Ist langstreckenradfahren schlecht für das herz

Die wesentlichen Faktoren für der Entstehung von einigen Herzerkrankungen sind Bewegung und Ernährung. Sie spielen vor allem bei Herzinfarkten und der koronaren Herzkrankheit eine Rolle. Der zentrale Punkt dieser Erkrankungen ist die Verengung der Blutgefäße, da sich Plaques darin ablagern. Wollen Sie vorbeugen, können Sie den Herzerkrankungen quasi davonradeln, denn bei regelmäßiger Bewegung sind die Ablagerungen deutlich geringer oder fallen ganz aus.

Anders ist das bei der Herzinsuffizienz. Für sie sind verschiedene Ursachen möglich, wie Rhythmusstörungen, Bluthochdruck, Herzklappenfehler oder ein Infekt. Nicht allen Ursachen können Sie mit Sport begegnen. Geht diese Herzerkrankung jedoch auf ernährungs – und bewegungsbedingte Mängel zurück, wie es oft bei Bluthochdruck der Fall ist, ist hier ebenfalls eine Vorbeugung möglich.

Auch Entzündungen des Herzens wie Endokarditis oder Perikarditis lassen sich durch Sport nicht verhindern. Im Gegenteil: Wer mit einer Erkältung Sport treibt, erhöht das Risiko auf solche Herzerkrankungen sogar.

Radfahren bei vorhandener Herzerkrankung

Viele Menschen fürchten, dass Sport im Falle von Herzerkrankungen kaum oder gar nicht mehr möglich ist. Das Herz ist jedoch ein Muskel, dem Training durchaus gut tut. Das gilt auch für das kranke Herz. Zum Vorbeugen ist es zwar zu spät, Radfahren kann sich bei einer Herzerkrankung immer noch positiv auswirken, kräftigt es doch das Organ und wirkt gegen Risikofaktoren für eine weitere Verschlimmerung wie etwa Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Übergewicht oder Stress.

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Tipps: Radfahren bei Herzerkrankungen

Wenn Sie schon eine Vorerkrankung haben, sollten Sie vor dem Trainingsstart auf jeden Fall zum Arzt. Er untersucht Ihre aktuelle Leistungsfähigkeit, achtet auf die eingenommenen Medikamente und inwieweit diese sich auf den Sport mit einer Herzerkrankung auswirken können. Zusammen mit dem Mediziner entwickeln Sie dann Ihren persönlichen Trainingsplan.

Dabei gilt: Starten Sie langsam und steigern Sie die Belastung nach und nach. Wichtig ist dafür, dass Sie regelmäßig aufs Rad steigen – die Deutsche Herzstiftung e. V. empfiehlt fünfmal pro Woche mindestens zehn Minuten.

Fürs Radfahren bei einer Herzerkrankung sollten Sie außerdem mehr Zeit einplanen als mit einem gesunden Herzen. Radeln Sie lieber länger auf einem geringen Belastungsniveau und testen Sie nicht die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit aus. Kleine Daumenregel: Wenn Sie beim Radfahren noch eine Unterhaltung führen könnten, überlasten Sie sich auch nicht.

Erwärmen Sie sich immer gründlich, bevor Sie losradeln. So kann sich das Herz auf die nachfolgende Belastung besser einstellen. Während des Trainings sollten Sie zudem immer ausreichend trinken. Vergessen Sie also die Trinkflasche nicht.

Warum lohnt sich Radfahren bei einer Herzerkrankung?

Beim Sport wechselt das Herz-Kreislauf-System in den Belastungsmodus. Das tut es auch bei Herzerkrankungen. Nach einer Weile weiten sich die Blutgefäße im Körper. Da die Blutmenge jedoch gleichbleibt, sinkt der Druck in den Gefäßen.

Mit jedem Training arbeitet das kranke Herz wieder effizienter. Sie merken das unter anderem daran, dass der Puls während der Belastung – langfristig, aber auch in Ruhe – sinkt. Gleichzeitig wachsen neue Muskelzellen. Wie bei jedem anderen Muskel im Training nimmt die Masse des Herzmuskels zu und macht das Organ im gesamten Alltag leistungsfähiger.

Nicht zuletzt reduziert Radfahren den Stress. Und der ist oft ein negativer Faktor bei einer Herzerkrankung.

Sport zur Vorbeugung von Herzerkrankungen

Natürlich ist Prophylaxe immer besser als Heilung. Das Radfahren in Ihren Alltag zu integrieren, lohnt sich also, um einem kranken Herzen vorzubeugen. Wer beispielsweise zur Arbeit radelt, statt das Auto zu nehmen, ist im Schnitt seltener übergewichtig oder leidet unter hohen Blutdruck – und Blutzuckerwerten. Dabei müssen Sie nicht einmal einen Marathon radeln. Wenn Sie täglich etwa 20 Minuten zur Arbeit und wieder nach Hause brauchen, reicht das schon.

Sie erreichen also schon mit wenig Zeit einen positiven Effekt. Ein weiterer Vorteil des Radfahrens: Es passt wunderbar in den Alltag, bedarf keiner größeren Vorbereitung und ist sogar noch nachhaltig. Studien unterstreichen die Wirkung des Radfahrens bei Herzerkrankungen. Wissenschaftler fanden zum Beispiel heraus, dass Berufsradpendler im Vergleich zu Nichtradlern ein um 11 Prozent geringeres Risiko für die koronare Herzkrankheit haben. Wer vom Auto aufs Rad umsattelt, kann die Gefahr in den ersten fünf Jahren sogar um bis zu einem Viertel senken.

Wenn Sie vorbeugen und Herzerkrankungen vermeiden wollen, lohnt sich der Umstieg aufs Rad also. Das gilt übrigens auch für Freizeitradler, falls Ihr Arbeitsweg zum Radeln nicht geeignet ist.

Https://www. radfahren. de/gesundheit/herzerkrankungen-sport-radfahren/

Wie du mit Fahrradfahren dein Herz stärken kannst

Radfahren ist tatsächlich eine der besten Möglichkeiten, um körperlich fit zu bleiben und gleichzeitig Freude an der Bewegung im Freien zu haben. Es ist ein besonders schonendes Ausdauertraining, da die Gelenke wenig belastet werden. Aber wusstest du, dass Radfahren auch eine der besten Methoden ist, um deine Herz-Kreislauf-Gesundheit zu verbessern und dein Risiko für Herzerkrankungen zu senken?

Warum Radfahren gut für dein Herz ist

Radfahren ist eine herzfreundliche Aktivität, die dazu beitragen kann, dein Herz und deine Lungen zu stärken und das Risiko von Herzerkrankungen zu senken. Wenn du Fahrrad fährst, erhöht sich deine Herzfrequenz, was dazu führt, dass dein Herz effektiver arbeitet und dein Blut besser durch deinen Körper zirkuliert. Radfahren kann auch dazu beitragen, deine Blutgefäße zu erweitern, was den Blutfluss erhöht und das Risiko von Bluthochdruck und Arteriosklerose senken kann. Doch das ist noch nicht alles.

