Radfahren am Wörthersee

Am Wörthersee kann man als Genussradler oder mit dem Mounainbike bereits im April prima losstarten bzw. bis weit in den Oktober hinein die idealen Bedingungen ausnutzen. Für alle Rennradfahrer dauert die Saison weit länger. Je nach Wetterbedingungen lässt es sich am Wörthersee fast ganzjährig Radeln.

Auf gemütlicher Entdeckungstour

DIE Radtour am Wörthersee ist die Wörthersee Runde via dem Nordufer und das Keutschacher 4- Seen Tal. Sie gehört für Genussradler zu einem absoluten „must do“ während eines Aufenthaltes am Wörthersee. Die ca. 50 km lange Strecke dauert etwa 3 Stunden und überwindet gerade einmal 400 Höhenmeter. Somit ist sie sowohl für normale Räder, als auch natürlich perfekt für E-Bikes geeignet.

Entlang des flachen Nordufers des Wörthersees gibt es unzählige Einkehr Möglichkeiten und Gelegenheiten, bei den freien Seezugängen kurz in den See zu springen. Alle Radfahrer, die es ganz gemütlich nehmen, fahren von Velden meist nur bis zum Metnitzstrand in Klagenfurt – oder genau umgekehrt – und treten die Rückfahrt mit der Wörthersee Schifffahrt an.

All jene die es sportlicher nehmen, hängen den 2. Teil über Viktring und das 4-Seen Tal Keutschach an.

Schlösser Radweg (Schlösser Velden, Rosegg, Wernberg, Damtschach)Länge: 29,6 km; Dauer: 2:30 Stunden; Anstieg/Abfahrt: 280 Höhenmeter

Rund um den Kathreinkogel Länge: 18,1 km; Dauer: 1:50 Stunden; Anstieg/Abfahrt: 300 Höhenmeter

Wörthersee Rundfahrt (via Südufer)Länge: 41,3 km; Dauer: 4:30 Stunden; Anstieg/Abfahrt: 150 Höhenmeter

Runde um den Faaker See (von Velden aus)Länge: 35,4 km; Dauer: 3:30 Stunden; Anstieg/Abfahrt: 438 Höhenmeter

Aktuell in der Presse: 10.000 Schritte täglich – was bringt das?

10.000 Schritte sollen es täglich sein, so diktieren es Schrittzähl-Apps und die Weltgesundheitsorganisation. Aber warum eigentlich 10.000? Und was hat man davon?

Würde man zu Fuß vom Bahnhof in Düsseldorf zum Ortsteil Rath marschieren, wäre alles gut. Man hätte die tägliche Bewegungspflicht erfüllt, indem man 6,6 Kilometer zurücklegt hat, also ungefähr 10.000 Schritte. Für diese würde man durchschnittlich eine Stunde und 22 Minuten benötigen. Ähnlich weit ist die Strecke von Mönchengladbach nach Wickrath. Aber anderthalb Stunden Fußweg? Das ist realistisch betrachtet eine Wanderidee fürs Wochenende. Es jedoch täglich zu tun – undenkbar, zumindest für die meisten Deutschen.

In Zahlen beweist das die Bewegungsstudie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2016: Nur 21 Prozent der Befragten bewegen sich ausreichend. 48 Prozent gaben in der Studie an, Sportmuffel zu sein, 66 Prozent sind nicht einmal eine Stunde am Tag aktiv.

Dabei empfiehlt es die Gesundheits-App auf dem Handy anders. Alternativ zu den 10.000 Schritten empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 150 Minuten moderate Bewegungszeit in der Woche. Moderat heißt, etwas aus der Puste zu kommen und ein bisschen zu schwitzen. Wer richtig Sport macht, hat schon mit 75 Minuten in der Woche das Mindestmaß erfüllt.

