20 apr job fahrrad nachteile – ein gesamtblick auf das modell eines dienstrads

In zahlreichen Betrieben hat sich mittlerweile das Modell der Dienstradüberlassung etabliert. Statt eines früher verbreiteten Dienstwagens stellt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern nun zunehmend ein Fahrrad, auch Dienstfahrrad oder Dienstrad oder Job Fahrrad genannt, zur Verfügung.

Bei vielen Arbeitnehmern besteht jedoch bezüglich der Abwicklung sowie der Vor – und Nachteile dieser Regelung noch eine gewisse Unsicherheit. Wer bisher schon einen Dienstwagen genutzt hat, dem sind Begriffe wie „Entgeltumwandlung“ oder „geldwerter Vorteil“ nicht völlig fremd.

Häufig wird sich der Arbeitnehmer aber die Frage stellen, ob die Überlassung eines Deinstrades letztlich für ihn überhaupt sinnvoll ist. Zu einem ist zu beurteilen, ob ein Fahrrad das geeignete Fortbewegungsmittel ist. Zum anderen ist zu klären, ob das Modell „Dienstrad“ mit finanziellen oder auch anderen Vorteilen verbunden ist und ob nicht vielleicht doch die Nachteile überwiegen.

Für wen eignet sich ein Dienstbike?

Beginnen wir mit der Grundsatzfrage nach dem Bedarf bzw. der Eignung. Für wen eignet sich also ein solches Modell (z. B. statt einer Gehaltserhöhung)?

Pauschal lässt sich erst einmal festhalten – ein Dienstfahrrad lohnt sich für Jeden.

Es gibt natürlich nochmal Spezialfälle, bei denen es sich besonders lohnt, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Diese haben wir im Folgenden erläutert.

20 apr job fahrrad nachteile – ein gesamtblick auf das modell eines dienstrads

Die Steuer und ihre Tücken

Die Steuer ist und bleibt ein äußerst komplexes Thema und viele verfallen in eine Art Schockstarre, wenn sie Wörter wie „Steuererklärung“ hören. Auch hier gibt es den einen oder anderen Punkt, der Im Zusammenhang mit einem Dienstrad beachtet werden sollte. Zudem gilt es abzuklären, welche Fallstricke sich unter Umständen auftun können.

Da das Thema Versteuerung Dienstrad sehr kompliziert ist, haben wir einen separaten Beitrag dazu erstellt – https://dienstfahrrad. com/versteuerung-dienstfahrrad/

Wie läuft so eine Dienstradüberlassung eigentlich ab? Der Idealfall aus Sicht des Arbeitnehmers sieht mit Sicherheit so aus: Der Arbeitgeber least ein Fahrrad, beteiligt sich vielleicht sogar an Leasingraten und überlässt dem Arbeitnehmer das Dienstrad zur freien Verfügung. Der sich hieraus ergebende Geldwerte Vorteil muss vom Arbeitnehmer mit monatlich 1 % des Neupreises versteuert werden (auch als 1% Regelung bekannt). Zusätzlich müssen auf diesen Betrag Sozialabgaben geleistet werden.

Der Regelfall wird jedoch das Leasingmodell mit Gehaltsumwandlung sein. Auch hier least der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer ein Job Fahrrad. Allerdings zahlt er nicht die volle Leasingrate. Er benutzt vielmehr in Form einer Barlohnumwandlung ein Teil des Gehalts des Arbeitnehmers für die zu zahlende Leasingrate. Diese Vorgehensweise wird in einem Überlassungsvertrag oder einem Zusatzvertrag zum Arbeitsvertrag schriftlich fixiert.

Jetzt kommt vielleicht die Frage auf, worin der finanzielle Vorteil liegt, wenn man die Leasingrate weitestgehend selbst zahlen muss? Die Frage ist schnell beantwortet.

Https://dienstfahrrad. com/job-fahrrad-nachteile/

Teures Pendeln: Lohnt der Umstieg aufs Dienstfahrrad?

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Fahrradfahren ist seit Corona ein echtes Trend-Thema – und wird durch die aktuellen Spritpreise weiter befeuert. Auch für den Weg von und zur Arbeit nutzen immer mehr das Rad. Da muss sich doch ein Dienstrad lohnen. Oder?

In Zeiten hoher Benzinpreise kann das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz ins Geld gehen. Manche denken darüber nach, für die Strecke künftig aufs Firmenrad zu steigen. Aber was ist das eigentlich, und für wen lohnt sich das wirklich? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Was ist überhaupt ein Dienstrad – und wie komme ich dran?

Ein Dienstrad ist ein Fahrrad, E-Bike oder Cargobike, das der Arbeitgeber einem oder einer Beschäftigten überlässt. „Es kann sowohl beruflich und für Pendelstrecken als auch privat genutzt werden„, sagt Elena Laidler-Zettelmeyer vom Bundesverband Zukunft Fahrrad (BVZF). Interessierte sollten sich an ihren Arbeitgeber wenden.

Grundsätzlich kommen zwei Möglichkeiten in Frage: Es gibt zum einen das weit verbreitete Dienstrad-Leasing, bei dem Arbeitgeber Diensträder von einem Leasinganbieter leasen und den Beschäftigten zur Verfügung stellen. Zum anderen etabliert sich derzeit ein Dienstrad-Abonnement, bei dem Kunden sich ein Rad ihrer Wahl mieten und dafür eine monatliche Rate zahlen.

Wie finanziert sich das?

Im Regelfall wird das Fahrrad über Gehaltsumwandlung finanziert. Heißt konkret: „Beim Dienstrad-Leasing verzichtet der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin etwa für die Dauer der Rad-Überlassung auf Barlohn in Höhe der Nutzungsrate und gegebenenfalls der Versicherungen„, sagt Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuerzahler.

Die monatlichen Raten müssen die Beschäftigten nicht wie ihren restlichen Lohn versteuern. Nur die private Nutzung, der geldwerte Vorteil, ist mit 0,25 Prozent von der unverbindlichen Preisempfehlung zu versteuern. Der Arbeitgeber kann sich mit Zuschüssen an den Raten beteiligen.

Erhalten Beschäftigte das Dienstrad zusätzlich zum Arbeitslohn in Form eines Gehaltsextras und übernimmt der Arbeitgeber die anfallenden Kosten vollständig, entfällt die Versteuerung des geldwerten Vorteils. Das Dienstrad ist also für die Beschäftigten kosten – und steuerfrei.

Ob es um ein Fahrrad-Abo oder ein Leasing-Angebot geht, macht in der Regel keinen Unterschied. „Fahrräder im Abonnement bringen die gleichen steuerlichen Vorteile und Möglichkeiten wie beim Leasing„, sagt Laidler-Zettelmeyer. Auch hier ist eine Finanzierung per Gehaltsumwandlung – mit oder ohne Arbeitgeberzuschuss – oder eine komplette Übernahme der Kosten durch den Arbeitgeber möglich.