Die Liste der positiven Effekte des Radfahrens ist lang:
    Stärkung des Herz-Kreislaufsystems Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz Stärkt das Immunsystem Reduziert Stress Verbessertes Schlafverhalten Verbesserte Gelenkstabilität Verbessert die Koordination Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit und Orientierungsfähigkeit
    Rhythmisierungsfähigkeit und Antizipationsfähigkeit Ausbau und Stabilisierung der Ausdauerleistungsfähigkeit Stärkung der Herzmuskulatur und Ausbau des Blutgefäßsystems (Sauerstofftransport) Ausbau und Stabilisierung der Beinkraft Wirkt sich positiv auf den Zucker – und Cholesterinhaushalt aus Und viele weitere positive Effekte

Wie Radfahren deine Herz-Kreislauf-Gesundheit verbessern kann

Radfahren ist eine großartige Möglichkeit, um deine körperliche Fitness zu verbessern. Es gibt eine Fülle von Beweisen dafür, dass regelmäßiges Radfahren auch dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Zum Beispiel ergab eine Studie in der Fachzeitschrift “Circulation”, dass Menschen, die regelmäßig Rad fahren, ein um 31 Prozent niedrigeres Risiko haben, an einer Herzerkrankung zu sterben, als Menschen, die nicht Rad fahren. Eine Verengung der Herzkranzgefäße kann durch Ausdauersport wie Radfahren verlangsamt, zum Teil gestoppt und in Einzelfällen sogar zurückgebildet werden, laut Deutscher Herzstiftung.

Tipps zum Radfahren für eine optimale Herzgesundheit

Wenn du mit dem Radfahren beginnen oder deine bestehende Routine verbessern möchtest, gibt es einige Dinge, die du beachten solltest, um eine optimale Herzgesundheit zu erreichen:

Starte langsam und steigere die Intensität allmählich. Trainiere regelmäßig, aber gib deinem Körper auch Zeit zur Erholung. Überwache deine Herzfrequenz während des Trainings mit einer Pulsuhr. Fahre auf einer flachen oder hügeligen Strecke, um deine Herz-Kreislauf-Fitness zu verbessern. Trage einen Helm, um Verletzungen zu vermeiden. Lass dich zuvor von einem Arzt untersuchen, falls du Herzprobleme hast.

Die Deutsche Herzstiftung e. V. empfiehlt moderates Training von mindestens 30 Minuten, fünfmal pro Woche. Das richtige Bewegungsausmaß ist immer individuell ausgeprägt. Es hängt unter anderem von der aktuellen körperlichen Gesundheitssituation ab. Im ersten Schritt sollte der Ist-Leistungszustand über eine Leistungsdiagnostik eruiert werden – idealerweise in Form eines Belastungs-EKGs auf dem Radergometer beim Internisten. Dabei wird nicht nur die aktuelle Leistungsfähigkeit ermittelt, sondern auch die Herzfunktion überprüft. Nach dieser medizinischen Untersuchung weiß man um der aktuellen Leistungsfähigkeit Bescheid. Davon ausgehend werden im nächsten Schritt die Bewegungseinheiten gestaltet und gesteuert, mit dem Ziel, den Organismus im richtigen Ausmaß zu fordern und nicht zu überfordern.

Ein aktives Leben mit dem Rad

Radfahren ist eine der besten Möglichkeiten, um dein Herz gesund zu halten und das Risiko von Herzerkrankungen zu senken. Deshalb bieten wir mit Herz bewegt eine Vielzahl an Rad-Aktivitäten an, die zu einem aktiven Lebensstil motivieren. Radfahren ist eine herzfreundliche Aktivität, die dazu beitragen kann, deine körperliche Fitness und deine Herz-Kreislauf-Gesundheit zu verbessern. Indem du ein paar einfache Tipps befolgst, kannst du das Beste aus deinem Radfahren herausholen und eine optimale Herzgesundheit erreichen. Radfahren macht fit, egal ob auf dem normalen Fahrrad, Mountainbike, E-Bike oder Ergometer.

Worauf wartest du noch? Schnapp dir dein Fahrrad und radle los für ein gesundes Herz!

    Wohnst du in Wien? Sei bei unseren After Work Bike Rides dabei, oder fahre mit uns auf Zwift in der Wintersaison. Suchst du nach einer sportlichen Herausforderung? Wie wäre es mit der Tour de Herz, zugunsten herzkranker Kinder?

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Quellen:

Herz-Kreislauf Zentrum Groß Gerungs: Wie viel Radfahren ist gesund?
Deutsche Herzstiftung: Mit Fahrradfahren das Herz kräftigen
Lavie, C. J., O’Keefe, J. H., & Sallis, R. E. (2015): Exercise and the heart—the harm of too little and too much. Circulation, 133(4), 317-328.

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Https://herzbewegt. org/radfahren-herz-staerken/

Experten-Interview rund ums Sportlerherz – Herzprobleme : Das müssen Hobby-Rennradfahrer beachten

Herzprobleme sind im Profi-Radsport keine Seltenheit. Welche Risiken birgt der Radsport, und was sollte man als Hobbyfahrer beachten? Fragen an Herzspezialist Prof. Dr. Rüdiger Lange.

Ist die Zahl der Radprofis mit Herzproblemen nicht erschreckend groß?
Ich erschrecke da nicht. Die Belastungen der Profis sind extrem. Für ein gesundes Herz ist das machbar, aber die Sportler, die wegen Herzproblemen ihre Karriere beenden mussten, haben offensichtlich ein ganz anderes Problem. Man muss davon ausgehen, dass die genannten Fälle eine Vorschädigung haben – die Herzprobleme sind also genetisch bedingt. Erst bei Ausdauerathleten ab 40 Jahren kann man von durch Sport erworbenen Herzproblemen sprechen.

Angesichts der zahlreichen Herzprobleme bei Spitzensportlern fragen sich natürlich auch viele Hobbyfahrer, welchen Risiken das Herz beim Rennradfahren ­ausgesetzt ist?
Ein großer Risikofaktor, vor allem bei Spitzensportlern, ist die sogenannte Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung, Anm. d. Red.). Das kann entweder eine Erweiterung des Herzens sein oder, noch viel gefährlicher, eine Verdickung des Herzmuskels. Das führt zu Herzrhythmusstörungen, die im plötzlichen Herztod enden können. Der Radsport ist in der sportmedizinischen Betrachtung ein Sonderfall, da er besonders große Muskeln beansprucht. Sie müssen mit enormen Mengen Sauerstoff versorgt werden. Bei Bergfahrten und Sprints steigt der Durchblutungsbedarf nochmals. ­ Das Herz muss dann mehr pumpen, ist also größerem Stress ausgesetzt. Für ein gesundes Herz kein Problem – aber viele Sportler bringen schon gewisse Vorschädigungen mit. Dann werden intensive Belastungen zum Problem.

