Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Tourlaubs-Reviere: Wo es sich mit dem Rennrad gut urlauben lässt

Wenig motorisierter Verkehr, feine Bergstraßen und idyllische Landschaften stehen bei der Rennrad-­Klientel auf der Urlaubs-Wunschliste.

Abhängig von der Art des Untersatzes können die speziellen Ansprüche der Radler an die gewählte Destination stark variieren. Während die einen auf der Suche nach einsamen Trails sind, befinden sich andere auf der Durchreise, auf ihrer Tour von A nach B. Aber für die Gäste, die mit dem Rennrad im Gepäck anreisen, steht neben Abenteuer und Erholung oft auch der Trainingsaspekt auf der Urlaubsliste.

Die notwendigen Straßen für ausgedehnte Touren und Wellnessbereiche zur Regeneration sind leicht zu finden, aber womit können Urlaubsregionen die Rennradler zu sich locken? „Wichtig ist das Gesamtangebot: gute und radfreundliche Unterkünfte, abwechslungsreiche, verkehrsarme Tourenvorschläge, Radservice und Regenerationsmöglichkeiten. All diese Punkte müssen für ein Rennradangebot entsprechend vorhanden sein“, so der österreichische Ex-Profi und Radkoordinator von Kärnten Werbung, Paco Wrolich. Das kann auch der slowenische Rad-Profi Kristijan Koren, vom Team Adria Mobil bestätigen: „Die Unterkünfte müssen an die Sportler, aber auch unbedingt an deren Material denken. Das Vipava Valley und der Karst sind in dieser Hinsicht sehr radlerfreundliche Regionen. Alle notwendigen Informationen zu den möglichen Touren wie Schwierigkeit der Strecke und Länge der Tour werden den Gästen zur Verfügung gestellt.“

Verkehrskontrolle
Im Gegensatz zu Mountainbikern und Touren-Radlern verbringen Rennradfahrer ihre Zeit auf der Straße. Attraktivität kann dabei ein dichtes Netz aus gut ausgebauten Wegen und ein breites Angebot an wenig frequentierten Nebenstraßen schaffen. Paco Wrolich sieht hier die Regionen in der Pflicht: „Da gehen Rennradregionen wie Mallorca, das spanische Küstenland, aber auch Istrien den einzig machbaren Weg: den des Miteinanders auf den Straßen. Kommunikationsmaßnahmen wie eine Hinweisbeschilderung zur Abstands­regelung sind dort gang und gäbe. Viel Rennradverkehr sensibilisiert die einheimische Bevölkerung sehr schnell. So erlebe ich das seit Jahren in den Sommermonaten am Wörthersee.“

Auf seinem Weg zum Profi hat Kristijan Koren, so erzählt er, ideale Bedingungen in seiner Heimatregion im Westen von Slowenien vorgefunden: „Ich denke, dass es hier keine besonderen Maßnahmen braucht. In dieser Region ist es sehr einfach, abgelegene und damit auch sehr wenig frequentierte Nebenstraßen zu finden. Das gesamte Gebiet ist durchzogen von kleinen Landstraßen, auf denen man sicher auf dem Rad unterwegs ist.“

Auf dem Renner kann man im Urlaub unbekannte Straßen erkunden und neue landschaftliche Genüsse erfahren. Aber oft bildet der Trainingsaspekt die zentrale Motivation für einen längeren Aufenthalt mit dem Renner. Für sie müssen die Routen sorgfältig ausgewählt werden, so Paco Wrolich: „Vor allem wollen Rennradfahrer in Österreich in den Bergen trainieren, um ihre Leistung zu verbessern. Von vornherein muss klar sein, welche Routen und Touren heute gefahren werden. Daher ist das Zurverfügungstellen von GPX-Tracks unabdingbar. Der Rennradfahrer will nicht an jeder zweiten Kreuzung stehen bleiben und nach dem Weg fragen. Das gilt im Tiroler Hochgebirge genauso wie in der welligen Gegend des Burgenlandes.“

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Landschaft, Straßen, (wenig) Verkehr: Im Vipava-Tal lässt es sich höchst fein radeln.

Beine hochlegen
Nach einem harten Tag im Sattel ist Erholung ein zentraler Bestandteil eines koordinierten Trainings. Sauna, Whirlpool und Co. können das aktive Training unterstützen und den Trainingseffekt fördern. „Ein Wellnessangebot mit Sauna oder Dampfbad sowie ein Massageangebot empfinden Radfahrer im Allgemeinen als große Aufwertung“, weiß Worlich. Eingebettet in einem professionellen Continental-Team, fällt Kristijan Koren diese Beurteilung nicht ganz einfach. Doch die zentralen Elemente, die er als Profi genießt, von Massagen über Ernährungsberatung bis hin zum Sporttherapeuten, wird den sportlichen Gästen auch im Vipava-Tal geboten.

Aber, so Paco Wrolich, auch bei Schlechtwetter kann das Angebot im Hotel beim Trainingserfolg entscheidend sein: „Die besten Routenvorschläge nützen nichts, wenn es mal drei Tage am Stück regnet. Daher ist ein Radraum mit drei bis vier Ergometern oder Rollen, welche man z. B. mit Zwift verbinden kann, kein Nachteil. Zumindest den einen oder anderen Regentag kann man so sehr gut überbrücken.“

Von Ötzi bis Giro
Viele Regionen können sich mit Veranstaltungen wie Radmarathons für ambitionierte Amateurradler und Hobbyathleten empfehlen. So sollen speziell diejenigen, die auf der Suche nach einer sportlichen Herausforderung sind, angesprochen werden. Paco Wrolich nennt hier ein Paradebeispiel: „Der Ötztalmarathon zeigt uns allen vor, wie ein Radmarathon zu einem buchungsrelevanten Sportevent wird. Die meisten Teilnehmer dort sind Wiederkehrer. Sie kommen oft zwei – bis dreimal im Jahr in die Region, um sich auf den Marathon vorzubereiten. Ein gut organisierter Radmarathon ist eine Visitenkarte einer jeden Rennradregion.“

Aber auch mit Highlights im Rennkalender der Worldtour können Regionen breitenwirksam auf sich Aufmerksam machen. Wer würde sich nicht gerne auf einer Grand-Tour-Etappe mit den Größen des Radzirkus messen? Das bestätigt Kristijan Koren: „Das Vipava Tal war bereits zweimal Teil des Giro d’Italia und auch Gastgeber für Schlüssel-Etappen der Tour of Slovenia. Außerdem finden in der Region immer wieder kleinere Radveranstaltungen statt. Das Wichtigste ist dabei, dass die lokale Bevölkerung hinter diesen Veranstaltungen steht. Die Organisatoren spielen hier eine zentrale Rolle.“

Und die Saisonfrage? Gerade in höheren Lagen kann der letzte Schneefall des Jahres in der Routenplanung mitentscheidend sein. Sommerhitze kann wiederum lange Ausfahrten über Mittag unerträglich machen. So schaffen klimatische Faktoren die individuellen Voraussetzungen in der jeweiligen Urlaubsdestination. Welche Jahreszeit sich anbietet, hängt aber auch vom Ziel des Aufenthaltes ab. So kann ein Trainingslager für einen erfolgreichen Start, oder ein Ausradeln nach einer anstrengenden Saison eingeplant werden. „Aus touristischer Sicht sind die sogenannten Schultersaisonen im Frühjahr und Herbst zu bevorzugen. Dies hat auch für den Rennradgast den Vorteil, dass weniger Verkehr auf den Straßen herrscht“, so Wrolich. Im Westen Sloweniens begünstigt das mediterrane Klima nicht nur den Weinanbau, weiß Profi Kristijan Koren: „Radfahren ist hier praktisch das ganze Jahr über möglich. Einzig der starke Wind kann manchmal zum Spielverderber werden.“

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StVO : Rechte, Regeln und Pflichten beim Rennradfahren in Deutschland

Wann muss ich mit meinem Rennrad den Radweg benutzen? Wann darf oder muss ich sogar auf der Straße fahren? TOUR klärt auf, an welche Regeln Sie sich als Rennradfahrer im Straßenverkehr in Deutschland halten müssen und welche Ausnahmen es gibt.

