Fahrradversicherung

Bei einem guten Fahrrad lohnt sich der passende Versicherungsschutz. Nur so erhalten Sie nach einem Diebstahl oder einer Beschädigung einen entsprechenden finanziellen Ausgleich.

Leistungen der Fahrradversicherung

Eine Fahrradversicherung beziehungsweise Fahrradvollkaskoversicherung ist in verschiedenen Tarifvarianten mit unterschiedlichem Leistungsumfang abschließbar. So findet jeder Fahrradbesitzer den gewünschten Versicherungsschutz.

In allen Tarifen einer Fahrradversicherung enthalten ist der Schutz bei:

    Diebstahl des versicherten Fahrrads, E-Bikes oder Pedelecs Diebstahl einzelner, fest mit dem Rad verbundener Teile (zum Beispiel Sattel) Diebstahl des Akkus

Vollkaskoschutz

Bei einem Tarif mit Vollkasko werden auch die Reparaturkosten übernommen. Geleistet wird für diese Schäden:

Unfall – und Sturzschäden

Beispiel: Bei einem Sturz bricht der Rahmen Ihres Fahrrads.

Unsachgemäße Handhabung und Bedienfehler

Beispiel: Sie setzen den E-Bike-Akku falsch ein. Daher fällt er während der Fahrt aus der Halterung und wird beschädigt.

Vandalismus

Beispiel: Jemand verbiegt die Schutzbleche oder schlitzt den Sattel auf.

Material-, Produktions – und Konstruktionsfehler

Beispiel: Drei Jahre nach dem Fahrradkauf bemerken Sie an mehreren Stellen Rost wegen fehlerhafter Schweißnähte.

Für Fahrradschäden durch Material-, Produktions – oder Konstruktionsfehler, die innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Kauf auftreten, haftet der Hersteller im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungspflicht.

Elektronikschäden

Beispiel: Bei einer Fahrt im Regen dringt Feuchtigkeit in Ihren E-Bike-Akku. Dadurch geht er kaputt.

Verschleiß von bestimmten Fahrradteilen

Beispiel: Die durch den täglichen Gebrauch abgenutzte Fahrradkette reißt.

Der Verschleiß von Bremsen und Reifen ist üblicherweise vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Verschleiß des Akkus

Beispiel: Nach einiger Zeit ist der Akku Ihres E-Bikes so schwach, dass er kaum noch für Ihren Arbeitsweg reicht.

Die Kosten für den Austausch werden übernommen, wenn die Leistungskapazität stark nachgelassen hat – zum Beispiel, wenn sie dauerhaft um 50 Prozent unterschritten wird.

Schutzbrief-Leistungen

Darüber hinaus beinhalten manche Fahrradversicherungen Schutzbrief-Leistungen für Pannen. Der Fahrradschutzbrief umfasst die Kostenübernahme für:

    Pannenhilfe vor Ort Abschleppdienst Weiterfahrt mit Taxi oder Bahn Leih – oder Mietfahrrad Übernachtung im Notfall

Fahrradversicherung-Vergleich bei CHECK24

Mit dem Fahrradversicherung-Vergleich von CHECK24 finden Sie unkompliziert und ohne großen Zeitaufwand eine Fahrrad – oder E-Bike Versicherung. Geben Sie hierfür einfach die benötigten Daten – unter anderem Kaufdatum und – preis – in den Online-Rechner ein.

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Tipp: Sie können beim Versicherungsbeitrag bei manchen Anbietern sparen, indem Sie sich für eine jährliche Zahlweise entscheiden.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich die Fahrradversicherung von dem Fahrraddiebstahlschutz der Hausratversicherung?

Über eine Hausratversicherung lässt sich ausschließlich Fahrraddiebstahl absichern. Im Basisschutz ist bereits Einbruchdiebstahl aus der Wohnung, Garage oder dem (Fahrrad-)Keller versichert. Wer einen Tarif mit zusätzlicher Fahrradklausel abschließt, hat außerdem Versicherungsschutz, wenn das Rad an einem anderen Ort – beispielsweise am Bahnhof – gestohlen wird.

Die Fahrradversicherung hingegen deckt neben Diebstahl tarifabhängig auch zahlreiche weitere Schäden ab – beispielsweise Sturzschäden, Teilediebstahl, Vandalismus, Elektronikschäden, Verschleiß und Pannen.

Welche Fahrräder kann ich versichern?

Mit einer Fahrradversicherung können Sie grundsätzlich diese Arten von Zweirädern versichern:

    Fahrrad: ohne Motor, wird nur durch Muskelkraft fortbewegt E-Bike/Pedelec: Fahrrad mit Motor, elektronische Tretkraftunterstützung bis maximal 25 km/h

Manche Versicherer bieten auch Tarife für gebraucht gekaufte Räder an, andere jedoch nur für den Erstbesitz. Ebenso begrenzen manche Gesellschaften, wie lange nach dem Kauf eine Versicherung abgeschlossen werden kann.

Zulassungspflichtige Pedelecs und E-Bikes mit Versicherungskennzeichen können nicht mit einer Fahrradversicherung abgesichert werden. Hierfür ist eine separate Mopedversicherung erforderlich.

Worauf muss ich bei der Sicherung meines Fahrrads achten?

Es empfiehlt sich, das Fahrrad möglichst an einem nicht beweglichen Gegenstand – zum Beispiel einer Straßenlaterne – anzuschließen sowie ein hochwertiges Fahrradschloss zu nutzen.

Je nach Versicherer können weitere Anforderungen – zum Beispiel bestimmte Schlösser – vorgegeben sein, damit Versicherungsschutz besteht.

Https://www. check24.de/fahrradversicherung/

Fahr­r­ad­ver­si­che­rung: Wie wer­den Fahr­rä­der am bes­ten ver­si­chert?

Wir klären die wichtigsten Fragen rund ums Zweirad: Welche Versicherung zahlt, wenn mein Fahrrad gestohlen wurde? Und in welchen Fällen ist eine spezielle Fahrradversicherung sinnvoll?

Das Wichtigste vorweg: Fahrräder und E-Bikes können über Die Hausratversicherung oder eine eigenständige Fahrradversicherung versichert werden. Beide Arten von Versicherung decken unterschiedliche Risiken ab. Dazu zählen etwa Schäden durch Unfälle, Vandalismus oder Fahrraddiebstahl. Je nach Rad eignet sich entweder die normale Hausratversicherung oder eine Fahrradversicherung.

Fahrradklau in Zahlen

    140.000 versicherte Fahrräder wurden 2022 gestohlen (+ 15.000 gegenüber Vorjahr) 140 Mio. Euro zahlten Versicherungen den Geschädigten (+ 30 Mio. Euro) neuer Höchststand beim Schadendurchschnitt: 970 Euro

Wie schützt die Hausratversicherung mein Fahrrad?