Ist Ausdauersport nun gesund oder gefährlich für Herz und Kreislauf?
Ausdauersport ist ohne Zweifel die einzig sinnvolle Maßnahme zur Lebens­verlängerung. Ein durchtrainierter 60-Jähriger hat weniger Herzprobleme als ein untrainierter. Ernährungsum­stellung, Vitamine und alle anderen Fitness-Tipps sind relativ wirkungslos, der Ausdauersport allein hat grundsätzlich lebensverlängernde Wirkung. Alle ­Organe profitieren von Sportarten wie Langlauf, Jogging oder eben Radsport, nicht nur das Herz. Außerdem trägt ­Ausdauersport zu Muskelaufbau und Immunabwehr bei. Auspowern hat nicht zuletzt auch mental eine befreiende Wirkung. Die Belastungen, die professionelle Sportler erleben, haben allerdings nichts mit normalem Breitensport zu tun.

Https://www. tour-magazin. de/fitness/gesundheit/experten-interview-rund-ums-sportlerherz-herzprobleme-das-muessen-hobby-rennradfahrer-beachten/

Das wahrscheinlich härteste Radrennen der Welt

Ist langstreckenradfahren schlecht für das herz

Start ist in Belgien, das Ziel ist die Türkei. Dazwischen liegen rund 4000 Kilometer. Das Transcontinental-Race ist damit nicht nur länger als die Tour de France, es birgt auch einige zusätzliche Härten.

Das Nachspiel bietet einen Blick hinter die Kulissen des Sports. Was Fernsehkameras nicht einfangen können oder wollen, wird hier aufgegriffen. Randsportarten, das Vereinsleben, die Sportpolitik im In – und Ausland stehen gleichberechtigt neben Olympia, Fußball oder Formel 1.

Eine normale Wohnsiedlung in Dortmund. Ein – und Mehrfamilienhäuser, viel Grün. Die Garage, die sich da öffnet, gehört Andreas Wittkemper.

In dem dunklen Raum steht kein Auto sondern ein gutes halbes Dutzend Fahrräder. Andreas Wittkemper greift sich eines und schiebt es nach draußen auf die Einfahrt.

„Das Rad ist von mir speziell aufgebaut worden für das Rennen. Ich wollte was haben, was ein bisschen robuster ist und breitere Reifen haben kann. „

Das Modell, das der 46-Jährige nicht ohne Stolz präsentiert, wirkt auf den ersten Blick wie ein Trekkingrad. Es hat weder Schutzbleche noch Gepäckträger. Die Reifen sind profillos und deutlich schmaler als die eines Mountainbikes. Auffällig sind nur die feinen Gepäcktaschen. Hinten am Sattel ist eine befestigt, die aufgrund ihrer Form an das Hinterteil einer Wespe erinnert. Unter dem Querträger des Rahmens eine weitere schmale Tasche und vorne am Lenker eine Art Schlafsack.

„Ich habe es noch nicht gewogen, aber ich denke, es wird so um die sechs, sieben oder acht Kilo wiegen.“

„Das Fahrrad selber liegt bei etwas über zehn Kilo. Es geht noch leichter, aber es ist kostengünstiger ein Kilo abzunehmen, als ein Kilo am Fahrrad abzuspecken.“

1700 Euro hat den Dortmunder das Fahrrad gekostet. Andreas Wittkemper ist ein recht großer Mann. 1,90 Meter und 86 Kilo. Er wirkt sportlich. Schütteres, sehr kurzes Haar. Und er ist ein eher schüchterner Mann.

Radfahren ist sein Hobby. Sein Geld verdient der Informatiker als IT-Spezialist. Auf dem Rad sitzt Wittkemper gerne und lange, wenn es die Zeit zulässt. Unternimmt Radtouren durch Deutschland, die USA oder den Oman. Trotzdem ist er in der Szene der Marathon-Radrennfahrer ein unbeschriebenes Blatt.

„Das ist einfach Sportnahrung. Was ich hier habe, ist mehr für Krebspatienten.“ (lacht) „Hauptsache Kalorien, Hauptsache Energie. „

Bernd Paul ist Ingenieur bei einem Autozulieferer. Der 45-Jährige ist erfolgreicher Ultra-Langstrecken Radrennfahrer. 2014 gewann er das Race across Germany. Die 1100 Kilometer zwischen Flensburg und Garmisch Partenkirchen hat er quasi nonstop in knapp 40 Stunden heruntergetreten. Ohne übernachten, ohne längere Pausen und alleine. Auch hat er an zahllosen Brevets teilgenommen. Das sind Radrennen über lange Distanzen mit vorgegebener Strecke und einem bestimmten Zeitrahmen.

„Für mich hat sich das einfach so entwickelt. Ich stehe ja nicht am Morgen auf und sage ich fahre 1000 Kilometer. Ich kann mich erinnern: meine erste Veranstaltung 1000 Kilometer, da habe ich gesagt: Das ist meine persönliche individuelle Grenze, geht nicht weiter. Ich fahre nun das Jahr über diese Brevets. Für einen 1000er brauche ich keine spezielle Vorbereitung, da fahre ich einfach durch.“

Was er sich jetzt vorgenommen hat, genauso wie der unerfahrene Andreas Wittkemper sowie rund 200 andere Radsportverrückte aus aller Welt, ist im Grunde mit den vorangegangenen Erfahrungen nicht zu vergleichen.

Auftakt zum Transcontinental Race nach Istanbul – eines der anstrengendsten Radrennen der Welt: Verwegene Männer und gut zehn mutige Frauen stehen in Fahrrad-Montur beisammen, unterhalten sich. Die Rennräder, die sie mitgebracht haben, erfüllen das Profil: Leicht, robust und irgendwie komfortabel.

Treffpunkt ist das malerische Städtchen Geraardsbergen – 30 Kilometer westlich von Brüssel. Steil hinauf führt ein Kopfsteinpflasterweg auf die Muur. Noch ein paar Stunden bis zum Start.

Das Gasthaus oben auf der Muur. Die Tische sind beiseite geschoben, auf eine Leinwand projiziert der Beamer eine Europakarte. Daneben steht Mike Hall, Organisator und Erfinder des Transcontinental Race. Hall ist 34 Jahre alt, Brite. Kinnbart, längere gelockte Haare.

Hall erklärt den Teilnehmern die wichtigsten Regeln des Rennens. Die Anwesenden hören interessiert und mit ernster Mine zu.

Das Transcontinental wird zum dritten Mal ausgetragen. Schnell wird klar: Diese Ausgabe wird härter als ihre Vorgänger.

Die Regeln des Rennens sind simpel. Jeder Fahrer ist für sich selber verantwortlich. Die ungefähr 4000 Kilometer von Geraardsbergen nach Istanbul müssen ohne Hilfe bewältigt werden. Das heißt: Serviceautos oder ähnliches, wie man es von der Tour de France kennt, gibt es nicht. Auch ist es jedem Fahrer selbst überlassen, welche Route er oder sie nach Istanbul einschlägt. Einzig gilt es vier Kontrollpunkte, die quer über Mittel – und Osteuropa verstreut sind, zu passieren.

