Promillegrenze E-Bike – Mit Alkohol auf dem E-Bike?

Die Regeln zu Alkohol am Steuer sind festgelegt – zumindest gilt das für Fahrzeuge wie PKW, LKW oder Motorräder. Aber wie steht es um die im Jahr 2022?

Was ist ein Promille und was bedeutet eigentlich Promillegrenze?

Das Wort beschreibt im Zusammenhang mit alkoholischen Getränken die Menge an Alkohol, die eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt im Körper hat. Ein Promille entspricht einem Gramm Alkohol pro einem Kilogramm Blut.

Unter dem Begriff versteht man die vom Gesetzgeber festgelegte maximal akzeptierbare Höhe von Alkohol im Körper. Das Gesetz findet in unterschiedlichen Rechtsgebieten Anwendung und gilt auch fürs Fahrrad. Wer sich nicht an diese Regeln hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Das kann dann beispielsweise die Zahlung eines Bußgeldes sein.

Auch E-Bike-Fahrer müssen sich an die Regeln halten

Wer sich auf sein Fahrrad schwingt, darf nur eine begrenzte Menge an Alkohol im Blut haben. Es gelten für Fahrradfahrer grundlegend wie für Pkw-Fahrer. Bereits auf dem normalen Fahrrad ist eine Überschreitung von 0,3 Promille eine Straftat. Der Promillegehalt entspricht etwa einer 0,33 l-Flasche Bier. Dieser Zustand wird dann als bezeichnet.

Wenn du also im Blut hast und dich dann beim Fahrradfahren auffällig verhältst oder gar einen Unfall baust, kassierst du in der Verkehrssünderkartei. Der Begriff steht für nichts anderes als das bekannte Fahreignungsregister in. Zudem musst du bei einem Verkehrsunfall für die verursachten Schäden aufkommen.

Bei einem Wert von 1,6 Promille oder höher spricht man von einer. In diesem Fall kannst du sogar deinen Führerschein verlieren und es werden dir in Flensburg verhängt. Du musst ein Bußgeld zahlen und dich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung () unterziehen. Wenn du diese nicht bestehst, droht dir ein generelles Fahrverbot.

Die Unterschiede zwischen Pedelecs, S-Pedelecs und E-Bikes

Die Unterscheidung zwischen E-Bike, Pedelec und S-Pedelec ist deshalb von großer Bedeutung beim Thema Promillegrenze, weil alle drei Typen als unterschiedliche Fahrzeugarten gelten. Aus diesem Grund gibt es für jeden Typ.

Das steht für Pedal Electric Cycles und der Fahrer muss selbst in die Pedale treten, damit der Motorenantrieb aktiviert wird. Das Pedelec hat eine gesetzliche Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Es wird gesetzlich als angesehen, weshalb dieselben Gesetze gelten.

Das ist vergleichbar mit dem Pedelec, kann aber gegebenenfalls auch mittels Elektroantrieb von allein fahren. Daher wird es grundsätzlich mit einem Mofa der Klasse AM gleichgesetzt und als eingestuft.

Das ist die schnellere Version des Pedelecs, denn es hat eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Daher gehört es neben dem E-Bike in die Kategorie der.

Wo liegt bei den E-Bike-Typen die jeweilige Promillegrenze?

Da sich die Gesetze zwischen den Typen unterscheiden, gibt es auch unterschiedliche Richtlinien und Werte. Die folgenden Bestimmungen gelten in :

    Pedelec: Bei auffälliger Fahrweise bzw. auffälligem Fahrverhalten ist man bereits ab einem Wert von 0,3 Promille für eine Strafanzeige gefährdet. Ab 1,6 Promille ist das Fahren auf dem Fahrrad grundsätzlich Nicht mehr erlaubt und wird hart bestraft. Es gelten die gleichen Regeln wie bereits im zweiten Abschnitt beschrieben. E-Bike und S-Pedelec: Beides sind Kraftfahrzeuge, die demnach genau wie Autos gewertet werden. Daher gilt sowohl fürs Elektrofahrrad als auch fürs S-Pedelec: Ab einem Wert von 0,5 Promille wird es für die alkoholisierten Radler brenzlig. Die Rede ist in diesem Fall von einer Ordnungswidrigkeit. Es muss mit einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem Monat Fahrverbot gerechnet werden. Ab einem Wert von 1,1 Promille machen sich die E-Biker offiziell strafbar. Diese Straftat führt zum Entzug des Führerscheins für mindestens sechs Monate. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr kommen. Wir empfehlen daher lieber das Fahrrad stehen zu lassen. Übrigens betreffen dieselben Richtlinien auch das Fahren eines E-Scooters.

Promillegrenze E-Bike – Ist Alkohol am Lenker eine gute Idee?

