Albtraum im Urlaub: Deutsches Paar nach Radtour angezeigt – „kein Einzelfall“

Schwerwiegende Folgen hatte der Kurz-Trip eines deutschen Paares: In Rumänien gab es eine Strafanzeige. Es ist kein Einzelfall.

Bukarest – Die beiden Länder im Osten von Europa, Ungarn und Rumänien, sind Mitglieder der Europäischen Union (EU). Zwei Touristen aus Deutschland begründen damit, warum sie nicht wussten, dass sie in ihrem Urlaub eine Straftat begingen.

Ihr Vergehen war nicht so drastisch, wie der Urlaubs-Skandal einer Touristin in Italien. Doch es löste bei den Behörden in Ungarn und Rumänien sofort Alarm aus, wie das Nachrichtenportal berichtete. Doch die Urlauber bekamen das zunächst nicht einmal mit. Die deutschen Touristen wollten mit ihren Fahrrädern eine Tour in das angrenzende rumänische Gebiet machen, und zwar vom ungarischen Garbolcz aus in das nur etwa 4 Kilometer entfernte Bercu (Satu Mare) in Rumänien. Die Route dorthin ließen sie von ihrem GPS berechnen, was sie abseits von allen größeren Straßen und Grenzübergängen zum Zielort lotste.

Deutsches Paar nach Radtour angezeigt: Grenze zu Rumänien birgt Urlaubs-Risiko. (Symbolbild) © Roland Hartig/IMAGO/Symbolbild

Urlaub mit Folgen: Radtour kann zu „betrügerischem Überschreiten der Staatsgrenze“ werden

Die temporäre Grenzübergangsstelle auf der Nebenstraße, die sie entlangfuhren, war zum Zeitpunkt ihrer Fahrradtour geschlossen. Nichts Böses ahnend hätten die Radfahrer daher die unbesetzte Schranke kurzerhand umfahren und gelangten so – illegal – auf rumänischen Boden, berichtete ein Vertreter der Grenzpolizei gegenüber. Kurz darauf hätten die Behörden Ungarns Alarm geschlagen und der rumänischen Seite Videoaufnahmen von den beiden Radfahrern übermittelt. Nachdem sie die beiden identifiziert hatte, wurden diese wegen betrügerischen Überschreitens der Staatsgrenze angeklagt.

Die ertappten Touristen erklärten den ungarischen Behörden, dass ihnen ihre Straftat gar nicht bewusst war. Denn sie seien es gewohnt, frei und ohne Zollkontrollen durch Europa reisen zu können. Dieser Fall sei tatsächlich kein Einzelfall, berichte weiter. Es komme sogar häufig vor, dass Touristen aus der EU, die mit dem Fahrrad, dem Motorrad oder sogar zu Fuß unterwegs sind, unbeabsichtigt gegen das Gesetz verstoßen.

Urlaub in Europa: Grenzkontrollen auch bei EU-Ländern möglich

Der Grund: EU-Bürger sind innerhalb Europas aufgrund des Schengener Abkommens in den meisten Fällen gar nicht mehr mit Grenzkontrollen konfrontiert. Dennoch ist wichtig zu wissen, dass nicht alle EU-Länder tatsächlich auch Schengen-Staaten sind, und umgekehrt. Zu den Schengen-Ländern gehören:

    Deutschland Belgien Dänemark Estland Finnland Frankreich Griechenland Island Italien Kroatien Lettland Liechtenstein Litauen Luxemburg Malta Niederlande Norwegen Österreich Polen Portugal Schweden Schweiz Slowakei Slowenien Spanien Tschechische Republik Ungarn Quelle: Auswärtiges Amt

Es handelt sich folglich um alle EU-Staaten, mit Ausnahme von Irland, Bulgarien, Rumänien und Zypern. In den drei letztgenannten Staaten findet das Schengener Abkommen bislang nur teilweise Anwendung. Dort finden Personenkontrollen an den Binnengrenzen daher vorerst noch statt. Zuzüglich zu den EU-Mitgliedsländern gehören auch Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein zu den Schengenstaaten.

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Wie ist der Verkehr auf einer Radtour in Irland

Subtropische Vegetation und spektakul�re Steilk�sten sind die hervorragenden Merkmale des Ring of Beara. Palmenstrände und in geschützten Buchten Eukalyptusbäume sowie afrikanische Tropenpflanzen sind keine Seltenheit. Enge Straßen verhindern jedoch, dass sich allzu viele Touristen in diese südwestliche Ecke Irlands verirren. Ausgang – und Endpunkt dieser Radwanderung ist Killarney in der Grafschaft Kerry. Sie führt durch eine der eindrucksvollsten Gebiete Irlands über spektakuläre Küstenstraßen an meilenweiten Sandstränden und Steilküsten vorbei, gespickt mit prähistorischen Sehenswürdigkeiten und vom Dunst umhüllte Bergmassive im Hinterland. Eine der ersten und immer noch beliebtesten Touren.

Mindestteilnehmerzahl 8 Personen Bei weniger als 8 Personen findet die Gruppentour ohne Begleitfahrzeug und Reiseleitung statt.

