Was Profi-Radfahrer trinken

Tipp: Die richtige Mischung macht es aus. 60 bis 80 Gramm Kohlenhydrate pro Liter Wasser sind ideal und werden vom Körper schneller aufgenommen. Gut verträglich sind Maltodextrin gemischt mit Wasser und einer kleinen Löffelspitze Kochsalz (das Natrium im Salz ist essentiell).

Was Profi-Radfahrer trinken

Schon am Abend vor einer längeren Tour solltest du ausreichend trinken und den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen. Der normale Flüssigkeitsbedarf beträgt etwa 2,5 Liter, der allerdings auch durch den Stoffwechsel und das in festen Lebensmitteln enthaltene Wasser berechnet wird. An sportlich inaktiven Tagen ergibt dies aber dennoch etwa 1,5 Liter pro Tag. Trinke vor der langen Ausfahrt etwa 300-500ml, um ausreichend vorbereitet zu sein.

Vor einer Tour sollten leicht verdauliche und vor allem gut gewohnte Nahrungsmittel gegessen werden. Eine Faustregel: Zum Frühstück ein gut eingeweichtes Müsli, Weißbrot und etwas Marmelade. Dann zwei Stunden Pause und auf geht’s! Während der Fahrt regelmäßig für Energienachschub sorgen. Das heißt Müsliriegel, Bananen oder kleine Brötchen verhindern den gefürchteten Hungerast. Nach der Tour die verbrauchte Energie am besten mit Kohlehydraten, also Reis, Nudeln oder Erdäpfeln, wieder nachtanken. Wichtig: Vor, während und nach der Tour viel trinken, den Schweiß bedeutet Flüssigkeitsverlust. Wasser alleine ist nicht zielführend. Verdünnte Fruchtsäfte oder Powerdrinks aus dem Fachhandel ersetzen auch den Mineralstoffverlust. Ein Tipp vom Profi: Die angegebenen Dosierungen der Powerdrinks sind meist zu hoch. Die Hälfte reicht oft und die Packung hält länger.

Bis 2004 stand Koffein auf der Dopingliste der Welt-Antidoping-Agentur. Allerdings war der Grenzwert sehr hoch gesetzt.

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Schon am Abend vor einer längeren Tour solltest du ausreichend trinken und den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen. Der normale Flüssigkeitsbedarf beträgt etwa 2,5 Liter, der allerdings auch durch den Stoffwechsel und das in festen Lebensmitteln enthaltene Wasser berechnet wird. An sportlich inaktiven Tagen ergibt dies aber dennoch etwa 1,5 Liter pro Tag. Trinke vor der langen Ausfahrt etwa 300-500ml, um ausreichend vorbereitet zu sein.

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Abkühlung muss sein. (Foto: dpa)

Nach dem Training: Leerer Tank! Sollte ich möglichst schnell etwas essen oder erst einmal abwarten?

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Fahrrad Vintage, Classic Style

Tipp: Urin ist ein Indikator für den Flüssigkeitshaushalt. Ist dieser gelblich, dann liegt ein Flüssigkeitsdefizit vor.

Triathlet im Radsport

Sie fährt Rennrad und trägt warme Kleidung.

Athlet auf dem Rennrad im Freien bei Sonnenuntergang.

Dabei ist Nicht-Trinken eher dumm: Denn schon wenn dem Körper nur rund zwei Prozent seines Gewichts an Flüssigkeit fehlen – bei 70 Kilo sind das 1,4 Liter – kann sich die Leistung deutlich verringern. Diese Menge geht bei mittlerer bis starker Anstrengung in einer bis zwei Stunden mit dem Schweiß verloren. Als Folge wird zuerst das Blut dick, die Muskulatur wird nicht mehr so gut versorgt, und das Herz muss härter arbeiten. Nicht zuletzt beeinträchtigt ein Flüssigkeitsdefizit – medizinisch als Dehydratation bezeichnet – den Geist: Konzentration und Wahrnehmung leiden, Stürze sind die Folge.

