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Die richtige Versicherung für Ihr Pedelec, S-Pedelec oder E-Bike

Fahrräder mit Elektromotor erfreuen sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Immer mehr entdecken die Freude am Radeln mit elektrischer Unterstützung.

So können sich auch Untrainierte eine Radtour vornehmen, ohne Angst haben zu müssen, dass ihnen unterwegs die Puste ausgeht, vor allem wenn es auch mal bergauf geht. Möglich machen das Fahrräder mit eingebautem Elektroantrieb, kurz Pedelecs genannt.

Doch mit den steigenden Verkaufszahlen nehmen leider auch die Unfälle mit den sogenannten E-Bikes und Pedelecs zu. Sicherheitsexperten warnen: Besonders ältere Menschen, derzeit noch die überwiegenden Nutzer solcher elektromotorisierten Räder, sollen mit deren Beschleunigung und Geschwindigkeit oft nicht zurechtkommen.

Wir klären, wie man sich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls schützen kann, und wer welche Versicherung abschließen kann oder sogar muss.

Kategorien der E-Zweiräder: Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes?

Hinter der Bezeichnung Elektrofahrrad – umgangssprachlich meist als E-Bike bezeichnet – verbergen sich unterschiedliche Typen, wobei der Begriff „E-Bike“ meist synonym für alle Arten von motorisierten Fahrrädern verwendet wird. Dabei gibt es kleine, aber feine Unterschiede:

Pedelecs Bis 25 km/h werden rechtlich wie Fahrräder behandelt. Das Trampeln des Fahrers wird durch den eingebauten Motor unterstützt.

S-Pedelecs bis 45 km/h unterstützen ebenfalls die Tretbewegung des Fahrers, gehören aufgrund der höheren Geschwindigkeit jedoch zu den Kraftfahrzeugen.

E-Bikes Können als Kraftfahrzeuge ebenfalls bis zu 45 km/h schnell sein, bewegen sich jedoch auch ohne Tretbewegung des Fahrers fort.

Pedelec

Am meisten verbreitet sind die sogenannten Pedelecs (Pedal Electric Cycle). Sie kommen auf einen Verkaufsanteil von rund 95% unter allen elektrischen Fahrrädern. Beim Pedelec unterstützt ein Elektromotor mit maximal 250 Watt den Radler bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h.

Wer ein Pedelec fährt, kann selbst entscheiden, wie viel Unterstützung beim Radfahren erwünscht wird. Auch herkömmliches Fahrradfahren ist mit dem ausgeschalteten Motor möglich. Es wird bei Pedelecs unterschieden zwischen:

    Pedelec ohne Anfahr-/Schiebehilfe: Der Motor erleichtert das Treten nur beim Muskeleinsatz, bis zu 25 km/h Pedelec mit Anfahr-/Schiebehilfe: Das Zweirad fährt bis zu 6 km/h auch ohne Treten, bis zu 25 km/h erleichtert der Motor das Mittreten

Für Pedelecs schreibt der Gesetzgeber weder eine Zulassung noch ein Versicherungskennzeichen vor. Sie brauchen keine gesonderte Pedelec-Versicherung und es ist auch kein Führerschein erforderlich. Der Besitzer darf auch einen Radweg benutzen, weil die Pedelecs von Rechtswegen zu den Fahrrädern zählen.

Wir versichern Pedelecs im Rahmen unserer Privathaftpflichtversicherung. Die Privathaftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die Sie mit Ihrem Pedelec anderen zufügen. Sprich: Aus Unfällen mit Pedelecs resultierende Schäden bei Dritten sind beitragsfrei miteingeschlossen. Das Rad selbst hingegen ist nicht versichert. Sie erhalten keinen Schadenersatz von der Haftpflicht, wenn Ihr Pedelec defekt ist.

Zudem lässt sich unsere Hausratversicherung um ein Zusatzmodul – den Fahrraddiebstahl-Schutz – ergänzen, mit dem man alle Fahrräder, auch Elektrofahrräder, gegen einfachen Diebstahl während Radtouren versichern kann. Unser Fahrrad-Schutzbrief ist automatisch und beitragsfrei enthalten, wenn der Fahrraddiebstahl-Schutz vereinbart wurde. Der Schutzbrief hilft Ihnen z. B. im Falle einer Panne mit einem Notrufservice weiter.

Damit auch Sie selbst im Falle eines Unfalls ausreichend abgesichert sind, empfiehlt sich für Fahrer eines Pedelecs unsere private Unfallversicherung.

S-Pedelec

Wer schneller vorankommen möchte, greift zum sogenannten S-Pedelec, das Elektrounterstützung bis 45 km/h verspricht. Lag die maximale Leistung des Motors früher pauschal bei 500 Watt, ist seit 2017 nur noch höchstens die vierfache Unterstützung der Fahrerleistung erlaubt.

Der Unterschied zwischen Pedelec und S-Pedelec liegt jedoch nicht nur in der Geschwindigkeit: S-Pedelecs fallen in die Kategorie der Kleinkrafträder. Sie sind Nicht zulassungspflichtig und Unterliegen nicht der Kfz-Steuerpflicht, aber sie sind Versicherungspflichtig. Zudem ist eine Betriebserlaubnis nötig, mit der garantiert wird, dass die verwendeten Bauteile den Sicherheitsstandards und gesetzlichen Anforderungen genügen.

Für ihre Benutzung sind ein Führerschein der Klasse AM, ein Helm und ein Versicherungskennzeichen vorgeschrieben. Wer einen Klasse B-Führerschein fürs Auto besitzt, kann einfach auf ein S-Pedelec umsatteln, denn die Klasse AM ist hierbei mit abgedeckt. Das heißt natürlich auch, dass bei einem Unfall die Kfz-Versicherung zuständig ist. Sie benötigen also eine entsprechende Versicherung für Ihr S-Pedelec. Radwege dürfen nicht befahren werden.

Wir versichern Ihr S-Pedelec im Rahmen unserer E-Bike-Versicherung.

E-Bike

Zu den Kleinkrafträdern zählen auch E-Bikes, die ebenfalls Bis zu 45 km/h schnell sein dürfen. Der größte Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes liegt darin, dass E-Bikes auch Ohne Tretunterstützung Gas geben können.

Bei einem E-Bike handelt es sich nach verkehrsrechtlicher Einordnung eindeutig nicht um ein Fahrrad, sondern ein Kfz. Für sie sind ebenfalls ein Versicherungskennzeichen und ein Führerschein erforderlich. Auch für das E-Bike gilt: keine Radwegnutzung.