Wichtig zu wissen: „Damit ein Dienstrad steuerlich anerkannt wird, muss die Überlassung im Arbeitsvertrag geregelt sein„, sagt Karbe-Geßler.

Was gilt steuerlich für Selbstständige und Freiberufler?

Wer als Selbstständiger und Freiberufler das betriebliche Fahrrad auch privat nutzt, muss dies nicht als Privatentnahme versteuern. “Beim Leasing können die Raten monatlich in voller Höhe als Betriebsausgabe geltend gemacht werden“, so Karbe-Geßler.

Welche Kosten für ein Dienstrad kommen auf Beschäftigte zu?

Das hängt maßgeblich von zwei Faktoren ab. Erstens von dem Wert des Fahrrads und zweitens von der Höhe des Zuschusses durch den Arbeitgeber. Viele Dienstrad-Leasing-Anbieter haben einen Rechner auf ihrer Website, mit dem sich die individuellen Kosten berechnen lassen.

Für wen lohnt sich das wirklich?

Das Dienstrad per Leasing ist laut Laidler-Zettelmeyer bis zu 40 Prozent günstiger als der Direktkauf. Beschäftigte profitieren finanziell umso mehr, je stärker sich der Arbeitgeber an den Kosten beteiligt.

Auch hier können sich Berufstätige mit Hilfe der Rechner auf den Seiten der Dienstrad-Leasing-Anbieter selbst informieren und ihre Vorteile berechnen. Beim Abo-Modell lassen sich Laidler-Zettelmeyer zufolge bis zu 55 Prozent der Kosten einsparen.

Neben den finanziellen Vorteilen gibt es natürlich andere positive Effekte – etwa für die eigene Fitness oder das Klima.

Was sollte man in finanzieller Hinsicht sonst noch beachten?

Durch ein Dienstrad per Gehaltsumwandlung sinken die Sozialversicherungsbeiträge, da der Bruttolohn reduziert wird. “Dies wirkt sich unter anderem geringfügig auf den späteren Rentenbezug aus“, so Laidler-Zettelmeyer. Allerdings sei der Effekt überschaubar. Die finanziellen Vorteile gegenüber dem Fahrrad-Direktkauf würden die Auswirkungen auf die Rente ausgleichen.

Übrigens: Auf die Entfernungspauschale hat die Nutzung eines Dienstrades keinen Einfluss. “Trotz Dienstrad kann man für das Pendeln per Rad für jeden Arbeitstag 30 Cent pro Entfernungskilometer und ab dem 21. Kilometer 35 Cent in der Steuererklärung ansetzen“, sagt Karbe-Geßler. Ihr zufolge ist es auch möglich, gleichzeitig ein Dienstrad und einen Firmenwagen zu nutzen.

Habe ich derzeit überhaupt eine Chance auf ein Rad?

Derzeit funktionieren die Lieferketten im Fahrradbereich nicht vollständig reibungslos – wie in vielen anderen Branchen auch. Hinzu kommt, dass sich Fahrräder derzeit einer großen Nachfrage erfreuen. “Nicht jedes Fahrrad ist zu jedem Zeitpunkt sofort lieferbar“, sagt Laidler-Zettelmeyer. Grundsätzlich bestehe aber kein Mangel an guten und hochwertigen Fahrrädern.

Gibt es sinnvolle Alternativen?

Alternativ zu einem reinen Dienstfahrrad kann der Arbeitgeber auch ein Mobilitätsbudget anbieten. Hier haben die Angestellten Wahlfreiheit und können sich individuell ein Angebot aus Dienstrad, Jobticket, Bahncard und Budget für Fahrrad – und Car-Sharing zusammenstellen.

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Https://www. focus. de/finanzen/sparen-mit-bike-leasing-teures-pendeln-lohnt-der-umstieg-aufs-dienstfahrrad_id_102642344.html

Ist Fahrradleasing sinnvoll

Für wen es sich lohnt, ein Fahrrad zu leasen, wie man sich selbst die Rate ausrechnen kann und welche Unterschiede es bei den E-Bikes gibt – ein Überblick.

Ein Fahrrad leasen – das muss man wissen

Für wen lohnt es sich, ein Rad zu leasen?

Die Faustregel ist: Je höher der persönliche Steuersatz ist, desto höher ist tendenziell die Ersparnis durch das Leasing im Vergleich zum Privatkauf eines Rades.

Wie kann der Arbeitnehmer herausfinden, ob sich Leasing persönlich lohnt?

Die Anbieter von Leasingverträgen bieten auf ihren Webseiten entsprechende Rechner an. Dort tragen Interessenten beispielsweise Angaben zu ihrem Gehalt, zu ihrer Steuerklasse und den Preis des Rades ein und erfahren, wie die Ersparnis im Vergleich zum Kauf ist.

Wie kann sich der Interessent selbst die Rate überschlägig ausrechnen?

Der monatliche Mietpreis für das Rad, der sogenannte Leasingfaktor, liegt meist bei etwas mehr als drei Prozent des Neupreises. Bei einem Rad, das inklusive Mehrwertsteuer 1000 Euro kostet, können das beispielsweise 31 Euro sein. Hinzu kommt noch die Steuer für die private Nutzung des Rades sowie Beiträge etwa für eine Vollkasko-Versicherung oder die Wartung des Fahrrads.

Warum ist es wichtig, dass der Arbeitgeber zum Abzug der Vorsteuer berechtigt ist?

Weil nur dann die Mehrwertsteuer (Vorsteuer) von der Leasingrate abgezogen werden kann. Die Rate von 31 Euro würde sich so auf etwas mehr als 25 Euro verringern. Banken, Versicherer und auch Behörden dürfen keine Vorsteuer abziehen. In dem Fall gilt das Leasen eines Rades als kaum noch attraktiv.

Ist es relevant, ob jemand ein Pedelec oder ein S-Pedelec least?

Ja. Viele Unternehmen schließen das Leasen eines S-Pedelecs sogar aus, weil diese rechtlich Kraftfahrzeugen gleichgestellt und damit aufwendiger in der Buchhaltung sind. Beim S-Pedelec wird von Januar 2019 an die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Steuer für die private Nutzung halbiert – es wird also so getan, als würde das Rad nur die Hälfte kosten. Die Besteuerung liegt dann rechnerisch bei 0,5 statt einem Prozent. Zusätzlich fällt eine Steuer für jeden Entfernungskilometer zum Arbeitsplatz in Höhe von 0,03 Prozent des halben Listenpreises an.

