Gibt es eine helmpflicht für fahrradfahrer in deutschland?

Gibt es in Deutschland eine Helmpflicht beim Radfahren?

Eine gesetzliche Helmpflicht beim Radfahren besteht in Deutschland nicht. Viele Radfahrer entscheiden sich jedoch trotzdem für das Tragen eines Fahrradhelms, da sie der Meinung sind, dass dieser Umstand ihnen mehr Sicherheit beim Fahren bietet.

Obwohl Radfahren eine gesunde und umweltfreundliche Fortbewegungsart ist, besteht immer die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu werden. Ein Helm kann helfen, Ihren Kopf im Falle eines Sturzes oder einer Kollision zu schützen.

Die meisten Deutschen, die Fahrrad fahren, tragen Helme. Dennoch gibt es einige, die aus verschiedenen Gründen Fahrrad fahren ohne Helm. Manche Menschen sind der Auffassung, dass Helme zu schwer und unbequem seien. Andere vertreten die Meinung, dass ein Fahrradhelm ihre Sicht und ihr Gehör einschränken würde.

In Deutschland wird darüber diskutiert, ob Fahrradhelme gesetzlich vorgeschrieben werden sollen oder nicht. Es gab einige Diskussionen über eine Fahrradhelm Pflicht in Deutschland, aber bisher wurden keine Maßnahmen ergriffen. Doch wieso gibt es trotz schwerer Unfälle keine Helmpflicht für Fahrradfahrer? Unser Expertenteam vom Helmexpress Magazin ist der Sache auf den Grund gegangen.

Gibt es eine helmpflicht für fahrradfahrer in deutschland?

Mit einem Fahrradhelm ist man geschützt bei jedem Ausflug

Warum gibt es keine Helmpflicht für Fahrradfahrer in Deutschland?

Fahrräder sind ein beliebtes Fortbewegungsmittel in Deutschland. Mit geschätzten 36 Millionen Fahrrädern landet es auf dem zweiten Platz hinter dem Auto. Während Radfahrer in Deutschland keine Helmpflicht auferlegt bekommen haben, entscheiden sich viele Radfahrer aus Sicherheitsgründen dafür. Im Vergleich dazu sind Fahrradhelme in vielen anderen Ländern obligatorisch, darunter Australien, Kanada und die Vereinigten Staaten.

Ein Grund, warum Radfahrer in Deutschland keinen Helm tragen müssen, ist die hohe Anzahl an Radwegen. Radwege machen das Radfahren sicherer, indem sie einen ausgewiesenen Platz auf der Straße für Radfahrer bieten. Dieser separate Fahrstreifen trägt auch dazu bei, Radfahrer vom Verkehr fernzuhalten und das Unfallrisiko zu verringern.

Darüber hinaus schreibt das deutsche Gesetz vor, dass alle Autos im Falle eines Unfalls mit einem Erste-Hilfe-Kasten und einem Warndreieck ausgestattet sein müssen.

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Gibt es eine Fahrradhelmpflicht für Kinder?

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Helmpflicht für Kinder beim Radfahren. Die Empfehlung der Bundesregierung lautet jedoch, dass alle Radfahrer Helme tragen sollten, um sich im Falle eines Sturzes vor Kopfverletzungen zu schützen.

Trotz fehlender gesetzlicher Vorschrift gilt das Fahrradfahren mit Helm nach allgemeiner Auffassung als der beste Schutz vor Kopfverletzungen im Falle eines Unfalls. Laut einer Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) reduzieren Fahrradhelme das Risiko von Kopfverletzungen um rund 80 % und das Risiko tödlicher Kopfverletzungen um 85 %. Vor diesem Hintergrund ist es für Eltern in Deutschland wahrscheinlich ratsam, darauf zu achten, dass ihre Kinder einen eigenen Fahrradhelm für Kinder besitzen. Natürlich sollte dieser auch bei kurzen Strecken getragen werden.

Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass sich die Schädelknochen bei Kindern noch im Wachstum befinden. Aufgrund des weicheren Knochenbaus haben Kinder bei einem Unfall ohnehin ein erhöhtes Risiko.

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Kinder sollten schon früh an einen Fahrradhelm gewöhnt werden

Ebike Helmpflicht? Gibt es eine Helmpflicht für Fahrräder mit Hilfsmotor?

Eine aktuelle Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat gezeigt, dass das Tragen eines Helms beim Fahren eines Pedelec sehr zu empfehlen ist. Die Studie zeigte auf, dass das Unfallrisiko für Radfahrer mit Helm deutlich geringer ausfällt. Allerdings wird die Auswirkung nicht als so gravierend anerkannt, um als Grundlage für eine Fahrrad Helmpflicht in Deutschland zu gelten. Gleichzeitig kam die Studie zu dem Ergebnis, dass nur 15 Prozent aller E-bike Radfahrer einen E-Bike Helm tragen.

Die Mehrheit der Deutschen ist jedoch der Meinung, dass das Tragen eines Helms beim Pedelec – Fahren Pflicht sein sollte. Tatsächlich haben viele Länder auf der ganzen Welt das Tragen eines Helms beim Fahren eines Fahrrads mit Hilfsmotor vorgeschrieben.

Einige Leute sind der Auffassung, dass E-Bikes einfach zu langsam sind, um im Falle eines Unfalls wirkliche Schäden anzurichten. Somit sei ein Helm nicht erforderlich.

Andere argumentieren jedoch, dass das Potenzial für schwere Verletzungen bei einem E-Bike mindestens genauso hoch ist wie bei einem herkömmlichen Fahrrad. Vermutlich sogar höher. Daher sollte generell eine Helmpflicht in Deutschland beschlossen werden.

Es wurden keine endgültigen Studien zu diesem Thema durchgeführt. Daher muss jeder Fahrer selbst entscheiden, ob er einen Helm trägt oder nicht. Manche Menschen fühlen sich wohler, wenn sie einen Helm tragen, auch wenn es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Andere sind der Meinung, dass das Risiko, bei einem Unfall verletzt zu werden, sehr gering sei. So gering, dass sie nicht das Bedürfnis verspüren, einen Fahrradhelm zu tragen. Letztendlich liegt die Entscheidung beim einzelnen Fahrer.

Https://www. helmexpress. com/magazin/helmpflicht-fuer-das-fahrrad/

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Https://www. fahrrad-xxl. de/beratung/zubehoer/fahrradhelm-pflicht/

Darf man in Deutschland ohne Helm radeln

Radfahren macht Spaß, schont den Geldbeutel und ist auch gesund. Radfahren bringt aber auch Gefahren. Rund 10000 Radfahrer verunglücken jährlich in Bayern. Viele von ihnen erleiden zum Teil schwere Kopfverletzungen. Viele dieser Verletzungen könnten vermieden oder gemildert werden: Durch das Tragen von Fahrradhelmen.

Wer Köpfchen hat, schützt sich deshalb beim Radeln mit einem Helm. Bei der Einkaufsfahrt genauso wie beim Ausflug, im Straßenverkehr ebenso wie beim Mountain-Bike-Fahren oder auf der BMX-Strecke. Vor allem für Kinder, die im Straßenverkehr besonders gefährdet sind, ist ein Fahrradhelm unentbehrlich, denn nach der Statistik der Straßenverkehrswacht verunglückten in Deutschland allein 1999 rund 17700 Kinder als Fahrradbenutzer im Straßenverkehr. Überall werden heute gute Helme angeboten, die leicht und gut zu tragen sind und darüber hinaus attraktiv aussehen. Fahren auch Sie nur noch mit Helm! Sie verringern damit das Risiko gefährlicher Kopfverletzungen deutlich.

Wie Sie den richtigen Helm finden: Fahrradhelme werden in Kaufhäusern, Supermärkten oder bei Fahrradhändlern angeboten. Lassen Sie sich oder Ihrem Kind den Helm vom Verkaufspersonal richtig anpassen und einstellen. Der Helm muss gerade sitzen und darf nicht nach hinten (freie Stirn) oder vorne (freier Hinterkopf) gekippt getragen werden. Die Riemen sollen ein Dreieck um das Ohr bilden. Die Helme bestehen in der Regel aus einer 2 cm dicken Schaumstoffschale. Viele Helme haben zusätzlich einen harten Kunststoffmantel. Angeboten werden die Helme in vielen Variationen und Farben.

Darauf kommt es besonders an: Geprüfte Sicherheit

Ein Fahrradhelm muss vor allem guten Schutz bieten. Achten Sie darauf, dass der Helm die CE-Kennzeichnung und den Normhinweis EN 1078 trägt. Weiter sollten das GS-Zeichen des TÜV oder die Zeichen ANSI, SNELL, AS, bfuR, BS, KOVFS, SP-MET am oder im Helm angebracht sein. Diese Zeichen garantieren geprüfte Sicherheit. Nur ein richtig sitzender Helm kann auch wirksam schützen. Bei geschlossenem Kinnriemen darf er nicht wackeln. Die heutigen Verstellsysteme ermöglichen ein meist problemloses Anpassen des Helmes. Kaufen Sie aber, gerade bei Kindern, den Helm nicht auf „Zuwachs“. Der Helm rutscht leicht vom Kopf, wenn er zu groß gewählt wurde. Er sollte so groß sein, dass er nicht auf den kleinsten Verstellbereich eingestellt werden muss um zu passen. Wenn Sie sich oder Ihr Kind, gerade im Winter, gegen die Kälte schützen möchten, spricht nichts gegen das Tragen einer dünnen Mütze unter dem Helm. Fahrradhelme werden nach festgelegten Normen geprüft. Geprüfte Helme tragen die Zeichen der Prüfländer

    CE EN 1078 – Europa TüV / GS – Deutschland ANSI Z.90.4 – USA SNELL – USA bfuR 8602 – Schweiz BS 6863 – Großbritannien AS 2063.1 – Australien KOVFS 1985:6 – Schweden SP-MET 1985:2 – Schweden CEN-TC 158 – Europa

Feste Riemen
Der Kinnriemen muss mindestens 18mm breit sein. Er sollte mit einer Hand leicht einstellbar sein und fest sitzen.

Leicht und bequem
Der Helm muss möglichst leicht sein. Das ist besonders für Kinder wichtig. Leichte Helme sind bequem und werden gern getragen. Heute wiegt ein guter Helm kaum mehr als 300 g.

Gute Lüftung
Unter dem Radl-Helm muss man nicht schwitzen. Lüftungsschlitze oben am Helm vermeiden Wärmestaus. Wichtig sind auch Netzeinlagen, die das Eindringen von Insekten verhindern.

Bunt macht sicher
Wählen Sie möglichst helle, leuchtende Farben. Das erhöht Ihre Sicherheit, weil Sie im Straßenverkehr besser gesehen werden.

Keine Lösemittel
Den Fahrradhelm nur mit feuchtem Tuch reinigen. Keine Lösemittel wie Spiritus, Benzin oder ähnliches verwenden.

Https://www. polizei. bayern. de/schuetzen-und-vorbeugen/verkehrssicherheitsarbeit/002435/index. html

Mit wie viel jahren darf man ohne Helm fahrrad fahren?

Also ich bin über 60 Jahre alt und würde niemals ohne Helm fahren. Nicht weil ich es muss, sondern weil es schlauer ist, mit Helm zu fahren.

Um die Frage zu beantworten: In Deutschland gibt es keine Fahrradhelmpflicht, daher darf man in jedem Alter ohne Helm Fahrrad fahren.

Ich möchte zu Fahradhelmen keine Meinung abgeben, empfehle aber dringend, Fahrradhandschuhe in Erwägung zu ziehen.

Ich fahre immer ohne Helm, weil man damit beschissen aussieht und die Frisur danach oberbeschissen aussieht.

Eitel auch noch!

Da ich keine Radrennen fahre, nehme ich mir die Freiheit, ohne Helm zu fahren. Sollte das Helmtragen hier Pflicht werden, werde ich mein Teil wohl einmotten. Warum? Wie Elfi. Da ich nicht mitten in der Stadt im schlimmsten Verkehr zu fahren gedenke, kann ich auch dazu stehen. Wo mir das zu gefährlich erscheint, lasse ich das Rad stehen, so einfach kann das sein.
Zur Eitelkeit:
Die meisten Herren der Schöpfung haben im Alter so ab 55/60 sowieso nichts mehr auf dem Kopf, was ein Helm ruinieren könnte, von daher verstehen die das natürlich nicht. Nicht mein Problem.

Ab Null Jahre!
.
Zur möglichen Helmpflicht in Deutschland: Ich entscheide, wann und wozu ich einen Helm trage. Käme das in dem Land, in dem ich wohne, oder Fahrrad fahre, würde ich entweder auf das Rad verzichten, oder immer einen 10er (oder was immer das dann kostet) für die Strafe bei mir haben.

Es sei jedem selbst überlassen, meine persönliche Meinung ist unabhängig von der Frisur, ein Loch im Kopf sieht auch nicht besser aus als ein Helm. Schmerzt aber deutlich mehr.

Musca,
Du fährst ja auch E-Bike, das ist etwas anderes. Hier war jedoch die Rede von normalen Fahrrädern.

Selbstverständlich darf sich jeder nach eigenem Ermessen schützen – oder auch nicht. Und die Geschwindigkeit ist tatsächlich irrelevant: Es gibt Unfallopfer, die werden im Stand umgemäht.
Aber die Argumente „ist häßlich“ und „Frisur leidet“ sind absolut stichhaltig. Jeder muss nur für sich abwägen, ob sie schwerer wiegen als die Gefahr für die eigene Birne und das eigene Leben.

Von der deutschen Gesellschaft für Unfallchirugie gibt es einen Bericht: https://dgou. de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Pressemitteilungen/2016_FAQ_Fahrradunfaelle. pdf
Demnach wurden 2014 rund 78.000 Radler verletzt, 14.500 davon schwer, 400 davon tödlich (zwei Drittel männlich, ein Drittel weiblich).
60% der Verletzungen betrafen Arme und Beine, 25% den Kopf. Bei den schweren Verletzungen war aber zu drei Vierteln der Kopf betroffen, zu 40% der Brustraum.
Man schätzt, dass knapp zwei Drittel aller Fahrradunfälle nicht gemeldet und statistisch erfasst werden.

Denkt an die Handschuhe. Und die StVO.

Ich hab mich schon das ein oder andere mal mit dem Velo lang gemacht. Bis auf übelste Abschürfungen im Gesicht (da hätte ein Helm auch nicht geholfen) und mal ne Rippe oder Knöchel gebrochen ist nie was passiert. Hab halt einen Dickschädel.

Die frühen Jahre klammere ich mal aus. In den letzten 50 Jahren bin ich schätzungsweise 120.000 bis 140.000 km mit dem Rad gefahren. Und so ca. alle 10.000 km ist da dann auch ein Sturz dabei. Zu wenig Stürze um statistisch valide Daten zu gewinnen, aber einen Hinweis könnten Sie schon geben.

Bei den Stürzen mit höherer Geschwindigkeit ist es mir dabei (zum Glück) immer gelungen, mich abzurollen. Teilweise mit dem Fahrrad noch zwischen den Beinen.
Bei geringeren Geschwindigkeiten, reicht der Schwung nicht, um den Überschlag wirklich zu schaffen.
Hautabschürfungen und reichlich Blaue Flecken gibt’s natürlich trotzdem.

Die ganz derben Macken am Helm hatte ich eher bei den Stürzen bei langsamerer Geschwindigkeit, z. B. wenn bei steilen Steigungen die Kette reißt.

Und wenn ich mir vorstelle, dass die Macken nicht am Helm gewesen wären, sondern am Kopf, dann nehme ich die „zerdrückte Frisur“ gerne in Kauf.

(Ich bin übrigens auch schon gefragt worden, ob ich eine Dauerwelle hätte. Also die Abdrücke von den Rippen des Helms, sind an den Haaren deutlich zu erkennen. Aber so fürchterlich sehen sie dann doch nicht aus. Geht sogar als „neue Frisur“ duch. Und einmal mit beiden Händen durch die [bei mir noch reichlich vorhandenen] Haare, schaffen da auch schnell Abhilfe)

Natürlich kann man auch aus obiger Schilderung nicht den Schluss ziehen, dass Stürze bei höheren Geschwindigkeiten generell harmlos sind. Spätestens, wenn die Leitplanke im Weg ist, ist das für’s Abrollen doch arg hinderlich. Und auch mit einer Gehwegkante habe ich schon (bei niedriger Geschwindigkeit) intensive Bekanntschafft geschlossen.

Aber natürlich muss das jeder für sich entscheiden!

@elfi: Wo Du recht hast, hast Du recht. Ich kann es tatsächlich nicht nachvollziehen.

Https://www. stern. de/noch-fragen/mit-wie-viel-jahren-darf-man-ohne-helm-fahrrad-fahren-3000097755.html

Besteht in Deutschland eine Fahrrad-Helmpflicht für Kinder?

Gibt es eine helmpflicht für fahrradfahrer in deutschland?

Beim Thema Helmpflicht für Radfahrer sind die Ansichten geteilt. Manche Verkehrsexperten sehen das Tragen eines solchen Helms als sinnvoll an. Sie argumentieren damit, dass gerade Radfahrer zu den gefährdeten Verkehrsteilnehmern im Straßenverkehr gehören und sich bei einem Sturz schnell Kopfverletzungen zuziehen können.

Tragen von Schutzhelm ist bei Fahrrad nicht vorgeschrieben

Doch der Gesetzgeber schreibt bislang nicht das Tragen eines Schutzhelms auf dem Fahrrad vor. Das gilt auch für Kinder. Anders sieht das nach § 21a Abs. 2 StVO nur für Krafträder oder offene drei – oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h aus. Hier müssen sowohl der Fahrer wie auch der Sozius während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen.

Haftungsrechtliche Konsequenzen beim Fahrradfahren ohne Helm?

Allerdings stellt sich gleichwohl die Frage, ob dem Kind beim Fahrradfahren ohne Helm haftungsrechtliche Nachteile drohen, wenn es einen Verkehrsunfall erleidet. Mehrere Gerichte sind nämlich davon ausgegangen, dass hier ein Schadensersatzanspruch gegenüber einem anderen Verkehrsteilnehmer wegen einem Mitverschulden des Radfahrers im Sinne von § 254 BGB gekürzt wird. Hiermit müssen vor allem Rennfahrer rechnen. Dies ergibt sich etwa aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichtes München (OLG München, Urteil vom 03.03.2011 – 24 U 384/10).

Die Frage ist allerdings, ob dies auch bei Normalen Fahrrädern gilt. Zwar hat das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht hier den Anspruch einer Radfahrerin wegen einem angeblichen Mitverschulden um 20% gekürzt (OLG Schleswig – Holstein, Urteil vom 05.06.2013 – 7 U 11/12). Diese hatte sich erheblich verletzt, weil ein Autofahrer unachtsam die Türe seines Fahrzeuges geöffnet hatte. Dadurch stürzte sie und erlitt schwere Schädel-Hirnverletzungen. Das Gericht begründete das Mitverschulden damit, dass ein Sachverständiger festgestellt habe, dass sich durch das Tragen des Helms die Wucht des Aufpralls abgemildert hätte. Das Verletzungstrauma wäre zumindest „in einem gewissen Umfang“ vermindert worden.

Der Bundesgerichtshof entschied jedoch anders. Er stellte mit Urteil vom 17.06.2014 – VI ZR 281/13 klar, dass der Radfahrerin hier kein Mitverschulden anzulasten ist. Gleichwohl ist unklar, ob dies immer gilt. Denn der Bundesgerichtshof stellte in seiner Urteilsbegründung darauf ab, dass dies „jedenfalls“ für Unfälle bis 2011 gilt. Ebenso ließ der BGH mangels Entscheidungserheblichkeit offen, wie die rechtliche Situation für Radfahrer aussieht, die sich „sportlich betätigen“. Vor allem für Rennfahrer kommt daher bei einem Verkehrsunfall eventuell die Kürzung des Schadensersatzanspruches wegen eines Mitverschuldens nach wie vor in Betracht.

Hieraus ergibt sich, dass es nach der Straßenverkehrsordnung keine Helmpflicht für Kinder beim Fahren mit einem normalen Fahrrad gibt. Insofern droht hier mangels Verstoßes auch kein Bußgeld. Allerdings kann auch nicht mit Sicherheit gesagt werden, dass hier aktuell eine Kürzung eines Schadensersatzanspruches wegen Mitverschuldens definitiv ausgeschlossen ist. Hiermit müssten man dann rechnen, wenn sich zum Zeitpunkt des Unfalls das allgemeine Verkehrsbewusstsein in der Weise geändert hat, dass viele Radfahrer einen Schutzhelm tragen. Dies muss sich allerdings aus konkreten Umfragen ergeben. Auf jeden Fall sollten Eltern bei Fahrten ins Ausland aufpassen. Hier kann unter Umständen das Tragen eines Schutzhelms beim Radfahren vorgeschrieben sein. Das gilt vor allem bei Kindern. In diesem Fall droht häufig bei einem Verstoß ein hohes Bußgeld.

Https://www. juraforum. de/news/besteht-in-deutschland-eine-fahrrad-helmpflicht-fuer-kinder_248028

Fahrradunfall ohne Helm – Gefahr für die Gesundheit

Fahrradfahrer gehören neben Fußgängern zu den schwächsten Verkehrsteilnehmenden. Während Insassen eines Kraftfahrzeugs bei einer Kollision von schützendem Blech umgeben sind, fehlt bei einem Radfahrenden jegliche Knautschzone. Der Helm kann hier zusätzlichen Schutz bieten. Doch was, wenn dieser nicht getragen wird? Die möglichen Folgen eines Unfalls sind verheerend.

    keine grundsätzliche Teilschuld Fahrradhelm reduziert Verletzungsrisiko bisher keine Helmpflicht Fahrradhelm hat Vorbildfunktion reduziert schwere Kopfverletzungen
    Das Tragen eines Fahrradhelms reduziert das Verletzungsrisiko erheblich. Dennoch gibt es bisher keine Helmpflicht in Deutschland. Laut eines Urteils des BGH darf bei einem unverschuldeten Unfall grundsätzlich keine Teilschuld festgestellt werden. Mit einem Fahrradhelm schützt du dich nicht nur vor schweren Kopfverletzungen, sondern erfüllst gleichzeitig auch eine wichtige Vorbildfunktion auf andere VerkehrsteilnehmerInnen.

Mögliche Folgen eines Fahrradunfalls ohne Helm

RadfahrerInnen sind bei einem Zusammenprall mit einem Kraftfahrzeug definitiv im Nachteil. Vor allem der Kopf ist bei einem Unfall gefährdet, wenn der Radfahrende durch die Luft geschleudert wird und mit voller Wucht auf dem Boden aufprallt. Nicht selten sind Schürfwunden, aber auch Knochenbrüche eine Folge. Diese sind vor allem dann gefährlich, wenn sie an der Wirbelsäule oder im Halsbereich auftreten.

Noch gefährlicher sind in der Regel allerdings Verletzungen am Kopf. Durch den Zusammenstoß mit der Motorhaube, der Windschutzscheide oder auch dem harten Asphalt drohen heftige Schläge auf den Kopf. Hier kann ein Fahrradhelm das Verletzungsrisiko deutlich reduzieren.

Fahrradunfall ohne Helm – die Statistiken sprechen für sich

Der Chef des Statistischen Bundesamtes gab 2019 bekannt, dass im Vorjahr 445 RadfahrerInnen starben. Obwohl die Anzahl der im Straßenverkehr verletzten Menschen in den Vorjahren um mehr als 13 % rückläufig war, blieb die Anzahl der verletzten oder getöteten RadfahrerInnen konstant.

Mehr als die Hälfte der Todesfälle trug bei der Fahrt keinen Helm. Und das, obwohl bei lebensgefährlichen Verletzungen zu 70 % der Kopf betroffen ist.

Vor allem SeniorInnen sind hier gefährdet: Von den getöteten Radfahrenden sind mehr als 40 % älter als 75 Jahre. Mehrheitlich ereignen sich tödliche Unfälle dabei, wenn ein Lkw beim Rechtsabbiegen einen Radfahrer im toten Winkel übersieht.

Doch nicht nur RadfahrerInnen sind gefährdet: Auch die Anzahl der Unfälle mit Pedelecs – E-Bikes, die Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h erreichen – stieg in den vergangenen Jahren rasant an. 2017 wurden hier 5.206 Unfälle mit 68 Todesopfern verzeichnet.

In Deutschland gibt es keine Helmpflicht für Radfahrer

Obwohl das Thema schon seit geraumer Zeit intensiv diskutiert wird, gibt es bis heute keine allgemeine Pflicht zum Tragen eines Fahrradhelms. Aktuell tragen nur rund 15 % der Radfahrenden in Deutschland einen Helm, während es in den Niederlanden, wo ebenfalls keine Helmpflicht herrscht, etwa 90 % tun.

Während Befürworter anmerken, dass ein Helm die Unfallfolgen deutlich reduzieren kann und beim Tragen aufgrund des geringen Gewichts kaum auffällt, führen die Gegner an, dass der Helm gerade dazu führt, dass sich Verkehrsteilnehmende riskanter verhalten könnten und der Helm abgesehen davon unkomfortabel und sperrig beim Transport sei.

So abwegig dieses Argument auch klingen mag, wurde das steigende Risikoverhalten beim konsequenten Helmtragen sogar in einer Studie nachgewiesen, die du dir hier anschauen kannst.

Wer trägt bei einem Fahrradunfall ohne Helm die Schuld?

Grundsätzlich haftet bei einem Unfall die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers. Trägst du beim Radfahren keinen Helm und kommt es dann zu einem Unfall, kann es allerdings durchaus sein, dass dir eine Teilschuld zugeschrieben wird. Schließlich ist davon auszugehen, dass die Folgen weniger gravierend ausgefallen wären, wenn du einen Helm getragen hättest.

Ob eine Teilschuld vorliegt und wie hoch diese ist, entscheidet allerdings stets der Einzelfall, denn von einer grundsätzlichen Schuld darf laut eines Urteils des BGH bei einem unverschuldeten Unfall nicht ausgegangen werden.

Nicht immer sind andere Verkehrsteilnehmer involviert

Natürlich kommt es immer wieder auch zu sogenannten Alleinunfällen. Ursachen sind hier nicht selten Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher oder blockierte Speichen durch einen Rucksackgurt oder andere Teile, die sich während der Fahrt im Rad verfangen. Hier gibt es zwar keinen Schuldigen – ein Helm kann aber auch hier das Ausmaß der Verletzungen verringern.

Wie reagiert die Versicherung auf einen Fahrradunfall ohne Helm?

Ob die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers bei einem Fahrradunfall ohne Helm zahlt und du einen Anspruch auf Schadensersatz hast, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Schließlich gibt es hierzu bereits mehrere Gerichtsurteile, die nicht immer einheitlich ausfielen. Faktoren, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen, sind unter anderem:

    der Zweck der Fahrt (Sport, Beruf oder Freizeit) die Umgebungsvariablen wie die ausschließliche Fahrt auf dem Radweg, die Nutzung der Straße oder auch Fahrten innerorts oder außerorts die eigene Geschwindigkeit Einhalten der Promillegrenze (ähnlich wie beim Pkw)

Eine Unfallversicherung kann ratsam sein

Während deine Krankenversicherung für die direkte Heilbehandlung nach einem Unfall aufkommt, springt sie nicht bei langfristigen Schäden ein. Hier kann es sinnvoll sein, eine zusätzliche Unfallversicherung abzuschließen. Doch vor dem Abschluss lohnt sich ein Blick in das Kleingedruckte. Zwar übernehmen die meisten Versicherungen die Langzeitkosten anstandslos, doch gibt es auch hier einige Ausnahmen, wenn du aufgrund eines fehlenden Helms dauerhaft beeinträchtigt bist.

Das gilt vor allem für private Fahrten. Ereignet sich der Unfall auf dem Weg zur Arbeit, greift der Versicherungsschutz des Arbeitgebers.

Der Fahrradhelm hat noch weitere Vorteile

Durch das Tragen eines Helms reduziert sich nicht nur das Verletzungsrisiko bei einem Sturz. Daneben steigert dieser auch die Sichtbarkeit auf die Distanz, was die Sicherheit zusätzlich erhöht. Teilweise gibt es Helme dafür sogar mit einer LED-Beleuchtung und integriertem Blinker am Hinterkopf.

Während rund drei Viertel der Grundschulkinder freiwillig einen Helm tragen, lässt die Bereitschaft dazu mit steigendem Alter nach. Trägst du auch später noch einen Fahrradhelm, geht von dir sicherlich eine Vorbildfunktion auf andere Verkehrsteilnehmende aus. Schließlich gibt es hier inzwischen eine ganze Reihe cooler Designs.

Weiterführende Links

    Der ADFC hat eine Checkliste erstellt, was zu tun ist, wenn es zu einem Fahrradunfall kommt: https://www. adfc. de/artikel/fahrradunfall-was-tun/ Daneben findest du noch zahlreiche weitere drastische Videos zum Fahrradunfall ohne Helm auf Youtube: https://www. youtube. com/results? search_query=fahrradunfall+ohne+helm

In diesem Video kannst du dir anschauen, wie ein Unfall mit und ohne Fahrradhelm verlaufen kann. Die Unfallforschung der Versicherer hat es getestet:

Https://www. fahrradhelm. net/ratgeber/fahrradunfall-ohne-helm/

Helmpflicht für Fahrradfahrer in Deutschland?

Wir erklären, ob Sie einen Fahrradhelm tragen müssen oder nicht

Gibt es eine helmpflicht für fahrradfahrer in deutschland?

In Deutschland herrscht für das Fahrrad keine Helmpflicht.

Viele Radfahrer schwingen sich vor allem in den Sommermonaten des Jahres mit Vorliebe auf den Drahtesel. Das schöne Wetter lädt schlichtweg dazu ein, sich an der frischen Luft zu bewegen.

Der Fahrradhelm bleibt dabei häufig im Keller zurück, weil er die Frisur ruiniert, nicht schön aussieht oder einfach lästig ist.

Die Frage ist nun: Gibt es eine Helmpflicht für das Fahrrad in Deutschland? Und wenn ja: Welche Strafen sieht der aktuelle Bußgeldkatalog für die Missachtung der Vorschriften vor?

FAQ: Helmpflicht auf dem Fahrrad

Nein, auf dem Fahrrad muss in Deutschland kein Helm getragen werden.

Nein, laut BGH Urteil haben Radfahrer keine Mitschuld an einem unverschuldeten Unfall, wenn sie ohne Helm fahren.

Ja, das kann durchaus möglich sein. Hier finden Sie einige Beispiele für Länder in Europa mit einer solchen Helmpflicht.

Existiert eine Helmpflicht für Fahrradfahrer?

In Deutschland sind Radfahrer grundsätzlich nicht zum Tragen eines Helmes verpflichtet. Ausnahmeregelungen bestehen dabei weder für spezielle Altersgruppen, noch für gewisse Regionen.

Es obliegt demnach der individuellen Risikobewertung des Radfahrers, ob ein Helm auf den Kopf kommt oder nicht.

Kommt es zu einem Unfall, kann einem helmlosen Fahrradfahrer laut BGH-Urteil daher auch keine Mitschuld an den Unfallfolgen angelastet werden.

Grundsätzlich gilt jedoch die Empfehlung: Beim Radfahren, Helm tragen.

Gründe für und gegen den Helm

Gibt es eine helmpflicht für fahrradfahrer in deutschland?

Die Helmpflicht fürs Fahrrad wird in Deutschland emotional diskutiert.

Ob die Helmpflicht für Radfahrer Sinn ergibt oder nicht, wird von Befürwortern und Gegnern Hitzig diskutiert. Denn: verschiedene Studienergebnisse unterstützen wahlweise das eine oder andere Lager argumentativ.

Für die Helmpflicht spricht, dass Helme…

… bei Unfällen vor massiven Kopfverletzungen und Hirntraumata schützen können
… Radfahrer sichtbarer machen (Farben, Reflektoren etc.)
… mittlerweile recht kostengünstig und leicht sind

Gegen die Helmpflicht für Radfahrer spricht, dass …
… sie eventuell zu einem kühneren Fahrverhalten verleiten
… ein Helm nicht alle Gefahren im Straßenverkehr beseitigt
… nicht richtig getragene Helme ebenfalls eine Gefährdung darstellen
… das Radfahren an sich gegebenenfalls unattraktiver wird.

Einschätzung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC) beanstandet darüber hinaus, dass die Helmpflicht beim Fahrrad zum einen nicht durchgesetzt und zum anderen nicht überprüft werden kann.

Er lehnt sie deshalb ab und fordert stattdessen, Lieber Verkehrswege besser zu planen und Geschwindigkeitsvorgaben für Autos zu senken, um Verletzungen durch Unfälle beim Radfahren zu vermeiden.

Helmpflicht für Kinder

Gibt es eine helmpflicht für fahrradfahrer in deutschland?

In Deutschland existiert auch keine Helmpflicht für Kinder.

Und wie sieht es mit der Helmpflicht für Kinder aus? Schließlich befinden Sie sich noch im Wachstum und lernen erst, sich regelkonform im Straßenverkehr zu verhalten.

Kinder sind in Deutschland nicht verpflichtet, Helme zu tragen. Trotzdem nutzen ungefähr 75 Prozent der deutschen Kinder zwischen sechs und zehn Jahren den Fahrradhelm regelmäßig.

Helmpflicht in Europa

Während es in der Bundesrepublik keine gesetzliche Helmpflicht gibt, existieren In anderen europäischen Ländern abweichende Regelungen. In Litauen und Tschechien beispielsweise ist der Helm für Radfahrer unter 18 Jahren Pflicht. In Estland und Kroatien hingegen gilt diese Vorgabe für unter 16-Jährige.

Und auch In Österreich ist die Helmpflicht Thema. Schon seit Mai 2011 sind Kinder hier bis zum 13. Geburtstag dazu verpflichtet, beim Radfahren einen Helm zu tragen.

Es gelten folgende Voraussetzungen:

Mit Bußgeldern oder anderen Sanktionen muss beim helmlosen Fahren hingegen in Österreich nicht gerechnet werden, da es vorerst nur darum geht, klein und groß für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

(47 Bewertungen, Durchschnitt: 4,10 von 5)

Https://www. bussgeldrechner. org/fahrrad/helmpflicht. html

Helmpflicht für Fahrrad und E-Bike

In Deutschland besteht keine Helmpflicht für Fahrräder. Doch immer mehr Radfahrer greifen freiwillig zum Helm. Vor allem Kinder und Jugendliche radeln in Sachen Sicherheit voraus: Die Mehrzahl von ihnen trägt einen Kopfschutz auf dem Rad. Wir haben die wichtigsten Informationen rund um Helmpflicht und Empfehlungen für dich zusammengetragen und erklären dir auch, warum es sich lohnt, für den Fall der Fälle unfallversichert zu sein.

Wann gilt die Helmpflicht bei E-Bikes?

Viele haben ein Pedelec im Sinn, wenn sie von einem E-Bike sprechen. Pedelecs sind Elektrofahrräder, die eigenes Treten voraussetzen. Sie unterstützen dich beim Fahren bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, mit einer Leistung von 250 Watt. Fährst du ein solches Rad, besteht für dich keine Helmpflicht.

Anders sieht es bei „Kleinkrafträdern“ aus, den eigentlichen „E-Bikes“. Bei ihnen ist kein eigenes Treten erforderlich, die Geschwindigkeit aber auf 25 km/h begrenzt. Drosselst du die Geschwindigkeit auf 20 km/h, besteht jedoch keine Helmpflicht. Bei Speed-Pedelecs („S-Pedelecs“), die bis zu 45 km/h unterstützen, ist ebenfalls ein Helm während des Radelns Pflicht.

Warum solltest du beim Fahrradfahren einen Helm tragen?

Ob Drahtesel von Oma oder schnittiges Pedelec: Kluge Köpfe schützen sich! Denn 71 Prozent der schweren Unfälle, in denen Radfahrer keinen Helm nutzen, enden laut einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) tödlich. Als Helmträger auf dem Fahrrad oder Pedelec fährst du außerdem als Vorbild voran. Denn wenn Helme zum Alltag gehören, hat dies vor allem für Kinder eine positive Signalwirkung.

Es macht außerdem absolut Sinn, einen Helm zu tragen, da sich die meisten Radwege am Fahrbahnrand genau zwischen dem Parkstreifen und der Fahrbahn für Kraftfahrzeuge befinden und man als Fahrradfahrer somit stets der Gefahr ausgesetzt ist, entweder rechts oder links von einem Fahrer übersehen zu werden.

Mit steigender Anzahl der Pedelec-Fahrer ereignen sich auch mehr Unfälle auf zwei Rädern. Denn häufig wagen sich ungeübte Fahrer auf große Tour, die mit dem Pedelec im Straßenverkehr überfordert sind. Auch das größere Gewicht des Pedelecs beim Bergabfahren oder eine falsch eingeschätzte Geschwindigkeit beim Überholen kann zur tödlichen Gefahr werden.

Schauen wir genauer auf die Unfallstatistiken mit Fahrradfahrern in drei deutschen Metropolen:

Fahrradunfälle in Berlin
Allein in Deutschlands Hauptstadt kam es im Jahr 2018 zu fast 8.000 Verkehrsunfällen mit Radfahrer-Beteiligung. 11 davon verliefen tödlich für den Radfahrer. 806 Unfälle endeten mit Schwerverletzten, wobei in über 700 Fällen der Radfahrer selbst der Schwerverletzte war. Am Beispiel Berlin wird deutlich, dass Unfälle auf dem Fahrrad gefährlicher sind als viele andere im Straßenverkehr: Fahrradunfälle machen insgesamt nur rund 5% aller Unfälle aus, sie enden allerdings in rund 25% der Fälle tödlich.

Fahrradunfälle in München
Werfen wir nun einen Blick nach Bayern, und zwar in die polizeiliche Unfallstatistik aus dem Jahr 2019. Von insgesamt 7.394 verunglückten Personen im Münchner Straßenverkehr waren 2.853 Rad – oder Pedelec-Fahrer. Acht von ihnen starben, rund 330 wurden schwer verletzt. Im Vergleich zur Anzahl der im PKW verunglückten Personen ist die Anzahl der Schwerverletzten und Toten bei den Radfahrern doppelt so hoch (Insgesamt 3.010 Verunglückte mit PKW: 147 Schwerverletzte, vier Tote). Sechs von den acht tödlich verunglückten Radfahrern trugen keinen Fahrradhelm. Auffallend in München ist außerdem, dass die Anzahl der Unfälle mit Pedelecs sich von 86 Fällen im Vorjahr auf 176 in 2019 mehr als verdoppelt hat.

Fahrradunfälle in Hamburg
In Hamburg sind im Jahr 2019 vier Fahrradfahrer tödlich verunglückt. Insgesamt sind 2.540 Menschen auf Rädern bei Unfällen verletzt worden – ein trauriger Rekord für die Stadt im Norden, in der immer wieder Rufe nach sicheren Radwegen laut werden.
Im folgenden Link findest du wertvolle Hinweise für unfallfreies Radfahren.

In welchem Land gilt Helmpflicht?

Wenn du einen Urlaub mit dem Fahrrad in einem anderen europäischen Land planst, gibt es dort je nach Land unterschiedliche Regelungen. Diese solltest du unbedingt beachten. Während du in den Niederlanden, Italien, Großbritannien, Luxemburg und der Schweiz auch ohne Helm auf Radtour gehen kannst, haben folgende Länder andere Regelungen rund um die Helmpflicht.

    Spanien: Helmpflicht außerhalb geschlossener Ortschaften, Ausnahmen möglich Österreich: Helmpflicht für Kinder unter 12 Jahren Finnland: Helmpflicht für alle Radfahrer Frankreich: Helmpflicht für Kinder unter 14 Jahren Schweden, Slowenien: Helmpflicht für Kinder unter 15 Jahren Estland, Kroatien: Helmpflicht für Kinder unter 16 Jahren Tschechien, Litauen: Helmpflicht für alle unter 18 Jahren

Am einfachsten und sichersten ist: Überall Helm auf und losradeln! Achtung: Helmpflicht für E-Bikes besteht in ganz Europa. Doch es können rund um E-Bikes und S-Pedelecs andere Regeln als in Deutschland gelten. So ist beispielsweise in Italien ein Motorradhelm statt eines Fahrradhelms Pflicht, bevor du dich auf ein S-Pedelec schwingst. Teils sind Kindersitze und Anhänger bei E-Bikes verboten. Erkundige dich also vor dem Urlaub genau über die jeweiligen Regeln.

Was kostet Fahrradfahren ohne Helm?

Wenn du in Deutschland ohne Helm auf einem E-Bike oder S-Pedelec erwischt wirst, zahlst du in der Regel ein Verwarngeld von 15 Euro. Andere Länder – andere Gebühren. Wer zum Beispiel in Spanien unerlaubterweise ohne Helm radelt, muss mit einer Buße von 90 Euro rechnen.

Spricht etwas gegen eine Helmpflicht?

Häufig argumentieren Gegner der Helmpflicht damit, dass der Verkehr für Radfahrer sicherer gemacht werden solle: Breite Radwege, Fahrradampeln und rechtliche Verbesserungen für Radfahrer stehen auf ihrer Wunschliste. Denn dann würden sich weniger Unfälle ereignen, wohingegen eine Helmpflicht Unfällen nicht vorbeuge.

Doch vieles im Leben ist unvorhersehbar – in München ist 2019 beispielsweise ein Mann tödlich verunglückt, weil er auf dem Radweg über einen freilaufenden Hund gestürzt war. Im Fall des Falles schützt ein Helm vor schweren Kopfverletzungen.

Https://www. generali. de/journal/helmpflicht-fuer-fahrrad-und-e-bike

Warum fahren Sie ohne Fahrradhelm?

Nach wie vor radeln in Österreich wenige Menschen mit Helm – warum ist das so?

Gibt es eine helmpflicht für fahrradfahrer in deutschland?

Mid aged man commuting on his vintage road bicycle through the city streets.

Immer mehr Menschen sind mit dem Radl unterwegs. Das zeigen auch die Zahlen der Radverkehrszählstellen in Wien. Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) waren im ersten Halbjahr insgesamt 5,62 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs. Ein neuer Rekord! Das ist sehr erfreulich, denn das Radeln schont das Klima und trägt zu einem gesünderen Leben bei. Aber es gibt auch einen Wermutstropfen dabei. Auch die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von Rad-, E-Bike – oder E-Scooter-Fahrenden ist rasant gestiegen. Erstmals gab es im vergangenem Jahr bei dieser Gruppe 10.745 Unfälle, 3.659 davon mit Beteiligung von E-Bikes und E-Scootern. Auffällig dabei ist, dass ein großer Teil der Unfälle ohne Beteiligung anderer und ohne Fremdeinwirkung passiert. Zu geringe Fahrpraxis, erhöhte Risikobereitschaft, Ablenkung, technische Probleme am Rad sowie eine mangelhafte Rad-Infrastruktur macht ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé dafür verantwortlich.

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Https://www. derstandard. de/story/3000000178562/warum-fahren-sie-ohne-fahrradhelm

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