Je nach der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit, die das Gefährt nur mit der reinen Motorkraft fahren kann, ergibt sich folgende verkehrsrechtliche Einordnung. Zu unterscheiden sind folgende 3 E-Bike Arten:

    Bis 20km/h: Leichtmofa (zulassungsfrei, betriebserlaubnis – und versicherungskennzeichenpflichtig, Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich, keine Helmpflicht). Bis 25km/h: Mofa (zulassungsfrei, betriebserlaubnis – und versicherungskennzeichenpflichtig, Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich, Helmpflicht). Bis 45km/h: Kleinkraftrad (zulassungsfrei, betriebserlaubnis – und versicherungskennzeichenpflichtig, Fahrerlaubnisklasse AM, Helmpflicht).

Unterschiede Pedelec, S-Pedelec und E-Bike auf einen Blick

    bis zu 20 km/h (Leichtmofa) bis zu 25 km/h (Mofa) bis zu 45 km/h (Kleinkraftrad)
    bis zu 20 km/h: nein über 20 km/h: ja

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Die passende E-Bike-Versicherung für Sie

Für S-Pedelecs und E-Bikes ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben, um vor den finanziellen Folgen eines Unfalls abgesichert zu sein. Optional können Sie eine Teilkaskoversicherung abschließen. Wir bieten Ihnen komfortablen Schutz für die Fahrt.

S-Pedelec und E-Bike Kfz-Haft­pflicht­versicherung

Auch bei geringen Geschwindigkeiten – ein Unfall ist schnell passiert. Mit unserer Kfz-Haftpflicht für S-Pedelec und E-Bikes sind Sie jedoch gegen finanzielle Folgen bestens abgesichert.

    Günstige Tarife – Fahren Sie S-Pedelec oder E-Bike im Verkehrsjahr 2023/2024 ab 16 €*. Hohe Versicherungssumme – 100 Millionen € für Personen-, Sach – und Vermögensschäden, jedoch maximal bis 15 Millionen € je geschädigte Person bei Personenschäden, je Schadenfall. Starker Partner – Wir prüfen die Haftpflichtfrage und wehren unberechtigte Ansprüche ab. Persönliche Beratung – Mit Ihrer S-Pedelec bzw. E-Bike-Versicherung haben Sie immer erfahrene Fachleute an Ihrer Seite.

S-Pedelec und E-Bike Kasko­versicherung

Ob beim E-Bike oder S-Pedelec – Schäden können entstehen, auch wenn Sie nicht unterwegs sind. Mit unserer Teilkasko sichern wir Sie z. B. gegen folgende Schäden an Ihrem Zweirad ab:

    Entwendung, insbesondere Diebstahl Brand und Explosion Naturgewalten (z. B. Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung) Zusammenstoß mit Tieren aller Art Bruch der Verglasung

In der Teilkasko-Versicherung verzichten wir weitgehend auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Beispielsweise wenn Sie Ihr Zweirad trotz Sturmwarnung draußen abstellen und es beschädigt wird. Mit unserer Teilkasko-Versicherung werden im Schadenfall die Reparaturkosten bzw. der Wiederbeschaffungswert erstattet.

Eine Vollkasko-Versicherung für E-Bikes oder S-Pedelecs, die bei selbstverschuldeten Radunfällen zahlt, Bieten wir aktuell nicht an. Eine Erweiterung des Versicherungsschutzes, z. B. mit einem Schutzbrief, ist ebenfalls nicht möglich.

Was kostet eine E-Bike-Versicherung?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung für Ihr E-Bike oder S-Pedelec erhalten Sie bei uns schon ab 16 €* für das Verkehrsjahr 2023/2024. Die genaue Beitragshöhe ist abhängig von dem Alter der Fahrer (unter oder ab 23 Jahre), dem Versicherungsumfang und dem Monat des Versicherungsbeginns.

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Https://www. huk. de/fahrzeuge/kfz-versicherung/e-bike-versicherung. html

Wann sich eine teure Fahrrad-Police wirklich lohnt

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Pro Jahr werden in Deutschland Räder im Wert von etwa 200 Millionen Euro gestohlen. Die richtige Versicherung ersetzt den Schaden. Das Rad richtig abzuschließen, verringert das Risiko.

Foto: imago/Dean Pictures / IMAGO

Alle 90 Sekunden wird in Deutschland ein Rad gestohlen. Hausratversicherung oder eine Extra-Police bieten sich an. Was ist sinnvoll?

Berlin. Man kommt aus dem Biergarten, Kino oder Schwimmbad. Geht dorthin, wo man sein Fahrrad abgestellt hat. Dort aber ist keins mehr. Man grübelt, dann: Wut.

Alle 90 Sekunden wird in Deutschland ein Fahrrad gestohlen. Vor allem in Städten wie Berlin, Hamburg, Bremen machen die Diebe Beute. Aber nicht nur dort. Bundesweit haben sie 2015 etwa 340.000 Räder gestohlen. Und das sind nur die Fälle, die der Polizei gemeldet werden. Die Eigentümer sehen ihr Rad meist nicht wieder. Nicht einmal jeder zehnte Diebstahl wird aufgeklärt. Der Ärger ist sicher. Doch gilt das auch für die Zahlung von der Versicherung?

Wert gestohlener Räder auf 200 Millionen Euro pro Jahr geschätzt

Immerhin geht es um viel. Im Schnitt geben die Deutschen pro Rad 685 Euro aus. „Der Wert aller gestohlenen Fahrräder ist fast so hoch wie der der gestohlenen Autos. Wir schätzen ihn auf mehr als 200 Millionen Euro im Jahr“, sagt Stephanie Krone, Sprecherin des ADFC, des bedeutendsten Interessenverbands von Radfahrern in Deutschland.

Ob die Versicherung einspringt, „hängt im Ernstfall von Details ab“, sagt Michael Bruns, Rechtsexperte von der Stiftung Warentest. Im Prinzip gebe es zwei Möglichkeiten: eine Extra-Fahrradpolice und – als günstigere Alternative – die Hausratversicherung. Denn ein Rad ist nichts anderes als ein Fernseher oder eine Vitrine: Es zählt zum Hausrat. Darum ist es über eine Hausratversicherung für die typischen Risiken mitversichert – wenn in die abgeschlossene Wohnung, den zugesperrten Keller, die verriegelte Garage eingebrochen wird oder es brennt.

Nachtzeitklausel und andere Besonderheiten

Anders ist das, wenn das Rad aus dem Hausflur oder vor dem Bahnhof gestohlen wird. Außer bei sehr alten Verträgen ist dieser Verlust über die Hausratversicherung nur gedeckt, wenn es eine Zusatzfahrradklausel gibt. Allerdings kann es selbst mit ihr kniffelig bleiben. Für manche Versicherer spielt die Uhrzeit eine Rolle, sie haben eine sogenannte Nachtzeitklausel in ihren Verträgen. „Das Rad ist dann in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr nur versichert, wenn es noch in Gebrauch war“, erklärt Bruns.

Heißt: Sie sind vielleicht ein Nachtschwärmer, fahren gegen 23 Uhr zu einem Freund, stellen das Rad vor seiner Tür ab. Die Versicherung springt ein, sofern Sie nur auf ein Getränk bleiben und bald mit dem Rad wieder zurückfahren wollen. Indes kann die Versicherung die Leistung verweigern, wenn Sie über Nacht bleiben. Dann gilt der Gebrauch als beendet.

Premium-Schutz für sehr wertvolle Räder

Für die Zusatzfahrradklausel zahlt man in jedem Fall einen Aufpreis. Aber: „Eine Hausratversicherung für eine 120 Quadratmeter große Wohnung gibt es schon für rund 100 Euro jährlich, inklusive Fahrradschutz“, so Bruns. Immer seien alle Fahrräder im Haushalt mitversichert. Würden mehrere Räder gleichzeitig gestohlen, gelte das als ein Versicherungsfall. Erstattet bekomme man dann den Neuwert, außer die maximale Leistung für einen Versicherungsfall werde überschritten. Sie sei üblicherweise auf ein bis drei Prozent der Versicherungssumme limitiert.

Ein Beispiel: Eine vierköpfige Familie hat für seinen gesamten Hausrat eine Versicherungssumme von 80 000 Euro vereinbart. Das 1000 Euro teure Rad des Sohnes ist mit einem Prozent davon mitversichert, also mit 800 Euro.

Für sehr wertvolle Räder oder E-Bikes kann auch die Spezialversicherung mit Rund-um-die-Uhr-Schutz drinnen und draußen geeignet sein. Da können zum Beispiel auch Vandalismus oder Unfallschäden abgedeckt sein. Einige Anbieter versichern zudem Zubehör mit, etwa den Kindersitz oder Gepäcktaschen. „Aber“, sagt Bruns, „schon allein für einen reinen Diebstahlschutz kann eine Spezialpolice für ein 1500-Euro-Rad 200 Euro im Jahr kosten.“

Wichtiges im Umgang mit Versicherungen

Die Extrapolicen sind vergleichsweise teuer. Und viele Anbieter erstatten nur den Zeitwert des Rades. Sie staffeln die im Fall eines Diebstahls zu zahlende Summe nach dem Alter. Bruns: „Für ein fünf Jahre altes Rad gibt es dann deutlich weniger als die ursprüngliche Versicherungssumme.“

Wichtig: Bei manchen Versicherungen – egal ob für den Hausrat oder eine Spezialpolice – steht die Entschädigung auf dem Spiel, wenn das Rad mit einem zu schwachen Schloss gesichert worden ist. Als Anhaltspunkt gilt unter Experten: Ein Schloss sollte etwa zehn Prozent des Fahrradwertes kosten.

Michael Bruns empfiehlt am Ende: Wer sich für eine Versicherung entscheidet, sollte Kassenbelege sammeln. Fürs Rad, auch fürs Schloss. Und: „Einmal im Jahr ein Foto vom Rad machen, damit der Versicherer nicht sagen kann, man habe das Rad bei Ebay verkauft.“

Laut Auskunft des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft leisten Hausratversicherer pro Jahr 100 Millionen Euro für gestohlene Räder. Kommen dem Sachbearbeiter einer Versicherung bei der Begutachtung eines gemeldeten Diebstahls Zweifel, schaltet er einen Sachverständigen ein. Die Erfahrung zeige, dass in etwa zwei Drittel der dann begutachteten Fälle tatsächlich etwas nicht stimme. Wird eine Betrugsabsicht nachgewiesen, muss der Versicherer nicht für den Schaden aufkommen. Er kann den Versicherungsvertrag kündigen und Sachverständigenkosten zurückverlangen.

Was Radbesitzer tun können

Codierung: Eine personenbezogene Codierung am Rahmen erschwert den Wiederverkauf und kann Diebe abschrecken. Ein weiterer Vorteil: Polizei oder Fundbüro können anhand des Codes sofort den Eigentümer ermitteln. Codierungen bieten Fahrradhändler, Polizei und ADFC in vielen Städten an.

Fahrradpass: Radbesitzer sollten Rahmennummer, Fabrikat und besondere Merkmale in einem Fahrradpass notieren. Den bekommt man beim Händler, bei der Polizei oder der Versicherung. Diese Daten helfen bei der Aufklärung eines Diebstahls, den Betroffene immer sofort der Polizei melden sollten. Die Anzeige und eine Bescheinigung, dass das Fahrrad nicht in einer bestimmten Zeit wiedergefunden wurde, sind ohnehin nötig für die Versicherung.

Https://www. morgenpost. de/ratgeber/article208030959/Wann-sich-eine-teure-Fahrrad-Police-wirklich-lohnt. html

Wieviel sollte ein gutes E-Bike kosten?

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Wir können dir kein E-Bike unter einer Preisgrenze von 1300 Euro wirklich empfehlen, weil es bei dieser Art Bikes auf mehrere technische Komponenten ankommt, die durchweg qualitativ hochwertig sein müssen, um eine lange Freude daran zu garantieren. Hier zu sparen, bringt nur Frust.

Aber lass uns erklären, was bei den elektronisch unterstützten Fahrrädern so wichtig ist.

Was Du über die Kosten wissen musst

E-Bikes sind ein toller Spaß und eröffnen neue Möglichkeiten. Wenn du dich entschieden hast, dir eines zu gönnen, dann beachte bitte, dass alle E-Bikes unter ca. 1300 Euro kein Vergnügen sein werden, außer es handelt sich um Ausstellungsstücke oder Second-Hand-Bikes, deren Neupreis ursprünglich höher war. Bei billiger Ware leidet maßgeblich die Qualität, aber Qualität und Sicherheit sind unerlässlich für ein dauerhaftes Fahrvergnügen.

Die preisliche Klassifizierung bei E-Bikes

Unter 2000 Euro liegen die Einsteigermodelle, bei guter Qualität

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Einsteigermodell

Beispielsweise E-City-Bikes, einfache Trekking – und Hardtail-E-Bikes sowie Cross-E-Bikes liegen in dieser Preisklasse. Die zweckmäßige Ausstattung sowie Robustheit zeichnen diese Fahrräder aus. Dennoch musst du damit rechnen, auch etwas mehr Gewicht zu kaufen, denn die leichten Materialien kosten entsprechend mehr und sind unter 2000 Euro, wenn überhaupt, nur selten zu finden.

Jetzt wird es interessant: Die Preisklasse zwischen 2000 bis 3500 Euro

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Die Mittelklasse

Aluminiumrahmen und gute Federungskomponenten sind hier bereits Standard. Entsprechend zum Preis steigt auch die Qualität der Ausstattung, wozu auch die Einzelkomponenten zählen. Rechne hierbei mit einer verbesserten Lebensdauer, aber auch die Reichweite der Akkus nimmt deutlich zu. E-Bikes in dieser Preisklasse bestehen aus wesentlich leichteren Materialien, was längere Touren ermöglicht. In dieser Kategorie kannst du bereits mit leistungsstarken E-Hardtails oder Fullys rechnen.

Die Königsklasse: Ab 3500 Euro winkt dir der Luxus

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Die Königsklasse

Ab ca. 3500 Euro machen E-Bikes richtig Freude – so die Meinung der Experten.

Die Komponenten sind unschlagbar, ganz gleich, ob du dich dabei auf den leichten Alu – oder Carbonrahmen konzentrierst oder ein E-Mountainbike einem E-Rennrad vorziehst: du kannst dich über sehr leistungsstarke Motoren und Akkus freuen und wirst in keinem Fall mit Mankos rechnen müssen. Hier ist alles top, also heißt es dann: Genießen!

Generell gilt für den Kauf eines E-Bikes:

Informiere dich gut, überlege, für welchen Zweck dein E-Bike überwiegend zum Einsatz kommen soll und nutze die Möglichkeit einer professionellen Beratung, ob Online (Telefonberatung) oder bei uns vor Ort im Fachgeschäft. Entscheide dich erst zum Kauf, wenn du dich sicher fühlst und erkennst: „Das ist es!“ – Oder wenn du bereits über ausreichend Kenntnisse verfügst und E-Bikes schon länger zu deinem Fuhrpark gehören.

In der Preisklasse ab 2000 Euro bist du sicher und kannst dich auf jeden Fall über viel Fahrgenuss freuen. Lass dir die Fahreigenschaften und die Technik von deinem Verkäufer erklären.

Https://www. mhw-bike. de/magazin/wieviel-sollte-ein-gutes-e-bike-kosten/

Braucht es die Fahrrad-Parkplatz-Schilder in Heidelberg wirklich?

Das Rathaus zeichnet Fahrradabstellplätze jetzt einheitlich aus. Die Stadtverwaltung spricht von einem „zwingenden Erfordernis“, doch die Anwohner zweifeln daran.

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Heidelberg. (dns) Ein großes weißes „P“ auf blauem Grund, darunter das Piktogramm eines Fahrrades: Mit diesen Schildern zeichnet das städtische Mobilitätsamt seit neuestem Radabstellanlagen in ganz Heidelberg aus. Die Stadt hält das für „verkehrsrechtlich erforderlich“, Anwohner und Radfahrer dagegen für „hässlich, unnötig und teuer“.

Https://www. rnz. de/region/heidelberg_artikel,-Haesslich-unnoetig-teuer-Schildbuergerstreich-Braucht-es-die-Fahrrad-Parkplatz-Schilder-in-Heidelber-_arid,1129886.html

Geben Sie Langfingern keine Chance!

Traurig, aber wahr: Wer Ihr Rad wirklich stehlen will, der schafft das auch. Mit diesen Tipps machen Sie es selbst professionellen Langfingern zumindest unangenehm schwer.

Gelegenheit macht Diebe. Doch nicht nur. Machen wir uns nichts vor: Wer Ihr hochwertiges Mountainbike unter allen Umständen stehlen möchte, der schafft das auch. Man bräuchte wohl einen Geldspeicher wie Dagobert Duck, um sich selbst gegen die Skrupellosesten unter den Voll-Profis und organisierte Diebesbanden zuverlässig schützen zu können.

Am wichtigsten ist, niemals das Bike ungesichert abzustellen – auch nicht für Sekunden. Gerade auf großen Veranstaltungen und Festivals bleibt ein Fahrraddieb, der – womöglich noch mit Fahrradklamotten bekleidet – im Menschengewimmel ein ungesichertes Rad nimmt und einfach wegschiebt, garantiert unbemerkt. Gelegenheitsdiebe gibt es überall.

Für alle Fälle empfiehlt die Polizei den Fahrradpass, den Sie am besten direkt nach dem Bike-Kauf – oder spätestens jetzt – ausfüllen sollten. Im Fahrradpass werden Hersteller, Modell, Rahmennummer und wichtige Merkmale des Rads vermerkt. Und schießen Sie Fotos, das erleichtert die Identifizierung deutlich. Den Fahrradpass gibt es als PDF und auch als App. Dann brauchen Sie ein wirklich gutes und sicheres Fahrradschloss. Wer hier spart, spart definitiv an der falschen Stelle. Der letzte BIKE Schloss-Test zeigte: Fahrradschlösser werden immer sicherer, dünne Drahtspiralen sind von gestern und taugen bestenfalls für das kurzfristige Sichern auf Tour. Doch auch ein gutes Schloss muss richtig eingesetzt werden. Hier die Top-10 der besten Tipps gegen Fahrraddiebstahl:

1. Anschließen statt Abschließen

Einfaches Zusammenschließen von Rahmen und Hinterrad reicht nicht aus, da das Bike so einfach weggetragen werden kann. Schließen Sie Ihr Bike immer an einem festen Gegenstand an – selbst wenn das Bike nur kurz abgestellt wird. Achten Sie darauf, dass das Objekt nicht so niedrig ist, dass das Bike mitsamt Schloss herausgehoben werden kann.

2. Teile sichern

Schließen Sie schnell demontierbare Teile wie Laufräder mit Steckachsen mit dem Rahmen an. Auch kurze Schlösser reichen um beide Sitzstreben und sichern so das Hinterrad. Mit kleinen Zusatzschlössern und Systemen wie Pitlock beugt man dem Diebstahl von Anbauteilen vor. Zubehörteile wie Bike-Computer, GPS-Systeme, Leuchten, Taschen usw. nehmen Sie immer ab.

Https://www. bike-magazin. de/werkstatt/geben-sie-langfingern-keine-chance/

Fahrrad putzen mit Hausmitteln: Schnell und gründlich ohne teure Reiniger:

Nur ein gut geschmiertes Fahrrad fährt wirklich gut – doch das Putzen ist lästig. So bringen Sie Ihr Fahrrad ohne teure Spezialmittel auf Hochglanz.

Staub, Öl und Dreck bilden bei häufiger Benutzung des Drahtesels schnell eine dicke Schicht auf dem Rad. Doch Sie brauchen nicht in den Fachhandel, um effektive Mittel gegen den Schmutz zu bekommen. Vieles davon haben Sie mit Sicherheit schon zu Hause. Kleiner Spoiler: Feuchttücher sind ein sehr gutes Hilfsmittel.

Radputz: Vorbereitung ist alles

Wer keinen Montageständer besitzt: Haben Sie einen geeigneten, relativ sauberen Platz zur Verfügung, wo das Fahrrad gut steht und Sie von allen Seiten herankommen? Sind alle erforderlichen Werkzeuge zum Beispiel zum Ausbau der Laufräder (so gewünscht) sowie Putzlappen und – mittel vorhanden?

Das brauchen Sie zum Fahrradputzen

Gegen schmutzige Finger helfen handelsübliche Einmalhandschuhe. Zum Putzen benötigen Sie eventuell einen Handfeger, Mikrofasertuch oder alte Lappen. Wichtig an Schmiermitteln ist vor allem das Kettenöl – aber auch Mehrzwecköl und Silikonspray können hilfreich sein. Wer sein Fahrrad konservieren möchte, kann am Ende noch Hartwachs auftragen. Spezielle Radreiniger benötigen Sie aber nicht.

Fahrrad putzen: Zuerst der grobe Schmutz

Zunächst sollten Sie sich ihren Drahtesel anschauen: Ist es stark verschmutzt oder reicht eine kleine Kur? Bei starker Verschmutzung empfiehlt es sich, zunächst den Rahmen und die Laufräder grob mit einem Handfeger abzubürsten, bevor Sie sich Schaltung und Bremsen vornehmen. Größere Dreckklumpen sind damit schon einmal weg.

Fahrradputz schnell und gründlich

Feuchte Allzwecktücher reinigen schnell

Herkömmliche, feuchte Allzwecktücher aus dem Supermarkt verhelfen zu frischem Glanz. Ein paar Mal über die Rohre, den Lenker und die Sattelstütze gewischt und schon strahlt zumindest ein großer Teil wieder. Das mühsame Putzen mit dem Eimer Wasser können Sie getrost vergessen, teure Spezialreiniger sind erst recht überflüssig.

Felgen reinigen leicht gemacht

Mit den feuchten Tüchern kann man auch die Felgen säubern – besonders wichtig für Radler, die noch Felgenbremsen haben. Tipp: Fahrrad auf den Kopf stellen, so kann man mit der einen Hand das Rad drehen und mit der anderen das Tuch gegen die Felge pressen. Wer besonders gründlich sein will, bearbeitet die Flanken nun noch vorsichtig mit einem Felgengummi. Zur Not geht auch ein Schleifgummi für Ski – damit wird der Bremsabrieb entfernt und die Gummis haften wieder besser an der Felge.

Bremsgummis anschleifen

Apropos Gummis: Hängen Sie die Bremsen aus und checken Sie, ob noch genug Material vorhanden ist. Erkennbar ist dies an den Schlitzen im Bremsklotz. Mit vorsichtigem Einsatz eines 120er-Schleifpapiers lassen sich Schmutz und Späne aus den Gummis entfernen. Wer es besonders gründlich mag, kann anschließend Felge und Gummis mit Spiritus oder Waschbenzin kurz abreiben. Bei Scheibenbremsen die Scheiben mit Bremsreiniger oder Spiritus säubern.

Antrieb: Kette und Ritzel ordentlich ohne Spezialgerät säubern

Kommen wir zu den wichtigsten Komponenten: Kette, Kettenblätter und Ritzel sind für die Kraftübertragung notwendig und sollten gewissenhaft gereinigt werden, damit beim Radfahren nichts quietscht und rattert. Teure Kettenreinigungsgeräte oder den harten Wasserstrahl sollten sie dabei tunlichst vermeiden – damit zerstören sie nur den Ölfilm der Kette und führen diese einem raschen Ende zu.

Öl und mechanischer Einsatz reichen

Sprühen Sie etwas Öl auf das Mikrofasertuch und lassen Sie die Kette beim Rückwärtskurbeln durch den Lappen laufen, bis sich der Schmutz löst. Das raue Tuch reinigt die Kette besonders wirksam. Anschließend mit einer trockenen Stelle den Vorgang wiederholen. Nehmen Sie einen alten Stofffetzen, tränken ihn mit Öl und ziehen ihn zwischen die Kettenblätter der Kurbel, sodass sich der festgesetzte Schmutz von den Kettenblättern auch auf der Innenseite löst.

Lappen durch die Ritzel ziehen

Das gleiche Prozedere wiederholen Sie an der Kassette hinten – zunächst einmal mit Öl, dann ohne. Tipp: Wer das Hinterrad ausbaut, hat die Kette nicht im Weg und kommt schneller ans Ziel. Besonders gründliche Putzteufel reinigen auch die Schaltröllchen am Schaltwerk.

Kette ölen – weniger ist mehr

Der Kardinalfehler bei der Fahrradpflege ist es, die Kette in Öl zu ertränken. In der Folge zieht das überschüssige Öl Dreck an wie das Licht die Mücken – und schon sieht ihre Kette aus, als sei sie drei Jahre alt. Die richtige Vorgehensweise: Eine saubere Kette wird durch einen Lappen gezogen, auf den vorher etwas Kettenöl gegeben wurde. Nach ein paar Durchläufen lassen Sie die Kette ruhen und wiederholen Sie den Vorgang vor der Fahrt einmal mit einer trockenen Stelle, um Überschuss zu entfernen. Nun ist ihre Kette perfekt geölt – das Öl sollte nur zwischen Laschen und Rollen sitzen.

Https://www. t-online. de/auto/elektromobilitaet/id_73243576/fahrrad-putzen-mit-hausmitteln-schnell-und-gruendlich-ohne-teure-reiniger-.html

Das Sommerzeitrad: E-Bike flexibel mieten statt teuer kaufen

Der Trend geht zum Abo. Jetzt auch bei E-Bikes. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn heutzutage wollen viele Menschen Dinge nicht mehr auf ewig besitzen oder sich mit hohen Anschaffungskosten belasten. Sie fahren gerne im Sommer ein E-Bike haben aber im Winter weniger Verwendung dafür. Mietangebote treffen den Zeitgeist und machen das Leben leichter: Beim Testsieger eBike Abo sind Versicherung, Service & Wartung inklusive. Alle E-Bikes sind sofort verfügbar und werden direkt nach Hause geliefert.

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Einfach mieten statt kaufen: Mit dem eBike Abo kann jeder sein Sommerzeitrad fahren!

Sommerzeit ist E-Bike-Zeit! Viele Menschen fahren gerne Rad und würden im Sommer gerne ein E-Bike ausprobieren. Allerdings ist die Anschaffung oft kompliziert, die Auswahl ist erschlagend oder man zweifelt ganz einfach, ob das teure neue E-Bike auch wirklich das Richtige ist und genug genutzt wird. Die Lösung: Einfach flexibel online mieten statt teuer kaufen. Der Anbieter eBike Abo bietet hochwertige, neue E-Bikes führender Markenhersteller zur Miete zwischen drei und 24 Monaten. Ideal um das Traumbike über die Sommerzeit zu fahren oder für einige Monate auszuprobieren, ohne die Katze im Sack zu kaufen.

„Viele unserer Kunden haben nach einer flexiblen Lösung gesucht, sie wussten nur noch nicht, dass es so etwas wie eBike Abo gibt. Heutzutage wollen viele Menschen Dinge nicht mehr auf ewig besitzen oder sich mit hohen Anschaffungskosten belasten. Sie leben mit stetigen Veränderungen. Dafür brauchen sie ein passendes, aber hochwertiges Angebot, auf das sie sich verlassen können. Wir treffen da den Zeitgeist und bieten die richtige Lösung für diesen Lebensstil“, sagt Melanie Maier, vom führenden Anbieter eBike Abo.

Die Buchung funktioniert online auf www. ebike-abo. de. Alle angebotenen Räder sind sofort verfügbar und werden in wenigen Tagen direkt endmontiert nach Hause geliefert. Versicherung, Service und Wartung sind im Abo mit dabei, genauso wie ein hochwertiges Fahrradschloss. Mit frei wählbaren Laufzeiten zwischen drei und 24 Monaten deckt das eBike Abo flexibel jeden Wunsch ab. Der Monatspreis ist bei längeren Laufzeiten günstiger als bei kürzeren. Ausschlaggebend ist der UVP der E-Bikes. Abo-Preise starten je nach Modell ab 59 Euro monatlich. Wer sich in sein E-Bike verliebt hat und es behalten möchte, kann es nach dem Mietzeitraum auch kaufen.

Hochwertige Produkte: für jeden das richtige E-Bike

EBike Abo bietet mit über 60 Modellen die größte Auswahl E-Bikes von bislang 13 führenden Markenherstellern. Denn bei eBike Abo setzt man bewusst auf Qualität und bietet den anspruchsvollen Kunden ausschließlich zuverlässige und sichere Markenprodukte. Neben City-E-Bikes und E-Trekkingrädern lassen sich auch S-Pedelecs mit Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h über eBike Abo mieten. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Pendler und alle, die gerne größere Strecken zurücklegen möchten. Sportliche Fahrradfahrer können dagegen aus E-Gravelbikes, E-Rennrädern oder E-Mountainbikes wählen.

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Ob Ausflug in der Stadt oder Fahrradtour am Wochenende: Im großen Angebot von eBIke Abo ist für jeden Bedarf das passende Modell dabei!

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Service & Wartung, Versicherng, Fahrradschloss: Beim eBike Abo ist alles inklusive!

Service, Versicherung und Co: das „Rundum-Sorglos-Paket“

Das eBike Abo lässt sich einfach online abschließen – das ausgewählte E-Bike wird direkt nach Hause geliefert. Versicherung, Service und Wartung und auch ein Fahrradschloss sind inklusive. Damit bietet eBike Abo ein echtes Rundum-Paket. Die monatliche Miete hängt vom ausgewählten Modell und der Laufzeit ab.

Https://hansmannpr. de/das-sommerzeitrad-e-bike-flexibel-mieten-statt-teuer-kaufen/

SUV-E-Bikes : Der Preis ist fast egal

Autos werden immer größer – Fahrräder auch. Was der Trend zum SUV-E-Bike mit der Klimabilanz macht.

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Nico Wünsche in seinem Laden „Auftragsrad“: Der Trend geht auch beim Fahrrad Richtung SUV Foto: Miriam Klingl

BERLIN taz | Die elektrische Schaltung klickt in den nächsthöheren Gang. In unter fünf Sekunden ist man im Turbo-Modus von Null auf 25 Kilometer pro Stunde. War da etwa ein Randstein? Unebenheiten schlucken die Federelemente. Einmal beschleunigt sitzt man wie auf einem Sofa, das durch die Landschaft gleitet. Sanft surrt der Elektromotor, der das ermöglicht.

Nico Wünsche verkauft Fahrräder. Aber nicht irgendwelche, sondern Premium E-Bikes. Sein Laden liegt in einem Industriegebiet im Norden Berlins. Wünsche trägt Hornbrille, Turnschuhe und Bart und läuft an einem Dienstagnachmittag durch sein Geschäft. Er geht vorbei an zwei weißen Elektrofahrrädern, an ihnen hängen die Preisschilder. Fünf und siebentausend Euro stehen darauf. „Das sind hier normale Preise“, sagt Wünsche und geht weiter zu dem Superdelite GT Rohloff der Marke Riese und Müller: Federung vorne und hinten, zwei Akkus und Boschmotor. Das Rad wiegt 32,3 Kilogramm und kostet 9.848 Euro. Es ist ein sogenanntes SUV-E-Bike.

In Deutschland werden inzwischen mehr E-Bikes als herkömmliche Räder produziert. Fast die Hälfte der verkauften Räder sind motorisiert. Man kann sie in Großstädten bei Sharingdiensten leihen, auf Tourenradwegen, wie an der Donau, sieht man kaum noch herkömmliche Fahrräder und selbst Mountainbiker:innen, die besonders skeptisch gegenüber der Motorisierung waren, steigen um. Fast neun Millionen Elektrofahrräder haben die Deutschen, und jährlich werden es mehr. Die Elektroradbranche „explodiert“, sagt ein Experte. Aber es gibt nicht nur immer mehr, sondern auch einen Trend zu SUV-E-Bikes. Die Räder werden größer und teurer. Und dadurch wächst auch ihr CO2-Fußabdruck. Gibt es einen Punkt, ab dem E-Bikes nicht mehr nachhaltig sind?

Wie Äpfel kaufen mit dem Kombi

„Klar, Elektroräder verbrauchen mehr Energie und Ressourcen als herkömmliche“, sagt René Filippek. Er ist Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Er weiß, wie „viel Spaß“ es macht, mit einem E-Bike zu fahren, hält die Räder aber für viele Einsatzbereiche „überdimensioniert“. Im Alltag brauche niemand ein SUV-E-Bike mit mehreren Akkus. Und wenn sie nur als Freizeitaccessoire dienen, das am Wochenende mit dem Auto zur Talsperre gefahren wird, um dort eine Runde zu drehen, dann leisten sie auch keinen Beitrag zur Verkehrswende. „Das ist ein bisschen, wie mit dem Kombi ein paar Äpfel kaufen zu fahren“, sagt Filippek. SUV-E-Bikes werden aus Umweltgründen erst sinnvoll, wenn man mit ihnen mehr transportiert oder in Regionen unterwegs ist, die zu hügelig für Räder ohne Motor sind.

Auch das Umweltbundesamt (UBA) schreibt auf Anfrage: „E-Bikes leisten dann einen Beitrag zur Verkehrswende, wenn sie Pkw-Fahrten ersetzen.“ Das größte Potential bestehe auf längeren Pendelstrecken, und wenn Leute wegen des E-Motors überhaupt erst Rad fahren, statt ins Auto zu steigen. Die „erheblichen CO2-Emissionen“, die bei der Akkuherstellung anfallen, fielen dann nicht mehr so ins Gewicht, so das UBA. Schon nach weniger als 300 Kilometern, die ein Elektrofahrrad das Auto ersetzt, sind die Emissionen des Akkus wieder eingeholt.

