Lohnt sich das Programm Mit dem Rad zur Arbeit Irland

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Auric Hörsysteme als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet

Der „Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club“ vergibt seit dem Jahr 2017 die EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Bundesweit wurden bislang rund 300 Unternehmen, Behörden und andere Institutionen mit dem Siegel ausgezeichnet. Jetzt führt auch auric Hörsysteme den begehrten Titel.

Die auric Hörsysteme GmbH & Co. KG darf sich in den kommenden drei Jahren offiziell „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ nennen. Nach einem umfangreichen Prüfverfahren, das im Januar 2023 beendet wurde, hat der „Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club“ (ADFC) dem in Rheine ansässigen Unternehmen bescheinigt, dass es EU-weite Standards zur Förderung der Fahrradmobilität seiner Angestellten erfüllt.

In der 80.000-Einwohner-Stadt Rheine waren bisher nur zwei Stellen als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ zertifiziert: die Stadtverwaltung und der lokale Caritasverband. Die auric Gruppe ist somit in Rheine das erste Unternehmen der Privatwirtschaft, das erfolgreich auditiert wurde. NRW-weit gibt es aktuell knapp 80 „Fahrradfreundliche Arbeitgeber“, bundesweit sind bislang rund 300 Unternehmen mit diesem Titel ausgezeichnet worden.

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Übergabe des Zertifikats in Rheine (v. l.): Michael Herz (Marketing auric Hörsysteme), Jan Feldeisen (Geschäftsführer auric Hörsysteme), Dr. Mark Winter (Geschäftsführer auric Hörsysteme), Andreas K. Bittner (Auditor ADFC), Yassine Mokdad (EWG Rheine, Wirtschaftsförderung), Helmut Holtkamp (ADFC Ortsgruppe Rheine), Engelbert Nagelschmidt (Fahrradbeauftragter der Stadt Rheine), Michael Wolters (Mobilitätsmanagement Stadt Rheine).

Das Fahrrad ist bei auric schon lange ein Teil der Unternehmenskultur. Als in Rheine ansässiger Betrieb profitiert auric dabei von der Münsterländer Fahrrad-Affinität und von der guten Infrastruktur in der Stadt selbst. Mitarbeiter von verschiedenen Standorten der bundesweit tätigen auric Gruppe haben schon vor Jahren ein eigenes Radsport-Team gegründet, das erfolgreich an Wettkampfveranstaltungen wie dem renommierten „Münsterland Giro“ und „Rad am Ring“ teilgenommen hat.

„Spannend ist, dass auric durch die sehr fahrrad-affine Geschäftsleitung und über den, Umweg‘ des Radsports engagiert in das Projekt, Fahrradfreundlicher Arbeitgeber‘ eingestiegen ist und proaktiv eigene Potenziale und Defizite identifiziert hat“, sagt Andreas K. Bittner, der als ADFC-Auditor den Zertifizierungsprozess begleitet hat. „Auf Basis der Zertifizierung und der nun auch bescheinigten Fahrradfreundlichkeit kann bei auric noch systematischer über eine Mobilitätsstrategie nachgedacht werden.“

Die Geschäftsführer von auric gehen dabei selbst mit gutem Beispiel voran: An vielen Tagen nutzt Dr. Mark Winter sein S-Pedelec für den Weg zur Arbeit, pro Strecke legt er dann 35 Kilometer zurück. Jan Feldeisen ist ein ebenso versierter Radsportler, der das Auto gerne stehen lässt und stattdessen aufs Rad steigt.

Teilnahmen an der Aktion „Stadtradeln“, Sportgruppen, Diensträder, Bikeleasing-Angebote, Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder, Duschen, Umkleidemöglichkeiten und vieles mehr – auric hat in den vergangenen Jahren eine Menge getan, um seine Mitarbeiter für das Fahrradfahren zu begeistern. Und auch für die Zukunft ist noch viel geplant. „Uns ist es dabei wichtig, dass wir uns mit weiteren Akteuren vor Ort vernetzen. So haben wir zum Beispiel mit der Caritas-Radstation eine Kooperation für kostenlose Inspektionen der Fahrräder unserer Mitarbeiter gestartet“, sagt Michael Herz, der bei auric für die Bereiche Marketing und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist und den „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“-Antrag maßgeblich vorbereitet hat.

Warum sich das Engagement zur Förderung der Fahrradmobilität für Unternehmen lohnt, erklärt Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC-Bundesverband: „Wenn mehr Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, wird damit Bewegungsmangel vorgebeugt. Wer mit dem Rad zur Arbeit kommt, hat im Schnitt ein Drittel weniger Krankheitstage – und ein niedrigeres Infektionsrisiko. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen zudem zum betrieblichen Umweltmanagement bei und sind ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements – denn auch die Mitarbeitermobilität ist Teil der CO2-Bilanz.“

Https://www. auric. de/2023/01/6962/

Mit dem Dienstfahrrad zur Arbeit

Anfahren, anhalten, anfahren, anhalten – viele Autofahrer können davon ein ganzes Konzert singen. Besonders im Berufsverkehr geht Stau an die Nerven und wird auf Dauer zur echten Belastung. Viel entspannter und zeitsparender ist Radfahren. Und gesünder sowieso.

Ein Modell, das für Arbeitnehmer mindestens so attraktiv ist wie für Arbeitgeber, ist das Dienstfahrrad. Das Angebot funktioniert wie das Leasen eines Dienstwagens. Finanziert wird das Dienstrad per Gehaltsumwandlung. Heißt also: Der Arbeitgeber behält monatlich einen kleinen Teil des Gehalts für die Leasing-Rate des Firmenfahrrads ein. Nach dem Ende der Vertragslaufzeit kann der Mitarbeiter das Fahrrad zum Restwert kaufen oder aber einen neuen Vertrag für ein neues Rad abschließen.

Deshalb lohnt sich das Dienstrad für Arbeitgeber

Der Aufwand, seinen Mitarbeitern ein Firmenrad zur Verfügung zu stellen, ist sehr gering. Mittlerweile gibt es einige Leasingfirmen, die sich um die komplette Abwicklung kümmern. Dem Arbeitgeber entsteht also nahezu kein Mehraufwand.

