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Https://www. zeit. de/mobilitaet/2018-08/fahrradfahrer-radweg-ueberholen-gefahren-autofahrer

Radler überholen: Diesen Fehler macht fast jeder Autofahrer

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Auto und Radfahrer: Sehr häufig ist der Abstand beim Überholen viel zu gering. (Quelle: Marius Schwarz/imago-images-bilder)

Wer Radfahrer überholt, muss Regeln befolgen. Das bestätigt ein Gutachten. Aber zu wenige Autofahrer befolgen diese Vorschriften, zeigt eine Studie.

Gerade in Innenstädten sind die Fahrspuren eng und das Gedränge ist groß. Wer eine Lücke findet, der nutzt sie. Aber auch in kleineren Ortschaften oder auf Landstraßen wird eine Regel von den meisten Autofahrern gebrochen. Sie betrifft das Überholen von Radfahrern.

Radfahrer überholen: Diese Verkehrsregel gilt

Hinter dem Steuer müssen Sie beim Überholen innerorts mindestens 1,50 Meter seitlichen Abstand zum Radfahrer einhalten, außerorts mindestens zwei Meter. Wenn das nicht möglich ist, muss der Autofahrer auf eine passende Gelegenheit warten. Das gilt in jedem Fall – es spielt also keine Rolle, ob der Radfahrer auf der Straße oder auf einem Radweg unterwegs ist. Wenn ein Autofahrer den Abstand nicht einhalten könne, gelte ein „faktisches Überholverbot“, heißt es in einem Rechtsgutachten, das die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Auftrag gab.

In der Praxis sieht es anders aus. Eine Untersuchung in Berlin ergab: Nicht einmal jeder vierte Radfahrer wird regelkonform überholt. Und das spiegelt sich in der Unfallstatistik.

Das sind die Konsequenzen

Insbesondere wer ein Wohnmobil, einen Lkw oder einen Bus steuert, dürfte demnach viel Geduld benötigen. Denn gerade mit sehr breiten Fahrzeugen bietet sich im Verkehrsalltag selten die Möglichkeit, den Mindestabstand tatsächlich einzuhalten. Dieser Abstand ist aber lebenswichtig für die Radfahrer. Verstöße werden deshalb mit 30 Euro Geldbuße geahndet.

Https://www. t-online. de/auto/recht-und-verkehr/id_85107712/radler-ueberholen-diesen-fehler-macht-fast-jeder-autofahrer. html

Radfahrer beim Überholen in Gefahr

Beim Überholen von Radfahrern im Ortsgebiet liegt der Mindestabstand bei 1,5 Metern, außerhalb des Ortsgebietes bei zwei. Diese Novelle der Straßenverkehrsordnung scheint aber noch nicht bei allen Verkehrsteilnehmern angekommen zu sein.

Geringer darf der Abstand bei Überholmanövern nur sein, wenn das Auto nicht schneller als 30 km/h unterwegs ist. Sollten die Mindestabstände nicht eingehalten werden, drohen den Autofahrern Strafen von bis zu 100 Euro. Diese Novelle der Straßenverkehrsordnung scheint aber noch nicht bei allen Verkehrsteilnehmern angekommen zu sein. Die Radlobby hat daher eine Bewusstseinskampagne gestartet.

„Hindernis im Straßenverkehr“

Zwei Meter Abstand heißen aber in der Praxis für die Autofahrer, dass sie auch auf einer gut ausgebauten Straße über die Fahrbahnmitte auf die Gegenfahrbahn müssen.

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ORF Der Abstand zwingt die Autofahrer auf die Gegenfahrbahn

Auf die Frage, warum der vorgeschriebene Abstand in vielen Fällen nicht eingehalten wird, sagt Heinz Felbermayr, der Leiter des Verkehrsreferats des Stadtpolizeikommandos Linz: „Ich glaube, dass die größeren Abstände zu wenig bekannt sind. Zum Teil wird der Abstand von vielen Autofahrern ganz bewusst nicht eingehalten, weil die Radfahrer in ihren Augen ein Hindernis im Straßenverkehr darstellen.“

Rücksicht aufeinander nehmen

Die Radlobby versucht es nun mit Videoaufnahmen und Abstandsmessgeräten. Diese Mittel nutze man für Extremfälle, denn das eigentliche Ziel ist für Gerhard Fischer von der Radlobby: „Man kann Rücksicht aufeinander nehmen. Einmal gebe ich dem Auto den Vorrang, ein anderes Mal nimmt der Autofahrer auf den Radfahrer Rücksicht.“

Forderung: Ausbau der Radwege

Die Radaktivisten fordern auch den Ausbau der Radwege entlang der Hauptverkehrsrouten, wie etwa von Gallneukirchen nach Linz – das, so betonen sie, würde die Lage wirklich entschärfen.