Diese Freiheiten macht das Transcontinental einmalig. Es ist frei von Zwängen. Auch bestimmen die Rennfahrer selber wann, wo und wie lange sie rasten.

Mike Hall ist berühmt in der Szene der Ultra-Langstreckenradfahrer. 2012 umrundet er in 91 Tagen die Welt mit dem Fahrrad. Weltrekordzeit. Zwei Jahre später gewinnt Hall dann das Trans Am Bike Race. Fast 7000 Kilometer durch zehn US-Bundesstaaten von der Ost – zur Westküste. Der Brite ist erfahren im Kampf gegen sich, das Fahrrad und die Widrigkeiten der Natur.

Das Briefing ist beendet. Mike Hall gibt noch ein paar Tipps. Hier drinnen im Gasthaus oder draußen auf dem Kopfsteinpflaster gibt es die letzten Gelegenheiten, Informationen und Erfahrungen auszutauschen – und das ein oder andere Gerücht in die Welt zu setzten.

„Also die Bundesstraße ist auf jeden Fall sicherer. Und dann Tirana, ich sage dir: der Wahnsinn. Die Leute reden immer über die Schwierigkeiten durch Istanbul zu kommen. Aber ich sage dir: Istanbul ist easy. Tirana dagegen ist irre. „

Sprachen aus aller Herren Länder sind zu hören. Französisch, viel Englisch, Niederländisch, Deutsch, Serbokroatisch. Sogar Australier und US-Amerikaner haben sich angemeldet.

Etwas weiter weg, ein paar hundert Meter entfernt von dieser Gerüchteküche, sitzt Bernd Paul entspannt auf einer Parkbank. Er hat Stress gehabt die letzten Tage auf der Arbeit. Konnte nicht mehr als 50 Stunden pro Woche trainieren. Aber er fühlt sich fit. Seine Strategie: Die ersten 1100 Kilometer will er ohne Schlaf durchfahren, etwa 48 Stunden wird er damit ohne größere Pausen im Sattel sitzen.

„Neun bis zehn Tage, neun wäre schön. Ich versuche 450 Kilometer am Tag zu fahren. Am Anfang geht’s eher leicht, wenige Höhenmeter und die Straßen sind gut. Später wird es heißer und es wird dann auch so sein, dass ich tagsüber schlafe denn in der Nacht!“

„Nein, ist mir noch nie passiert. Ich kenne mich ja auch. Und es gibt da auch ein paar Tricks: Man macht ein Auge zu. dann das nächste Auge..“ (lacht) „Ist immer vom Kopf her dann.“

Ihm, wie allen anderen Mitstreitern, steht eine Tortur aus Hitze, Bergen, Schlafmangel und Muskelschmerzen bevor.

Autor: „Was ich nie verstehe bei den Hochleistungs – und Ausdauersportlern: Warum diese Lust an der Qual? Das schmerzt doch auch!“

Bernd Paul: „Natürlich, jeder der das macht, hat extreme Tiefpunkte. Was man aber auch weiß: man kommt da raus. Und da ist das Hoch hinterher immer intensiver. Das erlebt man im normalen Alltag nicht. Da hat man so seinen Rhythmus, der hat sich eingependelt. Man ist zufrieden, man geht in den Urlaub. Das sind so leichte Sinusschwankungen. Aber bei uns geht’s ‚Bum-Bum‘ nach oben und unten.“

Die Spannung steigt, es sind nur noch wenige Minuten bis zum Start – es ist Nacht geworden. Die zweihundert Radrennfahrerinnen und Rennfahrern sitzen auf ihren gepackten Rädern, warten unter gelbem Laternenlicht – eng gedrängt auf dem Kopfsteinpflaster.

Es ist die erste und letzte Begegnung der beiden. Alle Teilnehmer fahren gleich getrennte Wege. Jeder nimmt seinen persönlichen Kurs auf Istanbul. Unterstützt vom eigenen Navi.

Die Teilnehmer tauchen ein in die belgische Nacht. Kurs Richtung Süden. Der erste Kontrollpunkt, den alle Teilnehmer überfahren müssen, ist der in der Radfahrerszene berühmt-berüchtigte Mont Ventoux. 1900 Meter hoch. Der einsame Gipfel dominiert seine Umgebung, das heiße Flachland der Provence!

Bernd Paul macht seine Ankündigung wahr. Mit voller Kraft tritt er durch die Nacht, erreicht bei Tageslicht die französische Stadt Reims, am späten Nachmittag ist er kurz vor Lyon. Irgendwo auf einer einsamen Landstraße. Es geht gerade steil den Berg hinauf. Bernd Paul dominiert das Fahrerfeld.

Https://www. deutschlandfunkkultur. de/von-flandern-an-den-bosporus-das-wahrscheinlich-haerteste-102.html

Ist Langstreckenradfahren schlecht für das Herz

R/Fahrrad schließt sich den Protest gegen die Änderungen der Reddit-API an und ist bis Ende Woche nicht verfügbar: r/Save3rdPartyApps

Ich habe mich vor kurzem für Randonneuring interessiert und ich habe herausgefunden, dass es viel Fahrradfahren erfordert, wenn es dunkel ist. Der Gedanke, so etwas zu tun, klingt für mich verrückt, besonders wenn man bedenkt, dass viele Landstraßen im ländlichen Deutschland keine Radwege haben, was bedeutet, dass man gezwungen ist, auf einem Land oder einer Bundesstraße zu radeln.

Die Idee klingt für mich jedoch sehr aufdringlich. Ich würde gerne jemandes Erfahrungen mit dem nächtlichen Radfahren außerhalb einer Stadt hören. Wie war es? Ist es normal, nachts Fahrradfahrer zu sehen?

In meiner Stadt (berlin) fahre ich regelmäßig nachts Fahrrad, aber ich kann mir vorstellen, dass es außerhalb der Stadt ganz anders ist.

Edit: bitte entschuldige mein Sprachfehler, bin ja kein Muttersprachler 😀

Https://www. reddit. com/r/Fahrrad/comments/mwaop1/langstreckenradfahren_in_der_nacht/

Faszination Langstrecke: Genuss erfahren

Bei Langstrecken-Wettbewerben fahren Radfahrende 500 Kilometer und mehr am Stück. Eine brachiale Herausforderung, die sich gut vorbereiten lässt. Entscheidend ist, nicht nur Kilometer zu schrubben.

Du musst nicht gleich die Mutter aller Langstrecken-Rennen „Paris-Brest-Paris” als Trainingsziel nehmen: gut 1.200 Kilometer von der französischen Hauptstadt in die Bretagne und wieder zurück in unter 90 Stunden. Nonstop.