Als Unternehmen setzt man mit einem Dienstrad Zeichen: Für die Wertschätzung der Mitarbeiter und für die Umwelt. Und gerade für Arbeitgeber, die ein modernes Arbeitsumfeld bieten möchten, sind Diensträder ein echter Zugewinn. Tipp: In der Regel können auch Ehegatten Ihrer Angestellten am Leasing-Programm teilnehmen, auch wenn sie nicht Teil Ihres Unternehmens sind.

Der Parkraum vieler Betriebe ist begrenzt. Mitarbeiter, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, entlasten diese Situation – und benötigen vergleichsweise nur einen sehr kleinen Parkplatz zum Abstellen ihres Dienstrades.

Mit einem Jobrad bringen Mitarbeiter schon morgens ihren Kreislauf in Schwung. Und jeder Chef weiß: Gesunde und zufriedene Mitarbeiter sind langfristig viel motivierter als solche, die nur zur Arbeit trotten.

Das Dienstrad ist nicht nur etwas für große Unternehmen: Gerade kleine Betriebe wirken auf Bewerber durch Angebote wie dieses attraktiver. Eine Tatsache, die auch Gabriele Poth, Leiterin des Zentrums für Umwelt und Energie bei der Handwerkskammer Düsseldorf, bestätigt. Sie nennt neben einem verbesserten Image noch einen weiteren Vorteil des Dienstrades: „Hinzu kommen drohende Fahrverbote durch zu hohe Stickoxidwerte in vielen deutschen Städten.“

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Diese Vorteile hat ein Dienstrad für Arbeitnehmer

Dienstradler können 25 Prozent, durch Sonderzulagen bis zu 50 Prozent, gegenüber dem Direktkauf eines privaten Fahrrades sparen. Denn: Das Dienstrad ist lediglich nach der Ein-Prozent-Regel zu versteuern.

Radfahren ist deutlich gesünder als Autofahren und man integriert ganz einfach mehr Bewegung in den Arbeitsalltag. Bereits zehn Minuten radeln genügt, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Außerdem ist Radfahren sehr gelenkschonend, was es auch Arbeitnehmern mit Gelenkproblemen möglich macht. Übrigens: Pro Stunde und bei einem durchschnittlichen Tempo von 15 bis 18 km/h verbrennt man etwa 450 Kalorien.

Ein Dienstrad entspannt: Während man Fahrrad fährt, pumpt das Herz pro Minute mehr Blut in den Körper. Das sorgt dafür, dass der Puls sinkt – und zwar nachhaltig. Man bleibt also auch entspannt, wenn man das Fahrrad wieder abgestellt hat.

Ein Dienstrad ist eine kostengünstige Alternative zum Auto oder zu den öffentlichen Verkehrsmitteln – und steht weder im Stau, noch kommt es zu spät. Zuverlässiger ist nur Laufen.

Nicht jeder Arbeitgeber kann ausreichend Parkplätze für alle Mitarbeiter und Kunden zur Verfügung stellen. Mit einem Dienstrad fällt deshalb nicht nur die lästige Parkplatzsuche weg. Sie können auch mithelfen, die Parksituation insgesamt zu entschärfen. Außerdem sparen Sie Zeit und Nerven – und unter Umständen auch bares Geld.

Arbeitnehmer haben ganz die Wahl, was ihr Dienstfahrrad angeht, denn: Fast jedes Rad kann geleast werden – vom Mountainbike bis zum Lastenfahrrad. Wer beispielsweise einen etwas längeren oder berglastigen Arbeitsweg hat, kann sich ein E-Bike leasen und hat damit eine gute Alternative zum Auto. Bitte achten Sie allerdings auf mögliche finanzielle Obergrenzen bei der Anschaffung und/oder auf E-Bike-Modelle, die nicht zulässig sind.

Sie können das Rad nicht nur für den Arbeitsweg, sondern auch ganz privat und am Wochenende nutzen. Manche Unternehmen bieten zudem an, ein weiteres Rad für den Ehegatten zu leasen, selbst wenn dieser nicht Teil des Unternehmens ist – und übernehmen obendrein noch die Versicherungskosten für Ihr Dienstrad.

Im vergangenen Jahr hat der Bundestag die Steuerfreiheit für Diensträder beschlossen – wenn sie vom Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt angeboten werden. Dass ein Jobrad vollständig vom Arbeitgeber finanziert wird, ist allerdings noch die Ausnahme. Deshalb gilt seit März 2019 die „0,5%-Regel“ für Dienstfahrräder und – pedelecs. Dank Steuervorteil sparen Sie beim Kauf eines Dienstrades damit bis zu 40 Prozent (durch Sonderzulagen sogar noch mehr). Die Neuregelung gilt für alle vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2021 neu abgeschlossenen Dienstrad-Leasingverträge. Verträge, die vor dem Stichtag abgeschlossen wurden, fallen zwar noch unter die „Ein-Prozent-Regel“. Aber auch die alten Verträge garantieren eine Ersparnis um die 25 Prozent (ohne Sonderzulagen).

Das Dienstrad für Selbständige

Auch Selbständige können vom Dienstrad-Leasing profitieren. Das geht ganz einfach: Über einen Leasing-Partner wird direkt ein Vertrag abgeschlossen und bei einem Fachhandelspartner ein Wunschrad ausgesucht. Der Vorteil: Die monatlichen Leasing-Raten gelten bei überwiegend betrieblicher Nutzung des Rades als laufende Betriebskosten. Was wiederum bedeutet, dass sie steuerlich voll absetzbar sind.

Leasing-Partner für Diensträder

Diensträder können Chefs ihren Mitarbeitern zum Beispiel über JobRad zum Leasen zur Verfügung stellen. „Inzwischen ist das Rad für viele zu einer alltagstauglichen Option geworden“, sagt Ulrich Prediger, der das Unternehmen gegründet hat. Bundesweit arbeitet JobRad mit über 5.000 Fachhändlern zusammen.