Unsere klare Antwort darauf lautet – nein. Letztendlich können wir dir nur aussprechen, denn am Ende entscheidet jeder Radfahrer sein Handeln selbst. Bedenke jedoch stets, dass du Teilnehmer am bist und mit zunehmend höherer Geschwindigkeit und Motorisierung andere Verkehrsteilnehmer gefährden könntest. Also lass das Fahrrad im Zweifelsfall am besten stehen und schieb es. Ein weiterer Tipp – halte dich mit dem offiziellen Bußgeldkatalog der Bundesrepublik Deutschland auf dem aktuellen Stand. Da Regeln und Gesetze immer wieder angepasst werden, lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die derzeitige Lage.

Über den Autor: NewBikez

Herzlich Willkommen beim E-Bike Magazin NewBikez! In diesem E-Bike Blog geht es um Themen rund um E-Bike, Pedelec und Co. Auf diesem Content Hub geht es um E-Bike-Technik-Themen wie E-Bike Typen, E-Bike Teile und E-Bike Zubehör. Zum andern berichten wir auch über neusten E-Bike News und geben hilfreiche E-Bike Tipps. Du bist auf der Suche nach einem E-Bike? Hier bekommst du auch die passende E-Bike Kaufberatung. Wir hoffen du findest in diesem E-Bike Ratgeber alles, was du brauchst.

Betrunken auf dem E-Bike? So viel Promille darfst du haben

Das Fahrrad erlebt einen zweiten Frühling. Ein einfacher Elektromotor und ein Akku machen aus dem Drahtesel ein E-Bike. Doch gelten für ein Fahrrad mit Antrieb die gleichen Regeln wie für das normale Fahrrad? Und was ist mit Alkohol? Wo liegt die Promillegrenze beim Fahren mit dem E-Bike?

Betrunken auf dem E-Bike? So viel Promille darfst du haben Bildquelle: Tower Electric Bikes / Unsplash

Laut einer aktuellen Umfrage der Stiftung Warentest geben 84 Prozent der E-Bike-Besitzer an, aufgrund ihres elektrische angetriebenen Rades öfter zu fahren als vorher. Der Elektromotor dient vielen dabei offensichtlich also auch als Motivator. Nach Angaben der Allensbacher Markt – und Werbeträgeranalyse gibt es in Deutschland aktuell rund 11 Millionen E-Bikes. Tendenz: steigend. Doch gelten für das E-Bike die gleichen Regeln wie für das Fahrrad ohne Elektromotor? Wie viel Bier und Wein darf man trinken und sich anschließend noch auf das E-Bike schwingen?

So verlierst du als Fahrradfahrer deinen Auto-Führerschein

Die Gesetzeslage ist eindeutig: Fährst du mit deinem Fahrrad gefahrlos über die Straßen, kannst du bis zu 1,6 Promille Alkohol im Blut haben und musst mit keinerlei Konsequenzen rechnen. Aber: Für Fahrradfahrer gilt ebenso eine Promillegrenze ab 0,3 Promille, die auch als relative Fahruntauglichkeit bezeichnet wird. Solltest du dann schon auffällig werden und etwa schwankend fahren, können bereits hier Strafen drohen. Insbesondere dann, wenn ein Unfall passiert. Wer 1,6 Promille überschreitet und kontrolliert wird, bekommt eine Strafanzeige und drei Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg. Zudem musst du mit einer Geldstrafe rechnen, die meist in Höhe eines Nettomonatsgehaltes liegt. Auch dein Auto-Führerschein steht dabei auf dem Spiel.

Das gilt beim Pedelec

Beim E-Bike gelten die gleichen Regeln wie bei nicht elektrifizierten Rädern. Das urteilte etwa das Oberlandesgericht Karlsruhe. Pedelecs mit Begrenzung der Motor-unterstützten Geschwindigkeit auf 25 km/h seien demzufolge nicht als Kraftfahrzeuge einzustufen.

Anders hingegen sieht es aus, wenn du wirklich ein E-Bike (S-Pedelec) fährst und kein Pedelec, das meist ebenso als E-Bike bezeichnet wird. Denn E-Bikes gehören zur Kategorie der Kleinkrafträder, die auch ohne Unterstützung der eigenen Muskelkraft fahren können. Für solche E-Bikes benötigst du mindestens einen Mofa-Führerschein und ein Versicherungskennzeichen. Wie beim Mofa besteht zudem eine Helmpflicht.

E-Bike ist nicht gleich E-Bike

Für Fahrer von E-Bikes gelten die gleichen Grenzen wie für Autofahrer: Ab 0,5 Promille ist es eine Ordnungswidrigkeit, ab 1,1 Promille eine Straftat. Im ersten Fall drohen eine Strafe von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Im zweiten Fall kann es sogar eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geben. Und der Führerschein ist für mindestens sechs Monate weg. Die gleichen Regeln gelten übrigens auch für E-Scooter.

Promillegrenze auf dem E-Bike: Wie viel Alkohol am Lenker ist im Jahr 2022 erlaubt?

Noch schnell ein paar Gläser Sekt auf der Geburtstagsparty und dann mit dem Drahtesel nach Hause. Darf man das? Wenn es um Alkohol und Fahrradfahren geht, scheiden sich die Geister. Erst soll die Promillegrenze angehoben werden, dann wieder gesenkt, extreme Stimmen rufen danach sie ganz abzuschaffen. Das Thema ist und bleibt strittig. Doch wie steht es eigentlich aktuell um die Promillegrenze auf dem E-Bike beziehungsweise Pedelec? Welche Grenze gilt und vor allem: Welche Strafen können drohen?