Grundsätzlich gilt in der StVO für Fahrradfahrer §2 Abs. 1.: “Fahrzeuge müssen die Fahrbahnen benutzen, von zwei Fahrbahnen die rechte.” Im Gegensatz zum KFZ-Verkehr gibt es für Fahrradfahrer von dieser Pflicht zur Fahrbahnbenutzung jedoch zahlreiche Ausnahmen. Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Regeln in Deutschland beim Rennradfahren gelten:

Wann muss ich auf dem Radweg fahren?

Immer dann, wenn der Radweg mit einem blauen Verkehrszeichen (Schilder 237, 240 und 241, hier im Bild) gekennzeichnet ist. Das ergibt sich aus §2 Abs. 4 Satz 2 der StVO. Das Fahren auf der begleitenden Fahrbahn ist dann verboten, ohne dass dieses Verbot eigens durch ein Schild angezeigt werden muss.

Zeichen 240, 237 und 241 (v. l.n. r.) ordnen die Benutzungspflicht an und verbieten das Radfahren auf der begleitenden Fahrbahn.

Wann darf ich auf der Straße fahren, obwohl es einen Radweg gibt?

Foto: Adobe Stock

Baulich angelegte Radwege, sofern sie nicht durch Zeichen 237, 240 oder 241 gekennzeichnet sind, sind nicht benutzungspflichtig. Piktogramme auf dem Boden oder touristische Radwegschilder verdeutlichen oft, dass der Weg Fahrradfahrern vorbehalten ist. Daraus ergibt sich aber keine Benutzungspflicht.

Foto: Adobe Stock

Dürfen Rennradfahrer auf der Straße fahren?

Die StVO unterscheidet nicht zwischen Hollandrädern, Mountainbikes oder Rennrädern, insofern sind alle Radfahrer vor dem Gesetz gleich – auch Rennradfahrer. Aber es gibt Ausnahmen von der Radwegbenutzungspflicht:

1. Fahren in Gruppen von 16 oder mehr Personen

Laut §27 Abs. 1 StVO dürfen mehr als 15 Radfahrer einen geschlossenen Verband bilden und dann zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren.

2. Links abbiegen

Wenn Sie links abbiegen möchten, dürfen Sie den Radweg verlassen. Sie müssen Verkehr, der die Kreuzung gerade überquert, durchfahren lassen, um sich auf der Fahrbahn links einzuordnen oder einen eigenen Linksabbiegestreifen zu nutzen. Beachten Sie gegebenenfalls die für den Linksabbiegestreifen geltende Ampel.

3. Benutzung des Radwegs ist unzumutbar

Wenn der Radweg faktisch unbenutzbar ist – auch für Rennradfahrer -, das heißt, dass eine gefahrlose Teilnahme am Verkehr aufgrund der Radwegbeschaffenheit nicht mehr möglich ist, müssen Sie auf der Fahrbahn fahren – das Ausweichen auf den Gehweg ist verboten.

Foto: Adobe Stock

Ist erkennbar, dass die Befahrung aufgrund des schlechten Zustands des Weges Sachschaden oder Personenschaden verursachen könnte, müssen Sie Ihre Fahrweise in jedem Fall anpassen – auch als Rennradfahrer. Beachten Sie, dass Ihre Entscheidung, nicht auf dem Radweg zu fahren, im Falle eines Rechtsstreits individuell vor Gericht bewertet werden muss. Der Ausgang ist dabei nicht vorhersehbar – teilweise werten Gerichte es als zumutbar, mit Schrittgeschwindigkeit weiter auf dem Radweg zu fahren.

Foto: Adobe Stock

Welche Ampel gilt für Fahrradfahrer?

Foto: Adobe Stock

Falls vorhanden, müssen Sie sich an die Lichtzeichen für den Fahrradverkehr halten. Dabei kann es sich entweder um eine eigene Fahrradampel handeln oder um ein Kombisignal. Ausschlaggebend ist das Fahrradpiktogramm in der Leuchtfläche der Ampel.

Foto: Adobe Stock

Weit verbreitet: Die Kombi-Ampel mit Fahrrad – und Fußgängerpiktogramm. Sie gilt für Fahrradfahrer und Fußgänger.

Ist keine eigene Ampel für den Fahrradverkehr vorhanden, müssen Sie sich nach der Ampel für den KFZ-Verkehr richten – auch wenn Sie neben der Fahrbahn auf dem Radweg fahren, das gilt auch für Rennradfahrer. Eine Haltelinie auf dem Radweg verdeutlicht, dass Sie bei Rotlicht für den KFZ-Verkehr auf dem Radweg ebenfalls anhalten müssen.

Foto: Johannes Rützel

Fahrradfahrer müssen die Ampeln für den Fahrverkehr beachten. Hier zeigt zusätzlich eine Haltelinie auf dem Radweg an, dass Sie auch mit dem Fahrrad bei Rot halten müssen.

Vorsicht an Kreuzungen! Bis zum 31. Dezember 2016 galt für Radfahrende die Fußgängerampel. Die Änderung dieser Regel ist vielen KFZ-Führern unbekannt – rote Fußgängerampeln werden häufig als “Freibrief” für das schnelle Rechtsabbiegen ohne Schulterblick missbraucht. Sie sollten als Rennradfahrer daher stets damit rechnen, dass Ihnen in so einem Fall die Vorfahrt genommen wird.

Wer hat an sich kreuzenden Radwegen Vorfahrt?

Foto: Adobe Stock

Weit verbreitet: an sich kreuzenden Radwegen ohne Beschilderung gilt „rechts vor links“ – auch wenn sich die Wege in der Oberfläche unterscheiden.

Wenn die Vorfahrt nicht durch Lichtzeichen, Vorfahrtsschilder oder Haifischzähne (Zeichen 342, Anlage 3 der StVO) geregelt ist, gilt “rechts vor links”. Besonders wenn sich die Wege in ihrer Oberflächenbeschaffenheit unterscheiden, sollten Sie nur vorsichtig in die Kreuzung einfahren. Wenn Sie von einem Wald – oder Wirtschaftsweg kommen, müssen Sie in jedem Fall Vorfahrt achten.

Foto: Adobe Stock

Seit 2020 kann die Vorfahrt auf den neuen Radschnellwegen mit „Haifischzähnen“ geregelt werden, wie sie in anderen europäischen Ländern weit verbreitet sind (hier ein Foto aus den Niederlanden). Wenn Sie auf die Zahnspitzen zufahren, müssen Sie dem Querverkehr Vorfahrt gewähren.

Welche Bußgelder drohen bei Nichtbefolgung der StVO für Rennradfahrer?

Beschilderten Radweg nicht benutzt: 20 Euro mit Behinderung, 25 Euro mit Gefährdung 30 Euro mit Unfall oder Sachbeschädigung 35 Euro

Radfahren auf dem Gehweg: 10 Euro mit Behinderung, 15 Euro mit Gefährdung, 20 Euro mit Unfallfolge, 25 Euro Fahren über eine rote Ampel, 60 Euro und 1 Punkt mit Gefährdung, 100 Euro und 1 Punkt mit Unfall, 120 Euro und 1 Punkt Fahren über eine rote Ampel, die länger als eine Sekunde rot war, 100 Euro und 1 Punkt mit Gefährdung, 160 Euro und 1 Punkt mit Unfall, 180 Euro und 1 Punkt.

Punkte in der Verkehrssünderkartei des Kraftfahrbundesamtes können Kinder ab 12 Jahren sammeln. Ein eingetragener Punkt, zum Beispiel nach einer Rotlichfahrt, verjährt nach 2,5 Jahren. Wenn Sie acht Punkte gesammelt haben, wird der Füherschein entzogen. Haben Sie keinen Führerschein, aber “Punkte in Flensburg”, kann es schwieriger werden, eine Fahrerlaubnis für KFZ erteilt zu bekommen.

StVO Novelle 2020 – die wichtigsten Neuerungen für Rennradfahrer

Jüngste Änderungen der StVO schufen für Radfahrer in wichtigen Bereichen Rechtssicherheit:

Festlegung der Mindestabstände von KFZ beim Überholen von Radfahrenden auf mindestens 1,5 Meter innerorts und 2 Meter außerorts Geschwindigkeitsbegrenzung auf Schrittgeschwindigkeit für rechtsabbiegende Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Fahrradfahrer dürfen grundsätzlich auf der Fahrbahn neben einem anderen Radfahrer fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird.

Was muss im Straßenverkehr als Rennradfahrer noch alles beachtet werden?

In Paragraf 1 der StVO steht: “Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.” Denken Sie daran, wenn Sie sich in unklaren Situationen wie auf Radwegen außerorts und an Kreisverkehren befinden oder das Befahren eines unbeschilderten Radweges in Erwägung ziehen.

Seien Sie sich bewusst, dass Sie als Rennradfahrer als besonders schneller (und oft routinierter) Verkehrsteilnehmer auch ein hohe Verantwortung tragen. Insbesondere Kinder, alte oder körperlich eingeschränkte Personen können Ihre Geschwindigkeit möglicherweise nicht richtig einschätzen. Fahren Sie daher vorsichtig und vorausschauend, benutzen Sie bei Mischverkehr eine Klingel und zeigen Sie Richtungswechsel per Handzeichen frühzeitig an, damit Ihre Fahrlinie für andere Verkehrsteilnehmer berechenbar ist.

Https://www. tour-magazin. de/news/stvo-rennradfahrer-rechte-pflichten-sonderrechte-deutschland/

Die besten Rennrad-Touren in Hamburg

Neue Touren sind für mich immer wichtig und spannend, auch in meiner Nachbarschaft. Die ersten Jahre bin ich immer die selben Touren in und um Hamburg gefahren, doch mittlerweile bin ich leider sehr schnell gelangweilt.

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Elbfähre

Für kurze Trainings, von bis zu zwei Stunden, kann ich auch mal die bekannten Hausrunden fahren, jedoch versuche ich so oft wie möglich neue Strecken zu entdecken. Natürlich nutze ich dafür Komoot und synchronisiere im Anschluss die Strecken mit meinem Wahoo um während der Fahrt einfach navigieren zu können. Bis man in Komoot die wirklich spannenden und neuen Touren findet, muss man allerdings in die Detail-Suche gehen. Dazu clickt man auf der Startseite auf Suche und kann im Anschluss die gewünschten Details auf der Suchseite einstellen. Hat man dann eine passende Tour gefunden, kann man sie in seinem Profil speichern und einen neuen Startpunkt festlegen.

Meine Lieblingstouren möchte ich Euch jetzt vorstellen. Die Collection auf Komoot findet Ihr hier: Collection auf Komoot.

Tourenvorschläge in Hamburg

One Way nach Kiel und mit dem Zug zurück

Die Leser meines Blogs wissen schon: Ich fahre nicht mehr gerne im Kreis. Aus diesem Grund lobe ich einfach mal die Deutsche Bahn, auch wenn man sich ab und zu über sie ärgert, weil ich wirklich auf den Geschmack gekommen bin in eine Richtung zu fahren und die Bahn zurück zu nehmen. Zur Zeit habe ich nur ein reinrassiges Rennrad und kann deshalb keine Waldstrecken nehmen, aus diesem Grund gibt es mal einen reinen Rennrad Tipp!

Immer an der Landstraße entlang, bis nach Kiel.

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Rennrad Tour nach Kiel

Mit 94km ist die Tour noch nicht wirklich lang, aber eben lang genug um sich richtig fertig zu machen. Ich plane noch einige solcher Touren, in andere Orte in der Umgebung, Weil mir im Kreis fahren nicht mehr so viel Spaß macht.

Habt Ihr schon mal ähnliche Touren gemacht und Tipps für mich? Dann schreibt es in die Kommentare!

Hausrunde bis Zollenspieker

Die wohl meist befahrene Rennradstrecke in und um Hamburg geht Richtung Osten. Auf der Fahrradroute hinterm Großmarkt geht es vorbei an Entenwerder und auf den Kaltehofe Deich. Hinter der Tatenberger Schleuse rechts an den Elbdeich und ordentlich Watt treten.

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Zollenspiecker

Am Fähranleger Zollenspieker kann man eine kleine Pause einlegen und eine Wurst oder ein Eis essen. Hier trifft man sehr viele andere Rennradfahrer und für einen kleinen Schnack findet man da immer jemanden ?

Hausrunde in Kurz

Ich arbeite nah an den Deichtorhallen, was liegt da näher als in der Mittagspause einfach mal an den Deich zu fahren. In meiner Mittagspause fahre ich dann gerne eine etwas kürzere Hausrunde.

Sollen es dann doch mal um die 80 km werden und – für Hamburger Verhältnisse – auch etwas Höhenmeter, dann fahre ich in den Hamburger Westen. Eine traumhafte Strecke vorbei an schönen Wiesen, Wäldern und Häuschen im Hamburger Umland.

Die Südseite der Elbe

Ganz besonders vielseitig zeigt sich die Südseite der Elbe. Hier fährt man durch das Alte Land und die Geest, aber auch ein Stück durch Heide Landschaften und den Rosengarten.

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Finkenwerder

Auch diese Tour habe ich auf Komoot entdeckt und danach bearbeitet, Komoot ist einfach eine Goldgrube ?

Die langen Touren

Zuletzt möchte ich Euch auch noch die Möglichkeit ans Herz legen auch mal längere Touren zu starten. Ihr müsst ja nicht gleich die 200 km fahren. Aber die Möglichkeit eine lange Tour zu machen und am Ende des Tages in den Zug zu steigen (oder anders herum) ist wirklich schön. Wie schon gesagt, im Kreis zu fahren ist mir zu langweilig und ein Zugticket von Lübeck nach Hamburg kostet unter 10 EUR.

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Wismar

Fazit

Ob lange oder kurze Touren, Hamburg hat in alle Richtungen viel zu bieten und auch um auf Reisen gehen, ist Hamburg eintoller Ausgangspunkt. Komoot ist einfach – für mich – das Beste Tool am Markt um sich neue Strecken zu suchen oder um bestehende zu ändern, zu verlängern oder zu verkürzen. Hast Du noch einen Radcomputer mit Navi, um so besser. Habt keine Angst vor langen Strecken. Macht Euch einfachmal für einen Tag auf den Weg, ohne Stress und ganz allein. Wenn Ihr nicht mehr wollt, dann sucht Euch einen Bahnhof und steigt in die nächste Bahn nach Hause!

Https://rennrad-hamburg. de/die-besten-touren-in-und-um-hamburg/

Radfunk – Der Fahrradpodcast
Episode 15 – Faszination Rennradfahren

Radfahren boomt und auch das sportliche Radfahren liegt voll im Trend. Der Radfunk widmet sich deshalb den wichtigen Fragen rund ums Rennradfahren: Was soll ich kaufen? Worauf muss ich achten? Wie macht es am meisten Spaß.

Von Paulus Müller und Klaas Reese | 13.05.2021

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Für viele Menschen hat die Corona-Pandemie dazu geführt, dass sie sich wieder vermehrt auf das Fahrrad setzen. Sei es um zur Arbeit zu fahren oder um in der Freizeit kleine Touren zu unternehmen. Die Gründe sind dabei vielfältig, doch lässt sich beobachten, dass vermehrt aufgrund der Corona-Ansteckungsgefahr und des eingeschränkten Freizeitangebots das Rad eine Renaissance ungeahnte Ausmaßes feiert.

Dabei steigt auch die Freude am sportlichen Radfahren, sodass Rennräder wieder hoch im Kurs stehen. Dabei sehen sich Interessierte einem großen Angebot gegenüber. Deshalb widmen sich Paulus Müller und Klaas Reese in der 15.Episode des Radfunks der Faszination Rennradfahren, um Anfängerinnen und Anfängern wichtige Tipps zu geben.

Jens Klötzer, passionierter Rennradfahrer und Redakteur beim Rennrad-Magazin „Tour“ erklärt im Radfunk, dass im Prinzip jede und jeder auf das Rennrad steigen kann, denn der Markt ist mittlerweile so ausdifferenziert, dass alle Wünsche erfüllt werden können.

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Wichtig sei nur, dass man sich zwei Fragen beantworte: „Was will man damit machen? Auf welchem Untergrund will man damit fahren?“ Dies sei der größte Unterschied bei den Rennrädern, die sich vor allem in Straßenrennräder und Gravelbikes unterscheiden. Letztere lassen sich als „Kiesfahrräder“ übersetzen und eignen sich auch für unebenen Untergrund und können vielseitig eingesetzt werden, während klassische Rennräder glatten Untergrund benötigen. Gravelbikes sind nämlich „befreit von dem technischen Reglement der UCI, des Radsportweltverbandes, der Reifenbreiten vorgeschrieben hat von maximal 33 Millimetern“, erklärt Klötzer.

