Nudging – Zu mehr Fahrradfahren bewegen

Rad fahren ist Mobilität ohne schädigende Klimagase. Aber wie können wir Mitmenschen dafür begeistern öfter das Fahrrad zu nutzen? In diesem Projekt lernen Schüler:innen, wie sie mit kleinen Ideen andere Menschen in eine klimafreundlichere Richtung “stupsen” können (Nudging). Sie beschäftigen sich zunächst mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel. Im zweiten Schritt lernen sie den Mikrocontroller Calliope mini kennen und gestalten anschließend ein Umfrageposter. Für die Umsetzung des Projektes werden Vorkenntnisse mit dem Calliope mini benötigt.

Dieses Projekt bezieht sich auf das globale Nachhaltigkeitsziel 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz).

Erfahrungsbericht – Vom Anfänger zum erfahrenen Radfahrer

Nichts verändert das Leben so sehr wie die Liebe. Und ich habe die Liebe zum Fahrradfahren entdeckt. Vor vier Jahren habe ich den Anfängerkurs besucht. Da schon Ende Vierzig, war ich zuvor nie Rad gefahren und das letzte Mal als Kind auf einem Tretroller unterwegs gewesen. „Das kriegen wir hin“, wurde mir versichert. Dennoch war ich skeptisch. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum man mit einem Fahrrad nicht einfach umkippt.

Der Unterricht in der Radfahrschule

In den ersten Stunden bin ich erst einmal Roller gefahren. „Naja“, dachte ich, „klappt ja einigermaßen. Zur Not muss ich mir eben einen Roller zulegen.“ Dann endlich ging es auf’s Rad. Zuerst bin ich wieder nur gerollert, aber dann kam der große Augenblick: Ich fuhr. Erst war ich noch unsicher, besonders wenn es in die Kurve ging. Auch beim Anfahren hatte ich jedes Mal ein ungutes Gefühl und langsam zu fahren ging schon gar nicht. Aber jeden Tag wurde es besser. Ich bekam ein sicheres Gefühl, die Trainer unterstützten mich und die Gruppe war nett – auch wenn jedes Mal andere Leute zusammen kamen.

Das erste Mal Radfahren im Urlaub

Dann hatte ich das große Glück, dass ich in den Urlaub nach Hiddensee gefahren bin. Die Insel ist bekanntlich (fast) autofrei. Das Fahrrad ist dort das natürlichste Fortbewegungsmittel und so lieh ich mir eins für die Woche aus. Das war schon ein komisches Gefühl, die Insel ist ja größer als die Verkehrsschule in Steglitz, dazu nicht immer so eben und Wind gibt es zudem reichlich. Auch sind im Sommer dort viele Menschen unterwegs, die, wie es Urlaubsgästen eigen ist, einfach so auf den Wegen herumstehen. Daher war es täglich eine neue Herausforderung, auf’s Rad zu steigen. Außerdem meldete sich mein Sitzfleisch, da ich derlei Strapazen nicht gewohnt war.

Der Kauf eines eigenen Fahrrads

Als ich nach dem Urlaub wieder in Berlin war, kaufte ich mir mein erstes Fahrrad. Mit diesem bin ich dann vom Kleistpark nach Halensee gefahren, mitten durch den Nachmittagsverkehr – irgendwie musste ich es ja nach Hause kriegen. Teils gab es keinen Fahrradweg und ich fuhr auf der Straße – neben Auto, Bus und LKW. Daheim angekommen, stellte ich das Rad in den Keller und war verunsichert.

Mein neues Leben hatte begonnen, mein Leben als Radfahrer. Selten hat ein Ereignis so viel Veränderung in mein Leben gebracht wie meine neue Fähigkeit. Dafür bin ich den Lehrern der Radfahrschule dankbar.

Höhen und Tiefen gehören dazu

In den ersten Jahren habe ich noch jedes Mal beim Radfahren ein komisches Gefühl bekommen. Bis heute steige ich nicht einfach so selbstverständlich auf. Immerhin habe ich bald angefangen, hin und wieder mit dem Rad zur Arbeit zu fahren – 11,5 Kilometer, gute 45 Minuten, allerdings mit relativ wenig Verkehr um mich herum. Denn noch immer habe ich wenig Lust, mich in den dicksten Verkehr zu stürzen.

Mit jedem Jahr werde ich sicherer. Ich bin in der ganzen Zeit nur ein Mal fast gestürzt, an einer Baustelle. Die Zeiten, in denen es auf dem Weg zur Arbeit mindestens eine Situation gab, in der es mich fast aus dem Sattel gehoben hätte, sind nun vorbei. Ich bin ganz stolz darauf, auch schon im Winter gefahren zu sein. Nur bewusst in den Regen hinein habe ich mich noch nicht gewagt, aber ich bin schon öfter hineingeraten und immer gut durchgekommen.