Https://ooe. orf. at/stories/3208422/

Neue Abstandsregeln: Was Autofahrer beim Fahrrad-Überholen wissen müssen

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Wer mit dem Auto einen Radfahrer überholen möchte, muss auf den gesetzlichen Mindestabstand achten. Seit April 2020 beträgt dieser außerorts zwei Meter, innerorts sind es 1,50 Meter. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von mindestens 30 Euro.

Die Kollision von Kraftfahrzeugen mit Radfahrern hat meist schlimme Folgen. Der Gesetzgeber schreibt daher in der Straßenverkehrsordnung seitliche Abstände beim Überholen vor, die nicht unterschritten werden dürfen. Seit einer Novellierung der Regeln im Jahr 2020 heißt es hier in Paragraf 5 Absatz 4 wörtlich: „Beim Überholen muss ein ausreichender Seitenabstand zu den anderen Verkehrsteilnehmern eingehalten werden.“ Danach wird es konkret: „Beim Überholen mit Kraftfahrzeugen von zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug Führenden beträgt der ausreichende Seitenabstand Innerorts mindestens 1,5 m und außerorts mindestens 2 m.“

Seitliche Abstandshalter auf dem Rad nicht zulässig

ADAC-Jurist Stephan Miller erläutert in einem YouTube-Beitrag zum Thema, dass es auf die gegenseitige Rücksichtnahme ankommt. Wer sich als Radfahrer eine Poolnudel quer auf den Gepäckträger schnalle, um auf den Seitenabstand hinzuweisen, handele falsch. Das sei schon deswegen nicht gestattet, weil der Mindestabstand nur für Kraftfahrzeuge gelte, die Poolnudel aber auch anderen Radfahrern das Überholen schwer oder gar unmöglich mache. Hinzu komme, dass in Paragraf 5 Absatz 8 Rad – und Mofa-Fahrern ausdrücklich erlaubt werde, „Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht“ rechts zu überholen, sofern dafür „ausreichend Raum“ zur Verfügung stehe. Bei diesem „ausreichend“ gehe es, so der Jurist, eher um 80 Zentimeter als um 1,50 Meter.

Das könnte Sie auch interessieren: Kennen Sie diese Schilder im Straßenverkehr?

In Deutschland gibt es rund 500 verschiedene Verkehrszeichen. Unmöglich, jedes mit seiner Bedeutung zu kennen. Damit Sie sicher und legal auf der Straße unterwegs sein können, erklärt EFAHRER. com Ihnen einige Schilder, die Sie vielleicht bisher nicht auf dem Schirm hatten:

Https://efahrer. chip. de/news/neue-abstandsregeln-was-autofahrer-beim-fahrrad-ueberholen-wissen-muessen_1012910

Aktion Radmesser: Autofahrer überholen Radfahrer viel zu nah!

Radfahrende sind im Straßenverkehr oft der Gefahr ausgesetzt, dass sie beim Fahren auf der Straße viel zu dicht von Autos überholt werden. Doch wie viel Abstand wird tatsächlich während des Überholvorgangs gehalten? Die Aktion „Radmesser“ vom Berliner Tagesspiegel hat zwei Monate lang ermittelt, wie eng Radfahrer*innen von Autos überholt werden. Dazu wurden 100 Berliner Fahrräder mit Abstandsmessern ausgestattet. Wir klären euch in diesem Artikelüber die Ergebnisse der Aktion „Radmesser“ auf.

