Wie lange dauert es, bis man erste Erfolge beim Sport sieht?

Ob Kraft-oder Ausdauersport: Veränderungen sieht man nicht über Nacht. Wann kann man also mit den ersten Erfolgen rechnen?

Wer anfängt, Sport zu machen, möchte schnell erste Ergebnisse sehen. Doch gerade wenn die Kilos nicht so schnell purzeln wie gewünscht oder die sichtbare Muskeldefinition auf sich warten lässt, lassen viele den Kopf hängen und geben auf. Fortschritt passiert allerdings nicht über Nacht. Es braucht Disziplin und Beständigkeit, um am Ball zu bleiben und Schritt für Schritt seine persönlichen Ziele zu erreichen. Wir verraten, wann Sie damit rechnen können, erste Ergebnisse zu sehen.

Phase 1

Anfänger können in der Regel recht früh erste Erfolge sehen – vorausgesetzt, sie treiben regelmäßig Sport und achten darüber hinaus auf eine gesunde Ernährung. Der Körper adaptiert in dieser Phase noch sehr schnell und baut leichter Muskeln auf, als es bei Fortgeschrittenen der Fall ist. Schon nach Krafttraining können Muskeln optisch sichtbarer und der Körperfettanteil reduziert werden.

Phase 2

Die nächste „Marke“ liegt bei ungefähr Jetzt sollten Sie sich schon merklich fitter und stärker fühlen, auch die Ausdauer ist verbessert. Wer sich noch immer an seinen Ernährungsplan hält, wird sich über eine schmalere, definierte Silhouette und weniger Wassereinlagerungen freuen können.

Nach drei Monaten ist übrigens der ideale Zeitpunkt, den oder gar neue Sportarten auszuprobieren oder Fitness-Kurse zu besuchen. Muskeln gewöhnen sich nämlich schnell an Bewegungsabläufe und müssen immer wieder neuen Reizen ausgesetzt werden, um zu wachsen. Ansonsten erreichen Sie schnell ein Plateau und werden keine signifikanten Fortschritte machen.

Phase 3

Wer nach eine beständige Fitness – und Ernährungsroutine etabliert hat, hat den Grundstein für seine persönliche Erfolgsgeschichte bereits gelegt. Ihre Kraft sollte sich gesteigert haben, die Koordination ist verbessert. Ihre Muskeln können mittlerweile mehr Sauerstoff und Nährstoffe aufnehmen als am Anfang, Ausdauersportler können sich außerdem über eine verbesserte Herz – und Lungenfunktion freuen.

Auch äußerlich macht sich die harte Arbeit bemerkbar, denn mit großer Wahrscheinlich haben Sie nach sechs Monaten nicht nur abgenommen, sondern auch straffere Haut, weil durch das viele Training Giftstoffe über den Schweiß aus dem Körper ausgeschieden und die Durchblutung verbessert werden, wodurch Cellulite weniger sichtbar ist.

Wenn aus Radeln Radsport wird: Einsteiger-Tipps zum Winter

Um im Sommer fit zu sein, ist Wintertraining Pflicht. Auch für den Ein – und Aufstieg in den Radsport ist die kalte Jahreszeit der beste Zeitpunkt, wie der pressedienst-fahrrad aufzeigt. Will man schnell Ergebnisse sehen, wendet man sich am besten an Spezialisten, die mit intelligenter Trainingssteuerung und Wattmessung einen effektiven Trainingsaufbau bieten.

[pd‐f/cg; tg] Wer mit dem Radsport anfangen will, sollte nicht aufs Frühjahr warten. „Nicht nur für Wettkampfsportler gilt: Sommersieger werden im Winter gemacht. Ein schöner Sonnentag im Winter eignet sich ebenfalls hervorragend für ordentlich Trainingskilometer“, erklärt Radsportkenner Philipp Martin vom Hersteller Cannondale. Ob Rennradfahrer oder Mountainbiker: Der Winter ist die beste Zeit, um sich auf dem Rennrad die nötige Kondition und Form für die kommende Saison zu holen

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Ein Vorteil für Radsport-Einsteiger, die nicht alleine trainieren wollen: In den kalten Monaten lassen es erfahrene Radsportler ruhig angehen. Im Vordergrund steht der Formaufbau für die kommende Saison, nicht das Kräftemessen. Das verhaltenere Tempo ermöglicht es Einsteigern, die sich von Beginn an für eine Trainingsgruppe entscheiden, mit stärkeren Fahrern mitzuhalten und sich dabei Tipps zu holen und Tricks abzuschauen. „Wer jetzt neu zu einem Trainingstreff kommt, wird in der Regel freundlich aufgenommen und muss sich nicht gleich beweisen“, so Harald Troost vom niederländischen Hersteller Koga. „Damit bietet sich Anfängern die Chance, von erfahrenen Sportlern zu lernen. Erfolg ernten sie dann in ihrer ersten richtigen Saison.“

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Allerdings sollte man nicht alles unhinterfragt übernehmen, was die alten Hasen praktizieren – gerade in Sachen Trainingslehre haben sich in den letzten Jahren nämlich neue Erkenntnisse durchgesetzt. „Das Radtraining der alten Schule sah enorme Umfänge mit niedriger Intensität vor und lässt sich kaum auf den Hobby-Alltag übertragen”, erklärt Björn Geesmann, Sportwissenschaftler und Geschäftsführer des Kölner Trainingsinstituts Staps. „Auf Basis moderner Leistungsdiagnostik-Methoden lassen sich die individuellen Stärken und Schwächen des Sportlers im Training so optimieren, dass Leistungssprünge über effizientes Training erreicht werden können – wenn man intelligent trainiert.“ So erhalte man mit einem Leistungstest verlässliche Daten, die später die Grundlage einer individuellen Trainingsplanung sind.

Schneller dank Plan und Test

Beim Trainingsplan kommt es freilich nicht nur auf die Ziele, sondern auch auf die Möglichkeiten an. Neben dem Ist‐Zustand – aktuelle Leistungsdaten, sportliche Vorgeschichte, Körpergewicht und physisches Potenzial – ist vor allem das Zeitbudget eine limitierende Größe. „Wer familiär und beruflich stark eingebunden ist, tut gut daran, seine Ziele nicht zu hoch zu stecken“, findet Martin.

Wenig Aufwand – großer Nutzen

Wenn das Zeitbudget für das Training geklärt ist, kann man für besseren Erfolg mit professioneller Unterstützung daran gehen, diese Zeit optimal zu nutzen. „Individualisiertes Intervalltraining ist gerade bei geringeren Umfängen der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Sportwissenschaftler Geesmann. „Doch das funktioniert nur mit wattbasiertem Training.“ Sich am Tempo oder an der Herzfrequenz zu orientieren, führe in die Irre, so der Experte, denn beides sei von zu vielen Faktoren abhängig. „Die einzige verlässliche Messgröße ist die vom Fahrer erbrachte Leistung in Watt.“

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Was es damit auf sich hat, beschreibt Mareen Werner von Sport Import: „Ein Leistungsmesser, auch Powermeter genannt, ermittelt aus der vom Fahrer aufs Pedal gebrachten Kraft und der Trittfrequenz Leistungswerte, die in Watt angegeben werden.“ Die von Sport Import vertriebenen Systeme des US-Herstellers Powertap lassen sich leicht in ein vorhandenes Rennrad integrieren – etwa in Form eines Laufradsatzes, bei dem die „G3“ genannte Hinterradnabe (ab 525 Euro) die Kraft misst. Auch eine Messung per Pedale (z. B. „P2“ von Powertap, ab 925 Euro) ist möglich. Der Vorteil letzterer: Die

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Leistung wird für Beine getrennt am rechten und linken Pedal gemessen – dadurch kann eine genaue Rechts-Links-Balance ausgegeben werden. Eine sehr hohe Messgenauigkeit böten kurbelbasierte Powermeter, erklärt Géraldine Bergeron vom Komponentenanbieter Sram, dessen Leistungsmesssysteme Quarq besonders häufig von Triathleten genutzt werden. Wer mit einem Powermeter trainiert, kann jederzeit kontrollieren, ob er die Trainingsvorgaben einhält, und sein Leistungs-Output daran anpassen. Doch auch ohne starren Trainingsplan lohne sich das Fahren mit Leistungssensoren, sagt Björn Geesmann. „Alleine dadurch, dass man zu hohe oder zu geringe Intensitäten vermeidet, wird das Training effizienter und schließt Überlastungen aus.“

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Falls der Spaß übrigens angesichts regnerisch-kalten Winterwetters auszubleiben droht: „Intervalle lassen sich auf einem Rollentrainer fast noch besser absolvieren als auf der Straße, zumal man dabei gleichbleibende Bedingungen hat“, weiß Werner. Sie stellt dabei ihr Rennrad in den „Magneto“ von Cycleops (249,95 Euro). Der Rollentrainer kann mit verschiedenen Laufradgrößen kombiniert werden und ist auch mit der Virtual Training App des US-amerikanischen Hersteller kompatibel. „So lassen sich auch Alpenanstiege realitätsnah im Winter am eigenen Fahrrad trainieren und man ist gleich für die neue Saison richtig präpariert“, zeigt sich Werner begeistert.

Ergebnisse der VCÖ-Umfrage: Radfahren 2020

In einer (nicht repräsentativen) Umfrage haben wir Interessierte sowie Unterstützerinnen und Unterstützer des VCÖ um ihre Einschätzungen gebeten: Welche Erfahrungen machen sie derzeit mit dem Radverkehr in Alltag und Freizeit, wo sehen sie Potenzial und Probleme?

Mehr als 2.000 Personen haben sich an der (nicht repräsentativen) Umfrage beteiligt.

Radfahren im Alltag

Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt das Fahrrad mehrmals die Woche für den Weg zu Arbeit oder Ausbildungsstätte, aber auch für private Erledigungen wie Einkäufe. Und fast 50 Prozent der Befragten lassen sich auch von den Wintermonaten zwischen November und Februar nicht davon abhalten, mehrmals wöchentlich in die Pedale zu treten. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Ergebnissen der Umfrage des Jahres 2019.

Auch wenn das Fahrrad stehen bleibt, sind die Befragten überwiegend klimaverträglich unterwegs: Rund 70 Prozent legen einen Teil ihrer Alltagswege zu Fuß zurück, 40 Prozent der Befragten nutzen auch den Öffentlichen Nah – und Regionalverkehr mehrmals pro Woche.

Rund 55 Prozent der Befragten gaben an, eine Zeitkarte für den Öffentlichen Verkehr zu besitzen, 45 Prozent besitzen zurzeit keine. Mit 96 Prozent gab der größte Teil der Befragten an, einen Pkw-Führerschein zu haben. Unter (potenziellen) Autofahrern gibt es demnach eine hohe Bereitschaft, dem Fahrrad wo möglich den Vorzug zu geben.

Häufigkeit, Distanzen und Transporte

Wir wollten von den Teilnehmenden der Umfrage wissen, ob sie in den letzten zwölf Monaten häufiger oder seltener als zuvor mit dem Fahrrad unterwegs waren. Immerhin mehr als 27 Prozent gaben an, das Fahrrad etwas öfter oder deutlich öfter als zuvor zu nutzen. Nur 13 Prozent fuhren in den letzten zwölf Monaten seltener mit dem Rad. Auch an diesen Zahlen zeigt sich, dass gute Bedingungen für Radfahrende sich auszahlen und dazu führen, dass mehr mit dem Fahrrad gefahren wird.

Auch Transporte führen die Befragten gerne per Fahrrad durch, wie die Umfrage zeigt: Rund 64 Prozent gaben an, mindestens ein – oder zweimal im Jahr Kleinigkeiten am Gepäckträger zu transportieren, mehr als zwei Drittel nutzen etwa für Einkäufe Fahrradkorb oder Fahrradtasche. Rund 78 Prozent der Umfrageteilnehmenden gaben an, für kleine Transporte Rucksack oder Umhängetasche zu verwenden.

Außerdem gaben immerhin fast 20 Prozent an, wenigstens ein – oder zweimal im Jahr ein Lastenrad oder einen Fahrradanhänger zu verwenden, während knapp elf Prozent mit Kind im Kindersitz oder Anhänger unterwegs waren.

Die Frage nach den zurückgelegten Distanzen pro Jahr wurde wie folgt beantwortet: 20 Prozent fahren weniger als 500 Kikomenter pro Jahr mit dem Fahrrad, 25 Prozent zwischen 500 und 1.000 Kilometer, 30 Prozent fahren 1.000 bis 2.500 Kilometer und 25 Prozent mehr als 2.500 Kilometer pro Jahr.

Zufriedenheit

Wenn es um die allgemeinen Bedingungen für das Radfahren geht, gaben 58 Prozent der Befragten an, grundsätzlich sehr zufrieden oder relativ zufrieden mit der aktuellen Situation zu sein. Immerhin etwas mehr als die Hälfte sehen innerhalb der letzten Jahre Verbesserungen für Radfahrerinnen und Radfahrer in ihrem Wohnort oder Bezirk.

Viel Potenzial wird beim Thema Radabstell-Möglichkeiten, dem gefahrlosen Queren von Hauptstraßen sowie beim Umgang der einzelnen Verkehrsteilnehmenden miteinander gesehen. Eine überwältigende Mehrheit von 95 Prozent spricht sich dafür aus, dass dem Radverkehr im eigenen Wohnort beziehungsweise im eigenen Wohnbezirk mehr Platz eingeräumt werden soll.

Leben Kinder im Haushalt, dann sind es vor allem das hohe Tempo des Kfz-Verkehrs, zu viel Verkehr und fehlende sichere Radverbindungen, die Kinder davon abhalten, Strecken in Radfahrdistanz mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Radfahren und Öffentliche Verkehrsmittel

Was die Möglichkeiten zur Fahrrad-Mitnahme betrifft, ortet mehr als ein Drittel der Befragten Verbesserungsbedarf bei der Bahn; bei städtischen Öffis ist es sogar mehr als die Hälfte. Auch bei Radabstellanlagen an Haltestellen von Öffentlichen Verkehrsmitteln sind mehr als 46 Prozent der Ansicht, dass diese auszubauen sind.

Mit der Kombination von Fahrrad, E-Bike und Öffentlichem Verkehr lassen sich weite Strecken von Tür zu Tür zurücklegen. Daher ist es wesentlich für die Förderung des Radverkehrs sowie des Öffentlichen Verkehrs, gute Radabstellanlagen zu installieren. Denn für mehr als zwei Drittel ist der Bahnhof beziehungsweise die Haltestelle des öffentlichen Verkehrs gut oder sehr gut mit dem Fahrrad erreichbar.

Elektro – und Transport-Fahrräder

Elektro-Fahrräder können auch Personen für das Radfahren motivieren, die bisher nicht Radfahren. Fast 16 Prozent der Befragten gaben an, selbst ein E-Bike zu besitzen, mehr als 38 Prozent haben zumindest einmal eines ausprobiert. Für knapp ein Drittel ist das Thema nicht interessant.

Auf die Frage, ob der Kauf eines E-Bikes interessant wäre, antworteten knapp 33 Prozent zustimmend. Die wichtigsten Argumente für den Kauf eines Elektro-Fahrrads liegen in der Möglichkeit, mit dem Fahrrad weitere Strecken zurückzulegen und in der Möglichkeit Lasten oder Gepäck besser transportieren zu können. 63 Prozent der Teilnehmende, die ein Elektrofahrrad besitzen, legen damit nun weitere Strecken zurück als zuvor ohne E-Bike.

Mehr als 26 Prozent der Befragten haben schon einmal ein Lastenrad oder Transportfahrrad benutzt oder besitzen selbst eines. Knapp 27 Prozent würden zumindest gerne mal die Benutzung ausprobieren. Die Argumente dafür liegen vor allem darin, Kinder, aber auch Einkäufe und Gegenstände bequem damit transportieren zu können. 14 Prozent können sich auch vorstellen durch ein Transport-Fahrrad ein Auto im Haushalt zu ersetzen.

Umsteigen

Mehr als 40 Prozent der Befragten gab an, in den letzten fünf Jahren Wege vom Auto auf das Fahrrad verlagert zu haben. Der Spaßfaktor des Radfahrens spielt hier für 94 Prozent der Befragten eine wichtige Rolle, ebenso wie der Wunsch, etwas für die eigene Gesundheit zu tun (87 Prozent). 63 Prozent gaben außerdem an, mit dem Fahrrad schneller als mit anderen Verkehrsmitteln ans Ziel zu kommen.

Erwähnenswert ist auch, dass knapp 40 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass sich die Infrastruktur für das Radfahren verbessert hat und sie deswegen vermehrt auf das Fahrrad umsteigen konnten. Für 33 Prozent war ein Arbeitsplatz – oder Wohnortwechsel ausschlaggebend für den Umstieg.

