Fahrraddiebstahl: Schutz, Maßnahmen und

Es ist der Albtraum aller Biker: Das Rad steht nicht mehr dort, wo es abgestellt wurde. Fahrräder sind relativ leicht zu stehlen und können vor allem schnell weiterverkauft werden. Die Wahrscheinlichkeit, es wiederzufinden, ist sehr gering. Deshalb ist es wichtig, das Rad gegen Diebstahl versichern zu lassen.

Wo du dein Fahrrad versichern kannst

Du kannst den Wert deines Rads über die oder über eine versichern lassen, welche sich aber nur dann lohnt, wenn dein Rad besonders teuer war.

Die Hausratversicherung greift nur in besonderen Fällen. So wäre der Schutz unwirksam, wenn dein Rad im öffentlichen Raum geklaut wird.

Wenn du eine Versicherungserweiterung, speziell auf Fahrraddiebstahl abschließt, ist dein Rad auch geschützt, wenn es außerhalb des versicherten Wohnraums gestohlen wird.

Es könnte sein, dass ein Versicherungsanspruch nur in einem bestimmten Zeitraum besteht, (z. B. zwischen 18 und 23 Uhr). Es kann auch sein, dass die Versicherung großen Wert darauf legt, dass du das geparkte Rad mit einem besonders stabilen Schloss sicherst.

Wer ein hochwertiges Rad besitzt, sollte sich auf jeden Fall über eine Gedanken machen. Große Versicherungsgeber bieten speziell für E-Bikes sogenannte an, die auch die teuren Bauteile wie Motor und Akku abdecken. Dieser Schutz greift nicht nur bei Diebstahl, sondern auch bei Ausfällen der Elektronik oder anderen Schäden.

Wann zahlt die Versicherung?

Wenn der Diebstahl des Fahrrads nach drei Wochen nicht aufgeklärt werden konnte oder das Rad nirgendwo aufgetaucht ist, hast du Anspruch auf Schadensersatz von der Hausratversicherung oder deiner zusätzlich abgeschlossenen Versicherung.

In der Regel musst du nicht länger als zwei bis drei Wochen auf die Bearbeitung deiner Dokumente warten. Je nach Ausmaß des gemeldeten Schadens kann die Überprüfungszeit jedoch länger dauern.

Schutz vor Fahrraddiebstahl

Absolute Sicherheit vor Fahrraddiebstahl gibt es nicht – man kann es Kriminellen aber so schwer wie möglich machen, damit sie gar nicht erst in Versuchung kommen, zu stehlen.

    Stelle dein Rad an einem hellen, gut einsehbaren und belebten Ort ab. Dunkle Ecken laden Diebe nur ein. Schließe dein Bike an am Boden verankerten Gegenständen, Laternen oder an dafür vorgesehenen Radständern an. Dies erschwert den Aufwand der Diebe erheblich. Benutze mindestens ein Massives Schloss.

Wer sein Rad von der Polizei oder Vereinen wie dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) lässt, erschwert Dieben zumindest den Weiterverkauf.

Verschlüsselte Fahrräder können nur mit einem Kaufvertrag und Verschlüsselungsdokumenten erneut übertragen werden. Mehr Informationen gibt es auf der Website des ADFC oder der Polizei.

Was tun, wenn das Fahrrad gestohlen wurde?

Ist dein Fahrrad verschwunden, solltest du den Diebstahl der nächstgelegenen melden und eine erstatten. Die Versicherung greift nur dann, wenn du eine Anzeige vorweisen kannst!

Möchtest du den Diebstahl anzeigen und bei der Versicherung einreichen, solltest du folgende Unterlagen parat haben:

    Es ist wichtig, den Kaufnachweis aufzubewahren. Du solltest auch die Rahmennummer und den Hersteller kennen. Fotos sind hilfreich, um das Fahrrad wiederzuerkennen, weise außerdem auf Wiedererkennungsmerkmale wie Aufkleber, Kratzer etc. hin. Dies hilft der Versicherung bei der Bewertung und der Polizei, geborgene Fahrräder zuzuweisen. Außerdem solltest du nachweisen können, dass das Fahrrad ordnungsgemäß abgeschlossen war.

Versicherungsunternehmen sind manchmal skeptisch, wenn es um Fahrraddiebstähle geht, insbesondere was die ordnungsgemäße Sicherung betrifft. Sie möchten zudem häufig wissen, wo und wann das Rad gestohlen wurde, wie es angeschlossen war und ob Spuren sichergestellt werden konnten. Kannst du das nicht nachweisen, wird es schwer, einen Versicherungsanspruch geltend zu machen.

Viele Versicherungen haben Vordrucke für Schadensmeldungen auf ihren Webseiten. Diese kann man herunterladen und ausfüllen. So weiß man ganz genau, welche Angaben für die Versicherungen wichtig sind.

Viele Diebe stehlen nur ein Fahrrad, um schnell ans Ziel zu kommen. Es wird oft in der Nähe geparkt oder sogar an den Ort zurückgebracht, an dem es entwendet wurde. Schau dich also zum Beispiel an Bahnhöfen und Bushaltestellen in der Umgebung um.

