Wenn es zu kalt zum Radfahren ist

Hier können Sie die ElektroRad 7/2022 als Printmagazin oder E-Paper bestellen

Ein Bikepacking Trainings-Wochenende in Rhön und Spessart // @Tobias Köpplinger

– Regenbekleidung auf Strecke anziehen, wenn es anfängt zu regnen. Zaudern und Überzieh-Faulheit führen sonst eventuell zu einem Zustand, der Überziehen hinfällig macht. – Für besonders kalte und nasse Tage: wasserdichte Socken, wie etwa SealSkinz sie anbietet. Achtung: Sitzen die Schuhe schon eng, sind solche Socken wegen der Materialdicke keine Option!

https://www. biketour-global. de/2022/12/15/winterkleidung-fuers-radfahren/

Der einfache Trick lautet: „ Zwiebelprinzip “ oder „ Zwiebelschalenprinzip “ – d. h. mehre Schichten übereinander anziehen. In der Regel spricht man von drei Layern , bzw. 3-Lagen oder Schichten. Zum einen haben die unterschiedlichen Schichten jeweils ihre eigene sinnvolle Funktion, zum anderen entstehen durch das Zwiebelprinzip Luftpolster zwischen den einzelnen Schichten, die isolieren und somit für zusätzliche Wärme sorgen. Es wäre deutlich weniger effektiv einfach eine oder nur zwei dicke Schichten anzuziehen, denn durch mehrere relativ dünne und leichte Schichten wird eine bessere Isolation und Atmungsaktivität erreicht und wir sind flexibler, da durch das Ausziehen oder Anziehen einer weiteren Schicht flexibel auf Temperaturänderungen reagiert werden kann. Bei ganz kalten Temperaturen kann man auch problemlos weitere Schichten hinzufügen, sodass man sich einfach mit 4-Lagen kleidet.

Bei minus zwölf Grad sollten auch trainierte Personen auf übermäßigen Sport im Freien verzichten. Anderenfalls gelangt zu kalte Luft in die Lunge, die Reizhusten hervorrufen kann. Zudem trocknen die Schleimhäute bei zu großer Anstrengung aus.

Über Dr. Piero Lercher
Dr. Piero Lercher ist Sportarzt, Präventiv-, Arbeits – und Umweltmediziner. Seit 2004 ist er Lehrbeauftragter an der Medizinischen Universität Wien, zudem ist er Organisatorischer Leiter des Universitätslehrganges „Master of Public Health-Vienna“. Dr. Lercher ist u. a. Mitglied des Ärzteteams im Anshen Zentrum (www. anshen. at) in Wien. Lercher zeigt großes Engagement für die Propagierung eines gesunden Lebensstils. Radfahren und Skifahren sind für ihn die idealen, generationsverbindenden Familiensportarten. Radfahren ist eine gesunde Alternative zur Arbeitswegbewältigung und Sport.

winterliche Vorbereitung auf das AMR

Kalte und trockene Winterluft setzt auch unserer Haut zu – sie kann austrocknen, rissig werden, schmerzen. Wer also längere Touren plant, sollte Cremes auftragen, um die Haut im Gesicht und auf den Lippen zu schützen. Empfehlenswert sind spezielle Cemes für den Winter (gibt’s beispielsweise von Weleda und mawaii), die wasserarm und stark fetthaltig sind. Sie legen sich wie ein pflegender Schutzfilm auf die Haut und isolieren. Das gleiche gilt für Lippenbalsams. An sonnigen Tagen ist ein UV-Schutz ebenfalls unerlässlich, weil die Strahlen durch den Schnee verstärkt werden.

Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard – und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z. B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.

Zudem habe ich die C5 Gore Thermo Handschuhe. Das sind klassische Fingerhandschuhe, die recht warm sind und zudem wasserabweisend. Leider sind hier Außenmaterial und Innenmaterial nicht fest miteinander verbunden, weshalb das manchmal beim Fahren, Bremsen und Schalten stört. Vor allem im Gelände, wenn es zudem etwas unruhiger am Lenker ist und man einen festen Griff braucht.

Laut Medizin-Meteorologen Andreas Matzarakis sollten untrainierte, kranke Menschen sowie ältere Personen Sport grundsätzlich vermeiden, sobald die Temperatur unter null Grad fällt.