Aber auch über mein-dienstrad. de, Eurorad oder weitere Anbieter können Unternehmen oder Selbstständige ganz einfach Fahrräder für die Arbeit leasen – und so einen ganz persönlichen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes leisten – und natürlich für die Gesundheit.

So einfach richten Betriebe das Modell Dienstrad bei sich ein

Der Weg zum Dienstrad ist sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer sehr einfach, schnell und unkompliziert:

Der Arbeitgeber schließt mit dem Leasing-Partner seiner Wahl einen Rahmenvertrag ab. Dieser regelt die Leasing-Bedingungen, den Bestellablauf sowie die Lieferung. Der Arbeitgeber wird dabei zu keiner Mindestabnahmemenge verpflichtet.

Sobald der Rahmenvertrag abgeschlossen ist, informiert der Arbeitgeber seine Mitarbeiter. Der Leasing-Partner teilt alle notwendigen Informationen zum Thema Dienstrad, die an die Arbeitnehmer weitergegeben werden können.

Danach sucht sich der Mitarbeiter bei einem Fachhandelspartner des Leasing-Unternehmens sein persönliches Wunschrad aus. Nach der Freigabe durch den Arbeitgeber erfolgt die Bestellung. Anschließend heißt es für den Arbeitnehmer: radeln, so viel man möchte – auch privat.

BMI-Rechner

Der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) gibt Orientierung, ob Sie mit Ihrem derzeitigen Gewicht im Normalbereich oder aber darüber oder darunter liegen. Der Online BMI-Rechner der IKK classic hilft Ihnen dabei, Ihr Idealgewicht zu errechnen. Mehr erfahren

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Https://www. ikk-classic. de/gesund-machen/bewegen/dienstrad

Nachhaltiges Reisen: Unser grünes Gewissen auf dem Prüfstand

„Wie wichtig ist euch das Thema Nachhaltigkeit auf Reisen?“ fragt Antje von Mee(h)r-erleben und hat zu dem Thema eine Blog-Parade ausgerufen. „Sehr wichtig“, sage ich. Aber wie ernst meinen wir das mit dem grünen Gewissen? Unsere ganz persönliche Art des Reisens auf den Prüfstand.

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Nachhaltiger Urlaub in freier Natur, hier im Harz: ein Irrglaube „auf dem Holzweg“? (Sustainable traveling in harmony with nature – possible or misconception?)

Nachhaltigkeit bedeutet, dass wir uns bemühen, so wenig irreversible Spuren wie möglich zu hinterlassen. Darin ist der Mensch im Allgemeinen mit seiner modernen Lebensweise nicht besonders gut. Gerade im Urlaub fällt da zwischen Öko-Tourismus und Intensiv-Road-Trip zwangsläufig einiges an.