Die Fragen sind ad hoc nicht zu beantworten, da im Vorfeld geklärt werden muss, um welches Fahrzeug es sich handelt. Fährt man also ein E-Bike oder S-Pedelec (bis 45 km/h) oder ein normales Pedelec (bis 25km/h)? Die exakte Differenzierung haben wir im Beitrag „Unterschied zwischen einem E-Bike und einem Pedelec“ erklärt.

Fahruntüchtigkeit mit einem Pedelec

Bei einem Pedelec handelt es sich rechtlich um ein „normales“ Fahrrad, da es nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25km/h durch den Hilfsmotor unterstützt wird. Geringe Mengen an Alkohol sind hierbei sogar erlaubt: Generell straffrei bleibt, wer weniger als 0,3 Promille im Blut hat. Wenn mehr als 0,3 Promille nachgewiesen wurden und der Fahrstil aufgefallen ist, muss mit einer Strafanzeige gerechnet werden. Die Fahrerin oder der Fahrer gilt in dem Fall als „relativ fahr­untüchtig“. Schlimmer wird es, wenn ein Unfall verursacht wurde.

Der Bußgeldkatalog sieht vor, dass Radfahrende, wie auch Pedelec-Fahrende mit mehr als ( fürchten müssen, da sie als absolut fahr­untüchtig eingestuft werden. Auch um die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) kommen sie nicht herum. Wer durch den allseits bekannten „Idioten-Test“ fällt, muss anschließend mit einem Fahrverbot rechnen. Das kann für den PKW sowie das Rad gleichermaßen gelten. Übrigens: Wer in einer normalen Verkehrskontrolle bis zu 1,5 Promille hat aber nicht auffällig war, bleibt straffrei.

Fahrer von E-Bike und S-Pedelecs werden strenger bestraft

Schnellere E-Bikes sowie S-Pedelecs mit einer Leistung bis zu 45 km/h unterliegen anderen Richtlinien: Diese gelten als Kraftfahrzeuge und müssen zudem versichert werden. Für E-Bikes und S-Pedelecs gelten die gleichen Gesetze wie für Autos: Wer mit 0,5 Promille oder mehr erwischt wird, muss mit bis zu 500 Euro Bußgeld, 2 Punkten in Flensburg sowie einem Monat Fahrverbot rechnen. Wer mit unterwegs ist, begeht eine Straftat. Daher sollte man sich zweimal überlegen, ob man sein Bike nicht besser stehen lässt, denn es drohen eine Freiheits – oder Geldstrafen. Hinzu kommen drei Punkte in Flensburg sowie ein.

Wer bei einem Unfall zahlt ist unterschiedlich – ein Überblick

Wer mit einem Pedelec unterwegs ist, wird normalerweise durch die private Haftpflichtversicherung abgesichert, wenn ein Unfall passiert und andere Personen verletzt werden. Das Fahrrad selbst ist aber nicht versichert. Allerdings sind E-Bikes noch relativ neu und in vielen Verträgen nicht verankert. Es lohnt sich also nachzufragen, um eine schriftliche Zusicherung zu erhalten. Auch in der Fahrrad-Vollkaskoversicherung der Ammerländer sind Unfallschäden am Pedelec mitversichert. Diese greifen in der Regel bei einem Unfall, auch, wenn Alkohol im Spiel war, ein. Mit einer Ausnahme: Wer einen Schaden vorsätzlich verursacht muss in allen Fällen selber zahlen!

Promillegrenzen kurz zusammengefasst

Damit es gar nicht durch einen Alkohol herbeigeführten Unfall kommen kann, raten wir wie auch beim Auto: Solange Alkohol mit im Spiel ist – Hände weg vom Lenker.

Promillegrenze auf dem Fahrrad

Schwingen Sie sich nach einigen Radlern aufs E-Bike oder Pedelec, kann es ein böses Erwachen geben. Doch rechtlich gibt es Unterschiede.

Rechtsfrage des Tages:

Werden Sie alkoholisiert mit dem Auto oder Fahrrad erwischt, können weitreichende Strafen drohen. Und auch auf dem E-Bike oder Pedelec sollten Sie die Promille-Grenzen kennen. Wo liegen diese?

Antwort:

E-Bikes und Pedelecs sind nach wie vor schwer in Mode. Auch wenn die Bezeichnungen umgangssprachlich in einen Topf geworfen werden. Die ist hinsichtlich der Regeln im Straßenverkehr wichtig. Denn je nach Gefährt gelten unterschiedliche Verkehrsregeln und Promille-Grenzen.