7 Übernachtungen in privaten Gästehäusern (Bed & Breakfast) oder Hotels mit einem reichhaltigen irischen Frühstück

7 Übernachtungen in privaten Gästehäusern (Bed & Breakfast) oder Hotels mit einem reichhaltigen irischen Frühstück

Ryanair Direktflug von Hahn (Hunsrück) zum Flughafen Kerry County (bei Killarney) . Näheres s. im Internet unter ryanair. com

Air Lingus nach Dublin von Berlin, Hamburg, D�sseldorf, M�nchen, Wien und Z�rich.

: Die empfohlene Route beinhaltet ca. 290 km. Zu Beginn der Tour bekommen Sie eine ausführliche Routenbeschreibung und Karte. Jeden Tag gibt es die Option, auch längere Strecken zu fahren (punktiert auf der Karte). Mit Ausnahme der Straßen in und um Killarney sollte der Verkehr gering sein. Die durchschnittliche Entfernung der einzelnen Etappen beträgt ca. 40 km, wobei für sportliche ambitionierte Radler längere Alternativen verfügbar sind. Die Tour ist geeignet für alle Alltagsradler mit normaler Kondition – ohne besondere Fitness. Hin und wieder gibt es leichte Hügel zu bewältigen.

Bei der gef�hrten Tour treffen wir uns um 18.30 in der Lounge des Arbutus Hotels in Killarney. Der Tourenbegleiter gibt uns eine Einführung in den Verlauf der Reise.

Wir passen unsere Räder an und durchqueren den Muckross National Park auf einem idyllischen Radweg. Nach einer kurzen, jedoch überaus spektakulären Fahrt über Ladies View und Molls Gap erreichen wir Kenmare an der Küste.

Wir verlassen Kerry und radeln entlang der malerischen Küste der abgelegenen Halbinsel Beara. Wir folgen der spektakulären Küstenstraße an der Kenmare Bay mit phantastischen Ausblicken auf die MacGillikuddy Reeks Berge, bevor wir zum Lunch in einem kleinen Pub anhalten, von wo wir die Bucht aus überblicken. Am Nachmittag können Sie die nahe gelegenen Dereen Gardens mit ihrer großen botanischen Vielfalt besichtigen.

Die heutige Radtour startet und endet in Castletownbere. Sie bekommen einen tollen Eindruck der Beara Halbinsel, eine der Highlights dieser Woche, mit ihren verschlungenen Bergformen und atemberaubenden K�stenlandschaften. Sie erfahren einen unentdeckten Teil Irlands weit entfernt von belebten Touristenrouten. Nach dem Lunchstopp fahren Sie weiter um die Halbinsel und geniessen mehr von den herrlichen Ausblicken auf den Ozean. Sie haben die M�glichkeit zu einem Abstecher zur Insel Dursey, welche nur via Seilbahn erreicht werden kann. Kurz vor Ihrem Ziel erreichen Sie das Dunboy Castle.

Die heutige Tour f�hrt entlang der Bantry Bucht, einem der tiefsten nat�rlichen H�fen Europas. Glengarriff (=schroffes Tal) besitzt eine sch�ne gesch�tzte Lage, umgeben von Bergen. Das milde Klima erm�glicht das Wachstum exotischer Pflanzen. Gleich au�erhalb Glengarriffs liegt die Garnish Insel, die sich zwischen 1910 und 1913 von einem nackten Kalkstein in eine �ppige Garteninsel verwandelt hat. Sie ist weltweit bekannt f�r ihre gro�e Auswahl an Pflanzen und ihre italienischen G�rten voller exotischer Planzen. Ein F�hrservice bietet vor Ort eine Fahrt zu den Inseln an sowie Touren im Hafen von Glengarriff.

Heute radeln wir ins Landesinnere auf kleinen hügeligen Straßen, bevor wir an unserer am See gelegenen Unterkunft von Gougane Barra ankommen. Ein sehr ruhiger, idealer Platz, bevor es wieder zurück ins quirlige Killarney geht.

Auf wenig bekannten kleinen Straßen radeln wir durch die Coolea Gegend. Im höchstgelegenen Pub Irlands machen wir einen Stopp für eine Tasse Tee, bevor wir zurück Richtung Killarney zu einem letzten gemeinsamen Abend radeln.

Bei Buchung bitte angeben, ob Unterkunft in einem „twin“ (Zimmer mit zwei Betten) oder in einem „double“ (Zimmer mit einem großen Bett) gewünscht wird. Wegen der isolierten Lage von einigen Unterkunftsplätzen sind Einzelzimmer schwierig zu bekommen (nur auf Anfrage und bei frühzeitiger Buchung, leichter im Mai, Juni, September). Der Preis daf�r betr�gt € 255 pro Woche / Alleinreisende € 395 pro Woche. Wir k�nnen auch Zusatzn�chte f�r Sie reservieren. In Dublin kostet dies € 105 pro Person im DZ und € 195 im Einzelzimmer. Au�erhalb Dublins sind die Preise wie folgt: € 75 p. P. im Doppelzimmer, € 115 im Einzelzimmer

Der Tourenbegleiter wird täglich einen Lunch-Stop empfehlen, wo ein Snack-Lunch zwischen € 8 und € 12 kostet. Abends wird der Guide ein Abendessen organisieren, das meistens zwischen € 20 und € 30 kostet. Per Bahn nach Le Havre oder Cherbourg (Frankreich), mit Irish Ferries über den Kanal nach Rosslare und von dort per Zug über Dublin nach Killarney. Oder per Zug über London nach Holyhead, von dort mit der Fähre nach Dublin und weiter per Zug nach Killarney. Per Pkw ist die Variante über Frankreich empfehlenswert.

Radreise Irland Cycling auf der grünen Insel

Fáilte! Herzlich Willkommen! Wer kennt sie nicht, die vielen irischen Geschichten und Mythen, das keltische Kulturerbe, die freundlichen Menschen und die wunderschöne grüne Landschaft? Mit oder ohne Fiedel, im Pub ist jeder herzlich Willkommen: Fáilte! 2021 bietet Launer-Reisen neu eine 12tägige Rad – und Busreise nach Irland auf die grüne Insel an. Diese wundervolle Insel bietet alles, was ein Radlerherz begehrt. Wir zeigen Ihnen die grüne Insel, wie sie wirklich ist. Dieses Stück Erde, mit seinen gastfreundlichen Iren, voll gepackt mit Lebensfreude, Musik und Natur pur muss man sehen, erradeln und erleben. Kommen Sie mit: Irland bietet für alle Radler die richtige Strecke! Und sollte es mal regnen. ein gemütliches Pub findet sich immer!

1. Tag: Anreise mit der Nachtfähre nach England

Die Anreise erfolgt auf der Autobahn zum Hafen Rotterdam. In der Nacht Überfahrt ins englische Hull. Übernachtung in der gebuchten Kabine mit Dusche/WC. Abendessen an Bord.

2. Tag: Über Wales auf die grüne Insel

Nach dem Frühstücksbuffet an Bord Fahrt auf direktem Weg durch Nordwales nach Holyhead. Von hier erfolgt am Nachmittag die Überfahrt nach Dublin. Übernachtung und Abendessen im Raum Dublin.

3. Tag: Waterford Greenway 46km flach (Bus 170km)

Die heutige Etappe führt uns von Waterford aus auf einer alten Bahnlinie (ohne Autoverkehr) bis nach Dungarven an der Südküste Irlands. Genießen Sie die relativ flache Strecke die Sie über 3 Viadukte und durch einen Tunnel führt. An der Strecke befinden sich Normannische Burgen, Städte und Ortschaften die von den Wikingern gegründet wurden und einen alten Zug der teilweise noch auf den Schienen unterwegs ist. Sie fahren bis zum nächsten Hotel in Dungarven/Youghl.

4. Tag: Youghl – Ballycotton – Midleton (Whiskeybrennerei) (45km) (Bus 160km)

Heute geht die Fährt durch Ost-Cork, in Yough fahren Sie los zu dem malerischem Ort Ballycotten und weiter nach Midleton. Hier haben wir zeit uns die Whiskeybrennerei anzuschauen. Abendessen und Übernachtung in Tralee.

5. Tag: Ring of Kerry 63km 454 (Bus 100km)

Jeder der nach Irland kommt kennt die Küstenstrasse um den Ring of Kerry, wir begeben uns von Beaufort aus in das Landesinnere der Halbinsel, vorbei an den höchsten Bergen Irlands geht die Strecke bis an die Spitze der Halbinsel nach Waterville. Kleine Landstraßen, viele Schafe und eine beeindruckende Bergwelt warten auf uns. In Waterville steigen wir in den Bus der uns dann über die Küstenstrasse zurück ins Hotel bringt. Abendessen und Übernachtung im Raum Tralee.

6. Tag: North Kerry 70km 300 (Bus 20km)

Heute können wir vom Hotel aus losfahren, es geht zuerst in den kleinen Ort am Meer Ballyheigh, von dort aus weiter auf kleinen Landstraßen mehr oder weniger an der Küste entlang nach Ballybunion, einem beliebten Badeort. Bei gutem Wetter können wir hier die Füsse im kalten Atlanik erfrischen. Unsere letzte Etappe bringt uns zu der Mündung des Shannon (grösster Fluss Irlands). Mit der Fähre setzten wir über den Shannon und fahren mit dem Bus zum nächsten Hotel in Kilkee/Spanish Point.

7. Tag: Loop Head 65km 40m0 (Bus 0 – 100km)

Loop Head wurde nicht zu Unrecht sowohl von der Europa Kommission wie auch von Lesern der IRISH TIMES zum lohnenswertesten Ziel in Irland erkoren – da noch weitgehend naturbelassen und unberührt. Die Küstenlandschaft ist teilweise atemberaubend. Mit etwas Glück sieht man Delfine, Wale und Seeotter – auf jeden Fall aber Seevögel aller Art. Die Strecke führt von/nach Kilkee. Bei Regen und/oder starkem Wind ist diese Strecke nur für Hartgesottene, ansonsten ein schöner Tagesausflug auf befestigten kleinen Wegen und Sträßchen. Abendessen und Übernachtung in Kilkee/Spanish Point.

8. Tag: Cliffs of Moher & Western Greenway 43km 150m (Bus 200km)

Vormittags fahren wir mit dem Bus zu erst zu den beeindruckenden Cliffs of Moher, die sich hier 200m tief direkt ins Meer stürzen. Nach einer ca. 3 stündigen Busfahrt erreichen Sie die schöne Stadt Westport. Nach der Mittagspause schwingen Sie sich wieder auf das Rad und fahren auf dem Great Western Greenway (eine umgebaute alte Bahnstrecke). Der Radweg geht an Irlands Atlantikküste zwischen Westport Stadt und Achill Island entlang, vorbei an den malerischen Dörfern von Newport und Mulranny. Er bietet herrliche Blicke auf einige Berge und Clew Bay mit seinen vielen Inseln. Am Ende der Strecke erwartet Sie der Bus und bringt Sie zu Ihrem Hotel in Mulranny/Westport.

9. Tag: Achill Island 60km 250m (Bus 30 – 100km)

Heute haben Sie den ganzen Tag um Achill Island kennen zu lernen. Hier hatte Heinrich Böll einst ein Sommerhaus. Zutiefst beeindruckt von den landschaftlichen Reizen und den menschlichen Begegnungen, verbrachte Böll und seine Familie mehrere Monate im Jahr auf dieser Halbinsel. Abendessen und Übernachtung in Mulranny/Westport.

10. Tag: Dublin (Bus 300km)

Dieser Tag ist der Entdeckung Dublins gewidmet und beginnt mit einem Stadtrundgang. Sie werden feststellen, dass Dublin zweigeteilt ist. Die Nordseite wird als beliebte Gegend mit vielen Sehenswürdigkeiten wie dem General Post Office auf Dublin’s wichtigster Straße, O’Connell Street, angesehen. Die Südseite hingegen erscheint kultivierter mit den georgianischen Plätzen und Häusern mit den berühmten farbigen Türen. Abendessen und Übernachtung im Raum Dublin.

11. Tag: Überfahrt nach England

Am Morgen legt die Fähre ab Dublin nach Holyhead ab. Fahrt durch Wales und England zum Hafen Hull. Übernachtung in der gebuchten Kabine mit Dusche/WC. Abendessen an Bord.

12. Tag: Heimreise

Nach dem Frühstücksbuffet verlassen Sie die Fähre in Rotterdam. Erlebnisreiche und interessante Tage liegen hinter Ihnen. Rückkehr in Wört gegen 20.00 Uhr.

Reiseprofil

Mittelschwere Radtour, die für jedermann machbar ist. Es sind jedoch einige Anstiege und etliche Höhenmeter zu bewältigen. Nähere Angaben zu den Streckenlängen und Höhenmetern finden sich bei den jeweiligen Tagesbeschreibungen. Unsere Radrouten folgen zumeist auf kleinen Nebenstraßen. Typisch für Irland sind Single Track Roads: kleine, einspurige Straßen mit zahlreichen Ausweichstellen und wenig bis ganz wenig Verkehr. Die Streckenführung dieser kleinen Sträßchen passt sich zumeist dem Gelände an und ist daher oftmals hügelig. Teilweise sind die Straßen so eng und schmal, dass uns der Bus über längere Strecken nicht begleiten kann, d. h., er wird nicht immer in der Nähe sein.

Informationen

Mit unserem Reisebus werden je nach Etappe und Lage des Hotels Transfers durchgeführt. Mit der Buchung bitten wir um Ihre Passdaten wie Geburtsdatum, – ort und Passnummer.

Reisebedingungen

Sie benötigen einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Für Bürger aus anderen Staaten können andere Einreise – und Visabestimmungen gelten.

Route: Loch Lomond – Callander – Glen Ogle Tal – Loch Tay – Pitlochry – Dunkeld – Perth

    Der Loch Lomond & Trossachs Nationalpark Der spannende Kontrast aus Lowlands und Highlands Wunderbare Natur und ruhige Straßen
    1 Übernachtung in Balloch 1 Übernachtung in Callander 1 Übernachtung im Raum Killin 1 Übernachtung in Pitlochry 1 Übernachtung in Perth 5 x Frühstück Gepäcktransport zwischen den Unterkünften persönliche Betreuung vor Ort Notfallnummer Karten – und Informationsmaterial Sicherungsschein

„The Lochs and Glens Tour“ ist eine traumhaft schöne Radroute, die Sie von den Ufern des Clyde Flusses durch die schottischen Highlands mit ihrer fantastischen Bergwelt und den hübschen Tälern bis hin zum Tay Fluss führt. Die Strecke ist Teil des Nationalen Radwegenetzes und verläuft über verkehrsfreie Wege, ruhige Straßen und Off-Road-Wege.

Individuelle Anreise, bitte beachten Sie unsere Anreise-Informationen. In dem kleinen Ort Balloch am Ufer des verbringen Sie Ihre erste Nacht auf schottischem Boden. Die wunderbare Umgebung wird Sie begeistern. Nutzen Sie den Abend für einen kleinen Spaziergang entlang des Sees und lassen sich kulinarisch in einem der Restaurants verwöhnen. Die Unterkunft liegt fußläufig zum Bahnhof (Zugverbindungen ab Glasgow, Fahrzeit: 40 Minuten). Begrenzte Parkplätze an der Unterkunft, Parkmöglichkeiten an der Straße vorhanden.

Nach einem herzhaften, schottischen Frühstück werden Sie persönlich von einem Vertreter unseres Partners vor Ort begrüßt und mit wichtigen Informationen zur Route und Kartenmaterial ausstattet. Wenn Sie sich für eine Fahrradanmietung entschieden haben, werden Ihnen heute auch Ihre Räder übergeben. Anschließend kann Ihre Radreise starten. Die heutige Etappe führt Sie über ruhige Landstraßen, durch einsame Täler und entlang idyllisch gelegenen Seen. Hinter erreichen Sie den, von wo aus Sie dem Weg nach, Ihrem nächsten Übernachtungsort, folgen. Ein perfekter Tag mit einigen wenigen Steigungen, tollen Ausblicken und wohltuender Ruhe.

Die Landschaft, die Sie heute durchqueren, unterscheidet sich erheblich von der am Vortag. Über Landstraßen und Radwege geht es durch sanft hügeliges Farmland und Wälder. In dem wunderschönen folgen Sie einer stillgelegten Eisenbahnstrecke aus dem 19. Jahrhundert. Durch das Tal führt ebenfalls eine alte Militärstraße, die im 18. Jahrhundert von der Britischen Armee genutzt wurde, um die Highlands nach dem Jakobitenaufstand zu befrieden. Nicht weit von hier befindet sich der Geburtsort des schottischen. Begraben liegt der im Übrigen in Balquhidder am. Die heutige Nacht verbringen Sie im Raum Killin.

Heute führt Sie die Route ausschließlich über Straßen und zuerst folgen Sie dem Verlauf des 24 km langen bis nach Aberfeldy. Hier hat die ihren Sitz und Sie sollten der Brennerei jedem Fall einen Besuch abstatten. Über Strathay geht es, entlang des Flusses Tay, weiter nach Pitlochry. Mit etwas Glück sehen Sie auf diesem Abschnitt sogar springende Lachse. Kurz bevor Sie Pitlochry, Ihren nächsten Übernachtungsort erreichen, sollten Sie noch einen kleinen Abstecher nach einplanen. Hier befindet sich die kleinste Whisky Brennerei Schottlands, gegründet im Jahr 1825 und ein sehr malerisches Fleckchen mit einer interessanten Geschichte. In den Sommermonaten werden täglich Führungen angeboten.

Über das erreichen Sie die Radroute 77, den sogenannten, die Sie bis nach Perth bringt. Auf gut halber Strecke erreichen Sie die Kathedralenstadt Dunkeld, eines der Highlights der Grafschaft Perthshire. Die Überreste der Kathedrale stammen aus dem 14. Jahrhundert, aber schon um 600 n. Chr. soll der heilige Columban hier ein Kloster gegründet haben. So verwundert es auch nicht, dass Jahrhunderte lang religiöses Zentrum Schottlands war. Über eine Brücke mit Dunkeld verbunden befindet sich am gegenüberliegenden Ufer das viktorianische. Hier findet, im Rahmen der jährlich stattfindenden Highland Games, die Weltmeisterschaft im Haggis Essen statt. Aber auch kulturell haben beide Orte viel zu bieten. Viele der Gebäude wurden vom National Trust for Scotland restauriert, darunter Ossian’s Hall of Mirrors. Nach einem ausgiebigen Aufenthalt bestreiten Sie die letzte Etappe Ihrer Fahrradtour und erreichen am späten Nachmittag Ihre Unterkunft in Perth. Fahrradabgabe und Übernachtung.

Nach einem herzhaften Frühstück treten Sie Ihre individuelle Heimreise an. Verlängern Sie Ihre Schottlandreise mit einem Aufenthalt in, der wunderschönen Hauptstadt der Schotten.

Radkultur: Trittfrequenz und Reime-Rhythmik

Literatur ist wie Radfahren und umgekehrt. Sagt Friedhelm Rathjen in seinem neuen Buch.

Radfahren hat viel mit Kultur zu tun. Das meint nicht, sich „kultiviert“ zu verhalten und im Straßenverkehr nicht wie der sogenannte „Kampfradler“ aufzutreten, den die Medien regelmäßig jedes Frühjahr, also bald wieder, heraufbeschwören. Die Schnittmenge von Kultur und Fahrradfahren ist breiter. Zum einen ist da natürlich das Reisen, das mit dem Fahrrad vielleicht am intensivsten ist. Und überhaupt: Das Erleben von Neuem funktioniert mit den Fahrrad besonders gut, für viele ist das Velo auch eine Art Lebensstil – Radfahren „an sich“, als Lebenseinstellung.

Friedhelm Rathjen, Schriftsteller und Übersetzer in Nordfriesland, meint sogar: „Das Fahrrad ist so etwas wie der letzte Keim von Glück.“ Er muss es wissen. Angefangen hat es bei ihm schon vor 40 Jahren, mit seiner ersten großen Fahrradtour in Irland: Einmal rund um die Insel. Die Beschäftigung mit Autoren wie James Joyce und Samuel Beckett sowie dem Radfahren in der Literatur prägten von da ab sein Berufsleben. Wie in einem Beitrag des Deutschlandfunk geschildert, fährt er heute noch in seiner Heimat jeden Tag den Deich und die stürmischen Wege am Meer entlang. Nur wenn es mal Windstärke neun hat, lässt er das bleiben. Sein tägliches Mindestpensum: Eine Stunde – gut 20 Kilometer. „Wenn ich ein Übersetzungsproblem habe, das ich unterwegs lösen will, kommen im Sommer auch schon mal 90 Kilometer zusammen“, sagt er bei gemeinsamer Radtour mit der Journalistin Nadja Bascheck.

In seinem neuen Buch “Beinarbeit, Kopfarbeit“ beschreibt er unter anderem, was Fahrradfahren mit Gedichten zu tun hat. Seine Erkenntnis: Man muss seinen Rhythmus finden – beim Radfahren wie beim Lesen und schreiben. Wenn er eimal nicht weiter weiß, lässt er beim Radeln die Gedanken schweifen. Das hilft. Immer. Außerdem spürt er in „Beinarbeit, Kopfarbeit“ einigen Stellen der Weltliteratur nach, die sich ums Radfahren drehen. Beim Nihilisten Beckett erkennt er im Fahrrad gar eine „Unendlichkeitsmaschine“ – unter anderem, weil seine Form einer liegenden Acht ähnelt, dem mathematischen Zeichen für Unendlichkeit.

Praxinäher finden wir da die Erkenntnis, dass es bei der Literatur wie beim Radfahren „um die Überwindung eines Widerstands“ geht – nicht passiv zu sein, sondern ins Geschehen mit einbezogen. Kultur ist eben auch immer: Aktives Teilnehmen.

Wie ist der Verkehr auf einer Radtour in Irland

Nach der verpa�ten Radtour zur Fu�ball EM in die Ukraine wegen meines gebrochenen Armes, sollte es doch noch ein kleines „Tr�sterle“ geben in diesem Jahr und da mir die Kombination Rad und Fu�ball immer mehr gef�llt, hat sich Irland und das EM Quali-Spiel unserer Nationalmannschaft am 12.10.12 in Dublin ja nahezu aufgedr�ngt.

So bin ich am 2.Okt. von Ulm aus nach M�nchen geradelt und von dort nach Dublin geflogen. Bei Aer Lingus mu� das Rad angemeldet, aber praktischerweise nicht verpackt werden.

In der Lenkertasche hatte ich den wirklich hilfreichen Fahrrad – Tourenf�hrer f�r Irland von Kay Wewior verstaut und hab nach dem B�chlein meine Tour ausgew�hlt.

Irland im Oktober hat den gro�en Vorteil dass man kaum Verkehr auf den oft sehr engen Stra�en hat und man oft v�llig alleine unterwegs ist.

Nachteil mag sein dass schon viele Campingpl�tze geschlossen haben und es doch zumindest schon ordentlich k�hl ist; gerade auch wenn man mit dem Zelt loszieht.

Und – klar – es scheint nicht nur die Sonne auf der gr�nen Insel; aber darauf kann man sich ja auch einstellen und dann spricht absolut nix mehr gegen eine Irland Tour im Oktober.

Landschaftlich gibt es absolute Highlights und die sind nicht nur an den K�stenstra�en zu finden, sondern ebenso in den Bergen, z. B. in den „Wicklow Mountains“ oder in der „Gap of Dunloe“ und sehr faszinierend ist auch die Karstlandschaft der „Burren“.

Viele Burgruinen, Jahrhunderte alte Klosteranlagen, Steinkreise und mystische Grabst�tten kommen zu der beeindruckenden Landschaft noch hinzu und machen das Erkunden der gr�nen Insel sehr abwechslungsreich und baden kann man Anfang Oktober durchaus auch noch im Atlantik. super sch�ne einsame Sandstr�nde laden f�rmlich dazu ein und lassen die lausige Wassertemperatur vergessen.

Irland ist absolut angenehm und einfach zu beradeln; viele kleine L�den und Tankstellen und �berall kann man um hei�es Wasser f�r Suppe oder Tee bitten und wird nicht entt�uscht.

Zudem findet man viele g�nstige Hostels und Jugendherbergen; oder, wer dies bevorzugt, zahllose B&B Unterk�nfte. Auch Campingpl�tze sind �berall zu finden und es ist auch gut m�glich mal das Zelt sonstwo aufzuschlagen.

Ich habe nur die H�lfte der K�stenstrecke geschafft; die andere – n�rdliche – hab ich mir f�r ein andermal aufgehoben.

Dublin – Wexford – Dungarvan – Cork – Glengariff – Ring of Beara – Gap of Dunloe – Tralee – Tabert – Cliff of Moher – The Burren – Galway – Shannonbridge – Tullamore – Wicklow Mountains – Dublin

Radtour Great Western Greenway Mayo

CC BY-SA 2.0 Ralph Rawlinson In Newport begleitet dich der schöne Brown Oak River

Der wunderbare Great Western Greenway ist die längste autofreie Fahrradroute in Irland und führt durch die idyllische Landschaft der Grafschaft Mayo. Die berühmten Midland Great Western Railway, die 1937 geschlossen wurde, begleitet dich auf deiner Tour. Da die Strecke nur sanfte Steigungen aufweist, ist sie auch für Familienausflüge super geeignet.

Westport – Newport (11km)

Der offizielle Startpunkt befindet sich in Westport am Carrowbeg River auf der westlichen Seite der N59, rund 500 m vom Stadtzentrum entfernt. Nun folgst du dem Greenway rund 1,5 Stunden in Richtung Newport. Nachdem du Westport hinter dir lässt, überquerst du die Attireesh Bridge und es eröffnet sich dir ein wunderbarer Weitblick. Der nächste Fluss, der deinen Weg kreuzt und eine kleine Abkühlung verschafft, ist der Moyour. Weiter geht es über drei Brücken, die dir eine kleine Picknickpause bieten: die Knocknaboley, Rosdogaun und Rossow Bridge. Nach ein paar Kilometern bist du dann in Newport angekommen.

Newport – Mulranny (18km)

In Newport befindest du dich auf der Ostseite der N59 und es geht rund 2,5 Stunden weiter in Natur pur. Diese etwas längere Etappe enthält einen sanften Aufstieg von rund 82 m und ist somit auch kein großes Hindernis für Kinder. Sobald du in Burrishoole angekommen bist, überquerst du die Brücke über die Clew Bay. Diese einzigartige Bucht mit ihren Drumlins begleitet dich nun bis nach Mulranny. Die Ortschaften Derrad und Newfield sowie der Owengarve River begegnen dich auf dem Greenway. Die Stadt Mallaranny befindet sich direkt an der Clew und Bellacragher Bay. Der Zugangspunkt ist am Mulranny Park.

Mulranny – Achill (13km)

Du verlässt Mulranny auf der rechten Seite der R319 und fährst nun fast 1,5 Stunden zum Endpunkt in Achill. Zuerst radelst du entlang der Bellacragher Bay, die ein Paradies für Segler darstellt. Danach geleitet der Cartron River dich am Greenway bis nach Tonregee. Nach ein paar Kilometer durch die ruhige Umgebung von Westirland, bist du bei Poll Raithnigh in Achill angekommen.

Radtour Causeway Coast Cycle Route in Nordirland

Für eine atemberaubende Radtour entlang der Nordküste Nordirlands ist die Causeway Coast Cycle Route genau richtig und da diese ein Teil der National Route 93 ist, folgst du einfach diesem super ausgeschilderten Weg. Im Prinzip ist die Radtour in beide Richtungen befahrbar, aber da sich die Osten nach Westen Variante größerer Beliebtheit erfreut, wird diese beschrieben. Die meisten Abschnitte der Strecke führen entlang verkehrsfreier Wege, sodass du Natur pur genießen kannst.

Giant’s Causeway – Coleraine

Der Startpunkt ist auf dem verkehrsfreien Weg neben dem Giant’s Causeway und der Bushmills Railway Heritage Line. Dein Weg führt dich überwiegend entlang der Nordküste an Portballintrae vorbei in Richtung Bushmills. Dort überquerst du die Brücke über den Fluss Bush und schon bist du am beeindruckenden Dunluce Castle angekommen. Hier befindet sich der ideale Ort für eine erste Rast. Nach der kleinen Verschnaufpause führt dich nun die geteerte Straße hinab zum Örtchen Portrush. Neben diversen Einkehrmöglichkeiten erstreckt sich hier ein weiterer längerer Teil der einstigen Railway Heritage Line, der dich nun für den kompletten Weg begleitet. Nach ein paar Kilometern bist du schon in der nächsten Ortschaft – Portstewart – angelangt von der du einen großartigen Blick auf die Mündung des Flusses Bann in die See hast. Dieser Fluss begleitet dich nun auch gen Süden bis zur Stadt Coleraine, die das Erreichen von rund zwei Drittel des Radweges markiert.

Coleraine – Benone

Nachdem du die ‚Capital of the Causeway Coast‘ Coleraine besucht hast, führt dich dein Weg entlang der Westseite des Flusses. Du fährst an Articlave vorbei und triffst auf den Zufluss Articlave, bei dem du dir eine Erfrischung genehmigen kannst. Dein nächster Halt gilt Castle Rock, eine bezaubernde kleine Gemeinde. Beim Erreichen dieser folgst du entlang der Nordküste dem Radweg bis Downhill. Dort angekommen hast du die Wahl entweder am Strand oder an der Küstenstraße nach Benone zu gelangen. Egal für welche Variante du dich entscheidest – nach nicht einmal zwei Kilometern bist du in Benone und somit deinem Ziel angelangt.

Urlauber-Albtraum: Deutsches Paar nach Radtour angezeigt – „kein Einzelfall“

Ein Kurz-Trip mit schwerwiegenden Folgen: Ein deutsches Paar handelt sich im Urlaub in Rumänien eine Strafanzeige ein. Es ist kein Einzelfall.

Bukarest – Die beiden Länder im Osten von Europa, Ungarn und Rumänien, sind Mitglieder der Europäischen Union (EU). Zwei Touristen aus Deutschland begründen damit, warum sie nicht wussten, dass sie in ihrem Urlaub eine Straftat begingen.

Ihr Vergehen war nicht so drastisch, wie der Urlaubs-Skandal einer Touristin in Italien. Doch es löste bei den Behörden in Ungarn und Rumänien sofort Alarm aus, wie das Nachrichtenportal berichtete. Doch die Urlauber bekamen das zunächst nicht einmal mit. Die deutschen Touristen wollten mit ihren Fahrrädern eine Tour in das angrenzende rumänische Gebiet machen, und zwar vom ungarischen Garbolcz aus in das nur etwa 4 Kilometer entfernte Bercu (Satu Mare) in Rumänien. Die Route dorthin ließen sie von ihrem GPS berechnen, was sie abseits von allen größeren Straßen und Grenzübergängen zum Zielort lotste.

Deutsches Paar nach Radtour angezeigt: Grenze zu Rumänien birgt Urlaubs-Risiko. (Symbolbild) © Roland Hartig/IMAGO/Symbolbild

Urlaub mit Folgen: Radtour kann zu „betrügerischem Überschreiten der Staatsgrenze“ werden

Die temporäre Grenzübergangsstelle auf der Nebenstraße, die sie entlangfuhren, war zum Zeitpunkt ihrer Fahrradtour geschlossen. Nichts Böses ahnend hätten die Radfahrer daher die unbesetzte Schranke kurzerhand umfahren und gelangten so – illegal – auf rumänischen Boden, berichtete ein Vertreter der Grenzpolizei gegenüber. Kurz darauf hätten die Behörden Ungarns Alarm geschlagen und der rumänischen Seite Videoaufnahmen von den beiden Radfahrern übermittelt. Nachdem sie die beiden identifiziert hatte, wurden diese wegen betrügerischen Überschreitens der Staatsgrenze angeklagt.

Die ertappten Touristen erklärten den ungarischen Behörden, dass ihnen ihre Straftat gar nicht bewusst war. Denn sie seien es gewohnt, frei und ohne Zollkontrollen durch Europa reisen zu können. Dieser Fall sei tatsächlich kein Einzelfall, berichte weiter. Es komme sogar häufig vor, dass Touristen aus der EU, die mit dem Fahrrad, dem Motorrad oder sogar zu Fuß unterwegs sind, unbeabsichtigt gegen das Gesetz verstoßen.

Urlaub in Europa: Grenzkontrollen auch bei EU-Ländern möglich

Der Grund: EU-Bürger sind innerhalb Europas aufgrund des Schengener Abkommens in den meisten Fällen gar nicht mehr mit Grenzkontrollen konfrontiert. Dennoch ist wichtig zu wissen, dass nicht alle EU-Länder tatsächlich auch Schengen-Staaten sind, und umgekehrt. Zu den Schengen-Ländern gehören:

    Deutschland Belgien Dänemark Estland Finnland Frankreich Griechenland Island Italien Kroatien Lettland Liechtenstein Litauen Luxemburg Malta Niederlande Norwegen Österreich Polen Portugal Schweden Schweiz Slowakei Slowenien Spanien Tschechische Republik Ungarn Quelle: Auswärtiges Amt

Es handelt sich folglich um alle EU-Staaten, mit Ausnahme von Irland, Bulgarien, Rumänien und Zypern. In den drei letztgenannten Staaten findet das Schengener Abkommen bislang nur teilweise Anwendung. Dort finden Personenkontrollen an den Binnengrenzen daher vorerst noch statt. Zuzüglich zu den EU-Mitgliedsländern gehören auch Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein zu den Schengenstaaten.

Strafanzeige nach Rumänien-Urlaub: Kein Einzelfall, aber dennoch strafbar

Die Staatsanwaltschaft des ungarischen Satu Mare sprach einen „Verzicht“ in diesem Fall aus. An der rumänischen Grenze zu Ungarn gebe es zehn solcher temporären Grenzübergänge, die nur samstags von 10 bis 18 Uhr (rumänischer Zeit) geöffnet seien. Es ist davon auszugehen, dass dieser Umstand mitschuldig ist an den unbeabsichtigten illegalen Grenzübertretungen.

Im Zuständigkeitsbereich des Kreises Satu Mare habe man mehrere solcher Vorfälle registriert – doch in allen Fällen hätten die Personen über legale Reisedokumente verfügt. Doch wer sich vorher nicht über die Bestimmungen vor Ort informiert habe und sich lediglich auf die Daten eines GPS verlasse, der laufe Gefahr, sich versehentlich strafbar zu machen, sagte die Sprecherin der Grenzpolizei Satu Mare, Polizeihauptkommissarin Oana Pîrcălab, gegenüber. Derweil droht Urlaubern in Frankreich ein hohes Bußgeld – wenn sie ein neues Verkehrszeichen ignorieren.

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