In deutschland besteht helmpflicht für radfahrer

Helm tragen statt diskutieren

Diese nachfolgende Analysen und Schlussfolgerungen wurde von Verkehrswacht – Deutschland durchgeführt und zeigt die Thematik des Schutzes beim Radfahren auf. Wir sind bei unseren Untersuchungen und Diskussionen ebenfalls auf die selben Bedenken gestossen. Da in Österreich (z. B. Wien) das Radfahren, mit Unterstützung der Stadtregierung gefördert wird – bessere und sichere Radwege – sollte der Sicherheitsaspekt nicht nur auf die Trennung Radfahrwege vom Pkw/Lkw Verkehr als alleiniger Schutz beruhen. In Österreich / Wien ist klar ersichtlich dass der Kopfschutz durch Helm nur von eine geringe Anzahl von Radfahrern wahrgenommen wird. Als zusätzlich problematisch ist die zunehmende Anzahl von e-Bikes, Scooter etc. (Geschwindigkeit etc.) anzusehen – siehe AUVA Statements zu diesem Thema.

In offiziellen Werbematerialien für Radfahren sieht man auf den verwendeten Bildern ebenfalls Radfahrer ohne Helm – auf eine Anfrage wurde uns folgende Erklärung abgegeben

„Ohne im Detail auf die unterschiedlichsten Expertenmeinungen zu diesem Thema eingehen zu wollen, und angesichts der bestehenden Rechtslage wollen wir es den Radfahrenden in ihrer Eigenverantwortung selbst überlassen, ob sie mit oder ohne Helm fahren“ (Statement Mobilitätsargentur)

Eigentlich ist die Frage nach eine Helmpflicht müßig. Im eigenen Interesse sollte jeder einen Helm tragen, ob Klein oder Groß. In der Schweiz funktioniert es, dort tragen deutlich mehr Radfahrer einen Helm. Ganz ohne Helmpflicht.

Helmpflicht bei schulischen Veranstaltungen

Es ist unbedingt zu empfehlen, dass Kinder im Rahmen von schulischen Veranstaltungen aber auch privat beim Radfahren immer einen Helm tragen. Derzeit in Österreich für Kinder unter 12 Jahren vorgeschrieben jedoch nicht strafbar.

Helmpflicht für Radfahrer: Drei Gründe dafür – und drei dagegen

    Contra: Hitze und Eitelkeit. … Contra: Radverkehr wird zurückgehen. … Contra: falsches Sicherheitsgefühl. …

Allerdings gibt es gute Gründe, trotzdem einen Helm aufzusetzen. Bei einem Verkehrsunfall ist das Verletzungsrisiko immer groß und der Radfahrer im Kreis aller Verkehrsteilnehmer oft das schwächste Glied. Ein Helm minimiert zwar keine Unfallgefahr, die Folgen bei einem Personenschaden werden aber deutlich abgeschwächt.

Erstaunlich ist, dass in einem Land mit einem ausgeprägten Vorsorgesystem der Schutz des eigenen Kopfes mit Nachlässigkeit erfolgt.

Warum wir einen Fahrradhelm tragen sollten

Eines unserer wichtigsten Organe ist das Gehirn. Um dieses zu schützen hat uns die Natur mit einem ziemlich festen SchädelAusgestattet. Doch selbst ein Dickschädel kapituliert bei einem Unfall vor einer Bordsteinkante oder einem Kraftfahrzeug. Das Unfallrisiko für Fahrradfahrer im täglichen Straßenverkehr ist immer hoch. Ohne Eigenverschulden führt auch ein fehlerhaftes Fahrverhalten einer anderen Person zum Sturz. Und selbst bei Schrittgeschwindigkeit besteht die Gefahr, mit dem Kopf hart auf der Fahrbahn aufzuschlagen.

Ein Fahrradhelm verhindert keinen Unfall, reduziert jedoch den Personenschaden. Die Gefahr eines Schädel-Hirn-Traumas oder sogar einer tödlichen Verletzung verringert sich. Vor allem Fahranfänger wie Kinder, die das Fahrradfahren lernen oder die später am Straßenverkehr teilnehmen, und Ältere Radfahrer stellen eine besondere Risikogruppe dar. Unaufmerksamkeit, Übermut oder nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit sind nicht selten die Ursache für einen Unfall. Hier ist das Tragen eines Fahrradhelmes auf jeden Fall ein guter Rat.

Ein Blick auf die Helmpflicht in Deutschland

Die allgemeine Helmpflicht in Deutschland ist in der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. Sie betrifft alle Krafträder, beispielsweise Motorräder, Mopeds oder Quads, die über 20 Kilometer pro Stunde schnell fahren können. Pedelecs und E-Bikes als Zweirad-Varianten mit Geschwindigkeiten bis 25 Kilometer pro Stunde sind rechtlich den Fahrrädern gleichgestellt.