Unterscheidung Fahrrad vs. Kraftfahrzeug

Ob Sie mit einem Fahrrad oder einem Kraftfahrzeug im Straßenverkehr unterwegs sind, . Beispielsweise liegt die Promille-Grenze, bis zu der Sie Fahrrad oder Auto fahren dürfen, unterschiedlich hoch. Sind Sie als Führer eines Kraftfahrzeugs in einen Unfall verwickelt, können Sie verschuldensunabhängig zumindest in Höhe der allgemeinen Betriebsgefahr haften. Eine solche Haftung sieht das Gesetz für nicht vor. Als welche Art von Gefährt Sie ein Pedelec einstufen müssen, kommt drauf an.

Was ist der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike?

Pedelecs gelten als Fahrräder, solange sie mit einer elektrischen Trethilfe maximal 25 km/h erreichen können. Diese unterstützen lediglich mit einer Tretleistung von höchstens 250 Watt die Beinarbeit des Fahrers. Treten Sie nicht mehr in die Pedale, fährt das Fahrrad nicht selbsttätig mit dem eingebauten Elektromotor weiter. Mit solchen Pedelecs müssen Sie sich an der Alkoholgrenze von 1,6 Promille orientieren, dürfen Radwege benutzen und haften im Falle eines Unfalls nicht aus Betriebsgefahr. Seit Juni 2013 brauchen Sie auch für Pedelecs mit Anfahr – oder Schiebehilfe keine Mofa-Prüfbescheinigung mehr. Diese sind.

Schnell unterwegs

Anders werden sogenannte beurteilt. Diese schnellen Pedelecs, die bis zu 45 km/h schnell fahren können und eine Motorleistung von vier Kilowatt haben, gelten als Kleinkraftrad. Gleiches gilt für E-Bikes, die bis zu 20 km/h ohne Tretunterstützung des Fahrers erreichen können und bis zu 500 Watt Motorleistung haben. Für diese Kleinkrafträder brauchen Sie und ein Versicherungskennzeichen.

Bußgelder fallen unterschiedlich aus

Wie Sie sehen, ist die Unterscheidung nicht immer auf den ersten Blick leicht. Allerdings spielt sie eine erhebliche Rolle. Verstoßen Sie mit einem Pedelec gegen Verkehrsvorschriften, werden Bußgelder fällig, die auch für angesetzt werden. Diese sind häufig günstiger als Bußgelder für Kraftfahrer. Und insbesondere die verschuldensunabhängige Haftung aus kann einen Unfall mit einem E-Bike teurer machen, als auf einem langsameren Pedelec.

Wie viel Alkohol ist auf dem Fahrrad erlaubt?

Fahren Sie betrunken Fahrrad, können Sie schnell zur Gefahr für sich und andere werden. Daher sollten Sie beim, wenn Sie nach Hause radeln wollen. Die Alkoholgrenze für Radfahrer liegt bei 1,6 Promille. Auf Fahrfehler kommt es dabei nicht an. Werden Sie mit diesem Alkoholpegel erwischt, müssen Sie nicht nur mit einer Geldstrafe und zwei Punkten im Fahreignungsregister rechnen.

„Depperl-Test“ für Radler

Sind Sie Besitzer eines Führerscheins, wird eine angeordnet werden. Bestehen Sie diese nicht, wird Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen. Aber auch schon mit einer deutlich geringeren Alkoholisierung ist Ihr Führerschein in Gefahr. Bereits ab 0,3 Promille kann eine erfolgen, wenn Sie durch alkoholbedingte Fahrmanöver auffallen. Fahren Sie Schlangenlinien, stehen ebenfalls Geldstrafe, Punkte und im Falle einer negativen MPU die Entziehung der Fahrerlaubnis im Raum.

Keine Probezeit für Fahrradfahrer

Keine Besonderheiten gelten übrigens beim Führerschein auf Probe. Während Sie als Autofahrer während der komplett auf Alkohol verzichten müssen, gibt es diese Regelungen für das Fahrradfahren nicht. Können Sie trotz eines Alkoholpegels unter 1,6 Promille Ihr Fahrrad völlig sicher beherrschen, müssen Sie auch in der Probezeit keine Konsequenzen befürchten.

Wie viel Promille darf ich mit einem E-Bike oder Pedelec haben?

Entsprechend gelten für die langsameren Varianten des Pedelecs die Promille-Grenzen wie für Fahrradfahrer. Ab 1,6 Promille gelten Sie als absolut fahruntüchtig. Werden Sie erwischt, droht Ihnen auch hier eine Geldstrafe, Punkte in Flensburg und die Anordnung des „Depperl-Tests“ (MPU). Ab 0,3 Promille müssen Sie mit einer Strafverfolgung rechnen, wenn Sie werden und beispielsweise in einen Unfall verwickelt sind.

Schnelle E-Bike und S-Pedelec

Die strengeren Grenzen für Kraftfahrer müssen Sie auf den beachten. Ab 0,5 Promille müssen Sie mit einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot rechnen. Ab 1,1 Promille begehen Sie eine. Es folgen eine Geldstrafe, wiederum Punkte im Fahreignungsregister sowie unter Umständen die Entziehung der Fahrerlaubnis mit Sperrfrist. Letztlich sollte allein schon aufgrund der eigenen Sicherheit Maßhalten die Devise sein.