Doch wie viel Abstand muss beim Überholen zwischen Auto – und Radfahrern überhaupt eingehalten werden? Die Straßenverkehrsordnung § 5, Absatz 4 besagt, dass Autofahrer während des Überholvorgangs von Radfahrern einen Sicherheitsabstand einhalten müssen. Dort steht geschrieben: „Wer zum Überholen ausscheren will, muss sich so verhalten, dass eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist. Beim Überholen muss ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zu den zu Fuß Gehenden und zu den Rad Fahrenden, eingehalten werden.“

Im Gesetz sind also leider auf keine explizit festgesetzten Angaben, wie viel Abstand beim Überholen gehalten werden soll. Doch aufgrund des wachsenden Verkehrsaufkommens in den letzten Jahren hat die Rechtsprechung darauf reagiert und entsprechende Regelungen definiert. Die neue Rechtsprechung besagt, dass ein Autofahrer beim Überholen eines Radfahrers in der Stadt mindestens 1,5 Meter Abstand und auf der Landstraße mindestens 2 Meter Abstand einhalten muss. Wenn dieser Wert nicht eingehalten, sondern unterschritten wird, droht ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro.

Eine Sonderregelung tritt in Kraft, wenn Kinder mit auf dem Fahrrad sitzen oder die Wetter – und Straßenbedingungen besonders schlecht sind. Dann wird ebenfalls das Einhalten eines größeren Abstands, von mindestens 2 Metern vorausgesetzt, da diese Umstände schnell zu Gefahrensituationen beim Überholen von Radfahrerinnen werden können.

Um das Problem zu veranschaulichen wurde das Projekt „Radmesser“ vom Berliner Tagesspiegel ins Leben gerufen, dabei wurden 100 Berliner Fahrräder mit Abstandssensoren ausgestattet und die Besitzer*innen nahmen zwei Monate lang am Straßenverkehr teil. Insgesamt 13.300 km wurden dabei zurückgelegt, währenddessen die eingehaltenen Abstände beim Überholen gemessen wurden.

In einer ersten Analyse wurden 16.700 Überholmanöver von Autos, aber auch LKWs, Bussen und Rollern ausgewertet. Diese Analyse ergab, dass Radfahrer*innen in 9402 Fällen zu eng überholt wurden, das heißt mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern. Weitere 3019 Autofahrer*innen hielten sogar weniger als einen Meter Abstand ein, was bereits als sehr gefährlich zu sehen ist. Doch 192 Autofahrer*innen gingen sogar so weit noch nicht einmal 50 Zentimeter Abstand beim Überholmanöver einzuhalten und riskierten damit schwere Unfälle!

Die Aktion „Radmesser“ zeigt somit sehr deutlich, dass die Mehrheit der Autofahrer*innen beim Überholen eines Fahrrads nicht ausreichend Abstand hält und klar gegen den einzuhaltenden Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern verstößt. Doch durch die Auswertung weiterer Daten des Projektes, wurde klar wie sich Radfahrer*innen auch teilweise vor solchen Gefahrensituationen schützen können. Denn in der Analyse wird deutlich: Wer nah an parkenden Autos vorbei fährt, wird ebenfalls dicht überholt. Fährt das Fahrrad jedoch selbstbewusst mittig auf der Fahrbahn und hält selbst ausreichend Sicherheitsabstand zu parkenden Autos, wird es beim Überholen auch mehr respektiert.

Während der Auswertung der Aktion „Radmesser“ stellte man weiterhin fest, dass das Tragen einer Warnweste keinen Einfluss auf den Überholvorgang nimmt. Überraschenderweise ist ebenfalls das Geschlecht oder das Alter des Radfahrenden für Überholende nicht von Bedeutung.

Insgesamt zeigt das Projekt „Radmesser“ deutlich, dass alle Radfahrer*innen, die neben überholenden Autos auf der Straße fahren müssen, besonders aufmerksam und vorsichtig agieren sollten, um sich vor Gefahrensituationen zu schützen. Wir wünschen trotzdem eine gute Fahrt und natürlich immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand!

Https://www. dashbike. de/dashbike_blog/aktion-radmesser-autofahrer-%C3%BCberholen-radfahrer-viel-zu-nah

Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer: Abstandsregel beim Überholen

München, 13. Juli 2022 (stmi). Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Verkehrsminister Christian Bernreiter, der ADFC Bayern sowie der ADAC Nordbayern und der ADAC Südbayern setzen sich gemeinsam für mehr Sicherheit beim Radfahren ein. Schwerpunkt der nächsten Monate ist die Sensibilisierung für den erforderlichen Seitenabstand beim Überholen.