Fortbewegung. Tun wir dies mit dem Fahrrad, ist alles okay. Für unsere Wochenend-Ausflüge nehmen wir gern das Rad, und auch längere Strecken entlang des Weserradwegs haben wir schon ausprobiert und für gut befunden. Auch die nähere Umgebung hat viel zu bieten, da kriegt man manche Ferienwoche gut rum. Aber, ganz ehrlich? Die Welt lockt. So versuchen wir, wenigstens auf Flüge zu verzichten und nur dort Urlaub zu machen, wo wir auch mit dem Auto hinfahren können. Wir haben uns bewusst eins ausgesucht, das vergleichsweise wenig Sprit verbraucht (wir haben uns auch Alternativen wie Elektro-Autos sehr genau angesehen, aber bei unserem Fahrprofil hat das bisher wenig Sinn gemacht – da ist aber viel im Schwung, und beim nächsten Mal wird’s wohl eins werden).
Auf unseren Rundreisen sitzen wir meist ziemlich viel im Auto. Wir sind bis Tallinn gefahren – zurück mit der Fähre, immerhin -, in die andere Richtung bis Roscoff in der West-Bretagne, von da aus mit dem Schiff rüber nach Irland und dann einmal ganz um die Insel – und zurück. Nicht sehr rühmlich im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Immerhin sind wir uns der Problematik bewusst, vermeiden unnötige Autofahrten (z. B. extra noch mal los zum Supermarkt) und sparen die Strecken, wenn immer möglich, im Alltag wieder ein (indem wir bewusst auf einen Zweitwagen verzichten und Martin jeden Tag umweltfreundlich mit dem Rad zur Arbeit fährt). Wenigstens im Großstadtverkehr haben wir immer gern öffentliche Verkehrsmittel benutzt (z. B. in London, Riga und Berlin). Leider ist das Reisen mit Bus und Bahn mit Kindern oft doch sehr umständlich und unflexibel. Ich kann mir aber vorstellen, dass wir das durchaus versuchen werden, wenn die Jungs älter sind und mehr von ihrem Gepäck selber tragen können. Unterkunft. In Sachen Nachhaltigkeit ist Couchsurfing unschlagbar. Hier werden ganz bestimmt nicht täglich Handtücher und Bettwäsche gewechselt, es gibt keine kleinen Plastikfläschchen mit Duschgel, keine abgepackten Marmeladen-Pöttchen, und Reste landen nicht pauschal im Müll. Das Konsumverhalten im Urlaub, generell unterwegs, ist im Allgemeinen wenig umweltfreundlich. Wir schließen uns einfach einer anderen Familie im Alltag an und vermeiden so viele typische Tourismus-Sünden, die man sonst als Gast mehr oder weniger unfreiwillig mitträgt. Noch dazu kommen wir mit Menschen anderswo in Kontakt, tauschen uns aus, auch und gerade über Nachhaltigkeitsproblematiken und unseren Umgang damit. So haben wir durchaus einiges gelernt und – hoffentlich – auch manchen Denkanstoß weitergegeben.
Aber wir praktizieren ja nicht nur Couchsurfing auf Reisen. In den großen Hotels, die viele Ressourcen verbrauchen, steigen wir zwar zumeist nicht ab (allein schon aus Kostengründen), aber auch Hostels und kleinere Betriebe müssen sich mit dem Thema auseinandersetzen. So nehme ich freudig zur Kenntnis, dass die britischen Jugendherbergen der YHA beispielsweise sich mit einem speziellen Programm der Nachhaltigkeit annehmen (und bin entsetzt, dass sie nicht wenigstens mal damit anfangen, Doppelverglasung bei den Fensterscheiben einzusetzen). Sightseeing. All die Orte, von denen wir uns auf Reisen beeindrucken lassen, tun dies, weil sie einzigartig, unwiederbringlich sind. Dies gilt für empfindliche Naturwunder wie die Dinosaurierspuren bei Obernkirchen und das estnische Hochmoor ebenso wie für kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten. Das Bewusstsein, dass es an uns ist, diese Stätten auch für nachfolgende Generationen zu bewahren, setzt sich erst langsam durch. Noch bis in das vergangene Jahrhundert hinein war es möglich, sich in der Nähe von Stonehenge Werkzeug zu leihen, um sich von den großen Steinen ein Souvenir abzuschlagen. Auf die Idee würde heute wohl glücklicherweise niemand mehr kommen. Aber es gibt noch genügend Deppen, die im Freilichtmuseum unbedingt selbst ins altertümliche Bett kriechen und alles angrabbeln müssen. Viele Museen ermutigen das inzwischen ja auch, und solange es sich um Nachbauten und Repliken handelt (wie beispielsweise beim Fußabdruck der mythischen Könige von Schottland bei Dunadd Fort) ist das ja auch völlig okay. Ich bin da etwas zwiegespalten. Sicher, man ist nur bereit, das zu schützen, was man liebt. Und um es zu lieben, muss man es erst einmal kennen lernen. Es gehört aber auch eine gute Portion Eigenverantwortung und eben wieder Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit dazu. Bildung ist deshalb mein vierter Punkt und eigentlich auch der wichtigste, wie ich finde. Ein grünes Gewissen fällt nicht einfach so vom Himmel. Gerade das Reisen, das Hinausschauen über den Tellerrand, der Blick auf das große Ganze, ist hierfür äußerst hilfreich – für uns Erwachsene genauso wie für Kinder, die gar nicht früh genug mit dem Thema konfrontiert werden können. Hier wiederhole ich, was ich vor einigen Monaten schon auf eine sehr ähnliche Blogstöckchen-Frage von Weltwunderer Jenny geantwortet habe: Nämlich, „dass für mich nicht nur ökologische Nachhaltigkeit existiert. Wir reisen nicht, damit wir irgendwo bei ein paar Grad mehr in der Sonne braten, sondern um die Welt zu begreifen. Kein Mensch kann sagen, ob Janis später tiefsinnigere Bernsteinfiguren schnitzt oder völkerverständigendere Marzipanröschen pinselt, weil er als Kind mit kleinen Engländern Trompete gespielt oder mit einer finnischen Freundin am Grill gekokelt hat. Und auch ob Silas’ derzeitige Überlegungen zur Berufswahl eine Dokumentation auf Phoenix nicht genauso beeinflusst hätte, kann man nicht wissen. Aber ich denke schon, dass es für Kinder hilfreich, förderlich, gesamtgesellschaftlich sinnvoll ist, die Welt nicht nur aus den Medien zu kennen, sondern sie selbst im Wortsinne nachhaltig erfahren und begriffen zu haben.“

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Man schützt nur, was man liebt. Und um es zu lieben, muss man es erst einmal kennen lernen. (You only save what you love. And to love it you need to get to know it first.)

Unterm Strich können wir uns wahrscheinlich gönnerhaft auf die Schultern klopfen und sagen: Wir sind besser als andere. Genauso klar ist: Das heißt noch lange nicht, dass wir gut sind. Dass es in Ordnung ist, dass und wie wir unsere Fußabdrücke in der Welt hinterlassen. Sollten wir besser gar nicht reisen? Oder dürfen wir uns zurücklehnen mit der Ausrede, dass wir unseren Kindern ein Problembewusstsein vermitteln, und Liebe für die Welt, die sie dann bitte schön besser schützen sollen als wir? Wir machen uns Gedanken, und wir machen unser Ding. Aber es bleibt doch immer ein Nachgeschmack nach Doppelmoral zurück.

Übrigens: Christina von der Reisemeisterei hat eine handfeste To-do-Liste in Sachen Nachhaltiges Reisen verfasst.

Https://www. family4travel. de/nachhaltig-reisen/

Mobilitätsmanagement: Kräftig in die Pedale treten lohnt sich

Mobilitätsmanagement
Kräftig in die Pedale treten lohnt sich

Sandra-Viola Mändle ist stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und Projektverantwortliche. Bild: Kaiser+Kraft

Wer mit dem Rad zur Arbeit kommt, kriegt im Kaiser+Kraft-System viele Prämienpunkte. Bild: Drobot Dean/Fotolia

Insbesondere Arbeitnehmer sind Tag für Tag von viel Verkehr betroffen. Was können Unternehmen tun, damit ihre Beschäftigten gesund, nachhaltig und entspannt zur Arbeit kommen? Der Stuttgarter B2B-Versandhändler Kaiser+Kraft zeigt, wie erfolgreiches Mobilitätsmanagement aussehen kann.

Unter dem Slogan „Nachhaltigkeit beginnt bei jedem Einzelnen“ belohnt Kaiser+Kraft seine Beschäftigten, die auf umweltfreundlichem Weg zur Arbeit kommen, mit einer ungewöhnlichen Mobilitätsprämie.

Von der Idee zum erfolgreichen Programm

Es gab zwei Impulse für die außergewöhnliche Idee. Einmal der starke Mangel an Parkplätzen am Stuttgarter Standort, die zudem subventioniert werden, und die bis dahin geringe Berücksichtigung von Mitarbeitern, die für den Weg zur Arbeit ihr Auto bewusst stehen lassen. „Wir haben in dieser unbefriedigenden Situation eine Chance gesehen: Mit unserem Prämiensystem für CO2-Sparer reagieren wir auf wichtige Herausforderungen unserer Zeit – wie die effizientere Gestaltung des Verkehrs in Ballungsgebieten und die Förderung von Umweltschutz. Dies ist für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen lohnend“, erklärt Sandra-Viola Mändle, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von Kaiser+Kraft und Zuständige für das Projekt „Mobilität“. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem Betriebsrat Thomas Kniehl, legte sie 2014 den Startschuss für das Programm. Es dauerte nicht lange, die Geschäftsführung von einem solchen Prämiensystem zu überzeugen: „Der Vorstand fand die Idee hervorragend und hat auch sofort zugestimmt“, so Mändle. Seitdem gilt das Prämiensystem deutschlandweit für alle Mitarbeiter. Es soll dazu motivieren, den Arbeitsweg möglichst schadstoffarm zurückzulegen und gleichzeitig etwas für seine Gesundheit zu tun. Zudem will Kaiser+Kraft anderen Unternehmen als Vorbild dienen, um eine umweltfreundliche Anreise zur Arbeit zu fördern.

Ein einfaches und attraktives System

Das Prämiensystem ist durchweg einfach aufgebaut: Jeder Mitarbeiter kann Punkte in Abhängigkeit des von ihm gewählten Verkehrsmittels sammeln. Je weniger Schadstoffe durch das gewählte Fortbewegungsmittel entstehen, desto mehr Prämienpunkte gibt es. Wer beispielsweise mit dem Rad zur Arbeit kommt, erhält acht Punkte. Die Fahrt mit Bus und Bahn bringt zwei Punkte ein und wer sich einer Fahrgemeinschaft angeschlossen hat, erhält einen Punkt. Pro Mitarbeiter und Jahr macht das maximal 600 Euro brutto. „Der Fairness halber wird die Auszahlung des Punktewerts zum durchschnittlichen Arbeitsweg von 19 Kilometern und 220 Arbeitstagen ins Verhältnis gesetzt“, erklärt Mändle.

Mobilitätsinitiativen sind gefragt

Das Thema betriebliches Mobilitätsmanagement besitzt nicht nur in den Augen von Kaiser+Kraft eine hohe Relevanz. Die Bundesregierung hat sich diesem Thema ebenfalls angenommen und mit dem Bundesumweltministerium und Bundesverkehrsministerium die Initiative „mobil gewinnt“ ins Leben gerufen. Über die Initiative werden Unternehmen unterstützt, die sich für nachhaltige Mobilität engagieren. Dadurch soll das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland langfristig gestärkt, und damit ein Beitrag für ein modernes und nachhaltiges Verkehrssystem geleistet werden. Mobilitätsproblemen, wie langen Anfahrtszeiten, Staus im Berufsverkehr, mangelnder Infrastruktur oder unzureichend ausgebauter öffentlicher Nah – und Fernverkehrswege wird dadurch effektiv entgegengewirkt. Auch die Initiative von Kaiser+Kraft wurde als Praxisbeispiel von der Initiative hervorgehoben.

Was das Prämiensystem bringt

Dass sich der kräftige Tritt in die Pedale lohnt, zeichnet sich deutlich ab: Über die Hälfte der Belegschaft nutzt das Prämiensystem bereits. Trotz erhöhtem Arbeitsaufwand für den Betriebsrat ist dieses Programm lohnend: „Aus den Reihen unserer Mitarbeiter sind mehrheitlich positive Rückmeldungen zu hören. Sie befürworten das Angebot nicht nur, sondern nutzen es vor allem gerne“, sagt Mändle. Das ist nicht weiter verwunderlich, bietet das Prämiensystem doch einige Vorteile für die Mitarbeiter und das Unternehmen gleichermaßen: Durch die Förderung von umweltschonenden Wegen zur Arbeit möchte Kaiser+Kraft nicht nur strukturellen Problemen, wie einem Mangel an Parkplätzen begegnen, sondern auch die Gesundheit und damit das Wohlergehen und die Effizienz der Mitarbeiter fördern. Durch die neugewonnene Energie entstehe auch ein positiver und motivierender Zusammenhalt, der die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen bindet. Auch aus gesellschaftlicher Perspektive ist der Einsatz eines solchen Prämiensystems lohnend: Mit der daraus resultierenden Reduzierung des CO2-Ausstoßes wird die Umwelt geschützt und damit ein Beitrag für eine nachhaltige Zukunft geleistet.

Nachhaltigkeit als großes Ganzes sehen

Wirtschaftsstarke Unternehmen haben im Bereich der Mobilität die Möglichkeit, aktiv Einfluss zu nehmen und die Zukunft maßgeblich mitzugestalten. Auch aus diesem Grund besteht beispielsweise die Fuhrparkflotte bei Kaiser+Kraft ausschließlich aus emissionsarmen Erdgas – und Elektrofahrzeugen. Das Unternehmen hat das Thema Nachhaltigkeit bereits 2011 in seine Unternehmensstrategie verankert und entlang der gesamten Wertschöpfungskette implementiert. Sandra-Viola Mändle betont dabei: „Für uns besitzt Nachhaltigkeit einen sehr hohen Stellenwert. Wir sehen es in unserer Verantwortung, nachhaltiges Wirtschaften zu fördern“. Wenn wie am Beispiel der innovativen Mobilitätsprämie sowohl Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Umwelt etwas davon haben, dann ist das Dreisäulenkonzept der Nachhaltigkeit aus Ökologie, Sozialem und Ökonomie durchweg ganzheitlich umgesetzt und dient als Beispiel, wie es funktionieren kann.

