Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Radeln ist gut für deinen Kreislauf, stärkt deine Muskeln und verbessert deine Stimmung. Also: Öfter mal Radfahren und das Auto stehen lassen.

Radfahren: Stressfrei und gesund

Niemals überfüllt, keine Verspätungen und Reparaturen fallen auch nur in Ausnahmefällen an – das Fahrrad ist sicherlich eines der Transportmittel, die am wenigsten Stress verursachen. Es bringt dich nicht nur kostenlos von A nach B, ganz nebenbei hältst du dich beim Radfahren auch noch gesund. Um einen Fitnesseffekt zu spüren, musst du nicht einmal richtig ins Schwitzen geraten. Du stärkst bereits deine Kondition, wenn du gemütlich in die Pedale trittst – Hauptsache, du tust es regelmäßig. Deshalb eignet sich die Ausdauersportart hervorragend als Einstieg für Sportmuffel.

Aber auch Senioren und Übergewichtige können sich bedenkenlos in den Sattel schwingen, wenn keine gesundheitlichen Probleme vorliegen. Denn im Gegensatz zu manch anderen Ausdauersportarten belastet der Freizeit-Radsport das Herz-Kreislauf-System und die Gelenke nur geringfügig. Einen großen Effekt auf deine Gesundheit hat er trotzdem.

Guter Kalorienverbrauch beim Fahrradfahren

Beim Fahrradfahren bringst du deinen Blutkreislauf und deinen Stoffwechsel in Schwung. Dadurch schmelzen auch die ungeliebten Speckpölsterchen auf den Hüften, denn ein aktiver Stoffwechsel verbrennt vermehrt Kalorien (Energie) und steigert die Fettverbrennung. Zudem baust du durch die regelmäßige Beanspruchung beim Radfahren Muskelmasse an Beinen, am Rumpf, an Schultern und Armen auf. Das hilft dir ebenfalls beim Abnehmen. Denn: Muskeln verbrennen ständig Energie. Je mehr Muskeln du hast, desto höher ist dein Kalorienverbrauch – auch im Ruhezustand. So bleiben weniger Kalorien übrig, die in die Fettdepots deines Körpers wandern und diese anschwellen lassen. Ernährst du dich neben dem regelmäßigen Radfahren auch noch kalorienarm und gesund, benötigt dein Organismus mehr Energie, als du ihm über deine Nahrung zur Verfügung stellst. Dann zapft er seine Reserven an, um die Muskeln und die übrigen Organe zu versorgen und du nimmst ab.

Pedaletreten für ein starkes Herz

Mit regelmäßigen Radtouren stärkst du außerdem den wohl wichtigsten Muskel deines Körpers: dein Herz. Bei lang andauernder Anstrengung pumpt das Herz vermehrt Blut durch die Gefäße. Die kräftigen Pumpbewegungen fordern den Herzmuskel und trainieren ihn. Ähnlich wie regelmäßiges Hanteltraining den Bizeps vergrößert, kann sich durch regelmäßiges Radfahren der Herzmuskel vergrößern. Ein gut trainierter, großer Herzmuskel fasst mehr Blut, pumpt kräftiger und mit weniger Pumpbewegungen Blut und Sauerstoff durch die Gefäße zu den Zellen. Auf diese Weise verringerst du die Frequenz – also die Schlaggeschwindigkeit– deines Herzens und steigerst seine Leistungsfähigkeit. Daneben erhöhst du durch regelmäßiges Radfahren die Konzentration des „guten“ Blutfettes HDL-Cholesterin und beugst so Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) vor.

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Radfahren ist also sehr gesund für dein Herz-Kreislauf-System. Schwingst du dich drei bis fünf Mal in der Woche für eine halbe Stunde in den Sattel, reduziert sich dein Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um das 20-Fache. Beim Fahrradfahren solltest du jedoch auf die richtige Körperhaltung achten. Sonst kommt es zur Überlastung einzelner Körperteile, diese reagieren dann mit Taubheitsgefühlen oder Schmerzen. Das kannst du aber ganz einfach vermeiden.

Mit der richtigen Haltung gesund Radfahren

Vor allem, wenn du mit dem Radfahren beginnst, solltest du darauf achten, deine Körperhaltung öfter einmal zu verändern, damit du unterschiedliche Körperteile belastest. Dann fährst du eine kurze Strecke im Stehen oder richtest dich für ein paar Meter entspannt im Sattel auf, lockerst deine Schultern und schüttelst nacheinander die Arme aus. Tipp: Wähle lieber einen niedrigeren Gang als einen zu hohen, und trete lieber ständig leicht, anstatt hin und wieder kräftig. So verringerst du die Belastung deiner Kniegelenke und trainierst deinen Körper am effektivsten.

Faustregeln für die Einstellung des Rads

Nur wenn Höhe und Abstand von Lenkrad und Sattel perfekt auf deine Körpergröße angepasst sind, nimmst du einer Sitzposition ein, die gesund ist. Hierbei gelten unter anderen folgende Regeln:

    Wenn du im Sattel sitzt und mit einem Bein das Pedal ganz nach unten trittst, ist dein Knie durchgestreckt. Während des Radfahrens sind deine Armbeugen leicht angewinkelt. Die Hände umfassen die Griffe des Lenkrads so, dass die Handgelenke nicht abknicken. Ansonsten kannst du Nerven einklemmen und das führt zu einem Taubheitsgefühl. Ideal ist deine Armstellung, wenn Handgelenke und Arme eine Linie bilden. Im Fuß überträgst du dein Gewicht auf deine Fußballen. Mit ihnen trittst du in die Pedale.

Falsch eingestellte Lenker und Sattel machen sich schnell bemerkbar. In der Regel sind davon Nacken, Gesäß, Handgelenke oder Knie betroffen. Sie werden beim Radfahren am meisten gefordert. Am besten lässt du dich vor dem Losradeln einmal in einem Fahrradgeschäft professionell beraten und dein Fahrrad richtig einstellen. So stellst du sicher, dass du richtig und gesund sitzt.

Gute Laune durch das Fahrradfahren

Holst du regelmäßig dein Fahrrad aus dem Schuppen und legst mindestens eine halbstündige Strecke zurück, hält das Training dich nicht nur gesund, es wirkt sich auch positiv auf dein psychisches Wohlbefinden aus. Durch das Ausdauertraining an der frischen Luft erhöhst du die Sauerstoffzufuhr deiner Zellen und tankst stimmungsaufhellendes UV-Sonnenlicht. Gleichzeitig beruhigt der gleichmäßige, lockere Bewegungsablauf beim Radeln die Nerven. Der Organismus baut Stresshormone wie Cortisol, Dopamin und Adrenalin im Blut ab und nach etwa einer halben Stunde setzt er sogar vermehrt Glückshormone frei. Radfahren stärkt also nicht nur die Ausdauer, die Beweglichkeit und die Kraft, es macht auch glücklich.