Hat der Arbeitnehmer die Pflicht, ein geleastes Rad regelmäßig zu warten?

Viele Arbeitgeber, formal der Leasingnehmer, wollen, dass ein Fahrrad regelmäßig zur Inspektion gebracht wird. Für den Vertragsanbieter ist es hingegen wichtig, dass das Rad am Ende der Laufzeit im ordentlichen Zustand abgegeben wird. Dies wird anhand einer Checkliste geprüft.

Was passiert, wenn das Fahrrad gestohlen wird?

In solchen Fällen springt die obligatorische Versicherung ein. Manche Anbieter rechnen bei anschließenden neuen Leasingverträgen einen Teil der bisherigen Laufzeit an.

Worauf muss der Arbeitnehmer achten, wenn er beim Unternehmen kündigt oder vorzeitig in Rente geht?

Das kann für den Arbeitnehmer teuer werden. Es ist beispielsweise möglich, dass er in diesem Fall das Fahrrad übernehmen muss. In der Branche gilt: Leasing ist nur dann sinnvoll, wenn der Vertrag am Ende auch erfüllt wird.

Https://www. sueddeutsche. de/wirtschaft/fahrrad-leasing-das-muss-man-wissen-1.4262231

Dienstrad – wann lohnt sich das Steuersparmodell mit dem Fahrrad

Rad-Pendler Dienstrad-Privileg – warum sich das Steuersparmodell für die meisten nicht lohnt

20 apr job fahrrad nachteile – ein gesamtblick auf das modell eines dienstrads

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Der Fiskus zahlt das neue Rad. Das hört sich verlockend an, doch häufig ist die echte Ersparnis enttäuschend. Spannend ist das Modell nur für Besserverdiener oder wenn der Chef etwas dazu bezahlt.

Seit dem Jahr 2012 gilt das sogenannte Dienstwagen-Privileg auch für Fahrräder. Das Dienstrad war geboren und sofort waren auch Anbieter am Start, die Diensträder im Leasing anbieten. Für viele eine tolle Idee: Man konnte sich das neue Rad vom Staat und vom Fiskus bezahlen lassen.

Das Erwerbsmodell

Das Modell funktioniert so: Beim Händler entscheidet man sich für ein Rad. Doch die Firma least das Rad häufig inklusive einer Versicherung und eines Wartungsvertrages. Sie überlässt es dem Angestellten und der darf das Rad auch privat nutzen. Die private Nutzung gilt als sogenannter geldwerter Vorteil und muss mit einem Prozent des Listenpreises im Monat versteuert werden.

Anmerkung: Die Versteuerung des geldwerten Vorteil wurde auf 0,5 Prozent gesenkt. Eine aktualisierte Version des Artikels wird folgen, sobald die Anbieter ihre Vorteilsrechner auf den neuen Wert angepasst haben.

Hinzu kommt die eigentliche Leasingrate. Wenn sie zu den wenigen Glücklichen gehören, bei denen die Firma die Rate trägt, sollten Sie zugreifen, das lohnt sich richtig. Aber meistens ist der Arbeitgeber nicht so großzügig und dann sieht das Dienstwagen-Modell nicht ganz so rosig aus.

Insgesamt sollen etwa 200.000 Menschen das Angebot genutzt haben. Der Zuspruch ist also nicht so gewaltig, wie einige Experten vorhergesagt haben. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Nicht jeder braucht ein neues Rad

Der erste ist ganz einfach: Das Dienstrad kann ein gutes Angebot sein, aber es ist nicht so toll, dass es sich lohnt, ein vorhandenes Fahrrad wegzuwerfen. Damit fällt die Gruppe überzeugter Radfahrer als Kunden aus, denn besitzen einen eigenen Drahtesel. Für sie wird das Dienstrad nur interessant, wenn das alte Rad ersetzt werden muss. Zum Leidwesen der Fahrradbranche halten Räder, wenn sie gewartet werden, aber 15 bis 20 Jahre. Entsprechend gering ist der Bedarf nach Ersatzrädern.

Eine merkliche Ersparnis ergibt sich nur, wenn das Rad teuer wird. Das trifft auf Sporträder zu und auch auf die beliebten E-Bikes, aber nicht auf die Muskel-Räder, die typischerweise gekauft werden. Tatsächlich kann man, wenn man kein Edelrad will, zu Preisen zwischen 500 und 800 Euro sehr brauchbare Markenräder bekommen. Bei diesem Fahrradpreis ist die Ersparnis in Euro aber sehr gering, das Modell „Dienstrad“ macht keinen Sinn. Für Leute, die ein Rad vom Discounter nutzen (Preise bei 300 Euro) erst recht nicht.

Nur der Firmenzuschuss macht den Dienstwagen interessant

Und zum zweiten ist auch das Dienstwagen-Privileg nicht so goldig, wie manche Berichte vermuten lassen. Der Pkw-Dienstwagen wird für den Fahrer nur dann spannend, wenn der Arbeitgeber sämtliche Kosten des Fahrzeugs inklusive Benzin übernimmt und der Nutzer nur einen sogenannten geldwerten Vorteil versteuern muss. Unter diesen Voraussetzungen ist auch das Dienstrad ein gutes Geschäft, aber meistens übernehmen die Arbeitgeber mit der Firma für das Leasing nur die Abwicklung, die Leasingkosten muss der Radfahrer meist tragen.

Tipp: Wenn Sie sich für ein Dienstrad interessieren, erkundigen Sie sich genau, ob und wie viel die Firma zuzahlt. Ist der Zuschuss groß, ist das Modell interessant, gibt der Chef nichts dazu, wird es schwierig.

Die größte Ersparnis ist Geschichte

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Fahrradkauf Ein gutes Rad kann auch billig sein

Der dritte Grund, warum das Dienstrad-Modell nicht so eingeschlagen ist, liegt an der Finanzverwaltung. Die hat bei den gewagtesten Steuersparkonstruktionen den Stecker gezogen. In den ersten Jahren konnte man nach Ablauf des Leasings das drei Jahre alte Rad für einen symbolischen Betrag übernehmen. Meist etwa zehn Prozent des Listenpreises.

Das war natürlich ein Witz. Übertragen auf den Dienstwagen wäre das so: Das Auto ist ein X5 für 75.000 Euro – nach drei Jahren und mit 45.000 Kilometern übernimmt man ihn für 7500 Euro.

Das ging nicht lange gut. Heute wird entweder der Restwert höher angesetzt oder ein geldwerter Vorteil muss versteuert werden. Das Ergebnis ist in jedem Fall gleich: Die Ersparnis mittels Steuertrick fällt merklich kleiner aus.

Die Goldgräber-Stimmung zu Beginn des Dienstrads ist vorbei, bleibt die Frage: Lohnt sich das noch?

Beispielrechner

Um das festzustellen, nutzen wir den Rechner von Jobrad. Die Beispiele sind nur Abschätzungen, auch bei anderen Anbietern dürfte die Ersparnis ähnlich sein.

Beispiel 1 bezieht sich auf ein preiswertes Rad für 749 Euro (Arbeitnehmer, 2200 Euro Monatsbrutto, Steuerklasse 2, 1 Kind): Das Modell der Lohnumwandlung führt zu einer Bruttorate von 24,57 Euro, die in eine echte Nettobelastung von 19,96 Euro führt. Nach der Laufzeit kann man das Rad für 127,33 übernehmen. Insgesamt hat man dann insgesamt 845,89 für ein Rad bezahlt, dass bei Barkauf ohne Rabatt 749 Euro gekostet hätte.

Allerdings ist das Rad dann drei Jahre lang versichert, denn eine Versicherung ist inklusive.

Das sind die besten E-Bikes bei der Stiftung Warentest

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Wer sein Rad versichern möchte, spart zwar nichts, zahlt aber auch nicht drauf. Wer auch ohne Versicherung klarkommt, etwa weil die Hausratversicherung ausreichend ist, muss mit dem „Dienstradprivileg“ 100 Euro mehr bezahlen. Hätte er beim Barkauf noch ein Schloss oder einen besseren Sattel rausgehandelt, verschlechtert sich das Verhältnis weiter.

Beispiel 2: Die gleiche Person möchte ein E-Bike für 2500 Euro fahren. Hier liegt die Netto-Belastung bei 62,39 Euro, die Übernahmezahlung beträgt 425 Euro. Zusammen macht das 2.671 Euro Gesamtbelastung. 170 Euro mehr als beim Barkauf, dafür gibt es eine Versicherung. Es kann individuell auch ein Vorteil sein, dass man ein so teures Rad nicht bar bezahlen muss.

Wie bei allen Steuersparmodellen wird das Dienstrad erst bei hohen und sehr hohem Einkommen spannend.

Beispiel 3: Kostet das Fahrrad 2500 Euro und verdient der Nutzer 4500 Euro brutto (Steuerklasse 1, keine Kinder) muss er für das Rad nur 2240 Euro aufwenden. Er spart also 250 Euro und hat zudem noch den Vorteil der Versicherung. Beispiel 4: Kostet das Fahrrad 4500 Euro, spart man fast 400 Euro und genießt dazu den Versicherungsschutz. Das lohnt sich dann schon.

Grundsätzlich wird das Dienstrad-Modell lohnender, wenn der Arbeitgeber echtes Geld dazu gibt. Bezahlt er etwa die Versicherung spart man zusätzlich weitere 100 Euro. Das lohnt sich dann schon, vor allem bei höherem Einkommen und einem teuren Rad. Gewährt der Arbeitgeber weitere Zuschüsse wird die Ersparnis immer größer. Nicht verschweigen sollte man allerdings einen Faktor: Der Steuertrick drückt auch die Kosten der Sozialbeiträge. Bei der Rente mindert die Ersparnis die Anwartschaften. Wer so ein Modell regelmäßig nutzt, wird das später bei der Höhe der Rente bemerken.

Fazit

Ein teures Rad für lau gibt es auch beim Dienstrad-Modell nicht. Ohne Geld von der Firma wird die Konstruktion interessant, wenn man gern eine gute Versicherung oder das optionale Service-Paket wünscht. Wenn daran kein Interesse besteht, ist die Ersparnis sehr gering. Zahlt der Arbeitgeber Versicherung und vielleicht sogar das Servicepaket, kann man das Dienstrad empfehlen.

Das Steuersparen funktioniert ohnehin nur, wenn auch tüchtig Steuern gezahlt werden. Normal – und Geringverdiener profitieren nicht davon. Außerdem liegt man sicher nicht falsch, wenn man sagt: Eine Firma, die den Angestellten nur Mindestlohn zahlt, wird kaum großzügige Zuschüsse beim Dienstrad gewähren.

Https://www. stern. de/auto/service/dienstrad—wann-lohnt-sich-das-steuersparmodell-mit-dem-fahrrad-8125682.html

Ist Fahrradleasing sinnvoll

Dienstfahrräder geleast durch Entgeltumwandlung werden gerade als eine win-win-win Situation beworben: Der Beschäftigte spart Geld, der Arbeitgeber auch, und die Umwelt gewinnt auch noch. Letzteres stimmt uneingeschränkt, deshalb hat ver. di auch nichts gegen Fahrräder. Aber bei den derzeit angebotene Modellen gewinnen nur die Arbeitgeber und die Fahrradhändler wirklich, für die Beschäftigten geht es Richtung Nullsummen Spiel, Hauptverlierer sind die Sozialkassen.

Warum? Private Fahrradhändler bieten Beschäftigten an, einen Teil ihres Entgelts durch den Arbeitgeber in eine monatliche Leasingrate umwandeln zu lassen, um so beispielsweise beim Kauf eine (E-)Bikes im Wert von 2.500 Euro gut 1.000 Euro zu sparen. Im Kleingedruckten ist schnell zu erkennen: Die Hälfte des gesparten Kaufpreises entsteht durch eine fiktiv bei einem Neukauf unterstellte Fahrradversicherung von drei Jahren im Wert von fast 500 Euro, also einem Kaufpreis von dann 3.000 Euro statt – verhandelt und mit Skonto – wahrscheinlich sogar unter 2.500 Euro. Die anderen 500 Euro fallen nicht vom Himmel, sie fehlen dem Staat durch Steuereinnahmen aber vor allem den Sozialversicherungen.

Die Krux: Wer weniger in die Rentenversicherung einzahlt spart nur scheinbar, dadurch sinkt auch automatisch die spätere Rente, auch die Ansprüche auf Krankengeld und Arbeitslosenunterstützung sinken natürlich. Der Restwert des Fahrrades muss womöglich zum Teil auch noch mal versteuert werden. Dann ist die Ersparnis langsam nahe Null Euro!

Richtig sparen kann bei diesem Modell nur der Arbeitgeber, nämlich seine Beiträge zur Sozialversicherung. Deshalb lehnt ver. di Modelle der Entgeltumwandlung ab, in denen tarifliche Bestandteile des Gehalts gekürzt werden. Anders sieht es aus, wenn Arbeitgeber bereit sind on top die Leasingraten zu finanzieren. Dann stehen wir auch für tarifvertragliche Lösungen bereit. Das wollen die öffentlichen Arbeitgeber und die meisten privaten bis jetzt aber nicht.