Eine normale Hausratversicherung schließt den kompletten Hausrat, beispielsweise Möbel, Kleidung und Elektrogeräte, mit ein. Diese sind im Fall von Einbruchdiebstahl, Schäden durch Leitungswasser, Sturm und Feuer geschützt. Viele Hausratversicherungen haben in den letzten Jahren ihre Leistungen erweitert und umfassen auch den Versicherungsschutz von Fahrrädern am Versicherungsort. Bei entsprechender Erweiterung im Versicherungsvertrag sind normale Fahrräder über die Hausratversicherung somit mitversichert. Eine Übersicht aller Anbieter von Hausratversicherungen finden Sie auf dieser Seite.

Fahrraddiebstahl mitversichern

Von den rund 27 Millionen Versicherungsverträgen in Deutschland haben knapp die Hälfte die Fahrradklausel eingeschlossen. Diese Klausel sorgt dafür, dass die Versicherung für Fahrraddiebstahl aufkommt, wenn das Fahrrad durch ein verkehrsübliches Schloss gesichert wurde. Empfehlenswert ist ein Bügel – oder Kettenschloss.

Nach einem Fahrraddiebstahl erstattet die Hausratversicherung den sogenannten Wiederbeschaffungswert. Dieser Betrag bemisst, wie viel ein neues gleichwertiges Rad kostet. Die maximale Entschädigung wird in der Regel auf einen bestimmten Prozentsatz des gesamten versicherten Hausrates festgelegt. Gerade für höherwertigere Räder und E-Bikes kann es sich daher lohnen, die Versicherungssumme zu erhöhen oder eine spezielle Fahrradversicherung (siehe unten) abzuschließen.

Was ist die Nachtzeitklausel?

Die meisten Fahrräder werden im öffentlichen Raum gestohlen. Für solche Fälle können Verbraucher ihr Fahrrad mit einer Zusatzklausel in der Hausratpolice schützen. Es kann jedoch sein, dass der zusätzliche Schutz nur zu bestimmten Tageszeiten besteht, die in einer sogenannten Nachtzeitklausel geregelt sind. Wird das Fahrrad zwischen 22 und 6 Uhr gestohlen, könnte der Schutz der Versicherung in diesem Fall nicht mehr greifen.

Auch Studierende können vom Schutz derHausratversicherungProfitieren. So wie WG-Zimmer noch von der elterlichen Hausratversicherung abgedeckt werden, ist auch das Fahrrad von Studierenden darüber versichert. Einzige Bedingung dafür: Die elterliche Hausratversicherung muss die Fahrradklausel beinhalten.

Wie schützt die Fahrradversicherung mein Bike?

Für Besitzer hochwertiger Räder oder E-Bikes empfiehlt es sich, eine Fahrradversicherung abzuschließen. Sie gilt als eigenständige Versicherung und erweist sich vor allem bei teuren und hochwertigen Fahrrädern als sinnvoll. Der Grund: Fahrradversicherungen beinhalten in der Regel höhere Versicherungssummen. Die Entschädigungssumme richtet sich hierbei nicht wie bei der Hausratversicherung nach der Versicherungssumme, sondern nach dem Wert des versicherten Fahrrads.

Ein weiterer Vorteil der Fahrradversicherung: Sie bietet nicht nur bei Verlust durch Fahrraddiebstahl, sondern auch bei Beschädigung oder Diebstahl von Einzelteilen sowie Verwechslung, Vandalismus, Explosionen oder Unfällen aller Art umfassenden Schutz – eine Art Fahrrad-Vollkaskoversicherung. Eine Fahrradversicherung gilt jedoch nur für das jeweilige Rad. Wer weitere Fahrräder versichern möchte, muss dafür separate Verträge abschließen.

Versicherungen für E-Bikes oder Pedelec

Ob E-Bikes im Hausrat mitversichert sind, hängt von der Leistung des Rades ab. Pedelecs oder E-Bikes mit einer Höchstgeschwindigkeit Von bis zu 25 Stundenkilometer können in die Hausratversicherung eingeschlossen werden. Der Versicherungsschutz greift in diesem Fall auch bei Feuchtigkeits – und Elektronikschäden.

S-Pedelecs haben eine höhere Motorleistung und erreichen bis zu 45 Stundenkilometer. Wie auch für Mofas und Mopeds ist für sie gesetzlich eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Mit einer Kaskoversicherung sind sie auch bei einem Diebstahl geschützt. Schäden, die beispielsweise durch Brand, Explosion oder Hagel am Pedelec entstehen, lassen sich ebenfalls versichern.

Https://www. dieversicherer. de/versicherer/haus-garten/news/fahrradversicherung-59712

Fahrräder brauchen Kennzeichen und eine Haftpflichtversicherung

Fahrräder sind heutzutage schwer und schnell und verursachen schwere Unfälle. Die Verursacher können unerkannt entkommen. Es ist deshalb an der Zeit, über Registrierung und Versicherungspflicht nachzudenken, meint Gunnar Schupelius.

Es ist schwer zu sagen, wer sich im Straßenverkehr schlechter benimmt: die Autofahrer oder die Radfahrer. Fußgänger übrigens auch nicht zu vergessen! Aus meiner Sicht als Autofahrer sind es auf jeden Fall die Radfahrer. Sie bringen mich zehn Mal am Tag in eine gefährliche Lage, weil sie alle Regeln brechen.

Freunde und Bekannte wiederum, die auf dem Fahrrad sitzen, sehen es genau umgekehrt. Sie behaupten, jeden Tag um ihr Leben fürchten zu müssen, weil die Autofahrer keinerlei Rücksicht nähmen.

Autofahrer kann man belangen, wenn sie sich regelwidrig verhalten haben. Sie sind durch das Kennzeichen am Fahrzeug erkennbar. Fahrradfahrer hingegen können unerkannt entkommen.

Deshalb entbrennt in regelmäßigen Abständen eine Debatte darüber, ob nicht auch Fahrräder Kennzeichen bekommen sollten. B. Z.-Leser schreiben uns immer wieder dazu. Zuletzt Peter Schönborn, der Nummernschilder für notwendig hält. Wolfgang Trantow fragt: „Wie wäre es, wenn Radfahrer unsere Regeln einhalten, Radwege benutzen und Steuern zahlen würden?“

Oder eine Haftpflichtversicherung abschließen müssten, könnte man hinzufügen.

► Lesen Sie hier alle Kolumnen von Gunnar Schupelius

Denn hier liegt das Problem: Früher waren Räder langsam und leicht, heute sind sie schnell und schwer. Sie fahren locker 40 Stundenkilometer, auch ohne Unterstützung durch einen Elektromotor, und sie haben einen langen Bremsweg. Die Zahl der schweren Unfälle, die durch Fahrräder verursacht werden, nimmt kontinuierlich zu. Wenn der Unfallverursacher unerkannt entkommt oder nicht versichert ist, guckt das Opfer in die Röhre.

Wer dazu die polizeiliche Statistik untersucht, kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Unter allen Verkehrsteilnehmern begehen Fahrradfahrer am häufigsten Unfallflucht.

Für das Jahr 2018 sieht die Bilanz wie folgt aus (für 2019 liegen noch keine Zahlen vor): In Berlin wurden insgesamt 8384 Unfälle mit der Beteiligung von Radfahrern gezählt. Bei 727 von diesen Unfällen kam es zu einer Straftat nach § 142 StGB (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort). In 51,85 Prozent der Fälle waren Radfahrer die Unfallflüchtigen, in 33,7 Prozent waren es Autofahrer. Der Rest verteilt sich auf Lkw (4,92), Zweiräder (0,57), Fußgänger (2,43) und „Sonstige“ (7,06)

Natürlich muss man in Rechnung stellen, dass Räder weniger schwere Unfälle verursachen als Autos oder Lastwagen. Dennoch ist die hohe Zahl der unfallflüchtigen Radfahrer beeindruckend.

Fahrradversicherung

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (Archivfoto: picture alliance/dpa)

Die Verkehrssenatorin lehnt die Kennzeichenpflicht dennoch ab. „Der sehr hohe Verwaltungsaufwand“, sagte sie auf Anfrage, „stünde in keinem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Nutzen“. Eine „Registrierungspflicht (…) zöge unerhältnismäßig hohe Kosten und Personalaufwand nach sich“.

Das mag sein, doch hilft dieses Argument den Unfallopfern wenig. Das Fahrrad gilt als gleichberechtigt mit den motorisierten Verkehrsmitteln. Dann muss es auch gleich behandelt werden. Das wäre nur fair.

Https://www. bz-berlin. de/archiv-artikel/fahrraeder-brauchen-kennzeichen-und-eine-haftpflichtversicherung

Radfahrer brauchen Haftpflichtversicherung

Fahrradversicherung

Regelmäßig Fahrrad fahren ist gesund und macht schlichtweg Spaß. Leider kommt es immer wieder zu Unfällen, die einige rechtliche Fragen aufwerfen. Wer sich gut versichert, ist im Vorteil.

Hamburg (dpa/tmn) – Wer sich nach einer Pause noch nicht wieder sicher im Fahrradsattel fühlt, sollte zumindest den richtigen Versicherungsschutz haben. Unverzichtbar ist aus Sicht des Bundes der Versicherten (BdV) in Hamburg eine Privathaftpflichtversicherung.

Der Grund: Eine Person, die einer anderen einen Schaden zufügt, ist zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet. Wird zum Beispiel mit dem Fahrrad versehentlich eine andere Person angefahren, muss der Schädiger in der Regel für dadurch entstehende Kosten aufkommen. Neben Schmerzensgeld oder Zahnersatzkosten kann im schlimmsten Fall eine lebenslange Rentenzahlung aufgrund einer Invalidität fällig werden.

Eine private Haftpflichtversicherung übernimmt diese Aufwendungen. Und nicht nur das: Die Versicherung wehrt auch Ansprüche ab, die unberechtigt gestellt werden.

Https://www. merkur. de/leben/radfahrer-brauchen-haftpflichtversicherung-zr-12776160.html

Radfahren – aber sicher! Die großen Irrtümer, die Sie vermeiden sollten

Die Radsaison ist offiziell eröffnet! Bestimmt haben Sie Ihre Radlerhose schon aus dem Kasten geholt, den guten alten Drahtesel abgestaubt, ein paar neue Apps heruntergeladen und sind jetzt bereit für die erste Ausfahrt.
Aber wie sieht es mit Ihren Kenntnissen zur Fahrradverordnung aus? Kennen Sie die wichtigen Vorschriften und Regeln rund ums Radfahren?

Wir haben 11 weit verbreitete Irrtümer für Sie aufgelistet – hätten Sie’s gewusst?

Irrtum 1: „Auf dem Zebrastreifen gelten für Radfahrer dieselben Regeln wie für Fußgänger Auf Schutzwegen (Zebrastreifen) ist das Radfahren nicht erlaubt, nur auf speziell markierten Radfahrerüberfahrten. Wenn Sie die Straße dennoch auf dem Zebrastreifen überqueren wollen, ist Absteigen und Schieben angesagt. Denn: Wer das Rad schiebt, gilt nicht mehr als Radfahrer sondern als Fußgänger und genießt auch denselben Vorrang gegenüber Autofahrern.

Irrtum 2: „Man darf andere Personen mit dem Rad mitnehmen
Der Partner auf dem Gepäckträger, die Frühlingssonne im Gesicht – es mag eine romantische Vorstellung sein, laut Gesetz dürfen allerdings nur Kinder auf dem Fahrrad mitgenommen werden, und zwar ein Kind im Kindersitz am Fahrrad. Wer auf eine Geldstrafe verzichten will, sollte lieber getrennt fahren. Oder wie wär’s mit einem Tandem?

Fahrradversicherung

Irrtum 3: „Für Radfahrer gibt es keine Helmpflicht“
Ein guter Radhelm kann vor Kopfverletzungen schützen und sollte daher zur Standardausrüstung jedes Radlers zählen. Helmpflicht herrscht allerdings nur für Kinder unter 12 Jahren – diese müssen den Radhelm auch dann tragen, wenn sie im Kindersitz oder im Radanhänger mitgeführt werden.

Irrtum 4: „Wenn man das Rad unter Kontrolle hat, darf man freihändig fahren“
„Schau mal, ohne Hände!“ – was viele Anfänger als kleines Erfolgserlebnis empfinden, ist eigentlich verboten. Wer freihändig fährt, die Füße während der Fahrt von den Pedalen nimmt oder das Rad auf andere Art nicht verkehrsmäßig gebraucht (z. B. durch Wettfahren), muss mit einer Geldstrafe rechnen.

Irrtum 5: „Fahrrad fahren hat nichts mit dem Kfz-Führerschein zu tun“
Richtig, man benötigt keinen Kfz-Führerschein, um Fahrrad fahren zu dürfen. Und trotzdem kann es vorkommen, dass Radfahrer den Schein abgeben müssen. Warum? Eine wichtige Voraussetzung für den Führerschein ist die Verkehrszuverlässigkeit – und mangelnde Verkehrszuverlässigkeit lässt sich auch beim Radfahren demonstrieren, etwa durch stark fahrlässiges Verhalten.

Irrtum 6: „Radfahrer dürfen sich nicht an Autos vorbeischlängeln“
Meistens richtig, aber: An Kreuzungen dürfen Radfahrer (und andere einspurige Fahrzeuge) an anderen Fahrzeugen, die angehalten haben, vorbeifahren und sich weiter vorne einreihen. Allerdings nur, wenn ausreichend Platz vorhanden ist und niemand beim Abbiegen behindert wird. Sperrlinien und Bodenmarkierungen müssen dennoch befolgt werden.

Irrtum 7: „Die größte Gefahr geht von den fahrenden Autos aus“
Auch parkende Autos stellen durch plötzlich geöffnete Autotüren ein erhebliches Unfallrisiko dar. Laut MA 46 gehen über 10% der Radunfälle mit Verletzungsfolgen auf das sogenannte „Dooring“ zurück – in einigen Fällen sogar mit tödlichem Ausgang. Rein rechtlich ist allerdings die Person im Kfz dafür verantwortlich, dass durch das Öffnen der Autotür niemand gefährdet oder behindert wird.

Fahrradversicherung

Irrtum 8: „Wenn man zu viel getrunken hat, ist das Fahrrad eine gute Alternative“
Auch Radfahrer müssen sich an Promillegrenzen halten. In Österreich liegt das Alkolimit für Radfahrer bei 0,8 Promille. Wie auch beim Autofahren variieren die Strafsätze je nach Promillewert – wer mit 1,6 Promille mit dem Rad fährt oder den Alkotest verweigert muss mit bis zu 5.900 Euro Strafe rechnen.

Irrtum 9: „Für Radfahrer gelten in jedem Land die gleichen Regeln“ Wussten Sie, dass in vielen Ländern für E-Bikes über 250 Watt und auch darunter bereits ein Kfz-Kennzeichen erforderlich ist? In Österreich hingegen erst ab 600 Watt. Ein Beispiel: Sie verursachen in Österreich einen Verkehrsunfall mit Ihrem 400 Watt E-Bike. Der Schaden des Gegners wird von Ihrer Privat-Haftpflicht bezahlt. Passiert Ihnen dieser Verkehrsunfall hingegen im Ausland, z. B. in Deutschland, ist der Schaden über Ihre Privat-Haftpflicht nicht abgedeckt. Warum: Da in Deutschland ein E-Bike mit 400 Watt bereits ein Kfz-Kennzeichen braucht, also eine eigene Kfz Haftpflicht-Versicherung.

Irrtum 10: „Räder dürfen immer auf dem Gehsteig abgestellt werden“
Nur wenn der Gehsteig mehr als 2,5 Meter breit ist, dürfen Räder darauf abgestellt werden, und zwar so, dass sie nicht umfallen, nichts beschädigen und die Fußgänger nicht behindern. Ansonsten sind Fahrradabstellplätze oder Parkflächen zu verwenden. In Extremfällen kann es übrigens auch vorkommen, dass der Drahtesel abgeschleppt wird.

Irrtum 11: „Wird das Rad gestohlen, deckt die Haushaltsversicherung die Kosten“
Allein 2016 wurden 27.465 Fahrräder als gestohlen gemeldet. Fahrräder sind zwar in vielen Haushaltsversicherungen mitversichert, der Kostenersatz greift allerdings meist nur, wenn das Fahrrad von zu Hause – also aus dem Keller, Garten oder Abstellraum – gestohlen wird. Ein Diebstahl außer Haus kann durch eine zusätzliche Fahrradversicherung abgedeckt werden.

Die UNIQA Fahrradversicherung

Zuverlässiger Schutz bei Diebstahl

Die Versicherung ist gültig für Fahrräder, Elektro-Fahrräder bis 25km/h und Krankenfahrstühle. Der Versicherungsschutz gilt nicht nur in Österreich, sondern auch in angrenzenden Ländern.

Das richtige Schloss Der Versicherungsschutz greift nur dann, wenn das Fahrrad mit einem Schloss gesichert wurde. Wählen Sie am besten ein Bügel – oder Faltschloss. Um die günstigen Nummern-, Spiral – oder Kabelschlösser zu knacken, benötigen Diebe nur 15 Sekunden.

Die UNIQA Haushaltsversicherung deckt Haftpflichtschäden durch den privaten Gebrauch des Fahrrades ab. Sie gilt nicht nur für den Versicherungsnehmer, sondern auch für dessen Ehegatten oder Lebensgefährten, sowie für die Kinder (auch Enkel-, Adoptiv-, Pflege – und Stiefkinder) bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres.

Also: Radfahrverordnung und Versicherung checken und dann ab auf den Sattel!

Https://www. uniqa. at/versicherung/mobilitaet/fahrrad-irrtuemer. html

Fahrrad­­versicherung

Wer zahlt, wenn das Fahrrad gestohlen oder beschädigt wird? Mit einer Fahrrad­versicherung hältst du die Kosten für Reparatur oder Ersatz deines Rads klein.

Fahrradversicherung

Fahrradversicherung

Fahrräder sind umweltfreundlich, in der Stadt oft schneller und ein willkommener Anlass, um sich im Alltag mehr zu bewegen. Doch wer sein Rad häufig nutzt, weiß auch, was ihm alles passieren kann. Schäden durch Stürze und Unfälle, Verschleiß und natürlich Diebstahl – bei wertvollen Rädern kann das teuer werden. Eine Fahrrad­versicherung hilft dabei, solche Kosten klein zu halten. Gerade im Fall eines Diebstahls zahlt sie sich aus. Beim Abschluss solltest du aber einiges beachten.

Diese Seite im Überblick

Welche Leistungen deckt eine Fahrrad­versicherung ab? Welche Fahrräder sind versichert? Können Gebrauchträder in der Fahrrad­versicherung versichert werden? Gibt es in der Fahrrad­versicherung eine Nachtklausel? Welche Rolle spielt das Schloss bei der Fahrrad­versicherung? Was kostet eine Fahrrad­versicherung? Gilt die Fahrrad­versicherung auch für das Ausland? Wie finde ich die beste Fahrrad­versicherung?

Welche Leistungen deckt eine Fahrrad­versicherung ab?

Die Fahrrad­versicherung ist der Rundumschutz für dein Fahrrad. Je nach Tarif sind fast alle Unwägbarkeiten, die deinem Zweirad im Alltag passieren können, abgesichert. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn du ein sehr wertvolles Fahrrad hast. Denn dieses reparieren zu lassen oder zu ersetzen, kann ins Geld gehen. Die Versicherung zahlt, je nach Versicherungsbedingungen, in folgenden Fällen:

    Diebstahl: Wird das Fahrrad gestohlen, ersetzt es dir die Versicherung entweder nach Neuwert oder nach Zeitwert. Das kommt auf die Versicherungs­bedingungen an. Oft ist nicht nur der Diebstahl des gesamten Fahrrads versichert, sondern auch der Diebstahl von Teilen, etwa des Sattels. Unfall – und Sturzschäden: Die Versicherung zahlt die Reparatur, wenn bei einem Sturz etwas an deinem Rad kaputtgeht, beispielsweise wenn der Rahmen bricht. Vandalismusschäden: Du hast dein Rad über Nacht an einer Laterne angeschlossen, und als du am nächsten Morgen zur Arbeit fahren willst, stellst du fest, dass jemand das Vorderrad verbogen hat? Einige Tarife zahlen dir in diesem Fall die Reparatur. Schäden durch Material – oder Produktionsfehler: Wurde dein Fahrrad mangelhaft verarbeitet und beginnt beispielsweise an einigen Stellen zu rosten, übernimmt die Versicherung die Kosten für die Reparatur. Allerdings ist in so einem Fall in den ersten zwei Jahren nach dem Kauf zuerst der Hersteller in der Pflicht: Hier greift die gesetzliche Gewährleistungspflicht. Schäden durch Verschleiß: Reißt deine Fahrradkette aufgrund von Verschleiß, zahlt die Versicherung ebenfalls. Verschleißschäden an Reifen und Bremsen sind normalerweise ausgeschlossen.

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Experten-Tipp

Viele Hausrat­versicherungen zahlen, wenn das Fahrrad aus der abgeschlossenen Wohnung oder dem Keller gestohlen wird. Der Schutz lässt sich manchmal gegen Aufpreis erweitern auf Diebstahl außerhalb verschlossener Räume. Die Police beschränkt sich aber auf Diebstahl, weitere Leistungen sind nicht enthalten.

Welche Fahrräder sind versichert?

In der Fahrrad­versicherung sind generell alle Zweiräder ohne Elektromotor geschützt – vom Hollandrad bis zum Mountainbike. Je nach Fahrrad­versicherung kann es aber Beschränkungen geben. Manche Anbieter versichern das Rad zum Beispiel nur bis zu einem gewissen Alter oder sie legen fest, wie günstig oder teuer ein Rad gewesen sein muss, damit du es versichern kannst.

Motorisierte Fahrräder, also E-Bikes oder Pedelecs, können nicht mit einer gängigen Fahrrad­versicherung geschützt werden. Dafür gibt es spezielle E-Bike-Versicherungen.

Wenn du die Versicherung in Anspruch nehmen willst, musst du nachweisen können, dass das Fahrrad wirklich dir gehört. Hebe deshalb unbedingt den Kaufbeleg und weitere Unterlagen auf. Notiere dir außerdem die Rahmennummer, damit du diese nach einem Diebstahl griffbereit hast.

Können Gebrauchträder in der Fahrrad­versicherung versichert werden?

Gebraucht gekaufte Räder sind eine günstige Alternative zu einem neuwertigen Zweirad. Allerdings lassen sie sich nicht immer versichern. Einige Fahrrad­versicherungen versichern dein Fahrrad nur, wenn du der Erstbesitzer bist. Andere erlauben auch gebrauchte Räder. Allerdings solltest du dir gut überlegen, ob sich das überhaupt lohnt.

Gibt es in der Fahrrad­versicherung eine Nachtklausel?

Der Begriff Nachtklausel wird normalerweise im Zusammenhang mit der Hausrat­versicherung verwendet. Gerade ältere Verträge können sie noch enthalten. Nachtklausel bedeutet, dass das Fahrrad außerhalb der eigenen vier Wände nur tagsüber bei Diebstahl versichert ist. Wird es zwischen 22 und 6 Uhr auf der Straße entwendet, bezahlt die Versicherung nicht. Einzige Ausnahme: Du hast das Fahrrad nachts genutzt. Du warst zum Beispiel mit deinen Freunden in einer Kneipe und hattest das Fahrrad am Fahrradständer angeschlossen. In so einem Fall bezahlt die Versicherung trotz Nachtklausel normalerweise – allerdings kann es schwierig sein, nachzuweisen, dass du das Rad benutzt hast. Es ist daher sinnvoll, bei Vertragsabschluss darauf zu achten, dass es keine Nachtklausel gibt.

Welche Rolle spielt das Schloss bei der Fahrrad­versicherung?

Einfach das Fahrrad schnell an den Zaun lehnen und kurz zum Bäcker reinspringen? Das ist nicht nur leichtsinnig, sondern du riskierst dabei auch deinen Versicherungsschutz. Damit die Fahrrad­versicherung bei Diebstahl zahlt, musst du dein Rad mit einem Schloss sichern. Einige Anbieter verlangen die Benutzung bestimmter Schlösser, damit das Fahrrad möglichst sicher ist. Informiere dich vorher darüber, ob dies der Fall ist. Ansonsten bekommst du im Fall der Fälle keine Entschädigung.

Was kostet eine Fahrrad­versicherung?

Wie teuer eine Fahrrad­versicherung ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel vom Leistungsumfang. Während Basistarife mit weniger Leistungen oft noch recht günstig sind, kostet der Rundumschutz natürlich mehr. Auch die Art des Rades und sein Alter können den Beitrag beeinflussen. Einige Anbieter beziehen auch deinen Wohnort mit ein, denn nicht überall ist das Diebstahlrisiko gleich hoch. Während du in einer Großstadt daher oft höhere Beiträge zahlst, kommst du in ländlichen Gegenden meist günstiger weg.

Um den Beitrag niedrig zu halten, kannst du zum Beispiel eine geringere Versicherungssumme vereinbaren. Eine andere Möglichkeit ist eine Selbstbeteiligung. In diesem Fall übernimmst du kleine Schäden selbst und zahlst bei großen einen festgelegten Anteil, zum Beispiel 100 Euro, und die Versicherung übernimmt den Rest.

Gilt die Fahrrad­versicherung auch für das Ausland?

Eine Radtour durch die Schweizer Alpen oder mit dem Fahrrad einmal um die Welt – auch im Urlaub möchtest du natürlich, dass dein Rad abgesichert ist. Viele Fahrrad­versicherungen bieten auch im Urlaub Schutz. Du solltest dich aber auf jeden Fall vorher informieren, ob die Fahrrad­versicherung weltweit gilt oder nur in bestimmten Ländern. Auch die Länge kann begrenzt sein. Einige versichern dein Rad für einen unbegrenzten Zeitraum, andere nur für einige Monate außer Landes.

Wie finde ich die beste Fahrrad­versicherung?

Es ist gar nicht so einfach, eine gute und günstige Fahrrad­versicherung zu finden, da die Tarife oft sehr unterschiedlich sind. Ein Vergleich ist bei der Fahrrad­versicherung deshalb wichtig. Wie hoch solltest du die Versicherungssumme ansetzen? Welche Leistungen benötigst du? Ist eine Selbstbeteiligung sinnvoll? Die CLARK-Experten helfen dir dabei, den passenden Tarif zu finden.

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Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad. Die Verkaufszahlen von Fahrrädern waren auch im Jahr 2022 hoch, vor allem bei den E-Bikes steigen sie. Damit erhöht sich der durchschnittliche Wert der Fahrräder auf deutschen Straßen, aber auch der Wunsch nach einem passenden Ver­si­che­rungs­schutz. Diesen kannst Du über die Hausratversicherung erhalten oder bei einer spezielle Fahrradversicherung. Das Hängt von Deinem Fahrrad ab und den gewünschten Leistungen der Ver­si­che­rung.

Welche Leistungen bietet eine Fahrradversicherung?

Eine Fahrradversicherung bietet umfassenden Schutz, den nicht alle Fahrradbesitzer und – besitzerinnen benötigen. Eine separate Fahrradversicherung ist dann sinnvoll, wenn Du Keine Hausratversicherung hast, Dir der Schutz der Hausratversicherung nicht ausreicht oder zu Teuer wird. Einzelheiten dazu findest Du weiter unten. Vor allem, Wenn Dein Rad wertvoll ist oder bei einem Unfall besonders großer Schaden entstehen kann, wie bei einem E-Bike oder einem Lastenrad, kann eine Fahrradversicherung geeignet sein. Mehr zum Thema findest Du in unserem Ratgeber E-Bike-Versicherung.

Was beinhaltet eine Fahrradversicherung?

Der Umfang des Ver­si­che­rungs­schutzes hängt vom Anbieter und dem jeweiligen Tarif ab. Deswegen solltest Du neben dem Preis auch Den Ver­si­che­rungsumfang vergleichen. Der einfachste Ver­si­che­rungs­schutz ist der Diebstahlschutz, der einfachen Diebstahl (Diebstahl von der Straße) und Einbruchdiebstahl abdeckt. Auch Teildiebstahl ist bei den Tarifen der meisten Versicherer enthalten. Die Ver­si­che­rung springt also auch ein, wenn Dir das Vorderrad, der Sattel oder der Kindersitz gestohlen wird.

Einige Versicherer gehen darüber noch hinaus und bieten beispielsweise Schutz bei Vandalismus oder gegen „Raub und Plünderung“ an. Wenn Du nur diesen Schutz möchtest und eine Hausratversicherung hast, prüfe zunächst, ob Du Dein Rad günstiger über Deine Hausratversicherung absichern kannst. Für einfachen Diebstahl benötigst Du oft eine zusätzliche Fahrradklausel. Diese kostet meist einen Aufpreis. Bei einem Fahrradwert ab etwa 1.200 Euro lohnt sich die Fahrradklausel in vielen Fällen nicht mehr. Dann bekommst Du für das gleiche Geld mehr Leistungen über eine Fahrradversicherung.

Eine umfassendere Absicherung Deines Fahrrads gibt es bei einer Vielzahl an Fahrrad-Tarifen, die „Rundumschutz“ bieten, ähnlich einer Vollkaskoversicherung beim Auto. Dann zahlt die Ver­si­che­rung nicht nur den Verlust bei einem Diebstahl, sondern auch eine Reparatur von Schäden Durch Unfälle, Stürze oder unsachgemäße Handhabung. Zudem sind Unwetter und menschgemachte Katastrophen bei den Tarifen in unterschiedlicher Abstufung enthalten.

Bei einigen Versicherern kannst Du Unfallschutz auch ohne Diebstahlschutz absichern. Das ist eventuell als Zusatzversicherung interessant, wenn Du bereits eine gute Hausratversicherung hast, in der Dein Fahrrad gegen Diebstahl günstig und ausreichend abgesichert ist.

Noch umfassender sind die Leistungen dann nur noch mit einem Schutzbrief. Mit diesem erhältst Du zusätzlich Pannenhilfe, wenn Du unterwegs eine Fahrradpanne hast oder Dir das Fahrrad gestohlen wurde und Du deswegen nicht weiterfahren kannst. Je nach Leistungsumfang erhältst Du eine Rückfahrt, Reparatur oder Übernachtungskosten gezahlt. Bei Unfällen sind meist auch Krankentransportkosten enthalten.

Alle Versicherer unterscheiden bei ihren Tarifen zwischen normalen Fahrrädern und E-Bikes. Bei E-Bikes musst Du darauf achten, wie die Absicherung des Akkus in den jeweiligen Tarifen geregelt ist. Wichtig ist das vor allem für den Bereich Diebstahl von Komponenten (Zubehör) und Verschleiß.

Wenn Du mehrere Fahrräder versichern möchtest, gibt es einzelne Versicherer, die Familientarife anbieten, in denen ein oder mehrere weitere Fahrräder günstiger mitversichert werden können. Bei den meisten muss jedoch jedes einzeln versichert werden.

Was kostet eine Fahrradversicherung?

Was der Ver­si­che­rungs­schutz für Dein Fahrrad kostet, Hängt vor allem vom Wert des Fahrrads ab und vom Leistungsumfang. Je mehr abgesichert ist, desto teurer. Am meisten zahlst Du für eine Vollkasko mit Diebstahlschutz und Schutzbrief.

Daneben können weitere Faktoren eine Rolle spielen. Einige Versicherer verlangen höhere Beiträge, wenn Du in einer Gegend wohnst, in der es häufig zu Fahrraddiebstählen kommt.

Unsere drei Emp­feh­lungen machen keinen Unterschied beim Wohnort und verlangen überall denselben Beitrag. Dadurch sind sie in Wohnorten mit wenigen Diebstahlfällen nicht unbedingt die günstigsten, aber wenn überhaupt, nur unwesentlich teurer. An Wohnorten mit hohen Diebstahlszahlen sind sie dafür wesentlich günstiger als andere Angebote.

Manche Versicherer verlangen einen Aufpreis für gebrauchte Räder oder versichern sie gar nicht. Ausschlüsse für Carbonräder gibt es inzwischen kaum noch. Eine Gute E-Bike-Versicherung kostet nicht mehr als die für konventionelle Räder. In der Regel ist für die Versicherer der Kaufpreis des Rades relevant.

Mit welchen Beiträgen Du ungefähr rechnen solltest, kannst Du in unserer Preistabelle erkennen. Beispielhaft sind hier die Beiträge für drei Musterkunden bei vier Anbietern gewählt – unseren drei Emp­feh­lungen sowie einem der teuersten Anbieter.

Preistabelle Fahrradversicherung

AnbieterCitybike 1.200 €Montainbike 3.000 €E-Bike 3.300 €Häger Kompakt

MVK Klassik

Ammerländer Classic

ADAC

51 € 70 € 78 €
52 € 85 € 80 €
62 € 79 € 55 €
97 € 153 € 121 €

Ver­si­che­rungsbeitrag pro Jahr
Bei allen Profilen wurde derselbe Leistungsumfang für ein neues Fahrrad abgefragt (Kasko und Diebstahl).
Quelle: Preisabfrage am 28. März 2023 auf den Websites der Anbieter

Die Beispiele zeigen, dass die Preisspanne sehr groß ist. Gleichzeitig ist der Leistungsumfang sehr ähnlich, wobei es einige Versicherer gibt, die deutlich geringere Leistungen anbieten.

Diese Leistungen sollte eine Fahrradversicherung bieten

Die Ver­si­che­rungsleistungen unterscheiden sich je nach Anbieter. Einige Leistungen sollten aber unbedingt enthalten sein, damit Dein Rad ausreichend abgesichert ist. Achte daher auf folgende Mindestkriterien:

Diebstahl – Ohne Nachtzeitklausel, das Fahrrad muss nachts nicht eingeschlossen werden, damit es gegen Diebstahl versichert ist; der Diebstahl von Radbestandteilen (auch Akku) sollte mit abgesichert sein, ebenso der Diebstahl von losem Zubehör (etwa einem Kindersitz) und Gepäck bis mindestens bis 1.000 Euro oder 10 Prozent der Ver­si­che­rungs­sum­me und bis zu 300 Euro pro Teil.

Ver­si­che­rungs­sum­me – sollte den Neuwert ersetzen; Abzüge erst ab einem Alter von mehr als drei Jahren.

Versicherte Schäden – Neben Diebstahl sollten Vandalismus und Schäden durch Eigenverschulden mit abgesichert sein, außerdem Schäden durch Elementarereignisse wie Hagel, Sturm und Feuer.

Mindestlaufzeit – Die Vertragslaufzeit sollte ein bis drei Jahre betragen. Überlege Dir bereits vor Vertragsabschluss, wie lange Du Dein Rad absichern möchtest. Mit dem Alter verliert das Rad an Wert, Du benötigst keine Absicherung für ein zehn Jahre altes Rad. Wenn die Ver­si­che­rung Dir aber auch ein drei Jahre altes Rad zum Neupreis ersetzt, lohnt es sich, wenigstens drei Jahre versichert zu sein.

Selbstbeteiligung – Auf eine Selbstbeteiligung solltest Du verzichten oder sie sollte weniger als 50 Euro betragen. Eine Selbstbeteiligung im dreistelligen Bereich ist nicht sinnvoll, vor allem wenn der Schaden kein Totalschaden ist; zudem ist die Ersparnis gering.

Unsere drei Emp­feh­lungen bieten alle genannten Leistungen. Darüber hinaus waren sie in unserem Test im Schnitt am günstigsten. Wie wir getestet haben, erklären wir am Ende des Textes.

Https://www. finanztip. de/hausratversicherung/fahrradversicherung/

Haftpflicht: auch Radler sollten sich versichern

Fahrradfahrer/-innen sollten über eine private Haftpflichtversicherung verfügen. Ansprüche eines Geschädigten aufgrund eines verschuldeten Fahrradunfalls können nämlich die Existenz bedrohen. Die private Haftpflichtversicherung ist Teil der Haushaltsversicherung, kann aber auch gesondert abgeschlossen werden. Für Radfahrer/-innen auch sinnvoll ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung, die beispielsweise dann zahlt, wenn ein Radunfall zu einer bleibenden Invalidität führt.

Haftpflichtversicherung schützt gegen Ansprüche

Auch wenn sie gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, eine private Haftpflichtversicherung ist unbedingt anzuraten. Sie deckt – bis zur vereinbarten Versicherungssumme – Schadenersatzansprüche, die beispielsweise aufgrund eines von Ihnen verschuldeten Fahrradunfalls gegen Sie gestellt werden

    Die private Haftpflichtversicherung ist Teil der Haushaltsversicherung.

Sparen Sie nicht bei der Versicherungssumme. Neuere Produkte bieten hier zumeist Versicherungssummen zwischen 1,5 Mio. Euro und 5 Mio. Euro an.

Auch E-Bikes sind versichert

Neben herkömmlichen Fahrrädern sind bei den meisten Anbietern auch E-Bikes erfasst. Als E-Bikes gelten motorisch angetriebene Landfahrzeuge mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h beziehungsweise maximal 600 Watt Leistung und ohne Zulassungspflicht.

Nehmen Sie beim Kauf eines E-Bikes umgehend Kontakt mit Ihrer Haushaltsversicherung auf und klären Sie ab, ob das erworbene Modell in die Privathaftpflichtversicherung fällt oder ob eine spezielle „E-Bike-Versicherung“ notwendig ist.

Versicherungsschutz für ganz Europa

Meist ist die Haftung auf Europa und die Mittelmeerstaaten begrenzt. Die Erweiterung des Versicherungsschutzes auf eine weltweite Deckung ist aber möglich. Kreditkarten mit Versicherungsschutz bieten in der Regel eine weltweite Haftpflichtversicherung. Erkundigen Sie sich daher unbedingt vorab, falls Sie eine Radreise auf einem anderen Kontinent planen. Beachten Sie außerdem, dass im Ausland möglichweise für Ihr E-Bike oder Ihren E-Scooter eine Versicherungspflicht als Kraftfahrzeug gilt. In diesem Fall endet der Versicherungsschutz aus der privaten Haftpflichtversicherung an der Staatsgrenze, was insbesondere in Grenzregionen oder im Urlaub zu berücksichtigen ist.

Soll ich mich auch privat unfallversichern?

Da die gesetzliche Unfallversicherung bei Freizeitunfällen nicht zahlt, ist für Radfahrer der Abschluss einer privaten Unfallversicherung sinnvoll. Diese leistet beispielsweise dann, wenn der Unfall eine bleibende Invalidität zur Folge hat.

Https://ooe. arbeiterkammer. at/beratung/konsumentenschutz/versichern/Haftpflicht_fuer_Radfahrer. html

Versicherung für Fahrräder und E-Bikes

Je höher der Wert des Fahrrades, umso eher lohnt sich ein Extraschutz. Wer ein Fahrrad vom Flohmarkt hat, braucht keine Versicherung. Bei einem normalen Fahrrad, das selten draußen steht, reicht die Hausratversicherung. Soll das Rad nur gegen Diebstahl außer Haus versichert werden soll, reicht oft eine Hausratversicherung mit Fahrradklausel. Für teurere Fahrräder und E-Bikes, die auch gegen Beschädigung versichert werden sollen, ist eine Extra-Versicherung sinnvoll, besondes wenn Sie mit Ihrem Fahrrad auch verreisen wollen.

Fahrradversicherung

Mit dem Fahrrad unterwegs

In Deutschland werden jedes Jahr etwa 1,5 Millionen Fahrräder gestohlen. 2017 waren davon etwa 160.000 versichert. Wann lohnt sich eine Fahrradversicherung und worauf kommt es an? Was ist, wenn ich mit dem Rad oder E-Bike verreise und im Ausland unterwegs bin? Eine gute Fahrradversicherung leistet nicht nur bei Diebstahl, sondern auch bei Unfällen und Beschädigungen.

Fahrräder sind ein begehrtes Diebesgut

Bei der Polizei wurden in Deutschland 2017 mehr als 300.000 Fahrraddiebstähle angezeigt. Davon waren etwa 160.000 versichert und die Besitzer konnten sich von der Entschädigung ein neues Rad zulegen. Der Rest geht in der Regel leer aus, denn nur jeder zehnte Fahrraddiebstahl wird aufgeklärt. Doch in Wirklichkeit ist die Zahl der geklauten Fahrräder noch viel höher – die Polizei geht von etwa 1,5 Millionen jährlich aus. Diese Diebstähle werden nicht gemeldet, entweder weil die Fahrradbesitzer nicht daran glauben, dass der Diebstahl aufgeklärt wird, weil sie nicht versichert sind oder weil vielleicht der Wert des alten Fahrrades nur gering ist.

Wie kann ich mein Fahrrad schützen?

    Mit einem Schloss gegen Diebstahl sichern Rahmennummer notieren oder kodieren lassen Über die Hausratversicherung Über eine separate Versicherung für Fahrräder oder E-Bikes

Ohne Versicherung

Wer überhaupt keine Versicherung für sein Fahrrad hat, sollte es zumindest immer gut anschließen und sich die Rahmennummer aufschreiben. Außerdem kann man sein Rad beim Fachhändler oder bei der Polizei kodieren lassen. Wird das Fahrrad aufgespürt, können Fundbüros oder die Polizei den rechtmäßigen Besitzer ausfindig machen. Wird das Fahrrad geklaut und taucht nicht wieder auf, gibt es keine Entschädigung.

Hausratversicherung

Wie jeder andere bewegliche Gegenstand ist auch ein Fahrrad in jeder normalen Hausratversicherung versichert. Allerdings nur, wenn es im abgeschlossenen Keller, der Garage oder der Wohnung steht. In einer Sammelgarage oder einem gemeinsamen Fahrradkeller ist es nicht versichert. Ersetzt wird der Neuwert. Über die Hausratversicherung sind alle Fahrräder im Haushalt abgesichert.

Hausratversicherung mit Fahrradklausel

Die meisten Hausratversicherungen bieten die Möglichkeit, einen umfangreicheren Fahrradschutz zu vereinbaren. Die Entschädigungsgrenze für den Diebstahl kann auf 1 bis 5 Prozent der Versicherungssumme vereinbart werden. Bei einer 60 Quadratmeter-Wohnung, die mit 39.000 Euro versichert ist, wären 5 Prozent 1.950 Euro. Beim Diebstahl von einem oder mehreren Fahrrädern, werden dann insgesamt höchstens 1.950 Euro erstattet. Für 2 Mountainbikes oder E-Bikes könnte das schon knapp werden. Immerhin sind die Fahrräder damit auch außerhalb der Wohnung und auch im Urlaub oder im Ausland versichert, wenn sie abgeschlossen und gegen Diebstahl gesichert sind.

Fahrradversicherung

Nachtzeitklausel

Es lohnt sich ein Blick in die Bedingungen der Hausratversicherung. Denn einige Verträge haben noch eine sogenannte Nachtzeitklausel. Der Diebstahl ist dann nicht versichert, wenn das Fahrrad außerhalb des Hauses zwischen 22 und 6 Uhr gestohlen wird. Manchmal ist es versichert, wenn das Rad während dieser Zeit in Gebrauch war. In Gebrauch ist das Rad zum Beispiel, wenn man es in während dieser Zeit noch nutzen wollte, zum Beispiel um von Freunden oder von einem Club in der Nacht nach Hause zu fahren. Besser aber ist ein Tarif ohne diese Klausel.

Den passenden Tarif finden

Wer eine spezielle Fahrrad – oder E-Bike-Versicherung abschließen will, sollte folgende Fragen an den Tarif stellen

    Ist ein spezielles Fahrradschloss einer bestimmten Preiskategorie vorgeschrieben? Ist bei einem Diebstahl auch Zubehör versichert? Sind bestimmte Materialien wie Carbon vom Versicherungsschutz ausgeschlossen? Orientiert sich die Entschädigung am Neuwert oder am Zeitwert? Sind Reparaturen mitversichert und wenn ja, müssen sie bei einer bestimmten Werkstatt durchgeführt werden? Sind Schäden durch Feuer, Hagel oder Sturm versichert? Sind Stürze, Bedienungsfehler und Akkuschäden eingeschlossen? Gibt es einen Pick-up-Service, der den Transport nach Hause oder in die Werkstatt übernimmt? Gibt es eine Abschlussfrist nach dem Kauf des Fahrrads oder Pedelecs?

Spezielle Versicherung für Fahrräder und E-Bikes

Es gibt es immer mehr teure Rennräder, Mountainbikes und mittlerweile auch 3 Millionen E-Bikes in Deutschland. Für solche teuren Räder lohnt sich eine spezielle Versicherung, die auch Schäden am Fahrrad mit einschließt. Vollkaskotarife schließen Schäden durch Brände, Sturm, oder Hagel mit ein sowie Bedienungsfehler, Unfälle und Vandalismus. Bei einer E-Bike-Versicherung sind zusätzlich die technischen Bauteile und der Akku eingeschlossen. Der Versicherungsschutz ist nicht ortsgebunden, viele Versicherer bieten einen weltweiten oder zumindest europaweiten Schutz an.

Fahrradversicherung

Mit dem Rad auf Reisen

Wer sein Fahrrad mit auf Reisen nehmen will, sollte prüfen, ob die Versicherung überall gilt, manche Tarife sind nämlich auf Europa beschränkt. Ist das Rad über die Hausratversicherung abgesichert, ist es auf Reisen über die sogenannte Außenversicherung geschützt. Hier gilt meist eine Beschränkung von drei Monaten. Auch über eine Reisegepäckversicherung können Fahrräder versichert sein. Allerdings sind Fahrräder und Sportgeräte meist nur während des Transports versichert und nicht bei Gebrauch.
Bei E-Bikes ist zu beachten, dass Akkus nicht mit ins Flugzeug dürfen und nur speziell verpackt in Frachtmaschinen transportiert werden dürfen. Manche Fluggesellschaften schließen E-Bikes deshalb generell aus. Da ist es oft besser ein E-Bike vor Ort zu mieten.

E-Bike und Pedelec – Was ist was?

Versicherungssumme und Schadensfall

Die Versicherungssumme sollte dem tatsächlichen Kaufpreis des Fahrrades mit Schloss entsprechen. Es wird immer der tatsächliche Wert erstattet, eine Überversicherung ergibt also keinen Sinn. Bei einem Diebstahl muss auf jeden Fall die Polizei eingeschaltet werden. Außerdem sollte die Versicherung so schnell wie möglich informiert werden.

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