Https://de. beatyesterday. org/active/bike/radfahren-gesund-und-perfekt-fuer-einsteiger/

Das Sportlerherz

Mit dem Sportlerherz werden normale Veränderungen am Herzen bei Leuten, die regelmäßig anstrengendes aerobes Training betreiben (z. B. Joggen oder Fahrradfahren), und in variablem Maße bei solchen, die ein ausgiebiges Gewichtstraining machen (Krafttraining), bezeichnet.

Bei einem Sportlerherz

Ist das Herz vergrößert.

Sind die Herzwände dicker.

Sind die Herzkammern etwas größer.

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Aufgrund der Vergrößerung des Herzens und der Verdickung seiner Wände wird mit jedem Herzschlag erheblich mehr Blut durch den Körper gepumpt. Durch die größere Blutmenge pro Herzschlag kann das Herz langsamer schlagen, was zu einem langsameren, stärkeren Puls (der z. B. am Handgelenk gefühlt werden kann) und manchmal zu Herzgeräuschen führt. Herzgeräusche sind bestimmte Geräusche, die entstehen, wenn Blut durch die Herzklappen fließt. Herzgeräusche können zwar auch ein Symptom einer Erkrankung der Herzklappen Übersicht über Erkrankungen der Herzklappen Die Herzklappen regulieren den Blutfluss durch die beiden kleinen, runden, oben gelegenen Vorhöfe (Atria) und die beiden größeren länglichen, tiefer gelegenen Kammern (Ventrikel). In jeden Ventrikel. Erfahren Sie mehr sein, aber im Sportlerherz sind manche Herzgeräusche völlig normal und harmlos. Der Herzschlag eines Menschen mit Sportlerherz kann in Ruhe unregelmäßig sein, wird aber beim Training regelmäßig. Der Blutdruck ist praktisch genauso hoch wie bei anderen gesunden Menschen. Herzveränderungen bei Frauen treten in der Regel weniger auf als jene von Männern desselben Alters, derselben Körpergröße und desselben Trainingsniveaus.

Die Veränderungen bei einem Sportlerherz sind ähnlich den Veränderungen, die bei bestimmten Herzkrankheiten auftreten können. Zum Beispiel kann das Herz auch bei einer hypertrophen Kardiomyopathie Übersicht über Kardiomyopathie Bei Kardiomyopathie werden Struktur und Funktion der Muskelwände der Herzkammern zunehmend beeinträchtigt. Es gibt drei Hauptarten der Kardiomyopathie: Kongestive Kardiomyopathie, bei der sich. Erfahren Sie mehr und einer Herzinsuffizienz Herzinsuffizienz (CHF) Bei einer Herzinsuffizienz (einem Herzversagen) kann das Herz nicht mit den Anforderungen des Körpers mithalten. Das führt zu einem verringerten Blutfluss, einer Stauung des Blutes in den Venen. Erfahren Sie mehr vergrößert sein. Bei Erkrankungen der Herzklappen Übersicht über Erkrankungen der Herzklappen Die Herzklappen regulieren den Blutfluss durch die beiden kleinen, runden, oben gelegenen Vorhöfe (Atria) und die beiden größeren länglichen, tiefer gelegenen Kammern (Ventrikel). In jeden Ventrikel. Erfahren Sie mehr können Herzgeräusche zu hören sein und ein unregelmäßiger Puls kann auch auf Herzrhythmusstörungen Übersicht über Herzrhythmusstörungen Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) entstehen durch Serien von Herzschlägen, die unregelmäßig, zu schnell oder zu langsam sind, oder sie werden durch eine fehlerhafte elektrische Reizleitung. Erfahren Sie mehr hindeuten. Es bestehen allerdings wichtige Unterschiede. Bei einem Sportlerherz

Funktionieren Herz und Klappen normal.

Besteht kein erhöhtes Risiko eines Herzinfarkts oder einer anderen Herzkrankheit.

Es bestehen keinerlei Symptome. Der Verdacht eines Sportlerherzens ergibt sich für den Arzt oft bei einer Routineuntersuchung oder Untersuchung wegen nicht zusammenhängender Symptome.

Diagnose eines Sportlerherzens

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Die meisten Sportler brauchen keine umfangreichen Tests, meistens wird jedoch eine Elektrokardiographie Elektrokardiographie Bei der Elektrokardiographie (EKG) handelt es sich um eine schnelle, einfache und schmerzfreie Untersuchung, bei der die elektrisch verstärkten Impulse des Herzens gemessen und aufgezeichnet. Erfahren Sie mehr (EKG) durchgeführt, um sicherzugehen, dass die Person keine Herzkrankheit hat. Im EKG ist eine Vielzahl von elektrischen Spannungsänderungen am Herzen erkennbar. Bei Nichtsportlern wären diese Veränderungen bedenklich, bei Sportlern sind sie hingegen normal.

Wenn die Person Schmerzen im Brustkorb Schmerzen im Brustkorb Schmerzen im Brustkorb gehören zu den sehr häufigen Beschwerden. Es kann ein stechender oder dumpfer Schmerz sein. Manche Betroffene mit einer Erkrankung im Brustbereich beschreiben ihre Empfindung. Erfahren Sie mehr oder andere Symptome einer Herzerkrankung aufweist, sind umfangreichere Tests erforderlich, etwa eine Echokardiographie Echokardiographie und andere Ultraschalluntersuchungen Bei der Ultrasonographie werden Hochfrequenzwellen (Ultraschall) von den Strukturen im Körperinneren zurückgeworfen und liefern so bewegliche Bilder. Dabei werden keine Röntgenstrahlen eingesetzt. Erfahren Sie mehr, Belastungstests Belastungstest Die Belastung des Herzens (durch Bewegung oder Stimulanzien, sodass das Herz schneller und kräftiger schlägt) kann dabei helfen, eine koronare Herzkrankheit zu entdecken. Bei einer koronaren. Erfahren Sie mehr und gelegentlich eine Magnetresonanztomographie des Herzens. Dabei werden Struktur und Funktion des Herzens beurteilt.

Behandlung eines Sportlerherzens

Eine Behandlung ist nicht nötig.

