Himbeeren und Co: So bleiben Sommerfrüchte länger frisch

Himbeeren, Blaubeeren, Stachelbeeren: Sommerbeeren sind lecker, verderben aber schnell. Wie halten sie länger frisch? Wie lassen sich überreife Früchte verarbeiten?

Viele heimische Sommerbeeren sind sehr empfindlich und werden schnell matschig. Damit sie nicht im Abfalleimer landen, sollten sie besonders sorgfältig aufbewahrt und transportiert werden.

Kleine Mengen kaufen oder selbst pflücken

Beim Kauf empfiehlt es sich, zu regionaler Ware zu greifen, etwa vom Wochenmarkt, denn diese ist meist frischer und hat keine langen Wege hinter sich. Das senkt das Risiko von Transportschäden. Wer eine Möglichkeit in der Nähe hat, kauft am besten direkt vom Hof. Manche Bauern bieten auch Beerenobst zum Selbstpflücken an.

Immer nur kleine Mengen und gut gereifte Früchte kaufen. Denn anders als Äpfel, Bananen oder Pflaumen reifen die meisten Beeren – mit Ausnahme der Heidel – und Stachelbeere – nicht nach. Beim Transport nach Hause sollten die Beeren immer ganz oben im Einkaufskorb oder – beutel liegen, damit sie nicht zerdrückt werden. Der Transport mit dem Fahrrad ist wegen der Erschütterungen nicht empfehlenswert.

Kühl lagern und erst vor dem Verzehr waschen

Sommerbeeren schmecken am besten ganz frisch und sollten schnell verbraucht werden. Zur Aufbewahrung empfiehlt sich der untere des Kühlschranks oder das Gemüsefach. Dort bleiben Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren bis zu drei Tage, Heidelbeeren bis zu zwei Wochen frisch, verlieren dabei aber an Aroma. Außerhalb des Kühlschranks hält sich das Obst meist nur einen Tag.

Die Beeren nebeneinander in eine flache Schale oder auf einen Teller legen, etwaige Feuchtigkeit abtupfen und matschige Früchte aussortieren. Mit einem Papiertuch oder einer Papiertüte abdecken, Folie ist nicht empfehlenswert. Nicht waschen, da die Beeren sonst ihre natürliche Schutzhülle verlieren und anfälliger werden. Um Feuchtigkeit zu vermeiden, die zur Schimmelbildung führen kann, am besten ein Küchenpapier unter die Beeren legen.

Reife Früchte zu Marmelade oder Smoothies verarbeiten

Beeren erst kurz vor dem Verzehr oder dem Weiterverarbeiten waschen. Hierzu die Früchte am besten kurz in stehendes Wasser tauchen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Stiele und Blätter erst ganz zum Schluss abschneiden. Matschige oder überreife Früchte sowie Beeren mit Druckstellen müssen nicht weggeworfen werden: Sie können zu Marmelade, Smoothies, Shakes oder Likör weiterverarbeitet werden.

Sehr schnell herzustellen ist etwa ein kaltgerührter Aufstrich: Die gewaschenen Früchte einfach nur zusammen mit speziellem Gelierzucker ohne Kochen (Menge nach Packungsangabe) pürieren – fertig. Das Fruchtmus hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen und schmeckt sowohl auf Brot als auch zu Joghurt oder Eis als fruchtiges Dessert. Alternativ schmecken Beerenfrüchte gut als Kompott.

Rezept: Griechischer Joghurt mit Beeren

Ein leckeres und gesundes Frühstück ganz ohne Zucker. Zimt, Kurkuma und geröstete Kerne sorgen für Biss und Geschmack. Rezept

Rezept: Törtchen mit Beeren

Die mit Pudding gefüllten Törtchen lassen sich statt mit Himbeeren auch mit Erdbeeren, Blaubeeren oder Johannisbeeren toppen. Rezept

Rezept: Beeren-Tarte ohne Backen

Der Boden für diesen veganen Kuchen besteht aus Datteln, Mandeln, Haselnüssen und Sonnenblumenkernen. Rezept

Beeren portionsweise einfrieren

Beeren lassen sich auch gut einfrieren. Tiefgekühlt halten sie mehrere Monate. Dazu die Früchte zunächst waschen, trocknen und auf einem Teller im Tiefkühler zwei bis drei Stunden vorfrieren, damit die einzelnen Beeren später nicht zusammenkleben. Wer die Beeren für Smoothies oder Milchshakes verwenden möchte, kann sie bereits vor dem Einfrieren pürieren und in Eiswürfelbehälter abfüllen, sodass sie später in kleinen Portionen entnommen werden können.

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Fragen, Tipps und Erfahrungen beim Transport mit dem Rad

Da ich an meinem neuen Wohnort keinen Supermarkt mehr vor der Haustür habe stellen sich mir jetzt ein paar Fragen die vielleicht auch andere Leser interessieren.

Mein aktuelles (Luxus-)Problem ist, wie bekomme nach dem Einkaufen die Produkte die gekühlt werden müssen/sollten nach Hause. Der Heimweg mit dem Rad dauert ca. 15 Minuten, mit dem ÖPNV mindestens 20 Minuten.

Bei einer kurzen Recherche bei einem Online-Marktplatz fand ich faltbare Kühltaschen. Teilweise lassen die sich auch als Rucksack tragen.

Wir haben einfach eine ganz normale Kühltasche, in die wir den kühlpflichtigen Kram reinlegen, die Kühltasche wird dann in eine ganz normale Fahrradtasche am Gepäckträger gestopft. Das sollte locker mehr als eine halbe Stunde überdauern, sofern man nicht mit schwarzen Fahrradtaschen in der prallen Sonne herumfährt.

Ich habe früher mal auf diese Weise regelmäßig Würstchen und Fleisch (lange, lange ist’s her) jeweils einen ganzen lauen Sommerabend lang während der Critical Mass durch Hamburg gefahren und die Waren waren nach vier Stunden noch kühl und steinhart. Wir haben das Essen danach allerdings verzehrt, nach vier Stunden auf dem Rad in der Kühltasche würde ich die Sachen vielleicht doch nicht mehr wieder in den Tiefkühlschrank legen.

Ich packe einfach immer alles gekühlte zusammen. Tiefgekühlte Sachen nach unten, darauf die Sachen aus der „normalen“ Kühlung und obendrauf den Rest. 15-30 Min sind da nicht das Problem.

Lange ist’s her, aber stabile Kühlbox mit reichlich Kühlakkus aus’n Gefrierschrank und die Box in den Anhänger, als der noch lebte, oder in die große Box am Lepus, als das noch lebte, ht funktioniert, TK-Sachen aus einem TK-Reste-Verwertungsladen heimzuschaffen von Ettlingen-West nach KA-City.

15min bei 20 oder 25°C in der Packtasche sind doch für Lebensmittel aus der Kühltheke (Käse, Quark, Joghurt, Milch, Hefe) kein Problem.

Bei TK-Ware hilft die erwähnte faltbare TK-Tasche. Aber wie oft hab ich die vergessen

Eine Packung TK-Kräuter taut weniger schnell an, wenn man noch 3 Packungen Eis (möglichst nicht so luftreicher Kram) oder TK-Spinat kauft.

Erfahrung auch: die Pappschachtel bei der TK-Pizza isoliert auch schon ganz gut. Ich hatte nie Probleme damit, solche Sachen zu Hause dann wieder in den Tiefkühlschrank zu packen.

Wie transportiert man Lebensmittel am besten auf einem Fahrrad

Das Sammelbecken für alle Deutschsprechenden, hauptsächlich auf Deutsch, manchmal auch auf Englisch. Für Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier.

Problem: Wenn ich meine Einkaufstasche mit Sachen aus dem Supermarkt packe, fallen dir mir gerne aus dem Korb hinten heraus bei der Fahrt. Ich denke ja an einen großen Rucksack für den Transport (Rücken?). Seitentaschen sehe ich skeptisch mit der Schwerpunktverlagerung. Die Strecke ist recht kurz, aber lang genug damit sich Fahrrad fahren lohnt.

9. Faustregel: Mit dem Rad

Heidelbeeren haben in Deutschland von Mai-September Saison. (Obst) Entscheidend für die Klimabilanz ist einerseits der Herkunftsort, vor allem aber die Transportart. Empfindliche Früchte wie Himbeeren, die mit dem Flugzeug aus Mexiko kommen, schneiden beispielsweise wesentlich schlechter ab als die robusteren Heidelbeeren, die über den Seeweg aus Südamerika nach Europa kommen. (ifeu. de) Wer mal die Klimabilanz seiner Lebensmittel ausrechnen möchte, kann mal hier schauen. Genau diesem wichtigen Thema Transport widmet sich die 9. Faustregel. Denn genauso entscheidet, wo die Nahrung her kommt, ist auch, wie ihr sie transportiert.

Lebensmitteltransport

Beim Thema Transport gibt es viele Aspekte, zum einen wäre die Lebensmittelbeschaffung als globale Tätigkeit – das heißt: unsere Waren reisen um die Welt, nur um billig produziert zu werden. Der/die Verbraucher*in kann nur sehr schwer oder gar nicht erkennen, wo manche Lebensmittel herkommen. Da spielt natürlich die Transparenz eine Rolle bei der Vertrauenswürdigkeit von Lebensmitteln und deren Herkunft (Schadstoffbelastungen, Tierethik, Produktions – und Arbeitsbedingungen). China bspw. ist weltweit der größte Produzent von Apfelsaftkonzentrat, Tomaten in der Dose aber auch Champignons und Spargel als Konserve. Ca. 700.000 t Lebensmittel kommen jedes Jahr nach Deutschland. China kann so billig produzieren, weil die Löhne viel geringer sind, obwohl sehr viel in Handarbeit gemacht wird. Dies geht allerdings oft auf Kosten der Menschen vor Ort und der Umwelt. Hier ist die Doku des SWR: „Billige Lebensmittel aus Fernost – China in Dosen“ sehr empfehlenswert.

So sprechen viele Fakten für regional produzierte Lebensmittel (Ressourcenverbrauch usw.). Am Ende bleibt es die Entscheidung jedes einzelnen Menschen. Denn aktuell ist keine allgemeine Regelung durch die Politik absehbar.

Neben dem Transport in der Herstellung und zum Supermarkt gibt es natürlich noch den Weg in die jeweilige Küche. Natürlich ist es nachhaltiger, mit dem Fahrrad oder zu Fuß einzukaufen. Uns ist klar, dass es da einigePunkte gibt, die dagegen sprechen: Wohnort auf dem Land, Großeinkauf oder Getränke sind schwer oder nicht mit dem Fahrrad zu transportieren. Wichtig wäre, wenn es geht kleinere Einkäufe oder Wege mit dem Rad oder zu Fuß/mit der Bahn zu erledigen.

