Kann man Rad fahren ohne zu essen

Die besten Snacks für Radfahrer

Ein ausgedehnter Fahrradausflug mit der Familie, die tägliche Fahrt mit dem E-Bike zur Arbeit oder eine anspruchsvolle Rennrad-Tour – Bewegung kostet Energie, und irgendwann braucht der Körper eine Stärkung.

Sei es unterwegs oder in der Mittagspause im Büro. Jetzt ein Stück Schokolade? Ein wenig Obst? Oder doch lieber einen Energieriegel?

Wir zeigen dir, welche Snacks deinen Körper optimal mit den Notwendigen Nährstoffen versorgen und welche sich besonders gut zum Mitnehmen eignen.

Die Top-5-Snacks für Radfahrer

Wenn sportliche Radfahrer ihren Körper vor, während und nach der Tour mit Energie und allen wichtigen Nährstoffen versorgen möchten, eignen sich bestimmte Lebensmittel dafür besonders gut. Dabei sind die richtige Ernährung und Nährstoffversorgung genauso wichtig wie die passende Ausrüstung. Doch was ist eigentlich richtig und wichtig?

Schauen wir uns fünf mögliche Snacks an – und zu welchem Zeitpunkt sie am besten geeignet sind:

    Bananen Nüsse Trockenfrüchte Quark und Milch(-produkte) Energieriegel und – gels

Bananen

Vor einem längeren oder intensiven Training oder einer ausgedehnten Tour sollten Sportler besonders ihre Kohlenhydratspeicher auffüllen. Damit ist der gelbe „Natur-Energieriegel“ vor dem Sport prinzipiell ein passender Snack. Wichtig ist hier jedoch der Reifegrad.

Reife Früchte liefern fix Energie in Form von schnell verfügbaren Kohlenhydraten. Weniger reife Bananen sorgen erst später für einen Energieschub. Der Grund: Je reifer die Banane, desto mehr Zucker und desto weniger Stärke enthält sie. Diese Stärke kann unter sportlicher Belastung Magenprobleme verursachen, da sie schwerer verdaulich ist.

Plus: Bananen enthalten viel Kalium und Magnesium! Das kann helfen, Krämpfen während des Fahrens vorzubeugen.

Auch auf Tour ist die Banane ein Guter Begleiter, da du sie dank ihrer natürlichen Verpackung auch in der Trikottasche mitnehmen und unterwegs genießen kannst.

Aber Achtung: Matschgefahr bei reifen Früchten!

Nüsse

Nüsse sind Allround-Talente: Sie erweisen sich in verschiedenerlei Hinsicht als günstig: Sie steigern die Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit – natürlich nicht nur bei Fahrradfahrern.

Insbesondere die Ungesättigten Fettsäuren und Spurenelemente Machen Nüsse zu echten Alleskönnern. Am besten greifst du zu ungerösteten Nüssen, da ihre wertvollen Inhaltsstoffe so unverändert erhalten bleiben.

In Nüssen stecken viele Ballaststoffe und gesunde Fette. Sie sind gut für den Körper, aber nur langsam verdaulich. Deshalb hebst du dir diesen Snack am besten als Belohnung für nach dem Rad-Training auf.

Nach der Belastung können speziell Mandeln und Cashews mit ihrem hohen Eiweißanteil den Körper bei der Regeneration und dem Muskelaufbau unterstützen. Walnüsse enthalten viel Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken.

Trockenobst

Auch Trockenobst ist ein guter, natürlicher Snack für ausgedehnte Ausflüge und Trainingseinheiten. Dein Körper kann die Nährstoffe gut verwerten. Da die Früchte durch den Trocknungsprozess Wasser verlieren, ist ihr Kohlenhydratgehalt im Vergleich zu frischem Obst hoch.

Weil es sich dabei um Fructose handelt, aber auch dank der ebenfalls enthaltenen Ballaststoffe, schießt der Blutzucker nicht maximal in die Höhe.

Allerdings solltest du es nicht übertreiben, vor allem nicht unterwegs auf dem Rad. Denn Trockenobst Fördert die Verdauung. Vorsichtig solltest du vor allem dann sein, wenn du Fructose nicht verträgst. Das kann dich schnell mal einen Ausflug in die Büsche machen lassen.

Ausnahme sind Getrocknete Äpfel. Die enthalten außerdem jede Menge Mineralstoffe und Vitamine (z. B. Kalium, Zink, Vitamin C und Eisen).

Quark und Milch(-produkte)

Proteine Unterstützen den Muskelaufbau und die Regeneration nach dem Sport. Gerade kombiniert mit Kohlenhydraten sind Quark und Milch(-produkte) also eine Topwahl nach sportlichen Belastungen. Eine Portion Quark mit Honig oder eine leckere Schokomilch sind gute Kombis, um den Körper zu stärken.

Energieriegel und – gels

Speziell für Radsportler entwickelte Energieriegel oder – gels haben den Vorteil, dass sie sich besonders leicht in der Trikottasche Transportieren lassen. Sie nehmen wenig Platz ein und sind kleckerfrei verpackt – zumindest ungeöffnet. So sind sie zur Hand, wenn du schnell Energie brauchst.

Es gibt Energieriegel in verschiedenen Makronährstoffzusammensetzungen. Sie unterscheiden sich also in ihrem Kohlenhydrat -, Fett – und Proteinanteil. Welcher Energieriegel sich für vor, während oder nach dem Sport eignet, vermerken die Hersteller oft auf der Verpackung.

Energie-Gels haben eine Hohe Energiedichte und bestehen meist aus verschiedenen Kohlenhydraten, die der Körper unterschiedlich schnell aufnimmt. So wirken sie vergleichsweise fix, wenn du sie auf dem Fahrrad zu dir nimmst. Plus: Der Blutzucker stürzt auch nicht gleich wieder ab.

Aber: Energieriegel und – gels sind Hochkonzentrierte Energiespender. Damit sind sie eher etwas für ambitionierte Radsportler, die sich auf Tour schnell und effizient mit Energie versorgen wollen. Auf gemütlichen Fahrradausflügen und moderaten Fahrten bis zu 90 Minuten geht es aber auch ohne.

Die besten Snacks für intensiven Radsport

Wer Sport treibt, verbraucht Nährstoffe. Nach einer längeren Radtour oder einem Wettkampf sind die Nährstoffspeicher erschöpft. Dann solltest du sie schleunigst wie der auffüllen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Vitamine und Nährstoffe spielen eine wichtige Rolle für die körperliche Gesundheit und die sportliche Leistung. Für Sportler besonders wichtig sind:

    Eisen Kalzium Magnesium Vitamine aus dem B-Komplex die Vitamine A, C und E

Eisen

Eisen ist das Mineral, das Sauerstoff durch deinen Körper zu deinen Muskeln transportiert. Ohne genügend Eisen werden wir beim Radfahren schneller müde und die Muskeln können möglicherweise nicht mit ihrem vollen Potenzial arbeiten. Das wollen wir bei einer ausgeprägten Radtour oder einem Wettkampf verhindern. Dazu sind Nüsse, Müsli oder Vollkornprodukte geeignet.

Magnesium

Magnesium kann die Muskelfunktion unterstützen und Ermüdung bekämpfen. Nüsse, Samen oder Bananen helfen, den Bedarf zu decken und Beeinträchtigungen der Muskeln entgegenzuwirken.

Kalzium

Kalzium spielt eine wichtige Rolle für den Aufbau und den Erhalt der Knochen. Bei einem Kalziummangel ist die Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche, sollte es beim Radfahren zu einem Unfall kommen, höher. Exzellente Kalziumlieferanten sind insbesondere Milchprodukte wie Quark, Joghurt und Käse. Sie eignen sich gut für eine kleine Pause auf Tour oder auch für nach dem Sport.

Vitamine

Wo stecken welche Vitamine drin?

    Vitamin B2 : Milchprodukte enthalten Vitamin B2, das für verschiedene Stoffwechselvorgänge wichtig ist. Also ran an den Quark! Vitamin B6 : Reich an Vitamin B6, das ebenfalls wichtig für den Stoffwechsel ist, sind unter anderem Vollkornprodukte und Nüsse. Vitamin C : Vitamin C steckt vor allem in Gemüse und Obst.

Und welche Snacks sind etwas für Radpendler?

Wer seinen Täglichen Arbeitsweg mit dem Fahrrad oder E-Bike auf sich nimmt, dürfte ohne Verpflegung unterwegs auskommen. Theoretisch musst du deine Ernährung dann auch nicht grundsätzlich umstellen.

Oft haben aktive Menschen aber auch das Bedürfnis, mehr zu essen oder sich zumindest anders zu ernähren. Der Körper weiß, was er braucht und fordert es ein. Als Snack für zwischendurch kannst du zum Beispiel ein Vollkornbrot mit Nussbutter oder einem Klecks Marmelade futtern.

Auch ein Schälchen Müsli mit Quark und Obst eignet sich gut gegen den kleinen Hunger oder ein Müsliriegel. Bei letzterem sollten (nicht) nur Radfahrer aber auf die Zutaten achten, vor allem auf den Zuckergehalt.

Alles eine Frage des Geschmacks

Als Radfahrer zum richtigen Zeitpunkt zu sinnvollem Essen zu greifen, erfordert etwas Wissen, Planung und manchmal Disziplin, ist aber auch Kein Hexenwerk.

Die Besten Snacks für Radfahrer sind je nach Einsatz mal Energieriegel, mal Quark, mal Obst – und immer die, die auf gesunde Weise Energie und Nährstoffe liefern, dem Fahrer schmecken und gut verträglich sind.

Wer auf seinen Körper hört und den Heißhunger, der zu Süßigkeiten – und Fast-Food-Orgien verleitet, gar nicht erst aufkommen lässt, fährt meistens schon ganz gut – im Alltag und auf dem Rad. Zeit also, die Gesundheit durchs Radfahren zu fördern und dabei auch ernährungstechnisch einen Gang hochzuschalten. Es lohnt sich!

Https://www. bikes. de/magazin/bike-life/ernaehrung/die-besten-snacks-fuer-radfahrer

Fahrradfahren am Morgen vor oder Nach dem Frühstück?

Ich würd jetzt gerne Frühstücken und sportliche Runden mit dem Fahrrad fahren.

Sollte ich erst nach dem Sport Frühstücken oder vor dem Sport?

Ich habe das Gefühl das wenn ich jetzt esse auch mehr Kraft habe zum fahren als wie danach.

5 Antworten

Kann man Rad fahren ohne zu essen

Es kommt darauf an, wie du fahren möchtest und was dein Körper gewöhnt ist.

Wenn du einfach nur entspannt ein Bisschen radeln möchtest und sonst auch nicht frühstückst bzw. Aktivität vor dem Frühstück gewöhnt bist, kannst du auch ohne Frühstück fahren. Wenn du Tempo bolzen möchtest und dein Körper nicht schon lange und intensiv auf „Tempo bolzen mit leerem Magen“ gewöhnt ist, solltest du definitiv vorher frühstücken (und ja, dazwischen eine Weile sacken lassen).

Alles dazwischen ist eine Sache der Erfahrung, was man seinem Körper zumuten kann und was nicht – Sport ist ja nicht nur körperliche Arbeit, sondern auch Denkarbeit.

Bitte nicht vergessen, dass die Fettverbrennung normalerweise nicht genug Energie pro Minute liefert, um hohe Leistung zu ermöglichen (mit einigen Jahren Training lässt sich da aber einiges erreichen). Der Körper braucht entweder Glykogen in der Leber oder frische Kohlenhydrate im Darm, um richtig Dampf zu geben. Am frühen Morgen vor dem Frühstück ist beides eher Mangelware.

Wenn ich morgens zur „60min-Volldampf-Trainingsrunde“ (Durchschnittspuls ca. 160) starte, esse ich vorher ein kleines Müsli, putze die Zähne und suche dann langsam(!) meine Fahrradsachen zusammen. Solange ich den Puls in den ersten 15-20 Minuten nicht zu hoch treibe, geht das; ansonsten wird mir schnell schlecht und der Darm streikt. Wollte ich vom Start weg lossprinten, müsste ich das Frühstück nochmal länger sacken lassen. Wie gesagt: Alles eine Sache der Übung.

Praktischer Nebeneffekt: Wenn ich fertig bin, bin ich dermaßen erledigt dass ich keine Lust habe, nochmal was zu essen. Ich frühstücke also weniger als sonst und blase schonmal 1100-1200 kcal ‚raus, bevor der Tag so wirklich beginnt. Ich denke, das wird sich bald auf der Waage zeigen^^

Https://www. gutefrage. net/frage/fahrradfahren-am-morgen-vor-oder-nach-dem-fruehstueck

Radkolumne „Abgefahren“ : Essen auf Rädern – aber was?

Radfahren bringt Spaß, ist gesund und – macht hungrig. Unser Kolumnist widmet sich deswegen diesmal dem Thema Ernährung und wagt einen Selbstversuch.

22.10.2020, 08:54 Uhr

Michael Wiedersich ist Sportjournalist und Radsporttrainer. Hier schreibt er im Wechsel mit Läuferin Jeannette Hagen.

Der Radsport ist voll von Mythen und Weisheiten. Egal, ob es um die Sitzposition auf dem Rad, die Länge der Kurbeln, das Rasieren der Beine oder das Trainieren mit schweren Gängen geht – um jedes Detail ranken sich Geschichten. Irgendein erfolgreicher Radfahrer hat das früher auch immer so gemacht und deswegen kann es ja nicht verkehrt sein, reicht meist als Erklärung für den Hilfe suchenden Radsport-Anfänger.

Ernsthafte wissenschaftliche Studien zu den Themen werden, wenn es sie dann einmal gibt, meist als theoretisch und realitätsfern abgetan. Auch in Sachen Ernährung stößt man immer wieder auf Ratschläge aus einer Zeit, als es noch Holzfelgen an den Rädern gab.

„Radrennen heißt, den Teller deines Gegners leer zu essen, bevor du mit deinem eigenen anfängst“, versuchte sich Hennie Kuiper, niederländische Rad-Legende der 70er und 80er Jahre, einmal als Hobby-Philosoph. Dieses Bonmot zum Radsport im Allgemeinen zeigt auch die Bedeutung der Nahrungsaufnahme im Besonderen. Beispielsweise galt es lange Zeit als Schwäche, innerhalb einer vierstündigen Trainingsausfahrt eine Banane zu essen oder gar an der Trinkflasche zu nippen.

In den vergangenen Jahrzehnten folgte nach und nach ein Umdenken, angetrieben durch objektive Ergebnisse aus der Forschung. Selbst eine Banane pro Stunde beim Radfahren könnte bei einer anstrengenden Trainingseinheit mittlerweile zu wenig sein.

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Der Energieverbrauch eines Sportlers wird inzwischen individuell berechnet. Dadurch fährt man zwar nicht unbedingt schneller, doch mit weniger Leistungseinbrüchen. Auch das eigene Gewichtsmanagement lässt sich damit sehr gut regeln.

Mit diesen Formeln kann man auch als Hobby-Radfahrer ganz praktisch arbeiten. Denn mit großen Schritten nähert sich Weihnachten, die Zeit der süßen Verführungen. Da bekommt das Thema Ernährung alljährlich auch für mich eine große Bedeutung. Süßigkeiten aller Art bin ich nicht abgeneigt. Meine Rechnung dabei ist eigentlich einfach: Wie lange muss ich wie schnell Radfahren, um den einen oder anderen Schoko-Weihnachtsmann oder das Stück Christstollen essen zu können, ohne gleich anzusetzen?

Auf jeden Fall werde ich in diesen Winter gut vorbereitet und mit weniger Gewicht in die Weihnachtszeit gehen. Seit einigen Tagen verzichte ich auf Zucker, Kaffee, Weizen und tierische Fette. Ich soll mich so von Säuren befreien. Auch ein Mythos, jedoch aus der Alternativmedizin, aber Versuch macht bekanntlich klug.

Kann man Rad fahren ohne zu essen

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob mein Körper das auch wirklich will. Bereits am ersten Tag dieser temporären Nahrungsumstellung setzten beim Radfahren starke Kopfschmerzen ein, vermutlich eine Folge des Verzichts der Espressi und der damit verbundenen täglichen Ration Koffein.

Und wie ich das vierstündige Training ohne Essen geschafft habe, daran erinnere ich mich auch nicht mehr richtig. Dazu kamen an den nächsten Tagen weitere Entzugserscheinungen wie ein starkes Ziehen in den Beinen, das an die Wachstumsschmerzen meiner Kindheit erinnerte.

Ich bin gespannt, was noch alles folgt. Bis Samstag muss ich noch durchhalten. Zur Feier dieses Tages stelle ich mir bereits jetzt die Frage: Pizza oder Döner?

Https://www. tagesspiegel. de/sport/essen-auf-radern–aber-was-4204369.html

Essen beim Radfahren! Gut versorgt auf Radreisen

Die Radreise ist geplant, die Klamotten gepackt, doch welcher Proviant soll in die Fahrradtaschen wandern? Vier Radblogger erzählen, wie sie sich unterwegs versorgen – und welche Menüs besonders viel Energie spenden. Zudem gibt Ernährungsexpertin Caroline Rauscher hilfreiche Tipps zum Thema Essen beim Radfahren.

“Auf Radreisen selbst zu kochen gehört für uns zum Gesamterlebnis dazu“, erzählt Angelika Hinteregger. „Abends vor dem Zelt, wenn man hungrig und müde von einem langen Fahrradtag ist, schmeckt es einfach am besten.“ Zum unverzichtbaren Küchen-Equipment der beiden Radblogger aus Österreich gehören Kochtöpfe, die sie auch als Aufbewahrungsboxen für Reste verwenden können, und ein Benzinkocher – denn Sprit sei überall auf der Welt unkompliziert erhältlich. Neben Reis, Nudeln und Kartoffeln landen in den Kochtöpfen der beiden auch häufig landestypische Zutaten. Manchmal fallen ihnen diese auch im wörtlichen Sinne vor die Fahrradreifen – wie etwa in China: „Während der Süßkartoffelernte haben die Bauern ihre Anhänger so voll beladen, dass ständig Süßkartoffeln von der Ladefläche fielen. Wir haben immer wieder ein paar davon vom Straßenrand aufgehoben und abends gekocht.“

Geheimtipp: Erdnussbutter

Wer? Angelika Hinter­egger, 31 Jahre, und Reinhard Maxbauer, 35 Jahre

Ort: Salzburg

Die beiden österreichischen Radblogger von Saddlestories. at erzählen Geschichten aus dem Fahrrad­sattel, die Lust auf die Welt machen. Vor der Coronakrise sind sie in 20 Monaten 19.200 Kilometer durch 24 Länder bis nach Malaysia geradelt. Aktuell durchqueren sie Groß­britannien mit dem Rad.

Einen Geheimtipp für ein besonders nahrhaftes, leckeres Unterwegs-Gericht haben die beiden auch: „Hundertprozentige Erdnussbutter ist nicht nur hochkalorisch, sondern schmeckt auch richtig gut zusammen mit Bananen oder auf einer Scheibe Brot. Einfach nur himmlisch!“

Selbstkochen? Nicht mit mir!

Wer? Thomas Neuendorf, 65 Jahre

Wo? Berlin

“Ich bin auf meinen Touren kein Selbstkocher“, erzählt Thomas Neuendorf, „ich genieße es, nach einer anstrengenden Tour bekocht zu werden.“ Für die Pause zwischendurch hat der Berliner Pensionär aber immer etwas Proviant dabei: am liebsten Nussmischungen oder Studentenfutter, notfalls, wenn die Muskeln schlappmachen, auch mal einen Energieriegel. „In Frankreich musste ich öfters auf das Zuckerzeug zurückgreifen, da auf meiner Strecke zwischen 13 und 18 Uhr praktisch alle Restaurants geschlossen hatten.“ Viel lieber als den industriellen Zucker, der zwischen den Zähnen klebt, hat er aber frisches Obst – am liebsten direkt vom Bauernhof am Straßenrand. Bei einem Nachmittags-Stopp im Eiscafé darf es dann auch mal ein Erdbeer­becher oder ein Cappuccino sein – als Belohnung für die gefahrene Strecke und als Push für die letzten Kilometer. Neuendorfs liebstes Getränk: eine Mischung aus wenig Apfelsaft mit viel Leitungswasser oder stillem Mineralwasser. „Davon lässt sich ohne Rülpser mehr wegtrinken als mit Kohlensäure.“

Thomas Neuendorf war Pressesprecher der Polizei Berlin, heute genießt er als Pensionär das Leben. Gemeinsam mit Martin Manthee betreibt er den Blog Grad60.com – über Reisen, Sport und Genuss.

Regionale Angebote nutzen und Neues probieren

Wer? Annett, 60 Jahre, und Raimund Berens, 59 Jahre

Wo? Velbert in Nordrhein-Westfalen

Wir sind kulinarisch nicht sehr wählerisch, sondern orientieren uns immer am Angebot vor Ort“, erzählen die Fahrrad-Weltreisenden Annett und Raimund Berens. Ob Insekten in Südostasien oder Kaleh Pacheh – gekochte Schafsköpfe und – füße im Iran: Die beiden Radreisenden sind stets zu Experimenten bereit. Ansonsten setzt das Ehepaar bei größeren Radreisen auf dehydrierte Lebensmittel wie Haferflocken, Nudeln, Reis, Couscous, Quinoa und Hirse. „Diese Grundnahrungsmittel erfordern nicht viel Stauraum in den Packtaschen, sind ergiebig, relativ leichtgewichtig und lange haltbar.“ Ein weiterer Vorteil: Zur Zubereitung ist nur Wasser notwendig, das man in der Regel überall vor Ort findet. Falls das Wasser aus zweifelhaften Quellen kommt, führen sie stets einen Wasserfilter mit im Gepäck. „Ansonsten schwören wir seit 20 Jahren auf unseren Spirituskocher. Er ist sehr stand­sicher und funktioniert immer zuverlässig, ob bei Sturm und Regen oder bei frostigen Temperaturen in Höhen über 4.000 Metern.“ All die Vorbereitung hilft freilich nicht, wenn ungebetene Gäste frisch gekochte Mahlzeiten vernaschen: In ihrer Abwesenheit machten sich in Norddeutschland Bauernhof-Hunde über die Spaghetti Bolognese her. „Als wir zurückkamen, waren die Teller blitzeblank ausgeleckt.“

Seit über 20 Jahren sind Annett und Raimund Berens mit ihren Fahrrädern in der Welt unterwegs. Von ihren Outdoor-Abenteuern berichten sie in ihrem Blog.

Https://www. bike-magazin. de/training/ernaehrung/essen-beim-radfahren-gut-versorgt-auf-radreisen/

Handicap Spezialfitting

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Professionelles Bikefitting sorgt für optimales, schmerzfreies Radfahren

Bikefitting bedeutet das Rad so zu optimieren, dass Schmerzen reduziert und Kraftpotentiale perfekt genutzt werden. Bikefitting ist dabei nicht nur für Triathlon und Radrennfahrer interessant.

Bikefitting ist mehr als nur den Sattel zu verstellen! Beim Bikefitting gehen wir sehr detailiert auf Ihre Bedürfnisse ein. Bitte sichern Sie Sich deshalb rechtzeitig einen Termin für Ihr persönliches Bikefitting.

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Schmerz lindern

Medizinisches Bikefitting lindert oder befreit von Schmerzen und Taubheit im Knie, den Händen, Gesäß, Genital sowie Nacken, Rücken und Füßen

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Leistung optimieren

Bikefitting für Triathlon und Radrennfahrer bedeutet ein dauerhaft beschwerdefreies Fahren bei erheblich verbesserter Effizienz

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Genuss schaffen

Durch Bikefitting kommen Alltags – und Gelegenheitsradler sowie Radurlauber genussvoll und stressfrei ans Ziel

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Handicap ausgleichen

Spezialfitting ermöglicht Individual – anpassungen und ergonomisch korrekte Fahrrad Um – und Aufbauten für viele Körpereinschränkungen

Meinungen unserer Bikefitting Kunden

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Uwe Röpstorf (Leistungs Radsportler)

Mit Bergetappe-Fitting eigene Bestzeit geleistet und zum Europameister gekürt.

Vielen Dank dafür insbesondere an Anna Jung von Bergetappe, dass du die Geduld mit mir gehabt hast und du mal wieder so einen guten Job gemacht hast!

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Holger Röthig (Leistungs Radsportler)

Race Across America Finisher

Danke, Anne für ein super eingestelltes Rad. Fahren ohne Schmerzen. Wunderbar! Danke, Holger

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Matthias Graute (Europameister Duathlon)

Erfolgreicher Deutscher Duathlon-Meister über Kurzstrecke 2014 und 2015 durch Bergetappe Fitting

Matthias ist ein gutes Beispiel für Kraftoptimierung durch medizinisches Bikefitting. Auch Leistungsradsport sollte unter strengsten gesundheitlichen Prämissen erfolgen.

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Ellen Scholz (Leistungs Radsportlerin)

Wege zum Ironman 2016 in Australien – Zweitbeste Deutsche

„Danke Anna für das perfekt gefittete Bike. Mr T. ist ein unglaublicher Partner im Wettkampf.

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Sven (Extremtourer, Weltenbummler)

Beschwerdefrei mit neuem Rad durch Patagonien gefahren

Danke Bergetappe für das tolle von Euch gefittete Bike. Die Reise war grandios schön.

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Regina und Martin Berekoven (Genuss Triathleten)

Mehr Spaß an Triathlon Wettkämpfen durch das Bikefitting

Mit Spaß gesund Sport treiben. Das gelingt mit Eurer Betreuung und Euren Bike-Fittings

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Adelin Favre (Ambitionierter Hobby-Rennadsportler)

Durch medizinisches Bikefittig Leistungssportlern nach Verletzungen neue Ziele möglich machen – wunderbar

„Eine kurze Zusammenfassung meiner Geschichte: Als ich junger war, war ich Teil des französischen Skibergsteiger Mannschaft und Radfahren war für mich ein Teil des Spaßes, aber auch ein großer Teil meines Sommertrainings.

Im Jahr 2012 hatte ich bei einem Wettkampf einen schweren Unfall, ich habe mir einen Wirbel gebrochen, Bandscheiben zusammengedrückt und ein Schädeltraumata gehabt. 3 Monate in einem chirurgischen Korsett und 2 Monate Rehabilitation in einer Spezialklinik.

Ich war gezwungen, ein Jahr lang mit dem Sport aufzuhören, und das war psychologisch hart und ich wollte nicht wieder damit anfangen. So konzentrierte ich mich auf mein Studium und den Beginn meiner beruflichen Karriere.

In 2018 wollte ich wieder auf das Fahrrad steigen, aber es war ein Horror! Ich konnte nicht mehr als 60 km fahren, weil ich starke Schmerzen hatte, im Nacken, im Rücken, im Genital, in den Fingern. Als ich Bergetappe fand, wusste ich, dass der Problemansatz von Frau Jung, erst medizinisch und dann technisch, zu mir passen würde!

Unglaublich! Nach 4 Stunden in seinen Händen konnte ich wieder schmerzfrei radeln, bis zu 180km, was für eine Freude, was für ein Glück! Es wurde für mich nicht erhofft!

Frau Jung ist sehr professionell, sie denkt immer an das Globale und an den Komfort des Radfahrers. Zum Beispiel ging ich 2020 wieder zu ihr, weil ich die Schuhe wechselte und die Klickplatte der Pedale-Einstellung wollte. Die Arbeit war erledigt, aber als sie meine Position auf dem Fahrrad sah, schlug sie vor, den Vorbau zu wechseln, da mein Körper in besserer Form sei und es besser für mich wäre. Und nun konnte ich in diesem Sommer etwa zehnmal zwischen 250 und 300 km ohne Schmerzen fahren.
Man könnte glauben, dass Frau Jung eine Zauberin ist, aber sie ist einfach nur sehr professionell. Ihr medizinischer Ansatz erlaubt es ihr, den Komfort und damit die Leistung zu optimieren und dabei den Körper jedes Radfahrers zu respektieren!
Vielen Dank!

Https://bikefitting-profis. de/

Wir laden Sie zum Radeln ein!

Genießen Sie auf dem Fahrrad die prächtige ländliche Atmosphäre Bad Essens und nutzen Sie unser Radwegenetz. Durch flache Wiesen und Felder, entlang am Mittellandkanal und vorbei an sich im Wind wiegenden Bäumen. Machen Sie Halt an unseren Schlössern, kehren Sie in gemütlichen Cafés ein und erkunden Sie über sanfte Hügel die Weiten der Region. Allein, zu zweit, mit Familie oder in der Gruppe: da ist für jeden Anspruch etwas dabei!

Unser Vorschlag:
Am Kanal entlang durch Wiesen und Felder zum kleinen verträumten Stiftsort Levern – und zu ‚RILA‘ mit kulinarischen Erlebnissen und besonderen Themengärten – ins nachbarschaftliche Westfalen!

Unsere Radelkarte (14 km – 40 km)

Kann man Rad fahren ohne zu essen

Mit unserer Radelkarte haben Sie gleich 9 Tourenvorschläge zur Auswahl. Mit dem Leitverkehrssystem Ravelos genießen Sie auf dem Fahrrad die schöne Landschaft von Bad Essen über Bohmte bis nach Ostercappeln!

2,00 €

BE 1: Schlössertour

14 km – eine leicht zu fahrende Strecke am Kanal entlang durch Wiesen und Felder vorbei an unseren Schlössern Hünnefeld und Ippenburg.

Krone und Hermelinmantel können Sie getrost zu Hause lassen – Sie müssen kein König sein, um die Kleine Schlössertour in Bad Essen zu erfahren. Sie fahren einen Teil des Weges auf dem „Leinpfad“ direkt am Mittellandkanal entlang. Über „Clamors Allee“ gelangen Sie direkt zum Schloss Hünnefeld, Sitz des dänischen Zweigs der Familie von dem Bussche. Auf dem Schlossgelände befindet sich das Café „Alte Rentei“ (Öffnungszeiten beachten). Durch den Ortsteil Bad Essen-Harpenfeld radeln Sie zum Schloss Ippenburg, bekannt durch seine jährlich stattfindenden prächtigen Gartenfestivals (Termine beachten). An der Harpenfelder Dorfschmiede vorbei geht´s dann wieder nach Bad Essen.

Sie wollen mehr? Der komplette Rundkurs der Schlösser-Tour führt Sie auf 125 km vorbei an 16 Burgen und Schlössern quer durchs Osnabrücker Land! Weitere Informationen dazu finden Sie hier!

BE 2: Auf den Spuren unserer Vorfahren

Das erwartet Sie:
Eine leicht hügelige, wunderschöne Tour mit kleinen Steigungen und Abfahrten am Saum des Wiehengebirges entlang, die 2. Etappe ganz ohne Steigungen durch bäuerliche Ortschaften.

Besoderheiten an der Strecke:
In Hüsede können Sie einen Abstecher zum Backhaus machen. Zu besonderen Terminen wird hier im Steinbackofen gebacken. Durch das idyllische Glanetal kommen Sie dann zu den 150 Millionen alten Saurierfährten in Bad Essen-Barkhausen. 2 lebensgroße Saurier aus Beton warten nahe der imposanten Steilwand auf Sie. Im 2. Teil der Tour kommen Sie an der Burg Wittlage, ehemaliger Amtssitz, vorbei. Einmal mit dem Fahrrad auf dem Burghof eine Runde drehen, ist erlaubt!

BE 3: Rund um Bad Essen

Das erwartet Sie:
Eine abwechslungsreiche Fahrt durch 11 von 17 Ortschaften der Gemeinde Bad Essen. Die südliche Hälfte der Tour führt mit auch starken Steigungen durch das Wiehengebirge, in der 2. Hälfte entspanntes Radeln durch Wiesen, Felder und Ortschaften. 40 km.

Besonderheiten an der Strecke:
Sie lernen Bad Essen mit allen seinen Vorzügen kennen: bei der Fahrt durch die Laubwälder des Wiehengebirges südlich mit den Saurierfährten, nördlich dann ohne Anstrengung zur Burg Wittlage und den Schlössern Ippenburg und Hünnefeld.

Empfehlung:
Wenn Ihnen 40 Kilometer zu viel sind oder wenn Sie keine Steigungen mögen: die Tour kann man halbieren!

Https://www. badessen. info/aktiv-gesund/radfahren/

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