Radfernweg 1 elberadweg

Über 1.000 Kilometer führt der Elberadweg durch eine der schönsten Flusslandschaften Europas. Wir stellen Ihnen einen familienfreundlichen Teilbereich des beliebten Fernradwegs vor, der Radwanderer entlang der Elbe vom tschechischen Riesengebirge bis zur Mündung in Cuxhaven führt. Die Etappen des Elberadweg lassen sich aufgrund der unzähligen Unterkunftsmöglichkeiten entlang des Weges für jedes Fitness-Level anpassen. Durch den sehr guten Ausbau der Strecken rund um Hamburg, kommt man schnell voran und kann die Elbe aus einer ganz neuen Perspektive genießen.

Marschbahndamm südöstlich Beim Avenberg (Freizeitroute 5, Elberadweg, Radfernweg Hamburg – Rügen), Grundinstandsetzung des Spurplattenweges, Ausstattung mit Bänken und Rastplätzen
Bild: © Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (Olaf Böhm)

Radtour Elberadweg

Elberadtour

Vom Elbsandsteingebirge an der deutsch-tschechischen Grenze, entlang der Weinberge bei Meißen, vorbei am Wörlitzer Gartenreich, mitten durch den großen Naturpark Elbtalauen und die Prignitz, durch das idyllische Wendland und durch den Obstgarten Deutschlands, das Alte Land, bis hin zur Elbmündung bei Cuxhaven. Städtische Highlights sind u. a. Dresden, Magdeburg und Hamburg.

Das Hamburger Teilstück zeichnet sich durch eine Vielseitigkeit aus, wie sie gegensätzlicher kaum sein könnte: Grünes Marschland und Elbmetropole, seltene Vögel und große Schiffe, Bauernhöfe und Hafenspeicher, Altarme der Elbe und Hochwasserschutzdeiche am großen Strom. Bei alledem ist der Verlauf des Elbe-Urstromtales an vielen Stellen erkennbar. Im südöstlichen Teil Hamburgs, den Vier – und Marschlanden, werden die Alternativrouten „Natur“ und „Kultur“ angeboten. Die südliche „Natur-Route“ führt autofrei durch das Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen und über den Damm der ehemaligen Marschbahn. Die nördliche „Kultur-Route“ dagegen führt entlang größtenteils schmaler Straßen durch Ortsteile, die noch über weite Strecken den dörflichen Charakter dieses Teiles von Hamburg erkennen lassen. Entlang der Kultur-Route gibt die Landschaft immer wieder den Blick frei auf die Dove-Elbe, einen Nebenarm des großen Stroms und beliebtes Gewässer für den Sonntagsausflug der Hamburger mit Kajak oder Kanu.

Wer am südlichen Flussufer auf niedersächsischem Gebiet in Richtung Hamburg unterwegs ist, der setzt bei Hoopte (Teil der Gemeinde Seevetal) mit der Elbfähre nach Zollenspieker über und gelangt über eine Stichverbindung zum ehemaligen Marschbahndamm durch die Vier – und Marschlande.

Ab der Mündung der Dove-Elbe in die Norderelbe verläuft die Route entlang des ehemaligen Elbwasserwerkes Kaltehofe, durch die City Süd, entlang der Speicherstadt und den Landungsbrücken entlang des nördlichen Ufers der Norderelbe, das zahlreiche Abstecher zu interessanten Zielen im Hamburger Zentrum ermöglicht. Es wird v. a. ein Besuch des HafenCity-Infozentrums empfohlen, das anschaulich die Planung und Umsetzung der geplanten Stadterweiterung zwischen Speicherstadt und Norderelbe erläutert. Eine Variante der Route führt in einem Bogen durch die Innenstadt zur Außenalster und wieder zurück zur Elbe.

Im westlichen Teil von Hamburg besteht abermals die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Alternativrouten: Bleibt man auf der nördlichen Seite der Elbe, so führt die Route weiter entlang des topografisch bewegten Ufers (Geesthang) meist direkt am Wasser über die touristischen Glanzlichter Neumühlen (Museumshafen), Övelgönne (Kapitänshäuser), Teufelsbrück (Jenischpark), Blankenese (Treppen – und Villenviertel am Elbhang) und Wittenbergen (Elbstrand) bis nach Wedel. Von dort erreicht man die Elbmündung auf schleswig-holsteinischem Gebiet über Glückstadt und Brunsbüttel.

Verkehrliche Besonderheiten im Hamburger Stadtgebiet

Am Ende des Marschenbahndammes wird der Tatenberger Weg erreicht, an dem seit 2012 Schutzstreifen bestehen. Ab Rothenburgsort wurde in 2014 eine verkehrsarme Führung entlang der Wasserkante des Oberhafens fertig gestellt und der Radweg ist seitdem gut befahrbar. Auf Teilabschnitten des Baumwalls wird der Elberadweg auf Radfahrstreifen geführt. In der Großen Elbstraße besteht abschnittsweise grobes, schlecht befahrbares Pflaster.