Es gibt kaum Studien dazu, wie viele Autofahrten durch Elektrofahrräder ersetzt werden. Eine Studie in den Niederlanden hat gezeigt, dass mit dem E-Bike längere Pendeldistanzen zurückgelegt werden, im Durchschnitt knapp zehn Kilometer. Mit einem herkömmlichen Fahrrad waren es sechs. In Deutschland werden etwa zehn Prozent der Wege mit dem Fahrrad gefahren. Aber da zum Beispiel mit Autos deutlich längere Distanzen überbrückt werden, macht das Fahrrad nur rund drei Prozent der zurückgelegten Kilometer aus.

Vor dem Laden von Nico Wünsche steht ein Kunde in Radmontur. Neongelbe Jacke, enge Hose. Er hat sich vor einer Weile das Superdelite gekauft und fährt damit jeden Tag zur Arbeit – 20 Kilometer hin, 20 zurück. Das sei ja kein Problem mit den zwei Akkus, die würden ihn auch mehr als 200 Kilometer weit unterstützen.

Bremslicht, Hupe und Antiblockiersystem

Das teuerste Rad in Wünsches Laden steht im Eingangsbereich. „Wir haben hier Technik aus der Autoindus­trie“, sagt Wünsche. Er steht vor einem Rad mit goldenen Rohren und handflächenbreiten Reifen. Der Akku allein kostet 2.700 Euro. Das ganze Rad beginnt bei 12.140 Euro. Es ist ein sogenanntes S-Pedelec und unterstützt die Fah­re­r:in­nen bis zu einer Geschwindigkeit von 45 Kilometer pro Stunde. Wer das Rad fahren will, braucht Kennzeichen und Helm. Nicht nur das erinnert an Auto oder Motorrad: Wünsche zeigt die Scheinwerfer mit Abblend – und Fernlichtfunktion. Auch Bremslicht, Hupe und Antiblockiersystem gibt es. In das Oberrohr ist ein smartphonegroßes Display eingelassen.

„Der Grund, warum die Räder immer größer und teurer werden, ist die Dienstfahrzeugbesteuerung.“ Frederic Rudolph vom Wuppertal Institut forscht seit Langem zu Elektrorädern – seit 2011, als die Räder noch den Ruf hatten „nur was für Omas“ zu sein. Er erklärt, dass die Räder nicht nur die Technik, die in Autos steckt, bekommen, sondern auch nach dem gleichen Prinzip verkauft werden.

Die meisten Luxusautos würden zunächst als Dienstwagen geleast, sagt Rudolph. Nach ein paar Jahren landen sie dann auf dem Gebrauchtmarkt. Die Fahrradlobby hat sich das Modell zum Vorbild genommen. Seit dem „Dienstrad-Erlass“ 2012 gilt das Prinzip auch für Fahrräder.

Seitdem wird auch deren Kauf steuerlich bezuschusst. Der Anreiz, ein Rad über den Job zu leasen, anstatt privat zu kaufen, ist groß. Nur ein Bruchteil des Neupreises wird monatlich vom Bruttoeinkommen abgezogen. Nach Angaben der Leasinganbieter sparen die Mit­ar­bei­te­r:in­nen am Ende bis zu 40 Prozent des Kaufpreises.

„Das Steuermodell bei den Dienstwägen finde ich zum Haare raufen“, sagt Rudolph. Bei Fahrrädern sei es unproblematisch, da die Umwelteffekte von großen Rädern geringer seien. Er vermutet aber, dass sich die Nutzungsdauer von Rädern verkürzt. Nach drei Jahren können die Kun­d:in­nen das Rad günstig rauskaufen – oder zurückgeben und ein neues leasen. Und je kürzer die Nutzungsdauer, desto schlechter die Klimabilanz. Auch der Beitrag zur Verkehrswende sei ungeklärt. Rudolph macht es stutzig, dass zwar die Zahl der E-Bikes explodiert, die gefahrenen Fahrradkilometer aber nicht parallel steigen. Besitzen wir also nur mehr E-Bikes, fahren sie aber nicht? Das muss Rudolph erst noch untersuchen.

Besser als Bus und Bahn

Der Fahrradhändler Wünsche verkauft 40 Prozent seiner Räder über Leasing-anbieter. Er sieht keine negativen Seiten am Fahrradleasing. Auch seine eigenen Räder finanziert er seit zehn Jahren so. Die Lebensdauer werde nicht verkürzt, die Räder würden nach dem Leasing einfach auf dem Gebrauchtmarkt landen. Er sagt, es gebe keinen eindeutigen Trend zu teureren Rädern, aber auch: „Durch die Leasingangebote ist der Preis der Räder fast egal geworden.“

Im Schnitt kosten die Räder bei Wünsche 4.500 Euro. Auch Räder für über 10.000 Euro werden gekauft. „Aber ein Rad, das 5.000 Euro kostet, fährt denselben Weg mit dir“, sagt Wünsche. “Womöglich auch ein Rad, das 500 kostet.“

Vor Fahrrädern hat Wünsche Autos verkauft. Der gelernte Techniker hat bei einem Autohersteller Karriere gemacht, stieg schnell zum Verkaufsleiter auf. Irgendwann fand er: „Jetzt sind doch genug Autos auf der Straße.“ Deswegen wechselte er die Branche. Wünsche benutzt Begriffe wie „Changement“, und „B2B-Bereich“. Sein Laden ist eine Mischung aus Start-Up und Autohaus. Wenn man reinkommt, ist links eine Küche mit Siebträgermaschine. In der Verkaufshalle stehen Räder, dahinter ist eine offene Werkstatt. An den Seiten des Verkaufsraums stehen Schreibtische, dahinter Mitarbeiter, die bereit sind für die Kundenberatung, wie man es aus Autohäusern kennt.

Wünsche ist der einzige Fahrradhändler, der Autos als Zahlungsmittel akzeptiert. „Das ist für uns, wie wenn jemand mit der Kreditkarte kommt“, sagt Wünsche. Wie bei Autohändlern können Kunden mit ihren alten Autos kommen und sie mit den Rädern verrechnen, die sie kaufen. Er habe mittlerweile einige Tausend Räder auf die Straßen Berlins gebracht, sagt der Ladenbesitzer. Aber nur etwa 35 Kunden pro Jahr geben ihr Auto ab und steigen komplett um.

Elektroräder machen noch keine Verkehrswende

Doch erst, wenn das Auto in der Garage bleibt, „hat das Klima gewonnen“, sagt Frederic Rudolph vom Wuppertal Institut. Fahrräder seien auf der gleichen Strecke zehn bis fünfzehn Mal umweltfreundlicher als E-Autos und ebenfalls umweltfreundlicher als Bus oder Tram.

Laut Rudolph könne der Trend zu SUV-E-Bikes tatsächlich einen Nutzen für das Klima haben. „Denn es kann dazu beitragen, dass Menschen umsteigen“, sagt er. Die Räder vermittelten Sicherheit, man kann mit ihnen größere Einkäufe erledigen oder die Kinder in die Kita fahren. Der benötigte Strom oder das zusätzliche Gewicht seien dann irrelevant.

Aber Rudolph sagt auch: „Elektrofahrräder allein machen keine Verkehrswende.“ Deutschland brauche Fahrradwege – und vor allem weniger Autos.

Https://taz. de/SUV-E-Bikes/!5910549/

Teures Pendeln: Lohnt der Umstieg aufs Dienstfahrrad?

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Fahrradfahren ist seit Corona ein echtes Trend-Thema – und wird durch die aktuellen Spritpreise weiter befeuert. Auch für den Weg von und zur Arbeit nutzen immer mehr das Rad. Da muss sich doch ein Dienstrad lohnen. Oder?

In Zeiten hoher Benzinpreise kann das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz ins Geld gehen. Manche denken darüber nach, für die Strecke künftig aufs Firmenrad zu steigen. Aber was ist das eigentlich, und für wen lohnt sich das wirklich? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Was ist überhaupt ein Dienstrad – und wie komme ich dran?

Ein Dienstrad ist ein Fahrrad, E-Bike oder Cargobike, das der Arbeitgeber einem oder einer Beschäftigten überlässt. „Es kann sowohl beruflich und für Pendelstrecken als auch privat genutzt werden„, sagt Elena Laidler-Zettelmeyer vom Bundesverband Zukunft Fahrrad (BVZF). Interessierte sollten sich an ihren Arbeitgeber wenden.

Grundsätzlich kommen zwei Möglichkeiten in Frage: Es gibt zum einen das weit verbreitete Dienstrad-Leasing, bei dem Arbeitgeber Diensträder von einem Leasinganbieter leasen und den Beschäftigten zur Verfügung stellen. Zum anderen etabliert sich derzeit ein Dienstrad-Abonnement, bei dem Kunden sich ein Rad ihrer Wahl mieten und dafür eine monatliche Rate zahlen.

Wie finanziert sich das?

Im Regelfall wird das Fahrrad über Gehaltsumwandlung finanziert. Heißt konkret: „Beim Dienstrad-Leasing verzichtet der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin etwa für die Dauer der Rad-Überlassung auf Barlohn in Höhe der Nutzungsrate und gegebenenfalls der Versicherungen„, sagt Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuerzahler.

Die monatlichen Raten müssen die Beschäftigten nicht wie ihren restlichen Lohn versteuern. Nur die private Nutzung, der geldwerte Vorteil, ist mit 0,25 Prozent von der unverbindlichen Preisempfehlung zu versteuern. Der Arbeitgeber kann sich mit Zuschüssen an den Raten beteiligen.

Erhalten Beschäftigte das Dienstrad zusätzlich zum Arbeitslohn in Form eines Gehaltsextras und übernimmt der Arbeitgeber die anfallenden Kosten vollständig, entfällt die Versteuerung des geldwerten Vorteils. Das Dienstrad ist also für die Beschäftigten kosten – und steuerfrei.

Ob es um ein Fahrrad-Abo oder ein Leasing-Angebot geht, macht in der Regel keinen Unterschied. „Fahrräder im Abonnement bringen die gleichen steuerlichen Vorteile und Möglichkeiten wie beim Leasing„, sagt Laidler-Zettelmeyer. Auch hier ist eine Finanzierung per Gehaltsumwandlung – mit oder ohne Arbeitgeberzuschuss – oder eine komplette Übernahme der Kosten durch den Arbeitgeber möglich.

Wichtig zu wissen: „Damit ein Dienstrad steuerlich anerkannt wird, muss die Überlassung im Arbeitsvertrag geregelt sein„, sagt Karbe-Geßler.

Was gilt steuerlich für Selbstständige und Freiberufler?

Wer als Selbstständiger und Freiberufler das betriebliche Fahrrad auch privat nutzt, muss dies nicht als Privatentnahme versteuern. “Beim Leasing können die Raten monatlich in voller Höhe als Betriebsausgabe geltend gemacht werden“, so Karbe-Geßler.

Welche Kosten für ein Dienstrad kommen auf Beschäftigte zu?

Das hängt maßgeblich von zwei Faktoren ab. Erstens von dem Wert des Fahrrads und zweitens von der Höhe des Zuschusses durch den Arbeitgeber. Viele Dienstrad-Leasing-Anbieter haben einen Rechner auf ihrer Website, mit dem sich die individuellen Kosten berechnen lassen.

Für wen lohnt sich das wirklich?

Das Dienstrad per Leasing ist laut Laidler-Zettelmeyer bis zu 40 Prozent günstiger als der Direktkauf. Beschäftigte profitieren finanziell umso mehr, je stärker sich der Arbeitgeber an den Kosten beteiligt.

Auch hier können sich Berufstätige mit Hilfe der Rechner auf den Seiten der Dienstrad-Leasing-Anbieter selbst informieren und ihre Vorteile berechnen. Beim Abo-Modell lassen sich Laidler-Zettelmeyer zufolge bis zu 55 Prozent der Kosten einsparen.

Neben den finanziellen Vorteilen gibt es natürlich andere positive Effekte – etwa für die eigene Fitness oder das Klima.

Was sollte man in finanzieller Hinsicht sonst noch beachten?

Durch ein Dienstrad per Gehaltsumwandlung sinken die Sozialversicherungsbeiträge, da der Bruttolohn reduziert wird. “Dies wirkt sich unter anderem geringfügig auf den späteren Rentenbezug aus“, so Laidler-Zettelmeyer. Allerdings sei der Effekt überschaubar. Die finanziellen Vorteile gegenüber dem Fahrrad-Direktkauf würden die Auswirkungen auf die Rente ausgleichen.

Übrigens: Auf die Entfernungspauschale hat die Nutzung eines Dienstrades keinen Einfluss. “Trotz Dienstrad kann man für das Pendeln per Rad für jeden Arbeitstag 30 Cent pro Entfernungskilometer und ab dem 21. Kilometer 35 Cent in der Steuererklärung ansetzen“, sagt Karbe-Geßler. Ihr zufolge ist es auch möglich, gleichzeitig ein Dienstrad und einen Firmenwagen zu nutzen.

Habe ich derzeit überhaupt eine Chance auf ein Rad?

Derzeit funktionieren die Lieferketten im Fahrradbereich nicht vollständig reibungslos – wie in vielen anderen Branchen auch. Hinzu kommt, dass sich Fahrräder derzeit einer großen Nachfrage erfreuen. “Nicht jedes Fahrrad ist zu jedem Zeitpunkt sofort lieferbar“, sagt Laidler-Zettelmeyer. Grundsätzlich bestehe aber kein Mangel an guten und hochwertigen Fahrrädern.

Gibt es sinnvolle Alternativen?

Alternativ zu einem reinen Dienstfahrrad kann der Arbeitgeber auch ein Mobilitätsbudget anbieten. Hier haben die Angestellten Wahlfreiheit und können sich individuell ein Angebot aus Dienstrad, Jobticket, Bahncard und Budget für Fahrrad – und Car-Sharing zusammenstellen.

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