Eine Behandlung ist nicht nötig. Wenn ein Sportler mit dem Training aufhört, bildet sich das Sportlerherz langsam zurück, d. h. Herzgröße und Herzfrequenz entsprechen allmählich wieder denen eines Nichtsportlers. Dies kann Wochen bis Monate dauern. Manchmal muss ein Sportler das Training für ein paar Monate verringern oder unterbrechen, damit festgestellt werden kann, ob die Veränderungen abklingen oder ob eine weitere Beurteilung hinsichtlich einer Herzerkrankung notwendig ist.

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Https://www. msdmanuals. com/de-de/heim/herz-und-gef%C3%A4%C3%9Fkrankheiten/sport-und-das-herz/das-sportlerherz

Sportmedizin: Warum haben Sportler ein größeres Herz?

In Bestform : Warum haben Sportler ein größeres Herz?

Wer regelmäßig trainiert, hat ein großes Herz. Buchstäblich. »Normalerweise verläuft eine solche Anpassung gut«, sagt Jürgen Steinacker im Interview. Es kann aber Probleme geben.

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Wer regelmäßig Sport treibt, kennt es vielleicht: Am Anfang musste das Herz noch heftig und schnell pumpen, doch mit der Zeit und mehr Training arbeitet es immer effizienter. Denn der Muskel wird größer. Warum ist das so? Wie weit kann sich das Herz vergrößern? Ist das gefährlich? Der Sportmediziner Jürgen Steinacker vom Universitätsklinikum Ulm klärt auf.

Spektrum. de: Herr Steinacker, warum wächst das Herz von Sportlern?

Jürgen Steinacker: Alle Lebewesen passen sich an Belastung an – das ist ein Naturgesetz. Das gilt auch für die einzelnen Organe: Im Gegensatz zu einem technischen Gerät, das von Vornherein auf eine maximale Belastbarkeit ausgelegt ist, »denkt« das Herz nicht im Voraus, sondern es passt sich an die Belastung durch körperliches Training oder Arbeit an.

Jürgen Steinacker | Der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Sportmedizin und Rehabilitation leitet die Sport – und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm. Er hat als Mannschaftsarzt über 30 Jahre lang Nationalmannschaften betreut und ist Chef der Medizinkommission im Internationalen Ruderverband.

Nein, weil unser genetisches Potenzial sehr unterschiedlich ist. Die Varianz liegt nicht primär in den Genen selbst. Der Mensch hat nicht viel mehr Gene als ein Regenwurm – aber er liest sie viel komplexer ab. Hinzu kommen Umwelteinflüsse und Erfahrungen, die sich in epigenetischen Veränderungen manifestieren. Diese können weitervererbt werden und wirken sich wahrscheinlich über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte aus. Insgesamt lässt sich sagen: Sportliche Leistungsfähigkeit wird durch Genetik, Epigenetik und die jeweilige Anforderung bestimmt.

Wie groß kann das Herz denn werden?

Das kommt eben auf die jeweilige Anforderung an. Bei Radfahrern wurden in den 1960er Jahren schon Herzgrößen von 1400 bis zu 1500 Millilitern gemessen, das ist mehr als das doppelte Volumen einer untrainierten Person. Das sind sicherlich Extremwerte, bei denen das damalige hochintensive Intervalltraining, eventuell in Kombination mit Dopingmitteln, ein Rolle spielte.

Kann es auch wieder kleiner werden?

Die Herzgröße nimmt ab, wenn man nicht mehr trainiert. Eine gewisse Anpassung bleibt jedoch bestehen.

Verschnaufpause

Mit dem, wie wir üblicherweise ein Herz zeichnen, hat der Muskel in unserer Brust recht wenig gemein. Den Ursprung des Symbols sehen Fachleute in einem anatomischen Irrtum: Im 4. Jahrhundert v. Chr. beschrieb der griechische Gelehrte Aristoteles den Muskel angeblich als »eher rundlich und am Ende zugespitzt«. Weil man es nicht besser wusste – Leichen zu sezieren war lange Zeit ein Tabu –, setzte sich diese Vorstellung durch und hielt bis ins späte Mittelalter an. Übrigens: Die alten Ägypter hatten das schon besser drauf. Die Hieroglyphe für Herz sieht aus wie ein Gefäß mit drei Öffnungen – sie erinnern an Aorta, obere Hohlvene und Lungenarterie.

Kann das Herz auch zu groß sein?

Ja. Das Herzvolumen sollte in einem vernünftigem Verhältnis zur Leistung stehen. Um das festzustellen, messen Sportmediziner das Herzvolumen pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einem normalen, untrainierten Menschen liegt dieser Wert unter zehn Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Wenn man sein Herz-Kreislauf-System trainiert, steigt er auf zehn bis zwölf. Hochleistungssportler haben über 12, manche sogar bis zu 18 Milliliter Herzvolumen pro Kilogramm Körpergewicht.

Wann wird das zum Problem?

In den allermeisten Fällen verläuft die Anpassung normal und gut. Das Herz wächst harmonisch, gleichzeitig werden seine Wände etwas dicker, um dem erhöhten Druck standzuhalten. Ein Ruderer pumpt mit seinem Herz pro Minute bis zu 35 Liter Blut durch den Körper. Dieser Volumenreiz kann auch ungesunde Anpassungen hervorrufen, zum Beispiel ein zu starkes Muskelwachstum und zu dicke Herzwände. Besonders kritisch wird es, wenn eine so genannte hypertrophe Kardiomyopathie vorliegt. Diese Erkrankung ist genetisch bedingt und kommt besonders bei Menschen in Westafrika vor. Leistungssportler mit dieser Krankheit erleiden viel häufiger einen Herztod.

Warum?

Um gut pumpen zu können, braucht es nicht nur möglichst viel Muskelkraft. Das Herz muss sich auch entspannen können, und die Wände müssen dehnbar sein. Sonst kann das Blut nicht hineinfließen. Sportherzen können das besonders gut. Bei Menschen mit einer hypertrophen Kardiomyopathie hingegen sind die Herzwände zu dick und zu steif. Es können Rhythmusstörungen auftreten, auch ein plötzlicher Tod ist möglich.

Wie lässt sich feststellen, ob man ein besonderes Risiko – sprich: zu dicke Herzwände – hat, also vielleicht besser keinen Leistungssport treiben sollte?