Weitere Informationen zu den angebotenen Modellen in den beiden Flugblättern (rechts) dazu.

FAZ Steuertipp: Mit dem Rad zur Arbeit

Welche steuerlichen Folgen sich ergeben, wenn man einen Dienstwagen bekommt – das ist mittlerweile vielen bekannt. Aber was ist eigentlich mit einem Dienstfahrrad?

Die Klimaanlage auf Hochtouren, die Nerven am Limit – im Stau stehen auf dem Weg zur Arbeit oder von dort nach Hause ist besonders in den Sommermonaten ein wahrer Genuss. Als Alternative: mit dem Fahrrad, auch dem Elektrofahrrad, ins Büro. Und wenn sich daran noch der Arbeitgeber beteiligt, umso besser. Ein durchaus beliebtes Modell besteht darin, dass der Arbeitgeber das Fahrrad least und es dem Arbeitnehmer auch zur privaten Nutzung überlässt. Der Arbeitnehmer wiederum versteuert den sich daraus ergebenden geldwerten Vorteil und erwirbt das Fahrrad nach Ende der Leasingzeit verbilligt vom Arbeitgeber. Doch aufgepasst: Welche steuerlichen Folgen sich ergeben und auf was bei solch einem verbilligten Erwerb zu achten ist, erläutert die Oberfinanzdirektion (OFD) Nordrhein-Westfalen in einer Kurzauskunft vom 17. Mai 2017.

Vorsicht, wenn der Kauf des Dienstfahrrads günstig ist
Denn erwirbt der Arbeitnehmer bei Ablauf der Leasingzeit das ihm zunächst überlassene Fahrrad zu einem geringeren Preis als dessen Geldwert, so handelt es sich bei dem Differenzbetrag um steuerpflichtigen Arbeitslohn von dritter Seite. Das gilt unabhängig davon, ob der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer (wirtschaftlicher) Leasingnehmer ist oder ob ein Andienungsrecht beziehungsweise eine Kaufoption vereinbart ist, sowie auch dann, wenn Familienangehörigen des Arbeitnehmers ebenfalls Fahrräder zur Verfügung gestellt werden.

Dabei lässt es die OFD aus Vereinfachungsgründen zu, den Sachbezugswert eines Fahrrads, das dem Arbeitnehmer aufgrund des Dienstverhältnisses nach üblicherweise 36 Monaten Nutzungsdauer überlassen wird, mit 40 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung (auf volle 100 Euro abgerundet) im Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich Umsatzsteuer anzusetzen. Erwirbt der Arbeitnehmer das Fahrrad nach Ablauf von drei Jahren zum Beispiel für 700 Euro und betrug die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers im Zeitpunkt der Inbetriebnahme 5500 Euro, so ergibt sich ein steuerpflichtiger Arbeitslohn von 1500 Euro.

Https://bund-laender-nrw. verdi. de/service/++co++04610690-5719-11e7-b58e-525400940f89

Dienstrad: Worauf sie bei Jobrädern achten müssen

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Jobrad Erfahrung Steuerfallen können hässlich werden

Unternehmen leasen Diensträder für ihre Mitarbeiter und sparen damit Steuern. Die Mitarbeiter bekommen ein neues Rad und bleiben fit. Klingt gut, birgt aber steuerliche Fallstricke. Worauf Firmen zwingend achten sollten.

20 apr job fahrrad nachteile – ein gesamtblick auf das modell eines dienstrads

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Der allmorgendliche Berufsverkehr kostet mit dem Fahrrad weitaus weniger Nerven.

Frankfurt Fahrradfahren ist gesünder, umweltfreundlicher und günstiger als Autofahren. Noch dazu sparen sich Radfahrer die oft nervenaufreibende Suche nach einem Parkplatz. Trotzdem fahren nach Angaben des Statistischen Bundesamts nur neun Prozent der Deutschen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Zwei Drittel der Arbeitnehmer nehmen trotz allem lieber das Auto. Die Ausreden: Radfahren ist zu anstrengend, der Weg ist zu weit, die Fahrt dauert zu lang.

Dabei ist Radfahren gesund: Niederländische Forscher fanden heraus, dass Arbeitnehmer, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, im Schnitt einen Tag seltener wegen Krankheit fehlen, als solche, die mit anderen Verkehrsmitteln kommen. Mobilitätsforscher der Uni Frankfurt wiesen nach, dass Fahrradfahrer einen niedrigeren Body-Mass-Index haben als ihre nichtradelnden Kollegen. Deshalb haben sie ein verringertes Risiko für Langzeiterkrankungen und fühlen sich wohler. Ein weiteres Ergebnis: Höheres Wohlbefinden steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und damit voraussichtlich auch die Produktivität. Wenn Unternehmen gesunde und zufriedene Mitarbeiter haben wollen, lohnt es sich also, sie zum Radfahren zu motivieren.

Auch die Politik wünscht sich schon länger, dass mehr Arbeitnehmer auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen. Es gilt, Klimaziele zu erreichen, Staus und Parkplatzmangel zu bekämpfen. Bekanntlich wirken finanzielle Anreize beim Thema Umweltschutz oft mehr als Appelle und Zwang. Deshalb verliehen die Finanzbehörden der Länder 2012 dem Dienstrad die gleichen steuerlichen Vorteile wie dem Dienstwagen.

Jobrad Leasing senkt zu versteuerndes Einkommen für Arbeitgeber

Das funktioniert so: Der Arbeitgeber zahlt Leasingraten, Versicherung und Wartung für das Rad. Der Arbeitnehmer darf damit zur Arbeit oder dienstlichen Terminen radeln, aber auch private Touren unternehmen. Dabei muss er kein Fahrtenbuch führen wie beim Dienstwagen. Den so gewonnenen geldwerten Vorteil muss der Arbeitnehmer mit einem Prozent des Neupreises des Fahrrads monatlich versteuern. Bei der sogenannten Gehaltsumwandlung wird die Leasingrate für das Rad dem Arbeitnehmer vom Gehalt abgezogen. Dadurch sinkt sein zu versteuerndes Einkommen. Der Arbeitgeber spart auf diese Weise Lohnnebenkosten. Die Leasingraten können Unternehmen als Betriebsausgaben bilanzieren.

Seit der Neuregelung gibt es immer mehr Leasing-Anbieter, die sich auf Diensträder spezialisieren. Allein die beiden größten Anbieter, jobrad. org und businessbike. com, versorgen zusammengenommen 8600 Unternehmen mit Diensträdern. Weitere Anbieter sind zum Beispiel eurorad. de, company-bike-solutions. com, mein-dienstrad. de oder lease-a-bike. de.

