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Bei ca. 50-60km/h leichtes Pendeln.

Hallo Leute, ich habe heute bei ca 50-60km/h ein leichtes Pendeln / Schaukeln bemerkt, kommt vermutlich durchs Vorderrad. Beim freihändigfahren wirds dann eine Schlangenlinie. Hat jemand von euch schon mal was ähnliches bemerkt?? Die Reifen sehen noch gut aus. (Vielleicht hab ich auch nur „gebibbert“ heute morgen war es arschkalt. )

Luftdruck vorne OK? Bin heute beim ran rollen an eine rote Ampel auch noch freihändig gefahren (von 80 bis 30 km/h runter), so stur (dank fehlendem Rückdrehmoment der längs liegenden alten K-Motoren) wie die geradeaus rollt, einfach nur entspannend.

Also meine zieht recht stark nach rechts. Zum freigändig fahren muss man ein gutes Stück nach links hinauslehnen. .

Re: bei ca. 50-60km/h leichtes Pendeln.

Vtnet hat geschrieben: Hallo Leute, ich habe heute bei ca 50-60km/h ein leichtes Pendeln / Schaukeln bemerkt, kommt vermutlich durchs Vorderrad. Beim freihändigfahren wirds dann eine Schlangenlinie. Hat jemand von euch schon mal was ähnliches bemerkt?? Die Reifen sehen noch gut aus. (Vielleicht hab ich auch nur „gebibbert“ heute morgen war es arschkalt. )

Ich habe meinem Haendler schon gesagt, dass ich im unteren Geschwindigkeitsbereich (unter 50 km/h) bei konstanter Fahrt ein Pendeln verspuere. Das Motorrad scheint bei langsamen Geschwindigkeiten eventuell auf Bodenunebenheiten zu reagieren und drueckt leicht in eine Richtung. Der Haendler konnte bei der 1000er Inspektion allerdings nichts feststellen. Ich werde das auf jeden Fall mal weiter beobachten.

Das pendeln hab ich bei meiner auch. Ich glaube, dass kommt vom Lenkungsdämpfer, der bei ein paar Maschinen möglicherweise zu stramm eingestellt ist und dadurch ein „Losbrechmoment“ zeigt.

Wolfgang hat geschrieben: Das pendeln hab ich bei meiner auch. Ich glaube, dass kommt vom Lenkungsdämpfer,

Die stärkste BMW aller Zeiten glänzt mit vielen innovativen Technik-Highlights. Kompromisslos im Detail und brillant als Ganzes.

Seit Wochen brodelt es in der Gerüchteküche der Bikerszene: „BMW Motorrad bringt noch in dieser Saison eine neue Maschine mit gewaltiger Power an den Start!“ Richtig! BMW präsentiert schon bald ein Motorrad mit soviel Hightech-Power, dass es die Welt der Sportmotorräder mit einem Schlag auf den Kopf stellt: die BMW K 1200 S!

Ein erster Einblick:– Mehr Leistung als je zuvor – das Leistungsgewicht ist 50% besser als das der R 1100 S. – Vierzylinder mit 1170 ccm, mit quer zur Fahrtrichtung eingebauter Kurbelwelle. Unterhalb des Hauptrahmens platziert, neigt sich der schmalste Motor seiner Klasse extrem nach vorne. – Völlig neue Vorderradführung: Sie entkoppelt die Radführung von der Federungs – und Dämpfungsfunktion und leitet die Kräfte optimal in die Rahmenstruktur. Das Ergebnis: Ein unerreicht präzises Lenkgefühl auch beim Bremsen. Ein Lenkungsdämpfer ist dank der außergewöhnlichen Fahrstabilität der neuen K nicht notwendig.

€“ Schlanker Kardanantrieb, – speziell konstruiertes Getriebe und– elektronisch einstellbares Fahrwerk sind nur drei weitere Höhepunkte der neuen K.