Das Potenzial des Radfahrens ist groß und ebenso die Bereitschaft, Wege mit dem Auto auf das Fahrrad zu verlagern. Wesentlich ist daher, dass die Radfahr-Infrastruktur rasch ausgebaut und verbessert wird.

Den VCÖ unterstützen

Der VCÖ ist die einzige auf Verkehr spezialisierte Umweltorganisation in Österreich, die sich konsequent für eine sozial und ökologisch verträgliche Mobilität einsetzt. Dabei hat der VCÖ nicht nur kurzfristige Interessen und Projekte im Blick, sondern betrachtet Zusammenhänge themenübergreifend und langfristig – auch im Interesse zukünftiger Generationen. Mit Ihrer steuerlich absetzbaren Spende kann der VCÖ auch weiterhin

Stadtradeln

Bereits zum 10. Mal war Fellbach dieses Jahr beim STADTRADELN dabei. Vom 2. bis 22. Juli 2023 hieß es wieder rauf auf den Sattel und fleißig in die Pedale treten, dieses Jahr erstmalig mit dem Sonderwettbewerb Schulradeln.

Egal ob der tägliche Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder in die Schule, die genussvolle Ausfahrt am Wochenende oder die sportliche Feierabendrunde – jede im Aktionszeitraum von den zurückgelegte Strecke hat zu dem herausragenden Rekordergebnis des diesjährigen Stadtradeln-Wettbewerbs beigetragen. Gemeinsam wurden insgesamt gesammelt – ein Ergebnis, das die jeweiligen Rekorde der Vorjahre bei Weitem übersteigt. In diesem Jahr bietet Stadtradeln erstmalig auch die Möglichkeit, eine Auswertung nach der Anzahl der zurückgelegten Fahrten vorzunehmen. Diese liegt in Fellbach bei insgesamt in drei Wochen, pro Kopf wurden im Aktionszeitraum durchschnittlich 20 Fahrten eingetragen. So konnten gemeinsam ganze eingespart werden.

Ein Ergebnis, das sich rundum sehen lassen kann, auch im kreisweiten Vergleich. Innerhalb des Rems-Murr-Kreis liegt Fellbach in der Gesamtauswertung nach absoluter Kilometerzahl auf, nur in Waiblingen und Backnang wurden noch mehr Kilometer erradelt. Im Vergleich der Anzahl an zurückgelegten Fahrten folgt Fellbach sogar unmittelbar hinter Waiblingen.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle routinierten und neu mit eingestiegenen Stadtradler:innen – insbesondere an die Fellbacher Schüler:innen, die mit ihrer regen Teilnahme beim Sonderwettbewerb Schulradeln maßgeblich zum hohen Anstieg der Anzahl an Radelnden beigetragen haben.

    Platz 1: Gustav-Stresemann-Gymnasium Schmiden Fellbach Platz 2: Hermann-Hesse-Realschule Schmiden Fellbach Platz 3: Stadt-Ankurbler:innen Platz 4: ZweiOhr Radler Platz 5: Offenes Team – Fellbach
    Platz 1: Tour Ginkgo Fellbach Platz 2: Umwerfer Schmiden Platz 3: Radsportverein Fellbach Platz 4: Eddy ´n Friends Platz 5: Wichernschule Fellbach

Erstmalig waren in diesem Jahr mit dem Wettbewerb „Schulradeln“ explizit Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Stadtradeln aufgerufen. Neben einem starken Zeichen für selbstaktive und sichere Schulmobilität möchte der Wettbewerb vor allem Spaß am Radfahren im Alltag schaffen, mit einem gemeinschaftlichen Ziel vor Augen.

    Platz 1: Gustav-Stresemann-Gymnasium Schmiden Fellbach Platz 2: Hermann-Hesse-Realschule Schmiden Fellbach Platz 3: Wichernschule Fellbach Platz 4: Fröbelschule Fellbach & Friends Platz 5: Anne-Frank-Schule Schmiden Fellbach
    Platz 1: Klasse 8a – Gustav-Stresemann-Gymnasium Schmiden Fellbach Platz 2: Klasse 5a – Gustav-Stresemann-Gymnasium Schmiden Fellbach Platz 3: Klasse 5d – Gustav-Stresemann-Gymnasium Schmiden Fellbach Platz 4: Klasse 6c – Hermann-Hesse-Realschule Schmiden Fellbach Platz 5: Klasse 8b – Gustav-Stresemann-Gymnasium Schmiden Fellbach

Die Urkunden für die Top-Teams und die Top-Radelnden sowie die Preise für das Schulradeln werden in der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2023 verschickt.

Passend zum 10-jährigen Fellbacher Stadtradeln-Jubiläum fand die offizielle Eröffnung des kreisweiten Aktionszeitraums dieses Jahr in Fellbach statt. Beim 2. Fellbacher Radkulturtag am Sonntag, 2. Juli 2023 durften sich Radbegeisterte jeden Alters über ein abwechslungsreiches Programm freuen! Neben dem offiziellen Startschuss zum kreisweiten Stadtradeln wurde auch die Fellbacher Sommerstraße eröffnet. Darüber hinaus wurden vielfältige Aktionen und Service rund um die Radkultur geboten.

Aus dem Gastland Frankreich, das der Europäische Kultursommer Fellbach diesen Sommer präsentierte, kam das „Bestiaire Alpin“ des Théâtre de la Toupine nach Fellbach. So drehte sich im Rathausinnenhof das aus Treibholz gebaute Kinderkarussell – angetrieben von den Eltern, die es mithilfe an den Seiten angebrachter Fahrräder in Schwung brachten. Begleitet wurde dieses besondere Fahr(rad)vergnügen von Thierry Leest live am Piano.

Besucherinnen und Besucher durften sich dieses Jahr außerdem wieder über Angebote wie den Radcheck-Stand und eine Radkodierungsaktion des ADFC Rems-Murr, einen Fahrsicherheitsparcours sicher e-biken, sowie Infostände von VCD, ADFC, Tour Ginkgo, Landkreis und der Stadt Fellbach freuen. Für musikalische Umrahmung sorgte das Duo Artango. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Unterstützer:innen!

STADTRADELN ist ein Wettbewerb des Klimabündnis, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn er sonst mit dem Auto zurückgelegt würde.

Ergebnisse der VCÖ-Umfrage: Radfahren 2019

In einer (nicht repräsentativen) Umfrage haben wir Interessierte sowie Unterstützerinnen und Unterstützer des VCÖ um ihre Einschätzungen gebeten: Welche Erfahrungen machen sie derzeit mit dem Radverkehr in Alltag und Freizeit, wo sehen sie Potenzial und Probleme?

Das Interesse war sehr groß: Rund 2.500 Personen haben den Fragebogen ausgefüllt. Vielen Dank dafür! Die Ergebnisse haben wir hier zusammengefasst:

Radfahren im Alltag

Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt das Fahrrad mehrmals die Woche für den Weg zu Arbeit oder Ausbildungsstätte, aber auch für private Erledigungen wie Einkäufe. Und immerhin rund 40 Prozent der Befragten lassen sich auch von den Wintermonaten zwischen November und Februar nicht davon abhalten, mehrmals wöchentlich in die Pedale zu treten.

Auch wenn das Fahrrad stehen bleibt, sind die Befragten überwiegend klimaverträglich unterwegs: Rund 70 Prozent legen einen Teil ihrer Alltagswege zu Fuß zurück, knapp 40 Prozent der Befragten nutzen auch den Öffentlichen Nah – und Regionalverkehr mehrmals pro Woche.

Rund 54 Prozent der Befragten gaben an, eine Zeitkarte für den Öffentlichen Verkehr zu besitzen, 46 Prozent besitzen zurzeit keine. Mit 94 Prozent gab der größte Teil der Befragten an, einen Pkw-Führerschein zu haben. Unter (potenziellen) Autofahrern gibt es demnach eine hohe Bereitschaft, dem Fahrrad wo möglich den Vorzug zu geben.

Häufigkeit, (Distanzen) und Transporte

Wir wollten von den Teilnehmenden der Umfrage wissen, ob sie in den letzten zwölf Monaten häufiger oder seltener als zuvor mit dem Fahrrad unterwegs waren. Immerhin mehr als 26 Prozent gaben an, das Fahrrad etwas öfter oder deutlich öfter als zuvor zu nutzen. Nur 15 Prozent fuhren in den letzten zwölf Monaten seltener mit dem Rad. Auch an diesen Zahlen zeigt sich, dass gute Bedingungen für Radfahrende sich auszahlen und dazu führen, dass mehr mit dem Fahrrad gefahren wird.

Auch Transporte führen die Befragten gerne per Fahrrad durch, wie die Umfrage zeigt: Rund 63 Prozent gaben an, mindestens ein – oder zweimal im Jahr Kleinigkeiten am Gepäckträger zu transportieren, mehr als zwei Drittel nutzen etwa für Einkäufe Fahrradkorb oder Fahrradtasche. Rund 78 Prozent der Umfrageteilnehmenden gaben an, für kleine Transporte Rucksack oder Umhängetasche zu verwenden.

Außerdem gaben immerhin fast 17 Prozent an, wenigstens ein – oder zweimal im Jahr ein Lastenrad oder einen Fahrradanhänger zu verwenden, während knapp elf Prozent mit Kind im Kindersitz oder Anhänger unterwegs waren.

Zufriedenheit

Wenn es um die allgemeinen Bedingungen für das Radfahren geht, gaben fast zwei Drittel der Befragten an, grundsätzlich sehr zufrieden oder relativ zufrieden mit der aktuellen Situation zu sein. Immerhin fast die Hälfte sehen innerhalb der letzten Jahre Verbesserungen für Radfahrerinnen und Radfahrer in ihrem Wohnort oder Bezirk.

Viel Potenzial wird beim Thema Radabstell-Möglichkeiten, dem gefahrlosen Queren von Hauptstraßen sowie beim Umgang der einzelnen Verkehrsteilnehmenden miteinander gesehen.

Radfahren und Öffentliche Verkehrsmittel

Was die Möglichkeiten zur Fahrrad-Mitnahme betrifft, ortet mehr als ein Drittel der Befragten Verbesserungsbedarf bei der Bahn; bei städtischen Öffis ist es sogar die Hälfte. Auch bei Radabstellanlagen an Haltestellen von Öffentlichen Verkehrsmitteln sind mehr als 46 Prozent der Ansicht, dass diese auszubauen sind.

Mit der Kombination von Fahrrad, E-Bike und Öffentlichem Verkehr lassen sich weite Strecken von Tür zu Tür zurücklegen. Daher ist es wesentlich für die Förderung des Radverkehrs sowie des Öffentlichen Verkehrs, gute Radabstellanlagen zu installieren.

Elektro – und Transport-Fahrräder

Elektro-Fahrräder können auch Personen für das Radfahren motivieren, die bisher nicht Radfahren. Fast 11 Prozent der Befragten gaben an, selbst ein E-Bike zu besitzen, mehr als 48 Prozent haben zumindest einmal eines ausprobiert. Auf die Frage, ob der Kauf eines E-Bikes interessant wäre, antworteten knapp 30 Prozent zustimmend. Die wichtigsten Argumente für den Kauf eines Elektro-Fahrrads liegen in der Möglichkeit, mit dem Fahrrad weitere Strecken zurückzulegen und in der bequemen Nutzung.

Mehr als 23 Prozent der Befragten haben schon einmal ein Lastenrad oder Transportfahrrad benutzt oder besitzen selbst eines. Knapp 28 Prozent würden zumindest gerne mal die Benutzung ausprobieren. Die Argumente dafür liegen vor allem darin, Kinder, aber auch Einkäufe und Gegenstände bequem damit transportieren zu können.

Umsteigen

Mehr als 39 Prozent der Befragten gab an, in den letzten fünf Jahren Wege vom Auto auf das Fahrrad verlagert zu haben. Der Spaßfaktor des Radfahrens spielt hier für 91 Prozent der Befragten eine wichtige Rolle, ebenso wie der Wunsch, etwas für die eigene Gesundheit zu tun (knapp 86 Prozent). 66 Prozent gaben außerdem an, mit dem Fahrrad schneller als mit anderen Verkehrsmitteln ans Ziel zu kommen.

Erwähnenswert ist auch, dass mehr als 40 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass sich die Infrastruktur für das Radfahren verbessert hat und sie deswegen vermehrt auf das Fahrrad umsteigen konnten. Für fast 33 Prozent war ein Arbeitsplatz – oder Wohnortwechsel ausschlaggebend für den Umstieg.

