Kann man den Ring of Kerry mit dem Fahrrad umrunden

Ring of Kerry – auf zwei Rädern rund um die Iveragh Halbinsel

Schon der Name dieser Straße klingt wie der Schauplatz eines Fantasy-Films, in dem vor zauberhafter Kulisse kleine Trolle, Zwerge und andere Fabelwesen durch die unglaublich grüne, unwirklich schöne Landschaft wuseln. Doch den Ring of Kerry gibt es tatsächlich. Genieße malerische Buchten, zerklüftete Klippen und von saftigem Grün überzogene Bergrücken. Über all das gewährt dir diese einzigartige Panoramaroute im County Kerry im Südwesten von Irland fantastische Ausblicke. Dabei durchquerst du idyllische Ortschaften und kommst immer wieder an mystischen Steinkreisen oder uralten Brücken vorbei, die stumme Zeugen der langen Geschichte dieser außergewöhnlichen Landschaft sind.

Es gibt nichts Schöneres, als all das mit dem Fahrrad zu entdecken. Damit bist du gerade schnell genug, um den Ring of Kerry an einem (langen) Wochenende zu entdecken. Dennoch bist du mitten in der Natur und hast ein Auge für das, was um dich herum passiert. Du spürst den milden Wind, der dir um die Ohren weht, hörst das Rauschen der Wellen, wenn du entlang der Küste rollst und riechst den Duft der zahlreichen, seltenen Kräuter und Pflanzen auf den sattgrünen Hügeln des Gebirges. Und du kannst jederzeit anhalten, wenn du am Wegesrand etwas Erstaunliches siehst oder einfach die atemberaubende Landschaft ein wenig länger genießen möchtest.

Mit dem Fahrrad hast du Zugang zu Straßen und Wegen, die von Autos selten befahren werden. Genau das nutzen wir auf den drei Etappen unserer Ring-of-Kerry-Version aus. Denn die Hauptroute ist sehr beliebt und gerade im Sommer von Autos und Bussen stark frequentiert. Wir haben die Route so gelegt, dass sie möglichst viele Nebenstraßen nutzt und dem Touristentrubel weitestgehend aus dem Weg geht. Außerdem nehmen wir die Route im Uhrzeigersinn: LKWs und Busse fahren den Ring of Kerry traditionell in der Regel in entgegengesetzter Richtung, weil die Straßen so eng sind und sich auf diese Weise die großen Fahrzeuge nicht selbst den Weg versperren. Wenn wir also mal ein Stück Hauptstraße benutzen, dann ist es so ruhiger und sicherer.

Wenn du durch eine solch zauberhafte Landschaft fährst, liegt es nahe, auch die Nächte möglichst naturnah zu verbringen. Darum haben wir nach Campingplätzen Ausschau gehalten, die dein Ring-of-Kerry-Wochenende zu einem richtig tollen Bikepacking-Outdoor-Abenteuer machen. Wenn du es etwas komfortabler magst, bieten die kleinen Ortschaften unterwegs aber auch genügend Möglichkeiten, mit Dach über dem Kopf zu schlafen. Eine einfache und günstige Option stellen in der Regel die zahlreich vorhandenen Bed & Breakfasts dar, die meist gut auf Radfahrer eingestellt sind.

Wir haben für die rund 236 Kilometer lange Runde drei Etappen mit jeweils knapp 80 Kilometer Länge geplant, sodass genug Zeit bleibt, hier und da anzuhalten. Wenn du längere Distanzen nicht gewöhnt bist, kannst du die Etappen natürlich auch kürzer einteilen und in den Orten entlang der Route übernachten. Wir geben dir bei jeder Etappe einen Tipp, wo du einen zusätzlichen Übernachtungsstopp einlegen kannst.

Da wir versuchen der Hauptstraße aus dem Weg zu gehen, fährst du auch über kleine Landstraßen, deren Zustand man teilweise als „holprig“ beschreiben kann. Und da in der ersten Etappe eine rund fünf Kilometer lange Gravel-Passage enthalten ist, machst du die Tour am besten mit einem Gravelbike oder einem Tourenrad mit. Damit bist du flexibel und sicher unterwegs. Besonders praktisch: In Killarney, dem Startpunkt deiner Halbinsel-Umrundung gibt es mehrere Farradverleihe, die dich mit einem passenden Fahrrad und sogar mit Packtaschen versorgen.