Früher musste ich bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Es waren zwar nur etwa 10 Minuten Fahrtzeit, aber ich habe es gehasst! „Das härtet ab“, meinte meine Mutter, wenn ich wieder einmal jammerte, weil draußen ein paar Regentropfen fielen. Heute lasse ich das Fahrrad stehen, wenn es mir zu kalt ist. Doch gibt es eigentlich eine Temperaturbegrenzung, ab der man lieber nicht mehr aufs Rad steigen sollte? Die Antwort darauf und was es beim Radfahren im Winter noch zu beachten gibt, findest du im Artikel.

Wenn es zu kalt zum Radfahren ist

Und natürlich müssen wir über die Hände reden: hier habe ich mir vor vielen Jahren die Sugoi Firewall Z Lobster Handschuhe. Sie sind zwar schon sehr gebraucht, aber nach wie vor warm. Daher hatte ich sie auch in Kirgisistan dabei. Leider sind sie nicht mehr wasserabweisend, weshalb ich hier die wasserdichten Decathlon Überziehhandschuhe nutze. Ich habe mir nun auch mal die AGU Deep Winter Handschuhe bestellt. Sie können eventuell die Nachfolge der Sugoi antreten.

Oberstes Gebot: Warm und trocken bleiben! Immer nach Zwiebel-Prinzip anziehen, also lieber mehrere dünne Schichten als wenige dicke. So können Sie bevor Sie anfangen zu Schwitzen eine Schicht ausziehen und den Temperaturhaushalt perfekt ans Wetter anpassen. Grundsätzlich gilt: Maximale Atmungsaktivität, sprich optimales Wohlfühl-Klima hat man nur, wenn alle Schichten wasserdampfdurchlässig sind. Atmungsaktivität fängt also im besten Fall schon bei der Unterwäsche an – und das ist spürbar! Die äußeren Schichten für die kalte Jahreszeit, vor allem die Jacke und die Stirnfläche der Mütze, gegebenenfalls auch die für unter den Helm, sollten winddicht sein. Gore Windstopper – oder ähnliches Material sorgt dafür, dass der Windchill-Effekt uns nichts anhaben kann. Dieser Begriff bringt die gefühlte Temperatur im Verhältnis zur tatsächlichen zum Ausdruck, eigentlich eine alltägliche Winter-Erfahrung, die jeder kennt: Wer auf dem Rad mit 25 Stundenkilometern unterwegs ist, für den fühlen sich fünf Grad Celsius an als wären es etwa null Grad. Bei minus zehn Grad und derselben Geschwindigkeit verspüren wir schon eine Kälte von unter minus 18 Grad. Das ist keine Einbildung, sondern kann einfach physikalisch erklärt werden. Softschell-Jacken mit Windschutz sind für Radfahrer optimal: Sie haben hohen Tragekomfort, sind je nach Typ sehr atmungsaktiv und halten leichten Regen ab. Auch die Handschuhe sollten wasserdicht und atmungsaktiv sein. Hier hat die Passform viel Einfluss darauf, wie warm sie halten. Nicht zu eng kaufen und auf Qualität achten – die Hände sind dem kalten Wind und Regen besonders ausgesetzt.

Schieben im Neuschnee in Kirgisistan

Bike Citizens sind auch bei schlechtem Wetter nicht aus dem Radsattel zu kriegen. Ist Radfahren im Alltag und als Sport auch im Winter gesund?
Dr. Piero Lercher: Beim Radfahren bei Kälte oder im Winter ist es wichtig sich mit optimaler Kleidung vor Kälte und Nässe zu schützen. Ebenso wichtig ist es, die Straßenverhältnisse richtig einzuschätzen, um das Unfallrisiko aufgrund von Glatteis, Split oder Matsch auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn auch das Fahrrad ordentlich für den Winterbetrieb vorbereitet und mit Licht ausgestattet ist, dann steht einem gesunden, sportlichen Winterradfahrvergnügen nichts im Weg.

Ich nutze übrigens auch manchmal Neopren-Handschuhe. Da wird es auch sehr feucht im Handschuhe. Abgesehen von dem sehr strengen Geruch, funktionieren diese bei niedrigen Plusgraden aber ganz gut.

