Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Manchmal führen Radwege über Zebrastreifen. Bei uns haben sie in den meisten Fällen, die ich kenne, nebendran dann diesen Radstreifen.

FAKTEN: Stimmt! «Wer sein Fahrrad schiebt, geht zu Fuss und hat deshalb Vorrang», erklärt Huhn. Durch das Absteigen und Schieben werde aus dem Radfahrer ein Fussgänger, der sein Fahrrad bei sich hat, veranschaulicht VCD-Sprecherin Meenken.

Manchmal führen Radwege über Zebrastreifen. Bei uns haben sie in den meisten Fällen, die ich kenne, nebendran dann diesen Radstreifen.

FAKTEN: Radfahrende Kinder geniessen auf dem Zebrastreifen eigentlich kein Vorrecht. Das heisst: Nur, wenn sie absteigen und ihr Fahrrad schieben, sind sie Fussgänger und haben damit Vorrang. In Paragraf 3 Absatz 2a der StVO (Strassenverkehrsordnung) ist jedoch von einer besonderen Rücksichtnahme auf Kinder die Rede. Das bedeutet: Autofahrer müssen sich so verhalten, dass eine Gefährdung von Kindern ausgeschlossen ist. Für den ADFC-Rechtsexperten Huhn bedeutet das: «Autofahrer müssen warten, wenn ein Kind auf einem Fahrrad über den Zebrastreifen fahren will.»

Und wie müssen sich Radfahrende verhalten, wenn sie sich auf der Fahrbahn wie ein Auto einem Zebrastreifen nähern? Auch wieder genau so wie Autofahrer. Langsam tun, die Gehwege mustern und halten, wenn ein Fußgänger erkennbar den Zebrastreifen überqueren will. Genausowenig wie ein Autofahrer darf ein Radler beschleunigen, um noch vorher durchzubrettern.

Sieht man oft an Kreisverkehren so wie hier am Fasanenhof. (Wobei aus dem Kreisverkehr ausbiegende Autos sowieso warten müssen, egal, was auf der Fahrbahn aufgemalt ist). Gefährlich ist es für Radler trotzdem, hier außen herum zu radeln. Innen auf der Fahrbahn ist es für sie viel ungefährlicher. Dann allerdings müssen auch Radfahrer an der querenden Radspur halten, wenn sie aus dem Kreisverkehr rausfahren. Auch für Autos, die auf den Kreisverkehr zu fahren gilt Wartepflicht, denn der Radler fährt hier parallel zum Kreisverkehr, der Vorrang gegenüber dem Verkehr hat, der auf den Kreisverkehr will. Hier ist der Zebrastreifen für Fußgänger:innen wichtig, der Radstreifen aber wäre nicht wichtig, denn der Radverkehr, der parallel zu einer Vorrangstraße fährt, hat ebenfalls Vorrrang.

Der Zebrastreifen ist ein heisses Pflaster: Radfahrer kämpfen dort mit Autofahrern um ihre Rechte. Welche sie wirklich haben und welche Tricks es dabei gibt, erfahren Sie hier.

FAKTEN: Stimmt! Das besagen zwei Gerichtsurteile (KG Berlin, Az.: 12 U 68/03 und OLG Stuttgart, Az.: 5 Ss 479/87). Beim Fall in der Hauptstadt war ein Radfahrer vor einem Zebrastreifen abgestiegen und hatte sein Rad wie einen Roller genutzt. Dabei kam es zu einem Unfall. Weil er aber nicht gefahren sei, trage er keine Mitschuld, urteilte das Gericht. Die Versicherung ARAG, die über den Fall berichtet, empfiehlt deshalb, das Rad zu schieben oder wie einen Roller zu nutzen: «So haben Sie Vorrang vor den Autos und anderen Verkehrsteilnehmern.» Das bestätigt auch Rechtsexperte Huhn: «Wer auf dem Fahrrad auf einem Pedal stehend rollert, gilt als Fussgänger.»

Und wie müssen sich Radfahrende verhalten, wenn sie sich auf der Fahrbahn wie ein Auto einem Zebrastreifen nähern? Auch wieder genau so wie Autofahrer. Langsam tun, die Gehwege mustern und halten, wenn ein Fußgänger erkennbar den Zebrastreifen überqueren will. Genausowenig wie ein Autofahrer darf ein Radler beschleunigen, um noch vorher durchzubrettern.

Darf er das überhaupt? Hat er dort die gleichen Rechte wie ein Fussgänger? Populäre Behauptungen zum deutschen Tag des Zebrastreifens im Faktencheck:

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Radler sollten genau darauf achten, dass sie auf dem Streifen fahren, nicht auf dem Zebrastreifen, denn das entscheidet über Schuld oder Unschuld bei einem Unfall mit einem Auto.

FAKTEN: Stimmt! Das besagen zwei Gerichtsurteile (KG Berlin, Az.: 12 U 68/03 und OLG Stuttgart, Az.: 5 Ss 479/87). Beim Fall in der Hauptstadt war ein Radfahrer vor einem Zebrastreifen abgestiegen und hatte sein Rad wie einen Roller genutzt. Dabei kam es zu einem Unfall. Weil er aber nicht gefahren sei, trage er keine Mitschuld, urteilte das Gericht. Die Versicherung ARAG, die über den Fall berichtet, empfiehlt deshalb, das Rad zu schieben oder wie einen Roller zu nutzen: «So haben Sie Vorrang vor den Autos und anderen Verkehrsteilnehmern.» Das bestätigt auch Rechtsexperte Huhn: «Wer auf dem Fahrrad auf einem Pedal stehend rollert, gilt als Fussgänger.»

FAKTEN: Radfahrende Kinder geniessen auf dem Zebrastreifen eigentlich kein Vorrecht. Das heisst: Nur, wenn sie absteigen und ihr Fahrrad schieben, sind sie Fussgänger und haben damit Vorrang. In Paragraf 3 Absatz 2a der StVO (Strassenverkehrsordnung) ist jedoch von einer besonderen Rücksichtnahme auf Kinder die Rede. Das bedeutet: Autofahrer müssen sich so verhalten, dass eine Gefährdung von Kindern ausgeschlossen ist. Für den ADFC-Rechtsexperten Huhn bedeutet das: «Autofahrer müssen warten, wenn ein Kind auf einem Fahrrad über den Zebrastreifen fahren will.»

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Auf diesem Foto sieht man ein Auto am Zebrastreifen stehen. Muss es, weil es breit ist und die Fußgängerin länger braucht, bis sie vor dem Kühler vorbei ist. Am zweiten Zebrastreifen sieht man einen Radler, der ganz weit rechts wieterfährt, während ganz links die Fußgänger schon losgelaufen sind. Auch hier ist kein Konflikt sichtbar, alle sehen einander.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

https://www. nau. ch/news/europa/radfahrer-und-zebrastreifen-funf-behauptungen-im-check-65993373

Steigt der Radlerab, wird er zum Fußgänger und hat Vorrang. Das gilt – einem alten Gerichtsurteil zufolge – auch wenn er einen Fuß aufs Pedal stellt und sich mit dem anderen Fuß rollermäßig am Boden abstößt. Nähert sich ein Autofahrer mit nachweislich nicht langsamer Geschwindigkeit einem Zebrastreifen und fährt dort einen Radler an, so wird der Schaden dann aber doch immerhin hälftig aufgeteilt (AG Köln, 266 C 135/83). Aber das muss man halt auch vor Gericht nachweisen können.

Und wie müssen sich Radfahrende verhalten, wenn sie sich auf der Fahrbahn wie ein Auto einem Zebrastreifen nähern? Auch wieder genau so wie Autofahrer. Langsam tun, die Gehwege mustern und halten, wenn ein Fußgänger erkennbar den Zebrastreifen überqueren will. Genausowenig wie ein Autofahrer darf ein Radler beschleunigen, um noch vorher durchzubrettern.

Auf diesem parallelen Radstreifen (egal ob rot oder nicht) hat der Radfahrer allerdings Vorrang. Er sollte aber auch genau dort fahren. Wird der auf dem Zebrastreifen angefahren, war er im Unrecht, wird er auf dem Radstreifen angefahren, war der Autofahrer im Unrecht. Da kommt es bei er Unfallaufnahme im Zweifelsfall auf Zentimeter an. Und auf eine Klarstellung der Polizei gegenüber.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

BEHAUPTUNG: Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen die gleichen Rechte wie Fussgänger.

FAKTEN: Falsch! «Radfahrer dürfen über den Zebrastreifen fahren», erklärt ADFC-Rechtsexperte Huhn. «Sie haben dann aber keinen Vorrang vor dem Autoverkehr auf der Strasse.» Was das heisst, erklärt der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) in einem Online-Ratgeber zum Zebrastreifen: «Muss ein Auto wegen eines fahrenden Radfahrers auf dem Fussgängerüberweg abbremsen oder halten, riskiert der Radfahrer ein Bussgeld für eine vermeidbare Behinderung.»

FAKTEN: Radfahrende Kinder geniessen auf dem Zebrastreifen eigentlich kein Vorrecht. Das heisst: Nur, wenn sie absteigen und ihr Fahrrad schieben, sind sie Fussgänger und haben damit Vorrang. In Paragraf 3 Absatz 2a der StVO (Strassenverkehrsordnung) ist jedoch von einer besonderen Rücksichtnahme auf Kinder die Rede. Das bedeutet: Autofahrer müssen sich so verhalten, dass eine Gefährdung von Kindern ausgeschlossen ist. Für den ADFC-Rechtsexperten Huhn bedeutet das: «Autofahrer müssen warten, wenn ein Kind auf einem Fahrrad über den Zebrastreifen fahren will.»

BEHAUPTUNG: Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen die gleichen Rechte wie Fussgänger.

Sieht man oft an Kreisverkehren so wie hier am Fasanenhof. (Wobei aus dem Kreisverkehr ausbiegende Autos sowieso warten müssen, egal, was auf der Fahrbahn aufgemalt ist). Gefährlich ist es für Radler trotzdem, hier außen herum zu radeln. Innen auf der Fahrbahn ist es für sie viel ungefährlicher. Dann allerdings müssen auch Radfahrer an der querenden Radspur halten, wenn sie aus dem Kreisverkehr rausfahren. Auch für Autos, die auf den Kreisverkehr zu fahren gilt Wartepflicht, denn der Radler fährt hier parallel zum Kreisverkehr, der Vorrang gegenüber dem Verkehr hat, der auf den Kreisverkehr will. Hier ist der Zebrastreifen für Fußgänger:innen wichtig, der Radstreifen aber wäre nicht wichtig, denn der Radverkehr, der parallel zu einer Vorrangstraße fährt, hat ebenfalls Vorrrang.

BEHAUPTUNG: Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen die gleichen Rechte wie Fussgänger.

FAKTEN: Stimmt! Das besagen zwei Gerichtsurteile (KG Berlin, Az.: 12 U 68/03 und OLG Stuttgart, Az.: 5 Ss 479/87). Beim Fall in der Hauptstadt war ein Radfahrer vor einem Zebrastreifen abgestiegen und hatte sein Rad wie einen Roller genutzt. Dabei kam es zu einem Unfall. Weil er aber nicht gefahren sei, trage er keine Mitschuld, urteilte das Gericht. Die Versicherung ARAG, die über den Fall berichtet, empfiehlt deshalb, das Rad zu schieben oder wie einen Roller zu nutzen: «So haben Sie Vorrang vor den Autos und anderen Verkehrsteilnehmern.» Das bestätigt auch Rechtsexperte Huhn: «Wer auf dem Fahrrad auf einem Pedal stehend rollert, gilt als Fussgänger.»

Sieht man oft an Kreisverkehren so wie hier am Fasanenhof. (Wobei aus dem Kreisverkehr ausbiegende Autos sowieso warten müssen, egal, was auf der Fahrbahn aufgemalt ist). Gefährlich ist es für Radler trotzdem, hier außen herum zu radeln. Innen auf der Fahrbahn ist es für sie viel ungefährlicher. Dann allerdings müssen auch Radfahrer an der querenden Radspur halten, wenn sie aus dem Kreisverkehr rausfahren. Auch für Autos, die auf den Kreisverkehr zu fahren gilt Wartepflicht, denn der Radler fährt hier parallel zum Kreisverkehr, der Vorrang gegenüber dem Verkehr hat, der auf den Kreisverkehr will. Hier ist der Zebrastreifen für Fußgänger:innen wichtig, der Radstreifen aber wäre nicht wichtig, denn der Radverkehr, der parallel zu einer Vorrangstraße fährt, hat ebenfalls Vorrrang.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

FAKTEN: Radfahrende Kinder geniessen auf dem Zebrastreifen eigentlich kein Vorrecht. Das heisst: Nur, wenn sie absteigen und ihr Fahrrad schieben, sind sie Fussgänger und haben damit Vorrang. In Paragraf 3 Absatz 2a der StVO (Strassenverkehrsordnung) ist jedoch von einer besonderen Rücksichtnahme auf Kinder die Rede. Das bedeutet: Autofahrer müssen sich so verhalten, dass eine Gefährdung von Kindern ausgeschlossen ist. Für den ADFC-Rechtsexperten Huhn bedeutet das: «Autofahrer müssen warten, wenn ein Kind auf einem Fahrrad über den Zebrastreifen fahren will.»

BEHAUPTUNG: Wer absteigt und schiebt, geniesst Vorfahrt.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Auf diesem Foto sieht man ein Auto am Zebrastreifen stehen. Muss es, weil es breit ist und die Fußgängerin länger braucht, bis sie vor dem Kühler vorbei ist. Am zweiten Zebrastreifen sieht man einen Radler, der ganz weit rechts wieterfährt, während ganz links die Fußgänger schon losgelaufen sind. Auch hier ist kein Konflikt sichtbar, alle sehen einander.

Darf er das überhaupt? Hat er dort die gleichen Rechte wie ein Fussgänger? Populäre Behauptungen zum deutschen Tag des Zebrastreifens im Faktencheck:

FAKTEN: Stimmt! «Wer sein Fahrrad schiebt, geht zu Fuss und hat deshalb Vorrang», erklärt Huhn. Durch das Absteigen und Schieben werde aus dem Radfahrer ein Fussgänger, der sein Fahrrad bei sich hat, veranschaulicht VCD-Sprecherin Meenken.

Auf diesem parallelen Radstreifen (egal ob rot oder nicht) hat der Radfahrer allerdings Vorrang. Er sollte aber auch genau dort fahren. Wird der auf dem Zebrastreifen angefahren, war er im Unrecht, wird er auf dem Radstreifen angefahren, war der Autofahrer im Unrecht. Da kommt es bei er Unfallaufnahme im Zweifelsfall auf Zentimeter an. Und auf eine Klarstellung der Polizei gegenüber.

Auf diesem Foto sieht man ein Auto am Zebrastreifen stehen. Muss es, weil es breit ist und die Fußgängerin länger braucht, bis sie vor dem Kühler vorbei ist. Am zweiten Zebrastreifen sieht man einen Radler, der ganz weit rechts wieterfährt, während ganz links die Fußgänger schon losgelaufen sind. Auch hier ist kein Konflikt sichtbar, alle sehen einander.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

BEHAUPTUNG: Wer absteigt und schiebt, geniesst Vorfahrt.

Sieht man oft an Kreisverkehren so wie hier am Fasanenhof. (Wobei aus dem Kreisverkehr ausbiegende Autos sowieso warten müssen, egal, was auf der Fahrbahn aufgemalt ist). Gefährlich ist es für Radler trotzdem, hier außen herum zu radeln. Innen auf der Fahrbahn ist es für sie viel ungefährlicher. Dann allerdings müssen auch Radfahrer an der querenden Radspur halten, wenn sie aus dem Kreisverkehr rausfahren. Auch für Autos, die auf den Kreisverkehr zu fahren gilt Wartepflicht, denn der Radler fährt hier parallel zum Kreisverkehr, der Vorrang gegenüber dem Verkehr hat, der auf den Kreisverkehr will. Hier ist der Zebrastreifen für Fußgänger:innen wichtig, der Radstreifen aber wäre nicht wichtig, denn der Radverkehr, der parallel zu einer Vorrangstraße fährt, hat ebenfalls Vorrrang.

Auf diesem parallelen Radstreifen (egal ob rot oder nicht) hat der Radfahrer allerdings Vorrang. Er sollte aber auch genau dort fahren. Wird der auf dem Zebrastreifen angefahren, war er im Unrecht, wird er auf dem Radstreifen angefahren, war der Autofahrer im Unrecht. Da kommt es bei er Unfallaufnahme im Zweifelsfall auf Zentimeter an. Und auf eine Klarstellung der Polizei gegenüber.

BEHAUPTUNG: Radfahrer dürfen gar nicht über den Zebrastreifen fahren.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

FAKTEN: Radfahrende Kinder geniessen auf dem Zebrastreifen eigentlich kein Vorrecht. Das heisst: Nur, wenn sie absteigen und ihr Fahrrad schieben, sind sie Fussgänger und haben damit Vorrang. In Paragraf 3 Absatz 2a der StVO (Strassenverkehrsordnung) ist jedoch von einer besonderen Rücksichtnahme auf Kinder die Rede. Das bedeutet: Autofahrer müssen sich so verhalten, dass eine Gefährdung von Kindern ausgeschlossen ist. Für den ADFC-Rechtsexperten Huhn bedeutet das: «Autofahrer müssen warten, wenn ein Kind auf einem Fahrrad über den Zebrastreifen fahren will.»

Eigentlich nicht so kompliziert, denn Autofahrer müssen eigentlich wissen, dass sie auf Sicherheitsstreifen (Radstreifen mit gestrichelter Linie) nur dann fahren dürfen, wenn sie keinen Radfahrer gefährden. Das gilt für Sicherheitsstreifen im Längsverkehr, aber eben auch dann, wenn sie über eine Spur schwenken oder parallel zum Fußgängerüberweg eine Fahrbahn kreuzen.

FAKTEN: Falsch! Während Fussgänger oder Rollstuhlfahrer hier absoluten Vorrang geniessen – und zwar schon dann, wenn sie sich dem Zebrastreifen nähern – hat der Radfahrer auf dem Fussgängerüberweg kein Vorrecht. «Als Radfahrer muss man am Zebrastreifen warten, bis der Weg frei ist», erklärt der Rechtsexperte des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Roland Huhn. Und wenn es bei der Überquerung des Zebrastreifens durch einen Radfahrer zu einem Unfall kommt? Dann drohe dem Radler eine Mitschuld, sagt Anika Meenken, Sprecherin für Radverkehr beim Verkehrsclub Deutschland (VCD).

FAKTEN: Stimmt! «Wer sein Fahrrad schiebt, geht zu Fuss und hat deshalb Vorrang», erklärt Huhn. Durch das Absteigen und Schieben werde aus dem Radfahrer ein Fussgänger, der sein Fahrrad bei sich hat, veranschaulicht VCD-Sprecherin Meenken.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Auf diesem parallelen Radstreifen (egal ob rot oder nicht) hat der Radfahrer allerdings Vorrang. Er sollte aber auch genau dort fahren. Wird der auf dem Zebrastreifen angefahren, war er im Unrecht, wird er auf dem Radstreifen angefahren, war der Autofahrer im Unrecht. Da kommt es bei er Unfallaufnahme im Zweifelsfall auf Zentimeter an. Und auf eine Klarstellung der Polizei gegenüber.

FAKTEN: Falsch! Während Fussgänger oder Rollstuhlfahrer hier absoluten Vorrang geniessen – und zwar schon dann, wenn sie sich dem Zebrastreifen nähern – hat der Radfahrer auf dem Fussgängerüberweg kein Vorrecht. «Als Radfahrer muss man am Zebrastreifen warten, bis der Weg frei ist», erklärt der Rechtsexperte des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Roland Huhn. Und wenn es bei der Überquerung des Zebrastreifens durch einen Radfahrer zu einem Unfall kommt? Dann drohe dem Radler eine Mitschuld, sagt Anika Meenken, Sprecherin für Radverkehr beim Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Auf diesem parallelen Radstreifen (egal ob rot oder nicht) hat der Radfahrer allerdings Vorrang. Er sollte aber auch genau dort fahren. Wird der auf dem Zebrastreifen angefahren, war er im Unrecht, wird er auf dem Radstreifen angefahren, war der Autofahrer im Unrecht. Da kommt es bei er Unfallaufnahme im Zweifelsfall auf Zentimeter an. Und auf eine Klarstellung der Polizei gegenüber.

FAKTEN: Stimmt! Das besagen zwei Gerichtsurteile (KG Berlin, Az.: 12 U 68/03 und OLG Stuttgart, Az.: 5 Ss 479/87). Beim Fall in der Hauptstadt war ein Radfahrer vor einem Zebrastreifen abgestiegen und hatte sein Rad wie einen Roller genutzt. Dabei kam es zu einem Unfall. Weil er aber nicht gefahren sei, trage er keine Mitschuld, urteilte das Gericht. Die Versicherung ARAG, die über den Fall berichtet, empfiehlt deshalb, das Rad zu schieben oder wie einen Roller zu nutzen: «So haben Sie Vorrang vor den Autos und anderen Verkehrsteilnehmern.» Das bestätigt auch Rechtsexperte Huhn: «Wer auf dem Fahrrad auf einem Pedal stehend rollert, gilt als Fussgänger.»

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

BEHAUPTUNG: Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen die gleichen Rechte wie Fussgänger.

Und wie müssen sich Radfahrende verhalten, wenn sie sich auf der Fahrbahn wie ein Auto einem Zebrastreifen nähern? Auch wieder genau so wie Autofahrer. Langsam tun, die Gehwege mustern und halten, wenn ein Fußgänger erkennbar den Zebrastreifen überqueren will. Genausowenig wie ein Autofahrer darf ein Radler beschleunigen, um noch vorher durchzubrettern.

Radler sollten genau darauf achten, dass sie auf dem Streifen fahren, nicht auf dem Zebrastreifen, denn das entscheidet über Schuld oder Unschuld bei einem Unfall mit einem Auto.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

FAKTEN: Falsch! Während Fussgänger oder Rollstuhlfahrer hier absoluten Vorrang geniessen – und zwar schon dann, wenn sie sich dem Zebrastreifen nähern – hat der Radfahrer auf dem Fussgängerüberweg kein Vorrecht. «Als Radfahrer muss man am Zebrastreifen warten, bis der Weg frei ist», erklärt der Rechtsexperte des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Roland Huhn. Und wenn es bei der Überquerung des Zebrastreifens durch einen Radfahrer zu einem Unfall kommt? Dann drohe dem Radler eine Mitschuld, sagt Anika Meenken, Sprecherin für Radverkehr beim Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

BEHAUPTUNG: Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen die gleichen Rechte wie Fussgänger.

Denn ein Radler, der auf einem Zebrastreifen eine Fahrbahn überquert, hat anders als Fußgänger keinen Vorrang vor Autofahrern. In der StVO ist nicht geregelt, ob Radler auf Zebrastreifen absteigen müssen oder nicht. Klar ist nur, sie sind auf dem Rad sitzend keine Fußgänger. Deshalb ist das Radeln über Zebrastreifen gefährlich.

BEHAUPTUNG: Wer absteigt und schiebt, geniesst Vorfahrt.

Radfahrer und Zebrastreifen: Fünf Behauptungen im Check

Auf diesem Foto sieht man ein Auto am Zebrastreifen stehen. Muss es, weil es breit ist und die Fußgängerin länger braucht, bis sie vor dem Kühler vorbei ist. Am zweiten Zebrastreifen sieht man einen Radler, der ganz weit rechts wieterfährt, während ganz links die Fußgänger schon losgelaufen sind. Auch hier ist kein Konflikt sichtbar, alle sehen einander.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

FAKTEN: Stimmt! Das besagen zwei Gerichtsurteile (KG Berlin, Az.: 12 U 68/03 und OLG Stuttgart, Az.: 5 Ss 479/87). Beim Fall in der Hauptstadt war ein Radfahrer vor einem Zebrastreifen abgestiegen und hatte sein Rad wie einen Roller genutzt. Dabei kam es zu einem Unfall. Weil er aber nicht gefahren sei, trage er keine Mitschuld, urteilte das Gericht. Die Versicherung ARAG, die über den Fall berichtet, empfiehlt deshalb, das Rad zu schieben oder wie einen Roller zu nutzen: «So haben Sie Vorrang vor den Autos und anderen Verkehrsteilnehmern.» Das bestätigt auch Rechtsexperte Huhn: «Wer auf dem Fahrrad auf einem Pedal stehend rollert, gilt als Fussgänger.»

BEHAUPTUNG: Wer absteigt und schiebt, geniesst Vorfahrt.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Auf diesem Foto sieht man ein Auto am Zebrastreifen stehen. Muss es, weil es breit ist und die Fußgängerin länger braucht, bis sie vor dem Kühler vorbei ist. Am zweiten Zebrastreifen sieht man einen Radler, der ganz weit rechts wieterfährt, während ganz links die Fußgänger schon losgelaufen sind. Auch hier ist kein Konflikt sichtbar, alle sehen einander.

FAKTEN: Falsch! «Radfahrer dürfen über den Zebrastreifen fahren», erklärt ADFC-Rechtsexperte Huhn. «Sie haben dann aber keinen Vorrang vor dem Autoverkehr auf der Strasse.» Was das heisst, erklärt der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) in einem Online-Ratgeber zum Zebrastreifen: «Muss ein Auto wegen eines fahrenden Radfahrers auf dem Fussgängerüberweg abbremsen oder halten, riskiert der Radfahrer ein Bussgeld für eine vermeidbare Behinderung.»

Radler haben es allerdings leichter als Autofahrer. Sie müssen nicht unbedingt zum Stillstand abbremsen. Sie rollen langsam heran, lassen den Fußgänger losgehen und rollen hinter ihm vorbei, dies alles in mäßiger Geschwindigkeit. Auf dem Foto sieht man, dass beide – Fußgänger und Radlerin – sich anschauen und wissen, was sie tun. Auf keinen Fall darf macn man vor einem Fußgänger vorbeisausen. Und auch nicht knapp hinter ihm. Vor allem ältere Menschen erschrecken dann zu Tode.

BEHAUPTUNG: Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen die gleichen Rechte wie Fussgänger.

BEHAUPTUNG: Kinder auf dem Fahrrad haben auf dem Zebrastreifen Vorfahrt.

Denn ein Radler, der auf einem Zebrastreifen eine Fahrbahn überquert, hat anders als Fußgänger keinen Vorrang vor Autofahrern. In der StVO ist nicht geregelt, ob Radler auf Zebrastreifen absteigen müssen oder nicht. Klar ist nur, sie sind auf dem Rad sitzend keine Fußgänger. Deshalb ist das Radeln über Zebrastreifen gefährlich.

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

Was ist ein Zebrastreifen mit Fahrradspur

BEHAUPTUNG: Kinder auf dem Fahrrad haben auf dem Zebrastreifen Vorfahrt.

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