Die meisten aber richten sich nicht nach den Angaben des Zeit-, sondern des Schrittmessers. Warum, macht Michael Fritz, stellvertretender Vorsitzender des Sportärztebunds Nordrhein aus Viersen deutlich: „10.000 Schritte geschafft zu haben motiviert stärker als, eine Stunde spazieren gegangen zu sein.“

Warum aber nun 10.000 Schritte? Angeblich, so eine Erklärung, der New York Times, brachte ein japanisches Unternehmen zu den Olympischen Spielen Mitte der 1960er Jahre in Tokio einen ersten Schrittzähler auf den Markt. Sein Name: „Man-po-kei“. „Man“bedeutet so viel wie „10.000“, die anderen Wörter „Schritt“ und „Maß“. Das Werbeversprechen um diesen Schrittzähler: 10.000 Schritte am Tag seien Ausdruck eines gesunden Lebensstils. Mit der Zeit verselbstständigte sich die Zahl und blieb als Richtwert in den Köpfen hängen.

Doch bekommt dieser Mythos valide Zahlen aus der Forschung an die Seite: Denn große Studien aus den USA legten die Messlatte bei ebenso vielen Schritten an. „Es gibt zudem zahlreiche nationale und internationale Studien, die zum gleichen Ergebnis kommen“, sagt Christine Graf. Sie ist Sportwissenschaftlerin am Institut für Bewegungs – und Neurowissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln.

Als Maß aller Dinge gilt die Zahl 10.000 dennoch nicht. Sie bleibt ein Richtwert. „Wer abnehmen möchte, sollte sich eher an 13.000 Schritten täglich orientieren“, sagt die Sportwissenschaftlerin. 5000 Schritte seien meist zu wenig und 20.000 effektiver, aber für den Durchschnittsbürger eher abschreckend, sagt Fritz.

15.000 Schritte sollten es laut einer Studie aus dem Jahr 2017 sein. In ihr untersuchten Wissenschaftler der University of Warwick Postmitarbeiter und Büroangestellte aus Glasgow und statteten sie mit Fitness-Trackern aus. Das Ergebnis: die Postboten, die sich mehr bewegten, hatten einen geringeren Taillenumfang, BMI und bessere Blutzucker – und Cholesterinwerte. Darüber hinaus fanden die Forscher zudem heraus, dass mit jeder Stunde in sitzender Tätigkeit das Risiko, später mal eine Herzerkrankung zu bekommen, um zwei Prozent steigt.

Umgekehrt sinkt die Wahrscheinlichkeit an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben um 20 bis 30 Prozent, wenn man sich mit 2200 Schritten zusätzlich am Tag moderat bewegt. Eine große Bedeutung hat Bewegung auch in der Krebsprävention: „In 126 Studien konnte nachgewiesen werden, dass 150 Minuten Sport pro Woche (10.000 Schritte täglich) die Wahrscheinlichkeit für Frauen an Brustkrebs zu erkranken um 35 Prozent senken“, sagt Fritz. Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken reduziert sich um 20 bis 30 Prozent, wenn man jeden Tag eine Stunde in schnelles Gehen investiert.

Also doch jeden Tag von Düsseldorf bis Rath? Nein, das ist nicht nötig, denn jede Form der Bewegung zählt, sagt Graf. Auch schon der Weg zum Kopierer und zurück bringt das Ziel näher. Ebenso der Gang über die Treppe statt die Aufzugnutzung. Wer morgens mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann auch das in Schritte umrechnen: Eine Stunde langsames Radfahren entspricht laut Sportmediziner Fritz etwa 7.500 Schritten, zügiges Radfahren 14.500. Eine Stunde Joggen bringt so viel wie 12.500 Schritte, langsames Schwimmen 11.000 und langsames Tanzen 6000. Auch einfache Bewegung addieren sich: eine Stunde Gartenarbeit ist so viel wie 7300 und Shoppen rund 4200 Schritte.

Wer eisern rund 2,5 Stunden pro Woche in Bewegung ist oder täglich 10 000 Schritte tut, senkt laut der Prospective Urban Rural Epideiology – einer Studie mit 170.000 Menschen über sieben Jahre hinweg – seine Sterblichkeit um 28 Prozent, sagt Fritz. Kurzum: Die Liste der positiven Auswirkungen bei eiserner Schrittezählerei ist lang: das Wohlbefinden steigt, Stress reduziert sich und ganz nebenbei tut es auch dem Gewicht gut. Was nicht heißt, dass man sich quasi als Belohnung gleich guten Gewissens eine Tafel Schokolade gönnen dürfte.