© STANDARD Verlagsgesellschaft m. b.H. 2023

Camp in Norwegen

Wenn es zu kalt zum Radfahren ist

Kalte und trockene Winterluft setzt auch unserer Haut zu – sie kann austrocknen, rissig werden, schmerzen. Wer also längere Touren plant, sollte Cremes auftragen, um die Haut im Gesicht und auf den Lippen zu schützen. Empfehlenswert sind spezielle Cemes für den Winter (gibt’s beispielsweise von Weleda und mawaii), die wasserarm und stark fetthaltig sind. Sie legen sich wie ein pflegender Schutzfilm auf die Haut und isolieren. Das gleiche gilt für Lippenbalsams. An sonnigen Tagen ist ein UV-Schutz ebenfalls unerlässlich, weil die Strahlen durch den Schnee verstärkt werden.

In Kombination mit einer guten Sohle und der richtigen Größe kannst du SOFORT alle oben genannten Schwachpunkte beseitigen. Gute Winterschuhe zum Radfahren sind wind – und wasserdicht. Außerdem isolieren diese deinen Fuß. Na ja, zumindest zu 80-90 %. Und genau hier kommen die Thermosohlen ins Spiel. Der Schwachpunkt eines Fahrrad-Winterschuhs ist nämlich die Sohle. Genauer gesagt, die Stelle, an der dein Cleat montiert ist. Klickpedale und Cleats bilden eine hervorragende Kältebrücke und bringen die Kälte direkt ins Innere des Schuhs.

Da hilft dann oft der Blick zu anderen Radfahrenden und mit welchen Lösungen und Produkten sie gute Erfahrungen gemacht haben.

https://www. biketour-global. de/2022/12/15/winterkleidung-fuers-radfahren/

Wenn es zu kalt zum Radfahren ist

Viele Menschen fahren auch im Winter mit dem Fahrrad zur Arbeit. Ab einer bestimmten Temperatur raten Ärzte allerdings von übermäßigem Sport im Freien ab.

Erkältungen und Grippe nicht unterschätzen. Lieber eine Radfahrpause einlegen! Foto © Toa Heftiba / Unsplash

Bei milden Wintertagen spricht selbstverständlich nichts gegen sportliche Betätigungen im Freien. Im Gegenteil!

Viele Menschen fahren auch im Winter mit dem Fahrrad zur Arbeit. Ab einer bestimmten Temperatur raten Ärzte allerdings von übermäßigem Sport im Freien ab.

Da klingt logisch. Wenn dir kalt ist, musst du einfach mehr anziehen. Doch das hilft den Füßen oft nicht. Mehrere Schichten Socken nehmen wertvollen Platz im Schuh weg. Im schlechtesten Fall hast du keinen Platz mehr im Schuh und kannst dich darin kaum mehr bewegen. Die Durchblutung verlangsamt sich und deine Füße werden schneller kalt. Außerdem fehlt die wichtige, isolierende Luftschicht zwischen Socken und Schuh.

Wenn es zu kalt zum Radfahren ist

In allen 3 Schichten wird meist ein Materialmix aus den Funktionsmaterialien Polyester, Polyamid (Nylon), Polypropylen oder Merinowolle verwendet, häufig ergänzt mit geringen Elasthan Anteilen. Alles besonders atmungsaktive Materialen die schnell trocken. Baumwolle wird grundsätzlich nicht verwendet, da sie zwar Feuchtigkeit sehr gut aufnimmt, diese aber nicht wieder abgibt und in sich hält wie ein Schwamm.

In allen 3 Schichten wird meist ein Materialmix aus den Funktionsmaterialien Polyester, Polyamid (Nylon), Polypropylen oder Merinowolle verwendet, häufig ergänzt mit geringen Elasthan Anteilen. Alles besonders atmungsaktive Materialen die schnell trocken. Baumwolle wird grundsätzlich nicht verwendet, da sie zwar Feuchtigkeit sehr gut aufnimmt, diese aber nicht wieder abgibt und in sich hält wie ein Schwamm.

Radfahren im Winter stärkt tatsächlich das Immunsystem. Allerdings nur dann, wenn wir gesund sind. Unser Organismus wird gegen Erreger abgehärtet und die Immunabwehr gefördert.

Am Hals benutze ich ein normales Halstuch, welches ich zur Not auch über den Kopf und Ohren ziehen kann. Zudem habe ich meist eine warme Mütze unter dem Helm. Eine Mütze habe ich mal bei Tchibo gekauft und eine andere bei Vaude. Die geht etwas mehr über die Ohren. Ich fahre auf Tour meist mit zwei solchen Mützen. Eine für die Fahrt, die dann auch durch den Schweiß nass werden kann. Und eine für das Camp und zum Schlafen.