Öffentliche Hilfs – und Rettungsorganisationen halten sich meist an eine Bundeswehr-Vorschrift: Alle Fahrzeuge bis auf das letzte führen auf der Fahrerseite eine. Das letzte Fahrzeug hingegen trägt eine, zusätzlich kann es mit gelbem Blinklicht oder einer Warntafel ausgestattet sein. Blaulicht auf den Fahrzeugen darf angeschaltet sein. Polizei-Konvois verzichten meist auf Flaggen, sind aber durch ihr uniformes Aussehen erkennbar.

Verkehrsrechtlich gelten Kolonnen als. Ein darf deshalb komplett bei Rot über die Ampel fahren, wenn das erste Fahrzeug sie noch bei Grün geschafft hat. Auch im Kreisverkehr, an Zebrastreifen und Kreuzungen oder beim Reißverschlussverfahren gilt: Die Kolonne darf stets. Das bedeutet auch, ein Unterbrechen der Kolonne durch „Reinquetschen“ ist nicht erlaubt.

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) legt dies nicht fest, schreibt aber vor, „in angemessenen Abständen Zwischenräume für den übrigen Verkehr frei zu lassen“. Rettungs – und Hilfsdienste beispielsweise bilden bei mehr als 15 Fahrzeugen eine zweite, eigenständige Kolonne.

Ja, aber nur in einem Rutsch, sie durch. Das geht fast nur auf Autobahnen oder mehrspurigen Schnellstraßen.

Auch hier darf man sich streng genommen nicht in eine Kolonne quetschen. „Aber natürlich lassen wir jemanden rein, wenn es sonst eng für ihn wird“, sagt ein Vertreter der Polizei. „Gut wär’s, wenn derjenige sich dann nicht kilometerweit bei uns häuslich einrichtet.“

Nur, wenn es sich um Rettungsfahrzeuge handelt, die mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs sind. In diesem Fall ist idealerweise schon eine Rettungsgasse frei.

Autokorso bei Sportereignissen

Manchmal ist man selbst Teil eines Autokorsos, z. B. während einer Fußball-WM. Auch hier gilt es einiges zu beachten.

Streng genommen nein! Laut StVO (§ 30) ist bei der Benutzung von Fahrzeugen unnötiger Lärm sowie unnützes Hin – und Herfahren verboten. Aber: Die Polizei drückt während Sportereignissen oder Hochzeiten erfahrungsgemäß beide Augen zu. Deshalb wird zum Beispiel auch das Hupkonzert geduldet, obwohl es gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt.

Beim Autokorso ist, wie grundsätzlich am Steuer, Alkohol tabu. Ganz wichtig: Steht die Ampel auf Rot, müssen Sie unbedingt anhalten, auch die Vorfahrtsregelung müssen Sie weiterhin beachten. Abschnallen während der Fahrt ist verboten. Nur wenn in Schrittgeschwindigkeit gefahren wird, entfällt die Anschnallpflicht. Posieren auf der Motorhaube eines fahrenden Fahrzeugs ist in jedem Fall verboten. Aufgrund der Verletzungsgefahr sollten Sie auch auf das Hinauslehnen aus dem Fahrzeug verzichten.

Finger weg vom Smartphone – auch im Autokorso mit Schrittgeschwindigkeit! Dabei spielt es keine Rolle, ob telefoniert, fotografiert, gefilmt, gepostet oder geteilt wird. Neben dem Benutzen von Handys ist auch der Einsatz anderer elektronischer Geräte für den Fahrenden nur mit Einschränkungen erlaubt. Die Geräte dürfen genommen werden. Wichtig: Bei fest eingebauten oder in einer Halterung darf der Blick ebenfalls nur kurz vom Verkehrsgeschehen abgewendet werden.

Selbstverständlich! Kleine Fähnchen an den Seitenscheiben, Aufkleber am Auto oder gleich den ganzen Wagen in den Nationalfarben lackieren – kein Problem. Alles ist erlaubt, solange die nicht eingeschränkt wird und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden. Zum Beispiel ist es verboten, eine großformatige Nationalflagge an einer langen Stange während der Fahrt aus dem Fenster zu halten.

Jein. Hier kommt es auf das an. Bei Fahrten auf der Autobahn muss sichergestellt sein, dass sich Fähnchen nicht lösen und eventuell den nachfolgenden Verkehr gefährden. Hier wird es bei etwa 90 km/h kritisch. Deswegen rät der ADAC, die Fähnchen sicherheitshalber vor dem Auffahren auf die Autobahn abzunehmen.

Bei einem Unfall während eines Autokorsos haftet die des Unfallverursachers. So haben auch im Fahrzeug Mitfahrende gegebenenfalls Ansprüche gegen die Versicherung. Wenn allerdings eine Verletzung durch (z. B. Verletzung der Anschnallpflicht) entsteht, dann kann dies zu einer führen. Dafür muss jedoch immer der konkrete Einzelfall betrachtet werden.

Autokorso bei Hochzeiten

Immer wieder machen Hochzeitsgäste auf Autobahnen und in Städten durch lange Pkw-Konvois auf sich aufmerksam. Nicht selten missachten sie dabei Verkehrsregeln und verursachen künstliche Staus, um z. B. Fotos auf Autobahnen zu machen. Auch der Missbrauch von Pyrotechnik sowie Schüsse in die Luft sind zu beobachten. Beides birgt die Gefahr schwerer Unfälle und wird als Straf – und Ordnungswidrigkeit geahndet.

Im öffentlichen Verkehrsraum können Hochzeitskonvois häufig eine über den Gemeingebrauch hinausgehende Straßenbenutzung darstellen, für die dann eine der zuständigen Straßenverkehrsbehörde erforderlich ist (§ 29 StVO). Die ADAC Clubjuristen raten, bei dieser vorab zu klären, ob eine Genehmigung erteilt wird, oder ob diese nicht erforderlich ist. Andernfalls hat ein Verstoß ein Bußgeld zur Folge.

Welche Strafen drohen?

Zur Kasse gebeten werden können Teilnehmende auch, wenn es bei Konvois beispielsweise in Folge von durchdrehenden Reifen zu Fahrbahnschäden kommt. Hier drohen neben einem zusätzliche. Im Schadensfall kann grob fahrlässiges Verhalten außerdem zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. Bei Verstößen, die Zweifel an der charakterlichen Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen begründen, kann die Polizei die Überprüfung des Fahrzeugführers veranlassen. Dadurch droht im Extremfall sogar der Verlust des Führerscheins.

Wie weit kann man sich mit einem Motorrad zu weit hinauslehnen

Dennoch bleibt das Grundprinzip des Tretens und Stehens immer das Gleiche: Die Füße sollen sauber stehen und nicht rutschen. Die und die Arme sollen möglichst nur zur Stabilisierung des Oberkörpers dienen.

, ist vor allem Vertrauen: Er oder sie weiß, dass der Fuß auf dem Tritt halten wird. Dieses Vertrauen muss man lernen. Der erste Schritt zu richtigem Stehen ist dabei, dass die stimmt: Das Auge findet den Tritt und wird erst wieder nach oben gerichtet, wenn der Fuß sauber auf diesem platziert ist. Wenn der Fuß steht, bringt ihr Druck drauf, auf den Fuß. Mit etwas Übung lernt man auch, dass der Schuh selbst auf winzigen Tritten halten kann. Einige Übungen dazu findet ihr auf den folgenden Seiten.

Ist aber nicht nur eine Sache der Füße, sondern des ganzen Körpers. Wenn die Körperhaltung nicht stimmt, steigt die Gefahr, vom Tritt zu rutschen. In geneigtem (weniger als senkrechtem) Gelände steht man und platziert die Füße etwa hüftbreit, so dass der Körperschwerpunkt über der Standfläche liegt. Solange man auf beiden Beinen steht, ist die Standfläche der Bereich zwischen diesen Tritten. Weiter geht es in der Regel durch das sogenannte „unbelastete Antreten“: Das Körpergewicht wird so auf ein Bein verlagert, dass das andere Bein ohne Belastung zum nächsten Tritt geführt werden kann.

Zu bewältigen und sicherer als das Antreten auf Hüfthöhe. Wer nämlich zu hoch antritt, muss sich dazu meist weit hinauslehnen und dann den Körper über den hochgestellten Fuß ziehen und drücken. Muss manchmal sein, sollte aber nicht zur Regel werden. Besser kleine Zwischentritte verwenden. Ebenfalls vermeiden solltet ihr stark : Wenn ihr sehr weit über dem Kopf liegende Griffe wählt, wird es schwierig, die Fußstellung zu kontrollieren. Meist kommt dann die Ferse hoch und ihr steht nicht mehr sicher. Zudem wird das Anpeilen des nächsten Trittes schwierig, wenn der Körper am Fels klebt.

Wie weit kann man sich mit einem Motorrad zu weit hinauslehnen

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Operation Krümmer-Sammler-Kat’s öffnen – SC54

Ich frage mich übrigens wieder einmal ernsthaft, was WuW eigentlich will. Scheint mir ein wenig konfuzius zu sein. Die Änderungen, die er da so durchzieht, bringen eigentlich nix, was sich irgendwie im Fahrbetrieb bemerkbar machen wird. Aber was soll’s. . Jugend forscht.

Praxisbericht:Der Unterschied ist im unteren Drehzahlbereich zwischen Leerlauf und 3.000 upm enorm. Die Fahrcharakteristik ist nun seidenweich und harmonisch. Das Erlebnis fängt schon bei noch kaltem Motor an der ersten Straßeneinmündung an. Gas wegnehmen führte früher zu ruckeln. Das ist komplett weg. Überhaupt lief das Motorrad im Kaltzustand früher recht rauh. Der Leerlauf ist nun dermaßen gleichförmig, daß ich wirklich staune. Jegliche Ansätze zu Konstantfahrruckeln sind verschwunden. Der Test ohne db-Killer ist sehr aufschlußreich: Wenn ich früher z. B. im 2. Gang bis 4.000/5.000 upm gedreht und das Gas spontan weggenommen habe, dann hat das geböllert wie verrückt. Das ist komplett weg. Fazit: Ein Genuß im unteren Drehzahlbereich. Woran kann das liegen? Es hat mich schon gewundert, daß das Magnetventil im Leerlauf offen ist und der Motor Sekundärluft zieht. Ist das Ventil bei mir kaputt und generell geöffnet? Macht einfach den Test: Zieht den Schlauch am Luftfilterkasten ab (neben der Stelle wo der Lufi eingebaut ist) und haltet im Leerlauf den Finger drauf. Im ausgebauten Zustand ist das Ventil bei mir auch offen (kann aber normal sein, wenn das Kabel abgeklemmt ist – weiß ich nicht so genau).Ergo: Das mit dem Magnetventil kann ein Problem meines Motorrades sein, vieler anderer oder aller. Jedenfalls ist festzustellen, daß so ein zusätzliches Bauteil Probleme mit sich bringt. Wobei ich anmerken möchte, daß die Honda-Konstrukteure uns nicht ärgern wollen, sondern die bestehenden Vorschriften erfüllen müssen. Aber ich glaube, daß jedes Ventil – auch wenn es perfekt funktioniert – eine gewisse Trägheit hat und nicht so perfekt und vor allem schnell auf die permanent wechselnden Gegebenheiten reagieren kann. Das gilt auch für die Vacuumklappe im Luftfilteransaugrohr. Möglicherweise ist die Lösung des n. e.Ralf die beiden Auslässe in den Domen mittels Schlauch zusammenzuführen auch sehr günstig für eine Ausgewogenheit der Laufkultur. Jeweils 2 Zylinder links/rechts gleichen sich so ab. Im oberen Drehzahlbereich „geht das Motorrad wie die Sau“. Ich möchte mich aber nicht zu weit hinauslehnen – von wirklicher Mehrleistung wäre ich erst überzeugt, wenn das schriftlich auf dem Leistungsmessprotokoll steht. Die Abgase riechen nun anders. So wie „früher“ eben, giftiger. Ich bin heute zur GFÜ gefahren und wollte eine Abgasmessung machen lassen. Kommentar: „Darauf sind wir noch nicht eingerichtet. Kommt aber bald. Wenn wir den Test beim Motorrad machen, spinnt unser Gerät bei den PKW-Messungen den ganzen Tag.“ Ich bin zuwenig Fachmann bei derlei Gerätschaften, um das beurteilen zu können.

Wie weit kann man sich mit einem Motorrad zu weit hinauslehnen

Wer von klein auf den lieben langen Tag damit beschäftigt ist, Kohle anzuhäufen, dem fehlt zumeist der Sinn fürs Ästhetische

Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles, wusste schon Goethe. Im Faust steht das übrigens, der hier gerade bis Ende Juni mit mehr als 500 Veranstaltungen abgefeierten Mutter aller Dramen. Meist wird das Zitat aber nicht vollständig verwendet, Goethe schloss ein „Ach wir Armen!“ an. Er hat eben auch schon gewusst, dass der menschliche Drang zum Monetären auf ewig zu Ungerechtigkeit führen wird, zum Appell an die niederen Instinkte, zur fantasielosen Erbsenzählerei, kurz: zur Herrschaft der Ökonomie über Kunst und Geist.

Denn, und das ist das eigentliche Drama für die Kultur, das große Geld sammelt sich vorzugsweise bei denen an, die damit nichts Kreatives anzufangen wissen. Wer von klein auf den lieben langen Tag damit beschäftigt ist, Kohle anzuhäufen, dem fehlt zumeist der Sinn fürs Ästhetische. Das gilt im Kleinen wie im Großen. Auf einer Geburtstagsparty lernte ich neulich einen Architekten kennen, der beim Bau der überall aus dem Boden schießenden Münchner Schuhschachtel-Riegel tatkräftig beteiligt ist. Mit fatalistischem Unterton erklärte er mir, wer für diese genormten Bunker in letzter Konsequenz verantwortlich ist: Kein Käufer oder gar Mieter will das eigentlich so haben, nicht die Bauträger oder die Wohnraum-fordernden Politiker, schon gar nicht die Architekten – es sind die Banken. Die, die das Geld haben und geben. Und so sehen sie dann eben auch aus, diese sündteuren Wohn-Parzellen: Bankdirektoren-Architektur.

In solche, einer bedingungslosen Nachfrage sicheren Geschäfte wird investiert, nicht in Sachen, die sich nicht über die Masse oder zahlungskräftige Zielgruppen sofort vermarkten lassen. Dazu passt folgender Witz: Treffen sich zwei Jazzmusiker: „Schon gehört, ich hab ein neues Album rausgebracht.“ – „Und, schon was verkauft?“ – „Ja, meine Uhr, mein Auto, meine Wohnung. . .“ Nun hat die Kunst schon oft aus der Not eine Tugend gemacht. Gerade weil der Tonträgermarkt vom existenzsichernden Basis – zum Souvenirgeschäft herabgesunken ist, gibt es so viele atemberaubende Live-Konzerte. In den kommenden zwei Wochen kann man mit besonderes hoher Frequenz verwegene, neue Klänge entdecken, die Hoch – und Subkultur verschmelzen und sinnlichen Genuss garantieren, obwohl sie sich den vom Markt und Marketing erwünschten Schubladen völlig verweigern. Angefangen mit den wilden Fusionsexplosionen von (9.4., Ampere), der neuen Band, in der sich mit Matthias Lindermayr, Paul Brändle, Martin Brugger, Simon Popp und Sebastian Wolfgruber fünf der besten jungen hiesigen Jazzer weit über jeden Jazz-Tellerrand hinauslehnen. Dann bei und ihrer Indie-Bigband (14.4., Bosco Gauting), bei Manchesters neuer Musiksensation (18.4., Muffathalle), beim Berliner Wahnwitz von (20.4., Unterfahrt) oder bei der Wiener Streicher-Revolution von (22.4., BMW Welt).

Kalterer See – Der Monte Roen Trail

Am 19. Oktober 1903 wurde die Mendelbahn in Kaltern in Betrieb genommen. Sie überwindet von St. Anton 854 Meter bis zum Mendelpass. Die Gesamtlänge der steilsten Standseilbahn auf dem europäischen Festland beträgt nur 2.374 Meter! Und die Höchststeigung 64 Prozent! Klare Argumente für einen Shuttle-Tag! Die Benutzung der Bahn ist natürlich nur kulturelle Bildung! Ganz nebenbei sparen wir uns Kräfte für eine sehr fordernde Trailtour vom Gipfel des Roen.

Von Tramin aus kurbeln wir zunächst durch die Weinberge mit Blick auf den Kalterer See, vis à vis die Montiggler Seen und die aus dem dichten Kiefernmischwald herausragende Burgruine der Leuchtenburg. Das Netzwerk aus herrlichen Flowtrails durften wir bereits in den vergangenen Tagen kennen lernen; heute steht die Königstour auf dem Programm. Die noch tief stehende Sonne lässt die Farben der Natur unglaublich intensiv leuchten. Eine gute Strecke, um sich einzurollen und warm zu werden. Bis zur Talstation der Mendelbahn sind es etwa neun Kilometer und 350 Höhenmeter.

Am Gipfel des Monte Roen erblicken wir das gesamte Panorama der Alpensüdseite von West bis Ost.

Oben am Pass angekommen, staunen wir erst einmal nicht schlecht. Eine Menge los hier: Geschäfte, Hotels, Motorradfahrer und Wanderer. Wir suchen schnell das Weite und finden uns bereits nach drei Minuten abseits des Rummels im Wald.

Die Anzahl der Biker, die alle Anstiege bis zum Roen durchgefahren sind, lässt sich an einer Hand abzählen, sagt unser Gastgeber Armin. Okay! Herausforderung angenommen! Die ersten steilen Schnapper bis zur Romeno-Alm sind noch gut wegzudrücken. Die urige Hütte lädt zum Einkehren ein und bildet einen wunderbar angenehmen Gegensatz zum Rummel am Mendelpass. Mein persönlicher Tipp: die 1,5 Kilometer und 50 Höhenmeter zur Überetscher Hütte noch weiterrollen. Die urige Alpenvereinshütte der Sektion Bozen wird liebevoll von einem jungen Team bewirtschaftet. Es geht einfach und urig zu.

Wir wählen letztlich den steilen, jedoch fahrbaren Weg über die Malga di Romeno. Da knirschen die Zähne der Kettenblätter und Ritzel, die Beinmuskulatur ist bis zum Bersten gespannt und ich fürchte, gleich den Lenker auszureißen. Doch wenn unser Gastgeber Armin und sein Sohn Andi da hochkommen, dann schaffe ich das auch – und wenn ich in den Lenker beiße. Oben angekommen, wirken die Obstplantagen im Tal wie ein riesiger Flickenteppich. Nach Osten sollte man sich nicht zu weit hinauslehnen. Wie mit einem Fallbeil abgeschnitten, stürzt die Felswand fast senkrecht hinab bis nach Tramin. Der Blick in die Dolomiten ist fantastisch. Wir erkennen die alte Strecke der Fleimstalbahn, die als tolle Bikeroute zum Trudener Horn führt. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt und auch jeder Schweißtropfen bis zum Gipfel.

Nun beginnt der Abfahrtsspaß! Leicht wellig führt der Trail zunächst zum Gipfelkreuz und dann schön verspielt mit kurzen Wurzelpassagen, Schotterkehren und kurzen Gegenanstiegen zum Schwarzen Kopf (2.031 Meter). Die von den Locals als „Mutpassage“ bezeichnete Abfahrt zum Gipfelkreuz am Schwarzen Kopf hat es in sich. Nur wenige Biker werden sich die steilen, felsigen 50 Tiefenmeter zutrauen. Gestandene Enduro-Biker werden ihre Freude haben! Der Weg wird wieder flowiger, bevor es ab dem Wetterkreuz (1.844 Meter) mit weiteren kurzen Gegenanstiegen auf einem Forstweg zum Grauner Joch (1.800 Meter) geht. Nun beginnt der weniger panorama-, dafür umso Enduro-lastigere Teil des Trails! Hier wird nicht geballert, sondern man sollte mit Verstand und Selbstbeherrschung fahren. Der schmale, teils steile Steig hat einiges zu bieten: Wurzeln, Geröll und Stufen. Ein paar Spitzkehren geben dem Ganzen noch die Würze. Der Trail hat Charakter!

Im weiteren Verlauf queren wir regelmäßig die Schotterstraße, die ebenfalls nach Graun und schließlich weiter nach Tramin führt. Der Trail bietet unglaublich viel Abwechslung: Von flowig bis extrem anspruchsvoll ist alles dabei. Und wen es beruhigt: Es gibt keine stark ausgesetzten Passagen. Fast angekommen, halten wir am Lenzenhof in Graun. Hier gibt es ein wundervolles Dolomitenpanorama und den wahrscheinlich besten Südtiroler Kaiserschmarrn.

Wissen

Mehr geerntete Trauben und Äpfel als Bewohner auf der Erde – so ließe sich die Region auch beschreiben. Tramin ist bekannt für seinen Wein, vor allem den Gewürztraminer, eine Traubensorte, die nicht nur in Tramin angebaut wird. Dennoch gibt es in Tramin einen der schmackhaftesten Gewürztraminer. Er ist eher kräftig und dunkel für einen Weißwein und von herber Süße.

Walkner über Dakar: „Trainiere natürlich, um die Geschichte zu gewinnen“

Die berühmt-berüchtigte Rallye Dakar hat Motorradpilot Matthias Walkner vor zehn Tagen hinter KTM-Teamkollege Sam Sunderland auf Platz zwei beendet und damit als erster Österreicher den Sprung aufs Podest geschafft. Das Ziel für 2018 scheint fast logisch: Bei seiner vierten Dakar-Teilnahme peilt der 30-jährige Salzburger den Sieg an – mit neuem Motorrad und „noch professionellerer“ Vorbereitung.

Zu weit wollte sich Walkner bei einem Medientermin am Dienstag in Wien aber auch nicht hinauslehnen. Es müsse einfach alles stimmen, um das Mammutrennen ganz oben zu beenden, betonte der Motocross-MX3-(2012) und Cross-Country-Rallye-Weltmeister (2015). „Ich hoffe auf das Glück des Tüchtigen. Und natürlich trainiere ich, um die Geschichte einmal zu gewinnen“, betonte Walkner.

Viele brenzlige Situationen bei der Dakar

Schließlich ist ihm seine bisherige Dakar-Historie warnendes Beispiel. Bei seinen Antritten 2015 und 2016 erreichte er das Ziel nicht. Im Vorjahr schied er mit Oberschenkelbruch aus, vor zwei Jahren wurde er von einer Lebensmittelvergiftung außer Gefecht gesetzt. Auch heuer habe es dank querender Tiere, Wasserdurchfahrten oder wagemutiger Zuschauer zahlreiche brenzlige Situationen gegeben. Die erschwerte Navigation („Sie war teilweise grenzwertig“) habe das ihrige getan – sei aber auch positiv zu sehen. „Die dadurch gesunkene Durchschnittsgeschwindigkeit ist sicher mitverantwortlich, dass es keinen Todesfall gegeben hat“, betonte KTM-Rallye-Teamchef Alexander Doringer.

Walkner nach außen kühl, innerlich aber aufgewühlt

Dementsprechend ist das Thema Navigation für Walkner auch in der Vorbereitung auf die 2018er-Dakar von großer Bedeutung. Bereits vor der abgelaufenen Rallye habe er sich speziell auf das Auswendiglernen des sogenannten „Roadbooks“ konzentriert, 2018 wolle er die Umsetzung der Streckeninfos weiter optimieren. „Da möchte ich dranbleiben, ich bin sicher, dass ich da noch extrem viel verbessern kann“, erklärte Walkner, der sich nach dem Erfolg nach außen hin zwar abgeklärt gibt, innerlich aber offenbar durchaus aufgewühlt war: „Ich habe schon die eine oder andere Träne vergossen. Mir ist aber lieber, wenn das keiner mitkriegt.“

Neues Bike für nächste Dakar

Für seinen zweiten Platz kassierte er ein Preisgeld von 25.000 Euro, „eine schöne Summe“, setzte man sie in Relation zu seiner finanziellen Grundausstattung. Sieger Sunderland streifte das Doppelte ein. Auch das ist wohl, wenngleich nicht primärer Antrieb, Motivation, im kommenden Jänner auf Platz eins zu fahren. Dann wird dem KTM-Werkspilot auch ein neues Motorrad zur Verfügung stehen, wie Doringer bestätigte. „Wir arbeiten schon seit einem Jahr daran“, erklärte der Oberösterreicher.

Zur Vorbereitung auf das nächste große Abenteuer wird Walkner aller Voraussicht nach die Cross-Country-Rallye-WM 2017 mit ihrem fünf Rennen dienen. Auftakt ist am 1. April in Abu Dhabi, weitere Stationen sind Katar (16. April), Chile (August), Argentinien (August) und Libyen (Oktober).

Vorfreude bei Maximilian Kofler vor Saisonstart groß

In der vergangenen Saison blieb Maximilian Kofler in der Moto3-Weltmeisterschaft punktelos. Wenn es nach dem 20-jährigen Österreicher geht, soll sich das in seinem zweiten Jahr als Permanentstarter ändern.

Am Dienstagabend präsentierten Maximilian Kofler, sein neuer Teamkollege Kaito Toba sowie das gesamte Team von CIP-GREENPOWER in Jerez de la Frontera die Farben für die kommende Saison. Unverändert bleiben grün-weiß als dominierende Farbkombination und auch das Motorrad aus dem Hause KTM, ansonsten hat sich während der Winterpause viel beim jungen Österreicher aus Attnang-Puchheim getan.

«Nachdem ich im letzten Jahr meine Matura gemacht habe, stand der Präsenzdienst am Programm», erzählte Kofler, der in Hörsching bei Wels als Heeressportler einrückte und seinen Grundwehrdienst absolvierte. «Es war eine nette Erfahrung und hat auch körperlich ein wenig gebracht. Vor allem die kalten Temperaturen im Jänner haben mich abgehärtet», schilderte der 20-Jährige, der 2021 in seine zweite volle Saison in der Moto3-Klasse geht.

«Ich freue mich jetzt schon richtig, wenn es Ende März in Katar mit dem ersten Saisonrennen endlich los geht.» Eine Woche vor dem Rennauftakt warten noch drei offizielle Testtage. Zuletzt absolvierte Kofler in Portimão und in Jerez etliche Trainingskilometer. «Wir haben mit dem Team gut gearbeitet. Generell haben mir die Wochen in Spanien jetzt richtig gutgetan», erklärte der Oberösterreicher.

Gemeinsam mit seinem Vater verbrachte der Moto3-Pilot den letzten Monat in Spanien, fuhr viel Motocross und Supermoto um wieder Fahrgefühl für die anstehende Saison zu entwickeln. «Ich fühle mich richtig gut. Die Saison wird aufregend. Ich bin kein Rookie mehr, kenne jetzt die meisten Strecken und konnte mich auch gut im Grand Prix Paddock integrieren», so der KTM-Fahrer.

Mit dem Japaner Toba verfügt er 2021 erneut über einen erfahrenen Teamkollegen, der schon einen Grand-Prix-Sieg auf seinem Konto hat. «In den ersten Tests war ich vom Speed an ihm dran und er ist für mich sicher ein guter Maßstab in den ersten Rennen.» Gleich die ersten beiden Saisonrennen finden auf dem Losail Circuit im Golfemirat Katar statt. Inklusive dem Moto3-Shakedown eine Woche zuvor heißt das für den Oberösterreicher, drei Wochen am Stück dort zu sein.

«Das wird sicher eine Herausforderung, denn mehr als Strecke und Hotelzimmer werden wir dort nicht zu sehen bekommen, weil es starke Corona-Auflagen gibt. Auf der anderen Seite sind wir froh, dass wir in die Saison starten können. Ich hoffe 2021 auf ein etwas normaleres Jahr, auch wenn wohl viele Rennen wieder ohne Zuseher sein werden», meinte Kofler vor dem Start in seine zweite volle WM-Saison.

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