Der Blutdruck, in Ruhe und unter Belastung, liefert im Allgemeinen schon mal einen ganz guten Anhalt über den Zustand der Gefäße. Auch ein Elektrokardiogramm (EKG) kann Auskunft geben. Liegen in der Familie bekanntermaßen Herzkrankheiten vor oder man hat nie zuvor Sport getrieben, kann man einen Ultraschall des Herzens anfertigen, damit lassen sich die Herzwände sehr gut darstellen. Laut Statistiken haben etwa ein Prozent der Bevölkerung eine genetische Prädisposition. Aber auch für diese Menschen ist normaler Sport – oft kombiniert mit Medikamenten – sehr vorteilhaft.

Welchen Tipp geben Sie Menschen, die Herzprobleme haben, aber trotzdem Sport treiben wollen?

Zunächst muss man abklären, was für Beschwerden das sind. Viele Herzprobleme lassen sportliche Aktivität zu und die Menschen profitieren erheblich davon. Nach einer sportkardiologischen Untersuchung kann man anfangen – aber langsam. Wenn man vorher gar keinen Sport getrieben hat, geht das am besten mit Laufen und Gehen im Wechsel. Man fängt mit Gehen an, läuft dann ein Stück, und so weiter. Puls – und Atemfrequenz sollten dabei aber nicht zu hoch gehen. Über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen steigert man dann den Laufanteil, bis man auf etwa fünf Kilometer kommt. Das kann jeder schaffen.

Auch wenn man schon einen Herzinfarkt hatte?

Ja, unbedingt. In Deutschland gibt es schon seit etwa 60 Jahren spezielle Herzsportgruppen. Die ersten Tage nach dem Infarkt sollte man natürlich keinen Sport treiben, dann aber möglichst schnell damit beginnen. Anfangs am besten unter Aufsicht, mit Überwachung von EKG und Herzfrequenz. Es ist von großem Vorteil, wenn man körperliche Aktivität in seinen Alltag integriert und zwei – bis dreimal die Woche trainiert. Außerdem ist bekannt, dass Menschen, die vorher Sport gemacht haben, einen Infarkt deutlich besser, sprich: häufiger überleben.

Von Sportler zu Sportler

»Ich war früher selbst Leistungssportler und habe viel trainiert. Als Arzt hatte ich dafür nicht mehr so viel Zeit, und auch mein jetziger Beruf findet überwiegend im Sitzen statt. Das Rudern ist für mich die ideale Ganzkörpersportart. Ich habe ein gutes Boot, mit dem ich abends auf die Donau gehe, wenn möglich zwei – bis dreimal pro Woche. Dabei kann ich mich einerseits anstrengen, andererseits aber auch entspannen. Die klare Luft, die Kühle des Wassers und die Wärme des Sommers – das ist einfach eine tolle Sache.«

Https://www. spektrum. de/kolumne/sportmedizin-warum-haben-sportler-ein-groesseres-herz/1767426

Fit und aktiv – warum Radfahren die Gesundheit fördert

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Trotzdem können noch mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen und damit aktiv ihre Gesundheit fördern.

Positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System

Es reichen schon kleine Trainingseinheiten mit dem Fahrrad aus, um Herz-Kreislauf-Störungen vorzubeugen. Besonders im mittleren Lebensalter steigt das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden. Wer regelmäßig mit dem Fahrrad fährt, verringert das Risiko um 20 Prozent. Sich fünfmal in der Woche für rund 30 Minuten zu bewegen helfen schon, um Zivilisationskrankheiten zu vermeiden.

Nicht nur das Herz-Kreislauf-System wird durch das Fahrradfahren gestärkt. Fahrradfahren ist auch gut für den Muskelaufbau und für die Wirbelsäule, was auf dieser Seite von Tchibo verdeutlicht wird. Das bekommen besonders „Büromenschen“ zu spüren, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen. Wer sich nach Feierabend auf den Drahtesel schwingt, tut seinem Körper etwas Gutes. Außerdem können so auch überflüssige Pfunde abgebaut werden.

Vorsicht vor übertriebenem Ehrgeiz

Wer längere Zeit keinen Sport mehr betrieben hat, sollte sich beim Fahrradfahren nicht gleich übernehmen. Viele Menschen neigen dazu, längere Strecken zu fahren, als es ihr Körper gewöhnt ist. Neben einem heftigen Muskelkater kann eine zu starke Belastung auch zu körperlichen Schäden führen. Die Muskulatur ist die plötzliche sportliche Belastung nicht gewöhnt. Für den Anfang reicht es wirklich aus, nur rund 30 Minuten zu fahren, anstatt lange Strecken zu fahren. Wichtig ist auch, die richtige Sitzhöhe zu haben. Der Sattel und der Lenker müssen aufeinander abgestimmt sein. Fängt es irgendwo an zu kribbeln oder fühlen sich bestimmte Körperteile taub an, dann sollte der Fahrradhändler aufgesucht werden. Dieser kann dann die richtige Sitzposition am Rad einstellen.

Auch auf die Kleidung kommt es an

Oftmals unterschätzt wird die richtige Fahrradkleidung. Jedem ist bekannt, dass ein Helm lebenswichtig ist. Trotzdem gibt es viele Fahrer, die sich ohne Helm in den Straßenverkehr trauen. Leider sind es nur rund 15 Prozent der Fahrer, die einen Helm tragen. Wie wichtig ein TÜV-geprüfter Helm jedoch sein kann, zeigt sich erst nach einem Sturz. Die Kleidung ist ebenso wichtig. Eine Radlerhose ist an den wichtigen Stellen gepolstert und kann einen leichten Sturz abfedern. Auf jeden Fall sorgt sie für mehr Fahrkomfort, denn so sitzt es sich leichter auf dem Sattel. Nicht zu vergessen ist eine Trinkflasche, damit an heißen Sommertagen der Körper mit genug Flüssigkeit versorgt wird.

Wer seine Gesundheit fördern will, sollte morgens nicht das Auto zur Arbeit oder Schule nehmen, sondern den Weg mit dem Fahrrad bestreiten. Außerdem schont es die Umwelt und hilft, Benzinkosten zu sparen. Teilweise verkürzen sich sogar die Wege zur Arbeit, denn mit dem Fahrrad lässt sich der tägliche Feierabendverkehr vermeiden.

Https://www. radsportkompakt. de/produkt-tests/fit-und-aktiv-warum-radfahren-die-gesundheit-foerdert/

Anzeichen für Herzprobleme, die jeder Biker kennen sollte

Radfahren (und generell jede Art von Bewegung) tut dem Herzen gut – es macht dich aber nicht gegen Herzkrankheiten immun. Die folgenden Anzeichen von Herzbeschwerden sollten ambitionierte Biker auf jeden Fall erkennen, damit es beim nächsten Rennen zu keinen schlimmeren gesundheitsbedingten Zwischenfällen kommt.