Der Kauf von Fahrrädern über private Anbieter im Internet sollte stets mit besonderer Aufmerksamkeit getätigt werden. Immer wieder werden angeboten. Das Unternehmen Fahrradjäger hat sich auf diesen Bereich spezialisiert und unterstützt Geschädigte bei der Suche.

Was passiert, wenn dein gemietetes Fahrrad gestohlen wurde?

Während der Mietzeit ist der Mieter für den Diebstahl oder die Beschädigung der Leihräder verantwortlich.

Bei Diebstahl oder Totalschaden muss der Mieter den aktuellen Wert des Mietfahrrads ersetzen. Der Mieter muss möglicherweise eine entsprechende Versicherung abschließen. Frage am besten deinen Vermieter vor Ort, bevor du den Mietvertrag unterschreibst.

Fahrraddiebstahl in Deutschland

Fahrräder erleben seit einigen Jahren einen wahren Boom in Deutschland. Ein immer stärker verankertes Umweltbewusstsein, verstopfte Straßen, Parkplatzprobleme und bessere Fahrradmodelle (vor allem mit Elektromotor) haben in jüngster Vergangenheit die Popularität des guten alten Drahtesels massiv gesteigert. Vor allem für jüngere und urbane Menschen ist das Fahrrad heutzutage in vielen Lebenssituationen ein vollwertiger Ersatz für das Auto. Doch genauso beliebt wie Fahrräder bei Privatleuten sind, sind sie es auch bei Dieben. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Fahrräder zu den am häufigsten gestohlenen Gegenständen in Deutschland zählen.

Jahresstatistik Fahrraddiebstahl

Gemäß den Daten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden im Jahr 2019 rund 155.000 versicherte Fahrräder in ganz Deutschland unrechtmäßig entwendet. Im Vergleich zu 2018 ging damit die Zahl der Diebstähle versicherter Fahrräder um etwa 5.000 zurück.

Im Unterschied zu den Daten des GDV erfasst die polizeiliche Kriminalstatistik auch den gemeldeten Diebstahl nicht versicherter Fahrräder. Die Gesamtzahl gestohlener Fahrräder belief sich 2019 auf ca. 278.000. Zwar bedeutet dieser Wert einen Rückgang um etwa fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch werden pro Stunde in Deutschland im Schnitt (offiziell) 32 Räder gestohlen.

Da Fahrraddiebstähle, vor allem älterer und unversicherter Räder, häufig nicht bei der Polizei angezeigt werden, liegt die Dunkelziffer wesentlich höher. Kriminalstatistiker gehen davon aus, dass sie bei etwa dem doppelten Wert der offiziell erfassten Diebstähle liegt. In Zahlen ausgedrückt: Rund 600.000 Fahrräder werden jedes Jahr in Deutschland ihren Besitzern entwendet.

Versicherungsschaden durch Fahrraddiebstahl

Laut Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft liegt der Gesamtschaden, der Versicherungen durch Fahrraddiebstahl 2019 entstanden ist, bei etwa 110 Millionen Euro. Im Durchschnitt zahlten die Versicherungen demnach 720 Euro pro gestohlenem Fahrrad – ein Spitzenwert. Gegenüber dem Versicherungswert von 650 Euro im Jahr 2018 eine Steigerung von über zehn Prozent. Noch deutlicher fällt der Anstieg des Versicherungsschadens im langjährigen Vergleich aus. Während im Jahr 2009 die durchschnittliche Entschädigung für ein gestohlenes Fahrrad bei 410 Euro lag, waren es 2019 bereits 75 Prozent mehr.

Hintergrund für den starken Anstieg des Versicherungsschadens sind zwei Entwicklungen, die seit mehreren Jahren zu beobachten sind: Erstens, Fahrräder werden teurer. Und zweitens, Fahrräder werden häufiger versichert.

Die Tatsache, dass die Preise für Fahrräder kontinuierlich steigen, hat in erster Linie mit dem ungebrochenen Trend zu E-Bikes zu tun. 2019 wurden laut Daten des deutschen Zweirad-Industrie-Verbandes 1,36 Millionen Elektrofahrräder verkauft. Gegenüber 2018 bedeutete dies einen Anstieg um fast 40 Prozent. Damit war 2019 beinahe jedes dritte verkaufte Fahrrad ein E-Bike.

Fahrräder, bei denen die Antriebsleistung des Fahrers durch einen elektrischen Motor unterstützt wird, kosten in der Regel über 1.000 Euro. Bei höherwertigen Modellen kann sich der Preis auch auf einen höheren vierstelligen Eurobetrag belaufen. Auch Lastenräder trugen zur allgemeinen Steigerung der Absatzpreise von Fahrrädern bei. Die Fahrräder mit großen Transportkisten erfreuen sich bei Familien und Unternehmen immer größerer Beliebtheit. Sie sind vor allem in städtischen Gebieten ein äußerst praktischer Ersatz für das Auto. Auch Lastenräder kosten im Regelfall 1.000 Euro und mehr. Bei Modell mit E-Motor-Unterstützung liegen die Preise meist bei über 3.000 Euro.

Fahrraddiebstähle nach Bundesländern

Die Hochburgen des Fahrraddiebstahls unter den deutschen Bundesländern sind die drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. Unrühmlicher Spitzenreiter bei den Diebstählen bezogen auf die Einwohnerzahl war Bremen. In der Hansestadt wurden im Jahr 2019 926 Fahrraddiebstähle pro 100.000 Einwohner registriert. Platz 2 im Fahrraddiebstahl-Ranking geht an Berlin. Die deutsche Hauptstadt kam auf 788 Diebstähle auf 100.000 Einwohner. Auf Platz 3 lag Hamburg mit einer Quote von 656 Fahrraddiebstählen pro 100.000 Einwohner.

Was die regionale Verteilung von Fahrraddiebstählen in Deutschland angeht, ist ein starkes Nord/Ost-Süd-Gefälle zu verzeichnen. Das bedeutet, dass in den nord – und ostdeutschen Bundesländern deutlich mehr Fahrraddiebstähle registriert wurden als im Süden der Bundesrepublik. Diebstahl-Spitzenreiter unter den Flächenländern war Sachsen mit 515 Diebstählen bezogen auf 100.000 Einwohner. Dahinter folgten Brandenburg (487), Sachsen-Anhalt (477), Niedersachsen (395), Schleswig-Holstein (389), Nordrhein-Westfalen (365) und Mecklenburg-Vorpommern (307).

In den süddeutschen Bundesländern wurden 2019 deutlich weniger Fahrräder gestohlen als in der restlichen Bundesrepublik. Bayern und Baden-Württemberg registrierten 208 bzw. 207 Diebstähle, bezogen auf 100.000 Einwohner. Noch sicherer waren Hessen (198), Thüringen (167) und Rheinland-Pfalz (162). Am sichersten dürfen sich Fahrradbesitzer im Saarland fühlen. Hier wurden 2019 lediglich 101 Fahrräder pro 100.000 Einwohner gestohlen.

Fahrraddiebstähle nach Städten

Ein Blick in die Diebstahlstatistik nach Städten zeichnet ein noch genaueres Bild der Lage. Wie bei der Auswertung nach Bundesländern zeigt sich auch beim Ranking nach Städten, dass Orte im Norden und Osten der Bundesrepublik Spitzenreiter in Sachen Fahrraddiebstahl sind.

Das mit Abstand gefährlichste Pflaster für Fahrradbesitzer ist die Stadt Leipzig. Die sächsische Metropole erreichte 2019 einen traurigen Rekord von 1.700 Fahrraddiebstählen pro 100.000 Einwohnern. Auf dem zweiten Platz lag Göttingen in Niedersachsen mit einem Wert von 1.444 Diebstählen pro 100.000 Einwohnern. Platz 3 im Städte-Ranking ging an Münster in Nordrhein-Westfalen mit 1.374 Fahrraddiebstählen auf 100.000 Einwohner. Ob die Tatsache, dass es sich bei den drei Spitzenreitern um bedeutende Universitätsstädte mit einer relativ jungen Bevölkerung handelt, eine Rolle bei der Diebstahlhäufigkeit spielt, lässt sich anhand der Daten nicht belegen.

Auf den weiteren Plätzen folgten Osnabrück (1.203), Halle an der Saale (1.113), Cottbus (965), Bremen (944), Potsdam (914), Gütersloh (911) und Oldenburg (902).

Diebstahlhäufigkeit nach Zeiten und Orten

Laut Daten der Versicherungsgesellschaft Wertgarantie werden die meisten Fahrräder im Frühjahr (April, Mai und Juni) gestohlen. Die Kriminalstatistik der Polizei zeigt, wo Fahrräder besonders häufig entwendet werden, und zwar dort, wo besonders viele geparkt sind. Zu diesen Orten zählen vor allem Bahnhöfe, Schulen, Einkaufszentren und Schwimmbäder. Aufgrund der Dutzenden abgestellten Fahrräder fällt es in der Regel nicht auf, wenn sich eine Person mehrere Minuten an einem Fahrradschloss „zu schaffen macht“.

Ein besonders beliebtes Ziel von Fahrraddieben sind Bahnhöfe in Vororten von Großstädten oder in der Provinz. Hintergrund ist, dass an diesen Stationen, vor allem Pendler, ihre Fahrräder abstellen. Die Fahrräder sind folglich von morgens bis nachmittags nicht beaufsichtigt – eine ideale Umgebung, um in aller Ruhe und unbeobachtet ein Schloss zu knacken. Noch dazu bei einer freien Auswahl aus größtenteils über 200 Rädern.

Aufklärungsquote von Fahrraddiebstahl

Die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen ist so niedrig wie bei kaum einer anderen Straftat. Im Schnitt wird nur jeder zehnte Diebstahl eines Fahrrads aufgeklärt. In den Städten liegt die Aufklärungsquote nur bei fünf Prozent.

Hintergrund für die extrem niedrige Quote der Aufklärung von Fahrraddiebstählen ist die Schwierigkeit der Ermittlung der Täter. Die meisten Fahrräder werden entweder schnell weiterverkauft, beispielsweise über Internet-Plattformen oder Flohmärkte, oder sie werden ausgeschlachtet, um die Einzelteile als Ersatzteile weiterverkaufen zu können. Aufgrund der praktisch unmöglichen Nachverfolgung von Fahrrädern fühlen sich Fahrraddiebe entsprechend sicher. Noch schwieriger ist die Täterermittlung bei der Ausschlachtung in Einzelteile. Da bei den meisten Fahrrädern nur der Rahmen eine Seriennummer aufweist, ist die Rückverfolgung von einmal weiterverkauften Einzelteilen in der Praxis aussichtslos.

Arten und Erkennung von Dieben

Das Spektrum der Fahrraddiebe in Deutschland ist groß. Es reicht von Jugendlichen, die ein Fahrrad für den Eigenbedarf stehlen über Junkies und Gelegenheitsdiebe, die Fahrräder des Geldes wegen entwenden, bis hin zu professionellen Einzeltätern oder Banden, die gewerbsmäßig mit Fahrrädern oder Fahrradteilen handeln.

Die Identifikation eines gestohlenen Fahrrads ist für Privatleute nahezu unmöglich. Im Gegensatz zu Autos gibt es für Fahrräder keine Papiere, die einen eindeutigen Nachweis des Eigentums ermöglichen. Die sicherste Möglichkeit, ein „sauberes“ Fahrrad zu erwerben, ist der Kauf bei einem seriösen Fahrradhändler. Die Wahrscheinlichkeit, im Fachhandel ein gestohlenes Rad zu erwerben, ist eher gering.

Kritischer wird es hingegen beim Kauf eines Fahrrads auf einem Wochen – oder Flohmarkt. Besonders in Großstädten sind Märkte die bevorzugten Handelsplätze von gewerbsmäßig agierenden Diebesbanden.

Auch bei einem Kauf im Internet ist Vorsicht geboten. Bei großen Handelsplattformen wie Ebay tummeln sich viele professionelle Diebe bzw. Banden, die dort als Einzelpersonen auftreten. Ein Warnhinweis ist, wenn ein privater Händler gleich mehrere Räder im Angebot hat.

Vom Kauf eines Fahrrads auf offener Straße sollte man grundsätzlich Abstand nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man dabei Diebesgut erwirbt, ist besonders hoch.

Was soll ich tun, wenn mein Fahrrad gestohlen wird?

Fahrraddiebstahl war 2019 eines der häufigsten Verbrechen in Holland. Verschiedene Quellen bestätigen, dass sich allein in Amsterdam über 8.000 Fahrradbesitzer unfreiwillig von ihren Rädern getrennt haben.

Laut Statista. com wurden im vergangenen Jahr in Belgien 30.296 Fahrräder als gestohlen gemeldet. Die beliebte deutsche Online-Ausgabe Berlin. de zitiert Polizeiberichte, nach denen im Jahr 2019 landesweit 271.500 Fahrräder gestohlen wurden.

Melden Sie den Vorfall innerhalb von 24 Stunden der Polizei Melden Sie den Diebstahl so schnell wie möglich dem Versicherer Veröffentlichen Sie ein Bild Ihres Fahrrads in sozialen Mediengruppen Ihrer Stadt Hinzufügen von Alerts auf dem beliebten Second Hand Marktplatz Wenn Sie Ihr Fahrrad angemeldet haben, melden Sie es als gestohlen

1. Melden Sie den Vorfall innerhalb von 24 Stunden bei der Polizei

Als erstes sollten Sie Ihr Fahrrad innerhalb von 24 Stunden bei der nächsten Polizeidienststelle als gestohlen melden. In Ihrem Bericht sollten Sie eine detaillierte Beschreibung des Fahrrads, mindestens ein aktuelles Foto sowie alle Dokumente, die Ihr Eigentumsrecht belegen, wie z. B. eine Quittung, eine Rechnung oder eine Garantie, beifügen.

Sie sollten beim Kauf eines Fahrrads immer Ihre Quittung oder eine Rechnung aufbewahren. Wenn Sie ein gebrauchtes Fahrrad von einem Freund kaufen, sollten Sie einen Kaufvertrag schreiben, um das Geschäft zu dokumentieren. Wenn Ihr Fahrrad mit einem GPS-Tracker wie See. Sense AIR ausgestattet ist, kann die Polizei es leicht lokalisieren und an Sie zurückgeben.

2. Melden Sie den Diebstahl so schnell wie möglich dem Versicherer

Wenn Sie Ihr Fahrrad lieben, sollten Sie es bei einem zuverlässigen Versicherer wie Qover-me gegen Diebstahl versichern. Denken Sie daran, dass Sie einen Anspruch innerhalb von maximal 8 Tagen nach dem Vorfall anmelden sollten. Wenn Sie den Diebstahl melden, werden Sie gebeten, den Namen und die Adresse des Versicherungsnehmers und die Versicherungsnummer anzugeben.

Sie sollten mit dem Versicherer zusammenarbeiten und ihm alle Informationen zur Verfügung stellen, die er benötigt, um festzustellen, ob die Umstände des Fahrraddiebstahls durch seine Police gedeckt sind. So müssen sie beispielsweise wissen, wo Ihr Fahrrad gestohlen wurde und ob es ordnungsgemäß mit einem hochwertigen Fahrradschließsystem an einem festen Gegenstand verriegelt wurde. Sie müssen auch die Schlüssel Ihres Schlosses schicken.

3. Veröffentlichen Sie ein Bild Ihres Fahrrads in sozialen Mediengruppen Ihrer Stadt

Gehen Sie auf Facebook und suchen Sie nach Gruppen in Ihrer Stadt, bei denen Sie Ihr Fahrrad als gestohlen melden können. Eine solche Gruppe ist Vélos volés Paris/Banlieue. Wenn Sie Glück haben, findet es vielleicht jemand für Sie. Alternativ können Sie einfach einen öffentlichen Status mit einem Bild Ihres Fahrrads veröffentlichen und erklären, wo es gestohlen wurde und wann Sie sein Fehlen bemerkt haben. Auf dem Facebook-Marktplatz ist es nicht erlaubt, gestohlene Gegenstände zu verkaufen.

Wenn ein Benutzer Ihr Fahrrad entdeckt, sollte er einen Screenshot machen und einen Bericht bei der örtlichen Polizeibehörde einreichen. Das Problem ist, dass Fahrraddiebe fast nie versuchen, ihre Beute online zu verkaufen. Vielmehr nutzen sie kleine Netzwerke von engen Mitarbeitern, um ihre Arbeit zu erledigen.

4. Hinzufügen von Alerts auf dem beliebten Second Hand Marktplatz

Die Mehrheit der Fahrraddiebe in Belgien und Frankreich gehören zu den sogenannten „zufälligen“ oder „opportunistischen“ Typen. In der Regel versuchen sie, ein gestohlenes Fahrrad so schnell wie möglich zu verkaufen. Daher sollten Sie sich auf beliebten Online-Märkten für gebrauchte Fahrräder wie 2ememain. be und leboncoin. fr nach Anzeigen zum Verkauf Ihres Fahrrads umsehen.

Wenn Sie das Glück haben, Ihr Fahrrad auf einer solchen Website zu entdecken, vergewissern Sie sich zunächst, dass es zu 100% Ihr Fahrrad ist, das zum Verkauf angeboten wird, und nicht eines, das nur so aussieht. Wenn Sie absolut sicher sind, dass es Ihr Fahrrad ist, wenden Sie sich nicht an den Verkäufer. Machen Sie stattdessen einen Screenshot der Anzeige und schicken Sie ihn an den Polizeibeamten, der an Ihrem Fall arbeitet.

5. Wenn Sie Ihr Fahrrad registriert haben, melden Sie es als gestohlen

Das Problem mit Fahrradspurenlesern ist, dass sie normalerweise unter dem Sattel „versteckt“ sind, und selbst der naivste Dieb wird sich daran erinnern, zu überprüfen, ob es einen gibt oder nicht. Als Alternative dazu entscheiden sich Radfahrbegeisterte in Belgien und Frankreich dafür, ihre Fahrräder mit einem einzigartigen Code (Bicycode, Paravol, mybike. brussels) gravieren zu lassen.

Der Hauptzweck dieser Codes ist die Abschreckung vor Diebstahl. Nach Angaben des französischen Fahrradnutzerverbandes wurden allein in Frankreich 85.000 Fahrräder mit einem solchen Code versehen, und weniger als 3% davon werden jedes Jahr als gestohlen gemeldet. Sie können das gestohlene Fahrrad auf Bicycode. org, mybike. brussels oder Paravol melden.

Leider kehren die meisten der Fahrräder, die jedes Jahr in Holland, Belgien und Deutschland gestohlen werden, nie zu ihren Besitzern zurück. Der Polizei in diesen Ländern gelingt es nur etwa sieben Prozent aller gestohlenen Fahrräder aufzuspüren und zu beschlagnahmen. 15% der gestohlenen Fahrräder mit einem Fahrradcode oder einem Tracker werden jedoch an ihre Besitzer zurückgegeben.

Fahrraddiebstahl

Sattel oder Beleuchtung abbauen, ein fremdes Fahrrad mal eben für eine „Spritztour“ benutzen: Ist man dann schon ein Dieb? Hat man das Rad nur „ausgeliehen“ oder schon geklaut? Das Gesetz gibt eine klare Antwort: Wer Dinge, die einem nicht gehören, wegnimmt und behält, begeht einen Diebstahl.

Eine solche Handlung wird nach dem Strafgesetzbuch (StGB) bestraft. Das Gesetz unterscheidet dann zwischen dem unbefugten Gebrauch eines Fahrzeuges, dem so genannten einfachen Diebstahl und dem schweren Diebstahl. Je nachdem, ob das Fahrrad angeschlossen war oder beispielsweise in einem verschlossenen Kellerraum gestanden hat. Wird zum Beispiel vorher das Fahrradschloss geknackt oder eine Kellertür aufgebrochen, ist das ein schwerer Diebstahl, der auch höher bestraft wird.

Unbefugter Gebrauch eines Fahrzeuges

Auch Fahrräder sind Fahrzeuge. Unbefugter Gebrauch nach § 248b StGB bedeutet, dass man ein Fahrrad gegen den Willen des Besitzers benutzt. Dafür kann man mit bis zu drei Jahren Gefängnis oder mit einer Geldstrafe bestraft werden. Auch wer das versucht, macht sich schon strafbar.

Einfacher Diebstahl

Einen Diebstahl im Sinne des § 242 Strafgesetzbuch (StGB) begeht, wer einem anderen eine fremde bewegliche Sache wegnimmt und sie für sich behalten oder an einen anderen weitergeben will.

Schon der Versuch kann bestraft werden. Wer einen Diebstahl begeht, muss mit einer Geldstrafe oder einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen.

Besonders schwerer Fall des Diebstahls (§ 243 StGB)

Wird der Diebstahl unter ganz bestimmten Umständen begangen, spricht man im Strafrecht nach § 243 StGB von einem „besonders schweren Fall des Diebstahls“.

    wenn man vorher in ein Gebäude oder einen anderen umschlossenen Raum einbricht, wenn man beispielsweise einen nachgemachten Schlüssel oder ein Werkzeug dazu benutzt, um in den Raum zu gelangen oder sich vorher darin versteckt hat, wenn man eine Sache stiehlt, die durch eine Schutzvorrichtung, wie z. B. ein Schloss, gegen Wegnahme besonders gesichert ist, wenn man gewerbsmäßig stiehlt, d. h., die geklauten Sachen später verkauft, wenn jemand stiehlt, indem er die Hilflosigkeit einer anderen Person oder einen Unglücksfall ausnutzt.

Solche Fälle des Diebstahls werden mit Gefängnisstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.

Betroffene und Beteiligte

Wenn dir jemand dein Fahrrad geklaut hat, bist du wahrscheinlich erst einmal richtig wütend. Ein Fahrrad ist nicht gerade ein Gegenstand, den man jederzeit wieder neu beschaffen kann. Für ein Rad mit wertvoller Schaltung und hochwertiger Federung hat man ja auch gutes Geld hingelegt. Vielleicht hast du dafür dein Taschengeld gespart, dafür gearbeitet oder das Rad geschenkt bekommen. Du hast es vielleicht täglich genutzt, auf dem Weg zur Schule und in deiner Freizeit. Jetzt ist es weg. Da kommen verständlicherweise Wut und auch Traurigkeit auf. Deine Eltern sagen wahrscheinlich noch, du hättest nicht genug aufgepasst. Aber das hilft jetzt auch nicht weiter.

Am besten gehst du erst einmal zur Polizei und zeigst den Diebstahl an, denn es besteht die Chance, dass die Polizei den Dieb findet oder das Fahrrad gefunden wird. Zudem kannst du beim örtlichen Fundamt nachfragen, ob es dort abgegeben wurde.

Was du in Zukunft tun kannst, um es den Dieben schwerer zu machen, erfährst du unter Tipps.

Wenn du ein Fahrrad geklaut hast, dann überlege doch mal, wie du dich fühlen würdest, wenn dir jemand dein Fahrrad oder eine andere für dich wertvolle Sache wegnimmt.

Du hast damit Unrecht begangen und einem anderen Menschen eine Sache weggenommen, für die er viel Geld bezahlt hat. Auch wenn das Fahrrad vielleicht nicht mehr ganz neu war – für den Eigentümer war es sicher sehr wertvoll. Vielleicht ist er sogar täglich auf das Fahrrad angewiesen, um damit zur Arbeit oder zur Schule zu fahren. Oft sind Fahrräder nicht versichert. Das bedeutet, dass der Schaden, den du angerichtet hast, auch nicht ersetzt wird.

Denke nochmal über dein Handeln nach. Vielleicht ist es dir möglich, das Fahrrad (anonym) zurückzugeben oder zurückzustellen. Du kannst auch zur Polizei gehen und dich selbst anzeigen, allerdings musst du dann mit einer Strafe rechnen. Aber in der Regel wirkt sich eine Selbstanzeige strafmildernd aus.

Leipzig ist die Hauptstadt der Fahrraddiebe

Wer in Leipzig Fahrrad fährt, sollte sich besser ein gutes Schloss zulegen: Die sächsische Metropole ist statistisch gesehen die deutsche (Groß-)stadt mit den meisten Fahrraddiebstählen, wie das Vergleichsportal Check24 in einer aktuellen Pressemitteilung berichtet.

Mit 1.700 geklauten Fahrrädern je 100.000 Einwohner führt Leipzig die Spitze des Kriminalitäts-Rankings an. Auf Platz zwei steht die Fahrrad – und Studentenstadt Münster, mit 1.374 Fahrraddiebstählen je 100.000 Einwohner, gefolgt von Bremen und Berlin, wie die Statista-Grafik zeigt.

In Leipzig und Münster gehen viele Radfahrer deshalb auf Nummer sicher: Laut Check24 sind dort besonders viele Fahrräder versichert. Die Daten, die der Studie zugrunde liegen, wurden der Polizeilichen Kriminalstatistik entnommen und beziehen sich auf das Jahr 2019.

Was mache ich bei einem Fahrraddiebstahl?

Wenn einem das wird, ist das natürlich. Ich will hier beschreiben, was man machen kann, wenn ein ist.

Natürlich trifft man am besten immer, damit das. D. h. man sollte das Fahrrad immer abschliessen – und zwar richtig. Damit man das Fahrrad kann. Es kommt nämlich öfters mal vor, dass z. B. nur das Vorderrad sich noch im Fahrradständer befindet, während wurde.

Wichtig ist es sein Fahrrad gut abzuschliessen. Am besten dafür sind Bügelschlösser geeignet.

Ein Tipp ist auch, dass man sein Fahrrad am ehesten abstellt, wo die geringer ist. Ich selbst z. B. übernachte einmal, weil dort weniger geklaut wird.

Eine 100prozentige Sicherheit gibt es aber nicht. Aber selbst kann es passieren: Das und wurde.

Wenn man eine hat, ist es erstmal immens wichtig, dass man den. Sonst greift der meist. Übrigens eine Fahrradversicherung empfiehlt sich auch sehr.

Dazu sollte man dann gleich die Hausratsversicherung über den Diebstahl informieren. Diese aber. Erstmal muss man oder mehr warten, bis man Geld bekommt. Falls das Fahrrad nämlich in der Zeit wieder auftaucht, braucht man die Versicherung ja gottseidank nicht mehr.

Zudem kann man über den Fahrraddiebstahl, indem man z. B. einen Zettel an eine hinzufügt. Vielleicht hat ja jemand etwas gesehen.

Manche haben im, diese kann man auch angeben bei der Polizei und auch im Internet danach suchen. Wenn das Fahrrad dann auf wurde, so ist es klar, dass es sich um Diebstahl handelt.

Wichtig ist zudem bei der Anzeige bei der Polizei zu machen. Oder eventuelle Besonderheiten. So kann das vielleicht sogar.

Wenn man das Fahrrad übrigens irgendwo entdeckt oder im Internet sieht, so ist es. Man darf es dann eigentlich nicht einfach entwenden. Zumindest. Manchmal ist das vielleicht trotzdem sinnvoll, weil es sonst schon wieder weg ist, was nicht so gut wäre.

Interaktive Karte der Polizei : An diesen Berliner Orten werden die meisten Fahrräder geklaut

Alle 18 Minuten wird in Berlin ein Rad geklaut, am häufigsten an Bahnhöfen. Meist bleibt es verschwunden – die Aufklärungsquote ist niedrig.

In Berlin werden jedes Jahr rund 30.000 Fahrräder geklaut, die meisten an Bahnhöfen. Die Polizei hat dazu am Wochenende eine interaktive Karte auf Twitter veröffentlicht. Sie finden Sie hier:

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Wenn in Berlin ein Fahrrad gestohlen wird – das passiert im Schnitt rund 80 mal am Tag, also alle 18 Minuten – dann bleibt es in der Regel auch verschwunden. Aufgeklärt werden nur rund vier Prozent der Diebstähle. Berlin liegt bundesweit an der Spitze – pro 100.000 Einwohner werden 1000 Räder gestohlen. Die drei ersten Plätze der Statistik belegen die Stadtstaaten. Zugleich hat Berlin die niedrigste Aufklärungsquote.

Im Jahr 2018 wurden in Berlin 27.529 Fahrräder im Wert von 18,2 Millionen Euro gestohlen. Auch in den Jahren zuvor waren die Zahlen ähnlich. Der Wahrscheinlichkeit nach ist die Frage also nicht, ob ein Rad gestohlen wird, sondern wann. Die Polizei veröffentlichte mit ihrer interaktiven Karte auch gleich Tipps, wie man den Dieben das Leben zumindest schwerer machen kann:

Daten zu Fahrraddiebstählen vielseitig genutzt

Seit dem 8. September 2021 veröffentlicht die Polizei Berlin täglich aktualisierte Daten zu Fahrraddiebstählen in Berlin. Zusammen mit den Datensätzen zu den Wahlbezirken und Wahllokalen der Bundestagswahl gehörten die Fahhraddiebstähle mit 1295 Views zu den am häufigsten aufgerufenen Datensätzen im Datenportal im September 2021.

In ihrer Ankündigung auf Twitter schrieb die Polizei, die. Tatsächlich zog die Ankündigung eine rege Diskussion auf Twitter und im Datenportal selbst nach sich. Nicht nur das, viele Nutzer*innen wurden auch inspiriert, die Daten auf verschiedene Weise zu verwerten, von einfachen Visualisierungen, über Twitter-Bots, bis hin zu Apps, mit denen man die Daten interaktiv erforschen kann. Die folgenden Beispiele sind uns aufgefallen:

    Die aufwendigste Nutzung der Daten ist sicher die Web-App Fahrraddiebstahl Berlin, die wir auch hier im Datenportal unter Anwendungen aufgenommen haben: https://daten. berlin. de/anwendungen/fahrraddiebstahl-berlin Mit der Web-App Ist mein Fahrrad hier sicher? kann man sich für eine beliebige Adresse anzeigen lassen, wie wahrscheinlich dort ein Fahrraddiebstahl ist. Die Android-App Berlin-bike-theft-warning zeigt die Häufigkeit von Fahrraddiebstählen in der Umgebung. Twitter-Nutzer*innen haben verschiedene Tools verwendet, um die Daten mit einfachen Visualisierungen besser zugänglich zu machen:

      von @PhilippKahr von @Fekri_Alyafai von @heiheibike

Bildmaterial: Unfortunate von Jen Waller, lizenziert unter CC-BY-NC-SA | Screenshots der oben verlinkten Tweets und Anwendungen

Fahrraddiebstahl: Welche Versicherung brauche ich?

Sie kommen nach einem langen Arbeitstag aus dem Bürogebäude und der Fahrradständer, an dem Sie heute Morgen noch Ihr Fahrrad angeschlossen haben, ist leer. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch teuer werden.

Aber wie können Sie Ihr Fahrrad gegen Fahrraddiebstahl versichern? Welche Kosten übernimmt eventuell die Hausratversicherung? Und wie können Sie Ihr Rad vor Diebstahl schützen?

Welche Versicherung deckt Fahrraddiebstahl ab?

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Ihr Fahrrad gegen Diebstahl absichern lassen können: entweder über die oder die.

Eine Hausratversicherung schließt – wie der Name schon vermuten lässt – den ein. Dazu zählt auch das Fahrrad und oft sogar alle weiteren Räder von Mitgliedern desselben Haushalts.

Gerade bei einem neuen Fahrrad oder auch sehr hochwertigem Rad wie E-Bike oder Rennrad kann sich auch eine lohnen. Diese bietet einen und deckt u. a. natürlich auch Fahrraddiebstahl ab.

Ist Fahrraddiebstahl auch in der Haftpflicht versichert?

Viele Versicherungsnehmer:innen denken, dass ein Fahrraddiebstahl sich auch über die Haftpflichtversicherung versichern lässt. Diese deckt aber ab.

Die Haftpflicht haftet, wenn Sie z. B. bei einem Fahrradunfall oder Sie das Fahrrad einer anderen Person benutzen und es dabei.

Hausratversicherung

Im Normalfall ist Ihr Fahrrad innerhalb der Hausratversicherung gegen versichert. Dies jedoch nur dann, wenn der Dieb auch zugeschlagen hat – also auf demselben Grundstück wie der im Vertrag vereinbarte Wohnraum. Dazu zählen neben der Wohnung oder dem Haus auch wie der Keller, die Garage, der Fahrradschuppen oder die Abstellkammer.

Wird Ihr Fahrrad allerdings wie z. B. auf offener Straße vor dem Bürogebäude gestohlen, greift der Fahrrad-Diebstahlschutz der normalen Hausratversicherung in der Regel nicht, da dann ein sogenannter vorliegt.

Um auch gegen einfachen Diebstahl abgesichert zu sein, können Sie bei vielen Versicherern Ihren Hausrat-Tarif um einen erweitern. Mit diesem zusätzlichem Schutz haben Sie die Möglichkeit, Ihr Rad auch gegen Fahrraddiebstahl abzusichern.

Oft finden Sie in Ihren Versicherungsbedingungen auch konkrete wie bspw. Material, Hersteller oder Preis.

In fast jedem Fall müssen Sie Ihr Fahrrad oder E-Bike. Die fest am Fahrrad verbauten Rahmenschlösser, wie sie häufig bei Hollandrädern oder Citybikes vorkommen, gelten nicht als eigenständige Schlösser.

Fahrradversicherung

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kann sich eine lohnen. Eine solche übernimmt auch die und bietet Ihnen einen rundum Versicherungsschutz für Ihr Fahrrad.

Gerade für Fahrradbesitzer:innen, die täglich mit Ihrem Rad oder E-Bike unterwegs sind, bietet eine Fahrradversicherung guten Schutz: Denn ist dann, wie z. B. auf offener Straße, am Bahnhof oder in der Innenstadt versichert.

Die stellt außerdem auch, das Sie verwenden. Auch muss Ihr Rad nicht zusätzlich an einem festen Gegenstand angeschlossen sein, damit der Versicherungsschutz greift.

Stellen Sie das Fahrrad in einem Gebäude, Raum oder Schuppen ab, den Sie ausschließlich selbst nutzen, ist weiterhin gar kein gesonderter Schutz durch ein Schloss erforderlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert