Mit Update Gestürzter Radfahrer in Hövelhof: Notarzt kann nur noch den Tod feststellen

Ein Autofahrer entdeckt den im Straßengraben liegenden Mann und dessen Fahrrad. Mittlerweile steht die Todesursache fest.

Hövelhof. Ein Autofahrer hat am am 24. November an der Heinrichstraße in Hövelhof einen gestürzten Radfahrer im Graben entdeckt, das berichtet die Paderborner Polizei. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des 78-jährigen Mannes feststellen.

Berichterstattung zur „Letzten Generation“ Tod einer Radfahrerin: Debatte auf Abwegen

Forderung nach härteren Strafen und Warnung vor Entstehung einer „Klima-RAF“ – ein Interview mit CSU-Politiker Alexander Dobrindt ist vorläufiger Höhepunkt der Berichterstattung nach dem Unfalltod einer Radfahrerin in Berlin. Rekonstruktion einer auch medialen Dynamik.

Von Michael Borgers | Lorenz Maroldt im Gespräch mit Sören Brinkmann | 07.11.2022

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In Berlin stirbt eine Frau nach einem Radunfall – und in Deutschland werden in der Folge die Proteste von Klimaaktivisten diskutiert (picture alliance / dpa / Paul Zinken)

Ein Unfall und die Medienberichte in der Folge

Am 31.10.2022 berichtet am frühen Morgen die Deutsche Presse-Agentur (dpa) in einer ersten kurzen Meldung von einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen in Berlin-Wilmersdorf, bei dem „ein Radfahrer“ lebensgefährlich verletzt worden sei. Knapp anderthalb Stunden später ergänzt dpa, Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr seien „wegen Protesten von Klimademonstranten verspätet“ am Unfallort eingetroffen und beruft sich dabei auf „Angaben eines Sprechers“. Ein Rüstwagen mit Spezialtechnik habe „recht relevante Zeit“ im Stau auf der Stadtautobahn A100 gestanden, die Rettung habe sich „dadurch zeitlich verzögert“.

Entsprechend berichten, analysieren und kommentieren in den folgenden Tagen viele Medien die Geschehnisse: „Helfer wegen Aktivisten im Stau“ („Welt“ am 31.10.), „Was darf ziviler Ungehorsam?“ (Tagesschau am 1.11.), „Die Verhöhnung von Demokratie und Rechtsstaat“ (F. A.Z. am 3.11.). Nachdem die Radfahrerin (es war eine 44-jährige Frau) im Krankenhaus ihren Verletzungen erliegt, nimmt die Debatte weiter an Fahrt auf.

Und dann: neue Erkenntnisse

Bereits sehr früh (nur einen Tag nach dem Unfall) gibt es erste Hinweise darauf, dass eine einseitige Schuldzuweisung problematisch sein könnte. So thematisiert etwa der Berliner „Tagesspiegel“ Missstände in der Verkehrsführung am Unfallort.

Teile der Berichterstattung seien „nicht nur undifferenziert gewesen, sondern in weiten Teilen auch schlicht falsch“, kritisiert Lorenz Maroldt, Chefredakteur des „Tagesspiegel“, im Deutschlandfunk. Wenn etwa die „Bild“-Zeitung schreibe „Das ist auch Eure Schuld!“ (nachdem die Radfahrerin zunächst für hirntot erklärt wird), sei das eine „Vorverurteilung der abscheulichen Art“, so Maroldt.

In Berlin gebe es tausende Demonstrationen jedes Jahr. Die große Aufregung über die Aktionen der „Letzten Generation“ könne er sich nur mit der „aufgehitzten Situation gegenüber diesen Menschen“ erklären.

Wichtige SZ-Recherche zur Schuldfrage

Über die „Tagesspiegel“-Recherche hinaus tauchen zunächst nur wenige zusätzliche Fakten in der weiteren Berichterstattung auf: Wie zum Beispiel die, dass sich die Aktivisten an einer Schilderbrücke anketten und nicht die Autobahn blockieren; denn es ist die Polizei, die die darunterliegenden Fahrbahnen bis auf eine sperrt. Oder die Einschätzung der Feuerwehr, dass das Spezialfahrzeug ohnehin zu breit für die Rettungsgasse sei.

Am 4.11. berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) dann, der Klimaprotest habe keinen Einfluss auf die Versorgung des Unfallopfers gehabt. Das habe die behandelnde Notärztin zu Protokoll gegeben.

Der Tag Geht die ‚Letzte Generation‘ zu weit?

Vertreter der „Letzten Generation“ werfen am selben Tag Medien vor, nicht objektiv zu berichten. Man erlebe eine „Welle der Vorwürfe, Unwahrheiten und Hetze“ gegen sich, heißt es in einem Statement. Dass sich ein ganzes Mediensystem gegen sie wenden würde, damit habe man nicht gerechnet.

Die Gruppe will auf Missstände in der Klimapolitik hinweisen. Sie kündigt an, ihre umstrittenen Proteste fortzusetzen und tut das auch seit dem Unfall in Berlin.

Wie die Erkenntnisse die Debatte (kaum) verändern

Hinweise auf einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen dem Tod der Radfahrerin und den Protesten der „Letzten Generation“ verschwinden zwar nach der SZ-Recherche weitgehend aus der Berichterstattung – und doch setzt der Vorwurf indirekt weiterhin den Ton in der Debatte. So heißt es beispielsweise im Deutschlandfunk am 7.11. vor einem Interview mit Thüringens Innenminister Georg Maier „Braucht es härtere Strafen für die Klima-Kleber?“; ein Gespräch, in dem es um die Forderung nach härteren Strafen für Klimaaktivisten geht.

Die Zeitung „Bild“ hatte zuvor die neuen Erkenntnisse mit diesem kurzen Absatz abgehandelt: „Die Verspätung der Rettungskräfte hat die Notfallversorgung laut einem Vermerk der Berliner Feuerwehr letztlich nicht beeinflusst, wie die ‚Süddeutsche Zeitung‘ am Freitag berichtete. Dennoch sind viele entsetzt und verärgert über die Klima-Kleber-Aktion.“

In diesem „Bild“-Artikel folgen daraufhin kritische Bewertungen von Politikern sowie hintereinander diese sechs Online-Umfragen: „Ist die Klimagruppe ‚Letzte Generation‘ eine Gefahr für die Demokratie?“, „Soll der Verfassungsschutz die ‚Letzte Generation‘ überwachen?“, „Muss die ‚Letzte Generation‘ verboten werden?“, „Sollten Polizisten Klima-Kleber wie in Frankreich im Notfall von der Straße reißen dürfen?“, „Soll die Polizei-Statistik eine Kategorie für Klima-Straftaten führen? (‚politisch motivierte Kriminalität – Klima‘?)“ und „Sollen Klimakleber bestraft werden?“.

Warnung vor Entstehung von „Klima-RAF“

Die Klima-Proteste werden von Anfang an kritisch begleitet. Seit Beginn der radikaleren Aktionen der „Letzten Generation“ macht in einigen Medien (so wie hier im Magazin „Cicero“) nun das Wort einer „Klima-RAF“ die Runde – in Anlehnung an den tödlichen Terror der linksextremen „Rote Armee Fraktion“ vor allem in den 1970er und 1980er-Jahren; Klimaaktivist Tadzio Müller selbst hatte hierzu im „Spiegel“ bereits vor einem Jahr das Stichwort geliefert.

Seit dem Unfall von Wilmersdorf greifen nun auch Parteien wie die CSU diese Erzählung auf. Die Warnung vor der Entstehung einer „Klima-RAF“ des ehemaligen Verkehrsministers Alexander Dobrindt (CSU) in „Bild am Sonntag“ schafft es in mehr oder weniger alle größeren Nachrichtenmedien. Dobrindt fordert „Knast statt Geldstrafen“ – während in seinem Heimatland Bayern Klimaaktivisten bereits in Präventivhaft sitzen auf Grundlage einer Rechtslage, die 2021 eingeführt wurde mit dem Verweis auf islamistische Attentäter.