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Anzeichen für Herzprobleme, die jeder Biker kennen sollte / Bild: iStock

1. SCHMERZEN ODER ENGEGEFÜHL IN DER BRUST
Ein Stechen in der Brust ist nicht zu unterschätzen! Schon viele Biker haben einen Herzinfarkt erlitten, weil sie Brustschmerzen ignoriert oder für etwas anders gehalten haben. Allerdings wird eingeräumt, dass jeder Mensch Schmerz anders empfindet. Wenn man bisher noch nie mit Schmerzen in der Brust zu kämpfen hatte, ist es wahrscheinlich, dass man die Schmerzen beispielsweise für einen sauren Reflux oder eine Muskelzerrung hält.

Ein alarmierendes Merkmal ist aber folgendes: Wenn man während der Bewegung bzw. des Trainings intensive Brustschmerzen spürt, diese aber nachlassen, sobald man sich ausruht. Spätestens dann sollte man schnell zum Arzt gehen.

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Anzeichen für Herzprobleme, die jeder Biker kennen sollte / Bild: iStock

2. ABNORMALER RHYTHMUS DES HERZSCHLAGS
Herzrasen ist ein weiteres Symptom, das man nie ignorieren sollte. Achte beim Biken immer auf einen möglichen abnormalen Herzschlag – das kann ein Klopfen in der Brust oder ein leichtes, schnelles Flattern sein. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, dann ist es das auch meistens nicht!

Hier kann ein Herzfrequenz-Messgerät helfen. Wenn deine Herzschlagfrequenz plötzlich auf 210 Schläge pro Minute ansteigt, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass du dich durchchecken lassen solltest.

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Anzeichen für Herzprobleme, die jeder Biker kennen sollte / Bild: iStock

3. UNERKLÄRLICHE KURZATMIGKEIT
Als Radfahrer – egal, auf welchem Level – weißt du, wie dein Atemmuster beim Fahren aussieht. Wenn du das Gefühl hast, deine Atmung ist bei dem momentanen Belastungsniveau nicht normal und du tust dir schwer, zu Atem zu kommen, dann stimmt etwas nicht. Es könnte natürlich auch sein, dass man übermüdet ist oder sich eine Erkältung anbahnt. Aber auf alle Fälle ist es ein Warnzeichen – und wenn dieses ungeklärt ist, dann gehört es überprüft!

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Anzeichen für Herzprobleme, die jeder Biker kennen sollte / Bild: iStock

4. RÄTSELHAFTE MÜDIGKEIT
Diese Müdigkeit zeigt sich im Allgemeinen abseits des Bikens. Wenn du dauernd ohne Grund müde bist und am liebsten an einem ruhigen Ort schlafen möchtest, dann ist das ein Warnsignal. Natürlich musst du bei andauernder Müdigkeit auch mit Leistungseinbußen rechnen: Wer beim Radfahren müde ist und Rückschritte hinsichtlich der Leistung bemerkt, der sollte das checken lassen.

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5. KURZ VOR DEM BLACKOUT
Kurz vor dem Blackout zu stehen, ist eine große rote Warnflagge! Wenn dir schon schwarz vor Augen wird oder – noch schlimmer – du tatsächlich ein Blackout beim Fahren hast, dann ist das aus mehreren Gründen wirklich gefährlich. Erstens, könnte man übel stürzen. Und zweitens, könnte man im schlimmsten Fall an einem schweren unterschwelligen Herzproblem sterben. Daher sofort den Arzt aufsuchen!

Zusätzlicher Tipp für ein gesundes Herz: Regelmäßig zum Check-up beim Hausarzt gehen.

Https://www. sportaktiv. com/anzeichen-fuer-herzprobleme-die-jeder-biker-kennen-sollte

Die Wichtigkeit des Krafttrainings für Radfahrer

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Radfahren ist eine hervorragende Sportart, um die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und das Körpergewicht zu verbessern. Es macht auch Spaß, vor allem wenn man es außerhalb des Fitnessstudios und in der realen Welt betreibt, wo man mehrere Vorteile hat:

    Radfahren ist ein hervorragendes Herz-Kreislauf-Training. Es steigert die Herzfrequenz und verbessert die kardiovaskuläre Fitness. Radfahren schont die Knie und die Hüften und ist daher für alle geeignet, die unter Gelenkbeschwerden leiden. Radfahren ist zwar kein ausreichender Ersatz für ein Krafttraining, trägt aber zum Muskelaufbau bei. Wenn Sie in die Pedale treten, erhöhen Sie außerdem Ihre Knochendichte. Studien haben gezeigt, dass der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad statt mit dem Auto das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs senkt und die Lebenserwartung erhöht.

Denken Sie jedoch daran, dass der beste Weg zu allgemeiner Fitness über Abwechslung führt. Vernachlässigen Sie nicht das Krafttraining. Der Aufbau von Muskeln hat mehrere Vorteile, darunter eine verbesserte Leistung beim Radfahren, Ausdauer und Schnelligkeit. Es kann Ihnen auch dabei helfen, einige der schädlichen Auswirkungen von viel Zeit auf dem Fahrrad umzukehren.

Sollten Radsportler Krafttraining ausüben?

Ja. Natürlich sollte jeder ein Krafttraining in sein reguläres Trainingsprogramm integrieren, aber Radsportler sollten aus vielen Gründen darauf Wert legen. Regelmäßiges Krafttraining macht Sie, wie jede andere Sportart auch, stärker, was wiederum Ihre Leistung steigert. Beim Radsport geht es vor allem um die Kraft der Beine, warum also nicht daran arbeiten, wenn Sie nicht auf dem Rad sitzen?

Zu den weniger offensichtlichen Vorteilen des Krafttrainings gehören einige der Schäden, die das Radfahren mit sich bringen kann. Auch dies gilt nicht nur für den Radsport, aber bei jeder anderen Aktivität können Überlastungsverletzungen, muskuläre Dysbalancen und Muskelkater die Folge sein, wenn Sie eine Übung zu oft ausführen. Um diese zu minimieren, müssen Sie ein Krafttraining einbauen.

Bestimmte Gruppen brauchen mehr Krafttraining als andere. Jeder sollte es machen, aber ältere Radfahrer brauchen dieses Training, um die natürlichen Auswirkungen des Muskelabbaus zu kompensieren. Radfahren hilft beim Muskelaufbau, reicht aber nicht aus. Der natürliche Alterungsprozess führt zu einem Verlust an Muskelmasse, der mit dem richtigen Training verzögert und sogar rückgängig gemacht werden kann.

Die wichtigsten Vorteile von Radfahren und Krafttraining

Radfahrer können sich zwar darauf konzentrieren, Kilometer auf dem Fahrrad zu sammeln, aber sie profitieren auch sehr von einem Aufenthalt im Fitnessstudio. Krafttraining ist unabhängig von der Art des Ausdauertrainings oder der Sportart, die man betreibt, unerlässlich.

Ein angemessenes Krafttraining kann Ihnen dabei helfen, Muskelmasse aufzubauen und zu gewinnen, die Knochenstärke zu verbessern und das Verletzungsrisiko zu minimieren, die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern, Ihr Gewicht zu kontrollieren, zu einer gesünderen Körperzusammensetzung überzugehen und ganz einfach die täglichen, funktionellen Aktivitäten zu vereinfachen. Vor allem Radsportler profitieren von einem angemessenen Krafttraining.

Der potenzielle Leistungsvorteil ist eines der überzeugendsten Elemente, um Kunden für ein Krafttraining zu gewinnen. Dies gilt insbesondere für Ihre Konkurrenten. Radsportler, die an Wettkämpfen teilnehmen, vor allem an Ausdauerrennen, können ihre Leistung, ihre Geschwindigkeit und ihre Rennzeiten erheblich verbessern, wenn sie regelmäßig Krafttraining absolvieren. Radfahren ist hauptsächlich eine Herzaktivität, aber um schnell und über lange Strecken zu fahren, müssen Sie Kraft haben, insbesondere in den Beinen, der Rumpf – und Gesäßmuskulatur. Krafttraining erhöht die Muskelmasse, was sich positiv auf die Leistungskennzahlen im Radsport auswirkt.

Stabilität und Ausdauer werden durch eine stabile Rumpfmuskulatur verbessert

Machen Sie nicht den Fehler, sich vor allem auf die starke Beinmuskulatur zu konzentrieren. Radfahrer brauchen auch eine starke Rumpfmuskulatur. Auf dem Fahrrad müssen Sie das Gleichgewicht halten und Ihren Körper aufrichten. Dazu ist eine starke Rumpfmuskulatur erforderlich. Regelmäßiges, gezieltes Training der Rumpfmuskulatur hilft, diese Muskeln aufzubauen. So können Sie Ihren Körper auf dem Rad besser stabilisieren und über einen längeren Zeitraum eine gute Form beibehalten. Bei längeren Fahrten kann es leicht zu Ermüdungserscheinungen in der Rumpfmuskulatur kommen, die sich negativ auf Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer auswirken.

Verbessern Sie Ihre Körperhaltung beim Radfahren

Eine schlechte Körperhaltung ist ein weiteres Problem, das bei Radfahrern häufig auftritt. Es ist kaum verwunderlich, dass man eine abgerundete, nach vorne gebeugter Haltung einnimmt, wenn man so viel Zeit auf dem Fahrrad hockt. Gezielte Kraft – und Haltungsübungen helfen bei der Korrektur dieses Problems, das sonst zu Nacken – und Rückenbeschwerden und Überlastungen führen kann.

Radfahren ist bei vielen Menschen ein beliebter Sport. Wenn Sie gerne Rad fahren oder Familie und Freunde haben, die sich für diesen Sport begeistern, sollten Sie das Krafttraining weiter vorantreiben. Zwei Trainingseinheiten pro Woche helfen Ihnen, Ihre Fitness und Kraft zu verbessern und Ihre Leistungskennzahlen, muskulären Dysbalancen und Haltungsschäden zu verringern. Es ist leicht, sich zu sehr auf das Radfahren zu konzentrieren, aber Sie werden es nicht bereuen, wenn Sie sich auch Zeit für Krafttraining nehmen.

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Auf Mallorca stehen u. a. über 100 erstklassige Räder für Ihren Radsporturlaub bereit. Unser Radsortiment wird jedes Jahr mit aktuellen Modellen ergänzt. Die Räder werden vor der Anmietung von einem professionellem Radsportmechaniker gewartet und ständig gepflegt. Sie erhalten von uns technisch und optisch perfekte Mieträder.

Radguide Vs GPS

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Https://radvermietung-mallorca. com/die-wichtigkeit-des-krafttrainings-fuer-radfahrer/

Warum dein Herz so wichtig für deine VO2max ist!

Nachdem wir uns im ersten Teil der VO2max Reihe die Funktion der Lunge (zum 1. Teil) und ihren Einfluss auf die VO2max angeschaut haben, geht es im zweiten heutigen Teil um den Sauerstofftransport.

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Wer viel Leistung vollbringen möchte, braucht ein starkes Herz

Die Relevanz des Herzens für deine VO2max

Von Anton Schiffer (@antonschiffer)

Der Sauerstofftransport beschreibt alle Prozesse nach der Diffusion des Sauerstoffs über die Alveolen der Lunge ins Blut bis hin zum Reiseziel des Sauerstoffs, der peripheren Skelettmuskulatur.

Anatomie des Herzens

Betrachten wir zunächst einmal Aufbau und Funktion des Herzens.

Das Herz ist ein Hohlmuskel mittig hinter dem Brustbein platziert und wird in einen linken und einen rechten Anteil unterteilt, der jeweils aus einem Vorhof und einer Herzkammer besteht.

Die Aufgabe des Herzens ist es, den Köper mit nährstoffreichem Blut zu versorgen. Dies geschieht über zwei Kreisläufe, dem kleinen Kreislauf ausgehend von der rechten Herzkammer über die Lunge und dem großen Körperkreislauf ausgehend von der linken Herzkammer.

Die linke Kammer ist dabei durch den größeren Blutdruck im großen Kreislauf stets etwas größer als die rechte Kammer.

Das Sportherz

Durch Ausdauersport wie beispielsweise Radsport benötigt die Muskulatur mehr Sauerstoff als in Ruhe.

Dieser Sauerstoffmehrbedarf wird durch eine Steigerung der Herzleistung kompensiert.

Durch regelmäßiges Ausdauertraining über mehrere Jahre passt sich das Herz an die geforderte Arbeit an und es bildet sich ein sogenanntes Sportlerherz.

Das Herz wächst durch langjähriges Training

Die durch Ausdauertraining bewirkte Vergrößerung des Herzens wurde erstmals im Jahre 1899 von Henschel unter dem Begriff „Sportherz“ beschrieben.

Diese Veränderungen sind im Gegensatz zu Herzerkrankungen wie der sogenannten hypertrophen Kardiomyopathie, bei der es ebenfalls zu einer Vergrößerung des Herzmuskels kommt, nicht pathologisch, sondern beabsichtigte physiologische Adaptionen auf sportliches Training.

VO2max und das Herz

Nun zum interessanten Teil dieses Blogs. Wir hatten uns ja die Frage gestellt, welche Faktoren die VO2max beeinflussen und welche Schlussfolgerungen sich daraus für das Training ableiten lassen.

Zur Erinnerung: Im letzten Blog hatten wir festgestellt, dass die Lunge und die äußere Atmung keinen großen Einfluss auf die VO2max hat. Anders sieht es beim Sauerstofftransport aus.

Schon A. V. Hill, einer der ersten Wissenschaftler, der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Phänomen maximale Sauerstoffaufnahme beschäftigt hat, vermutete, dass der sogenannte „cardiac output“, also die Herzleistung pro Zeit, der primäre Faktor sei, der interindividuelle Unterschiede bezüglich der VO2max erkläre (Bassett & Howley, 2000).

Niedrigere Herzfrequenz bei Trainierten als bei Untrainierten

Etwa zehn Jahre später, 1930, entdeckten Forscher bei trainierten Athleten bei fixer submaximaler Leistung niedrigere Herzfrequenzen als bei untrainierten, ein Beweis für ein erhöhtes Schlagvolumen (Christensen, 1931).

Heutzutage wird vermutet Das 70-75 % der VO2max durch die Sauerstofftransportkapazität determiniert wird (Di Prampero, 2003).

Die übrigen ca. 30% verteilen sich laut Autoren zu gleichem Anteil auf die muskuläre Perfusion und Diffusion sowie der mitochondrialen Kapazität, die wir uns im dritten Teil der Reihe widmen wollen.

Der Einfluss des Herzens spiegelt sich auch in der Formel der VO2max wider:

VO2max = Herzminutenvolumen x arteriovenöse Sauerstoffdifferenz

Das Herzminutenvolumen fließt also direkt als einer der Faktoren in die Gleichung zur Berechnung der VO2max mit ein.

Adaptation des Herzens

Wenn wir davon ausgehen, dass die VO2max zu einem großen Anteil abhängig vom Herzminutenvolumen ist, stellt sich die Frage: Was genau verändert sich im Herz und wie kommt es zu diesen Veränderungen?

Das Herzminutenvolumen setzt sich zusammen aus der Herzfrequenz multipliziert mit dem Schlagvolumen.

Die maximale Herzfrequenz lässt sich durch Training nicht verändern und ist zum Großteil abhängig von der genetischen Prädisposition, dem Alter und dem Trainingsstatus, während sich die submaximale Herzfrequenz durch Training eher reduziert (Levine, 2008).

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Unser Daniel ließ sein Herz per Belastungs EKG checken (zum Bericht!)

Schlagvolumen des Herzens durch Training beeinflussbar

Das Schlagvolumen beschreibt die Menge an Blut, die während der Systole von einer Herzkammer ausgeworfen wird und lässt sich im Gegensatz zur maximalen Herzfrequenz sehr gut durch Training verändern.

So liegt das maximale Schlagvolumen bei untrainierten bei etwa 100-120 ml, während Leistungssportler Werte von über 200 ml erreichen (De Marees, 2003; Hollmann & Strüder, 2009).

Starling-Effekt

Einer der Gründe für ein erhöhtes Schlagvolumen ist der „Starling-Effekt“: Dabei kommt es durch eine vergrößerte diastolische Herzfüllung zu einer Zunahme des enddiastolischen Volumens (Hollmann & Strüder, 2009).

Sprich, durch eine größere Vorspannung der Herzkammer nimmt die darauffolgende Kontraktion zu, einfach zu verdeutlichen mit einem Gummi, das gedehnt wird. Die Vergrößerung der diastolischen Herzfüllung geschieht unter anderem durch eine Zunahme des Blutvolumens durch Training (Krip, 1997).

Ebenfalls verantwortlich für das vergrößerte Schlagvolumen bei Sportlern ist die linksventrikuläre Hypertrophie, die ein muskuläres Wachstum der linken Herzwand beschreibt.

Anders als bei pathologischen Krankheitsbildern, geschieht die Herzwandverdickung beim Sportherz exzentrisch, also nach außen.

Https://speed-ville. de/vo2max-herz/

Fit unterwegs: 5 Top-Lebensmittel für Radsportler

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Radler mit Weitblick sollten sich richtig ernähren. Bestimmte Lebensmittel sind besonders wervoll. Foto: Pexels. com

Eine ausgewogene Ernährung hilft, Energiereserven aufzufüllen, Muskeln aufzubauen und zu reparieren oder Verletzungen zu vermeiden. Das gilt auch und gerade für Radler – ganz gleich, ob sie mit einem herkömmlichen Fahrrad unterwegs sind oder ein E-Bike fahren. Nur wer ausreichend Nährstoffe im Körper hat, ist in der Lage, optimal zu performen. Mehr Details und die Top-5-Nahrungsmittel für Radsportler gibt es hier.

Normales Fahrrad oder E-Bike? Hauptsache Bewegung!

Direkt vorab: Wer sich mit einem normalen Fahrrad ohne Motor abstrampelt, hat natürlich einen höheren Kalorienverbrauch, weil die Muskulatur härter arbeiten muss, als bei einer E-Bike-Tour mit künstlichem Rückenwind durch den Motor. Unterm Strich sind aber beide Bike-Arten eine hervorragende Option, um Ausdauer und Herz-Kreislauf-Fitness zu verbessern. Entscheidend ist, dass im Alltag überhaupt Bewegung stattfindet. E-Bikes eignen sich besonders für Menschen, die aufgrund von körperlichen Einschränkungen wie Knieproblemen Schwierigkeiten beim Radfahren haben. Die Motor-Unterstützung beim Treten macht es möglich, sich ohne zu große Anstrengungen körperlich zu betätigen.

Allerdings gilt: E-Bikes sind in der Regel schwerer und teurer als normale Fahrräder – besonders der Preis stellt für viele eine große Hürde dar. Wer sparen möchte, kann ein E-Bike gebraucht kaufen. Onlinehändler wie Upway bieten generalüberholte E-Bikes zu verträglichen Preisen an. In den vergangenen Jahren ist das Angebot an gebrauchten E-Bikes enorm gestiegen. Viele Händler haben sich sogar darauf spezialisiert, gebrauchte Pedelecs wieder aufzubereiten und online zu verkaufen. Gut für uns Hobby-Radler, denn dadurch lassen sich zum Teil mehrere Hundert Euro im Vergleich zum Neukauf sparen.

Gesund unterwegs: Die richtigen Nährstoffe machen den Unterschied

Unabhängig vom Fahrradtyp und Trainingslevel ist die richtige Ernährung das A und O für die Gesundheit von Sportlern. Hier kommt eine Liste der wichtigsten Nährstoffe.

Kohlenhydrate sind die wichtigste Energiequelle für Ausdauersportler. Mindestens 50 bis 60 % der täglichen Kalorien sollten aus Kohlenhydraten stammen, um die Glykogenspeicher im Körper aufzufüllen und die Leistungsfähigkeit zu pushen.

Auch Fette sind eine nicht zu verachtende Energiequelle, sie haben auch großen Einfluss auf die Gesundheit. Allerdings sollten sie nicht in zu großen Mengen aufgenommen werden, da zu viel Fett die Leistung beeinträchtigen kann (vor allem kurz vor dem Sport).

Proteine sind essenziell für den Aufbau und den Erhalt von Muskeln. Radsportler sollten täglich zwischen 1,2 bis 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Auch Vitamine und Mineralien sind wichtig für das Immunsystem. Vor allem Vitamin C und E sowie die Mineralien Zink und Selen sollten aufgenommen werden, da sie besonders wichtig für die Regeneration sind und Muskelverletzungen vorbeugen können.

Außerdem ist es wichtig, ausreichend Wasser zu trinken (1,5 bis 2,5 Liter pro Tag). Insbesondere während des Trainings und Wettkämpfen sollten Radsportler ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, um hydriert zu bleiben.

Auf bestimmte Lebensmittel sollte dagegen verzichtet werden. Junkfood wie Fertiggerichte, Fast Food und Süßigkeiten sind voller ungesunder Fette, Zucker und Kalorien. Sie sind nicht förderlich für die Leistung und sollten höchstens ab und zu genossen werden – genau wie Alkohol.

Die Top-5-Lebensmittel für Radsportler

Vor diesem Hintergrund stellt sich natürlich die Frage: Welche Lebensmittel und Zutaten bieten sich für Radsportler besonders an?

HAFERFLOCKEN

Haferflocken sind reich an Kohlenhydraten, die die Glykogenspeicher im Körper auffüllen und die Leistungsfähigkeit unterstützen. Sie enthalten viele Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen und dazu beitragen, dass man länger satt bleibt (sehr wichtig, um während des Trainings und Wettkämpfen Energie zu haben und Hungerattacken zu vermeiden). Außerdem sind Haferflocken eine gute Quelle für Vitamin B1 und Eisen (für die Bildung von roten Blutkörperchen notwendig).

BANANEN

Bananen enthalten viele Kohlenhydrate, mit denen sich die Glykogenspeicher füllen lassen (das gibt Power, um harte Streckenabschnitte zu bewältigen). Besonders für Radsportler, die lange Touren fahren, sind volle Glykogenspeicher ein entscheidender Vorteil. Bananen liefern auch Elektrolyte, insbesondere Kalium, was für die Muskelfunktion notwendig ist (Elektrolyte helfen, Muskelkrämpfe zu vermeiden).

HÜHNCHEN ODER FISCH

Fleisch ist reich an Proteinen, die für den Aufbau und den Erhalt der Muskulatur notwendig sind. Starke Muskeln schützen vor Verletzungen und pushen die Leistungsfähigkeit. Hühnchen und Fisch enthalten aber auch wichtige Nährstoffe wie Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren, die für die Herzgesundheit und die Bildung von roten Blutkörperchen notwendig sind.

NÜSSE

Nüsse und Samen sind reich an Proteinen und gesunden Fetten, die für den Aufbau und den Erhalt von Muskeln notwendig sind und damit die Leistungsfähigkeit unterstützen. Sie enthalten auch viele Ballaststoffe, die lange satt halten und die Verdauung verbessern. Außerdem sind Nüsse und Samen auch eine gute Quelle für Vitamin E und Magnesium (wichtig für die Herz – und Muskelfunktion).

VOLLKORNPRODUKTE

Vollkornprodukte sind prima geeignet, um schnell Kohlenhydrate, Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe wie Vitamin B1, Zink und Magnesium aufzunehmen, was für die Energieproduktion und die Bildung von roten Blutkörperchen notwendig ist und nach dem Sport bei der Regeneration hilft.

Erlaubt ist alles, was sich gut anfühlt

Ganz gleich, welche Bike-Variante gewählt wird oder welche Nährstoffe auf den Teller kommen, im Grunde geht es doch um Folgendes: Um den Wohlfühl-Faktor und den Spaß an Bewegung in der freien Natur. Eine gesunde Ernährung hilft dabei, länger gesund und fit zu bleiben. Wer aufgrund von körperlichen Einschränkungen Schwierigkeiten mit dem Radfahren hat, muss sich nicht unnötig abstrampeln – ein E-Bike hält auch fit.

Https://www. fit-trotz-family. de/beste-lebensmittel-fuer-radsportler/

News aus dem Radsport – Herzprobleme: Vanmarcke beendet Karriere per sofort

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Der belgische Radprofi Sep Vanmarcke muss seine Karriere aufgrund von Herzproblemen per sofort beenden. Beim 34-jährigen Teamkollegen des Schweizers Reto Hollenstein bei Israel-Premier wurde zuletzt eine unnatürlich hohe Herzfrequenz festgestellt. Bei Untersuchungen wurde Narbengewebe am Herz nachgewiesen. Das Risiko weiterer kardiologischer Komplikationen im Höchstleistungssport ist dadurch zu hoch. Seinen letzten Renneinsatz hatte Vanmarcke vor knapp zwei Wochen anlässlich der nationalen Meisterschaften. Die grössten Erfolge liegen bereits ein paar Jahre zurück. Bei Paris–Roubaix 2013 wurde der Klassiker-Spezialist zeitgleich mit dem siegreichen Fabian Cancellara Zweiter.

Radfahren: gesund und perfekt für einsteiger

Badilatti winkt vom Podest

Der starke Kletter Matteo Badilatti erreichte in der 2. Etappe der Sibiu Cycling Tour durch Rumänien Platz 2. Der 30-jährige Bündner büsste im Schlussanstieg 24 Sekunden auf den Belgier Lennert van Eetvelt ein. Die beiden Fahrer belegen auch im Gesamtklassement nach 2 von 4 Tagen die Plätze 1 und 2. Badilatti fährt diese Saison für die neu gegründete Schweizer Equipe Q36.5.

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