Für Ausdauersportler und Trail-Junkies

Mit dem geländegängigen Outback Xplore 29 kommst du überall hin. Als 29″-Version unseres abenteuerfreudigen Stahlrahmen-MTBs ist das Outback Xplore 29 in der Lage, extremes Terrain zu erobern – seien es technische Trailfahrten oder Bikepacking-Touren tief in der abgelegenen Wildnis. Das liegt am verbesserten Rollverhalten der größeren Laufradgröße und dem erweiterten, 600%igen Gangbereich des Pinion Getriebes. Packe leichtes Gepäck für Nachmittagsausflüge oder montiere optionale Gepäckträger für ausgedehnte Touren. Mit individueller Lackierung, Komponenten und der Wahl zwischen starrer Carbon – oder Vorderrad-Federgabel kannst du das Rad zusätzlich an deine Träume anpassen. Für Abenteuer, die nur durch deine Fantasie begrenzt sind.

Rahmengrößen S, M, L, XL
Einsatzgebiet Sport/Freizeit, Expeditionsreise, Bikepacking, Mountainbike
Terrain Offroad
Kapazität (Rahmen/Gepäckträger) 130 kg
Gewicht Ab 12,5 kg
Rahmen Reifenfreiheit 27.5″ x 3.0″, 29″ x 2.25″

Hochwertige Materialien. Innovatives Design. Leidenschaftliches Handwerk. Durch abgestimmte Komponenten erschaffen wir ein Produkt auf höchstem Niveau.

Unsere Stratocrom Rohrsätze werden von uns zusammen mit unseren Produktionsbetrieben für dein Fahrrad konzipiert. Dabei setzen wir konsequent auf hochwertigen CrMo 4130 (Chrom-Molybdän) Stahl, der ein – bis zweifach konifiziert (endverstärkt) wird. Durch die belastungsgerechten optimierten Rohre, die für jedes Modell individuell ausgewählt werden, erreichen wir eine ausgewogene Balance aus Gewicht und Dauerhaltbarkeit.

Die Tout Terrain Adventure Fork II Carbon Gabel garantiert zuverlässigen Gepäcktransport und überzeugt mit einzigartigen Features sowie geringem Gewicht. Sechs Befestigungspunkte mit dem eigens entwickelten gewindelosen Ösensystem reduzieren die Belastung der Carbon-Seitenwände bei Gepäckaufnahme und ermöglichen eine Ladekapazität und Zuverlässigkeit, die ihresgleichen sucht. Die mitgelieferten Edelstahlbuchsen sind komplett austauschbar. Die Beschädigung eines Gewindes bedeutet damit nicht mehr, dass die Gabel aufwendig repariert werden muss. Die Gabel hat eine Einbauhöhe von 495 mm und ist für BOOST Naben (15×110 mm) ausgelegt. Das Konzept der austauschbaren Verschleißteile setzt sich bei den Gewindebolzen aus Edelstahl für die Bremssattelaufnahme fort. Sie bietet Platz für bis zu 70 mm (27.5″/29″ x 3.0″) breite Reifen, eine Post Mount Bremsaufnahme für 180 mm bis 203 mm Bremsscheiben sowie die Möglichkeit zur internen Bremsleitungsverlegung. Die Kompatibilität mit Dynamonaben und die Möglichkeit der internen Kabelverlegung garantieren eine elegante und robuste Verbindung zur Stromversorgung. Befestigungsmöglichkeiten für Beleuchtung und Schutzblech mit stilvoll integriertem Aluminiumhalter sorgen für maximale Flexibilität, um die Gabel perfekt für dein Abenteuer auszustatten.

Bei der Helm Air MKII handelt es sich um die erste größere Überarbeitung der Helm-Gabelreihe und verbessert sie in fast jeder Hinsicht gegenüber ihrem Vorgänger. Der neu konstruierte Dämpfer der Helm MKII verfügt über einen neuen Kompressions – und Mittelventilkreislauf für mehr Unterstützung und Kontrolle, während ein neuer SKF-Öldichtkopf und ein 2.5 Gewichts-Dämpfer-Öl die Reibung verringern und ein geschmeidigeres Fahrgefühl vermitteln. Die neu konstruierte Luftfeder der Helm MKII hat einen neuen Luftkolben, der die Reibung verringert, ein größeres Luftvolumen für bessere Traktion und Geschmeidigkeit und einen gewindelosen Dichtungskopf für leichteren Federwegwechsel. Zusätzlich zum aktualisierten Dämpfer und der Luftfeder der Helm MKII weist sie eine Vielzahl von Verbesserungen der externen Nutzbarkeit auf, darunter leichter zu drehende Drehknöpfe und eine D-LOC-Steckachse.

Was ist BikePacking?

Durch die Verwendung der Ortlieb BikePacking Taschen bleibt dein Rad agil und geländegängig und Ziele, die mit Ladung unerreichbar waren, rücken nun in greifbare Nähe. Verlasse die ausgefahrenen Pfade und erweitere deinen Radius auch in unwegsamem Gelände, egal ob Asphalt, Singletrack oder alter Wirtschaftsweg: Bikepacking ist das pure Abenteuer. Und dieses Abenteuer beginn oftmals direkt vor der Haustür.

Mit dem Mountainbike

Im modernen Bikepacking steht das Mountainbike im Mittelpunkt. Das Mountainbike ist per Definition stabil und geländegängig und damit perfekt fürs Bikepacking geeignet. Die speziellen Taschen passen faktisch an jedes Mountainbike. Einige Hersteller haben bereits speziell fürs Bikepacking optimierte Räder im Programm. Die Sitzhaltung ist bei diesen Bikes aufrechter, das Rahmendreieck für die Taschen größer und eine Vielzahl an Befestigungspunkten erlaubt die Montage von Flaschenhaltern, Schutzblechen, Licht und so weiter. Bei gefederten Rädern muss man sicherstellen, dass sich die Taschen nicht im Federweg der Laufräder befinden.

Um auf einen Rucksack verzichten zu können, eignen sich die Bikepackingtaschen perfekt für Tagestouren oder einen Alpencross.

Mit dem Gravelbike / Crosser

Während das Crossrad in Europa eine lange Tradition hat, sind die sogenannten Gravelbikes ein vergleichsweise neues Phänomen. Beide Räder unterscheiden sich in ihren technischen Details und Abmessungen. Ihnen gemeinsam ist die Idee, die Dynamik und das Tempo des Rennrades ins Gelände zu überführen; der Crosser auf winklige, kurze und extrem anspruchsvolle Kurse, das Gravelbike hingegen auf unbefestigte Straßen. Egal, ob nun mit Graveller oder Crosser, die Bikepackingtaschen bieten die ideale Möglichkeit alles Notwendige zur Tour mitzunehmen. Hierbei ist es egal, ob es nur die kleine Hausrunde ist und nur das Nötigste dabei sein muss, oder ob es eine Tagestour ist, die vielleicht auch Proviant und Equipment für schlechtes Wetter benötigt.

Mit dem Rennrad

Das Rennrad wird für seine Effizienz geliebt. Kein anderes Rad mit konventioneller Sitzposition holt mehr Vortrieb aus der Beinkraft heraus als das Rennrad. Das Rad muss möglichst steif und besonders leicht sein. Das alles scheint auf den ersten Blick weit weg von der Idee des Bikepackings. Ist es aber nicht, denn gerade für eine Tagestour eignen sich die Taschen aus der Bikepackingserie ideal, um Kleinigkeiten wie den Ersatzschlau, die Pumpe, das Minitool und die vielleicht notwendige Wechsel – oder Regenbekleidung am Rad zu verstauen. Erste Wahl sind hier sicherlich Frame-Packs, die im Rahmen angebracht werden, oder eines der Seat-Packs, die klein und kompakt hinter dem Sattel sitzen und so windschnittig verbaut sind. Die Seat-Packs fungieren zudem gleichzeitig als Schutzblech.

Im Test – Solarmodule im Vergleich

Bei jeder mehrtägigen Outdoor-Tour ohne gesicherte Lademöglichkeit der eigenen Elektronik über eine Steckdose stellt sich schnell die Frage, woher kommt der Strom für Smartphone, Kamera und Co.? In diesem Test vergleichen wir drei sehr unterschiedliche Solarmodule miteinander und geben Euch unseren Eindruck.

Im Test – Therm-A-Rest NEOAIR XLITE NXT

Guter Schlaf ist uns auf Tour sehr wichtig. Schon seit Jahren nutzen wir beim Zelten Isomatten von Therm-A-Rest, weil uns die Qualität überzeugt hat. Die neue NEOAIR XLITE NXT von 2023 finden wir besonders spannend. Wieso, das lest Ihr hier!

KAT Bike E-njoy

Wir haben an einem verlängerten Wochenende mit dem MTB den KAT Bike in Tirol ausprobiert. Was sich hinter diesem Namen verbirgt und was wir in nur 4 Tagen auf der Tour erlebt haben, das lest Ihr hier!

Salzkammergut

Du hast nur ein Wochenende Zeit und möchtest 2 schöne Rennradtouren unternehmen? Wir waren im Frühling im Salzkammergut unterwegs, warum es uns dort so gut gefallen hat, das lest Ihr hier!

Im Test – EVOC FRAME PACK WP

Halbrahmentaschen sind aus unserer Sicht sowohl für`s Bikepacking als auch auf längeren Tagestouren eine prima Möglichkeit, um zusätzliches Gepäck am Fahrrad mitzunehmen. Wir haben die neue EVOC FRAME PACK WP getestet, die jetzt komplett wasserdicht sein soll. Unseren Eindruck lest Ihr hier.

Im Test – Pirelli Cinturato Gravelreifen

Der Reifenhersteller Pirelli aus Italien hat inzwischen eine breite Auswahl an Gravelreifen im Programm. In diesem Test stellen wir Euch die zwei Extreme ihrer Produktpalette vor, den Cinturato Gravel H für harten und festen Untergrund einerseits und den neuen Cinturato Gravel S für weichen, matschigen und losen Untergrund andererseits. Welchen Eindruck wir gewonnen haben, das schildern wir hier.

BarrelPack

Es kann sehr praktisch sein, wenn man einige seiner Sachen in Reichweite und in Sichtweite hat.

Die BarrelPack M ist eine großartige Tasche, um deine Habseligkeiten sicher aufzubewahren und sie vor den Elementen zu schützen. Langlebige, wasserabweisende Materialien und versiegelte, wasserdichte Reißverschlüsse verhindern das Eindringen von Wasser in die Lenkertasche. Dies ist der perfekte Begleiter für lange Fahrten oder Bike-Packing-Abenteuer.

AdaptCase

Die AdaptCase ist die ideale multifunktionale Aufbewahrungstasche, die du immer in Reichweite hast. Die AdaptCase ist perfekt für die Aufbewahrung von kleinen Gegenständen, die du während der Fahrt brauchst. Der Inhalt wird durch die EVA-Tasche sorgfältig geschützt. Außerdem kann die EVA-Einlage herausgenommen werden. Es kann mit den mitgelieferten werkzeuglosen Schrauben oder den mitgelieferten Gurten befestigt werden. Die AdaptCase passt sich an deine Anforderungen an!

SeatSupply

Dieses Bikepacking-Must-Have enthält einen 5-Liter-Trockenbeutel, um den Inhalt vollständig trocken zu halten, während der Fahrt in den härtesten Bedingungen. Sie ist einfach zu bedienen und zu montieren, so dass du sie für die Nacht von deinem Fahrrad abnehmen und am nächsten Morgen wieder anbringen kannst, um dein Abenteuer fortzusetzen.

SealMate

Dank der verschweißten Nähte und des wasserdichten Gewebes ist sie für das Radfahren bei allen Wetterbedingungen geeignet. Das spezielle Design sorgt dafür, dass sie perfekt in deinen Rahmen passt, und die drei Klettverschlüsse halten deine SealMate an Ort und Stelle. Der spezielle wasserfeste Reißverschluss ist leicht zu öffnen und das spezielle blaue Innenfutter sorgt dafür, dass du deine Sachen im Inneren leicht finden kannst, ohne alles herausnehmen zu müssen.

Sealtank

Dank der verschweißten Nähte, des Schmutzfängers über den Reißverschlüssen und des wasserdichten Gewebes ist sie für das Radfahren bei allen Wetterbedingungen geeignet. Das spezielle Design sorgt dafür, dass sie perfekt auf dein Oberrohr passt, und die drei Klettverschlüsse halten deinen SealTank an Ort und Stelle. Darüber hinaus kannst du deinen SealTank auch mit den mitgelieferten Blots befestigen, um ihn noch sicherer zu machen.

FuelPack

Verpflege dich beim Fahren ohne anzuhalten. Der Fuelpack kann komplett mit Riegeln, Süßigkeiten und Keksen befüllt werden. Oder bevorzugst du gesündere Dinge wie zum Beispiel ein Energieriegel oder Obst? Das transparente Fach oben auf der Tasche sorgt dafür, dass du zum Beispiel eine Landkarte immer sehen kannst. Alles zusammen in der aerodynamischen Form der FuelPack.

StackPack

Gibt es die perfekte Kombination? Die StackPack ist ziemlich nah dran. Die wasserfeste StackPack erlaubt es dir alle dir wichtigen Dinge bei deinem nächsten Bikepacking Abenteuer mitzunehmen. Dazu ist der StackPack wenn nötig ganz einfach an – und abzunehmen. Der Rollverschluss und die versiegelten Nähte halten deine Sachen trocken. Was ist dein nächstes Abenteuer? Sorge dafür, dass dein StackRack dabei ist.

CornerCaddy

Zwischen den Rohren deines Rahmens ist viel Platz für Möglichkeiten Gepäck mit dir zu tragen. Die CornerCaddy erlaubt dir, diesen Platz zu nutzen. Dank der 4 Velcro Riemen lässt sich die CornerCaddy leicht an verschiedenen Orten im Rahmen befestigen. Der blaue Innenraum erleichtert es, deine Sachen zu finden. Die separaten Innentaschen bieten Platz für Riegel, Schlüssel oder kleinere Dinge. Mit dem CornerCaddy nutzt du jeden Platz perfekt aus.

LockPack

Die LockPack ist eine Tasche extra für dein Schloss, wenn du es nicht benutzt. Sie ist ein perfekter Schutz vor allen Wettereinflüssen und sorgt dafür, dass das Schloss lange wie neu aussieht und nicht rostet.

Bikepacking Ratgeber

Der Gedanke an unendliche Freiheit gefällt dir und du versinkst in unzähligen, wahnsinnig inspirierenden Geschichten von Enthusiasten, die ihre Erlebnisse mit ihrem Bike teilen? Dann wird es Zeit, dass du aufbrichst in deine eigenen Abenteuer!

Was ist Bikepacking?

Einfach gesagt, ist Bikepacking nichts anderes als Camping mit deinem Fahrrad, nur viel facettenreicher. Bikepacking beschreibt eine ganze besondere Art der Erkundung auf zwei Rädern, am besten mit einem offroad-fähigem Bike, damit du dich keineswegs in Sachen flexibler Streckenwahl einschränkst.

Worauf kommt es beim Bikepacking an?

Du und dein Bike wollt auf eurer gemeinsamen Reise unendliche Freiheit genießen und begebt euch dafür am liebsten abseits asphaltierter Straßen. Diese Art der Erkundung gibt dir die Möglichkeit, die Welt mit anderen Augen zu entdecken und wenn du magst, voll und ganz in die Natur einzutauchen und mit ihr eins zu werden. Im Gegensatz zum Touring liegt der Fokus klar auf massig Fahrspaß und dem Biken selbst. Um die Perfomance deines Bikes voll auszukosten, reduzierst du dabei dein Gepäck auf das Minimum.

Was ist der Unterschied zwischen Bikepacking und Touring?

Bikepacking und Touring sind zwei unterschiedliche Konzepte, die du aber nicht zwingend voneinander trennen musst. Hier gilt: Du entscheidest, was du erleben möchtest, was du brauchst, wie lange und auf welchem Radtyp du unterwegs sein möchtest. Das Schöne ist, dass sich nichts in strenge Vorgaben pressen lässt und du die Vielfalt an Möglichkeiten kombinieren und auf deine persönliche Tour anpassen kannst.

Touring

Wer eine klassische Radreise plant, ist nicht bloß zwei Tage unterwegs, sondern reist über einen deutlich längeren Zeitraum durch Länder, Städte und Ortschaften. Üblicherweise bist du hier mit einem klassischen Tourenrad unterwegs und fokussierst dich weniger auf Wildnis und unbefestigte Wege, sondern fährst überwiegend auf Straßen. Dabei genießt du die Möglichkeit, dein Rad so voll zu packen, wie es nur geht – du führst quasi deinen komprimierten Hausstand mit. Die klassische Touring-Ausrüstung besteht aus sechs Taschen, welche du meist über starre Befestigungssysteme am Gepäckträger, Lowrider und Lenker befestigst.

Bikepacking

Beim Bikepacking geht es mehr darum, auf unbefestigten Wald-, Wiesen-, und Schotterwegen zu fahren und auch mal über den ein oder anderen Trail zu knallen – Abenteuer und Action pur. Während deines Bikepacking-Trips willst du vor allem in der Natur unterwegs sein. Dabei beschränkst du deinen Ausflug meistens auf ein paar Tage oder machst einen klassischen Overnight-Trip und schläfst vielleicht auch im Zelt oder unter freiem Himmel. Aber ganz ehrlich: Wenn dir das etwas zu viel ist, dann starte ruhig erstmal mit Übernachtungen in Pensionen oder kleinen Gasthäusern entlang deiner Route.

Bikepacking-Basics: die wichtigsten Tipps für Anfänger

Dabei geht es darum, die Natur auf zwei Rädern zu erkunden und lediglich das Nötigste mit Fahrradrucksäcken zu transportieren. Doch Bikepacking ist nicht nur etwas für absolute Outdoor-Abenteurer.

Jeder, der gerne Radfahren und Campen geht, kann dem Bikepacking etwas abgewinnen. Dabei – für Ihre Gesundheit und Ihre Freude am Radfahren.

(Welche Besonderheiten weist die Route auf?) (Know-how rund um das Rad aneignen) (Was nehme ich mit?) (Fahrrad(rahmen) richtig bepacken)

Routenplanung: Welche Besonderheiten weist die Route auf?

Die Routenplanung ist bei jeder Bikepacking-Reise ein zentraler Aspekt. Die Route sollte im Vorfeld gut und genau geplant werden, um zu vermeiden. Dadurch bekommt die flexible, ansonsten autarke Reise ein angenehmes Maß an Planungssicherheit.

Bevor du dich auf den Weg machst, solltest du dir über die der Tour im Klaren sein. Um welchen Wegtyp handelt es sich? Welche Etappen musst du auf jeden Fall beenden und wo möchtest du voraussichtlich übernachten (Schutzhütte, Campingplatz, AirBnB, Hotel etc.)? Zur Orientierung dient entsprechendes Kartenmaterial bzw. GPS-Geräte oder Apps wie z. B. Komoot oder Outdooractive.

Informiere dich zudem über die Gegebenheiten vor Ort, wie Klima-, Wetter – und Bodenverhältnisse sowie topografische Besonderheiten (steile Anstiege, Abfahrten, Singletrails etc.). Über mögliche extreme Wetter – oder Verkehrslagen zu gewissen Zeiten solltest du auf jeden Fall Bescheid wissen.

Nutze Foren im Netz, wo Bikepacker ihre Erfahrungsberichte, Geheimtipps etc. austauschen. Dort findest du aktuelle und hilfreiche Informationen rund um deine geplante Tour.

Lokale sollten in die Planung einbezogen werden, denn du wirst unterwegs den einen oder anderen kleinen Lebensmitteleinkauf tätigen – etwa für Snacks und Energieriegel. Vielleicht hast du einmal Lust auf eine Pause mit frisch gekochten, regionalen Gerichten der lokalen Gastronomie.

Ein Hinweis für Anfängerinnen und Anfänger: Dabei genießt du die Natur, sammelst erste Erfahrungen, lernst das eigene Fahrrad kennen und musst dich nicht groß um die Orientierung kümmern.

Vorbereitung: Fitness und Fahrradtechnik

Eine gute Vorbereitung heißt, dass du dich selbst auf die Tour vorbereitest und dein Fahrrad auf Herz und Nieren prüfst.

An oberster Stelle steht eine. Mute dir keinesfalls zu viel zu – schon gar nicht weit abseits der Zivilisation, wo heftige Erschöpfungszustände lebensbedrohlich werden können. Damit du dich nicht körperlich überforderst, solltest du im Vorfeld regelmäßiges Training in Form von Radtouren und anderen Sportarten einplanen. Damit verbesserst du deine Ausdauer und deine Radfahrtechnik.

Grundsätzlich ist Bikepacking mit jedem Rad möglich, auch mit dem E-Bike. Hier ist es wichtig, dass du die Reichweite des E-Bike-Akkus gut einschätzen kannst.

Du solltest auf jeden Fall wissen, wie man den Fahrradschlauch tauscht und die Kette unterwegs richtig pflegt.

Weitere Fragen, die für das Bikepacking wichtig sind:

    Welcher Reifendruck ist der richtige für welches Gelände? Welcher ist der optimale Sattel und wie kann man den Fahrradsattel richtig einstellen?

Im Zuge der Vorbereitung ist es sinnvoll, dein Fahrrad einem. Da Bremsen und Reifen keinerlei Verschleiß oder Ähnliches zeigen dürfen, lässt du am besten einen Routinecheck bei einer Fahrradwerkstatt durchführen. Damit bist du unterwegs auf der sicheren Seite.

Ausrüstung: Was nehme ich mit?

Die richtige Ausrüstung ist beim Bikepacking entscheidend für den Erfolg deines Abenteuers, weil du einige Tage mit Ihrem Equipment unterwegs sein wirst. Es, da du es vermeiden solltest, während der Tour unnötiges Zusatzgewicht zu transportieren.

Bikepacking bedeutet nicht, den Drahtesel so vollzupacken wie möglich, sondern sich zu besinnen.

Übergeordnet wichtig ist natürlich die Wahl der richtigen Kleidung (atmungsaktiv, wärmend, wasserabweisend), damit du gut gegen Wind und Wetter gerüstet bist. Wetterfeste und atmungsaktive Materialien wie Gore-Tex sind ideal für Regen – und Windtage. Je nach Route und klimatischen Bedingungen kann ein Kälteschutz sinnvoll sein.

Bei der Auswahl der Fahrradkleidung solltest du auf eine hohe Funktionalität achten. Wichtig sind atmungsaktive Stoffe wie Merinowolle, die den Schweiß ableiten und Geruchsbildung verhindern. Radhosen mit Sitzpolster und spezielle Fahrradschuhe sind sinnvolle Ausrüstungsgegenstände.

Packen: Bike richtig beladen

Dem Aspekt “Packen” solltest du genug Aufmerksamkeit schenken und dir Gedanken zu den richtigen Taschen und Packweisen machen. Dein Gepäck muss auf kleinstem Raum verstaut werden und

Zunächst ist es wichtig, dass du alle entsprechenden Dinge in wasserdichten Taschen verstaust, um sicherzustellen, dass diese – etwa ein wichtiges Reisedokument oder Ihre Wechselkleidung. Am besten eignen sich dafür spezielle Bikepacking-Taschen, die am Rahmen, am Lenker oder am Sattel befestigt werden können.

Eine zusätzliche Schutzhülle für deinen Schlafsack, Isomatte und andere Dinge, die nicht nass werden sollten, kann ebenfalls eine gute Investition sein. Ein reißfester Müllsack weist Wasser ebenso verlässlich ab.

Wenn es um die richtige Art zu packen geht, dann solltest du die, sondern eher mittig. Wichtige, leichte Dinge werden vorne bzw. am Oberrohr befestigt. Achte darauf, die Satteltasche gut zu befestigen und den Platz rund um die Lenkstange effizient auszunutzen – häufig mit einer wasserfesten Lenkertasche.

: Drehe eine Runde mit dem vollgepackten Fahrrad und gehe so sicher, dass es beim Treten nirgends scheuert und die Gepäckstücke fest sitzen.

Bikepacking Fazit

Bikepacking ist nicht nur etwas für Athleten oder Outdoor-Abenteurer. Wer gerne ist und sich auf dem Rad wohlfühlt, der wird mit Bikepacking tolle Erlebnisse sammeln und sich zudem selbst besser kennenlernen.

Mit ein paar Tipps rund um Route, Vorbereitung, Ausrüstung und Packen wird das Abenteuer auf dem Rad ein voller Erfolg.

Lesermeinungen, Fragen und Kommentare zum Bikepacking

Wen du Fragen zum Bikepacking oder zu anderen Themen rund ums Fahrrad hast, dann schreib mir diese in die Kommentare.

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Was bedeutet Bikepacking:

Bikepacking ist nicht einfach Radfahren, sondern es ist eine Erlebnistour, bei der man für mehrere Tage unterwegs ist und die Landschaft in vollen Atemzügen genießen kann. In den USA ist Bikepacking schon seit ein paar Jahren richtig im Trend, denn bei den dort so beliebten ist es notwendig das man Campingausrüstung und Ersatzteile mit dem Rad transportiert, nun ist genau dieser Trend voll in Deutschland angekommen. Man könnte auch sagen, es ist Campen auf 2 Rädern bei der man etwas für seine Fitness tut und umweltbewusst durchs Land reist.

Welches E-Bike eignet sich zum Bikepacking:

Bikepacking kannst Du im Grunde genommen mit jedem E-Bike machen, allerdings gibt es natürlich E-Bikes, welche sich eher für eine schöne anbieten als andere und hier wollen wir mal schauen welches E-Bike das perfekte ist. Entscheidend für das richtige Bikepacking E-Bike ist, in welches Gelände du dich bei deiner Tour begeben möchtest, führt dich deine Reise über Berge und Wege abseits der Straße ist ein oder das richtige Fahrrad für dich. Denn diese E-Bikes bieten dir den nötigen Komfort aufgrund der Rahmengeometrie und den verbauten Anbauteilen, sprich. Bist du eher der sportliche Radfahrer, liebst die Geschwindigkeit, brauchst zusätzlich keinen großen Komfort, dann ist das Bike was zu dir passen könnte, denn es hat folgende Vorteile gegenüber den zuvor erwähnten Rädern: Es ist etwas leichter, das Profil der Reifen ist nicht ganz so grob, wodurch du weniger Rollwiederstand hast und ähnliche Lenker, ermöglicht dir eine aerodynamischere Sitzposition wodurch du wiederum schneller bist. Beachte dennoch: Wenn wir von reden, dann sind die Unterschiede der jeweiligen Räder nicht riesig, denn wenn das Gepäck noch hinzukommt, wiegen alle E-Bike egal aus welcher Kategorie, dennoch 25kg oder mehr. Also das wichtigste ist, wenn du das passende Bikepacking E-Bike haben möchtest, es geht nicht ums Gewicht sondern alleine darum, welche Routen Du präferierst und was für eine Art Biker du bist, genau danach solltest du dein E-Bike auswählen.

Welche Taschen sind die richtigen fürs Bikepacking:

Bikepacking, wird erst zum Bikepacking wenn Du an deinem E-Bike hast. Mit diesen kann man den Fahrkomfort beibehalten und gleichzeitig hat man genug Gepäck dabei für mehrere Tage oder sogar Wochen. Zur gehören, denn nur so kannst du deine Ausrüstung wie Kleidung, Lebensmittel, Zelt oder ein warmer Schlafsack für die Nacht auch mit auf dein Reise nehmen. Der entscheidende Punkt für die richtigen Taschen sollte sein, dass sie praktisch / leicht sind zugleich genügend Stauraum bieten, eine halbwegs aerodynamisch Form besitzen und somit keine Fallschirme darstellen, bei sollten die Taschen nicht gleich zum Schwimmbecken werden heißt sie müssen zu wasserdicht sein! Ein letzter wichtiger Faktor für die passende Tasche ist das sie euch bei der Tour an sich nicht behindert, denn damit ihr eure Tour sicher über die Bühne bringen könnt müsst ihr natürlich trotz der Taschen wendig bleiben, deswegen achtet darauf das die Taschen euch in eurer Bewegungsfreiheit beim Lenken nicht einschränken.

Defekt unterwegs:

Wenn du eine Bikepacking planst, die über mehrere Tage geht, dann solltest du in deine Planung auch immer einkalkulieren das jederzeit auftreten kann! Ein Platten oder sonstige technische Probleme, die durch zu lösen sind, stellen in der Regel keine großen Probleme dar und genau deswegen habe ganz simpel die passenden Tools dabei wie: einen Reifenheber, Flickzeug um den Reifen oder Schlauch flicken zu können, eine kleine Luftpumpe, für deine Schrauber Fähigkeiten und zu guter Letzt einen Ersatzschlauch plus Reifen. Hast du größere Probleme an deinem E-Bike wie zb. an der Antriebseinheit oder dir ist die Kette gerissen, dann suche am besten die nächste auf!

Touren planen:

Man muss nicht unbedingt ins Ausland, denn in gibt es wunderschöne Gegenden für deine Touren, die du mit dem E-Bike planen kannst. Wenn du dich für eine Bikepacking Tour innerhalb von Deutschland entscheidest, dann beachte im Vorfeld bei deiner Planung 2 Punkte: Schaue vorab wo in der Nähe deiner Route sind und Informiere dich darüber ob es E-Bike Ladestationen oder sonstige Lademöglichkeiten in der Nähe gibt damit du deinen Akku frisch aufladen kannst für die nächste Etappe. Damit du dich auf deiner Bikepacking Tour nicht verfährst hast du die Möglichkeit, deine Route auf Plattformen wie Strava oder Komoot zu planen, diese dich dann Tag für Tag richtig durchs Land navigieren über dein oder den passenden. Wenn wir schon beim Planen sind, eine Tour sollte in eurer Planung nicht fehlen: Die Bikepacking Trans Germany, welche ein wahrer Bikepackingklassiker ist, Sie startet im Südwesten von Deutschland und endet dann nach 1642km im Norden von Deutschland! Fangt aber erstmal klein an wenn ihr gerade erst Freude am Bikepacking findet, denn wenn du 1642km zurücklegen möchtest, solltest du zuerst etwas Erfahrung gesammelt haben.

Viel Spaß:

Wir hoffen das du jetzt so richtig Bock auf deine erste oder nächste Bikepacking Tour hast und dir unsere Tipps helfen das deine anstehende Tour ein voller Erfolg werden. In diesem Sinne: Genieße die und auf deinem E-Bike.

Welche Gewichts Limits gibt es beim Bikepacking?

Hier solltest du auf das zulässige Gesamtgewicht deines E-Bikes achten. Mehr dazu kannst du auch in unserem Beitrag „E-Bike Gewicht – Warum sind E-Bikes so schwer?“ nachlesen.

Wo kann ich Bikepacking Routen planen?

Du kannst wunderbar in Deutschland deine Routen planen, mit Plattformen wie Strava oder Komoot, in Kombination mit zum Beispiel der App von farrad. de, die dir alle Ladestationen in deiner Umgebung zeigt.

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Bikepacking mit dem Rennrad? Der rennradliebe FAQ für Bikepacking Zweifler!

Du bist dir noch nicht ganz sicher, ob du dich auf diese Reise begeben willst und ob Bikepacking etwas für dich ist? Die Chancen stehen meiner Meinung nach ziemlich gut, es einfach mal auszuprobieren und es dadurch herauszufinden.

Klare Antwort, nein. Jeder fängt mal klein an, daher sollten die ersten Touren ein bis zwei Tage dauern. Ich habe begonnen am Freitagnachmittag auf mein fertig bepacktes Rad zu sitzen und Orte in gut erreichbarer Entfernung zu besuchen, dort zu übernachten und am nächsten Tag wieder die Heimreise anzutreten.

Da sich das Fahrverhalten mit Gepäck stark verändert, ist es unbedingt nötig dich mit der Befestigung Weiße und dem neuen Gefühl vertraut zu machen. Lege dir alles zurecht, Montiere und Demontiere die Taschen zur Übung und probiere dich und dein Rad vor antritt deiner ersten Tour aus.

Mach dir bewusst welche Art von Abenteuer du kreieren möchtest, die Auswahl ist riesig. Vom “Gourmet-Restaurant Sightseeing Städtetrip” bis zum “Bohnen auf dem Gaskocher kochen und schlafen unter der Brücke Abenteuer” steht dir alles frei. Inspirationen dafür bekommst du fortlaufend von uns.

Es gibt bereits Taschen* zu erschwinglichen Preisen. Für den Anfang kannst du aber auch einfach deinen Rucksack packen oder Taschen ausleihen und einfach mal losfahren, du wirst aber schnell merken welche Vorteile es hat deine Reiseutensilien aerodynamisch an deinem Rad zu befestigen. Ebenfalls kannst du günstige Schnäppchen machen, wenn du dir deine Ausrüstung gebraucht kaufst.

Natürlich ist es schön, mit jemandem gemeinsam ein Abenteuer zu erleben. Sollte es aber niemanden geben der Lust darauf hat oder zu große zweifle hat – mach es trotzdem! Bikepacking ist die perfekte Art und Weise sich selbst ein bisschen besser kennenzulernen, Ängste zu überwinden, neuen Menschen kennenzulernen und genau das zu tun, was man will, wo man will.

Deine Befürchtung ist unbegründet, die speziell entwickelten Taschen passen auf die meisten Fahrräder. Ob Rennrad, Gravelbike, Trekkingrad oder andere Fahrradtypen. Die Taschen werden mit Gurtsystemen und Klettverschluss am Rad befestigt. Somit können dies meisten Packtaschen an fast jedem Fahrradtyp verwendet werden, da man nicht auf Gepäckträger, spezielle Ösen oder Löcher im Rahmen angewiesen ist. Prüfe aber immer vorab die Maße und Merkmale der Taschen, da es unterschiedliche Rahmengeometrien und Lenkerformen gibt.

Vorlage zur Bikepacking Planung

Gib deiner Tour Persönlichkeit, das wird dich motivieren und wird dir immer im Gedächtnis bleiben.

Setze dir grobe Zeitpunkte für Beginn und Ende, um deine Kräfte einzuteilen.

Bereite dich vor, wann und wie oft du deine Flaschen füllen oder Pausen einlegen kannst.

Entscheide, ob du deine Tour im Detail, nur grob oder gar nicht planen willst.

Mach dir Gedanken, was du sehen und erleben möchtest. Die besten Dinge passieren aber meistens einfach von alleine. ?

Damit sollten die meisten Zweifel aus dem Weg geräumt sein und spätestens jetzt deine Rennrad-Reise-Lust auf Level 100 sein. Jetzt liegt es nur noch an dir, ob du den Schritt wagst. Es lohnt sich.

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WAS IST BIKEPACKING? ALLES WAS DU WISSEN MUSST

Beim Bikepacking handelt es sich um alles andere als eine gewöhnliche Fahrradtour – es ist mehr als nur ein moderner Begriff. Hier wird Nervenkitzel mit wunderschöner Landschaft verbunden und das Gefühl der Freiheit enorm verstärkt.

Als Selbstversorger bewegen sich die Bikepacker abseits der bekannten Wege und erkunden die Landschaft auf ihre eigene Art und Weise.

Seinen Ursprung hat das Bikepacking im amerikanischen Mountainbike-Langstreckenrennen, den sogenannten „self-supported races“. Hierbei dauern die Etappen oft mehrere Tage und die Teilnehmer dürfen während des Wettkampfs nicht unterstützt werden. Sie sind auf sich allein gestellt und müssen sich „selbst helfen“. Das bedeutet, sie müssen an ihren Rädern Proviant und Übernachtungsausrüstung transportieren, wollen aber durch überladene Lenker – oder Seitentaschen nicht ihre Agilität und ihr Tempo einbüßen müssen.

Durch die Verwendung von speziellen Taschensystemen und die Reduzierung der Ausrüstung auf ein Minimum kann der Fahr-Komfort beibehalten werden und gleichzeitig genug Gepäck mitgenommen werden für mehrere Tage, Wochen und sogar Monate.

Es gibt verschiedene Varianten, wie das Gepäck am Rahmen befestigt werden kann. Mit den verschiedenen Möglichkeiten wird sichergegangen, dass einem das Gepäck nicht um die Ohren fliegt sobald man einen abgelegenen Weg fährt.

Zur Standardausrüstung gehören Satteltasche, Rahmentasche und Lenkerrolle, um Ausrüstung wie Kleidung, Lebensmittel, Zelt und Schlafsack verstauen zu können. Hier wird vom Platz im und um den Rahmen gebrauch gemacht, um eine ausgeglichenere Gewichtsverteilung zu haben. So werden keine schweren Gepäckträger benötigt. Für längere Touren können zusätzlich auch noch kleinere Taschen am Vorderrad montiert werden. Ziel ist es, den Platz am Fahrrad bestmöglich zu nutzen ohne auf ein angenehmes Fahr-Erlebnis verzichten zu müssen.

Ein weiterer Vorteil von Bikepacking gegenüber herkömmlichen Fahrrad-Touren ist das leichte manövrieren durch unwegsames Gelände. Es bestehen kaum Einschränkungen bei der Routenwahl, denn mit den Mountain – oder Gravelbikes, welche klassischer Weise verwendet werden, können die klassischen Strecken verlassen werden und das Abenteuer fern ab des Bekannten beginnen.

BIKEPACKING ROUTEN IN DEUTSCHLAND

Bikepacking ist in den letzten zehn Jahren in Deutschland immer populärer geworden. Es gibt mittlerweile unzählige Routen und sogar Events in Deutschland, die Bikepacker aus der ganzen Welt anziehen.

    Bikepacking Trans Germany: Ein Bikepacking-Klassiker, der im Südwesten des Landes startet und im Nordosten endet. Mit 1642 km eher etwas für erfahrene Bikepacker. Candy B Graveler: Eine 640 km Tour vom Luftbrückendenkmal in Frankfurt bis nach Berlin, die vor allem durch ihren geschichtlichen Hintergrund hervorsticht, aber auch landschaftlich wunderschön ist. Stoneman Trail: In der Region der 162 km langen Strecke im Erzgebirge lebt mittlerweile die Biker-Kultur. Die Gastgeber vor Ort haben sich bereits auf die Bedürfnisse der Bikepacker eingestellt und ist perfekt geeignet, wenn du lieber mit einem Dach über dem Kopf schläfst. Trans Teuto: Diese 140 km lange Strecke führt dich durch den Teutoburgerwald im hohen Norden Deutschlands und bringt dich mit seiner hügeligen Landschaft ins schwitzen. Rennsteig Hochröhner Schwarzwald-Bike-Crossing Cherusker 500 Grenzsteintrophy

Viele weitere Routen und Events (auch internationale) findest du hier. Vielleicht möchtest du dich aber auch ganz dem Abenteuer hingeben und dich treiben lassen? Wir sind gespannt!

APPS FÜR BIKEPACKING

Vielleicht möchtest du dich auch ganz dem Abenteuer hingeben und dich treiben lassen? Es gibt ausgewählte Apps, die sich perfekt für Bikepacking eignen und mit denen du jeden Tag deine Route planen kannst.

    AllTrails: Findet die besten Routen zum Wandern und Radfahren. Routenplanung, Offline-Apps uvm. Strava: Bietet ein großes Fahrradfahrer-Netzwerk und hatnützliche Features wie Tourenaufzeichnungen, Fahrradcomputer, Routenplaner, Trainingsanalyse uvm. OsmAnd: Die beliebteste Opensource Karten und Navigationsapp für Android – mit offline Karten, Routenplanung, uvm. Komoot: Bietet maßgeschneiderte Touren, Routenplanung, Sprachnavigation und Offline-Karten für Bike – und Wandertouren.

DIE BIKEPACKING PACKLISTE

Zu allererst brauchst du natürlich ein geeignetes Fahrrad. Hierfür kommen verschiedene Arten von Mountain – und Gravelbikes in Frage. Je nach Erfahrungslevel, Ausrüstung und deinen eigenen Vorlieben solltest du dich vor deiner Bikepacking-Tour professionell beraten lassen.

Du solltest darauf achten immer genug Proviant und Trinkwasser bei dir zu haben, vor allem wenn du dich abseits der herkömmlichen Strecken befindest.

    Kleines Zelt (oder Tarp) Isomatte Schlafsack Camping-Kocher (+ Geschirr)

Kleidung

Multi-funktionale Kleidung ist ebenfalls empfehlenswert. Zusätzlich zu Fahrrad – und Wechselbekleidung kann folgendes hilfreich sein:

    Regenschutzbekleidung (Regenjacke, Regenhose, etc.) Windschutzjacke / Isolationsjacke oder Weste Handschuhe Bikeschuhe Fahrradhelm

Hygiene

Hygiene sollte unterwegs auch nicht vernachlässigt werden, aber der große Kulturbeutel darf auch zu Hause bleiben. Hier empfehlen sich folgende Dinge:

    Zahnbürste Zahnpasta oder Zahnputzpulver Bioseife Deo Kleines Microfaserhandtuch Feuchtes Toilettenpapier Erste-Hilfe-Set Sonnencreme Waschmittel

Sonstiges

    Multitool Magnesiumtabletten (gegen Krämpfe) Licht Ersatzteile Navigationsgerät Klappspaten

Je nach Dauer, Route und persönlicher Preferenzen kann der Inhalt deiner Taschen natürlich variieren, bedenke jedoch, dass du sämtliches Gepäck die Berge mit Muskelkraft rauf und runter bewegen musst. ?

Wenn deine Route steht, du alles gepackt hast und dein Rad gecheckt und beladen hast, steht deinem Bikepacking-Abenteuer nichts mehr im Weg!

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