Zu Beginn ist ein Radmarathon über 200 Kilometer klüger, dann 300 Kilometer bei der Vätternrundan im Mittsommer in Schweden oder dem deutschen Pendant der Mecklenburger Seenrunde. Um für Challenges mit Nachtfahrten zu trainieren, ist die Teilnahme als Einzelstarter*in bei einem 24-Stunden-Rennen genau das Richtige für dich.

Anspruchsvoll und außergewöhnlich – das sind Langstrecken-Events auf dem Rennrad immer. Schon das Ankommen zählt. Wer das Ziel erreicht, hat gewonnen. Irgendwie.

Doch das Durchhalten erfordert gut geplantes Training. Ein komfortables Kilometerkonto und pralle Muskelpakete in den Waden gehören dazu, sind aber nicht alles.

Eine Langstrecken-Veranstaltung ist eine Fahrt ins Ungewisse. Alles kann passieren. Sicher ist, du musst deine Leistungsgrenzen ausdehnen. Wie gut dir das im Wettkampf gelingt, entscheidet deine Vorbereitung. Dazu zählen die Trainingskilometer auf dem Sattel, aber auch deine Fahrtechnik, dein Teamgeist, das Material und deine gesundheitliche Konstitution. Im Zusammenspiel bringen dich diese Faktoren an weit entfernte Ziele. Diese sechs Tipps werden dir helfen.

1. Das Rad auf Komfort „tunen“

Ein gutes Bike allein genügt nicht. Es muss zu dir passen. Besonders wenn du auf längeren Strecken mit einschlafenden Gliedmaßen oder Verspannungen haderst, solltest du über eine Optimierung deiner Sitzposition nachdenken. Auch ein sogenanntes Bike-Fitting bietet sich an. Fachspezialist*innen konfigurieren dabei ein Rad genau auf deine Bedürfnisse.

Um aufrechter und damit entspannter zu sitzen, hilft oft ein kürzerer Vorbau. Wenn du überwiegend in Bremsgriffhaltung fährst, genügt das Ankippen des Lenkers. Vibrationen kannst du durch eine bessere Dämpfung mindern. Zu den beliebten Mitteln zählen schockabsorbierende Lenkerbänder, spezielle Gel-Pads unter dem Lenkerband und breitere Reifen. Viele Hersteller liefern Komfort – und Marathon-Rennräder mittlerweile serienmäßig mit 25 oder sogar 28 Millimeter breiten Reifen aus. Warum das hilft? Super logisch: Fahrbahnunebenheiten verteilen sich so auf eine breitere Abrollfläche.

2. Ab und zu stundenlang fahren

Es geht nicht nur darum, eine Distanz im Training schon einmal gefahren zu sein. Auch Läufer*innen rennen in der Vorbereitung auf den Marathon selten 42,195 Kilometer am Stück.

Was dir hilft, sind vorher ein paar Touren von fünf Stunden Dauer oder mehr. Du suchst weniger den klassischen Trainingsreiz, sondern findest heraus, wie dein Körper mit der langen Belastung umgeht. Wie reagiert dein Rücken auf die statische Belastung? Dein Po auf den Druck im Sattel? Wie verträgt dein Magen auch nach ein paar Stunden flüssige wie feste Nahrung? Mit diesen Erkenntnissen kannst du eine Langstrecke besser vorbereitet bewältigen.

3. Die Trittfrequenz schulen

Wenn du hochfrequent in kleinen Gängen kurbelst, ermüden deine Muskeln nicht so schnell. Daher solltest du vor einer Langstrecke deine Trittfrequenz schulen und herausfinden, bei welcher Umdrehung du dich dauerhaft am wohlsten fühlst. Ideal für solche Motorik-Schulungen sind zehnminütige Intervalle, bei denen deine Trittfrequenz dauerhaft bei 110 bis 120 Umdrehungen pro Minute liegen sollte, ohne dass du im Sattel hüpfst.

Auch die sogenannte Trittfrequenzpyramide kann dir helfen. Beginnend bei 70 Umdrehungen steigerst du jede Minute die Kadenz um zehn Umdrehungen. In der Regel liegt das Maximum bei 130 Umdrehungen pro Minute. Wenn du dich immer noch wohlfühlst, kannst du bis auf 150 Umdrehungen erhöhen. Ist die Spitze der Pyramide erreicht, verringerst du die Trittfrequenz minütlich wieder um zehn Umdrehungen, bis du dein Ausgangslevel erreichst.

Ist langstreckenradfahren schlecht für das herz

Besonders auf langen Touren profitierst du davon, im Windschatten zu fahren. © iStock. com/Dolomites-image

4. Bei Nacht fahren

Da du bei Langstrecken häufig abends startest oder nach einem anstrengenden Tag in die Nacht hineinfährst, solltest du dich auf die visuellen Bedingungen im Training vorbereiten. Denn in der Dunkelheit ändert sich deine Wahrnehmung. Du glaubst, du seist viel schneller unterwegs. Du wunderst dich, wie sich deine Stecke verändert. Du wirst einige Zeit brauchen, um dich an das grelle Scheinwerferlicht, schemenhafte Umrisse und die ungewohnte Zeit zu gewöhnen. Gib deinem Organismus die Chance, sich auf die Belastungen einzustellen, die er normalerweise nicht um diese Zeit erträgt. Denn du kämpfst auch gegen deine eigene innere Uhr.

5. „In der Gruppe fahren“ trainieren

Auf langen Distanzen profitierst du vom Windschatten einer Gruppe. Bis zu 30 Prozent weniger Energie brauchst du für dasselbe Tempo. Du sparst Kraft, die du am Ende sicher brauchen wirst. Wenn du nicht sowieso im Team fährst, solltest du vor einem Langstreckenwettbewerb mehrmals an Gruppentrainings teilnehmen oder bei öffentlichen Radtouren mitfahren. So gewinnst du an Sicherheit für das Rad-an-Rad-fahren. Du lernst in Formation zu bleiben und die Ablösung von der Spitze technisch sauber zu beherrschen. Dazu schulst du deine motorischen Fähigkeiten, da in der Gruppe oft mit hohem Tempo und hoher Kadenz bei vergleichsweise geringer Leistung pedaliert wird.

6. Ein ärztlicher Check vor dem Rennen

Sich Gesundheit und Fitness vor einer großen Belastung quittieren zu lassen, wird gern vernachlässigt. Dabei kann ein Check-up des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge sowie des Bluts etwaige Risiken aufdecken. Die gute Nachricht: Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen anteilig die Kosten einer sportmedizinischen Untersuchung. Ist alles gut, bist du fit für die Langstrecke.

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Alles mal hinter sich lassen, aufs Rad und einfach losfahren. Zum Beispiel 3.500 Kilometer von Norddeutschland nach Santiago de Compostela. So wie Autor Christian Moeller.