Seit 2020: Mindestabstandsregel beim Überholen

Seit der Novellierung der Straßenverkehrsordnung im April 2020 müssen Kraftfahrzeuge beim Überholen außerorts mindestens zwei Meter und innerorts mindestens 1,5 Meter Seitenabstand zu Radfahrern halten. Hierzu hat der ADFC Bayern heute einen ‚OpenBikeSensor‘ vorgestellt, der am Fahrrad montiert den Abstand zum überholenden Kraftfahrzeug misst und derzeit in der Erprobung ist. Außerdem hat der ADFC ein etwa sieben Meter langes Banner präsentiert, das den gesetzlich geforderten Seitenabstand maßstabsgetreu verdeutlicht.

Viele schwere Verkehrsunfälle können verhindert werden

„Wenn sich Autofahrer und Radfahrer gemeinsam an die Regeln halten, können viele und vor allem schwere Verkehrsunfälle verhindert werden“, erklärte Innenminister Herrmann. Er bezeichnete das Engagement des ADFC beim ‚Überholabstand‘ als sehr wichtig, um „Auto-, Lkw – und Motorradfahrer für dieses wichtige Thema wachzurütteln“. Alle Landespolizeipräsidien können sich deshalb das ADFC-Banner anschaffen, um im Rahmen der Verkehrspräventionsarbeit an geeigneten Stellen für den erforderlichen Seitenabstand beim Überholen zu werben. Der Innenminister unterstützt gemeinsam mit dem Verkehrsminister den engen Austausch zwischen ADFC, Polizei und Kommunen insbesondere bei der Entschärfung möglicher Gefahrenstellen und bei der Ausgestaltung von Radwegen. „Bei der Bayerischen Polizei hat die Sicherheit des Radverkehrs eine hohe Priorität, insbesondere bei unseren rund 800 Polizistinnen und Polizisten auf Fahrradstreife“, sicherte Herrmann zu.

Verkehrssicherheitsprogramm 2030

Für Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter ist es ein starkes Signal, dass sich zwei Ministerien, ADFC und ADAC gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit und ein faires Miteinander einsetzen: „Das Thema ist uns sehr wichtig. Mit dem aktuellen Verkehrssicherheitsprogramm 2030 wollen wir gefährdete Gruppen wie Radfahrer noch besser schützen. Nur, wer sich sicher fühlt, nutzt das Fahrrad im Alltag so oft wie möglich. Am besten gelingt das mit einer gut ausgebauten und verkehrssicheren Radinfrastruktur. Wir schieben deshalb beim Bau von Radwegen kräftig an und investieren allein mit dem Radwegebauprogramm 2020-2024 wieder mindestens 200 Millionen Euro in Radwege an Bundes – und Staatsstraßen. Denn so können auch Abstände am besten eingehalten werden.“

ADFC: Miteinander für mehr Sicherheit im Verkehr

Bernadette Felsch, Vorsitzende des ADFC Bayern: „Zu eng von KFZ überholt zu werden ist mit die gefährlichste und unangenehmste Erfahrung beim Radfahren – und diese ist leider nicht selten. Manche steigen nach solchen Erlebnissen lieber gar nicht mehr aufs Rad. Der ADFC hat sich deshalb lange dafür eingesetzt, dass aus dem schon immer empfohlenen ein verpflichtender Überholabstand wird. Doch die beste Regel nutzt nichts, wenn sie nicht bekannt ist und nicht beachtet wird. Wir hoffen, dass wir dies gemeinsam ändern und ein besseres Miteinander und mehr Sicherheit im Verkehr schaffen können!“

ADAC: Richtige Einschätzung des tatsächlichen Abstands

Thomas Dill, Vorstandsmitglied für Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern: „Auch wenn sich einer ADAC Umfrage zufolge über 80 Prozent der Autofahrenden über den Mindestabstand innerorts bei Überholvorgängen im Klaren sind, kann die richtige Einschätzung des tatsächlichen Abstands und die praktische Umsetzung eine Herausforderung sein. Wir begrüßen daher die Aufklärungsarbeit und appellieren daran im Zweifelsfall nicht zu überholen.“

Https://www. stmi. bayern. de/med/aktuell/archiv/2022/220713fahrradsicherheit/

Viele Autofahrer wissen nicht, dass beim Überholen von Radfahrern ein Mindestabstand einzuhalten ist

Zu diesem Zweck hat die Wallonische Agentur für Straßenverkehrssicherheit (Agence Wallonne pour la Sécurité Routière – AWSR) eine Sensibilisierungskampagne gestartet. In der Wallonischen Region werden 14 Prozent der Unfälle zwischen einem Radfahrer und einem anderen Verkehrsteilnehmer durch eine seitliche Kollision verursacht.

Eine neue Studie der AWSR zeigt, dass etwa jeder fünfte Bürger (21 Prozent) nicht weiß, welcher Abstand beim Überholen eines Radfahrers innerhalb der Ortschaft zu beachten ist. Eine Unkenntnis, die Unfälle verursachen kann.

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Außerhalb von Ortschaften steigt der einzuhaltende Abstand auf mindestens 1,50 Meter. Foto: Pixabay

Die Straßenverkehrsordnung sieht einen vorgeschriebenen seitlichen Sicherheitsabstand vor, der eingehalten werden muss, wenn ein Autofahrer einen Radfahrer, einen Roller, ein Moped oder einen Fußgänger überholt.

Innerhalb von Ortschaften beträgt dieser einzuhaltende Abstand mindestens 1 Meter, außerhalb von Ortschaften steigt er auf mindestens 1,50 Meter. Wenn es nicht möglich ist, diesen seitlichen Sicherheitsabstand einzuhalten, sollte man hinter dem Verkehrsteilnehmer warten und bremsen, bevor man ihn überholt.

Ob begrenzte Einbahnstraße, Fahrradzone oder auch mittelspurige Fahrbahnen: Seit mehreren Jahren passt sich die Straßenverkehrsordnung an, um die immer steigende Anzahl Radfahrer im Verkehr zu berücksichtigen.

Die sanfte Mobilität ist auf dem Vormarsch. Die Wirtschaftskrise hat diesen Trend nur verstärkt. Laut der Studie der AWSR nutzt jeder dritte wallonische Fahrer (32 Prozent) sein Auto weniger, seit die Kraftstoffpreise in die Höhe geschossen sind.

Dieser Mobilitätswechsel erfolgt insbesondere zugunsten des Fahrrads. In der Wallonischen Region gaben 11 Prozent der Bürger an, aufgrund der Wirtschaftskrise zunehmen das Fahrrad zu benutzen. 12 Prozent sagten, dass sie es öfter tun als zuvor.

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Ab dem Frühjahr begeben sich mehr Schüler mit dem Fahrrad zur Schule. Foto: Ralf Hirschberger/ZB/dpa

Die immer noch recht hohen Kraftstoffpreise und die Rückkehr der sonnigen Tage werden das Radfahren in den kommenden Wochen noch mehr begünstigen. Dann werden auch, leider, einige Probleme im Umgang zwischen Radfahrern und Autofahrern auftreten.

66 Prozent der Fahrradunfälle ereignen sich in der Tat im Frühjahr und Sommer. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Kollision mit einem Auto. 80 Prozent der Unfälle von Radfahrern passieren mit einem anderen Verkehrsteilnehmer.

Von einem Auto gestreift zu werden, ist eine Situation, die viele Radfahrer bereits erlebt haben. Sie wird von den Radfahrern oft als das Verhalten bezeichnet, das das stärkste Unsicherheitsgefühl im Verkehr hervorruft. Es ist aber auch eine gefährliche Praxis, die Unfälle verursachen kann, da der Radfahrer destabilisiert oder, schlimmer noch, angefahren wird. In der Wallonie werden 14 Prozent der Unfälle zwischen einem Radfahrer und einem anderen Verkehrsteilnehmer durch eine seitliche Kollision verursacht.

Um solche Situationen zu vermeiden, sieht die Straßenverkehrsordnung vor, dass die Fahrer eines Kraftfahrzeugs beim Überholen zwischen ihrem Fahrzeug und dem Radfahrer oder Motorradfahrer einen seitlichen Abstand von mindestens 1,50 Meter außerhalb der Ortschaft und von mindestens 1 Meter innerhalb der Ortschaft einhalten. 1 von 10 Fahrern erklärte daher, diesen Abstand beim Überholen eines Radfahrers oft nicht einzuhalten.