Fahrrad fahren

Fahrrad fahren ist gut für die Umwelt und die Gesundheit. Wichtig: Fahrradfahren muss nicht anstrengend sein, genau wie Spazierengehen! Fahrradfahren gehört zu den Ausdauersportarten selbst beim gemütlichen Fahren. Die rhythmische Bewegung wirkt entspannend auf unseren Körper und Stresshormone werden abgebaut. Schon 15 bis 20 Minuten gemütliches Radeln täglich reichen dafür. Nach 30 bis 40 Minuten auf dem Rad werden sogar Glückshormone ausgeschüttet. In Zeiten von Bewegungsmangel und kalorienreicher Ernährung besonders jetzt, wo ein erneuter Lockdown ansteht, neigen die Menschen vermehrt zu Übergewicht. Fahrradfahren hilft. © smarticular. net

Der BUND Dresden verleiht ein Lastenrad kostenlos gegen Spende. Es ist erstaunlich, was man alles damit transportieren kann. Uns wurde von Umzügen berichtet, die nur mit (Lasten-)Rädern von statten gingen oder der Partyeinkauf oder. Mehr zu unserem Lastenrad

Lange Wege?

Die Hälfte der Emissionen entsteht auf dem Weg vom Laden in die einzelnen Haushalte. Einfach, weil sehr viele Menschen mit ihren Autos fahren. Die anderen 50% stecken in den Produkten drin. Das heißt alle kleinen Verarbeitungsschritte wie bspw. der Transport zum Anbauort (also auch Futtermittel-Importe – Soja aus Südamerika – für die deutsche Fleischwirtschaft). Und vor allem wirkt es sich aus, dass die Verarbeitung der Lebensmittel immer großräumiger, internationaler und damit transportaufwendiger wird. In Fertigprodukten stecken meist viele Tausend Kilometer, die sich nur schwer nachvollziehen lassen. (fr. de)

Da ist guter Rat teuer: was sollen die Verbraucher*innen tun? Insgesamt bestätigt die ifeu-Studie, dass frisches, saisonal und regional angebautes Obst und Gemüse im Schnitt meist deutlich klimafreundlicher sind als außerhalb der Saison importierte Lebensmittel aus fernen Ländern. Und auch, dass eine Umstellung auf weniger Fleisch und Milchprodukte die wesentlichen Stellgrößen für eine nachhaltige Ernährungswende darstellen. Wer rein auf die Ökobilanz schaut, wird feststellen, dass Öko gar nicht immer besser abschneidet. Dass liegt daran, dass in der Öko-Landwirtschaft mehr Fläche verbraucht wird. „Die etwas höheren Emissionen werden durch den deutlich geringeren Pestizideinsatz, nachhaltigere Bodenbewirtschaftung und Erhöhung der Artenvielfaltviel mehr als wieder wettgemacht.“ (topagrar. com)

Individualverkehr

Pkw fahren heute klima – und umweltverträglicher und belasten im Schnitt heute das Klima weniger als in der Vergangenheit. Der Gesetzgeber hat schrittweise Abgasvorschriften für neu zu gelassene PKW verschärft, woraufhin die Autohersteller reagieren mussten und ihre Motoren und die Abgastechnik verbesserten. Und zum zweiten wurde bestimmt, dass die Qualität des Kraftstoffes verbessert werden muss. Die Folge ist, dass die Emissionen gegenüber. So sanken die Gesamtemissionen des Straßengüterverkehrs, aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufwands wurden diese aber zum Teil wieder ausgeglichen. (uba) Der Individualverkehr nimmt zu, so erhöhte sich der Bestand an Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahresstichtag und wies am 1. Januar 2020 um über eine Millionen Autos auf rund 65,8 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge auf (plus 1,6 Prozent). (motor1.com)

Fahr­räder als Gepäck: So können Sie Ihr Rad trans­portieren

Auch unter den aktuell geltenden Corona-Richt­linien ist es möglich, Fahr­räder zu trans­portieren. test. de sagt, was beim Radtrans­port per Auto, Zug, Fernbus und Flugzeug zu beachten ist.

Fahr­rad mit dem Auto trans­portieren

Fahr­radträger fürs Auto sind praktisch. Egal ob Wochen­end­ausflug an den See oder Urlaub nach Italien: Das Fahr­rad ist immer dabei. Für Auto­fahr­radträger gibt es zwei grund­legend verschiedene Systeme: Dach­träger oder Heck­träger, die an der Heck­klappe oder auf der Anhängerkupp­lung montiert werden. Hier stellen wir die Varianten einzeln vor.

Fahr­radträger für die Anhängerkupp­lung

Für längere Reisen, eine häufige Nutzung oder den Trans­port schwerer Elektroräder (E-Bikes) ist diese Träger­variante am sinn­vollsten. Auf der Anhängerkupp­lung am Auto­heck beein­flussen die Träger Sprit­verbrauch und Fahr­verhalten vergleichs­weise gering. Außerdem müssen die Fahr­räder nur etwa einen halben Meter ange­hoben werden. Welches Modell das beste ist, zeigt unser Test von Fahrradträgern für die Anhängerkupplung.

Dach­träger für Fahr­räder

Ihr Problem ist oft die Sicherheit, außerdem wirken sie sich vergleichs­weise stark auf Fahr­verhalten und Sprit­verbrauch aus: Und zwar im Schnitt mit zwei Litern mehr pro 100 Kilo­meter. Das hat der Schweizer Auto­mobilclub TCS mit einem VW Golf bei einer Geschwindig­keit von 100 km/h gemessen. Außerdem müssen die Räder aufs Dach gewuchtet werden – allein oder mit schweren E-Bikes ist das kaum mach­bar.

Fahr­radträger für die Heck­klappe

Einfache Heck­träger werden mit Spann­bändern und Pols­terrollen an der Heck­klappe befestigt. Sie sind vergleichs­weise günstig und verursachen weniger Luft­widerstand als Dach­träger. Nachteil: Sie verbeulen manchmal die Heck­klappe und zerkratzen hin und wieder den Lack. Außerdem braucht die Montage etwas mehr Zeit.

Alle Vor – und Nachteile der drei Träger­systeme haben wir in unserem Systemvergleich Fahrradträger zusammengefasst.

Zulässige Beladung beachten

Egal, für welches Träger­system Sie sich entscheiden: Dach – und Heck­träger können nicht beliebig beladen werden. Die Dachlast beträgt meist 100 Kilogramm, oft aber auch weniger. Die genaue Zahl steht in der Anleitung zum Fahr­zeug. Für die Träger auf der Hängerkupp­lung gilt die maximale Stützlast. Die steht auf einem Aufkleber im Bereich der Hänge­vorrichtung.

Worauf es beim Kauf und der Nutzung von Fahr­radträgern ankommt und wie Sie sicher­stellen, dass Sie Ihre Fahr­räder sicher mit dem Auto trans­portieren, steht in unserem Fahrradträger-Test.

Fahr­rad in der Bahn mitnehmen

Wer kein Auto hat oder grund­sätzlich lieber mit dem Zug reist, kann sein Fahr­rad in der Bahn mitnehmen. Auch E-Bikes und Pedelecs dürfen im Fahr­rad­abteil trans­portiert werden. Das ist nicht selbst­verständlich, denn der Akku gilt als Gefahr­gut. So gelten etwa für Flugzeuge entsprechende Trans­port-Einschränkungen.

Im Fern­verkehr braucht man eine Stell­platz­reser­vierung und eine Fahr­radkarte. Insbesondere zur Fahr­radsaison und auf Reisen in Fahr­radregionen sind die Stell­plätze für Räder schnell ausgebucht – deshalb sollten Sie sich früh­zeitig um die Buchung kümmern. Spontan ist eine Mitnahme im Fern­verkehr praktisch unmöglich.

Mitunter ist auch in Regionalzügen eine Reser­vierung erforderlich. Für interna­tionale Züge kostet eine Fahr­radkarte mit Stell­platz­reser­vierung 12 Euro, sie kann nur in den Verkaufs­stellen der Deutschen Bahn oder telefo­nisch gebucht werden.

Wie es mit der Reser­vierung für Rad klappt und Tipps, mit denen die Reise entspannter wird, haben wir in unserem Artikel Fahrradmitnahme in der Bahn zusammengefasst.

Fahr­rad in Bus oder Fernbus trans­portieren

Für Reisende mit Rad sind Fernbus­stre­cken besonders interes­sant, wenn die Verbindung ohne Umsteigen ans Ziel führt. Sie ersparen sich die lästige Schlepperei von Rad und Gepäck über die Bahn­steige. Auch die Kosten für Fahrt plus Fahr­radticket sind oft über­schaubar.

Bedingungen für Mitnahme beachten

Fernbusse nehmen in der Regel eine Hand voll Fahr­räder auf einem Heck­träger mit. Allerdings stellen die Anbieter meist einige Bedingungen an die Fahr­räder: Flixbus beispiels­weise erlaubt nur Fahr­räder mit einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm. Außerdem ist die Mitnahme von E-Bikes, Tandems, Drei – oder Falträdern nicht möglich. Ein Platz auf dem Fahr­radträger muss normaler­weise schon zusammen mit der Fahr­karte gebucht werden und kostet rund 10 Euro.

Alternativ kann ein Fahr­rad auch als Gepäck­stück im Laderaum mitgenommen werden − zu ähnlichen Preisen wie auf dem Fahr­radträger. Dazu muss es bei vielen Bus-Anbietern in einer Trans­porttasche verstaut sein und bestimmte Größen­vorgaben einhalten, sodass das Fahr­rad oft auseinander­gebaut werden muss. Allerdings ist auch im Laderaum die Mitnahme von Sonderfahr­rädern wie Tandems oder E-Bikes oft ausgeschlossen.

Aufgrund der begrenzten Zahl der Fahr­radplätze sollten sie auch bei Fernbussen Fahr­radtickets früh­zeitig buchen, damit Sie sich bei Engpässen noch um Alternativen kümmern können.

Spezialbusse in Fahr­radregionen

In verschiedenen Regionen in Deutsch­land gibt es eigene Fahr­radbussysteme: Diese speziellen Fahr­radbusse nehmen Ausflügler mit Fahr­rad mit. Sie fahren meist aber nur in der Fahr­radsaison – etwa ab Mai bis Ende Oktober. In der Region Renn­steig-Saaleland fährt zum Beispiel der KomBus Fahrradbus, auf der Strecke parallel zum Ostseeküsten-Radweg und auf den Inseln Sylt und Rügen verkehrt der Bus RADzfatz und in allen wichtigen Radreise­regionen in Rhein­land-Pfalz ist der RadBus (ehemals „Regio­Radler“) unterwegs.

Fahr­rad im Flugzeug mitnehmen

Fahr­räder ohne Elektro­antrieb dürfen mit ins Flugzeug. Reisende Radler geben bei vielen Fluggesell­schaften neben dem Gepäck auch ihr Fahr­rad beim Check-in auf. Die Kosten sind je nach Fluggesell­schaft unterschiedlich.

Das Fahr­rad muss für den Flug möglichst klein und hand­lich gepackt sein. Komplett verpackt werden müssen Räder für den Flug in der Regel nicht. Der Trans­port im Flugzeug geschieht aber auf eigene Gefahr. Sicherheit bieten besondere Koffer oder Kartons für Fahr­räder, die in vielen Fahr­radgeschäften erhältlich sind. Welche Vorbereitungen hingegen erforderlich sind, variiert von Air­line zu Air­line. Typische Anforderungen sind:

    Lenker parallel zum Rahmen stellen, Pedale ab – oder nach innen schrauben oder hoch­klappen, Sattel­stütze herunter­lassen, Schmierige und fettige Stellen verpacken.