An den Füßen trage ich meist ebenfalls Merino Socken und im Winter nun erstmals auch spezielle Winterschuhe für SPD Pedale. Da ich mit den Shimano ME7 Schuhen sehr gut klarkomme, habe ich mir einfach mit den MW7 die Winterversion gekauft. Natürlich immer eine Schuhgröße größer, da extra Socken noch reinpassen sollen und die Füße bei langen Fahrten ohnehin „aufgehen“.

Beheizbare Sohlen und beheizbare Überschuhe

Ein Bikepacking Trainings-Wochenende in Rhön und Spessart // @Tobias Köpplinger

Über die Schuhe kommen dann noch Neopren-Gamaschen. Hier setze ich seit Jahren auf die Vaude Pallas III. Die sind recht haltbar, auch wenn man viel mit den Schuhen und Gamaschen im Gelände gehen muss.

Der 1st Layer, also das was direkt und enganliegend auf der Haut getragen wird, ist die Funktions-Unterwäsche. Damit der Schweiß schnell abtransportiert werden kann, ist diese Schicht extrem atmungsaktiv. Würde die Feuchtigkeit lange auf der Haut bleiben, würden wir schneller anfangen zu frieren und unsere Leistungsfähigkeit würde rapide sinken. Häufig werden auch unterschiedliche Materialien für die innere und äußere Schicht verwendet. Die innere Schicht trägt sich besonders angenehm auf der Haut und transportiert die Feuchtigkeit schnell an die zweite Schicht ab.

Radfahren bei Minusgraden ist aber nicht für jeden geeignet. Sport – und Ernährungsmediziner Kurt Moosburger rät denjenigen, die ein sensibles Bronchialsystem haben, ab, im Winter draußen Sport zu machen. Denn sie könnten mit Asthma oder einer akuten Bronchitis reagieren.

Und wenn man nicht trainiert, sondern einfach ein paar Kilometer mit dem Rad zur Arbeit oder mit den Kindern zur Kita fahren möchte?
Dr. Piero Lercher: Bei extremer Kälte ist moderates Radfahren einem intensiven Radfahrtempo vorzuziehen. Ansonsten gilt: Richtig atmen, intelligent kleiden! Bewegung an der frischen Luft tut dem Körper gut.

Tipps en detail: Kapuze? Auf dem Rad schwierig weil erstens passt sie oft nicht unter den Helm, zweitens kann sie ein Sicherheitsrisiko sein: Ist sie halbwegs passend eingestellt, macht sie Kopfbewegungen nicht mit; das macht das Umgucken oft schwierig.

Wenn es kalt wird: Meine Winterkleidung fürs Radfahren

Regelmäßiges Radfahren mindert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wirkt gesundheitsfördernd auf Atemwege und Gelenke. Aber was tun Radfahrende im Winter bei Minustemperaturen? Was können sie von Langläufern und Schitourengeherinnen lernen? Bike Citizens sprachen mit Sportarzt und Gesundheitsexperten Dr. Piero Lercher.

Keine Produkte gefunden.

Zum Frühstücken braucht man schon wieder Licht, und der Blick aus dem Fenster macht in Anbetracht der Wetterlage auch keinen Spaß: Das ist die Zeit, in der viele daran denken, das Fahrrad oder E-Bike für die nächsten Monate in den Keller zu stellen und den Weg zur Arbeit per Bahn, Auto oder zu Fuß zurück zulegen.

Ich habe schon einen Beitrag über die Ausrüstung beim Radfahren im Winter geschrieben. Da mich in letzter Zeit immer mehr Leute speziell nach Tipps gegen kalte Füße gefragt haben, habe ich alle Tipps zu diesem großen Ratgeber zusammengefasst.

Wenn es zu kalt zum Radfahren ist

Anders sieht es aus, wenn man bereits Krankheitserreger im Körper hat. Kalte Luft ist trocken und bietet daher beste Bedingungen für Erkältungsviren . Da durch die kalte Luft unsere Schleimhäute austrocknen, können sich Viren dort leicht ansiedeln und ausbreiten.

Ein Bikepacking Trainings-Wochenende in Rhön und Spessart // @Tobias Köpplinger

Die mit dem Einkaufswagen ? gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Die Produkte werden nach dem besten Wissen unserer Autor:innen recherchiert und teilweise auch aus persönlicher Erfahrung empfohlen. Wenn Du auf so einen Affiliate-Link klickst und darüber etwas kaufst, erhält wmn eine kleine Provision von dem betreffenden Online-Shop. Für Dich als Nutzer:in verändert sich der Preis nicht, es entstehen hierdurch keine zusätzlichen Kosten. Die Einnahmen tragen dazu bei, Dir hochwertigen, unterhaltenden Journalismus kostenlos anbieten zu können.

Beim Radfahren im Winter gibt es einiges zu beachten. Unter welchen Umständen du nicht fahren solltest, erfährst du hier.

Vaseline und Melkfett halten die Füße im Winter warm!

Oberstes Gebot: Warm und trocken bleiben! Immer nach Zwiebel-Prinzip anziehen, also lieber mehrere dünne Schichten als wenige dicke. So können Sie bevor Sie anfangen zu Schwitzen eine Schicht ausziehen und den Temperaturhaushalt perfekt ans Wetter anpassen. Grundsätzlich gilt: Maximale Atmungsaktivität, sprich optimales Wohlfühl-Klima hat man nur, wenn alle Schichten wasserdampfdurchlässig sind. Atmungsaktivität fängt also im besten Fall schon bei der Unterwäsche an – und das ist spürbar! Die äußeren Schichten für die kalte Jahreszeit, vor allem die Jacke und die Stirnfläche der Mütze, gegebenenfalls auch die für unter den Helm, sollten winddicht sein. Gore Windstopper – oder ähnliches Material sorgt dafür, dass der Windchill-Effekt uns nichts anhaben kann. Dieser Begriff bringt die gefühlte Temperatur im Verhältnis zur tatsächlichen zum Ausdruck, eigentlich eine alltägliche Winter-Erfahrung, die jeder kennt: Wer auf dem Rad mit 25 Stundenkilometern unterwegs ist, für den fühlen sich fünf Grad Celsius an als wären es etwa null Grad. Bei minus zehn Grad und derselben Geschwindigkeit verspüren wir schon eine Kälte von unter minus 18 Grad. Das ist keine Einbildung, sondern kann einfach physikalisch erklärt werden. Softschell-Jacken mit Windschutz sind für Radfahrer optimal: Sie haben hohen Tragekomfort, sind je nach Typ sehr atmungsaktiv und halten leichten Regen ab. Auch die Handschuhe sollten wasserdicht und atmungsaktiv sein. Hier hat die Passform viel Einfluss darauf, wie warm sie halten. Nicht zu eng kaufen und auf Qualität achten – die Hände sind dem kalten Wind und Regen besonders ausgesetzt.

Aktuell habe ich hier Cargo-Hosen von Gore, Decathlon und Bike Components, die ich verwende.

Dieser externe Inhalt steht leider nicht zur Verfügung, da er nicht kompatible Elemente (z. B. Tracking oder Werbung) zum ContentPass-Abo enthält.

Außerdem ist unser Körper bei Kälte weniger gut durchblutet . Das merkt man beispielsweise an einer kalten Nasenspitze. Wegen der schlechteren Durchblutung zirkulieren weniger Immunzellen in der Nase, sodass Erreger dort schlechter abgefangen werden können. Um die Viren loszuwerden, fährt der Körper die Durchblutung und Sekretbildung hoch. Das ist ein Grund, warum uns beim Radfahren im Winter die Nase läuft.

Trotz Minusgraden im Winter fahren einige Menschen häufig mit dem Fahrrad zur Arbeit. Aber ist Sport bei so kalten Temperaturen überhaupt gesund? Wir klären auf!

Aber das ist kein Problem des Radfahrens an sich, sondern ein lösbares Infrastrukturproblem. Was können Radfahrende von Schi – und Langlauf lernen?
Dr. Piero Lercher: Skitourengehen oder Langlaufen sind vom Ausdauertrainingswert mit Radfahren zu vergleichen. Der Radsport kann hier von der Funktionalität der Bekleidung profitieren aber auch umgekehrt! Besonders ein Accessoire des Schisports empfehle ich auch im winterlichen Radsport: eine Brille als Augenschutz. Mittlerweile gibt es auch interessante Challenges und Wettkämpfe, wo man mit Fatbikes (Anm. d. Red: Räder mit sehr breiten Reifen) auf Schneepisten fährt. Ich habe auch schon Räder mit metallbespikten Reifen gesehen mit denen Eisflächen befahren wurden – das heißt, dass wir hier noch spannende, neue Radfahrmöglichkeiten erleben werden!

Was du beim Sport im Winter noch beachten solltest, siehst du in diesem Video:

Oberstes Gebot: Warm und trocken bleiben! Immer nach Zwiebel-Prinzip anziehen, also lieber mehrere dünne Schichten als wenige dicke. So können Sie bevor Sie anfangen zu Schwitzen eine Schicht ausziehen und den Temperaturhaushalt perfekt ans Wetter anpassen. Grundsätzlich gilt: Maximale Atmungsaktivität, sprich optimales Wohlfühl-Klima hat man nur, wenn alle Schichten wasserdampfdurchlässig sind. Atmungsaktivität fängt also im besten Fall schon bei der Unterwäsche an – und das ist spürbar! Die äußeren Schichten für die kalte Jahreszeit, vor allem die Jacke und die Stirnfläche der Mütze, gegebenenfalls auch die für unter den Helm, sollten winddicht sein. Gore Windstopper – oder ähnliches Material sorgt dafür, dass der Windchill-Effekt uns nichts anhaben kann. Dieser Begriff bringt die gefühlte Temperatur im Verhältnis zur tatsächlichen zum Ausdruck, eigentlich eine alltägliche Winter-Erfahrung, die jeder kennt: Wer auf dem Rad mit 25 Stundenkilometern unterwegs ist, für den fühlen sich fünf Grad Celsius an als wären es etwa null Grad. Bei minus zehn Grad und derselben Geschwindigkeit verspüren wir schon eine Kälte von unter minus 18 Grad. Das ist keine Einbildung, sondern kann einfach physikalisch erklärt werden. Softschell-Jacken mit Windschutz sind für Radfahrer optimal: Sie haben hohen Tragekomfort, sind je nach Typ sehr atmungsaktiv und halten leichten Regen ab. Auch die Handschuhe sollten wasserdicht und atmungsaktiv sein. Hier hat die Passform viel Einfluss darauf, wie warm sie halten. Nicht zu eng kaufen und auf Qualität achten – die Hände sind dem kalten Wind und Regen besonders ausgesetzt.

Wenn es zu kalt wird, sollte man nicht mehr radfahren. Foto: Getty Images/AleksandarNakic

Und warum macht Radfahren im Winter so glücklich wie im Sommer?
Dr. Piero Lercher: Hier spielen zwei Faktoren eine Rolle. Erstens: Radfahren steigert die Ausdauer. Ausdauersportarten, haben bei richtiger Anwendung viele positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel und somit auch auf die Freisetzung von körpereigenen „Glückshormonen“ – die Endorphine. Der zweite Faktor ist die Umgebung: Radeln in der freien Natur, sei es entlang eines Flusses, sei es in einem städtischen Grüngebiet oder in unserer wunderschönen Bergwelt wirkt absolut stimmungsaufhellend und antidepressiv. Kurz gesagt: beide Faktoren zusammen machen glücklich!

Ich habe schon einen Beitrag über die Ausrüstung beim Radfahren im Winter geschrieben. Da mich in letzter Zeit immer mehr Leute speziell nach Tipps gegen kalte Füße gefragt haben, habe ich alle Tipps zu diesem großen Ratgeber zusammengefasst.

Seit 2017 leitet Karen das Urban Independence Magazin. Die leidenschaftliche Pedalistin hat bereits einige (Welt-)Reisekilometer im Radsattel gesammelt. Heute verbindet sie entweder Faltrad plus Kinderanhänger oder Kompakt-Cargobike mit der Bahn in Berlin und Brandenburg – meist mit ihrer Tochter auf Tour. Ihr Zugang zum Fahrrad(fahren) ist vielschichtig-detailverliebt aber stets pragmatisch und reicht in ihre frühen Jugendtage in Österreich zurück.

https://lisasbuntewelt. com/kalte-fuesse-radfahren-winter/

Ich möchte diesen Ratgeber gegen kalte Füße beim Radfahren im Winter mit den Tipps beginnen, die bei mir NICHT immer weiter geholfen haben. Am Ende des Beitrages erfährst du, was bei mir wirklich im Winter gegen kalte Füße hilft und warum das so ist. So musst du nicht die Fehler, die ich gemacht habe, auch machen.

Wenn es zu kalt zum Radfahren ist Wenn es zu kalt zum Radfahren ist

– Regenhose lieber etwas zu groß kaufen, schließlich muss sie noch über die normale Kleidung angezogen werden.

Mein ultimatives Geheimrezept gegen kalte Füße beim Radfahren im Winter

Beim Radfahren im Winter gibt es einiges zu beachten. Unter welchen Umständen du nicht fahren solltest, erfährst du hier.

Dabei hat Fahrradfahren in der dunklen Jahreszeit auch seinen Reiz, gerade wenn man auch außerhalb der Stadt oder durch Parks unterwegs sein kann. Außerdem: Wer will schon auf die gewohnte Portion Bewegung verzichten, besonders im Winter, wo man ohnehin weniger draußen aktiv ist? Und: Eine halbe Stunde radfahren täglich sorgt für ein starkes Immunsystem, und der im Herbst gefühlt „tägliche“ Regen fällt in Wirklichkeit seltener. Gründe gibt’s also genug. Deshalb: Durchfahren! Mit unseren Tipps klappt das. Der erste Beitrag beschäftigt sich mit der passenden Bekleidung, im zweiten in zwei Wochen kümmern wir uns um die Ausstattung für Rad und Radler, im Dritten gibt’s jede Menge Fahrtipps für Herbstradler.

Wer gut angezogen ist und trotzdem an manchen Körperstellen friert, kann wärmende Cremes ausprobieren, es gibt zum Beispiel das Fuß-Wärme-Balsam mit Ingwer von Kneipp oder das Wärme-Balsam von Gehwol. Diese eignen sich vor allem für die Füße, sie regen die Durchblutung an und können so für Wärme sorgen. Am besten schon einige Minuten vor der Abfahrt eincremen, da die Wirkung oft erst nach 10 Minuten eintritt.

– Stark profilierte Schuhe sind bei Schmuddelwetter sinnvoll – sie beugen dem Ausrutschen auf Pedal und Asphalt vor.

https://lisasbuntewelt. com/kalte-fuesse-radfahren-winter/

Aber das ist kein Problem des Radfahrens an sich, sondern ein lösbares Infrastrukturproblem. Was können Radfahrende von Schi – und Langlauf lernen?
Dr. Piero Lercher: Skitourengehen oder Langlaufen sind vom Ausdauertrainingswert mit Radfahren zu vergleichen. Der Radsport kann hier von der Funktionalität der Bekleidung profitieren aber auch umgekehrt! Besonders ein Accessoire des Schisports empfehle ich auch im winterlichen Radsport: eine Brille als Augenschutz. Mittlerweile gibt es auch interessante Challenges und Wettkämpfe, wo man mit Fatbikes (Anm. d. Red: Räder mit sehr breiten Reifen) auf Schneepisten fährt. Ich habe auch schon Räder mit metallbespikten Reifen gesehen mit denen Eisflächen befahren wurden – das heißt, dass wir hier noch spannende, neue Radfahrmöglichkeiten erleben werden!

Keine Produkte gefunden.

https://www. patria. net/dunkel-nass-kalt-tipps-fuers-radfahren-in-herbst-und-winter-teil-i/

https://www. patria. net/dunkel-nass-kalt-tipps-fuers-radfahren-in-herbst-und-winter-teil-i/

Außerdem ist unser Körper bei Kälte weniger gut durchblutet . Das merkt man beispielsweise an einer kalten Nasenspitze. Wegen der schlechteren Durchblutung zirkulieren weniger Immunzellen in der Nase, sodass Erreger dort schlechter abgefangen werden können. Um die Viren loszuwerden, fährt der Körper die Durchblutung und Sekretbildung hoch. Das ist ein Grund, warum uns beim Radfahren im Winter die Nase läuft.

Alle Rechte vorbehalten. Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf.
Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.

Expert:innen empfehlen, bei -10 Grad Celsius nicht mehr mit dem Fahrrad zu fahren. Denn durch den Fahrtwind fühlt sich die Winterluft noch kälter an, was sehr unangenehm sein kann.

Wenn man sich mit diesem Thema auseinander setzt, dann ist es oft schwierig die richtigen Sachen zu finden. Kälteempfinden ist etwas sehr individuelles und ehrlicherweise wird man um Ausprobieren und Erfahrungen machen nicht herumkommen. Zudem ist die Vielfalt an Materialien, Klamotten, Marken und Technologien manchmal auch überwältigend

https://www. bikecitizens. net/de/radfahren-winter-arzt-was-radfahrende-vom-wintersport-lernen/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert