Babboe Go-E

Nur durchschnittliche Noten im Fahrverhalten für die „coole Karre“ (so ein Kommentar bei den Praxisfahrten). Zwar fährt das Babboe auf der asphaltierten Ebene angenehm und laufruhig, schwankt bei Wiegetritt allerdings unangenehm und schwer kontrollierbar auf. Bei abschüssiger Straße verstärkt sich der „Oberkörper-Neigeeffekt“, da sich beim Gegenlenken der Sitz nach außen neigt. Nur ausreichende Leistungen bietet der Antrieb. Da es am Berg (fast) keine Unterstützung leistet, spricht der Einsatz eher nur für ebene bzw. leichte Steigungen. Da der Motor zudem verzögert einsetzt, ist das Anfahren am Berg im beladenen Zustand kaum möglich. Die geschwindigkeitsabhängigen Unterstützungsstufen erschweren das Fahren in der Gruppe und es bietet die geringste Reichweite im Test.

Das Gewicht eines Lastenrades

Ein Lastenrad ist schwerer als ein herkömmliches Fahrrad. Davon merkt man aber nicht viel. Wenn Du eine Ansteigung hinaufradelst, brauchst Du mehr Antriebsenergie und beim Bergabradeln mehr Bremskraft. Wenn Du mit einem elektrischen Lastenrad fährst, empfindest Du die Antriebsunterstützung, als würde Dich jemand von hinten anschieben.

Gewicht eines Lastenrades

Ein Lastenrad ohne Akku wiegt etwa 60–65 kg. Ein elektrisches Lastenrad wiegt ungefähr 6–10 kg mehr als ein nicht elektrisches Lastenrad. Dieser Gewichtsunterschied ergibt sich durch den Akku, die elektrischen Bauteile und den Schubmotor. Doch glücklicherweise merkst Du vom höheren Gewicht des elektrischen Lastenrads dank der starken Antriebsunterstützung nichts. Du radelst einfach mühelos davon.

Kraftaufwand beim elektrischen Lastenrad

Ein elektrisches Lastenrad tritt sich dank der Antriebsunterstützung ganz leicht. Der Schwerpunkt eines Lastenrades mit Mittelmotor liegt in der Radmitte, wo auch der Schubmotor in der Tretachse verarbeitet ist. Der Schwerpunkt liegt daher tief und mittig. Dies ermöglicht eine gute Straßenlage und eine besonders natürliche und stabile Fahrweise. Bei den Lastenfahrrädern mit Hinterradmotor befindet sich der Schubmotor im Hinterrad, wodurch das Gewicht und der Schwerpunkt im hinteren Teil des Lastenfahrrades liegen.

Gewichtsverteilung im Lastenfahrrad

Am besten ist es, das Gewicht im Lastenfahrrad gut zu verteilen. Wenn sich Kinder und/oder Hunde im Lastenfahrrad viel bewegen, merkst Du das beim Fahren. Sie nehmen daher am besten auf einer Sitzbank an der Steuerseite Platz, um eine ideale Gewichtsverteilung zu erreichen. Wenn Du Waren im Lastenfahrrad transportierst, stellst Du die Einkaufstasche am besten auf dem Boden des Lastenfahrrades ab und nicht auf der Sitzbank. Dadurch liegt der Schwerpunkt niedriger und das Fahren des Lastenfahrrads wird etwas einfacher.

    Ein Lastenfahrrad mit zwei Rädern hat eine Zuladung von maximal 80 kg. Ein Lastenfahrrad mit drei Rädern hat eine Zuladung von 100 kg. Und unser größtes Lastenfahrrad, das Babboe Max, hat eine Zuladung von maximal 150 kg in der Transportbox. Das Höchstgewicht auf dem Sattel beträgt 100 kg. Fahrergewicht bis 100 kg, höhere Werte wurden nicht getestet.

Das Gewicht wirkt sich auf die Reichweite aus

Wenn Du mit einem nicht elektrischen Lastenrad mit einer vollen Transportbox fährst, brauchst Du viel Kraft, um schnell treten zu können. Das klingt logisch, aber bei einem elektrischen Lastenrad brauchst Du nicht stärker in die Pedale treten. Der Motor übernimmt die anstrengende Arbeit für Dich.

Das Gewicht im Lastenfahrrad wirkt sich auf die Reichweite des Akkus aus. Je höher das Gewicht in der Transportbox ist, desto stärker muss der Elektromotor arbeiten und desto geringer wird die Reichweite.

Gewicht des Akkus eines Lastenfahrrades?

Der Lithium-Ionen-Akku eines Lastenfahrrades wiegt im Schnitt 3 kg. Diese leichten Akkus sind durch ihre geringe Selbstentladung einfach zu verwenden. Ein Akku mit einer größeren Kapazität ist schwerer als ein Akku mit einer geringeren Kapazität.

Vergesst Zuladung – auf die Nutzlast kommt es bei Cargobikes an!

Wie viel kann ich auf einem Cargobike transportieren? Eine zentrale Frage! Doch der Wert Zuladung schafft mehr Verwirrung als Klarheit. Nutzlast ist der eindeutigere Wert.

Ein Hersteller gibt für ein Cargobike ein von 200 Kilogramm an. Das Modell hat ein von 40 Kilogramm. Das Fahrergewicht beträgt 60 kg. Dann bleiben 100 kg für weitere. Beträgt das Fahrergewicht allerdings 110 kg dann sinkt die mögliche weitere Zuladung auf 50 kg, also die Hälfte. Ein erheblicher Unterschied!

Die des Cargobikes bleibt dagegen in beiden Fällen unverändert bei 160 kg.

In der Werbung und auf Produktblättern von Cargobikes wird jedoch oft ein fixer Wert für Zuladung kommuniziert. Denn das ist, was die Käufer*innen wissen wollen. Weil der Wert der Zuladung aber variabel ist und außerdem noch unterschiedlich interpretiert werden kann kommt es regelmäßig zu falschen Vorstellungen und Verwirrungen über die Gewichtsangaben bei Cargobikes.

Leergewicht

Die DIN Norm 79010 für Lastenräder definiert Leergewicht als „Gewicht des Lastenrads mit serienmäßiger Ausrüstung (entsprechend der Herstellerbeschreibung) für den üblichen Betrieb“.

Die serienmäßige Ausstattung wird bei vielen Modellen (zum Glück!) jedoch immer variabler, um auf individuelle Kundenwünsche einzugehen. Dementsprechend variabel ist auch das Leergewicht vieler Cargobike-Modelle.

Vor allem bei größeren Cargobikes für den gewerblichen Einsatz stellt sich auch die Frage, welche Ausstattung zum Leergewicht gehört und welche nicht. Hier lohnt ein Blick in die Definition für Kraftfahrzeuge in der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO):

Das Leergewicht ist das Gewicht des betriebsfertigen Fahrzeugs ohne austauschbare Ladungsträger (Behälter, die dazu bestimmt und geeignet sind, Ladungen aufzunehmen und auf oder an verschiedenen Trägerfahrzeugen verwendet zu werden, wie Container, Wechselbehälter), aber mit zu 90 Prozent gefüllten eingebauten Kraftstoffbehältern und zu 100 Prozent gefüllten Systemen für andere Flüssigkeiten (ausgenommen Systeme für gebrauchtes Wasser) einschließlich des Gewichts aller im Betrieb mitgeführten Ausrüstungsteile (zum Beispiel Ersatzräder und – bereifung, Ersatzteile, Werkzeug, Wagenheber, Feuerlöscher, […]), bei anderen Kraftfahrzeugen als Kraftfahrzeugen nach § 30a Absatz 3 [] zuzüglich 75 kg als Fahrergewicht. Austauschbare Ladungsträger, die Fahrzeuge miteinander verbinden oder Zugkräfte übertragen, sind Fahrzeugteile.

Quelle: §42 StVZO

Im Rahmen der EU-Typengenehmigung gibt es für Autos bzw. Kraftfahrzeuge eine äquivalente europäische Definition.

Eine solch präzise Definition des Leergewichts für Cargobikes fehlt bisher. Sie könnte zum Beispiel in der europäischen EN Norm für Cargobikes erfolgen, an der eine Arbeitsgruppe des Europäischen Komitees für Standardisierung arbeitet.

Nicht hilfreich für die Allgemeinverständlichkeit des Begriffs Leergewicht ist, dass bei Autos und Vans ein durchschnittliches Fahrergewicht von 75 kg zum Leergewicht dazu gehört. Das wäre bei Cargobikes natürlich unsinnig. Denn bei Autos und Vans ist das Fahrergewicht nur ein Bruchteil des Leergewichts. Bei Cargobikes ist das Fahrergewicht aber meist deutlich größer als das Leergewicht. Entsprechend stark würden Abweichungen von einem Durchschnittswert von 75 kg ins Gewicht fallen – siehe Ausgangsbeispiel oben.

Maximal zulässiges Gesamtgewicht

Das oder die eines Fahrzeugs bezeichnet das Gewicht, das ein Fahrzeug inklusive aller Transportlast auf die Straße bringt:

Das Gesamtgewicht ist ein variabler Wert je nach aktueller Beladung und Fahrer*in.

Das eines Fahrzeugs ist dagegen ein fixer Wert, der vom Hersteller festgelegt werden muss. Es bezeichnet das oben definierte Gesamtgewicht, das aus sicherheitstechnischen oder rechtlichen Gründen nicht überschritten werden darf.

Ist ein Cargobike-Modell in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten (zum Beispiel mit Bremsen unterschiedlicher Bremskraft) verfügbar, wird der Hersteller für diese unter Umständen ein unterschiedliches zulässige Gesamtgewicht angeben.

Eigentlich sollte die Angabe eines zulässigen Gesamtgewichts eine einfache Übung sein. Und doch gibt es immer wieder Cargobikes mit falscher oder fehlender Angabe zum zulässigen Gesamtgewicht. Das liegt auch an der allgegenwärtigen aber irreführenden Verwendung des Begriffs Zuladung. So heißt es in der Wikipedia-Definition für Kraftfahrzeuge wie in der DIN-Norm für Lastenräder, das zulässige Gesamtgewicht bezeichne die „Summe aus Leergewicht plus maximaler Zuladung“.

Zwar definiert die DIN-Norm die Zuladung eindeutig als „Summe aus Gewicht des Fahrers und Gewicht der geladenen Güter/Personen“. Im Alltagssprachgebrauch gehört der oder die Fahrer*in aber nicht zur Zuladung. Unter Zuladung wird allgemein verstanden, was ich außer mir selbst auf ein Cargobike draufpacken kann. Da hilft die schönste Definition in einer DIN-Norm herzlich wenig.

Zusätzlich zum maximal zulässigen Gesamtgewicht gibt es bei Kraftfahrzeugen noch die (siehe § 34 StVZO). Die Achslast bezeichnet die Gewichtsbelastung einzelner Achsen eines Fahrzeugs. Die maximal zulässige Achslast kann pro Achse unterschiedlich sein.

Auch bei Cargobikes könnte die Angabe maximaler Achslasten teilweise hilfreich sein. Denn die Gewichtsbelastung bzw. – belastbarkeit der vorderen und hinteren Achse kann je nach Modell und Beladung ganz unterschiedlich sein. Üblich ist die Angabe maximaler Achslasten bei Cargobikes aber bisher nicht.

Nutzlast

(englisch ) ist die Last, die ein Transportmittel […] aufnehmen kann, bis die maximal zulässige Gesamtmasse erreicht ist.

Die Nutzlast eines Cargobikes ist damit ein fixer Wert, der sich aus dem fixen zulässigen Gesamtgewicht und dem fixen Leergewicht des Modells in einer spezifischen Ausstattung ergibt. Der Begriff macht es zudem deutlicher als der Begriff, dass das Fahrergewicht dazugehört.

Beides zusammen macht zum verlässlicheren Wert, um anzugeben, wie viel ein Cargobike transportieren kann. Für den alltäglichen Sprachgebrauch eindeutiger wäre die Angabe der Nutzlast mit einem Zusatz

Noch besser zum Verständnis ist eine ergänzende graphische Darstellung. Die Seite des Woodi – Das Lastenrad zum selbst bauen zeigt wie das ganz einfach umsetzbar ist. Hier die Grafik zu einem Cargobike mit 204 kg zulässigem Gesamtgewicht, 30 kg Leergewicht und der daraus resultierenden Nutzlast von 174 kg.

Doch auch mit der Nutzlast ist es nicht ganz so einfach. Denn es gilt ihre Verteilung auf dem Cargobike zu beachten. Wie beim zulässigen Gesamtgewicht die maximalen Achslasten eine wichtige Ergänzung sind (siehe oben) so gilt es bei der Nutzlast die maximale Gewichtsbelastung der Lastaufnahmepunkte zu beachten. Das gilt für das Fahrergewicht auf dem Sattel, die einzelnen Transportflächen, Sitzbänke, Gepäckträger und die Anhängerkupplung.

Zuladung

Trotz aller beschriebenen Probleme, die der Begriff Zuladung bei Cargobikes mit sich bringt: Zuladung wird ein zentraler Begriff bleiben, um die Transportkapazität von Cargobikes zu beschreiben. Zu mächtig ist der Begriff im alltäglichen Sprachgebrauch.

Doch wie lässt sich die entstehende Verwirrung durch den unklaren Begriff Zuladung reduzieren? Am besten mit einem Zusatz. Beträgt die Nutzlast eines Cargobikes 150 kg dann wäre die Angabe

Absolut korrekt. Doch wer auch immer das Produktblatt oder den Webauftritt des Modells gestaltet wird mit großer Sicherheit fragen: Können wir das nicht einfacher und knackiger formulieren?

Resümee

Hilfreich wäre ein eindeutiger für Gewichtsangaben bei Cargobikes. Am besten gleich auf europäischer Ebene. Die entstehende EN-Norm für Cargobikes wäre zumindest mittelfristig der richtige Rahmen.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung des Projektes CityChangerCargoBike. Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem Forschungs – und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Fördervereinbarung Nr. 769086 finanziert.

Lastenrad für viel Gewicht und schweren Fahrer

Guten Morgen, wir sind auf der Suche für ein Lastenrad um hauptsächlich den Jüngeren und Gepäck zu transportieren. Allerdings sollte es da statt zweitem Auto auch mal möglich sein die große mitzunehmen. Da fängt es an schwierig zu werden, Fahrergewicht wäre so ca. 140 kg plus rad plus die große müsste das Rad für mindestens 250kg zugelassen sein. Das einzige das ich gefunden habe das von den Angaben passt ist das Urban arrow Family (laut einem Händler Max 140kg Fahrergewicht und 275kg Gesamtgewicht ) alles was ich sonst gefunden habe war entweder zu niedriges Gesamtgewicht oder zu niedriges Fahrergewicht. Daher hoffe ich hier vll. noch auf tolle Empfehlungen. Vielen Dank

Kistenfahrrad

Wie groß und schwer ist denn die Große, und wie klein und leicht ist der Kleine? Und wie lang sind eure Strecken? Ist Wetterschutz wichtig? Und wie groß ist der Fahrer?

IchoTolot

Die große ist um die 60 Kilo und 1,65m. Der kleine ist mit seinen vier auch schon bei Ich glaube um die 1,2m und 25 Kilo. Fahrerin und Fahrer beide knapp unter 1,9m. Hier strecken Kita und einkaufen ich sag mal insgesamt 5 km. Falls ich es mal für die Fahrt zur Arbeit nutzen würde wären es pro Richtung ca. 20 km. Wetterschutz wäre schon wichtig.

Kistenfahrrad

Das wird schwierig. Ich kenne kein Rad von der Stange bei dem 1.65 und 1.2m gemeinsam mit Wetterschutz in die Kiste passen.

Urban Arrow cargo XL mit eigenem Aufbau wäre zu überlegen. Was damit so alles geht kann man schön bei Pedal Me sehen:

Home – Pedal Me

Habt ihr schon mal über ein Long-Tail wie Yuba Mundo nachgedacht? Weiß allerdings gerade nicht bis zu welchem Gewicht die freigegeben sind. Da gibt es jetzt auch erste Wetterschutz-Lösungen.

Ansonsten, ein super solides Rad für schwere Fahrer ist das Workcycles FR8, besonders als Cross Frame, Zuladung 250kg. Regulärer Platz für den Kleinen wäre dann auf dem Sitz auf dem Gepäckträger, wenn die Große mit muss auf dem Sattel vorne. Den Sattel vorn haben wir für kurze Strecken bis 1,36m Passagier-Größe getestet. Ist nicht mehr so toll, geht aber gerade noch. Mit ca. 1,2m Passagier ein spaßiger Platz. Wetterschutz ist allerdings Null.

IchoTolot

Danke für den tip, long tails habe ich mir nicht so genau angeschaut einmal finde ich die optisch naja, aber das wäre nicht so wichtig. Hatte aber noch keines mit Wetterschutz gesehen und wie gut kann man darauf dann Einkäufe transportieren die haben ja nicht solche Boxen??

Kistenfahrrad

Große Packtaschen oder Boxen auf den Trittbrettern. Man kriegt damit gut was weg. Frontgepäckträger gibt es bei Bedarf noch dazu.

Bei meinem FR8 habe ich 60*40 Ladefläche vorne mit Kiste auf dem Frontgepäckträger.

Pop Top Cover

Ihr habt lange danach gefragt und endlich ist es da. Das Pop Top Cover, unser erstes Yuba Longtail Regenverdeck. In Kombination mit den Monkey Bars…

Lowtech

Das Sortimo hat 280kg Systemgewicht. Wiegt etwa 42, darf vorn 140 laden und laut Sortimo ist die 100kg Fahrer-Begrenzung der Sattelstütze zuzuschreiben. Ladelänge etwa 93 cm. Transportkiste müsste man aber bauen. @Ynhi hier überlädt seins gern mit Vollgut. Ich fand es ein sehr cooles Rad.

Breitmaulgnumpf

Longtail ist bei der Passagiergröße wirklich eine Überlegung wert. Yuba Mundo Steps geht bis 250kg Zuladung. 1,9m Fahrergröße passt auch noch gut (ich mit 1,94m /~90kg fahre das etwas kompaktere Yuba Kombi mit einer verlängerten Sattelstütze, würde ich bei euren Anforderungen aber nicht empfehlen). Ich nehme meine Kids auch bei jedem Wetter mit. Regenjacke/Softshell, was sie eh so brauchen für unterwegs. Passagierbeine werden fast nicht nass und meistens sieht der Regen auch nur durch Autoscheiben schlimm aus. Zur Transportkapa kannst du in diesem Thread stöbern, sind einige Longtailtransporte dabei. Ich nutze meistens den Frontkorb und 1-2 Packtaschen. Das lässt sich auch mit einem Passagier kombinieren, bei zwei Passagieren dann eher keine Packtaschen oder nur kurze Strecken. Gelegentlich auch Spanngurte für quaderförmige Transportgüter, die entweder auf die Trittbretter oder den Gepäckträger gespannt werden. Manche nutzen eine festgeschnallte Box.

Ah, und das Kona Ute fällt mir noch ein, das fährt hier in der Gegend einer, der auch groß und stämmig ist–>gibt es in verschiedenen Rahmengrößen, zum max. Gewicht hab ich aber nix gefunden.

IchoTolot

So von meinem Gefühl und auch meiner Frau, vor Probefahrten gefallen uns die Long Johns besser. Das Sortimo wirkt echt gut, ist aber auch nochmals ne Ecke teurer und man müsste selber ne Kiste bauen, was nicht so meins ist, aber gucke ich mir trotzdem nochmals genauer an. Danke

Lowtech

Das Sortimo gibt es auch von Sortimo selber deutlich günstiger gebraucht. Und für diese gebrauchten können trotzdem einige der möglichen Förderungen in Anspruch genommen werden. Das nur am Rande. Und: Bei der Probefahrt nicht verriegelt losfahren und strikt so tun, als wäre es ein 2 Rad.

IchoTolot

Ja Kinder wissen schon das sie zu Probefahrten mitmüssen. Der kleine freut sich die große nur bedingt.

@lowtech Kennst du das Sortimo genauer? Bin mir nicht sicher welche Enviolo das ist, klingt eher nach der Trekking als nach der für Cargo? Wenn ja reicht die bei den Lasten trotzdem?

Lowtech

Ich hatte eines. Soweit mir bekannt hiess die Enviolo da nur N380 und es gab noch keine Unterscheidung zw. Cargo, Trekking und so weiter. Ich bin die mit Last, aber nur in der Kölner Topographie gefahren und fand, dass da immer noch Reserven waren.

Wie schwer ist ein Lastenfahrrad

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Mit dem elektrischen Lastenfahrrad Babboe Big können Sie mit Ihren Kleinen überall hinfahren. Dank der 8-stufigen elektrischen Tretunterstützung kannst du mühelos mit dem Fahrrad zur Schule, in den Park oder zum Spielplatz fahren.

Das Big-E aus 2023 von Babboe ist ein Lastenfahrrad und wird auf marktplatz. bike in der Angebotsübersicht für eBikes & Pedelecs geführt. Das Gesamtgewicht wird beim Big-E vom Hersteller Babboe mit 71 kg angegeben. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers ist ab 2.899,00 €. Alle Informationen zu diesem Lasten – & Transportrad zu den Fahrradkomponenten wie Bremsanlage, Schaltung oder Rahmen vom Babboe Big-E stehen in den Technischen Daten. In der Übersicht gibt es Angebote vom Big-E, 2023 von Online-Shops, Babboe-Fahrradläden und eBike-Händlern.

Ähnliche eBikes & Pedelecs-Modelle

Neben der Marke Babboe, bieten auch noch andere Fahrradhersteller eine Vielzahl an Lastenfahrrad-eBikes & Pedelecs-Modelle an. Hier werden Lastenfahrrad-eBikes & Pedelecs-Angebote präsentiert, die dem Babboe Big-E Modelljahr 2023 in Ausstattung und Preis ähnlich sind.

Regeln für Lastenfahrräder

Lastenfahrräder bieten viel Platz für Einkäufe oder werden als bequemes Kindertaxi genutzt. Ein paar besondere Regeln sollten Sie kennen.

Rechtsfrage des Tages:

Gerade in der Stadt sind immer mehr Lastenfahrräder unterwegs. Ob zum Transport von Einkäufen oder Kutschieren des Nachwuchses, die großen Fahrräder mit Ladefläche sind von der Straße nicht mehr wegzudenken. Welche Regeln gelten für Lastenfahrräder?

Antwort:

, auch Transporträder genannt, finden ihren Einsatz nicht nur bei Paketdiensten oder der Beförderung von Warenlieferungen. Immer mehr entdecken für sich die bequeme Art, ihre Kinder zur Kita oder zum Spielplatz zu fahren. Lastenfahrräder werden rechtlich wie andere Fahrräder behandelt. Radeln Sie also mit dem Transportrad durch die Stadt, gelten dieselben wie für Radfahrer. Allerdings kommt es auf die Maße und den Antrieb an.

Wie groß, wie lang?

Damit Lastenfahrräder rechtlich wie Fahrräder behandelt werden, dürfen sie bis zu 2,5 Meter hoch und 4 Meter lang sein. Ist das Lastenfahrrad einspurig, darf es 1 Meter breit sein. Mehrspurige Gefährte dürfen bis zu 2 Meter Breite haben. Verfügt das Lastenfahrrad über einen, ist eine Tretkraftunterstützung bis 25 km/h mit einer Nenndauerleistung bis 250 Watt zulässig. Zusätzlich darf es bis 6 km/h Anfahrhilfe haben. Das ist nicht begrenzt. Achten Sie aber darauf, dass Sie das Lastenrad nicht überladen oder durch die Ladung nicht mehr sicher handhaben können. Erreicht Ihr elektrisches Lastenfahrrad mit der Tretkraftunterstützung bis zu 45 km/h, gilt es als Kraftfahrzeug.

Ausstattung

Zunächst muss das Lastenfahrrad über die gleiche vorgeschriebene Ausstattung wie ein herkömmliches Fahrrad verfügen. Es muss also zwei unabhängige Bremsen haben. Vorschriftsmäßige, Reflektoren und Klingel sind ebenfalls vorgeschrieben. Bei besonders großen Lastenfahrrädern kann ein Rückspiegel sinnvoll sein. Eine besteht weder für den Fahrer, noch für Kinder auf der Ladefläche. Allerdings ist es ratsam, sich selbst und den Nachwuchs durch einen sicheren Helm zu schützen. Lastenfahrräder als Pedelecs mit brauchen keine Zulassung und auch keine Versicherung. Entspricht das Lastenfahrrad hingegen einem schnelleren S-Pedelec oder E-Bike, handelt es sich rechtlich nicht mehr um ein Fahrrad und es gelten andere Bestimmungen wie Pflichtversicherung und Zulassungspflicht.

Muss der Radweg genutzt werden?

Für Fahrräder gilt: Gibt es einen, muss dieser auch genutzt werden. Mit einem breiten, großen Lastenfahrrad kann das manchmal schwer werden. Daher gibt es hier eine. Ist das Lastenfahrrad für einen benutzungspflichtigen Radweg zu breit und behindert andere Verkehrsteilnehmer, dürfen Sie. Die Polizei ist nach einer Verwaltungsvorschrift angehalten, dies nicht als Ordnungswidrigkeit zu ahnden. Ist Ihr Lastenfahrrad als Kraftfahrzeug einzustufen, dürfen Sie nur mit einer entsprechenden Zusatzbeschilderung den Radweg nutzen. Der Radweg muss explizit für Mofas oder E-Bikes freigegeben sein.

Parkplatz gesucht?

Parken dürfen Sie Ihr Lastenrad ebenso wie ein Fahrrad auf dem. Dabei müssen Sie aber besonders darauf achten, niemanden zu behindern. Seit Inkrafttreten der Novelle der Straßenverkehrsordnung dürfen Sie Lastenfahrräder nun auch am parken. Außerdem wurde ein eingeführt. Bei diesem Schild dürfen Lastenfahrräder abgestellt werden, die Sie zum Transport beweglicher Güter und Personen nutzen.

Kinder mitnehmen erlaubt?

Auch bei der müssen Sie sich an die Radfahrregeln halten. Möchten Sie ein Kind auf einem herkömmlichen Fahrrad mitnehmen, muss der Fahrer mindestens 16 Jahre, und das beförderte Kind darf höchstens 7 Jahre alt sein. Aufgrund der StVO-Novelle gilt eine Sonderregelung für Fahrräder, die auch zur Personenbeförderung gebaut und eingerichtet sind. Zwar muss der Fahrer auch hier mindestens 16 Jahre alt sein, eine für die Mitfahrer gibt es hingegen nicht mehr. Erlaubnispflichtig, etwa durch einen Personenbeförderungsschein, ist die Mitnahme von Kindern im Lastenfahrrad ebenfalls nicht.

Risiken mit Lastenrädern sind nicht zu unterschätzen

In Lastenfahrräder passt vieles rein: Wasserkisten, Gemüseboxen oder auch Kinder. Manche Räder sind mit Ladung so schwer wie ein Motorrad. Eine Kampagne soll nun zeigen, wie man mit dem Lastenrad sicher unterwegs ist.

Essen – Eine Vollbremsung, ein lauter Aufprall – dann wird das schwere Lastenfahrrad fast 15 Meter weit durch die Luft geschleudert. Überall liegen Trümmer. Diesmal ist es zum Glück nur ein Crashtest, doch genau solche Vorfahrts-Unfälle passieren jeden Tag in den Städten. Und anders als im Crashtest sitzen in der Realität oft kleine Kinder vorne in dem Lastenkorb. „Was einem Kind bei einem solchen Aufprall passieren würde, kann man sich denken“, sagt Jörg Weinrich, Geschäftsführer der Landesverkehrswacht NRW, am Dienstag in Essen.

Weil Lastenräder vor allem in den Städten einen wahren Boom erleben, will die Verkehrswacht zum Start in die Zweirad-Saison für die besonderen Sicherheitsrisiken sensibilisieren. Denn der Umgang mit den großen Rädern, die schon unbeladen oft 65 Kilo wiegen, sei im dichten Stadtverkehr nicht ohne. Gemeinsam mit der Prüfgesellschaft Dekra und der Provinzial-Versicherung informiert der Verband in den sozialen Netzwerken und auf einer Internetseite über rechtliche Regelungen und sinnvolle Sicherheitsvorkehrungen.

Abseits der Straße das Lastenrad ausprobieren

Der wichtigste Ratschlag der Experten: Wer zum ersten Mal auf einem Lastenrad sitzt oder sich nur gelegentlich etwa für den Großeinkauf eines ausleiht, solle erst einmal abseits des Verkehrs üben. Anfahren, Kurven fahren, Bordsteine hochfahren, bremsen – das alles fühle sich auf einem Lastenrad anders an als auf einem herkömmlichen Rad. „Wenn man dann noch schwere Getränkekisten geladen hat oder zwei Kinder vorne drinsitzen, ist das Rad ähnlich schwer wie in Motorrad“, sagt David Kwarteng, der bei der Dekra in Münster für seine Bachelor-Arbeit an Lastenrädern geforscht hat.

Tatsächlich ist die Zahl der Gelegenheitsnutzer in den vergangenen Jahren gestiegen. In vielen Städten gibt es Mietstation, an denen man sich ein Lastenrad unkompliziert für den großen Wocheneinkauf ausleihen kann. Einige Fahrradhändler oder der ADFC bieten die Räder ebenfalls leihweise an.

Sehr beliebt sind die Räder auch bei Eltern, die in dem Lastenkorb ihre Kinder kutschieren. Grundsätzlich sei das eine sichere Methode, sagen die Experten. Entscheidend sei aber, dass die Eltern besonders vorausschauend fahren. Schließlich ist der große Lastenkorb in der Regel vor dem Fahrer. „Dadurch ragt der Korb oft schon in eine Kreuzung rein, bevor der Fahrer die Verkehrslage komplett überblicken kann“, sagt Ludger Bolke von der Dekra. Die Folge sind im schlimmsten Fall Unfälle wie der im Crashtest.

Vorschriften für die Mitnahme von Kindern

Noch etwas unterschätzen gerade Eltern leicht: Lastenräder haben unter anderem durch den langen Radstand einen extrem kurzen Bremsweg. Das ist eigentlich gut, birgt aber auch Risiken. Zur Demonstration setzt Kwarteng einen Kinder-Dummy in seinen Lastenkorb. Den Anschnallgurt lässt er offen. Dann beschleunigt er das Rad auf 20 Kilometer pro Stunde und macht eine Vollbremsung. Mit dem Kopf voran wird die kleine Kinderpuppe aus dem Sitz geschleudert – und kracht mit dem Schädel auf den Asphalt.

Gerade für die Mitnahme von Kindern im Transportkorb eines Lastenrads gibt es deshalb besondere rechtliche Vorschriften. „Wer wen und vor allem wie mitnehmen darf, ist nicht jedem bewusst“, sagt Bolke. Auf der Kampagnen-Seite im Internet listen die Experten die wichtigsten Vorschriften auf. Wer mit dem Lastenrad Kinder befördert, muss zum Beispiel 16 Jahre alt sein. Auch wie Kinder oder Hunde angeschnallt und im Lastenkorb gesichert sein müssen, ist für verschiedene Altersstufen geregelt. dpa

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