Bei einer Crowdfunding-Runde wurden 580.000 Euro eingenommen

Hopper Mobility will sein dreirädriges E-Bike mit Karosserie ab der zweiten Jahreshälfte 2023 in Serie bauen. Das gab das Augsburger Startup-Unternehmen nun offiziell bekannt. Bei einer Crowd-Funding-Runde habe man über 580.000 Euro eingenommen. Damit will man sich nun an die Produktion wagen.

In drei Monaten habe man über die Crowdfunding-Plattform 280 Menschen gefunden, die mindestens 250 Euro in das Projekt steckten. Die gesammelten Gelder sollen nun in den Auf – und Ausbau der Serienfertigung fließen. Diese ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant. Bereits im ersten Quartal 2023 soll mit der Produktion der Pilotserie begonnen werden.

Bildergalerie: Hopper (Bilder von 2021)

Torben Müller-Hansen, einer der Gründer von Hopper Mobility, sagte: „Durch diese breite Unterstützung direkt von unseren Kunden können wir gemeinsam die Verkehrswende voranzutreiben und nachhaltige Mobilität Realität werden lassen.“

Der Hopper ist ein Zwischending aus Auto und Fahrrad. Mit drei Rädern, zwei Sitzen und einem Dach soll er komfortabel wie ein Auto, aber umweltfreundlich wie ein Fahrrad sein. Technisch und verkehrsrechtlich ist der Hopper ein E-Bikes (Pedelec). Das heißt, der Elektromotor unterstützt die Person an den Pedalen bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Damit kann und muss der Hopper auf Radwegen gefahren werden.

Die Reichweite liegt bei bis zu 60 Kilometern, kann aber durch einen optionalen Zusatz-Akku verdoppelt werden. Die Batterien sind herausnehmbar und können an jeder Steckdose aufgeladen werden. Optional soll es auch ein Solardach geben, womit man 70 Prozent des Jahres ohne Aufladung auskommen soll.

Der dreirädrige Aufbau mit Hinterradlenkung soll für eine hohe Wendigkeit sorgen. Gesteuert wird per Lenkrad. Vor Wind und Wetter ist man im Hopper durch eine Windschutzscheibe und ein Dach geschützt. Optional lassen sich die Seiten mit durchsichtigen Planen verschließen. Der Hopper bietet Platz für zwei Erwachsene oder eine erwachsene Person und zwei Kinder. Der Kofferraum fasst etwa 90 Liter. Außerdem ist eine Cargo-Variante verfügbar, die statt eines zweiten Sitzes bis zu 290 Liter Ladevolumen bietet.

Die Firma Hopper Mobility wurde 2019 gegründet. Im Oktober 2020 stellte die Firma den Hopper vor – wir berichteten damals auf. Zunächst gab es jedoch nur Renderings zu sehen. Ende 2021 schloss die Firma eine erste Finanzierungsrunde ab und nahm dabei „eine hohe sechsstellige Summe“ ein.

Im März 2022 hieß es dann, der Hopper könne nun vorbestellt werden. Im Oktober sollten die ersten Auslieferungen von Vorserienfahrzeugen für Pilotprojekte beginnen, die Serienproduktion sollte Anfang 2023 starten. Der Preis der Basisvariante wurde mit 7.299 Euro angegeben. Jetzt heißt es zum Preis auf der Hopper-Website:

„Zum Zeitpunkt der Serie wird der Preis vom Hopper wegen Inflation und Lieferengpässen steigen müssen. Der finale Preis wird sobald wie möglich kommuniziert. Die Auslieferung der Serie planen wir für die zweite Jahreshälfte 2023.“

Die Wahrheit : Wer fährt schon gern Dreirad?

Das Lastenrad ist der SUV der Zukunft. Sagt jedenfalls die Branche, die es am besten wissen muss. Eindrücke von einer Messe nächst München.

Das Lastenfahrrad – von einer künftigen Bundesregierung womöglich bald unter unmenschlichem Aufwand mit satten 1.000 Euro gefördert – stand im Mittelpunkt der diesjährigen Internationalen Mobil-Ausstellung (IMA), die am Wochenende im Messezentrum Straßlach-Dingharting bei Starnberg nächst München zu Ende ging.

„Längst ist das Lastenfahrrad nicht mehr einfach nur ein Fahrrad mit einem Kasten vorn dran“, sagt Eugen Krause von der Deutschen Lastenfahrrad Gesellschaft (DLaG), „eigentlich ist das Lastenfahrrad ja auch kein Fahrrad, sondern ein Dreirad. Aber welcher Erwachsene will gern Dreirad fahren?“, fügt Krause hinter vorgehaltener Hand hinzu – auch, weil er seine FDP3-Maske zum Interview vergessen hat.

Lastenräder sind für Menschen, die Dinge transportieren wollen, aber kein Auto haben – sei es aus Umweltschutzgründen oder aus Armut. Zu arm sollte man aber auch nicht sein, denn Lastenräder sind teuer.

Auch einige Paketdienstleiter probieren Lastenräder im Zustellbetrieb aus. Immer öfter sieht man auf Fahrräder montierte Schränke durch Straßen mäandern – beschriftet mit den Namen der einschlägig bekannten Logistikfirmen. „Bisher kann immer nur ein Mensch so ein Ungetüm steuern“, sagt Jeff Schröder von der Firma LastBike, „wir arbeiten aber schon an Modellen für zwei Personen.“ Er zeigt auf einen Prototyp. Das rot lackierte Fahrzeug ist erstaunlich windschnittig, die letzte Arbeit des 2019 verstorbenen Designers Luigi Colani. Die beiden Sitze sind nicht hintereinander, sondern nebeneinander angeordnet, was das Gefährt natürlich etwas breiter macht. „Ungefähr so breit wie der gute, alte VW-Käfer, nur ein bisschen höher, damit man den Überblick behält.“

Lara Croft fährt auch

Ähnlich wuchtig sieht das Modell LARA3000 der Firma D-Carbike aus. Es ist sogar noch ein wenig ausladender, so breit wie ein Mercedes der S-Klasse. Nicht nur auf den ersten Blick wirkt LARA3000 wie ein normales Auto. Das verwundert nicht, D-Carbike ist eine Tochterfirma von Mercedes-Benz. Klassische Autobauer steigen in den Lastenrad-Markt ein, falls das E-Car doch nicht das Auto der Zukunft wird.

„Das ist natürlich Absicht, dass sich unsere Carbikes als Autos tarnen“, sagt Isolde Hopfinger von D-Carbike. „Als Fahrradfahrer sind Sie im Straßenverkehr ja ein wandelnder respektive radelnder Toter. Der LARA3000 ist natürlich nicht so sicher wie ein richtiger Pkw, die Außenhaut besteht wie beim DDR-Trabi bloß aus Pappe. Aber er wird von den anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen als ein herkömmliches Zweirad. Dank überzeugender Attrappen-Funktion wird der LARA3000 von kurzsichtigen Autofahrern sogar als artverwandtes Fahrzeug akzeptiert.“

Denn, so sagt der Münchener Verkehrsexperte Prof. Markus Dorschatt, „im Grunde ist es so: Alle wollen Auto fahren. Niemand will Fahrrad fahren. Radfahren tut man aus der Not heraus. Im Sommer ist es toll, im Winter oll. Auf dem Land macht Radfahren Spaß, in der Stadt nicht. Wer hat nicht lieber einen schnellen Wagen statt eines klapprigen Damenrads. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Fahrräder wie Autos aussehen. Das ist ähnlich wie bei den Vegetariern oder Veganern. Die wollen kein Fleisch essen, sehnen sich aber nach Wurst, Steaks und Fleischpflanzerln – und bilden ihr Essen dann richtigem Essen nach.“

Das Rad für die Lasten auf unseren Schultern

Eine Halle weiter bietet die Firma Hummer das erste SUV-Bike an, ein mit einem Elektromotor unterstütztes zweisitziges Fahrzeug, das im höhergelegten Chassis nur über zwei Stufen zu erreichen ist. Die Räder sind größer und vor allem breiter als bei einem klassischen Fahrrad. Das robuste Design rundet das Bild ab und bringt das mattschwarze Gefährt auf ein Gewicht von etwa einer halben Tonne.

Die ersten E-Scooter-Verleihfirmen springen gerade auf den neuen Trend auf. So will der Berliner Anbieter Jelbi ab Frühjahr 2022 die ersten Hummer-Vehikel auf seinen Stationen anbieten.

„Die meisten Anbieter denken noch zu klein“, lacht Manfred Steffens von der Firma MAN über die Fahrzeuge der Konkurrenz. Auf der Internationalen Mobilausstellung stellt MAN den ersten Fahrrad-Lkw vor, leider nur als Modell. „Vorbild sind die Bier-Bikes, die in vielen Städten ja leider verboten sind. Der Fahrer lenkt, acht bis sechzehn Personen strampeln, dahinter hängt ein Lkw-Anhänger in Leichtbauweise. Das Konzept ist ausbaufähig. Wir planen sogar Baumaschinen und einen Braunkohlebagger mit Pedalantrieb.“

Aber was sagt der normale Nutzer zu den neuen Trends im Lastenradsegment? Am letzten Messetag, der für das Publikum geöffnet war, sprachen wir Besucher an. Tommi Hitzinger, passionierter Radfahrer, starrt begeistert auf den neuen SUV. Seinem unverständlichen Stammeln können wir entnehmen, wie sehr er sich schon auf die 1.000-Euro-Prämie vom Staat freut. Dann stürmt er auf den SUV zu und kann nur von dem Security-Team davon abgehalten werden, loszufahren.

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Zweisitziges Fahrrad für zwei Personen, die in die gleiche Richtung treten.

    Sie möchten ein Tandemfahrrad ausprobieren. Sicherlich ist es mit dem Verleih eines Tandems einfacher. Eine Radtour zu zweit ist in erster Linie eine synchronisierte Aktivität

Das Fahrrad mit zwei Sitzen ist sicherlich eine der Möglichkeiten für zwei, gemeinsam in die Pedale zu treten.

Ein Erlebnis für Erwachsene und für Kinder von mindestens 1,20 m. Auf diese Weise kann ich die Pedale erreichen. und treten gemeinsam und synchron in die Pedale.

Man muss kein Fahrrad kaufen, um eine Erfahrung zu machen. Mieten Sie ein Modell von Turisbike.

Zweisitzer-Tandem-Fahrradverleih

Es gibt verschiedene Modelle von Fahrrädern, die Sie mieten können. Auf diese Weise können Sie Erfahrungen sammeln, bevor Sie das gewünschte Modell kaufen.

Ein Fahrrad ist nicht nur ein Rahmen mit zwei Rädern, so sehr unser Bild auch nur das ist, was wir sehen.

Fahrräder haben zwar eine Geschichte, aber sie entwickeln sich ständig weiter. Ob in einer einfacheren Form für das Radfahren. Andererseits mit mehr Gängen und Übersetzungen, um einen Anstieg besser zu bewältigen. Zweifellos ein Verkehrsmittel, das sich mit der Zeit weiterentwickelt hat.

Langstreckentransporter (2 Sitzer plus Gepäck Velomobil)

Im Rahmen des gdl Streiks und den Kampf mit zwei aufrecht-Rädern mit Nahverkehrszügen von wabern nach Karlsruhe, kam mir Idee, dass eigentlich eine Mischung aus Leiba L und Milan 4.2 eine Strecke von 300 km mit einem 10 jährigen Kind ermöglichen sollte. Aber klar ist auch, dass die Nutzergruppe sehr klein ist. grüsse Stefan

Veloeler

Um was geht es? Ich verstehe „ein zweisitziges Velomobil mit Gepäckkapazität für eine fast flache 300-km-Strecke.“

Ob es das schon gibt? Erfahrungen gesucht? Ausleihen für eine einzelne Fahrt? Regelmässig damit die 300km fahren? Selbst konstruieren/bauen/vermarkten? Oder jemanden beauftragen? Oder mit jemandem zusammenarbeiten? Bis das fertig ist, ist das Kind nicht mehr 10 jährig. SCNR.

Jack-Lee

Servus, sowas gibt es, aufgrund des von dir genannten homöopatisch kleinen Absatzmarktes, nicht. Es kommt zudem sehr auf die Strecke, den Fahrkomfort, die Nutzungsdauer, eigene Fitness, Buget, usw. usw. an. Das ist schon sehr speziell. Denn 300km fährt man mit einem Lastenrad in ca. 20h. Das zieht sich. Besonders mit Kind.

Es war so mehr die Anfrage, ob ich was im Markt übersehen habe und ist aus den Frust aus dem gdl Streik und dem Kampf aus Hessen nach Karlsruhe mit zwei Rädern entstanden. Wir sind erst noch passabel voran gekommen ( bis Frankfurt) dann in Lampertheim hängen geblieben und mit Rad nach Mannheim (dann noch dank komoot ins Nirvana gefahren; ja ich nehme das nächste mal Brouter), bin dann leicht verboten mit spanngurten bei 30 grad im Schlepptau (Tochter angehängt) nach Mannheim. Von da ging es wieder weiter

Ich hatte ein Milan 1plus Projekt vor Jahren mal gesehen. Finde aber nichts mehr dazu. Habe dazu mal 2018 Feedback von Helge bekommen, aber als die Seiten umstrukturiert wurden, war es weg. Grüße Stefan

Jack-Lee

Ich denke mit der Beantwortung der bereits gestellten Fragen kann man mehr Unterstützung geben

Daher am besten was zu: – Buget – Häufigkeit (also wie oft soll pro Jahr die Strecke gefahren werden) – Zeitbuget pro Fahrt – Größe der Mitfahrer und Zuladung

Veloeler

Natürlich (siehe meinen Wohnort) bin ich dabei von der Strecke Wabern bei Bern nach Karlsruhe ausgegangen. Für die Strecke Wabern

Will ich das Streckenprofil nicht beurteilen. Irgendwie symptomatisch für die Präzision in diesem noch jungen Thread

DePälzer

Also im Alltag bewege ich aktuell ein reiserad bzw. ein trike an 220 Tagen (ohne Pandemie) 14 km hin und 14 km zurück total flach. Auch hierfür hatte ich über eine Velomobil nachgedacht, es aber Vorläufig verworfen. bei Familien Besuchen geht es (außer in Pandemie) geht es nach Hessen (ich meinte wabern in Hessen (oder besser Homberg Efze) oder nach ungefähr erlangen bei Nürnberg. Das Streckenprofil ist schon wellig, Richtung Hessen ist ein merklicher längere Anstieg noch so richtig zu umfahren. Eigentlich wäre das ideale Fahrzeug, ein Fahrrad Trike oder Velomobil für den Alltag, was bei solchen Fahrten (partiell in den Kraftfahrzeugmodus wechseln kann, siehe Canyon). Und hier sieht man, dass meine Ideen gegen die Wand fahren.

Ein teures Fahrzeug, im Bereich 10 k€ wäre drin, wenn ich das trike ersetzen würde. Aber das müsste dann schon den Alltag und die (ohne Pandemie 3-5 mal anliegenden (pro Jahr) Fahrten auch erledigen. Ich denke man kann sagen, dass weder Bahn (auch ohne Streik) in Verbindung mit Rad eine wirklich gute Alternative zum Auto ist. gruesse stefan

Als ich mich dann für das trike entschieden hatte, war nach seiner Aussage die Produktion der Leiba Cargo eingestellt. Aktuell gibt es ja wieder ein ähnliches Modell, Leiba L aber ohne Seitentür. Trike ist alleine und im Sommer der Gewinner, Leiba wäre durchaus im Winter und als Transporter interessant. g

DePälzer

Als ich mich dann für das trike entschieden hatte, war nach seiner Aussage die Produktion der Leiba Cargo eingestellt.

Als er meine Cargo vor kurzem auslieferte, hörte sich das anders an. Da wollte er doch noch Welche produzieren.

Meine Information stammte vom 9.10.19, mit dem Hinweis dass die Produktion steht und ich mich bei anderen Produkten umschauen solle Grüße Stefan

BuS velomo

Da du auf welliger Langstrecke mit ordentlich Gepäck eh nicht mehr in den velomobilen Effizienzbereich vordringst (Milan), bleibst du im niedrigen Geschwindigkeitsbereich und brauchst einen Motor zur Hilfe, um Wetterschutz und Ladung über die Distanz zu bringen.

Die Leiba Cargo ist dabei die alte Funktion dessen, was aktuell als Podbike, Quadvelo, Pedilio, etc.* auf den Markt drängt. Auf Quad-Basis, mal mehr oder weniger aerodynamisch/ effizient. aber auf Motor, Allwetter und Ladung ausgelegt.

Nur bedeuten 300km ordentlich Investition in Akku-Kapazität. gerade wenn du vielleicht ein Rad für 45 suchst.

Nur bedeuten 300km ordentlich Investition in Akku-Kapazität. gerade wenn du vielleicht ein Rad für 45 suchst.

Mein längjähriger Schnitt liegt bei ~38km/h im Stätischen Bereich und ~41km/h bei Überlandfahrten und nach 2 Stunden im VM mache ich sehr gerne auch mal eine Stunde Pause, in der ich laden kann.

Leider zieht das den Schnitt auf ~25km/h runter und die 300km wären dann nicht unter 12 Stunden zu schaffen. Meine weiteste Tages Tour war ~250km. das muss man wollen, sonst zieht sich das.

BuS velomo

@JKL – wieviel Akkukapazität müsstest du denn mitschleppen, wenn du 300km (mit maximaler Zuladung und minimaler Eigenleistung) tatsächlich mit 45km/h Reisegeschwindigkeit im SR am Stück bewältigen wollen würdest?

@JKL – wieviel Akkukapazität müsstest du denn mitschleppen, wenn du 300km (mit maximaler Zuladung und minimaler Eigenleistung) tatsächlich mit 45km/h Reisegeschwindigkeit im SR am Stück bewältigen wollen würdest?

Hier in meiner Gegend (bergig, alle 3km eine Ortschaft) und voller Leistung rechne ich mit 20Wh/km. Das kann man noch etwas verbessern, wenn man auf Beschleunigung (das würde ich bei der Strecke tun) verzichtet, sprich die Leistung halbiert, dann sind es ~2,5Wh/km weniger).

Rechnen ich mit 18Wh/km, dann wären das ~5,5kWh. ~24kg, zu schwer und zu teuer für ab und zu mal nutzen.

Abgrenzung: Mofa, Roller, Leicht­kraftrad, Motorrad – Und was ist mit Quad und Trike?

Mit dem zur Schule, mit dem zur Arbeit oder mit dem in den Urlaub und dort Spaß haben mit dem : Das Kraftrad, oder auch Krad, hat im Alltag vieler Menschen einen festen Platz eingenommen.

Ein wenig verwirrend sind allerdings die besonderen, die in Deutschland für jeden variieren.

Der folgende soll deshalb die von Mofas, Rollern, Leichtkrafträdern und Motorrädern deutlich machen.

Wir ordnen für Sie auch einmal die noch recht neuen und ein.

Was ist ein Mofa?

Seit dem 1. Oktober 1985 müssen Mofafahrer einen Helm tragen. Für mit einer maximalen Geschwindigkeit von entfällt die Helmpflicht.

Eine und ein Versicherungskennzeichen sind Vorschrift, wenn das Mofa auf öffentlichen Straßen genutzt wird.

Wer in ein Mofa fahren möchte, muss mindestens alt sein und einen gültigen besitzen.

Ohne gültigen Führerschein ist das Führen eines Mofas nach dem Erwerb einer möglich. Die Prüfbescheinigung ist allerdings nicht erforderlich, wenn der Fahrer vor dem 1. April 1980 bereits 15 Jahre alt war.

Was ist ein Motorroller?

Als bezeichnet man einspurige Zweiräder mit Durchstieg – häufig mit Automatikgetriebe, welches als Variomatik ausgeführt ist.

Die meisten Roller erreichen eine und einen maximalen Hubraum von. Die Leistung liegt bei 2 bis 6 PS.

Der für Kleinkrafträder bis 50 ccm kann ab dem erworben werden. Bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres sind jedoch nur erlaubt.

Fahrten ins sind daher erst ab dem 16. Geburtstag möglich. Auch mit dem (Klasse B bzw. 3) ist das Rollerfahren erlaubt.

Genau wie das Mofa benötigt auch der Roller eine und ein, wenn er auf öffentlichen Straßen genutzt werden soll.

Eine (TÜV) ist bei Fahrzeugen mit Versicherungskennzeichen nur dann erforderlich, wenn eintragungspflichtige Änderungen am Fahrzeug sowie oder auf vorgenommen wurden.

Auch sehen optisch häufig noch wie Roller aus – für sie gelten aber.

Das Gleiche gilt für sogenannte und einige, die mit ausgestattet sind.

Aktuell gibt es auf dem Markt bzw. 50 PS, die eine Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen können.

Wie muss ein Roller, Moped oder Mofa versichert weden?

Ein Versicherungskennzeichen für Ihr Zweirad erhalten Sie mit unserer Mopedversicherung. So fahren Sie im Verkehrsjahr 2022/2023 schon ab 23,50 €.

Porsche-Fahrrad: Ferdinand 911 GT3 RS

Gülden schimmert er im Sonnenlicht, die Form ist typisch Porsche. Aber unter dem geschwungenen Kleidchen donnern weder PS noch schwelgt man in edlem Interieur. Schnöde Fahrradtechnik treibt den Ferdinand GT3 RS an.

Hannes Langeder, österreichischer Künstler, hat ein ganz besonderes Anliegen: „Die Zurschaustellung der zerstörerischen Dimension des Automobils“. Um seiner Meinung den nötigen Nachdruck zu verpassen, gräbt Langeder an dem Symbol für überstarke Sportwagen schlechthin: Porsche. Was nämlich auf den ersten Blick wie ein ganz normaler 911 GT3 aussieht, wirft bei genauem Hinsehen etliche Fragen auf: Der Lack des Ferdinand GT3 RS – so nennt Langeder sein Kunstprojekt – hat die Anmutung von Tesafilm, die Räder weisen lediglich Fahrradpneu-Dicke auf. Porsche-Fahrer ohne eine gesalzene Portion Humor dürften sich über den „Ferdinand“ sicher ärgern, Ökos hingegen derbe freuen! Die Kunst-Szene zeigt sich amüsiert und begeistert zugleich über das Projekt von Hannes Langeder, der in monatelanger Handarbeit mit Hilfe von Leitungsrohren und Klebebändern eine Porsche-911er-Karosserie 1:1 nachgebaut hat. Selbst an den voluminösen Heckspoiler des GT3 RS hat er gedacht. Basis der Schöpfung ist ein zweisitziges Fahrradgestell mit herkömmlichem Kettenatrieb. Abschließend hat Langeder goldene Folie über den „Rahmen“ gespannt und eine Lichtanlage installiert. Preis für den Porsche in Originalgröße, der auch ohne Führerschein gefahren werden darf: unbezahlbar.

Das TWIKE: Der Elektro-Klassiker fährt und fährt und fährt.

Neu ist es nicht, das TWIKE. Im Vergleich zu den ganzen anderen Elektrofahrzeugen, über die dieser Tage so viel geredet wird, sogar uralt. Erst recht ein Grund, wieder einmal auf dieses innovative Pionierfahrzeug aufmerksam zu machen. Das TWIKE hat bei E-Rallyes schon zahlreiche Preise gewonnen und genießt bei vielen Menschen einen regelrechten Kultstatus – und es wird immer noch produziert. Bei dem ersten TWIKE von 1986 handelte es sich noch um ein vollverkleidetes, zweisitziges Fahrrad, das von Schweizer Studenten für die EXPO in Vancouver entwickelt wurde, wo es auch gleich einen Preis für seine ergonomische Gestaltung gewann.

1991 wurde bei dem TWIKE II ein elektrischer Hilfsantrieb integriert, ein Jahr später erfolgte in der Schweiz die Gründung der TWIKE AG, um das Fahrzeug in Serie zu produzieren. Seit 1996 wird das weiterentwickelte und noch heute gebaute TWIKE III produziert, das 2004 ein „Redesign“ erfahren hat. Seit 2002 produziert die FINE Mobile GmbH, die sich 1998 als Generalimporteur für Deutschland gründete und zunächst die Lizenzproduktion übernahm, das TWIKE als exklusiver Hersteller in Eigenregie. Nach und nach wurden die Akkus verbessert, sodass in einigen Modellvarianten mittlerweile rein elektrische Reichweiten von 100 bis 200 Kilometern erzielt werden können – mit den Top-Versionen sogar noch um einiges mehr. Jährlich werden am Unternehmenssitz in Rosenthal rund 50 Fahrzeuge gefertigt, insgesamt wurden seit 1996 europaweit über 1.000 TWIKE der dritten Generation verkauft.

Human Power Hybrid: Leichtelektrofahrzeug mit eingebautem Fitnessstudio

„Der erste echte Sportwagen“ – so bewirbt FINE Mobile GmbH sein innovatives Leichtelektrofahrzeug. Und ganz unrecht hat das Unternehmen damit nicht, ist es doch neben dem ungewöhnlichen Design der ungewöhnliche Zusatzantrieb, der dem TWIKE seine Sonderstellung bzw. seinen sportlichen Charakter verleiht. Dank des eingebauten „Fitnessstudios“ kann man man unterwegs nach Lust und Laune in die Pedale treten, um sich körperlich zu betätigen oder die Reichweite zu verlängern – kann, nicht muss, es gibt auch Modelle, die nur mit einem Elektroantrieb fahren.

Als sog. Human Power Hybrid vereint das TWIKE Active einen Elektromotor mit zwei Pedaleinheiten, die im Betrieb die Hinterräder durch eine Kette direkt antreiben. Mittels einer Gangschaltung kann die Tretfrequenz an Geschwindigkeiten zwischen 25 und 70 km/h angepasst werden. Seine maximalen Fahrleistungen erzielt das TWIKE, das bis zu 85 km/h aufs Tacho bringt, aber auch ganz ohne Muskelkraft.

Effizient und sparsam: Umgerechnet ein halber Liter Treibstoff auf 100 Kilometer

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Die dreirädrige Flunder bringt dank der ultraleichten Karosserie aus Thermoplast nur etwa 270 Kilo auf die Waage und bietet zwei Personen sowie ein wenig Gepäck Platz. Das Leichtelektromobil ist ausgestattet mit einem Drehstrom-Asynchronmotor mit einer Nennleistung von 3 kW und einer Spitzenleistung von 9 kW sowie je nach Modell mit einem Nickel-Cadmium – oder einem Lithium-Ionen-Akku unterschiedlicher Größe. Mit einem angegebenen Verbrauch von 4 – 7 kWh auf 100 Kilometer ist das TWIKE sehr effizient und im Unterhalt äußerst günstig. Eine Minute an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose verschafft dem TWIKE einen Kilometer Reichweite – eine einfache Rechnung und schnelles Laden garantiert.

Im Innenraum warten sportliche Schalensitzen auf die Piloten. Gesteuert wird das TWIKE über einen Joystick, der mit einem Bordcomputer verbunden ist. Mit dem einhändig zu bedienenden Joystick wird gelenkt, beschleunigt, gebremst und der Blinker gesetzt. Ein Digitaldisplay gibt Auskunft über die Geschwindigkeit, die verfügbare Reichweite, den Ladezustand der Batterien sowie weitere relevante Informationen.

Auch wer dem TWIKE grundsätzlich positiv gegenübersteht, hat oft noch eine Frage im Kopf: Ist dieses Gefährt sicher zwischen all den vergleichsweise großen und schweren Autos? Laut FINE Mobile sei ein optimales Verhältnis zwischen Gewicht und Stabilität gelungen, aber natürlich kann es nicht die Sicherheit eines modernen PKW bieten. Allerdings soll das TWIKE bei einem frontalen oder seitlichen Aufprall „vergleichsweise sicher“ sein, wie Berechnungen der ETH Zürich ergeben haben sollen. Das Elektromobil ist mit einem sog. Spaceframe in Form einer Sicherheitszelle ausgestattet, das unter durch die Verwendung von Knetwerkstoffen eine hohe Energieabsorbtionsfähigkeit haben soll. Wäre alles wunderbar, wenn die ganze Sache nicht doch einen kleinen großen Haken hätte: den Preis. Je nach Ausführung und Ausstattung kostet das TWIKE schnell über 20.000 bis 30.000 Euro, auch die 40.000 €-Marke kann geknackt werden.

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