Das Gewicht – bei Kinderrädern ist leicht wirklich besser

Die anschaulichste Art, zu erklären, warum bei Kinderfahrrädern ganz besonders auf niedriges Gewicht geachtet werden sollte, ist der Vergleich mit Erwachsenen und ihren Fahrrädern:

Räder für Erwachsene wiegen je nach Fahrradtyp (und Preis) ungefähr zwischen 7kg (Rennrad) und 18kg (sehr schweres Trekking – oder Hollandrad). Nehmen wir einen kräftigen erwachsenen Fahrer mit 80kg Körpergewicht. Dann liegt das Gewicht des Rads zwischen ca, 8% und 23% seines Körpergewichts.

Betrachten wir nun ein 6-jähriges Kind mit ca. 20kg Körpergewicht: Ein passendes 20-Zoll Rad kann man nun mit ca. 15kg im Baumarkt und mit vielleicht 11kg beim nächstbesten Fahrradladen um die Ecke finden. Oder man sucht im Kinderfahrradfinder und stößt auf 20 Zoll Räder um die 8kg. Das wären dann wahlweise 75% (Baumarkt), 55% (nächstbester Fahrradladen) oder 40% (gutes Kinderrad) des Körpergewichts des Kindes.

Im Prinzip kann man hier sehen, dass selbst die besten Kinderräder in Relation zu den Kräften ihrer kleinen Fahrer noch sehr schwer sind. Aber jedes Kilo mehr oder weniger zählt hier nicht nur doppelt, sondern wenn wir bei unserem Beispiel mit 80kg gegenüber 20kg Körpergewicht bleiben vierfach!

Tun Sie Ihrem Kind den gefallen und kaufen Sie ihm ein möglichst leichtes Fahrrad. Unterwegs ist es letztlich auch in Ihrem eigenen Interesse, wenn ihr Kind sein Fahrrad eine Treppe auch mal selbst hochtragen kann. Und gleichzeitig erfüllt es so etwas mit verdientem Stolz.

Die meisten Räder im Kinderfahrradfinder sind mit einer Gewichtsangabe versehen. Und die Suchergebnisse im Fahrradfinder lassen sich über eine Schieberegler auf den gewünschten Gewichtsrahmen filtern. Aber bitte vergleichen Sie hier nicht Äpfel mit Birnen: Ein vollausgestattetes Rad mit festinstallierter Beleuchtung, Gepäckträger, Schutzblechen und Ständer wiegt nunmal einige Kilo mehr, als ein minimalistisch ausgestattetes Sportgerät.

Wie wichtig ist das Gewicht von Fahrrädern?

Ein leichtes Fahrrad ist schneller, besser, cooler – so denken viele. Tatsächlich bewerten viele das Gewicht von Fahrrädern über. Eine kleine Trinkflasche wiegt mit Inhalt etwa 600g. Hast du schon einmal gemerkt, ob das Rad mit oder ohne Trinkflasche schneller fährt? Sicher nicht. Wenn aus 600g aber 6kg werden?

Wie die unterschiedlichen Teile das Gewicht von Fahrrad oder E-Bike beeinflussen – und wann das wirklich eine Rolle spielt – das haben wir auch einmal aufbereitet. Mehr dazu liest du hier.

Wie viel wiegen Diamant-Räder?

Intuitiv wiegt ein Fahrrad halt so viel, wie es wiegt, wenn man es an eine Kofferwaage hängt. Aber Vorsicht: es gibt keine einheitliche Regelung, welche Komponenten man dabei einbeziehen sollte. Viele Hersteller gehen hierbei anders vor. Deshalb ist das Gewicht von Fahrrädern oft schwer zu vergleichen. Auch zwischen den einzelnen Rahmenformen kann es zu Gewichtsschwankungen kommen. Bei Diamantrad findest du das Gewicht auf den Datenblättern der einzelnen Modelle. Wir beziehen die Pedale, Anbauteile und ggf. den Motor sowie den Akku (siehe dazu auch unseren E-Bike-Akku-FAQ) mit ein; wir wiegen also das komplette Rad, wie wir es ausliefern. Jede Rahmenform wiegen wir individuell.

Vergleichstests in anerkannten Fachzeitschriften wiegen nicht immer, aber meistens nochmal selbst. Hier schneidet Diamant übrigens gut ab: unsere Räder gehören oft zu den leichteren im Test. Im Modelljahr 2020 waren unsere Räder in allen Vergleichstests mit mindestens fünf Fahrrädern nur zweimal schwerer als der durchschnitt. In beiden Fällen hatten die leichtesten Räder deutlich kleinere Batterien mit nur der Hälfte der Reichweite. Wir wollen aber nicht um jeden Preis die leichtesten sein. Manchmal bedeutet etwas mehr Gewicht nämlich: mehr Reichweite, mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Fahrstil.

Welche Relevanz hat das Gewicht von Fahrrädern?

Eingangs erwähnten wir die Trinkflasche, die 600g wiegt. Merkst du nicht. Trotzdem sparst du Energie. Das macht es dir etwas leichter, bergauf zu fahren. Und du ermüdest auch auf langen, flachen Strecken weniger schnell. Das sagt die Theorie. In der Praxis machen nicht einmal 6kg immer einen riesigen Unterschied für Alltagsradler.

Das Verhältnis von Gewicht zu Kraft bestimmt, wie schnell du fährst. Die Grafik zeigt dir, wie lang du für einen Berg brauchst, der 3km lang ist und im Schnitt 5% steil. So ein typischer Berg im deutschen Mittelgebirge. Links fährst du das Rubin Super Legere, in der Mitte das Elan Sport und rechts das Ubari Super Deluxe – drei von unseren Trekking®-Rädern.

Neben den Berg setzen wir eine 3km lange flache Strecke am Flussradweg oder auf dem Deich an der Nordsee (siehe dazu auch unsere Übersichtsseite: Fahrradfahren an Nord – und Ostsee). Wir haben angenommen, dass du bergauf etwa 150 Watt trittst und in der Ebene 90 Watt – für normale Fahrer sind das realistische Werte.