In Övelgönne, zwischen Neumühlen und dem „Alten Schweden“/ Hans-Leip-Ufer gibt es eine 1,0 km lange Schiebestrecke, auf der Radfahren nicht zulässig ist; eine Umfahrung ist möglich über die oben am Hang liegende Elbchaussee (ohne Radweg oder-streifen), ab Kaistraße bis Övelgönner Hohlweg (gegenüber Halbmondstraße), oder mit der Fähre von Neumühlen mit umsteigen in Finkenwerder bis Teufelsbrück.

Am Falkensteiner Ufer westlich Blankenese ist eine Fahrradstraße eingerichtet. Kurz hinter der Hamburger Stadtgrenze besteht eine Treppe mit Schieberille, wo vom Elbufer aus etwa 10 Höhenmeter bewältigt werden müssen (elbabwärts: treppauf, elbaufwärts: treppab). Eine (ebenfalls steile) Umfahrung ist möglich ab Falkensteiner Ufer, Wittenbergener Weg, Tinsdaler Kirchenweg. Hier müssen auf kurzer Strecke 35 Höhenmeter bewältigt werden, aber dies ist ohne Treppe möglich.

Am südlichen Elbufer ab Finkenwerder stromabwärts

Möchte man die Tour am südlichen Elbufer fortsetzen, so setzt man ab Teufelsbrück mit der HADAG-Fähre zum Nahverkehrstarif nach Finkenwerder über. Die Fahrradmitnahme ist kostenlos. Von Finkenwerder aus gelangt man über Cranz in das Alte Land, das als größtes zusammen hängendes Obstanbaugebiet besonders zur Blütezeit sehr attraktiv ist. Interessant und sehenswert sind aber auch die z. T. imposanten typischen Bauernhäuser des Alten Landes.

Wenn Sie Ihre Radwanderung variieren möchten, stehen Ihnen für eine Verknüpfung der Nordroute mit der Südroute elbabwärts die Elbfähren Blankenese – Cranz / Neuenfelde, Schulau – Lühe und Glückstadt – Wischhafen zur Verfügung.

Seit seiner Eröffnung am 15. Juni 2002 ist der Elberadweg durchgehend mit dem einheitlichen Logo eines blauen „e“ auf weißem Grund gekennzeichnet.

Beispiel einer mehrtägigen Tour auf dem Elberadweg von Hamburg nach Dresden.

Weitere Informationen
Das Buch zum Elberadweg: Elberadweg, Teil 2: Von Magdeburg nach Cuxhaven, Esterbauer Verlag (www. esterbauer. com). Enthalten sind exakte Landkarten im Maßstab 1 : 75.000, zahlreiche Ortspläne, genaue Routenbeschreibungen sowie ein umfassendes Übernachtungsverzeichnis.

Im Buchhandel sind inzwischen auch zahlreiche andere Führer zum Elberadweg erhältlich.

Https://www. hamburg. de/mit-dem-rad-durch-hamburg/318124/radtour-elberadweg/

Kann man mit dem fahrrad über eine zoll grenze fahren?

Hey leute sorry für die blöde frage aber geht das dass ich mit meinem fahrrad über eine grenze wo der zoll steht fahre.

6 Antworten

Radfernweg 1 elberadweg

Das kommt auf die Grenze drauf an! Von Dänemark nach Norwegen z. B. ist das etwas schwierig – es sein denn, dein Fahrrad kann schwimmen. Also: Es gibt keinerlei behördliche Einschränkungen, mit welchem Verkehrsmittel man eine Grenze überquert. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto, dem Bus, dem Zug, dem Schiff, dem Flugzeug, oder, oder, oder – das ist völlig egal. Es zählt nur die Tatsache der Grenzüberquerung als solches. Die Freigrenzen gelten pro Person, unabhängig mit welchem Verkehrsmittel sie unterwegs ist. Fünf T-Shirt’s kann man sogar zu Fuss gut tragen, einen Schrank hingegen kann man auch auf einem Fahrrad schlecht transportieren. Man sollte also das Verkehrsmittel dem Einkauf entsprechend planen.

Zumindest gilt das für die nördlichen und südlichen Landgrenzen der EU, ob Weissrussland eine Einreise per Fahrrad erlaubt, weiß ich nicht. Könnte mir vorstellen, dass die dann – ohne besonderen Grund, einfach weil das so ungewöhnlich ist – „Zicken“ machen.

Https://www. gutefrage. net/frage/kann-man-mit-dem-fahrrad-ueber-eine-zoll-grenze-fahren

Flüchtlinge auf der Polarroute
Grenze nur per Fahrrad überqueren!

Immer mehr Syrer fliehen über Russland, jenseits des Polarkreises, nach Norwegen. Sie ziehen Schnee und Eis der lebensgefährlichen Fahrt übers Mittelmeer vor. Für die letzten Meter müssen sie sogar ein Fahrrad nehmen. Denn russische Vorschriften verbieten es, die Grenze zu Fuß zu überqueren.

Von Carsten Vick | 31.10.2015

Radfernweg 1 elberadweg

Die russisch-norwegische Grenze darf nicht zu Fuß überquert werden, nur per Fahrrad. (picture alliance / dpa / Lev Fedoseyev)

Absurde Szenen ganz im Norden – jenseits des Polarkreises. Im Niemandsland zwischen Russland und Norwegen strampeln syrische Flüchtlinge – mit Gepäck – auf gerade gekauften Klapprädern über die Grenze. Es ist der nördlichste Übergang in den Schengenraum. Kurze Zeit später im norwegischen Kirkenes angekommen, haben die Fahrräder schon wieder ausgedient. Das hier sind die Fährräder, die die Asylsuchenden zurückgelassen haben, sagt der norwegische Polizist Stein Kristian Hansen, und zeigt auf dutzende, alte, klapprige aber auch neue Räder.

Russische Vorschriften verbieten es, die Grenze zu Fuß zu überqueren, man muss rollen, um legal nach Norwegen zu kommen. Aber auch im Auto dürfen Flüchtlinge nicht mitgenommen werden – es drohen Strafen wegen Schleuserei. „Und da wir mit den Strafen drohen“, so Polizist Hansen, „nehmen die Flüchtlinge eben ein Rad“. Auch Amir und Ashraf haben den langen Weg von Syrien über Moskau und Murmansk bis an die norwegische Grenze überstanden, und – die letzten Meter auf zwei Rädern zurückgelegt. „Ich hab so viele Ziele, die ich erreichten möchte, aber das ist in Syrien nicht möglich“, so Amir, und Ashraf ergänzt: „Es ist schon traurig, aber ich schau nach vorn, es wird besser, hoffentlich.“

Schon mehr als 2000 Flüchtlinge aus Syrien und aus Afghanistan sollen über die Polarroute nach Norwegen eingereist sein. Mit einem Touristen – oder Studentenvisum ging es meist per Flugzeug nach Moskau und dann weiter an die Grenze. Statt der lebensgefährlichen Fahrt übers Mittelmeer, an den Rand der Arktis, bei Schnee und Eis. Auch Fatima und ihr Mann Amir haben – aus Syrien – diesen Weg gewählt: „Es ist schon ganz schön kalt hier – besonders im Winter – und auch dunkel – aber das ist nicht so wichtig, Hauptsache meine Kinder sind in Sicherheit.“

Und auch Mahir, ist mit seiner Familie aus dem syrischen Homs geflohen, er war erstaunt über die freundliche Aufnahme in Norwegen. „Die Leute haben gelächelt, alles war so sauber – und dann haben sie gefragt ob wir Asyl beantragen wollen – und sie haben gesagt ‚herzlich Willkommen‘.“

Und so werden sie wohl weiter radeln über die Grenze zwischen Russland und Norwegen – auf der Polar-Route, bei Schnee und Eis. Auch der norwegische Polizist Stein Kristian Hansen glaubt, dass die Zahl der Flüchtlinge – jenseits des Polarkreises – eher noch zunehmen wird. „Wenn jetzt noch mehr Schnee kommt – Temperaturen unter Null – wir werden sehen, aber ich glaube, wir haben das Ende noch nicht erreicht.“

Https://www. deutschlandfunk. de/fluechtlinge-auf-der-polarroute-grenze-nur-per-fahrrad-100.html

Grenzübergang

Die Europäische Außengrenze. Am Radweg die einzigen Hinweise, wo man den Grenzübertritt bemerkt. Schöner Radweg in toller Landschaft.

Toller Trail, super Fahrradweg

Von Stein am Rhein über Höri nach Radolfzell am See fahren. Sehr schöne Natur

Unsere EU Aussengrenze am Radweg.

Da kommt einfach eine Ländergrenze aus dem Nichts!

Schöne grüne Grenze auf dem Radweg

3. September 2021

Sehr schönes altes Schweizer Grenzschild. ein tolles Fotomotiv.

Ideal für Schmuggler, so wie es Aussieht, braucht man hier nicht unbedingt mit Grenzkontrollen rechnen.

24. Februar 2019

Die Radwege rund um den See sind herrlich zu fahren. Stein sollte man sich unbedingt anschauen.

Https://www. komoot. de/highlight/155729

Verkehrssicherheitsregeln für Fahrradfahrer im Ausland

Radfernweg 1 elberadweg

Nicht für jeden ist das Faulenzen am Strand die Erfüllung aller Urlaubsträume. Andere finden Erholung darin, mit dem Fahrrad die Umgebung des Urlaubsziels zu erkunden. Getreu dem Motto „andere Länder, andere Sitten“ sind die Verkehrsvorschriften für Biker unterschiedlich.

Sich vor Urlaubsantritt zu informieren, dient nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern kann auch helfen, eventuelle Geldbußen zu verhindern.

