Worauf du bei einem spinning-fahrrad für zuhause achten musst

Bei den vielen Vorteilen, die Spin-Kurse bieten, ist es kein Wunder, dass sie so beliebt sind. Aber wenn du dich wegen der Corona-Pandemie immer noch nicht zu 100% wohl fühlst, dann ist die Investition in ein eigenes Spin-Bike eine großartige Alternative.

Vermutlich bist du dir nicht sicher, worauf man bei einem Heim-Spinning-Fahrrad achten muss, vor allem, wenn du noch nie zuvor ein Fitnessgerät gekauft hast. Du willst ja schließlich auf keinen Fall ein Spinning-Bike mit einer Menge Funktionen haben, die für deine sportlichen Fähigkeiten einfach nicht geeignet sind. Da es mittlerweile so viele verschiedene Optionen gibt ist es schwierig herauszufinden, was du tatsächlich brauchst.

Aber keine Sorge, wir schaffen das gemeinsam! In diesem Leitfaden erfährst du genau, worauf du bei einem Heim-Spin-Bike achten solltest und welches unserer Profi-Bikes wahrscheinlich am besten für dein Training geeignet ist.

Worauf du bei einem spinning-fahrrad für zuhause achten musst

Schweres Schwungrad

Das Schwungrad ist das Rad an der Vorderseite eines Spinning-Bikes. Der wichtigste Aspekt des Schwungrads ist das Gewicht – je schwerer es ist, desto geschmeidiger und nahtloser wird sich das Spinning-Bike beim Treten anfühlen.

Wenn du auf der Suche nach einem Heim-Spinning-Bike bist, dann empfehlen wir dir, Schwungräder unter 12 kg zu vermeiden. Jedes Gewicht unter diesem Wert wird wahrscheinlich ruckartigen Bewegungen führen, da solche Schwungräder einfach zu leicht sind und das ist nicht ideal beim Spinning…

Glücklicherweise besitzen sowohl unser Tour SP als auch unser Tour 5.0 Spinning-Bikes Schwungräder von mindestens 12 kg für ein reibungsloseres Training.

Sicheres Bremssystem

Ein Magnetbremssystem ist bei weitem das zuverlässigste. Es ist nicht nur extrem wartungsarm und sicher, sondern auch völlig geräuschlos. Du kannst also jederzeit trainieren, ohne andere zu Hause zu stören!

Diese Art von Bremssystem ermöglicht auch einen höheren Widerstand, was uns zu unserem nächsten Must-Have bringt, worauf du bei einem Heim-Spin-Bike achten solltest.

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Mehrere Widerstandsstufen

Wie ein magnetisches Bremssystem sind auch die magnetischen Widerstandsstufen ebenso zuverlässig und einfach zu bedienen. Der Widerstand ist eine Schlüsselkomponente jedes Spinning-Bikes und entscheidend, um dein Training auf die nächste Stufe zu bringen.

Je mehr Widerstandsstufen zur Verfügung stehen, desto besser kannst du deine Spinning-Trainingseinheiten individuell anpassen. Außerdem kannst du das Rad auch genau auf deine Fähigkeiten abstimmen und es leicht modifizieren, wenn sich dein Fitness-Level mit der Zeit ändert.

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Bildschirm

Praktisch jedes moderne Spinning-Fahrrad besitzt eine Art Bildschirm, weswegen diese Funktion sehr häufig vorkommt. Aber worauf es wirklich ankommt, ist die Tracking-Funktion, da mehrere Aspekte deines Trainings gemessen werden müssen, um deine Fortschritte zu sehen.

Bei einfachen Spinning-Bikes wird wahrscheinlich nur die zurückgelegte Strecke und die verbrannten Kalorien angezeigt. Wenn du jedoch nach einem etwas fortgeschrittenerem Modell suchst, dann zeigen viele Fahrräder auch genaue Herzfrequenzinformationen an und bieten die Möglichkeit, persönliche Ziele zu setzen.

Worauf du bei einem spinning-fahrrad für zuhause achten musst

Welches Fahrrad?