Offensichtlich spielt das Gewicht in der Ebene keine Rolle. Auch bergauf: eine Minute ist eine Welt für einen Rennradsportler, aber für einen Freizeitfahrer ist das nicht viel. Gewicht ist also viel Gefühl, auch im Alltag. Nach jeder Ampel oder Kreuzung musst das Rad wieder beschleunigen. Ein leichtes Rad fühlt sich hier spritziger an und macht mehr Spaß – wenn es einmal rollt, ist es aber nicht unbedingt schneller.

Auch E-Bikes profitieren kaum davon, leicht zu sein. Zwar muss der Motor umso mehr Watt leisten, je schneller du fährst. Je steiler es ist, umso mehr Watt muss der Motor bei gleicher Geschwindigkeit leisten. Je schwerer du und dein Rad sind, umso mehr Watt muss der Motor bei gleicher Geschwindigkeit einbringen. Räder, die unnötig schwer sind, verwenden also einen größeren Teil der Energie auf das Rad selbst. Nur: Auf die Reichweite eines Motors umgelegt ist das nicht viel. Das Zouma Supreme+ wiegt 22.5kg – drei Kilo weniger als das Zouma Deluxe+. Mit dem Bosch-Reichweitenassistent berechnen wir genau einen Kilometer mehr Reichweite für das Zouma Supreme+.

Für den Alltagsfahrer kommt das Gewicht also wortwörtlich nur an einer Stelle zum Tragen: dann nämlich, wenn du das Rad anheben musst. Die Treppe am Bahnhof (zur Fahrradmitnahme in der Bahn findest du bei uns weitere Informationen), die Treppe zum Keller, die Treppe auf dem Radweg. Ganz schwer messen können wir den einen anderen wichtigen Punkt: Das Gewicht beeinflusst auch das Fahrverhalten: wie träge oder wendig sich ein Rad steuern lässt. Hier geht Probefahren über das Studium von Testbriefen.

Das Fahrradgewicht spielt vor allem eine Rolle, wenn du das Rad trägst. – Diamantrad-Blog

Gutes und schlechtes Fahrradgewicht

Allerdings gehen mit einem leichten Fahrrad auch Nachteile einher. Diese Modelle bestehen meist aus Aluminium oder Carbon, da die Werkstoffe leichter sind als Stahl. Das Problem: Diese Materialien erreichen nicht die gleiche Festigkeit. Dies sorgt dafür, dass sich der Rahmen des Fahrrads ständig windet und dementsprechend schwerer in der Spur zu halten ist. Kraft geht dabei auch für den Vortrieb verloren. Rohre mit größerem durchmesser können dem entgegenwirken. Weil dann mehr Material notwendig ist, steigt aber wieder das Gewicht. Nicht immer ist leichter also besser. Achte deswegen auf das GS-Logo. Diese Abkürzung steht für „geprüfte Sicherheit“; unabhängige Institute wie der TÜV verleihen es. Modelle, die über diese Auszeichnung verfügen, verwenden höherwertige Materialien.

Zudem beschränken Hersteller für sehr leichte Bikes bisweilen das maximale Gewicht. Diamant achtet dagegen darauf, dass für alle Räder das gleiche Systemgewicht gewährleistet ist. Das Systemgewicht setzt sich zusammen aus dem Gewicht des Fahrrads, deinem Körpergewicht sowie dem Gewicht deines Gepäcks.

Willst du also beispielsweise eine längere Fahrradreise mit Gepäck unternehmen, lohnt sich eine Rechnung schon einmal. Schuhe in den Gepäcktaschen zum Beispiel wegen schnell zwei Kilo. Leichtere Kleidung und ein Fokus auf das Wesentliche helfen, auch mit nur 10-15kg Gepäck eine Woche im Radurlaub zu verbringen. Dann gibt es noch die schweren Helfer, an die man nicht sofort denkt: Ein Portemonnaie mit vielen Münzen wiegt etwa 500g, das Handy auch nochmal 200g, zwei Trinkflaschen etwa 1.5kg und ein Schloss so etwa 1.0-2.0kg.

Beim Fahrradgewicht spielen auch die eingepackten Accessoires eine wichtige Rolle – Diamantrad-Blog

Fazit

Mach dir nicht zu viele Gedanken ums Fahrradgewicht. Für einen durchschnittlichen Radfahrer sollte das Gewicht des Fahrrads selten die Kaufentscheidung begründen. Für den eigentlichen Fahrkomfort ist es nicht entscheidend; einen Gewichtsunterschied merkt man vorrangig beim Tragen. Wenn du dennoch Informationen zum Einsparpotential suchst, empfehlen wir dir unseren Beitrag „Fahrradgewicht reduzieren: Tipps fürs Rad-Tuning„.

Klar, trotzdem ist ein leichtes Rad einfach cool. Wenn dir das wichtig ist… uns ist es das auch. Rubin Super Legere, Elan Legere+ und Zouma Supreme+ haben wir wirklich maximal auf Diät gesetzt. Probefahrt erlaubt.

Wie schwer ist ein Fahrrad?

Diese Frage stellen sich normal nur Radsportler, denn oft kommt es hier auf jedes Gramm an. Daher sind diese Sportgeräte auf ihr Gewicht optimiert und es kommen besonders leichte Werkstoffe zum Einsatz. Im Alltag der Gelegenheitsradfahrer ist die Frage nach dem Gewicht des Fahrrads meist untergeordnet… Zumindest bis man sich einen Fahrradträger anschaffen möchte und auf einmal wird man nach dem Gewicht des Fahrrads gefragt. Zumindest indirekt, denn Du solltest Dich schon vor der Anschaffung eines Fahrradträgers fragen, wie viele Fahrräder Du transportierst und was diese Ladung dann zusammen für ein Gewicht hat, denn wie solltest Du sonst den neuen Fahrradträger mit einer geeigneten maximalen Nutzlast finden? Dieser Artikel hilft Dir mit guten Richtwerten für verschiedene Fahrradtypen:

Was sind die Einflussgrößen für das Gewicht von Fahrrädern?

Die wesentliche Einflussgröße ist die Bauart des Fahrrads. Ein Kinderfahrrad ist naturgemäß leichter als ein robustes Mountainbike oder ein E-Bike mit Akkus. Dieser Unterschied ist Typ-bedingt und liegt an den Randbedingungen die bei dieser Art von Fahrrad erfüllt werden müssen. Daneben spielen die spezifische Ausstattung und die Materialauswahl der Komponenten eine entscheidende Rolle. Doch zuerst gehen wir im einzelnen darauf ein, was mit diesen Faktoren gemeint ist.

Welches Fahrradgewicht haben die verschiedenen Bauarten?

Gelernt hat das Fahrradfahren wohl fast jeder auf dem leichtesten aller Fahrradtypen: Dem Kinderfahrrad. Das leichte Gewicht kommt durch die geringe Größe zustande. Dementsprechend wenig Material muss verwendet werden und es spielt nur noch eine untergeordnete Rolle, ob es sich nun um ein Kinder-Mountainbike ein Kinder-Trekkingrad oder Kinder BMX handelt. Es wiegt um die acht Kilogramm.

Das leichteste Erwachsenenfahrrad ist das Rennrad. An sich ist das wenig überraschend, wenn man schon mal in seinem Umfeld beobachtet hat, mit welcher Leidenschaft ein Radsportler über das Gewicht seiner Fahrradkomponenten erzählen kann. Auch trägt die fehlende Ausstattung, wie zum Beispiel die verkehrssichere Beleuchtung zum geringen Gewicht bei. Speziell bei Bergrennen soll das Fahrradgewicht einen signifikanten Beitrag zur Gesamtzeit im Prozentbereich liefern. Ein typisches Rennrad wiegt circa neun Kilogramm.

Nach der vorhergehenden Argumentation kann man schon die nächste schwerer Fahrradtype erahnen. Aich sie hat wieder keinerlei verkehrssichere Beleuchtung und auch die Schutzbleche sind oft nur minimalistisch ausgeführt: Die Rede ist vom Mountainbike, das typischerweise viel im bergigen Gelände eingesetzt wird und somit von einer Gewichtsreduktion besonders profitiert. Je nach Bereifung, Bremsanlage und Federung kann das Gewicht jedoch nach oben abweichen. Im Mittel bleiben Mountainbikes jedoch um die elf Kilogramm.

In unserer Infografik sind für die gängigsten Fahrradtypen Richtwerte für deren Gewicht angegeben. Je nach Zubehör, Ausstattung und individueller Materialauswahl können die Werte bei deinem Fahrrad um bis zu fünf Kilogramm nach oben oder unten abweichen

Das typische Erwachsenenfahrrad ist ein Trekkingbike. Falls Du noch am überlegen warst, was dein Fahrrad für ein Typ ist, dann ist es sehr wahrscheinlich auch ein Trekkingbike oder Du kannst zumindest dieses Gewicht für die Nutzlastberechnung beim Kauf deines Fahrradträgers zugrunde legen. Bei dem Gewicht von 16 kg muss keine große Anstrengung bei der Materialauswahl gemacht werden. Normale kostenoptimierte Standardkomponenten erfüllen die Anforderungen eines Trekking-Fahrrads.

Übertroffen wird dieses Gewicht nur noch von Trekking-Fahrrädern mit besonders schwerer Zusatzausrüstung: Einem Elektromotor! Sogenannte E-Bikes unterstützen die Anstrengungen des Radfahrendens mit einem Zusatzantrieb und benötigen dafür einen aufladbaren Akku und einen Motor. Während der Akku für den Transport auf dem Fahrradträger theoretisch abgenommen werden kann, verbleibt das Gewicht des Motors auf jeden Fall. Je nach Transportfall ist das Gewicht also zwischen 17 und 25 kg.

Was ist bei der Ausstattung zu beachten?

Durch die Ausstattung kann das Fahrradgewicht stark beeinflusst werden. Natürlich hat das Werkzeugkit seine Berechtigung, genauso wie die Fahrradtasche hinten und der Fahrradkorb vorne am Lenkrad. Wenn dann auch noch mit der Zeit „Bewohner“ in diese Transporthilfen einziehen – wie zum Beispiel Wanderkarten, Feuerzeug oder Fahrradcomputer – bringt das gesamte Zusatzequipment leicht mal fünf Kilogramm auf die Waage. Im normalen Betrieb ist das auch überhaupt nicht negativ und darf jeder für sich entscheiden. Vor dem Transport auf dem Kupplungsträger sollte aber das Zubehör entfernt werden. Zum einen wegen des Gewichts, aber noch viel wichtiger ist es wegen der Verkehrssicherheit: Lose Gegenstände bewegen sich durch Unebenheiten der Straße und den Fahrtwind und können den nachfolgenden Verkehrsteilnehmer verletzen. Daher solltest Du gewissenhaft beider Abfahrt die Ausstattung der Fahrräder prüfen.

Fazit zum Fahrradgewicht

Zusammenfassend kann das Gewicht eines Trekking-Fahrrades mit sechzehn Kilogramm als Durchschnittsgewicht eines Erwachsenenfahrrades angenommen werden. Damit ist man auf der konservativen Seite, solange es sich nicht um ein E-Bike oder Pedelec handelt. Hier sollten mindestens zweiundzwanzig Kilogramm veranschlagt werden, wenn nichts über das E-Bike bekannt ist. Dieses Gewicht sollte erreichbar sein, spätestens mit entferntem Akku. Berücksichtige auch, dass die Auswahl eines Kupplungsträgers eine langfristige Investition ist. Über die Zeit werden in deiner Familie meist weniger Kinderfahrräder und häufiger Erwachsenenfahrräder mit höherem Gewicht transportiert. Eine des Kupplungsträgers kann also besonders bei Familien eine sein.

Gewogen und für zu schwer befunden – wann Gewicht beim Fahrradkauf eine Rolle spielt und wann es sich durchaus lohnt, Mehrgewicht zu akzeptieren.

Manch ein Leichtbau-Fanatiker, der nach monatelangem Studium von Vergleichsportalen, Katalogen und Fachzeitschriften sein Traumfahrrad aufgebaut hat, stellt überrascht fest, dass das Gesamtpaket deutlich schwerer ist, als die Summe seiner Teile versprach.

Wann spielt das Gewicht des Fahrrads eine Rolle?

Es gibt v. a. zwei Kategorien von Fahrrädern, bei denen Gewicht eine große Rolle spielt. Das sind Kinder – und Rennräder. Denn dass es für ein 20 Kilogramm leichtes Kind schwieriger ist, ein 15 Kilogramm schweres Rad zu bewegen, als für einen Erwachsenen mit 60, 80 oder 100 Kilogramm Körpergewicht, das liegt auf der Hand. Ein geringes Gewicht darf keinesfalls zu Lasten der Stabilität des Rahmens und anderer Komponenten gehen. Hier sollten Käufer auf das GS-Logo achten, gerade bei Kinderrädern.

So oder so ähnlich gilt das auch fürs Rennrad. Die zweite Kategorie, bei der „less is more“ eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung spielt. Das UCI-Minimum für Wettkampfräder von 6,8 Kilogramm stellt hier gewissermaßen den Goldstandard dar, an dem jede Stammtischrunde ihre Räder miteinander misst. Ob das sinnvoll ist? Eine Frage der Perspektive. Jedenfalls sollte der 90-Kilogramm-Athlet, der im Sprint 1.000 Watt und mehr in die Kurbelarme drückt, sein Kreuz eher bei maximaler Rahmensteifigkeit als beim geringem Gewicht machen.

Hobbyathleten, die bei Wind und Wetter unterwegs sind, macht das Mehrgewicht einer modernen Scheibenbremsanlage und voluminöser Reifen sogar schneller. Das gleiche gilt für Komfortextras ebenso wie für einen aerodynamisch optimierten Rahmen. Rennrad – und MTB-Spezialist Philipp Martin von einem Hersteller aus den USA antwortet dann auch eher salomonisch auf die Frage, wieviel das Gewicht beim Renner noch zählt: „Gewicht zählt, ist aber nur eines von mehreren Kriterien, die ein Rennrad schnell machen. Deshalb versuchen wir grundsätzlich eine Modellpalette anzubieten, in der vom Bergfloh zum Bahnsprinter jeder das richtige Rad findet.“ Mehr dazu, wie Sie das richtige Rad finden, lesen Sie auch hier.

Auf das Fahrverhalten kommt es an!

Gewicht zu sparen ist übrigens nicht überall am Fahrrad gleich sinnvoll. Das Fahrverhalten wird unterschiedlich beeinflusst, je nach dem, an welchem Teil des Rades Gewicht eingespart wird.

Mehrgewicht kann auch gut sein

Ein paar Gramm machen beim E‑Bike den sprichwörtlichen Kohl nicht fetter. Dazu sind die Grundgewichte durch Motor und Akku ohnehin zu hoch. Trotzdem taucht die Kategorie „Gewicht“ mehr oder weniger unkommentiert in Testberichten oder Produktbeschreibungen so selbstverständlich auf wie die Angabe des Preises.

Auch an anderen Stellen ist ein gewisses Mehrgewicht gut angelegt, wie z. B. bei einer Vollfederung. Auch andere Extras wie ABS oder Doppel-Akku-System können das Gewicht in die Höhe treiben. Die Fahrsicherheit und der Komfort werden hierdurch ebenfalls erhöht – nicht nur das Gewicht.

Wenn man nur aufs Gewicht in der Produktbeschreibung achtet, bleibt die komplexe Bedarfsanalyse auf der Strecke. Deshalb ist eine individuelle Beratung im Fachgeschäft oder direkt beim Hersteller zu empfehlen. Keinem Berufspendler ist mit einem Rad geholfen, dessen empfindliche Leichtbaukomponenten alle paar Wochen einen aufwendigen Service benötigen und nicht von ungefähr sind bei Weltreisenden Stahlrahmen nach wie vor extrem populär: Sie können im Schadensfall nahezu überall auf der Welt repariert werden.

Gewicht ist nicht das entscheidende Kaufkriterium

Und soll nun geringes Gewicht plötzlich gar nichts mehr zählen? Nein! Man sollte es nur bei der Kaufentscheidung nicht zum letztgültigen Kriterium erheben. Gewicht selbst ist, wie jede messtechnische Größe, nicht immer gleich Gewicht. Serienstreuung, Fertigungstoleranzen und unterschiedliche Messverfahren verfälschen die vermeintlich objektive Zahl. Es soll sogar Hersteller gehen, die grundsätzlich die kleinsten Rahmengrößen ohne Schlauch oder Fett in den Lagern wiegen. Vor allem sind Fahrräder und ihr Zubehör aber zu komplex für die simple Gleichung leichter = besser.

Der Teufel steckt im Detail

Was für Fahrräder gilt, gilt auch für so manches Zubehör. Allen voran für Reifen, die als einzige Kontaktfläche zwischen Rad und Untergrund hohe Lasten zu schultern haben. Ein Cross-Country-Mountainbiker, der um den Sieg sprintet, wird das Risiko eines leichteren und leichter rollenden Reifens mit weniger Pannenschutz für den Renntag eingehen. Ein Familienvater indes, der an seinem freien Tag eine Geländetour unternimmt, wird sicherlich mit dem etwas schwereren und pannensicheren Reifen glücklicher. Und wer im Alltag einen sogenannten „Unplattbar“-Reifen wie verwendet, wird das höhere Gewicht sicher gern verschmerzen, wenn es ihm das Flicken erspart.

Gewichte der Fahrräder

Es geht mir hier nicht darum, Dir die Freude an einem leichten Fahrrad zu verderben. Nur sind mir eben andere Aspekte für meinen Fahrradverleih wichtiger. Wenn Du also vordergründig an einem sehr leichten Fahrrad interessiert bist, dann solltest Du jetzt schnell weiterklicken und dich erfreulicheren Seiten zuwenden.

Wie viel wiegt ein leichtes Rad?

Die Frage nach einem leichten Fahrrad ist für mich ein wenig wie die Frage, ob Birnen schwerer sind als Äpfel. Es hängt natürlich auch von der Ausstattung ab. Und der Glaube, das Aluminiumräder in jedem Falle leichter sind als Stahlräder trifft nicht zu, wie ich gerade bei einem riskanten Selbstversuch mit meinen Fahrrädern feststellen konnte. Keine Mühen und Kosten habe ich gescheut und mit meinem Sohn Mik in geschlagenen 10 Stunden alle 300 Räder durchgewogen. Und dann waren wir überrascht, was (unsere) Räder tatsächlich wiegen.

Aluminium, Stahl oder Carbon?

Um es vorweg zu nehmen: Carbon ist sicher das leichteste Material, eignet sich jedoch aus Haltbarkeitsgründen und wegen der hohen Wartungs – sowie Anschaffungskosten nicht für meinen Fahrradverleih.

Also Alu oder Stahl? Nach rund 100 Jahren Fahrradgeschichte möchte man meinen, die Frage nach dem geeigneteren Rahmenmaterial wäre geklärt.

Ist trotz seiner Härte ein elastisches Material und neutralisiert die beim Rad fahren auftretenden Kräfte, wobei ein geringfügiger Kräfteverlust hinsichtlich der Kraftübertragung auf die Straße entsteht. Bevor ein Stahlrahmen bricht, verbiegt er eher.

Alle tragenden Teile meiner Leihfahrräder sind selbstverständlich aus elastischem Stahl und können nicht brechen. Somit müssen die Räder auch nicht jedes Jahr komplett ausgetauscht werden, sondern werden gefahren, bis die Lackierung zu ramponiert ist, was nicht nur nachhaltig, sondern für alle Beteiligten auch noch günstiger ist!

Ist sehr steif und überträgt die Kräfte besser als Stahl auf die Straße. Leider ist Aluminium auch bruchanfällig, wie Dir die Reparaturwerkstatt Deines Vertrauens gewiss bestätigen wird.

Was für mich die Frage aufwirft, ob eine Gewichtsersparnis von bummeligen 500 bis 1000 g (gemessen bei meinen Rädern) in einem gesunden Verhältnis zu sicherheitsrelevanten Überlegungen hinsichtlich der Verwendung von Aluminium steht.

Hinzu kommt der Umstand, das die in Aluminiumrädern so gerne verbauten und oft recht reparaturfreudigen Federgabeln einen beträchtlichen Teil des eingesparten Gewichtes wieder aufheben.

Übrigens sind Fahrradrahmen aus Aluminium nicht nur wegen der kürzeren Lebenserwartung sondern auch wegen der erheblich schlechteren Energieeffizienz nicht besonders nachhaltig.

Wem Aluminiumrahmen und Federgabeln also am Ende wirklich von Nutzen sind, mögest Du selbst entscheiden. Frage doch mal spaßeshalber, wie lange Dir der Fahrradhändler Deines Vertrauens eine Garantie auf die von ihm verkauften Aluminiumrahmen gibt!

Die Gewichts-Ergebnisse: (inklusive Schlössern):

Um es vorweg zu nehmen: Wenn es Dir nur um Gewichtsersparnis geht, kannst Du gewiss ein Rad mit nur 5 kg zusammenstellen, indem Du alles, was irgendwie haltbar und alltagstauglich ist, einfach weg lässt. Jedem, der irgendwie etwas davon versteht, wird dann klar sein, das Du hunderte von Euro in diesem Wunderwerk versenkt hast. Die Tour de France wirst Du damit trotzdem nicht gewinnen, das geht anders.

Die etwa 300 Fahrräder des Fahrradverleihs „Hamburg anders erfahren“ dienten den folgenden Durchschnittswerten als Grundlage. Bei den Stahlrahmen verwende ich bereits leichte Baureihen. Es gibt natürlich noch leichtere und erheblich schwerere.

Die an jedem Rad befindlichen Schlösser (div. Abus* Spiralschlösser ~ 500 g) wurden mitgewogen, es geht hier schließlich nicht um Schönfärberei. Bedenke bitte beim Gewichtsvergleich mit anderen Rädern, das Sicherheit, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit meine wichtigsten Prioritäten sind; erst danach kommen Gewichtsersparnisse in Betracht.

Aktuelle Citybikes aus Stahl mit Vollausstattung, d. h. Nabendynamos, 7-Gang Nabenschaltung, Schutzbleche, Stahlgepäckträger und Stahllenker wiegen zwischen 19 und 20 kg; das entspricht Fahrrädern aus den 50-er Jahren! City Bikes mit Aluminiumrahmen wiegen bei gleicher Ausstattung (ohne Federgabeln!) bis zu einem Kilo weniger, was bei rund 20 kg allerdings einen geringen spürbaren Effekt hat. Meine leichtesten City Bikes wiegen zwischen 17 und 19 kg und sind aus Edelstahl gefertigt.

Die Trekkingräder aus Stahl/Aluminium mit Vollausstattung wiegen zwischen 16 und 19 kg, wobei zu bemerken ist, das das leichteste Trekkingrad einen Stahlrahmen (ohne Federgabel) hat. Teile der Gewichtsersparnis sind auf die leichteren Schaltungen zurückzuführen.

Die Mountain Bikes* (26’zoll) und aus Aluminium ohne Federgabel liegen durchschnittlich bei 14 kg und die aus Aluminium plus Federgabel bei 15 kg. Mein kostspieligstes Mountain Bike (Fieberglas und Federgabel) wiegt 13,5 kg. Logischerweise gibt es leichtere, deren Einsatz in diesem Fahrradverleih aufgrund der hohen Anschaffungskosten und geringen Nachfrage für mich jedoch nicht in Frage kommen.

Aktuelle Kinderräder (24′ zoll) mit Aluminiumrahmen und Nabendynamo sowie 3-Gang Nabenschaltung wiegen durchschnittlich niederschmetternde 14,5 kg, was für einen Zwerg wirklich kein Vergnügen sein dürfte.

Die Tandems (Stahl) fliegen mit 29 kg über Hamburgs Straßen, wobei wir bei „geteilter Freud‘ ist doppelte Freud‘ “ bei charmanten 14,5 kg pro Person landen.

Die leichtesten Räder dieses Fahrradverleihes sind die klassischen Rennräder (Stahlrahmen, 80-er Jahre), die im Durchschnitt bei schmeichelhaften 11,5 kg liegen. (logischerweise ohne Gepäckträger, Lichtanlage und Schutzblechen )

Die Ausstattung der Räder – Für meine Kunden nur das Beste!

Das sind für mich gut gewartete Räder; na klar, meine Babys, Schraube für Schraube liebevoll zusammengefügt, dabei so leicht wie möglich, doch bei den tragenden und sicherheitsrelevanten Komponenten wie Rahmen, Lenker und Gepäckträger vorzugsweise aus Stahl. Somit bist Du mit Stahl hinsichtlich der Sicherheit und Zuverlässigkeit bestens bedient! Lies dazu: nachhaltige Komponenten!

    Bereifung: pannensichere Bereifung bei allen Rädern außer bei Rennrädern und Exoten. Gepäckträger (stahl): bis 25 kg Zuladung. Lenker: Mit Sicherheit aus Stahl, ist doch klar, Ausnahme: Rennräder; hier kommen hochwertige Lenker aus Alu zum Einsatz. Rahmenmaterial: meistens aus Stahl, aus Haltbarkeits-, Energieeffizienz und Sicherheitsrelevanten Überlegungen. Nabendynamos und Seitenläufer Dynamos: Viele City Bikes und alle Kinderräder mit Nabenschaltung haben Nabendynamos – Trekkingräder (Kettenschaltungsräder) haben meistens Seitenläufer Dynamos. Für die Scheinwerfer verwende ich grundsätzlich hochwertige Halogen oder LED Leuchtmittel, einige Rückleuchten haben Standlicht. Nabenschaltungen: Bei den 7- Gang Nabenschaltungen haben die Japaner das Rennen gemacht. Von der 7-Gang Getriebenabe verwende ich eine schon fast fossile Baureihe, die SG 7C 20 oder die noch etwas bessere SG 7C 21; diese sind etwas haltbarer als andere Serien und die verwendeten Schalter sind die einzigen mir bekannten Schalter, der nicht hinüber sind, wenn die Räder mal umkippen, da sie vom Lenker geschützt montiert sind. Kettenschaltungen: Schalt-, Brems – und Antriebskomponenten ab LX*, Deore*, XT* oder vergleichbarer Qualität (Alu). Nach Möglichkeit Patentsattelstützen (Alu). Weitere Komponenten entnehme bitte den Fahrradbeschreibungen oder Fotos.

Ausnahmen in meinem Verleih:

    Kinderräder aus Alu; für die Zwerge zählt jedes Gramm; außerdem langen die Kräfte kaum für einen Rahmenbruch aus (ist mir noch nicht zu Ohren gekommen). Mountain Bikes aus Alu; aktuellere hochpreisige Modelle sind nur noch aus Alu oder Fieberglas zu bekommen. Die Alulegierungen und Schaltaugen früherer Produktionsreihen scheinen verbessert worden zu sein. Aber: Diese Räder verleihe ich ausschließlich auf eigene Gefahr!

*Erwähnte bzw. abgebildete Markennamen sowie Markenlogos sind Eigentum des jeweiligen Unternehmens und dienen lediglich der Beschreibung des Artikels.

Schwer gleich. Leicht gleich. In manchen Köpfen kursiert immer noch das alte Klischee vom Fahrrad, bei dem nur dann qualitative Teile verbaut sind, wenn es besonders schwer ist. Dem ist allerdings schon lange nicht mehr so. Ganz im Gegenteil. Insbesondere für Kinder ist es ganz entscheidend, ein Bike zu wählen, das so wenig Gewicht wie möglich auf die Waage bringt. Beträgt das Gewicht eines normalen Fahrrads für einen Erwachsenen in der Regel um die 20 Prozent seines Körpergewichts, so kann dieser Wert je nach Fahrradmodell bei einem Kind schon einmal zwischen 40 und 80 Prozent liegen. Ein solches Gewicht ist nicht nur kräftezehrend, sondern auch ein Sicherheitsrisiko. Zum Beispiel dann, wenn das Kind beim Versuch, sein Fahrrad die Treppe hochzutragen, stürzt. Auch beim Abbiegen ist das Handling des leichten Rads viel kinderfreundlicher, da deutlich weniger Gewicht festgehalten werden muss. Ganz davon abgesehen vom höheren Fahrspaß – lässt sich ein leichtes Rad doch viel schneller beschleunigen und kommt beträchtlich einfacher den Berg hoch.

Je leichter das Kinderfahrrad, umso besser kommt ihr Kind damit klar. Jedes Kilo zählt.

Grundsätzlich gilt: je leichter, desto besser. Bei einem Kind wirkt sich jedes zusätzliche Kilo negativ auf das Handling mit dem Fahrrad aus. Man sagt, dass Fährräder für Erwachsene, die dynamisch und sicher bewegt werden sollen, nicht mehr als ein Sechstel des Fahrers wiegen sollten. Übersetzen wir diese Faustregel auf ein Kind, so entspräche dies bei einem Gewicht von 20 Kilogramm einem Fahrradgewicht zwischen 3 und 5 Kilogramm. Da ein so leichtes Fahrrad zwar ein Träumchen wäre, es sich momentan dabei aber eher noch um ein Zukunftsträumchen handelt und Kinder glücklicherweise in Relation zu ihrem Körpergewicht mehr Kraft als Erwachsene besitzen, dürfen Kinderfahrräder dann doch in einer etwas höheren Gewichtsklasse liegen. So empfiehlt die WHO bei einem Körpergewicht zwischen 12 und 16 Kilogramm ein Fahrradgewicht um die 5 Kilogramm. Bei einem Körpergewicht zwischen 16 und 20 Kilogramm sollte das ideale Fahrradgewicht im Bereich zwischen 5 und 6 Kilogramm liegen. Wiegt das Kind zwischen 20 und 25 Kilogramm darf das Fahrrad 6 bis 8 Kilogramm auf die Waage bringen. Ab 25 bis 32 Kilogramm wird ein Gewicht zwischen 8 und 10 Kilogramm empfohlen.

Unsere ACADEMY Bikes sind ultraleicht: Ihr Gewicht beträgt bei allen Modellen 40 Prozent weniger als das durchschnittliche Gewicht eines Kindes.

So ist ein 16 Zoll ACADEMY Grade 3 Kinderfahrrad gerade mal 5,5 Kilogramm schwer. Ein 20 Zoll ACADEMY Grade 4 Bike kommt mit gerade mal 7,5 Kilogramm daher. Das 24 Zoll ACADEMY Grade 5 wiegt unglaubliche 8,2 Kilogramm und das ACADEMY Grade 6 liegt mit 9,0 Kilogramm weit unter den marktüblichen Gewichten von Kinder – und Jugendrädern.

Darüber hinaus sind sie speziell auf die ergonomischen Anforderungen von Kindern abgestimmt. Die Rahmen mit tiefen und schmalen Tretlagern ermöglichen eine enge und kindgerechte Beinführung, während kurze Tretkurbeln und eine aufrechte Sitzposition dafür sorgen, dass die Füße jederzeit auf den Boden abgestellt werden können. Gleichzeitig ermöglichen unsere leichten Kinderfahrräder eine ergonomische Kniestellung während der Fahrt. Die ACADEMY Bikes wurden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Orthopädie und Sport (DIOOS) Bielefeld entwickelt mit dem Ziel, ein leichtes Fahrrad für Kinder zu entwickeln, welches orthopädisch-ergonomischen Gesichtspunkten genügt und den Kindern gleichzeitig Spaß beim Fahrradfahren bietet. Dafür sorgen neben dem durchdachten und kindgerechten Design die moderne und stylische Optik der leichten ACADEMY Bikes für Kinder.

Unsere coolen S’COOL Schulbikes sind die perfekten Begleiter auf den Weg in die Schule und für den Freizeitspaß danach. Unsere Leichtgewichte der SL Modellreihe, das und das, überzeugen neben durchdachten Komponenten und einem coolen Design durch ihre gewichtsparende Bauweise. So wurden bei beiden Modellen bei der Auswahl von Gabel, Vorbau, Lenker und Kurbel Anbauteile aus Aluminium gewählt. Der neue Nabendynamo und die 3- bzw. 7-Gang Nexus Freilauf Nabe sparen weiteres Gewicht. So bringt das 24 Zoll gerade mal 12,2 Kilogramm auf die Waage, während das mit schlanken 12,5 Kilogramm überzeugt.

Fahrrad für Übergewichtige: Darauf musst du beim Kauf achten

Du hast, willst aber aufs Fahrradfahren nicht verzichten? Du willst vielleicht sogar abnehmen und das Fahrrad dafür nutzen? Oder willst du dein Fahrrad, gar einen voll beladenen Anhänger hinter klemmen? Bei 140 kg ist Schluss, sagen die meisten Hersteller in Bezug auf das zulässige Gesamtgewicht ihrer Fahrräder. Ein passendes Fahrrad oder E-Bike zu finden, kann dann zur Mammutaufgabe werden und eine umfassende Beratung beim Fachhändler vor Ort ist praktisch unumgänglich. Aber auf was kommt es eigentlich an?

Die Eurobike 2023 liegt hinter uns und hat unseren Horizont einmal mehr erweitert. Wir zeigen euch hier die 2024er E-Bike Neuheiten der Marken.

Auf der Eurobike 2023 wurde viel neues Fahrrad-Zubehör für 2024 vorgestellt. Wir zeigen eine Auswahl von Neuheiten für Genuss-, City, Mountain – und.

CONTEC hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Fahrradteile Generalisten mit viele coolen Lösungen gemausert. Auf der Eurobike stellt CONTEC.

E-Bike Gewicht

Das E-Bike Gewicht ist ein Faktor, den Interessierte vor dem Kauf eines Elektrofahrrads unbedingt beachten sollten. Das Gewicht eines E-Bikes schwankt je nach Ausstattungs-Komponenten sowie Hersteller und hat großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und das Fahrverhalten des Elektrorads.

Wie viel wiegt ein Elektrofahrrad?

Das Gewicht eines E-Bikes ist wesentlich höher als das eines herkömmlichen Fahrrads. Während ein Fahrrad um die 15 Kilogramm auf die Waage bringt, wiegt ein Elektrorad im Schnitt zwischen 20 und 30 Kilo. Viele Radfahrer fragen sich: Warum sind E-Bikes so schwer? Grund dafür sind die besonderen Bauteile eines Elektrofahrrads: Motor, Akku und E-Bike-Rahmen fallen mit einigen Kilogramm ins Gewicht. Natürlich gibt es auch Pedelecs, die mehr oder weniger wiegen. Ein Cargo-Bike kann sogar bis zu 40 Kilo schwer sein. Das genaue Gesamtgewicht ist abhängig vom Einzelgewicht der vom Hersteller im Pedelec verbauten Komponenten.

Welches Gewicht haben Motoren und Akkus?

Für einen großen Teil des E-Bike-Gewichts sind Motor und Akku verantwortlich. Elektromotoren für Pedelecs wiegen zwischen 2 und 5 Kilogramm. Die mittlerweile seltener verbauten Antriebe im hinteren Rad sind etwas leichter als Mittelmotoren, bieten dafür aber weniger Halt auf der Straße. Mittelmotoren, beispielsweise des Herstellers Bosch, sind mit einem Gewicht zwischen 2,9 und 4 Kilogramm ebenfalls keine Schwergewichte.

Während das Gewicht eines Motors nicht im direkten Zusammenhang mit seiner Leistungsfähigkeit steht, ist dies bei Akkus schon der Fall: Je leichter ein Akku, desto weniger Wattstunden bringt er mit. Ein kleiner Akku à 2,5 kg verfügt beispielsweise über rund 400 Wattstunden, ein Akku mit 800 Wattstunden wiegt bereits doppelt so viel. Zur Orientierung: Akkus von Bosch haben ein Gewicht zwischen 2,5 und 3,5 Kilogramm. Das Gewicht eines E-Bikes hängt also stark von der Akku-Kapazität des Bikes ab.

Wie viel wiegt ein E-Bike-Rahmen?

Auch der Rahmen hat Einfluss auf das E-Bike Gewicht. Um Motor und Akku in den Rahmen zu integrieren und dem ohnehin gesteigerten Gewicht Rechnung zu tragen, werden Rahmen von Elektrorädern von vorneherein etwas stabiler und belastbarer konstruiert. Hinzu kommt das Gewicht des Materials, aus dem der Rahmen besteht. Ein Rahmen aus Stahl wiegt am meisten, ein Rahmen aus Carbon am wenigsten. Gleichzeitig ist ein Carbon-Rahmen aber auch teurer und reagiert empfindlicher auf Druck und Stöße.

Wann werden E-Bikes leichter?

Die technische Weiterentwicklung der Motoren und Akkus und ein verstärkter Fokus auf leichtere Bauteile wird in Zukunft dafür sorgen, dass das Gewicht der E-Bikes zurückgeht. Ein gewisses Eigengewicht eines Elektrofahrrads kann aber durchaus positiv sein: Durch das Gewicht des E-Bikes verlagert sich der Schwerpunkt und du als Fahrer bekommst mehr Grip auf der Straße und fährst sicherer.

Welches Gewicht sollte mein E-Bike haben?

Je nachdem, wie leistungsstark dein E-Bike sein soll, welchen Motor du wählst und aus welchem Material der Rahmen gefertigt ist, verändert sich auch das Gewicht deines E-Bikes. Beim Kauf solltest du darauf achten, welches zulässige Gesamtgewicht für dein Elektrorad gilt. Oft liegt das zulässige Gesamtgewicht eines E-Bikes zwischen 120 und 130 Kilogramm. Wenn du also zusätzlich zum Gewicht deines Pedelecs noch das Gewicht des Fahrers und des Gepäcks einkalkulierst, kann das zulässige Gesamtgewicht schnell überschritten werden. Daher besitzen die Pedelecs von Kalkhoff von Haus aus ein höheres zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 170 Kilogramm. So kannst du problemlos zusätzliches Gewicht wie Einkäufe oder einen Fahrradanhänger mit deinem E-Bike transportieren.

Auch wenn das E-Bike Gewicht größer ist als das von herkömmlichen Fahrrädern – durch die Tretunterstützung machen sich die Extrakilos beim Fahren nicht bemerkbar. Wenn du mit deinem Rad oft Anhöhen oder Treppenaufgänge hochschiebst, ist eine integrierte Schiebehilfe eine einfache Lösung für den Alltag. Um herauszufinden, welches E-Bike-Gewicht für dich ideal ist, solltest du bei deinem Fachhändler eine Probefahrt vereinbaren und so ein Gefühl für das passende Gewicht entwickeln.

E-Bike und Pedelec Gewicht

E-Bikes und Pedelecs wiegen meist mehr als normale Fahrräder. Das liegt vor allem an den elektrischen Komponenten Motor und Akku. Diese ermöglichen es dir mit deinem E-Bike schwerere Lasten zu transportieren und weitere Strecken ohne große Anstrengungen zu absolvieren. Aber wie sehr unterscheidet sich das Gewicht eines E-Bikes nun tatsächlich von dem eines gewöhnlichen Fahrrads?

Wie viel ein E-Bike wiegt, welches Gazelle-Modell das Leichteste ist und welche Tipps du im Umgang mit einem schwereren E-Bike berücksichtigen solltest, erfährst du hier.

Wie viel wiegt ein E-Bike?

Je nach Modell gibt es Unterschiede in der Gewichtsklasse unserer Gazelle E-Bikes: Gut 20 bis zu 53,5 Kilogramm bringen unsere E-Bikes auf die Waage. Der letzte Wert ist allerdings als Ausreißer zu verstehen. Hierbei handelt es sich nämlich um unser Makki Load, welches ein E-Lastenrad mit einer Transportbox ist und die Beförderung von Kindern, Haustieren und schweren Einkäufen ermöglicht.

Im Schnitt liegen unsere E-Bikes und Pedelecs bei 20 bis 25 Kilogramm. Dieses Gewicht ist ohne Akku zu verstehen, weil es hier je nach gewünschter Kapazität zu unterschiedlichen Werten kommen kann.

Was ist das leichteste E-Bike oder Pedelec?

Nachdem du schon erfahren hast, dass das Gazelle Makki Load unser schwerstes E-Bike ist, möchten wir dir natürlich auch verraten, welches Modell das Fliegengewicht darstellt. Unser leichtestes E-Bike ist das Gazelle Ami. Du musst bei diesem Modell aber keinesfalls auf Komfort, Design oder Sicherheit verzichten.

Auch das Gazelle Paris und Gazelle Arroyo liegen nur knapp über 20 Kilogramm und gehören somit zu unseren leichteren E-Bike-Modellen.

Tipps für die Verwendung eines schweren E-Bikes

Solltest du dich für ein schweres E-Bike-Modell entscheiden, dann haben wir hier ein paar Tipps für den Alltag.

    Beim Tragen auf die richtige Körperhaltung achten:

Wenn du dein E-Bike einmal ein paar Treppen hinauftragen musst, dann solltest du auf deine Körperhaltung achten. Gehe erst in die Knie und neige dann deinen Rücken gerade nach vorne, bis du dein E-Bike nah am Oberkörper festhalten kannst. Spanne deine Rücken – und Bauchmuskeln an, bevor du dein E-Bike anhebst. Bei vielen E-Bikes kannst du den Akku auch abnehmen und separat tragen.

    Schiebehilfe für das Überwinden von Treppen nutzen:

Wenn dein E-Bike eine Schiebehilfefunktion hat, dann kannst du diese als Unterstützung nutzen. Starte die Schiebehilfefunktion, halte den Lenker gut fest und hebe das Vorderrad etwas an.

    Nutze barrierefreie Zugänge:

Möchtest du dein E-Bike mit der Bahn transportieren? In Bahnhöfen gibt es oft barrierefreie Zugänge, wie Aufzüge oder Rampen. Nutze diese auch mit deinem E-Bike.

Und noch ein paar Dinge, an die du vor dem Kauf eines E-Bikes denken solltest:

    E-Bike Parkplatz:

E-Bikes sind nicht nur schwerer als nicht-motorisierte Fahrräder, sie sind zudem teuer und somit begehrt bei Dieben. Schaue also vor dem Kauf eines E-Bikes, wo du dein Fahrrad zuhause sicher abstellen kannst. Im Falle eines Fahrradkellers ohne Fahrradschiene an der Treppe kann das nämlich ein schweres Manöver werden. Vielleicht hast du jedoch die Möglichkeit, um eine Fahrradschiene zu montieren.

    Probefahrt machen:

Wenn du dein Wunschmodell ins Auge gefasst hast, vereinbare auf jeden Fall eine Probefahrt in einem unserer E-Bike Testcenter oder bei einem Fachhändler in deiner Nähe. Solltest Du vorher noch nie mit einem E-Bike gefahren sein, erklären dir die Expertin oder der Experte, wie die Elektronik und Beschleunigung funktioniert, du sicher vom E-Bike absteigst und wie sich die Bremsen verhalten.

    Üben, üben, üben:

Übe das Fahren, Bremsen und Abstellen mit deinem E-Bike, bis du dich für den richtigen Straßenverkehr gewappnet fühlst! Finde jetzt heraus, welcher Fahrrad-Typ du bist!

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