„Denn der Energieverbrauch durch Bewegung wird in der Regel völlig überschätzt“, sagt Graf. Für die Verbrennung eines Würfelzuckers (12 kcal) müssen wir laut der Sportwissenschaftlerin 500 Schritte zurücklegen. Um eine Tafel Schokolade los zu werden, heißt es eine Stunde Joggen.

Unser Leitbild

Deutschland gilt als das Gründerland der organisierten Sportmedizin und blickt auf eine mehr als 100jährige Tradition zurück. 1912 wurde in Oberhof / Thüringen die erste sportärztliche Vereinigung der Neuzeit gegründet. Weitere Meilensteine dieser Entwicklung sind die Herausgabe der ersten sportmedizinischen Zeitung der Welt (1924) und die Mitbegründung des Weltverbandes für Sportmedizin im Jahre 1928 sowie die aus dem Jahr 1977.

Der Sportärztebund Nordrhein (SÄB NR) ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein und besteht seit 1948. Er ist der größte Landesverband des im Jahre 1950 gegründeten Deutschen Sportärztebundes, der heutigen Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP). Die ist ihrerseits eine der größten Organisationen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland und hat aktuell rund 8000 Mitglieder.

Entsprechend des sind wir DIE medizinische Gesellschaft für die Themen Gesundheit bei und durch körperliche Aktivität, Bewegung und Sport.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die positiven Aspekte von körperlicher Aktivität und die Reduktion von Inaktivität. Unser Ziel ist es daher, Bewegung und Sport als integralen Bestandteil der Gesundheitsförderung in Prävention, Rehabilitation und Therapie in der Gesellschaft und in den ergebenden Lebensräumen zu etablieren.

In unserem sportmedizinischen Handeln orientieren wir uns an den Voraussetzungen, Bedürfnissen und Möglichkeit jedes Einzelnen. Wir unterstützen die Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit in und durch Bewegung und Sport. Wir wenden uns dabei an Menschen jeden Alters, unabhängig von Gesundheitszustand und Leistungsfähigkeit. Wir sind den ethischen Normen der Medizin und des Sports verpflichtet. Doping ist verboten; es ist gesundheitsgefährdend. Wir lehnen jede Leistungsmanipulation ab und setzen uns für einen dopingfreien Sport ein.

Eine Besonderheit des SÄB NR ist sein besonders weites zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Sportmedizin für Ärztinnen und Ärzte. Bereits 2007 wurde die erste Akademie für sportmedizinische Weiter– und Fortbildung gegründet. Sämtliche Kurse zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Sportmedizin können über den SÄB NR absolviert werden.

Die Weiter – und Fortbildung ist in erster Linie für Ärztinnen und Ärzte gedacht.

100 Kalorien: Wo stecken sie drin und wie schnell werden sie verbraucht bei Laufen & Co?

Bei einem Körpergewicht von 60 Kilogramm verbrennt man beim Boxen etwa 100 Kalorien in 15 Minuten. © antoniodiaz / Shutterstock. com

Je nach Lebensmittel braucht es unterschiedlich viel davon, um auf 100 Kalorien zu kommen. Mit körperlicher Betätigung wird man Überschüssiges aber auch wieder schneller los als man denkt.

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Inhaltsverzeichnis

    Tabelle: Wo stecken wie viele Kalorien drin? Tabelle: Was verbrennt wie schnell Kalorien? Laufen Radfahren Skifahren Schwimmen Spazieren Seilspringen Boxen Gartenarbeit Staubsaugen

Der menschliche Körper verbrennt ganz von alleine laufend Kalorien – auch Atmen, Denken und reguläre Organfunktionen brauchen Brennstoff. Mit gezielten körperlichen Tätigkeiten lassen sich sogar recht rasch Erfolge erzielen. Wie schnell man Kalorien verbraucht, hängt aber auch vom aktuellen Körpergewicht ab. Muss jemand mit 50 kg 33 Minuten Radfahren, um 100 Kalorien zu verbrennen, so dauert das bei einem 100 kg schweren Menschen nur 23 Minuten.

Radfahren

Mit Radfahren die Landschaft entdecken – es gibt keine schönere Möglichkeit Heimat und Fremde zu erkunden. Und dabei tust du auch noch etwas für deinen Körper! Hier erfährst du mehr zu Thema Radfahren.

Radfahren gehört zu den meist genutzten nicht-motorisierten Fortbewegungsarten. Vor allem in Asien ersetzt das Rad häufig die Fortbewegung per Auto oder anderen motorisierten Verkehrsmitteln. Radfahren ist auch eine beliebte Freizeitbeschäftigung zur Erkundung der Natur, zur Erhaltung der Gesundheit sowie als sportlicher Wettkampf (Rennradfahren, Mountainbiken).

Ob einfach gemächlich durchs Feld oder rasant quer Feld ein durch den Wald – Radfahren kann man so gut wie überall und in beliebigem Tempo. Diese Sportart ist auch für völlig Untrainierte geeignet, da die Intensität beliebig niedrig angesetzt werden kann. Im Gegensatz zum Joggen werden die Gelenke geschont, weshalb sich auch Übergewichtige auf den Sattel schwingen können. Sportliches Radfahren nimmt jedoch ein wenig mehr Zeit in Anspruch als Joggen, Schwimmen und Co. Aufgrund des geringeren Energieverbrauch und dadurch, dass weniger Muskeln beansprucht werden, muss beim Radfahren für den gleichen Kalorienverbrauch etwa doppelt so lange durchgehalten werden. Da Radfahren jedoch weniger anstrengt, kommt es auch nicht so leicht zu Erschöpfung.

Für alle die Abnehmen wollen: Radfahren kurbelt den Fettabbau an und baut Muskeln auf. Je nach Geschwindigkeit liegt der Kalorienverbrauch für eine Stunde Radfahren zwischen 240 und 800 Kalorien. Die am stärksten beanspruchten Muskeln beim Radfahren sind Beine und Po sowie die tiefer liegenden Rückenmuskeln. Auf dem Weg zu strafferen Beinen und einem knackigen Po kann Radfahren deshalb einen optimalen Beitrag leisten.

Um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen, sollte man vor allem regelmäßig, etwa drei Mal die Woche mit dem Rad unterwegs sein. Bei der Ernährung sollte darauf geachtet werden, dass vermehrt Rohkost verzehrt wird. Anders als Obst ist diese säurearm. Bei sportlicher Ertüchtigung bindet eine derartige Ernährung vielmehr die beim Sport entstandene Säure.

Wer sich nicht bei jedem Wetter nach draußen wagen will, kann Radfahren auch Indoor, am besten beim Spinning, praktizieren. Das dafür speziell entwickelte Fahrrad, ähnlich einem Ergometer, ermöglicht intensive Radfahrtechniken. Angeleitet durch einen geschulten Spinning-Trainer variieren die Trainierenden ihr Sitzposition und vor allem das Fahrtempo. Mit Spinning lässt sich besonders gut abnehmen, da die Muskeln intensiv trainiert werden.

Radfahren ist jedoch nicht nur optimal zum Abnehmen geeignet. Weiterhin kann Fahrradfahren dazu beitragen, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwert zu senken. Dadurch, dass die Zahl der Abwehrzellen im Blut steigt, wird auch das Immunsystem gestärkt. Radfahren ist ein perfekter Ausgleich zum stressigen Alltagsleben. Die Betätigung in der freien Natur bringt gute Laune und Entspannung.

Kalorien Fahrrad fahren ruhig (ca. 15 – 20 km/h).
Werte für Frauen (1,70 m, 65 kg, 40 Jahre) und für Männer (1,80 m, 75 kg, 40 Jahre).

Dauer Frau Mann
1 Minute 5 kcal 7 kcal
5 Minuten 28 kcal 35 kcal
10 Minuten 56 kcal 70 kcal
15 Minuten 84 kcal 105 kcal
30 Minuten 168 kcal 210 kcal
1 Stunde 337 kcal 420 kcal
2 Stunden 675 kcal 840 kcal

Wie gut ist Radfahren zum Abnehmen geeignet?

Kurze Antwort: sehr gut. Das Fahrradfahren bietet den Vorteil, dass es – anders als die meistens anderen Sportarten – nicht nur in der Freizeit als Sport betrieben werden kann sondern dass Du damit auch ganz nebenbei Kalorien verbrauchen kannst, wenn Du das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzt.

15 Minuten Fahrradfahren in die Schule, die Uni oder ins Büro und 15 Minuten zurück bringen Dir je nach Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht etwa 200 kcal. Machst Du das dreimal pro Woche kommst Du auf einen Kalorienverbrauch von ca. 90 kcal pro Tag. Du kannst hier ausrechnen, wie viel Gewicht Du mit diesen 15 Minuten hin und zurück so ganz „nebenbei“ verlierst:

Wie verändert Radfahren die Figur?

Durchs Fahrrad fahren wirst du genau dann schlanker, wenn du Ernährung und Sport so aufeinander anpasst, dass du dadurch ein Kaloriendefizit erreichst. Muskelmasse baust du durchs Fahrrad fahren nicht auf, da es sich dabei um ein Cardiotraining handelt und nicht um ein progressives Krafttraining.

Wie lange muss ich fahren für 5 kg?

Wie lange du Fahrrad fahren musst, damit du die Kalorien für 1 kg, 2 kg, 5 kg oder mehr verbrennst, kannst du ausrechnen, indem du im nachfolgenden Rechner eingibst, wie viele Kilo du abnehmen willst. Dann bekommst du ausgerechnet, wie viele Stunden du dafür Fahrrad fahren musst:

Wie lange radfahren für 500 kcal?

Wie lange du Fahrrad fahren musst, damit du 500 kcal oder mehr verbrennst, kannst du ausrechnen, indem du im nachfolgenden Rechner eingibst, wie viele kcal du verbrennen willst. Dann bekommst du ausgerechnet, wie viele Stunden du dafür Fahrrad fahren musst:

Wie kann ich den Kalorienverbrauch beim Radfahren steigern?

Mehr Kalorien beim Fahrradfahren verbrennst du, wenn du entweder schneller oder länger fährst. Hier ein Kalorienvergleich verschiedener Geschwindigkeiten beim Radfahren:

Kalorienverbrauch nach Kilometern

Wenn du mit einer Geschwindigkeit zwischen 15 km/h und 20 km/h fährst, verbrauchst du je km wie folgt Kalorien:

Ist Radfahren ein gutes Bauchtraining?

Beim Radfahren wird hauptsächlich die Oberschenkel und die Unterschenkelmuskulatur beansprucht. Ein Bauchtraining findet kaum statt. Radfahren ist gut geeignet, um Kalorien zu verbrennen. Aber es ist ungeeignet, um gezielt die Bauchmuskulatur zu trainieren. Dafür gibt es geeignetere Sportarten.

Gesundheitliche Aspekte

Das Radfahren steigert die Kraftausdauer der Beinmuskulatur. Und als Ausdauersportart hat es positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System.

Radfahren oder joggen?

Im Vergleich mit dem Joggen hat das Radfahren den Vorteil, dass es gelenkschonender ist. Gerade untrainierte oder übergewichtige Sportler riskieren beim Laufen orthopädische Probleme. Da beim Radfahren nicht das gesamte Körpergewicht getragen werden muss und da keine Stoßbelastungen auf den Bewegungsapparat wirken, ist beim Radfahren das Risiko für orthopädische Verletzungen geringer.

Radfahren oder schwimmen?

Noch geringer ist das Verletzungsrisiko beim Schwimmen. Allerdings hat das Schwimmen den Nachteil, dass es technisch sehr anspruchsvoll ist. Und wenn ein ungeübter Schwimmer mit falscher Technik schwimmt, kann sich das ebenfalls negativ auswirken. Das kann beim Radfahren nicht passieren.

Radfahren, joggen oder schwimmen – was bringt mehr?

Was den Kalorienverbrauch betrifft ziehen Radler den Kürzeren gegenüber Joggern und Schwimmern. Weil beim Radfahren nicht so viele Muskeln gleichzeitig beansprucht werden wie beim Joggen oder Schwimmen verbrennst du beim Radeln deutlich weniger Kalorien.

Nachfolgend haben wir das ausgerechnet für eine Frau (40 Jahre, 1,65 m groß, 60 kg) und einen Mann (40 Jahre, 180 m groß, 75 kg):

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Kalorienverbrauch, Grundumsatz & BMI Rechner

Dein täglicher Grundumsatz (ohne Bewegung) ist kcal ( kJ) bei einem BMI von ( ).

Grundumsatz Body-Mass-Index (BMI) Tatsächlicher Kalorienverbrauch Verbrauch beim Sport Weitere Einflüsse

Wie hoch ist eigentlich mein Kalorienverbrauch? Und vor allem, bei welcher Sportart verbrennt man wieviel Energie? Dahingehend kursieren immer noch viele Mythen im Worldwideweb. Manche davon sinnig, manche doch eher unsinnig. Mit unserem Kalorienrechner wollen wir Euch eine kleine Hilfestellung geben und Euch gleich noch erklären, wie sich der tägliche Energieverbrauch zusammensetzt und welchen Einflüssen er unterworfen ist.

Grundumsatz berechnen

Der Grundumsatz ist die Energie, die unser Körper täglich benötigt, um seine lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Er lässt sich über mehrere Formeln berechnen und liegt z. B. für einen durchschnittlichen Mann (30 Jahre, 80 kg, 180 cm) bei etwa 1850 kcal und für eine Frau (30 Jahre, 65 kg, 165 cm) bei ca. 1450 kcal.

Formeln zur Berechnung des Grundumsatzes

Geschlecht BMI Grundumsatz pro Tag (kcal)
Männlich < 30 66,5 + 13,7 × Gewicht (kg) + 5 × Größe (cm) – 6,8 × Alter
Männlich ≥ 30 3,4 × Gewicht (kg) + 15,3 × Größe (cm) – 6,8 × Alter – 961
Weiblich < 30 655 + 9,6 × Gewicht (kg) + 1,8 × Größe (cm) – 4,7 × Alter
Weiblich ≥ 30 2,4 × Gewicht (kg) + 9 × Größe (cm) – 4,7 × Alter – 65

Was offensichtlich ist: Der Grundumsatz korreliert mit Alter, Gewicht und Körpergröße und dementsprechend auch mit dem Body-Mass-Index (BMI). Je höher dieser Wert, desto höher auch der Grundumsatz. Auch Geschlecht und Alter spielen natürlich eine Rolle. Je älter wir werden, umso niedriger wird der Grundumsatz, da der Anteil der Muskelmasse am Körpergewicht sinkt. Aus dem gleichen Grund haben Frauen auch einen geringeren Grundumsatz, denn sie haben im Vergleich zu Männern weniger Muskelmasse.

Body-Mass-Index (BMI) berechnen

Der BMI (Body-Mass-Index) ist das Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht und gilt als Indikator für Normal – oder Übergewicht. In der Einzelbetrachtung kann dieser Wert jedoch missverständlich sein, weshalb zur Beurteilung auch die sogenannte Hip-to-Waist-Ratio (Hüfte-zu-Taille-Verhältnis) herangezogen werden kann – aber das ist ein anderes Thema.

Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifiziert die BMI in Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas). Das Geschlecht wird dabei in der vereinfachten Version außen vorgelassen. In der exakteren Version sind die Unter – und Obergrenzen bei Männern etwas höher angesetzt als bei Frauen, da Männer in der Regel einen höheren Anteil an Muskelmasse an der Gesamtkörpermasse haben.

WHO Gewichtsklassifikation für Erwachsene

BMI Gewichtsklasse
< 16 Starkes Untergewicht
16 bis 17 Mäßiges Untergewicht
17 bis 18,5 Leichtes Untergewicht
18,5 – 25 Normalgewicht
25 bis 30 Übergewicht (Präadipositas)
30 bis 35 Fettleibigkeit (Adipositas) Grad I
35 bis 40 Fettleibigkeit (Adipositas) Grad II
≥ 40 Fettleibigkeit (Adipositas) Grad III

Den tatsächlichen Kalorienverbrauch berechnen

Nun liegen die meisten Menschen nicht den ganzen Tag reglos auf der Couch herum – auch wenn es echt verlockend wäre – sondern gehen zur Arbeit, treiben Sport oder sind sonst in irgendeiner Form aktiv. Und selbst im Liegen läge der tägliche Energieverbrauch noch über dem Grundumsatz. Um also auf den Gesamtenergieumsatz zu kommen, muss man den sogenannten zum Grundumsatz hinzuaddieren.

Der Einfachheit halber wurden (Physical Activity Level) definiert, mit denen der Grundumsatz einfach multipliziert wird. So hat ein typischer Bürohengst einen PAL von 1,4 bis 1,5, während Landwirte, Bergleute oder Waldarbeiter einen PAL von 2,0 bis 2,4 aufweisen. Im oben genannten Beispiel hätte unser Mann bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit einen Gesamtenergieumsatz von 2775, als Landwirt läge er zwischen 3700 und 4440 kcal pro Tag.

Kalorienverbrauch beim Sport

Umso mehr ich körperlich aktiv bin, umso mehr Energie geht drauf. So weit, so klar. Um den Verbrauch für einzelne Sportarten einzukalkulieren, kann man dafür ebenfalls PAL-Faktoren verwenden. Ein paar Beispiele:

Sportart PAL-Faktor
Joggen & Laufen 7,0
Ski Alpin 7,0
Bergsteigen 6,3
Rennrad 8,0
Klettern 5,8
Wandern 4,3

Hierbei handelt es sich natürlich um Mittelwerte, da man z. B. beim Aufstieg deutlich mehr Energie verbrennt als beim Abstieg. Außerdem muss noch die Zeit mit einbezogen werden, denn kaum jemand wandert 24 Stunden am Stück. Um wieder auf unseren Herrn Mustermann zurück zu kommen, läge sein Kalorienverbrauch beim Wandern bei etwa ca. 500 kcal pro Stunde.

Ein schöner Effekt von Training jedweder Art ist, dass unser Körper die entstehende Belastung deutlich besser verkraften kann. Das ist unter anderem darauf hinauszuführen, dass er mit der vorhandenen Energie besser haushalten lernt. Das hat aber auch zur Folge, dass der Kalorienverbrauch abnimmt. Vereinfacht gesagt: Je öfter wir eine Strecke laufen, umso einfacher wird sie und umso weniger Energie verbrauchen wir.

Da der natürlich sehr individuell ist, lässt er sich nur schwer berücksichtigen. Der Einfluss kann aber über die subjektiv empfundene Anstrengung beurteilt werden. Ist eine Tour für uns eher locker, können wir davon ausgehen, dass wir weniger Energie verbrannt haben. Ist sie sehr anstrengend, geht dafür umso mehr Energie drauf. Hier hilft es zu wissen, in welcher Belastungszone man sich in etwa bewegt.

Weitere Einflüsse auf den Energieverbrauch

Neben den bereits benannten Faktoren gibt es natürlich auch äußere Einflüsse, die maßgeblich dafür sorgen, dass unser Körper mehr arbeiten muss. Der Kalorienverbrauch beim Wandern in der Wüste ( Hitzeindex ) oder in kalten Regionen ( Windchill-Effekt ) ist z. B. deutlich erhöht, weil der Körper viel Energie aufwenden muss, um seine Temperatur stabil zu halten, und der Kalorienverbrauch beim Bergsteigen und Bergwandern wird maßgeblich durch die dünne Höhenluft beeinflusst. Der komplette Kreislauf läuft schneller, damit alle Zellen mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden, wodurch viel Energie verbraucht wird. Gerade bei Bergtouren kann es daher ratsam sein, viel zu essen mitzuführen. Auf Grund des mangelnden Platzes eignet sich energiereiche Trekkingnahrung perfekt.

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