Wer sich dann für eine Fahrradart entschieden hat, der sollte den eigenen Trainingszustand einschätzen und Ziele definieren, denn der Fahrradmarkt hält zum einen Wettkampfräder mit gestreckter Haltung bereit, wobei hier Hobbyfahrern vor allem fehlende leichte Gänge für Berggänge fehlen. Andererseits steht Endurance oder Komfort-Rennräder bereit, die nach Ansicht des Radsportexperten eher auf Hobbyrennfahrer zugeschnitten sind. Breitere Reifen, entspanntere – weil aufrechte – Sitzposition und leichtere Übersetzungen erleichtern auch für Einsteiger den Anfang.

Preislich seien Fahrräder ab etwa 800 €uro zu empfehlen, auch wenn diese zumeist sehr schwer sind. „Der Spaß an der Sache, der Spaß an der Technik und ein leichtes Rad zu fahren vermittelt auch mehr Fahrspaß,“ so Klötzer. Doch würden für den unerfahrenen Radsportler die Unterschiede im Gewicht zunächst nicht das Fahrerlebnis beeinträchtigen, wenn man darauf achtet, dass die Strecken und die Fahrzeit zum eigenen Vermögen passen.

Deshalb lauten die wichtigsten Tipps des Profis Jens Klötzer: „Genug trinken, genug essen. Ein Helm ist Pflicht, ein sportliches Trikot und eine gute Fahrradhose. Nicht zu viel auf einmal wollen. Erstmal kurz angehen und sich langsam steigern. Dann behält man den Spaß bei der Sache.“

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Den Spaß an der Sache hat Johanna Jahnke, Ultrasportlerin vom FC St. Pauli und Podcasterin des Gesprächsformats „Die wundersame Fahrradwelt“, erst nach der ersten Sportkarriere gefunden. Die ehemalige Rugbynationalspielerin kaufte sich nach ihrer Karriere ein Rennrad, um aus Hamburg herauszufahren. Doch bei ihrer ersten Teilnahme beim Hamburger Radrennen „Cyclassics“ wurde sie direkt Dritte. Schnelles Radfahren wurde für sie zu einem wichtigen Lebensinhalt und führte sie zu nächtlichen Ausfahrten durch Hamburg oder entlang des Deiches.

Es folgten internationale 40-Runden-Rennen, sogenannte Fixedgearkriterien, und das 4000 Kilometer lange „Transcontinental Race“, das sie mit ihrer Partnerin Marion Dziwnik als erstes Frauenteam innerhalb des Zeitlimits beenden konnte.

Jahnke bietet außerdem beim FC St. Pauli reines Frauentraining an, wo Anfängerinnen sowohl technische als auch radsportliche Hinweise bekommen. Für sie ist Rennradfahren eine Möglichkeit sich zu beweisen und allein oder im Team Ziele zu erreichen.

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Sandro Schröder ist beim Deutschlandradio für die Podcastentwicklung zuständig und in seiner Freizeit Radrennfahrer. Seit seinem 14. Lebensjahr fährt er Rennrad und geht auch im Urlaub auf Radreisen mit seinem Vater, um Touren des Giro d´Italia oder der Tour de France nachzufahren.

Ihm geht es mittlerweile nicht mehr darum sich mit anderen zu messen, eher sind „Selbsterfahrung, Herausforderung und wachsen“ für ihn wichtige Motive, um sich schon vor der Arbeit nach einem von einer App konzipierten Trainingsplan aufs Rad zu setzen. Der Vergleich mit sich selbst motiviert Schröder und das Rennradfahren gibt ihm die Chance sich auf sich selbst zu konzentrieren und den Kopf ausschalten zu können.

Beide Rennrad-Experten geben zu, dass ihr Rad einen hohen Suchtfaktor hat: „Ich merke, wenn ich nicht aufs Rennrad kann, dann macht das was mit mir“, gesteht Schröder. „Ich glaube, dass man auch irgendwann anfängt sich zu verändern, weil man so viel Sport macht. Sport macht disziplinierter, ausgeglichener und konzentrierter. Da gibt es wirklich schlimmere Süchte, als Sport zu treiben.“ Für Anfänger biete sich der Sport an, weil man sich Schritt für Schritt an das Radfahren gewöhnen kann und den Sport nicht nach bestimmten Kriterien Pflichten erfüllen muss.

Für Einsteiger empfehlen Jahnke und Schröder nicht zu viel zu investieren, sondern zunächst einfach mit Laufkleidung auf das Rad zu steigen. Vermeintliche Radsportregeln, die Vorgaben machen, wie man was zu tragen hat, sollte man aus der Sicht beider Gesprächspartner nicht zu ernst nehmen.

Die wichtigste Investition nach dem Rad war für Sandro Schröder eine gute Sonnenbrille. Johanna Jahnke empfiehlt besonders für Frauen sich, um einen bequemen Sattel zu bemühen. Für wen ein Bike-Fitting, also das komplette Einstellen des Rades durch einen Profi, zu teuer ist, der sollte ein Sattel-Fitting in Erwägung ziehen.

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Schwierig ist es dann die passende Route zu finden. Hilfsmittel sind Planungstools bei unterschiedlichen Radfahrapps, aber auch die Empfehlungen von Sportlern in Radvereinen können eine Hilfe sein.

Bei den Apps gäbe es sehr viele Daten und Messwerte, die man für die Trainingssteuerung nutzen kann und Sandro Schröder gibt zu, dass er alle Klischees bediene, wenn es um das Messen von verschiedensten Daten geht, um das Radfahren zu optimieren. Man solle es damit aber nicht übertreiben, denn es könne einem „die Aufmerksamkeit von den schönen Sachen wegnehmen. Sich einfach so selber erfahren, dazu brauche ich keinen Sensor, der mir sagt, dass mir das Spaß macht“, erklärt der passionierte Radsportler.

Rennradfahren ist ein zeitaufwändiges Hobby, aber es lohnt sich, sich den Herausforderungen zu stellen, weil sich schnell Erfolge einstellen und der Spaß am Radfahren noch einmal gesteigert werden kann.

Https://www. deutschlandfunk. de/radfunk-der-fahrradpodcast-episode-15-faszination-100.html

Die Grundausrüstung für eine Rennrad-Tour

Radrennen inspirieren die Fans immer wieder dazu, sich selber ein Hightech-Fahrrad zu holen und schnell über die Straßen zu radeln. Dabei gehört aber nicht nur das Rennrad zur grundlegenden Ausrüstung, sondern auch die richtigen Kleidungsstücke, Schutzmechanismen sowie Reparatur-Kits. Weiterhin muss auf die Hydration geachtet werden. Und wer länger unterwegs ist, sollte auch den Snack für ausreichend Energie auf der weiten Strecke nicht vernachlässigen. Im Folgenden gehen wir auf die Grundausrüstung ein, die bei einer Rennrad-Tour auf jeden Fall dabei sein muss. In diesem Sinne: gute und sichere Fahrt!

Bekleidung: Die richtigen Sachen für die Rennrad-Ausfahrt

Je nach Wetter und Temperaturen gilt es, die passenden Radrennsachen auszuwählen. Zur Standardausrüstung gehören hier ein gut am Körper anliegendes Trikot sowie eine passende Radlerhose. Beides sollte gut anliegen, um nicht im Wind zu flattern und so zu viel Luftwiderstand aufzubauen. Alles sollte auf Aerodynamik ausgelegt sein. Die richtigen Schuhe, die im Design der Sohle zu den Pedalen passen, sind meist auch aerodynamisch geformt. Bei Regen, Nebel und / oder niedrigen Temperaturen ist eine Jacke (Windbreaker) immer gut. Außerdem gibt es lange Radlerhosen, über die man ggf. weitere Shorts ziehen kann.

Handschuhe sind ein Muss beim Rennrad fahren

Fahrradhandschuhe bieten mehrere Vorteile auf einmal. Sie haben einen besseren Grip am Lenker bzw. an den Griffen als die bloße Haut der Hände. Zudem absorbieren sie Schweiß, sodass man nicht von den Griffen rutscht. Bei einem Sturz schützen sie die Hände, mit denen man sich ganz automatisch aus Reflex abzufangen versucht. Außerdem kann man sich mit ihnen den Schweiß aus dem Gesicht wischen – auch hier vermeidet man, dass die Hände dadurch rutschig werden. Wichtig ist, auf die Passform zu achten. Auf der Handfläche sollten sich beim Greifen keine Falten bilden, denn diese können auf Dauer zu Druckstellen und Reibungen führen.

Schutz für den Kopf: Ohne Helm geht es nicht

Rennrad fahren ohne Helm, das ist absolut fahrlässig. Durch die hohen Geschwindigkeiten sowie der sich daraus ergebenden Kraft bei einem Unfall werden wohl alle einsehen, dass es ohne einen vernünftigen Helm hier nicht geht. Der Vorteil dabei ist, dass Rennhelme eine aerodynamische Form bieten und so beim Aufbau von Geschwindigkeit sowie beim Halten derselben helfen können. Hier lohnt es sich außerdem, in ein Fachgeschäft für Sportartikel zu gehen und sich zum richtigen Fahrradhelm für die Rennrad-Tour beraten zu lassen. Zudem kann man verschiedene Modelle anprobieren und sich für das perfekt passende Produkt entscheiden.

Sport – bzw. Radrenn-Brille mit gefärbten Gläsern

Spezielle Sport – und Radrenn-Brillen bieten ebenfalls viele besondere Vorteile, die bei einer schnellen Fahrt auf dem Rennrad helfen. Die großen, aerodynamisch geformten Gläser aus bruchsicherem Kunststoff sorgen z. B. dafür, dass der Wind einem nicht die Tränen in die Augen treibt. Das schützt bei langen Ausfahrten außerdem vor einer Augenentzündung. Ob es sich um eine entspiegelte Sonnenbrille oder um eine Sportbrille mit gelben, orangenen oder roten Gläsern handeln soll, kann man ebenfalls im Fachgeschäft besprechen. Die verschiedenen Färbungen bieten unterschiedliche Vorteile: Erhöhung des Kontrasts, Schutz vor der Sonne, etc. Hier sollte man also auch nicht zum erstbesten Modell greifen.

Nicht vergessen: Ersatzschlauch, Luftpumpe und Werkzeug

Hier muss man natürlich einen Kompromiss aus der Menge der Ersatzteile und Werkzeuge sowie aus dem sich daraus ergebenden „Gepäck“ finden. Auf jeden Fall sollte aber eine Schlauchtausche mit Ersatzschlauch und Flickzeug dabei sein. Die Tasche kann z. B. unter dem Sattel angebracht werden. Kleine, leichte Luftpumpen mit Druckluft-Kartuschen helfen beim schnellen Aufblasen der Luftschläuche, ohne dass man händisch pumpen muss. Ob und wie viel Werkzeug dabei sein soll, das muss man wohl mit sich und dem Vertrauen in das Rad ausmachen. Aber auch hier gibt es leichte und platzsparende Lösungen.

Ausreichend Wasser in einem geeigneten Behälter

Wasser und / oder ein isotonisches Sportgetränk können bei der Rennrad-Tour auf verschiedene Art transportiert und genutzt werden. Die klassische Fahrrad-Flasche, welche am Rahmen in eine Vorrichtung gehängt wird, ist hier wahrscheinlich der erste Gedanke, der in den Sinn kommt. Allerdings kann auch ein an die Körperform angepasster Trinkrucksack genutzt werden. Für den Radsport gibt es platzsparende Modelle, die nicht zu viel Luftwiderstand aufbauen. Der Trinkrucksack verfügt über eine abgedichtete Blase, aus der ein Schlauch über einen der Schultergurte zum Mund geführt wird. So kann man während der Fahrt trinken, ohne mit der Flasche hantieren zu müssen. In dem Rucksack findet zudem ein Snack Platz.

Alles auf einen Blick: Liste der Grundausrüstung für Rennrad-Touren

Steht eine Ausfahrt auf dem Rennrad an, dann kann zuvor diese Checkliste genutzt werden:

    Trikot, Radlerhose, Rennrad-Schuhe sowie ggf. Jacke und lange Hose Fahrradhandschuhe mit guter Passform für Grip und gegen Verletzungen Aerodynamischer Fahrradhelm für Schutz und weniger Luftwiderstand Fahrradbrille als Windschutz und für die Verbesserung der Sicht auf der Straße Ersatzteile, Werkzeug und Luftpumpe für Reparaturen und entweichende Luft Ausreichend Wasser in einem für die Tour passenden Behälter (Flasche / Rucksack, etc.) Eine weitere Tasche (oder Platz im Rucksack) für Schlüssel, Geld, Ausweis, etc.

Zusammenfassung: Nicht viel, aber dafür gute Ausrüstung ist wichtig

Die meiste Ausrüstung, die für eine gute Rennrad-Tour wichtig ist, trägt man selber am Körper. Alles andere lässt sich im handlichen Maß sowie ohne größere Verluste der Windschneidigkeit am Fahrrad anbringen. Wer auf die in diesem Ratgeber aufgeführten Tipps und Tricks achtet und sich beim Aussuchen der einzelnen Teile Zeit lässt, wird auf jeden Fall eine schöne Ausfahrt erleben – egal ob es das erste Training auf kurzer Strecke oder eine Tour über den kompletten Tag hinweg ist. Und wer keinen Platz für Nahrungsmittel aufwenden will, kann ja Geld für die Einkehr in einem Restaurant mitnehmen. Gute Fahrt!

Https://www. zweirad-wenzler. de/die-grundausrustung-fur-eine-rennrad-tour. html

QUALIFIKATION ZUM RENNRAD-GUIDE (M/W)

Der Rennradsport erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit! Es ist ein nicht zu verkennender Markt in der Sport – und Tourismusbranche. Der Trend Radfahren im Allgemeinen, aber auch Rennradfahren im Speziellen ist zu einem Lifestyle geworden, der geschlechter – und generationsunabhängig funktioniert.
Der Markt um die Zielgruppe Rennradfahrer nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die Nachfrage von geführten Touren, sei es die wöchentlichen Ausfahrten mit der heimischen Radgruppe, das Trainingslager im Süden zum Saisonauftakt, oder die Königsdisziplin einer Alpenüberquerung, wächst zunehmend. Häufig fehlt es jedoch am qualifizierten Fachpersonal, um diesen Bedarf abzudecken.
Dementsprechend springen immer wieder Hobbysportler oder im besten Fall Radprofis ein und übernehmen, ohne geeignete Ausbildung und eigenverantwortlich, Radgruppen. Das ist sehr löblich und im ehrenamtlichen Bereich auch oft die einzige Möglichkeit Radgruppen zu organisieren.
Doch was kann es für Folgen haben? Gibt der Guide ein falsches Tempo für die Gruppe vor, kann es zu Über – oder auch Unterforderung kommen. Das ist ärgerlich, verfehlt das Ziel der Tour und kann im schlimmsten Fall zur Unzufriedenheit der Gäste führen, welche möglicherweise nie wiederkommen.

Mit steigender Teilnehmerzahl bei den Ausfahrten, steigen zugleich auch die Gefahrenquellen! Hier gibt es viele Gesichtspunkte, die zu beachten sind:

    Hat der Guide sich verantwortungsvoll und umsichtig verhalten? Konnte er die Gruppe zum disziplinierten Fahren anhalten und hat diese sich an seine Anweisungen gehalten? Liegt Fremd – oder Eigenverschulden vor? Musste der Guide erste Hilfe leisten und konnte sie fachmännisch Anwenden? Wie kann man sich versicherungstechnisch absichern?

Was beinhaltet die Qualifikation eines Rennrad-Guides und wo ist sie gefragt?

Um die Qualität beim Führen und betreuen von Radsportgruppen zu verbessern, bieten wir eine dreitägige Weiterbildung vom Rennradfahrer zum zertifizierten Rad-Guide an. Das Ziel der Weiterbildung dient dazu, den Guide zum Organisieren und führen von Touren im touristischen Bereich auszubilden und zu befähigen. Das fahrtechnische Eigenkönnen und die methodische Ausbildung gewährleisten, dass der Rennrad-Guide die Gruppe auf öffentlichen Verkehrswegen führen und fahrtechnische Tipps vermitteln kann. Auf Grundlage der fachlich erworbenen, sowie seiner geförderten sozialen Kompetenz trägt er maßgeblich zum positiven Erlebnis des Gastes bei.

Qualifizierte Rad-Guides sind auf der ganzen Welt tätig und gefragt. Sie sind in der Regel für Vereine, Hotels, Tourenanbieter, Bike-Schulen, Reiseveranstalter oder als selbstständige Guides tätig.

Was sind die Inhalte der Qualifikation die vermittelt werden?

    Organisation und Führen von Radgruppen Radfahren in der Gruppe Umgang mit heterogenen Trainingsgruppen Tourenplanung (Ortskunde, Umgang mit Karten/GPS) Bike Fitting in Theorie und Praxis Typische Radfahrer-Probleme vermeiden (Knie, Rücken, Nacken, eingeschlafene Finger/Zehen) Verkehrsrecht Rechtliche Absicherung Welche Versicherungen benötigt ein Radguide? Verhalten bei Unfällen Materialkunde / Pannenhilfe

Was sind die Leistungen des Lehrgangs?

    Unterbringung inkl. 2 Übernachtung in ****Ferienhaus (Belegung Doppelzimmer) 3x Frühstück (im Haus) + 2x Abendessen (Restaurant) 3x Tagesverpflegung (Getränke, Snacks, Kaffee & Kuchen während des Seminars) Lehrgang + Lehrgangsunterlagen Erste-Hilfe-Set Zertifikat

Welche Qualifikationen bringen deine Dozenten mit?

    Sozialpädagoge Reiseveranstalter Qualifizierter Rad-Guide

Deine Dozenten

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Steffen Spandler ist als freiberuflicher Diplom-Sozialpädagoge vor allem zu folgenden Schwerpunkten in der direkten Arbeit als auch als Trainer für MultiplikatorInnen aktiv: erlebnispädagogische Methoden, Gruppendynamik, internationale Jugendarbeit, biografisches Arbeiten, Perspektiventwicklung und Einzel-Coaching, Kommunikations – und Konflikttraining sowie interkulturelles Lernen.

Neben der freiberuflichen Arbeit als Sozialpädagoge ist Steffen als Reiseleiter auf unseren Rennradtouren mit der Führung von Gruppen bestens vertraut. Mit viel Freude und Kreativität findet er Lösungen für alle eventuell auftretenden Fragen, Sorgen und Wünsche. So meistert er jede Situation im fremden Lande souverän und möchte seine Erfahrungen und Wissen in unseren Seminaren speziell in den Punkten Organisation und Führen von Radgruppen, Radfahren in der Gruppe und Umgang mit heterogenen Trainingsgruppen weitergeben.

Wie ist der Umfang der Weiterbildung?

Die Lehrgang beinhaltet 24 Unterrichtseinheiten inkl. einem schriftlichen Abschlusstest, welche auf 3 Ausbildungstage mit je 8 Einheiten in Theorie und Praxis aufgeteilt sind. Eine Einheit entspricht 45min.

Wie hoch sind die Weiterbildungskosten?

Die Ausbildung zur Qualifikation Rennrad-Guide kostet einmalig 759,00 € (inkl. 19% ausgewiesener USt). Bei Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 20% fällig.

Die Lehrgangsgebühren beinhalten sämtliche Kursgebühren inkl. Unterbringung, Kurtaxe, Frühstück, Abendessen und Seminarverpflegung. (Getränke beim Abendessen sind nicht inkludiert)

Https://www. bike4passion. de/akademie/qualifikation-zum-rennrad-guide-m-w. html

Rennrad und Radtouren

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Umgeben von legendären Alpenpässen muss man zu Andermatt als Rennradfahrer nicht viel sagen. Sie haben die Qual der Wahl. Vor der Haustür am Basecamp liegt die Oberalp-Passstraße. Links gleich hoch zum Oberalp oder Rechts runter und Angriff auf Gotthardt oder Furka. Its your choice!

Basecamp Andermatt ist ein optimaler Stützpunkt für Rennradfahrer

    Informationen für euren Rennrad Urlaub in Andermatt bekommen sie auf unserer Hütte. Wir sind alle aktive Sportler und gehen regelmäßig selber biken Werkzeug für Reparaturen an ihrem Bike. Wir haben spezielles Bike Werkzeug und einen Montageständer Bike Plege in Andermatt. Unsere Hütte hat für Radwäsche einen Kärcher Dampfreiniger Reifenpanne am Sonntag, Kein Problem. Wir haben für gängige Grössen Reifen und Schläuche. Aufpumpen kann man mit unserem Kompressor.

Die Auswahl der Routen ist riesig. Die legendären Pässe von Nufenen, Luckmanier, Grimsel, Simplon, Susten, Furka, Gotthardt und Oberalp sind alle sehr nah. Wer müde Beine bekommt, kann mit der MGB nach Hause fahren. Triple – oder mindestens Compact Kurbeln sind sehr empfehlenswert!

Hier sind ein paar Vorschläge die alle an der Passstraße vor der Haustür vom Basecamp Andermatt beginnen.

Rennrad: Andermatt – Disentis – Andermatt

    Distanz Gesamt 65KM / Höhendifferenz 1520m Höhendifferenz Andermatt-Oberalp 600m auf 11Km Strecke Höhendifferenz Disentis-Oberalp 920m auf 22Km Strecke

Tourenbeschreibung: Die Runde beginnt in Andermatt auf der Oberalp Straße 150m vom Basecamp Andermatt und fährt mit circa 8% Steigung bis zur Abzweigung Nätschen und danach mit 4% gemütlich bis zum Oberalp Pass. Es werden ein paar mal Galerien und Tunnel befahren, hier kann es noch Rutschig / Eisig sein, Vorsicht beim Fahren und immer Rücklicht dabei haben! Oben am Oberalp Pass gehts an der Mündung vom Meighelspass vorbei Richtung Tschamutt. Hier kann man einen Wasserfall sehen, welches von der Reinquelle kommt. Es geht gemütlich Downhill durch die Dörfer bis nach Disentis.

Zurück geht es die gleiche Strecke und beginnt mit sanfter Steigung bis nach Tschamut und zieht etwas an bevor die Serpentinen hoch auf dem Oberalp Pass führen. Insgesamt ist es eine mäßige Steigung und auch ohne Kompakt-kurbel zu schaffen.

Bei der Abfahrt von Oberalp Pass nach Andermatt ist Vorsicht geboten. Es kam leider letztes Jahr 2012 zu einem tödlichen Rennrad-Unfall im Grind-Tunnel. Die Kurve zieht etwas im Tunnel an und hier kam der Fahrer von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Wand. Insbesondere wenn die Sonne abends im Westen steht und man fährt mit der Sonnenbrille in die Dunkelheit, ist man paar hundert Meter leicht im Blindflug unterwegs. Auch die Fahrbahn kann nass bis vereist sein im schattigen Tunnel.

Have fun and be safe!

Rennrad:Andermatt – Schöllenen-Sustenpass – Grimselpass – Furkapass – Andermatt

    120 km 3500 Höhenmeter 7-8 Stunden

Tourenbeschreibung: In Andermatt auf 1440m beginnt es mit einer Abfahrt durch die Schöllenenschlucht nach Wassen auf 930m. Hier mit einer Linksabbiege auf die Straße hoch auf dem Sustenpass auf 2224m. Der Anstieg ist gleichmässig und die Kurven sind gut einsehbar. Oben auf dem Pass gehts dann runter nach Innertkichen auf 620m Es sind also über 2000m zum Abfahren. In innertkichen bieter sich eine kleine Pause an, bevor der lange Anstieg auf dem Grimselpass beginnt. Es sind 1550m Höhenmeter auf circa 28km auf dem Weg zum Grimselpass auf 2165m. Dies ist der längste Aufstieg auf dieser schönen Tour. Die Steigung ist aber gleichmässig und hat nur ein paar härtere Rampen kurz vor dem Pass. Oben angekommen gehts kurz runter nach Gletsch auf 1760m. Hier hat man einen schönen Blick auf dem Rhonegletscher und die Westseite vom Galenstock. Es geht noch ein mal hoch auf dem Furkapass auf 2431m. Es beginnt gemütlich bis zum Rhonegletscher aussichtspunkt bei Belveder. Hier zieht es etwas an und wird aber wieder flach vor dem Pass. Ab hiert gehts nur noch 1000m Höhenmeter Abfahrt nach Realp und Andermatt.

Rennrad: Andermatt – Furka – Nufenen – Gotthard – Andermatt

    100 km 3150 Höhenmeter 6-7Stunden

Tourenbeschreibung: Tourenbeschreibung: in Andermatt auf 1440m gehts los nach Realp 1550M. Die 10km Strecke dient zum Einfahren bevor der 1000m Aufstieg auf dem Furkapass auf 2431m los geht. Die Straße bis zum Tiefenbach ist etwas steiler, flacht hier ab aber hat noch auf den letzten kilometer eine kleine überraschung insbesondere bei Westwind. Nach dem Pass kann man bei Belveder eine Pause einlegen, hier ist es nich so windig und man kann auch einen Blick auf dem Rhonegletscher machen. Die Abfahrt geht weiter bei Gletsch vorbei runter bis nach Ulrichen auf 1300m. Hier beginnt die Steigung auf dem Nufenenpass. Es sind gemütliche 3% für die ersten 6 Kilometer und ziehen dan an auf durchschnittliche 9% auf nächsten 10km. Es sind aber gefühlt 12% bei einigen Serpentinen und ohne Kompakt Kurbeln wird es sicher eine harte Nummer. Oben auf dem Nufenenpass auf 2458m liegt immer Schnee für eine kleine Abkühlung bevor die 26km lange Abfahrt durch das herrliche Bedretto Tal nach Airolo auf 1198m beginnt. Ab Airolo gibt es 2 möglichkeiten hoch auf dem Gotthard Pass zu Fahren. Die normale Schnellstraße oder die berühmte Tremola Kopfsteinpflaster Straße. Es ist keine Paris-Roubaix Qual-Kopfsteinstraße, eher eine raue Oberfläche welches mit dem Rennrad gut zu fahren ist. Man kann die ersten paar Kilometer antesten und immer noch umschwenken auf die geteerte Straße. Oben auf dem Gotthardpass auf 2081m angekommen freut man sich auf die 10km Abfahrt duch Hospental nach Andermatt. Diese Tour ist sicher einer der schönsten Rennradtouren in den Alpen!

Rennrad: Andermatt – Oberalp – Lukmanier – Gotthard – Andermatt

    160 km 3265 Höhenmeter 8 Stunden

Tourenbeschreibung: Die Runde beginnt in Andermatt auf 1440m Höhe auf der Oberalp Straße 150m vom Basecamp Andermatt entfernt und fährt mit circa 8% Steigung bis zur Abzweigung Nätschen und danach mit 4% gemütlich bis zum Oberalp Pass auf 2044m Es werden ein paar mal Galerien und Tunnel befahren, hier kann es noch Rutschig / Eisig sein, Vorsicht beim Fahren und immer Rücklicht dabei haben! Oben am Oberalp Pass gehts an der Mündung vom Meighelspass vorbei richtung Tschamutt. Hier kann man einen Wasserfall sehen, welches von der Reinquelle kommt. Es geht gemütlich downhill durch die Dörfer bei Disentisvorbei Richtung Lukmanier runter auf Medelser Rhei auf 1032m. Hier beginnt der 18km Aufstieg auf 1914m hohen Pass. Die 39km lange Abfahrt vom Lukmanierpass führt durch schöne Pinienwälder bei Aquacaldo vorbei nach Biasca auf 320m. Hier wird die Tiefste Stelle dieser Rennradtour erreicht und es ist oft 20 Grad wärmer als oben auf dem Pass. In Biasca kann man eine Pause anlegen bevor man den langen aber flache anstieg nach Airolo auf 1140m in angriff nimmt. Diese 38km mit 840m Höhenmeter kann man auch alternativ mit dem Zug fahren, nicht die Velokarte vergessen. Ab Airolo gibt es 2 möglichkeiten hoch auf dem Gotthard Pass zu Fahren. Die normale Schnellstraße oder die berühmte Tremola Kopfsteinflaster Straße. Es ist keine Paris-Roubaix Qual-Kopfsteinstraße, eher eine raue Oberfläche welches mit dem Rennrad gut zu fahren ist. Man kann die ersten paar Kilometer antesten und immer noch umschwenken auf die geteerte Straße. Oben auf dem Gotthardpass auf 2081m angekommen freut man sich auf die 10km Abfahrt duch Hospental nach Andermatt.

Rennradverleih und geführte Touren mit Rennrad oder Ebike

Wenn sie kein eigenes Rennrad dabei haben, oder einmal ein E-Bike ausleihen möchten, können sie diese bei Bike und Event ausleihen. Hier können sie auch geführte Touren, Events, Firmenrennen oder Fahrtraining buchen.

Einfache Touren mit Rückfahrt Bus/Bahn 😉

Rennrad: Andermatt – Hospental – Realp – Hospental – Andermatt

    20 km 100 Höhenmeter 1 Stunde

Kleine Rennrad Tour zum einfahren. Man kann es auch mit dem Mountainbike fahren und bei Andermatt beim dem Golfkurs die Langlaufloipe bis zum Kieswerk fahren. Hier beginnt ein schöner Trail dem Furkareuss entlang bis nach Realp. Alternativ immer der Kantonalstraße entlang von Andermatt nach Hospental, Zumdorf und Realp

Andermatt – Oberalp – Sedrun – Ilanz – Rückfahrt mit dem Zug

    65 km 600 Höhenmeter 4 Stunden

Andermatt – Gotthardpass – Bellinzona – Rückfahrt mit dem Zug

    85 km 700 Höhenmeter 4-5 Stunden

Andermatt – Furkapass – Oberwald – Brig – Rückfahrt mit dem Zug

    80 km 1000 Höhenmeter 5 Stunden

Andermatt – Erstfeld – Altdorf – Flüelen – Rückfahrt mit Zug

    40 km 1000 Höhenmeter 4 Stunden

Rennradverleih und geführte Touren mit Rennrad oder Ebike

Wenn sie kein eigenes Rennrad dabei haben, oder einmal ein E-Bike ausleihen möchten, können sie diese bei Bike und Event ausleihen. Hier können sie auch geführte Touren, Events, Firmenrennen oder Fahrtraining buchen.

Https://www. basecamp-andermatt. com/de/andermatt/rennrad-rund-um-andermatt

Sie drehen gerne am Rad?

Mit einem runden Tritt am Rennrad lässt sich der Alltag leicht vergessen.

Rennrad-Rauszeit für Bewegungshungrige

Wer zu viel am Gas steht, der dreht am Ende noch durch. Damit sie wieder ihren Rhythmus und einen weichen runden Tritt finden: Raus aus dem Bürosessel, rauf in den Sattel. Gönnen Sie sich eine Rauszeit und kurbeln Sie mal wieder meditativ vor sich hin.

Die Natur in den Regionen der JUFA Hotels wird geprägt von wunderbaren Kompositionen aus Bergen und Seen. Unsere Rennrad-Touren gehen durch idyllische Ortschaften und traditionsreiche Dörfer, an Seeufern vorbei, über blühende Almwiesen hinauf auf aussichtsreiche Panoramastraßen.

Mit der JUFA Rennrad-Rauszeit rollt das Leben wieder!