Wie viel Bier muss man trinken, um 1,6 Promille zu haben?

Das lässt sich pauschal nicht vorhersagen, denn der Blutalkoholspiegel ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die wichtigsten Kriterien sind:

    Geschlecht Körpergröße Gewicht / Fettanteil Alter Art des Getränks (Bier, Radler, Wein, Schnaps) Trinktempo

So haben kleine, leichte Frauen nach einem Glas Bier einen höheren Blutalkoholspiegel als große, schwere Männer. Auch das Alter, die Art des Getränks und das Tempo in dem es getrunken wird, spielen eine Rolle. Als Faustregel gilt, dass Sie nach zwei 0,5 Liter großen Bieren mit einem Alkoholgehalt von 5 % einen Promillewert von 0,5 erreichen. Bei manchen Personen reicht jedoch schon ein Bier aus, um auf einen Blutalkoholwert von 0,5 zu kommen. Daher sollten Sie sich nicht auf allgemeingültige Angaben verlassen. Einen deutlich aussagekräftigeren Wert erhalten Sie mit sogenannten Online-Alkoholrechnern. Hier müssen Sie deutlich mehr Angaben machen wie Ihr Geschlecht, Körpergröße, Gewicht, Alter und Art des Getränks. Dadurch wird der Promillewert zwar genauer, aber eine Garantie, dass er stimmt gibt es ebenfalls nicht.

Mit Alkohol im Blut E-Bike fahren: So viel Sie vorher bechern

(Foto: piotr290/getty Images) Promillegrenze für Pedelec-Fahrer: Die Grenze liegt deutlich über der von Autofahrern.

Die Antwort des Oberlandesgerichts Karlsruhe hierzu ist eindeutig: Elektrofahrräder mit Begrenzung der motorunterstützten Geschwindigkeit auf 25 km/h (sog. Pedelecs) seien strafrechtlich nicht als Kraftfahrzeuge einzustufen. Das geht aus einem Bericht des deutschen Medien – und Softwarehauses Haufe hervor.

Das OLG fällte die Entscheidung, nachdem ein Pedelec-Fahrer mit einer Fahrradfahrerin, die die Vorfahrt missachtete, zusammenstieß. Der Knackpunkt: Mit 1,59 Promille Alkohol im Blut war der Besitzer des Pedelecs alles andere als nüchtern. Ein Blick in den deutschen Bußgeldkatalog verrät, dass Fahrradfahrer hierzulande erst bei einem Wert von 1,6 als fahruntüchtig gelten.

Bei Autofahrern liegt die Promillegrenze bei 0,5 Promille. Absolut fahruntauglich ist man bereits mit 1,1 Promille Alkohol im Blut.

Da die Motorleistung bei Pedelecs auf maximal 250 Watt begrenzt ist und der Motor nur eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h unterstützt, gilt hier die gleiche Alkoholgrenze wie bei nicht-elektrifizierten Fahrrädern. E-Bike-Fahrer sollten dennoch beachten, dass „auffälliges Fahrverhalten“ bereits mit 0,3 Promille Alkohol im Blut geahndet werden kann.

Auch interessant: Wichtige Verkehrsregeln für (E-) Autofahrer

Wann darf man die Lichthupe einsetzen? Was gilt bei Nebel auf der Fahrbahn? Ab wann gilt das Tempolimit bei Nässe? Es gibt viele Verkehrsregeln, die man nicht unbedingt intus hat. Damit Sie sicher und legal auf der Straße unterwegs sind, hat EFAHRER. com Ihnen einige der Regeln zusammengefasst und erklärt:

Alkohol im Straßenverkehr: Promille­grenzen für Fahrrad und eBike

Beim Autofahren gilt: Wer fährt, trinkt nicht. Wer es doch tut, riskiert seinen Führerschein – und Schlimmeres. Aber wie ist die Rechtslage beim Fahrradfahren bezüglich Promille? Erfahre hier, ob du mit dem Pedelec eine andere Promillegrenze als auf dem Fahrrad einhalten musst.

EBikes – der Unterschied zwischen Pedelec und S-Pedelec

Sind die mit Abstand am weitesten verbreiteten Fahrräder mit Elektromotor. Sprechen wir von eBikes, meinen wir in aller Regel Pedelecs. Beim Treten unterstützt die Bosch Drive Unit des Pedelecs bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Willst du schneller fahren, ist deine Muskelkraft gefragt. Pedelecs gelten rechtlich als. Du benötigst keinen Führerschein und es besteht keine Helmpflicht – was nicht bedeutet, dass du keinen Kopfschutz tragen solltest.

Geben dir Unterstützung bis zu einem Tempo von 45 Stundenkilometern, sie gelten daher rechtlich als. Du musst mindestens 16 Jahre alt sein, einen Helm tragen und darfst mit einem S-Pedelec nicht auf dem Fahrradweg fahren. Vor allem benötigst du einen Führerschein mindestens der Klasse AM und einen Versicherungsschutz.

