahren wieder da: der Frust. Und mit ihm der feste Entschluss, baldmöglichst aufs Rad umzusteigen.

Etappe 2: Erst Bedenken, dann Begeisterung

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Erstaunlich: Auf den Radwegen ist man so gut wie allein unterwegs, hier zwischen Obersulm-Sülzbach und Weinsberg-Ellhofen. Foto: Andreas Tschürtz Foto: Tschürtz, Andreas

Mit dem Rad dauert es doch viel zu lang. Ist so ein E-Bike nicht sehr teuer? Und wenn es regnet? Oder was ist im Winter bei Eis und Schnee? Kurzum: Das Vorhaben, mit eingeübten Gewohnheiten zu brechen, trifft zu Hause auf Skepsis und bei Kollegen bestenfalls auf Spott. Auch die Radsuche gestaltet sich nicht so einfach wie gedacht. Kaum ein Händler, der bereit ist, ein Rad für einen Tag oder länger auszuleihen. Und nicht jedes gewünschte Modell ist auch sofort erhältlich. So scheidet das ausgeguckte Wunsch-Pedelec gleich schon mal aus und das Ziel, noch im Januar 2017 umzusteigen, verzögert sich.

Derweil: Testfahrten mit allem, was greifbar ist: dem eingemotteten Rad im Keller (Dauer: über eine Stunde, superanstrengend); dem Billig-Pedelec vom Freund (unter 60 Minuten, sehr anstrengend, miserable Fahreigenschaften); und schließlich mit einem Marken-Pedelec (2500 Euro, 45 Minuten, tolles Fahrerlebnis), das dann doch ein Heilbronner Händler netterweise mehrere Tage zur Verfügung stellt.

Ergebnis: Etwas Gutes muss her. Das Rad der Wahl kostet schließlich rund 3000 Euro. Damit sind die 17 Kilometer mit je einem anstrengenden Anstieg in jeder Richtung kräftemäßig und in einer akzeptablen Zeit (35 bis 40 Minuten) zu schaffen. Und mit einem guten Pedelec ist das Ganze keine Qual, sondern macht richtig Spaß.

Etappe 3: Fahren mit Rückenwind

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Auch mit Pedelec kommt der Körper ins Schwitzen. Waschlappen, Handtuch und Wechselkleidung sind im Büro hinterlegt. Foto: Andreas Tschürtz Foto: Tschürtz, Andreas

Werbung übertreibt ja gerne. Der Slogan „Fahren mit Rückenwind“ trifft die Sache aber ziemlich auf den Kopf: Wo normales Radeln ungemütlich wird (bergauf), sorgt die Unterstützung des Elektromotors für ordentlich Vortrieb, als schübe eine unsichtbare Hand von hinten an. Das spart bei Anstiegen gewaltig Zeit. Dass man völlig ohne zu schwitzen ans Ziel kommt, ist aber doch WerbeSprech − zumindest bei zügiger Fahrt und 17 Kilometern Strecke mit Auf und Ab. Und wenn die Unterstützung ab zirka 25 km/h aufhört, was man auf ebener Straße leicht erreicht, ist das über 20 Kilo schwere Rad sogar ein Klotz am Bein.

So lässt sich mit dem Pedelec bis zur Abschaltgrenze gut eine konstante Geschwindigkeit halten. Zischt aber einer auf seinem Rennrad mit 40 Sachen vorbei, sieht man sich frühestens am nächsten Berg wieder − wobei: meist nicht. Denn die Cracks ohne Motor fliegen nur auf der Straße leichtfüßig dahin. Mit dem Pedelec dagegen sind zwei Kurven extra und ein zusätzlicher Hügel völlig schnuppe, und es radelt sich ganz entspannt abseits der Autos. So führt der Arbeitsweg bis auf drei kurze Passagen in Heilbronn, Weinsberg und Ellhofen fast ausnahmslos durchs Grüne. Statt Stop-and-go gibt’s Vogelgezwitscher und frischen Fahrtwind − und anders als mit Auto und Bahn jeden Tag eine Punktlandung.

Https://www. stimme. de/archiv/region-hn/region/selbsttest-vier-monate-mit-dem-rad-zur-arbeit-art-3894928

Was passiert im Körper beim Radfahren?

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

© pixabay. com | Fit mit dem Fahrrad – so einfach geht’s!

Jeder kann es, jeder liebt es, fast jeder macht es: Radfahren. Der beliebteste Ausdauersport weltweit hält Körper, Geist und Seele fit und dient zusätzlich als Zeit-, Geld – und Nerven sparendes Verkehrsmittel.

„Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.“ Adam Opel, Gründer der Firma Opel, 1837 – 1895

Warum Radfahren so gesund ist

Das Rad wird als Effektives Transport – und Mobilitätsmittel von Menschen seit Mitte des 19. Jahrhundert gerne genützt, vor allem in europäischen Städten werden Wege öfter mit dem Rad zurückgelegt als mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Kein Wunder also, dass Kopenhagen einen eigenen Fahrrad Botschafter (Mikael Colville-Andersen) bestellt hat, der die dänische Hauptstadt als Vorbild für Radinfrastruktur positioniert hat. Doch das Fahrrad ist weitaus mehr als nur ein Mittel zum Zweck. Neben Vorteilen wie Flexibilität, Zeit – und Geldersparnis und Unabhängigkeit, bietet Fahrradfahren zusätzlich einen großen gesundheitlichen Nutzen, wie beispielsweise:

    Verbesserung der Ausdauer und Muskelkraft, Muskelaufbau Günstigere Körperzusammensetzung im Verhältnis Muskel:Fettanteil Höhere Knochendichte Verbesserung von Herz-Kreislauf – und Stoffwechselfunktionen Gewichtsreduktion bei entsprechender Ernährung Vorbeugung von Gewichtserhöhung Wirkt Diabetes mellitus Typ 2 entgegen Verbesserung der Blutlipidwerte Verminderte Bauchfett Wirkt gegen Bluthochdruck Senkt das Risiko, an Darm-, Lungen-, Gebärmutterhals und Brustkrebs zu erkranken Senkt das Risiko für eine vorzeitige Sterblichkeit Milderung von Angstsymptomen und Depressionen Verbesserter Gleichgewichtssinn und Konzentrationsfähigkeit Erhöht die Schlafqualität

Fakt: Das Fitnesslevel eines regelmäßigen Radfahrers entspricht einer 10 Jahre jüngeren Person.

Wie viel, wie oft, wie lange soll man in die Pedale treten?

Einerseits erfüllt Radfahren wichtige Mobilitätszwecke, andererseits profitieren Radfahrer von zahlreichen positiven gesundheitlichen Wirkungen, deshalb sollte man so oft als möglich in die Pedale treten. Bei unsportlichen Menschen sollte das Minimum am Anfang bei Mehr als drei Mal pro Woche liegen, wobei die zurückgelegte Strecke bei mindestens sechs Kilometer liegen sollte bzw. mindestens eine halbe Stunde dauern sollte, um messbare Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit feststellen zu können. Eine Geschwindigkeit von ungefähr vier Minuten pro Kilometer sollte dabei aber eingehalten werden. Mit dieser Formel ist man als untrainierter Mensch etwa 70 Minuten pro Woche körperlich tätig, was immer noch weit unter der „Österreichischen Empfehlungen für gesundheitswirksame Bewegung“ liegt, die bei 150 Minuten pro Woche sportlicher Betätigung angesetzt ist., aber schon mal ein Anfang ist.

Welche Muskeln werden beim Radfahren beansprucht?

Radelt man mit der richtigen Haltung, kann man beinahe die Gesamte Körpermuskulatur trainieren. Die am intensivsten beanspruchten Muskeln beim Radeln sind Beine, Po, Bauch sowie die tiefer liegenden Rückenmuskeln. Die Beinmuskeln werden durch den vermehrten Aufbau der weißen Muskelfasern (Aktinfilamente), die für die Ausdauer zuständig sind, schlanker und straffer. Neben der oberen Beinmuskulatur werden vor allem auch die Waden und der Schienbeinmuskel trainiert und definiert. Wählt man höhere Gänge oder fährt vermehrt Bergaufstrecken, wächst der Muskel und wird stärker, da mehr Motorproteine (Myosinfilamente, rote Muskelzellen) gebildet werden, die für die Kraftgewinnung und Stärke des Muskels verantwortlich sind. Neben der Beinmuskulatur, werden Bauch und Rücken gestärkt und auch die Schultern – und Armmuskulatur wird durch das Abstützen am Lenker fester und kräftiger. Stellt man den Sitz tiefer ein, trainiert man die Gesäßmuskulatur besonders effizient.

Bei regelmäßigem Training werden die Arbeitsprozesse der Muskulatur, der Muskelstoffwechsel, die Fettverbrennungsrate, die Regenerationsfähigkeit und der Aufbau neuer Muskelfasern optimiert. Aber Achtung, der Körper baut sich täglich um, deshalb können Muskeln, die auch nur eine Woche lang unbelastet waren bereits bis zur Hälfte an Kraft und Ausdauer verlieren! Muskeln schrumpfen biologisch bedingt ab dem 30. Lebensjahr, untrainiert wird so rund Ein halber Kilo Muskelmasse pro Jahr in Fett umgewandelt. Aber keine Panik, diesen Prozess kann man durch regelmäßige Bewegung aufhalten. Bereits nach zehn Minuten Fahrradfahren wirkt sich die Bewegung positiv auf den Muskelerhalt und – Aufbau aus.

Die Faustformel für aktive Menschen von ca. 2-3 Mal für 40-60 Minuten pro Woche Radfahren kann man sich leicht merken und auch umsetzen.

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

© pixabay. com | Auch im Alter eine wundervolle Möglichkeit um fit zu bleiben.

Radfahren gegen Rückenleiden

Durch die vorgeneigte Haltung des Oberkörpers beim Radfahren, werden die Bandscheiben gestärkt und die gesamte Rumpfmuskulatur, die essentiell für die Abfederung von Erschütterungen und zur Stabilisierung der Wirbelsäule ist, trainiert. Durch die asymmetrische, rhythmische Tretbewegung werden die kleinen Stützmuskeln, die die Wirbelkörper miteinander verbinden trainiert, gedehnt und so effektiv gestärkt. Verspannungen werden ganz natürlich gelöst und tiefliegende Muskelgruppen, die man ansonsten nicht einfach so trainieren kann, werden aktiv beansprucht.

Doch! Natürlich gilt beim Radfahren wie auch bei jedem anderen Sport: Wer Hirn hat, der schützt es, die richtige Bekleidung und Protektoren für Ihre Radtouren sind essentiel!

Energieverbrauch beim Radfahren

Da beim Radeln große Muskelgruppen beansprucht werden, ist das Muskelwachstum und der damit einhergehende Energieverbrauch deutlich höher als bei anderen Sportarten. Hinzukommt, dass keine zusätzlichen, ruckartigen Kräfte die Gelenke belasten, wie es beispielsweise beim Joggen schon der Fall ist. Die regelmäßigen Kreisbewegungen Schonen die Gelenke und regen den Knorpel – und Knochenaufbau an, was von einer Verbesserten Nährstoffversorgung der Knochenhaut und des Knorpelgewebes unterstützt wird. Bereits nach einer 10-minütigen Fahrradfahrt werden die Gelenkknorpel, beispielsweise beim Knie, besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Ein Mensch verbrennt übrigens durchschnittlich Fast 200 Kalorien bei einer halben Stunde gemütlichem Fahrradfahren.

Ausdauer trainieren

Eine gute Ausdauer ist selbst bei unsportlichen Menschen von Nutzen, denn schon beim Treppensteigen kommen manche ganz schön Außer Atem oder können keine kurzen Strecken laufen, ohne Herzrasen oder Atembeschwerden zu bekommen. Traurig aber wahr. Die Ausdauer kann man beim Radfahren besonders gut trainieren, vor allem dann, wenn man Intensive Intervalltrainings einbaut, bei denen kurze Zeit so richtig Gas gegeben wird, bis das Herz richtig kräftig und schnell zu pumpen beginnt und einem die Muskeln schon ein bisschen brennen. Dann werden Reize gesendet, die den Muskel dazu anregen, neues Gewebe zu bilden und besonders die roten Muskelfasern auszubilden die eigene Ausdauer erhöhen. Zusätzlich werden positive kardiovaskuläre Effekte erzielt, da Kurze Sprints die Bildung von feinen Blutgefäßen im Muskel anregt, die in Folge den Muskel optimal durchbluten und mit Sauerstoff versorgen können.

Achtung: Durch zu intensives, übereifriges Training provoziert man durch ein zu schnelles Radeln Feine Risse in den Muskelfasern und fördert die Bildung von Laktat, was ein Garant für einen saftige Muskelkater ist.

Die Mitochondrienzahl steigt mit dem Muskelwachstum, was zu einer effektiveren Einlagerung von Glykogen und Fett in die Muskelzellen führt, so wird die Ausdauer und Belastungsfähigkeit des Muskels massiv gesteigert.

Https://www. stadt-wien. at/freizeit/sport/radfahren/fitness-radfahren. html

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Diese 4 Dinge passieren, wenn Sie täglich Fahrrad fahren

Sie möchten Gewicht verlieren oder einfach körperlich fit bleiben? Fahrradfahren ist die optimale Möglichkeit für alle, die nicht gerne joggen gehen. Das Radfahren macht nicht nur Spaß, es wirkt sich auch positiv auf unsere Gesundheit aus. Wir erklären, welche 4 Dinge passieren, wenn Sie täglich Fahrrad fahren.

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Wir haben gute Nachrichten für alle Fahrradfahrer – denn wer regelmäßig Rad fährt, tut seinem Körper etwas Gutes.

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Eine Kombination aus Ausdauer – und Muskeltraining ist der beste Weg, um körperlich fit und gesund zu bleiben. Allerdings graut es vielen Menschen vor Joggingrunden an der frischen Luft – doch das Laufen ist nicht die einzige Möglichkeit, um Ausdauersport zu treiben. Eine gelenkschonende Alternative zum Joggen ist Fahrradfahren. Die Sportart ist für jedes Alter geeignet und lässt sich täglich ohne großen Aufwand betreiben, beispielsweise auf dem Arbeitsweg als Alternative zum Auto. Wir haben einige Gründe für Sie, die dafür sprechen, jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Diese 4 Dinge passieren, wenn Sie täglich Fahrrad fahren

1. Sie nehmen ab

Gute Nachrichten für alle, die Gewicht verlieren möchten – denn um abzunehmen, müssen Sie nicht zwingend ins Fitnessstudio gehen. Wer täglich Fahrrad fährt, verbrennt abhängig vom Tempo zwischen 200 und 600 Kalorien pro Stunde. Abgesehen vom Training der Bein – und Gesäßmuskeln beanspruchen Sie beim Fahrradfahren zusätzlich auch die Muskeln in Armen und Bauch. Ein weiterer Vorteil beim Radfahren: Aufgrund der gleichmäßigen Belastung und dadurch, dass das Gewicht des Körpers zum großen Teil vom Sattel getragen wird, ist die Sportart zudem auch für Übergewichte gut geeignet und schont ihre Gelenke.

2. Sie schlafen besser

Da während des Schlafs wichtige Regenerationsprozesse im Körper stattfinden, ist eine gute Schlafqualität essenziell für einen gesunden Körper. Leider schläft ein großer Teil der Menschen dennoch schlecht, zu wenig oder beides – was für den Körper gefährliche Folgen haben und sogar das Risiko für verschiedene Erkrankungen erhöhen kann. Wer täglich Fahrrad fährt oder einen anderen Sport treibt, der kann abends deutlich besser schlafen. Dadurch, dass wir beim Radfahren Kalorien verbrennen und uns auspowern, finden wir leichter in den Schlaf. Obendrein baut das Radfahren Stress ab und verringert den Spiegel des Stresshormons Cortisol, welches unsere Schlafqualität negativ beeinflusst.

3. Sie beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor

Der wohl beste Grund, um täglich Fahrrad zu fahren? Das Risiko für verschiedene Krankheiten wird reduziert. Denn die regelmäßige Sporteinheit regt unsere Durchblutung an, trainiert die Blutgefäße, stärkt unser Herz und kann den Blutdruck regulieren. Auf diese Weise wird vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vorgebeugt – innerhalb einer dänischen Studie fanden Forscher beispielsweise heraus, dass regelmäßiges Fahrradfahren das Risiko für einen Herzinfarkt um rund 11 Prozent verringern kann. Obendrein reduziert Radfahren Übergewicht, welches nicht nur als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch für Diabetes Typ 2 gilt.

4. Ihr Immunsystem wird gestärkt

Ebenso wird die körpereigene Abwehr durch regelmäßigen Ausdauersport wie Radfahren gestärkt. Dieses fördert ein gesundes Herz-Kreislauf-System, eine gesunde Lunge, eine gute Schlafqualität sowie eine gesunde Psyche – Faktoren, die wiederum wichtig für unser Immunsystem sind und so Infekten und Co. vorbeugen können. Innerhalb einer Studie wurde beispielsweise herausgefunden, dass erwachsene Radfahrer mehr T-Zellen aufwiesen, als Menschen ohne sportliche Aktivität. T-Zellen spielen eine wichtige Rolle für unser Immunsystem und die Abwehr von Infektionen.

Https://www. vital. de/gesundheit/taeglich-fahrrad-fahren-4-dinge-passieren-5529.html

ZEIT ONLINE

To consent to the use of zeit. de with ads please activate javascript in your browser.

Zeit. de with ads

Visit zeit. de as usual with advertising and tracking. With your consent, we and our partners store and process cookies and other technologies on your device as well as personal data in order to improve and finance our web offering.

Please visit the Privacy Policy and the Privacy Center for further details. Your consent can be revoked at any time via the Privacy Settings link at the bottom of each page.

Zeit. de Pur – read ad-free

Use zeit. de practically ad-free and without ad tracking.

Already subscribed to Pur? Login here.

When browsing with ads:

We collect personal data and also transmit it to that help us improve and finance our digital content. Some of the information stored on your device, such as cookies (§ 25 Abs. 1 TTDSG i. V.m. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) or personal identifiers, IP addresses, as well as your individual usage behavior (Art. 6 Abs. 1 lit. a und f DSGVO), is thereby processed for the following purposes:

Storing and/or retrieving information on a device

Cookies, device identifiers, or other information can be stored or accessed on your device for the purposes presented to you.

Personalised ads and content, ad and content measurement, audience insights and product development

Ads and content can be personalised based on a profile. More data can be added to better personalise ads and content. Ad and content performance can be measured. Insights about audiences who saw the ads and content can be derived. Data can be used to build or improve user experience, systems and software.

Https://www. zeit. de/mobilitaet/2018-08/pedelec-gesundheit-alter-bewegung-radfahren/seite-2

So gesund ist Radfahren

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

K eine Frage: Radfahren ist gesund. Sehr gesund sogar. Und es eignet sich perfekt dazu, in Form zu kommen, mehr Fitness in sein Leben zu bringen und allen möglichen Wehwehchen vorzubeugen. Lesen Sie hier, was Radeln alles bewirkt und welche Tipps ein Sportmediziner allen mitgibt, die eine Radtour ins Auge fassen.

Datenschutz Zur Anzeige von Werbung benötigen wir Ihre Zustimmung. Einwilligen Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung und den Cookie-Einstellungen.

Fettstoffwechsel

Körperfette sind, so wie Kohle­hydrate, Energieträger und – speicher. Doch im Sitzen oder ohne körperliche Anstrengung werden zu wenige davon verbrannt. Bei einer moderaten Radtour, bei der man noch ungehindert durch die Nase atmet, holt sich der Körper zuerst die schnell abrufbaren Kohlehydrate, bevor er sich nach einigen Minuten an die Fettreserven heranmacht. Weil die Fettverbrennung Sauerstoff benötigt, wird bei großer Anstrengung – wenn man außer Atem kommt – kein Fett verbrannt. Die Fettverbrennungs-Wirkung zeigt sich vor allem bei regelmäßigem Radeln. Der Körper wird damit trainiert, auf seine Fettreserven zurückzugreifen.

Atemwege

Die Atmungsorgane werden beim Radfahren gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt, die Atemmuskulatur gekräftigt, die Ventilation der Lunge verbessert. Regelmäßig radeln kann vor Atemwegs-Infekten schützen. Für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie etwa Bronchitis können Touren mit geringer Belastung eine wichtige Therapie-Ergänzung sein.

Herzmuskel

Unterforderung schädigt den Herzmuskel, der ständig trainiert werden will. Regelmäßig radeln vergrößert das Schlagvolumen des Herzens. Damit wächst die hindurchgepumpte Blutmenge pro Zeiteinheit. Gleichzeitig wird die Herzschlagfrequenz reduziert, das Herz arbeitet ökonomischer und wird weniger belastet. Auch die Durchblutung der Koronar-Arterien, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, wird positiv beeinflusst. Rad fahren nützt den Herzfunktionen schon ab einer Dauer von 30 Minu­ten mindestens zweimal wöchentlich.

Psyche und Gehirn

Radfahren macht den Kopf frei und entspannt. Geschieht es nicht am Ergometer, sondern draußen, werden auch Balancegefühl und Koordinationsfähigkeit trainiert. Wer häufig radelt, ist resistenter gegen Stress.

Rücken

Immer nur sitzen bringt verspannte Schultern und Schmerzen in der Lendengegend. Radfahren kräftigt die Rückenmuskulatur, trainiert die Bandscheiben und stabilisiert die Wirbelsäule durch Stärkung der Stützmuskeln um die einzelnen Wirbelkörper. Verspannungen werden dabei gelöst – vorausgesetzt, man sitzt richtig im Sattel. Der Winkel zwischen Oberkörper und Oberarm sollte 90 Grad betragen.

Muskulatur

Ab dem 30. Lebensjahr schrumpfen die Muskeln – und rund fünf Prozent Muskelmasse verwandelt sich alle zehn Jahre in Fettgewebe. Regelmäßige Bewegung kann diesen Prozess aufhalten. Schon nach zehn Minuten radeln zeigen sich positive Effekte auf die Muskeln des gesamten Körpers. Es profitieren die fürs Treten zuständige Beinmuskulatur, die den Körper stabilisierende Rumpfmuskulatur an Bauch und Rücken sowie die Schulter-Arm-Muskulatur, die den Körper am Lenker abstützt. Das Radfahren verbessert die Ausdauer, für echtes Krafttraining sind die Bewegungsreize doch zu gering. Regelmäßiges, moderates Ausdauertraining steigert die Fettverbrennungs – und Sauerstoffaufnahmekapazität der Muskulatur und damit auch die Leistungsfähigkeit.

Gelenke

Für sitzend arbeitende Menschen bringt Rad fahren einen Bewegungsausgleich für die Gelenke an Knien, Hüften und Schultern. Schon Belastungszeiten ab zehn Minuten wirken sich positiv aus. Weil das Gewicht des Körpers beim Radfahren bis zu 80 Prozent am Sattel liegt, werden vor allem die Kniegelenke viel weniger belastet als etwa beim Joggen. Die Gelenkknorpel werden durch die kreisförmige, regelmäßige Beinbewegung optimal mit Sauerstoff versorgt. Das schützt vor Arthrose. Sogar für eine bereits vorhandene Arthrose an Hüft – oder Knie­gelenken ist regelmäßiges Radeln nützlich.

Herz-Kreislauf-System

Wer mäßig, aber regelmäßig radelt, senkt sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt um die Hälfte. Regelmäßiges Radfahren bringt den Blutkreislauf auf Trab, erhöht das Schlagvolumen des Herzens und beruhigt seine Pumpleistung. Herz und Kreislauf werden dadurch weniger belastet, arbeiten ökonomischer und werden leistungsfähiger. Außerdem wird Cholesterin, das die Blutgefäße verkalken lässt, abgebaut, die Adern bleiben flexibel.

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Mein Fazit

„Gesundheit und Glückshormone durchs Radeln“

Interview mit Heimo Vedernjak, Sportarzt und ÖAMTC-Verkehrsmediziner

— Ich betreibe nicht regelmäßig Sport, möchte aber eine Radtour unternehmen. Wie bereite ich mich am besten vor?

Heimo Vedernjak: Wenn Sie Kondition für eine größere Radtour – etwa über ein paar Tage – gewinnen möchten, sollten Sie mindestens sechs Wochen vor der Tour mit dem Training anfangen. Wichtig ist, mit kleinen Einheiten von 30 Minuten jeden zweiten Tag zu beginnen und sich wöchentlich um zehn bis 20 Minuten pro Einheit zu steigern. Das kann auch daheim am Hometrainer geschehen. Wer die freie Natur vorzieht, aber längere Zeit nicht geradelt ist, sollte zuerst geradeaus führende, ebene Strecken befahren.

— Wie kann ich dabei eine Überanstrengung verhindern?

Heimo Vedernjak: Anstrengungen, an die sich der Körper durch Training langsam anpassen kann, werden stets gut toleriert. Nur wer seinem Körper zu schnell oder ohne Vorbereitung zu viel abverlangt, überanstrengt sich, ist verletzungsgefährdet und tut seinem Kreislauf nichts Gutes.

— Ich will abspecken. Wie erkenne ich, dass ich beim Radeln Fett verbrenne?

Heimo Vedernjak: Die Faustregel dazu lautet: Solange ich bei freier Nase durch eben diese genug Luftsauerstoff zum Radeln bekomme, bin ich im fettverbrennenden Ausdauer-Trainingsbereich. Wer es noch genauer wissen möchte, dem rate ich zu einem sogenannten Conconi-Test beim Sportarzt, der den idealen Trainingspuls feststellt. Danach kann mit einer Pulsuhr das Training kontrolliert und weiter optimiert werden. Das empfiehlt sich vor allem bei regelmäßigem Training mit den Zielen Gewichtsabnahme und stabile Konditionsverbesserung.

— Intensive Belastung beim Radeln bringt den Bauch also nicht weg?

Heimo Vedernjak: Nein! Zu viel Belastung schießt am Ziel vorbei, mehr Kondition und weniger Fett zu haben. Wer tief durch den Mund atmen muss, also mit zu hoher Anstrengung und Pulsfrequenz trainiert, verbrennt seine Muskelzucker-Reserven, aber wenig bis gar kein Fett.

— Wie sitze ich richtig auf dem Rad?

Heimo Vedernjak: Mit leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper. Das ist wichtig, um die Spannkraft im ­Rücken zu erhalten und den Schwerpunkt des Fahrers über die Pedalposition zu verlagern. Die Tretbewegung kräftigt dann vor allem die untere Rückenmuskulatur und den Bereich der unteren Wirbelsäule. Auch die Sitzhöhe ist wichtig, das Bein sollte beim Treten in der unteren Position fast gestreckt sein. Keinesfalls sollte man mit dem Gesäß hin und her rutschen müssen.

— Viele Radfahrer behaupten, Radeln mache süchtig. Was ist da dran?

Heimo Vedernjak: Da ist mit Sicherheit was dran. Ausdauer-Aktivitäten wie Rad fahren fördern schon nach30 bis 40 Minuten die Ausschüttung von Endorphin und Adrenalin, also von Glückshormonen. Genau das macht den „Suchtfaktor“ aus – und wirkt so sogar depressiven Zuständen oder anderen psychischen Problemen perfekt entgegen. Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass Radfahrer meist besser gelaunt sind.

Https://www. oeamtc. at/autotouring/reportage/so-gesund-ist-radfahren-22682295

Abnehmen mit Radfahren: So fahren Sie die Kilos weg

Damit das Abnehmen beim Radfahren auch Spaß macht und Sie sich keine Muskelverspannungen zuziehen, sollte Ihr Rad individuell auf Sie eingestellt sein. (Quelle: OlegEvseev/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Radfahren eignet sich hervorragend zum Abnehmen und hat viele positive Nebeneffekte. Das Fahrrad ist nicht nur umweltfreundlich – beim Fahren purzeln die Pfunde regelrecht und gleichzeitig wird Ihr Immunsystem an der frischen Luft gestärkt. Wenn Sie dabei ein paar wichtige Tipps berücksichtigen, wird Ihr Körper es Ihnen danken und Sie können mit besserem Gewissen auf die Waage steigen.

Wie hilft Radfahren beim Abnehmen?

Das Fahrradfahren bringt den Stoffwechsel in Schwung und kurbelt dadurch die Fettverbrennung an. Zusätzlich hat das Radfahren zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Sportarten, die es zu einem idealen Begleiter im täglichen Leben machen. Vor allem ist der Radsport gelenkschonend. Etwa 60 bis 70 Prozent des eigenen Körpergewichts trägt der Sattel. Die runden und weichen Bewegungsformen belasten die Gelenke weitaus weniger als zum Beispiel Joggen. Damit ist diese Sportart sowohl für Übergewichtige als auch für Untrainierte und etwas ältere Menschen geeignet.

Wie viele Kalorien braucht Ihr Körper? Unser Rechner sagt es Ihnen.

Beim Radfahren baut Ihr Körper außerdem wichtige Muskeln auf. Mehr Muskeln bedeuten eine höhere Fettverbrennung und damit effektiveres Abnehmen. Je nach Geschwindigkeit, Körpergewicht und Alter werden bei einer Stunde Radeln zwischen 200 und 800 Kalorien verbrannt. Durch den zusätzlichen Muskelaufbau kann es dennoch passieren, dass die Waage am Anfang keinen Gewichtsverlust, sondern sogar vielleicht eine Zunahme anzeigt – aber auch das ist ein gutes Zeichen. Muskeln wiegen zwar mehr als Fett, tragen dafür aber maßgeblich zur Verbrennung der unliebsamen Pölsterchen bei.

Radfahren hält fit und gesund

Beim regelmäßigen Tritt in die Pedale, in Kombination mit einer gesunden Ernährung, purzeln nicht nur die Pfunde, sondern es wird auch die Lunge gestärkt und die Stimmung aufgehellt, da bei Ausdauersportarten nach etwa einer halben Stunde Glückshormone ausgeschüttet werden.

Dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) zufolge verringert regelmäßiges Radfahren die Wahrscheinlichkeit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um bis zu 50 Prozent. Der Blutkreislauf kommt in Schwung und das Schlagvolumen des Herzens wird erhöht.

Abnehmen mit dem richtigen Trainingspensum

Um dem Wunschgewicht ein Stück näher zu kommen, sollten Sie einige Tipps beim Zusammenstellen Ihres Trainingsplans berücksichtigen. Als oberste Regel gilt: Fahren Sie mehrmals pro Woche kurze Strecken. Das ist wesentlich förderlicher für den Gewichtsverlust als lange Strecken, die Sie einmal in der Woche absolvieren. Für den Einstieg reicht es, dreimal wöchentlich etwa 20 bis 40 Minuten lang Fahrrad zu fahren.

Stellen Sie anfangs niedrigere Gänge ein – zwischen 90 und 100 Umdrehungen pro Minute sind ein guter Richtwert. Achten Sie außerdem auf eine gleichmäßige Belastung während des Fahrens und vermeiden Sie starke Anhöhen oder Sprints. Treten Sie lieber in einem leichten Gang regelmäßig in die Pedale, anstatt mit schweren Gängen Tempo aufzubauen und das Rad dann von allein rollen zu lassen. Auch wer beim Radeln zu sehr aus der Puste kommt, verbrennt weniger Fett, da für eine gute Fettverbrennung ausreichend Sauerstoff notwendig ist.

Eine Pulsuhr oder ein anderer Herzfrequenzmesser ist hierbei hilfreich. Sie schlagen Alarm, wenn Ihre Herzfrequenz zu hoch ist. Nur im richtigen Frequenzbereich baut der Körper tatsächlich Fettreserven ab. Diese liegt laut dem ADFC bei 60 bis 70 Prozent der maximalen Frequenz. Selbst berechnen können Sie Ihre maximale Herzfrequenz beim Radfahren mit dieser Formel: 208 – (0,93 x Lebensalter). Sollten Sie unsicher sein, ob Ihr aktueller Gesundheitszustand Radfahren zulässt, fragen Sie unbedingt Ihren Arzt um Rat.

Das Fahrrad richtig einstellen

Damit das Abnehmen beim Radfahren auch Spaß macht und Sie sich keine Muskelverspannungen zuziehen, sollte Ihr Rad individuell auf Sie eingestellt sein. Das fängt bei der Sattelhöhe an. Auch in der untersten Pedalposition sollten Ihre Beine nicht vollkommen durchgestreckt sein.

Der Abstand vom Sattel zum Lenker spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Da Sie diesen nicht verändern können, sollten Sie schon beim Kauf eines Fahrrads darauf achten, dass er zu Ihrer Körperergonomie passt. Achten Sie darauf, dass zwischen Lenker und Sattel eine Unterarmlänge inklusive Hand passt. Bleiben dann noch zwei bis drei Zentimeter Platz, ist der Abstand ideal. Weiterhin ist die richtige Einstellung des Lenkers wichtig: Zwickt es im Nacken, sollten Sie den Lenker höher stellen, um Ihr Genick zu entlasten. Lassen Sie sich im Zweifel in einem Radgeschäft beraten.

Https://www. t-online. de/gesundheit/abnehmen/id_55964450/abnehmen-mit-radfahren-so-fahren-sie-die-kilos-weg. html

Wie viel Stunden Fahrrad fahren am Tag sind für so eine Tour realstisch?

Ich plane derzeit eine relativ lange Fahrrad Tour (von NRW bis ans Mittelmeer). Ich möchte einfach mal was anderes sehen und eine außergewöhnliche Erfahrung machen. Zugleich soll es möglichst ökonomisch sein, weshalb ich den überwiegenden Teil mit dem Fahrrad zurücklegen möchte.

Bei meinen Planungen stelle ich mir jedoch die Frage wie viel Stunden am Tag realistisch sind, zu mal ich ja jeden Tag unterwegs bin. Ich mache zwar schon regelmäßig Sport und fahre gerne Fahrrad, bin aber auch kein Hochleistungssportler.

Meine Frage ist daher wie viel Stunden ich im Schnitt pro Tag einplanen kann. Wären so 6-8 Stunden pro Tag realistisch? Oder sollte ich eher weniger ansetzen? Zwischendurch gedenke ich auch mal einen Tag Pause zu machen oder eine Strecke mit dem Zug zu fahren. Insgesamt plane ich einen Gesamtzeitraum von ca. einen Monat ein.

4 Antworten

Kann ich jeden Tag 40 km Rad fahren

Wenn du bislang nur ein „gerne mal Rad gefahren“-Radfahrer bist, würde ich mit max. 100KM pro Tag rechnen, eher darunter. Hierfür kann man ca. 4h einplanen, was natürlich auch vom Weg (Strasse/Radweg) abhängt. Ich würde auf so einer langen Strecke versuchen, die tägliche Belastung anfangs gering zu halten. Wenn es gut läuft, kannst du später zulegen.

Weiter kommt es auf deine Kondition (Energiebereitstellung, Kreislauf und Beine) und die ungewohnte Belastung durch die eingenommene Position an: Sattel, Hände am Lenker und Füße am Pedal. Dir wird nach dem 1. Tag wahrscheinlich extrem das Sitzfleisch schmerzen, so dass du dich am 2. Tag fragst, wieso du das überhaupt angefangen hast. Also musst du vorher auf dem späteren Sattel trainieren. Ich empfehle einen Rennradsattel, den man mit gepolsterter Hose (und nix darunter) fährt. Daran gewöhnst du dich auf ausgiebigen Probeausfahrten vorher.

Dann ist die Sitzhaltung wichtig: je weiter du dich vorlehnst, umso schneller kannst du fahren, allerdings nimmt die Last auf die Hände zu. Googel mal „eingeschlafene Hände“ bei Radlern. Also bei vorgelegter Sitzposition gepolsterte Handschuhe verwenden. Aufrecht sitzen belastet die Bandscheiben stark (Hollandrad ist daher für längere Strecken „ungesund“), so dass du es am besten mit einer mittleren Vorneigung versuchst. Auch vorher ausprobieren.

Fährst du mit Clickies, also mit am Pedal einrastbaren Schuhen, dann solltest du dich daran auch vorher gewöhnen. Zum einen zum Üben des Aussteigens und zum anderen, um eine entspannte Fusshaltung darin zu haben. Viele verkrampfen anfänglich die Fuss – und Wadenmuskulatur und bekommen dadurch Schmerzen. Clickies haben bei sachgemäßer Verwendung mehrere Vorteile.

Https://www. sportlerfrage. net/frage/wie-viel-stunden-fahrrad-fahren-am-tag-sind-fuer-so-eine-tour-realstisch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert