Fahrradunfall ohne helm – gefahr für die gesundheit

Fahrradfahrer gehören neben Fußgängern zu den schwächsten Verkehrsteilnehmenden. Während Insassen eines Kraftfahrzeugs bei einer Kollision von schützendem Blech umgeben sind, fehlt bei einem Radfahrenden jegliche Knautschzone. Der Helm kann hier zusätzlichen Schutz bieten. Doch was, wenn dieser nicht getragen wird? Die möglichen Folgen eines Unfalls sind verheerend.

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    Das Tragen eines Fahrradhelms reduziert das Verletzungsrisiko erheblich. Dennoch gibt es bisher keine Helmpflicht in Deutschland. Laut eines Urteils des BGH darf bei einem unverschuldeten Unfall grundsätzlich keine Teilschuld festgestellt werden. Mit einem Fahrradhelm schützt du dich nicht nur vor schweren Kopfverletzungen, sondern erfüllst gleichzeitig auch eine wichtige Vorbildfunktion auf andere VerkehrsteilnehmerInnen.

Mögliche Folgen eines Fahrradunfalls ohne Helm

RadfahrerInnen sind bei einem Zusammenprall mit einem Kraftfahrzeug definitiv im Nachteil. Vor allem der Kopf ist bei einem Unfall gefährdet, wenn der Radfahrende durch die Luft geschleudert wird und mit voller Wucht auf dem Boden aufprallt. Nicht selten sind Schürfwunden, aber auch Knochenbrüche eine Folge. Diese sind vor allem dann gefährlich, wenn sie an der Wirbelsäule oder im Halsbereich auftreten.

Noch gefährlicher sind in der Regel allerdings Verletzungen am Kopf. Durch den Zusammenstoß mit der Motorhaube, der Windschutzscheide oder auch dem harten Asphalt drohen heftige Schläge auf den Kopf. Hier kann ein Fahrradhelm das Verletzungsrisiko deutlich reduzieren.

Fahrradunfall ohne Helm – die Statistiken sprechen für sich

Der Chef des Statistischen Bundesamtes gab 2019 bekannt, dass im Vorjahr 445 RadfahrerInnen starben. Obwohl die Anzahl der im Straßenverkehr verletzten Menschen in den Vorjahren um mehr als 13 % rückläufig war, blieb die Anzahl der verletzten oder getöteten RadfahrerInnen konstant.

Mehr als die Hälfte der Todesfälle trug bei der Fahrt keinen Helm. Und das, obwohl bei lebensgefährlichen Verletzungen zu 70 % der Kopf betroffen ist.

Vor allem SeniorInnen sind hier gefährdet: Von den getöteten Radfahrenden sind mehr als 40 % älter als 75 Jahre. Mehrheitlich ereignen sich tödliche Unfälle dabei, wenn ein Lkw beim Rechtsabbiegen einen Radfahrer im toten Winkel übersieht.

Doch nicht nur RadfahrerInnen sind gefährdet: Auch die Anzahl der Unfälle mit Pedelecs – E-Bikes, die Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h erreichen – stieg in den vergangenen Jahren rasant an. 2017 wurden hier 5.206 Unfälle mit 68 Todesopfern verzeichnet.

In Deutschland gibt es keine Helmpflicht für Radfahrer

Obwohl das Thema schon seit geraumer Zeit intensiv diskutiert wird, gibt es bis heute keine allgemeine Pflicht zum Tragen eines Fahrradhelms. Aktuell tragen nur rund 15 % der Radfahrenden in Deutschland einen Helm, während es in den Niederlanden, wo ebenfalls keine Helmpflicht herrscht, etwa 90 % tun.

Während Befürworter anmerken, dass ein Helm die Unfallfolgen deutlich reduzieren kann und beim Tragen aufgrund des geringen Gewichts kaum auffällt, führen die Gegner an, dass der Helm gerade dazu führt, dass sich Verkehrsteilnehmende riskanter verhalten könnten und der Helm abgesehen davon unkomfortabel und sperrig beim Transport sei.

So abwegig dieses Argument auch klingen mag, wurde das steigende Risikoverhalten beim konsequenten Helmtragen sogar in einer Studie nachgewiesen, die du dir hier anschauen kannst.

Wer trägt bei einem Fahrradunfall ohne Helm die Schuld?

Grundsätzlich haftet bei einem Unfall die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers. Trägst du beim Radfahren keinen Helm und kommt es dann zu einem Unfall, kann es allerdings durchaus sein, dass dir eine Teilschuld zugeschrieben wird. Schließlich ist davon auszugehen, dass die Folgen weniger gravierend ausgefallen wären, wenn du einen Helm getragen hättest.

Ob eine Teilschuld vorliegt und wie hoch diese ist, entscheidet allerdings stets der Einzelfall, denn von einer grundsätzlichen Schuld darf laut eines Urteils des BGH bei einem unverschuldeten Unfall nicht ausgegangen werden.

Nicht immer sind andere Verkehrsteilnehmer involviert

Natürlich kommt es immer wieder auch zu sogenannten Alleinunfällen. Ursachen sind hier nicht selten Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher oder blockierte Speichen durch einen Rucksackgurt oder andere Teile, die sich während der Fahrt im Rad verfangen. Hier gibt es zwar keinen Schuldigen – ein Helm kann aber auch hier das Ausmaß der Verletzungen verringern.

Wie reagiert die Versicherung auf einen Fahrradunfall ohne Helm?

Ob die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers bei einem Fahrradunfall ohne Helm zahlt und du einen Anspruch auf Schadensersatz hast, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Schließlich gibt es hierzu bereits mehrere Gerichtsurteile, die nicht immer einheitlich ausfielen. Faktoren, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen, sind unter anderem:

    der Zweck der Fahrt (Sport, Beruf oder Freizeit) die Umgebungsvariablen wie die ausschließliche Fahrt auf dem Radweg, die Nutzung der Straße oder auch Fahrten innerorts oder außerorts die eigene Geschwindigkeit Einhalten der Promillegrenze (ähnlich wie beim Pkw)

Eine Unfallversicherung kann ratsam sein

Während deine Krankenversicherung für die direkte Heilbehandlung nach einem Unfall aufkommt, springt sie nicht bei langfristigen Schäden ein. Hier kann es sinnvoll sein, eine zusätzliche Unfallversicherung abzuschließen. Doch vor dem Abschluss lohnt sich ein Blick in das Kleingedruckte. Zwar übernehmen die meisten Versicherungen die Langzeitkosten anstandslos, doch gibt es auch hier einige Ausnahmen, wenn du aufgrund eines fehlenden Helms dauerhaft beeinträchtigt bist.

Das gilt vor allem für private Fahrten. Ereignet sich der Unfall auf dem Weg zur Arbeit, greift der Versicherungsschutz des Arbeitgebers.

Der Fahrradhelm hat noch weitere Vorteile

Durch das Tragen eines Helms reduziert sich nicht nur das Verletzungsrisiko bei einem Sturz. Daneben steigert dieser auch die Sichtbarkeit auf die Distanz, was die Sicherheit zusätzlich erhöht. Teilweise gibt es Helme dafür sogar mit einer LED-Beleuchtung und integriertem Blinker am Hinterkopf.

Während rund drei Viertel der Grundschulkinder freiwillig einen Helm tragen, lässt die Bereitschaft dazu mit steigendem Alter nach. Trägst du auch später noch einen Fahrradhelm, geht von dir sicherlich eine Vorbildfunktion auf andere Verkehrsteilnehmende aus. Schließlich gibt es hier inzwischen eine ganze Reihe cooler Designs.

Weiterführende Links

    Der ADFC hat eine Checkliste erstellt, was zu tun ist, wenn es zu einem Fahrradunfall kommt: https://www. adfc. de/artikel/fahrradunfall-was-tun/ Daneben findest du noch zahlreiche weitere drastische Videos zum Fahrradunfall ohne Helm auf Youtube: https://www. youtube. com/results? search_query=fahrradunfall+ohne+helm

In diesem Video kannst du dir anschauen, wie ein Unfall mit und ohne Fahrradhelm verlaufen kann. Die Unfallforschung der Versicherer hat es getestet:

Https://www. fahrradhelm. net/ratgeber/fahrradunfall-ohne-helm/

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Darf ich ohne Helm Rad fahren

Radfahren macht Spaß, schont den Geldbeutel und ist auch gesund. Radfahren bringt aber auch Gefahren. Rund 10000 Radfahrer verunglücken jährlich in Bayern. Viele von ihnen erleiden zum Teil schwere Kopfverletzungen. Viele dieser Verletzungen könnten vermieden oder gemildert werden: Durch das Tragen von Fahrradhelmen.

Wer Köpfchen hat, schützt sich deshalb beim Radeln mit einem Helm. Bei der Einkaufsfahrt genauso wie beim Ausflug, im Straßenverkehr ebenso wie beim Mountain-Bike-Fahren oder auf der BMX-Strecke. Vor allem für Kinder, die im Straßenverkehr besonders gefährdet sind, ist ein Fahrradhelm unentbehrlich, denn nach der Statistik der Straßenverkehrswacht verunglückten in Deutschland allein 1999 rund 17700 Kinder als Fahrradbenutzer im Straßenverkehr. Überall werden heute gute Helme angeboten, die leicht und gut zu tragen sind und darüber hinaus attraktiv aussehen. Fahren auch Sie nur noch mit Helm! Sie verringern damit das Risiko gefährlicher Kopfverletzungen deutlich.

Wie Sie den richtigen Helm finden: Fahrradhelme werden in Kaufhäusern, Supermärkten oder bei Fahrradhändlern angeboten. Lassen Sie sich oder Ihrem Kind den Helm vom Verkaufspersonal richtig anpassen und einstellen. Der Helm muss gerade sitzen und darf nicht nach hinten (freie Stirn) oder vorne (freier Hinterkopf) gekippt getragen werden. Die Riemen sollen ein Dreieck um das Ohr bilden. Die Helme bestehen in der Regel aus einer 2 cm dicken Schaumstoffschale. Viele Helme haben zusätzlich einen harten Kunststoffmantel. Angeboten werden die Helme in vielen Variationen und Farben.

Darauf kommt es besonders an: Geprüfte Sicherheit

Ein Fahrradhelm muss vor allem guten Schutz bieten. Achten Sie darauf, dass der Helm die CE-Kennzeichnung und den Normhinweis EN 1078 trägt. Weiter sollten das GS-Zeichen des TÜV oder die Zeichen ANSI, SNELL, AS, bfuR, BS, KOVFS, SP-MET am oder im Helm angebracht sein. Diese Zeichen garantieren geprüfte Sicherheit. Nur ein richtig sitzender Helm kann auch wirksam schützen. Bei geschlossenem Kinnriemen darf er nicht wackeln. Die heutigen Verstellsysteme ermöglichen ein meist problemloses Anpassen des Helmes. Kaufen Sie aber, gerade bei Kindern, den Helm nicht auf „Zuwachs“. Der Helm rutscht leicht vom Kopf, wenn er zu groß gewählt wurde. Er sollte so groß sein, dass er nicht auf den kleinsten Verstellbereich eingestellt werden muss um zu passen. Wenn Sie sich oder Ihr Kind, gerade im Winter, gegen die Kälte schützen möchten, spricht nichts gegen das Tragen einer dünnen Mütze unter dem Helm. Fahrradhelme werden nach festgelegten Normen geprüft. Geprüfte Helme tragen die Zeichen der Prüfländer

    CE EN 1078 – Europa TüV / GS – Deutschland ANSI Z.90.4 – USA SNELL – USA bfuR 8602 – Schweiz BS 6863 – Großbritannien AS 2063.1 – Australien KOVFS 1985:6 – Schweden SP-MET 1985:2 – Schweden CEN-TC 158 – Europa

Feste Riemen
Der Kinnriemen muss mindestens 18mm breit sein. Er sollte mit einer Hand leicht einstellbar sein und fest sitzen.

Leicht und bequem
Der Helm muss möglichst leicht sein. Das ist besonders für Kinder wichtig. Leichte Helme sind bequem und werden gern getragen. Heute wiegt ein guter Helm kaum mehr als 300 g.

Gute Lüftung
Unter dem Radl-Helm muss man nicht schwitzen. Lüftungsschlitze oben am Helm vermeiden Wärmestaus. Wichtig sind auch Netzeinlagen, die das Eindringen von Insekten verhindern.

Bunt macht sicher
Wählen Sie möglichst helle, leuchtende Farben. Das erhöht Ihre Sicherheit, weil Sie im Straßenverkehr besser gesehen werden.

Keine Lösemittel
Den Fahrradhelm nur mit feuchtem Tuch reinigen. Keine Lösemittel wie Spiritus, Benzin oder ähnliches verwenden.

Https://www. polizei. bayern. de/schuetzen-und-vorbeugen/verkehrssicherheitsarbeit/002435/index. html

Mit wie viel jahren darf man ohne Helm fahrrad fahren?

Also ich bin über 60 Jahre alt und würde niemals ohne Helm fahren. Nicht weil ich es muss, sondern weil es schlauer ist, mit Helm zu fahren.

Um die Frage zu beantworten: In Deutschland gibt es keine Fahrradhelmpflicht, daher darf man in jedem Alter ohne Helm Fahrrad fahren.

Ich möchte zu Fahradhelmen keine Meinung abgeben, empfehle aber dringend, Fahrradhandschuhe in Erwägung zu ziehen.

Ich fahre immer ohne Helm, weil man damit beschissen aussieht und die Frisur danach oberbeschissen aussieht.

Eitel auch noch!

Da ich keine Radrennen fahre, nehme ich mir die Freiheit, ohne Helm zu fahren. Sollte das Helmtragen hier Pflicht werden, werde ich mein Teil wohl einmotten. Warum? Wie Elfi. Da ich nicht mitten in der Stadt im schlimmsten Verkehr zu fahren gedenke, kann ich auch dazu stehen. Wo mir das zu gefährlich erscheint, lasse ich das Rad stehen, so einfach kann das sein.
Zur Eitelkeit:
Die meisten Herren der Schöpfung haben im Alter so ab 55/60 sowieso nichts mehr auf dem Kopf, was ein Helm ruinieren könnte, von daher verstehen die das natürlich nicht. Nicht mein Problem.

Ab Null Jahre!
.
Zur möglichen Helmpflicht in Deutschland: Ich entscheide, wann und wozu ich einen Helm trage. Käme das in dem Land, in dem ich wohne, oder Fahrrad fahre, würde ich entweder auf das Rad verzichten, oder immer einen 10er (oder was immer das dann kostet) für die Strafe bei mir haben.

Es sei jedem selbst überlassen, meine persönliche Meinung ist unabhängig von der Frisur, ein Loch im Kopf sieht auch nicht besser aus als ein Helm. Schmerzt aber deutlich mehr.

Musca,
Du fährst ja auch E-Bike, das ist etwas anderes. Hier war jedoch die Rede von normalen Fahrrädern.

Selbstverständlich darf sich jeder nach eigenem Ermessen schützen – oder auch nicht. Und die Geschwindigkeit ist tatsächlich irrelevant: Es gibt Unfallopfer, die werden im Stand umgemäht.
Aber die Argumente „ist häßlich“ und „Frisur leidet“ sind absolut stichhaltig. Jeder muss nur für sich abwägen, ob sie schwerer wiegen als die Gefahr für die eigene Birne und das eigene Leben.

Von der deutschen Gesellschaft für Unfallchirugie gibt es einen Bericht: https://dgou. de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Pressemitteilungen/2016_FAQ_Fahrradunfaelle. pdf
Demnach wurden 2014 rund 78.000 Radler verletzt, 14.500 davon schwer, 400 davon tödlich (zwei Drittel männlich, ein Drittel weiblich).
60% der Verletzungen betrafen Arme und Beine, 25% den Kopf. Bei den schweren Verletzungen war aber zu drei Vierteln der Kopf betroffen, zu 40% der Brustraum.
Man schätzt, dass knapp zwei Drittel aller Fahrradunfälle nicht gemeldet und statistisch erfasst werden.

Denkt an die Handschuhe. Und die StVO.

Ich hab mich schon das ein oder andere mal mit dem Velo lang gemacht. Bis auf übelste Abschürfungen im Gesicht (da hätte ein Helm auch nicht geholfen) und mal ne Rippe oder Knöchel gebrochen ist nie was passiert. Hab halt einen Dickschädel.

Die frühen Jahre klammere ich mal aus. In den letzten 50 Jahren bin ich schätzungsweise 120.000 bis 140.000 km mit dem Rad gefahren. Und so ca. alle 10.000 km ist da dann auch ein Sturz dabei. Zu wenig Stürze um statistisch valide Daten zu gewinnen, aber einen Hinweis könnten Sie schon geben.

Bei den Stürzen mit höherer Geschwindigkeit ist es mir dabei (zum Glück) immer gelungen, mich abzurollen. Teilweise mit dem Fahrrad noch zwischen den Beinen.
Bei geringeren Geschwindigkeiten, reicht der Schwung nicht, um den Überschlag wirklich zu schaffen.
Hautabschürfungen und reichlich Blaue Flecken gibt’s natürlich trotzdem.

Die ganz derben Macken am Helm hatte ich eher bei den Stürzen bei langsamerer Geschwindigkeit, z. B. wenn bei steilen Steigungen die Kette reißt.

Und wenn ich mir vorstelle, dass die Macken nicht am Helm gewesen wären, sondern am Kopf, dann nehme ich die „zerdrückte Frisur“ gerne in Kauf.

(Ich bin übrigens auch schon gefragt worden, ob ich eine Dauerwelle hätte. Also die Abdrücke von den Rippen des Helms, sind an den Haaren deutlich zu erkennen. Aber so fürchterlich sehen sie dann doch nicht aus. Geht sogar als „neue Frisur“ duch. Und einmal mit beiden Händen durch die [bei mir noch reichlich vorhandenen] Haare, schaffen da auch schnell Abhilfe)

Natürlich kann man auch aus obiger Schilderung nicht den Schluss ziehen, dass Stürze bei höheren Geschwindigkeiten generell harmlos sind. Spätestens, wenn die Leitplanke im Weg ist, ist das für’s Abrollen doch arg hinderlich. Und auch mit einer Gehwegkante habe ich schon (bei niedriger Geschwindigkeit) intensive Bekanntschafft geschlossen.

Aber natürlich muss das jeder für sich entscheiden!

@elfi: Wo Du recht hast, hast Du recht. Ich kann es tatsächlich nicht nachvollziehen.

Https://www. stern. de/noch-fragen/mit-wie-viel-jahren-darf-man-ohne-helm-fahrrad-fahren-3000097755.html

Fahrradfahren ohne Helm: Ist das erlaubt?

In Deutschland darf man ohne Helm Fahrrad fahren, auch wenn dies nicht zu empfehlen ist. Ein Helm kann Sie nämlich vor schweren Verletzungen im Falle eines Unfalls schützen und bietet außerdem noch weitere Vorteile.

Fahrradunfall ohne helm – gefahr für die gesundheit

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Fahrrad fahren ohne Helm ist erlaubt

Laut StVO gibt es in Deutschland bisher keine gesetzliche Pflicht zum Tragen eines Helmes beim Fahrradfahren.

    Somit gibt es eine Helmpflicht nur bei motorisierten Krafträdern, die schneller als 20 km/h fahren können (StVO § 21a). Das Tragen eines Helmes beim Fahrradfahren ist demnach noch freiwillig. Fahren Sie ohne Helm, verstoßen Sie dementsprechend auch nicht gegen die Verkehrsordnung und es droht Ihnen keine Strafe nach dem Bußgeldkatalog. Begründet wird die Freiwilligkeit beim Helmtragen mit der im deutschen Grundgesetz verankerten freien Entfaltung der Persönlichkeit. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub e. V. empfiehlt jedoch zum eigenen Schutz unbedingt und grundsätzlich einen Helm beim Radfahren zu tragen.

Fahrradunfall ohne helm – gefahr für die gesundheit

Diese Vorteile bietet Ihnen ein Fahrradhelm

Eine Fahrradhelm sieht zwar nicht immer besonders modisch aus, bietet Ihnen abseits davon aber viele wichtige Vorteile, die für das Tragen beim Radfahren sprechen.

Https://praxistipps. focus. de/fahrradfahren-ohne-helm-ist-das-erlaubt_150717

Warum fahren Sie ohne Fahrradhelm?

Nach wie vor radeln in Österreich wenige Menschen mit Helm – warum ist das so?

Fahrradunfall ohne helm – gefahr für die gesundheit

Mid aged man commuting on his vintage road bicycle through the city streets.

Immer mehr Menschen sind mit dem Radl unterwegs. Das zeigen auch die Zahlen der Radverkehrszählstellen in Wien. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) waren im ersten Halbjahr insgesamt 5,62 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs. Ein neuer Rekord! Das ist sehr erfreulich, denn das Radeln schont das Klima und trägt zu einem gesünderen Leben bei. Aber es gibt auch einen Wermutstropfen dabei. Auch die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von Rad-, E-Bike – oder E-Scooter-Fahrenden ist rasant gestiegen. Erstmals gab es im vergangenem Jahr bei dieser Gruppe 10.745 Unfälle, 3.659 davon mit Beteiligung von E-Bikes und E-Scootern. Auffällig dabei ist, dass ein großer Teil der Unfälle ohne Beteiligung anderer und ohne Fremdeinwirkung passiert. Zu geringe Fahrpraxis, erhöhte Risikobereitschaft, Ablenkung, technische Probleme am Rad sowie eine mangelhafte Rad-Infrastruktur macht ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé dafür verantwortlich.

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Https://www. derstandard. de/story/3000000178562/warum-fahren-sie-ohne-fahrradhelm

Fahrradunfälle: Darum ist die Helmpflicht nicht die Lösung

Fahrradunfall ohne helm – gefahr für die gesundheit

Viele finden Fahrradhelme hässlich und unpraktisch: Sie zerstören die Frisur und müssen den ganzen Tag über mitgeschleppt werden. Grund genug, auf den Helm zu verzichten und die Haare im Wind wehen zu lassen. Wer so denkt, schützt zwar seine Frisur, riskiert aber, sich bei einem Unfall ernsthaft zu verletzen: 70 Prozent der Radfahrer:innen, die nach einem Unfall in Lebensgefahr schweben, sind schwer am Kopf verletzt. Wer mit Helm fährt, senkt das Risiko für eine tödliche Hirnverletzung um 60 bis 70 Prozent.

Obwohl es Vorteile hat, seinen Kopf zu schützen, wäre es nicht sinnvoll, die Menschen zum Helmtragen zu zwingen. Das zeigen Beispiele aus Ländern, in denen der Helm beim Radeln tatsächlich Pflicht ist: In Australien verzichteten viele Menschen beispielsweise lieber auf das Radfahren, als einen Helm zu tragen. Nachdem die Helmpflicht eingeführt wurde, ging die Zahl der Radfahrer:innen um 30 Prozent zurück.

Ein solcher Rückgang hätte negative Auswirkungen auf die Gesamtgesundheit der Bevölkerung. Denn Radfahren hält fit. Die negativen Konsequenzen wären dann größer als die Vorteile durch das Helmtragen.

Die Helmpflicht verhindert keine Unfälle

Würde es wegen der Helmpflicht weniger Radfahrer:innen geben, wäre das auch für die Umwelt schlecht. Denn wer nicht Fahrrad fährt, greift höchstwahrscheinlich auf ein anderes Verkehrsmittel zurück. Besser wäre: freiwillig einen Helm aufsetzen und trotzdem noch Fahrrad fahren.

Zudem würde eine Helmpflicht das Unfallproblem nicht lösen. Um Unfälle zu verhindern, braucht es andere Lösungen. In den Niederlanden und Dänemark, gibt es zum Beispiel wesentlich mehr Radfahrer:innen als in Deutschland, keine Helmpflicht und trotzdem weniger Unfälle. Der Grund dafür ist wahrscheinlich die bessere Infrastruktur: Es gibt zum Beispiel mehr ausgebaute Radwege. Für weniger Unfälle könnte auch eine niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung für Autos sorgen.

Https://www. quarks. de/technik/mobilitaet/fahrrad-unfaelle-darum-ist-die-helmpflicht-nicht-die-loesung/

Brauchen wir eine Helmpflicht für Radfahrer?

Radfahrer müssen bei uns keinen Helm tragen. Der ADFC spricht sich auch gegen eine Helmpflicht aus, er empfiehlt aber, einen Fahrradhelm zu tragen. Viele sehen das auch so: Die Zahl derer, die inzwischen freiwillig mit Helm fahren, nimmt zu.

Ein Fahrradhelm schützt

Radfahren wird immer beliebter. Viele lassen inzwischen gerne mal das Auto stehen und steigen stattdessen aufs Rad. Doch im Falle eines Falles ist man dann mehr oder weniger schutzlos. Bei einem Verkehrsunfall kann ein Radfahrer ohne Helm schwere Kopfverletzungen erleiden. Ein Fahrradhelm kann die Verletzung in der Regel erheblich abmildern, weil er die Aufprallkraft auf eine größere Fläche verteilt. Wäre eine Helmpflicht für Radfahrende daher sinnvoll?

Helm tragen wird empfohlen

Fahrradunfall ohne helm – gefahr für die gesundheit

In Deutschland gibt es für Radfahrende derzeit keine gesetzliche Helmpflicht. Das gilt für Erwachsene wie auch für Kinder. Rechtlich bedeutet das, dass dem Radfahrer bei einem Unfall kein Mitverschulden angelastet wird, weil er keinen Helm getragen hat.

Wer allerdings mit dem Rennrad auf der Straße oder mit dem Mountainbike durchs Gelände rast, hat ein höheres Gefährdungspotential. Dann kann das Fehlen eines Helmes durchaus als Mitschuld gewertet werden. Solche Radler sollten also unbedingt mit Helm fahren, rät der ADAC.

Für Pedelecs und E-Bikes bis 25 km/h besteht bei uns ebenfalls keine Helmpflicht. Die schnelleren S-Pedelecs und E-Bikes, die eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreichen können, gelten dagegen als Kleinkraftrad und dürfen nur mit Schutzhelm gefahren werden.

ADFC gegen eine Helmpflicht

Generell ist das Tragen eines Fahrradhelmes also schon sinnvoll und empfehlenswert. Bei Kindern ganz besonders. Wenn Eltern also möchten, dass ihre Kinder zur Sicherheit beim Radfahren einen Helm tragen, dann sollten sie selbst am besten Vorbild sein und auch nur mit Helm fahren, empfiehlt Thomas Fläschner vom Allgemeinen Deuschen Fahrrad-Club (ADFC).

Von einer generellen Helmpflicht rät der ADFC dagegen ab. Eine Helmpflicht würde viele wieder von Radfahren abhalten, so Fläschner. Und: „Der Helm kann auch eine Sicherheit vorgaukeln, die es vielleicht gar nicht gibt. Er hilft zwar, wenn man auf den Kopf fällt, es gibt aber auch viele Unfälle, da würde gar nichts helfen. Warum jetzt bei den Radfahrern immer für eine Helmpflicht geworben wird und bei den Fußgängern oder bei den Autofahrern nicht, wo genauso große Gefährdungspotentiale vorhanden sind für Kopfverletzungen, das erschließt sich uns nicht,“ erklärt Fläschner.

Auch Thema am 11.05.2023 in der Sendung ‚SR 1 – Die Morningshow‘

Https://www. sr. de/sr/sr1/programm/themen/keine_helmpflicht_fuer_radfahrer_100.html

Nur ein Drittel der Radfahrer trägt einen Helm

Fahrradunfall ohne helm – gefahr für die gesundheit

Für erwachsene Radfahrer gibt es keine gesetzliche Helmpflicht. Laut einer Erhebung des ÖAMTC trägt nur rund ein Drittel, nämlich 35 Prozent, einen Helm.

Immer mehr Menschen in Österreich fahren mit dem Rad, nicht zuletzt die Coronavirus-Pandemie hat den Boom noch verstärkt. Bei knapp 9.200 Unfällen wurden im Vorjahr österreichweit 40 Radler getötet. Viele Radfahrer sind ohne Helm unterwegs. Der Club hat für die Erhebung in allen Landeshauptstädten 14.600 Radler beobachtet.

Radfahren: Männer tragen häufiger einen Helm als Frauen

Der Anteil der helmtragenden Männer war mit 37 Prozent höher als bei den Frauen, da trugen nur 32 Prozent einen Helm. Im Vergleich der Landeshauptstädte zeigten sich teilweise große Unterschiede, berichtete der ÖAMTC. Während etwa in St. Pölten und Klagenfurt nur je 16 Prozent der Radfahrer einen Helm trugen, waren es in Eisenstadt 47 und in Linz sogar 72 Prozent. In Bregenz waren 27 Prozent mit Helm unterwegs, in Graz 29, in Wien 35 Prozent, in Tirol 37 Prozent und in Salzburg waren es 40 Prozent.

„Es ist anzunehmen, dass ein Helm am Weg zu Geschäfts – oder Büroterminen in der Stadt eher als unpassend und hinderlich empfunden wird als beispielsweise bei privaten Wegen oder am Weg zu ausgedehnten Radtouren, die oftmals in Städten ihren Ausgangs – und Endpunkt haben“, erklärte ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nose. Eine Einteilung der Erhebungsstandorte in Strecken mit (überwiegend) Freizeit – oder Alltagsverkehr sowie Routen mit (überwiegend) gemischtem Radverkehr zeigten Tendenzen, welche oben genannte Einschätzung unterstützen. Erhebungen an Freizeitstrecken brachten eine Helmtragequote von rund 39 Prozent, an Alltagsstrecken 31 Prozent zutage.

Dass immer mehr Menschen aufs Rad umsteigen, spiegelt sich auch in der Unfallstatistik wider. So hat sich die Zahl der unfallbeteiligten Radfahrer seit 2012 um ein Drittel erhöht. Die Zahl der getöteten Radler ist im selben Zeitraum jedoch um 23 Prozent zurückgegangen, wertete der ÖAMTC aus. Im Jahr 2020 wurden laut Statistik Austria 9.348 Radfahrer (E-Bike und E-Scooter eingeschlossen) bei Unfällen auf Österreichs Straßen verletzt. Seit 2013, damals waren es 6.386 Verunglückte, ist diese Zahl nahezu stetig gestiegen.

Helm schützt Fahrradfahrer vor schweren Kopfverletzungen

Die Aufschlüsselung nach Unfalltyp zeigt, dass insbesondere Alleinunfälle (wo kein anderer Verkehrsteilnehmer involviert war) mit rund 70 Prozent deutlich zugenommen haben und bereits ein Drittel aller Fahrradunfälle ausmachen. Ein Drittel der getöteten Radfahrern verunglückte im Kreuzungsbereich.

Laut Daten der ÖAMTC-Unfallforschungsdatenbank liegt der Anteil an verunglückten Radfahrenden ohne Helm, die schwere bis tödliche Kopfverletzungen aufwiesen, bei 57 Prozent. Bei Radlern, die mit Helm unterwegs waren, ist dieser Prozentsatz mit 26 Prozent deutlich geringer. „Auch wenn nicht alle Unfälle ohne weiteres miteinander vergleichbar sind, zeigt sich doch, dass das Tragen eines Helmes eine der wenigen Möglichkeiten ist, sich als Radler bei einem Sturz oder Unfall vor Kopfverletzungen zu schützen oder zumindest die Unfallfolgen deutlich abzuschwächen“, sagte Nose.

Im Rahmen der Erhebung der Helmtragequote von Radfahrenden wurde auch die Helmverwendung bei E-Tretrollerfahrenden bei über 600 Nutzern erhoben. Wesentliche Erkenntnis dabei war, dass nicht einmal einer von zehn Scooter-Fahrenden einen Helm verwendet hatte. Dies weist klar auf die Problematik hin, dass trotz herausfordernder fahrdynamischer Eigenschaften (bspw. bei Notbremsungen oder Armzeichengeben bei Abbiegemanövern) das Sicherheitsbewusstsein bei Rollerfahrenden sehr gering ist – insbesondere bei Nutzern von Leih-Scootern, meinte der ÖAMTC.

Https://www. vienna. at/nur-ein-drittel-der-radfahrer-traegt-einen-helm/7014451

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