Wir bieten zwei verschiedene Spinning-Fahrräder an, die jeweils speziell für ein fantastisches Spinning-Erlebnis zu Hause entwickelt wurden. Um dir bei der Entscheidung zu helfen, welches Modell deine Bedürfnisse am besten erfüllt, ist hier ein kurzer Überblick.

Das Tour 5.0 bietet ein 12 kg schweres Schwungrad und besitzt 12 frei wählbare automatische Programme. Es ist perfekt für Anfänger geeignet. Wähle einfach ein Programm aus und schon kannst du loslegen! Wenn du dir jedoch mehr Kontrolle über dein Training wünschst, dann bietet dir dieses Spinning-Bike 24 Widerstandsstufen, die du auswählen und während des Fahrens einstellen kannst.

Aber wenn du schon ein begeisterter Spinning-Fan bist und dir ein etwas fortgeschritteneres Modell wünschst, dann ist das Tour SP die perfekte Wahl. Dieses Spinning-Bike verfügt über ein robustes, 25 kg schweres Schwungrad für eine superleichte Fahrt. Zudem ist es mit der Top-Fitness-Smartphone-App Kinomap kompatibel. Durch den sofortigen Zugriff auf Tausende von Trainingsvideos, strukturierte Trainingseinheiten und Live-Coachings kannst du ein wirklich intensives Training bequem von zu Hause aus erleben.

Wenn du dir also nicht sicher warst, worauf du bei einem Heimschleuderrad achten solltest, dann hast du jetzt einige wichtige Informationen erhalten, mit denen du arbeiten kannst. Das Training zu Hause kann genauso effektiv sein wie ein Fitnessstudio – man braucht nur die richtigen Geräte.

In unserem ausführlichen Leitfaden findest du weitere Informationen über unsere beiden Fahrräder sowie einen einfachen Spinning-Kurs für Anfänger.

Https://www. bluefinfitness. com/de/worauf-du-bei-einem-spinning-fahrrad-fur-zuhause-achten-musst/

20 Okt E Bike Gewicht – Wie schwer sind E-Bikes?

Elektrofahrräder sind moderne, umweltbewusste und fitnessfördernde Fortbewegungsmittel – doch viele Menschen fragen sich, wie schwer Pedelecs eigentlich sind und ob das E-Bike Gewicht womöglich eine Einschränkung von Fahrspaß oder Händling mit sich bringt. Alles Wichtige rund um das E-Bike Gewicht findest du hier!

Wie viel wiegt ein Elektrofahrrad?

Wie bei Fahrrädern ohne elektrischen Antrieb gibt es auch bei Elektrofahrrädern große Unterschiede beim Gewicht. Wie schwer das Bike ist, hängt unter anderem vom Hersteller, dem Modell, dem Rahmenmaterial, dem Akku und dem Motor ab. Im Durchschnitt sind Pedelecs etwa 20 bis 25 Kilogramm schwer. Es geht jedoch auch deutlich leichter oder schwerer: Ein E-Bike mit geringem Gewicht liegt bei etwa 12 Kilo, ein Lastenrad bei bis zu 40 Kilo. Hier ein Überblick über das Gewicht verschiedener E-Bike-Typen:

    City E-Bike: Ein City Bike ohne Motor bringt es auf etwa 12 bis 13 Kilo. City E-Bikes wiegen zwischen 17 und 25 Kilo. Trekking E-Bike: Ein Trekkingrad ohne elektrischen Antrieb ist im Durchschnitt etwa 16 Kilo schwer. E-Bikes im Bereich Trekking brauchen einen Akku mit hoher Reichweite und schlagen mit 20 bis 25 Kilo zu Buche. E-Mountainbike: Ein klassisches Mountainbike ohne Motor ist – je nach Bauweise – 8 bis 16 Kilogramm schwer. Ein E-MTB gibt es ab etwa 15 Kilo. Mit der entsprechenden Ausstattung können sie bis zu 30 Kilo auf die Waage bringen. E-Lastenrad: Alle Komponenten des E-Lastenrades sind für den Transport ausgelegt und müssen robust und stabil sein. Das E-Lastenrad kann daher bis zu 40 Kilo schwer sein. S-Pedelec: Ein schnelles S-Pedelec (Kleinkraftrad) bringt aufgrund seines starken Motors in der Regel mindestens 30 Kilo auf die Waage.