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05.05.2020, Belgien, Brüssel: Ein Straßenarbeiter malt die Fahrbahnmarkierung für einen neu angelegten Fahrradweg am Boulevard Emile Jacqmain. Foto: Laurie Dieffembacq/BELGA/dpa

Die neue Sensibilisierungskampagne der AWSR, die in den Monaten April und Mai im Radio und in rund 100 Bussen der wallonischen Verkehrsbetriebe TEC läuft, richter sich direkt während dem Fahren an die Autofahrer. Sie wird daran erinnern, dass es sowohl im Leben als auch auf der Straße eine Frage des Respekts ist, Abstand zu halten. Und wenn man einen Radfahrer oder Motorradfahrer überholt, ist es auch und vor allem eine Frage der Sicherheit, in einigen Fällen sogar des Überlebens.

Die Kampagne wird auch in den sozialen Medien laufen. Neben den Sicherheitsabständen wird die AWSR die Verkehrsteilnehmer auch daran erinnern, wie sie sich in einer Fahrradstraße verhalten sollen, die seit dem 1. April letzten Jahres zur „Fahrradzone“ wurde (wodurch die spezifischen Regeln auf mehrere öffentlichen Straßen ausgeweitet werden können).

Seit 2019 ermöglicht die Straßenverkehrsordnung den Städten und Gemeinden, diese Art von Straßen, in denen spezifische Vorschriften für Radfahrer gelten, einzuführen, um deren Präsenz zu stärken und ihre Sicherheit zu fördern.

• Der Radfahrer darf die gesamte Breite der Straße (für Einbahnstraßen) oder des Verkehrsstreifens (bei Verkehr in beide Richtungen) nutzen.

• Fahrzeuge können diese Straßen ebenfalls benutzen, dürfen aber Radfahrer nicht überholen.

• Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 30 km/h begrenzt.

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Bild links – Das Fahrrad wird in Brüssel als Fortbewegungsmittel immer wichtiger. Rechts – Autoverkehr in Brüssel. Fotos: Shutterstock

Die Studie der AWSR zeigt, dass fasst 6 von 10 wallonischen Fahrern (56%) noch nie davon gehört haben. So ist es nicht überraschend, dass die hier geltenden Regeln nicht gut beherrscht werden.

Mehr als jeder zweite Bürger (54 Prozent) weiß nicht, dass Autos diese Art von Straßen ebenfalls befahren können. Fast 3 von 5 Bürgern (59%) wissen nicht, dass die Geschwindigkeit dort auf 30 km/h begrenzt ist, und 1 Fahrer von 2 (47%) weiß nicht, dass er dort Radfahrer nicht überholen darf.

Eine Unkenntnis dieser Regeln kann erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr haben, da dies zu Missverständnissen führt und Probleme beim Umgang zwischen den Verkehrsteilnehmern oder schlimmer noch zu Unfällen führen kann.

Die AWSR wird daher dafür sorgen, dass die Wallonen für das richtige Verhalten in einer Fahrradzone sensibilisiert werden, um eine sichere Benutzung der Straße zu fördern. (cre)

Https://ostbelgiendirekt. be/angemessener-abstand-zu-radfahrer-349508

Worauf ein Radfahrer beim Überholen eines anderen Radlers achten muss

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Bild: Haufe Online Redaktion Radfahrer müssen andere Radler vorsichtig und mit genügend Seitenabstand überholen.

Wie muss sich ein Radfahrer beim Überholen eines anderen Radlers verhalten, um diesen nicht zu gefährden? Mit dieser Frage hat sich anlässlich eines Unfalls das OLG Hamm beschäftigt.

Eine Radlerin wird auf einem etwa zwei Meter breitem Sand-Schotter-Weg von einem anderen Radler links überholt. Dabei streift der Radfahrer mit der rechten Schulter die linke Schulter der Radlerin. Die stürzt und wird so stark verletzt, dass zwei Operationen notwendig sind.

Vor dem OLG Hamm geht es um Schmerzensgeld, den angefallenen Haushaltsführungsschaden und Lohnausfall.

