Fahrradkuriere auf schienen

Ein Eilkurierdienst verbindet die Städte Bielefeld und Gütersloh per Rad und Bahn. Ziel ist die Vernetzung untereinander, um neue Kunden zu gewinnen. Das Umweltministerium fördert das Pilotprojekt, das bereits in anderen Städten Schule macht

VON RITA MARTENS

Fahrrad-Kuriere gehören zum heutigen Großstadtbild dazu. Rasant suchen die professionellen Biker als Boten die kürzesten Strecken, um ihre Eillieferung rechtzeitig auszuhändigen. Innerstädtische Aufträge werden so schon seit vielen Jahren erledigt, aber selten blicken die Eilkurierfirmen über den Stadtrand hinaus.

Wie kleinere Kurierdienste ihre wirtschaftlichen Schwierigkeiten überwinden können, zeigt die Eilkurier-Verbindung zwischen den beiden ostwestfälischen Städten Bielefeld und Gütersloh. Sie werden auf die ökologisch sinnvollste Art und Weise miteinander verbunden: durch Fahrradkuriere und Regionalbahn. Die Fahrradkurierdienste „flott weg“ in Bielefeld und „Subito“ in Gütersloh haben in Zusammenarbeit mit der „Nordwestbahn“ einen Gütertransportservice entwickelt, der Eilsendungen zwischen den beiden Städten möglich macht, ohne ein Auto zu benutzen.

Seit fast einem Jahr können Unternehmen, die in der Innenstadt ihren Sitz haben, ihre Eilaufträge durch den Fahrrad-Bahn-Dienst erledigen lassen. Vor allem während der Stoßzeiten sind Zweirad-Kuriere meist schneller als Lieferungen per Auto. „In der Bielefelder Innenstadt sind die Radler meistens schneller, sie entgehen der lästigen Parkplatzsuche und verbrauchen dabei keinen Sprit“, erzählt Volker Radzik, einer der Geschäftsführer des Fahrradkurierdienstes „flott weg“.

Die Fahrradkuriere holen die Ware im Umkreis von viereinhalb Kilometern des Bielefelder Stadtzentrums ab und bringen die bis zu zehn Kilogramm schwere Lieferung zum Bahnhof. Dort wird sie dem Zugführer der „Nordwestbahn“, die zweistündlich fährt, ausgeliefert und in Gütersloh von der Fahrradkurierfirma „Subito“ abgeholt.

Zu den Kunden von „flott weg“ zählen unter anderen Werbeagenturen, Grafiker und Druckereien. Bisher haben wir nur einen Festkunden: ein Labor, das seine Befunde zwei mal die Woche von Bielefeld nach Gütersloh schickt und die Proben wieder retour“, erklärt Volker Radzik. Die anderen Aufträge seien eher spontan. „flott weg“ hat zehn Festangestellte, was für einen Fahrradkurierdienst eher ungewöhnlich ist. Dazu kommen noch weitere sieben Teilzeitmitarbeiter. Der Fahrrad-Bahn-Eildienst lohnt sich für die Kunden, denn er ist 25 Prozent billiger als die Lieferung per Auto. Zudem ist er auch umweltfreundlicher. Nach der jüngsten Studie schätzen die Kunden der Fahrradkurierdienste vor allem die schnelle Auftragsabwicklung und den individuellen Service.

1996 war die „flott weg“ Fahrradkurier GmbH auch beteiligt an der Gründung des „Bundesverbandes der Kurierdienste e. V.“ (bdf), dessen Geschäftsstelle in den Räumlichkeiten von „flott weg“ in Bielefeld untergebracht ist. Der bdf will durch das NRW-Pilotprojekt „Agenda-21-Netzwerk-Projekt“ gemeinsam mit dem Duisburger Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e. V. (RISP) die Potentiale des Fahrrads als umweltfreundliches Wirtschaftsfahrzeug und als Waren-, Güter-, und Post-Transportmittel besser nutzen. Das Umweltministerium fördert das Projekt. Dabei steht nach der Vernetzung von Fahrradkurierdiensten untereinander ein Austausch mit anderen Logistikdienstleistern im Vordergrund, um so neue Kooperationsformen und Dienstleistungen zu entwicken.

Nachdem Pilotprojekte wie dieses in Bielefeld und auch in Köln und Düsseldorf erfolgreich verlaufen sind, hat die Firma „time:matters“, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Cargo AG, in Kooperation mit dem bdf beschlossen, die Vernetzung der Fahrradkurierdienste unter dem Namen „ic:kurier“ auszuweiten.

So wurden Bielefeld, Düsseldorf und Köln zur Initialzündung für den Ausbau des komfortablen Zustellservice in elf weiteren Städten, wie München, Hamburg, Stuttgart, Berlin, Dresden und Leipzip. In den nächsten drei Monaten sollen auch in Großräumen wie Bremen, Münster und Frankfurt flexible Kuriernetzwerk aufgebaut werden.

„Ein Fahrrad kann ein Auto nicht ersetzen. Doch an manchen Stellen ist die Kombination von Bahn und Rad eben schneller und kostengünstiger. Die schnellste Strecke wird für jeden Kunden individuell errechnet“, erklärt die Pressesprecherin von „time:matters“ Mirjam Berle. Für den bdf sei es das wichtigste Ziel, die ökologische Mobilität zu fördern. Dass von der Umweltfreundlichkeit nicht alle profitieren, weiß aber auch Gerlinde Althoff vom bdf: „Leider kriegen die Fahrradkuriere, die am umweltfreundlichsten sind, die meisten Feinstaubpartikel mit.“

Https://taz. de/!1901946/

Fahrradkuriere: Totale Kontrolle via Smartphone

Sein eigener Chef sein können: Diese Möglichkeit stellen Lieferdienste ihren Fahrern in Aussicht. Tatsächlich arbeiten sie aber mit einem ausgefeilten digitalen Kontrollsystem, wie deutsche Forscherinnen nun herausgefunden haben. Für ihre Studie, die von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde, haben sie Berliner Essenslieferanten, deren Vorgesetzte und Gewerkschaftsvertreter interviewt. Sie haben auch Arbeitsabläufe und Proteste beobachtet, E-Mails und Stellenbeschreibungen ausgewertet.

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Benutzen Sie noch Fahrradkuriere

Fahrradkuriere auf schienen

Nieselregen, Verkehrschaos und Minusgrade dürfen Fahrradkuriere nicht schrecken, wenn sie in halsbrecherischem Tempo durch den Großstadtdschungel rasen. Wer diesen Nebenjob annimmt, sollte sportlich sein. Und stressresistent.

Ein fröhliches „Guten Morgen!“ für den Kunden, das Paket in der Kuriertasche verstaut, schnell noch die Quittung eingesteckt, und schon sitzt der Fahrradkurier wieder im Sattel und rast los, im Eiltempo. Am anderen Ende der Stadt wartet jemand ungeduldig auf das Päckchen, und per SMS kommt schon der nächste Auftrag rein. Wenn sich auf den Straßen der Innenstädte der Berufsverkehr staut, sind Fahrradkuriere schneller als die sperrigen Lieferwagen der Postzusteller. An entnervten, meckernden Autofahrern rasen sie vorbei, kennen alle Schleichwege und Abkürzungen der Stadt. In fast jeder größeren Stadt gibt es Kurierdienste. Sportliche Studenten, die sich nebenbei etwas dazuverdienen wollen, sind bei den Kurierzentralen jederzeit willkommen. Vor allem, wenn sie ihr eigenes Rennrad mitbringen.
Aufgaben: Fahrradkuriere holen Pakete bei Unternehmen, Apotheken, Ärzten, Rechtsanwälten oder Laboren ab und liefern sie schnellstmöglich an den Adressaten. Die Kurier-Zentrale gibt neue Aufträge per Funk oder Mobiltelefon durch, oft zusammen mit Tipps für die schnellste Route zum Kunden. Pausen zwischen den Aufträgen verbringen Fahrradkuriere in der Zentrale. Geliefert wird alles, was in die Taschen eines Fahrradkuriers passt: Akten, Filme, Lebensmittel, Blumen, Medikamente, Laborproben. Oder auch mal nur die Frühstücksbrötchen fürs Büro. Manche Kurierdienste benutzen außerdem spezielle Fahrradanhänger, mit denen sie größere Pakete ausliefern.
Arbeitszeiten: Die Hauptarbeitszeit für Fahrradkuriere liegt während der üblichen Geschäftszeiten, ab 7.00 bis 19.00. Viele Kurierdienste arbeiten aber auch an Wochenenden und Feiertagen. Schichten von vier bis sechs Stunden am Stück sollten Studenten zwischen ihren Vorlesungen oder am Wochenende schon einplanen.
Verdienst: Reich wird man als Kurierfahrer nicht. Fahrradkuriere sind meist selbständige Unternehmer, die am Umsatz der Zentrale beteiligt sind. Sie brauchen dafür einen Gewerbeschein, und sie müssen sich selbst um Versicherung und Steuern kümmern. Je mehr Lieferaufträge sie ausführen, desto mehr verdienen sie. An einem Tag mit vielen Aufträgen kann so ein Stundenlohn von über zehn Euro zusammenkommen, an schlechten Tagen sind es dafür nur drei Euro pro Stunde. Es gibt aber auch Kurierdienste, die Studenten auf Minijob-Basis beschäftigen. Einsteiger fangen dort mit einem Stundenlohn von fünf Euro bis 6,50 Euro an, dafür übernimmt die Zentrale dann die Kosten für Unfall-, Transport – und Haftpflichtversicherung. Einige Firmen bieten ihren Angestellten eine Kombination aus Stundenlohn und Umsatzbeteiligung. Verhandlungsgeschick ist in jedem Fall gefragt.
So kommt man dran: Am besten einfach mit dem eigenen Rad beim Kurierdienst vor Ort vorbeischauen und sich vorstellen. Schlips und Kragen beeindrucken Arbeitgeber in der eher lockeren, sportlichen Branche ebenso wenig wie ausgefeilte Bewerbungsmappen mit langem Lebenslauf. Sportliche, wetterfeste Kleidung ist der passende Dress für das Vorstellungsgespräch. Eine Chance haben zuverlässige und gut trainierte Kandidaten. Als Einstellungstest drehen Bewerber in der Regel eine Proberunde mit einem erfahrenen Fahrradkurier. Wer das Tempo halten kann, freundlich zu Kunden ist und mit der Organisation per Handy klarkommt, ist dabei – und bekommt die eigene Kuriertasche und ein Firmen-Handy. Kurierdienste, die neue Mitarbeiter suchen, schreiben die Stellen oft in lokalen Stellenbörsen im Internet oder am Schwarzen Brett der Uni aus.
Das muss man mitbringen: Das Wichtigste ist körperliche Fitness. Außerdem ist ein eigenes, verkehrstüchtiges Rennrad oder Mountainbike bei vielen Kurierdiensten Einstellungsvoraussetzung. Deshalb ist der Job vor allem für Studenten geeignet, die auch privat gerne, viel und schnell Rad fahren. Nur wenige Kurierdienste stellen ihren Fahrern Firmenräder zur Verfügung. Die Kosten für Verschleißteile, Tasche, Handy und eventuell Kleidung sollte die Firma allerdings schon übernehmen. Fahrradkuriere müssen sich außerdem gut in ihrer Stadt auskennen und sich auch in unbekannten Gegenden schnell orientieren können. Die Mitarbeiter in der Zentrale geben zwar Tipps für den kürzesten Weg. Doch wer sich ständig verfährt, ist als Fahrradkurier nicht geeignet.
Das geht gar nicht: Fahrradkurier ist ein Knochenjob, der für Sportmuffel und schwache Nerven nicht geeignet ist. Viele Bewerber geben nach wenigen Tagen im Job wieder auf und suchen sich einen weniger stressigen Job. Die Kuriertasche kann bis zu fünf Kilo wiegen, und in einer Schicht kommen locker 50 Kilometer zusammen. Wer schon bei einer leichten Steigung auf dem Rad ins Schwitzen kommt, wird es daher schwer haben als Kurier. Vor allem wenn man selbständig für einen oder mehrere Kurierdienste fährt, ist außerdem der Stressfaktor hoch. Ist man zu langsam, werden eingehende Aufträge einfach an andere Fahrer vergeben. Daher haben Fahrradkuriere wohl auch ihren Ruf als rücksichtslose Raser. An die Verkehrsregeln sollte man sich dennoch halten, sonst bekommt die Kurierfirma Ärger.
Das nimmt man mit: Wer sich sein Studium als Fahrradkurier finanziert hat, ist körperlich fit, kann mit Zeitdruck umgehen und kennt seine Stadt in – und auswendig. Mehr als dreißig Stunden pro Woche schafft ein Fahrradkurier auf Dauer körperlich nicht, als Vollzeitjob nach dem Studium kommt das Kurierfahren daher eher nicht in Frage. Damit sich der Nebenjob auch im Lebenslauf gut macht, sollten Studenten den Fahrradsattel auch mal mit dem Bürostuhl vertauschen: Als Koordinator in der Kurier-Zentrale nimmt man Erfahrungen in Organisation, Logistik und Mitarbeiterführung mit.

Https://m. faz. net/aktuell/karriere-hochschule/fahrradkurier-fahrradkurier-11127948.html

Benutzen Sie noch Fahrradkuriere

Fahrradkuriere auf schienen

Bild: Christopher Fellehner, Labor Frankfurt

Berliner Fahrradkuriere leben gefährlich. Vollbepackt fahren sie gegen die Uhr und den Verkehr an.

D er Lärm der Autos ist betäubend, die Luft stickig. Tag für Tag schlängelt Hannes Balzer sich mit seinem Fahrrad im dichtesten Verkehr durch die Hauptstadt, um an sein Ziel zu kommen. Seine Aufgabe ist es, Ware von einem Ort zum anderen zu transportieren in möglichst kurzer Zeit – dabei ist die Konkurrenz mindestens so groß wie das Risiko, verletzt zu werden. Der junge, schlanke, von der Sonne gezeichnete Mann mit dunklem Haar packt die ersten Kartons zusammen und verstaut sie in seiner riesigen blauen Umhängetasche, die sich perfekt an seinen drahtigen Körper anschmiegt, als er sie mit eleganter Leichtigkeit über die linke Schulter schwingt. Er trägt ein ärmelloses Shirt, kurze Shorts und Sportschuhe.

Vor drei Jahren hat er sich seine eigene Fahrradkurierfirma „Von A nach B“ aufgebaut und finanziert damit sein Physikstudium. Die meisten seiner Mitarbeiter sind Freunde und Bekannte von der Universität. Heute soll ein neuer Mitarbeiter anfangen. Zwei Fahrten hat Balzer schon gemacht, im Schnitt legt er an einem Arbeitstag 150 bis 200 Kilometer zurück.

Ein etwas kleinerer Mann im gleichen Alter kommt auf ihn zu, grüßt freundlich, stellt sich als Fridolin Sommer vor. Seine blonden Locken kleben verschwitzt auf seiner Stirn, als er in den wolkenlosen Himmel blickt. Balzer lächelt verschmitzt, als er den Neuankömmling betrachtet, der einen Helm und Ellenbogenschützer trägt. Sein dunkelblaues Fahrrad ist mit hochwertigen Bremsen ausgestattet.

Hannes Balzers Rad hingegen besitzt weder Bremsen noch Licht oder Rückstrahler. Einen Helm trägt ebenfalls keiner von den Alteingesessenen. Nun schaut der Neuling irritiert und fragt, ob die anderen Mitarbeiter etwa auch so wie sein Gegenüber ohne Schutzausrüstung und mit einem verkehrsuntauglichen Rad fahren würden. Hannes klärt ihn auf: „Es handelt sich praktisch um ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir Kurierfahrer ohne große Schutzmaßnahmen unsere Arbeit ausführen; andernfalls wirst du dir nie Respekt verschaffen können.“ Im gleichen Atemzug fügt er jedoch beim Anblick des entsetzten Gesichts des anderen hastig hinzu, dass es kein Problem sei, wenn er die Lieferungen in seiner gewohnten Form austragen wolle.

Der zweite Mann fragt nun sichtlich verschreckt, ob sie sich dann nicht allerhand Verletzungen zuziehen würden, worauf der andere mit leichter Miene antwortet: „Doch, das kommt durchaus vor. Schon dreimal wurde ich von der Straße gefegt, einmal von einem Reisebus, aber ich musste nie länger als zwei Wochen im Krankenhaus bleiben.“ Das Problem ist, dass die meisten Fahrradwege schlecht ausgebaut oder überfüllt sind, daher ist es für Kurierfahrer fast unmöglich, sie zu benutzen, weil sie dann zu langsam wären, und so müssen sie als Alternative auf die Straßen umsteigen. Da die Konkurrenz nie schläft und einem schnell einen Auftrag vor der Nase wegschnappen kann, muss man seine eigene Leistung optimieren und mit schnellem Service dienen. Ein bisschen stolz ist Hannes Balzer schon auf sein kleines Unternehmen, denn er hat sich in den vergangenen Monaten mit viel Mühe einen treuen Kundenkreis aufgebaut und konnte durch die erhöhte Anzahl von Aufträgen seine Mitarbeiterzahl aufstocken und die Gehälter angemessen erhöhen, auch wenn sie davon eigentlich nicht leben können. Sommer schaut nervös umher, zupft an dem Sicherheitsbändchen seines Helms, verlagert sein Gewicht von einer auf die andere Seite, während der andere die Taschen vollpackt und ihm eine in die Hand drückt. „Vielleicht sind wir fertig, bevor der Berufsverkehr einsetzt, danach ist die Arbeit nicht halb so schnell gemacht.“ Die Männer schwingen sich schwer beladen auf ihre Räder. Der eine fährt zügig voraus, der andere folgt zögernd. Die Bremsen der Autos quietschen.

Https://m. faz. net/aktuell/gesellschaft/jugend-schreibt/jugend-schreibt/fahrradkuriere-schon-dreimal-wurde-er-regelrecht-von-der-strasse-gefegt-11561294.html

»Viele Rider fahren auch mit Schmerzen«

Die Branche der Lebensmittel-Lieferdienste boomt, besonders seit der Pandemie. Opfer des Erfolgs sind die Fahrradkuriere, die Anzahl an schweren oder gar tödlichen Unfällen steigt – auch weil Arbeitgeber viel zu wenig dagegen tun. Hier erzählen Betroffene.

    Von Christoph Cadenbach Fotos: Nikita Teryoshin

Fahrradkuriere auf schienen

Wer für den Lieferdienst Gorillas arbeitet, soll schwarze Kleidung tragen – schwarz wie das Corporate Design der Firma. Doch so wird man im Großstadtverkehr schlechter gesehen.

Er weiß nicht mehr, was in seinem Rucksack lag. Bier, Bananen oder eine Tüte Chips, was die Leute eben so bestellen. Er erinnert sich auch nicht an die Zeit, die ihm noch blieb. Binnen spätestens zehn Minuten sollte die Bestellung wie immer beim Kunden sein.

Er erinnert sich an kaum noch etwas aus den vergangenen zwei Jahren. Sein Umzug nach Deutschland, sein Studium in Berlin, sein Job als Fahrradkurier: alles ausgelöscht durch das schwere Schädel-Hirn-Trauma.

Https://sz-magazin. sueddeutsche. de/leben-und-gesellschaft/lieferdienste-unfaelle-gorillas-91388

Benutzen Sie noch Fahrradkuriere

Das Landesarbeitsgericht Hessen hat den Arbeitgeber eines Fahrradkuriers dazu verurteilt, diesem für seine Tätigkeit ein Fahrrad und ein Smartphone zur Verfügung zu stellen. Denn der Arbeitgeber benachteilige den Kurier unangemessen, wenn er die Betriebsmittel nicht zur Verfügung stelle. Die Revision zum Bundesarbeitsgericht ist zugelassen worden.

Fahrradkurier wollte nicht mehr eigenes Rad einsetzen

Geklagt hatte ein Fahrradkurier, der Bestellungen von Essen und Getränken bei Restaurants abholt und zu den Kunden bringt. Dieser hielt sich für nicht verpflichtet, sein eigenes Fahrrad und sein eigenes Smartphone einschließlich des erforderlichen Datenvolumens für die Internetnutzung zu verwenden, wenn er arbeitete. Auch ein beim gleichen Lieferdienst angestellter Kollege hatte geklagt, allerdings nur darauf, ihm für die Auslieferungen ein Smartphone zu stellen. Hiermit hatten die Kuriere in erster Instanz keinen Erfolg.

Weder Fahrrad noch Smartphone bereitgestellt

In den Arbeitsverträgen der beiden Lieferanten ist bestimmt, dass sie während der Einsätze Ausstattung („Equipment“) des Lieferdienstes benutzen, wofür ein Pfand von 100 Euro einbehalten wird, wie in einem separaten Vertrag geregelt ist. Zu diesem Equipment gehören weder das Fahrrad noch ein Smartphone. Ein Smartphone ist notwendig, weil die App des Lieferdienstes verwendet werden muss. Die Fahrer sind nach dem Arbeitsvertrag verpflichtet, nur auf Fahrrädern in verkehrstauglichem Zustand zu fahren. Außerdem können sie – was nicht im Arbeitsvertrag geregelt wurde – je gearbeiteter Stunde ein Guthaben von 0,25 Euro für Fahrradreparaturen bei einem Vertragspartner ihres Arbeitgebers abrufen.

Betriebsmittel sind nach gesetzlicher Wertung zu stellen

Das LAG Hessen hat den Fahrradlieferanten im Berufungsverfahren Recht gegeben. Die Arbeitsverträge seien als Allgemeine Geschäftsbedingungen zu überprüfen. Die Regelung, dass Fahrrad und Smartphone ohne finanziellen Ausgleich selbst mitgebracht werden müssten, benachteilige die Lieferfahrer nach der konkreten Vertragsgestaltung unangemessen. Betriebsmittel und deren Kosten seien nach der gesetzlichen Wertung vom Arbeitgeber zu stellen. Er trage auch das Risiko, wenn diese nicht einsatzfähig seien. Damit müsse der Lieferdienst Fahrrad beziehungsweise Smartphone zur Verfügung stellen.

Zu LAG Hessen, Urteil vom 12.03.2021 – 14 Sa 306/20

Redaktion beck-aktuell, 24. Jun 2021.

Weiterführende Links

Aus der Datenbank beck-online

Fuhlrott/Oltmanns, Der Crowdworker – (K)ein Arbeitnehmer? (K)ein Arbeitnehmer?, NJW 2020, 958.

Bourazeri, Neue Beschäftigungsformen in der digitalen Wirtschaft am Beispiel soloselbstständiger Crowdworker, NZA 2019, 741.

Aus dem Nachrichtenarchiv

Eckpunkte für faire Bedingungen in der Plattformökonomie vorgelegt, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 30.11.2020, becklink 2018214

LAG München: Crowdworker ist kein Arbeitnehmer, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 04.12.2019, becklink 2014918.

Https://rsw. beck. de/aktuell/daily/meldung/detail/lag-hessen-arbeitgeber-muss-fahrradlieferanten-rad-und-smartphone-zur-verfuegung-stellen

Fahrrad und Smartphone für Lieferfahrer

Wer als Fahrradkurier beschäftigt ist, hat Anspruch darauf, dass sein Arbeitgeber ihm die hierfür erforderliche Ausrüstung zur Verfügung stellt. Eine Klausel, nach der Kuriere für ihre Fahrten das eigene Fahrrad nutzen müssen, erklärte das Landesarbeitsgericht Hessen für unwirksam.

Fahrradkuriere auf schienen

Fahrradkuriere haben Anspruch darauf, dass ihr Arbeitgeber ihnen die erforderliche Ausrüstung zur Verfügung stellt. © Adobe Stock – Von Rido

Das Hessische Landesarbeitsgericht (LAG) hat den Klagen von zwei Fahrradkurieren stattgegeben, die ihren Arbeitgeber auf entsprechende Ausrüstung verklagt hatten.

Kuriere müssen eigene Fahrräder und Smartphones nutzen

Beide Auslieferer waren bei einem Lieferdienst beschäftigt, der Bestellungen von Essen und Getränken bei Restaurants abholt und zu den Kunden bringt. Einer der Fahrer hatte gefordert, dass sein Arbeitgeber ihm für seine Tätigkeit ein Fahrrad und ein Smartphone zur Verfügung stellt. Sein Kollege forderte lediglich ein Smartphone.

In den Arbeitsverträgen war festgelegt, dass sie während der Einsätze Ausstattung des Lieferdienstes benutzen, wofür sie ein Pfand von 100 € hinterlegen müssen. Zu diesem Equipment gehören weder das Fahrrad noch ein Smartphone.

Ein Smartphone benötigen die Fahrer, um die Aufträge über die App des Lieferdienstes abzuarbeiten. Die Fahrer sind zudem verpflichtet, ihre Fahrräder nur in verkehrstauglichem Zustand zu nutzen. Der Arbeitgeber gewährt hierfür 0,25 € pro gearbeiteter Stunde für Fahrradreparaturen.

Arbeitgeber muss für Ausrüstung sorgen

Das LAG gab den Kurierfahrern Recht und änderte damit das Urteil der Vorinstanz ab. Diese hatte die Klagen noch abgewiesen.

Dabei prüfte das Gericht die Vertragsklauseln am Maßstab der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Danach sind beispielsweise Klauseln unwirksam, die den anderen Vertragspartner unangemessen benachteiligen. Eine solche Benachteiligung unterstellt das Gesetz, wenn eine Bestimmung mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung nicht zu vereinbaren ist, von der abgewichen wird.

Nach den Grundsätzen des Arbeitsrechts ist es der Arbeitgeber, der seinen Beschäftigten die Ausrüstung zur Verfügung stellen muss, mit denen diese arbeiten.

Klausel benachteiligt Kurierfahrer unangemessen

Entsprechend hatte das LAG keinen Zweifel daran, dass die Regelung, nach der die Kurierfahrer Fahrrad und Smartphone selbst mitbringen müssen, ohne hierfür einen finanziellen Ausgleich zu erhalten, die Kurierfahrer unangemessen benachteiligt.

Betriebsmittel und deren Kosten seien nach der gesetzlichen Wertung vom Arbeitgeber zu übernehmen. Er trage auch das Risiko, wenn diese nicht einsatzfähig seien. Damit müsse der Lieferdienst Fahrrad beziehungsweise Smartphone zur Verfügung stellen.

Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Das LAG hat die Revision zum Bundesarbeitsgericht zugelassen.

Das sagen wir dazu:

Der Fahrradkurier bringt sein eigenes Fahrrad mit und muss dafür sorgen, dass es immer verkehrstüchtig ist? Das klingt nicht nur schräg, es verstößt auch in eklatanter Weise gegen das Grundprinzip des Arbeitsrechts, nach dem der Arbeitgeber das unternehmerische Risiko trägt – im Gegenzug allerdings den unternehmerischen Erfolg einfährt. H2: Gesetz unterbindet Verlagerung des unternehmerischen RisikosDer Arbeitnehmer muss seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen – mehr nicht. Für die Ausstattung mit Arbeitsmaterial ist der Arbeitgeber verantwortlich. Die Regelung im Fall dreht dieses Verhältnis um. Die Fahrradkuriere tragen damit einen Teil des unternehmerischen Risikos, ohne die Aussicht zu haben, vom unternehmerischen Erfolg zu profitieren. Das Gesetz hat auf derartige Konstrukte eine klare Antwort: Es hält sie solange für unwirksam, wie der Arbeitgeber nicht nachweisen kann, dass diese Regelung die Beschäftigten nicht unangemessen benachteiligt. Das Gesetz „vermutet“ eine Benachteiligung – und liegt damit meistens richtig. H2: Auf den Kosten muss der Arbeitnehmer nicht sitzen bleibenFür eine Nutzung der privaten Ausrüstung spricht, dass die Fahrer*innen sich möglicherweise auf dem eigenen Fahrrad wohler fühlen und damit sicherer bewegen als mit einem Dienstrad und dass sie das private Smartphone in der Regel ohnehin dabei haben und es auch in ihrem Interesse liegen kann, nicht ein weiteres Gerät mitzuschleppen. Aber auch dann ist nicht einzusehen, warum die Kuriere auf den hieraus resultierenden Kosten (Datenvolumen bzw. Reparaturkosten) sitzen bleiben sollen. Hätte der Arbeitgeber Regelung in den Arbeitsvertrag aufgenommen, nach der diese Kosten übernimmt – und nicht nur eine Pauschale zahlt, die im Zweifel die realen Kosten nicht deckt – , wäre das Urteil mit hoher Wahrscheinlichkeit anders ausgegangen.

Rechtliche Grundlagen

§ 307 BGB

Inhaltskontrolle
(1) Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind unwirksam, wenn sie den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligen. Eine unangemessene Benachteiligung kann sich auch daraus ergeben, dass die Bestimmung nicht klar und verständlich ist.

(2) Eine unangemessene Benachteiligung ist im Zweifel anzunehmen, wenn eine Bestimmung
1. mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung, von der abgewichen wird, nicht zu vereinbaren ist oder
2. wesentliche Rechte oder Pflichten, die sich aus der Natur des Vertrags ergeben, so einschränkt, dass die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet ist.

Https://www. dgbrechtsschutz. de/recht/arbeitsrecht/arbeitsvertrag/themen/beitrag/ansicht/arbeitsvertrag/fahrrad-und-smartphone-fuer-lieferfahrer/details/anzeige/?type=999&cHash=3814bf29c4255480f648db8472985438

Wie das Internet den Job der Fahrradkuriere verändert hat

Wie das Internet den Job der Fahrradkuriere verändert hat

Fahrradkuriere auf schienen

Foto: © JÖRG KRAUTHÖFER / JöRG KRAUTHöFER

Im Zeitalter der Digitalisierung versenden Unternehmen ihre Dokumente meist per Mail und verzichten auf Kurierdienste. Dennoch bleiben Fahrradkuriere stark gefragt – von anderen Branchen.

Wie Cowboys beherrschen sie das gefährliche Straßenpflaster der Innenstadt. Auf schmalen Rennreifen werden elegant Straßenbahnschienen und ruckartig aufgehende Autotüren umfahren, Ampelfarben sind dabei häufig nur Nebensache. Die Branche ist ständig in Bewegung – und passt sich rasant an die stetig wechselnden Bedürfnisse ihrer Kunden an. Fahrer müssen viel Idealismus mitbringen, um den Handel von knapper Bezahlung gegen die Freiheit der Straße einzugehen.

„Unser Betätigungsfeld hat sich massiv gewandelt“, sagt Martin Hollmann von „Spinning Wheelz“. Hollmann ist Mitinhaber des Kurierdienstes mit Sitz an der Torstraße, den er 1996 gründete. Das frühere Hauptgeschäft bestand vor allem in dem Transport von Vordrucken und Dokumenten – heutzutage werden diese zwischen Unternehmen fast vollständig über E-Mail-Verkehr und Cloud-Systeme wie „Drop box“ verschickt.

„Mittlerweile überbringen wir beispielsweise auch medizinische Proben“, erzählt Hollmann. Da werden Gewebeproben während Operationen zur Analyse in ein anderes Krankenhaus gebracht oder wichtige Medikamente transportiert. Doch auch Originaldokumente spielen noch eine Rolle. „Gerade bei Anwälten müssen schnell Dokumente beim Gericht eingereicht werden – da reicht keine Kopie, die via E-Mail verschickt wird“, sagt Hollmann. Das Wichtigste im Kuriergeschäft sei Verlässlichkeit – der Preis spielt oftmals nur eine untergeordnete Rolle. Das Gut muss sicher und pünktlich am Zielort ankommen. Nur wenige Privatpersonen nutzen Fahrradkuriere, fast alle Aufträge kommen von Unternehmen und gehen auch wieder an Unternehmen.

Täglich bis zu 140 Kilometer

Während der Zeit des Postmonopols war festgelegt, dass ein einfacher Kurierdienst mindestens das Zehnfache einer Postsendung kosten muss. Daran orientiert sich die Branche auch heute noch – eine Sendung beginnt ab 5,50 Euro exklusive Mehrwertsteuer. „Unsere Fahrer fahren im Schnitt täglich 100 bis 140 Kilometer. Am Tag gehen etwa 100 Aufträge bei uns ein – diese können auch mehrere Sendungen enthalten“, sagt Hollmann.

Kurierdienste funktionieren als Vermittlungssystem. Die Fahrer arbeiten als Selbstständige und erhalten vom Unternehmen die Aufträge. Im Gegenzug müssen sie 28 bis 37 Prozent ihrer Einnahmen abgeben. „Ein guter Fahrer, der Vollzeit auf der Straße ist, verdient um die 2000 Euro vor Steuern. Jemand, der gerade neu ist, liegt knapp über Hartz-IV-Niveau“, sagt Hollmann. Sein Fahrrad muss jeder selbst mitbringen, Shirt und Rucksack würden gestellt. Trotzdem würden sich täglich zwei bis drei Bewerber bei ihm melden. Je nach Lage und Fluktuation stellt er ein bis zwei neue Fahrer im Monat ein. „Wir haben viele Aussteiger, die sich ihre Zeit freier einteilen wollen und die Bewegung an frischer Luft zu schätzen wissen. Zum Beispiel haben wir einen ehemaligen Goldman-Sachs-Banker, der auf den ganzen Zirkus keine Lust mehr hatte“, erzählt Hollmann.

Ohne Helm unterwegs

Ein guter Fahrer müsse sich natürlich gut in der Stadt auskennen, vor allem aber auch schnell auf unerwartete Situationen reagieren können. „Wer Medikamente liefert, kann diese natürlich nicht dem die Tür öffnenden Kind in die Hand drücken – da muss man auch im Kopf fit sein“, sagt Hollmann. Ungefährlich ist der Parcours durch die Innenstadt nicht. Die Fahrer müssen stets hellwach und konzentriert sein, um Unfälle zu vermeiden.

Einen Helm tragen nur wenige. Martin Hollmann hatte selbst einmal einen schweren Unfall mit einem Auto und einer Tram – jemand hatte unvorsichtig die Tür des Autos geöffnet. Fast hätte Hollmann dabei seinen rechten Arm verloren. Das hat ihn nicht davon abgehalten, wieder aufs Rad zu steigen. Ihm sei es jedoch wichtig, dass seine Fahrer sich nicht selbst gefährden, sagt er. Klar ignoriere man mal die eine oder andere rote Ampel, aber grundsätzlich müsse man sehr umsichtig fahren.

Auch neue Technik spielt in der Branche eine Rolle. Im Moment wartet Hollmann auf eine Bestellung Elektroräder. Von dessen Nutzen ist er jedoch noch nicht ganz überzeugt. „Wenn man keinen regenerativen Strom benutzt, ist die CO2-Bilanz nicht unbedingt super“, sagt Hollmann. Anders sieht es der große Kurierdienst „Messenger“. Bereits seit drei Jahren setzt er vermehrt auf eine elektrische Flotte. Bis zu 20 „e-bullets“ hat der Kurierdienst auf den Berliner Straßen. Diese elektrisch betriebenen Lastenräder haben vorne einen Korb, mit dem Pakete in Größe eines Umzugskartons transportiert werden können.

Geschäft hat sich gewandelt

Obwohl man in Zeiten der Digitalisierung einen Rückgang der Aufträge in der Kurierbranche vermuten könnte, zeichnet sich in Gesprächen mit Kurierdiensten ein anderes Bild. „Unser Geschäft hat sich zwar stark gewandelt seit seinem Beginn in den 90er-Jahren, schlechter geworden ist es aber nicht“, sagt Hollmann von „Spinning Wheelz“. Auch „Messenger“ setzt weiterhin auf Radkuriere – einen Rückgang der Aufträge können sie ebenfalls nicht bestätigen. „Im Gegenteil: In letzter Zeit verzeichnen wir sogar ein leichtes Wachstum. Man muss sich einfach nur an die Veränderungen in der Branche anpassen“, sagt Michael Eicker von „Messenger“. Diese Aussagen decken sich mit der Einschätzung des Bundesverbandes der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP). Laut einer aktuellen Studie des Verbandes hat sich ein grundlegender Strukturwandel in der Kurierbranche vollzogen. Nur noch ein geringerer Umsatz wird im klassischen Stadtkuriergeschäft gemacht. Die Bedeutung von Direktfahrten – national und international – habe stark zugenommen. Insgesamt kann das Kuriergeschäft im Langzeitvergleich von 1999 zu 2012 ein Wachstum von 4,6 Prozent ausweisen.

Als Martin Hollmann von „Spinning Wheelz“ in voller Radfahrer-Montur vor seinem Geschäft steht, kommt eine junge Frau aus dem Haus. Sie ist von Hollmanns Arbeit begeistert. Als sie hochschwanger im Krankenhaus lag, kam er und lieferte ihr den heiß ersehnten NY-Cheesecake aus dem Lieblingscafé in Prenzlauer Berg ans Bett.

Https://www. morgenpost. de/berlin-aktuell/article120658805/Wie-das-Internet-den-Job-der-Fahrradkuriere-veraendert-hat. html

Für Fahrradkuriere

Fahrradkuriere auf schienen

Wir von Hexlox Bike Security haben unser Unternehmen gegründet, indem wir von Kurieren aus der ganzen Welt Feedback zu unseren Produkten erhalten haben. Von Berlin aus kamen ständig Freunde von uns, die für alle möglichen Organisationen fahren, vorbei und testeten unsere Produkte. Jeder, der ein Fahrrad hat, braucht ein Sattelschloss, ein Radschloss und ein Fahrradschloss. Aber wenn Ihr Job davon abhängt, dass Sie ein Fahrrad in fahrbereitem Zustand haben, ist es sogar noch wichtiger.

Hexlox möchte die großartige Arbeit würdigen, die Sie als Radfahrer jeden Tag, bei jedem Wetter und unter allen möglichen Bedingungen leisten.

Deshalb haben wir einen Sonderrabatt für alle geschaffen, die nachweisen können, dass sie ein professioneller Kurier sind und ihr Fahrrad als Arbeitsgerät benutzen. Schicken Sie uns eine Mail an messenger@hexlox. com mit einem Foto von Ihnen in voller Kurierkleidung und dem Namen der Firma, für die Sie arbeiten, und wir schicken Ihnen eine Mail mit einem persönlichen Rabattcode zurück.

Und jetzt hör auf, im Internet zu lesen und geh raus und fahr los :-)!
Das Hexlox-Team.

Https://hexlox. com/de/pages/hexlox-bikelock-supports-bike-couriers-messengers

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