So fährt man Fahrrad in unseren Nachbarländern:

Urlaubsland Dänemark

Komisch, eine gesetzliche Promillegrenze für Fahrradfahrer gibt es nicht. Wer bei einer Kontrolle dennoch erwischt wird, muss das Portemonnaie zücken – und wieder sind einige Kronen aus der Urlaubskasse flöten gegangen.

Fahrräder dürfen in Dänemark grundsätzlich nicht nebeneinander fahren, außer die aktuelle Verkehrssituation erlaubt es.

Das Linksabbiegen ist nur indirekt gestattet. Radfahrende müssen eine Kreuzung also zunächst in gerader Richtung überqueren und erst danach abbiegen. Ausnahmen sind beschildert.

Urlaubsland Niederlande

Wo es Radwege gibt, ist deren Benutzung verpflichtend. Viele davon sind in den Niederlanden sogar zweispurig und wie Straßen durch eine gestrichelte Linie in zwei Fahrspuren geteilt. Achtung, hier dürfen auch Mofas bzw. Scooter, die maximal 25 km/h schnell sind, unterwegs sein.

Im Kreisverkehr haben Radfahrer innerorts Vorfahrt, außerhalb von Ortschaften aber Autofahrer. Eine Helmpflicht für Fahrradfahrer gibt es in den Niederlanden nicht.

Urlaubsland Frankreich

Kaum bekannt, aber mit mehr als 2600 km Fahrradwegen – die heißen hier Véloroutes – ist Frankreich ein Eldorado für Radfahrer. Außerhalb geschlossener Ortschaften, bei Nacht und schlechter Sicht (z. B. Nebel oder Regen) ist das Tragen einer reflektierenden Sicherheitsweste Pflicht.

Kinder unter 12 Jahren müssen auf dem Fahrrad einen Helm tragen, unabhängig davon, ob sie selbst fahren oder nur mitgenommen werden.

Radfernweg 1 elberadweg

Wer mit dem Fahrrad in den Auslandsurlaub fährt, sollte sich sicherheitshalber vorher mit den im jeweiligen Land geltenden Vorschriften vertraut machen.

Während des Radfahrens ist das Telefonieren (egal ob freisprechend, mit Kopfhörer oder direkt am Ohr) verboten. Auch Musik via Kopfhörer beim Fahrradfahren zu hören, ist verboten. Verstöße werden mit bis zu 135 Euro bestraft.

Urlaubsland Österreich

Radfahrstreifen, Mehrzweckstreifen, Geh – und Radweg oder Radfahrerüberfahrt werden in Österreich als Radfahranlage zusammengefasst. Ihre Nutzung ist für Radfahrer Pflicht.

Gehwege dürfen mit dem Fahrrad zwar überquert, aber nicht in Längsrichtung befahren werden. Und, ganz speziell: Kreuzungen, an denen der Verkehr nicht durch Ampeln geregelt ist, darf man sich auf dem Rad mit maximal 10 km/h nähern. Wer das misst? In einigen Landesteilen Österreichs ist es der Polizei erlaubt, Geschwindigkeiten zu schätzen.

Urlaubsland Schweiz

Radfahrende dürfen nur auf Radwegen, deren Nutzung übrigens Pflicht ist, nebeneinander fahren. Es gilt eine Promillegrenze von 0,5. Klingeln bei Gefahr im Verzug ist in der Schweiz eher selten.

Urlaubsland Tschechien

Unser südöstlicher Nachbar verfügt über ein gut ausgebautes Fahrradwegenetz und schöne Routen, etwa den südlichen Teil des Elbe-Radwegs oder den Radwanderweg entlang der Moldau.

Rauchen auf dem Bike ist in Tschechien ebenso tabu wie Alkohol. Es gilt genau wie im Straßenverkehr die Null-Promille-Regel. Es besteht zudem eine Radwege-Benutzungspflicht und für alle Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren eine Helmpflicht.

Https://www. autobild. de/artikel/verkehrssicherheitsregeln-fuer-fahrradfahrer-im-ausland-22784187.html

Grenzroute: Mit dem Rad von der Nordsee zur Ostsee

Auf idyllischen Wegen vom Ostseestrand zum Nordseedeich: Mit 130 Kilometern gehört die deutsch-dänische Grenzroute zu den abwechslungsreichsten Radfernwegen im Norden. Ein Ausflugstipp.

Die Grenzroute ist Deutschlands nördlichster und Dänemarks südlichster Radweg. Entlang der Strecke überqueren Radler 13 Mal die Grenze zu unseren nördlichen Nachbarn. Dabei gibt es neben Binnendünen, Waldgebieten und Heidelandschaften auch Dänemarks schönste Dorfstraße, außergewöhnliche Museumsareale und viele weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Für Anfänger und Familien mit Kindern geeignet

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Auf der Grenzroute gibt es zahlreiche Rastplätze, hier zum Beispiel im dänischen Naturgebiet Frøslev Plantage.