Wie kann ich meinem Kind in 45 Minuten das Fahrradfahren beibringen

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Dies ist ein Tag-Management-System. Über den Google Tag Manager können Tags zentral über eine Benutzeroberfläche eingebunden werden. Tags sind kleine Codeabschnitte, die Aktivitätenverfolgen können. Über den Google Tag Manager werden Scriptcodes anderer Tools eingebunden. Der Tag Manager ermöglicht es zu steuern, wann ein bestimmtes Tag ausgelöst wird.

(Thema: Verkehrsprävention)

Maximal 45 Minuten Vorschule, 1. und 2. Klasse Blasorchester, Moderation, POLDI (auch in einer Variante mit fünf Bläsern, einem Schlagzeug, einem Sänger und Moderation möglich z. B. bei kleineren Turnhallen, Sälen oder Theatern) Mit viel Spaß und Musik wird das Thema „Wie verhalte ich mich richtig im Straßenverkehr“ kindgerecht und unterhaltsam auf die Bühne gebracht. Dabei können nicht nur Kinder etwas lernen! Die Geschichte handelt von den Geschwistern Frieda und Emma. Die beiden erleben einige Abenteuer, als sie sich auf den Weg in den Kindergarten und die Schule begeben. Dabei treffen sie nicht nur den Kinderpolizisten POLDI, sondern auch das großartige Polizeiorchester.

(Thema: Verkehrserziehung, Suchtproblematik, Fremdenfeindlichkeit)

Maximal 45 Minuten Grundschule, 1. bis 4. Klasse, Förderklassen Blasorchester, Moderation, POLDI (abhängig von der Größe der Konzertstätte) Dieses Programm des sächsischen Polizeiorchesters ist für den kompletten Grundschulbereich konzipiert und spricht Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen gleichermaßen an. Die Geschichte handelt von den drei Freunden Jana, Peter und Alexander, die sich im Festzelt auf dem Markt verabredet haben. Bei einem Kostümfest treffen sie auf den dicken, grünen Überraschungsgast: den Kinderpolizisten POLDI. Dieser hilft den drei Kindern bei bestimmten Konfliktsituationen und löst die Probleme mit viel musikalischem Spaß. Neben der ansprechenden Musik werden präventive Themen wie Verkehrserziehung, Suchtproblematik und Fremdenfeindlichkeit spielerisch behandelt. (Alternativ: Bei kleineren Turnhallen, Sälen oder Theatern wird das Stück ohne Poldi, aber mindestens genauso spannend aufgeführt.)

(Thema: Toleranz)

Maximal 45 Minuten 3. und 4. Klasse Blasorchester, Moderation „Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit kann es in unserem Blasorchester nicht geben“: Mit spannender Musik werden diese Themen kindgerecht und unterhaltsam auf die Bühne gebracht. Das Thema ist so aktuell wie noch nie. Das Polizeiorchester Sachsen erklärt und zeigt den Umgang mit Unterschieden und Vielfalt anhand seiner Instrumente und demonstriert, wie ein respektvoller Umgang miteinander möglich ist. Die daraus gezogenen Erkenntnisse können die Kinder im Alltag gut übertragen.

(Thema: Verkehrsprävention)

Maximal 45 Minuten 3. Klasse und 4. Klasse Blasorchester, zwei Moderatoren (auch in einer Variante mit fünf Bläsern, Schlagzeug und Moderation möglich z. B. bei kleineren Turnhallen, Sälen oder Theatern) Mit diesem Programm des Polizeiorchesters Sachsen soll das Interesse und die Aufmerksamkeit junger Verkehrsteilnehmer geweckt werden. Welches Fahrzeug ist der kleinste Verkehrsteilnehmer? Worauf muss ich im Straßenverkehr achten, um sicher an mein Ziel zu gelangen? Wie muss mein Fahrrad ausgestattet sein, damit es verkehrssicher ist und was bedeuten eigentlich diese ganzen Verkehrszeichen? Diese und weitere Fragen werden von den Musikerinnen und Musikern musikalisch bunt untermalt und fachkundig beantwortet. Die Moderatoren geben dem Publikum zudem Denkanregungen sowohl für den Schulunterricht, als auch für zu Hause mit auf den Weg.

Ein Programm für Seniorinnen und Senioren

Während eines Konzertes werden durch kompetente Gesprächspartner der sächsischen Polizei Hinweise und Tipps zur Vorbeugung von Straftaten gegeben. Es erklingen traditionelle Blasmusik, Melodien der Klassik, der Operette und des Swing.

Die Konzerte sind kostenfrei. Karten werden an Einzelpersonen, Seniorenvereine und Verbände abgegeben. Hinweise zur Kartenvergabe finden Sie hier: Veranstaltungskalender

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