Abkühlung muss sein. (Foto: dpa)

Was Profi-Radfahrer trinken

Bei „Kaffee trinken“ haben wir sehr unterschiedliche Bilder im Kopf. Welches ist Ihres?

Dabei ist Nicht-Trinken eher dumm: Denn schon wenn dem Körper nur rund zwei Prozent seines Gewichts an Flüssigkeit fehlen – bei 70 Kilo sind das 1,4 Liter – kann sich die Leistung deutlich verringern. Diese Menge geht bei mittlerer bis starker Anstrengung in einer bis zwei Stunden mit dem Schweiß verloren. Als Folge wird zuerst das Blut dick, die Muskulatur wird nicht mehr so gut versorgt, und das Herz muss härter arbeiten. Nicht zuletzt beeinträchtigt ein Flüssigkeitsdefizit – medizinisch als Dehydratation bezeichnet – den Geist: Konzentration und Wahrnehmung leiden, Stürze sind die Folge.

Wie soll sich der Radfahrer im Straßenverkehr verhalten, um unnötige Gefahren zu vermeiden? Dazu ein paar Grundregeln: Der Biker sollte immer im Hinterkopf haben, dass er nur seinen Helm als Knautschzone besitzt. Es ist besser, einmal auf seinen Vorrang zu verzichten, als im Straßengraben zu landen. Autofahrer unterschätzen außerdem oft die Geschwindigkeit eines Radfahrers. Daher: Vorausschauend fahren, Gefahren schon vorher erkennen und lieber einmal zu oft bremsen. Rennradfahrer dürfen zwar in der Gruppe nebeneinander fahren. Das hat sich zu vielen Autofahrern aber noch nicht durchgesprochen, was zu riskanten Überholmanövern führt. Auch hier gilt: Lieber die Fehler anderer mit ausgleichen und defensiv fahren.

Strom gibt es meist ja dort nicht, wo der bergbegeisterte Kaffeetrinker genießen möchte. Daher eigenen sich hier besonders der klasssiche Mokka-Kocher und die Aeropress.

Nur Kochsalz, so Moosburger, sei unverzichtbar, weil einer seiner Bestandteile, Natrium, bei längeren Belastungen lebenswichtig sein könne. Im Wasserhaushalt hat Natrium die Funktion, Wasser in den Zellen und im Blut zu halten. Tränke man über lange Zeit und bei großer Anstrengung, also etwa bei einem Radmarathon, nur viel reines Wasser, ginge ein großer Teil wieder über die Nieren verloren. Sie schwemmen dabei zusätzlich Salze aus, wodurch es zu Muskelkrämpfen kommen kann, die – anders als oft angenommen – meist auf Wasser – und Natrium mangel in den Muskelzellen zurückgehen. Fällt der Natriumspiegel unter eine kritische Marke, kann ein lebensbedrohlicher Mangelzustand entstehen.

WÄHREND DES RENNENS

Was Profi-Radfahrer trinken

Kaffee und Fußball sind in Italien wirtschaftlich eng verflochten. Juventus hat beispielsweise gerade angekündigt, Caffès unter eigenem Namen in Zusammenarbeit mit Segafredo zu eröffnen.

Sehr wichtig für das Team und den Kapitän sind aber die Helfer. Die Hauptaufgabe der Helfer ist es, dafür zu sorgen, dass der Kapitän Kraft spart. Sie fahren dafür zum Beispiel vorne im Wind. Der Sportler dahinter befindet sich dann im Windschatten: Er bekommt viel weniger Fahrtwind ab und kommt dadurch leichter und schneller voran. Eine weitere Aufgabe der Helfer: Sie lassen sich nach hinten zurückfallen und holen Essen und Trinken aus den Versorgungsfahrzeugen. Diese Autos fahren hinter den Sportlern her und sind vollgepackt mit Verpflegung, Ersatzrädern, Ersatzteilen und Jacken. Die Helfer stopfen sich die Taschen ihres Trikots mit Essen und Getränken voll, radeln wieder nach vorne und verteilen alles an ihre Teamkollegen.

Um die Kohlenhydratspeicher der beanspruchten Muskeln zu regenerieren, bieten sich nun wieder Fruchtsäfte an, jetzt auch dicker gemischt oder pur. Zum Durstlöschen gar nicht mal so schlecht ist alkoholfreies Bier, das je nach Sorte in etwa isotonische Werte aufweisen kann. Leistungssportlern können außerdem Proteindrinks helfen, angegriffene Muskeleiweiße wieder aufzubauen. „Es ist allerdings auch möglich, den Proteinbedarf über die normale Nahrung zu decken“, erklärt Dr. Moosburger, „sofern sie ausgewogen ist: Empfehlenswert sind zum Beispiel kalzium – und magnesiumreiche Mineralwässer, Milchprodukte, Obst, Gemüse und rotes Fleisch.“

Triathlet im Radsport

Dies ist wahrscheinlich die am meisten gestellte Frage zum Thema Profiradsport (und der beliebteste Artikel dieser Website). Kurioserweise interessiert es viele Leute, wie man während Etappen mit Distanzen zwischen 150 und 250 Kilometern seine Blase entleert, ohne sich bei 50km/h (Durchschnittsgeschwindigkeit bei Flachetappen) erheblich zu verletzen, den Anschluss verliert oder sich anzupinkeln. Letzteres kann ein Profiradfahrer oft nicht vermeiden, vor allem wenn er oder seine Mitfahrer gegen den Wind agieren.

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Wer andere Mineralien, die mit dem Schweiß ausgeschwemmt werden, ersetzen will, – um bestehenden Mangel zu reduzieren oder drohendem Mangel vorzu beugen – der sollte sich an der Zusammensetzung des Schweißes orientieren. Bei kurzen und moderaten Be lastungen bis zu einer Stunde muss kein ausgeklügeltes Sportgetränk in die Flasche. Dann genügt Wasser – normal gefüllte Energiespeicher vorausgesetzt – oder Apfelschorle, je nach Schweißverlust und Energiebedarf gemischt. Für Rennen oder intensives Training ist Fruchtschorle nach Ansicht Moosburgers nicht optimal, da Salz fehlt und Fruchtsäuren die Aufnahme in Magen und Darm beeinträchtigen können.

Schwarzes Fahrrad im Fixie-Stil mit vollem Clipping-Pfad, isoliert auf weißem Hintergrund.

Tipp: Die richtige Mischung macht es aus. 60 bis 80 Gramm Kohlenhydrate pro Liter Wasser sind ideal und werden vom Körper schneller aufgenommen. Gut verträglich sind Maltodextrin gemischt mit Wasser und einer kleinen Löffelspitze Kochsalz (das Natrium im Salz ist essentiell).

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Pinkelpause im Peloton – Szene aus ‚Höllentour‘

Kaffee am Felsen

https://www. raiffeisen-ooe. at/radfahren/de/tipps/wissenswertes. html

Abkühlung muss sein. (Foto: dpa)

Richtig eingesetzt können Energy-Riegel und Sport-Drinks den Trainings-Flow beim Sport und somit die Trainingseffekte wirksam unterstützen. Es kommt aber auf die Inhaltsstoffe und die Nährwerte der Riegel und Gels an. Nicht jeder Sport-Riegel, wie er in Supermärkten zu finden ist, ist mit guten Inhaltsstoffen und Nährwerten ausgestattet. In vielen Energy-Riegeln und Sport-Drinks befinden sich künstliche Stoffe, auf die man gerne verzichtet. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann seine Riegel und Gels am besten aus natürlichen Lebensmitteln ganz einfach selber machen. Da dieses Thema bei Sportler*innen sehr nachgefragt ist, haben wir uns vom Deutschen Institut für Sporternährung zusammen mit der Profi-Köchin Anna Lena Böckel ausführlich mit diesem Thema beschäftigt. Als Ergebnis ist ein Praxisbuch mit vielen Rezepten entstanden, „Flowfood – Snacks für mehr Energie, Fitness und Konzentration“, das im pala-verlag Darmstadt erschienen und aktuell über den Buchhandel erhältlich ist.

Sehr wichtig für das Team und den Kapitän sind aber die Helfer. Die Hauptaufgabe der Helfer ist es, dafür zu sorgen, dass der Kapitän Kraft spart. Sie fahren dafür zum Beispiel vorne im Wind. Der Sportler dahinter befindet sich dann im Windschatten: Er bekommt viel weniger Fahrtwind ab und kommt dadurch leichter und schneller voran. Eine weitere Aufgabe der Helfer: Sie lassen sich nach hinten zurückfallen und holen Essen und Trinken aus den Versorgungsfahrzeugen. Diese Autos fahren hinter den Sportlern her und sind vollgepackt mit Verpflegung, Ersatzrädern, Ersatzteilen und Jacken. Die Helfer stopfen sich die Taschen ihres Trikots mit Essen und Getränken voll, radeln wieder nach vorne und verteilen alles an ihre Teamkollegen.

Hättest du es gewusst? Radfahren ist ein Mannschaftssport. Kein Fahrer könnte ohne die Unterstützung seiner acht Teamkollegen die Tour gewinnen. Nur einer pro Team, der Kapitän, ist überhaupt dafür vorgesehen, um den Gesamtsieg mitzufahren. Die anderen unterstützen ihn dabei. Sie helfen ihm über die Berge, schützen ihn vor Wind und versorgen ihn mit Essen. Es gibt verschiedene Fahrertypen mit unterschiedlichen Aufgaben. Die Kletterer beispielsweise können besonders schnell steile Berge hochfahren. Außerdem gibt es Sprinter, die auf bestimmten Abschnitten der Tour besonders schnell fahren. Sie wollen vor allem die flachen Etappen gewinnen.

Kaffee hat auf jeden Fall für viele Sportler eine wichtige Rolle. Ein paar Beispiele in diesem Artikel:

Mal richtig einen über den Durst trinken – beim Radfahren ist das nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Wir sagen Ihnen, was in die Flasche soll und wie man seinen Trinkrhythmus findet.

Besonders ausgeprägt ist der Kaffee und hier vor allem Espresso-Kult bei den Radfahrern – vor allem Rennradfahrern. So berichten Radfahr-Enthusiasten oft, dass der Kernzweck einer Radausfahrt ein toller Espresso in der Radpause ist.

Ja, auch das stimmt, zumindest zum Teil. Entscheidend ist die individuelle Zielsetzung des Trainings. Besteht das Ziel des Trainings in einer Gewichts – oder Fettreduktion, ist ein leerer Magen nicht immer von Nachteil. Bei einer Aktivität vor dem Frühstück auf nüchternen Magen greift der Körper zwangsweise verstärkt auf Fett als Energielieferant zurück. Sollten jedoch beim Training mit leerem Magen Kreislaufprobleme auftreten, kann gerne auf ballaststoffarmes Obst, wie beispielsweise einer Banane oder einem Pfirsich, als Snack vor dem Training zurückgegriffen werden. Bei der Zielsetzung „Muskelmassenaufbau“ ist ein leerer Magen kontrainduziert. Hier ist ein Pre-Workout-Snack empfehlenswert, welcher sich aus Kohlenhydraten und Protein zusammensetzt. Dabei liegt das Hauptmerk vor allem auf Protein, um dem Muskelaufbau zu unterstützen und einer energetischen Verwertung von körpereigenem Protein und somit dem Abbau von Muskelmasse vorzubeugen. Der richtige Pre-Workout—Snack unterstützt den Trainingsflow, ermöglicht es also dem Körper, länger, intensiver und effizienter zu trainieren. Je intensiver das Training, wozu auch HIITs (High Intensity Intervall Training) gehören, oder hohe Ausdauerbelastungen, nimmt die Bedeutung der Kohlenhydrate im Pre-Workout-Snack zu.

Rückansicht des männlichen Athleten, der an regnerischen Tagen auf der Landstraße radelt. Radprofi mit dem Fahrrad auf einer leeren Autobahn durch den Wald.

Tipp: Urin ist ein Indikator für den Flüssigkeitshaushalt. Ist dieser gelblich, dann liegt ein Flüssigkeitsdefizit vor.

Und wann waren Sie selbst zuletzt bei der Tour dabei?

Trinken. Durstiger Profi-Radfahrer hält eine Flasche mit Wasser und steht mit seinem Fahrrad im Park an einem sonnigen Tag. Sport – und Freizeitkonzept

http://www. goldene-speichen. de/wie-erledigen-profi-radfahrer-und-fahrerinnen-ihre-notdurft/

Während in den Land-Ligen oft das Bier nach dem Kicken dominiert, spielt im Profi-Bereich Kaffee eine wichtige Rolle.

Ja, natürlich kann man sagen, dass sich ein Sportler leichter tut, wenn er schon mal unter Hitze trainiert hat. Tony Martin hat vor den Spielen in Rio in seinem beheizten Bad bei laufender Dusche auf der Rolle trainiert. Nur: Generell lässt sich sagen, dass der Effekt schnell verfliegt, der Effekt eines „Hitze-Trainingslagers“ von überschaubarer Dauer ist.

Kann man sich auf die Hitze vorbereiten, in dem man beispielsweise unter Hitze trainiert? Was heißt das für Hobby – oder Amateursportler?

Nur Kochsalz, so Moosburger, sei unverzichtbar, weil einer seiner Bestandteile, Natrium, bei längeren Belastungen lebenswichtig sein könne. Im Wasserhaushalt hat Natrium die Funktion, Wasser in den Zellen und im Blut zu halten. Tränke man über lange Zeit und bei großer Anstrengung, also etwa bei einem Radmarathon, nur viel reines Wasser, ginge ein großer Teil wieder über die Nieren verloren. Sie schwemmen dabei zusätzlich Salze aus, wodurch es zu Muskelkrämpfen kommen kann, die – anders als oft angenommen – meist auf Wasser – und Natrium mangel in den Muskelzellen zurückgehen. Fällt der Natriumspiegel unter eine kritische Marke, kann ein lebensbedrohlicher Mangelzustand entstehen.

Was Profi-Radfahrer trinken

So viel ist es nicht. Aber im Schnitt trinken die Fahrer bei einer Bergetappe im Schnitt einen bis eineinhalb Liter pro Stunde. Bei fünf Stunden Fahrzeit sind das – je nach Fahrer, der eine trinkt etwas mehr, der andere weniger – fünf bis acht Liter pro Etappe. Vielleicht auch mal zehn. Das ist aber schon ordentlich. Dazu passen die Betreuer den Glukose – und Salzgehalt in den Getränken an.

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Hat Koffein eine leistungssteigernde Wirkung?
Viele Untersuchungen geben Hinweise, das dies so ist: Versuche mit Läufern kamen zu dem Ergebnis, dass Kaffee vor dem Start die Leistung etwas erhöht. Auch soll Koffein bei der Regeneration helfen – der Glykogenspeicher wird schneller aufgeladen.

Rennradfahren in den iatianischen Dolomiten

Was Profi-Radfahrer trinken

Lässt sich der Flüssigkeitsverlust ausgleichen? Und was macht man mit dem Essen? Ich kann mir vorstellen, dass man bei 40 Grad keine große Lust hat, die Unmengen, die man eigentlich braucht, zu essen.

Tipp: Achte auf eine gute Verträglichkeit deiner Sportgetränke. Zu starke Mischungen können zu Magen-Darm Problemen führen.

Aber ein leerer Magen ist auch nicht gut?

Seitenansicht des männlichen Radfahrers, verschwommener Hintergrund

Lässt sich der Flüssigkeitsverlust ausgleichen? Und was macht man mit dem Essen? Ich kann mir vorstellen, dass man bei 40 Grad keine große Lust hat, die Unmengen, die man eigentlich braucht, zu essen.

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Ja. Das kann durchaus mal ein Wassereis sein oder eben ein gefrorenes Gel. Energieriegel kriegen die Fahrer bei diesen Temperaturen etwas schwerer runter.