Promillegrenze für Fahrrad und eBike: Die Rechtslage

Bereits ab einer Blutalkohol-Konzentration von 0,3 Promille (in etwa eine 0,33-Liter-Flasche-Bier) müssen Radfahrer mit einer Strafe rechnen, wenn sie ein „alkoholtypisches Verhalten“ an den Tag legen und dadurch sogenannte „relative Fahruntüchtigkeit“ an den Tag legen. Gemeint ist zum Beispiel, dass sie Schlangenlinien fahren. In diesem Fall werden zudem regelmäßig zwei Punkte in der „Verkehrssünderkartei“ fällig.

Baust du alkoholbedingt einen Unfall, kannst du also bereits bei relativ geringen Promillewerten vor Gericht landen und musst zudem den von dir verursachten Schaden ersetzen.

Bist du auf dem Fahrrad mit 1,6 oder mehr Promille unterwegs, handelt es sich bei dir um „absolute Fahruntüchtigkeit; sie kann dich deinen Führerschein kosten – auch wenn du „nur“ mit dem Fahrrad unterwegs warst – und du bekommst drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei. Außerdem musst du mit einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) rechnen – dem sogenannten Idiotentest. Besteht du ihn nicht, kann das Gericht sogar ein Radfahrverbot verhängen.

Für Krafträder – darunter Motorräder und S-Pedelecs – gelten die identischen Regelungen wie für Pkw. Konsequenzen drohen bei einer Gefährdung des Verkehrs und Unfällen bereits ab 0,3 Promille: Führerscheinentziehung, Geld – oder Freiheitsstrafe und die Eintragung von 3 Punkten in das Verkehrszentralregister. Ohne Verkehrsgefährdung, begehen Fahrer ab 0,5 Promille eine Ordnungswidrigkeit und müssen ein Bußgeld von mindestens 500 Euro zahlen. Außerdem gibt es zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot. Bei Wiederholungstätern erhöhen sich jeweils die Sanktionen. Ab 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat; sie führt zur Entziehung des Führerscheins, Freiheits­- oder Geldstrafe und 3 Punkten.

Besser schieben

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit geringer sein mag, dass du auf dem Fahrrad oder eBike in eine Polizeikontrolle gerätst: Das Risiko ist es nicht wert. Schon eine einzige Fahrt in betrunkenem Zustand kann drastische Folgen haben. Bosch eBike Systems setzt sich für verantwortungsvolles Fahren und Verhalten im Straßenverkehr ein. Unsere Empfehlung: Verzichte ganz auf alkoholische Getränke, wenn du mit dem Zweirad unterwegs bist.

Auswirkungen von Alkohol im Straßenverkehr

Alkohol beeinträchtigt deine Leistungsfähigkeit und erhöht deine Risikobereitschaft. Die Reaktionen verlangsamen sich, du siehst schlechter und schätzt Entfernungen falsch ein. Alkohol hat außerdem negative Auswirkungen auf Koordination, Feinmotorik und Gleichgewichtsgefühl.

Vorsicht am nächsten Morgen: Der Körper baut ungefähr 0,1 Promille pro Stunde ab. Hast du bis in die Nacht gefeiert und viel Alkohol konsumiert, kann es sein, dass du bis zum Nachmittag nicht fahrtüchtig bist. Baue dir einen zeitlichen Puffer ein oder steige auf öffentliche Verkehrsmittel um.

Promille­grenze für E-Bikes Das müssen Sie wissen

Elektroradler wissen: Mit Motor­unterstüt­zung strampelt es sich leichter durch den Alltag. Aber ist die Heim­fahrt auf dem Elektrorad auch erlaubt, wenn Alkohol im Spiel ist? Das kommt ganz darauf an, mit welchem Modell man unterwegs ist. test. de informiert.

E-Bikes bis 25 km/h gelten als Fahr­rad

Wer sich beschwipst auf sein Elektrofahrrad schwingt, kann unge­straft davon­kommen. Denn ein E-Bike, dessen Motor den Fahrer nur bis zu einer Geschwindig­keit von 25 km/h beim Strampeln unterstützt, ist kein Kraft­fahr­zeug (Kfz). Das entschied das Ober­landes­gericht Hamm (Az. 4 RBs 47/13). Damit gilt für Elektroräder mit Motor­unterstüt­zung bis 25 km/h das, was auch für „normale“ Fahr­räder gilt. Als „absolut fahr­untüchtig“ gilt, wer 1,6 Promille im Blut hat. Aber auch Fahrer mit weniger Alkohol im Blut können als „relativ fahr­untüchtig“ einge­stuft werden.

Bei Unfällen müssen auch leicht alkoholisierte Radler mit Bußgeld rechnen

Wer als Fahr­radfahrer trotz 1,6 Promille am Verkehr teilnimmt, begeht eine Straftat. Und wer dabei erwischt wird, dem drohen Fahr­verbot und Führer­schein-Entzug. Aber auch schon ab 0,3 Promille kann die Fahrt als Ordnungs­widrigkeit gelten, nämlich dann, wenn ein Unfall passiert. Dann muss auch der leicht alkoholisierte Radler mit einem Bußgeld und einer Medizi­nisch Psycho­logischen Unter­suchung (MPU) rechnen. Mögliche Konsequenz: der Verlust des Auto­führer­scheins.

Für schnel­lere E-Bikes gelten die Kfz-Regeln

Schnel­lere Elektrofahr­räder und S-Pedelecs 45 mit einer Motor­leistung bis 45 km/h gelten als Kfz. Sie brauchen ein Nummern­schild und sind damit pflicht­versichert. Für diese Elektroräder gilt, was auch für Autos gilt. Auto­fahrer werden schon mit weniger Promille aus dem Verkehr gezogen. 0,5 Promille sind eine Ordnungs­widrigkeit, 1,1 Promille am Steuer gelten als Straftat.

Versicherung zahlt nur bei Vorsatz nicht

Unfall­schäden durch lang­samere E-Bikes über­nimmt in der Regel die private Haftpflicht. Vor allem in alten Verträgen sind Elektroräder nicht erwähnt. Deshalb sollten Kunden sich schriftlich vom Versicherer bestätigen lassen, dass ihr E-Bike im Vertrag auch abge­deckt ist. Wer im Straßenverkehr unter Alkohol­einfluss Schäden verursacht, handelt grob fahr­lässig. Auch dafür springt in der Regel die private Haft­pflicht ein. Ausnahme: Wer die Schäden vorsätzlich verursacht hat, kann zur Kasse gebeten werden.

Wie Sie sich und Ihr E-Bike am besten absichern erfahren Sie im Special Versicherungsschutz Elektrofahrräder.

Änderung des Grenz­werts geplant

Der mit 1,6 Promille verhält­nismäßig hohe Grenz­wert für Radler ist umstritten. Die Verkehrs­minister­konferenz hat mit 1,1 Promille eine Empfehlung für eine neue Promille­grenze an den Bund abgeben. Doch bis ein möglicher neuer Grenz­wert gilt, wird es noch einige Zeit dauern. Aber schon jetzt lässt sich sagen: Ob mit Motor­unterstüt­zung oder ohne – am sichersten fährt, wer nüchtern strampelt.

Betrunken auf Fahrrad und E-Scooter: Wie viel Promille sind erlaubt?

Die meisten Menschen sind schlau genug, um nach einer durchzechten Kneipentour oder einer Clubnacht nicht mehr mit dem Auto nach Hause zu fahren. Doch irgendwie will der oder die Volltrunkene ja zurück auf die heimische Couch kommen, um den Rausch wieder loszuwerden. Also was tun?

Und so schwingt sich manch Vergnügungssüchtige:r nach dem Spaß am Wochenende noch sturzbetrunken auf Rad und E-Scooter. Dass das gefährlich sein kann, ist klar. Aber ist es überhaupt legal?

Fahrrad

Wer diese Blutalkoholkonzentration allerdings überschreitet und Fahrrad fährt, muss mit ernsthaften Folgen rechnen, denn er oder sie gilt als „absolut fahruntauglich“.

Betrunkene Fahrer:innen müssen mit einer Geldstrafe (meist einem Nettomonatsgehalt) rechnen und drei Punkten in Flensburg. Auch die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) und sogar der Entzug der Fahrerlaubnis sind möglich, wie der ADAC warnt.

Eine Strafanzeige droht auch, wenn der oder die Radler:in „fahrauffällig“ unterwegs war, selbst bei 0,3 Promille. Wer high aufs Fahrrad steigt, macht sich strafbar.

E-Bikes

Entscheidend ist, um was für eine Art von E-Bike es sich handelt. Pedelecs sind Räder, die getreten werden müssen und nur durch einen Hilfsmotor unterstützt werden, der auf maximal 25 km/h beschleunigt. Diese Pedelecs gelten rechtlich als Fahrrad und unterliegen damit denselben Bestimmungen in Bezug auf Alkohol (siehe Punkt 1).

Damit besteht Helmpflicht und es gelten Alkoholgrenzen wie beim Autofahren. Das bedeutet: Wer mit 0,5 Promille oder mehr auf solchen E-Bikes erwischt wird, muss mit bis zu 500 Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.

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Wer mit mehr als 1,1 Promille unterwegs ist, begeht sogar eine Straftat, es drohen Freiheits – oder Geldstrafen. Hinzu kommen drei Punkte in Flensburg sowie ein möglicher Führerscheinentzug bis zu einem halben Jahr.

E-Scooter

E-Scooter gelten ebenfalls als Kraftfahrzeuge und sollten daher lieber nicht im angetrunkenen Zustand genutzt werden. Die legale Grenze liegt in Deutschland bei 0,5 Promille. Für Fahranfänger:innen in der Probezeit und Fahrer:innen unter 21 Jahren gilt sogar ein striktes Alkoholverbot.

Dann drohen eine Geld – oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Mögliche Nebenstrafen sind ein bis zu sechsmonatiges Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis. Das droht auch, wenn zwar nur 0,3 Promille im Blut waren, bei der Fahrt aber ein Unfall verursacht wurde.

Segway

Betrunkene Segway-Fahrer haben es schon häufiger in die Presse geschafft als man meinen könnte. Zu diesem Thema wurden in Hamburg, Stuttgart und Freystadt sogar bereits Gerichtsurteile gefällt. Das Ergebnis: – 1,1 Promille sind der Grenzwert zum Führerscheinentzug.

Doch schon ab 0,5 Promille drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg. Die meisten Segways können bis zu 38 km/h Geschwindigkeit erreichen und müssen zudem ausbalanciert werden. Eine Fahrt im Vollrausch ist daher aus mehreren Gründen nicht zu empfehlen.

Skateboard, Cityroller und Inlineskates

Skateboards, Cityroller und Inlineskates gelten rechtlich als Sportgeräte, nicht als Fahrzeuge. Trotzdem kann es strafrechtliche Konsequenzen haben, wenn du volltrunken auf dem Skateboard durch die Stadt bretterst: nämlich dann, wenn ein Unfall verursacht wird.

Prinzipiell gilt nämlich – übrigens auch für Fußgänger – wer alkoholisiert Unfälle verursacht, randaliert oder anderweitig nicht ordnungsgemäß am Verkehr teilnimmt, dem können wegen mangelnder „Verkehrstüchtigkeit“ ein Bußgeld und Punkte in Flensburg auferlegt werden.

E-Bike und Alkohol: Wo liegt die Promillegrenze?

Mit Alkohol im Blut e-Bike fahren ist selten eine gute Idee. In jedem Falle ist es ratsam die unterschiedlichen Promillegrenzen für schnelle, versicherungspflichtige E-Bikes und für Pedelecs, also Elektro-Fahrräder, zu beachten.

Mit 1,6 Promille Alkohol e-Bike fahren ist eine Straftat

Die Alkoholgrenze liegt beim Radfahren mit dem normalen Rad – und damit auch für Pedelecs 25 – bei 1,6 Promille. Wen die Polizei mit einem solchen oder noch höheren Blutalkoholwert erwischt, muss sich auf heftige Strafen einstellen. Darunter sind der Eintrag von drei Punkten im Strafpunkte-Katalog in Flensburg, eine Geldstrafe von mindestens einem Netto-Gehalt, die Anordnung einer MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung). Sogar ein Führerscheinentzug ist möglich. Außerdem kann ein Fahrradfahrverbot erfolgen. Ist dagegen im Zuge einer normalen Verkehrskontrolle ein Wert von bis zu 1,5 Promille gemessen worden und es liegt keine Auffälligkeit vor, bleibt man straffrei.

Mögliche Strafanzeige ab 0,3 Promille

Zu beachten ist weiterhin, dass es schon ab einem Messwert von 0,3 Promille eine Strafanzeige geben kann. Dies ist der Fall, wenn geltende Fahrrad-Verkehrsregeln nicht eingehalten werden. Oder offensichtlich keine sichere Fahrweise mehr möglich ist. Aber solange der Wert unter 1,6 Promille ist, obliegt die Einschätzung der Gefährdung bei der Polizei, von einer generellen Fahruntüchtigkeit ist (noch) nicht auszugehen. Denn auch nüchterne Radler können sogenannte „Ausfallerscheinungen“ zeigen, und mal in Schlangenlinien fahren oder vergessen, den Arm vorm Abbiegen raus zu strecken (§9 STVO). Allerdings ist die 0,3 Promillegrenze von belang, wenn es zu einem Unfall kommt. Dann spielt die eigene Fahrtüchtigkeit eine Rolle in der Schuldfindung.

E-Bike und S-Pedelec Regeln

Als Kraftfahrzeuge gelten für S-Pedelecs und andere schnelle E-Bikes die gleichen Grenzwerte wie beim Autofahren. Ab einem Wert von 0,5 Promille muss mit Strafen wie zwei Punkten in Flensburg, 500 Euro Bußgeld sowie einem temporären – meist einen Monat – Fahrverbot rechnen. Eine Straftat liegt bereits ab einem Wert von 1,1 Promille vor. Dann besteht das Risiko auf drei Punkte im Katalog, eine Freiheits – oder Geldstrafe bis 3.000 Euro sowie einen Führerscheinentzug bis sechs Monate.

Für und Wider niedriger Grenzwerte

In Deutschland plädieren der ADFC und einige Verkehrsverbände für eine Absenkung der Grenzen auf die gleichen Werte, die fürs Autofahren gelten. Für eine Änderung ist allerdings eine Reihe von Maßnahmen notwendig. Die Werte, genau wie die Unterscheidung bei den Fahrzeugklassen Pedelec und S-Pedelec, scheinen bis auf Weiteres zu gelten.

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In anderen europäischen Ländern liegt die Grenze beim Radfahren übrigens zwischen 0,0 und 0,8 Promille, dagegen existieren in den skandinavischen Nationen sowie Großbritannien gar keine Limits. Hier wird schlicht die Fahrt mit dem Rad verboten, wenn man zum ordentlichen Lenken nicht mehr in der Lage ist. Allzeit sichere Fahrt!

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