Https://de. beatyesterday. org/active/bike/faszination-langstrecke-auf-achse-mit-dem-rennrad/

Fahrrad fahren kräftigt das Herz

(Frankfurt am Main, 11. Mai 2021) Regelmäßiger Ausdauersport gehört zu den besten Möglichkeiten, sich vor Herzerkrankungen zu schützen oder ein krankes Herz zu stärken. So kann das Fortschreiten der koronaren Herzkrankheit durch Ausdauersport verlangsamt, zum Teil gestoppt und in Einzelfällen sogar zurückgebildet werden. Ein besonders schonendes Ausdauertraining ist Fahrradfahren.

Fahrradfahren als ideales Herz-Kreislauf-Training

Radfahren, egal ob auf dem normalen Fahrrad, dem E-Bike oder dem Fahrradergometer, fördert die Fitness: Es trainiert Herz und Lunge, verbessert die Ausdauer und kräftigt die Gesäß – und Beinmuskulatur. Zugleich ist Radfahren gelenkfreundlich: Da das meiste Körpergewicht auf dem Sattel lastet, werden Hüft – und Kniegelenke geschont. Auch unterstützt regelmäßiges Fahrradfahren ein gesundes Körpergewicht. Bereits eine halbe Stunde Radfahren, mit einer Geschwindigkeit von 15-20 km/h in ebenem Gelände verbrennt etwa 150 bis 250 Kilokalorien, bei höheren Geschwindigkeiten oder Anstiegen entsprechend mehr. Weitere Informationen zu den positiven Effekten des Radfahrens für das Herz-Kreislauf-System enthält der Experten-Beitrag der Herzstiftung unter herzstiftung. de/rad-und-herz. Tipps rund um das Thema Fahrradfahren bietet der Ratgeber „Radfahren – gut fürs Herz, die Seele und die Umwelt“, der kostenfrei über herzstiftung. de/bestellung oder per Telefon unter 069 955128-400 oder bestellung@herzstiftung. de bezogen werden kann.

Ist langstreckenradfahren schlecht für das herz

Herz-Check vor dem Radfahren schützt vor Überlastung

Herzkranke sollten, bevor sie in die Pedale treten, ihr Herz untersuchen lassen. „Der Kardiologe kann mit Hilfe eines Belastungs-EKG die individuelle Belastbarkeit des Herzens sowie den passenden Trainingspuls ermitteln. Zudem kann er den Einfluss von Herzmedikamenten auf das Herz-Kreislauf-System und die körperliche Leistungsfähigkeit überprüfen“, erklärt Prof. Dr. med. Jürgen Scharhag, Leiter der Abteilung für Sportmedizin, Leistungsphysiologie und Prävention am Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien. „Für Menschen mit Herzkrankheiten ist es zudem empfehlenswert, mit einem Pulsmesser aufs Fahrrad zu steigen, um die Herzfrequenz im Blick zu behalten und einer Überlastung des Herzens vorzubeugen. Denn wie bei einem Auto, sollte die Herzfrequenz nicht in den roten Drehzahlbereich kommen.“

Radfahren ohne Keuchen

Wer doch mal ohne Pulsmesser mit dem Fahrrad, dem E-Bike oder auf dem Fahrradergometer unterwegs ist, kann sich an folgendem Ratschlag orientieren: Radfahren ohne Keuchen. Ein beschleunigter und tiefer Atem ist beim Radfahren sowie bei anderen Sportarten normal. Ohne Belastung wird das Herz-Kreislauf-System nicht trainiert. Beginnen Sie allerdings, auf dem Sattel zu keuchen und können sich nicht mehr unterhalten, ist das Training zu intensiv.

E-Bike: Trainingseffekt oder nicht?

Elektrofahrrad ist nicht gleich Elektrofahrrad. Wer von einem E-Bike spricht, meint in der Regel ein Pedelec, also ein Pedal Electric Cycle. Die meisten E-Bikes in Deutschland sind genau genommen Pedelecs. Pedelecs kombinieren Muskelkraft und Motor. Wer auf einem Pedelec unterwegs ist, muss zwar auch treten, hat aber den Vorteil, dass er sich bei Bedarf – etwa bei Steigungen – dabei unterstützen lassen kann. Man kann beim Pedelec den Motor auch ausschalten und „ganz normal“ Fahrrad fahren. „Von der optionalen Fahrunterstützung können Herzkranke profitieren, da durch die motorisierte Unterstützung eine zu intensive Belastung und somit eine Herzfrequenz im roten Drehzahlbereich mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung vermieden werden kann“, betont der Sportkardiologe Scharhag. „Das Radfahren kann besser an die individuelle körperliche Belastbarkeit angepasst werden – für ein effektives, aber sicheres Training.“

Wie viel Radsport braucht mein Herz?

Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt moderates Ausdauertraining von mindestens 30 Minuten, fünfmal pro Woche. Dieses Training kann in mehrere kleinere Abschnitte unterteilt werden. Generell aber gilt: Jedes Mehr an Aktivität wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Mit dem Rad zur Arbeit oder zum Bäcker zu fahren, hilft dabei, das tägliche Sportpensum zu erreichen und schont gleichzeitig die Umwelt. Herzpatienten sollten für ein herzsicheres Training neben der Trainingsintensität, die Trainingsdauer und Häufigkeit mit ihrem Kardiologen besprechen.

Service für Herzpatienten zum Thema Radfahren

Weitere Informationen zu den positiven Effekten des Radfahrens für das Herz-Kreislauf-System enthält der Experten-Beitrag unter herzstiftung. de/rad-und-herz. Tipps rund um das Thema Fahrradfahren bietet der Ratgeber „Radfahren – gut fürs Herz, die Seele und die Umwelt“, der kostenfrei über herzstiftung. de/bestellung, 069/955128-400 oder bestellung@herzstiftung. de bezogen werden kann.

Kostenfreies Bildmaterial erhalten Sie bei der Pressestelle unter presse@herzstiftung. de, Tel. 069 955128114/-140.

Https://herzstiftung. de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/fahrradfahren-herz-kraeftigen

Extremsport und die Auswirkung auf das Herz

Ist langstreckenradfahren schlecht für das herz

6. Juli 2022

Exzessives Training: Gefahr für das Herz?

Prinzipiell rate ich immer zu ausreichend Sport und Bewegung. Denn regelmäßiger Sport sorgt für einen gesunden Körper. Fehlende Bewegung kann dagegen zu fatalen Folgen führen. In unserem Blogbeitrag zum Thema Bewegungsmangel lesen Sie, wie unsere Herzgesundheit unter zu wenig körperlicher Betätigung leidet.
Während der Bewegung bauen wir in unserem Blutkreislauf überschüssiges Cholesterin und Blutzucker ab. Damit erreichen wir nicht nur einen positiven äußerlichen Effekt, sondern können durch ausreichend sportliche Tätigkeiten auch vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen effektiv vorbeugen.
Allerdings kann sich der positive Effekt bei kontinuierlicher Überbelastung auch in das Gegenteil umwandeln. Übermäßiger Ausdauer – und Extremsport kann also dem Herzen und der allgemeinen Gesundheit schaden.

Doch was ist Extremsport und ab wann spricht man davon?

Die Möglichkeiten Sport zu treiben sind äußerst vielfältig. Oft entwickeln sich aus den „normalen“ Sportarten dann die verschiedenen „Extreme“. Generell wird Extremsport als ein Sport bezeichnet, der mit dem Ziel einer sehr hohen und intensiven Ausdauerleistung zusammenhängt. Nicht immer, ist der Extremsport auch eine Risikosportart. Hier gilt es zu unterscheiden: Beim Risikosport setzen sich die Betroffenen meist bewusst erheblichen Gefahren aus, wobei kurze Fehler schnell zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen führen können. Demnach zählen Freiklettern oder Base-Jumping zum sogenannten Risikosport. Extremsportler hingegen nehmen keine Gefahren wahr. Denn dabei werden Sportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren unter extremen Bedingungen mit hoher physischer Beanspruchung ausgeführt, wie zum Beispiel der Triathlon oder (Ultra-) Marathonlauf oder das Distanzschwimmen. Dabei spielt die Suche nach dem sogenannten „Kick“, also einem intensiven Reiz, oftmals eine große Rolle und stellt das Motiv für die Ausübung einer Extremsportart an der Belastungsgrenze dar.

Ein schmaler Grat: Wann wird Sport zu extremem Sport?

Für die Sportler selbst ist der Übergang vom normalen Training zum extremen Sport oft fließend und wird durch das Motiv angetrieben, die persönlichen oder bestehenden Leistungen anderer deutlich zu übertreffen. In der Medizin empfehlen wir nach der WHO eine physische Belastung von mindestens 150 Minuten pro Woche bei mäßiger Intensität, um einen gesundheitlichen Nutzen für Ihren Körper zu erzielen. Wann der normale Sport zum Extremsport wird, ist allerdings nicht eindeutig zu definieren. Jedoch kann ab einer täglichen und hochintensiven sportlichen Aktivität über 60 Minuten von einer extremen Ausübung gesprochen werden. Eine deutliche Steigerung über die genannte Grenze hinaus kann auf Dauer zu kardialen Schädigungen führen.

Herzveränderungen durch Extremsport

Ausdauersport beugt vielen Krankheiten, wie zum Beispiel koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz oder Fettleibigkeit vor. Jedoch gilt wie so oft: Bitte alles in Maßen! Kontinuierliches und sehr intensives Ausdauertraining kann durchaus eine krankhafte Veränderung am Herzen und an den Arterien verursachen.

Ein großes Herz für Sport

Generell ist bei vielen Sporttreibenden das sogenannte „Sportlerherz“ zu beobachten. Damit sind Veränderungen am Herzen gemeint, die häufig bei Personen auftauchen, welche anstrengendes körperliches Training wie Laufen oder Fahrradfahren über einen längeren Zeitraum betreiben. Denn bei verstärkter körperlicher Aktivität entsteht ein erhöhter Sauerstoffbedarf und das bedeutet wiederum Mehrarbeit für unser Herz. Damit unser Herz auf Dauer diese Mehrarbeit leisten kann, findet ein gewisser „Umbau“ am Herzen statt.
Dabei zeigen das trainierte Herz und die Herzkammern eine Vergrößerung und die Herzwände eine Verdickung auf. Aufgrund dieser Veränderungen pumpt das Organ mit jedem Herzschlag wesentlich mehr Blut durch die Laufbahnen, was wiederum zu einem langsameren und stärkeren Puls führt, der teilweise in Ruhe auch unregelmäßig sein kann. Diese Symptome sind bei einem gesunden Sportlerherz allerdings vollkommen unbedenklich.

Exzessiver Sport ist also häufig die Ursache für eine strukturelle Veränderung am Herzmuskel. Diese Umformung ähneln oftmals den krankhaften Symptomen von bestimmten Herzkrankheiten, wie beispielsweise einer Kardiomyopathie oder Herzinsuffizienz, welche ebenfalls mit einem vergrößerten Organ einhergehen. Jedoch ist das gesunde Sportlerherz voll funktionsfähig und kann sich sogar wieder zurückbilden, sobald der Sportler sein ausdauerndes Training beendet oder eine Pause einlegt.
Gefährlich wird es allerdings dann, wenn das Training zu exzessiv ausgeführt wird und das Herz-Kreislauf-System damit dauerhaft zu stark belastet wird. Eine schnelle Vergrößerung und Verstärkung am Herzen, kann zu Wunden und Narben am Herzmuskel führen. Daraus können sich zahlreiche Herzerkrankungen bilden, wie zum Beispiel eine Rhythmusstörung.

Weniger ist manchmal mehr

Besonders betroffen durch die hohe Belastung ist der rechte Herzmuskel und die rechte Herzkammer, wo sich das verbrauchte Blut erst einmal sammelt und anschließend in den Lungenkreislauf gepumpt wird. Bei langen Ausdauereinheiten muss der rechte Ventrikel besonders schwer arbeiten und es kann zu einer Vergrößerung kommen. Diese Veränderung machen das Organ anfälliger für Herzrhythmusstörungen.

Hauptsächlich findet diese Funktionsstörung während der körperlichen Aktivität statt. Im Verlauf normalisiert sich die Funktion jedoch größtenteils wieder. Allerdings können bei manchen Sporttreibenden nachweislich auch hier kleine Narben im Herzgewebe zurückbleiben. Entstehen diese an der falschen Stelle, kann dadurch das Reiz-Leitungs-System gestört und im schlimmsten Fall sogar Vorhofflimmern oder ein Herzinfarkt begünstigt werden.

Wie merken Sie als Sportler, dass Sie kürzer treten sollten?

Anzeichen für eine zu hohe Trainingsaktivität können zum Beispiel Schlafstörungen sein. Außerdem reagiert der Körper mit einem abgeschwächten Immunsystem und damit einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte sowie allgemeinem Unwohlsein. Auch in der Herzfrequenz können Sie erkennen, ob Sie besser eine Pause einlegen sollten. Der Ruhepuls, der bei Sporttreibenden oft deutlich niedriger ausfällt, kann sich bei Überbelastung stark erhöhen. Sollten Sie genannte Anzeichen wahrnehmen, vereinbaren Sie einen Termin zum kardiologischen Check, um Ihr Training sicher und gesund fortzuführen.

Für Ihre Gesundheit: Denken Sie an regelmäßige Pausen und Regeneration

Bemerken Sie eine Leistungsminderung sollten Sie darauf keinesfalls mit noch stärkerem Training reagieren. Gönnen Sie sich dann unbedingt regelmäßige Regenerationsphasen, in denen sich das Herz ausreichend erholen kann. Wichtig ist es, dass Sie sich bewusst sind, dass sich Ihr Körper nicht sofort auf Ihre hohen Ambitionen einstellen kann. Starten Sie deshalb langsam und steigern Sie sich kontinuierlich. Bei Anfängern empfehle ich eine Pause von mindestens 36 Stunden zwischen den Ausdauer-Einheiten. Trainieren Sie bereits über einen längeren Zeitraum, kommen Sie gerne zu mir in die Sprechstunde, um Ihren persönlichen Gesundheitszustand zu ermitteln.

Sportcheck für Extremsportler

Die Voraussetzung für das Ausüben von extremem Ausdauersport ist, dass das Herz des Sportlers vollkommen gesund ist. Damit das Training ohne Bedenken absolviert werden kann, sollten keine aktuellen und akuten Beschwerden wie Stenosen (Verengungen) in den Gefäßen oder Blutdruckprobleme vorliegen. Mit Hilfe einer speziellen physischen Untersuchung kann die persönliche Leistungsfähigkeit und Fitness beurteilt werden. Außerdem sollte eine sportmedizinische Untersuchung immer die Grundlage für ein individualisiertes Trainingsprogramm sein.
Bevor Sie sich also dazu entscheiden, in den Extremsport einzutauchen, lassen Sie unbedingt einen kardiologischen Sport-Check-Up durchführen. Ich beschäftige mich schon lange im Bereich der kardiologischen Sportmedizin mit den medizinischen Auswirkungen von Leistungssport auf das Herz-Kreislauf-System. Mit modernster Diagnostik bestimme ich gerne Ihr individuelles Herz-Risiko und führe in bestimmten Abständen eine Kontrolle Ihrer Herzgesundheit durch.
Als Teilnehmer an Sport – und Wettkämpfen stelle ich Ihnen auch gerne im Rahmen eines unauffälligen kardiologischen Sport-Check-Ups eine notwendige Tauglichkeitsbescheinigung über die Fähigkeit der Teilnahme bei bereits bestehenden Erkrankungen am Herzen aus.

Fazit: Kein falscher Ehrgeiz in Sachen Gesundheit

Die eigenen Leistungen immer und immer wieder zu übertreffen, mag für viele Sporttreibende einen gewissen Reiz haben. Jedoch sollten Sie vorsichtig sein: Mit übertriebenem Ehrgeiz gefährden Sie Ihre Gesundheit.
Lassen Sie deshalb in kontinuierlichen Abständen eine Kontrolluntersuchung durchführen. Vor allem wenn Sie mit dem Sport beginnen oder nach langer Pause wieder einsteigen, sollte das Trainingspensum angepasst und langsam gesteigert werden.

Sie möchten Ihr persönliches Herz-Kreislauf-Risiko bestimmen lassen?

Https://www. kardiologe-bayreuth. de/extremsport-herz/

Herzprobleme beim Radfahren vermeiden

Ist langstreckenradfahren schlecht für das herz

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehrere Hundert Menschen beim Sport an einem plötzlichen Herztod, schreibt die Deutsche Herzstiftung. Oft sind dabei Kammerflimmern oder eine andere schnelle Herzrhythmusstörung schuld.

„Liebe Organisatoren
Dank dem mutigen Eingreifen von Mitradlern bei meinem Herzstillstand am 7. Sept. bin ich noch am Leben. Nach 13 Tagen Intensivstation sowie 6 Tagen auf der „Inneren Medizin“ durfte ich nach Hause.

Jetzt komme ich für drei Wochen in die Reha nach der Halbinsel Mettnau bei Radolfzell. Die grosse Sorge meiner Familie galt meinem Gehirn, doch es sind keine Schäden sichtbar, und ich kann gut denken.

Der Herzstillstand kam ohne Vorwarnung, bis zu diesem Moment war ich mit meinen 71 Jahren fit und lebte ohne Beschwerden und Medikamente.

Ich kann es in Worten nicht beschreiben, wie dankbar ich für meine Rettung bin. Danke allen Unbekannten, die mir geholfen haben, und ich sage weiterhin für alle: Gute Fahrt!

Es grüsst herzlich W. G.“

Solche Herzrhythmusstörungen sind in der Mehrheit der Fälle auf Vorerkrankungen des Herzens zurückzuführen, die im Vorfeld nicht erkannt wurden. Jugendliche und junge Erwachsene erleiden dabei in erster Linie eine hypertrophe Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung), die sich in einer Erweiterung des Herzens oder, noch viel gefährlicher, einer Verdickung des Herzmuskels äussert.

Bei Ausdauersportlern ab dem 40. Lebensjahr gehen solche schnellen Herzrhythmusstörungen mit Abstand am häufigsten auf eine koronare Herzkrankheit, also einer zunehmenden Verengung der Gefässe zurück.

Im Radsport werden besonders grosse Muskeln beansprucht, die mit grossen Mengen Sauerstoff versorgt werden müssen. Das bedeutet einen enormen Stress für das Herz. Erkrankungen können aber leider nur bei regelmässigen Untersuchungen erkannt werden. Hierbei lassen sich allerdings nur ganz grundlegende Herzfehler wie ein Loch in der Scheidewand erkennen. Anomalien der Herzkranzarterien benötigen eine computertomografische Untersuchung.

Ausdauersport wirkt dabei zwar grundsätzlich lebensverlängernd, ein durchtrainierter 60-Jähriger hat weniger Herzprobleme als ein untrainierter, schützt aber nicht grundsätzlich vor koronaren Herzerkrankungen oder anderen Herzproblemen. Auf der Webseite der Deutschen Herzstiftung gibt es Tipps, die man als Ausdauersportler beachten sollte.

Wiedereinsteiger sollten sich erst durchchecken lassen. Wer seit seiner Jugend Ausdauersport betreibt, hat ein geringeres Risiko als Personen, die längere Zeit keinen Sport gemacht haben.

Regelmässig zum Arzt: Ab dem 35. Lebensjahr sollte man sich regelmässig medizinisch durchchecken lassen, da ab diesem Alter die koronare Herzkrankheit die häufigste Ursache für einen plötzlichen Herztod im Sport darstellt.
Übertriebenen Ehrgeiz vermeiden.

Familiäre Belastung beachten: Wenn in der Familie in einem jüngeren Lebensalter (z. B. unter 35 Jahre) ein plötzlicher Todesfall aufgetreten ist, sollte man sich ärztlich untersuchen lassen, um als Ursache für den Herztod erblich bedingte Herzkrankheiten auszuschliessen.

Warnzeichen beachten: Kommt es beim Sport im Brustkorb zu einem Druckgefühl, Schmerzen oder einem Engegefühl, sollte das unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Einfach weitertrainieren kann tödlich sein. Wichtig: Wenn solche Beschwerden länger als fünf Minuten dauern, sofort und ohne Zeitverlust den Notarzt unter der Notrufnummer anrufen.

Weitere Symptome:
– Schmerzen und Engegefühl in der Brust
– Abnormaler Herzrhythmus
– Unerklärliche Kurzatmigkeit
– Rätselhafte Müdigkeit
– Schwarz vor Augen, Black out

Https://bodensee-radmarathon. ch/herzprobleme-beim-radfahren-vermeiden/

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