Darüber, ob vor dem Flug die Luft aus den Reifen gelassen werden sollte oder nicht, gibt es immer wieder Streit. Richtig ist, dass die Felgen besser geschützt sind, wenn Luft auf den Reifen ist. Bei den meisten Flugzeugen wird der Kabinen­druck auch im Gepäck­raum aufrecht­erhalten, sodass Luft auf den Reifen in der Regel kein Problem ist. Einige Fluggesell­schaften verlangen trotzdem, die Luft abzu­lassen.

Wie alle mit Lithium­batterien betriebenen Fortbewegungs­mittel (Hover­board, Segway, E-Boards) dürfen auch Pedelecs und E-Bikes nicht ins Gepäck. Sie gelten im Flug­verkehr als verbotene Gegen­stände. Einzige Trans­port­möglich­keit: Per Spedition. Die trans­portiert die Elektrofahr­räder als Gefahr­gut in Spezial-Trans­portbehältern – das muss separat beauftragt werden.

Fahr­rad auf Reisen So kommt Ihr Rad ans Ziel

In Bus, Flugzeug und Bahn können Urlauber ihr Rad mitnehmen. Das Bedarf allerdings oft früher Planung. Auch der Versand eines Fahr­rads ist mach­bar.

Zentraler Omnibusbahnhof in Berlin-Charlottenburg. Fernbusse dicht an dicht. Es geht nach Hamburg und München, Kopenhagen, Paris und Prag. Berge von Koffern und Taschen stehen hier, aber auch Fahr­räder – denn viele Urlauber wollen nicht auf ihr Rad verzichten. Was im Nah – und Fernverkehr per Zug möglich ist, bieten auch etliche Fernbusanbieter: einen Fahr­radtrans­port auf ausgewählten Stre­cken, zumindest national. Ins Ausland trans­portieren die Busse Räder nur auf wenigen Stre­cken. Auswege bieten dann die Bahn oder das Flugzeug. Oder aber: Das Rad wird verschickt und reist vorab allein.

    Zeit­punkt. Buchen Sie ein Ticket für sich und Ihr Rad möglichst früh­zeitig – egal ob Sie mit Bus, Bahn oder Flugzeug reisen möchten. Ausweg. Wenn es in Bus oder Bahn keinen Fahr­radplatz mehr gibt, können Sie Ihr Rad als Gepäck­stück verpacken, um es doch noch mitnehmen zu können. Versand. Wenn Sie lieber ohne Rad reisen, vor Ort aber gern Ihr eigenes hätten, schi­cken Sie es vorab an Ihren Wunsch­ort. Einen separaten Fahr­radtrans­port bieten allerdings nur noch wenige Unternehmen an.

Fahr­rad als Gepäck­stück versenden

Die Paketanbieter Hermes und DHL haben den Versand von Fahr­rädern einge­stellt. Die Dienst­leistung, das Fahr rad separat zu versenden, wird nur noch von wenigen Unternehmen angeboten, beispiels­weise von Tefra, einem Unternehmen mit Sitz in Hamburg und der Deutschen Bahn. Die Preise für den Versand variieren: Bei der Deutschen Bahn kostet der Fahr­radversand inner­halb Deutsch­lands 29,90 Euro, bei tefra ab 34,90 Euro. Die Trans­porteure holen das Rad beispiels­weise zu Hause ab und liefern es zur Wunsch­adresse. Je nach Anbieter vergehen von der Abholung bis zur Zustellung inner­halb Deutsch­lands zwischen zwei und vier Werk­tagen. Die Buchung sollte bei Tefra telefo­nisch erfolgen: Tefra-Hotline: 0 800/500 2352. Bei der Bahn kann man die Leistung online buchen. Radreisende müssen am Ende der Buchung angeben, dass sie „im Besitz einer entsprechenden Bahnfahr­karte sind“. Die Bahn schreibt auf ihrer Seite, dass das in Einzel­fällen beim Abholen kontrolliert wird.

Für den Trans­port vorbereiten

Bei Fragen zum Versand mit der Bahn hilft auch der DB-Reise­service: 0​ 30/29 70. Die Bedingungen für den Versand sind unterschiedlich – informieren Sie sich deshalb, wie Sie das Fahr­rad für den Trans­port vorbereiten müssen, sprich: Ob Sie beispiels­weise Pedalen und andere Teile abmontieren oder nach innen schrauben müssen oder ob das Rad roll – beziehungs­weise lenk­bar bleiben muss. Trans­portier­bar sind Fahr­räder in der Regel nur ohne Fahr­radzubehör wie etwa Fahr­radkörbe oder – taschen. Pedelecs und E-Bikes sind bei der Bahn und bei tefra vom Versand ausgeschlossen.

Sie können auch Ihre Koffer vorab losschi­cken. Was der Kofferversand kostet und wer ihn anbietet, lesen Sie hier!

Spezialräder und ein Versand ins Ausland

Grund­sätzlich ist es möglich, ein Fahr­rad auch interna­tional, beispiels­weise als Sperr­gut, zu verschi­cken. Allerdings ist das – je nach Ziel­land und Einfuhr­bestimmungen – mit deutlich mehr Aufwand, längerer Liefer­zeit und hohen Kosten verbunden. Für Tandems, Liege – und Dreiräder gelten fast immer gesonderte Bedingungen und Preise – sofern ein Trans­port über­haupt angeboten wird. Gleiches gilt für den Trans­port von Pedelecs und E-Bikes.

Interna­tional mit dem Rad unterwegs

In City-Night-Line-, ICE, IC – und EC-Zügen gilt: Reser­vieren! Das geht oft schon 6 Monate vorher. Ohne Fahrradkarte und Stellplatzreservierung kommt kein Fahrrad mit. Aber: Die Buchung der Fahr­radmitnahme in interna­tionalen Zügen ist auf bahn. de und in der App DB Navigator nicht möglich. Reisende müssen telefo­nisch buchen (Service­nummer: 0 30/29 70) oder den Weg in ein DB-Reisecenter gehen.

Wer ein Klapp­rad besitzt und dieses zusammenfaltet, muss kein Fahr­radticket lösen. Das Klapp­rad gilt zusammen­geklappt als Gepäck­stück. Auch ein Fahr­rad in einem speziellen Radkoffer gilt als Gepäck­stück.

Im Zug. Eine begrenzte Anzahl Fahr­räder kann hier gut gesichert werden. © Deutsche Bahn AG / Tobias Gromatzki

Lastenräder im Zug? Leider nein.

Die Mitnahme von Lastenrädern ist in den Zügen der Deutschen Bahn (DB) offiziell nicht erlaubt. Lastenräder sind meist länger und breiter als herkömm­liche Fahr­räder und haben damit einen höheren Platz­bedarf, so eine Sprecherin der DB. Außerdem müsse aus Sicher­heits­gründen jeder­zeit der unbe­hinderte Durch­gang durch den Zug möglich sein.

Mancher­orts ist es möglich am Ziel­ort für eine gewisse Zeit ein Lastenrad zu leihen.

Rad im Bus: Zur Not als Gepäck­stück

Für Reisende mit Rad sind Fernbus­stre­cken besonders interes­sant, wenn die Verbindung ohne Umsteigen ans Ziel führt. Sie ersparen sich die lästige Schlepperei von Rad und Gepäck über die Bahn­steige. Die Kosten sind über­schaubar: Meist kostet ein Fahr­radticket 9 oder 10 Euro. Zur Not kann ein Rad im Bauch des Busses trans­portiert werden. Dafür muss es allerdings als Gepäck­stück verpackt sein. Das heißt: Pedale ab, Vorderrad raus, Lenker quer drehen und alles in eine Tasche oder einen großen Karton. Einige Busse bieten nur diese Form des Trans­ports an. Fahr­räder, die Reisende im Fernbus mitnehmen wollen, sollten am besten Stan­dard­größe haben und nicht mehr als 20 Kilogramm wiegen. Spezialräder wie Tandems, Liege – oder Dreiräder und Fahr­rad­anhänger werden nur in Ausnahme­fällen trans­portiert. Den Trans­port von E-Bikes und Pedelecs schließen viele Fernbus­unternehmen aus.

Buchen Sie ein Fahr­radticket früh­zeitig, damit Sie sich bei Engpässen um Alternativen kümmern können. Wenden Sie sich vor der Reise an Ihren Fernbusanbieter, wenn Sie ein Spezialrad oder einen Fahr­rad­anhänger mitnehmen wollen.

Fahr­radbusse: Quer durch die Region

In verschiedenen Regionen in Deutsch­land gibt es eigene Fahr­radbussysteme. Diese speziellen Fahr­radbusse nehmen Ausflügler mit Fahr­rad mit. Sie fahren meist aber nur in der Fahr­radsaison – etwa ab April bis Ende Oktober. In der Region Renn­steig-Saaleland fährt zum Beispiel der KomBus, auf Rügen, Hiddensee und dem Fisch­land-Darß-Zingst verkehrt der Bus Radzfatz und in allen wichtigen Radreise­regionen in Rhein­land-Pfalz sind es die RadBusse.

Per Flug: Fahr­radticket vorab

Ein Stan­dard­fahr­rad im Flugzeug ist normaler­weise kein Problem. Die Preise für die Mitnahme im Flugzeug variieren je nach Flug­linie und Flugzone. Viele Linien berechnen für interna­tionale Stre­cken häufig das Doppelte. Den Trans­port des Rads zahlen Sie in der Regel am Reisetag am Flughafen bei Ihrer Flug­linie. Bei einigen Gesell­schaften ist es güns­tiger, vorab am Telefon zu buchen und per Debit – oder Kreditkarte zu zahlen. Folgendes sollte jeder Reisende beachten, der sein Gefährt mitnehmen möchte:

„Ich brauche ein Auto zum Einkaufen“ – Dieser Twitter-Thread zeigt das Gegenteil

Einkaufen ohne Auto ist für viele unvorstellbar. Wie soll man denn all die Lebensmittel nach Hause transportieren? Eine Twitter-Userin zeigt, warum sie kein Auto zum Einkaufen braucht.

Viele Menschen sind der festen Überzeugung, sie brauchen ein Auto – allein schon zum Einkaufen. Das kann natürlich auf einige Menschen zutreffen, zum Beispiel, wenn sie weit weg von einem Supermarkt wohnen. Aber viele andere, die in einer größeren Stadt oder in der Nähe eines Supermarktes wohnen, können sich bei einem Tweet der Twitter-Userin Sophia vom Gegenteil überzeugen. Sie postete ein Foto von ihrem Einkauf, den sie mit dem Fahrrad getätigt hat. Um die Lebensmittel auf dem Fahrrad zu transportieren, verwendete sie nach eigenen Angaben zwei Fahrradtaschen und einen Rucksack.

Das Foto zeigt einen Tisch, der übersät ist mit Obst und Gemüse, Riegeln und Nüssen und haltbaren Lebensmitteln in Dosen. In den Kommentaren schrieb die Userin, dass es sich hierbei um einen Einkauf von „Snacks für den Wanderurlaub“ handelt und nicht um einen normalen Wocheneinkauf. Aber auch den mache sie locker mit ihrer Ausrüstung auf dem Fahrrad.

Der Tweet von Sophienwelt lautet wie folgt: „Mythos 1: Ich brauche ein Auto zum Einkaufen. ja. kann sein. Es kann auch sein, dass man Fahrradtaschen nicht kennt und keine Vorstellungskraft hat, wie viel damit auf ein Rad passt. Diese Snacks fuhren mit mir mühelos mit dem Rad heim: dank 2 Fahrradtaschen & 1 Rucksack.“

Zustimmung in den Kommentaren

Die meisten Kommentare unter dem Tweet sind positiv gestimmt. Menschen berichteten von ihren Einkäufen mit dem Fahrrad oder Lastenrad und ihrem Leben ohne Auto. So schrieb zum Beispiel ein Twitter-User: „Ganz normaler Einkauf und in der Tat gut für zwei Packtaschen. Trotzdem kenne ich welche, die mit sowas Ihren Kofferraum befüllen. Ich sag‘ immer, man muss es halt einmal probieren und sehen, wie gut es geht, dann überzeugen sich die meisten von ganz allein.“

Ein anderer User berichtet, wie viel einfacher für ihn ein Einkauf mit dem Rad ist: „Und noch dazu finde ich dass das Ein – und ausladen per Rad einfacher ist. Man kann zB die Fahrradtaschen mit in die Wohnung nehmen. Mein Geheimtipp: Fahrradkorb“

Dass ein Wocheneinkauf für eine vierköpfige Familie ebenfalls kein Problem darstellt, zeigt dieser Tweet: „Ich benötige auch schon seit fast 10 Jahren kein Auto mehr für den Einkauf für eine 4köpfige Familie. In der Stadt haben wir allerdings kurze Wege, trotzdem fragen Nachbarn, ob ich nicht mal ihr Auto leihen möchte – nee will ich nicht“

Eine Userin postete ein Foto von ihrem Fahrrad nach dem Einkauf mit den Worten: „2 Körbe und Rucksack. Klappt auch prima!“

Einkaufen mit dem Auto nicht für alle Menschen gut geeignet

Ein paar wenige Twitter-User:innen stehen dem eher skeptisch gegenüber. Ein User schrieb: „Erzählen Sie das mal der 75 jährigen Omi aus Mistelbach im Winter“.

Egal ob Oma, Opa oder einfach nur im abgeschiedenen ländlichen Raum: Für manche Menschen ist es nicht einfach so möglich, mit dem Fahrrad zum nächsten Supermarkt zu fahren. Außerhalb der Stadt sind in einigen Gebieten auch die öffentlichen Verkehrsmittel nicht ausreichend ausgebaut, damit Menschen damit zum Einkaufen fahren können. Diese Menschen kommen wohl oder übel schwer an einem Auto zum Einkaufen vorbei.

Aber: Für all diejenigen, die körperlich dazu in der Lage sind, die in der Stadt leben oder die einen geeigneten Supermarkt im Ort haben, kann ein Einkauf mit dem Fahrrad eine echte klimaschonende Alternative sein. Einfach mal ausprobieren!

Akkus sicher transportieren

Ein Ausflug, Urlaub oder ein Umzug steht an – und das E-Bike soll mit? Beim Transport sollte man jedoch einige Hinweise beachten. Diese sind wichtig für die Sicherheit, aber auch für die Lebensdauer von E-Bike und Akku.

Der Transport von E-Bikes (Pedelecs oder S-Pedelecs) erfolgt am häufigsten mit einem Heckfahrradträger, der auf der Anhängerkupplung montiert wird. Bedenken sollte man dabei jedoch, dass E-Bikes gegenüber herkömmlichen Fahrrädern deutlich mehr Gewicht haben. Hier gilt es zu überprüfen, ob der Träger für solche Belastungen ausgelegt ist. Ebenfalls geprüft werden sollte die Stützlast der Anhängerkupplung, die das Gewicht von Träger plus Räder aushalten muss.

Akku beim Transport entfernen

Vor dem Transport sollte man den Akku und das Display des E-Bikes abnehmen und sicher im Fahrzeug zu verstauen. „Wegen ihrer hohen Leistungsdichte steckt in Lithium-Ionen-Akkus ein erhöhtes Gefährdungspotenzial“, warnt Thomas Schneider, Gefahrgutexperte bei DEKRA. Der Akku muss so transportiert werden, dass er keinen mechanischen Stößen, Quetschungen oder großer Hitze ausgesetzt ist. Zudem darf er nicht mit leitenden Materialien in Berührung kommen, andernfalls kann es zu einem Kurzschluss oder Brand kommen.

Schutzhülle für sicheren Transport

Möchte man auf Nummer sichergehen, empfiehlt sich eine Anschaffung einer gepolsterten Hülle aus Neopren für den Akku. Diese können im Handel zwischen 20 und 30 Euro erworben werden. Sie bieten ausgezeichneten Thermo-, Witterungs-, Kratz – und Stoßschutz. Die Hüllen sind oft so konzipiert, dass sie auch beim Fahrradfahren verwendet werden können. Dadurch verbessern sie die Akku-Leistung bei niedrigen Temperaturen durch den isolierenden Neopren-Schutz.

Beschädigte Akkus prüfen lassen

Sollte ein Akku bei einem Unfall oder durch Herunterfallen beschädigt worden sein, ist Vorsicht geboten. Weist der das Gehäuse Risse auf oder ist sogar aufgebrochen, darf der Akku unter keinen Umständen am Fahrrad montiert werden. Auch das Aufladen ist untersagt.

Die DEKRA empfiehlt, beschädigte Akkus beim Händler abzugeben und diese auf Funktionstüchtigkeit prüfen zu lassen. Bei einem Defekt kann der Händler den Akku fachgerecht entsorgen. Denn: Akkus von Elektrofahrrädern unterliegen den Gefahrgutvorschriften und dürfen auf keinen Fall in den normalen Hausmüll. Falls es nötig ist den defekten Akku zu Hause zu lagern, tun Sie das am besten an einem sicheren Ort im Freien. Lagern Sie den Akku nicht im Haus oder in der Garage, da die Brandgefahr von defekten Akkus hoch ist.

Lässt sich ein E-Bike auf eine Flugreise mitnehmen?

Die Luftverkehrsvereinigung IATA hat die Mitnahme von E-Bikes im Passagierflugzeug untersagt. Wer dennoch im Urlaub nicht auf sein E-Bike verzichten möchte, kann dies per Frachtflugzeug verschicken. Der Akku muss dann allerdings als Gefahrgut verpackt und für den Transport zertifiziert werden. Manche Fluggesellschaften ermöglichen allerdings auch die Mitnahme von E-Bikes ohne Akku im Passagierflugzeug. Ein Akku lässt sich dann meist im Urlaubsort leihen. Die unkomplizierteste Variante ist das Ausleihen von E-Bikes im Urlaubsort. Recherchieren Sie im Vorfeld nach Pedelec-Leihstationen. So können Sie auch den E-Bike Fahrspaß in den Ferien genießen. (schl)

Verpackungstipp: Fahrradversand

Bitte beachten Sie, dass für die ordnungsgemäße Verpackung der Versender zuständig ist. Unsere Speditionsfahrer sind nicht zur Überprüfung der Verpackung verpflichtet. Der Fahrer kann jedoch die Annahme einer Sendung verweigern, sofern diese offensichtlich nicht transportsicher verpackt ist.

Fahrradkartons erhalten Sie üblicherweise kostenlos in jedem Fahrradgeschäft. Diese entsorgen täglich mehrere Kartons aus erhaltenen Sendungen. Es lohnt sich, dort freundlich nachzufragen.

Stellen Sie bitte den Lenker quer und schrauben Sie die Pedalen nach innen oder nehmen Sie diese ab und befestigen sie im nächsten Schritt mit einer reißfesten Tüte am Karton.

Stülpen Sie den Karton über das Fahrrad, sodass es an den empfindlichen Stellen geschützt, jedoch immer noch rollbar ist. Nun schützen Sie das Lenkrad und den Sattel noch separat mit Luftpolsterfolie oder einer festen Tüte und bringen Sie gegebenenfalls die Pedalen mit an dem Karton an.

Achtung: Bitte das Versandlabel nicht falten, knicken oder zurechtschneiden. Das Versandlabel muss im Ganzen und an der breitesten Stelle des Kartons angebracht werden.

Den Versandschein erhalten Sie automatisch per E-Mail, nachdem Sie den Abholauftrag auf unserer Internetseite www. cargointernational. de erteilt haben.

Den Abholauftrag können Sie direkt über unseren Versandkostenrechner beauftragen. Sollten Sie an dem gewünschten Abholtag nicht vor Ort sein, so haben Sie die Möglichkeit, Ihre Sendung abholbereit und ebenerdig Borsteinkante für den Fahrer zu hinterlegen. Verwenden Sie hierzu unsere Abholgenehmigung.

Fahrradkartons erhalten Sie üblicherweise kostenlos in jedem Fahrradgeschäft. Diese entsorgen täglich mehrere Kartons aus erhaltenen Sendungen. Es lohnt sich, dort freundlich nachzufragen. Auch können Sie diese bei diversen Onlineversandhäusern käuflich erwerben (10-15€).

Demontieren Sie das Vorderrad, den Lenker, die Pedalen, den Gepäckträger sowie den Sattel und legen Sie die einzelnen Teile gut gepolstert gemeinsam mit dem Rahmen in den vorgesehenen Karton.

Schließen Sie den mit Polstermaterial befüllten Karton gut und verkleben Sie ihn sicher mit Klebeband.

Bitte den Versandschein nicht falten, knicken oder zurechtschneiden. Der Versandschein muss im Ganzen und an der breitesten Seite des Kartons angebracht werden.

Ihren Versandschein erhalten Sie automatisch per E-Mail, nachdem Sie den Abholauftrag auf unserer Internetseite www. cargointernational. de erteilt haben.

Den Abholauftrag können Sie direkt über unseren Versandkostenrechner beauftragen. Sollten Sie an dem gewünschten Abholtag nicht vor Ort sein, so haben Sie die Möglichkeit, Ihre Sendung abholbereit und ebenerdig frei Borsteinkante für den Fahrer zu hinterlegen. Verwenden Sie hierzu unsere Abholgenehmigung.

Ware mit einem Wert über 15.000€ * Geld * Wertpapiere * geldwerte Dokumente * Schecks * Wertpapiere * Wechsel * Sparbücher * Kreditkarten * Prepaid – und Telefonkarten * Edelmetalle * Schmuck * Uhren * echte Perlen * Edelstein * Pelze * Kunstgegenstände * Antiquitäten * verderbliche Güter * lebende Tiere * menschliche und tierische sterbliche Überreste * Organe und Leichenteile * Urnen * Waffen * Waffenbestandteile, * radioaktive Stoffe * Gefahrgut * Abfälle * Öl * Benzin * Schmierstoffe * Gas – Sauerstoff – Druckluftflaschen mit und ohne Füllung * jedwedes Gut, welches gegen die Einfuhrbestimmungen des Empfangslandes verstoßen * Temperaturgeführte Güter wie Flügel * Klavier * leicht verderbliche Lebensmittel * Pflanzen * Medikamente *

Cargo International ist nicht zur Überprüfung der Sendungen verpflichtet. Der Versender ist verpflichtet, Cargo International über den Inhalt der Sendung zu informieren. Die tatsächliche Übernahme zur Beförderung durch Cargo International stellt kein Einverständnis oder nachträgliche Genehmigung mit der Beförderung von Gütern dar.

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