Umgekehrt sind es nur rund 15 Prozent, die Wege, die sie früher mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, jetzt mit dem Auto fahren. Die Gründe dafür liegen am häufigsten in verschlechterten Bedingungen für das Radfahren (rund 45 Prozent). Jeweils rund ein Drittel der Personen, die auf das Auto umgestiegen sind, gaben als Grund den Transport von Kindern oder anderen Angehörigen, Zeitmangel, gesundheitliche Einschränkungen bzw. einen Arbeitsplatz – oder Wohnortswechsel an.

Das Potenzial des Radfahrens ist groß und ebenso die Bereitschaft, Wege mit dem Auto auf das Fahrrad zu verlagern. In Österreich sind mehr als die Hälfte aller Autofahrten kürzer als 10 Kilometer. Viele dieser Wege könnten auch mit dem Rad zurückgelegt werden. Wesentlich ist daher, dass die Radfahr-Infrastruktur rasch ausgebaut und verbessert wird.

Der VCÖ setzt sich seit 30 Jahren für verbesserte Bedingungen für bewegungsaktive Mobilität wie Radfahren und Gehen ein. Im Rahmen der jährlichen VCÖ-Mobilitätspreisverleihung konnten in den letzten Jahren zahlreiche spannende Ideen und erfolgreiche Projekte gesammelt und präsentiert werden. Diese inzwischen mehr als 3.000 vorbildlichen Mobilitätsprojekte finden Sie hier. Nutzen Sie die Filter, um die spannendsten Projekte in Ihrer Region oder generell zum Thema Radfahren zu entdecken!

Den VCÖ unterstützen

Der VCÖ ist die einzige auf Verkehr spezialisierte Umweltorganisation in Österreich, die sich konsequent für eine sozial und ökologisch verträgliche Mobilität einsetzt. Dabei hat der VCÖ nicht nur kurzfristige Interessen und Projekte im Blick, sondern betrachtet Zusammenhänge themenübergreifend und langfristig – auch im Interesse zukünftiger Generationen. Mit Ihrer steuerlich absetzbaren Spende kann der VCÖ auch weiterhin

Über den ADFC NRW

Der ADFC NRW setzt sich für eine bessere Infrastruktur für Radfahrer in Nordrhein Westphalen ein. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern wurden bereits Projekte wie der Radschnellweg (RS1) in NRW geplant. Auf dem Blog des ADFC NRW werden Berichte rund um das Thema Fahrrad in NRW und Deutschland veröffentlicht. Geschrieben werden die Berichte von Mitgliedern, die als freiwillige Autoren arbeiten. Wer aktiv an der Gestaltung der Infrastruktur für Radfahrer mitwirken möchte, ist beim ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) an der richtigen Adresse. Alle Infos und den Blog gibt es unter:

Über die Wahl der Top-Blogs

Die Wahl der beliebtesten Fahrrad-Blogs fand 2015 zum ersten Mal statt. Jährlich werden durch eine Abstimmung unter den Usern die beliebtesten Blogs rund um das Thema Fahrrad gewählt. 2016 gewann der ADFC NRW dabei den ersten Platz in der Kategorie „Fahrradpolitik“. Insgesamt standen über 200 Blogs zur Auswahl. Alle Informationen zu dem Thema findest du unter: .

Über fahrrad. de

Du bist auf der Suche nach dem passenden neuen Fahrrad? Vielleicht fehlt dir noch die passende Ausrüstung um dein Fahrrad wieder fit zu machen? Bei findest du alles, was du für das Zweirad brauchst. Egal ob du ein neues suchst oder vielleicht den neusten Fahrrad-Bekleidungstrend. In unserem großen Sortiment findest du sicher das Passende für dich. Dabei spielen Öffnungszeiten keine Rolle. Egal zu welcher Uhrzeit, du kannst dein Wunschprodukt einfach zu dir nach Hause oder an einen anderen gewünschten Ort schicken lassen. Solltest du Fragen zu einem Produkt haben, beraten wir dich natürlich gerne. Vielleicht helfen dir auch unsere Themen unter Tipps und Trends weiter. Du kannst hier einfach deine Rahmengroße berechnen lassen oder findest spannende Informationen zum Thema

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