Das Prämiensystem belohnt Mitarbeiter, die besonders umweltschonend zur Arbeit kommen. Insgesamt kann jeder Mitarbeiter maximal 600 Euro Prämie pro Jahr erzielen. Bild: Kaiser+Kraft

Das Unternehmen

Kaiser+Kraft

Kaiser+Kraft ist ein europaweit tätiger B2B-Versandhändler für Betriebs-, Lager – und Büroausstattung. 1945 in Stuttgart gegründet, ist das Unternehmen heute mit Gesellschaften in 18 Ländern Europas vertreten und ein Unternehmen der TAKKT-Gruppe. Für Kaiser+Kraft stellt nachhaltiges Handeln eine zentrale Voraussetzung für langfristigen unternehmerischen Erfolg dar.

Https://beschaffung-aktuell. industrie. de/news/kraeftig-in-die-pedale-treten-lohnt-sich/

Das kannst du als Einzelperson wirklich fürs Klima tun

DU kannst das Klima retten – solche Botschaften liest man häufig. Dann gibt es Tipps, wie jeder Haushalt Energie einsparen kann, oder dass man öfter mal mit dem Rad zur Arbeit fahren sollte anstatt mit dem Auto. Gerne verbunden mit dem Tipp: Check doch mal mit einem CO2-Rechner (wie bei dem auf unserer Website), wie dein CO2-Fußabdruck aussieht.

Nur: Die globale Klimakrise wird kaum in den Griff zu bekommen sein, wenn wir alle öfter mal das Fahrrad nehmen und ab und zu das Fleisch weglassen. Tatsächlich wurde das Konzept des CO2-Fußabdrucks erst vom Ölriesen BP so richtig populär gemacht – weil es das Problem des Klimawandels auf einzelne Personen verlagert und damit weg von denen, die tatsächlich für große Mengen Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Wie zum Beispiel eben den Ölkonzernen.

Einer Analyse der Nonprofit-Organisation Carbon Disclosure Project zufolge lassen sich 70 Prozent der weltweiten Emissionen auf nur 100 Produzenten zurückführen. Das sind zum einen fossile Unternehmen und zum anderen Staaten, die stark auf fossile Energien vertrauen. Der Weltklimarat IPCC schreibt im 2022 erschienenen dritten Teil des sechsten Sachstandsberichts, dass eine systemische Transformation nötig ist, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Für einzelne Personen, die mehr für den Klimaschutz tun wollen, kann sich das ziemlich entmutigend sein. Bringt es überhaupt etwas, wenn ich das Auto stehen lasse und versuche, im Alltag etwas Strom zu sparen?

Artikel Abschnitt: Darum müssen wir drüber sprechen:

Darum müssen wir drüber sprechen:

Die Lösung auf die ‚Systemebene‘ zu schieben, funktioniert auch nicht

Das Problem ist: Wenn ich nur höre, dass der Klimawandel auf einer systemischen Ebene gelöst werden muss, weiß ich nicht, was ich beitragen kann, und tue im Zweifelsfall gar nichts. Wenn mir Klimaschutz aber eigentlich wichtig ist, ist Aufgeben ziemlich frustrierend und letzten Endes auch nicht zielführend.

In der Forschung lassen sich zwei Arten von Gesellschaften unterscheiden: individualistische und kollektivistische. Individualismus heißt, dass Menschen sich als eigenständig wahrnehmen, als getrennt von anderen und als diejenigen, die über ihr Leben entscheiden. Deutschland, Westeuropa und die USA sind beispielsweise solche individualistischen Gesellschaften. Dem gegenüber steht der Kollektivismus: Dabei haben Menschen das Gefühl, dass ihr Leben stark mit dem von anderen überlappt und dass ihre Gefühle, Gedanken und Entscheidungen nicht unabhängig von ihrer sozialen Umgebung sind.

Laut einer Studie von 2017 ist dieses individualistische Denken auf dem Vormarsch. In immer mehr Ländern sehen die Menschen die Welt auf diese Weise. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass immer mehr Menschen frustrierend finden zu hören: Du, Individuum, kannst nichts gegen den Klimawandel tun. Denn diese Aussage widerspricht dem Weltbild, das in westlichen Gesellschaften vorherrscht.

Unsere Weltbilder lenken, wie wir die Klimakrise wahrnehmen

Ein Blick in die Forschung zeigt: Klimakommunikation funktioniert nur, wenn sie Rücksicht auf die Weltbilder nimmt, die Menschen haben. Wenn eine Botschaft zum Klimaschutz dem widerspricht, was ich über die Welt denke, lehne ich die Botschaft eher ab.

Ein Beispiel: Eine Studie zeigt, dass Menschen mit einem konservativen Weltbild Klimaschutzmaßnahmen eher zustimmen, wenn diese Maßnahmen als Zünder für mehr Jobs und Innovation beschrieben werden. Es ist also im Grunde keine gute Idee, in unserer individualistischen Gesellschaft zu argumentieren, dass einzelne Personen nichts gegen den Klimawandel unternehmen können. Auch wenn sich das mit Blick auf die großen Verursacher erst mal so anfühlen kann.

Tatsächlich sind „individuelle“ und „systemische“ Ebene gar nicht so klar voneinander trennbar, wie manchmal suggeriert wird. Das führen drei Philosophen in einer Veröffentlichung von 2021 aus. Ihnen zufolge ist es ein Denkfehler, die beiden Ebenen als Gegensätze zu begreifen. Stattdessen erklären sie, wie die Ebenen sich gegenseitig beeinflussen und somit schon einen Einfluss aufeinander haben. Das heißt konkret: Wenn ich auf individueller Ebene eine Entscheidung treffe, kann das einen Einfluss auf die systemische Ebene haben und umgekehrt.

Individuelle Entscheidungen haben einen Einfluss aufs System

Wenn ich eine Partei wähle, treffe ich damit eine individuelle Entscheidung. Meine Wahl hat aber Einfluss auf das System, in dem ich lebe, – und wenn ich mich für eine Partei entscheide, die mehr Klimaschutz durchsetzen will, dann kann ich als Individuum auf Klimapolitik Einfluss nehmen. Oder: Wenn ich mich entscheide, ohne Auto zu leben, betrifft das zuerst mein eigenes Leben. Aber meine Nachbar:innen, Freund:innen oder Familienmitglieder können beobachten, wie ich ohne Auto lebe, und überlegen dann vielleicht selbst, ob sie das auch schaffen. Ohne meine individuelle Entscheidung wären sie nicht auf diesen Gedanken gekommen. Wir treffen Entscheidungen also nicht in einem Vakuum, sondern immer in unserem sozialen System.

Es gibt zudem Untersuchungen, dass individualistisch geprägte Menschen etwas mehr bereit sind, klimafreundlichere Technologien in ihrem Leben zu nutzen, beispielsweise Solar auf dem eigenen Dach zu installieren oder zum E-Auto zu wechseln. Das könnte noch befördert werden, indem Menschen genau auf dieser individualistischen Ebene angesprochen werden: etwa indem die Neuigkeit und die Einzigartigkeit solcher Technologien hervorgehoben werden.

Das System kann klimafreundliche Entscheidungen einfacher machen

Hinzu kommt, dass manche Menschen auf individueller Ebene schon einen großen Einfluss auf den Klimawandel haben – und zwar, wenn sie einen Exzessiven Lebensstil pflegen. Darauf weist auch der Weltklimarat IPCC im neuesten Teilbericht von 2022 hin. Menschen mit einem Hohen sozioökonomischen Status – also mit höherem Einkommen, höheren Bildungsabschlüssen und so weiter – tragen außergewöhnlich viel zu den Emissionen bei. Gleichzeitig haben sie aber auch die Macht, diese hohen Emissionen zu reduzieren – indem sie ihr Konsum – und Reiseverhalten ändern oder indem sie zum Beispiel Veränderungen in der Firma bewirken, in der sie arbeiten.

Und auch die systemische Ebene hat einen Einfluss auf einzelne Personen. Beispielsweise kann die Politik Verkehrsmittel fördern, die weniger oder keine Emissionen erzeugen, und den Abschied vom Verbrennerauto erleichtern, oder Flüge auf kürzeren Strecken überflüssig machen, indem sie das Netz für Fernzüge ausbaut. Oder sie macht es durch Förderungen einfacher, sich für eine nachhaltige Wärmepumpe und gegen eine fossile Öl – oder Gasheizung zu entscheiden.

Https://www. quarks. de/umwelt/klimawandel/das-kannst-du-als-einzelperson-wirklich-fuers-klima-tun/

WACKER startet Dienstrad-Leasingmodell

Ein Leasingmodell für Fahrräder bietet WACKER seinen Mitarbeitern an den deutschen Standorten künftig mit dem JobRad-Programm. „Mit diesem Programm wollen wir einen weiteren Beitrag zur Nachhaltigkeit und zu einer umweltgerechten Mobilität leisten“, sagt Dr. Christian Hartel, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Wacker Chemie AG. Der Stellenwert des Fahrrads als sauberes, umweltfreundliches Verkehrsmittel, das zugleich die Gesundheit seines Nutzers fördere, sei in den letzten Jahren stark gestiegen.

Mit dem Dienstrad-Leasingmodell bietet WACKER seinen Mitarbeitern nicht nur ein umweltfreundliches Mobilitätskonzept. Zugleich soll die Initiative die Mitarbeiter zu mehr gesundheitsförderlicher Bewegung ermutigen. Das Fahrrad kann sowohl dienstlich als auch privat genutzt werden.

Die Leasingraten werden über eine sogenannte Gehaltsumwandlung bezahlt; die Leasingdauer beträgt 36 Monate. Versicherung und jährliche Inspektion sind in der Leasingrate enthalten, WACKER bezuschusst jedes Fahrrad mit 5 € pro Monat. Das Programm startet zum 1. Dezember 2017 an den deutschen Standorten. Das Interesse der Belegschaft an diesem neuen Modell sei, so Manfred Köppl, Betriebsratsvorsitzender am Standort Burghausen, seit Monaten ungebrochen hoch.

Schon bisher nutzen viele WACKER-Mitarbeiter das Fahrrad: Am Standort Burghausen unterhält das Unternehmen einen Fuhrpark von rund 6.000 Werkfahrrädern; am Standort Nünchritz gibt es rund 950 Werkfahrräder. Zudem nimmt WACKER in Deutschland seit zwei Jahren an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teil.

Https://www. wacker. com/cms/de-de/about-wacker/press-and-media/press/press-releases/2017/detail-86976.html

HESCURO KLINIKEN für Klimaretter-Award nominiert

Lohnt sich das Programm Mit dem Rad zur Arbeit Irland

© Kathrin Kupka-Hahn
Mehr als eine Tonne CO2 hat Sophie Dittmar (links) eingespart. Als Prämie gibt es einen Gutschein, den die Kaufmännische Leiterin der HESCURO KLINIK Bad Kissingen, Stephanie Böhm überreicht.

Seit dem Jahr 2022 beteiligen sich die Mitarbeitenden der HESCURO KLINIKEN Bad Bocklet und Bad Kissingen am Programm Klimaretter-Lebensretter der Stiftung viamedica. Sie haben nicht nur einige Tausend Kilogramm CO2 eingespart, sondern könnten nun auch einen Preis gewinnen.

Etwas fürs Klima zu tun, lohnt sich. Davon ist Sophie Dittmar fest überzeugt. Jeden Morgen fährt sie mit dem Fahrrad zur Arbeit in die HESCURO KLINIK Bad Kissingen – auch bei Regenwetter. „Es gibt schließlich gute Regenbekleidung“, sagt sie. Sophie Dittmar hat integrative Gesundheitsförderung studiert und ist der Rehaklinik in der Schönbornstraße für den Bereich Prävention zuständig. Gemeinsam mit der ärztlichen Abteilung und Fachleuten entwickelt sie Präventions – und Vorsorgeprogramme und betreut dann auch die Patient:innen, die diese gebucht haben. Somit befasst sich Sophie Dittmar von Haus aus mit den Themen Bewegung, Ernährung und Gesundheit. Und da gehört für die 26-Jährige auch das Klima dazu.

Als die HESCURO KLINIKEN Bad Bocklet und Bad Kissingen das Programm Klimaretter-Lebensretter der Stiftung viamedica im Jahr 2022 einführten, war sie eine der Ersten, die sich daran beteiligte. „CO2 einsparen ist gar nicht so schwer“, sagt Sophie Dittmar. Sie selbst ernährt sich vegetarisch, verzichtet somit bewusst auf Fleisch und Wurst. „Daneben sind mir regional und ökologisch erzeugte Lebensmittel wichtig.“ Außerdem fährt sie nicht mit dem Aufzug, sondern nimmt die Treppe. „Obwohl mein Büro im 5. Stock liegt“, fügt sie hinzu. Inzwischen hat sie mehr als 1.250 Kilogramm CO2 und somit über eine Tonne mit ihrem umweltbewussten Verhalten eingespart. Als Prämie dafür bekam sie von Stephanie Böhm, der Kaufmännischen Leiterin der HESCURO KLINIK Bad Kissingen, einen Gutschein für einen Biomarkt überreicht.

Doch nicht nur die Mitarbeitenden in Bad Kissingen sind fleißig am CO2 sparen, auch die in Bad Bocklet tun es. David Floth aus der IT-Abteilung zum Beispiel hat ebenfalls mehr als eine Tonne CO2 eingespart. Auch er ernährt sich bewusst vegetarisch und trocknet seine Wäsche beispielsweise nicht in einem mit Strom betriebenen Trockner, sondern an der frischen Luft. Weiteres Einsparpotenzial haben ihm die Videokonferenzen gebracht. Dadurch hat der IT-Fachmann zahlreiche Kilometer gespart, die er mit dem Auto zurückgelegt hätte. Mittlerweile gehören zur HESCURO Gruppe vier Kliniken an drei Standorten, da kommen schon einige Kilometer zusammen, wenn man diese regelmäßig besucht. Für sein Engagement bekam David Floth von der Kaufmännischen Leiterin am Standort Bad Bocklet, Dr. Antje Geier, ebenfalls einen Biomarkt-Gutschein überreicht.

In den Reha-Kliniken in Bad Bocklet und Bad Kissingen wurden seit Beginn der Aktion von den 123 Mitarbeitenden, die sich daran beteiligen, nahezu 19 Tonnen CO2 eingespart. Für dieses Engagement wurden die HESCURO KLINIKEN nun für den Klimaretter-Award 2023 nominiert. Das gab die Stiftung viamedica Ende März bekannt. Insgesamt gehören 15 Unternehmen und Einrichtungen der Gesundheitsbranche zu den möglichen Preisträger:innen, darunter Kliniken, Krankenkassen, Unternehmen der Pharma – und Medizintechnikbranche, eine Arztpraxis, eine Apotheke, eine Fachredaktion und eine Hilfsorganisation. Die Awards werden laut der Stiftung bereits zum fünften Mal an Einzelpersonen, Teams und Unternehmen in vier verschiedenen Kategorien vergeben – große, mittlere und kleine Unternehmen sowie an Kleinstunternehmen und Praxen.

„Wir freuen uns sehr, nicht nur über die Nominierung, sondern vor allem über das Engagement unserer Mitarbeitenden“, sagt Dr. Antje Geier, die Kaufmännische Leiterin am Standort Bad Bocklet, die das Projekt gemeinsam mit Stephanie Böhm initiiert und eingeführt hat. Ob die HESCURO KLINIKEN einen Klimaretter-Award gewinnen, entscheidet sich am Klimaretter-Tag, den 9. Mai 2023, an dem die virtuelle Preisverleihung stattfinden wird.

Über die Kliniken Bad Bocklet AG

Die Kliniken Bad Bocklet AG betreibt als Unternehmensgruppe mit der Dachmarke HESCURO KLINIKEN staatlich anerkannte private Rehakliniken an den Standorten Bad Bocklet und Bad Kissingen. Patienten aller Rentenversicherungsträger und Krankenkassen werden in beiden Häusern behandelt. Die Schwerpunkte der Anschlussheilbehandlungen, Heilverfahren, und präventiven Gesundheitsleistungen in Bad Bocklet liegen in den Bereichen Innere Medizin/Onkologie/Diabetologie, Urologie, Geriatrie, Orthopädie und Psychosomatik. Am Standort Bad Kissingen werden orthopädische Patienten behandelt und therapiert. Im ersten Quartal 2023 nimmt eine geriatrische Abteilung mit 20 Betten ihren Betrieb auf.

In Bad Brückenau wird im Sommer 2023 eine Akutklinik für Privatpatienten mit psychischen Erkrankungen eröffnet. Seit Januar 2023 gehört mit der Franz von Prümmer Klinik in Bad Brückenau ein Akutkrankenhaus mit angegliedertem Medizinischem Versorgungszentrum (MVZ) und Labor zum Portfolio von HESCURO. Die Unternehmensgruppe versteht sich als regionaler Gesundheitsdienstleister in Unterfranken mit einem überregionalen Einzugsgebiet. Weitere Informationen unter www. hescuro. de

Lohnt sich das Programm Mit dem Rad zur Arbeit Irland

David Floth (rechts) hat vor allem durch seine vegetarische Ernährung ebenfalls mehr als eine Tonne CO2 eingespart. Dr. Antje Geier, Kaufmännische Leiterin der HESCURO KLINIK Bad Bocklet, überreicht ihm als Prämie ebenfalls einen Gutschein.

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Sophie Dittmar fährt nach Möglichkeit mit dem Rad zur Arbeit. Selbst Regenwetter kann sie nicht davon abhalten.

Https://www. hescuro. de/wp-content/uploads/HESCURO-Bad-Kissingen-Sophie-Dittmar-und-Stephanie-Boehm. jpg 1080 1920 HESCURO KLINIKEN https://www. hescuro. de/wp-content/uploads/Logo_HescuroKliniken_Webseite. svg HESCURO KLINIKEN 2023-04-11 07:50:05 2023-04-11 07:50:05 HESCURO KLINIKEN für Klimaretter-Award nominiert

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