Unterwegs in den JUFA Hotels-Rennrad-Regionen

    Traunsee bei Ebensee Hallstätter Seenrunde Grundlsee-Toplitzsee Runde
    Traisental Radweg
    Grazer Hügellandtour Murradweg
    Rennradtour Seckau Lobming Tour Reisstraße
    Stradenrunde von Klöch Weinberg Runde von Puxa Traminer Weinrunde Klöch
    Vulkanlandtour Apfelland und Pöllauer Tour Apfelland & Almenland Tour Grazer Hügelland Tour Raabtaltour Ilztaltour
    Karawanken-Runde
    3 Pässe Rennradtour Alpenvorland Schleife Aurunde Gasteneckrunde Garstnertaler Genussrunde Mitterwengerrunde Nationalpark Giro Nationalpark Kalkalpen Oberwengerrunde Pyhrn-Priel Panorama Stodertal Rennradtour
    Transalp-Fernradweg München-Venezia Lienzer Dolomiten-Runde Bannwaldsee Runde Kaunertaler Gletscherstraße
    Julierpass Albulapass Berninapass Alpenchallenge Lenzerheide Sustenpass Grimselpass Furkapass Flüelapass

JUFA Hotels Fahrradkompetenz

Ausgezeichnet mit dem ADFC Gütesiegel „Bett+Bike“ bieten ausgewählte JUFA Hotels Kompetenz auf höchster Stufe an:

    Abschließbare Einstellmöglichkeit Basis-Reparatur-Sets im Hotel Gepäcktransport gerne auf Anfrage Trockenraum für Kleidung und Ausrüstung Gesundes kulinarisches Angebot Buchbar bereits ab 1 Übernachtung

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Perfekter Trainingsstandort

Auf der Suche nach einem idealen Standort für ein Rennradtrainingscamp? Dann werden Sie sich in einem unserer JUFA Hotels rundum wohlfühlen.

    Hervorragende Sportinfrastruktur im Hotel Vitalreiches Frühstücks-, Mittags – und Abendbuffet Tolle Rundfahrtsmöglichkeiten in den Regionen Flache, hügelige und bergige Etappen für perfekte Trainingsmöglichkeiten Hoteleigenen Wellness – und Ruhebereiche laden zum Regenerieren ein Informations – und Kartenmaterial für Touren im Hotel erhältlich

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Nach einer kräfteraubenden Tour auf dem Bike gibt es doch nichts Schöneres, als es sich In warmen Thermalbädern so richtig gut gehen zu lassen. Zeit, die müden Beine endlich ruhen zu lassen und sich die wohlverdiente Portion Entspannung zu holen.

Zahlreiche Thermen und Hallenbäder rund um unsere JUFA Hotels laden Ihre Batterien wieder auf und geben Energie für die nächste große Tour!

Die JUFA Hotels Rad-Rauszeit

In die Pedale treten, den Wind in den Haaren spüren, die Haut von Sonnenstrahlen erwärmen und dabei den Blick über die Landschaft schweifen lassen – das ist die Rad-Rauszeit der JUFA Hotels. Die unzähligen Destinationen für einen Radurlaub warten nur darauf, von Genießern, Abenteurern und Adrenalinjunkies auf zwei Rädern entdeckt zu werden. Ob Entspannt im Flachland oder Voller Action in den Bergen – Radwege in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein sind vielfältig. Somit findet hier jede Radliebhaberin und jeder Radliebhaber die Passende Route und das naheliegendste JUFA Hotel nach dem eigenen Geschmack.

Https://www. jufahotels. com/rauszeit-rennrad/

Siebengebirgs-Rennrad-Tour mit Start & Ziel in Bonn

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

„Ich bin im Siebengebirge aufgewachsen und in Bonn zur Schule gegangen. In meinen späten Teenagerjahren habe ich begonnen hin und wieder mit dem Rad zur Schule hin und zurück zu fahren. Das waren dann insgesamt so knapp unter 40 Kilometer, meist jeden Tag. Vermutlich habe ich da den Grundstein gelegt, hügelig und bergig fahren zu können und zu wollen und vor Rampen keine Angst zu haben.

Als ich klein war, und wir beispielsweise im Urlaub waren und dann irgendwann nach etlichen Autostunden das Siebengebirge am Horizont auftauchte, wusste ich, gleich bist du zu Hause. So ist es noch immer. Wenn ich lange Tagestouren auf dem Rad erlebe und dann irgendwann einen der Berge erblicke, weiß ich, es ist nicht mehr weit.

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Das ist auch der Grund, warum ich hier so gerne fahre und trainiere. Ich weiß, dass ich schnell zu Hause bin, wenn daheim etwas sein sollte, das Wetter umschlägt, ich mich doch nicht fit fühle. Dennoch kann ich hier Stunden verbringen und sehr effektiv trainieren und mich selber herausfordern.

Los geht es nach dem Start nahe des Rheins locker mit dem ersten Anstieg der Pützchens Chaussee. Als ich meine erste Tour auf dem Rennrad unternahm, war das mein erster kleiner Berg und ich bin ihn natürlich mittlerweile etliche Male gefahren. Es macht Spaß, hier an seine Grenze zu gehen und Bestzeiten zu versuchen, der kleine Berg ist nicht lang und nicht gemein. Dahinter beginnt schon beinahe das Hügelland und es kommt die erste Welle.

Nach einer kleinen Abfahrt, die ich immer nutze, um meine Abfahrtkünste zu verbessern und Stück für Stück weniger ängstlich zu sein, kommt nochmal eine kleine Kuppe bis es links zum 8000 Watt am Berg geht. Dies ist Teil der Triathlon-Bonn-Strecke und es stehen aufmunternde Worte auf der Straße. Die Steigung ist kurz, aber giftig und einer meiner persönlichen Endgegner. Hier versuche ich, ab Tag eins auf dem Rennrad immer und immer wieder eine Schippe drauf zu legen.

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Auf meiner Strecke geht es möglichst viel auf Landwirtschaftswegen entlang und an Tierweiden vorbei. Ich lebe in der Innenstadt und tanke mental 100 Prozent auf, wenn ich durch die Natur fahren kann, wenig Autoverkehr erlebe und mich an Tieren auf Weiden erfreue. Es geht hügelig weiter, bis zur Rampe Kuchenbach mit ihren 19 Prozent.

Hier freue ich mich immer über das Wort Kuchen und bekomme ersten Hunger, muss aber sagen, dass der Kuchen mit der Rampe Kuchenbach nicht viel gemeinsam hat. Die Rampe ist kurz, aber gemein. Wenn du denkst, dass du oben bist, gehen die 19 Prozent erst los.

Danach gibt es eine kleine Abkühlung bei der Fahrt durch den Wald und nach einer kurzen Abfahrt, kann man auf der Talstraße entweder genüsslich ballern oder ein wenig die Beine hochnehmen. Denn das Siebengebirge ist hügelig und ein paar Hügel müssen da noch gefahren werden. Ich verspreche aber, dass die Aussicht alle Mühen wert ist: Was man rauffährt, darf auch wieder runtergefahren werden.

Die Beine haben immer genug Zeit, einmal auszuschütteln, wenn man nicht auf Schnitt oder im Wettkampf fährt. Nach hoch und runter folgt eine weitere, auch nicht sehr nette, Steigung hoch nach Berghausen. Hier kann man eine kleine Pause machen und sogar Cola oder Pommes bekommen, links gibt es eine Terrasse, an der man eine kleine Dorfgastronomie erkennen kann.

Kann man mit einem Rennrad auf Tour gehen

Weiter geht es über kleine Wege durch tolle Orte wie Hühnerberg und Quirrenbach, erneut an Weiden vorbei und Schleichwege gefahren, fahren wir Heisterbacherrott hinunter, die eine tolle Anfängerabfahrt ist. Hier übe ich, Kurven in der Abfahrt zu nehmen und die Spur zu halten. Links ab gäbe es die Möglichkeit hoch zum Einkehrhaus zu fahren, wer Pause im Wald mit Getränk und echtem Kuchen machen mag. Ab dort können auch gut die Siebengebirgsgiganten fürs Rennrad Petersberg und Drachenfels gefahren werden. Aber wir fahren weiter runter und rechts ab, noch einmal hoch, kommen wir in Vinxel an. Hier feile ich auf zwei graden Strecken hintereinander an meinen Sprintkünsten.

Der Wind kann dort sehr gemein sein, nicht umsonst heißt das Ding Windkante. Nach den beiden Sprints geht es noch einmal bergab, wir sind wieder auf der Pützchens Chaussee. Der Berg ist nicht nur bergauf ein guter Anfängerberg, sondern auch prima zum Abfahrt üben geeignet. Die Strecke endet wieder am Rhein. Spätestens hier gibt es mehrere Möglichkeiten, ein Kaltgetränk in schönem Ambiente zum Lohn zu bestellen. Endpunkt ist beinahe Startpunkt und auf der Brücke, kannst du einmal nach links schauen und über den Rhein hinweg das Siebengebirge liegen sehen. Ist nicht mehr weit, bist fast zu Hause. Beruhigend irgendwie.“

Https://www. alpecincycling. com/localloops/rennrad-tour-siebengebirge-bonn/

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