Ist 1 stunde radfahren genug

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) informiert:

Raus aus der Winterträgheit und rauf auf´s Fahrrad: Radfahren ist ein wahres Wundermittel

Wer regelmäßig Fahrrad fährt, kann sich das Fitnessstudio sparen

Sie sind auf der Suche nach einer Sportart, die zu Ihnen passt, im Freien ausgeübt wird auch noch Spaß macht? Dann ist Radfahren ideal. Denn der Ausdauersport Radeln macht fit und wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf Körper und Geist aus. Er fördert das Herz-Kreislauf-System, stärkt Muskeln, schützt Gelenke vor Arthrose und beugt typischen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Herzleiden oder Diabetes vor. Bei regelmäßigem Radeln wird die Stimmung positiv beeinflusst, Stress abgebaut und sogar das Demenz-Risiko gesenkt. Das Beste aber ist: Es bedarf keiner aufwändigen Zeitplanung. Im Gegensatz zum Sportverein oder einem Fitnessstudio ist Radfahren leicht in den Arbeits – oder Familienalltag zu integrieren.

Ob klein oder groß, jung oder alt – Radfahren ist für jedes Alter geeignet

Fast jeder kann Fahrrad fahren und auch wenn man ungeübt ist, kann man sich kaum überfordern und es langsam angehen lassen, bis man etwas mehr Kondition aufgebaut hat. Besonders für ältere Menschen, die lange krank waren, übergewichtig sind oder unter Gelenkbeschwerden leiden, ist Fahrradfahren der ideale Sport. Man sollte sich beim Radeln locker mit Freunden unterhalten können, ohne dabei atemlos zu werden. Wenn man den ganzen Winter keine Bewegung ausübt hat, ist es ratsam, den Körper erst langsam an die sportliche Aktivität gewöhnen. Die Empfehlung der Experten der DGSP lautet: Lassen Sie es ruhig angehen, fahren Sie anfangs ebene Strecken und tragen Sie auf alle Fälle einen Helm beim Fahrradfahren.

Die richtige Technik und Einstellung des Fahrrads ist wichtig

Um die Gelenke zu schonen, sollte man einen leichten Gang wählen und kontinuierlich in die Pedale treten. Die höhere Trittfrequenz hat einen zusätzlichen Trainingseffekt.

Grundsätzlich gilt: Das Rad sollte immer zu der Körpergröße passen. Dafür müssen Sattel und Lenker optimal aufeinander abgestimmt sein. Die Sitzhöhe sollte so eingestellt sein, dass das Knie in der tiefsten Pedalstellung immer noch leicht gebeugt ist. Der Lenker ist in optimaler Höhe, wenn man im Sitzen eine leicht nach vorne geneigte Sitzposition einnimmt.

Der Sitzfläche sollte möglichst breit genug und waagerecht sein oder leicht nach vorne abfallen. Die Entfernung vom Sattel zum Lenker darf den Rücken weder zu stark strecken, noch zu sehr stauchen. Die Handgelenke sollten am Lenker nicht abknicken.

Kaum eine andere Sportart verbessert die körperliche Fitness so effektiv wie das Radfahren. Die Sportmediziner der DGSP empfehlen deshalb: Steigen Sie auf den Drahtesel und starten Sie bewegt ins Frühjahr!

Frankfurt, den 31. März 2019

Experten zu diesem Thema vermittelt:
DGSP-Pressesprecherin Dr. Annette Heller
Mobil: +49 (0) 1 73 – 6 52 23 21
E-Mail:

DGSP im Kurzportrait: Die 1912 gegründete Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) ist die zentrale ärztliche Institution auf den Gebieten der Sportmedizin sowie der Gesundheitsförderung und Prävention durch körperliche Aktivität. Neben der Förderung von sportund präventivmedizinischer Forschung, Lehre sowie Fort – und Weiterbildung setzt die DGSP viele Projekte zur Erhöhung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung um. Sie ist die Vereinigung der 17 Landesverbände für Sportmedizin und mit ihren 8000 Mitgliedern eine der größten wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland. 2012 feierte die deutsche Sportmedizin ihr einhundertjähriges Bestehen. Dem Präsidium gehören an: als Präsident Univ.-Prof. Dr. med. Bernd Wolfarth (Berlin), als Vizepräsidenten Dr. Ingo Tusk (Frankfurt am Main), Dr. Thomas Schramm (Köln), Professor Dr. Christine Graf (Köln), Professor Dr. Frank Mayer (Potsdam), Dr. Axel Klein (Dresden) und Generalsekretär ist Professor Dr. Rüdiger Reer (Hamburg). Ehrenpräsidenten sind Professor Dr. Dr. h. c.mult. Wildor Hollmann (Köln), Professor Dr. Hans-Hermann Dickhuth (Freiburg) und Professor Dr. Herbert Löllgen (Remscheid), Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann (Hamburg).

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Wie lange muss man Fahrrad fahren, um 1 Kg abzunehmen?

Ist 1 stunde radfahren genug

Du willst abnehmen und hast schon oft gehört, dass Fahrradfahren eine großartige Möglichkeit dafür ist? Aber wie viele Stunden musst du tatsächlich auf dem Sattel sitzen? Und wie lange muss man Fahrrad fahren um 1 Kilo abzunehmen?

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Die Antwort ist nicht so einfach, wie du denkst. Denn hier spielen viele Faktoren eine Rolle: dein Gewicht, deine Geschwindigkeit und Intensität. Doch keine Sorge, wir haben für dich die Forschung durchgeführt und die Antwort gefunden! In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du dein Training optimieren kannst, um schneller Ergebnisse zu erzielen. Also, schnapp dir dein Fahrrad und lass uns gemeinsam den Berg erklimmen!

Grundlagen beim Abnehmen

Wenn du abnehmen möchtest, ist es wichtig, dass du mehr Kalorien verbrennst, als du zu dir nimmst. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist regelmäßiges Fahrradfahren.

Kurzum, in diesem Abschnitt erfährst du die Grundlagen, wie viel Kalorien du beim Fahrradfahren verbrennst und wie du durch ein Kaloriendefizit abnehmen kannst.

Kalorienverbrauch beim Fahrradfahren

Der Kalorienverbrauch beim Fahrradfahren hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel deinem Gewicht, deiner Geschwindigkeit und der Dauer deiner Fahrt.

Denn eine durchschnittliche Frau mit einem Gewicht von 70 Kilogramm verbrennt beim Fahrradfahren mit einer Geschwindigkeit von 18 km/h etwa 300 bis 400 Kalorien pro Stunde.

Denn wenn du schneller fährst, verbrennst du natürlich mehr Kalorien. Hier ist eine Tabelle, die dir einen Überblick über den Kalorienverbrauch beim Fahrradfahren gibt:

Abnehmen ohne Verzicht: Wie Kaloriendefizit funktioniert

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Um abzunehmen, musst du ein Kaloriendefizit erreichen, das bedeutet, dass du mehr Kalorien verbrennst, als du zu dir nimmst. Wenn du regelmäßig Fahrradfährst, kannst du dein Kaloriendefizit erhöhen und somit schneller abnehmen.

Beispielsweise, wenn du täglich eine Stunde Fahrrad fährst, kannst du etwa 300 bis 400 Kalorien verbrennen. Wenn du dies mit einer gesunden Ernährung kombinierst, wirst du schneller abnehmen.

    Iss gesunde Lebensmittel, die reich an Nährstoffen sind und wenig Kalorien enthalten. Beispielsweise Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und mageres Fleisch. Vermeide zuckerhaltige Getränke und Snacks, die viele Kalorien enthalten. Trinke viel Wasser, um deinen Körper zu hydratisieren und deinen Stoffwechsel zu erhöhen. Fahre regelmäßig Fahrrad, um mehr Kalorien zu verbrennen und dein Kaloriendefizit zu erhöhen.

Auf jeden Fall weißt du jetzt, wie du durch regelmäßiges Fahrradfahren und ein Kaloriendefizit abnehmen kannst.

Kurzum, wenn du diese Tipps befolgst und dein Fahrradtraining regelmäßig durchführst, wirst du bald Ergebnisse sehen.

Wie lange muss man Fahrrad fahren, um 1 Kilo abzunehmen?

Wenn du abnehmen möchtest, ist Fahrradfahren eine großartige Möglichkeit, um Kalorien zu verbrennen und Gewicht zu verlieren. Aber wie lange musst du Fahrrad fahren, um 1 Kilo abzunehmen? Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Faktoren, die den Kalorienverbrauch beeinflussen

Der Kalorienverbrauch beim Fahrradfahren hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:

    Gewicht: Je schwerer du bist, desto mehr Kalorien verbrennst du beim Fahrradfahren. Geschwindigkeit: Je schneller du fährst, desto mehr Kalorien verbrennst du. Gelände: Bergauf zu fahren verbrennt mehr Kalorien als flaches Gelände. Intensität: Wenn du schneller fährst oder bergauf fährst, verbrennst du mehr Kalorien.

Beispielrechnungen, um beimn Fahrradfahren 1 Kilo abzunehmen

Um 1 Kilo abzunehmen, musst du 7.000 Kalorien verbrennen. Wie lange das dauert, hängt von deinem Gewicht und deiner Intensität ab.

Hier sind einige Beispielrechnungen:

    Eine Person, die 70 kg wiegt und mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h fährt, verbrennt etwa 590 Kalorien pro Stunde. Um 1 Kilo abzunehmen, müsste sie etwa 12 Stunden Fahrrad fahren. Eine Person, die 90 kg wiegt und mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h fährt, verbrennt etwa 750 Kalorien pro Stunde. Um 1 Kilo abzunehmen, müsste sie etwa 9 Stunden Fahrrad fahren.

Hier findest du für die bessere Übersicht eine Tabelle dazu:

Wie viel nimmt man ab, wenn man jeden Tag 1 Stunde Fahrrad fährt?

Wenn du jeden Tag 1 Stunde Fahrrad fährst, kannst du je nach deinem Gewicht und deiner Intensität etwa 500 bis 700 Kalorien verbrennen.

Das entspricht etwa einem halben Kilo bis einem Kilo pro Woche, wenn du auch deine Ernährung im Auge behältst.

Was bringt täglich 30 min Fahrradfahren?

Selbst wenn du nur 30 Minuten am Tag Fahrrad fährst, kann das helfen, Gewicht zu verlieren. Du verbrennst etwa 200 bis 300 Kalorien, je nach deinem Gewicht und deiner Intensität.

Das entspricht etwa 0,2 bis 0,3 Kilo pro Woche.

Wie lange muss man Fahrradfahren, um 1000 Kalorien zu verbrennen?

Um 1000 Kalorien zu verbrennen, musst du je nach deinem Gewicht und deiner Intensität etwa 1,5 bis 2 Stunden Fahrrad fahren.

Hier ist eine Tabelle mit einer Beispielrechnung:

Fahrradfahren ist eine großartige Möglichkeit, um Gewicht zu verlieren und fit zu bleiben. Wie lange du fahren musst, um 1 Kilo abzunehmen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Aber selbst wenn du nur 30 Minuten am Tag fährst, kannst du helfen, Gewicht zu verlieren und deine Gesundheit zu verbessern.

Tipps zum Abnehmen durch Fahrradfahren

Wenn du Gewicht verlieren möchtest, ist das Fahrradfahren eine großartige Möglichkeit, um Kalorien zu verbrennen und deine Ausdauer zu verbessern.

Intensität und Dauer des Trainings

Um Gewicht zu verlieren, musst du mehr Kalorien verbrennen, als du zu dir nimmst. Das Fahrradfahren kann dir dabei helfen, indem es deinen Stoffwechsel ankurbelt und deine Herzfrequenz erhöht. Um jedoch effektiv abzunehmen, solltest du deine Trainingsintensität und – dauer kontrollieren.

Eine moderate Intensität von 60-70% deiner maximalen Herzfrequenz ist ideal für das Abnehmen. Du solltest versuchen, mindestens 30 Minuten pro Tag zu radeln, um den Stoffwechsel anzukurbeln und Kalorien zu verbrennen.

Wenn du mehr Zeit hast, kannst du deine Trainingsdauer erhöhen, um noch mehr Kalorien zu verbrennen.

Ernährung

Das Fahrradfahren allein reicht nicht aus, um Gewicht zu verlieren. Eine gesunde Ernährung ist genauso wichtig, um deinen Körper mit den Nährstoffen zu versorgen, die er benötigt, um effektiv zu funktionieren.

Auf jeden Fall achte darauf, dass du genug Protein, Kohlenhydrate und gesunde Fette zu dir nimmst, um deine Energie zu maximieren und deinen Körper zu unterstützen.

Regelmäßigkeit

Um Gewicht zu verlieren, musst du regelmäßig radeln. Es ist wichtig, dass du dir ein realistisches Ziel setzt und dich daran hältst. Wenn du nur gelegentlich radelst, wirst du keine signifikanten Ergebnisse sehen.

Versuche, mindestens drei bis vier Mal pro Woche zu radeln, um Gewicht zu verlieren und deine Ausdauer zu verbessern.

Ausdauer

Das Fahrradfahren ist eine großartige Möglichkeit, um deine Ausdauer zu verbessern. Wenn du regelmäßig radelst, wirst du schnell Fortschritte machen und längere Strecken zurücklegen können.

Denn wenn du deine Ausdauer verbessern möchtest, solltest du dein Training allmählich steigern, indem du deine Intensität und Dauer erhöhst.

Das Fahrradfahren ist eine großartige Möglichkeit, um Gewicht zu verlieren und deine Ausdauer zu verbessern. Indem du diese Tipps befolgst, kannst du das Beste aus deinem Training herausholen und deine Ziele schneller erreichen.

Https://www. fahrradking. com/wie-lange-fahrrad-fahren-um-1-kilo-abzunehmen/

Fitness durch Fahrradfahren

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Wie du das Radfahren in deinen Workout integrieren kannst!

Die Rede ist vom berühmt, berüchtigten Winterspeck – wer kennt dieses Dilemma nicht! Ist der Speck erst einmal da, dann ist es allerhöchste Zeit etwas dagegen zu tun. Mit den „Rettungsringen“ um die Hüfte möchte keiner in die neue Saison starten – auch du sicherlich nicht! Also braucht dein Körper dringend ein Ausdauertraining mit dem du klar kommst und dass einen positiven Effekt auf deine Physis und Psyche ausübt.

Nun gibt es in der menschlichen Anatomie leider Körperzonen, an denen es nicht so einfach ist, das Fett wieder abzubauen, um nach einem langen Winter wieder mit einer Top Figur in den Sattel steigen zu können.

Abhilfe schafft ein stringenter Trainingsplan, der dich fordert und das Abnehmen erleichtert. Regelmäßiges Krafttraining ist als Sportart sicherlich zu empfehlen, doch es bedarf natürlich auch einer gewissen Ausdauer, um einen optimalen Erfolg zu haben.

Tägliches Training werden die Meisten sicherlich nicht schaffen aber einen Plan für Indoor-Training oder Joggen im Alltag ist sicherlich kein Hexenwerk und leicht zu erstellen. Fahren mit dem Rad macht Spaß und je öfters du in der Woche draußen trainierst, desto schneller erreichst du durch regelmäßigen Sport die gewünschte Fitness.

Regelmäßige Fahrten auf dem Rad – zum Einstieg in die neue Fitness ideal

Zu Beginn der Saison gilt als ein guter Einstieg mehrmals die Woche kurze Strecken mit dem Rad deiner Wahl fahren. Nicht übertreiben, keine hohe Geschwindigkeit und km Fressen kann später kommen.

Es reicht, wenn du deinen Körper an eine regelmäßige Belastung langsam gewöhnst und dreimaliges Trainieren auf einer moderaten Strecke ist für den Anfang erst einmal genug des Guten. Die Zeit sollte so um 20 bis 40 Minuten liegen, sodass du dein Bike noch spürst aber dich nicht überanstrengst. Später kannst du die Tour bis auf eine Stunde erweitern. Du wirst schon selbst erkennen, was in diesem Bereich gut für dich ist.

Niedrige Gänge und eine gleichmäßige Belastung – lass es ruhig angehen

Ein viel verbreiteter Fehler ist, wenn zu Beginn des Trainings das Fahrrad in einem zu hohen Gang und mit zu hohem Tempo gefahren wird. Du wirst es als Radfahrer spüren, wenn dein Muskel am Bein oder die Gelenke schmerzen, das muss nun wirklich nicht sein.

Fahre in der Ebene, meide anfangs starke Anstiege auf der Strecke und lass das Fahrrad in einem moderaten Tempo rollen. Die Umdrehungen sollten sich so zwischen 90 und 100 pro Minute einpegeln. Denk daran, dass du nicht im Wettkampf Modus bist. Das hat noch Zeit!

Deine Herzfrequenz, die du mit einem Brustgurt oder einer Fitness Uhr bestimmst, sollte 70 Prozent der maximalen Frequenz keineswegs übersteigen. Ein guter Rat: Lass dein Herz-Kreislauf-System von deinem Hausarzt vor den sportlichen Aktivitäten checken, so fährst du auf der sicheren Seite.

Schwimmen, eine gute Alternative zum Radfahren

Wenn du das Wasser magst, dann baue doch in deinen Trainingsplan Schwimmen ein. Schwimmen gehört bekanntlich zu den gesündesten Sportarten überhaupt und das Abnehmen wird durch ein moderates Schwimmtraining geradezu begünstigt.

Radfahren und Schwimmtraining sind ein ideales Paar, wenn es um effektives Training geht. Nicht umsonst wird von den Kardiologen fast immer Schwimmen und Radfahren als Ausdauersportart im Wechsel mit anderen Sportarten sehr empfohlen.

Das Wasser hat einen Widerstand, der bis zu 14-mal höher ist als der Luftwiderstand. Die Muskulatur ist dadurch besonders gefordert. Eine Trainingseinheit sollte mindestens 30 bis 45 Minuten dauern, so wirst du fit und trainierst im optimalen Bereich.

Die besten 5 Tipps für einen gelungenen Workout

1. Mit dem Fahrrad locker auf ebener Strecke dahinradeln und die Gelenke noch nicht voll belasten. Die Fettverbrennung ist angekurbelt und du nimmst kontinuierlich ab.

2. Immer auf den Körper achten. Dein Körper gibt dir ein Feedback wie niedriger Puls, regelmäßige Frequenz beim Atmen. Ein sogenannter Fitness Tracker erleichtert dir das Training, du kannst diesen bequem am Handgelenk tragen und die Werte sind immer präsent.

3. Kontrolliertes Training vermeidet körperliche Überanstrengung. Du fühlst dich auf dem Fahrrad wohl und bekommst so Lust auf mehr Radfahren. So intensiviert du nach und nach dein Radtraining.

4. Nicht so intensiv trainieren, aber drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche sollten es schon sein. Wichtig ist, dass du auf ein konstantes Fahrradtraining achtest.

5. Sollte das Wetter so schlecht sein, dass an Radfahren nicht zu denken ist, dann ist Schwimmen eine gute Alternative. Kraulen und Rückenschwimmen sind im Trainingsplan zu berücksichtigen, dies garantiert einen guten Muskelaufbau – ähnlich wie beim Joggen; jedoch wesentlich schonender für die Gelenke.

Noch ein Zusatztipp, wie du schnell und einfach sportliche Übungen in den Workout einbauen kannst:

· Steige eine Bushaltestell früher aus und gehe den Rest zu Fuß

· Nutze dein Fahrrad zur täglichen Fahrt auf die Arbeit

· Mittagspausen im Freien an der frischen Luft verbringen und genießen

· Vergiss den Fahrstuhl – nimm die Stufen im schnellen Tempo

· Samstags zum Einkaufen nur das Fahrrad nehmen oder einen schnellen Lauf einplanen, dies verbraucht die Kalorien, die du verbrennen willst.

· Und noch wichtig: Achte auf eine ausgewogene Ernährung und wenn es geht, dann lass dir von einer Ernährungsberaterin oder Ernährungsberater einen Speiseplan erstellen, der auf deine sportlichen Aktivitäten und dein Körpergewicht abgestellt ist. Gerade gesunde Ernährung spielt neben Lauftraining, Fahrradfahren oder Schwimmen eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Disclaimer

Tretwerk hat den Artikel „Fitness durch Fahrradfahren: Wie du das Radfahren in dein Workout integrieren kannst“ sorgfältig recherchiert und steht dir selbstverständlich bei allen anderen Fragen rund um Fahrrad und Zubehör mit Rat und Tat zur Verfügung.

Der Artikel erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und bedeutet auch inhaltlich keine Rechts – oder Medizinberatung, die Tretwerk nicht leisten darf und kann.

Für versehentliche Fehler übernimmt Tretwerk keine Haftung. Deine Anregungen und Kommentare sind jedoch höchst willkommen. Mail oder Anruf genügt.

Wir sprechen in diesem Text alle Geschlechter gleichermaßen an, haben im Sinne eines besseren Leseflusses das generische Maskulinum jedoch nicht erweitert.

Auf Tretwerk ist Verlass, wir sind für dich da. Tretwerk und Fahrrad, immer eine starke Leistung – Klick dich rein!

Https://www. tretwerk. net/blog/fitness-durch-fahrradfahren/

Wie viele Kalorien verbrauche ich eigentlich beim Radfahren?

Ist 1 stunde radfahren genug

Kalorien zählen ist sicher nicht jedermanns Sache. Aber das Achten auf deinen Kalorienverbrauch bringt nicht nur Vorteile, wenn du ein paar Kilogramm verlieren willst, es ist auch sinnvoll, um nicht an Leistungsfähigkeit einzubüßen. Hier sind ein paar Tipps für Radfahrer.

Grundlegendes zum Kalorienverbrauch

Es gilt, einige wichtige Begriffe zu unterscheiden. Einerseits sind den sogenannten Grundumsatz und andererseits den Leistungsumsatz.

Der Grundumsatz ist der Kalorienverbrauch im Wachzustand ohne Berücksichtigung körperlicher Bewegung. Er hängt von Alter, Geschlecht und Körpergröße ab und ist für die Aufrechterhaltung unserer Lebensvorgänge notwendig. Er kann mittels verschiedener Formeln und Online-Tools berechnet werden. Hier findest du einen guten Grundumsatzrechner.

Bsp. 1: Frau, 35 Jahre, 170 groß, 60kg = Grundumsatz etwa 1370 kcal / Tag

Bsp. 2: Mann, 35 Jahre, 175 groß, 75kg = Grundumsatz etwa 1680 kcal / Tag

Der Leistungsumsatz ist die Energiemenge, die zusätzlich zum Grundumsatz durch die verrichtete Arbeit des Organismus hinzukommt. Daraus ergibt sich dann der Gesamtumsatz pro Tag (= Grundumsatz + Leistungsumsatz). Beim Radfahren kann der Leistungsumsatz bei 25km/h schon mal 10 Kilokalorien pro Stunde und Kilogramm betragen.

Bsp. 3: 2h Radfahren mit 25km/h, 60kg Körpergewicht = Leistungsumsatz von 1200 kcal

Wie wirkt sich der Kalorienverbrauch auf das Radfahren aus?

Natürlich sind die Formeln und Werte nur Richtlinien und es kann keine exakte Aussage getroffen werden, die punktgenau zutrifft. Beim Radfahren beeinflussen viele unterschiedliche Faktoren den Kalorienverbrauch. Geschwindigkeit, Wind, Untergrund und die Art des Fahrrades sind hier zu berücksichtigen.

    Ein höherer Gang bedeutet mehr Widerstand und wiederum mehr Kalorien Bergauf verbraucht natürlich mehr Kalorien als bergab Gegenwind lässt die Kalorien ebenso purzeln wie unebener Untergrund, der mehr Leistung abverlangt

Je mehr Muskeln beim Radfahren miteinbezogen sind, desto mehr Brennstoff wird auch gebraucht, um diese mit Energie zu versorgen. Eine Fahrt mit dem Mountainbike bei vollem Körpereinsatz ist dabei energieintensiver als gemütliches Rollen auf Asphalt mit dem Rennrad.

Durch den sogenannten MET (metabolic equivalent of task) können verschiedene körperliche Aktivitäten miteinander verglichen werden. 1 MET = Kalorienverbrauch von 1 kcal/kg/h.

? 1,5 MET Sitzend, Bürojob

? 3,0 MET Stehend, Kellner

? 6,0 MET Radfahren, 15km/h

? 7,5 MET Krafttraining

? 10 MET Radfahren, 20km/h

? 13 MET Laufen 14km/h

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Was kann ich nun für die Praxis tun?

Moderne Pulsuhren können dir Anhaltspunkte geben, wie hoch dein Kalorienverbrauch bei der Radausfahrt ist. Mittels Eingabe von Körpergewicht, Alter, Geschlecht und den Trainingsdaten wie Puls, Zeit und eventuell Watt kann eine recht gute Berechnung stattfinden. Du kannst diese Werte (oder die Berechnungen mittels Online-Plattformen) hernehmen, um je nach Ziel deine Kalorienaufnahme zu steuern.

Willst du abnehmen? Dann nimm vor allem hochwertige Nährstoffe zu dir, trinke ausreichend und iss ausgewogen und nährstoffreich. Kalorien kannst du vor allem durch den Verzicht auf Zucker und Fertiggerichte einsparen.

Willst du deine Leistung verbessern? Dann achte darauf, dass du deinen Kalorienbedarf auf jeden Fall deckst und deinem Körper z. B. nach einer Ausdauereinheit Protein für die Muskeln und Kohlenhydrate für die Energiespeicher zuführst. Auch hier ist eine hochwertige und ausgewogene Ernährung (Vitamine und Mineralien) absolut zu empfehlen.

Achtung: Auch wenn du die Kilogramm beim Radfahren verlieren willst, achte immer auf eine ausreichend gute Energieversorgung und trinke genug. Vor allem bei Hitze und längeren Ausfahrten kann eine Unterversorgung beim Radfahren sehr schnell gefährlich werden.

Https://blog. bikemap. net/de/nutrition/wie-viele-kalorien-verbrauche-ich-eigentlich-beim-radfahren/

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„Kindern Radfahren beizubringen dauert nur eine Stunde“

*** Bitte beachten Sie: Dieser Artikel ist zwei Jahre alt oder älter. Wir haben ihn nicht gelöscht, weil Inhalte wie Tipps, Hintergründe und Technisches noch immer gültig sind. Ansprechpartner, Produkte und Preise können sich aber zwischenzeitlich geändert haben. Für ein Update rufen Sie uns bitte an! ***

[pd‑f/tg] Im Rahmen der Deutschland-Tour veranstaltete die Initiative „Kinder+Sport“ diverse Aktionen, um Kindern Freude am Radfahren zu vermitteln. Schirmherr ist der ehemalige Radprofi Jens Voigt. Im Interview mit dem pressedienst-fahrrad spricht er über die Bedeutung des Radfahrens für Kinder und warum die Verantwortung für die Raderziehung bei den Eltern liegt.

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Pressedienst-fahrrad: Jens, du bist nach deiner aktiven Karriere dem Rennsport in vielerlei Hinsicht treu geblieben. TV-Experte, Markenbotschafter eines Fahrradherstellers und im Rahmen der Deutschland-Tour engagierst du dich für die „Kinder+Sport Mini Tour“. Warum ist dir das Radfahren von Kindern so wichtig?

Jens Voigt: „Ich finde, man kann gar nicht früh genug anfangen, Kindern einen aktiven Lebensstil näherzubringen. Wenn man aktiv lebt, lebt man einfach besser und gesünder. Vorleben ist das eine, Kinder sollten sich aber auch aktiv daran beteiligen. Das Laufrad ist der erste Schritt. Ich bin Vater von sechs Kindern und alle haben mit dem Laufrad angefangen. Man sieht einfach, wie viel Spaß die Kinder damit haben und wie wichtig ihnen dieses Thema ist. Mit dem Laufrad sind sie selbstständiger. Sie lernen Verantwortung für sich und das Rad zu übernehmen, wenn sie durch die Nachbarschaft fahren. Danach kommt das erste richtige Fahrrad und idealerweise fährt man damit in den Kindergarten oder in die Schule, später in die Uni oder zur Ausbildung und noch später als Erwachsener fährt man mit dem Fahrrad zur Arbeit. Jedes Auto weniger auf der Straße ist schön für uns und durch das Radfahren ist man einfach entspannter. Die Grundlage dafür wird bereits in jungen Jahren gelegt.“

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Wie hast du selbst deinen Kindern das Radfahren beigebracht und konntest ihren Weg zur Mobilität miterleben? Du warst ja in deiner aktiven Zeit viel unterwegs …

„Wir haben zu Hause eine sehr traditionelle Rollenverteilung: Radfahren beibringen war Papas Job. Immer wenn ich nach Hause kam, habe ich zuerst geguckt, ob die Fahrräder noch passen. Denn die richtige Größe ist wesentlich, dass das Kind auch Spaß am Radfahren hat. Bis Kinder richtig Fahrrad fahren können, dauert es dann eigentlich nur eine Stunde. Das ist gar nicht schwierig. Wichtig: Vom Laufrad gleich auf das richtige Rad umsteigen. Nicht den Zwischenschritt mit Stützrädern machen. Das ist kontraproduktiv. Dann werden sie eher langsamer und unsicherer. Zum Training hält man am besten am Gepäckträger fest und lässt das Kind im Kreis fahren. Zuerst lässt man mal kurz für eine Sekunde los, dann für ein paar mehr Sekunden und irgendwann bleibt man einfach stehen und das Kind ist dann so stolz, dass es alleine fahren kann. Positive Motivation ist wichtig, also nicht meckern. Eher: ‚Das machst du ganz großartig. Wir schaffen das gemeinsam.‘ Und dann geht das ganz easy. Ich hatte immer Zeit, mit den Kindern nach dem Kindergarten oder nach der Schule noch Fahrradfahren zu üben. Irgendwann geht es dann raus auf die Straße und ich habe versucht, den Kindern zumindest die Grundkenntnisse wie Vorfahrtsregeln und Verkehrsschilder zu vermitteln.“

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Ist es problematisch, dass einzig die Eltern für die Raderziehung zuständig sind? Oder gibt es Möglichkeiten, dass Einrichtungen wie Kitas oder Schulen auch einen Teil dazu beitragen können? In vielen Kitas stehen nicht einmal Laufräder zur Verfügung, weil die Erzieherinnen Angst vor einem Sturz und den rechtlichen Konsequenzen haben.

„Radfahren lernen ist 100 Prozent Elterninitiative. Das ist aber auch ein Problem: Eltern sind oftmals viel zu beschützend. Das Kind fällt mit dem Fahrrad im Kindergarten hin, hat nicht mal einen Kratzer und die Eltern kommen mit Anwälten und verklagen die Kita. Die Erzieher werden angemotzt, das Kind sei verletzt und sie würden ihren Job nicht richtig machen. Dass die Einrichtungen deshalb gleich ganz abblocken und sich aus vermeintlichen Gefahrengründen aus der Fahrraderziehung raushalten, ist verständlich. Wir haben mit der Kids Tour auch überlegt, in Kitas etc. aktiv zu werden. Aber dann müsste man einen fünfseitigen Versicherungsvertrag aufsetzen und von den Eltern unterschreiben lassen. Das ist viel zu kompliziert. Deshalb sehe ich keine Chance. Generell muss man sagen: Unser Bildungssystem ist völlig am Boden. Es gibt aus meiner Sicht gar nichts Gutes darüber zu sagen. Meine Kinder sind zwischen 24 und acht Jahren alt. Ich habe also etwas Erfahrung sammeln können. Die Lehrer sind mittlerweile glücklich, Kinder das Einmaleins lehren zu können. Die haben keine Zeit oder Kapazitäten, den Kindern auch noch Fahrradfahren beizubringen. Wenn, dann müsste man eine Schul-AG am Nachmittag machen, dabei ist aber auch wieder Elterninitiative gefragt. Ich sehe die Extra-Arbeit nicht bei den Schulen, denn es wird nicht besser. Wir brauchen mehr Geld, mehr Lehrer, kleinere Klassen, mehr Schulräume.“

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Eher ist ja das Gegenteil der Fall. Viele Schulen untersagen den Schülern, dass sie vor der Radfahrprüfung in der vierten Klasse mit dem Rad zur Schule fahren dürfen.

„Bei uns ist das zum Glück anders. Wir leben in Berlin-Charlottenburg und unsere Kinder gingen bzw. gehen in eine Wald-Grundschule. Wie der Name bereits sagt, liegt diese im Wald mit einem großen Schulhof. Aber die Zufahrt ist sehr schmal. Deshalb sagt die Schule, dass die Eltern nicht mit ihren SUVs vorfahren können. Bei 450 Schülern wäre das Verkehrschaos vorprogrammiert. Die letzten Meter sollen zu Fuß oder mit dem Fahrrad gemacht werden. Dadurch wird die Verkehrssituation entzerrt. Das klappt ganz gut. Die Schule befürwortet es sogar, wenn die Schüler mit dem Rad kommen und gemeinsam fahren. So gibt es eine Woche, wo alle Eltern das Auto stehen lassen sollen oder die Kinder bekommen Stempel in eine Art Bonusheft, wenn sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Aber die Schule ist natürlich nicht im Stadtzentrum und eher ein kleiner Hort der Glückseligkeit.“

Https://www. pd-f. de/2019/09/18/kindern-radfahren-beizubringen-dauert-nur-eine-stunde_13990

Radfahren: Alles, was man wissen muss

Radfahrer profitieren von jedem noch so kleinen Ausflug. Nicht nur, weil Benzinkosten gespart werden und das Klima geschützt wird – besonders der eigene Körper gewinnt dabei! Radfahren ist eine Sportart, die als Hobby Spaß macht, als Training die Gesundheit fördert und beim sportlichen Wettkampf Erfolge bescheren kann.

Wer regelmäßig in die Pedale tritt, trainiert nicht nur sein Herz-Kreislauf-System und die Ausdauer, sondern stärkt auch seine Muskulatur sowie die Pumpfunktion des Herzens, baut überschüssige Fettpölsterchen ab und schont dabei die Gelenke.

Aller Anfang ist klein

Die meisten lernen Radfahren bereits in der Kindheit. Doch auch wenn man keine Möglichkeit hatte, Radfahren zu erlernen oder einfach zu viel Angst davor hatte, ist es nie zu spät, den Drahtesel zu seinem treuen und täglichen Begleiter zu machen!

Bevor mit einem Training begonnen wird, empfiehlt es sich, eine sportmedizinische Untersuchung beim Arzt durchzuführen. Dieser überprüft den gesundheitlichen Zustand und stellt auch fest, ob eventuelle Ausschlusskriterien wie Probleme des Bewegungsapparates oder der Lunge vorliegen. Zudem können der optimale individuelle Trainingspuls und die eigene Belastungskapazität bestimmt werden. Ebenso sollte das Fahrrad – falls eines vorhanden ist – zu Beginn begutachtet werden: Funktionieren die Bremsen einwandfrei? Geht die Schaltung? Müssen Ketten eventuell geschmiert werden?

Vergessen Sie nicht auf einen gutsitzenden Helm und ein kurzes Aufwärmen. Denn egal, ob Profi oder Freizeitsportler: Jenes erhöht die Leistungsfähigkeit und schützt die Gesundheit. Dabei kann es schon reichen, entspannt und ohne große Anstrengung loszufahren. Einfach für 10 bis 15 Minuten mit langsamem Tempo starten, das heißt im Pulsbereich von etwa 60 bis 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz, und erst anschließend die Geschwindigkeit zu steigern.

Ist 1 stunde radfahren genug

Wie trainiert man am besten?

Wenn mit regelmäßigem Radfahren begonnen wird, ist es wichtig, mit der richtigen Intensität zu trainieren. Zu Beginn ist die Motivation meist sehr hoch und es schleichen sich typische Anfängerfehler – wie ein zu schnelles Tempo – ein, sodass diese Leistung meist nicht dauerhaft durchgehalten werden kann. Laut Experten bauen viele Menschen mit schweren Gängen Tempo auf und rollen dann nur vor sich hin, treten wieder ein paar Mal ins Pedal und rollen wieder. Viel effektiver für die Fitness und zugleich gelenkfreundlicher wäre es allerdings einen leichteren Gang einzulegen und dafür kontinuierlich zu treten.

Zusätzlich sind auch die richtige Haltung und Sitzposition beim Radfahren wichtig. Fühlt sich der Po oder Intimbereich taub an, kribbeln die Handgelenke, schmerzt der untere Rücken oder auch der Nacken, sollte ein Fahrradhändler aufgesucht werden. Meist sind schlichtweg die Lenker – und/oder die Sattelhöhe falsch eingestellt. Dies kann sehr schnell behoben werden – dann steht den gesundheitsfördernden Auswirkungen des Radelns nichts mehr im Weg.

Welche Ausrüstung ist für das Training passend?

Wichtig: ein Fahrradhelm. Auch wenn bedauerlicher Weise nur rund 30 Prozent der Radler einen Helm aufsetzen – er ist wichtig, denn er schützt den Kopf bei einem möglichen Sturz. Beim Kauf sollte auf das TÜV-Prüfsiegel geachtet werden, zudem sollte der Helm genau passen, angenehm zu tragen sein und vor der Fahrt klarer Weise geschlossen werden.

Neben einem Helm sind passendes Schuhwerk sowie eine funktions – und witterungsgerechte Kleidung zu tragen. Diese hält den Körper trocken und ermöglicht einen optimalen Feuchtigkeitstransport. Eine Radlerhose hat den Vorteil, dass sie oft eine wattierte Einlage besitzt, die das Gesäß polstert. Auch spezielle Handschuhe beugen Druckstellen und Blasen an den Händen vor. Weiteres leistet zu jeder Jahreszeit wertvolle Dienste, aber besonders im Sommer – eine (Sonnen-) Brille als Schutz vor UV-Strahlen, Fahrtwind, Insekten sowie aufspritzender Nässe.

Wer längere Strecken plant und nicht nur durch die Stadt flitzt, sollte zudem eine Trinkflasche im Gepäck haben. Am besten Leitungswasser oder ein isotonisches Getränk, sodass die Muskulatur und das Gehirn beim Fahren mit ausreichend Nährstoffen wie Magnesium und Kalium versorgt werden.

Ist 1 stunde radfahren genug

Welches Fahrrad passt am besten?

Bevor ein Fahrrad angeschafft wird, muss natürlich überlegt werden, welchem Anspruch es genügen muss und auf welchem Untergrund hauptsächlich gefahren wird. Möchte man mit dem Fahrrad vor allem im Straßenverkehr fahren, eignet sich am besten ein City-Bike. Ist man eher abenteuerlustig und auf unebenen Wegen unterwegs, sollte man sich für ein Mountainbike entscheiden. Durch die breiteren Reifen und den massiveren Aufbau, der Stöße besser abfedern kann, ist dieses ideal fürs Gelände. Universell im Einsatz ist ein Cross-Bike. Möchte man es lieber entspannt angehen oder sind längere Strecken bergauf am Programm, kann ein E-Bike beim Treten unterstützen. Diese sind wie City-Bikes ausgestattet und mit einem zusätzlichen Akku ausgerüstet, wodurch das Treten – selbst bergauf – leichter fällt. Geht es um Schnelligkeit und Leistung, eignet sich ein Rennrad am besten. Dieses hat eine schmale, sportliche Bauweise, ist aerodynamisch gebaut und besonders für leistungsorientierte Sportler geeignet.

Wenn das passende Rad sowie die Ausrüstung gefunden wurden, muss nur noch an ein kleines Erste Hilfe Set gedacht werden. Dieses wiegt nicht viel, ist mit Verbandmittel und Wundauflagen sowie Desinfektionsmittel ausgestattet und versorgt kleine wie auch größere Wunden. Denn auch wenn die gesundheitlichen Vorteile überwiegen, birgt das Radfahren durchaus Verletzungsrisiken.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Am häufigsten kommt es durch ein falsch eingestelltes Rad und zu hohe sowie übermotivierte Trainingsintensität zum bekannten Muskelkater, einem schmerzenden Gesäß oder Gelenkschmerzen. Überbelastungen und Kreislaufprobleme treten beim Radfahren selten bis gar nicht auf. Durchaus kann allerdings eine falsche Trainingsbekleidung und unpassendes Schuhwerk durch die vermehrte Schweißbildung zu Haut – und Fußpilzerkrankungen führen.

Im Fließverkehr sowie im städtischen Umfeld treten die meisten Verletzungen durch Stürze und kleinere Unfälle auf. Als Radfahrer ist man ein Verkehrsteilnehmer mit Rechten und Pflichten. Falsches Verhalten, Unaufmerksamkeit oder eine unzureichende Ausrüstung können zu teils schweren Unfällen im Straßenverkehr führen. Doch genug damit, Angst sollte man auf keinen Fall haben, denn das Radfahren ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele!

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Radfahren oder Joggen? Was ist besser für die Fettverbrennung und die Ausdauer?

Ist 1 stunde radfahren genug

Die einen strampeln ihre Kalorien lieber auf dem Rad ab, andere verbrennen sie im Laufschritt beim Joggen. Sowohl Radfahren als auch Joggen sind gut für die Ausdauer, das Herz-Kreislauf-System und halten den Körper fit.

Doch es gibt kleine Unterschiede: Mit welcher Sportart trainiert man mehr Muskeln? Was schont die Gelenke mehr? Und ist Radfahren oder Laufen ist besser für Einsteiger geeignet?

Aus diesem Grund werde ich in diesem Artikel die Cardio-Trainingsmethoden Radfahren und Joggen vergleichen.

Joggen verbraucht mehr Kalorien

Ein simpler Vergleich: Laufe einmal ein paar Kilometer und fahre dann die selbe Strecke mit dem Rad. Ergebnis: Nach dem Laufen bist du fix und fertig, nach dem Rad fahren merkst du kaum, dass du Sport gemacht hast.

„Beim Joggen bewegen wir mehr Muskeln und verbrauchen dadurch mehr Kalorien“, erklärt Dr. Marc Ziegler, Sportmediziner an der Uni Hamburg. „Weil mehr Muskeln im Spiel sind, muss auch das Herz mehr leisten. Es macht rund zehn Schläge mehr pro Minute. Joggen strengt also auch mehr an.“

Gut zur Fettverbrennung ist ein Puls von knapp 160 minus Lebensalter. Diese Pulsfrequenz erreicht man auch sehr gut bei strammen Spaziergängen oder lockerem Joggen. Man sollte dabei eine leichte Anstrengung verspüren, aber noch in der Lage sein, sich zu unterhalten. Halte deinen Puls mindestens 30 Minuten auf diesem Level. Wenn du unsicher bist, wie dein idealer Trainingspuls aussehen sollte, wenn du sehr dick bist und wenn du schon lange keinen Sport mehr betrieben hast, spreche vorher mit deinem Arzt, damit er dich in dieser Hinsicht berät.

Der durch Dauersportarten gesteigerte Energieumsatz ist von der Sportart, der Trainingsdauer, der Belastungsintensität und vom Körpergewicht abhängig, d. h. eine schwere Person verbrennt mehr Energie beim Sport als eine Person mit weniger Kilos.

Fit mit altem Damenrad

Wem die Kalorien wichtig sind, der ist mit Joggen besser bedient: Bei einer Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometern verbraucht ein Jogger rund 850 Kalorien pro Stunde.

Ein Radfahrer muss schon doppelt so schnell fahren, um überhaupt auf 600 Kalorien zu kommen. Insofern tut ein Jogger mit weniger Aufwand mehr für seine Fitness. Jedoch ist beim Radfahrer der Kalorienverbrauch nicht ganz so einfach zu bestimmen. Am Berg oder bei Gegenwind wird schon mehr gestrampelt. Und auch auf das Fahrrad kommt es an. Auf einer Rennmaschine für 3000 Euro kann man mit wenig Aufwand schon sehr schnell fahren, ein altes Damenrad erfordert mehr Anstrengung.

Spaß muss es machen

Mit einem alten Rad käme ein Radsportler auch billiger weg als üblich. Denn tendenziell ist Rad fahren teurer als Joggen.

Für ein gutes Fahrrad muss man schon 500 Euro hinlegen und für eine Jahresinspektion beim Fachhändler noch einmal rund 40 Euro. Bei diesen Kosten hört für manche der Spaß schnell auf. Und Spaß sollte die Sportart, mit der man sich fit hält, schon machen.

Spaß ist im Freizeitsport das wichtigste. Wer sich nur der Fitness wegen aufrappelt, dem vergeht schnell die Lust am Radfahren oder am Joggen.

An dieser Stelle sei nun ausdrücklich auf die weiteren Vorteile von Radfahren oder Joggen hingewiesen.

    durch regelmäßiges Radfahren oder Joggen wird Muskelmasse aufgebaut und dadurch steigt der Grundumsatz, d. h. durch Radfahren oder Joggen werden nicht nur die weiter oben genannten Joule-Werte verbraucht. Radfahren oder Joggen hat einen günstigen Einfluss auf unser Appetitverhalten, d. h. durch regelmäßige Dauersportarten wird die natürliche Hunger/ Appetit – Sättigungsregulation normalisiert. Radfahren oder Joggen kann die Motivation stärken, dauerhaft seine Ernährungs – und Lebensgewohnheiten umzustellen. Radfahren oder Joggen hilft Stress abzubauen. Radfahren oder Joggen trägt zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens bei. Radfahren oder Joggen vermittelt Erfolgserlebnisse und bietet somit die Möglichkeit zur Selbstbestätigung und zur Selbstverwirklichung. Radfahren oder Joggen bietet Gelegenheit zu Geselligkeit und Kontakt zu anderen Menschen.

Welche Sportart nun mehr Spaß macht, konnte ich bei diesem Vergleich nicht herausfinden. Das musst du selbst entscheiden ?

Viel Spaß und Erfolg beim Training!

10 Kommentare on “ Radfahren oder Joggen? Was ist besser für die Fettverbrennung und die Ausdauer? ”

Hallo, hab mal zum Laufen eine Frage (vielleicht kennt sich der ein oder andere bei den Geräten aus), undzwar will ich allwetter mässig mitm laufen anfangen und mir deshalb ein Laufband in die Wohnung stellen, platz hab ich genug.

Nun meine Fragen, worauf sollte man beim Kauf eines solches achten?, sind gebrauchte auch gut?, welche Funktionen muss es haben?

Hi, ich persönlich mag beides nicht so gerne und bevorzuge das Trampolin springen. Das kann man gut zu Hause durchführen, ist auch bei Gelenkbeschwerden zu empfehlen.

Radfahren und Joggen sind definitiv gute Erweiterungen für einen möglichst gute Rund-um-Fitness. Wie man auch im Winter zumindest mit dem Joggen auch ohne Laufband auskommt, zeigt ein Eintrag auf unserem Blog!

Ein ausgewogenes Cardio Training, z. B. Joggen oder Radfahren gehören für ein gesundes Herz-Kreislauf-Training und für einen guten Stoffwechsel einfach dazu. Jeder der regelmäßig, und damit meine ich 2-3 mal pro Woche, für etwa 35-50 Min ein Cardio Training absolviert, wird sich besser fühlen und langfristig auch mit dem Abnehmen Erfolg haben wenn die Ernährung stimmt.

Du schreibst gute Artikel – Danke!

Ich bin mitte 40 und kann leider nicht Joggen wegen Problemen in den Kniegelenken. Aber mein Kalorienverbrauch ist als Radfahrer vollkommen ok. Bei längeren Trainingsfahrten durch den Schwarzwald verbrauche ich um die 2.000 Kal. Natürlich muss ich hierfür einige Steigungen und auch entsprechend mehr Kilometer reissen. Die Muskelmasse in den Beinen hat sich in den letzten 6 Jahren komplett umgewandelt. Das hilft zusätzlich Jahr für Jahr den Speckbauch zu verkleinern. Hätte ich mehr Zeit, dann wäre das Ziel sicher lange schon erreicht. ?
Ich kann es jedem raten – fangt an! Letztes Jahr hatte ich ein BelastungsEKG: Der Arzt staunte nicht schlecht über mein Herz-Kreislauf. Allerdings wäre es perfekt, wenn ich auch das Rauchen liesse ^^ – Mal schaun´

Https://www. fitness. de/cardio-ausdauer/radfahren-oder-joggen-was-ist-besser-fur-die-fettverbrennung-und-die-ausdauer/

Radfahren zur Arbeit: Diese fünf Gründe sprechen dafür

Arbeitsweg 5 Gründe, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren

Ist 1 stunde radfahren genug

Wer täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, tut viel für Fitness, Gesundheit und Geldbeutel.

Der Frühling ist in vollem Gange und der Sommer in Sicht – eine gute Gelegenheit, in die Pedale zu treten und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

Mit dem inneren Schweinehund müssen wir tagtäglich viele Kämpfe austragen. Auch bei der Frage, wie man nun zur Arbeit fährt. Draußen ist es grau, der eigene Körper kommt nicht in Fahrt – da scheint das muckelige und mühelose Auto die entspanntere Alternative.

Die Kehrseite: Die bequeme Variante verschlingt Geld, belastet das Klima, der Stau kostet Nerven und Zeit. Hier ist das Fahrrad klar im Vorteil, wenn auch anstrengender. Doch die Mühen lohnen sich auch in anderer Hinsicht.

Kostenloses Workout: Radfahren ist eine gute Möglichkeit, in Bewegung zu kommen und die eigene Fitness zu verbessern. Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, hat bereits einen guten Teil der Tagesdosis für Ausdauertraining absolviert. Speziell Schreibtischtäter profitieren von täglichen Radtouren, die ein wichtiger Ausgleich sein können. Laut Fahrradhersteller Gazelle kann tägliches Radfahren die Lebensdauer um bis zu 14 Monate verlängern. Radfahrende sind außerdem seltener krank, behauptet der Fahrradclub ADFC. Fitter Geist: Mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, kann außerdem die geistige Fitness stärken. Beim Radfahren werden Endorphine und Serotonin ausgeschüttet, was Stress abbaut – hallo Glückshormone, schlechte Laune ade. Neben stimmungsaufhellender und stressreduzierender Wirkung kann Radfahren darüber hinaus helfen, einen klaren Kopf zu bekommen, mit dem sich leichter auch neue Gedanken entwickeln lassen. Radfahren spart Geld: Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, spart Geld. Zwar ist ein Fahrrad oder Pedelec nicht umsonst, aber es handelt sich um eine einmalige und überschaubare Investition in eine zudem gesunde Zukunft. Außerdem sind (Elektro-)Fahrräder heutzutage in jeder Preisklasse zu haben. Wer konsequent aufs Fahrrad setzt, kann sich das Monatsticket und/oder viel Spritkosten sparen. Wer ganz aufs Auto verzichtet, hat jeden Monat sogar viele hundert Euro mehr in der Tasche.

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Https://www. wiwo. de/erfolg/beruf/arbeitsweg-5-gruende-mit-dem-rad-zur-arbeit-zu-fahren/29174282.html

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