Übrigens: Das leichteste Elektrorad der Welt wiegt unglaubliche 6,87 Kilo. Das E-Rennrad wurde vom Dortmunder Ingenieur Dr. Dennis Freiburg entwickelt und hat sich einen Platz im Guinnessbuch der Rekorde gesichert. Der Clou: Die Elektronik wurde in der Aluminium-Trinkflasche untergebracht.

Https://dienstfahrrad. com/e-bike-gewicht/

Fahrrad-Reifendruck-Guide

Ein bisschen Luft kann einen riesigen Unterschied machen. Wenn sich dein Fahrrad so anfühlt, als müsstest du dauernd gegen den Wind fahren, ist es sehr wahrscheinlich, dass du einfach mit zu wenig Reifendruck unterwegs bist. Zum Glück ist das in Windeseile behoben! Wenn deine Reifen erst wieder korrekt aufgepumpt worden sind, wird sich dein Rad wie neu anfühlen – versprochen! Darüber hinaus genießt du dann noch weitere Vorteile: Mit dem optimalen Luftdruck verschleißen deine Reifen nicht so schnell, du hast geringere Chancen, dir einen Plattfuß einzufangen und bist auch noch sicherer unterwegs!

Inhalt

Der „optimale“ Reifendruck für dein Fahrrad

Allgemeines

Der optimale Luftdruck für dein Fahrrad ergibt sich aus verschiedenen Faktoren. Eine absolute Obergrenze stellt der auf der Seitenwand des Reifens angegebene Maximaldruck dar, den du aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall überschreiten solltest.

Höherer Druck bedeutet (jedenfalls auf glatten Untergründen wie zum Beispiel neuem Asphalt) einen niedrigeren Rollwiderstand und einen besseren Schutz vor Pannen. Weniger Druck in deinen Reifen bietet allerdings mehr Komfort, weil ein nicht so hart aufgepumpter Reifen besser federt. Außerdem hast du so auch mehr Grip, weil sich weichere Reifen besser an den Untergrund anpassen können.

Als Faustregel kannst du dir aber merken, dass du weniger Druck benötigst, je breiter dein Reifen ist. Schmale Rennradreifen benötigen sehr hohen Druck, um pannenfrei über die Straße rollen zu können, während die deutlich breiteren und robuster gebauten Reifen an vielen Mountainbikes mit viel weniger Druck auskommen.

Worauf du bei einem spinning-fahrrad für zuhause achten musst

Persönliche Anpassungen

Alle im weiteren Verlauf angegebenen Werte sind Richtwerte für durchschnittlich schwere Fahrer*innen (70 kg) auf einem durchschnittlich schweren Rad (12 kg), die basierend auf verschiedenen Faktoren noch an dich angepasst werden müssen. Wenn du schwerer bist oder die Zuladung steigt (zum Beispiel durch einen schweren Einkauf auf dem Gepäckträger), dann brauchst du auch mehr Druck. Reifenfirmen geben hier gerne die Faustformel von 1 % pro Kilogramm an. Solltest du ein E-Bike fahren, bist du auf der sicheren Seite, wenn du für das Zusatzgewicht von Akku und Motor (in der Regel 10 kg) ein knappes, halbes Bar addierst.

Ein anderer Faktor ist der Untergrund: Wenn du auf deinem Weg zur Arbeit regelmäßig über Kopfsteinpflaster fährst, lohnt es sich, etwas niedrigeren Luftdruck zu fahren. Dadurch hast du auch auf dem holprigen Untergrund mehr Grip und das Gerüttel des Pflasters wird zumindest ein bisschen gedämpft.

Tabelle: Fahrrad Reifendruck / Luftdruck Übersicht

Angaben sind Ausgangspunkte für eine*n 70 kg schwere*n Fahrer*in

Radtyp Reifenbreite Reifendruck in bar Reifendruck in psi*
Trekkingrad 35 mm 4,5 65
Trekkingrad 40 mm 4,0 58
Trekkingrad 50 mm 3,0 44
Rennrad 25 mm 7,0 100
Rennrad 28 mm 6,0 87
Gravelbike 35 mm 4,5 65
Mountainbike 2“ ( 50 mm) 3,0 44
Mountainbike 2,3“ (59 mm) 2,0 29

Reifendruck für City – & Trekkingräder

Mit 4,0 bar als Ausgangspunkt kannst du nichts falsch machen. Bei diesen Rädern ist die Bandbreite allerdings enorm. Sportliche Cityräder sind auf schmalen Reifen um 35 mm unterwegs, während manche Trekkingräder mit breiten Reifen um 50 mm schon fast Mountainbikes Konkurrenz machen. Wenn deine Reifen deutlich schmaler als 40 mm sind, dann können 0,5 bar mehr nicht schaden, andersherum kannst du ein halbes Bar ablassen, wenn deine Reifen eher in Richtung 50 mm gehen.

Reifendruck für MTBs

Mountainbike ist nicht gleich Mountainbike: Wenn du dein Geländefahrrad viel in der Stadt nutzt und am Wochenende damit Touren im Wald machst, dann sind 3 bar für dich eine gute Startposition. Auf Asphalt hast du so noch akzeptablen Rollwiderstand. Vor einem Ausflug in den Wald kannst du ein bisschen Luft ablassen, um bessere Traktion auf unebenem Boden zu haben.

Solltest du dein Mountainbike sportlich nutzen, dann nutzt du wahrscheinlich bereits ein Tubeless-System. Ohne Schlauch ist die Chance auf Durchschläge geringer, du kannst also weniger Druck fahren. Anders als auf der Straße ist das im Wald oft von Vorteil, da du so nicht nur komfortabler unterwegs bist, sondern auch mit mehr Bodenhaftung in schwierigen Verhältnissen. Solltest du oft in anspruchsvollem Gelände unterwegs sein, ist der Luftdruck in deinen Reifen so niedrig wie möglich, aber gerade noch hoch genug, um deine Felge und deinen Reifen zu schützen. Fortgeschrittene Nutzer*innen finden beim Schwalbe Pressure Prof ein sehr umfangreiches Tool, um den für sie idealen Luftdruck herauszufinden.

Reifendruck für Rennräder

Vor einigen Jahren war am Rennrad noch alles ganz einfach: 23 mm breite Reifen werden auf 8 bar aufgepumpt – mehr war immer besser, denn je härter der Reifen, desto geringer der Rollwiderstand. So einfach ist das leider nicht mehr, denn die Reifen an Rennrädern sind inzwischen deutlich breiter geworden: 25 mm sind inzwischen die Untergrenze. Mit 7 Bar hat man bei der Breite schon genug Luft im Reifen.

Gravelbikes sehen zwar auf den ersten Blick so aus wie Rennräder, ihre Reifen sind von den Ausmaßen und ihrem Profil allerdings eher auf Offroad-Abenteuer ausgelegt. 4 bar sind hier eine gute Basis, die je nach Untergrund und Reifentyp noch deutlich (wahrscheinlich nach unten) angepasst werden muss, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Https://www. fahrrad. de/info/reifendruck-fahrrad-ratgeber. html

Ist ein 12 kg schweres Fahrrad schwer

Unser Einsatz für Kundenzufriedenheit geht über die Lieferung der Fahrrädern hinaus. Profitiere von unserem kostenlosen Service in den ersten beiden Jahren (ein Service pro Jahr). Du trägst lediglich die Kosten für verschlissene Teile und wir kümmern uns um den Rest, um sicherzustellen, dass ein Bike in Topform bleibt. Individualisierung zu erschwinglichen Preisen ohne Kompromisse bei der Leistung. Da wir unabhängig von Händlern und Einzelhandelsgeschäften arbeiten, können wir extrem wettbewerbsfähige Preise anbieten. Bei uns bekommst du alle Vorteile eines Custom-Bikes aber ohne das hohe Preisschild daran Obwohl unsere Fahrräder auf Langlebigkeit ausgelegt sind, kann es zu Unfällen kommen. Wenn der Rahmen deines Fahrrads durch einen Sturz oder Unfall beschädigt wird, sind wir für dich da. Wir bieten einen stark vergünstigten Ersatz an, damit du schnell wieder auf die Straße kommst. Unsere Bikes sind für Rennen, Freizeit oder Abenteuer konzipiert und bieten eine beispiellose Performance. Sie bestehen aus den besten leichten Carbonrahmen, Radsätzen und Lenkern und sind mit erstklassigen Komponentensätzen von Campagnolo, SRAM und Shimano ausgestattet.