Die insgesamt fast 130 Kilometer lassen sich in vier Etappen von jeweils etwa 30 Kilometern Länge unterteilen. Zügige Radfahrer benötigen für die gesamte Strecke lediglich zwei Tage. Die Wege verlaufen meist eben und können in beide Richtungen ohne größere Steigungen befahren werden. Da die Route größtenteils abseits des Autoverkehrs verläuft, ist er auch für Anfänger und Familien mit Kindern gut geeignet.

Am Wegesrand liegen mehrere Rastplätze mit Wetterschutzhütten, außerdem Tafeln mit Übersichtskarten und Informationen zur Umgebung. Wer möchte, kann die Strecke durch Abschnitte aus dem Nord-Ostsee-Radweg und den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Ochsenweg individuell variieren und ergänzen.

Von Flensburg bis zum Frøslevlejren (32 Kilometer)

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In Flensburg sollte Zeit für einen ausgiebigen Bummel durch die malerische Altstadt eingeplant werden.

Am östlichen Ende beginnt die Grenzroute in Flensburg. Am eindrucksvollen Museumshafen sowie dem Schifffahrts – und Rummuseum vorbei führt der Radweg nach Norden zu den Stränden Ostseebad und Wasserleben. Eingerahmt von Wald, Strand und Wasser geht es zeitweise direkt am Ufer der Flensburger Förde entlang bis nach Harrislee. Dort trifft man auf das Industriemuseum Kupfermühle und das Niehuuser Tunneltal, wo vor etwa 10.000 Jahren ein Gletschertor lag. In dem reetgedeckten Hof „Oldemorstoft“ im dänischen Bov (Bau) gibt eine Ausstellung Einblicke in das Leben an der Grenze während der letzten Jahrhunderte.

Die nächste Station ist Padborg (Pattburg), das bekannt ist für seinen Padborg Park, die längste Motorrad – und Autorennstrecke Dänemarks. Südlich der Grenze führt die Route durch die Gemeinde Handewitt, vorbei am Naturerlebnisraum Stiftungsland Schäferhaus. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in einer ursprünglichen Heidelandschaft leben und grasen Konik-Ponys und Galloway-Rinder. Außerdem vermitteln 13 interaktive Info-Stationen viel Wissen über Natur und Archäologie. Nordwestlich von Ellund, einem Ortsteil von Handewitt, kommt man in das Waldgebiet Frøslev Plantage mit seinen weitläufigen Binnendünen, die durch Gletscher entstanden sind.

Vom Frøslevlejren bis Ladelund (36 Kilometer)

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Im Frøslevlejren, einem Gefangenenlager der deutschen Sicherheitspolizei in Dänemark von 1944, erfahren Besucher Details über den Einmarsch der deutschen Truppen während des Zweiten Weltkriegs. Hinter Fårhus (Faarhuus) beginnt die Ruhe und Abgeschiedenheit der Geest-Landschaft, vorbei an Sofiedal (Sophiental) mit seinen traditionellen Höfen geht es zum Naturschutzgebiet Frøslev Mose, einem Moorgebiet bei Jardelund. Wer mehr über das Landleben in der Region erfahren möchte, kann das Christian-Lassens-Minde-Museum in einem ehemaligen Dorfgasthaus besuchen.

Bei Bögelhuus, einem Stadtteil von Weesby, überqueren Radler wieder die Grenze. Gleich nördlich, bei Lille Jyndevad (Klein Jündewatt), lohnt sich ein Abstecher zur idyllischen Wassermühle von St. Jyndevad mit einem Blick über das Tal der Sønderå. Die Route führt weiter über Rens bis nach Bramstedtlund nach Ladelund. Hier lädt ein idyllisches Naturbad im Sommer zu einer erfrischenden Pause ein. Im Dorfkern, nahe der Kirche, befindet sich ein sehenswertes kleines Museum sowie die Gedenkstätte eines Außenlagers des Konzentrationslagers Neuengamme.

Von Ladelund bis Tønder (33 Kilometer)

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Mitten im Landesinneren sind Sanddünen eine Seltenheit. In Süderlügum entstanden sie durch die letzte Eiszeit.

Nördlich von Westre lohnt sich eine Pause auf dem Rastplatz mit Schutzhütte, der einen Blick auf das Naturschutzgebiet Schwarzberger Moor bietet. Der weitere Weg nach Süderlügum kreuzt zweimal die Grenze und passiert einen großen Windpark bei Ellhöft. Mutige können dort eine Windkraftanlage besteigen und die Aussicht über die Landschaft genießen. Nach einem Waldabschnitt trifft die Route auf das etwa 41 Hektar große Naturschutzgebiet Süderlügumer Binnendünen, durch das ein Wanderweg führt. Radler fahren weiter nach Aventoft. Dort gibt es eine Abzweigung auf den Nord-Ostsee-Radweg, der zum Nolde-Museum nach Seebüll führt.

Vorbei geht es an dem Kirchdorf Ubjerg und weiter nach Tønder (Tondern), einem lebhaften Handelsstädtchen, dessen Wasserturm aus der ansonsten recht flachen Marsch herausragt. Das ursprünglich sehr deutsch geprägte Tønder hat neben seinem hübschen Stadtkern noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten – darunter ein Zeppelinmuseum und ein Folk – und Jazz-Festival, eines der größten in Skandinavien.

Von Tønder bis zur Wiedau-Schleuse (29 Kilometer)

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Direkt an der Grenze entlang führt der Radweg weiter nach Rodenäs. Vom nächsten Grenzübergang in Siltoft sind es nur noch wenige hundert Meter an die Nordsee. Der kreuzende Nord-Ostsee-Radweg führt in das Naturschutzgebiet Rickelsbüller Koog. Am Vordeich gibt es eine Badestelle und einen Informationspavillon: ein idealer Ort für Naturbeobachtungen. Bei Højer (Hoyer) ist Nordeuropas höchste Holländer-Windmühle von 1857 schon von Weitem zu sehen.

Die Vidå Sluse (Wiedau-Schleuse) bildet den westlichen Endpunkt der Grenzroute. Von hier aus können Radler bis zu den Inseln Sylt und Rømø (Röm) sehen. Ein Naturcenter zeigt Interessantes über Wattenmeer und Marsch-Landschaft. Im Herbst stehen Stare hier im Mittelpunkt: In Formationen von bis zu 250.000 Vögeln verdunkeln sie den Himmel und bilden so das Phänomen „Schwarze Sonne“, das sogar aus Kopenhagen Sonderzüge voller Naturfreunde anlockt.

Die Tour im Überblick

Länge: 130 Kilometer
Startpunkte: Flensburg (Ostsee) oder Vidå Sluse (Wiedau-Schleuse, Nordsee)
Ziele: Flensburg (Ostsee) oder Vidå Sluse (Wiedau-Schleuse, Nordsee)
Orte an der Strecke: Padborg (Pattburg), Jardelund, Ladelund, Ellhöft, Süderlügum, Aventoft, Tønder (Tondern), Møgeltønder (Mögeltondern), Højer (Hoyer)

Https://www. ndr. de/ratgeber/reise/radtouren/Grenzroute-Mit-dem-Rad-von-der-Nordsee-zur-Ostsee, grenzroute6.html

Parenzana – Radweg (116 km)

Der Ausbau der ehemaligen Schmalspurbahn „Parenzana“ zwischen Triest und Porec (Parenzo) wurde bereits Anfang dieses Jahrhunderts in Angriff genommen. Die Gesamtstrecke führt durch drei Länder: Italien, Slowenien und Kroatien. Mit Mitteln der EU (Interreg IIIA) sollte ein drei Länder überschreitender Radweg entstehen. Inzwischen sind die Abschnitte in Slowenien und Kroatien befahrbar, allerdings entspricht bisher nur der Abschnitt in Slowenien einem Radweg unserer Vorstellung. Die Strecke in Kroatien, die von der Grenze bei Secovlje bis in das Bergdorf Vizinada gut ausgeschildert ist, hat die Qualität eines Feldwegs und ist eher für MTB/ATB geeignet. Einige sehr schottrige Abschnitte stören das Vergnügen erheblich, die landschaftliche Schönheit ist aber Motivation genug, um die einsamen Bergstrecken auch auf schlechter Wegstrecke zu erkunden. Einige Abschnitte sind reichlich mit Bauwerken wie Tunnel und Viadukten bestückt und die Bergorte wie Groznjan oder Motovun lohnen einen Besuch. Im Jahr 2012 ist auch der Abschnitt Vizinada – Porec befahrbar und beschildert, allerdings aufgrund der ruppigen Oberfläche nur mit einem MTB, „Normalradler“ werden hier wenig Freude haben. Damit beträgt die Insgesamt befahrbare Strecke 116 Kilometer, wovon der weitaus größte Teil direkt auf der alten Banhtrasse verläuft.

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Auf italienischer Seite war 2012 ein kurzer Abschnitt direkt auf der alten Bahntrasse nach Slowenien neu asphaltiert. Somit ist die Anfahrt mit dem Fahrrad von Muggia aus möglich. Das Gebiet der ehemaligen Bahnstrecke ist im engräumigen Umfeld von Triest und seinen großen Hafenanlagen wahrscheinlich überbaut. Der riesige Bahnhof Triest-Campo Marzio (früher Staatsbahnhof, seit 1959 nicht mehr in den Routine-Zugverkehr eingebunden), hinterlässt einen traurigen Eindruck. Er beherbergt seit 1984 das Eisenbahnmuseum der Stadt. Eine Beschilderung der „Parenzana“ an diesem Ausgangspunkt der alten Bahnlinie konnten wir ebenfalls nicht entdecken. Weder in der Touristen-Information noch im Eisenbahnmuseum wusste man irgend etwas von einem Radweg auf dem italienischen Teil der alten Bahnstrecke.

Der „Weg der Gesundheit und Freundschaft“, wie der Parenzana Radweg auch offiziell genannt wird, wurde in seinem kroatischen Anteil zwischen 2004 und 2006 ausgebaut und soll bis 2013 fertiggestellt sein (so steht es auf den Schildern). Leider ist die Oberfläche des Weges für Normalradler noch unbefriedigend, aber die Passage durch die Tunnel und die Absicherung der Viadukte durch Geländer bedeutet schon einen Fortschritt. Der Weg endete im Spätsommer 2012 ohne irgendeinen weiteren Hinweis an der Schnellstraße am Rande der Stadt Porec, (Vielleicht kommt da ja noch etwas?). Der letzte Abschnitt der Strecke zwischen Vizinada und Porec ist nicht mehr so spektakulär wie die Strecke durch die Berge zwischen Buje, Motovun und Vizinada, sondern führt durch ein durch Landwirtschaft und Viehweiden geprägtes Gebiet.

Radfernweg 1 elberadweg

Die Salzfelder von Secovlje, Slowenien

Allein die Länge der jetzt ausgebauten Strecke von etwa 116 Kilometern ist bei dieser Wegbeschaffenheit eine Herausforderung. Eine Unterteilung in mindesten zwei Abschnitte ist empfehlenswert, wenn man noch etwas von der Region erkunden will. Die grandiose Berglage der Orte Groznjan und Motovun oder die etwas entlegene Trüffelregion von Livade im Mirnatal bieten einen bemerkenswerten Kontrast zu den Ortschaften der Küstenregion mit ihrem florierenden Tourismus oder den alten Salinen an der Flussmündung der Dragonja bei Secovlje.

Seit unserer Befahrung im Jahr 2012 dürfte sich inzwischen einiges geändert und hoffentlich verbessert haben. So kann diese Webseite „nur“ eine Orientierung für die interresierten Radler sein. Die Daten des GPX-Tracks können in einzelnen Regionen abweichen, da aber der Radweg der alten Bahntrasse folgt, werden sich an der Gesamtstrecke mit Ausnahme der bisherigen Umfahrungen keine wesentlichen Abweichungen ergeben.

Anreise: Von Triest (Bhf.) aus ist die Anreise auch per Fahrrad möglich, Strecke ca. 17 km bis nach Spodnje Skofije. Über Anreisemöglichkeiten mit dem Autobus ist mir leider nichts bekannt. Über die Anreise oder Rückfahrt auf dem Seeweg wurde uns vereinzelt berichtet, hierüber muss individuell recherchiert werden.

Stationen

(Triest) – Muggia – Grenze Ital./Slow. – Spodnje Skofije – Dekani – Koper – Izola – Portoroz – Secovlje – Grenze Slow/Kroat. – Markovac – Kaldanija – Buje – Triban – Groznjan – Kostanjica – Zavrsje – Oprtalje – Livade – Motovun – Karojba – Rakotule – Vizinada – Baldasi – Markovac – Visnjan – Nova Vas – Porec (Parenzo)

Geschichte

Ehemalige Bahnstrecke: „Parenzana“ Triest – Porec (Parenzo), kurz TPC (Trieste – Parenzo – Canfanaro), war eine Schmalspurbahn mit 760 mm Spurbreite. Die, Länge der Strecke betrug 123 km, die Bahn war von 1902 – 1935 in Betrieb. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 31 kmh betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit etwa 25 kmh.

Bauwerke: 35 Bahnhöfe, 9 Tunnel, 6 Viadukte, 11 Brücken.

Der grenzüberschreitende Radweg der „Gesundheit und Freundschaft“ war als Drei – Länder-Radweg geplant und wurde von der EU in den Jahren 2004-2006 (-2013) in Slowenien und Kroatien realisiert.

Http://www. bahntrassenradwege. de/index. php? page=parenzana-3

Formel I an der Grenze

Im letzten Jahr war der Grenzübertritt ein Abenteuer der besonderen Art gewesen. Da man die Grenze nicht zu Fuß oder per Rad überqueren darf, muss man ein Fahrzeug anmieten, welches eine Lizenz für den Grenzbetrieb besitzt. Das sind einmal vollgestopfte Busse, in die man kein Fahrrad hinein bekommt und zum anderen im Grenzort zugelassene Jeeps russischer oder auch japanischer Bauart. Einen tieferen Sinn besitzt die Regel nur, wenn man sie als eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme betrachtet. Die Folge ist, dass die Plätze in den Jeeps einzeln verkauft werden und wegen der großen Zahl an Grenzgängern pro Tag ein großer Andrang entsteht und jeder Jeepfahrer will natürlich effizient arbeiten und so schnell wie möglich durchkommen.

Im letzten Jahr hatten wir daher ein absolutes Verkehrs – und Drängelchaos wahrnehmen können, mit Jeeps, dicht an dich gedrängt, die gnadenlos um die nächste Lücke und die nächsten 10 cm vorwärts kämpften.

Aufgrund dieser Erfahrung brachen wir heute gleich um 6.30 Uhr auf, luden die Räder auf den Jeep und erwarteten nun, in Richtung Grenze zu fahren. Doch es ging erst einmal in die falsche Richtung, auf eine Art verdreckten Parkplatz, wo sich unser Jeep neben drei anderen aufstellte. In der nächsten halben Stunde erschienen dann immer mehr Jeeps und stellten sich in einer Reihe nebeneinander auf. Genau um 7.20 Uhr rief dann die zum Jeep gehörende Beifahrerin ein Kommando an den Fahrer, der knallte den Gang rein und gab Vollgas, ebenso ging es bei den anderen Fahrzeugen. Das erste Nadelöhr, den Eingang zum Parkplatz passierten wir noch in der Poolposition, dann auf der Straße in Richtung des ersten Grenzpostens verloren wir ein paar Positionen gegen die japanischen Jeeps, die natürlich schneller waren. Dann ging es rechts in die Prärie, dort stand irgendwo ein Grenzsoldat mit ein paar Zetteln in der Hand. Über die Piste jagend, ohne auf teure Stoßdämpfer Rücksicht nehmen zu müssen, kämpfte sich der UAS-Jeep wieder etwas nach vorne, während der Fahrt ergatterte der Fahrer einen Zettel aus der Hand des Postens und wieder ging es auf die Straße zurück…..nur noch 800 Meter bis zum Tor und vor uns nur wenige Fahrzeuge. Dann kommt die Einfahrt in die Boxengasse, wo überholen nicht mehr möglich ist und die Fahrzeuge kommen zum Stehen. Dicht wird zusammen gerückt, die Fahrzeuge stehen Stoßstange an Stoßstange, ohne einen Millimeter Platz dazwischen. Unser Jeep läuft auf Platz 11 von vielleicht 45 Fahrzeugen im Pulk ein, kein schlechtes Resultat. Und den richtigen Stress, der sich hier in ein paar Stunden abspielt, den haben wir gut umgangen.

Alles andere läuft dann im Vergleich zum letzten Jahr zivilisiert ab, es werden immer mal wieder drei oder vier Fahrzeuge durchgewunken. Zwischendrin üben sich die Fahrer im Ringkampf, auch hier ist unser Fahrer nicht übel und drückt nach einigen Minuten seinen Gegner in den Sand. Danach klopfen sich alle den Staub aus der Jeans und klopfen sich freundschaftlich auf die Schulter. Dann kommt die mongolische Grenze, wir tragen das Gepäck durch Gebäude und werden ohne Probleme ausgestempelt, dann geht es auf die chinesische Seite und wir werden genauso ohne Probleme wieder eingestempelt und haben es damit nach China geschafft!

In Erlian werden wir dann aus dem Jeep geworfen und treffen nach einer halben Stunde auch auf unseren neuen Fahrer, Herrn Zhang und dann geht es erst einmal ins Hotel. Doch dort wollen wir nicht lange verweilen und uns natürlich erst einmal im “neuen” Land umsehen und staunen.

Kommt man nämlich über die Grenze, dann erwartet einen der Kulturschock. Saubere Straßen, moderne Gebäude, Grünanlagen, ein paar Bäume und keine Löcher auf den Straßen und Gehwegen. Wir wandeln in der Gluthitze durchs Städtchen und staunen und der Rest des Tages ist Schlemmen. Zuerst finden wir ein Cafe mit gutem Kaffee, dann essen wir unser erstes chinesisches Mahl zu Mittag: Tofu mit hundertjährigen Eiern, sauer-scharfe Kartoffeln, chinesische Klopfgurke und frittierte Bohnen. Alles mehr als lecker und ich fühle mich fast wie zu Hause.

Während Martina und Wolfgang dann noch weiter durchs Städtchen spazieren, schreibe ich meine Berichte und dann treffen wir uns wieder zum Abendessen, welches wieder genauso lecker ist, die Pfunde, die wir in Russland und der Mongolei verloren haben, werden hier wohl recht bald wiederkommen.

Https://china-by-bike. de/blog/2012/08/formel-i-an-der-grenze/

Darf man die Grenze mit dem Fahrrad überqueren

Radfernweg 1 elberadweg

Radfahrer fährt bei Rot über eine Fahrradampel. Radfahrerinnen und Radfahrer müssen grundsätzlich am rechten Rand der Fahrbahn fahren. (Symbolfoto)

© Quelle: Jan Woitas/dpa

Promillegrenze, Überqueren von Zebrastreifen, Musik hören: Manche Vergehen können für Fahrradfahrer teuer werden. Der ADAC gibt Tipps, welche Regeln zu beachten sind.

Marburg. Wie verhalte ich mich als Radfahrer beim Überqueren eines Zebrastreifens? Welche Bußgelder drohen bei Verstößen? Und darf beim Radfahren Musik gehört werden? Fragen, die sich viele Radfahrfreunde immer stellen und auf die man nicht immer eine Antwort parat hat. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) gibt auf seiner Website einige Tipps, was zu beachten ist.

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