Der Ring of Kerry kann tatsächlich als Wochenend-Trip funktionieren: Von Frankfurt Hahn aus gibt es zum Beispiel Nonstop-Flüge zum County Kerry Airport, einem kleinen Flughafen, der nur wenige Kilometer vom Ausgangsort Killarney liegt. Alternativ kannst du nach Dublin fliegen und von dort aus die rund dreistündige Zugverbindung nach Killarney nutzen. Wenn du Zug fahren möchtest, denke unbedingt daran, vorher dein Fahrrad zu reservieren, im Flugzeug natürlich genauso. Wenn du mehr Zeit hast, integrierst du unsere Ring-of-Kerry-Runde am besten in einen längeren Urlaub – denn auch der Rest von Irland ist wunderschön!

Https://www. komoot. de/collection/1255781/ring-of-kerry-auf-zwei-raedern-rund-um-die-iveragh-halbinsel

Fahrradtour am Ring of Beara

Vergangenen Freitag machte ich mir selbst ein Weihnachtsgeschenk und startete meine Reise nach Killarney im County Kerry. Ich wollte mit dem Fahrrad den Ring of Beara (oder zumindest einen Teil davon) befahren. Die geplante Route war ca. 180km lange, doch es kam sowieso anders *g*

Ich muss ja sagen, dieses Mal habe ich so ziemlich alles geplant was es so zum Planen gibt (ich reservierte sogar einen Platz im Hostel) – eigentlich untypisch für mich, aber ich wollte keinen bösen Überraschungen mehr erleben.

Aber das böse Erwachen gab es gleich mal am Samstag morgen als ich aufwachte – es regnete in Strömen. Ich überlegte mir sogar schon Alternativen und sah mich nach Bustouren zum Ring of Kerry um, doch dann dachte ich, bei dieser „Weicheiertour“ mach ich auch nicht mit und mietete mal das Fahrrad – und siehe da, es hörte zum Regnen auf

Nunja, ich machte mich ja schon ein paar Mal über den Wetterbericht in Irland lustig, da er immer so ziemlich alles voraussagte was möglich war (Regen mit kurzen sonnigen Auflockerungen am Vormittag und Sonne mit kurzen Regenschauern am Nachmittag – oder so in die Richtung). Nun bekam ich dieses Wetter aber richtig zum Spüren. Es regnete bereits nach 1h fuer ca. 10 Minuten, dann kam wieder etwas die Sonne, am Sally Gap (was aber eigentlich ein Pass ist) regnete es wieder usw. Ich hörte bald zum Regenschauerzählen auf, denn es regnete sicher 10x (oft nur so Sprühregen, wie die Wiener so schön sagen, aber auch von dem wird man nass), aber es scheinte auch oft die Sonne.

Sally Gap war gleich mal eine Herausforderung, da es ziemlich bergauf ging – hier in Kerry gibt es wirklich noch Berge im Gegensatz zum restlichen Ireland – und die bekam ich zu spüren. Aber die Aussicht entschädigte wieder alles.

Eigentlich dachte ich ja, dass ich ca. 20km pro Stunde schaffen werde, was eigentlich nicht zu hochgegriffen war. Doch ich brauchte schon für die Strecke nach Kenmare (30km) 2h. Ich fuhr dann so dahin und dann kam eine Abzweigung mit der ich eigentlich nicht gerechnet hatte – eine Entscheidung gab es zu fällen: Coastal Road, wunderbare Aussicht, dafür wusste ich nicht genau wie lange die Fahrt dauern wird, oder die geplante Strasse, ich wusste wo ich ankomme, dafür vielleicht keine aufregende Landschaft. Ich entschied mich für die Coastal Road, wo auf der Fahrt dorthin schon das nächste Hindernis stand: 4 riesen Rindviecher mitten auf der Strasse (naja Strasse, es hat hier gerade mal schön ein Auto Platz). Zu beginn schaute ich nicht viel besser drein als die Kühe, aber nach einem Foto und einem kurzen Abwarten was sie machen (sie schauten weiterhin so, als ob ich der erste Mensch war), wollte ich sie überholen, was garnicht so einfach war, da sie vor mir davon gingen bzw. davonliefen. Das war natürlich nicht sehr super, wenn man 4 Kühe mit dem Rad überholen will und die laufen davon und wechseln dauernd die Strassenseite. Aber nach ein paar Ansätzen klappte es dann doch.
Und dann kam ich endlich zum Meer – eigentlich dass was ich die ganze Zeit sehen wollte – ein Traumanblick.