Der Einsatzbereich für Fahrräder der Klasse 2 beinhaltet Klasse 1 sowie nicht asphaltierte, aber befestigte und geschotterte Straßen und Wege mit moderaten Steigungen. Hierbei kann es zu Kontakt mit unebenem Gelände und zum Verlust des Reifenkontakts zum Boden kommen, was entsprechende Fahrtechnik voraussetzt. Drops von bis zu 15 cm sind gestattet, z. B. Bordsteinkanten. Höhere Drops sowie Sprünge und akrobatische Handlungen sind nicht gestattet. Das maximal zulässige Gesamtgewicht beträgt 110 kg (Bike, Fahrer, Gepäck).

Https://csbikes. com/de/bikes/mountain

Test BBF Rocky Rider: Schweres Bike im MTB-Look

BBF, kurz für Best Bike Fun, blickt unter diesem Namen auf eine bereits 30-jährige Geschichte zurück, und das Vorgängerunternehmen, der Berliner Fahrradhandel Mietzner, wurde sogar schon 1935 gegründet. Das Unternehmen beliefert den Fahrradhandel mit zahlreichen Eigenmarken sowie exklusiv vertriebenen Brands und deckt damit ein breites Portfolio ab, zu dem natürlich auch Kinderräder gehören. Typisch für BBF ist, dass alle Modelle ab 20 Zoll straßenverkehrstauglich ausgestattet sind, also mit fest montierter Dynamo-Lichtanlage – wobei diese nicht mehr zwingend vorgeschrieben, aber gerade am Alltagsrad natürlich sehr sinnvoll ist. Auch Schutzbleche, Heckträger und Nabenschaltung fehlen an kaum einem BBF-Kinderrad, was halb das Rocky Rider für den Anbieter eher untypisch ist.

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BBF Rocky Rider: Frische Farben, viel Equipment

Was zeichnet das orangene Bike aus? Abgesehen vom frischen Farbkonzept mit den türkisblauen Akzenten fällt gleich auf, dass am BBB ganz schön viel dran ist. Das Rad mit dem kompakten Rahmen, der zu einer eher aufrechten Sitzhaltung führt, kommt mit Nabendynamo und LED-Leuchten; dazu sind Kunststoff-Schutzbleche à la MTB montiert.

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Dazu ist das Rocky Rider mit einer Federgabel ausgerüstet, die an die 50 mm nutzbaren Weg bietet, und auch bei der Schaltung unterscheidet es sich vom aktuellen 20-Zoll-Mainstream: BBF verbaut ein 3×7-Getriebe mit Dreifach-Kettenblatt, wie es einst typisch fürs Mountainbike war. Mit der Betonung auf „war“, denn der aktuelle Standard ist 1×12 bzw. 1×11, und auch an Kinderrädern hat sich das Mono-Kettenblatt durchgesetzt. Gerade für jüngere Radler/innen ist es leichter, sich beim Schalten auf nur eine Option zu konzentrieren, und mit einem Drehgriff wie am BBF ist die Sache ganz einfach: nach vorne drehen = schwerer Gang, nach hinten drehen = leichter Gang.

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Komplizierte Schaltung

Doch der Drehgriff links am Lenker (für den vorderen Umwerfer) funktioniert genau anders herum, was für kleine Radler/innen verwirrend sein kann. Von den 21 Gängen am BBF (auf der Produktseite werden 18 Gänge angegeben) haben die Kinder ohnehin nicht viel: Mit 14-28er Schraubkranz und 42-34-24 Zähnen vorne ist der Übersetzungsbereich nur wenig breiter als beispielsweise bei der 1×7-Variante mit 12-32er Kranz und 30er Kettenblatt. Das erkauft man seinem Kind mit deutlich komplizierterer Bedienung und höherem Gewicht.