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Passend dazu dann: Joachim Herrmann, für „Bild“ „Deutschlands härtester Innenminister“, der in eben dieser Zeitung den „Klima-Chaoten“ mit mehr Vorbeugehaft droht – in einem Interview, das am 7.11. erscheint, genau eine Woche nach dem Berliner Unfall erscheint.

Medienjournalist: Bedürfnis nach moralischer Eindeutigkeit

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier beschäftigt sich in einer Analyse für sein Portal Übermedien unter anderem damit, was die Frage nach einem direkten Zusammenhang zwischen der Protestaktion und dem Tod der Radfahrerin eigentlich bedeuten würde. „Ändert das etwas?“, fragt Niggemeier – und findet: „Es wäre eine gute Nachricht, wenn es zu einer Deeskalation beitrüge, zu einer Versachlichung der Debatte.“ Doch nichts spreche dafür, dass das passieren werde. Zu groß sei „das Bedürfnis nach moralischer Eindeutigkeit, auf beiden Seiten“.

Der Journalist und Medienunternehmer Friedrich Küppersbusch kritisiert in der taz die Rolle der Feuerwehr in Berlin: Deren Spekulation habe sich „als haltlos und die Feuerwehr als Brandstifter“ erwiesen, so Küppersbusch.

Es seien Dinge in Zusammenhang gebracht worden, die überhaupt nicht in Zusammenhang stehen, betont Lorenz Maroldt. „Das kann man nur verhindern, indem man genau hinschaut und alle Seiten befragt.“ Genau das sei das Einmaleins des Journalismus.

Nach Tod eines 17-jährigen Radfahrers : Weißes Fahrrad als Mahnung und Debatte über Schutzmaßnahmen

Ort des Gedenkens und der Mahnung nach dem Tod eines 17-jährigen Radfahrers auf der Aachener Straße.

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Wie hoch ist die Todesrate bei Radfahrern

Potsdam (dpa/bb) – Nach dem Tod von zwei Radfahrern bei Verkehrsunfällen in der Region Potsdam innerhalb einer Woche hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) erneut Vorsorgemaßnahmen gefordert. „Wir fordern jetzt den sicheren Umbau von Kreuzungen und getrennte Grünphasen an den Ampeln“, sagte der Landesvorsitzende Stefan Overkamp am Montag laut Mitteilung. „Wir fordern breite, wenn nötig baulich getrennte Radwege, statt ein bisschen Farbe auf der Straße.“ Wenn gute Radwege fehlten, müsse innerorts Tempo 30 und außerhalb von Orten Tempo 70 gelten, betonte Overkamp.

Am Montag vergangener Woche war in Potsdam eine Autofahrerin aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten. Sie erfasste mit ihrem Wagen einen Radfahrer, der dabei starb. Am vergangenen Freitag wurde in Groß Kreutz ein Radfahrer von einem abbiegenden Auto erfasst und tödlich verletzt.

Wie hoch ist die Todesrate bei Radfahrern

Der Brite Tom Simpson bei der Tour de France 1967: Er starb auf der 13. Etappe kurz vor dem Gipfel des Mont Ventoux Bild: dpa

Bei der Frankreich-Rundfahrt sind nur wenige Fahrer gestorben. Aber viele Radprofis nehmen enorme Risiken in Kauf. So lebt es sich intensiver – auch bei der am Samstag beginnenden 100. Tour.

D a rast ein Mensch den Berg hinab. Den Kopf knapp über dem Lenker, die Beine nach innen gedrückt, das Gesäß über den Sitz nach hinten geschoben. Er kauert auf einem Geschoss, vielleicht sieben Kilogramm schwer, auf kaum daumenbreiten Reifchen. Er schießt die Abfahrt hinunter, schneidet die Kurven. Der Speed steigt auf 90, 95, 100 Kilometer pro Stunde. Es gibt keine Fangzäune wie bei den alpinen Abfahrern, keine Auslaufzonen wie in der Formel 1, keine Schutzkleidung. Nackter Felsen rechts, scharfkantig, betonhart, die Schlucht links.

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Willem van Emst ist bei der Tour de France 1951 abgeflogen, in eine 70 Meter tiefe Schlucht. Mit 40 aneinandergeknoteten Fahrradschläuchen soll er geborgen worden sein. Verrückt, Wahnsinn, eine Story zum Ruhm der Tour. Wer sich auf sie einlässt, scheint nichts zu fürchten. „Man entdeckt die Helden-Motive der Antike“, sagt der Sportphilosoph Gunter Gebauer: „Die Radfahrer sind moderne Gladiatoren.“ In der Antike sollen sie ihren Imperator so begrüßt haben: „Ave Caesar, morituri te salutant.“ „Heil Dir, Cäsar, die Todgeweihten grüßen dich.“ Verachten Tour-de-France-Fahrer den Tod?

Vier Tote bei der Tour de France

So viele sind nicht umgekommen in den bislang 99 Frankreich-Rundfahrten. Verschwindend wenige verglichen mit dem Sterben der Bahnradfahrer in den zwanziger und dreißiger Jahren. Bis zu sieben (1907) fuhren sich pro Jahr die Köpfe ein. Die Tour zählt offiziell bislang vier tote Radrennfahrer. Einer ist ertrunken am Ruhetag, zwei verunglückten. Der vierte ist der berühmteste: Tom Simpson, tot vom Rad gefallen 1967 bei der Auffahrt zum Gipfel des Mont Ventoux, einem Steinhaufen, in die Todeszone. In brütender Hitze nahm sich der Brite mit einem Mix von Willensstärke und Aufputschmitteln aus dem Lebensrennen. Er überlistete alle Schutzmechanismen seines Körpers. Simpson hat nie die Tour gewonnen, er wurde nur 29 Jahre alt und erscheint doch unsterblich.

Mitten in der Nacht: Zeuge findet gestürzten Radfahrer (44) – Jede Hilfe kommt zu spät

Ein Mann stürzte in Hallstadt von seinem Fahrrad. Er erlitt so schwere Kopfverletzungen, dass Reanimationsmaßnahmen ohne Erfolg blieben.

Hallstadt – In Oberfranken ist ein 44-jähriger Radfahrer in der Nacht auf Samstag (6. August) von seinem Fahrrad gestürzt. Er erlitt so schwere Kopfverletzungen, dass Reanimationsmaßnahmen ohne Erfolg blieben. Er starb an der Unfallstelle in Hallstadt (Landkreis Bamberg).

Hallstadt: Radfahrer stürzt und stirbt

Wie die Polizei mitteilte, fand ein Zeuge kurz vor 1 Uhr nachts den bereits bewusstlos neben seinem Fahrrad liegenden Mann in der Emil-Kemmer-Straße. Er setzte einen Notruf ab. Ein alarmierter Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Radfahrers feststellen.

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Hallstadt: Zeugen nach tödlichem Rad-Unfall gesucht

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs zog die Staatsanwaltschaft Bamberg einen Sachverständigen hinzu, der die Beamten der Polizeiinspektion Bamberg-Land unterstützt.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der 0951/9129-310 bei der Polizei Bamberg-Land zu melden.

Mysteriöser Tod eines Radfahrers (87) – Polizei ist ratlos

Der Rettungsdienst brachte den verletzten Radfahrer aus dem Kreis Pinneberg in ein Krankenhaus, wo der 87-Jährige dann verstarb (Symbolbild).

Der ältere Radfahrer wird mit schweren Kopfverletzungen gefunden. Wenig später stirbt er. Warum die Polizei noch nicht viel weiß.

Klein Nordende. Ein ist in Klein Nordende mit und hat sich dabei. Um den zu können, sucht die Polizei dringend nach Zeugen.

Das tragische Geschehen hat sich, wie die Polizei am Montag mitteilte, bereits am vorigen Donnerstag ereignet. Demnach war der Senior aus Klein Nordende mit seinem Rad entlang des Liether Ringes unterwegs.

Klein Nordende: Mysteriöser Tod eines Senior-Radlers – Polizei sucht Zeugen

Um 10.45 Uhr alarmierte ein Anwohner den Rettungsdienst, nachdem er den 87-Jährigen neben seinem Pedelec liegend aufgefunden hatte.

Vor Ort war auch eine Autofahrerin, die sich um den Verletzten kümmerte. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst kam der Klein Nordender zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus.

Radfahrer zieht sich bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen zu

Er hatte sich bei dem Unfall erhebliche Kopfverletzungen zugezogen. Sie waren so schwerwiegend, dass der Mann wenig später im Krankenhaus verstarb.

Erst nach seinem Tod wurde die Polizei über den Fall informiert. Daher konnten vor Ort unmittelbar nach dem Unfall keine Spuren gesichert werden.

Klein Nordende: Polizei kann Fremdeinwirkung nicht gänzlich ausschließen

Die Beamten vermuten, dass der Senior ohne Fremdeinwirkung gestürzt ist. Gänzlich ausgeschlossen werden kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht, dass eine andere Person oder Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war.

Daher suchen die Beamten dringend nach Zeugen, die in diesem Zusammenhang etwas beobachtet haben. Besonders dringend sollte sich die Frau bei der Polizei melden, die die Erstversorgung des Verletzten übernommen hat. Da keine Polizeikräfte vor Ort waren, stehen ihre Personalien nicht fest.

Von der Frau ist nur bekannt, dass sie mit einem blauen Auto unterwegs war. Eine Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Polizeirevier in Elmshorn ist unter der Telefonnummer 04121/80 30 möglich.

Mobilität : Ermittlungen zu Tod eines Radfahrers in Wuppertal abgeschlossen

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Toter Radfahrer aus Roth identifiziert – Zeugensuche geht weiter

Ein Fahrradfahrer ist in der Nacht auf Sonntag im Rother Krankenhaus gestorben. Der Mann war gegen 22 Uhr am Samstagabend in der Otto-Schrimpff-Straße in Roth bewusstlos auf dem Gehweg gefunden worden. Inzwischen ist seine Identität geklärt.

Über dieses Thema berichtete Regionalnachrichten Franken am 24.07.2023 um 10:00 Uhr.

In der Nacht auf Sonntag ist ein Mann im Rother Krankenhaus verstorben, der am Samstagabend gegen 22 Uhr bewusstlos auf der Straße gefunden worden war. Die Identität des Mannes war zunächst unklar. Erst heute meldete sich ein Angehöriger bei der Polizei. Demnach handelt es sich bei dem Toten um einen 62 Jahre alten Mann aus Roth.

Zeugen berichteten laut Polizei, dass dem Tod des Mannes möglicherweise ein unfallbedingter Sturz mit dem Fahrrad vorausgegangen sei. Auch wenn nun feststeht, wer der Tote ist, sucht die Polizei weiterhin Zeugen des Geschehens, denn es ist unklar, ob er wegen eines Unfalls starb.

Zeugen fanden Mann und riefen Rettungsdienst

Zwei Zeugen hatten den Mann um kurz nach 22 Uhr in der Rother Otto-Schrimpff-Straße etwa 50 Meter nördlich von der Einmündung zur Parkstraße auf dem Gehweg liegend gefunden.

Der Radfahrer hatte ein schwarzes Mountainbike/Trekkingrad der Marke Cannondale (Typ F500). Da der Mann nicht ansprechbar war, verständigten die Zeugen den Rettungsdienst. Bereits am Einsatzort mussten die Helfer den Mann reanimieren. Anschließend brachten sie ihn zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus Roth, wo er in der Nacht zum Sonntag starb.

Weitere Zeugen gesucht

Die beiden Zeugen hatten den Mann unter dem Fahrrad liegend auf dem Gehweg vorgefunden. Daher sei es möglich, dass er wegen eines Unfalls starb, so die Polizei. Die Verkehrsinspektion Feucht ermittelt in diese Richtung.

Hinweise zum Geschehen nimmt die Verkehrspolizei Feucht unter der Rufnummer 09128 / 91 97-0 entgegen.

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