„Zu unseren Kunden zählen sowohl große Dax-Konzerne als auch mittelständische Unternehmen und kleinere Familienbetriebe“, sagt Andreas Gundermann von businessbike. com. Gerade innovative Firmen und Start-ups hätten Interesse an dem Modell – zum Beispiel der 2007 gegründete Sprachlern-App-Entwickler Babbel. Die Berliner Firma setzt Diensträder unter anderem zu Marketingzwecken ein: Mit jeder Tour fahren die Mitarbeiter auch das Firmenlogo spazieren.

Jobrad: Auch steuerliche Vorteile für Arbeitnehmer

Andreas Reichert ist Steuerberater und Vorstand des Online-Steuerberatungsportals felix1.de. Er rät Arbeitnehmern, die sich ein neues, hochwertiges Fahrrad zulegen wollen, zu Verhandlungen mit ihrem Arbeitgeber. Ein Argument könne sein: „Ich verzichte auf die Gehaltserhöhung, will aber dafür ein Dienstrad haben.“ Denn gerade wer sich ein teures E-Bike gönnen möchte, kann auf diese Weise bares Geld sparen.

Ein Rechenbeispiel: Ein Arbeitnehmer verdient 3000 Euro brutto. Sein Arbeitgeber least ihm ein Dienstrad, unverbindliche Preisempfehlung: 2800 Euro. Der geldwerte Vorteil des Arbeitnehmers durch die private Nutzung beläuft sich wegen der Ein-Prozent-Regelung auf 28 Euro im Monat. Dieser Betrag muss versteuert werden. Außerdem wird die Leasingrate in Höhe von 80 Euro vom Bruttogehalt abgezogen. So sinkt zwar das Nettogehalt des Arbeitnehmers, gleichzeitig zahlt er aber auch weniger Lohnsteuer und Sozialabgaben. Insgesamt hat er 55 Euro weniger in der Tasche, dafür aber ein neues Fahrrad. Bei einer Gehaltserhöhung hätte er stattdessen höhere Steuern und Sozialabgaben zahlen müssen. „Ein hochwertiges Fahrrad wird von vielen Mitarbeitern ohnehin als wertiger empfunden als eine Gehaltserhöhung“, meint Reichert.

Https://www. handelsblatt. com/finanzen/steuern-recht/steuern/jobrad-erfahrung-steuerfallen-koennen-haesslich-werden/19857702.html

Raten zahlen oder direkt kaufen? Die Vor – und Nachteile des Leasens

Wir reden Klartext: Was spricht dafür, Dein neues Bike zu leasen und was dagegen? Wir nennen die wichtigsten Argumente und überlassen Dir die Entscheidung.

Sofortkauf oder Ratenzahlung?

Am Anfang steht wie so oft die Frage nach dem Geld: Ein gutes Fahrrad oder E-Bike mit qualitativ hochwertiger Ausstattung hat seinen Preis. Beim Sofortkauf wird der direkt und in voller Höhe fällig. Dem steht im Fall des Leasings eine Ratenzahlung, verteilt auf bis zu 36 Monate, gegenüber. Hier stellt sich also die Frage, was Dir lieber ist: Eine mittelfristig bindende Vereinbarung zu günstigen Konditionen oder eine einmalige hohe Investition?

Wie steht es um die Altersvorsorge?

Als weiterer Nachteil des Bikeleasings wird auch immer wieder erwähnt, dass dadurch die Rente später geringer ausfallen würde. Diese Kritik trifft jedoch nur dann zu, wenn das Bike per Entgeltumwandlung finanziert wird. Denn bei diesem Modell sinken die Sozialabgaben für den Mitarbeiter und somit auch sein späterer Rentenanspruch. Die Abstriche sind aber so gering, dass die Ersparnis bei der Neuanschaffung eines Rades diese leicht übersteigt.

Eine Investition in die eigene Gesundheit

Nicht zu vergessen die gesundheitlichen Vorteile des Radfahrens, die sich nicht finanziell bemessen lassen. Denn eine Investition in die eigene Gesundheit ist eine besondere Form der Altersvorsorge, von der man lange profitieren kann – vor allem, weil Radfahrer statistisch gesehen länger leben. Ist das neue Rad dann noch ein E-Bike oder S-Pedelec, ist man bereits bestens dafür gerüstet, im Alter mobil zu bleiben und den eigenen Bewegungsradius erheblich zu erweitern.

Beim Bikeleasing sparst Du bis zu 40 %

Ein zusätzliches Argument für das Leasing-Modell schließt sich direkt an: Beim Bikeleasing-Modell tauschen Du einen Geldwert gegen einen Sachwert ein. Das Geld müsstest Du versteuern, den Sachwert jedoch nicht. So verwandelt sich ein Teil Deines Brutto-Gehalts in das neue Fahrrad vor Ihrer Tür. Gegenüber dem Privatkauf kannst Du dabei bis zu 40 %. Ob angestellt, freiberuflich oder selbstständig: Deinen individuellen Vorteil kannst Du ganz einfach mithilfe unseres Leasing-Rechners ermitteln.

Umfassenden Versicherungsschutz genießen

Dass Du bei der Finanzierung Deines Traumrads via Bikeleasing mit der Zahlung Deiner Raten auch automatisch umfassenden Versicherungsschutz genießt, macht das Leasing noch einmal attraktiver. Wenn Dir Sicherheit besonders wichtig ist, kannst Du Deinen Versicherungsschutz auch aufstocken – dafür haben wir verschiedene Versicherungs-Pakete im Angebot.

Ob Leasing für Dich infrage kommt, entscheidest Du nun am Besten selbst. So oder so, wir wünschen allzeit sichere Fahrt und viel Spaß mit dem neuen Rad!

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    Mehrfach-Leasing: zwei Diensträder für noch mehr Fahrspaß

Ein Dienstrad ist gut, zwei Diensträder sind besser. Siehst Du das auch so? Dann ist Mehrfach-Leasing genau das Richtige für Dich. In unserem Blogbeitrag erfährst Du, wer mehr als ein Dienstrad leasen darf und was man sonst noch zum Thema Mehrfach-Leasing wissen muss.

Du bist im Sommer viel auf dem Fahrrad unterwegs? Dann solltest Du den richtigen Sonnenschutz nicht vergessen.

Der Bikeleasing-Service begrüßt die wegweisende Initiative der Landesregierung Niedersachsens zur Einführung von Dienstfahrrädern für Beamtinnen und Beamte sowie Richterinnen und Richter. Diese bedeutsame Entscheidung fördert nicht nur die individuelle Mobilität der Beschäftigten, sondern leistet auch einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Bundeslandes.

Sommer, Sonne, Dienstradzeit. Das gilt jetzt auch für viele Beschäftigte der Metall – und Elektroindustrie in Sachsen, denn seit dem 1. Juli 2023 gilt der neue Tarifvertrag Fahrradleasing, den die IG Metall mit den sächsischen Arbeitgebern abgeschlossen hat. Der Tarifvertrag bildet den Rahmen dafür, dass tarifgebundene Unternehmen ihren Beschäftigten Dienstrad-Leasing per Gehaltsumwandlung anbieten können. Voraussetzung dafür ist, dass Arbeitgeber und Betriebsrat sich auf eine entsprechende Betriebsvereinbarung einigen.

Mitte Juni hat der Branchenverband Zukunft Fahrrad die Ergebnisse der „Branchenstudie Fahrradwirtschaft in Deutschland 2019-2022“ veröffentlicht. Ein wesentliches Ergebnis: Die wirtschaftliche Bedeutung von Dienstleistungen wie Leasing, Sharing und der Verleih von Fahrrädern hat sich in den vergangenen drei Jahren enorm entwickelt. Der Umsatz in diesem Bereich hat sich von 2019 bis 2022 vervierfacht.

Https://bikeleasing. de/blog/vor-und-nachteile-fuer-arbeitnehmer

Fahrrad-Leasing: Das Dienstrad: Leasen lohnt sich!

20 apr job fahrrad nachteile – ein gesamtblick auf das modell eines dienstrads

Carlo Lörper: Das Fahrrad-Leasing beruht auf der Gleichstellung des Firmenwagens mit dem Fahrrad. Fahrräder können nun auch geleast und durch die Ein-Prozent-Regelung ebenfalls privat genutzt werden, eben genau wie der Firmenwagen.

NRM: Ist das Leasen eines Dienstrades denn günstiger als der Kauf eines Rades?

Carlo Lörper:
Ja, in jedem Fall! Der Arbeitnehmer und Nutzer des Fahrrades oder E-Bikes kann bis zu 40 Prozent sparen. Zunächst wird ihm vom Arbeitgeber nur die Nettorate in Rechnung gestellt, somit spart er schon einmal die Mehrwertsteuer. Die Leasingrate wird im Zuge der Gehaltsumwandlung beim Arbeitnehmer in Abzug gebracht und reduziert somit dessen Einkommen, wodurch der Arbeitnehmer weniger Lohnnebenkosten und Sozialversicherungsbeiträge zahlt. Für den Arbeitgeber reduzieren sich übrigens auch die Lohnnebenkosten, sodass auch er spart. Auf der Webseite www. eurorad. de ist beispielsweise ein Leasing-Rechner implementiert, wo jeder ganz einfach seinen persönlichen Preisvorteil berechnen kann.

NRM: Für wen ist das Fahrrad-Leasing sinnvoll?

Carlo Lörper: Zum einen für den Arbeitgeber, denn es gibt kein besseres Instrument, um gewissermaßen kostenlos seine Mitarbeiter zu motivieren und an das Unternehmen zu binden. Der Mitarbeiter fährt mehr Fahrrad und ist dadurch nachweislich fitter, leistungsstärker und seltener krank – was wiederum Kosten spart. Da man einem Mitarbeiter auch mehrere Fahrräder im Zuge des Leasings überlassen darf, kann dieser auch mit seinem Lebenspartner gemeinsam die Natur genießen. So können Ehepartner z. B. gemeinsam E-Bike fahren, ohne eine entsprechende Investition geleistet haben zu müssen. Mehr Motivation geht nicht! In Zeiten des Fachkräftemangels wird das immer wichtiger. Ferner kann man sich auf diese Weise als modernes und umweltorientiertes Unternehmen positionieren.

NRM: Wie sollte ich vorgehen, wenn ich mich für das Fahrrad-Leasing interessiere?

Carlo Lörper: Zunächst sollte ich mich nach dem passenden Leasinggeber erkundigen. Es gibt gerade im Bereich der Versicherungsleistungen große Unterschiede, und hier lohnt es sich, genau hinzuschauen. Denn obwohl die Abwicklung mittlerweile bei allen Leasinganbietern sehr einfach und unbürokratisch verläuft, gibt es im Vorfeld einige Sachverhalte zu regeln. Hierzu zählen z. B. der Überlassungsvertrag, den man mit seinem Mitarbeiter abschließt, sowie die gesetzliche Regelung zur Unfallverhütungsvorschrift (UVV).

NRM: Werden Unternehmen und deren Mitarbeiter, die Interesse am Fahrrad-Leasing haben, vom Fahrradhandel ausführlich hierzu beraten?

Carlo Lörper: Professionelle Fahrradhändler bieten ihren Kunden eine ganzheitliche Beratung und Betreuung während der gesamten Leasingzeit. Hierzu gehört auch, interessierte Unternehmen, falls gewünscht, im Vorfeld zu besuchen und vor Ort zu beraten. Vielfach bieten Fahrradhändler auch Info-Veranstaltungen an, auf denen sie den Interessenten das Fahrrad-Leasingkonzept persönlich vorstellen und detailliert erläutern. Wenn die Entscheidung dann gefallen ist, sucht sich der Arbeitnehmer das passende Leasing-Fahrrad oder E-Bike aus. Die Laufzeit des Leasings beträgt i. d.R. 36 Monate. Es ist daher sinnvoll, eine ausgiebige Probefahrt mit dem Wunschrad zu unternehmen, um dieses ausgiebig zu testen.

Https://www. regiomanager. de/niederrhein/themen/privat/das-dienstrad-leasen-lohnt-sich-

Ist Fahrradleasing sinnvoll

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In Zeiten des Klimawandels und der im Berufsverkehr kollabierenden Städte ist das Dienstfahrrad auf dem besten Weg, dem Firmenwagen den Rang abzulaufen. Anbieter wie JobRad, Bikeleasing Service, Businessbike Leasing, Eurorad oder Lease-a-Bike treiben diese Entwicklung voran und bringen die „Diensträder“ förmlich ins Haus. In diesem Artikel erklären wir, wie das Fahrrad-Leasing funktioniert, was man steuerlich beachten muss und welche finanziellen Vorteile es mit sich bringt.

Wer kann ein Bike leasen?

Es gibt nur ganz wenige Anbieter, die ein Fahrradleasing für Privatpersonen anbieten. Spricht man von Bikeleasing, dann ist damit in erster Linie das Leasing von Dienstfahrrädern für Arbeitnehmer, aber auch Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibenden gemeint. Valentin Steber, der im Großraum Bayern als Außendienstmitarbeiter für JobRad tätig ist, erklärt das Grundprinzip so: „Der Arbeitgeber least das Dienstfahrrad und überlässt es dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin zur Nutzung – auch zur privaten. Aktuell rollen es um die 500.000 Dienstleasingräder in Deutschland. Tendenz steigend!“

Wie funktioniert das Bikeleasing?

Als Arbeitnehmer sollte man zu erst seinen Arbeitgeber fragen, ob er bereits Diensträder anbietet. Ist dem nicht so, kann das Unternehmen für seine Angestellten einen entsprechenden Leasingrahmenvertrag mit einem der Bikeleasing-Anbieter abschließen. „Vielleicht bringst du deinen Chef auch gleich auf die gute Idee, die Dienstfahrräder zu bezuschussen oder sogar ganz zu übernehmen“, meint Steber. „Damit trägt dein Arbeitgeber aktiv zum Umweltschutz bei und steigert ganz nebenbei seine Attraktivität.“ Besteht bereits ein Rahmenvertrag mit einem Fahrradleasinganbieter, registriert man sich online und sucht sich bei dem entsprechenden Fachhandelspartner sein Wunschbike aus.

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Dienstradleasing ist ganz einfach: Du suchst dir Dein Wunschrad aus, Dein Arbeitgeber least es und überlässt es Dir!

Steuerliche Vorteile für Arbeitnehmer

Das Leasing eines Dienstfahrrads ist nicht nur für die Umwelt und Gesundheit gut, es schont auch den eigenen Geldbeutel. Dank zusätzlicher steuerlicher Förderung kann man durch Bikeleasing bis zu 40 % gegenüber einem klassischen Kauf sparen. Grundsätzlich läuft die Finanzierung des Bikeleasings über zwei Varianten:

1. Fahrrad-Leasing per Gehaltsumwandlung

Hierbei werden die Monatsraten des Leasings direkt aus dem Bruttolohn abgezogen. Da das verminderte Bruttogehalt die Grundlage zur Berechnung von Lohnsteuer und Sozialabgaben bildet, sind diese Abzüge für den Arbeitnehmer entsprechend geringer. Diensträder werden in der Regel auch in der Freizeit genutzt. Deshalb sollte die private Nutzung des Dienstrades in einem Überlassungsvertrag oder Zusatz zum Arbeitsvertrag geregelt werden. Bei einer Privatnutzung entsteht steuerlich ein „geldwerter Vorteil“, den man monatlich versteuern muss. Beim Dienstradleasing werden hierbei 0,25 Prozent vom Brutto-Listenpreis des Firmenfahrrads angesetzt. Damit ist Bikeleasing auch steuerlich günstiger als die private Nutzung eines Dienstwagens, für den ein Prozent des Listenpreises als geldwerter Vorteil angesetzt werden. Der Listenpreis des Dienstrads wird außerdem auf volle 100 Euro abgerundet. Auch das macht ein Dienstfahrrad im Vergleich zum Firmenwagen attraktiver.

Wie hoch die steuerlichen Vorteile ausfallen, ist unter anderem von Faktoren wie dem Kaufpreis, dem Gehalt und der Steuerklasse abhängig. Mit dem Fahrradleasingrechner von JobRad lässt sich die finanzielle Ersparnis sehr anschaulich berechnen. Außerdem zeigt der Rechner auch einen Vergleich der Kosten zwischen dem Direktkauf eines Fahrrads und dem Bikeleasing über den Arbeitgeber an.

2. Das Dienstrad als Gehaltsextra

Bekommt man als Arbeitnehmer das Dienstfahrrad zusätzlich zum Gehalt und muss sich finanziell nicht daran beteiligen, spricht man von einem Gehaltsextra. In diesem Fall ergibt sich zwar keine Ersparnis durch geringere Lohnsteuer und Sozialabgaben, denn der Bruttolohn bleibt ja unverändert. Aber dafür entfällt für die Privatnutzung die Versteuerung des geldwerten Vorteils.

Bike-Leasing für Freiberufler und Selbständige

Nur sehr wenige Anbieter bieten Fahrrad-Leasing für rein private Nutzer an. Warum? Die Leasingraten sind für Privatpersonen nicht steuerlich absetzbar. Der einzige Vorteil hierbei: Der oft hohe Preis eines hochwertigen Fahrrads wird in kleineren Raten fällig. Etwas anders sieht es beim Bikeleasing für Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende aus. Auch für diese Gruppe fördert die Bundesregierung das Leasing im Rahmen der Förderung von umweltfreundlicher und gesunder Mobilität. Seit 2019 fällt beim Leasen von betrieblich genutzten Fahrrädern und Pedelecs die Entnahmebesteuerung weg und zwar für drei Jahre, also bis Ende 2021. Im Klartext: Wenn das Bike zum Betriebsvermögen gehört, dann zählen die laufenden Kosten, die durch Reparaturen sowie den Kauf von Ersatzteilen und Zubehör entstehen, zu den Betriebsausgaben und mindern so den zu versteuernden Gewinn.

Wichtig: Ein Leasingvertrag läuft bei den meisten Anbietern über 36 Monate. Danach kann man das Bike zurückgeben oder häufig auch zu einem sogenannten „Restwert“ kaufen. Ähnlich wie bei einem Dienstwagen. Übernimmt der Nutzer nach Ende der Leasinglaufzeit das Dienstrad, wird für dieses vonseiten der Finanzbehörden für die steuerliche Beurteilung pauschal ein Restwert von 40 % angenommen. „Da JobRad mit einem erwarteten Gebrauchtkaufpreis von derzeit 18 % des tatsächlichen Kaufpreises kalkuliert, stellt die Differenz einen geldwerten Vorteil dar“, erklärt Steber. Dieser muss jedoch nicht vom Arbeitnehmer versteuert werden, da JobRad die Steuerlast selbst trägt.

Wie schaut‘s mit Serviceleistungen aus?

Alle Bikeleasing-Anbieter bieten ein Rundum-Paket an. Bei JobRad gibt es beispielsweise eine Vollkaskoversicherung inklusive Mobilitätsgarantie. Darüber hinaus kann man die jährliche JobRad-Inspektion beim Fachhändler buchen. Dieser überprüft das Fahrrad gründlich anhand einer umfangreichen Checkliste. „Wer sogar den JobRad-Fullservice in Anspruch nimmt, erhält zur jährlichen Inspektion ein Budget für Verschleißreparaturen“, erklärt Steber.

Tipp: Der Arbeitgeber entscheidet bei der Vereinbarung mit dem Bikeleasing-Anbieter darüber, ob Inspektion und sonstige Extras verfügbar sind. Wer ein Dienstfahrrad least sollte beim Arbeitgeber nachfragen, ob ein Service-Paket inklusive ist und welche Leistungen darin enthalten sind.

Https://www. rotwild. com/magazin/alles-was-man-ueber-bikeleasing-wissen-muss

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