32 Zentimeter Seitenabstand

Zentral für die Beurteilung ist die Frage, ob der überholende Radler genügend Abstand zur Klägerin gehalten hat oder nicht. Im vorliegenden Fall sollen es 32 Zentimeter (gemessen zwischen den Körpern) gewesen sein.

Eindeutig zu wenig, entschied das OLG Hamm. Zwar gebe es keine festen Regeln, welcher seitliche Abstand beim Überholen eines Radlers eingehalten werden müsse. Grundsätzlich sei aber auch für Radfahrer § 5 Abs. 4 Satz 2 StVO maßgeblich. Danach besteht die Verpflichtung beim Überholen einen Seitenabstand einzuhalten, der die Gefährdung des anderen Verkehrsteilnehmers ausschließt.

Für einen überholenden Radfahrer gilt, dass er

    zwar eventuell einen geringeren Seitenabstand einhalten muss als ein Pkw-Fahrer, weil die Gefahren für den überholten Radfahrer geringer sind als bei einem mit erheblicher Geschwindigkeit überholenden Kfz dafür aber mit mehr oder weniger unvermeidlichen Schwankungen des vor ihm fahrenden Radlers rechnen muss berücksichtigen muss, dass der überholte Radfahrer, anders als bei einem überholenden Kfz, nicht ausreichend durch Geräusche des sich von rückwärts nähernden Fahrzeugs vorgewarnt wird

Unter den gegebenen Umständen reichte ein Seitenabstand von 32 cm nicht für ein gefahrloses Überholen aus, so das OLG.

Wer überholt, muss mit Schwankungen des Vorausfahrenden rechnen

Das Gericht begründete seine Entscheidung u. a. damit, dass der Beklagte jederzeit mit Schwankungen in der Fahrlinie der Klägerin rechnen musste. Dafür sprächen:

    die relativ geringe Geschwindigkeit von 10 bis 13 km/h, mit der die Klägerin unterwegs war und der Zustand des Weges – Sand und Schotter

Entscheidend sei, dass es vor dem Überholvorgang keine Verständigung zwischen den beiden Radfahrern gab, aus der der überholende Radfahrer sicher entnehmen konnte, dass die Klägerin ihn wahrgenommen hatte und überholen lassen wollte.

Klingeln kann überhört werden

Zwar hatte der überholende Radler nach eigenen Aussagen vor dem Überholen geklingelt. Allerdings habe es auch nach seinen Angaben keinen Hinweis darauf gegeben, dass die voraus fahrende Radlerin das Klingeln auch gehört und sich auf den Überholvorgang eingerichtet habe.

Der Beklagte habe vielmehr damit rechnen müssen, dass das laute Motorengeräusch eines sich in unmittelbarer Nähe befindenden Rasenmähtraktors die Wahrnehmung des Klingelns für die Klägerin erschwerte.

Der überholende Radfahrer haftet deshalb in vollem Umfang für die Beeinträchtigungen der Klägerin, die kein Mitverschulden trifft.

(OLG Karlsruhe, Beschluss vom 30.05.2016, 9 U 115/15).

Bemessung: Bei der Höhe des Schmerzensgeldes orientiert sich die Rechtsprechung i. d. R. an Schmerzensgeldtabellen, z. B. an der vOn Hacks begründeten Schmerzensgeldtabelle, die Sie auf dem Deutschen Anwalts Office finden.

Https://www. haufe. de/recht/weitere-rechtsgebiete/verkehrsrecht/mitverschulden-worauf-ein-radfahrer-beim-ueberholen-achten-muss_212_397164.html

1,5 Meter Abstand beim Überholen von Radfahrern: Woran es in der Praxis oft scheitert

Seit Oktober gelten fixe Mindestabstände beim Überholen von Radfahrern. Die Salzburger müssen sich an die neuen Regeln erst gewöhnen.

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Eng geht es zu in der Maxglaner Hauptstraße. Der Straßenzug ist eine der Haupteinfahrtsrouten in die Salzburger Innenstadt. Für die Geschäftszeile gibt es Parkplätze links und rechts der Fahrbahn. Für einen eigenen Radweg ist kein Platz. Meist.

Https://www. sn. at/salzburg/chronik/radfahren-in-salzburg-15-meter-abstand-beim-ueberholen-von-radfahrern-woran-es-in-der-praxis-oft-scheitert-128608606

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