Ich kam dann erneut zu einer Kreuzung, wo die Entscheidung nicht leichter war: links gings wieder ein bisschen zurueck, aber es war noch ein Pass (der auch mal wirklich Pass hies – Healy Pass) oder nach rechts noch weiter weg von Killarney, aber wo ich nicht sicher war, ob es sich bis zur Dunkelheit in den naechsten Ort ausging. Da kam eine alte Frau auf dem Fahrrad des Weges und ich fragte sie. Tja und nachdem sie meine fuer mich sei es kein Problem wenn ich gleich wegfahre, entschied ich mich fuer rechts.

Aja, hier v. a. auf dem Land verwenden sie immer noch Meilen – was sehr sehr teuflisch ist (einmal davon abgesehen, dass auch die km Angaben ziemlich variieren). Mit den Meilen ist es so wie mit dem Euro: zuerst denkt man, ah das ist ja nicht mehr so weit, aber wenn man dann eine Weile fährt und nachrechnet, dann ist es doch noch ganz schön weit – und wenn die Einheimischen sagen „3-4 Meilen“, dann ists halt mehr als 1.5km weiter oder näher.

Aber ich bereuhte es nicht, rechts abgebogen zu sein, weil die darauffolgenden 2 Stunden waren einfach traumhaft. Ich habe ja nun schon so einiges von Irland gesehen, aber das war fast unbeschreiblich. Man fährt entlang der Küste, die Sonne steht schon etwas tiefer, Meer, viele Hügel, einfach ein Traum.

Die Ankunft ein Castletownbeara (das ist der zweitlängste Stadtname in Irland) war eine Punktlandung, denn es wurde gerade finster. Ich traf dann einen Holländer, einen Belgier und einen Engländer, mit denen ich bei einem Guinness meine Erlebnisse austauschte. Sie konnten mir auch ein Hostel empfehlen, doch das war noch 7 Meilen weiter weg und ich wollte nicht noch weiter weg von Killarney. Also uebernachtete ich in einem B&B und nächsten Morgen machte ich mich schon um 9 auf den Weg.

Die Aussicht war wieder ein Traum, es gab Sonnenschein und man hatte einen super Ausblick zur Insel (Name weiss ich nicht mehr). Leider änderte sich das Wetter und am Healy Pass war es dann regnerisch, aber wenigsten die Aussicht war ein Traum. Zuerst ging es mehr als eine Stunde nur bergauf. Es hielt nach einer Weile ein Auto an und ich dachte (und ehrlich gesagt, hoffte ich es auch) schon er will mich ein Stück mitnehmen, aber er war aus der Gegend (ist glaube ich auch nicht lustig, denn ausser Schafe gibts nix dort oben) und so hatten wir einen kurzen Smalltalk (naja, Smalltalk ist relativ, denn er fragte gleich, ob ich schon verheiratet bin, Girlfriend habe, viele Geschwister ich habe, usw). Nachdem auch der Pass hinter mir war, dachte ich, es kann nicht mehr so schlimm kommen, aber es kam noch viel schlimmer, denn die Landschaft war ziemlich hügelig und bis Kenmare war es eher ein Nightmare. Ich glaube, soviele Schimpfwörter auf Englisch hatte ich noch nie von mir gegeben, denn auch die Landschaft war hier nicht sonderlich schön und ich sah sie schon am Vortag auch.

Naja, in Kenmare angekommen musste ich mich entscheiden ob ich die 10km laenger Route nehme (aber ohne Pass) oder die kürzere aber mit Pass. Und da ich zu diesem Zeitpunkt schon wirklich die Nase ziemlich voll von Bergen und Regenschauern in den Bergen hatte, (und damit meine ich nicht meine laufende Nase – mir ist kein „schöneres“ Wort für Rotz eingefallen, drum umschreib ichs halt ein bisschen) nahm ich die „Bundesstrassenroute“, die aber auch nicht so schlecht war.

Am Ende geriet ich dann schon etwas unter Zeitdruck, da ich ja vor Einbruch der Dunkelheit in Killarney sein musste und meine Kräfte schon etwas geschwächt waren – und v. a. mein Allerwertester. Ich hatte so einen Frauensattel, bin aber eigenlich die Rennsattel von meinem Rennrad gewohnt. Und ich muss sagen, so ein Sattel wo ein A. wie die halb Schweiz drauf Platz hat ist ja wohl das Unbequemste was es gibt – anyway. Ich spulte also die 40km herunter und stellte mir schon Abendessen und Guinness als Motivation vor. Ich fragte dann noch einen Eingeborenen nach dem Weg und der hatte einen Dialekt drauf, da hauts einem fast aus den Socken – ich habe fast garnichts verstanden – und er war gleich recht nett (wie hier eigentlich alle) und fing gleich recht an zum Reden, wo ich war, wo ich hinfahr, blablabla.

Um 16:45 sah ich dann die Ortstafel von Killarney – und keiner kann sich vorstellen, welch eine Erleichterung das war. Die Frau vom Radverleih klopfte mir dann noch auf die Schulter, als ich ihr erzaehlte, dass ich WIRKLICH am Ring of Beara war, denn noch am Vortag konnte sie das nicht glauben.

Naja, aber es hat alles funktioniert, ich bin wieder da, habe ca. 400g Pasta mit Sauce in mir und werd jetzt noch ein Guinness geniessen.

Abschliessend muss ich sagen, der Ring of Beara war einer der schönsten Plätze, die ich in Irland gesehen habe (wenn nicht der schönste, denn die Cliffs of Moher waren beeindruckend, aber es war nur ein Platz – hier ist ein ganzer Landteil ein Traum), ist und ich würde es trotz den Anstrengungen und den vielen Motivationstiefs, aber auch – hochs, immer wieder machen.

Https://johannes-gruber. net/de/ring-of-beara-fahrradtour. html

Kerry – ultimativ

Kann man den Ring of Kerry mit dem Fahrrad umrunden

Der Südwesten Irlands war das zuerst bekannte Zielgebiet für Touristen und hat inzwischen eine beachtliche Infrastruktur aufgebaut. Die dortigen Temperaturen gehören zu den höchsten in Irland. Neben bizarren „Berg“welten findet man atemberaubende Küstenabschnitte mit tollen Sandstränden und eine subtropische Vegetation (z. B. Palmen). Selten sieht man so viele faszinierende Panoramen in so geballter Form und vor allem in so kurzer Zeit wie auf dieser Tour.
Diese Radtour ist eine verkürzte Variante unserer 2-wöchigen Kerrytour, es wurden nur die freien Tage sowie die Schleife nach Mizen Head weggelassen, die wunderschöne Halbinsel Beara bleibt aber drin. In weiten Teilen folgt die Route dem „Wild Atlantic Way“. Mit Absicht lassen wir Sie nicht auf dem bekannten „Ring of Kerry“ radeln, denn dort herrscht einfach zu viel Verkehr. Stattdessen fahren Sie genüsslich auf schmalen, traumhaften Schleichwegen und Landstraßen 3. Ordnung, mit weniger Anstiegen und besseren Ausblicken.

Reiseverlauf

1.Tag, Anreise nach Killarney

Eigene Anreise. Die Leihräder (sofern gebucht) werden im Quartier für Sie bereitstehen. Ein Stadtbummel in dieser quirligen Touristenhochburg gehört zum Pflichtprogramm. Das Nachtleben ist hier sehr ausgeprägt, in vielen Kneipen wird abends irish folk music gespielt.

2.Tag, Killarney – Black Valley

Ein idealer Tag zum Eingewöhnen: Am Vormittag können Sie den nahen Muckross Park und / oder das imposante Ross Castle besuchen. Sie sollten eine Stärkung zu sich nehmen, bevor zum ersten absoluten Höhepunkt aufbrechen, dem gigantischen Felsenportal Gap of Dunloe. Autos gibt es hier kaum, dafür aber Pferdekarren für die Touristen. Nach einer herrlichen Abfahrt geht es auf der anderen Seite in das zauberhafte und kaum besiedelte Black Valley, wo Sie in einem einsam gelegenen Farmhaus übernachten. Ca. 24 bis 33 km, je nach Option

3.Tag, Black Valley – Kilgarvan

Zunächst können Sie noch die einprägsame Atmosphäre im Tal genießen (überall plätschert Wasser), bevor es auf einer einsamen und faszinierenden Geheimtipp-Strecke eine lange, aber seichte Steigung an einem Berghang hinaufgeht. Sie passieren die zwei-Häuser-Siedlung Blackwater und erreichen dann den bunten Ort Kenmare. Weiter geht es über Nebenstraßen bis nach Kilgarvan, einem kleinen, ruhigen Ort abseits vom Trubel. Ca. 34 bis 42 km, je nach Option

4.Tag, Kilgarvan – Glengariff

Die heutige Strecke gehört eindeutig zu den Höhepunkten der Reise. Es geht über eine extrem einsame, spektakuläre Passstrecke bis nach Glengariff, einem kleinen bunten Ort voller Touristen, mit einer netten Atmosphäre. Von hier aus starten die Ausflugsboote zur Garten-Insel Garnish Island. Ca. 38 km

5.Tag, Glengariff – Castletownberehaven

Heute beginnen Sie Ihre mehrtägige Fahrt auf dem „Wild Atlantic Way“. Kurz nach dem Start beginnt eine längere Steigung, dann wird es immer wilder und einsamer. Das Ziel ist das nette Hafenstädtchen Castletownbere. Bei überschüssiger Energie ist vorher ein Ausflug auf den spektakulären Healy-Pass (300 m Höhe) möglich. Ca. 48 km

6.Tag, Castletownberehaven – Allihies

Weiter in die absolut wunderschöne Beara-Halbinsel. Ein Besuch des Dunboy Castles und ein Abstecher zum Garnish Point, von wo aus Mutige mit einer alten Seilbahn nach Dursey Island übersetzen können, sollte zu Ihrem Pflichtprogramm gehören. Landschaft pur! Übernachtung beim „most beautiful spot of Ireland“, in Allihies. Ca. 38 km

7.Tag, Allihies – Ardgroom

Der bei weitem schönste, aber auch mit Abstand anstrengendste Teil von Beara; (Küsten-) Landschaft pur! Vor lauter Staunen und Fotografieren kommt man gar nicht weiter, weshalb die heutige Strecke auch nicht so lang ist. Normalerweise übernachten Sie sehr komfortabel kurz vor Ardgroom, einem kleinem, bunten und ruhigem Dorf.

8.Tag, Ardgroom – Kenmare

Es gibt mehrere Optionen, die sich vor allem in den zu überwindenden Höhenmetern unterscheiden. Sie könnten z. B. den (sehr steilen) Weg mit der schönsten Aussicht in ganz Kerry wählen. Da der Kenmare River im Weg ist, müssen Sie später die Bucht umrunden, wobei Sie wieder nach Kenmare gelangen. 32 km

9.Tag, Kenmare – Killarney

Heute ziehen wir noch einmal alle Register: Es geht durch die absolute Einsamkeit, mitten durch die Kerry-Mountains. Nach einer Warmfahrphase beginnt der Aufstieg auf das absolut spektakuläre Ballaghbeama Gap. Nach einer Pause in Glencar (nur eine Gaststätte) nehmen Sie Abschied von den Kerry Mountains und machen sich auf den Weg zurück in die „Zivilisation“. Ca. 68 km

10.Tag, Killarney – Abreise

Nach dem Frühstück geht diese schöne Fahrradtour zu Ende. Abgabe des Leihrades, individuelle Abreise. Die Busstation sowie der Bahnhof sind in Fußreichweite, zum Flughafen sind es ca. 20 Min per Fahrzeug (Bus, Taxi). Diese Transfers bezahlen Sie selbst. Bei sehr frühen Abfahrten wird kein volles Frühstück serviert. Falls Sie erst später abfahren, dürfen Sie Ihr Gepäck bis zur Abfahrt im Hause lagern; Ihr Zimmer muss aber gegen 10 Uhr geräumt sein.