Rein rechtlich gibt es Keine Helmpflicht für Fahrradfahrer in Deutschland. Das Tragen eines Helmes schreiben weder die StVO noch andere gesetzliche Regelungen vor. Selbst der Bundesgerichtshof hat 2014 in einem Urteil die Einführung einer Helmpflicht beim Radfahren abgelehnt und einem Fahrradfahrer die volle Schuldfreiheit zugesprochen, obwohl dieser keinen Helm trug.

Radfahrer setzen eigene Impulse für Kopfschutz

Bei näherer Betrachtung der Debatte zur Helmpflicht wird deutlich, dass diese hauptsächlich im zivilen gesellschaftlichen Raum stattfindet. Von Seiten der Gesetzgebung hat sich bisher nicht viel getan. Impulsgeber für die Diskussion sind in erster Linie zwei Parteien.

Auf der einen Seite sind das die Hersteller von Fahrradhelmen. Sie entwickeln mittlerweile stilvolle und funktionale Produkte, die sich optisch sehen lassen können. Zusätzlich hat sich auch der Tragekomfort von Helmen deutlich verbessert, so dass eine steigende Zahl von Radfahrern kein Problem mehr damit hat, freiwillig einen Kopfschutz aufzusetzen. Sie gehen also mit einem guten Beispiel voran und sind dadurch selbst zur zweiten Zugkraft geworden. Dieses Verhalten und die vielen Nachahmer führten dazu, dass sich der Gesellschaftliche Konsens immer mehr in die Richtung verschoben hat, beim Fahrradfahren einen Schutzhelm zu tragen.

Pro & Contra der Helmpflicht auf dem Fahrrad

Trotzdem zeigt sich in der Diskussion der Befürworter und Gegner, dass die Helmpflicht auf dem Fahrrad noch lange Keine Selbstverständlichkeit ist. Auffällig dabei ist die fehlende Rationalität der Argumente. Vielmehr stecken im Streit der Lager viele Emotionen drin.

Was sagen Befürworter der Helmpflicht beim Fahrradfahren?

    Radfahrer haben eine Vorbildfunktion Fahrradfahrer sind das Schwächste Glied im Kreis der Verkehrsteilnehmer Schwere Kopfverletzungen sind meist tödlich oder führen zum Pflegefall Kopfverletzungen sind mit die Häufigste Folge bei Unfällen von Radfahrern

Was sagen die Gegner der Helmpflicht beim Fahrradfahren?

    ein Fahrradhelm sieht nicht gut aus und ist Unbequem bei langsamer und Vernünftiger Fahrweise passieren keine Unfälle für Kurze Strecken auf dem Rad lohnt sich ein Helm nicht ein Helm steigert das Risikoverhalten Reduktion der Verwendung von Fahrräder

Fahrradhelm als Kopfschutz und trotzdem verwundbar

Wer einen Fahrradhelm trägt, ist jedoch Nicht automatisch unverwundbar. Auch der beste Kopfschutz bietet nur einen partiellen körperlichen Schutz. Deswegen wäre es sehr leichtsinnig, das eigene Fahrverhalten zu verändern. Ohne eine sichere, dem eigenen Können angepasste und Vorausschauende Fahrweise entfaltet auch ein ausgezeichneter Helm nur bedingt seine Schutzwirkung. Denn im alltäglichen Straßenverkehr lauern Zahlreiche Gefahren, die auch mit einem Fahrradhelm stets Vorsicht erfordern. Häufige Unfallursachen sind unter anderem:

    Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer (PKW, LKW, Bus, Bahn, Fußgänger) übersehene Hindernisse (Absperrungen, Poller, Bordsteine, parkende Autos) verschmutze und unebene Fahrbahnen eigene Unachtsamkeiten und fehlendes Bewusstsein für Risiko

Helmpflicht für Radfahrer in anderen Ländern

Während in Deutschland Keine gesetzliche Helmpflicht besteht, gibt es in anderen Ländern unterschiedliche Bestimmungen. Weil vor allem Kinder als Straßenverkehrsteilnehmer stark gefährdet sind, existiert im Ausland häufig eine explizite Helmpflicht für Kinder. Junge und unerfahrene Fahrradfahrer sind dadurch besonders geschützt. Darüber hinaus gilt teilweise auch eine Helmpflicht für Erwachsene. Die folgende Übersicht zeigt, wer in anderen Ländern einen Schutzhelm auf dem Fahrrad tragen muss.

Gesetzliche Helmpflicht nur für Kinder:

    Estland, Island, Israel, Japan, Kroatien, Litauen, Österreich, Schweden, Slowenien, Slowakei, Südkorea, Tschechien, USA (in 38 Bundesstaaten)

Gesetzliche Helmpflicht für alle Radfahrer:

    Australien, Finnland, Malta, Neuseeland, Spanien, Südafrika

Länder ohne gesetzliche Helmpflicht beim Fahrradfahren:

Insbesondere beim Fahrradfahren scheiden sich die Geister, ob das Tragen eines Helmes als Vorschrift sinnvoll ist.

Der Gesetzgeber schreibt momentan keine Helmpflicht für Radfahrer vor.

Http://www. wccsb. com/radfahren-und-sicherheit/

Helmpflicht für das Fahrrad – sinnvoll oder sinnlos?

Bereits seit Jahren wird sie heiß diskutiert: die Helmpflicht beim Fahrrad. Radfahrer argumentieren auf der einen Seite mit mehr Sicherheit. Die Gegenseite prophezeit damit den Rückgang der Radfahrer und den Anstieg des Autoverkehrs – was sich auf die Umwelt auswirken könnte.

FAQ: Helmpflicht für Fahrradfahrer

Nein, es gibt keine Helmpflicht für Fahrradfahrer in Deutschland, auch nicht für Kinder. Trotzdem ist es immer wieder in der Diskussion.

Experten rechnen mit einem Rückgang der Zahl der Schwerverletzten und Verkehrstoten. Etwa 80 Prozent der Kopfverletzungen könnten vermieden werden.

Es wird ein Rückgang der Fahrradfahrer und Anstieg des Autoverkehrs prognostiziert. Dadurch würde die Umwelt stärker belastet und Herz-Kreislauferkrankungen würden zunehmen.

Die Helmpflicht für das Fahrrad in Deutschland

In deutschland besteht helmpflicht für radfahrer

Die Helmpflicht für das Fahrrad ist in Deutschland ein kontrovers diskutiertes Thema.

Tatsächlich gibt es In Deutschland für Radfahrer keine Helmpflicht. Weder für Kinder und/oder Senioren – die als schwächste Verkehrsteilnehmer in der Straßenverkehrsordnung (StVO) gelten – noch für andere Altersgruppen. Auch regional ist keine Helmpflicht für Radfahrer vorgesehen und auch keine Helmpflicht für Kinder auf dem Fahrrad.

Zwar wird das Tragen eines Helms jedem Radler empfohlen. Wenn Sie aber ohne ihn unterwegs sind, riskieren Sie Kein Bußgeld oder ähnliches. Selbst wenn Sie Helmlos einen Verkehrsunfall bauen – im Bußgeldkatalog sind keine Strafen dafür aufgeführt, genauso wenig wird Ihnen eine Mitschuld zugesprochen.

Und dennoch ist es ein präsentes Thema im Verkehrsrecht: Denn bereits seit Jahren wird unter Fahrradfahrern über die Einführung einer Helmpflicht für das Fahrrad intensiv debattiert.

Immer wieder werden neue Studien veröffentlicht, die sich mit den Auswirkungen einer einheitlichen Fahrradhelmpflicht beschäftigen. Dabei kann es um die befürchtete Zunahme der Umweltschädigung und des Autoverkehrs gehen, wenn die Leute vom Fahrrad steigen, weil sie keinen Helm tragen wollen. Oder es geht um die Sicherheitspotentiale, die eine Fahrradhelmpflicht mit sich bringen würde.

Eines steht aber unumstößlich fest: Mehr Helme bedeuten weniger Kopfverletzungen. Und solche können für die Betroffenen schwerwiegende und langfristige Folgen haben. Weil dieser Umstand über allem steht, ist die Helmpflicht für Radfahrer ein Dauerthema.

Helmpflicht: Pro und Contra

In deutschland besteht helmpflicht für radfahrer

Die Helmpflicht: Das Fahrrad würden viele stehenlassen.

Ein Gegner der Helmpflicht in Deutschland ist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). Natürlich ist der nicht streng gegen das Tragen eines Fahrradhelms – er legt es seinen Mitgliedern sogar ans Herz -, macht sich aber Sorgen, dass Diese Vorschrift die Fahrradnutzung drastisch senken würde. Die Verkehrsteilnehmer würden bei einer Helmpflicht für das Fahrrad eher in ihr Auto bzw. in die öffentlichen Verkehrsmittel einsteigen.

Daraus könnten laut Experten (Ärzte und Forscher) folgende Contra-Punkte resultieren:

    Zunahme des Autoverkehrs dadurch höhere Belastung der Umwelt dadurch höhere Umweltkosten aufgrund höherer Emissionen Zunahme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch weniger körperliche Ertüchtigung

Diejenigen, die sich eine Helmpflicht für das Fahrrad wünschen, bringen meist folgende Pro-Argumente hervor:

    Rückgang der Zahl der Schwerstverletzten dabei Vermeidung von 80 Prozent der Kopfverletzungen bei Schwerverletzten Fußgänger oder Auto-Umstieg senkt Risiko von Verkehrstoten dadurch Rückgang der Verkehrstoten pro Jahr um einige hundert nach Gewöhnungseffekt möglw. wieder Anstieg der Fahrradnutzung

Häufig werden in den Studien Die jeweiligen Zahlen gegeneinander aufgerechnet. Das Ergebnis in vielen Fällen: Die Helmpflicht für das Fahrrad würde mehr Nachteile bringen, als sie Vorteile bietet.

So würde eine Helmpflicht für Fahrradfahrer die Anwachsende Zahl der Herz-Kreislauferkrankungen mehr Leben gefährden, als die Helmpflicht voraussichtlich retten würde. Darüber hinaus gibt es Studien aus Australien, die gegen den Gewöhnungseffekt sprechen: Nach der Einführung einer Fahrradhelmpflicht in den frühen 1990er Jahren sank die Anzahl der Radfahrer und Stieg seither nicht mehr nennenswert an.

Vorschläge für Alternativen

In deutschland besteht helmpflicht für radfahrer

Sollte es eine Fahrradhelmpflicht für Kinder geben?

Zwar ist die ansteigende Zahl der Radfahrer in Deutschland (Stand 2017) eine begrüßenswerte Tendenz. Ihr gegenüber steht aber auch die damit Ansteigende Zahl von tödlichen Fahrradunfällen.
Daher hat sich u. a. der ADFC Gedanken über Alternativen zur Helmpflicht beim Fahrrad gemacht. So fordert er bspw. eine Radfahrerfreundlichere Verkehrsplanung. Darüber hinaus plädiert der ADFC für Niedrigere Autogeschwindigkeiten in Wohngegenden.

Eine weitere Alternative wäre, die Helmpflicht beim Fahrrad für Kinder und Jugendliche einzuführen. Denn die Vorschrift trifft vor allem bei Fahrradfahrern im Alter von zehn bis 19 Jahren auf Protest. Damit könnte zumindest die Verkehrssicherheit für Kinder erhöht werden.

(22 Bewertungen, Durchschnitt: 4,45 von 5)

Https://www. bussgeldkataloge. de/helmpflicht-fahrrad/

Unionspolitiker will allgemeine Helmpflicht für Radfahrer

Unionspolitiker will allgemeine Helmpflicht für Radfahrer

BERLIN (dpa-AFX) – Der Unions-Verkehrspolitiker Thomas Bareiß hat sich für eine allgemeine Helmpflicht für Radfahrerinnen und Radfahrer ausgesprochen. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sagte zu „Welt“ (Freitag): „Früher oder später müssen wir über eine Helmpflicht in Deutschland sprechen.“ Immer mehr Menschen nutzten das Fahrrad, dadurch steige die Zahl der Unfälle rasant an. „Das Tragen eines Helms bietet dagegen bestmöglichen Schutz und sollte heute eigentlich schon bei allen Radfahrern obligatorisch sein. Das Rad soll immer mehr zum Bestandteil unserer alltäglichen Mobilität werden, da ist eine Helmpflicht zum Schutz der Radfahrer nur folgerichtig“, so der CDU-Politiker.

BERLIN In Deutschland besteht keine Helmpflicht für Radfahrerinnen und Radfahrer. Ein Helm könne aber bei einem Sturz vor vielen Kopfverletzungen schützen, heißt es etwa beim ADAC.

Für die Bundestagsfraktionen der Ampel-Koalition ist eine Helmpflicht bislang keine Option. So sagte Valentin Abel, Berichterstatter der FDP für Radverkehr, der Zeitung: „Für mich steht fest, dass wir Fahrradfahren sicherer machen müssen. Dazu gehört zum einen der Aufruf, dass Fahrradfahrer freiwillig einen Helm zur eigenen Sicherheit tragen. Auf der anderen Seite gilt es, Fahrradfahren durch bauliche Methoden und eine allumfassende Städteplanung sicherer zu gestalten.“ Eine Helmpflicht würde Angebote wie Bike-Sharing dagegen fast unmöglich machen.

Auch SPD und Grüne erklärten auf „Welt“-Anfrage, vor allem mit einer verbesserten Straßeninfrastruktur die Sicherheit von Fahrradfahrern stärken zu wollen. Eine Helmpflicht lehnen beide Parteien ab.

Offen zeigten sich laut Bericht hingegen AfD und Linkspartei. Wie die Zeitung weiter schreibt, ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Zahl der getöteten Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen 2022 im Vergleich zum Vorjahr um rund 26 Prozent gestiegen. Insgesamt 474 Mal seien Fahrradfahrer tödlich verunglückt, etwas weniger als die Hälfte waren Fahrer eines E-Bikes.

Https://www. handelsblatt. com/dpa/unionspolitiker-will-allgemeine-helmpflicht-fuer-radfahrer/29337858.html

Helmpflicht für Radfahrer?

In Deutschland besteht generell keine Helmpflicht für Radfahrer, weder im allgemeinen noch für bestimmte Altersgruppen, in bestimmten Regionen oder bei Gruppenfahrten. Da es keine Helmpflicht gibt, gilt nach gängiger Rechtsprechung bei Alltagsradfahrern das Fehlen eines Fahrradhelmes bei einem Unfall auch nicht als Mitverschulden.

Davon abweichend hat das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht entschieden, dass eine Radfahrerin ohne Helm beim Zusammenstoß mit einer geöffneten Autotür eine zwanzigprozentige Mitschuld trägt (Urteil vom 5. Juni 2013; Az. 7 U 11/12). Da das Urteil von anderen OLG abweicht, wurde Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen. Die verletzte Radfahrerin hat gegen das Urteil Revision eingelegt.

Am 17. Juni 2014 hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass einem Radfahrer ohne Helm nicht automatisch eine Mitschuld an den Folgen eines Unfalls angelastet werden kann. Damit hebt der BGH das umstrittene Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig vom Juni 2013 auf.

Nach Ansicht des Gerichts bestand zum Zeitpunkt des Unfalls keine allgemeine Verkehrsauffassung und kein Verkehrsbewusstsein, dass es zum Eigenschutz erforderlich und zumutbar sei, einen Helm zu tragen.

Helmpflicht im Ausland

Folgende Übersicht zeigt die Länder, in denen eine Helmpflicht besteht.

    Australien: Regelung gilt für alle Radfahrer Estland: Regelung gilt für Kinder unter 16 Jahren Finnland: Regelung gilt für alle Radfahrer Island: Regelung gilt für Kinder unter 15 Jahren Israel: Regelung gilt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Japan: Regelung gilt für Kinder unter 13 Jahren Kroatien: Regelung gilt für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren Litauen: Regelung gilt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Malta: Regelung gilt für alle Radfahrer Neuseeland: Regelung gilt für alle Radfahrer, Bußgeld: 30 Euro Österreich: Regelung gilt fürKinder unter zwölf Jahren Schweden: Regelung gilt für Kinder unter 15 Jahren, Bußgeld: 55 Euro Slowenien: Regelung gilt für Kinder unter 15 Jahren Slowakei: Regelung gilt für Kinder unter 15 Jahren, alle Radfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften Spanien: Regelung gilt für alle Radfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften, nicht bei langen Steigungen oder hohen Temperaturen, Bußgeld: 90 Euro Südafrika: Regelung gilt für alle Radfahrer Südkorea: Regelung gilt für Kinder unter 13 Jahren Tschechien: Regelung gilt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren USA: Regelung gilt in 38 Bundesstaaten, überwiegend für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

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Http://fachanwaltskanzlei-verkehrsrecht-hamburg. de/start/bussgeld/fahrrad/helmpflicht/

Keine Helmpflicht für Radfahrer in der Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung ist ein wichtiger Versicherungsschutz. Da die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Unfällen am Arbeits – und Ausbildungsplatz bzw. bei Wegen dorthin und von dort greift, besteht für Unfälle, die sich außerhalb dieser Situationen ereignen, kein automatischer Versicherungsschutz. Gerade beim Sport und in der Freizeit passieren aber besonders viele Unfälle. Hier schützt eine private Unfallversicherung. Bei vielen Freizeitaktivitäten, zum Beispiel beim Skifahren oder Fahrradfahren, besteht die Möglichkeit, sich durch Tragen eines Helms zu schützen. Inwieweit hat dies Auswirkungen auf den Versicherungsschutz? Mehr dazu erfahren Sie hier.

Keine gesetzliche Helmpflicht in Deutschland für Radfahrer

Eine Helmpflicht besteht in Deutschland bereits seit langem für Motorradfahrer und ihre Beifahrer. In den übrigen Bereichen – für Radfahrer, Reiter, beim Skifahren und anderen sportlichen Aktivitäten – gibt es keine generelle gesetzliche Helmpflicht. Für Radfahrer wird für die Teilnahme am Straßenverkehr das Tragen eines Helms zwar empfohlen, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Einführung einer Helmpflicht für Radfahrer wird hierzulande bereits seit etlichen Jahren kontrovers diskutiert, ohne dass es – im Unterschied zu anderen europäischen Ländern – bislang zu einer gesetzlichen Helmpflicht gekommen ist.

Unfallversicherung leistet generell – mit Ausnahmen

Da – von Motorradfahrern abgesehen – keine gesetzliche Helmpflicht besteht, kann die Unfallversicherung nicht grundsätzlich ihre Leistungen verweigern oder einschränken, wenn kein Helm getragen wurde. Das Fehlen eines Helms spielt allerdings gelegentlich in rechtlichen Auseinandersetzungen eine Rolle, wenn zusätzlich gegen andere Vorschriften – zum Beispiel die Straßenverkehrsordnung – verstoßen wurde. Hier versuchen Haftpflicht – und manchmal auch Unfallversicherungen Nicht-Helmträgern eine Mitschuld am Unfall anzulasten – mit möglichen Konsequenzen für die Versicherungsleistungen. Die Rechtsprechung ist in diesen Fällen nicht eindeutig, Prozesse sind überdies langwierig und teuer.

Helmklauseln bieten zusätzlichen Invaliditätsschutz

Manche Unfallversicherungen enthalten in ihren Versicherungsbedingungen eine sogenannte Helmklausel. Sie besagt, dass bei einer unfallbedingten Invalidität die Invaliditätsleistung steigt, wenn ein adäquater Helm getragen wurde. Die Höhe der Leistung bestimmt sich dabei nach der vereinbarten Versicherungssumme und dem Schweregrad der Invalidität. Kopfverletzungen sind bei helmtragenden Radfahrern zwar vergleichsweise selten. Wenn es aber zu Verletzungen kommt, sind die Folgen oft schwerwiegend. Meist sieht die Helmklausel prozentuale Leistungserhöhung, zum Beispiel 10 % vor. Sie ist in den Versicherungsangeboten entweder in der Grundversicherung integriert oder Bestandteil eines vom Versicherungsnehmer wählbaren erweiterten Unfallversicherungsschutzes. Häufig erstreckt sich die Helmklausel auf Radfahrer und Reiter, in manchen Versicherungsangeboten auch auf weitere Aktivitäten mit Kopfverletzungsrisiko – u. a. das Skifahren.

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Https://www. versicherung-rechner. de/privat-versicherungen/keine-helmpflicht-fuer-radfahrer-in-der-unfallversicherung/

Unionspolitiker will allgemeine Helmpflicht für Radfahrer

BERLIN (dpa-AFX) – Der Unions-Verkehrspolitiker Thomas Bareiß hat sich für eine allgemeine Helmpflicht für Radfahrerinnen und Radfahrer ausgesprochen. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sagte zu „Welt“ (Freitag): „Früher oder später müssen wir über eine Helmpflicht in Deutschland sprechen.“ Immer mehr Menschen nutzten das Fahrrad, dadurch steige die Zahl der Unfälle rasant an. „Das Tragen eines Helms bietet dagegen bestmöglichen Schutz und sollte heute eigentlich schon bei allen Radfahrern obligatorisch sein. Das Rad soll immer mehr zum Bestandteil unserer alltäglichen Mobilität werden, da ist eine Helmpflicht zum Schutz der Radfahrer nur folgerichtig“, so der CDU-Politiker.

In Deutschland besteht keine Helmpflicht für Radfahrerinnen und Radfahrer. Ein Helm könne aber bei einem Sturz vor vielen Kopfverletzungen schützen, heißt es etwa beim ADAC.

Für die Bundestagsfraktionen der Ampel-Koalition ist eine Helmpflicht bislang keine Option. So sagte Valentin Abel, Berichterstatter der FDP für Radverkehr, der Zeitung: „Für mich steht fest, dass wir Fahrradfahren sicherer machen müssen. Dazu gehört zum einen der Aufruf, dass Fahrradfahrer freiwillig einen Helm zur eigenen Sicherheit tragen. Auf der anderen Seite gilt es, Fahrradfahren durch bauliche Methoden und eine allumfassende Städteplanung sicherer zu gestalten.“ Eine Helmpflicht würde Angebote wie Bike-Sharing dagegen fast unmöglich machen.

Auch SPD und Grüne erklärten auf „Welt“-Anfrage, vor allem mit einer verbesserten Straßeninfrastruktur die Sicherheit von Fahrradfahrern stärken zu wollen. Eine Helmpflicht lehnen beide Parteien ab.

Offen zeigten sich laut Bericht hingegen AfD und Linkspartei. Wie die Zeitung weiter schreibt, ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Zahl der getöteten Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen 2022 im Vergleich zum Vorjahr um rund 26 Prozent gestiegen. Insgesamt 474 Mal seien Fahrradfahrer tödlich verunglückt, etwas weniger als die Hälfte waren Fahrer eines E-Bikes./hoe/DP/jha

Https://www. onvista. de/news/2023/08-17-unionspolitiker-will-allgemeine-helmpflicht-fuer-radfahrer-10-26166989

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Https://www. zeit. de/mobilitaet/2015-07/fahrrad-fahrradhelm-helmpflicht-umfrage

Weiterhin keine Helmpflicht auf dem E-Bike und dem Fahrrad. Kein Mitverschulden bei Unfall ohne Helm.

In deutschland besteht helmpflicht für radfahrer

Früher nahmen am Straßenverkehr hauptsächlich Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer teil. Darüber hinaus gab es motorisierte Zweiräder (Motorräder, Motorroller und Mofas). Mittlerweile gibt es hierneben noch Quads, E-Roller, E-Bikes, Pedelecs, E-Scooter und vieles mehr.

Viele dieser „neuen Verkehrsteilnehmer“ stellen sich die Frage, ob sie einen Helm tragen müssen oder ob Ihnen finanzielle Nachteile entstehen, wenn Sie ohne Helm in einen Unfall verwickelt werden.

Für wen gilt eine Helmpflicht?

Für welche Teilnehmer am Straßenverkehr in Deutschland eine Helmpflicht gilt, ist in der StVO klar geregt.

Nur wer Krafträder oder offene drei – oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf oder in ihnen mitfährt, muss während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen (§ 21a Absatz 2 Satz 1 StVO).

Eine Helmpflicht besteht insoweit auf einem Quad und auf einem Elektroroller, nicht aber auf einem E-Scooter oder auf einem „normalen“ Fahrrad (auch nicht für Kinder).

Bei E-Bikes und Pedelecs muss differenziert werden.

Für „normale“ Pedelecs bzw. E-Bikes mit einem Hilfsmotor, der Geschwindigkeiten bis zu 25 km/h unterstützt und bei denen die Anfahrhilfe das Pedelecs auf nicht mehr als 6 km/h beschleunigt, gilt keine Helmpflicht. Etwas anderes gilt für sogenannte S-Pedelecs. Hierbei handelt es sich um Zweiräder mit stärkerem Hilfsmotor der beim Treten in die Pedale bis zu 45 km/h unterstützen darf. Rechtlich gelten S-Pedelecs als Kleinkrafträder was bedeutet, dass beim Fahren ein Helm getragen werden muss.

Was aber gilt bei einem Unfall ohne Helm?

Immer häufiger sind E-Bikefahrer und Fahrradfahrer in Verkehrsunfälle verwickelt. Die Gründe sind vielfältig. Häufig kommt es zu Personenschäden. Leider sind auch Dauerschäden keine Seltenheit. Fraglich ist dann, ob allein die Tatsache, dass kein Fahrradhelm getragen wurde, ein Mitverschulden begründen und somit eine Kürzung der Ansprüche zur Folge haben kann.

Im Jahr 2014 hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass allein das Nichttragen eines Fahrradhelms nicht zu einer Anspruchskürzung führt (Urteil vom 17.06.2014 – Az. VI ZR 281/13-).

Im Jahr 2020 hat das OLG Nürnberg (Urt. v. 20.08.2020 – 13 U 1187/20) hinsichtlich des Umfangs des zu leistenden Schmerzensgeldes ebenfalls nochmals klargestellt, dass zumindest im Alltagsradverkehr das Nichttragen eines Helms nach wie vor kein Mitverschulden des verletzten Radfahrers begründet. Eine allgemeine Verkehrsauffassung des Inhalts, dass Radfahren eine Tätigkeit darstellt, die generell derart gefährlich ist, dass sich nur derjenige verkehrsgerecht verhält, der einen Helm trägt, bestehe nach wie vor nicht.

Etwas anderes könne allerdings für bestimmte Formen des sogenannten sportlichen Radfahrens gelten, die mit erheblich gesteigertem (Kopf-)Verletzungsrisiko verbunden sind, etwa beim Rennradfahren mit tiefer Kopfhaltung und Fixierung der Schuhe an den Pedalen oder beim Mountainbike-Fahren im freien Gelände. Derartiges ist aber nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.

Wer als Zweiradfahrer in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde – gleichgültig ob mit dem Fahrrad, dem E-Bike, dem Pedelec oder dem E-Scooter– sollte bei der Unfallregulierung professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Insbesondere bei Personenschäden ist es ratsam, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen, um sich hinsichtlich möglicher Ansprüche und der weiteren Vorgangsweise zu informieren. Die Rechtsanwaltskosten gehören zu den Kosten, die der Unfallverursacher zu ersetzen hat. Bei einer Teilschuld zahlt regelmäßig die eigene Rechtsschutzversicherung.

Https://www. anwalt. de/rechtstipps/weiterhin-keine-helmpflicht-auf-dem-e-bike-und-dem-fahrrad-kein-mitverschulden-bei-unfall-ohne-helm-191994.html

Das Hamlet Dilemma: Die versteckte Helmpflicht

In deutschland besteht helmpflicht für radfahrer

Neulich erst wieder habe ich einen Rennradfahrer mit Helm gesehen.
Nur hing der Helm am Lenker.
Die Anwältin in mir hat sofort gedacht: „Ob der weiß, dass es bei einem Unfall teuer werden kann?“.

Im Jahr 2020 wurden 5,04 Millionen Fahrräder verkauft. Davon waren 1,95 Millionen mit einem Motor bestückt. So beliebt war Radfahren noch nie.

Eng damit verbunden, lastet schwer auf unseren Schultern die schicksalhafte Überlegung:

Helm oder nicht Helm – das ist hier die Frage!

Nach wie vor sind Radfahrer:innen in Deutschland nicht verpflichtet einen Helm zu tragen.

Gilt das auch für das E-Bikes?

Die Antwort ist abhängig von der Art des E-Bikes. Wenn der Motor Tretunterstützung bis 25 km/h liefert und eine Anfahrtshilfe bis 6 km/h, gilt das E-Bike verkehrsrechtlich als Fahrrad und es besteht keine Helmpflicht. Alles darüber hinaus, sogenannte S-Pedelecs, erfordert einen Helm.

Gut zu wissen: Im beliebten Urlaubsland Spanien ist außerhalb von geschlossenen Ortschaften jede:r Radfahrende verpflichtet, einen Helm zu tragen. Unser Nachbar Österreich schreibt eine Helmpflicht zumindest für Kinder bis 12 Jahren vor.

Gilt das auch für Sportler:innen?

Viele wissen nicht, dass die Freiheit selbst zu entscheiden, rechtliche und finanzielle Risiken hat.

Wer ohne Helm unterwegs ist, bekommt bei einem Unfall von der Versicherung oftmals eine Mitschuld an den Verletzungen angelastet, auch wenn er/ sie sich völlig korrekt verhalten hat.

Der Bundesgerichtshof entschied dazu, dass bei Alltags – und Freizeitradler ein fehlender Helm allein noch keine negativen Folgen haben darf. Wer allerdings mit dem Mountainbike oder Rennrad unterwegs ist, kann ohne Helm aufgrund des höheren Verletzungsrisikos eine Mitschuld angelastet bekommen.

Folglich kann es bei Radsportler:innen auch ohne Helmpflicht zu einer Haftung kommen!

Was bedeutet das für Sportevents und Rad-Guides?

Rad-Guides und Veranstalter:innen von Sportevents kann ein fehlender Helm nicht direkt angelastet werden. Jedoch sind beide dazu verpflichtet, alle Schäden und Ereignisse, die Verletzungen nach sich ziehen können, von den Teilnehmenden fernzuhalten.

Dazu gehört es auch, auf die finanziellen Risiken hinzuweisen, welche bei einem Unfall ohne Helm entstehen können und bei höhten Verletzungsrisiko eine Helmpflicht vorzuschreiben.

Merke: Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest Du bei deinem Kurs oder Sportevent auf das Tragen eines Helms bestehen, wenn.

    die Fahrt einen sportlichen Hintergrund hat auf Straßen und außer Orts gefahren wird eine Geschwindigkeit von über 25 km/h erreicht werden kann

Solch ein Hinweis oder die Vorgabe einer Helmpflicht muss unbedingt in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert werden.

Wenn Du Fragen dazu hast und wissen möchtest, wie du es für Dein Trainingskonzept oder Deine Veranstaltung am sichersten umsetzt, vereinbare gerne einen Gesprächstermin mit mir. Zusammen bekommen wir das hin. Versprochen!

Julia
-Anwältin für Sportrecht-

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Https://www. aktivkanzlei. de/blog/haftung-beim-radfahren-auch-ohne-helmpflicht

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