Auch bei noch so großer Trinkdisziplin: Im Ziel haben die meisten Sportler einen gewissen Wassermangel, der beseitigt werden muss. Wer genau wissen möchte, wie groß das Defizit ist, sollte sich vor und nach dem Training oder Rennen wiegen. Ernährungsexperte Wagner hat eine Formel entwickelt, um aus der Gewichtsdifferenz die nötige Trinkmenge zu ermitteln (siehe Grafik). Häufiger angewandt, zum Beispiel auf der Hausstrecke, bekommt man mit der Zeit selbst ein Gefühl dafür, wie viel Flüssigkeit man auf der Tour trinken sollte.

Fahrradschuhe bereit für das Radfahren im Freien. Sport – und Outdoor-Aktivitäten-Konzept. Nahaufnahme von Schuhen, die an Pedalen befestigt sind, und den Fahrradketten. Selektiver Fokus.

Hast du mehr Tipps, wie man am besten hydriert bleibt??

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Bei langen Ausfahrten, auf denen du viel schwitzt und Flüssigkeit verlierst, kann es zu deutlichen Leistungseinbußen kommen. Wenn der Körper nur 2-3% an Flüssigkeit verliert, kann die Leistung schon um bis zu 20% schlechter werden. Bei mittlerer Anstrengung kann das schon nach ein bis zwei Stunden der Fall sein. Mehr als 3% Flüssigkeitsverlust können Reaktionszeit, Konzentration und die aerobe Leistung erheblich beeinflussen. Das Blut wird dick, das Herz muss mehr arbeiten und die Muskulatur wird nicht mehr gut versorgt.

Was passiert, wenn wir Flüssigkeit verlieren?

Ein Athlet fährt abends Fahrrad auf der Straße. Der Mann trägt schwarze Fahrradhosen und Schienbeinschoner sowie ein rotes ärmelloses Oberteil und einen rot-weißen Helm und eine Sonnenbrille. Das Bild ist in Bewegung verschwommen.

Profi-Rennradfahrer auf Trainingsfahrt

Was Profi-Radfahrer trinken

Am Samstag ist die 103. Tour de France gestartet. Sie ist das berühmteste und härteste Profiradrennen der Welt. 198 Fahrer aus 22 Teams radeln quer durch Frankreich. Die Tour ist aufgeteilt in 21 Renntage, sogenannte Etappen.

Die Radfahrer sitzen bei einer Etappe fünf bis sieben Stunden auf dem Rad. Sie essen nicht nur viel, sondern trinken auch eine Menge: bis zu zehn Liter pro Etappe. Das meiste davon schwitzen sie zwar aus. Doch natürlich müssen sie zwischendurch auch mal pinkeln. Manchmal halten die Fahrer dafür kurz an und erleichtern sich am Straßenrand. Das machen sie in größeren Gruppen. Es gibt nämlich eine Art ungeschriebenes Gesetz, dass die anderen Fahrer sich dann etwas Zeit lassen und nicht davonfahren.

Was Profi-Radfahrer trinken

Zwar trinken die Fahrer jede Stunde zwei bis drei Flaschen Wasser, also 1,5 bis 2 Liter pro Stunde, allerdings schwitzen sie pro Stunde auch um die 2 Liter an Flüssigkeit wieder aus. Dementsprechend hält sich der Druck eher in Grenzen. Pinkelpausen gibt es daher oft zu Beginn einer Etappe, größere Gruppen halten dann gemeinsam an, meistens ausgelöst durch den Gesamtführenden. Wenn dieser anhält, wird fairerweise nicht attackiert, sondern die Zeit genutzt.

Schon am Abend vor einer längeren Tour solltest du ausreichend trinken und den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen. Der normale Flüssigkeitsbedarf beträgt etwa 2,5 Liter, der allerdings auch durch den Stoffwechsel und das in festen Lebensmitteln enthaltene Wasser berechnet wird. An sportlich inaktiven Tagen ergibt dies aber dennoch etwa 1,5 Liter pro Tag. Trinke vor der langen Ausfahrt etwa 300-500ml, um ausreichend vorbereitet zu sein.

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