ACHTUNG: Durchhaltevermögen und Kraftreserven sind mitzubringen, denn einige Steigungen sind nicht unerheblich und es gibt im Reiseverlauf keine Ruhetage! Wegen dieser Anstiege fallen viele Etappenlängen kürzer aus, aber nicht zu kurz, wie oftmals geglaubt wird. Die nicht ausgelasteten unter Ihnen können zusätzliche Exkursionen unternehmen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Fitnessgrad hoch genug ist für diese Tour fragen Sie uns bitte! Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Gepäcktransport ist nicht möglich.

Reisedauer: 10 Tage

Beste Reisezeit: Das Wetter im Reisegebiet gilt als „subtropisch“. Erwarten Sie bitte keine Hitzerekorde, aber dank des fehlenden Frostes gedeihen hier Palmen. Tiefe Wolken können in den Berggipfeln stecken bleiben und heftige Regenfälle verursachen. Jeder Monat kann sonnig oder verregnet sein, es ist nicht vorhersagbar und folgt auch nicht dem deutschen Wetter. Killarney ist wegen vieler Veranstaltungen oft voll, bitte rechtzeitig buchen!

An – und Abreisepunkt: Killarney (Grafschaft Kerry)

Anreisehinweise

Hinflug

Der nahe Flughafen Kerry Airport wird 5 x die Woche von der Billig-Airline Ryanair direkt von Deutschland angeflogen. Die letzten 15 km in den Ort Killarney geht es dann per Bus (€ 3,80) bzw. (Sammel-)Taxi (ca. € 28). Sie können auch einen der vielen Flüge nach Dublin nehmen und von dort per Zubringerflug mit Aer Lingus, per Bus (Dauer ca. 6 1/2 Std) oder besser per Bahn (Dauer 3 1/4 Std.).

Https://www. fahrradreisen. de/reise/green-island-tours/kerry-ultimativ

Kerry – Tour

Kann man den Ring of Kerry mit dem Fahrrad umrunden

Der Südwesten Irlands war das zuerst bekannte Urlaubsgebiet und hat eine beachtliche Infrastruktur für Touristen aufgebaut. Die dortigen Temperaturen gehören zu den höchsten in Irland. Neben bizarren „Berg“welten findet man dort beeindruckende Küstenabschnitte mit tollen Sandstränden und eine subtropische Vegetation (z. B. Palmen). Selten sieht man so viele faszinierende Panoramen in so geballter Form.
Unsere eindrucksvolle Route auf schmalen, traumhaften Schleichwegen und Landstraßen 3. Ordnung ist erheblich spektakulärer als der so oft beworbene, bekannte „Ring of Kerry“, hat zudem weniger Anstiege sowie kaum Auto-Verkehr und führt Sie bis in die Halbinsel Beara und nach Mizen Head. In einigen Teilen folgt die Route dem „Wild Atlantic Way“.

Reiseverlauf

1.Tag, Anreise nach Killarney

Eigene Anreise. Die Leihräder (sofern gebucht) werden im Quartier für Sie bereitstehen. Ein Stadtbummel in dieser quirligen Touristenhochburg gehört zum Pflichtprogramm. Das Nachtleben ist hier sehr ausgeprägt, in vielen Kneipen wird abends irish folk music gespielt.

2.Tag, Killarney – Black Valley

Ein idealer Tag zum Eingewöhnen: Am Vormittag können Sie den nahen Muckross Park und / oder das imposante Ross Castle besuchen. Sie sollten eine Stärkung zu sich nehmen, bevor zum ersten absoluten Höhepunkt aufbrechen, dem gigantischen Felsenportal Gap of Dunloe. Autos gibt es hier kaum, dafür aber Pferdekarren für die Touristen. Nach einer herrlichen Abfahrt geht es auf der anderen Seite in das zauberhafte und kaum besiedelte Black Valley, wo Sie in einem einsam gelegenen Farmhaus übernachten. Ca. 24 bis 33 km, je nach Option

3.Tag, Black Valley – Kilgarvan

Zunächst können Sie noch die einprägsame Atmosphäre im Tal genießen (überall plätschert Wasser), bevor es auf einer einsamen und faszinierenden Geheimtipp-Strecke eine lange, aber seichte Steigung an einem Berghang hinaufgeht. Sie passieren die zwei-Häuser-Siedlung Blackwater und erreichen dann den bunten Ort Kenmare. Weiter geht es über Nebenstraßen bis nach Kilgarvan, einem kleinen, ruhigen Ort abseits vom Trubel. Ca. 34 / 42 km

4.Tag, Kilgarvan – Tag zur freien Verfügung

Vorschlag: Besuchen Sie doch das (laut Presse) schönste Oldtimer-Automuseum Irlands, die nahe, romantisch gelegene und halb zugewachsene Ruine des Ardtully-Castles, einen historischen Steinkreis und / oder haben einen Drink im Top of Croom, Irlands höchstem Pub auf 1500 feet (450 m). Ca. 0 bis 52 km, je nach Option.

5.Tag, Kilgarvan – Bantry

Die heutige Strecke gehört eindeutig zu den Höhepunkten der Reise. Es geht über eine extrem einsame, spektakuläre und einprägsame Passstrecke bis nach Bantry, einem kleinen und recht lebhaften, aber nicht hektischen Städtchen mit sehr viel Charme. Ca. 43 km

6.Tag, Bantry – Goleen

Die wenig befahrene Hauptstraße können Sie größtenteils umfahren. Über eine „scenic route“ entlang der Küste gelangen Sie bis in das Nest Goolen. Ihr heutiges Quartier, ein „Guesthouse“ mit einem Top-Restaurant im Hause, liegt direkt an einem Meeresarm. Ca. 48 oder 56 km, je nach Option

7.Tag, Goleen – Durrus

Auch der heutige Tag gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten der Reise. Nach einem Strandaufenthalt geht es nach Mizen Head, dem südwestlichsten Punkt Irlands! Eine Besichtigung des dortigen Museums-Leuchtturms ist möglich. Weiter auf der „scenic coast Road“, einer der schönsten Küstenstraßen Irlands bis nach Durrus, wohin es nur sehr wenige Touristen verschlägt. Sie übernachten einige km des Ortes. Ca. 60 km

8.Tag, Durrus – Castletownberehaven

Heute beginnen Sie Ihre mehrtägige Fahrt auf dem „Wild Atlantic Way“. Sie gelangen noch einmal nach Bantry, von wo aus es knapp 20 km bis Glengarriff geht, leider auf der Nationalstraße. Kurz danach beginnt eine längere Steigung, in deren Verlauf es immer wilder und einsamer wird. Das Ziel ist das nette Hafenstädtchen Castletownberehaven. Bei überschüssiger Energie ist vorher ein Ausflug auf den spektakulären Healy-Pass (300 m Höhe) möglich. Ca. 64 km

9.Tag, Castletownberehaven – Allihies

Landschaft pur! Weiter in die wunderschöne Beara-Halbinsel. Ein Besuch des Dunboy Castles und ein Abstecher zum Garnish Point, von wo aus Mutige mit einer alten Seilbahn nach Dursey Island übersetzen können, sollte zu Ihrem Pflichtprogramm gehören. Übernachtung beim „most beautiful spot of Ireland“, in Allihies. 38 km

10.Tag, Allihies – Tag zur freien Verfügung

Vorschläge: Sie können den Tag auf einem nahen breiten Sandstrand verbringen. Aber auch Wanderer kommen heute voll auf Ihre Kosten: Absolut einmalige Panorama-Blicke hat man von den umgebenden Hügeln; jede Menge alte Kupferminen gibt es auch zu bestaunen. Vor kurzem wurden Wanderwege ausgeschildert.

11.Tag, Allihies – Ardgroom

Der mit Abstand schönste, aber auch anstrengendste Teil von Beara; (Küsten-) Landschaft pur auf engsten Straßen! Vor lauter Staunen und Fotografieren kommt man gar nicht weiter, weshalb die heutige Strecke auch nicht so lang ist. Normalerweise übernachten Sie sehr komfortabel kurz vor Ardgroom, einem kleinem, bunten und ruhigem Dorf. Ca. 40 km

12.Tag, Ardgroom – Kenmare

Es gibt mehrere Optionen, die sich vor allem in den zu überwindenden Höhenmetern unterscheiden. Sie könnten z. B. den (sehr steilen) Weg mit der schönsten Aussicht in ganz Kerry wählen. Da der Kenmare River im Weg ist, müssen Sie später die Bucht umrunden, wobei Sie wieder nach Kenmare gelangen. 32 km

13.Tag, Kenmare – Killarney

Heute ziehen wir noch einmal alle Register: Es geht durch die absolute Einsamkeit, mitten durch die Kerry-Mountains. Nach einer Warmfahrphase beginnt der Aufstieg auf das absolut spektakuläre Ballaghbeama Gap. Nach einer Pause in Glencar (nur eine Gaststätte) nehmen Sie Abschied von den Kerry Mountains und machen sich auf den Weg zurück in die „Zivilisation“. Ca. 68 km

14.Tag, Killarney – Abreise

Nach dem Frühstück geht diese schöne Fahrradtour zu Ende. Abgabe des Leihrades, individuelle Abreise. Die Busstation sowie der Bahnhof sind in Fußreichweite, zum Flughafen sind es ca. 20 Min per Fahrzeug (Bus, Taxi). Diese Transfers bezahlen Sie selbst. Bei sehr frühen Abfahrten wird kein volles Frühstück serviert. Falls Sie erst später abfahren, dürfen Sie Ihr Gepäck bis zur Abfahrt im Hause lagern; Ihr Zimmer muss aber gegen 10 Uhr geräumt sein.

ACHTUNG: Eine „Büro-Kondition“ reicht hier nicht, eine 7 %-ige Steigung darf Sie nicht gleich aus dem Sattel werfen. Trotzdem braucht man kein Sportler zu sein, um diese Tour zu schaffen; man muss nur seine Kräfte einzuteilen wissen.

Anforderungen: Wegen der Anstiege fallen viele Etappenlängen entsprechend kürzer aus, aber nicht zu kurz, wie oftmals geglaubt wird. Zudem gibt es im Reiseverlauf 2 radelfreie Tage. Die nicht ausgelasteten unter Ihnen können zusätzliche Exkursionen unternehmen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Fitnessgrad hoch genug ist für diese Tour fragen Sie uns bitte! Diese Reise ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Gepäcktransport ist nicht möglich.

Reisedauer: 14 Tage

Beste Reisezeit: Das Wetter im Reisegebiet gilt als „subtropisch“. Erwarten Sie bitte keine Hitzerekorde, aber dank des fehlenden Frostes gedeihen hier Palmen. Tiefe Wolken können in den Berggipfeln stecken bleiben und heftige Regenfälle verursachen. Jeder Monat kann sonnig oder verregnet sein, es ist nicht vorhersagbar und folgt auch nicht dem deutschen Wetter. Killarney ist wegen vieler Veranstaltungen oft voll, bitte rechtzeitig buchen!

Anreisehinweise

Hinflug

Der nahe Flughafen Kerry Airport wird 5 x die Woche von der Billig-Airline Ryanair direkt von Deutschland angeflogen. Die letzten 15 km in den Ort Killarney geht es dann per Bus (€ 3,80) bzw. (Sammel-) Taxi (ca. € 28). Sie können auch einen der vielen Flüge nach Dublin nehmen und von dort per Zubringerflug mit Aer Lingus, per Bus (Dauer ca. 6 1/2 Std.) oder besser per Bahn (Dauer 3 1/4 Std.).

Https://www. fahrradreisen. de/reise/green-island-tours/kerry-tour

Kerry Way Wanderung: Unsere Erfahrungen und Tipps (Teil 1)

Unser Deutsch sprechendes Team steht Ihnen gerne zur Verfügung!

    27 Galway Technology Centre Mervue Business Park, Wellpark Road Galway, H91 WV02 IRLAND +353 91 763 994

Kann man den Ring of Kerry mit dem Fahrrad umrunden

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Https://www. hillwalktours. de/wandern-reiseblog/kerry-way-wanderung-unsere-erfahrungen-und-tipps-teil-1/

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