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Das Rocky Rider rollt auf stark profilierten Kenda-Reifen in zwei Zoll Breite, die auf rutschigem Terrain sicher recht griffig sind – doch ein wirkliches Kinder-Mountainbike ist das Rad trotzdem nicht. Denn für eine sportliche Fahrweise ist das BBF mit seinen 12,9 Kilo einfach viel zu schwer (und außerdem 2,5 Kilo schwerer, als der Hersteller angibt). Echte 20-Zoll-MTBs zum vergleichbaren Preis wiegen drei bis vier Kilo weniger, was beim Handling ein himmelweiter Unterschied ist.

Auf einen Blick: BBF Rocky Rider

12,9 kg (mit Pedalen) / 569,90 Euro / keine Größenangaben

+ Lichtanlage und Schutzbleche

– Sehr hohes Gewicht

– Schwere, wenig funktionelle Federgabel

Unser Testfahrer Laurin ist ist sechs Jahre alt und 128 cm groß.

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Solche Modelle verfügen dann zwar nicht über eine Federgabel, doch von der hatten jedenfalls unsere Testfahrerinnen und – fahrer wenig: Die Stahlfedergabel des Rocky Rider spricht nur auf den ersten 20 mm Federweg gut an und verhärtet sich danach merklich. Dafür macht sie das Rad kopflastig, was dem Fahrverhalten natürlich nicht entgegenkommt.

Weder im Alltag noch beim Sport funktionell

Gut ist, dass BBF eine Lichtanlage spezifiziert – doch auch die macht nur dann Sinn, wenn das Rocky Rider als Alltagsrad genutzt wird, und dann wiederum sind Merkmale wie Bereifung, 3×7-Schaltung und Federgabel nutzlos. Wo der traditionsreiche Hersteller mit diesem Rad hin will, wird also nicht klar. Mit Funktionalität und Fahrspaß kann das Rocky Rider jedenfalls nicht punkten.

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Fazit: BBF Rocky Rider

Contra

Fakten

Rahmenmaterial Aluminium
Laufradgröße 20 Zoll
Bremse Felgenbremse
Federweg 50 mm
Gewicht 12,9 kg (mit Pedalen)
Preis 569,90 Euro
Web www. bbf. bike

Mit dem Rocky Rider hat BBF ein 20-Zoll-Bike im Angebot, das kleinere Kinder vielleicht mit seiner Optik beeindrucken kann, in Sachen Funktionalität und Fahrspaß aber wenig zu bieten hat. Es ist schwer; 3×7-Schaltung und Federgabel sind nicht kindgerecht. Und auch wenn es eine Lichtanlage hat, kann es als Alltagsrad nicht überzeugen.

About Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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Kaufkriterium Gewicht am Rad

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[pd‑f/ab] Gewogen und für zu schwer befunden – so geht es manchem Leichtbau-Fanatiker, der nach monatelangem Studium von Vergleichsportalen, Katalogen und Fachzeitschriften sein Traumfahrrad aufgebaut hat und feststellt, dass das Gesamtpaket deutlich schwerer ist, als die Summe seiner Teile versprach. Doch spielt das überhaupt eine Rolle? Der pressedienst-fahrrad klärt auf, wann Gewicht beim Fahrradkauf eine Rolle spielt und wann es sich durchaus lohnt, Mehrgewicht zu akzeptieren.

Worauf du bei einem spinning-fahrrad für zuhause achten musst

Es gibt v. a. zwei Kategorien von Fahrrädern, bei denen Gewicht eine große Rolle spielt. Das sind Kinder – und Rennräder. Denn dass es für ein 20 Kilogramm leichtes Kind schwieriger ist, ein 15 Kilogramm schweres Rad zu bewegen, als für einen Erwachsenen mit 60, 80 oder 100 Kilogramm Körpergewicht, das liegt auf der Hand. „Leichte Bikes sind aber nur besser, solange die Gewichtsreduktion nicht zulasten der Stabilität von Rahmen und Komponenten geht. Ein Indikator für sicheren Leichtbau ist z. B. das GS-Logo. Es steht für ‚geprüfte Sicherheit‘ und wird von unabhängigen Instituten wie etwa dem TÜV verliehen“, erklärt Guido Meitler vom Kinderradspezialisten Puky.

Worauf du bei einem spinning-fahrrad für zuhause achten musst6,8 Kilogramm reines Glück?

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So oder so ähnlich gilt das auch fürs Rennrad. Die zweite Kategorie, bei der „less is more“ eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung spielt. Das UCI-Minimum für Wettkampfräder von 6,8 Kilogramm stellt hier gewissermaßen den Goldstandard dar, an dem jede Stammtischrunde ihre Räder miteinander misst. Ob das sinnvoll ist? Eine Frage der Perspektive. Jedenfalls sollte der 90-Kilogramm-Athlet, der im Sprint 1.000 Watt und mehr in die Kurbelarme drückt, sein Kreuz eher bei maximaler Rahmensteifigkeit als beim geringem Gewicht machen. Hobbyathleten, die bei Wind und Wetter unterwegs sind, macht das Mehrgewicht einer modernen Scheibenbremsanlage und voluminöser Reifen sogar schneller. Das gleiche gilt für Komfortextras wie die gefederte Sattelstütze „Eesilk“ von Crankbrothers (289,99 Euro), ebenso wie für einen aerodynamisch optimierten Rahmen. Philipp Martin vom US-amerikanischen Rennrad – und MTB-Hersteller Cannondale antwortet dann auch eher salomonisch auf die Frage, wieviel das Gewicht beim Renner noch zählt: „Gewicht zählt, ist aber nur eines von mehreren Kriterien, die ein Rennrad schnell machen. Deshalb versuchen wir bei Cannondale grundsätzlich eine Modellpalette anzubieten, in der vom Bergfloh zum Bahnsprinter jeder das richtige Rad findet.“

Gewicht zu sparen ist übrigens nicht überall am Fahrrad gleich sinnvoll, weiß Volker Dohrmann vom Hamburger Fahrradhersteller Stevens. „Ein leichter Laufradsatz mit 200 Gramm weniger rotierender Masse beeinflusst das Fahrverhalten viel stärker, als wenn ich dieselben 200 Gramm an Sattel, Lenker und Pedalen einspare. Deshalb bieten wir mit unserem Custom-Programm für Rennräder die Möglichkeit aus einer sinnvollen Vorauswahl selbst zu entscheiden, wo ich Gewicht sparen will.“

Worauf du bei einem spinning-fahrrad für zuhause achten musstVom guten Mehrgewicht

Ein paar Gramm machen beim E‑Bike den sprichwörtlichen Kohl nicht fetter. Dazu sind die Grundgewichte durch Motor und Akku ohnehin zu hoch. Trotzdem taucht die Kategorie „Gewicht“ mehr oder weniger unkommentiert in Testberichten oder Produktbeschreibungen so selbstverständlich auf wie die Angabe des Preises. „In gewissem Sinne ist das höhere Grundgewicht eines E‑Bikes für den Ingenieur sogar befreiend, denn ich kann leichter 500 Gramm in einen steiferen Rahmen investieren, der sich positiv auf die Fahrstabilität auswirkt, als ich das beim nicht-motorisierten Velo könnte. So haben wir mit dem ‚Gotour 6‘ (ab 2.999 Euro, Anm. der Red.) zum Beispiel einen der steifsten Tiefeinsteiger überhaupt gebaut, der auch jenseits der 50 Stundenkilometer noch flatterfrei fährt“, freut sich Ivica Durdevic, Produktentwickler beim schweizerischen E‑Bike-Pionier Flyer.

Worauf du bei einem spinning-fahrrad für zuhause achten musst

Auch an anderen Stelle ist ein gewisses Mehrgewicht gut angelegt. Der Darmstädter E‑Bike-Hersteller Riese & Müller setzt in seinen Topmodellen wie dem „Homage“(ab 4.999 Euro) auf eine komfortable Vollfederung ein, und zwar schon seit der Zeit, bevor die Firma sich zum (fast) reinen E‑Bike-Hersteller entwickelte. Auch andere Extras wie ABS oder Doppel-Akku-System können das Gewicht treiben. „Wir denken, die wenigsten werden das Mehrgewicht einer Vollfederung verwünschen, wenn sie sie einmal kennengelernt haben. Zu groß ist der Gewinn an aktiver Fahrsicherheit und Komfort. Und für Langstreckenfahrer sind die zwei bis drei Kilogramm Mehrgewicht, die der Doppel-Akku bringt, ein reiner Segen“, ist Geschäftsführer Heiko Müller überzeugt.

Wir haben unser Bildarchiv aktualisiert. Dabei wurden ältere Bilder entfernt – darunter das hier verlinkte. Melden Sie sich einfach für passende Motive zum Artikel: 0551–9003377‑0.

Stefan Stiener, dessen Firma Velotraum mittels Baukastensystem maßgeschneiderte Alltags‑, Abenteuer – und Reiseräder anbietet, verweist auf eine weitere schwierige Dimension der Jagd nach dem geringsten Gewicht: das Internet. „Online-Shops suchen immer nach möglichst plakativen und einfachen Unterscheidungskriterien. Weniger Gewicht klingt da erst einmal gut und lässt sich einfach darstellen. Die komplexe Bedarfsanalyse und individuelle Beratung, die ein Fachhändler oder wir als Hersteller leisten, kommt da jedoch leider oft zu kurz.“ Dabei sind gerade bei Rädern, wie Stiener sie baut, andere Kategorien viel entscheidender. Keinem Berufspendler ist mit einem Rad geholfen, dessen empfindliche Leichtbaukomponenten alle paar Wochen einen aufwendigen Service benötigen und nicht von ungefähr sind bei Weltreisenden Stahlrahmen nach wie vor extrem populär: Sie können im Schadensfall nahezu überall auf der Welt repariert werden.

Worauf du bei einem spinning-fahrrad für zuhause achten musstDer Teufel steckt im Detail

Was für Fahrräder gilt, gilt auch für so manches Zubehör. Allen voran für Reifen, die als einzige Kontaktfläche zwischen Rad und Untergrund hohe Lasten zu schultern haben. Ein Cross-Country-Mountainbiker, der um den Sieg sprintet, wird das Risiko eines leichteren und leichter rollenden Reifens mit weniger Pannenschutz für den Renntag eingehen. Ein Familienvater indes, der an seinem freien Tag eine Geländetour unternimmt, wird sicherlich mit dem etwas schwereren und pannensicheren Reifen glücklicher. Und wer im Alltag einen sogenannten „Unplattbar“-Reifen wie den „Marathon Plus“ von Schwalbe (ab 39,90 Euro) verwendet, wird das höhere Gewicht sicher gern verschmerzen, wenn es ihm das Flicken erspart. Das bestätigt auch René Marks, Produktmanager bei Schwalbe: „Geringes Gewicht ist nur ein Teil in einer komplexen Gleichung aus Anforderungen, die wir erfüllen wollen. Legt man zu viel Augenmerk auf einen isolierten Parameter und vernachlässigt die anderen, wird auch niemand glücklich.“

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Und soll nun geringes Gewicht plötzlich gar nichts mehr zählen? Nein! Man sollte es nur bei der Kaufentscheidung nicht zum letztgültigen Kriterium erheben. Gewicht selbst ist, wie jede messtechnische Größe, nicht immer gleich Gewicht. Serienstreuung, Fertigungstoleranzen und unterschiedliche Messverfahren verfälschen die vermeintlich objektive Zahl. Es soll sogar Hersteller gehen, die grundsätzlich die kleinsten Rahmengrößen ohne Schlauch oder Fett in den Lagern wiegen. Vor allem sind Fahrräder und ihr Zubehör aber zu komplex für die simple Gleichung leichter = besser. Oder wie Henning Voss vom deutschen Vertrieb des englischen Faltrad-Klassikers Brompton (ab 1.221 Euro) es lachend auf den Punkt bringt: „Das geringe Gewicht eines Bromptons wäre wertlos, würde sich das Rad schlecht falten und schlecht fahren. Aber so wie es ist, freue ich mich trotzdem jedes Mal, wenn ich es durch den Bahnhof trage, darüber wie leicht es ist.“

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